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Autor: cricri
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
09.03.2014 | 08:57 Uhr
Hier bin ich ein bisschen zwiegespalten.

Mir fehlen Beschreibungen, was da am Anfang eigentlich los ist. Im nachherein nehme ich an, dass die Küche voller Qualm ist. Dass Brakelmann das Fenster öffnet und nicht Adsche, hat bei mir auch ein wenig gedauert, bis ich das verstanden hab. Ich dachte Brakelmann guckt Adsche zu, wie er das Fenster in Brakelmanns Küche öffnet. Ist aber nicht so, oder?, weil PoV ist ja Adsche.
Ich weiß auch nicht, ob Adsche nicht was sagen würde, wenn Brakelmann die ganze kalte Luft reinlässt.
"Ganz schön kalt hast du's hier", könnte ich mir vorstellen.
"Man kann doch gar nix sehen!"
"Jou, das stimmt. Körn?"...

Bei den verbrannten Keksen dachte ich auch erst, die wären nicht zum essen da, sondern ein Geschenk für... wen auch immer. Weil Brakelmann sich so komisch verhält.
Und ich weiß nicht, ob sie überhaupt verbrannt sind, weil sie nicht beschrieben sind. Es gibt ja bestimmt Leute, die nicht mal dunkelbraune Kekse essen - die sind auch knackig, aber nicht verbrannt. Da Brakelmann sie später auch isst, kann er also überredet werden und die Behauptung verbrannt wird dadurch schwammiger. Adsche könnte vielleicht sagen: "So schön knackig und schwarz, die müssen so sein."
Ich hatte mir im Nachherein vorgestellt, die Kekse sind dunkelbraun und hart.

Oh, mann, sorry, dass ich so rummäkele. Tut mir Leid. Liegt bestimmt nur daran, dass du entgegen deiner üblichen Art zu schreiben handeln musstest - wegen Challenge. Ich kenne die restlichen Bedingungen zu der Challenge nicht, daher weiß ich nicht, was da sonst noch erschwerend hinzukam.

Und die größte Herausforderung war Adsche PoV. Ich stimme zu und verstehe, warum du die Bedenken angemerkt hast.

Antwort von cricri am 13.03.2014 | 08:30 Uhr
Ach was, das sind doch hilfreiche Anmerkungen. Die Geschichte ist ja nicht betagelesen, und da flutscht einem schon so manches durch. Am Anfang ist wirklich nicht ganz klar, wer was sagt, das kann ich bestimmt leicht klarer machen.

Der Wurm in der Grundidee ist hingegen wohl nicht mehr zu beheben ... da stimmen Realität und Fiktion nicht überein, und ich hab's nicht gemerkt, weil mir noch nie Plätzchen verbrannt sind ;) Wenn die Plätzchen so sehr verbannt sind, daß man Qualm in der Küche hat, sind sie wohl wirklich nicht mehr eßbar. Ich hatte angebrannte Plätzchen vor meinem inneren Auge - es gibt ja schon ein Stadium, wo sie dunkel, aber noch eßbar sind. Also "dunkelbraun und hart", wie du schreibst. Aber ich glaube, da hat man noch keinen Qualm ...

Naja, und der Witz war eigentlich, daß Brakelmann mies gelaunt ist, weil ihm die Plätzchen angebrannt sind, während Adsche Plätzchen überhaupt nur in dem Zustand kennt und damit weihnachtliche Gefühle verbindet. Immerhin wissen wir, da Brakelmann theoretisch backen kann, wenn er muß ("Episode "Kömkuchen"), obwohl man sicher streiten kann, ob ihn die Lust überfällt, Weihnachtsplätzchen zu backen ;) Das kam natürlich von der Challenge, sonst wäre ich vermutlich nicht auf diese Idee gekommen.

Wenn ich am Wochenende Zeit habe, schaue ich den Text nochmal an, ob ich da doch noch was verbessern kann. Danke für die Rückmeldung!
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