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Autor: Mizuo
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
22.02.2015 | 17:53 Uhr
Abend :)
Gleich zu Anfang - RPGs sind toll, ich bin selber begeistert und aktiv dabei und habe schon die eine oder andere Geschichte zu den Begebenheiten in meinen Plays geschrieben.

Die Idee deiner Geschichte ist nicht unbedingt schlecht, doch es scheitert an der Umsetzung. Natürlich ist es angenehm, wenn man ein zweistündiges RP einfach aus dem Chat oder Skype herauskopieren und irgendwo abspeichern kann - mache ich ebenfalls ab und an. Vor allem, wenn aus dem Play eine Geschichte werden soll. Dabei darf man allerdings nie vergessen, dass nur ein Bruchteil der Leser die handelnden Charaktere und die vorkommenden Orte kennt: Du und deine Mitschreiber. Der Rest der Leserschaft sieht lediglich Namen und Halbsätze, mit denen sie nichts anzufangen weiß.
Vor allem nicht in der "Sonstigen"-Kategorie.
Man kennt die Welt nicht, in der die Story spielt. Man kennt die Charaktere nicht, die agieren. Man weiß nicht, wie sie aussehen oder welcher Art sie angehören.
Die mit Warzen bedeckte Halbork Nami und der zahnlose Elb Akiyama könnten sich in einem Sumpf befinden.
Oder das durchschnittliche Menschenmädchen Nami und der hübsche Halbelf Akiyama treffen sich in einer belebten Stadt.
Das sind beides mögliche Szenarien und je nachdem, welches Setting sich der Leser ausdenkt, ändert sich seine Sicht auf die Geschichte.
Ich als Leser habe keinen Zugriff auf die Beschreibung der Orte dieser Welt, habe keinen Zugriff auf die Profile der Charaktere.

Durch diese Halbsätze (*kuschelt sich an ihn*, *fast weinen*) geht viel von der Handlung verloren. Es gibt so viele schöne Wege, die kleine Kuschelszene zwischen Nami und Aki auszuschmücken, Beschreibungen einzubauen. Ist seine Haut warm, ist sie kalt? Was fühlt sie, ist sie nervös, tiefenentspannt, freut sie sich?
Auch essentielle Teile gehen völlig unter. Ich beziehe mich hierbei auf den letzten Satz im letzten Kapitel (*wird entführt von einem Drachen*). Mein Gedanke hierbei war einfach nur "Ah... hä?". Ich wusste nichts damit anzufangen. Die beiden flirten herum und plötzlich ist da ein Drache. Es wäre ein toller Cliffhänger und Schockmoment, wenn es ausführlich aufgeschrieben wäre.

Das klingt jetzt alles äußerst negativ, aber so ist es nicht gemeint.

Du kannst die Geschichte in diesem Stil lassen (ich glaube, das geht so mit den Regeln überein, da ja eine Handlung stattfindet), aber dann baue zwischendrin Beschreibungen ein.
Fange mit einer Ortsbeschreibung am Anfang des Kapitels an, dazu eine Personenbeschreibung, wenn Nami und Aki auftauchen. Solange sie an einem Ort bleiben, kannst du den Chatstil beibehalten. Erst wenn sie den Ort wechseln, wäre wieder eine Beschreibung nötig.
Ein gutes Beispiel in diese Richtung wäre die Geschichte "Ein Chat, viele Leben, ein Spiel?" von Pfirsichlolly (http://www.fanfiktion.de/s/50e3749a0002b2960c901770/1/Ein-Chat-viele-Leben-ein-Spiel-). Die Handlungen im Chat wechseln hier mit den Gedanken und äußeren Umständen der Personen.

Die andere Möglichkeit wäre, dass du aus den einzelnen Häppchen einen Fließtext machst, in dem du die Beschreibungen von Orten und Personen, deren Handlungen, Gedanken, Sätze hinein packst. So kannst du auch die Entführung durch den Drachen spannender machen und ich beiße mir mit Tränen in den Augen die Fingernägel ab, weil ich sehnlichst hoffe, dass Aki seine kleine Nami wohlbehalten zurück bekommt.

Ich hoffe, ich habe dich nicht zu sehr entmutigt :)

Lg,
Stargate

PS: Wenn du noch ein paar RPGs suchst, kann ich dir vielleicht weiterhelfen ;)
Xero (anonymer Benutzer)
12.03.2014 | 19:36 Uhr
hast ja ne ganze menge gechrieben bro

aber ist gut geworden kumpel

weiter so

.J
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