Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: CharlottaT21
Reviews 1 bis 25 (von 144 insgesamt):
22.08.2016 | 12:21 Uhr
Als ich das erste Kapitel der Geschichte gelesen habe fand ich die Geschichte einfach nur dämlich, aber mittlerweile, ein Tag später, hoffe ich inständig, dass sie bald das nächste Kapitel veröffentlicht werden.
Hut ab, die Geschichte hat vVröffentlichubgskapital!

Antwort von CharlottaT21 am 26.08.2016 | 21:45 Uhr
Hut ab, dass Sie weitergelesen haben.
Trotz des ersten Eindrucks.

Ich kann leider noch keinen Fortsetzungs-Termin nennen, aber ich hoffe, dass ich mir bald wieder Zeit zum Schreiben freischaufeln kann.
01.06.2016 | 17:26 Uhr
Es fehlt etwas "Tüll am Tutu".
Oh, den kannte ich noch gar nicht.

Ich wünsche einen schönen Präabend,
wir sind leider schon am Ende des heutigen Glockengeläuts angekommen. Aber das soll uns ja nicht ablenken.
Es geht also wieder auf die armen Autohändler. Den Mann von Katharina kennenzulernen, war grundsätzlich interessant, und wie immer fand ich, dass das Verhör Polizist-Verdächtiger gut umgesetzt war. Außerdem ist es auch immer interessant zu sehen, wie Verbrecher (und als solcher wird er ja zumindest von der Narration durchaus dargestellt, wobei du uns ja auch schon einmal in die Irre geführt hast) ihre Taten schönreden oder allzu schlimme Dinge abstreiten.
Du arbeitest in diesem Kapitel hier wieder mehr mit Stereotypen (der schmierige, geldgierige Autohändler/SeltsamesLokal-Besitzer), aber das muss ja nichts Schlechtes sein, wenn es gut umgesetzt ist. Außerdem habe ich das Gefühl, dass, während hier noch einiges der Klärung bedarf, dies hier eher ein Subplot bleiben wird, oder?
Ich hoffe es schon ein bisschen, schließlich geht es ja immer noch um die Aufklärung, was denn jetzt überhaupt mit Jessica passiert ist, und auch, wenn auch diese Sidestory ihre Berechtigung hat und interessant zu verfolgen ist (vielleicht sogar als separate Geschichte?), fand ich es sehr schön zu hören, dass wir bald wieder zum Hauptplot und den Glühwürmchen zurückkehren. Schließlich sind wir diesbezüglich, wenn ich nicht bestimmte entscheidende Hinweise verpasst habe, dieses Mal nicht weitergekommen.
Ich freue mich auf den versprochenen Nachschub, auch, wenn im Moment noch ein schwarzes Loch im Weg ist (das hoffentlich bald besser wird. Oder war der Urlaub gemeint?).

Liebe Grüße
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 26.08.2016 | 21:52 Uhr
Monate später...

Hallo Nick,

aus dem aktuell sehr heißen Tucan-City ein kurzer Gruß.
Ja, der schmierige Autohändler hat was von Klischee, aber viele alte Männer laufen mit jüngeren Begleiterinnen ihrer eigenen Jugend nach, statistisch sind da bestimmt auch ein paar Porsche-Verticker dabei.
Ich will im nächsten Kapitel unbedingt zu den Glühwürmchen zurück und habe die Hoffnung, dass ich zumindest gedanklich den Faden schon weiterspinnen kann, um das Kuddelmuddel aufzuklären.
Und eine Sidekickstory wäre denkbar, wenn ich komplett auf Schlaf verzichte.

Liebe Grüße Charlotta
01.06.2016 | 16:53 Uhr
Und nach einer kurzen Leseunterbrechung sind wir auch gleich wieder für Sie da.
Hallo, Charlotta,
und huiuiui. Ich muss sagen, inzwischen finde ich, dass diejenige, die eigentlich erst als die "Böse" erschien, vielleicht sogar dein komplexester Charakter sein könnte. Rachekick, das ist schon ziemlich eklig. Von so etwas hatte ich bis jetzt noch gar nichts gehört, allzu weit verbreitet ist das aber nicht, oder? Allein die Vorstellung, auf jemanden, den man nicht einmal kennt, einzuschreien, weil jemand anders einen - aus der eigenen Sicht - veräppelt hat. Aber "zivilisiert" nennen wir uns weiterhin.
Ich sagte ja im letzten Review, dass Frau Baumeister mir durchaus auch leid tut, und ich muss sagen, das hat sich noch verstärkt. Ambivalenz mag ich ja bei Charakteren gern (wie du schon mitbekommen haben dürftest) - und sie ist so etwas wie ein zweischneidiges Schwert auf zwei Beinen. Auf der einen Seite hat sie natürlich einen maßgeblichen Anteil daran, dass Jessica um so vieles betrogen wurde (wobei ich mir bei einem Jurymitglied, das erst nicht einmal bei dem Betrug mitmachen wollte, auch nicht vorstellen kann, dass es auf einmal jemanden vergiftet), auf der anderen Seite wurde auch ihr übel mitgespielt und sie hat ja nun nicht wirklich Jessica vergiftet.
Auch, wenn sie da versucht, sich die Sache schön zu reden.
Jedenfalls, eine sehr gelungene Charaktervorstellung, und das in so wenigen Kapiteln. Da muss ich doch gleich den imaginären Hut ziehen.

Allerdings muss ich auch einwerfen, dass ich es eher zweifelhaft fände, wenn jetzt auf einmal tatsächlich dieser Herr Kindsvater an allem schuld wäre, einmal, weil er bisher ja noch gar keine Rolle gespielt hat und nicht ähnlich behutsam aufgebaut wurde wie der Gesangswettbewerb oder die Verdächtigung von Frau Weiß und zum anderen, weil, wie gesagt, er als Jurymitglied zu der drastischen Vorgehensweise ja eigentlich gar keinen Grund hätte. Bis jetzt zumindest.

...und jetzt aber schnell weiterlesen.

Wir lesen uns gleich wieder.
Liebe Grüße
Nick
01.06.2016 | 16:41 Uhr
Guten Nachmittag, Charlotta!
Ganz entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten (hust, hust) bin ich ja mal wieder drei Kapitel im Verzug, hoffe aber, dass du mit dem Feedback trotzdem etwas anfangen kannst.
Zunächst muss ich sagen, dass dieses Kapitel aus der Ich-Perspektive sehr viel aufklärt und sich auch allgemein sehr schön und flüssig liest, trotz der vielen Absätze - aber das kennt man ja von dir nicht anders. Auf jeden Fall wird hier einiges an Aufklärungsarbeit geleistet, und ich muss sagen, dass ich stellenweise fast ein wenig Mitleid mit der Mutter von Aurora hatte. Auch, wenn ein so auf Geld fixierter Mensch natürlich schon etwas gruselig ist. Sie scheint ihre Tochter zumindest tatsächlich zu lieben, auch, wenn sie das immer noch ihrer sehr ... kapitalfokussierten Art unterordnet. Wenngleich das natürlich keine Rechtfertigung für so etwas ist. Wenn sie's denn gemacht hat, Madame Plottwist hat ja vielleicht noch zwei, drei Kärtchen in der Hinterhand.
Aber jetzt bin ich doch außerordentlich gespannt: Was soll das für ein Fehler sein? Hat sie Jessica damals etwa nicht vergiftet oder nicht vergiften wollen oder falsch vergiftet oder sogar eigentlich umbringen wollen oder- - -?
Das Geständnis wird ja wahrscheinlich nicht besonders viel Neues ans Tageslicht bringen, schließlich ist sie ja nicht gerade mit einer überbordenden Moral ausgestattet. Ich bin sicher, an ihr werden sich die anderen noch ganz schön die Zähne ausbeißen. Aber das wird sich ja alles in den nächsten Kapitel zeigen...

Bis gleich
Nick
annahoide (anonymer Benutzer)
17.04.2016 | 11:36 Uhr
ich musste das vorkapitel nochmal lesen, weil ich mich natürlich an nix mehr erinnern konnte, und schmeiß hier mal beide ein bisschen zusammen.
so, herr FW hält sich also selbst für einen hasen und weiß von nichts. gut, würd ich bei dem, was seine frau da von dem club erzählt hat, wohl auch vorgeben. das heißt dann wohl, dass einer der beiden noch ein pferd mit ins spiel bringt, dessen geschichte er erzählt. da sich herr FW eher ausweichend verhält und die geschichte von frau auroras mama zwar skurril, aber in sich größtenteils schlüssig ist und zum rest der story passt, wirkt herr FW nicht ganz so glaubhaft. statt eine brauchbare eigene perspektive ins spiel zu bringen, reagiert er nur auf das was gesagt wird und relativiert es.
anyway, das pferd von herrn FW wirft eine frage auf: er erzählt ja von überzogenem dispo: keine bank gibt 60.000 ocken dispo raus, und kein gesangslehrer kommt wieder, wenn die vormonatsschulden nicht beglichen sind. sie muss die 60K also am stück bei jemandem ("mafia") aufgenommen haben, der keinen wert auf sicherheiten legt (mafia = blöd?), da sie bloß ne nixige kassiererin ist und kein mensch garantieren kann, dass ein teenager mit klassischer gesangsausbildung je genug geld einbringen und mutti geben wird, um das geld zurückzahlen zu können. ich glaube, da muss frau auroras mama noch ein bissel mehr zu erzählen, wie sie zu dem geld gekommen sein will.
am ende des kapitels wird's ein bisschen verwirrend mit dem hin und her um stricke und stipendien und strafmaße. viele hintergründige andeutungen, die gleich wieder fallen gelassen werden, ehe es zum nächsten punkt geht. da bin ich wieder komplett ausgestiegen und würde mir auch noch ein paar mehr details wünschen.
was mir übrigens grad noch im letzten kapitel aufgefallen ist: da erzählt frau auroras mama von den beruhigungstabletten, die sie jessica und sich selbst in den kaffee gegeben haben will - und anschließend fährt sie noch auto, obwohl sie nicht mal weiß ob es eine oder zwei tabletten waren, die auch noch so stark sind dass jessica einpennt wie nix? eigentlich sollte man nach sowas keine geräte bedienen...
tja, mein kurzzeitiges mitkommen aus dem letzten kapitel hat sich schon wieder verflüchtigt, drum bin ich gespannt ob das nächste kapitel mehr licht ins dunkel bringt. wenn nicht, gebe ich mich vorerst auch einfach nur mit glühwürmchen zufrieden. bis bald!

Antwort von CharlottaT21 am 16.05.2016 | 14:49 Uhr
Hallo, meine exzellente Spurenaufzeigeundsuchexpertin! Dir sind tatsächlich alle relevanten Schwachpunkte/Abweichungen in den Erzählungen von Katharina und FW aufgefallen, die unbedingt einer Klärung bedürfen.
Welcher Gaul wird am Ende das Rennen machen?
Also die "russische Mafia" ist sicher nicht so blöd, wie man vermuten könnte. Und Katharina bezeichnet sich selbst als dumm - ist sie es wirklich?
Das Verhörhickhack am Schluss darfst Du unter Abklopfen verbuchen, Polizisten stochern ja manchmal im Nebel und warten bei ihren Klienten auf Treffer oder Emotionen. Was bei einem Koloss wie FW sicher nicht so einfach ist.
(Ich schaue aber nochmal drüber, ob ich da was zu früh abgewürgt habe.)
Die Wirkung der ominösen Pillen - nun, Auroras Mama ist daran gewöhnt und hat daher eine höhere Wirk/Toleranzschwelle als Jessica. Die wiederum eine aufregende Nacht hinter sich hatte (ganz viel Glühwürmchen ...) Wie wach Katinka anschließend allerdings wirklich war, muss sich noch zeigen.
Und ich muss unbedingt zusehen, dass diese Woche mal wieder Nachschub kommt...

Grazie mille und liebe Grüße Charlotta
annahoide (anonymer Benutzer)
22.03.2016 | 15:22 Uhr
ah, dass die reihenfolge umgekehrt war und nick unmittelbar vor der pille kam, wusste ich jetzt nicht mehr. so rum ist es ebenfalls plausibel. dann fehlt nur noch etwas gedächtnispuzzelei und glüüüühwürmchen!
aber je nachdem, was die pille so kann, hätte ich mit frau auroras mama als bösewichtin schon leben können (vermutlich sogar besser, weil wegen persönlicher bezug), hätte ja eine extrem böse rosa pille sein können. in dem fall wäre niemand anderes mehr nötig gewesen, sie hätte jessica aus dem verkehr gezogen, vor der klinik abgeladen, das ups-kann-den-ersten-platz-nicht-annehmen-schreiben an die jury geschickt und feddich. wie gesagt, ewig hinweise suchen, verteilen und sortieren und dann am schluss mr. X erfinden, um ihm die ganze schuld in die schuhe zu schieben, find ich aus krimilesersicht jetzt nicht so prickelnd, aber sei's drum.
klar kannst den tüll vernähen, auch ohne zitiervorschriften!

Antwort von CharlottaT21 am 16.04.2016 | 12:02 Uhr
Tatütata, der Tüll ist da!
Bzw. weg.
Vielen Dank für das Zitat, ich habe es Ole in den Kopf gepinnt.

Wenn es ein reiner Krimi wäre, dann wäre Katharina sicher Mords-Kandidatin Nummer 1 und der Fall hiermit gelöst. Gerade Linie, gerader Bezug, Verurteilung, fertig.
Jetzt spinne ich den Faden erst einmal so zu Ende, wie mein sprunghaftes Hirn das nachgeplant hat. Ich habe ja einen realen Fall im Kopf, auf den ich aber erst im Nachwort eingehen werde.
Ändern kann ich ja immer noch, falls es gar nicht funktioschnuckelt.

Die Kurzbeschreibung habe ich heute geändert, mal sehen, wie Dir die Neufassung gefällt.
Liebe Grüße Charlotta
annahoide (anonymer Benutzer)
22.03.2016 | 09:17 Uhr
uh. la. la. was für eine spannende enthüllung!

mit ihr klärst du nicht nur sehr wahrscheinlich den fall, sondern auch beinahe alle meine inneren fragezeichen auf. ein großes fragezeichen bleibt, ansonsten schluckt im moment alles der nagelneue unbekannte, quelle surprise, auf dem wir mal eben die gesamtschuld abladen können und damit ist der rest der auflösung dann eigentlich auch schon fast egal; was immer er jessica angetan haben mag, er hatte schließlich keinen persönlichen bezug zu ihr. ~vielleicht etwas billig rausgekauft, liebe charlotta :P, einfach einen ganz neuen charakter aus dem hut zu ziehen und diesen anzuschwärzen, da man als leser zuvor natürlich in jedem wort einer jeden figur nach irgendwelchen zeichen sucht, sie sei der täter und sie liefere den entscheidenden hinweis ... damit erweist sich die suche im nachhinein als hinfällig, aber auf jeden fall kann man dadurch alles plausibel auflösen.

was natürlich bleibt ist das rätsel um jessicas treffen mit nick in der bar, denn das kann zeitlich nicht mit ihrer tiefschlafpseudoparisreise zusammenfallen. frau auroras mama hat sie ausgeknockt und herr kindsvater hat irgendwas mit ihr angestellt, sodass sie nicht weiter bei dem wettbewerb samt folgeterminen aufgekreuzt ist. das besagte letzte große mysterium bleibt also, wie sie später (ich hab den zeitstrahl nicht mehr vor augen, wie viele tage, wochen, monate, liegen zwischen der pille und dem barabend?) quietschfidel mit nick in die kiste gekommen ist und verschwinden konnte, ohne sich später noch daran erinnern zu können und mit einem mal schwerkrank zu sein. vielleicht schmeiß ich auch mal wieder die termine voll durcheinander und das ganze sind zwei verschiedene baustellen, so gut hab ich mir den zeitstrahl nicht gemerkt. wäre für mich nach alledem nun auch keine große überraschung mehr... wir werden sehen!

ein kleines fragezeichen bleibt für mich zudem frau auroras mama, die zwar nun eine gute begründung für ihre intervention hat, mir aber dennoch schizophren erscheint. auf der einen seite will sie ums verrecken, dass ihre tochter karriere macht, und ist bereit sich dafür fünfstellig zu verschulden und misshandeln zu lassen, auf der anderen seite lacht ihr herz, weil das töchterchen wegen einer liebelei glücklich sein könnte, und überhaupt sei sie wegen ihres lampenfiebers irgendwie doch nicht für die große bühne gemacht bla bla. HÄ? glück und karriere sind zwei ganz unterschiedliche paar schuhe, das weiß eine gequälte balletttänzerin sehr genau. vermutlich hat die alte einfach nicht mehr allen tüll am tutu.

ich bin weiterhin für eine kleine runde glühwürmchenaction und einen polizeifernen internen talk zwischen jessica und den anderen, um das lange garn, das nun fast ganz aufgeknotet vor ihnen liegt, aufzurollen. es fehlen noch puzzleteile aus jessicas vernebelter erinnerung ... also vorhang ... und szenenwechsel, bitte ;)


p.s.: ich meinte natürlich nicht, dass die balletterwähnung per se unnütz sein muss, sondern aus sicht der polizisten (oder eben eines außenstehenden lesers) wie themenfremde ablenkung erscheint. frustfaktor hoch zehn, wo doch hier keine sau die an sie gestellten fragen mit einer klaren antwort bedenkt.

Antwort von CharlottaT21 am 22.03.2016 | 13:30 Uhr
Multigrandes Merci für den Review-Roman!

Es musste auf jeden Fall eine zweite Person geben, da Auroras Mutter ja nicht allein die ganze Jury einsacken/überzeugen konnte und der Freund von Adalbert steht schon etwas länger im Fokus der Polizei, er ist nur aktuell abgetaucht. Was man ja durchaus verstehen kann.
Nach Katharinas Geständnis kann man jedenfalls die Fahndung intensivieren ...

Jessica kam an dem Morgen nach ihrer Nacht mit Nick vom Hotel zur Postfachzentrale ihres Vertrauens und lief dann dem Ballettdrachen in die Arme.
Danach war nichts mehr mit quietschfidel.

Die Herren Beamten werden den Zeitstrahl natürlich aufdröseln und spätestens im Abspann kommt er noch einmal in epischer Breite. Um die Restunklarheiten auszuräumen und den eigenen Krimi-Logikfaktor zu testen.

Guter Ausdruck: Nicht mehr allen Tüll am Tutu - darf ich den verwenden?
ô.ô Blinkblink** Ich mache das auch gern als Zitat.
Vermutlich benötigen wir für Katharina ein psychologisches Gutachten.

Und im nächsten Kapitel gibt es definitiv einen Szenenwechsel ... nochmal blinkblink*
Liebe Grüße Charlotta
annahoide (anonymer Benutzer)
19.03.2016 | 00:20 Uhr
oh, es geht weiter! *freu* wir spielen 'being john malkovich' mit frau auroras mutter, eine doppelt ungewohnte perspektive in dieser geschichte. als ich von frau auroras mamas strengem sport- und diätplan gelesen habe, musste ich mir auf den schreck gleich ein kinder pingui aus dem kühlschrank holen. ich würde ja glatt mitleid mit der frau haben, aber es ist selbstgewählte kasteiung, für die sich mir nicht einmal der grund erschließen will, und wenn sie vielleicht wirklich der bösewicht dieser geschichte sein soll, geht sie eben als heißer feger in den knast, so what?
wie frau auroras mama immer davon ausgeht, künstlerischer erfolg von seiten aurora würde ihr selbst ein besseres leben bescheren, ist mir weiterhin unerklärlich. von musik kann man nur dann wirklich gut leben (~so gut leben, dass man noch genug übrig hat um auf die idee zu kommen seiner nutzlosen mutter im arbeitsfähigen alter geld in den arsch zu blasen), wenn man nicht nur einen wettbewerb gewinnt sondern ganz groß rauskommt, und da wurde aurora meines erachtens in der falschen musikrichtung ausgebildet. klassische sänger, die im geld schwimmen, gibt es arg viel weniger als berühmte sänger im popbusiness. nicht zu vergessen die kosten, die eine gesangsausbildung verursacht (und die man sich im popbusiness zumeist sparen kann *hüstel*). ich glaube, ich brauche noch ein, zwei weitere ausflüge in frau auroras mamas kopf, bis ich hinter dieses mysterium steige.
und was sollte das mit dem ballett? erneut so ein unnützes ausweichen auf gestellte fragen? aaargh. also manchmal möchte ich deine figuren übers knie legen >.< grml. ich versteh kein wort. an stelle der polizisten hätte ich ihr ein stromhalsband umgelegt und jedes mal, wenn sie wieder irgendeinen abstrakten müll daherantwortet, hätte ich sie gegrillt, bis sie mit eindeutigen, sachlichen aussagen rausrückt.
mehr! klartext! und glühwürmchen!

Antwort von CharlottaT21 am 21.03.2016 | 22:27 Uhr
Ja, genau den Effekt wollte ich erzeugen - bei solchen Kasteiungen laufe ich auch immer gleich zum Schokoschrank!
Treffer!
Manche haben einen für Otto Normalverbraucherin nicht nachvollziehbaren Karrieretraum und geben alles dafür, egal, wie un- oder realistisch er ist.
Es gibt wirklich wenige Klassikstars, die gut von ihrem ehrlich verdienten Geld leben können, also zumindest, was man so öffentlich weiß. Aber vielleicht gibt es da noch ein Zimmer in Katharinas Kopf, das wir besuchen müssen. Der Ballettausflug ist nicht unnütz, auch wenn es so erscheint. Sie hat eine harte Schule hinter sich.
Was natürlich nicht alle Aktivitäten entschuldigt.
Jetzt spürt man gewiss einige Schadenfreude.
Stromhalsband? Das steckt sie bestimmt locker weg nach ihren Erfahrungen im Rache-Sektor.

Ich arbeite jetzt erst mal an den fliegenden Laternenträgern ... Eine Prise Fluff fehlt in der Handlungssuppe.
Ciao & mille grazie Charlotta
14.02.2016 | 21:13 Uhr
Wir schreiben das Jahr 2016, lang vergessene Lebensformen melden sich zurück, die das neue Kapitel selbstverständlich gleich zweimal verschlungen haben.
Die neue Version ist auf jeden Fall besser als die alte.

Also, dann auf ins überfällige Review!

Hallo, Charlotta,
ich muss sagen, mir hat der Teil des Kapitels am besten gefallen, in dem Auroras liebreizende Mutter "eingeführt" wurde. Ist die Neureich-Karte eigentlich wirklich ein bekanntes Mittel? Ich meine, sich den Leuten, die ja doch eine gewisse Gewalt über mich ausüben können, gegenüber unfreundlich zu verhalten, ist ja nie eine besonders gute Idee. Ich habe mal ein Praktikum beim Finanzamt gemacht, und, na ja, nur einer hat da tatsächlich eine Parkkralle verpasst bekommen - weil er sich eben über den Beamten lustig gemacht hat.
Andererseits scheint sich die gute Katharina ja irgendwie nicht so viele Sorgen zu machen am Anfang.

Nun aber zunächst zum ersten Teil:
Auch, wenn sie inzwischen ja durchaus schon gereift ist, ein bisschen naiv ist Aurora ja schon noch. Vor allem hier:
"Ich weiß auch nicht, wieso sie ihn überhaupt geheiratet hat. Er war ihr immer viel zu alt und viel zu fett."
Ich habe da eine gewisse Theorie... auf die inneren Werte kommt es ja an! Geldwerte, um genau zu sein.

Habe ich dir eigentlich schon einmal gesagt, dass du Dialoge sehr gut schreiben kannst? Die Reaktionen wirken nicht nur natürlich; du baust auch ein, was die Personen währenddessen machen, aber eben ohne, dass es zu viel wird oder sich das Gespräch "zu schnell" lesen lässt. Gerade damit habe ich persönlich ja immer Probleme, weshalb ich dir das wirklich hoch anrechne.

Auroras Mutter wirkt vom ersten Moment an sehr kalt und unbeteiligt an allem; die Sachlichkeit bringst du gut zum Ausdruck. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass eine Frau, die derart darauf bedacht ist, erfolgreich zu sein, vielleicht noch ein bisschen heucheln könnte. Andererseits hat sie das ja jetzt auch nicht mehr nötig.
Am Ende finde ich es erstaunlich, dass Katharina, die ja eigentlich wissen müsste, in welche Richtung dieses Verhör früher oder später laufen wird, doch eine ganze Minute dort sitzt. Denn eine Minute Stille in einem Gespräch, also ... das ist wirklich richtig, richtig, richtig lang.
Dass der Bluff erfolgreich ist, wundert mich nicht so sehr - aber ich habe immer noch die Befürchtung, dass du uns doch noch irgendwie auf eine falsche Fährte locken willst. Die Polizisten sind sich so sicher, aber sie hat ja auf fast alles sehr souverän reagiert - und einmal nicht, aber war das eine Blöße oder Zufall (noch dazu einer, der sie zusätzlich verdächtig erscheinen lässt)? Und dass es eben eine ganze Minute war, stärkt schon wieder den Eindruck...
Andererseits wüsste ich nicht, wer es sonst noch gewesen sein könnte. Vom Charakter her passt es wohl auf jeden Fall.

In spannender Erwartung weiterer kleiner Mosaikbausteinchen
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 19.03.2016 | 00:07 Uhr
Mayday, Mayday!
Der kleine Hase ist soeben vom Bahnsteig abgeholt worden, nachdem er unverhältnismäßig lange dort verweilen musste.
Die Bahn aber auch ...

Hallo Nick!

Die inneren Werte eines Mannes oder einer Frau sind tatsächlich manchmal aus Gold ähm Geld, wie kommst Du nur auf diese bahnbrechende Erkenntnis?
FW platzt sicher noch persönlich herein, um das unter Beweis zu stellen.
Eine Minute ist verdammt lang, da können Gedanken ganze Erdumkreisungen veranstalten.

Ich schreibe Dialoge auch sehr gern, merci, dieses Mal ist es mehr ein innerer Monolog,
um Katharinas Motivation näher zu beleuchten.

Wenn ich keine Lehrkörper operativ entfernen muss, könnte es vor Ostern mit Nachschub klappen.
Danke für die Geduld und bis die Tage!
Gute Nacht Charlotta
annahoide (anonymer Benutzer)
03.02.2016 | 09:44 Uhr
vielen dank für die überarbeitung - da rudere ich doch glatt einmal rückwärts über den ammersee (ich verstehe diese redewendung nicht, man rudert doch sowieso nach hinten?)!
du könntest vielleicht mal über einen betahasen nachdenken ... nicht etwa, weil du viele fehler produzieren würdest, im gegenteil, sondern um zu sehen ob und wie nicht-angewachsene köpfe den krimiteil deiner geschichte verstehen. ich stelle mich gern als testleser zur verfügung (ich gebe zu, das ist natürlich der einzige grund, aus dem ich immer alles so saublöd hinterfrage O:))

Antwort von CharlottaT21 am 03.02.2016 | 22:03 Uhr
Aloa,

ich kenne auch nur die übliche Rückwärts-Ruder-Variante, aber vielleicht liegt das an dem speziellen See?
Das Betahasenkostüm steht Dir sicher gut und ich komme gern darauf zurück!
Merci vielmals und bis die Tage!
Ich schreib dann mal weiter am Krimiteil... GLGC
annahoide (anonymer Benutzer)
29.01.2016 | 10:44 Uhr
huhu,

willkommen zurück, scheinbar hast du dich nun ausreichend sortiert! ich muss gestehen – das ging mir jetzt irgendwie doch zu schnell mit der im letzten kommentar bestellten auflösung, ich komme wieder mal hinten und vorne nicht hinterher, habe keine ahnung was in diesem kapitel vor sich geht. scheinbar bin ich echt zu dämlich, um einen krimi zu verstehen :-/

aurora hat die frage von ole eigentlich überhaupt nicht beantwortet, sondern ihm irgendwas ausweichendes hingeworfen. ‚worüber haben sie gesprochen?‘ – ‚meine mutter hat sich nicht für meine sexualität interessiert. seit sie reich ist, interessiert sie auch der rest nicht mehr.‘ was hat das mit oles frage zu tun? oder mit dem, was sie mit jessica besprochen hat? es erklärt überhaupt nichts, auch muttis plötzlicher reichtum erklärt nichts (hat sie gleichzeitig mit dem wettbewerb geheiratet, dass dann angeblich ganz plötzlich das interesse abgeflaut sein soll, oder warum fanden danach keine wettbewerbe mehr statt? dass ihr das lampenfieber ihrer tochter erst dann aufgefallen ist und zum 180-gradigen umdenken -achmeinearmetochter- geführt hat, ist ja wohl käse). erfolgsorientierte menschen streben immer nach dem ersten platz für sich oder ihre nächsten, erst recht wenn der erfolg bereits besteht und man prestige hat, und wer sein kind reich sehen will, schickt es nicht jahrelang zum schweineteuren gesangsunterricht und hofft, dass am ende zufällig irgendwas fruchtbares, insbesondere im klassischen musikbereich, dabei herauskommt, um all die mühen auszuzahlen. näääh. das reicht nicht für ne rosa pille.

dennoch sind sie nun also bei frau auroras-mama und interviewen diese. ich muss mich da jetzt an einer klitzedämlichen kleinigkeit aufhängen. die dame lackiert ja parallel ihre fingernägel. erstens: warum macht eine reiche zuppel wie die noch ihre fingernägel selbst? sogar stylingorientierte hartz-IV-frauen geben schmerzfrei 200 ocken beim professionellen hufschmied aus, um sich die krallen maniküren zu lassen. zweitens: wenn sie nun also tatsächlich schuldig ist, die konkurrenz ihrer tochter aus dem wege gezogen zu haben, müssten ihre finger eigentlich dermaßen härtenst schlottern und wackeln, dass alles zu spät ist. ich könnte mir vorstellen, dass berechtigt-verdächtige im verhör zu recht ihre hände ineinander verschlingen, damit man möglichst keine reaktion sieht. wenn ich mir einmal im jahrzehnt die nägel zu fasching verstümmle, hab ich ganz ohne angehängten mordversuch einen solchen tatter, dass ich mir eher die hände anmale als sonst irgendwas. unabhängig davon, drittens: wer pinselt sich denn die fingernägel an, während einen gerade die polizei vernimmt? gibt's irgendwas despektierlicheres? zehennägel mit dem gurkenschäler auf dem esstisch hobeln vielleicht, aber provozierender hätte sie es kaum tun können. versteh ich nicht. sie muss ja gleich gewusst haben, dass die polizisten mit ihr die richtige kandidatin vernehmen, und sich dann doch eigentlich auf das gespräch konzentrieren wollen und darauf, ja nichts falsches zu sagen. jedenfalls, wenn sie ihren lebensstandard (= außerhalb des gefängnisses) erhalten will.

und trotzdem knickt sie mit einem mal um wie ein löwenzahn in der dürreperiode. lag sicher nicht an der lackierten ablenkung. nur, weil ole ihr ein lied von jessica vorgespielt hat? pff, was soll das denn für ein beweis gegen sie sein? oder schlägt etwa ihr gewissen zu? quark. wer bereit ist, eine tödliche pille in fremdem kaffee zu versenken, der weiß auch was auf dem spiel steht, wenn ihm musik vom mordopfer vorgespielt wird. und je mehr man besitzt, umso mehr hat man zu verlieren. das klingt hier zum schluss gerade alles nach geständnis, aber entweder hab ich überhaupt keine ahnung vom morden und der menschlichen psyche oder das nächste kapitel wirft wieder mal alles über den haufen. hmgh. es gibt ja reviewschreiberlinge, die immer voll den durchblick haben und ständig vorher schon wissen, wie es weitergeht und was der autor sich für die zukunft überlegt hat, zu denen gehöre ich eindeutig nicht. ich bleib hier mal weiter planlos und harre der dinge... tüdelü!

Antwort von CharlottaT21 am 29.01.2016 | 16:20 Uhr
Um Himmelswillen, Du bist doch nicht dämlich, nur weil in meinem Chaosschädel Dinge glasklar sind, die ich hier ganz offensichtlich nicht so deutlich an die Frau bzw. den Mann gebracht habe.
Ich fürchte, man braucht das Folge-Kapitel, um durchzublicken und Katharinas Verhalten besser zu verstehen...
Schreibschreibschreib*****

Vielen Dank für das ausführliche Auseinandernehmen meines Geschreibsels!!!
Das war ja fast eine Kapitellänge... Echt Wahnsinn, danke.

Und ich verabschiede mich kurz ins offleinige Wochenende!
Bis bald bei Edgar & Company, mille gracias Charlotta
24.01.2016 | 22:18 Uhr
601. Nehme ich zumindest mal an, es sei denn, irgendwo anders hat sich noch jemand dazwischengequetscht.

Hallo, Charlotta!
Gerade einmal zweieinhalb Wochen, nachdem dieses Kapitel erschienen ist, melde ich mich dann auch mal zu Wort, wie fast immer überfällig. Heute Abend hatte ich die Wahl, ob ich auf deine Reviews antworte, meine Geschichte weiterschreibe (was wahrscheinlich wieder mal in 200 Wörtern Output geendet wäre, die ich dann doch wieder gelöscht hätte) oder endlich dieses über-über-überfällige Review schreibe.
Reviews sind immer das wichtigste Grundnahrungsmittel, also fange ich wohl besser mal damit an:
Soooo viel neues gab es in dem Kapitel jetzt nicht (ich mochte ganz besonders die Berliner-Standarderklärung für alles :D ), aber es dürfte nun doch ziemlich klar sein, dass Auroras Mutter sehr, sehr verdächtig ist. Gerade die Sache mit dem Ehrgeiz hat sich eindeutig bestätigt - irgendwie erinnert mich die Sache ein wenig an die Geschichte von Michael Jackson. Auch solche Kinder sind nicht unbedingt zu beneiden, auch dann nicht, wenn sich das alles letztlich auszahlt.
Das Kapitel endet schön mit einem sehr, sehr bitteren Nachgeschmack und man möchte eigentlich alle, die Jessica so übel mitgespielt haben, anschreien, dass es überhaupt so kommen konnte - obwohl ich Aurora ihren Erfolg nicht missgönne. Des einen Freud ist auch in dem Fall des anderen Leid, auch das gehört zu dem Realismus, der bei dieser Geschichte ja immer wieder zum Tragen kommt.
Genauso wie dieser sehr sympathische Duettpartner.
Und nun aber: Ein neues Kapitel muss definitiv her, wir wollen endlich wissen, wer, wann, wie - und ob Jessica tatsächlich wieder so schön singen lernt wie damals.
Eine Kekslieferung schicke ich an der Stelle mal los, aber die zweite kommt erst bei Erscheinen des neuen Kapitels! (Tjahaa, man kann nicht nur als Autor Leute erpressen...)
A Bientôt
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 25.01.2016 | 22:50 Uhr
601 passt, mille gazie!
(Die Quetscher sind gerade auf Urlaub. Völlig inkognito und offline.)

Hallo Nick,

ich schnabuliere mit Vergnügen die erste Ladung Kekse und vor allem das ultimative Grundnahrungsmittel jedes Autors, aber der Kapitelanfang wehrt sich aktuell gegen bestimmte Formulierungen...
Vermutlich braucht der auch eine entsprechende Bestechung, um sich nahtlos an das fast fertige Verhör anzuschließen.

Servus bis bald! (An welchem Schreibtatort auch immer...)
Charlotta
annahoide (anonymer Benutzer)
08.01.2016 | 16:20 Uhr
yeah, es geht weiter! auch dir ein wunderbares, kreatives neues jahr! <3
ouh, ich hatte mehr auf sowas wie "waaas? auroras mutter? /schnitt/ frau auroras mutter, was haben sie frau bach angetan?" - "heul, ich gestehe! ich war's!" gehofft. na gut, dann dauert's eben noch ein bisschen mit der auflösung *abgrundtiefseufz* wo frau auroras mutter jessica von vorne bis hinten belogen hat, wär jetzt natürlich noch interessant gewesen. dass du deine dialoge auch nie so schreibst, dass man als leser eine frage ~gleich beantwortet bekommt... hach. stattdessen dieses komische schwangerschaftsgespräch. hä? ist das echt das zweite, was einen sanitöter interessiert, wenn eine junge frau aus den latschen kippt? nicht "haben sie stress / genug gegessen / genug getrunken / genug geschlafen / eine krankheit hinter sich / niedrigen blutdruck / ...?" aaach, und wieso ziehst du jetzt irgendeinen anderen duettpartner aus dem hut statt endlich den weißen hasen? *quengel* also das mit der gedankenübertragung müssen wir noch üben, liebe charlotta :P in diesem sinne ... hoffe ich eben auf das nächste kapitel in sachen auflösung ^^

Antwort von CharlottaT21 am 08.01.2016 | 16:46 Uhr
Grazie Mille und dazu ein ultimatives Bangbang-Salutschießen: Dieses ist insgesamt betrachtet Review Nummer 600 für mich!
Und Du hast es mir geschenkt!
Tusch, Konfetti, Verbeugung, Zugabe...

Naja, wenn sich Jessica wirklich genau erinnern könnte, säße sicher schon jemand im Verhörzimmer, so sammeln wir eben noch ein paar Informationen.
Aber ich habe schon zwei Verhöre in der Pipeline, die rollen bald an.
Bei unserer Geburtenrate lechzen die Sanitöter nach jeder möglichen Schwangerschaft, angesichts der zunehmenden Zahl Spät-Gebärender ist die Frage natürlich total verfrüht.
Ein wonneproppiges Nano-WE wünscht Dir Charlotta
05.12.2015 | 00:26 Uhr
Guten Morgen, Charlotta!

Und es gibt eine neue Nagerei, super! Jetzt ist schon wieder so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, was und wie ich es zuerst schreiben soll.
Zunächst mal: Feiner Zug von Jessica, dass sie Auroras kleines Geheimnis nicht vor allen preisgegeben hat - war auch unwahrscheinlich, dass das irgendwie hilft.
Aber wie du es jetzt geschafft hast, dass alles zusammenpasst und trotzdem überraschend kommt, da muss ich einfach mal ein ganz, ganz dickes KLASSE draufschreiben. Godejohanns Aussagen sind eindeutig, es macht alles, alles Sinn und trotzdem konnte man draufkommen, aber eher nur mit Glück (He. Ich bin ja nicht draufgekommen, also muss es bei allen, die drauf gekommen sind, Glück gewesen sein).
Eines der besten Kapitel meiner Meinung nach, weil du die Geschichte über viele Haken dennoch zu dem Punkt gebracht hast, der wahrscheinlich schon seit Ewigkeiten der Plan war (falls nicht, umso mehr Respekt, es im Nachhinein plausibel erscheinen zu lassen).
Elterlicher Ehrgeiz kann ganz schön was bewirken, um das zu sehen, brauche ich nur einmal gegenüber nachzuschauen. Unsere Nachbarin hat auch ein Kind aufs Gymnasium geschickt, das eigentlich nicht die entsprechende Empfehlung hatte und lässt es trotzdem noch vier Vereine in der Woche besuchen. Positiv ist das ja nicht immer...

Jetzt ist wahrscheinlich die allergrößte Bombe geplatzt, aber wenn das jetzt wirklich so war (und auch Auroras Verhalten deutet ja teilweise darauf hin, dass sie ganz schön Druck bekommen hat), dann ... dann ...
Also, ich habe hier eine Keksdose mit vielen sehr leckeren selbstgebackenen Plätzchen. Die kriegst du nur, wenn nächste Woche das nächste Kapitel kommt.
... will ich wissen, wie's weitergeht!

Bis dann
Nick

PS: Das heißt jetzt aber nicht, dass du hetzen sollst. Was da teilweise herauskommt, haben wir an meinem letzten Kapitel gesehen. Das nächste wird in der Hinsicht besser, versprochen. Ich hoffe mal, dass ich es morgen Abend hochladen kann.

Antwort von CharlottaT21 am 05.12.2015 | 11:19 Uhr
Moin, Nick,

jetzt war auch mal wieder ein längeres Kapitel fällig und dazu ein Blick auf einen mutmaßlichen (so heißt es doch immer in der offiziellen Polizeiversion) Täter, obwohl der Cliff-Junkie in mir unbedingt vor dem letzten Satz aufhören wollte. Aber dieses Mal hat er nicht gewonnen.
Tja, Aurora muss sicher noch Farbe bekennen, aber das sollte wirklich ihre Entscheidung sein.

Dankeschön für das dicke Lob!
Ich bin ganz ehrlich, der erste, zweite, dritte... Plan sah anders aus, aber ab einem bestimmten Punkt habe ich den Brotkrumen hinterlassen und musste nur schauen, ob ihn jemand findet. Also Planung im Nachhinein, wenn bestimmte Fakten schon da sind. Und immer noch eine Idee im Ärmel, wenn meine Story oder ein Charakter doch einen eigenen Haken schlagen möchte. Es ist kaum zu glauben, wie unberechenbar manche fiktive Herrschaften sein können...

Manche Eltern wollen aus ihren Kindern Superstars machen und merken nicht, dass sie ihnen damit ein wichtiges Stück Kindheit rauben.
Es sind auch schon Jugendliche mit Burnout in Behandlung, so ein Wahnsinn.
Ich bin froh, dass ich mir meine Hobbys immer selbst aussuchen durfte.
Hmm, Kekse... da werde ich sicher schwach. Aber ich kann Dich beruhigen, dieses Kapitel hat auch einige Tage in meinem PC geschmort, bis es so aussah. Bei mittlerweile zwei Jahren Produktionszeit brauche ich nicht hetzen . Es wartet ja kein Verleger.
(Brief an Weihnachtsmann***: ...noch nicht)

Einen schönen Nikolausi und ich freue mich dann später auf das gelbe Wunder!
Charlotta
28.11.2015 | 21:07 Uhr
Hallo, Charlotta,
Hasennachschub, sehr schön! :D
Ob Melisande wirklich übernatürliche Fähigkeiten hat, wird wahrscheinlich bis zum Ende im Dunkeln bleiben (wie bei jeder guten Wahrsagerin), aber es gibt ja durchaus Menschen, die ganz erstaunliche Dinge vollbringen können (und das sage ich als erklärter Nicht-Esoteriker).
Schönes Wort:
"Do-it-Yourself-Aufmunterung"
Klappt nur meistens nicht ganz so gut, weil einem immer ganz viel einfällt, warum man schlecht gelaunt sein könnte, aber nichts, was gerade irgendwie positiv ist.

Jessica ist also ein Popstar? Das ist ja wirklich schon eine richtige Verehrung, einen Fan hat sie immerhin. Aber das heißt ja dann auch, dass sie zumindest gar nichts von der anderen Geschichte wissen kann - wohingegen dieser "schmierige Tenor" vielleicht doch einen Einfluss haben könnte, wenn er Jessica sowieso nicht leiden kann. Ohne Aurora hätten wir ja sonst auch gar keinen wirklich Verdächtigen mehr...

Der Dialog am Ende rutschte ja schon sehr ins Absurde ab, was vielleicht auch durch Auroras Unerfahrenheit und recht verspätete Entwicklung kommt - deshalb weiß ich jetzt gar nicht, ob ich das als besonders gelungen hervorheben oder kritisieren soll? Ich würde sagen, es ist ein schmaler Grat: Viel mehr Einhörner sollten es zumindest für mich nicht mehr sein.

Abgesehen davon ein sehr interessantes Kapitel, das vielleicht eine ganz neue Spur ausgelegt hat...
Mit einer übrigens sehr fiesen Überschrift - und ich dachte, du beziehst dich auf den Betrag, den Jessica angeboten bekommen hat! :D

Bis so schnell wie Nachschub möglich ist
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 29.11.2015 | 10:26 Uhr
Hallo, Nick,

ja, ich habe mein Wochenziel auch erreicht und muss nun sehen, ob schon im nächsten Kapitel die Bombe platzen kann...
Die Do-it-Yourself-Aufmunterung besteht in unserem Büro meistens aus Schokolade oder Salzbrezeln. Vielleicht hätten Aurora und Jessica ein Stück Schokoladentorte essen sollen?

Ja, ich habe es mit voller Absicht auf die Einhorn-Spitze getrieben, um die konfusen Gefühle darzustellen, die Aurora bewegen. Jede Frau wartet ja (angeblich) auf einen Prinzen, also musste es bei Aurora mindestens eine Prinzessin sein, die den angehimmelten Popstar "ersetzen" muss. Vielleicht hatte Aurora tatsächlich Chancen, die sie übersehen hat, weil ihr der Traum wichtiger war? Oder sie Jessica idealisiert hat. Und sie wollte natürlich, dass Jessica kein schlechtes Gewissen hat.
Ich denke, ich werde an dem schmalen Grat noch mal arbeiten, danke für den Tipp!

Oh, an Geld habe ich dabei gar nicht gedacht... Unbeabsichtigte Irreführung nennt man das wohl.
Danke für die 130! Da laufen die Einhörner gleich in Scharen über die Regenbogenbrücke... und ich kann weiter schreiben.
Ciao Charlotta
24.11.2015 | 00:10 Uhr
Einen schönen guten Morgen (während ich das schreibe, haben wir es fünf vor Null. Aber bis ich fertig bin, ist der Tag wohl vorbei),
das letzte Kapitel wird nahtlos fortgesetzt. Gut, dass Melisande so viel Taktgefühl beweist - der Rest der Bagage, vor allem die Polizisten, hätten bei dem Gespräch wohl auch irgendwie deplatziert gewirkt.
Es ist ganz erstaunlich, wie völlig anders Menschen von anderen gesehen werden können, als sie sich selbst sehen - das hast du ganz klasse herausgestellt. Diese andere Interpretation von Jessica, die sich ja sonst immer sehr heruntermacht, fand ich wirklich erfrischend.
Wer da jetzt wen geküsst hat ... hmm ... ich würde mal vermuten, dass Aurora das nicht wirklich selbst war. Von dem ausgehend, was ich bis jetzt über sie erfahren habe, wirkt sie da etwas zu schüchtern für. Aber die verklärte Erinnerung ist ja auch etwas Schönes. Auch interessant zu sehen, dass sie die Habanera (eine Oper, die ich tatsächlich einmal gehört habe. Ich muss zwar zugeben, dass das für mich immer unangenehme Assoziationen mit Musikunterricht hervorruft, einem Fach, das ich nach wie vor für unerreichbar sinnlos halte und das für mich die schlimmste Quälerei war, die der Schulalltag zu bieten hatte - ich weiß bis heute nicht, warum man ein Stück darauf untersuchen muss, nach welchem Muster der Komponist es aufgebaut haben könnte - aber diese Fanfiction versöhnt mich damit etwas, weil man merkt, dass Musik dir wirklich am Herzen liegt und du sie ganz hervorragend in deine Geschichte einbaust. Irgendwie tut es mir leid, dass ich dir jetzt mit diesem Satz das Hirn verknotet habe; ich hoffe, man kann den ursprünglichen Sinn noch erkennen. Aber ich schweife ganz minimal ab. Weißt du noch, wie der Satz vor der Klammer anfing? :D) jetzt so viel anders singen kann - zeigt auch eine Entwicklung.

Aber ich kann mir trotzdem vorstellen, dass sie von der sehr direkten (Cliffhanger-) Frage am Ende überrumpelt wird. Ich weiß nicht, ob ich das so direkt ehrlich beantworten könnte.
Mal schauen, was das Gespräch noch so bringt...

Eine Sache allerdings noch: Das ist bestimmt persönliche Präferenz, aber solche zusammenhängenden Kapitelteile würde ich nicht so häufig trennen, weil man über eine Woche ja doch das ein oder andere vergisst. Klar, wenn die Kapitel länger sind, kommen sie auch seltener, aber ich bekomme in solchen immer ganz schnell das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich vorankommt. Aber das ist natürlich ganz und gar deine Entscheidung und wenn die Kapitel nicht länger werden wollen, dann wollen sie das eben nicht. Ich will ja auch nicht, dass sie böse auf dich werden und sich nicht mehr schreiben lassen.

Bis (hoffentlich sehr, sehr) bald an derselben Stelle
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 24.11.2015 | 13:33 Uhr
Mahlzeit Nick,

die Kapitel sind im Moment stark break-oder cliff-süchtig, das ist wahr. Da ich den goldenen Humor-Mittelweg zwischen Drama und zu viel Romantik beschreiten will, funktioniert manchmal etwas nicht so, wie ich es im Kopf habe. Sonst wäre das Kapitel viel länger geworden.
Danke für Dein hilfreiches Feedback, jetzt weiß ich genau, wie es nach dem Cliff weitergehen muss (vorher war ich versucht zu würfeln...)

Was den Hirnknoten angeht: Ich liebe Musik, aber den Unterricht habe ich oft sehr innig gehasst und eine Lehrerin ganz besonders. Wenn die mich beim Vor-Singen immer so missgünstig/grimmig angestarrt hat, ist mir meistens die Stimme versackt. Sie meinte dann stets süffisant, ich könnte ja singen, aber das mit den Kunstpausen sollte ich besser lassen. Agrr*
Ist doch toll, wenn ein Komponist so eine herrliche Musik geschrieben hat, dass sie noch heute gehört wird - ich kann das leider nicht und ich will die Noten auch nicht sezieren müssen. Die Schule sollte lieber dafür sorgen, dass mehr Schüler Spaß am Singen haben, es muss ja nicht jeder ein Star werden.

Spoiler-Fragen beantworte ich natürlich im Moment nicht, aber die Fortsetzung der Szene folgt diese Woche, versprochen.

So, die Arbeit ruft wieder. Danke und bis bald! Charlotta
23.11.2015 | 23:50 Uhr
Hallo, Charlotta,
ein ganz außerordentlich interessantes Kapitel, obwohl es ja eigentlich "nur" eine Brücke ist.
Aurora scheint mir ja fast eine weitere Person zu sein, die gerne mit Jessica eine Glühwürmchenlandebahn bauen würde - es wird immer schwerer vorstellbar, dass sie irgendetwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte. Sie wirkt auch irgendwie so gar, gar, gar nicht wie der Typ dazu.
Andererseits, das muss ja auch wieder nichts heißen und wenn man dann noch weiß, wie gerne du Haken schlägst... hui. Sie fragt auch sehr schnell nach der Stimme - entweder eine gute Intuition oder doch kein Zufall. Hach, ich kann schwer einschätzen, was du mit der Geschichte vorhast, wahrscheinlich auch, weil du mich schon so oft überraschen konntest.

Ein-Hand-Klatschen ist auch eine schöne Sache, aber dass Melisande auf einmal ihre Aversion gegen Technik abgelegt hat, wundert mich etwas. Oder strahlen MP3-Player, auf denen Jessica zu hören ist, nicht so sehr?

Ich bin ja mal sehr gespannt, was Jessica für einen Bockmist gebaut haben will - ob da falsche Signale gesendet worden sind oder ähnliches?
Du hast eine hervorragende Vorbereitung vorgelegt, ich bin gespannt auf die finale Auflösung und ich könnte mir vorstellen, dass die bald geschehen wird.

Wie wäre es eigentlich, Mona noch einmal auftauchen zu lassen? Oder hast du das schon geplant? Ich könnte mir fast vorstellen, dass sie irgendwie mit der Sache mit dem Geld zu tun hatte, allein, weil mir da niemand anders einfiele.
Vielleicht habe ich aber auch jemanden vergessen.

A bientôt
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 24.11.2015 | 19:38 Uhr
Ola, Nick,

zur zweiten Alert-Glocke des Tages bzw. der Nacht kann ich sagen, dass Du zu vielen Dingen die richtigen Schlüsse gezogen hast.
Bravo!
Melisande hat vor allem eine Handy-Aversion, aber für Jessica macht sie natürlich technische Ausnahmen. Außerdem ist es nicht ihr MP3Player, sie war nur die Botin,
was bisher nicht so deutlich artikuliert wurde.
Ich bin übrigens perfekt im beidseitigen Ein-Hand-Klatschen, habe aber auf youtube kein passendes Video dazu gefunden, nur zwei recht lahme Demonstrationen.

Mona ja oder nein, das ist die Frage. Wie weit soll die Story nach der Auflösung des Krimirätsels laufen oder mündet alles in eine Fortsetzung, die dann eine andere Figur in den Mittelpunkt stellt?
Natürlich nicht unbedingt mit Riesenproblemen, die hatten wir hier ja zur Genüge.
Es gibt schon noch andere Personen, die für die 5000 Euro in Frage kommen, allerdings sind sie nicht so oft erwähnt worden.
Und ich gebe zu bedenken, dass das Angebot mit den 5000 Euro schon 2010 erfolgte, sich Mona 2011 aber schon wieder Geld bzw. Gold für ihre Reise leihen wollte.
Ich muss den Zeitstrahl mal wieder platzieren, unbedingt.

Merci Charlotta
22.11.2015 | 19:51 Uhr
Bonne nuit, Charlotta,
schau an, wer seinen PC eine Woche später als erwartet dann tatsächlich wiederbekommen hat!
Jetzt gibts folgerichtig einiges aufzuholen - fangen wir also mit diesem recht kurzen Kapitel an:
Die Salsa-Geschichte hättest du ruhig mal ausprobieren dürfen, ich hätte gern von Nicks Reaktion gelesen (hehehe), aber das hätte die Stimmung wohl kaputtgemacht.
Letztlich habe ich hierzu nicht allzu viel zu sagen - außer, dass ich finde, dass du für diese Szenen eine gute Länge gefunden hast; so lang, dass man merkt "jetzt ist was besonderes passiert", aber auch nicht so lang, dass es ausgeschlachtet wird.
Bis später
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 23.11.2015 | 16:17 Uhr
Aloa Nick,

gut zu lesen, dass Du wieder im Vollbesitz schreibunterstützender Technik bist.
Nun, es steht jedem Wagemutigen frei, das Salsa-Experiment in die Praxis zu verlegen, ich nehme dann gern die Erfahrungsberichte als Grundlage für ein Glühwürmchen-Kapitel entgegen.
Das Personal von Notaufnahmen hat sich sicher schon mit Nebenwirkungen derartiger Versuche beschäftigen dürfen...

Jo, ich wollte die ungestörte Zeit der beiden nicht auswalzen und die Phantasie der Leser kann sich bestimmt ihre eigene Leucht-Version schaffen.
Merci & bis später Charlotta
annahoide (anonymer Benutzer)
16.11.2015 | 08:32 Uhr
oh, es karnickelt wieder auf bahnsteig neun! und es glüht! und singt! ... und klärt sich auf??! liebe charlotta, du wirst doch nicht etwa das große geheimnis lüften? und jessica wird den bockmist nicht auch noch ~selbst verbockt haben? O.ô
in die kuschelrunde am morgen hätte ich mich direkt dazuplüschen wollen <3 wir haben gestern unsere winterbettwäsche aktiviert, miauuuu! sehr schön geschrieben, vielen dank für den kurzen ruhigen moment!
aber nun bin ich erstmal gespannt auf jessicas erleuchtung des morgens... *tütechipsaufmach*

Antwort von CharlottaT21 am 16.11.2015 | 13:26 Uhr
Ja, der Hase hüpft der Auflösung entgegen, noch länger hinauszögern hieße ja Kaugummi produzieren und wer will das schon?!
Und der Bockmist-Pokal geht an - ...
Fortsetzung folgt!
Ob eine Tüte reicht, weiß ich noch nicht, aber: Guten Appetit!
Ciao Charlotta
PS: Und ein fröhliches Nano-Nano!
28.10.2015 | 23:21 Uhr
Einen guten Abend, Charlotta,
und damit sind wir am Ende der fälligen Reviews angekommen und ich bin wieder mehr oder weniger up-to-date.
Sie haben also doch noch und trotz aller eisköniglichen Schwulitäten (danke für dieses Wort, ohne dich würde ich es nicht kennen) miteinander geschlafen . Auf Details hast du trotz der P18-Freigabe ja verzichtet - und ich denke auch nicht, dass die Story das unbedingt nötig hat, aber das musst natürlich weiterhin du entscheiden.
Meinen persönlichen humoristischen Favoriten muss ich einfach mal zitieren:
'„Mein Bart?“ erkundigte sich Nick schlaftrunken und bekam ein leises Kichern zur Antwort.

„Nur, wenn ein Stück davon unter meinem Hintern liegt.“

„???“
Die verdiente Erschöpfung als Folge eines langen Fluges und – Hurra! - einer erfolgreichen Landung wollte nicht mit der merkwürdigen Vorstellung konfrontiert werden, dass ein Teil seiner Gesichtsbehaarung ausgefallen sein sollte.'
Irgendwie komme ich gerade nicht von der Vorstellung weg, dass ein Mann mit nur einer Barthälfte verzweifelt die andere sucht, während seine Frau sich darüber wundert, dass sie so unbequem liegt...

Während das hier nach so vielen Kapiteln sich ja ganz stark andeutete und natürlich auch mehr als willkommen war, bin ich ja schon einmal gespannt, wie sich die eher düsteren Aspekte der Geschichte letztlich aufklären werden. Schließlich liegen da ganz viele offene Fäden herum, die darum betteln wiederaufgenommen zu werden.
Hörst du sie auch?
"Schreib schneller!", rufen sie.
Da kann man doch nicht widerstehen, oder?

Gute Nacht
Nick

PS: Die E-Mail habe ich nicht vergessen, möchte aber jetzt doch erst einmal das Bett aufsuchen. Dennoch an dieser Stelle schon einmal größten Dank für die Mühe, die du dir damit gemacht hast!

Antwort von CharlottaT21 am 30.10.2015 | 16:23 Uhr
Aloa Nick,
ich genieße immer noch die Zahl 125...

Ja, das mit P18 war so eine Kurzschluss-Entscheidung nach der Blogdebatte um die laut Jugendschutz erlaubten Sex-Anteile in FF-Storys (PWP). Sogar küssen kann unter Sex zählen, wenn sie gleich danach in die Kiste springen oder auch woanders ihren Trieben freien Lauf lassen...
Ich glaube zwar nicht, dass ich die 30%Sex/70%sexfreie Handlung-Leitlinie verletzen werde, aber ich wollte in dem Moment vorbeugen.
Zum Humor dieser Geschichte würde eine allzu explizite Darstellung von Bett-Aktivitäten nicht passen, aber ich hoffe, dass ich das Glühwürmchen-Knistern trotzdem in passende Worte fasse.

Die Bart-verlier-Szene war so ein Spontaneinfall und ich dachte, wenn ich darüber lachen kann, steckt es an.
An der Fortsetzung bastele ich schon - Salsa am Stiel war die Vorlage... ich schreibe so schnell es geht (oder ups ... steht...)

Ciao Charlotta
28.10.2015 | 23:07 Uhr
Hallo, Charlotta,
und weiter geht der kurz unterbrochene Marathon - der ja auch schon eine Antwort erhalten hat. Um zunächst einmal darauf einzugehen: Nein, das Projekt ist noch nicht beendet (und wird es wohl auch noch eine laaange Zeit nicht sein), aber es ist so, dass ich jetzt ca. 30.000 Wörter zusammenhabe und das erste Kapitel so weit ist, dass man es hier online stellen könnte (was auch morgen oder übermorgen geschehen wird). Das mit den Lebenden ist ganz fest eingeplant - und auch, wenn es im Moment ein wenig an der Inspiration krankt, weil ich weiß, dass so einiges noch einmal umgeschrieben werden muss, bevor ich weitermachen kann, sollte es demnächst wieder im bekannten 1-Wochen-Rhythmus losgehen können.

Aber genug von mir, reden wir von Nagetieren!
Erst hältst du uns ja noch ein wenig hin (aber nicht so sehr, dass es unangenehm zu werden anfängt) und dann ist endlich der Moment gekommen, in dem alles wiederholt werden soll - und die Bar sieht völlig anders aus und niemand hält sich an den Ablaufplan. Hier sind eben doch alle Figuren menschlich.
Ob das so etwas mit der Erinnerung wird?
Aber andererseits: Ob die Erinnerung an diese besondere Nacht wirklich noch so wichtig ist? Die beiden verstehen sich ja ganz ausgezeichnet, die Eisklümpchen kommen mit dem Tauwetter auch nicht allzu gut zurecht und dass Glühwürmchen im Moment in Scharen angelockt werden, ist ja nicht zu übersehen.
Ich vermute ja fast, dass du sie uns noch nicht präsentieren wirst, sondern erst ganz am Ende, quasi als Finale.
Aber meine Spekulationen sind ja schon öfter ein bisschen ins Leere gelaufen...

Einer geht noch, einer geht noch rein!
A bientôt
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 29.10.2015 | 23:48 Uhr
Aloa, Nick,

30.000 Wörter klingt fantastisch, also ist der halbe/gedrittelte (?) Viertel-Roman fertig... Ich freue mich schon und werde den Adler vorsichtig aus dem Urlaub zurückholen, falls der nicht aus
Langeweile den Job gewechselt hat.
Wöchentliche Kapitel klingt vielversprechend...

Nick ist gerade auf dem Trip, neue Erinnerungen zu schaffen, falls die alten partout nicht zurückkommen wollen.
Wenn man etwas zu verbissen heraufbeschwören will, kann der Schuss ja auch nach hinten losgehen.

Ich bin schon gespannt, wenn Deine Spekulationen und meine Realität zusammen treffen! Und ob sie sich vertragen...

Merci Charlotta
28.10.2015 | 22:31 Uhr
Hallo, Charlotta,
und diesmal passt das "bis gleich" am Ende des letzten Reviews doch etwas besser.
Wieder einmal werden Spuren ausgelegt, zu denen ich Theorien habe, die mit Sicherheit wieder einmal völlig in die falsche Richtung gehen. Diese Samstagsroutine hat bestimmt etwas zu bedeuten, vielleicht wusste der saubere "tolle Olle" ja doch, wo sie wohnt, weil er sie einmal vom Briefkasten aus zurückverfolgt hat?
Das Mosaik bleibt aber weiterhin groß und unvollständig, aber die Lösung naht - wenngleich es auch wieder die Geschichte wunderbar realistisch macht, dass sie den Freund eben nicht gleich verhören können, sondern dass Anrufbeantworter und Co. einem einen Strich durch die Rechnung machen - wie immer, wenn man es besonders eilig hat.

Auch ganz interessant ist, dass du hier deine Taktik veränderst und den Leser den Flashback nicht direkt miterleben lässt (es sei denn, ich habe in meiner üblichen Busseligkeit irgendwas überlesen), sondern noch mehr Fragezeichen ausstreust. Ich bin mehr und mehr gespannt, wie du das alles am Ende unter einen Hut bekommst - da war ja auch einmal irgendetwas mit ein paar Tausend Euro, die sie ohne ersichtlichen Grund bekommen sollte und das wurde, soweit ich das noch weiß, auch nie aufgeklärt...

Diese Cousinenmutter wird mir übrigens immer unsympathischer - da habe ich lieber einen stocksteifen Egoisten wie Godejohann, bei dem allein der Name verhindert, dass man ihn ganz und gar unsympathisch finden kann.

Ich als erklärter Nicht-Romantiker fand die Schluss-Szene aber trotzdem sehr schön gemacht - Jessica kann ein wenig an ihrem etwas eingerostetem Talent arbeiten und es kommt sehr schön herüber, dass die beiden immer besser miteinander zurechtkommen.
Interessierst du dich eigentlich sehr für Musik oder recherchierst du das erst für diese Geschichte hier? Von diesem Lied (so bekannt es auch sein mag) habe ich genau wie Nick noch nie etwas gehört...

Bis gleich
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 29.10.2015 | 13:22 Uhr
Mahlzeit, Nick!

Mit dem nicht vorhandenen oder eventuell unterschlagenen Flashback meinst Du da den zur rosa Pille (da ist ihre Erinnerung stark beeinträchtigt, sie sieht aktuell wirklich
nicht mehr als schon beschrieben) oder einen zur Samstagsroutine? Da ist ihr nur eingefallen, dass sie da immer die Post geholt hat, aber keine konkrete Szene.
Stimmt, die 5000 Euro haben wir auch noch in der Hinterhand, gut aufgepasst. Wer die wohl schenken wollte und warum?
Minderjährige Mütter haben es nicht leicht, zumal wenn sich der erhoffte Partner derart vor der Verantwortung drückt. Sie hätte natürlich irgendwann mal erwachsen werden
und ihr Kind annehmen können, aber so ist Mona vermutlich nicht gestrickt.
Ich liebe Musik, schon ewig. Meine Eltern haben querbeet so ziemlich alles gehört von Schlager bis Klassik inklusive Oper und Operette, daher kenne ich eine Menge Stücke und konnte
früher ganze Tonbänder auswendig mitsingen.
Viele Musicalmelodien sind oder waren populär wie Schlager und von manchen Musicals hat auch nur ein "Gassenhauer" überlebt.
>Annie get your Gun< ist eine Story von einer starken Frau, die besser schießen kann als ihr Auserwählter. Sie kommen am Ende nach allerlei Turbulenzen zusammen, weil sie den Rat eines Indianers
befolgt und ihn einen Wettstreit gewinnen lässt. Mann wollte damals unbedingt der Stärkere sein... Ich weiß nicht, ob es noch gespielt wird, es ist ja schon von 1946.
Die deutsche Version von Heidi Brühl auf YouTube klingt nicht so schmissig wie die von Betty Hutton, falls Du vergleichen möchtest.
Große Fernsehshows, in denen so alte Musicalmelodien aufgeführt werden, sind rar geworden, eigentlich sind die mit Peter Alexander gestorben.

Ich wollte die Spannung zwischen Nick und Jessica auflockern und freue mich, dass es gelungen ist.
Ahoi bis später!
Charlotta muss arbeiten...
28.10.2015 | 22:05 Uhr
Hello again, Charlotta!
Zunächst einmal: Ich hätte nie, nie, niemals damit gerechnet, dass der Satz so enden würde. Aber du schaffst es, die eigentlich ziemlich bittere Geschichte sehr amüsant zu verpacken - und das passt auch allgemein zu der Stimmung in der Story.
Auch mal eine nette Veränderung, dass der Mann der Romantiker ist und die Frau so überhaupt gar nichts damit anfangen kann - aber Jessica ist ja sowieso kein besonders typischer Frauencharakter (sagt mir aber umso mehr zu).
Dass man lachen muss, wenn man eigentlich gar nicht sollte, kenne ich auch, aber bei mir ist das teilweise so, dass ich nicht die geringste Erklärung habe, warum ich eigentlich lache. Zum Beispiel, wenn irgendjemand mich stinksauer anbrüllt - und in solchen Situationen zu lachen ist erstaunlicherweise auch gar nicht sooo eine gute Idee.
Nun aber zurück zum Nagetier: Die Analyse der Wahrsagerin trifft voll auf den Punkt und ich muss sagen, dass ich auch über sie gern mehr erfahren würde - aber das wird wohl nichts mehr in dieser Geschichte.
Oder?
Dieser Wettbewerb wird immer, immer verdächtiger - aus Aurora wird man da wohl nichts herausbekommen, schätze ich. Oder doch? Schließlich hat sie sich ja nach Jessica erkundigt, und das könnte auch aus einem schlechten Gewissen heraus entstanden sein.
Mal schauen, womit du uns noch überraschst.

Bis (hoffentlich) gleicher als eben
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 28.10.2015 | 23:55 Uhr
Ding-Dong, ich bin gerade total geflasht!

Hallo Nick,
dank Dir habe ich eine neue Rekordmarke an Reviews gerissen.

Schön, dass ich Dich hier mit dem Satzende überraschen konnte. Und so ist nun auch geklärt, warum der angehimmelte Jan Jessicas Liebe damals nicht erwidern konnte. -
Die ganze Geschichte hätte man auch als totales Drama erzählen können, aber Humor ist ein gutes Gegenmittel, um Verletzungen zu überwinden oder um Zeiten im Leben auszuhalten,
in denen es eigentlich nicht lustig ist. Ich muss natürlich aufpassen, dass ich es nicht übertreibe...
Im wirklichen Leben spielt Humor bei mir auch eine wichtige Rolle - von schwarz bis hemmungslos albern, gern auch grundlos, aber dafür sehr erfrischend.

Melisande ist bisher recht kurz gekommen, was ihre eigene Story angeht, aber da will ich noch was "liefern", wenn es besser passt. Im Moment haben andere Entwicklungen Priorität...
Es lässt sich wohl nicht leugnen, dass eine heiße Spur zu Aurora führt.

Alle weiteren Antworten kommen morgen! Gute Nacht Charlotta
28.10.2015 | 20:10 Uhr
Buenos Dias, Charlotta!

Auch ich zähle mich ab jetzt wieder zu den Lebenden und gehe endlich mal an, was ich eigentlich schon wieder vor zwei Wochen machen wollte.
In dieser Reviewsektion ist es ohnehin schon viel stiller geworden, als es diese Geschichte eigentlich verdient. Also, dann wollen wir die Glocke mal ein wenig zum Klingen bringen.
Kapitel 64
Erst einmal: Cliffhanger sind gemein und böse. Aber dieser hier war so fies, dass ich dir im Geiste wirklich dafür applaudieren muss. Wäre das ein Buch - kein rational denkender Mensch hätte es an dieser Stelle weglegen können.
Und die armen Leute, die deine Fanfiction lesen, hatten damals gar keine andere Wahl...
Nick gibt also Vollgas und hat einen kleinen Versprecher, der aber auch klar zeigt, dass die beiden längst über das Eisklotz-Stadium hinaus sind. So gern, wie Jessica im allerwahrsten Sinne des Wortes an seinen Lippen hängt...
Wie schon gesagt, ich bin schon sehr gespannt auf das, was sie wohl herausfinden werden (bzw. war es - inzwischen weiß ich ja, wie´s weitergehen wird) und ob das grüne Wunder als Telefondienst nicht noch ein paar wichtige Hinweise bekommt.
Ob es so klug war, ausgerechnet der neugierigsten Person im Haus diese Aufgabe zu übertragen...?

Bis gleich
Nick

Antwort von CharlottaT21 am 28.10.2015 | 22:01 Uhr
Hallo Nick,

das Läuten hat mich nach der Chorprobe erfreut. Merci und herzlich willkommen zurück!
Heute war übrigens das erste Weihnachtslied an der Reihe - als Kontrast zu meiner Story, wo es auf Ostern zugeht.

Ja, Du hast es gut, der 64er Hanger ist kein Cliff-Hindernis am heutigen Abend.
Neugierige Personen fragen ganz anders als Leute, die nur Nummern bzw. Namen notieren.
Und Frau Marsmann erstellt sicher eine Dringlichkeitsliste nach ihren eigenen Vorstellungen.

Ich hoffe, Du bleibst sehr lange unter den Lebenden (ist Dein Projekt etwa schon fertig???) und bis demnächst!
Jetzt - sofort oder gleich
Charlotta
annahoide (anonymer Benutzer)
24.10.2015 | 20:36 Uhr
grundgütiger, doch bitte hoffentlich ohne salsa!!! O.ô das GEHT doch nicht. das tut doch ... WEH! oder? aua, ich will's mir gar nicht vorstellen und hoffe sehr, dass du das nur passieren lässt, wenn du von einer hochwissenschaftlich anerkannten versuchsreihe weißt, bei der sämtliche probanden ohne schaden davongekommen sind. jaul.
uuuund als sportlerbraut kann ich dir die dritte halbzeit echt nicht durchgehen lassen. weil, das geht noch viel weniger als salsa. es gibt sportarten mit dritteln (eishockey) und vierteln (basketball, football), bei denen eine dritte spielzeit durchaus vorkommen kann, aber eine dritte hälfte ... wo warst du eigentlich, als dein mathelehrer dir ~das beibringen wollte? *kopfschüttel*
ansonsten kann ich nur seufzen ob nicks ungeduldigkeit (wer weiß, was ihr erinnerungsvermögen sonst vielleicht zwischenzeitlich zustandegebracht hätte?) und gleichzeitig nörgeln, weil's schon wieder rum ist. da brauchst du gar nicht meckern, dass ~meine kapitel viel länger und breit sein müssten. mindestens vier drittel oder so! anders ausgedrückt: ich will meeeeehr ^.~
vielen dank für die heutige glühwürmchenflugstunde, ich seh sie praktisch funkeln *_*

Antwort von CharlottaT21 am 24.10.2015 | 20:59 Uhr
Öhm, ich kann da akut weder mit SalsaamStiel-Testreihen noch mit Praxisberichten aus Notaufnahmen dienen, wir werden einfach sehen, wie es im Glühmodus weiter geht.
Komisch, dass man meist gleich merkt, dass ich nicht so sportbewandert bin, da fehlt mir wohl der wissende Bräutigam. Danke für die gevierteilte Info.
Was ich allerdings wusste, ist das mit den Dritteln beim Eishockey, ich habe nur die Begriffe vertauscht, aber das kann ich ja gleich noch ändern, gracie mille

Oh, das Kapitel sollte schon länger werden, aber ein Krankenbesuch hatte Vorrang.
Demnächst mehr Funkeln, Ehrensache! *----*
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast