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Autor: Ich xD
Reviews 1 bis 23 (von 23 insgesamt):
01.12.2016 | 14:02 Uhr
Hallo Alina,

ich kann gut nachvollziehen, dass du dir Sorgen gemacht hast, wie es wohl zwischen euch laufen wird, wenn deine Schwester wieder zurück nach Hause zieht. Denn Menschen verändern sich, entwickeln sich weiter, lernen dazu. Das wird sowohl bei dir, als auch bei deiner Schwester so gewesen sein. Oft fällt einem selbst dabei gar nicht so sehr auf, wie man sich verändert und erst beim Blick zurück wird einem bewusst, wer man damals war und wer man heute ist.
Ich bin damals für mein Studium in eine andere Stadt gezogen. Vier Jahre lang habe ich nicht bei meinen Eltern gewohnt. Musste meinen alten Freundeskreis zurück lassen. Mein altes Leben. Ich hab sozusagen woanders (ganz) neu angefangen. Zuerst hab ich mich einsam gefühlt. Ich kannte da ja niemanden. Aber nach den ersten zwei Monaten habe ich auch dort Freunde gefunden. Ich hab mich an das Neue gewöhnt. Neue Pflichten. Neue Freiheiten. Ich hab gelernt mehr auf meinen eigenen Beinen zu stehen (wobei ich Zuhause bei weitem noch nicht losgelassen habe) und ich hab viel, sehr viel über mich selbst gelernt.
Nach diesen vier Jahren habe ich wieder für ein halbes Jahr bei meinen Eltern gewohnt. Es war schön wieder Zuhause zu sein. Aber um ehrlich zu sein, war es vor allem eins: komisch.
Ich hatte das Gefühl nicht mehr so richtig hier her zu gehören, irgendwie anzuecken. Mein Lebensstil passte nicht mehr zu dem meiner Eltern, zu dem, den ich vorher gelebt hatte. Teilweise kamen mir selbst meine Freundschaften anders vor, als zuvor. Denn ich hatte nun andere Interessen, bzw. lebe ich nun die Interessen aus, die damals niemand mit mir teilen wollte.
JA, das hier war mein Zuhause und das wird es auch immer blieben. Es ist mein sicherer Hafen. Irgendwie ist hier alles gleich geblieben - und doch fühlt es sich anders an.

Vielleicht ging es deiner Schwester ähnlich. Vielleicht hat auch sie einen anderen Blick auf eure Familie bekommen oder auf das, was damals zwischen euch war.
Vor allem aber hast du dich verändert. Du hast beschlossen, dass die Dinge besser laufen sollen, als sie es damals getan haben. Du hast beschlossen, dich nicht zu verstellen, sondern so zu sein, wie du es für richtig hältst, auch wenn du anderen dabei vielleicht auf die Füße trittst.
Ich finde gut, dass du mit deiner Schwester über diese Dinge geredet hast. Dass du ihr klar gesagt hast, was sie von deiner Seite aus erwarten wird und auch wovor du Angst hast. Das Abitur ist keine Kleinigkeit und zusätzlichen emotionalen Stress kann man da glaube ich am allerwenigsten gebrauchen.
Ich finde gut, dass du aber trotz allem Verständnis dafür zeigst, dass sie zurück nach Hause will. Mir gefällt, dass du versuchst im Hinblick auf diese Aussprache positiv zu bleiben.
Ich hoffe sehr, dass dieses Gespräch mit deiner Schwester euer Verhältnis zueinander wieder besser gemacht hat und dass deine Mauer nicht nötig war um das Abitur zu überstehen.

besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 11.12.2016 | 18:28 Uhr
Hi Borin,

bitte verzeih mir meine verspätete Antwort, es war viel los in letzter Zeit.
Du hast Recht, Menschen verändern sich ständig, und sie nach einer langen Zeit wieder zu sehen kann oft schwer sein.
Das es für dich nicht einfach war wegzuziehen ist nachvollziehbar, doch dass es so schwierig war wieder zurück zu kommen hätte ich nicht gedacht!
Das hatte ich beschlossen, da hast du Recht, doch richtig durchziehen konnte ich es nicht, denn ihr Verhalten gegenüber mir und uns hat sich nicht wirklich verändert, jedenfals hatte ich nicht das Gefühl. Wir waren vorsichtiger, doch sie war immer noch sehr dominant.
Das Abi ist um, haben es beide ganz gut geschafft, doch es war verdammt schwer, weil ich auf viel Musik verzichten musste, Kompromisse eingehen musste, nicht leise sondern aus machen musste :/ Wir haben es einigermaßen geschafft, hatten aber auch viel Streit. Jetzt ist sie ausgezogen zum Studium, dass macht es wieder einfacher!

Vielen Dank für das lange Review! LG Alina
07.10.2016 | 01:33 Uhr
Hallo Alina,

ich finde die Idee einfach schön, deinem Vater zu schreiben, weil du nun mal ein introvertierter Mensch bist und dir die Kommunikation so leichter fällt. Top Aktion!
Es ist für Eltern ja nicht immer leicht, das Verhalten der eigenen Kinder zu verstehen, besonders dann, wenn sie, wie du, nicht so gerne mit anderen über Gefühle reden.
Die fünf Gründe, die du hier aufzählst, kann ich alle gut nachvollziehen. Und das Zitat mit "I need to start to be myself" gefällt mir auch ziemlich gut. Warum du allerdings so genervt von deinen Mitmenschen bist, verstehe ich nicht so ganz. Natürlich gibts immer Menschen mit bestimmten Marotten, die man selbst nicht so leiden kann, oder Charakterzüge, die einem einfach auf den Keks gehen. Ich selbst halte mich anderen gegenüber für ziemlich tolerant. Immerhin haben sie ja auch das recht, sie selbst zu sein. Ich muss ja nicht genauso sein. Aber vielleicht wolltest du, auch auf etwas ganz anderes hinaus.

Was die Handy-Generation angeht, muss ich dir zustimmen. Es ist schon irgendwie paradox. Jetzt wo wir super leicht mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren können, verlieren wir den persöhnlichen Kontakt zu den Menschen in unserer Nähe. Man trifft sich seltener, man ruft seltener an. Und wenn man sich dann trifft, hängt man nur am Handy um mit "dem Internet" zu komminizieren. Mir gefällt dieser Trend überhaupt nicht und ich halte ihn langfristig gesehen sogar für gefährlich. Hast du das Video schon gesehen? Warst du heute schon auf Twitter? Wie du hast kein What's ap? Das ganze Leben spielt sich ja nur noch im Internet ab. Aber irgendwie kommt man nicht drumherum. Gefällt mir nicht.

besten Gruß
Borin
PS: Hast du den Brief deinem Vater gezeigt?
PPS: Irgendwie hab ich gerade ne Review-Aufholjagd gestartet ... hehe

Antwort von Ich xD am 09.10.2016 | 14:47 Uhr
Hallo Borin!

Ich finde es schön, dass du die Aktion gut findest. Ja, ich habe den Brief meinem Vater gegeben, er war etwas verdutzt und hat sich bedankt. Hat gesagt es bedeutet ihm sehr viel, aber hat nie wirklich mit mir darüber gesprochen.
Warum ich genervt von meinen Mitmenschen bin? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es weil ich mich eingeengt fühle. Vielleicht hängt es damit zusammen dass ich Angst habe. Ich würde es nicht Sozialphobie nennen, denn so schlimm ist es nicht, aber wenn mir Menschen zu nahe kommen, fühle ich mich sehr unwohl und kriege Angst. Warum? Ich weiß es nicht, aber ich würde es gerne wissen.
Toleranz. Ein schwieriges Wort, schwer zu definieren, und ich würde mich auch als tolerant bezeichnen, doch dieses genervt sein hat damit wenig zu tun. Ich akzeptiere, dass Menschen anders sind, das ist okay, aber wenn sie mir auf den Keks gehen, dann brauche ich meine Ruhe. Ich bin einfach gerne alleine, zu viel Zeit mit anderen zu verbringen empfinde ich als unangenehm in der Regel.

Was du über das Handy und das Internet schreibst, da hast du Recht, eine schlechte, vielleicht sogar gefährliche Entwicklung und ich bemühe mich, da nicht komplett mit zu gehen. Wenn ich mich mit Freunden treffe, dann bleibt das Handy in der Tasche, alles andere ist wie ich finde ziemlich sinnlos. Da kann ich auch zuhause bleiben und am Handy sein.

Das du eine Aufholjagd gestartet hast, habe ich schon bemerkt, und ich habe mich sehr darüber gefreut. Doch da ich jetzt eine Einladung habe werde ich erst einmal nur dieses Review beantworten. ich weiß nicht, ob ich dir zu den anderen vor dem nächsten Wochenende etwas schreiben kann, doch ich versichere dir, spätestens nächstest Wochenende werde ich auch diese beantworten und ich habe mich wirklich riesig darüber gefreut! Danke :*

Liebe Grüße, Alina xx
07.10.2016 | 01:09 Uhr
Hallo Alina,

Kapitel 12 ist geschrieben wie ein Aufruf, ein Aufruf an alle, die verurteilen ohne genau hinzusehen. An alle, die nicht einmal einen Moment innehalten und darüber nachdenken, warum jemand eine Therapie macht. Ich finde, dass sehr viele Leute diesen Aufruf lesen und beherzigen sollten.
Wenn man krank ist, geht man zum Arzt. Ob nun Körper oder Geist sollte dabei keine Rolle spielen. Man ist nicht verrückt oder schwach, wenn man das tut. Sehr viel mehr kann ich dazu auch gar nicht sagen.
Auch ich kenne Leute, die zur Psychotherapie gegangen sind. Was diesen Leuten aber am meisten geholfen hat, waren Gespräche mit Freunden. Seine Ängste, Wünsche und Gedanken frei mit jemandem zu teilen, ohne verurteilt zu werden. Jemandem zu erzählen, wie es einem wirklich geht und nicht immer nur so tun zu müssen, es gehe einem gut, nur weil man niemanden mit seinen Problemen belasten will. Vielleicht hilft es auch zu sehen, dass man nicht immer nur alleine der Depp ist, der Probleme hat.
Mir selbst geht es psychisch, glaube ich, ziemlich gut. Wenn mir danach ist, lache oder weine ich, ziehe mich zurück, wenn ich traurig oder wütend bin. Wenn ich mich schlecht fühle, rede ich mit meinem Freund, meinen besten Freunden oder meinen Eltern. Es tut unglaublich gut zu wissen, dass ich nicht allein mit meinen Problemen bin, auch wenn mir andere dabei vielleicht gar nicht helfen können. Aber drüber reden hiflt - jedenfalls ab und zu.
besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 22.10.2016 | 20:42 Uhr
Hallo Borin,

eigentlich trifft es das ziemlich genau, es soll ein Aufruf sein, Leute zum Nachdenken bringen, jemand dazu bringen seine Meinung zu ändern.
Und ja, das verstehen auch nicht viele, aber wenn man eine Therapie macht, ist man auch krank, anders, aber krank.

Was mir am meisten hilft? Ich will ehrlich sein, es sind diese Texte hier. Vielleicht versteht das niemand, aber ich schreibe mir die ganze kacke von der Seele und das hilft. Und wenn ich dann noch Ratschläge bekomme ist das natürlich auch echt wundervoll!
Nicht alleine sein, das ist die Hauptsache, da hast du Recht. Denn zusammen ist alles einfacher. Wie sagt man so schön, "geteiltes leid ist halbes Leid". Und ich war lange alleine, doch durch die Therapie und diese Texte bin ich es nicht mehr! Jedenfalls fühlt es dich nicht mehr so an.

Liebe Grüße, Alina xx
07.10.2016 | 00:45 Uhr
Hallo Alina,

an meiner Schule kannte ich 6 Zwillingspärchen vom sehen und aus dem Unterricht, davon zwei zweieiige. Mit einem eineiigen Zwillingspärchen war/bin ich seit über 18 Jahren befreundet und ich muss sagen, dass sie sich vom Verhalten her nicht sehr viel ähnlicher sind, als "normale" Geschwister. Wer sie näher kannte, ließ sich auch von der Optik nicht täuschen und so wurden sie nur selten verwechselt und wenn, dann eben von Leuten, die entweder nicht wussten, dass sie Zwillinge waren oder sie eben nur vom sehen kannten. Mit 13/14 begannen sie dann auch sich optisch voneinander abzusetzen, durch unterschiedliche Frisuren und einen anderen Kleidungsstil. Ich fand es als Kind immer cool, Zwillinge als Freunde zu haben. Wenn ich allerdings ehrlich bin ergab sich daraus, weder ein Vor- noch ein Nachteil. Es waren einfach zwei Schwestern, die sich nun mal unheimlich ähnlich sahen.
Bei einem der zweieiigen Zwillingspaare aus der Parallelklasse habe ich erst nach über einem dreiviertel Jahr rausgefunden, dass die beiden Zwillinge waren. Sie waren eben auch, wie Tag und Nacht.
Vergleiche unter Geschwistern bleiben leider in den meisten Fällen nicht aus (wenn ich das so bei den Töchtern meiner Schwester beobachte, die zwei Jahre auseinander liegen, völlig unterschiedlich sind und trotzdem verglichen werden) und bei Zwillingen liegt dieser Drang offenbar noch näher. Vielleicht ein Versuch, sie besser auseinander halten zu können indem man ihnen bestimmte Eigenschaften zuschreibt, die sie besonders gut oder schlecht können. Sie sind eben am besten vergleichbar, weil sie mehr oder weniger die gleichen Gene haben, (oftmals) in die gleiche Klasse gehen, die gleiche Erziehung genießen und all sowas. Besonders interessant erscheint es eben dabei, wenn sie sich trotzdessen unterschiedlich entwickeln.
Menschen miteinander zu vergleichen, kann einen gesunden Wettbewerbssinn und Ehrgeiz hervorrufen oder aber in die ganz andere Richtung gehen, sodass man sich selbst jedes Mal schlecht oder schlechter als der andere fühlt, wenn man verglichen wird. In jedem Falle aber macht es Geschwister zu Konkurrenten. Dass nämlich gerade Zwillinge in besonderem Geschwisterlichen-Wettkampf zueinander stehen, wird oft vergessen.

Ich will mich in den Streit zwischen dir und deiner Schwester nicht einmischen oder supertolle Ratschläge geben. Doch in vielen Fällen hilft Reden und Ehrlichkeit. Viele Probleme entstehen dadurch, dass man den anderen nicht oder falsch versteht oder eben seine Reaktionen und Worte nicht nachvollziehen kann.

Deine Schwester möchte also eine persönliche Entschuldigung von dir. Hast du ihr auch gesagt, was du von ihr möchtest? Sag ihr was du fühlst und auf welche Weise sie dich verletzt hat. Vielleicht ist ihr das gar nicht so sehr bewusst. Sag ihr, was du von ihr erwartest. Damit sie auf dich zukommen kann. Und wenn du glaubst, dass es ohne Mauer nicht geht, komm wenigstens ans Fenster um mit den Belagerern zu verhandeln. (ich hoffe das war jetzt nicht zu bildlich gesprochen)
Besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 22.10.2016 | 20:29 Uhr
Hallo Borin,

das sind ganz schön viele Zwillingspärchen an deiner Schule! Und ja, Zwillinge sind sich oft nicht ähnlicher als normale Geschwister, eineiige sehen gleich aus, aber sie sind in der Regel vom Charakter her unterschiedlich, schließlich sind sie zwei Personen. Mir glaubt auch keiner, dass meine Schwester meine Zwillingsschwester ist vor allem da sie länger nicht bei uns gewohnt hat während der Schule, das verwirrt die Menschen...
Ich kann nachvollziehen, warum du glaubst, es läge nahe Zwillinge zu vergleichen und wahrscheinlich hast du auch Recht damit, aber das es Gründe gibt es zu tun heißt noch lange nicht dass es gut ist oder angenehm für die, die verglichen werden. Und du hast Recht, es sind vor allem die Zwillinge, die im Wettkampf stehen (jedenfalls glaube ich das, denn ich habe keine anderen Geschwister) und das Vergleichen macht es nicht besser. Und ja, es kann gut sein aber eben auch echt ätzend!

Mittlerweile ist meine Schwester 400 km weit weg gezogen zum Studieren, und wir verstehen uns (meistens) gut. ich glaube das es genau das ist, was wir brauchen: Abstand. Mein Vater hat mal gesagt "Sie können eben nicht miteinander aber auch nicht ohne einander" und das trifft den Punkt. Besser hätte ich es nicht beschreiben können, denn manchmal, das muss ich zugeben, vermisse ich sie auch.

Der Vergleich von dir ist nicht zu bildlich, ganz im Gegenteil, ich mag ihn! Und er ist sinnvoll und bringt mich zum Nachdenken. Du hast Recht, die Mauer ist keine Lösung, das habe ich bereits herausgefunden, doch die perfekte Lösung habe ich leider noch nicht, wahrscheinlich gibt es sie auch nicht.

Lieben Gruß, Alina :)
07.10.2016 | 00:00 Uhr
Hallo Alina,

ja, der liebe Abschlussball. Alle putzen sich fein raus, sind aufgeregt, versuchen zu lächeln.
Ich weiß nicht, ob es vielen so geht. Aber mir kam es so vor, als bedeute ein Abschlussball oftmals viel eher Stress als Freude. Jedenfalls für die, die nicht gerade die beliebtesten Schüler des Jahrgangs sind, diejenigen, die eben nicht die heißbegehrten Jungs & Mädels für den Tanz abbekommen haben und die, die sich auch für große Veranstaltungen nur ungern so richtig aufstylen.
Mir ging es damals ganz ähnlich wie dir: kaputte Jeans, ein nettes Top mit Bluse und Converse-Schuhe, ich wäre direkt dabei gewesen. Aber natürlich war auch ich ein Kleid kaufen (was für mich übrigens der Horros war, weil ich nicht eingesehen hab, für etwas, das ich nur einmal im Leben anziehe, mega viel Geld auszugeben, es aber doch gut aussehen sollte), die passenden Schuhe besorgen, kurz vorher noch die Haare beim Frisör hochstecken lassen und geschminkt hab ich mich ausnahmsweise auch.
Aber im Gegensatz zu dir, war diese Verkleidung für mich okay. Ich habe mir gesagt, heute bin ich mal so richtig Mädchen. Aber eben nur so weit, wie es auch in mir steckt. Ich war eben immer noch ich, wenn auch in einem Kleid. (Fast) alle Mädchen hatten Kleider an, aber den berühmten Wem-steht-weches-Kleid-am-Besten-Wettkampf gab es unter meinen Freundinnen zum Glück nicht. Im Endeffekt hab ich mir an dem Abend einfach keinen Stress gemacht bzw. machen lassen. Habs einfach auf mich zukommen lassen und es war sogar ganz cool. Im Nachhinein eine schöne Erinnerung. Getanzt hab ich, wie viele andere auch, mit einem Mädchen. Gab nun mal nicht genügend Jungs und von der Tanzschule her, kannte ich sowohl Frauen- als auch Männerschritte. Auch wenn meine Freundinnen sehr enttäuscht waren, dass ich nicht mit nem Bekannten hingegangen bin, wir waren nämlich in der Schülerzeitung als should-have-been-Couple gewählt worden.

Ich kannte so einige aus meine Jahrgang, die überhaupt keinen Bock hatten da anzutanzen, sowohl Jungs als auch Mädchen, aber ich glaube mich zu erinnern, dass alle da waren und dass es für niemanden zu einer Vollkatastrophe geworden ist.

Warum man sich das antut? Tja, das ist eine gute Frage. Vielleicht weil es ein Ereignis ist, das im Leben nur einmal vorkommt und man es nicht verpassen will. Vielleicht weil man seine Eltern und Freunde nicht enttäuschen will und der Abschlussball für etwas steht, das man erreicht hat. Vielleicht weil man einfach dazu gehört.
besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 22.10.2016 | 20:36 Uhr
Hallo Borin :)

Was mich angeht hast du völlig Recht! Ich musste mir ein Kleid suchen, mich hübsch machen, aber das tanzen und der Kerl waren mir egal, ich bin alleine hin gegangen.

Ich wollte an diesem Tag kein Mädchen sein (aber auch kein Kerl, dann hätte ich einen Anzug gebraucht), ich wollte ich sein,e inmal in meiner Schulzeit, doch ich durfte nicht, beziehungsweise habe mich nicht getraut.
Aber die Sache mit dem Frisör habe ich gelassen, das Kleid hat keine 50€ gekostet und die Schuhe waren von Deichmann (sie haben so gedrückt weil mein Fuß verletzt war, dass ich den halben Abend barfuß im Restaurant herum gelaufen bin). den Wettkampf gab es bei uns nicht laut, aber jeder hat die Kleider angeschaut und vielleicht haben sie hinter meinem Rücken geredet...
Getanzt habe ich an diesem Abend nicht, ich kann nicht einmal tanzen, ich habe es ausgesessen, habe ein bisschen was von dem furchtbaren Essen gegessen, und bin danach mit meiner Familie zu McDonalds (die Blicke von den Leuten waren unbezahlbar als wir mit unseren Kleidern rein kamen!)

Also ich kann nur für mich sprechen, aber ich hätte kein Problem damit gehabt das zu verpassen! Bei uns haben übrigens Leute gefehlt aber nur, weil sie schon studiert haben oder ihr Auslandsjahr begonnen hatte, also nicht weil sie keine Lust hatten.

Liebe Grüße, ALina
30.08.2016 | 02:03 Uhr
Hallo Alina,

also nachdem ich Kapitel 9 gelesen habe, möchte ich wirklich nicht mit dir tauschen, was das Busfahren angeht. Ich hatte das Glück, dass ich sowohl die Grundschule, als auch später die weiterführende Schule innerhalb von 15 min zu Fuß erreichen konnte. Von Klassenkameraden hab ich aber so einige, negative Kommentare & verrückte Geschichten über das (Schul-)Busfahren gehört.
Das doofe daran ist, man kann wenig bis gar nichts gegen dieses Zusammengepfercht sein machen, da man ja, wie du schon sagtest, in den Bus muss um zur Schule zu kommen. Wenn weder Ablenkung durch Musik, noch schlichtes Ignorieren von störenden Mitmenschen hilft, was soll man da anderes machen? Gerade als introvertierter Mensch, dem es vielleicht sogar unangenehm ist, etwas zu sagen und den oder die Störenfriede anzusprechen; mal ganz von der Gefahr abgesehen, dass Eingreifen, das Ganze nicht vieleicht sogar eher schlimmer mach - je nachdem wie das Gegenüber so drauf ist. Ich kann dein wütend werden verstehen, wenn dem kleinen Mädchen vermutlich gar nicht bewusst war, dass sie da im Weg stand. Die Tatsache, dass diese "Krüppelkinder den ganzen Bus nerven, zeigt ja vielleicht sogar, dass du nicht die einzige bist, die sich beim Busfahren unwohl fühlt. Ich weiß, ist ein super Trost…
Sicherlich würde es die ganze Sache auch einfacher machen, wenn du jemanden bei dir hättest, den du magst. Jemanden, der mit dir zusammen Bus fährt. Jemanden, der sich mit dir zusammen über "die ganzen Idioten" aufregt und vielleicht sogar mit dir über sie lacht, sodass sie einem gar nicht mehr so schlimm vorkommen.

Dass dir im Bus plötzlich schwindelig und schwarz vor Augen wird, kann natürlich vorrangig an der schlechten Luft im Bus liegen. Kann aber auch Hitze bzw. Kreislaufbedingt sein. Mir zum Beispiel wird seit ich 13/14 bin besonders im Sommer oft schwarz vor Augen, wenn ich zu schnell aufstehe und mein Kreislauf irgendwie nicht hinter her kommt. Es ist dann mehrere Sekunden lang schwarz und mir ist total schwindelig. Aber nach ein paar Sekunden ist alles wieder weg, so als wäre nichts gewesen. Haben offenbar viele Teenager. Weiß nicht, ob das bei dir ähnlich ist.
Naja, heute mehr Kommentar als Ratschlag
Besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 05.09.2016 | 19:55 Uhr
Hallo Borin,
entschuldige meine verspätete Antwort, ich hatte in letzter Zeit ziemlich viel um die Ohren.

Zu deinem Review, das du heute keinen Ratschlag für mich hast ist nicht schlimm, den auch einen solchen Kommentar lese ich sehr gerne.
Das es in anderen Bussen ähnlich aussieht habe ich schon vermutet, denn man hat überall kleine, verrückte Kinder. Und es ist furchtbar das jeden Morgen durchzu machen, das wissen alle die es kennen.
Du hast Recht, es würde alles besser machen wenn ich jemanden an meiner Seite hätte, doch das hatte ich nun mal nicht. Es ging schon irgendwie.
Das Leute in meinem Alter ähnliche Probleme haben habe ich auch schon öfter gehört und vielleicht war das auch der Grund. Vielleicht ist es in drei Jahren weg. Doch ich weiß, die nächsten drei Jahre muss ich keinen Bus fahren, entweder Auto oder Zug, Busse fahren nicht, und das ist auch ein kleiner Trost.

Noch einmal vielen, vielen Dank für dein Review, ich freue mich über jedes rießig! LG Alina
09.08.2016 | 16:49 Uhr
Hallo Alina,

ist es wirklich so, dass zwei Drittel der Menschen extrovertiert sind oder kommt es einem bloß so vor, weil diese eben mehr auffallen?
Auch ich hab die Erfahrung gemacht, dass es extrovertierte Menschen in Job & Leben oft einfacher haben und sei es nur, weil sie "gesehen werden", weil sie einen Eindruck (erst mal egal, ob positiv oder negativ) hinterlassen haben, weil sie ohne zu überlegen Dinge tun, bei denen sich ein introvertierte Mensch fragt, ob er das überhaupt möchte oder ob das dem Gegenüber Recht wäre. Manchmal bin ich eifersüchtig auf extrovertierte Leute, weil sie Dinge tun, die ich mich nicht traue. Aber meistens bin ich ganz zufrieden damit größtenteils introvertiert zu sein. Ich bin gerne nachdenklich, ich bin gerne ein stiller Beobachter und vor allem bin ich gern ein Träumer.

Vermutlich ist es für viele Menschen schwer zu verstehen, wenn du sagst, du möchtest nur im kleinen Kreis feiern, du möchtest in einer Menschenmenge nicht von jedem gekannt werden, sondern darin untertauchen, aber ich glaube, dass dich viele Introvertierte Menschen in diesen Punkten verstehen werden. Ist es denn verrückt zu sagen: ich möchte nur Leute auf meinen Geburtstag einladen, die ich kenne und die ich mag? Es ist dein Tag, du solltest entscheiden. Niemand anders weiß, was für dich das Richtige ist. Das weißt nur du. Und deshalb solltest du das tun, was du für das Richtige hältst. Das soll keinesfalls heißen, dass man im Leben keine Ratschläge oder Meinungen von anderen annehmen sollte. Nur am Ende all dieser Möglichkeiten gibt es nur eine Person, die für dich selbst entscheiden kann.

Heute nur ein kurzes Review von mir. Ich hoffe, ich schaffe es ab jetzt wieder öfter vorbei zu schauen
besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 09.08.2016 | 18:30 Uhr
Hallo Borin :)

Ich habe das gelesen, allerdings weiß ich nicht ob das wirklich stimmt. Das sie mehr auffallen stimmt natürlich vollkommen, und ich glaube dass sie dadurch bessere Chancen im Leben haben. Egal ob in mündlichen Prüfungen oder Vorstellungsgesprächen, sie können selbstbewusster Auftreten, weil sie sich wohl fühlen und hinter lassen deshalb glaube ich einen besseren Eindruck. Und genau deshalb bin ich auf diese Menschen eifersüchtig, denn es ist wirklich unfair, dass sie bessere Chancen bekommen, auch wenn sie nicht zwingend besser sind.

Ja, Introvertierte Personen können sich vermutlich am besten in andere Introvertierte hineinversetzten, denn sie können besser verstehen, was in einem solchen Kopf vor geht und warum man sich die Dinge wünscht, die man sich wünscht. Wenn du es so umformulierst, dann klingt es ganz anders, sehr nachvollziehbar! Du hast Recht, Ratschläge sind gut, doch man muss selbst entscheiden wie man sich am wohlsten fühlt, denn so begeht man Fehler auch selbst und denkt sich nicht im Nachhinein "Wegen ... habe ich das so gemacht und jetzt hatte ich keinen schönen Geburtstag!". Deshalb sollte man sich selbst immer treu bleiben.

So kurz ist das Review gar nicht, finde ich, und außerdem freue ich mich über jede Art der Rückmeldung und wenn sie noch so kurz ist!
Liebe Grüße und bis bald, Alina :)
18.06.2016 | 18:54 Uhr
Hallo Alina,

wow, also das 7. Kapitel war für mich wirklich hart zu lesen.
Ich maße mir nicht an es tatsächlich nachfühlen zu können, aber ich fand deine Worte und Formulierungen sehr berührend.
Als Außenstehender konnte beim Lesen deine Gedanken gut nachvollziehen und finde selbst auch keine Antwort auf die Frage, was man in einer solchen Situation wohl am Besten tut.
Ich kann verstehen, warum du dich isoliert und eingemauert hast.
Aber ich weiß, dass solche Mauern sehr gefährlich sein können; vielleicht sind sie es auch immer.
Ich weiß, dass auf Dauer mit einer solchen Mauer zu leben, Menschen kaputt macht.
Ich weiß, dass es sehr, sehr schwierig ist eine solche Mauer wieder einzureißen, wenn man sie ersteinmal gefestigt hat. Es braucht Zeit und Menschen denen man vertrauen kann.
Was ich nicht weiß ist, ob man eine solche Situation auch ohne (eine vorübergehende) Mauer überstehen kann oder ob es tatsächlich der einzige Weg ist nicht unter zu gehen. Ich selbst habe keine solche Mauer, hab sie nie gebraucht, weil ich nie so sehr verletzt worden bin, dass ich zu meinem eigenen Schutz eine brauchte.

Dass du das Kapitel gepostet hast, ist schon eine Weile her. Ich wüsste gern, ob du es geschafft hast, die Mauer später wieder einzureißen und wie.
Heute nur ein sehr kurzes Review von mir, aber mir fehlen ratgebende Worte. Ich fühle mich hilflos. Das einzige, was ich tun kann, ist meine Hand auszustecken und dir eine stumme Umarmung anzubieten und dir zu zeigen, dass dich nicht alle Menschen verletzen wollen und du eine "Rundum-Mauer" vielleicht gar nicht brauchst.
besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 19.06.2016 | 20:45 Uhr
Hallo Borin,

es freut mich, dass dir gefallen hat, wie ich meine Erfahrungen formuliert habe und dass du es gut nachvollziehen konntest. Dass du es nicht fühlen kannst ist verständlich, dazu ist man vermutlich nur in der Lage, wenn man es tatsächlich erlebt hat.
Dass du meine Reaktion verstehen kannst finde ich persönlich überraschend, denn ich weis, dass vermutlich viele andere anders reagiert hätten.

Für mich war an diesem Punkt die Mauer die einzige Lösung. Ich habe keine andere gesehen. Doch mit der Zeit habe ich wieder gelernt dieser Person zu vertrauen, nicht leicht, aber ich habe es geschafft. Die Mauer ist nicht ganz weg, keinesfalls. Doch sie ist wesentlich geringer als an diesem Tag. Mal wächst sie etwas, mal schrumpft sie etwas. Ich weis nicht ob und wann sie ganz weg sein wird.

Das du keinen Ratschlag hast ist nicht schlimm, deine regelmäßigen und häufigen Reviews helfen mir schon mehr als du dir vielleicht vorstellen kannst. Ich freue mich immer wieder wenn ich sehe, dass ich ein neues Review von dir erhalten habe, an manchen Tagen sind sie mein einziger Lichtblick.
Auch dass du mir eine Art stumme Umarmung anbietest rührt mich sehr, und ich freue mich unheimlich darüber. Es ist wirklich toll zu sehen, dass es auch solche Menschen gibt, die ein großes Herz haben, vor allem im Internet, denn dass sieht man leider nicht sehr häufig. Vielen Dank für deine Aufmunternden Worte, wie gesagt, sie helfen mehr als du vielleicht denkst.
Ach und dass das Review nicht so lang ist macht nichts, es reicht wenn du schreibst, da muss es nicht jedes mal ein Roman sein, auch wenn ich mich darüber natürlich auch freue!

Ganz liebe Grüße und bis demnächst,
Alina
13.06.2016 | 17:01 Uhr
Hallo Alina,

auch das sechste Kapitel hat mich wieder sehr zum Nachdenken angeregt. Was ist Freundschaft? Eigentlich eine Frage, die sich leicht beantworten lässt. Oder doch nicht? Ich versuche mal eine Antwort für mich zu finden.
Zunächst einmal ist Freundschaft für mich etwas Gegenseitiges. Einseitige Freundschaft gibt es nicht. Es gehören immer zwei dazu. Auf die berühmte Frage eines Kindergartenkindes "Hey du, wollen wir Freunde sein?", folgt stets eine Antwort. Es ist ein Miteinander, vielleicht sogar soetwas wie ein Packt, eine Abmachung mit Regeln. Werden diese Regeln gebrochen, wird die Freundschaft auf die Probe gestellt und zerbricht im schlimmsten Falle.
Die beiden wichtigsten Aspekte einer Freundschaft sind für mich Loyalität & Akzeptanz. Freunde halten zusammen, komme was wolle. Sie können sich darauf verlassen, dass der jeweils andere einem nicht plötzlich den Rücken kehrt, einen im Stich lässt. Sie unterstützen einander, helfen einander, beschützen einander. Zwei Menschen werden Freunde, weil sie einander ausgesucht haben, weil sie einander mögen, respektieren und eben akzeptieren, wie sie sind. Sie können über die Fehler des jeweils anderen hinwegsehen. Man könnte Freundschaft auch als wählbare Familie beschreiben.
Natürlich gehört noch mehr zu Freundschaft als Loyalität & Akzeptanz. Aber das sind für mich die beiden Dinge, aus denen sich alles andere ergibt.
Aus Loyalität ergibt sich Vertrauen. Vertrauen darauf, dass man sich auf den anderen verlassen kann. Daraus resultiert Sicherheit, Geborgenheit, Nähe und auch Ehrlichkeit. Man kann ehrlich sein, kann Sorgen und Geheimnisse teilen, über Probleme reden, man muss sich nicht verstellen, sondern kann man selbst sein. Es mag verrückt klingen, doch trotz all dieser "Regeln" kann man gerade in Anwesenheit seiner Freunde frei sein.
Zu Freundschaft zählt aber auch etwas, das für mich etwas geradezu magisches an sich hat. Nämlich Sympathie & Zuneigung. Oftmals kann ich im ersten Moment gar nicht so recht ausdrücken, warum genau ich jemanden mag. Es ist einfach so. War einfach da.
Bei manchen Freundschaftskonstellationen stellt man sich auch die Frage: Wir könnt ihr beste Freunde sein, wo ihr doch so verschieben seid? Der eine extrovertiert, der andere introvertiert. Der eine vernünftig, der andere verrückt. Der eine groß, der andere klein. Der eine Gymnasiast, der andere Hauptschüler. Der eine Mädchenschwarm, der andere eher nicht... ect...
Es sind unsere Werte, die uns miteinander verbinden. Es ist Verständnis, Empathie für den anderen.

Aber Freundschaften sind nicht immer einfach. Menschliches Miteinander ist nicht immer einfach. Menschen machen Fehler.
Manchmal hat man sich in einem Menschen getäuscht. Manchmal hat man sich auch in dem, was man selbst möchte, getäuscht.
In dem Falle, wie mit deiner Freundin/Bekannten, würde ich mir selbst zwei Fragen stellen:
Kann ich ihr dieses Verhalten verzeihen? und Sehe ich unser Verhältnis noch als Freundschaft an?
Bei der ersten Frage, sollte man empathisch sein, sich selbst in die Situation einfühlen, sich fragen, wie man selbst gehandelt hätte und ob man ihr Verhalten nachvollziehen kann. Wenn die Chance besteht, ihr zu verzeihen, sollte man das auch tun.
Bei der zweiten Frage, sollte man ehrlich mit sich selbst sein und nicht der alten Zeiten wegen an etwas festhalten, womit man sich selbst unwohl fühlt. Auch wenn es vielleicht weh tut, ist es unter Umständen besser das Verhältnis zu beenden, als mit einer Lüge zu leben, was beiden Parteien nicht gerecht wird. Vielleicht wird einem dabei aber auch bewusst, wie viel einem selbst an dieser Freundschaft liegt.
In jedem Falle sollte man aber über die entstandene Situation reden, unabhängig davon ob man danach auseinander geht oder seine Freundschaft weiterführt.
(Mir ist bewusst, dass mein Ratschlag für dich und deine Bekannte zu spät kommt und du vielleicht deinen eigenen Weg hast mit solchen Dingen umzugehen. Trotzdem wollte ich mich zu diesem konkreten Fall nochmal äußern, da ich ja ansonsten recht allgemein geblieben bin.)

besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 18.06.2016 | 17:39 Uhr
Hallo Borin,

erst einmal entschuldige, dass meine Antwort etwas verspätet kommt, immerhin kommt sie noch ;)
Vielen Dank für deine Antwort auf meine Frage, sie hat mich sehr berührt und gefällt mir sehr. Mehr kann ich eigentlich auch gar nicht sagen außer dass du den Kern getroffen hast und diese Beschreibung sehr toll klingt.
Und auch die zwei Fragen die du mir schreibst, die ich mir stellen sollte sind sehr gut. Du hast Recht, für diesen speziellen Fall kommen sie zu spät. Der Konflikt wurde einigermaßen geklärt und wir kommen wieder miteinander aus, nicht wie vorher, aber wir verstehen uns. Dennoch stimmen mich diese zwei Fragen sehr nachdenklich und ich denke, dass sie mir auch bei ähnlichen Konflikten in der Zukunft helfen können, deshalb vielen Dank dafür!

Um das nicht zum Roman werden zu lassen, möchte ich mich an dieser Stelle einfach noch einmal für dein Review bedanken, es hat mir sehr geholfen. Außerdem hoffe ich wieder einmal von dir zu hören beziehungsweise zu lesen,
bis dahin liebe Grüße, Alina
28.05.2016 | 16:20 Uhr
Hi Alina ,
Ich kann mich den anderen Reviewern nur anschließen.
Du schreibst wirklich wunderbare Texte und kannst deine Gedanken schön ausdrücken.
Ich konnte leider noch nicht alle Kapitel lesen ... Schule ist ein Grund ... aber ich werde hoffentlich bald alle gelesen haben.
Dein letztes Kapitel finde ich echt erstaunlich.
Es gibt nicht viele die dieses Thema so gut beschreiben und erklären können.
Da ziehe ich echt meinen Hut vor dir.
Ich habe selbst auch schon sehr viele Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt bzw. selbst erlebt.
Wenn du verstehst was ich meine.
Dein erstes Kapitel beschreibt auch mich ziemlich genau..
Ich habe es zwar aus dem SVV raus geschafft und bin seit über einem Jahr wieder clean davon, aber zurzeit habe ich mal wieder damit zu kämpfen.
Das zeigt meine gestern entstandene Geschichte ...
Aber das soll ja schließlich nicht das Thema dieses Reviews sein.
Ich wollte dir nur sagen, dass du nie alleine sein wirst mit deinen Problemen.
Es gibt immer Leute denen es genauso geht wie dir und denen du etwas bedeutest.
Gib nie auf und bewahre deine Hoffnung.
Egal wie kitschig es klingen mag.
Ohne Hoffnung kommst du nicht weit bzw. geht nichts.
Wenn es dir schlecht geht und du mal nicht weiter weiß und reden willst.
Ich bin für dich da.
Egal wie belanglos es ist.
Ich bin vielleicht eine Fremde aber dennoch will ich nicht das es anderen schlecht geht egal ob ich die Person kenne oder nicht.

So jetzt beende ich mal mein Gequassel, weil das Review sonst noch länger werden würde als ohnehin schon ^^"
Ich spreche dir nochmal mein Lob aus und vor allem bin ich schwer beeindruckt davon das du es schaffst so offen darüber zu reden.
Vielen würde das auf jeden Fall zu viel werden.
Ich hoffe dir wird es bald besser gehen und ich wünsche dir noch einen schönen Tag
LG
Moonwolf

Antwort von Ich xD am 28.05.2016 | 23:00 Uhr
Hallo Moonwolf,
Zuerst einmal danke für dein sehr ausführliches review und dein lob, beides hat mich sehr gefreut.
Das du nicht alles lesen konntest verüble ich dir nicht. Mit der zeit haben sich tatsächlich einige kapitel angesammelt und das zeitproblem als Schülerin kenne ich auch zu gut.
Auserdem freut es mich sehr zu hören dass dir vor allem das letzte kapitel gut gefallen hat da es ein schwieriges thema ist, bei dem man nicht weis wie man es beschreiben soll.
Dass auch die erfahrungen sammeln musstest tut mir sehr leid. Meinen Glückwunsch dass du es so lange schon durchgehalten hast und vielen dank für dein angebot was das reden angeht, vielleicht werde ich darauf zurück kommen. Umgekehrt kannst aber auch du mir schreiben wenn du reden möchtest!
Was die hofffnung angeht so hast du recht, jeder braucht sie zum leben. Irgendeinen halt braucht man, alleine steht man dieses leben nicht durch.
Dass das Review lang ist stört mich nicht, ich lese es gerne und habe mich sehr gefreut!
Offen zu reden ist nicht einfach da hast du recht, ich habe lange gebraucht um es hier zu schaffen und ich kann es hier auch nur da ich niemanden kenne.
Vielen Dank für deine hilfe und dein Mitgefühl und dein review. Vielleicht schreibt man sich ja wieder einmal, lg alina xx
28.05.2016 | 00:05 Uhr
Hey,

ich finde deine Texte ziemlich gut. Sie regen sehr zum nachdenken an.

Das mit dem SVV kenn ich auch ziemlich gut, da ich mich auch kratze und das verbrennen auch schon gemacht habe.

Lg Annoki

Antwort von Ich xD am 28.05.2016 | 22:50 Uhr
Hi Annoki :)
Vielen dank für das lob, das bedeutet mir wirklich sehr viel!
Dass du SVV erleben musst bzw. Musstest tut mir sehr leid.
Wenn du jemanden zum reden brauchst, so zögere nicht mir eine private Nachricht zu schreiben!
Lg Alina xx
14.05.2016 | 02:41 Uhr
Hallo Alina,

wiedermal hast du mich mit Titel und tatsächlichem Inhalt des Kapitels überrascht. Irgendwie hätte ich eher erwartet, dass es hier um Schulalltag, Mitschüler, Lehrer und vielleicht auch einzelne Fächer geht. Stattdessen beschäftigst du dich vielmehr mit dem Thema Zeitmanagement.
Im Gegensatz zu dir hatte ich das Glück innerhalb von 10 Minuten meine Schule erreichen zu können - und das zu Fuß. Außerdem war ich der vorletzte Jahrgang, der noch G9 genießen durfte.
Im Übrigen gab es G8 an meiner Schule nur zwei oder drei Jahre, weil es viele negative Reaktionen und Beschwerden gab. Ich persönlich halte von G8 überhaupt nichts. Man lernt nicht schneller, wenn man den Schulstoff zeitlich komprimiert. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass an Schulen viel zu viel "unnützes Wissen" gelernt werden muss, so ganz nach dem Motto: "Ich kann ne Gedichtanalyse in 4 verschiedenen Sprachen, aber weiß nicht, wie man ne Rechnung schreibt oder wie ich in meinem späteren Beruf Steuern zahlen muss.
Letztenendes ist es doch alles eine Frage von Interesse. Dinge, die uns interessieren, merken wir uns fast von allein. Als Kinder ist jeder von uns super neugierig, was die große, weite Welt so zu bieten hat. Wir lernen unheimlich schnell und unheimlich gerne. Es macht Spaß neue Dinge zu erfahren, auszuprobieren, zu entdecken. Dann kommen wir in die Schule und plötzlich ist Lernen Pflicht. Plötzlich wird uns vorgesetzt, was wir uns zu merken haben. Plötzlich ist der Vergleich zu anderen da. Wir werden bewertet. Und plötzlich bedeutet lernen Druck. Ich finde da läuft was falsch.
Was das Zeitmanagement während der Schulzeit angeht, so war ich die meiste Zeit einer dieser Menschen mit den vielen Hobbies. Ich hab mehrere Musikinstrumente gespielt, war Reiten, Fußball spielen, im Chor, hab mich mit meinen Freunden getroffen und hab Serien/Filme geguckt. Langeweile war mir weitestgehend unbekannt. Natürlich sind zu viele Freizeitbeschäftigungen auch nicht wirklich dienlich, insbesondere wenn man sich dadurch noch mehr Verpflichtungen, wie regelmäßiges Erscheinen ect., auferlegt. Besonders schlimm natürlich dann, wenn solche Termine von den Eltern für das Kind ausgewählt wurden. Ich habe meine Hobbies auch immer nur so lange betrieben, wie ich Spaß daran hatte. Schule stand dabei ähnlich wie bei dir, eher hinten an.
Mein Freund hingegen hatte während der Schulzeit fast überhaupt keine Hobbies, zumindest nichts, was man offziell als typisches Hobby bezeichnen würde. Allerdings hat er in dieser Zeit viel über sich und die Welt nachgedacht und sich sozusagen viel mehr seinem Selbstfindungsprozess gewidmet, als ich zu meiner Schulzeit, weshalb ich in vielen Dingen mit meiner Meinung unsicherer war, als er. Aber ich hatte ja auch gar keine Zeit darüber nachzudenken, schließlich war ich immer mit irgendwas beschäftigt...

Um nochmal auf deine Frage zu G9 zurück zu kommen: Ich weiß leider nicht mehr genau, wie viele Unterrichtsstunden ich hatte, aber ich bin doch ziemlich dankbar für das eine Jahr mehr, das mir vergönnt war. Insbesondere da ich in der 12. noch gar nicht wusste, wo es beruflich für mich hingehen soll. Außerdem haben wir in manchen Unterrichtsstunden durchaus Dinge gemacht, die wirklich Spaß gemacht haben, wie bspw. Filme zu drehen, Projekte, Ausflüge, die ansonsten sicherlich der durch G8 verkürzten Schulzeit zum Opfer gefallen wären, die den Unterricht jedoch durchaus aufgelockert und weniger langweilig gemacht haben. (Dreimal 'gemacht' in einem Satz *kopfschüttel* na egal... schließlich kommt es auf den Inhalt an. 'Tschuldige, bin wohl gerade in ner Unsinn-rede-Phase...)

und soweit das Wort zum Sonntag bzw. Samstag
besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 14.05.2016 | 21:55 Uhr
Hallo Borin,
wieder einmal vielen Dank für deine tollen und vor allem langen Reviews! :)

Schnell zur schule zu kommen stelle ich mir wirklich gut vor! Was die Sache mit dem G9 angeht, da hattest du wirklich Glück, wir haben hier immer noch G8 und vermutlich wird sich daran so schnell nichts ändern. Aber du hast Recht, eigentlich geht es nicht um die Zeit in der man lernt, sondern um das was man lernt und wie man es lernen muss, da sollte man einige Änderungen vornehmen!
Aber als Kinder mussten wir auch andere Dinge lernen, Dinge die meistens Spaß gemacht haben wie Fahrrad fahren oder auch lesen und schreiben, doch die Gedichtanalysen, die ich im übrigen nur in zwei Sprachen kann, die machen keinen Spaß weil sie wirklich unnütz sind außer für Leute die Deutsch studieren - Brauchen die das überhaupt?
Der Druck ist falsch und das Bewerten auch, da hast du Recht, aber die Frage ist, wie kriegt man Kinder sonst zum lernen?

Bei den Hobbys, das ist richtig, ist Spaß dann das wichtigste, doch die Frage ist, was tue ich wenn ich keine Hobbys finde, die mir Spaß machen?
Nachdenken tue ich auch nicht so viel, die Zeit vertrödle ich nur. Also ich bin auf Youtube oder schaue TV oder schreibe hier. Das ist meinen Eltern nicht Recht und von dem schreiben wissen sie nichts.

Projekte, Ausflüge oder auch Experimente in Chemie kommen bei uns leider viel zu kurz, das wissen auch die lehrer. Und die meisten sind auch gegen das G8 aber sie dürfen es eben nicht laut sagen. Vor allem unser Physiklehrer hatte das begriffen er sagte auch immer das wir viel weniger wissen als G9 Schüer, da uns das Grundwissen fehlt und wir dann am Ende schlechter für Uni oder Beruf vorbereitet sind und weniger wissen, was ja nicht das Ziel ist.
Was die Entscheidung für den Beruf angeht, so habe ich mir einigermaßen leicht getan, doch ein Jahr mehr wäre, da hast du Recht, nicht schlecht gewesen. Vor allem da ich mich in der Zeit bewerben musste, die eigentlich die stressigste war.

Vielen Dank nochmal für dein Review, lg Alina xx
22.04.2016 | 22:21 Uhr
Hallo Alina,

ich muss zugeben, dass ein bisschen neugierig war, was du wohl in Kapitel 4 - Familie erzählen würdest, da ich aus dem ersten Kapitel eher den Eindruck gewonnen hatte, dass das Verhältnis zu deiner Familie nicht unbedingt das einfachste ist/war. Umso mehr freue ich mich zu lesen, dass sich offenbar einige Dinge - ich nenne es in meiner Unwissenheit an Einzelheiten einfach mal - geklärt bzw. wieder eingeränkt haben, was an dieser Stelle keinesfalls heißen, soll dass kein Problem bestand, sondern eher mögliche Missverständnisse und Unwissenheiten von den Bedürfnissen, Ansichten ect. des anderen aufgeklärt wurden. (Wie gesagt, reine Vermutung. Ich weiß ja nicht, um was es da ging.)

So, wie du es beschrieben hast, würde ich nun schätzen, dass du insbesondere durch diese negativ-Ereignisse zum dem Schluss gekommen bist, wie wichtig Familie und damit ein Hafen der Zugehörigkeit ist. Beinahe habe ich das Gefühl, dass du geradezu an die Leser appelierst, ein harmonisches Familienverhältnis zu leben. Auch nach meiner Erfahrung trägt die Familie im Rücken sehr zum eigenen Seelenfrieden bei. Ich erinnere mich leider nur zu gut, an das richtig miese Gefühl, als ich nicht mit meiner Familie über manche meiner Entscheidungen und vielleicht auch Fehler reden konnte, weil ich Angst hatte, sie könnten diese kritisieren oder nicht gut heißen. Hab mich einfach nicht getraut, bin nicht immer ans Telefon gegangen, weil mich bereits die Vorstellung von schlechten Nachrichten, in extrem schlechte Laune versetzt hat. Die bliebt dann allerdings so lange, bis ich mich doch irgendwie gezwungen habe (manchmal auch erst nach vielen, vielen Ablenkungsversuchen), meine Eltern anzurufen. Manchmal wurde es schlagartig besser, mal drüber geredet zu haben. Manchmal war es so schlimm für mich, wie ich es mir ausgemalt hatte. Fazit aber war: Ich hab mich erst wieder gut gefühlt, als diese Dinge nicht mehr zwischen uns standen.
Ich finde Ehrlichkeit zu Familie und engen Freunden unglaublich wichtig. Und das auch, wenn ich öfter mal das Gefühl hab, ich schützen meine Eltern vor großen (vielleicht manchmal unbegrüdeten) Sorgen, wenn ich ihnen Dinge verschweige, habe ich mir und meinen Eltern eher selten einen Gefallen getan.

Ich maße mich nicht an, deine Entscheidung zu bewerten, aber ich denke, dass es die richtige Entscheidung war, deiner Oma die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie leider eher negativ darauf reagiert hat. Da du dieses Kapitel ja schon vor einer ganzen Weile hochgeladen hast, würde mich mal interessieren, ob sich die Meinung deiner Großmutter vielleicht in der Zwischenzeit geändert hat. Manchmal brauchen Leute Zeit, um zu verstehen, zu akzepieren, was sie selbst vielleicht anders gemacht hätten.
Leider hilft manchmal auch das nicht und man muss sich damit anfinden, dass nicht alle Menschen die eigenen Entscheidungen gutheißen. Es klingt wieder mal wie ein bloß dahergesagtes Sprichwort, aber man kann es tatsächlich nicht allen Recht machen. Nicht nur aus dem Grund, weil das bei so vielen unterschiedlichen Geschmäckern und Meinungen gar nicht geht, sondern auch weil man sich selbst kaputt macht, wenn man versucht sich zu verbiegen.


"I'd rather to be hated for what i am, than to be loved for what i'm not !" hat Kurt Cobain mal gesagt und ich unterstütze diese Haltung, obwohl ich selbst jemand bin, der nicht sonderlich gern mit anderen aneckt. Allerdings lässt es sich in manchen Fällen einfach nicht vermeiden, denn ich muss meinen eigenen Weg gehen und nur ich weiß, wo ich überhaupt hin gehen möchte.
Mein Fazit aus diesem Kapitel: Freunde und Familie sind ein unheimlich wichtigess Gut, aber man sollte sie nicht um jeden Preis versuchen zu halten.

besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 23.04.2016 | 19:54 Uhr
Hallo Borin,
wieder einmal danke für dein Review, ich freue mich jedes mal aufs neue sehr über deine langen . Sie zeigen mir vor allem, wie meine Texte wirken, was sehr interessant ist für mich als Autorin.

Du hast recht, dieses Kapitel steht im Kontrast zum ersten. Doch das liegt an der großen Zeitspanne dazwischen, fast ein Jahr. In späteren Kapiteln wirst du noch näheres dazu heraus finden, was vorgefallen ist, falls du solange weiter liest, deshalb möchte ich auch hier nicht noch einmal alles nieder schreiben. Doch um es zusammenzufassen: Meine Schwester musste ausziehen, weil wir uns gar nicht mehr vertrugen bzw. sie und meine Mutter sich nicht vertrugen und wir drei, ich und meine Eltern die zurück blieben waren psychisch in einer ziemlich schlechten Verfassung. Doch mittlerweile wohnt sie wieder hier und meist vertragen wir uns.

Mit dem Appell liegst du eigentlich richtig, doch wie du es gut ausdrückst gibt es in der Tat wichtigeres oder besseres als an Menschen festzuhalten, die einem nicht gut tun, auch wenn es Familienangehörige sind. Was die Sache mit deinen Eltern betrifft, da muss ich dir auch Recht geben, denn Ehrlichkeit gegenüber meinen Eltern ist für mich auch ein sehr wichtigerer Teil unserer Beziehung. Denn es ist meist immer noch leichter, die ungemütliche Wahrheit zu ertragen, als später herauszufinden, dass man nur eine Lüge aufgetischt bekommen hat.

Was das Gespräch bzw. die Beziehung zu meiner Oma angeht, so ist es leider immer noch so, dass diese Geschichte zwischen uns steht. Sie verhält sich anders als früher gegenüber mir. Dennoch redet sie wieder mit mir, was - wenn ich es so ausdrücken kann - bei ihrem Sturkopf und ihrer überholten Weltsicht eigentlich schon ein kleines Wunder ist.

Das Zitat das du anbringst kenne ich bereits und ich muss sagen es ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Denn, und das muss ich zugeben, ich bin mittlerweile ein Mensch der es manchmal auch provoziert anzuecken. Ich bin so wie ich bin und verbiege mich gar nicht. Es ist das andere Extrem und es ist auch nicht gut. Denn wenn einem wirklich komplett egal ist, was Menschen denken, so ist es auch nicht mehr gut, so viel kann ich dir sagen. Dennoch ist es bis zu einem gewissen Grad sehr wichtig, sich nicht immer zu verbiegen, da hast du auf jeden Fall Recht!
Deinem Fazit kann ich nur zustimmen, das ist genau das, was ich ausdrücken wollte :)

Liebe Grüße, Alina xxx
21.04.2016 | 01:15 Uhr
Hallo Alina,

im dritten Kapitel deiner Geschichte beschäftigst du dich mit dem Thema Wut. Deine Worte und Formulierungen erzeugen dabei in meinem Kopf deutliche Bilder und ich finde, die beiden von dir erwähnten Wutarten treffend und sehr verständlich beschrieben. Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen, auch wenn mir persönlich diese Art Wut eher fremd ist und ich nur vermuten kann, wie sich das wohl anfühlen mag.
Fast ein bisschen schade finde ich, dass du uns hier nicht verrätst, auf was genau du wütend bist und was deine Wut auslöst. Was natürlich vollkommen deine Entscheidung als Autor und demnach vollkommen okay ist. Allerdings hatte ich irgendwie damit gerechnet, dass sich das dieses Kapitel eher in dieser Richtung entwickeln und mehr an die ersten beiden Kapitel anschließen würde.
Umso überraschter war ich, dass du stattdessen das Thema Seelenverwandtschaft anschneidest und berichtest, dass du dich in deiner Wut nach jemandem sehnst mit dem man zusammen allein sein kann. Ich selbst hatte das Glück genau so jemanden zu finden. Jemanden, der mich versteht, wenn der Rest der Welt es nicht zu tun scheint. Jemanden, mit dem ich Ärger, Trauer oder Freude teilen kann. Jemanden, bei dem ich keine Worte brauche um auszudrücken was ich fühle oder denke. Manchmal haben wir das Gefühl ein und die selbe Person zu sein und mit unseren Problemen ganz allein auf der Welt zu sein, obwohl wir doch eigentlich zu zweit sind. Doch dieses WIR macht einen großen Unterschied. Es ist wie ein letzter Hoffungsfunke, der sich weigert zu verlischen.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du mit deiner Suche Erfolg hast. Dass du jemanden findest, der dich versteht. Der, dir das Gefühl gibt in seiner Nähe eine Art Zuhause zu finden.

Was du über deine Lieblingsband schreibst, kann ich nur zu gut nachfühlen. Allerdings ist es bei mir keine Wut sondern Traurigkeit und Verzweiflung, beinahe eine Art Flucht, die mich dazu veranlasst mich immer wenn es mir schlecht geht an einen Ort zurück zu ziehen, den es nicht gibt, und mich mit Leuten verbunden zu fühlen, die ich eigentlich gar nicht kenne. Bei mir sind es nicht Musik und Texte sondern Filme, die dieses Gefühl des Verständnisses ausdrücken. Es mag absolut abgedreht und verrückt klingen, aber jedes Mal, wenn ich mir Herr der Ringe ansehe, die Musik höre, das Making Of anschaue habe ich das Gefühl nachhause zu kommen, einen Ort der mir Sicherheit gibt zu betreten, alte Freunde zu treffen, verstanden zu werden. Ich habe einfach das Gefühl zu wissen, wie es sich anfühlt dort (bei den Dreharbeiten) gewesen zu sein. Und dieses Gefühl ist einer der Gründe, warum ich beschlossen hatte selbst Filme zu machen, was ich mittlerweile auch tue. Doch ähnlich wie du, bin ich hier im echten Leben auf der Suche nach nach dem, was ich dort bereits gefunden hatte und ich bin nicht sicher, ob ich es jemals finden werde oder ob es ein Traum, ein Wunsch bleiben wird.

Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu weit vom Thema abgewichen und habe nicht zu viel über mich selbst geschrieben. Aber deine Texte inspirieren mich dazu, darüber nachzudenken, was deine Worte für mich bedeuten, über mich selbst zu reflektieren. Dafür möchte ich Danke sagen.

besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 22.04.2016 | 12:44 Uhr
Hallo, Borin

zu erst einmal vielen Dank für dein Review, ich freue mich wirklich sehr, dass du mir so häufig schreibst! Und dabei stört es mich auch nicht, wenn du von dir erzählst. Im Gegenteil, ich finde es schön, denn so erfahre ich mehr über meine Leser und wie sie über meine Texte denken, welche Gedanken du dabei im Kopf hast.

Ich habe nicht im Text erwähnt, worauf oder warum ich wütend bin, da das sehr unterschiedlich sein kann. Manchmal ist es meine Schwester, manchmal die Schule oder das Abitur. Es können viele verschiedene Dinge sein.
Es freut mich sehr für dich, dass du diesen Seelenverwandten bereits gefunden, lass ihn nicht gehen, denn so ein Mensch ist sehr viel wert!
Danke, dass du mir das wünscht, das ist echt total lieb :)

Filme habe auch eine schöne Wirkung, da muss ich dir Recht geben, doch was ich noch besser finde sind Romane, da kann man noch mehr mit der Fantasie machen.
Herr der Ringe ist dennoch ein gute Wahl! Ich mag die Filme auch sehr und habe vor, demnächst die Hobbit und Herr der Ringe Filme alle am Stück zu schauen, wenn ich meinen Abschluss habe habe dazu denke ich Zeit.
Das du deinen Traum lebst und selbst Filme machst finde ich sehr bewundernswert, mach weiter damit :)

Es freut mich auch, dass ich dir bei der Reflektion helfen kann durch meine Texte, dass ist mehr als ich je zu hoffen gewagt hätte!
Liebe Grüße, Alina
15.04.2016 | 19:17 Uhr
Hallo Alina,

ich habe gerade das zweite Kapitel gelesen und muss sagen, dass auch dieses mir sehr gut gefällt.
Es hat, wie du ja bereits sagtest, eine andere äußere Form als das Erste. In meinen Augen transportiert es aber auch etwas ganz Anderes, nämlich deine Erfahrungen, deine Gedanken und deine Geschichte, während das erste Kapitel für mich soetwas wie einen Auffruf, ein Wachrütteln und ein Auf-den-Tisch-Hauen dastellt. Von daher finde ich die "normale Geschichten Form" hier durchaus passend. Mit dem ersten Kapitel hast du meine Aufmerksamkeit als Leser gewonnen und nun (im zweiten Kapitel) bin ich bereits zuzuhören.

Du beschäftigest dich hier insbesondere mit zwei Fragen:
1. Welcher Weg ist einfacher - so zu sein, wie alle anderen, oder man selbst?
2. Welcher Weg ist für einen selbst der richtige?

Auf beide Fragen gibst du die gleiche Antwort:
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Nun, auf den ersten Blick hin erscheint mir das wie eine dahingesagte Floskel, denn für mich persönlich gibt es nur eine richtige Antwort und es fällt mir schwer zu verstehen, wie man sich anders entscheiden und damit zufrieden sein kann. Andererseits denke ich hier auch von meinem Standpunkt aus, nehme meine Erfahrungen, meine Art zu Denken und mich selbst als Referenz. Wäre ich aber jemand anders, hätte anderes erlebt, andere Erfahrungen gemacht, würde ich vermutlich auch anders handlen. Und um das zu verstehen genügt es sich einmal die Mühe zu machen und sich in andere Leute hinein zu versetzen, sich vorzustellen wie man selbst in einer solchen Situation tun würde. Vielleicht ist die Antwort dann eine andere, als die die man selbst geben würde. Vielleicht ist die Antwort aber auch ein ehrliches "Ich weiß es nicht". Denn wie du schon sagtest, können wir nicht in die Köpfer anderer Leute schauen. Dementsprechend gefällt es mir letzten Endes eigentlich ganz gut, dass du dich hier nicht als Moralapostel aufspielst und pauschal DIE einzig richtig Antwort gibst.

Ich empfinde deine Gedankengänge über den Wunsch dazu zu gehören als sehr gut nachvollziehbar und ich denke, dass sich ähnlich wie bereits im ersten Kapitel viele in dem ein oder anderen Satz wiederfinden werden. Ich denke jeder kennt solche Situationen, solche Fragen, solche Entscheidungen.
Du stellst in deinem Text viele Fragen, beantwortest diese aber mit Beispielen statt mit Antworten und gibst uns am Ende des Kapitels einen Einblick, wie du dich entschieden hast bzw. wie du beide Seiten der Entscheidung erlebt hast. Mir gefällt, dass du mit deinen Beispielen nicht allzu sehr ins Detail gehst und somit Platz für eigene Gedanken, eigene Erinnerungen und eigene Interpretation lässt.

Dein Text hat mir auch wieder folgendes Phänomen ins Gedächtnis gerufen:
Als Teenager fühlt man sich oft sehr unsicher. Man weiß nicht was das richtige ist, man zweifelt und sucht nach Antworten. Oftmals orientiert man sich dann an den anderen Jugendlichen. Den coolen Leute. Denen, die offenbar alles wissen. Denen, die alles richtig machen. Die zu denen man selbst dazu gehören will. Man verändert sich, passt sich an, versucht zu sein, wie alle anderen. Ist man anders - wird man nicht akzeptiert.
Ein paar Jahre später.
Plötzlich sind die Leute, die anders sind als die Menge, die coolen Leute. Die Leute, die ihren eigenen Weg gegangen sind und weiterhin gehen. Die Leute, die zuvor nicht von der Gruppe akzeptiert wurde, sind nun diejenigen, die wertgeschätzt und bewundert werden, weil sie sich selbst treu geblieben sind.
Manchmal ist die Welt ein sehr merkwürdiger, verrückter Ort...

Meine Englischlehrerin in der Mittelstufe hat immer gesagt:
"Der einzige Mensch mit dem man sein ganzes Leben verbringen muss, ist man selbst."
Und ich finde, was daraus resultiert ist das, wozu auch du am Ende deines Kapitels mit drei Ausrufezeichen gekommen bist:
Es ist mein Leben und der einzige, der darüber bestimmen sollte, bin ich selbst.
Was hab ich davon, wenn ich anderen gefalle, aber mir selbst nicht?

besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 16.04.2016 | 11:14 Uhr
Hallo Borin,
es freut mich sehr, wieder von dir zu hören, genauso wie es mich freut, dass dein Review wieder zeigt, dass du scheinbar einen durchaus positiven Eindruck hast von der Geschichte.

Für mich persönlich war das erste Kapitel eine Zusammenfassung ein "Das bin ich!" und es stand auch lange allein da. Nach einem Jahr habe ich angefangen weitere Texte hochzuladen, durch die ich näher beschreibe, wer ich bin, die ins Detail gehen und immer nur einen Aspekt aufgreifen.

Du hast Recht, es scheint wie eine Floskel und wenn man es gesagt bekommt, ist man genauso schlau, oder eben auch nicht, wie vorher. Doch genau das ist der Punkt, den ich hier erläutern wollte. Jeder ist anders, und deswegen muss auch jeder sein Leben anders leben. jeder muss eigene Antworten finden.
Und du hast auch Recht, dass es einem häufig schwer fallen kann, sich in andere hinein zu versetzten, sie zu verstehen. In diesem einen Punkt, diesem einen Thema, muss ich das nun mal nicht, denn ich habe beides erlebt und so eindeutig meine Antwort gefunden.

Der Grund dafür, dass ich mit Beispielen antworte liegt eben genau darin, dass ich keine universellen Antworten geben kann und möchte, ich will nur zeigen und verdeutlichen, was ich gemacht habe und was ich empfehle.

Später sind die anderen die coolen? Ich weiß nicht, ob das stimmt und wahrscheinlich kommt es auch etwas darauf an, was man unter anders versteht. Wenn du Recht hast, fände ich das natürlich schön. Doch auch wenn es nicht stimmt, so werde ich zwar nicht cool sein, doch ich werde glücklich sein. Und vor dem Hintergrund des Zitates, das du gibst ist das in meinen Augen das wichtigste.

Liebe Grüße, Alina
14.04.2016 | 02:27 Uhr
Hallo Alina,

ich habe bis jetzt nur das erste Kapitel gelesen. Es ist allerdings schon mein dritter Anlauf dieses Review zu schreiben. Ähnlich wie Ragucci fehlen mir ein wenig die Worte, um auszudrücken, was ich gern ausdrücken will. Vielleicht fange ich zunächsteinmal mit der äußeren Form an, die du hier verwendest. Sie hebt die verschiedenen Abschnitte voneinander ab und macht das Ganze - natürlich abgesehen vom Inhalt, der hier ja das eigentlich Wichtige ist, - vom rein optischen Standpunkt her interessant, um nicht zu sagen einzigartig. Er fällt einfach ein bisschen aus dem Rahmen, ist nicht wie die meisten Texte hier auf FF formatiert. Aber er ist genau so, wie er sein muss, er ist nahezu perfekt so, wie er ist. Denn die äußere Form spiegelt, so wie ich es interpretiere, seinen Inhalt ziemlich gut wieder. Es geht darum so zu sein, wie man ist bzw. nicht so zu sein zu können, sich verstellen zu müssen, sich an fremdbestimmte Regeln halten zu müssen, die einem verbieten so zu sein, wie man doch eigentlich ist.

Am Ende deines Textes war ich nachdenklich, durchaus traurig, aber im Endeffekt auch ein bisschen wütend. Wütend auf DIE. DIE, die diese Regeln gemacht und bestimmt haben, dass sich alle anderen daran zu halten haben. Daraus habe ich mir automatsch zwei Fragen gestellt:
1. Wer genau sind eigentlich DIE? und 2. Was lässt die glauben, die hätten das Recht dazu? Beide Fragen (die zweite ein wenig deutlicher als die erste) spiegeln sich im Titel deines Textes wieder, weshalb er mir außerordentlich gut gefällt und ich ihn sehr passend finde.
Das Einzige, was mir nun dabei fehlt ist die Antwort auf die aufgeworfenen Fragen...
Ich bin letztlich allerdings zu dem Schluss gekommen, dass die Antwort vermutlich für jeden eine andere ist. Wer von uns ist nicht schon mal - wenigstens mit seinen Gedanken - irgendwo angeeckt, war anderer Meinung als die Mehrheit, war irgendwie anders als alle anderen (jedenfalls wirkte es so) ?
Aber muss man sich selbst deswegen verstellen, verleugnen, jemand anderes sein?
Ich persönlich hatte das Glück, in den entscheidenen Situationen echte Freunde an meiner Seite zu haben. Ich musste mich nicht verstellen. Ich wurde akzeptiert - sicherlich nicht von allen Leuten, aber von denen auf die es ankam. Ich war schon immer irgendwie ... ich. Nicht unbedingt so, wie ich gern sein wollte, aber so wie ich nun mal war und immer noch bin.

Ich kann nur sagen, ein wunderbares erstes Kapitel, was zum Nachdenken und zur Selbstreflektion anregt. Vor allem aber ein Kapitel, das irgendwie hängen bleibt. Vielleicht nicht jedes Wort, oder jede einzelne Zeile, aber ganz sicher die Emotionenen, die du damit ausgelöst hast.

Nun bin ich auch ein wenig neugierig auf die anderen Kapitel geworden. Ich möchte es nicht versprechen, aber du wirst vermutlich nicht das letzte Mal hier von mir gehört haben.
besten Gruß
Borin

Antwort von Ich xD am 15.04.2016 | 16:39 Uhr
Liebe Borin,

erst einmal vielen lieben Dank für dein sehr ausführliches und nettes Review!

Es freut mich sehr, dass dir auch die Form meines ersten Kapitels gefällt, denn in der Tat ist sie sehr bewusst gewählt, um den Inhalt zu unterstützen. Jedoch sind die folgenden Texte etwas anders, sowohl in Form, als auch inhaltlich, dennoch hoffe ich natürlich, dass auch diese dir gefallen werden!

Was deine Fragen an geht:
1. Wer sind die? Nun ja, da hast du Recht, es ist sehr individuell, und wenn man die Antwort gibt "Die Gesellschaft" dann trifft es das ziemlich genau, doch es wirft neue Fragen auf. Wer ist "die Gesellschaft"? Wer ist Teil davon? Bin ich es vielleicht auch? Und auch diese Fragen sind dann schwer zu beantworten. Deshalb will ich dir meine persönlich Antwort auf die Frage geben: In meinem Falle handelt es sich in erster Linie um Klassenkameraden und Familienmitglieder, die mich nicht akzeptieren. Meine wenigen Freund tun es, jedenfalls meistens.
2. Was lässt sie glauben, sie hätten das Recht dazu? Diese Frage kann ich nicht einmal persönlich beantworten, denn ich kann schließlich nicht in fremde Köpfe hinein schauen. Doch manchmal glaube ich, sie fänden mich dann besser, fänden den Umgang mit mir leichter, oder ich würde ihnen dann besser gefallen. Und weil wir an unserer Schule viele Leute haben, die glauben, sie könnten alles tun, handeln sie auch in diesem speziellen Falle so. Was meine Familie angeht, die hat schon immer viel Wert darauf gelegt, was andere denken, im gegenzug aber auch andere sehr streng gewertet, man könnte sagen sie lästern sehr viel. Sie nehmen sich das Recht, da man das schon immer so gemacht hat. Sind beides keine befriedigende Antworten, ich weiß...vielleicht sind sie ja auch falsch.

Muss man sich wegen diesen Menschen verstellen? Diese Frage habe ich mir nie gestellt, ich tat es einfach, da ich wenig Selbstbewusstsein hatte und auch wenige Freunde, und genau davon wollte ich mehr, doch es waren nie echt, die ich so gewonnen habe.

Es freut mich sehr, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat, und wie gesagt hoffe ich auch, die folgenden gefallen dir ebenso, auch wenn sie anders sind.
Es würde mich sehr freuen, wieder einmal von dir zu hören, bzw. zu lesen,
LG Alina
22.12.2015 | 21:03 Uhr
hey :)
das ist ein richtig schöner Text. Beziehungsweise; schöner Gedankengang. Traurig, aber schön.
Es gefällt mir, wie du deine Gedanken ausdrückst, und du kannst dich gut ausdrücken. Viele Dinge,
die dort standen, haben mich an mich selbst erinnert; die "guten", wie die "schlechten" Aussagen.
Eine ganz kleine Kritik hab ich aber auch zu äußern: es ist manchmal etwas schwer/anstrengend
zu lesen, weil alles so eng oder die Sätze sehr lang geschrieben sind..
das ist aber keine allzu schlechte Kritik, also kein Grund traurig zu sein, du kannst sehr gut schreiben ;D
Ich habe leider erst ein Kapitel gelesen (Zeit...), aber ich denke, dass ich hier öfters mal reinschauen
werde ;)
liebe Grüße, gez.
Alex

Antwort von Ich xD am 14.01.2016 | 20:26 Uhr
Hi :)
Dankeschön :)
Ich schreibe einfach nieder was ich denke, ohne viel Arbeit rein zu stecken...
Bei den guten freut es mich, dass sie dich an dich erinnern. Bei den traurigen ist es wirklich schade!
Ich kann versuchen, das zu ändern, damit es in Zukunft leichter ist ;)
Nochmal danke :*
Würde mich freuen, wenn du öfter vorbei schaust :)
LG, Alina xoxo
16.12.2015 | 12:20 Uhr
Du kannst wirklich wunderbar schreiben!
Deine Gedanken hast du wirklich gut ausgedrückt... ich bin irgendwie echt sprachlos.
Ich finde es toll das du deine Gedanken aufschreibst, vielleicht hilft dir das ja.
Ich mache das auch oft, auch wenn ich denke, dass ich nicht so schön schreibe wie du, aber darauf kommt es ja bei sowas nicht an . :D

Antwort von Ich xD am 16.12.2015 | 14:02 Uhr
Dankeschön :*
Danke, ich schreib einfach drauf los...
Ja hilft mir echt, cool das du das auch machst, wenn es hilft ist es echt cool
Ich bin mir sicher du schreibst auch super :*
Ja darauf kommt es nicht an, hauptsache es hilft :)
07.12.2014 | 15:29 Uhr
Hallo Alina:)
Nein, ich denke nicht das du gestört bist. Das ist einfach das was du fühlst und damit es dir vielleicht ein bisschen besser geht schreibst du es auf und das ist das beste was man machen kann, wenn es einem scheiße geht! Ich selbst habe das auch einfach nieder geschrieben, vllt schaust du mal vorbei ;)
GLG Elli:* ♥

Antwort von Ich xD am 10.12.2014 | 15:58 Uhr
Hallo Elli :)
Danke :*
Ich habe schon gestern abend mal vorbei geschaut, ich schreibe dir auch gleich noch ein review dort ;)
GlG Alina xoxo
07.09.2014 | 19:44 Uhr
Hey.

Ich bin sprachlos.
Und ich kann dir sagen, so etwas passiert relativ selten bis gar nicht, dass ich mal keine Worte finde.
Du hast das sehr gut geschrieben!
Und dafür, dass es eigentlich "nur" deine Gedanken sind, hast du dich wunderbar ausgedrückt.
Solche Sachen wie du das hier gemacht hast können schnell theatralisch werden, aber ich finde, das hast du sehr geschickt vermieden.
Dieser Text macht dich unheimlich sympathisch.
Vielleicht größtenteils deshalb, weil ich Sätze entdecke, die mich an mich selbst erinnern.
Danke, dass du das mit uns geteilt hast!

Einen schönen Abend noch und liebe Grüße,
Angie.

Antwort von Ich xD am 07.09.2014 | 21:24 Uhr
Hey :)
Danke für dein Review :*
Dankeschön ;)
Freut mich das du es für gut empfindest, denn ich war mir ziemlich unsicher :/
Danke :D
Ich glaube das viele hier zumindest ein oder zwei Sätze finden, der auf sie zutrifft, deshalb wollte ich es teilen. Damit alle sehen, dass sie nicht alleine sind.
Hab ich gerne gemacht :*
Schönen Abend auch dir & GLG Alina xoxo
01.04.2014 | 19:22 Uhr
Hey Alina :*

Das ist so traurig!!! Wollt ihr mich alle mobben?!
Meine Freundin schreibt eine Geschichte für mich und hat mir vorhin so einen Ausschnitt geschickt und ich habe geheult, dann habe ich das gelesen und war den Tränen wieder so nah!!!

Ich kann dich vollkommen verstehen! Alle wollen einen immer verändern und man selbst spielt ihnen jemanden vor, der man gar nicht ist! :(
Mein Papa sagt immer: Dein ganzes Leben lang werden Leute versuchen dich zu verändern und das Knifflige daran ist es nicht zuzulassen und, wenn man das schafft, hat man gewonnen! ♥

Wenn du jemanden brauchst, können wir immer schreiben!

Ich habe gemerkt, dass wir vieles gemeinsam haben! ^^

GLG Leni xx

PS: Du kannst ja mitkommen, wenn ich mit meiner Freundin nach Australien fliege! Iwann machen wir das und dann gehen wir auf Känguru-Jagd ^^ :P

Antwort von Ich xD am 01.04.2014 | 20:02 Uhr
Hi Leni :)

Es tut mir leid :/
Ich wollte niemanden zum weinen bringen, aber du bist schon die zweite...I'm very very sorry :*

Ja, man kann nicht der sein, der man ist..
Aww, das ist süß ;) das muss ich mir merken :)

Dankeschön :') Ihr seid alle so lieb zu mir!!
Weist du, als ich mich hier angemeldet habe, habe ich das getan, weil ich 5SOS liebe.
Ich hätte niemals erwartet, dass ich so gute Freunde hier finde.
Und vor allem hätte ich nicht erwartet, dass eine 7. Klässlerin mir so ähnlich sein kann!

Luv ya :** Alina xxx

P.S. Gerne :D Und auf 5SOS Jagd!!! und auf Pinguin Jagd!!!!!
xXDiamondXx (anonymer Benutzer)
30.03.2014 | 15:31 Uhr
Hei,
Wow du hast mich (fast) genau beschrieben o.o
Ich bin in wirklichkeit ganz anders &
niemand kennt mein "wahres ich"..
Naja echt super geschrieben,
bringt einen zum Nachdenken^^'
GLG Bella

Antwort von Ich xD am 30.03.2014 | 16:06 Uhr
Hey :)
Es ist eigentlich eine Beschreibung von mir,
und ich finde es wahnsinnig schade, dass es so viele gibt, auf die das zutrifft :/
ja, so geht es mir auch....
es ist einfach nur was ich denke ;)
GLG Alina xxx
29.03.2014 | 21:14 Uhr
Hey Alina :)
Du hast mich zum weinen gebracht und ich kann (fast) alles nachvollziehen.
Menschen stecken einen ja immer in Schubladen.
Alle denken dass man stark ist. Dass man ein streber oder sonst was ist.
Aber nur wenige kennen einen richtig. Bei mir ist es nur eine person. Meine bessere hälfte.
Wenn du mal mit jemanden darüber reden oder besser gesagt schreiben willst meld dich einfach bei mir
LG Cathy xx

Antwort von Ich xD am 29.03.2014 | 21:18 Uhr
Hi Cathy :)
Oh nein, das tut mir leid, ich wollte nicht das du weinst :/
Ehrlich? ich dachte es geht nur mir so....
ja, das hast du schon erwähnt, und es ist traurig, aber es ist wahr.....
das man perfekt ist, aber wer ist das schon?
ich glaube es gibt niemanden, der wirklich alles über mich weis.
Aww, dankeschön :) ich werds mir merken :*
lots of love, Alina xxx
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