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Autor: Romilly
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
12.07.2014 | 20:13 Uhr
Hallo Romilly,

auch diese Geschichte ist ein wertvoller Beitrag zu den Puzzlegeschichten und allgemein für das FanFiction Archiv. Ich bin wirklich verzaubert von deinen Kurzgeschichten. Ich liebe diesen Titel. Das Wort 'Sterntalermädchen' wird zwar bereits durch das bekannte Märchen direkt damit assoziiert, daher ist es oftmals schwer, damit eine andere Richtung einzuschlagen. Die Tatsache, dass du in deiner Handlung direkt auf dieses Märchen eingehst, finde ich schön. Du versuchst, somit die Bedeutung nicht zu sehr aus dem Rahmen zu lenken. Deine Kurzbeschreibung ist gut, jedoch bin ich ebenfalls der Meinung, dass die Erwähnung der Selkies, die Spannung der Handlung nimmt. Es wäre viel mystischer und spannender gewesen den Leser etwas im Unklaren zu lassen über Beeke und den Selkies. Ich persönlich erkannte das Wort 'Selkie', jedoch war mir nicht direkt klar, was genau Selkies für Wesen waren. Ich war positiv überrascht das es Robben sind. Eine wirklich schöne Legende und ein schönes Thema zum aufgreifen.

Die Handlung hat mir sehr sehr sehr gefallen. Die Atmosphäre auch und die Charaktere und deine Wortwahl - wirklich einfach alles. Ich habe nichts zu kritisieren. Ich liebe es, wie du ihre relativ einseitige Konversation darstellst. Frau Erichsens Wortwahl schien mir im ersten Augenblick etwas unwirklich, da nicht viele Menschen sich direkt richtig gut und gewählt ausdrücken können, doch dadurch wurde Frau Erichsen in meiner Vorstellung eine ältere Frau, die ihre besten Zeiten bereits hinter sich hat. Sie wirkt dadurch ruhig und alt. Eine Frau, die bereits etwas senil ist und immer wieder, dieselben Geschichten erzählt. Sie erzählt sie so oft, dass sie ihre Worte bereits auswendig gelernt hat, die Worte die am gewähltesten sind. Frau Erichsen wirkt sehr sympathisch, obwohl sie Beeke bei sich zu Hause eingesperrt hat, in dem sie ihr Fell versteckt hat. Sie wirkt so zerbrechlich und sie tut einem irgendwie leid. Ich hatte die Befürchtung, dass Beeke vielleicht bei der alten Frau aus Mitleid bleibt, aber zum Glück war dies nicht der Fall. Beeke gehörte einfach nicht ans Land gebunden. Sie wirkte direkt etwas weltfremd, was schön ihre Situation entsprach. Ihre Blicke nach draußen, zum Meer und ihre Gedanken passten hervorragend. Sie deuteten sehr subtil ihre Wünsche und Träume an. Ebenfalls hat mir die Geschichte mit Erichsens Töchter gefallen, ohne diese Geschichte, ohne den Tod von Kerstin wäre die Geschichte nur halb so schön, da dies der Hintergrund für Beekes Gefangenschaft ist. Die kleinen Details haben mir auch gut gefallen, besonders die Szenen mit dem Zuckerwürfel am Ende fand ich schön. Als sich Beeke noch einen letzten Zückerwürfel nahm. Die Verbindung zum Märchen und somit zum Titel war jederzeit gegeben, als Erichsen darüber erzählte, als Beeke das gemalte Bild fand und auch die letzte Konversation zwischen den Beiden - besser konnte man diese Verbindung nicht ziehen.

Ich weiß wirklich nicht was ich noch zu diesem Stück Kunst sagen soll. Ich bin einfach verzaubert.

Liebe Grüße, GimmeCat.

P.s Ich liebe den Namen Beeke. Er ist wunderschön.
28.03.2014 | 06:54 Uhr
Ich kenne die Legende um die Selkies. Sie leiden und können in der Menschenwelt nicht gut leben. Sie "vertrocknen" regelrecht.
Was für eine wunderbare Geschichte Du mit den wenigen vorgegebenen Worten doch gewebt hast. Danke dafür, sie ist mir einen Favoriteneintrag wert.
Viele Grüße von Ines.
14.02.2014 | 17:17 Uhr
Ach herrje, jetzt habe ich erst die Kurzbeschreibung (da ich über die Wettbewerbseite zu deiner Geschichte gelangt bin) gelesen und geniere mich furchtbar für den Absatz mit den Selkies! Tut mir leid, dass ich es nicht vorher gelesen habe!
Irgendwie finde ich es aber schade, dass du es schon darin verraten hast, denn meine Unwissenheit hat die Geschichte für mich sehr viel reizvoller gemacht. Hätte ich Beekes Herkunft bereits gekannt, hätte ich vor allem den Anfang nicht so geheimnisvoll und spannend gefunden.
Tut mir leid für mein Doppel-Review.
Liebe zerknirschte Grüße,
Tairi
14.02.2014 | 15:14 Uhr
Liebe Romilly,

Deine Geschichte hat mir so gut gefallen, dass ich gerade verzweifelt nach Worten für ein geeignetes Review suche.
Diese Situation am Anfang der Geschichte, als sie zusammen sitzen - ich sehe sie so genau vor mir, als wäre ich dort. Wie du die Szene greifbar machst, hat mir wirklich einen Schauer über den Rücken gejagt. Der Zuckerwürfel war so toll beschrieben, dass ich ihn am liebsten selbst gegessen hätte. Deine Beschreibungen sind wirklich umwerfend.
Und wie lange lässt du den Leser im Unwissen! Ich muss sagen, ich dachte schon, dass mit den Kindern irgendwas nicht stimmt, aber eher in dem Sinne, dass sie weggezogen sind und sich nicht um ihre Mutter kümmern.. Man erkennt gut, dass Beeke sich nicht wirklich einfühlen kann in Frau Erichsen, da sie anfangs nur nebenbei daran denkt, dass die Tochter tot ist. Überhaupt ist sie ein sehr interessanter Charakter, weil sie sich so schwer menschlich ausdrücken kann. Man merkt ihr an, dass sie nicht dorthin gehört. Dennoch ist sie sehr freundlich, da Frau Erichsen zu vergeben scheint und sogar versucht, ihr über den Verlust von Tochter und 'Ziehtochter' hinwegzuhelfen, anstatt einfach zu gehen. Dieser vergebende, liebevolle Charakterzug hat sie in meinen Augen zu einem sehr komplexen, originalen und sympathischen Charakter gemacht.
Das Fell - in dem Augenblick, in dem sie es fand und 'ihr Fell' nannte, musste ich schon an Selkies denken. Daran hatte ich jahrelang nicht mehr gedacht, aber sie fielen mir sofort wieder ein. Durch deine detaillreiche Beschreibung von Sturm und Meer kommen sie jemandem, der von ihnen gehört hat, sehr bald in den Sinn. Finde ich aber schade. Wenn ich von ihnen noch nie gehört hätte, wäre die Überraschung noch größer gewesen. Denn damit hast du dir wirklich große Mühe gegeben und ich hoffe, dass jemand anderes diesen schönen Moment der Überraschung erleben darf.
Natürlich kann man auch Frau Erichsen verstehen, die, gefangen in ihrer Fantasie, wohl wirklich nichts Böses vorgehabt hat. (Obwohl ich es interessant finde, dass sie Kerstin lieber zu haben schien als Anke) Die beiden Charaktere haben absolut nachvollziehbare Bedürfnisse und agieren ihrer Situation entsprechend. Sie gefallen mir sehr gut, genauso wie die Geschichte mit dem überraschenden Ende.
Ich werde sie auf meine Favoritenliste setzen und mir in den nächsten Tagen noch weitere deiner Geschichten durchlesen.
Danke für die Unterhaltung!

Liebe Grüße, Tairi
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