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Autor: Jaderegen
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
A l e x (anonymer Benutzer)
16.04.2014 | 16:36 Uhr
Salüüü!

Zuallererst: Ein wunderschönes Foto! Ich muss gestehen, dass mir aus schreiberischer Sicht zu so idyllischen Bildern aber selten etwas Brauchbares einfällt - dafür hast du schon mal meinen Respekt. :)

Als Nächstes zu den Andeutungen - und da muss ich jetzt ziemlich peinlich berührt zugeben, dass ich nicht so viele gefunden habe, wie du (und ich selber eigentlich auch) gedacht hast; zumindest fühlt es sich momentan so an, als wären es nicht unbedingt viele, die ich finde. o.o

Was Zoes Rückzugsort betrifft, musste ich zuallererst an den Ort denken, den Kithra in »Blicke ins Weltgeschehen« findet - ich bin mir aber ganz und gar nicht sicher, ob ich da richtig liege, denn da ging es ja um einen Bach, der aus einer Öffnung im Gestein fließt, und dort drin trifft sie dann auf Jiliana. Aber wer weiß, ob Jilianas Ort nicht ein Spree-Ausläufer sein könnte, an dem sich die Magie, die die Spree in »Abschied« umgibt, auf irgendeine Art und Weise konzentriert hat?

Die Geister, mit denen man es sich schnell verspielen kann, erinnern mich an Lyras bzw. Larissas Erlebnisse in »Am Abgrund« - ich habe keinen Zweifel daran, dass diese dort so angriffslustigen Wesen auch ganz anders sein können, solange man jedwedes Spiel nach ihren Regeln spielt und ihnen sogar eine gewisse Bewunderung entgegenbringt.

Und damit wäre ich bei der nächsten Parallele, die ich aber im Moment noch gar nicht wirklich einordnen kann: Bonn. Sowohl Kithra aus »Blicke ins Weltgeschehen« als auch Lyra aus »Am Abgrund« hat es in »Hinter dem Abgrund« nach Bonn verschlagen - in letzterer Geschichte der einzig halbwegs sichere, bewachte Ort zur Zeit der Apokalypse. Ob Zoe und ihre Mutter geradewegs auf dieses Szenario zusteuern? Noch scheint ja bei ihnen nichts davon spürbar zu sein, aber es wäre ja möglich, dass »Abschied« zu einer früheren Zeit spielt, z.B. da, als auch bei Kithra zu Hause noch alles friedlich und idyllisch war?

Hmm, ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das alles nicht total hanebüchene Überlegungen sind - ich bin gespannt, was du dazu meinst. :D

Zum sonstigen Inhalt: Aww. o.o Da weiß man ja gar nicht, wer einem am meisten leidtut - die einsame Zoe, ihre verzweifelte und überbesorgte Mutter oder Patricia, die offenbar auf dieser einsamen Insel gestrandet ist und von dort nicht mehr wegkommt, was ich dem erlegten Tier entnehme. Zumindest finden die jungen Frauen überhaupt Nahrung - wenn die Geister Zoe überhaupt die Wahrheit gesagt bzw. gezeigt haben, was ja auch nicht wirklich sicher ist. o.o

Dass es da zwischen Zoe und ihrer Mutter oft kracht bzw. Sylvia einfach übervorsichtig ist, kann ich gut verstehen, und auch, dass sie jetzt die Stelle in Bonn angenommen hat - auch wenn es für Zoe extrem blöd ist, dadurch auch noch ihren Zufluchtsort zu verlieren.

Ob sie in Bonn auf Übersinnliches stößt? Eventuell sogar auf mehr, als ihr lieb ist?

Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung hierzu geben wird oder ob Zoe evtl. ja sogar in »Am Abgrund« auftaucht! :)

Alles Liebe
Alex
07.04.2014 | 17:05 Uhr
Ein interessanter OS.
Ich finde es immer total spannend, was bei den
Vorgaben am Ende herauskommt und dass
die Geschichten, dann gar nicht so klingen als
hätte man beim Schreiben irgendwelche
Angaben beachtet.
Es liest sich sehr flüssig und deine Darstellung
von den Geistern und einem Funken Magie
fand ich toll. Es wirkte so natürlich, so unaufwendig
und gar nicht spektakulär. Obwohl ich mir gut
vorstellen kann, dass es Zoe zu Beginn einen
ziemlichen Schrecken eingejagt haben wird.
In so einer schweren Zeit ist man für alles
dankbar, das einem Hoffnung gibt und ich bin
der Meinung Magie lässt sich überall finden.
Auch in der Großstadt. Obwohl die schwer mit
diesem idyllischen Fleckchen mithalten kann.
Der Platz läd echt zum Träumen ein.
lg Hermine
AuctrixMundi (anonymer Benutzer)
02.04.2014 | 21:05 Uhr
Ich bin gespannt, welche Assoziationen meine Urlaubsbilder wachrufen ;)
Hui, es wird die Spree wirklich erwähnt! Daher wird sie wohl Lehdsche oder Lübbenauerin sein, da das in der Nähe von Lübbenau war, fast schon im Hochwald. Ich hab 20.000 Fotos vom Spreewald und weiß bei jedem Baum, wo er steht...
Ich liebe diese esoterischen Anhauch in diesem Text, da ich selbst ein wenig so ticke. Zumal so etwas in solch einer harten Situation echt hilfreich sein kann. Nicht immer können vielleicht irdische Kräfte genügend Kraft geben, um so etwas durchzustehen.
Ah, Abschied vom Spreewald nehmen zu müssen, fällt echt schwer. Wir machen jedes Jahr dort Urlaub, ist so etwas wie unsere Wahlheimat. Und jedes Mall will ich einfach nicht weg fahren >.<
Unter'm Strich war es sehr spannend zu lesen, was aus meinem Bildchen wurde! Vielen Dnak dafür.
lg Auctrix
02.04.2014 | 19:59 Uhr
Liebe Jade !
Schön wieder von dir zu lesen.
Ein stimmungsvolles Bild hast du gewählt.

Schön zu spüren ist die unsichtbare Präsenz auf dieser Waldlichtung, und dank des Bildes kann ich mir das dort wirklich gerade gut vorstellen, ein magischer Ort.
Wie schlimm, dass die Tochter/Schwester in einem so fernen Land verschwunden ist. Was macht man da als Mutter ? Ich würde Himmel & Hölle in Bewegung setzen.
Wie kann die Mutter jetzt wegziehen ? Und wenn die Schwester zurückkommt ? Patricia würde vor einem leeren Haus stehen.
Zoe hat hier eine Verbindung zu Patricia gespürt, es war ein Ort des Trostes.
Ich hoffe, sie findet in Bonn auch einen magischen Platz. Wird schwer sein in einer Großstadt.

Ist dir stimmungsvoll gelungen.
Ganz besonders liebe Grüße.
R ✿
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