Autor: Teekon
Reviews 26 bis 50 (von 55 insgesamt):
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
07.10.2017 | 00:23 Uhr
zu Kapitel 30
Hey,
Erst mal eine kleine Antwort. Ja ich mache Kendo, seit ich mit dem Studium angefangen habe. Allerdings nicht so regelmäßig, wie ich es gerne hätte.
Ja, Ogun ist echt liebenswert wie du ihn darstellst. Musste halt erst einmal über mein anfängliches Misstrauen hinweg kommen. Aber eine Unterschiedliche Interpretation der Charaktere ist ja nichts schlechtes :)
Na, Akiko scheint aber auch trotz Yoshiros Einschätzung eine ordentliche Portion Abenteuerlust zu besitzten, immerhin ist sie mit ihm mitgekommen.
Da macht sich Kyioshi mal wieder junge Freunde.
Da hat wer sehr sehnsüchtig gewartet. Vermutlich ein unglaubliches Risiko, Mariko aus Nikko abzuholen. Aber wenn es um Liebe geht, war Kiyoshi noch nie der einsichtigste.
Das wird ein großes Fest werden, zuminest so groß wie es ihm möglich ist.
Dies erklärt auch, wie Mariko diese Hochzeit hinbekommen hat. Das habe ich mich damals auch ein wenig gefragt, als sie dass in ZnN ihrem Vater an ihrem "Hochzeitstag" eröffnet hat.
Bis dann :)
Jeannie

Antwort von Teekon am 07.10.2017 | 16:12:47 Uhr
Hallo Jeannie,

warum zum Geier erklär' ich dieses ganze Kenjutsu-Gedöns eigentlich, wenn du das alles schon weißt? :-P

Schon beim Schreiben von ZnN war mir klar, dass diese Szene sein musste, dass Yoshiro den Meister gesehen haben, sich nur nicht mehr daran erinnern können sollte. Und dass Akiko kein Mütterchen ist, wissen wir ja auch.

Oh ja, es war ein sagenhaftes Risiko, Mariko aus Nikko rauszuholen und dann auch noch die Hochzeit zu wagen. Dass Shingen das nicht gerafft hat, ist schn gewaltig.

Aber das sind eben zei Menschen, die alles riskieren für einander.

Gruß, Rik
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
30.09.2017 | 01:13 Uhr
zu Kapitel 28
Hey Teekon,
Na, diese Art Arbeit ist ja altbekannt. Auch wenn mir Saburu nicht gerade sympatischer wird. Inzwischen mag ich Kiyoshis Anwesenheit, weil ich die Drecksarbeit auf ihn abwälzen kann. Wow. Das ist ja ein ziemlich fadenscheiniger Grund und keine echte Empathie.
Vielleicht sollte Kiyoshi seine alte Heimat malen? Damit würden seine Kunstwerke auf jeden Fall an Individualität gewinnen. Und es könnte ihm auch leichter fallen.
Die Faszination ist sofort da. Ich denke dazu hat er schon zu viele Schlachten geschlagen, um sich nicht auf eine Gewisse Weise zu diesen Übungen hingezogen zu fühlen. Besonders, da es so viel mehr ist als der Kampf, den er immer erlebt hat und Ogun den künstlerischen Aspekt betont.
Ach ja, ich selbst mache ja etwas Kendo und mir macht das Kata-Training immer sehr viel Spaß. Auch wenn ich immer noch viel zu unpräzise bin. Das einzige beim Kendo, wo ich adäquat bin, ist meinen Hakama falten und das Kiai. Konnte schon immer laut schrein und verkünden, was ich will :p
Ogun ist so ein guter Lehrer. Das ist echt beeindruckend. Er scheint all seine Schüler sehr gut lesen zu können. Und man sieht ja, was er in Kiyoshi hinein gegossen hat...
Bis dann,
Jeannie

Antwort von Teekon am 05.10.2017 | 16:46:36 Uhr
Wusst ich gar nicht, dass du Kendo machst. Dann kennst du das alles ja und wirst auch mit den folgenden Lehrstunden was anfangen können. Da hat er ja noch einiges vor sich.

Na, wenn du auch mit Saburu nicht so viel anfangen kannst, hat sich wenigstens Ogun leise in dein Herz geschlichen, was? Ja, ist n toller alter Zausel. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass er sich beliebt gemacht hat.

Ich bin gespannt, was du noch alles findest.

Rik
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
26.09.2017 | 15:28 Uhr
zu Kapitel 27
Hey Teekon,
ja, ich lebe noch. ich brauche nur einen Tritt in den Hintern. Bei mir hat gerade die absolute Faulheit eingesetzt. Echt schlimm.
Das ist ein spannender E inblick in modernes indianisches Leben. Ist natürlich klar, dass es nicht mehr so frei und normadisch abläuft, wie es früher der Fall war. Ich stelle es mir nicht leicht vor, diesen Balanceakt zwischen Tradition und Moderne zu gehen.
Haha, ich finde es immer witzig, wenn Logan seinen Heimatdialekt zur schau trägt. Besonders Japaner scheint er damit immer gehört aus dem Konzept bringen zu können. Michiko geht es ja da nicht anders, als sie hier eine Ladung davon abbekommt.
Tja, die Sache mit dem Geburtstag kann ich irgendwie verstehen, aber es ist immerhin was besonderes für Michiko. Ich meine Geburtstage sind ja auch dafür, dass man demjenigen zeigen kann, dass er einem was bedeutet. Sogesehen kann ich Michikos Empörung völlig verstehen. Außerdem hat sie dadurch Jesses Geburtstag gleich mit verpasst. Das macht es nur umso ärgerlicher.
Joa, aber das mit dem Altersunterschied wird ja auf die Dauer nicht besser :p Leider hat er sonst so nicht so viel Auswahl in seinem Alter... Oh man, jetzt Stelle ich mir gerade Apocalypses Eintrag auf einer Datingseite vor...o:
'Teuere Angelegenheit' soso...wobei beschützerischer Vater verumtlich auch erst einmal eine ziemlich großen Sprung über seinen Schatten machen muss.
Das Bisonfleisch weckt sicherlich Erinnerungen.
Ha, den Totempfahl mit Klopapier umwickeln? Erinnert mich an änhliche Traditionen, die es hier ja auch gibt, wie Maibaumstehlen. Einmal um die Welt, aber der gleiche Unsinn.
So, bis demsächst. Noch habe ich nicht aufgegeben.
Jeannie

Antwort von Teekon am 27.09.2017 | 09:06:57 Uhr
Woohoo, Du lebst! *räusper*


Hintern treten kann ich. Wenn gewünscht, tu ich das.
Es ist gar nicht so einfach, an Infos über modernes Indianerleben zu kommen. Würde ich nicht zufällig gerade die Blackfoot finanziell unterstützen (ich zahle einem Jungen die Schulausbildung).
Kanadisch ... Ich sag' nur "eh?" und denke sofort an "How I met your mother" (obwohl ich diese Serie hasse) und die synchronisierte Entsprechung "aber ähm". Und Loonie, Give'r, booze-can, deke, kerfuffle, gitch (die Logan nie tragen würde), garburator und der gute alte toque.
Bisonfleisch ist verflucht lecker. Ich habe hier einen Spezialisten für besonderes Fleisch (ich krieg hier sogar Kobe-Rind), da bekommt man das.

Na, dann kämpf' Dich mal weiter durch, der Nachschub ist da, hängt aber, weil die Telekom die Straße aufgegraben und das Kabel versaut hat. Erstaunlich, wie nervig das Leben ohne Internet ist. So komm' ich wenigstens dazu, mal wieder zu zocken.

Grüße, Rik
29.08.2017 | 18:55 Uhr
zu Kapitel 26
Hey Teekon!
Scheint so, als würde Jim von dem Geist seines toten Kameraden verfolgt. Zwar nicht personlich, aber im Kopf ist manches ja realer als die Außenwelt. Die nehmen wir ja auch nur so gut war, wie es unser Gehirn uns glauben macht.
Ich denke mal nicht, dass ihn der Gedanke an Henry so schnell loslassen wird.
Oha, Jim schießt ja echt schnell durch die Ränge. Er hat es aber auch drauf :p Du weist ja, dass ich nicht so millitaristisch bin, aber die Scham und Verlegenheit hier kenne ich auch...
Ich habe es inzischen aufgegeben, so schnell hinterher zu kommen... Langsam und stetig, wenn ich zeit finde :p
Cheers,
Jeannie

Antwort von Teekon am 31.08.2017 | 16:23:26 Uhr
Henry wird nicht der einzige Kamerad bleiben, der ihn nicht mehr loslässt, befürchte ich. Das ist eben sein Los, so wenig, wie er selbst dauerhaft verwundet werden kann, so sehr schmerzen die Verluste.
Wenn ich bedenke, wie wei auf der Leiter er mittlerweile ist, erscheint mit der First Sergeant plötzlich irgendwie so schal ... :-P

Och, mach' Dir mal keine Sorgen, ich habe im Moment nicht so wirklich Zeit, schaffe höchstens zwei Kapitel pro Woche, mein Haus wird gerade gebaut, da habe ich sehr viel zu tun und werde bal viel in meinem kleinen japanischen Garten herumkreuchen müssen. Das schaffst Du schon. So lange Du mir ab und zu was Motivierendes da lässt, werd' ich schon zufrieden sein.
Gruß, Rik
24.08.2017 | 13:02 Uhr
zu Kapitel 25
Hey Teekon,
Kriegsgefangenschaft scheint da eine neue Erfahrung für Logan zu sein. Für ihn ist das ja auch tatsächlich ziemlich riskant entdeckt zu werden.
Tja, es macht ja Sinn, dass er die ein oder andere Person aus seiner Zeit in Japan vor dem Krieg wieder trifft. Immerhin hat er da länger gelebt. Und ich muss auch sagen, dass ich solche Geschichten, vom Widersehen von Freunden auf gegenüberstehenden Seiten auf dem Schlachtfeld viel interessanter finde als alles eine große Schlacht an sich. Die ist zwar spannend und durchaus tragisch, wenn jemand stirbt, allerdings sind solche menschlichen Momente diejenigen, die eine Geschichte vorrantreiben und mehr über die Charaktere darin verraten. Ich muss auch sagen, dass ich gerade solche Geschichten wie den Weihnachtsfrieden 1914 oder ähnliches am bemerkenswertesten finde.
Oh ja, es ist schon gut, wenn die Familie im militärisch uninteressantem Hinterland bleibt. Ich frage mich nur, weiß Logan von der Atombombe? War das allgemein zu propagandazwecken verbreitetes Wissen? Da kenne ich mich erlich gesagt überhaupt nicht aus...
Hehe, ein bisschen Stolz über das Lob und den Respekt sind da schon drin. Und letztendlich war die Tatsache, dass er in diese Loch gesperrt wurde doch gar nicht so schlecht. Schließlich ist da zumindest das Risiko der Entdeckung seiner Fähigkeiten etwas geringer. Zwar auch keine vorzeitige Flucht und er kann seine Jungs nicht beschützen, aber immerhin.
Oh ja. Du schreibst zwar sehr gute und ausführliche Fußnoten, aber Musashi kann man nicht in einer Fußnote gerecht werden :D Außerdem stellt er ja auch durchaus Inspiration für deine Interpretation von Logan dar...
Grüße,
Jeannie

Antwort von Teekon am 26.08.2017 | 16:48:28 Uhr
Ja, vor allem, weil die Japaner tatsächlich Experimente an Kriegsgefangenen durchgeführt haben, die Nummer war nicht so ruhmreich.
Ich weiß, was du meinst, solche Begegnungen sind herzzerreißen, ich muss immer (jetzt oute ich mich) an 'Fackeln im Sturm' denken, wenn Charles und Billy sich auf dem Schlachtfeld begegnen. Das muss dermaßen reinhauen, davon hat man tagelang was.
Ja, Logan weiß von der Atombombe, was allerdings daran liegt, dass er Insider-, Hintergrundwissen hat durch Fury und Stryker und seine eigenen Verbindungen im Inneren des Militärs (wovon Du sicher noch mehr erfahren wirst), er hat mittlerweile in zwei Weltkriegen an der Front gestanden. Der gewöhnliche Soldat dürfte damals keine Ahnung gehabt haben, obwohl allgemein bekannt war, dass die Vereinigten Staaten vor dem Durchbruch standen auf dem Gebiet. In engeren Kreisen wusste man, dass die Bombe einsatzbereit war und dass Truman sein OK gegeben hatte, sie einzusetzen. Logan weiß, dass zwei vorbereitet sind und dass Hiroshima und entweder Niigata, Kokura oder Kyoto (worauf wegen der kulturellen Bedeutung verzichtet wurde) bombardiert werden sollten. Nagasaki war ein Ersatzziel wegen des schlechten Wetters am Abwurftag. Deswegen hat er hier auch keine Ahnung, dass er das Ding auf den Kopf bekommen wird. Erst als er (wie in 'Weg des Kriegers') den B-29-Bomber hört, weiß er, was das Stündlein geschlagen hat.
Er konnte seine Jungs sowieso nicht vor ihrem Schicksal bewahren. Sie werden alle sterben, wie 22.000 andere, denen in den ersten vier Monaten weitere 39.000 folgten.

Na, Musashi ist ja auch DER klassische Ronin schlechthin, wenn es überhaupt eine historische Figur gibt, der Kiyoshi mehr nachempdunden ist, ist es Miura Anjin, der Engländer, den Tokugawa zum Samurai ernannte. Dazu gibt es später im Kapitel 'Seijinsai' noch einen interessanten Moment. Aber ich finde, ein bisschen Bildung schad' nix ;-).

Immerhin beginnt hier eine sehr tiefe und sehr enge, beinahe brüderliche Freundschaft!

Gruß, Rik
20.08.2017 | 02:00 Uhr
zu Kapitel 24
Hey Teekon,
dieses Kapitel ist sehr interessant, da es so früh stattfindent, direkt nachdem sich James Leben so dramatisch verändert hat.
Es macht durchaus Sinn, dass er sich irgendwann wieder der Zivilisation annährt. Zwar hat er Angst davor, geschnappt zu werden, aber die Zeit und der Ort, um draußen alleine in der Wildnis zu leben, sind denkbar ungünstig. Zumindest wenn man wie James hier noch keine Erfahrung damit hat.
Ich finde es faszinierend, wenn charaktere auf Logans Fähigkeiten stoßen, zum Beispiel, dass der kleine Junge selbst nach dem Wildnistripp im Nachthemd unverletzt zu sein scheint, aber es eher wegrationalisieren anstatt weiter darüber nachzudenken. Zugegebenermaßen hatte hier auch James Versorgung vorrang, aber es ist schon so ein Statement gegenüber den Menschen, dass die bei manchen Dingen lieber wegsehen, anstelle genauer drüber nach zu denken. In diesem Fall ist es für James ja sogar positiv.
Du bist echt gut darin, Elternfiguren zu schreiben. Anastasjas gewinnt den Leser durch ihre Führsorge sofort für sich :)
Oha, scheint so, als hätte Bohdan gerade einen Adoptivbruder bekommen. Ich denke, dass ist für beide Kinder positiv :D Vermutlich werden die beiden noch eine Menge Unsinn anstellen :D
Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 26.08.2017 | 16:27:46 Uhr
Yup, es ist immer wieder interessant, dass die Leute das einfach so hinnehmen, wenn ein 13jähriger durch die Februar-Wildnis von Kanada stiefelt und weder einen Kratzer noch Erfrierungen aufweist. Und Bohdan, Tanja und Logan werden sicher viel Spaß mit einander haben und einander viel helfen können.

Gruß,
Rik
16.08.2017 | 01:17 Uhr
zu Kapitel 23
Hey Teekon,
ich habe den Eindruck, dass dies eine der glücklichsten Phasen in der Beziehung von Logan und Mariko ist. Zwar müssen sie sich noch vor ihrem Vater in Acht nehmen, aber sie können immer wieder Zeit miteinander verbringen. Das macht es nur noch wertvoller.
Haha, überarbeiteter Wissenschaftler :) Da ich ja auch gerade meine Arbeit geschrieben habe, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Und darüber hinaus ist ja schließlich eine Doktorarbeit noch mal eine ganz andere Hausnummer.
Ich frage mich, wie diese Munkelein über die Hochzeit zuerst zu Reiji gedrungen sind und noch nicht zu Shingen. Dann sähe es mit diesen heimlichen Treffen vermutlich ganz anders aus.
Das ist vermutlich eines der ersten Male, dass ein wissenschaftlicher Ausdruck für die Erklärung von Logans Fähigkeiten genutzt wird, ohne auf eine spirituelle Ebene zurück zu greifen. Aber schließlich war das vorher nicht möglich. Damit stellt es auch den Punkt da, ab dem er mit anderen Mutanten assoziiert wird, was ja schließlich zu seiner Mitgliedschaft bei den X-Men führt.
“Mutation ist der Schlüssel zu unserer Evolutioren. So haben wir uns von einzelligen Organismen zur dominanten Spezies des Planeten entwickelt. Dieser Prozess dauert normalerweise tausende und tausende von Jahren. Aber alle paar Jahrtausende macht die Evolution einen Sprung nach vorn.” Oha, scheint so, als habe Reiji sich die Vorlesungen eines gewissen, jungen Professor Xavier angehört. Aber diese Sätze sind ja auch immer gut für einen Wink zu den Filmen :)
So, jetzt ab ins Bett...
Cheers,
Jeannie

Antwort von Teekon am 16.08.2017 | 17:11:48 Uhr
Moin,

ja, ich denke allerdings auch, dass das für die beiden tatsächlich eine ihrer schönsten Zeiten ist. 'Hochromantisch' eben, spannend, aufregend, und das haben beide gerne. Die genießen das sicher sehr.

Wahrscheinlich sind diese Munkeleien sehr vertraute Gespräche zwischen jungen Leuten aus sehr privatem und reichem Elternhaus, die sich seit dem Kindergarten kennen und sehr vertraut miteinander sind (selbst für Japaner), also auch Geheimnisse vor ihren Eltern haben. Und Shingen wird da 'nen Scheiß drauf geben und sich kaum vorstellen können, dass "seine Kleine" sowas bringen könnte. Sie haben beide ein Bild von einander, das deutlich fehlinterpretiert und leider (eigentlich) sehr fehlgeleitet ist. Beide sind sehr stark und haben sehr dicke Holzköpfe, ich mag eigentlich beide Charaktere sehr gern. Erinnert mich gelegentlich sehr an meinen eigenen Vater und mich, einander sehr ähnlich und gleichzeitig immer in Konfrontation. Das knallt schonmal.

Oh, das wird sicherlich so sein, dass Reiji die Werke von Xavier kennt und gelesen hat. Immerhin ist Charles deutlich bekannter in diesen Kreisen, als uns so bewusst ist.

Jetzt hab' ich grad' was veröffentlicht, auf das Du schon sehr lange gewartet hast! Viel Spaß damit!

Rik
12.08.2017 | 16:38 Uhr
zu Kapitel 22
Hey Teekon,
Dieses Kapitel gliedert sich ja natlos an das vorherige an. Bin mir nicht ganz sicher, wie weit Jesses Abenteuer mit Reed und Logans Herimitentum zeitlich auseinander liegen, aber ich glaube höchstens ein paar Jahrzehnte(?).

Fallensteller, soso. Ich würde ja auch gerne wissen, wie er bei diesen Auslieferung in die Stadt und Forts mit anderen 'Weißen' umgeht, nicht nur den Indianern, da er sich ja so bewusst aus der Gesellschaft zurück gezogen hat.

Na, dass war definitiv ein interessantes aufeinandertreffen. Du schaffst es gut, den Eindruck des Lesers von Spotted Wolf zu wenden (zumindest ging es mir so). Zunächst als etwas überbeschützerischen Bruder hin zu einem Traditionalisten (was man ihm aber in anbetracht der Zeit und Umstände nicht wirklich zum Vorwurf machen kann), der trotzdem dass Wohl seiner Schwester im Sinn hat. Das zeigt sich ja darin, dass er Logan trotzalledem eine Chance gibt, Silverfox für sich zu gewinnen. Da möchte ich nicht an Sriped Lizards stelle sein, wenn es zur Konfrontation kommt. Aber ich denke auch nicht, dass das Logans bevorzugte herangehensweise ist, außer es wird ihm keine andere Möglichkeit gelassen.

Die Schlussszene mochte ich wirklich gern, denn sie ist einerseits ein sehr intimer Moment und scheint auch gleichzeigt für ein Grundvertrauen von Spotted Wolf zu sorgen. Hat mich insgesamt sehr an "Der mit dem Wolf tanzt" erinnert. Man, ich muss diesen Film mal wieder sehen. Ist schon viel zu lange her.
Grüße
Jeannie

Antwort von Teekon am 15.08.2017 | 10:28:45 Uhr
Moin, Maria!

Sorry, ich war ein paar Tage außer Gefecht, meine Blutwerte waren ein bisschen im Keller und dann sacken mich die lieben Kollegen ein paar Tage ein wegen Infektgefahr und so. Nervt, weil Laptop nicht in Umkehrisolation und so. Laaangweilig! So, nu simma aber wieder zuhause und haben noch zwei drei Tage Schonfrist, sprich: Drei vier Zusatzkapitel! :-P Nicht, dass nicht schon genug fertig wären ....

Ähm ja, wie viel Zeit liegt dazwischen? Ehrlich gesagt keine fünfzehn Jahre. Sie ist ihm zu der Zeit relativ dicht auf den Fersen.
Ich bin relativ sicher, dass wir erfahren werden, wie seine Kontakte mit Siedlern abgelaufen sind in der Zeit, könnte allerdings ne Weile dauern. Ehrlich gesagt hatte ich genau diese 'Der mit dem Wolf tanzt'-Szene im Kopf (ich lieb-lieb-liebe diesen Film), ich befürchte, der Eindruck wird später noch mal verstärkt.

Ich bin dann mal ganz woanders, nämlich in Chile und hau' vorher noch was raus!

Gruß,
Rik
01.08.2017 | 19:28 Uhr
zu Kapitel 21
Hey Teekon,

jippi, einen Abstecher zu Jesse. Sie bringt mich immer wieder durch ihre resoluten Aussagen zum schmunzeln. Reed denkt sie zu verstehen und sie überrascht ihn wieder mit ihrer (anfänglichen) Cree Antipathie.

Ich glaube Reed hat das ganz Problem, dass er sich in jemand verliebt hat, die 'out of his league' ist. Dabei ist er sich ja eigentlich durchaus seinem Charme bewusst, wie der gut gekleidete Highwayman Auftritt gezeigt hat.
Hätte eigentlich gedacht, dass sie sich was früher aus dem Staub macht, aber ich kann auch verstehen, wenn da ein weing die Abenteuerlust mit ihr durchgegangen ist.

Sie hat die Uhr endlich wieder :) Ich frage mich, was in der Zeit zwischen James Verschwinden und ihrem Treffen mit Reed alles passiert ist. Aber mir macht es Spaß, die Geschichte zusammen mit Reed zu erfahren. :)

Jo, dass er gut Schießen kann, hat er schon unter Beweiß gestellt. Ich denke nicht, das Jesse da dran kommt. Sorry. Aber ich denke, sie wird da sich einiges von ihm Abschauen können und in den kommenden Jahrzehnten gut einsezten.

Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 02.08.2017 | 12:26:27 Uhr
Jesse. Sie ist, wie man so schön sagt, eben ein richtiger Bollerkopp, fast noch schlimmer als ihr Bruder, jedes Wort sitzt, auch wenn's weh tut. Allerdings 'out of his league', das ist wie in dem Song 'She's so high', First class and fancy free
She's high society
She's got the best of everything
What could a guy like me
Ever really offer
She's perfect as she can be
Why should I even bother?
She's so high
Like Cleopatra, Joan of Arc, or Aphrodite

Jaahaa, das ist die Frage, wieso sie nicht längst verduftet ist. Ist ja nicht so, als wäre die Sehnsucht weniger geworden. Manchmal sind Entscheidungen knifflige Kisten.
Oh, da ist 'ne ganze Menge passiert, sie wird es uns sicherlich berichten.

Bis zum Nächsten!
Rik
01.08.2017 | 19:01 Uhr
zu Kapitel 20
Hey Teekon,
Ich glaube, eine solche Art von Einsamkeit habe ich selbst noch nie erlebt. Ich habe selbst nie so weite Reisen allein gemacht und dort längere Zeit verbracht ohne jemanden zu kennen oder auch nur die Sprache zu sprechen. Noch dazu in einem so völlig fremden Kulturkreis. Schwer sich vorzustellen.

"als riefen die Menschen nach einem Raubfisch, wenn sie etwas zustimmen wollten. 'Hai!' Wie bescheuert." Mmmh, ich finde das manchmal etwas merkwürdig wie du dich auf Sprachen beziehst. Manchmal auf das Englische, was ja als Logans Muttersprache Sinn macht, aber manchmal wie hier aufs Deutsche. Dieser Wortwitz funktioniert ja nur im Deutschen.

" wo er mit sich selbst mit diesen kleinen weißen und schwarzern Figuren gespielt hatte". Schach nehme ich an. Tja, jetzt ist er in einem Land, in dem er Go lernen kann. Und irgenwie habe ich das Gefühl, dass es sich bei Ogun um einen exellenten Go Spieler handelt.

Bis zum nächsten Mal, ich freue mich schon, an diesen Handlungsort zurückzukehren.
Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 02.08.2017 | 12:19:31 Uhr
Im Gegensatz zu dir bin ich schon immer viel gereist, auch bis Pusemuckl, und ich kenne diese Situation nur zu gut. Besonders schlimm ist es, die Sprache nicht zu verstehen, fehlt diese grundlegende menschliche Zuwendung und der Kontakt ungemein. Es ist sogar erwiesen, dass Kinder, mit denen nicht gesprochen wird, eingehen wie die Primeln und tatsächlich daran versterben.

Richtig, er spielt Schach mit sich selbst, und er sollte hoffen, dass Charles das nie mitbekommt, sonst darf er demnächst für Unterhaltung sorgen *bürgs*. Go dürfte ihm gefallen, ist das doch hauptsächlich Taktik. Allerdings ist Go (oder Igo im Japanischen) vor allem Marikos Metier.

In Utoro werden wir sehr häufig aufschlagen.
01.08.2017 | 17:51 Uhr
zu Kapitel 16
Hey Teekon,
Ich habe gerade festgesellt, dass ich dieses Kapitel einfach übersprungen habe. Wie konnte ich nur. Besonders, da ich es richtig gut finde und einige neue Charatere einführt...

Wenn man unter so schlimmen Bedingungen zusammengepfercht ist, ist wohl dieser Zusammenhalt das einzige, was bleibt. Bei Jiao scheint es sich um eine Bemerkenswert starke Person zu handeln. Mir scheint es ja so, als ob es eigentlich um Sklaverei handelt, auch wenn es nicht so genannt wird. Tragisch, wenn man bedenkt, das Jim im Bürgerkrieg dagegen kämpft.

Oh man, damit habe ich gerechnet, dass er Jiao beschützen würde. In der Beziehung waren Mädels immer seine Schwäche, wie zivilisiert oder auch nicht er gerade ist :)

Genau so wie du es imme schaffst, dass man um einen Charakter trauert (übrigens ich bin dir für Henrys tot nicht böse. Ich hatte zwar nach dem Lesen einen echt schlimmen Klos in Hals, aber damit hatte ich auch gerechnet), bekommst du es auch immer hin, dass man bestimmte Charaktere sehr schnell zu hassen lernt. Das gehört aber ja schließlich auch dazu. Aber das gehört zu einem guten Antagonisten auch dazu. Und glaub mir, diesen Vorarbeiter verabschäue ich schon nach diesem einen Kapitel.

Bin gespannt wie es an dieser Stelle mit der Geschichte weiter geht. Verumtlich hast du es schon erzählt und ich habe es noch nicht gelesen.
Also, auf weiter!

Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 02.08.2017 | 12:13:48 Uhr
Huhu,

Die Bedingunge, unter denen amerikanische und kanadische Navvies gearbeitet haben, waren allerdings pure Sklaverei, nichts Anderes. Und obwohl wir ja wissen, dass der Bürgerkrieg nicht um der Sklaven willen geführt wurde, sondern einzig, um die Union der USA zu bewahren (was letztendlich dem Süden jedes Recht gab, sich zu wehren, vor allem das Moralische) ist es selbstverständlich grotesk.

Ja ja, die Mädels. Je schwächer und hilfloser sie wirkt, umso eher kann sie auf seine Unterstützung bauen. Da wird er jedes Mal schwach.

Wie's hier weiter geht ist tatsächlich schon raus.

Cheers!
31.07.2017 | 13:51 Uhr
zu Kapitel 19
Hey Teekon,
Muss sagen, nachdem ich den ersten Absatz gelesen habe musste ich als erstes an 47 Ronin denken...

Du weißt ja, dass ich mit Militarismus nicht so viel anfangen kannst wie du. Aber ich mag die kleinen zwischenmenschlichen Geschichten. Die Witze mit dem Botenjungen und die Kameradschaft untereinander.

Das erste, was ich googlet habe ist, ob es sich bei Major Maguire um eine reale Person handelt. Es hatte sich nämlich fast so angehört. Aber Wikipedia zumindest hat mir nur was über einen Major Maguire aus WWII erzählt.

Ich finde es immer interessant, etwas über Logans und Jessis Familie zu erfahren. Schließlich hat sie ihre Familie und Erziehung wie man hier sieht genau so geprägt wie er es hier demonstiert.
Na, da winkt ja Aussicht auf Beförderung :) Der Weg zum Captain ist ja auch noch lang. Allerdings Frage ich mich da schon, wie er das eigentlich gemacht hat. Er kann ja nach seiner langen Zeit in Japan nicht mit einer Geburtsurkunde aus dem 19. Jahrhundert ankommen um im Militär wieder einzutreten. Vermutlich musste er da was fälschen. Wäre interessant, mal zu sehen, wie er sich mit diesen Seiten der Unsterblichkeit auseinander setzt.

Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 31.07.2017 | 22:08:48 Uhr
*rofl* Die 47 sind mir gar nicht aufgefallen, ich bin einfach von zwei Abteilungen ausgegange, die so ein Sergeant im Feld befehligen könnte.

Ich hatte schon befürchtet, für Henrys Tod eine mit'm Schlappen zu kriegen. Es ist nun mal leider so, dass er am Ende immer alleine dasteht. Immerhin hat's mir auch weh getan, vielleicht tröstet das.

Nee, Maguire existiert nur in meinem Kopf, was schade ist, aber ich habe schon genug zu tun mit realen Truppeneinheiten und Schlachtgetümmel, das zumindest ist immer so passiert, wie du es hier lesen kannst, ich bin ein Pedant bis zur Vergasung.

Alle beiden Geschwister sind echte Kinder ihrer Eltern, der offiziellen wie der heimlichen (sozusagen genotypisch und phänotypisch), mit den guten wie den schlechten Seiten. Vor allem mit der scheißgroßen Klappe.

Ehrlich gesagt, hat Logan da zum Teil mächtig gemogelt und auf die sprichwörtlichte Scheißegal-Hauptsache-freiwillig-Mentalität amerikanischer Draftseargeants gesetzt. Ich hätte auch keine Lust gehabt, mich in jedem Dreckskrieg wieder vom Private an hoch zu arbeiten. Naja, mittlerweile ist er von ganz alleine da oben angekommen, wobei jetzt Schluss sein dürfte. Ich bezweifle, dass Jean und Klein-Charlie zugucken, wie er sich zum General dient. Der Zug ist abgefahren.

Jetzt muss ich mal (apropos Scheißkrieg) nach Belgien verschwinden. Hier riecht's grad so nach Senf ...

Grüßle, Rik
31.07.2017 | 12:38 Uhr
zu Kapitel 18
Hey Teekon,
Fuck, ich war mit meinem Review fast fertig, ich komme ausversehen mit meinem Mousepad auf ne Werbung und nachdem ich auf zurück klicke, ist alles weg. So ein Scheiß! Dabei habe ich noch knapp 20 Kapitel zu lesen °o° :D

Mir tut es immer Leid, wenn Jessi versucht, ihren Bruder zu finden. Sie hat 100 Jahre lang die Hoffnung nicht aufgegeben, dass nenne ich mal Durchhaltungsvermögen. Aber ich muss sagen, ab traurigsten finde ich, dass Logan umgekehrt nicht nach ihr sucht (zumindest nicht, als dass ich davon bisher gelesen hätte). Ich imeine, er hat zwar durch sein Kindheitstrauma allen Grund, nicht zurückschauen zu wollen, aber es ist trotzdem sehr Schade.

Woher Jessi wohl weiß, dass es ihrem Bruder besser geht? Vielleicht hätte sie Oldman vorwarnen können. Aber das wäre auch nicht so einfach gewesen. "Ich weiß, dass es James physisch besser geht, weil er instantan Wunden und Krankheiten heilen kann. Ich kann das auch. Ich habe es zwar noch nie bei ihm gesehen, aber ich habe seinen Krallenspuren in unserem Groundkeeper gefunden. Deshalb weiß ich, dass er so ist wie ich." kommt halt nicht so gut....

Ich denke, Tinker hat sich ziemlich schlau angestellt, als er Logan auf dem Foto erkannt hat. Er hat indem er ihn als Zeugen herbei gerufen hat, den Verdacht nicht gleich auf ihn gelenkt. Das es so enden würde, konnte ja keiner ahnen. Das tut mir echt Leid für Oldman.

Cheers,
Jeannie

Antwort von Teekon am 31.07.2017 | 21:52:16 Uhr
Gott sei Dank, ich hatte schon gedacht, du wolltest mich am ausgestreckten Arm verhungern lassen.

Ärgerlich, wenn Reviews abkacken, paseirt mir häufig beim Kapiteleinstellen. Auch mies. Vor allem, weil ich das meistens in der Mittagspause mache.

Jesse hat allerdings ein enorme Ausdauer bei der Sache. Er hat im Gegensatz dazu nicht gesucht, weil er einmal weiß, wo sie sein müsste, aber vor allem weil er sich 1. nicht richtig erinnern kann, nicht mal an seine Schwester, aber besonders weil er denkt, er habe seine Familie getötet und damit ihr ganzes Leben zerstört. Er kann ja nicht ahnen, dass der (wirklich grässlich) Großvater sich ob der Tragödie geändert hat und ihr all ihre Wünsche erfüllt.

Hm, sie ist selbst noch nicht mutiert zu dem Zeitpunkt, fehlte ihr bisher der Moment mit "hightened emotional stress" (Zitat Jean Grey Ende), der die ja 1:1 kopierte Mutation triggert. Das erfährst du noch. Aber sie sind Zwillinge, sie hat das einfach im Gefühl, dass es ihm gut geht. Sie wird noch viel Kraft brauchen. Aber Frauen halt.
Sie hätte ihn definitiv warnen sollen.

Auf ein Neues!
Rik
23.07.2017 | 01:11 Uhr
zu Kapitel 17
Hey Teekon,
zurück in Madripoor. Das freut mich doch. Inzwischen ist Logans Zeit als Patch ja ein wenig im Obskuren versunken und ich freue mich immer, wenn es wieder in die Stadt des Verbrechens geht.
Patchs Ruf dort ist ja wohl verdient. Ich hatte erlich gesagt auf ein bisschen Yuiko gehoft (mach ich ja immer :p ich meine, dass war ja der ganze Aufhänger dich hierzu zu piesaken, wie du eine Gesamte Logan in Japan FF ohne Yukio schreiben konntest) und in ihrem letzten Auftritt hat sie mich ein wenig an Hit-Girl erinnert, was richtig witzig geworden wäre ;-)
Oha, Roche ist in der Stadt. Der sollte wohl besser den Kopf einziehen, sonst verliert er denn noch an Tyger :D Oh ja, obskure Charaktere! Ich glaub nicht, dass ich alle deine Easter-Eggs in der Beziehung finden kann, aber ihn schon. Ich bin viel stolzer auf mich, als gut sein kann ;-)
Hah, es ist ein Genuss, Tyger und Patch zuzuschauen, wie sie umeinander herumtanzen. Sowohl metaphorisch als auch wörtlich.
Ich muss sagen, ich wäre an Tygers stelle auch ziemlich angepisst, wenn ich jemand helfe, der den Tanz den er mir verspricht ausnutzt und gar nicht wirklich für mich macht und dann noch eine Sauerei anstellt, die man aufräumen muss. Dafür hat sich ja geradezu milde reagiert.Patch kann sich glücklich schätzen...
Gruß,
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 23.07.2017 | 12:07:19 Uhr
Hey Jeannie,

mach' Dir keine Sorgen, Yukio wird uns noch oft begegnen, sie hat noch einiges zu tun. Leider auch Schreckliches.
Och, Du kommst doch ganz gut klar mit meinen Easter Eggs bisher.
Eigentlich hat er sich ja relativ zusammengerissen, es hätte viel mehr zu Bruch gehen können. Allerdings war das wirklich nicht die feine Englische, Tyger so auszunutzen. Aber ich denke mal, morgen früh wird sie nicht mehr sauer sein ;-P

Rik
22.07.2017 | 00:56 Uhr
zu Kapitel 14
Hey Teekon,
was man als Kind sehr schnell einzuschätzen lernt, ist wen man am besten zu welcher Geldegenheit fragt. Vater, Muter oder Großeltern. Den Trick hat Mariko offenbar schon drauf.
Ich muss sagen, ich fühle mich dem Teehaus inzwischen sehr verbunden. So viele deiner Szenen in Nikko spielen dort, ober beginnen oder enden zumindest dort. Langsam füllt sich der Schatz an schönen Szenen die ich damit verbinde. Damit geht es mir wohl ähnlich wie Kiyoshi.
Diese Geschichte , welche Kiyoshi da erzählt hab ich mir mehrmals durchgelesen, weil ich sie so schön fand. Und sie spiegelt die 'wilderen' Momente in seinem Leben sehr schön wieder, ohne ins Detail zu gehen. Gleichzeitig ist es auch eine Geschichte über die Einsamkeit und ein Trostspender dagegen. Deshalb finde ich, ist sie auch für Mariko als Geschichte sehr schön, weil es sich dabei um Elemente aus ihrem eigenen Leben handelt, mit denen sie etwas Anfangen kann. So hat Kiyoshi die Geschichte sehr weise gewählt, auch wen Mariko nicht die ganze Beteutung dahinter versteht. (Das weiß ich ja ehrlich gesagt aj auch nicht. Kann ja gut sein, dass da noch was kommt.) Aber sie besitzt ein instintives Verständnis für das Wesentliche.
So, mein wesentlicher Instinkt ist jetzt das Bett. Ich wünsche eine gute Nacht und bis demnächst.
Jeannie

Antwort von Teekon am 22.07.2017 | 11:24:57 Uhr
Und noch mal,

ja, Mariko hat einiges drauf. Deswegen verliebt er sich ja auch in sie, nicht bloß, weil sie so'n hübsches Ding ist.
Oh ja, dieses Teehaus ist in meinem Kopf mittlerweile so lebendig, als wäre es eine reale Erinnerung und nicht bloß Erfindung. Wenn ich nächstes Jahr dort bin, werde ich es sicher suchen ;-)
Du kannst Dir sicher denken, dass ich einen enormen STapel an Blackfoot- und Cree-Sagen gewälzt habe, um eine passende zu finden, aber ich bin immer wieder zum "Wolfsmenschen" (denn im Original ist es ein WOlf) zurückgekehrt, weil sie so unglaublich gut passt und auch mit dieser Änderung erst recht perfekt ist. Vor allem in Verbindung mit einem weiteren Kapitel, das noch vor DIr liegt. EIn bisschen an ihrem Verständnis hat sich ja schon verändert mit dem Moment in Renjiros Fischerhütte, wo sie begreifen lernen darf, warum er wirklich so heißt.

Und nun muss ich nach WInnipeg und danach bin ich schon in Korea. Fröhliches global hopping.

Rik
22.07.2017 | 00:15 Uhr
zu Kapitel 13
Hey Teekon,
Ich bewundere immer wieder, auf wie viele kreative Weisen du es schaffts, die Kapitel miteinander zu verknüpfen. Das gilt einerseits natürlich inhaltlich, worum sich die Geschichte gerade dreht und womit sich unser gebeutelter Held gerade rumschlagen muss, aber auch sprachlich. In diesem Fall sind es Namen, welche mir in dem Kapitel sehr ins Auge geprungen sind. Wallace, Silverfox...
"Selbst diese Jungs, so tough und so abgebrüht nach den vier Jahren des Krieges, hatten stumm geschwiegen vor Entsetzen, und – er hätte das niemals zugegeben, aber – der Captain hatte geweint." Es ist genial gewählt das der Scene in der er allein im unbekannten Japan gelandet ist, er jetzt darum trauert als er es brennen sieht. Es zeigt, wie viel Geschichte dort liegt und macht mir unglaublich viel Vorfreude auf mehr. Und das ist ja wohl das Ideale. Du behauptest ja manchmal, dass du durch deine langen Beschreibungen Schwierigkeiten hättest, deine Leser bei der Stange zu halten. Und zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Aber da du es stilistisch so gut anstellst, will man doch immer noch weiter lesen.
A propos, ich bin riesig gespannt, um welche Freunde er sich da gerade sorgen macht. Gerade durch ZnN haben wir ja schon einen Gutteil der Japaner in Logans jüngerer Geschichte kennen gelernt. Aber wer da vor dem Krieg war, bleibt ziemlich offen.
Könnte es sich evt bei dem "schönen Mädchen" um Itsu gehandelt haben? Fragen über Fragen...
Hah, ich finde es witzig, dass du die Flugangst bei dir in deiner Geschichte etabliert hast und immer wieder drauf zurück kommst. Ich persönlich wäre ja sehr an Logans erstem Flug interessiert. Wie es dazu gekommen ist und ob dieses Unbehagen auf unguten Erfahrungen basiert.
Wie nützlich Sprachkentnisse doch sein können, um nicht erschossen zu werden. Frag sich nur, wie er es in Kriegsgefangenschafft angestellt hat, in Einzelhaft in einen Brunnen zu kommen.
Vielleicht wurde all das ja schon in den neuen Kapiteln beantwortet.
Also, auf auf!
Bis bald,
Jeannie

Antwort von Teekon am 22.07.2017 | 11:10:45 Uhr
Hey Jeannie,

auf den Wallace hatte ich schon lange gewartet, seit ich das erste Mal die Personendossiers verfaasst habe. Der musste einfach sein.
Ehrlich gesagt, denke ich gar nicht so sehr darüber nach, welche Szenen ich wie aneinander reihe, das fügt sich von selbst. Ich habe eine SToryline, und ungefähr alle fünf bis zehn Kapitel, verlängere ich sie. Heute muss ich das auch machen.
Oh, welche Freunde das sind, weißt Du im Prinzip schon, zumindest hast du viele davon kennengelernt, sie oder ihre Eltern. Was mir übrigens besonderes Vergnügen bereitet hat. Warum, wirst Du schnell einsehen. Und was Itsu angeht ... Die Geschichte ist hier natürlich deutlich anders, aber ich denke, wir werden sie sicher kennenlernen.
Was die Fliegekotzerei angeht, das ist eher seinen Sinnen geschuldet. Auch beim normalen Homo sapies reagiert der Körper auf unterschiedlicher SIgnale seiner SInnesorgane (Auge sagt STillstand, Gleichgewicht sagt Bewegung) mit der Annahme, wir hätten uns vergiftet, und das geschieht gewöhnlich über die Nahrungsaufnahme. Ergo: Übergeben. Wenn wir abgelenkt sind, können wir diese Kinetose überlisten.
Wie schafft der gute Mann das wieder? Naja, dieses Mal eigentlich nut, indem er ist, was er ist. Aber das sehe ich da schon auf der Kapitelliste.
Also, viel Spaß damit!

Rik
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
18.07.2017 | 00:20 Uhr
zu Kapitel 12
Hey Teekon,
Dies ist eins der Kapitel, auf die ich mich am allermeisten gefreut habe. Ogun ist ein Charakter, aus dessen früher Zeit nie so viel erzählt wurde und der gerade für deine Geschichte extrem viel Potential bietet.
Aber erst einmal geht es los mit dem guten Pickering. Ich muss sagen, auch wenn es erst das zweite Kapitel ist, in dem er auftaucht, ich habe ihn mit seiner väterlichen Art sehr schnell lieb gewonnen. Er ist kein strahlender Held, sondern wenn man es streng sieht ein Schmuggler, der seine Position auf dem Schiff für diesen Nebenverdienst ausnutzt. Aber letztenendes versucht er, einen positiven Einfluss auf die Leute um sich herum zu haben und das mit Erfolg. Das verdient Respekt.
"so wie vergangene Woche erst unten in der Manschaftskajüte, als Bill sich über ihn lustig gemacht hatte, so wie am Tunnel hinter dem Gleislager, wo der grausam lachende Mann seine Peitsche geschwungen hatte, so wie hinter der Bar an der Mine, als der Fremde seinen Namen gerufen hatte, den er nicht wissen durfte. 'James!'" Der Vorteil, dass ich schon ein paar Kapitel weiter gelesen habe ist, dass ich jetzt für den Review mir alles noch einmal durchlese und mich gleich noch mal freue, weil mir jetzt ein paar Sachen klar werden, die du vorher noch gar nicht beschrieben hattest.
Wow, Oguns Auftritt war genau so beeindruckend, wie ich es mir vorgestellt habe. Es zeigt, das Cub trotz all seiner physischen Fertigkeiten nicht unbesiegbar ist. Was ihn wirklich so furchterregend in Zukunft machen wird ist seine Jahrhunderte lange Erfahrung und Training mit Leuten wie Ogun.
"Der Japaner schien ein netter Herr zu sein, bestimmt würde er sich gut um Cub kümmern." weißt du, auch wenn Ogun bisher als positive Person aufgetreten ist, gerade solche Einschätzungen machen mir da gerade irgendwie zu schaffen. Ich weiß ja nicht, aber das, was Ogun mit Kitty angestellt hab, vergess ich nicht so schnell.
Der Reine, der Klare, der Leere, und der Tod. Eine Interessante Einschätzung, wofür sich gute Argumente finden lassen. In gewisser Weise ist er ein unbeschriebenes Blatt, was vom Baum abgerissen wurde und nun schon seit Jahren vom Wind durch die Welt getragen wird. Allerdings kann man es auch so sehen, dass er überhaupt nicht leer ist, sondern übervoll mit Tod aus den vergangenen Schlachten, dem er nicht entkommen kann. Ogun ist erst derjenige, der ihm hilft, diese Schatten loszuwerden und ihm ein neues klares Ziel zu geben. Diese Wahl kann also ebenso als einen weitsichtigen Blick in die Zukunft gedeutet werden.
Grüße,
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 18.07.2017 | 08:32:20 Uhr
Wenn man nachts nicht schlafen und Reviews auf dem Handy lesen kann: Gelobt seien die neuen Zeiten! :-P

Ja, schade eigentlich, dass das auch das letzte Kapitel mit dem Chief ist. Was muss er ihn auch am Hafen stehen lassen?
Genau deswegen schreib' ich ja so gern so durcheinander, weil man dann Dinge "wiederfinden" kann, und weil es mir erspart, Szenen oder Verläufe zu schreiben, die mich langweilen.
Eigentlich hat Ogun ja kaum was getan, aber so ein Move hat natürlich was. Ich seh' gerade, dass ich eine Fußnote vergessen habe.
Du darfst die Nummer mit Kitty hier übrigens getrost vergessen, denn wenn die Kleine geboren wird, hat Ogun längst ins Gras gebissen, der wäre dann sonst fast 200 Jahre alt, und das schafft hier nur einer. Er darf zu diesem Zeitpunkt wirklich ein netter alter Mann sein.
Witzig, das passt sehr gut, in Japan bedeuten Fülle und Leere nämlich nicht das Gegenteil, sondern sind im Grunde ein und das selbe. Wer leer ist, ist voll mit Leere, und wer voll ist, ist leer an Bedeutung. Was ja auf Logan erst recht zutrifft, denn im Moment hat er keinen Lebenssinn, was er ja beklagt hat, zum Beispiel auch in "Weg des Kriegers", wo Yukio ihm sagt, dass er doch eigentlich nur nach einem ehrenvollen Tod sucht. Da gibt er sich zwar Mühe (höhö ...), aber richtig hinkriegen tut er das nicht, ist ja auch schwer, wenn man unsterblich ist.

Bin gespannt, was Du noch so alles findest. Ich hab' mich sehr bemüht ;-)

Rik
17.07.2017 | 12:50 Uhr
zu Kapitel 11
Hey Teekon,
du hast ja recht, wärend du fleißig geschrieben habe, habe ich langsam 'schwarz'-gelesen und nicht direkt einen Review verfasst. Schande über mein Haupt! D: Und fertig geworden bin ich auch nicht mal ... Ich will was von deiner freien Zeit ab...
Das Beste ist ja immer bei deinen Geschichten, dass man da so viel lernt. Ich hatte keinerlei Idee, was für Essgewohnheiten die Siksika haben, aber du schaffst es immer, interessante Details auszugraben und sie ganz natürlich in die Geschichte einfließen zu lassen.
Ich frage mich, wie er den Kontakt zu dem Rest des Stammes aufnimmt, schließlich pflegt er den ja noch eine ganze Weile lang. Aber ich denke mal, dass das für Silverfox weniger angenehm werden wird und für Logan eventuell auch nicht.
Weißt du, was dieses Kapitel so unheilsschwanger und bedrohlich macht, ist, dass jedem Leser bewusst ist, wer da vorbei gekommen ist und was dort droht. Ich habe auf der Stuhlkante gesessen und befürchtet, dass die Situation jeden Moment eskaliert. Ich hab ja keine Ahnung, was genau du da planst, aber den Auswirkung nach zu urteilen war/wird es sehr schlimm.... Und ich weiß wie gut du einem das Herz rausreißen kannst :(
Dafür machst du es auch immer mit Momenten, wie dieses Kapitel endet, wert.
Grüße
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 17.07.2017 | 18:06:41 Uhr
Hey Jeannie,

na, guck an, so schnell kann man mich wieder glücklich machen ;-)

Freie Zeit hab' ich eigentlich so gar nicht, aber ich verzichte kurzerhand auf Schlaf (Schlaf? Wer braucht schon Schlaf? Ich kann schlafen, wenn ich tot bin!).
Jaaa, wie kommt das, dass ein einsamer weißer Mann plötzlich Stammesmitglied wird? Weil's nicht plötzlich geschiet, sondern erarbeitet werden muss, aber dann for life. Ich weiß ja, wie's weiter geht ;-).
Mich hat der Auftritt von Sabretooth selbst ein bisschen beunruhigt, er spricht nämlich davon, auch mir erstmal das Herz rauszureißen, bevor es besser werden kann. Mir graut schon davor ...
Bis dahin ist aber noch einige Zeit, und wir begeben uns an andere Schauplätze. Apropos: Ich muss weg, ich hab' ein Date in Kambodscha.

Gruß,
Rik
27.06.2017 | 10:15 Uhr
zu Kapitel 10
Hey Teekon,
ich finde es klasse, wie gut dieses Kapitel und das vorherige sich zusammenfügen. Zwar liegen diese beiden Ereignisse hundert Jahre auseinander, zeigt es doch, welche roten Fäden sich durch Logans Leben ziehen.
Ich muss zugeben, dass ich von Militärauszeichnungen gar keine Ahnung habe.
Mmh, Logan selbst sist ja eigentlich nicht so auf Auszeichnungen aus, die sind vielmehr ein Resultat seiner Taten, die er mehr als einen Dienst an seinen Kameraden sieht. Nicht eine Möglichkeit, Anerkennung zu bekommen.
Betsy!! Oh, es ist immer so toll, wenn du ein parar bekannte Gesichter mit einbringst. Da frag ich mich auch gleich, wo denn ihr Bruder gerade steckt, schließlich hat er war er auch im britschen Militär.
Und noch jemand genamedropped. Georgey Stryker. Ich denke, ein kleiner Herzkasper ist in Ordnung :) Ich glaube, William Stryker und er haben sich bereits im Indochinakrieg getroffen, zumindest hast du das in ZnN erwähnt. Ein echtes Geflächt, was du da spinnst, aber wie du ja selbst im Intro sagst, 180 Jahre sind lang. Ich mag es zu versuchen, das ganze weider zu entwirren.
Cheers,
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 27.06.2017 | 16:30:32 Uhr
Hi Jeannie,

ich glaube, der eine große rote Strick heißt "Krieg".
Ich bin leider ein Militarist und wäre heute wahrscheinlich in Afghanistan oder Mali, wenn meine bescheidene Gesundheit mich nicht vom Dienst abgehalten hätte. Und man möchte dem gute Mann eins sagen: Schade, Schätzchen, aber du hast die Orden nunmal, es ist dir nicht gestattet, sie an der Gala-Uniform nicht zu tragen, leb damit, du bist ein verdammter Held!
Es war gar nicht so einfach, Betsy einzuschmuggeln, schließlich ist sie in der Royal Army, ebenso wie Captain Britain, den wir sicherlich auch noch treffen werden.
George Stryker, das sollte ich eigentlich im Text und nicht hier erklären, ist Williams Vater, den er schon aus früheren Auseinandersetzungen kennt. So ist er erst an den verfluchten Hurensohn geraten. Aber es mach ja nichts, wenn Georgey einen Herzinfarkt bekommt :-P

Gruß
Rik
24.06.2017 | 11:00 Uhr
zu Kapitel 9
Halli-hallo Teekon,

ich muss sagen, dass ich Treue als eine der bewundernswertesten Eigenschaften sehe, besonders in schwierigen Situationen (der Grund, warum ich sagen würde das Sam meine Lieblingsfigur in HdR ist. Zwar hat er den beinahmen Samwise the Brave, aber ich finde, das Treue seine hervorstechenster Wesenszug ist. Daraus erwächst sein Mut erst), also hat mir Wallace instantan gefallen.

Ein Interessantes Konzept, Jim muss seiner eigenen Sterblichkeit selbst in solchen Extremsituationen wie einem so grausamen Krieg wie dem Bürgerkrieg selten selbsst ins Gesicht sehen. Aber trotzdem ist er mit dem Tod genau so konfrontiert wie jeder andere, vielleicht sogar mehr. Einerseits als Todesbringer, andereseits bleibt er immer zurück, während seine Kameraden sterben.
Damit zu leben ist ja oft genauso schwer.

Dieser Sanitäter hat keine Ahnung das er gerade einen Kettenraucher aus ihm gemacht hat. Aber zu der Zeit war das ja auch noch 'unbedenklich'. Ich bin gespannt, ob du auch von Jim's erster Schlacht erzählst, die Enscheidungen, die ihn nach Schiloh gebracht haben.

Gespannt auf mehr
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 24.06.2017 | 16:41:20 Uhr
Und noch mal huhu,

ja, die "Überlebensschuld" ist ja aus dem Zweiten Weltkrieg, besonders aus Konzentrationslagern bekannt. 'WIeso habe ich überlebt und alle anderen, alle die ich liebe, sind tot?' Das ist nicht leicht, und es ist psychologisch hoch interessant.
Was ich an Pferden besonders bewundere, ist genau diese Sache. Kein anderes Tier würde das tun, gegen jeden Instinkt (es ist ja ein Fluchttier) an unserer Seite stehen und das einzige für uns tun, das vollkommen gegen seine Natur spricht.
Kettenraucher, allerdings. Charles wird ihm gewiss unendlich "dankbar" sein.

Du wirst sicher noch mehr über seine Militärzeit erfahren und den Grund dafür, warum er überhaupt zur Armee gegangen ist, obwohl er es schon (zugegeben ein bisschen 'heimlich') erwähnt hat.

Schauen wir mal, wann wir es wieder in diese Zeitlinie schaffen.

Gruß
Rik
24.06.2017 | 10:36 Uhr
zu Kapitel 8
Hey Teekon,
jetzt komme ich endlich dazu, wenigstens ein bisschen in Sachen Reviews aufzuholen. Ich kann mit deiner Produktivität (und Sommerlangeweile) nicht mithalten ;-)

Mit jedem Kapitel und jeder Kurzgeschichte (wo ich auch drauf hoffe, dass du da ein paar Geschichtstränge aus den Jesse-Luke Stories hier wieder aufgreifst) wächst mir Jesse mehr ans Herz.
Sie scheint insgesamt sehr beherrscht und fast immer in Kontrolle der Situation zu sein auch wenn sie hier ja deutlich jünger ist. Aber du bist ja auch jemand, der seine vielschichtigen Charaktere Lage für Lage auseinander nimmt. Da bin ich sicher, dass sie noch genügend Hürden zu nehmen hat.

Oh oh, ich glaube nicht, dass sich unser schnieker Highwayman bewusst ist, was er sich da eingebrockt hat, als er die Uhr wieder an sich genommen hat. Jesse wird die früher oder später wieder haben wolllen...

Ich finde es Klasse, wie fließend du in diesem Kapitel zwischen den einzelnen Perspektiven welchselst! Dadurch werden alle Charaktere schnell mit Leben gefüllt, auch wenn wir sie erst gerade kennen gelernt hat.

Jetzt fragt man sich, wer diesen Catchphrase als erstes geprägt hat :)

Ich frage mich noch, auf was du dich genau mit dem Titel bezogen hast...

Grüße
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 24.06.2017 | 16:31:04 Uhr
Hallo Jeanniebird,

da sind wir also wieder, als wäre keine Zeit vergangen.

Ich freu mich natürlich tierisch, wieder Feedback zu hören und dass Du Zeit gefunden hast. Es ist immer sehr spannend zu sehen, was dem Leser so auffällt, was ins Auge springt und was hängen bleibt an Andeutungen und auch Formulierungen.

"Surge" ist hier einfach das Kurzwort für "Surgeon", denn ein Militärarzt des 19. Jahrhunderts ist nichts Anderes als ein Unfallchirurg von heute, als ein Schuster für Menschen. Zusammenflicken halt.
Die hier beschriebene "Thoraxdrainage mit einfachem Wasserschloss" gibt's übrigens schon seit dem 17. Jahrhundert, wobei das Aufkommen des Gummischlauchts eine wahnsinnige Erleichterung bedeutete.

Jesse wird noch viel vor sich haben, und sie wird sich genau so wie ihr Bruder mit den Problemen herumschlagen müssen, die unkaputtbare Unsterblichkeit mit sich bringt. Und die verdammten menschlichen Gefühle ...
Und dass Graham noch sein blaues Wunder erleben wird, wenn er ihr die Uhr vorenthält, ist selbstredend.

Viel Spaß beim AUfholen, ich bin wirklich gut dabei, heute werden es sogar zwei.

Gruß,
Rik
27.06.2014 | 22:30 Uhr
zu Kapitel 7
Hey Teekon!

Ja, ich lebe noch, auch wenn ich einen ‚grippalen Streifschuss‘ abbekommen habe, der mir für ein paar Tage die Stimme geraubt hat. Westfälische Heimatluft hat sie mir zurückgegeben!

Weißt du, manchmal verzweifele ich an den Japanern, ich musste schon wieder nachsehen, was ein Tantô ist. Wie kann man so viele Namen für verschiedene Klingen haben?! Andererseits, dafür Liebe ich die japanische Kultur denn…Waffen sind cool…doh! (Jaja, die Blutlust^^)

Mariko’s Kampfgeist ist schon mit zehn Jahren beeindruckend. Kein Wunder, dass sie zu einer so großen Oyabun geworden ist, dass sie noch lange über ihren Tod hinaus verehrt wird.

„sein eigenes Spiegelbild von damals in ihren herrlichen Mandelaugen zu sehen. 'Das ist es, was du für den Clan zu tun hast', egal, was du selbst willst, was du fühlst, was dein Herz hungrig verlangt.“ Das hört sich doch mal sehr, sehr vielversprechend an. Je mehr du über Shingen schreibst, desto komplexer wird er in meinen Augen. Seine Trunkenheit im ersten Kapitel, aber auch sein unzweifelhafter Stolz auf seine Tochter. Hoffentlich gibt’s da noch mehr, und dieser Kommentar wird mit Hintergrund gefüllt. Andererseits, du schreibst ja nie ein überflüssiges Wort, also mache ich mir da wenig Sorgen ;)

Im Gegensatz dazu muss ich zugeben wirkt Haruka gerade zu flach und in ihren Vorurteilen und Traditionen verfahren.

Ich muss ja schon zugeben, dass ich es ein bisschen (okay, bisschen ist untertrieben! "Sehr" trifft es wohl besser) schade fand, dass wir nichts von der ganz jungen Mariko mitbekommen haben: Ich hätte auch so gerne was von ihren Lektionen in Japanischer Kultur (und Ogun’s/Kiyoshi’s eigener Weißheit) mitbekommen. Oder die Gute-Nacht-Geschichten, die das Kuzuri so erzählt, denn die hast du jetzt nun schon mehrmals erwähnt. Bleibt nur zu hoffen, dass ich durch die verschiedenen Erzählstränge doch noch in den Genuss komme, bei dir weiß man ja nie ;)

Jesse! Ach ja, diese ganzen Querverbindungen in deiner Geschichte sind so wie so das Beste. Wird es mit ihr und der Taschenuhr als nächstes weitergehen? Schließlich hast du uns da auch ziemlich hängen lassen!

Ich kann Marikos erste Unterrichtseinheit kaum abwarten! Außerdem habe ich das Gefühl, dass ihre Szene, die sie da abgeliefert hat, noch ein Nachspiel haben wird…

Ich hoffe kriegst es hin, die drei Monate bis zum DVD Release von DOFP zu überbrücken :)

Man liest sich!

Jeanniebird
28.01.2014 | 17:40 Uhr
zu Kapitel 6
Howdy Teekon!

Ich habe heute einen Reviewnachholtag gemacht, hier auf FF.de vorbeigeschaut und gesehen: Ups, ich habe hier noch keinen Review auf der SS Longjohn hinterlassen. Schande über mein Haupt! Jetzt wird diese Unterlassungssünde heute endlich aufgearbeitet.

Ich muss sagen, dieses Mal hat mir deine lange Exposition und Beschreibung vom Maschinenraum und der Arbeit der Heizer besonders gefallen. Denn ich denke genau diese Arbeitsplätze werden, wenn man an ein Dampfschiff denkt, immer gerne vergessen. Diese schwerste körperliche Arbeit die diese Männer bis zum letzten verrichten (die Titanic hat ja auch schließlich bis zum bitteren Ende geleuchtet). Eben nicht nur alles Glanz und Glamour.

Ich muss ja sagen, Pickering ist echt eine beeindruckende Persönlichkeit. Nicht nur, dass er alle seine ‚Söhne’ beim Namen kennt (das würde ich bei der Größe seines Personalstabs niemals hinkriegen, schreckliches Namensgedächtnis), sondern seine ganze väterliche Art ist einfach gewinnend. Das er nebenbei auch noch ein Schmuggler ist, tut seinem so positiven Image keinen Abbruch. Im Gegenteil, dass macht ihn nur noch menschlicher. ;) Hat er eigentlich auch leibliche Kinder, oder ist seine einzige Frau seine eiserne Lady.

Ja, dieser Teil passt so gesehen echt gut hinter Nitsina. Wobei der Kerl am andern Ende von Logan’s Wut nicht tot ist, was man ja schon als einen Fortschritt betrachten kann ;)

„sein übliches Knurren. Obwohl er das in solche Nuancen wechseln konnte, man hätte es als Sprache ansehen können“ Ach ja, selbst wenn er etwas Wortreicher ist braucht man immer noch Verständnis dieser Logan-Sprache, um sich richtig mit ihm zu unterhalten ;)

Ich muss schon sagen, dass war ein echt eindrucksvoller Moment, als Pickering angefangen hat, vom Krieg zu reden. Besonders Cub’s Reaktion durch seine Augen zu sehen, hat die ganze Sache noch einmal eindrücklicher gemacht, weil Pickering ja selbst im Krieg mitgekämpft hat. Ich musste dabei auch unwillkürlich an den Satz aus dem vorherigen Kapitel denken, in dem Logan sich mit Militärrang und Auszeichnung vorgestellt hat. Was für eine Ehre :/

War Durchfall damals die Haupterkrankung auf Schiffen?

Der Schluss war besonders schlimm, muss ich zugeben. Du schaffst es immer wieder, einen so emotional in den Bann zu ziehen, dass man genau so mit leidet wie die Figuren. Du hast mir jetzt schon nur als äußerer Beobachter einen dicken Klos im Hals eingebracht und mich graust es in gewisser Weiße schon davor, wenn wir auf die Ursache dieser Albtraumbilder in einer der anderen Zeitlinien treffen.

Aber bis dahin
Gruß
Jeanniebird

PS: Deine Wilderei in anderen Fandoms wirst du doch auch hier hochladen? I am Sherlocked!
08.11.2013 | 22:14 Uhr
zu Kapitel 5
Mae govannen, Teekon!

Leider kann ich nicht fließend Elbisch, um einen Maja einen ganzen Brief zu schreiben, also musst du leider damit vorlieb nehmen ;)

Aber zurück zum Thema, (alle anderen, die zufällig hier vorbeikommen und den Review lesen Fragen sich so wie so schon worüber ich hier eigentlich Quasche. An euch einfach: Lest die Story. Dann seit ihr auch nicht schlauer diesbezüglich, aber ihr habt ne gute Zeit und tollen Lesestoff :p)
wenn Logan dieses Haus selbst gebaut hat und es von wem hat er es dann gelernt? Du beschreibst es als ‚eschickten und kundigen Händen errichtet, die von einem erfahrenen Geist geleitet wurden’ also woher das Geschick und die Erfahrung? Wenn ich losziehen würde um mit bloßen Händen ein Haus zu bauen würde das sicher nicht so gut ausgehen…

„Es waren die Menschen, die dafür verantwortlich waren. Niemals konnte die Natur so weh tun, solches Entsetzen in ein Herz pflanzen, eine Seele so grausam martern.“ Na, Logan scheint ja wirklich ziemlich fertig mit der Welt zu sein, zumindest mit der zivilisierten. Vielleicht hätte ich doch den Soldaten wählen sollen? Aber ich habe das Damfschiffticket schon gebucht und freue mich auf die Fahrt. Man kann nun mal nicht alles gleichzeitig haben.

Ich liebe deine Naturbeschreibungen, besonders natürlich die ganzen Vögel, die du erwähnst. Stärlinge gibt es schließlich nur in Amerika, ein netter Schlenker. Allerdings vergleichst du den Rotschulterstärling in deiner Fußnote mit einer Amsel. Diese gehört aber zu den echten Drosseln. Wenn du einen Vogel möchtest, der der europäischen Amsel am nächsten kommt, dann ist das in Nordamerika die Wanderdrossel. Aber ich glaube, da kräht so wie so kein Hahn nach (oh, der war jetzt echt blöd…)
Oh, und du hast statt Präriefalke Prärierfalke geschrieben…
Oh, übrigens geht’s dem S-H-T Turmfalken (an den du dich vermutlich nicht mehr erinnern kannst, ist schließlich schon nen Monat her) wieder gut und wir konnten ihn vor zwei Tagen freilassen.

Ich kann verstehen, warum du es so toll findest, den jungen Logan zu schreiben. Es ist wirklich interessant, zu viele schreckliche Erfahrungen in jungen Jahren, die ihn so stark prägen.

„Man hätte Bilder davon malen sollen, traute man sich das zu, aber dafür, da war er sich absolut sicher, war seine Hand zu rau, zu hart, zu stark.“ Diese Stelle führt einem richtig gut vor Augen, wie sehr sich Logan über die Jahrhunderte verändert. Zunächst traut er sich so etwas wie Kunst nicht zu, bis Ogun eine Leidenschaft dafür in ihm erweckt, die er in Japan auslebt. Jetzt versteckt er das Ganze gut unter einem Badass Image…

‚Schlächter vom Warrior River' na das hört sich doch mal ausgesprochen vielversprechend an! Mehr BLUT! :p

‚ Keine Waffe, kein Revolver, kein Messer, kein gar nichts. Bloße Hände.’ Huch? Was ist denn mit seiner Clip Point Klinge passiert?
Ich bin heute wirklich pingelig, aber sieh es als Kompliment! Ich habe das Kapitel so oft gelesen, dass mir solche Dinge auffallen, weil ich es so mag.

Als das Gemetzel losging, hatte ich so einen innerlichen Jubelmoment, ungefähr so ähnlich wie in der Szene in X2, wo Wolverine brüllend seine Krallen durch den Soldaten und den Kühlschrank stößt und Bobby in der Ecke sitzt und darüber nachdenkt, ob jetzt wirklich die Soldaten eine größere Gefahr darstellen oder sein Lehrer. Genau so gings mir jetzt beim lesen. Ich dachte nur ja! Genau das wollt ich lesen!

„dass es wieder passierte, dass sie ihm das wieder antaten, nicht nur die gebrochenen Knochen, die Atemnot des zerborstenen Brustkorbs, noch viel schlimmer. Den Verlust seiner Seele.“ Wow, einfach nur Wow! Ich liebe diese Stelle jetzt schon ;-) Ich glaube das ist ein Moment, zu dem ich noch oft zurückkehren werde.

Ha, natürlich musstest du noch eine mehr oder weniger subtile Wolverine-Anspielung machen ;)

Ich bin gespannt, was für ein Nachspiel das haben wird. Wie Logan mit seinem Kontrollverlust klarkommt. Welche Auswirkungen das gesehene auf unsere Füchsin hat. Außerdem Frage ich mich, ob die Goldsucher nicht irgendwann vermisst werden. Wird Logan dafür verantwortlich gemacht oder (genau so schlimm) ihr tot/verschwinden den Indianern in die Schuhe geschoben?

Na, ich glaube, da muss ich noch eine Weile warten. Jetzt geht’s ja erst mal auf die SS Longjohn :)

Gen aníron daw maer!

Na ner arad!
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 09.11.2013 | 00:37:53 Uhr
Hallo Jeanniebird!

Ich beherrsche selbst kaum mehr als die üblichen Phrasen. "Ihr werdet verfolgt!", "Ich spüre es im Wasser!", "Geh und küss einen Ork!" Solche Sachen halt :P

Auf zum Kapitel: Jahaaaa, ich könnte natürlich schon verraten, wieso der Herr Zimmermannsfähigkeiten hat und woher. Aber das wäre ja gespoilert. Übrigens ist das gar nicht so kompliziert, zumindest die Wände nicht, schon gar nicht über Nut. Etwas räumliches Vorstellungsvermögen, ein gutes Händchen mit Axt und Säge und vor allem Kraft wie ein Bulle, das sind die Hauptzutaten. Materialkunde schadet auch nix. Man muss auch bedenken, dass Menschen jener Zeit, besonders solche, die in der Wildnis großgeworden sind, ein anderes Grundrepertoire hatten als wir. Heute sind ja die meisten schon zu blöd, nen Nagel in die Wand zu schlagen, während unsere Väter noch wussten, wie man einen Keilriemen wechselt.

Ah, "amselähnlich" steht da. Ein Vergleich ist keine Gleichsetzung! Stärlinge werden (liegt eben daran, wie die Hübschen aussehen) im Englischen genau wie die Drosseln als "Blackbirds" bezeichnet, da die Benennung von Siedlern, nicht von Ornithologen vorgenommen wurde. Und denen war das herzlich egal, ob das nun die Familie der Turdidae ist oder die der Icteridae.
Die Heilung des Falken freut mich natürlich sehr. Tolle Vögel.

Doch mal ein kleiner Spoiler? Logan ist in diesem Kapitel 38 Jahre alt, was in Anbetracht seines deutlich verlangsamten Alterungsprozesses gepaart mit einigen Schwierigkeiten seiner psychischen Entwicklung (Psychobrabble!) bedeutet, dass er im Prinzip ein Kindersoldat in Führungsposition war (Sergeant Major am Ende, wie er erwähnt, ein oberer Unteroffiziersrang). Dass das nicht gesund sein kann, muss nicht extra erwähnt werden. Aber keine Sorgen, die Andeutungen werden in Farbe nachgeholt :D Übrigens ... "mehr BLUT!" ... "Jubelmoment"? Ey, ich muss ja Angst haben um die psychische Entwicklung von jemand Anderem hier :P
Btw: In der Romanversion von Chris Claremont hat Bobby sich sogar nass gemacht ...

Was die Klinge betrifft, hatte ich gehofft, man könnte es sich denken, dass er sie mitsamt der Vorratsbeutel hinter sich im Wald gelassen hat zu dieser Konfrontation. Zum Teil auch, weil er gehofft hatte, das letztendliche Resultat zu verhindern. Es liegt noch ein langer Weg vor ihm, bis er "gesellschafstfähig" ist. Jetzt muss er die Schweinerei erstmal aufräumen und hoffen, dass man einfach davon ausgeht, drei dumme Abenteurer ohne Verstand hat's einfach da draußen zerrissen (im wahrsten Sinne des Wortes ...). Die Dame allerdings scheint (wohl dank ihres kulturellen Hintergrunds) eher weniger Probleme mit "blood and gore" zu haben.

Jetzt aber begeben wir uns in andere Zeiten. Stechen wir in See!

Liebe Grüße, okí, o-yasumi te und namarie,
Teekon
22.10.2013 | 00:54 Uhr
zu Kapitel 4
Lieber Teekon,

Du hast mal wieder super die Stimmung eines Herbsttages eingefangen. Auch wenn das im Moment vermutlich auch nicht so schwer ist, du musst ja einfach nur aus dem Fenster schauen :) Ich habe am Wochenende einen Spatziergang gemacht und einfach nur den goldenen Oktober und sein Farbenspiel genossen. Dem steht deine Beschreibung um nichts nach.

Ich möchte auch noch anmerken, dass längst nicht alle Zugvögel in der bekannten V-Formation fliegen. Einige formieren sich zu Schwärmen oder fliegen alleine.

„Er hatte eine Gabe, die so viel fantastischer war als seine Selbstheilung, seine Unsterblichkeit. Er konnte lieben mit der Kraft einer Grannenkiefer, mit der Vehemenz eines hungrigen Löwen, mit der Wucht eines Tsunami.“ Wie wahr.

Die beiden machen einen Vater-Tochter-Trip? Nach Kanada? Na das kann ja heiter werden ;)

Ich frage mich, wohin die Reise als nächstes geht, zu den Blackfood?

Liebe Grüße
Jeanniebird

Antwort von Teekon am 22.10.2013 | 20:01:09 Uhr
Aller guten Dinge sind Drei! :)

Allerdings, das ist im Moment kein Kunststück. Ich hatte heute 20° am Hafen und hab mir zum Mittag ein Eis gegönnt, draußen auf der Promenade.

Den Tip mit den Vögeln nehme ich von einer Expertin natürlich sehr gern entgegen! Das Vergnügen hatte ich übrigens grad heute: Ein Schwarzstorch. Stand mitten auf der Landstraße und pennte. Das halbe Dorf stand auf der Wiese und hat sich das angeguckt.

Ein Vater-Tochter-Trip, jawohl, zum besseren Kennenlernen. Und für uns natürlich hochinteressant. Und die Nummer mit dem "Tsunami", die wird Michiko noch zu schaffen machen. Aber wie heißt es auch so schön? "You your Daddy's daughter. What he's got in him, you've got in you."

Die Schwarzfüße? Lese ich da einen Wunsch raus? ;-P Der soll mir Befehl sein!


Bis zum nächsten Kapitel!
Teekon