Autor: Teekon
Reviews 1 bis 25 (von 55 insgesamt):
10.01.2019 | 23:23 Uhr
zu Kapitel 1
Hei! :)

Wow, ich bin eben auf diese wundervolle Geschichte gestoßen und habe das erste Kapitel regelrecht verschlungen, aber von vorne...

Der Einstieg... Ich liebe es, wenn Geschichten so beginnen, wie sie es bei dir tun, diese bildhafte Sprache gefällt mir ausgesprochen gut und schaffen ein wunderbar klares und deutliches Bild. So ein Anfang ist meist schon eine sehr gute Strategie, mich an so eine Geschichte zu fesseln. Man spürt beim Lesen, wie sehr du selbst in diesem Moment bist und das zieht einen ebenso stark mit hinein. Es war, als wäre man für einen Moment selbst dort, könnte das alles miterleben, beinahe schon spüren.
Außerdem hat mir deine Darstellung der japanischen Kultur hier unheimlich gut gefallen. Ich bin sehr froh, dass ich einige der Wörter bereits vorher kannte und nicht jedes Mal runterscrollen musste. (Matsu, Sô, Yumoto-kai, Ronin. Fusama, Sugi. Ume, Kashiwâ, Hinotori, Geta, Sensei, Daimyô, Soru jâ, Bushi, Hasha, sama, Hayabusa, Tatami, Kobun, Shishû, san, Kinasai, No yûjin, Sake, Dômo, Kono ama, Purinsesu, Arrigatô, Oya, Nippon, Chakushi, Hanpei, Kenin, Chikau yo und Hai kannte ich als bekennender Anime- und Manga-Fan schon, aber so weitreichend wie dein Wortschatz ist es bei mir nicht.)
Hast du Japan schon einmal bereist und kannst du die Sprache ein wenig? Ich wünsche mir oft sie sprechen oder wenigstens verstehen zu können, kann aber nur ein paar wenige Sätze sicher sprechen.

Deine Darstellung der Charaktere hat mir auch wirklich sehr gefallen. Wahnsinn, wie in so kurzer Zeit quasi ein kompletter Film vor dem inneren Auge ablaufen kann, aber ich habe sehr viel an "Wolverine - Weg des Kriegers" denken müssen und habe nun unheimliche Lust, diesen Film noch einmal zu schauen.
Was bleibt mir also noch zu sagen, außer, dass ich von dem ersten Kapitel schon sehr geflasht bin, aber das wirst du dir jetzt bereits gedacht haben können. Auf jeden Fall werde ich dieses Meisterwek weiter verfolgen, so oft ich dazu komme, aber wie du es sicher selbst kennst, hat man für die schönen Dinge des Lebens selten so viel Zeit, wie man gerne möchte. Trotzdem werde ich es nicht erwarten können, hier weiterzulesen.

Ich denke, das war auch erst einmal genug der Worte.

Liebe Grüße,
Centaurus

Antwort von Teekon am 12.02.2019 | 12:36:28 Uhr
Hallo Centaurus,

na, über solche Reviews freut man sich doch!

Sorry, dass ich so spät antworte, ich bin leider schwer chronisch krank und falle deswegen schon mal Tage bis sogar mehrere Wochen aus. Und jetzt war es mal wieder so weit. Jetzt bin ich wieder so weit fit und kann mich der Beantwortung so toller Kommentare widmen.

Das ist genau das, was ich möchte, was ich beabsichtige, dass der Leser genau das sieht, was ich sehe, dass ersichtlich wird, wie genau ich mir das vrstelle, was da zu sehen, hören, riechen, fühlen ist, was es da zu erleben gibt.
Japan ist eine meiner großen Leidenschaften, ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit Kultur, Geschichte und Sprache, spreche sie auch ausreichend, um mich verständlich zu machen (und um natürlich Nahrung zu bestellen :-P), aber selbst dort gewesen bin ich leider noch nicht. Das ist vor allem aus gesundheitlichen Gründen eher schwierg (wenn auch Gott sei Dank nicht unmöglich), da ich von medizinischem Gerät abhängig bin. Ist übrigens gar nicht so schwierig zu lernen, das größte Problem sind eigentlich die anderen Schriftarten. Ich nehme mal an, du hast meine Vorgängergeschichte "Zurück nach Nikko" gelesen, das macht das Verständnis von "Nur Sommergras" wesentlich einfacher.
Natürlich hat mich "Weg des Kriegers" hier sehr inspiriert, immer wieder ein toller Film, der sehr gut gelungen ist.

Ich wünsche weiterhin viel Spaß bei der Lektüre und hoffe, die anderen Schauplätze werden dir genau so gut gefallen und dir Vergnügen bereiten. Ich freue mich immer sehr über Feedback und besonders über Nachfragen und Diskussion zu den ja auch vorhandenen geschichtlichen Parallelen. Also freue ich mich jetzt schon über weitere Reviews und Kommentare, die hoffentlich noch kommen. Dir weiterhin viel Vergnügen!

Gruß,
der Rik
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
29.10.2018 | 00:39 Uhr
zu Kapitel 54
Hey Teekon,
na, der Überfall ist ja tatsächlich erstaunlich gut verlaufen, die Komplikationen haben sich ja erst auf dem Rückzug ergeben.
Ich weiß ja nicht fiel von Feldmedizin, aber ich habe auch schon von der desinfizierenden Wirkung von Honig gehört.
Das hört sich auf jeden Fall nicht angenehm an. Und ich könnte mir vorstellen, dass unser lieber Allergiker sich ohne einen Heilfaktor mit anaphylaktischen Schock konfrontiert gesehen hätte.
Na ja, ich hoffe, Wolf überlebt. Sonst gibt es vermutlich 'trouble in paradise'. Andererseits, früher oder später ist das unabwendbar...
Bis zum nächsten Mal
Jeannie

Antwort von Teekon am 29.10.2018 | 21:21:04 Uhr
Moin,

ich bin spät dran, hatte heute nicht mehr mit 'nem Review gerechnet. Und ich bin immer noch krank, auch wenn ich arbeite. Ich hab' 'nen grusligen Husten, was ich gerade so ausspucke ...

Man muss ja wirklich sagen, dass Logan ein Riesenglück hat, dass diese X-Mutation existiert. Sie hat definitiv einen ganzen Haufen weiterer, ziemlich bescheidener Mutationen hervorragend ausgeglichen. Humangenetisch hochinteressant. Und das war mein Forschungsobjekt in der Vorklinik, ich habe mich ausgerechnet mit 'paternalem Imprinting' beschäftigt, also der Weitergabe von Veränderungen ausschließlich über die väterliche Linie. Wie das X-Gen.

Ich geh' mal wieder husten ...
20.10.2018 | 12:46 Uhr
zu Kapitel 53
Hey Teekon,
du musst dir auch immer den größten Scheiß in einem 50 km Radius einfangen, was? Hör auf, so einen Scheiß zu machen! Ich hoffe, es geht dir inzwischen besser!
Tja, ich denke, der Kommunismus lässt sich nicht so ganz mit seiner Kämpfernatur vereinigen. Und sowieso, er ist in einer Zeit der Ellenbogengesellschaft aufgewachsen. Und die Erfahrungen mit dem Kommunismus sind auch nicht gerade rosig…
Tja, diese Sinne sind halt nicht so einfach zu übertölpeln. Deswegen hat er ja auch den Special Agent verpasst bekommen.
Ja ne, die US-Interventionen und Bewaffnung von Gruppen in anderen Ländern durch die USA geht ja niemals schlecht aus…nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Logan noch ziemlich in den Hintern beißen wird wenn er merkt, dass seine Aktionen geholfen haben, ein Regime an die Macht zu bringen.
„Jim unterdrückte das Augenrollen und verwarf den Gedanken daran, dass diese Geschichte keinen guten Ausgang nehmen konnte. Über manche Dinge dachte man am besten gar nicht nach. Vor allem in seinem Job.“ Ja, genau das. Aber letztendlich wird es ihn doch verfolgen, ob er will oder nicht. Besonders, wenn viele Unschuldige ins Kreuzfeuer geraten.
„Gerenal Schneider“, ich nehme mal an René Schneider. Jaja, du bist der Grund das ich mir Wikipediaartikel über chilenische Geschichte durchlese :D
Kanshi (10) wird nur schwierig, wenn man nicht sterben kann. Außerdem ist glaube ich die Fußnotennummer falsch ;)
Gruß
Jeannie

Antwort von Teekon am 20.10.2018 | 16:21:33 Uhr
Moin,

ja, meine Gesundheit und ich. Kannste vergessen. Ehrlich gesagt, geht's mir immer noch recht mies.

Naja, wir wissen ja heute, dass Kommunismus Grütze ist und sich so überhaupt nicht mit der Natur des Menschen verträgt. Und wir alle jubeln auch immer noch wenn der U-Boot-Kapitän in 'Jagd auf Roter Oktober' die Seiten wechselt ;-) Wir sind halt genau so Kinder des Kalten Krieges.

Oh, wenn Chile die einzige Aktion dieser Art gewesen wäre ... Aber die CIA hat da leider gehörig in der Weltgeschichte herumgepfuscht, mit sehr unlauteren Mitteln und ziemlich fiesen Endergebnissen, und nicht nur einmal hatte unser Logan da seine Patscherchen im Spiel. Das wird ihm noch weh tun.

Hey, ist doch gut, wenn man hier 'n bisschen was lernt. Ich muss mich ja auch plötzlich mit Staaten und Menschen auseinander setzen, von denen ich bisher noch nie was gehört hatte. Kann bisweilen ganz interessant sein.

Och Gott, was hab ich denn da wieder durcheinander gebracht? Man sollte sein Gehirn einschalten, wenn man neue Kapitel einstellt ... Was ich nachher noch machen werde. Jetzt brauche ich 'ne Pause.
12.10.2018 | 21:08 Uhr
zu Kapitel 52
Hey Teekon,
die letzte Prüfung heute geschafft, dafür geht das Semester am Montag wieder los. Nie Ruhe…
Oh ja, diese Szene war wirklich gut :) Auch wenn ich an manchen Orten den Eindruck hatte, dass auch Japaner genau so aufdringliche Touristen sein können. Manchmal sogar eher mehr als Europäer oder Amerikaner durch die Sprachbarriere. Aber ich denke, dass liegt auch an dem Jahrzehnten, die vergangen sind und dass ich doch auch an sehr vielen touristisch geprägten Orten gewesen bin. Im Hinterland ist das ja noch was ganz anderes als in Tokyo oder einer Universitätsstadt wie Sendai.
„unglaubliches Geschick an jeder Waffe, die kein Feuer spuckteunglaubliches Geschick an jeder Waffe, die kein Feuer spuckte“ Boa ne, ich erinnere mich noch an diese Diskussion, als die Wolverine Comics neu aufgelegt wurden und er auf dem Cover von #1 eine Pistole in der Hand hatte. Ich präferiere ohne, aber so ein Drama ist das doch auch nicht.
Ach, auf dieses kleine Stück Unabhänigkeit hat Mariko so lange gewartet und sie kämpft um jedes Stück Freiheit. Das war ja abzusehen, dass sein Übervorsichtigkeit da keine Chance hat.
Ha, feuerrotes Lieblingsdress. Jetzt wissen wir, woher Michiko das Outfit in der Disko her hatte. Wie die Mutter, so die Tochter.
Das mit dem Brief hätte Kiyoshi ihr meiner Meinung nach sagen sollen. Sie isst alt genug, um wissen und abschätzen zu drüfen, in wie viel Gefahr sie sich begibt.
Diese Beobachtungsgabe ist ja eine Seite an Haruka, die sie anscheinend sehr für sich behält. Was die Frau des Anführers eines der mächtigsten Yakuza Clans in Japan wohl sonst noch so alles sieht? Ich würde auch gerne wissen, was ihren Sinneswandel hervorgerufen hat.
Oh, ja, diese Kampfszenen sind super genial, richtig plastisch. Ich weiß, du schreibst das nicht so gerne, aber ich freue mich immer :)
Schade, dass wir nicht noch mehr Gelegenheit mit Haruka hatten. Aber ich habe nach der Versöhnung mit ihrer Tochter zugegebenermaßen ein wenig damit gerechnet. War aus einem storytechnischen Gesichtspunkt halt doch absehbar. Wenigstens habt Mariko von ihr sich nicht im Zorn, oder noch viel schlimmer, gleichgültig, von ihr getrennt.
Dieses Kapitel hat mir insgesamt richtig gut gefallen!
Bis dann,
Jeannie

Antwort von Teekon am 12.10.2018 | 22:00:51 Uhr
Abend,

na, ich hab mich natürlich erstmal n paar Tage ins Krankenhaus gepackt. Das passiert halt leider immer mal. Jetzt bin ich aber wieder fit, kann mich wieder ausreichend bekrabbeln.

Natürlich sind Japaner bekanntermaßen unmöglich, ich sag' nur *knips knips* und dieses merkwürdig schafähnliche Verhalten ihrer mangelnden Identität. So sind sie.

Muahaha, ja ja, unsere geliebten Mitcomicleser und ihre festgefahrenen Eigenarten. Selbstverständlich haben wir unseren Logan (btw: Happy Birthday, alter Klotzkopf, und auch happy birthday zum 50., Hugh!) am allerliebsten mit eingebautem Zahnstocher neben dem Stinkefinger, aber gelegentlich ist das nicht immer machbar, und wir werden ihn sicher noch häufiger mit Faustfeuerwaffe erleben. Das bietet sich so an im Kalten Krieg.

Ja, der rote Lieblingsdress. *seufz* Weißt du, ich kann ihn regelrecht riechen! Und Michiko und ihre ... sagen wir mal auffällige Kleidung.

Ich würde vor allem auch mal sagen, dass Mariko erfahren genug ist, um sich selbst ausreichend in Acht zu nehmen und zur Wehr zu setzen. Außerdem hat er ihr doch beigebracht, was sie zu tun hat, er hätte ihr da durchaus etwas mehr Vertrauen entgegen bringen dürfen.
Bei dieser Kampfszene bin ich sogar ausnahmsweise zufrieden. Ich habe dafür einen Schaukampf eines guten Freundes genau studiert und sozusagen choreographiert. Genau so verfahre ich übrigens auch für den Kampf Shingen gegen Kiyoshi, vielleicht macht das etwas Vorfreude. Es ist immer gut, ein paar Typen zu kennen, die nicht Besseres zu tun haben, als den ganzen Tag mit Plastikwaffen (oder Baguettes ....) aufeinander ein zu schlagen.

Hm, sagen wir mal so: Haruka musste selbst in ihrem Leben und in ihrer Familie einiges an Leid ertragen und vieles hinnehmen, dass ihr sicher nicht leicht gefallen ist.

Bei dem schönen Oktoberwetter fällt mir das Schreiben gerade schwer, aber es sind noch Kapitel fertig. Die werd' ich noch raushauen. Und du hast ja auch noch reichlich, reichlich vor dir, vieles davon sicher spannend!
06.10.2018 | 16:44 Uhr
zu Kapitel 51
Hey Teekon,
tja, Mariko scheint die sorgen des erwachsenwerdens kennen zu lernen. Aber ich muss ja zugeben, dass es mit ihrem Vater nicht gerade leicht ist.
Mit dem Carbonadium habe ich ein wenig gerechnet. Schließlich haben sie bis auf 'the Cure' nichts dergleichen in den Filmen einegeführt.
Mmmh, ich frage mich, wer dieser Helfershelfer von Renjiro war. Ich könnte mir vorstellen, vielleicht Harada? Ich meine, er hat zwar die Beziehung der beiden an Shingen verraten, aber vermutlich hat er trotzdem nicht den tot seines Freundes Kiyoshi gewollt.
Ja, da hat er so einiges vor sich. Und Mariko auch. Auch wenn die Probleme komplett unterschiedlicher Natur sind.
Kiyoshi und die Inada Familie scheinen über die Generationen mindestens genau so eng verbunden zu sein wie die Yashida Familie. Hat er vielleicht sogar den jungen Inada Yoshiro kennengelernt, weshalb er ihn schlussendlich wiedererkannt hat? Mal sehen.
Bis zu nächsten Mal
Jeannie

Antwort von Teekon am 06.10.2018 | 19:22:47 Uhr
*schnief* Oi ...

Ich hab eine "Grippe im Anzug" zu Besuch. Nicht gut. In Kombination mit meiner Grunderkrankung ist das ... ich will nicht tödlich sagen oder meine Mutter erschlägt mich.

Ich kann Mariko so unglaublich gut verstehen. Meine Beziehung zu meinem Vater ist ähnlich kompliziert wie ihre.

Ja, natürlich war das Carbonadium, was uns da solche Probleme gemacht hat. Wir wissen ja, dass 'the Cure' für Logan tatsächlich tödlich wäre, erst recht nach Post-Adamantium. Das Knochenmark (oh, ich kenn das, wenn das Zeug seinen Job nicht macht) mit 5000° heißem Metall zu zu schütten, ist ne dumme Idee, aber ohne eine Zellteilungsrate wie Logans unmöglich zu überleben. Sollte er Worthingtons Wundermittel nehmen, wäre er innerhalb von spätestens sechs Wochen tot. Mal ganz abgesehen davon, dass er mit Sicherheit keinen Spaß daran hätte, wenn seine Krankheit wieder ausbräche, was unvermeidlich wäre. Gene sind halt Scheiße. Ich könnte das näher ausführen.

Wir werden das natürlich noch besser ausleuchten, wieso Kenuichio getan hat, was er getan hat, was seine Motivation dahinter war. Dass sein Freund dabei stirbt, war sicherlich nicht seine Intention.

Aber Hase, da hast du wohl was überlesen, wobei ich zugeben muss, dass das meine Schuld ist, habe ich den Namen nur einmel explizit erwähnt. Schau mal in Kapitel 30, die beiden Kiddies, die da rumschwirren. Yoshiro und seine kleine Schwester Akiko (spätere Fujimura)! Ja, er kann ihn wiedererkennen, auch wenn es lange her war. Und er sich wahrscheinlich gewaltig in den Arsch gebissen hat, als ers doch noch gerafft hat ...

Ich geh mal wieder Taschentücher vollbluten. Schreiben kann ich dieses Wochenende ja knicken. Und einmal mehr wünsche ich mir Logans Konstitution ...

Rik

PS: Du hast mal gesagt, ich solle gefälligst mein Sherlock-Zeugs veröffentlichen. Did so.
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
02.10.2018 | 01:53 Uhr
zu Kapitel 50
Hey Teekon,
wieder nett, in Madripoor zu landen. Auch wenn ich die Beschwerden über das Wetter durchaus nachvollziehen kann. Besonders nach diesem heißen Sommer.
Wir scheinen uns ja zeitlich deutlich früher zu befinden. Schließlich ist Naoki noch ein Junge.
"und ihm fiel nur ein Wort ein: krank" ich habe das erst mal grundlegend falsch verstanden und gedacht. Was..? aber mit zwölf hatte er doch noch nicht genug Zeit gehabt, so viel kranken Scheiß zu veranstalten...Oh, warte, das ist wörtlich gemeint... Da ist der Groschen wirklich nur pfennigweise gefallen.
Naoki sollte sich besser vorsehen, diese Tygerin beist.
Spion ihrer Majestät, soso. Hat er denn mal tatsächlich für die Briten gearbeitet oder nur indirekt druch das Commonwealth?
Superspion, Ninja, Soldat, X-Men. Aber ich bin beruhigt, dass auch er noch an Türen drückt, an denen Ziehen steht :D
Na, dass ist mal eine ereignissreiche Begegnung mit Tyger. Na, wir wissen ja, dass aus dieser kurzfristigen Lösung der Princess Bar ein neues Leben aufgebaut wird. Ich denke, Tyger wird noch genug Gelegenheit haben, das Patch zu vergelten.
Bis zum nächsten mal
Jeannie

Antwort von Teekon am 02.10.2018 | 08:44:23 Uhr
50. Review! Partay!

Hm, ich könnte jetzt natürlich verraten, dass wir uns im Jahr 1959 befinden. Damit wüsstest du dann, wann Tyger geboren wurde.

*rofl* Krank, ja wunderbar. Das amüsiert mich. Allerdings glaub ich, hat er da trotz seiner jungen Jahre schon genug kranken Scheiß abgezogen, wenn ich da an seine Schwester denke.

Öhm, lass mal überlegen ... Nein, nur Commonwealth, aber da sogar mit Auszeichnung.

Muaha, der alte Klotzkopf, der rennt sogar immer noch vor Wände. Und sie wird sicher viel Spaß damit haben, ihn für seine Hilfe zu belohnen.
Jetzt lass mal gucken, wohin wir dich als Nächstes schicken. Ah ja! Alles klar.
30.09.2018 | 17:20 Uhr
zu Kapitel 49
Hey Teekon,
Tja, Kapitel bestellen. Tatsächlich hätte ich da eine Idee. Und ist ein großer Zufall, dass es mit diesem Kapitel zusammen fällt. Aber ich habe mir schon länger gedacht, dass ich auch gerne etwas die Menschlichkeit der Gegner (nicht nur der Spione wie im letzten Kapitel) erfahren würde. Ich denke, wenn es irgendwie reinpasst in deinen Plan wäre ein Kapitel im Weihnachtsfrieden 1914 oder einem ähnlichen Event ziemlich cool.
Oh, und sonst generell denke ich, dass Logan am meisten glänzt, wenn er mit jungen Schützlingen konfrontiert wird. Seien es die Kids im Institut, Michiko, Yukio oder eine junge Mariko, das verschlinge ich immer ;-)
Na, da scheinen ja doch ein paar gefälschte Papiere vorgelegt worden zu sein, damit sein Alter nicht auffällt. Das ist wohl einer der Vorteile, für eine der größten Yakuza Familien zu arbeiten.
Dieser Rückblick war echt gut. Ich bin gespannt, wann er wieder zurückkehrt und ob er Meister Ogun noch einmal wiedertrifft. Bei seinem Glück kann ich es mir auch gut vorstellen, dass er vorher verstirbt.
Wow, ja solches Giftgas ist wirklich ein schreckliches Mittel der Kriegführung. Und wenn man sich den Vietnamkrieg ansieht, wird das nicht das letzte Mal sein, wo er damit klarkommen muss. Nur dann von der eigenen Seite. (Nochwas, was ich gerne sehen möchte. Wo die Kriegsverbrechen seiner eigenen Front seine Loyalität ins wanken bringen).
Na, das ist mal ein unerwartetes Aufeinandertreffen. Ich denke mal, er und Miss Darkholme werden viel zu besprechen haben. Wundert mich nicht, dass Mystique ihn schon länger im Blick hatte. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Destiny Raven auf ihn aufmerksam gemacht hat. Auf jeden Fall bin ich mir recht sicher, dass sie diese Begegnung eingefädelt hat. Fragt sich nur, was sie sich davon erhoft.
Auf jeden Fall höchst interessant.
Bis bald
Jeannie

Antwort von Teekon am 30.09.2018 | 22:17:49 Uhr
So, zurück aus Vietnam (Gott, ich hasse Recherchen zu Vietnam) und ab an den Review.

Hmm, lass mal überlegen. Den Gegner kennenlernen. Schauen wir mal, wie wir das hinkriegen. Ich hab da sozusagen Augenzeugenbericht zu, mein Opa war Pionier in der Normandie, das war einer von den Jungs, die den Atlantikwall gebaut haben. Und wir sind in Saigon auch längst nicht fertig, muss ich gestehen.
Die Schützlinge, davon haben wir 'ne Menge, da sind allerdings noch mehr drin, wenn gewünscht. Ich habe gerade erst die Szene vorbereitet, wenn er Yukio in Madripoor abholt. Auch schick geworden. Und Michi und Mariko, da wirst du nicht zu kurz mit kommen.

Meister Ogun, na, ohne den kommen wir doch nicht aus. Und natürlich sieht er den wieder. Ob das allerdings so ... *zip* ich halt den Mund.

Nicht umsonst ist Giftgas offiziell geächtet und gesittete Nationen lassen die Finger davon. Leider sind nicht alle Kriegsparteien auf dieser Welt gesittet, siehe aktuelle Konflikte. Da wird einem übel. Und auch sowas wie Agent Orange und Napalm ist heute verboten.

Kriegsverbrechen von der eigenen Seite, ja, das zweifelhafte Vergnügen hat er schon auf dem Storyboard.

Ich denke mal, er und Miss Darkholme werden noch viel mehr tun, als bloß zu quatschen. Mehr brauchma dazu (noch) nicht zu sagen. Natürlich hat Raven in meiner Version allerdings auch eine ziemlich andere Lebensgeschichte als wir das bisher gewohnt sind. Manchmal ist das gar nicht so einfach, das mit meinem Universum zu verquicken. Ich hoffe, bisher habe ich das alles ganz gut hingekriegt.

Na, dann wünsch' ich dir viel Spaß in Madripoor, ich muss nach *aufs Storyboard schiel* Alberta! .... Oh. Das ... wird nicht schön. *schluck*
29.09.2018 | 18:41 Uhr
zu Kapitel 48
Hey Teekon,
ich bin wieder da. Und dein Urlaub geht damit wohl auch zuende. Tjaja, deshalb schweben alle meine wichtigen Daten in irgendwelchen Wolken fliegen.
Kapitel bestellen. Was?! Ich habe keine Ahnung, was du meinen könntest...? :D
Ah, ich habe mich schon gefragt, wann wir mal eine Stadt in Viertnam besuchen.
Oha, mit dem Anschlag habe ich echt nicht gerechnet, besonders dass Linh dahinter steckt. Aber es ergibt natürlich Sinn, dass James auch gelegentlich mit Infiltration klarkommen muss. Wobei ich nicht ganz verstehe, wieso Linh sich so angestellt hat, sodass sie direkt geschnappt wurde. Wenn es eh keine Suizidbombe war. Allerdings weiß ich auch so gut wie nicht über die taktiken der Vietcong. Das einzige ist schon eine Sonderunterichtsstunde meiner Geschichtslehrin, als wir in ca. der 11. Klasse eine Aufführung von Miss Saigon besucht haben. Da ist aber auch nicht viel von hängen geblieben.
Was kann man zu dieser Geschichte sagen? Solcher Herzschmerz ist vermutlich Berufsrisiko. Und Linh scheint ihn ja tatsächlich nicht verletzten wollen. Mir scheint, dass seine Art der Spionage eher in Richtung Infiltration zu liegen. Sonst wäre ihm das ja auch eventuell schonmal mit vertauschten Rollen passiert.
Wow, du bist ja richtig 'on fire'. Genieß auf jeden Fall noch dein Wochenende :)
Gruß
Jeannie
PS:
wirklixh

Antwort von Teekon am 29.09.2018 | 19:38:21 Uhr
Hui, da bist du wieder,

und ich war eh grad beim Reviews lesen.

Apropos Kapitel bestellen: Hat irgendjemand noch Sonderwünsche? Ich hab gerade das Storyboard fertig und da wäre jetzt noch Gelegenheit, da was zwischen zu quetschen.

Hm, ich würd jetzt mal sagen, diese reichlich überstürzte Handlungsweise der jungen Dame, die zu ihrer Enttarnung führt, war dem Schock zu schulden, dass ihr Spionageobjekt sie durchschaut hatte und weniger schlecht durchdachter Planung. Suizidattentate sind ja, wie wir wissen, eine japanische Erfindung und heute unseren muslimischen Mitbürgern vorbehalten. Es wär auch nicht im Sinne der Vietcong gewesen, war denen durchaus bewusst, dass der einzige echte Vorteil der Amerikaner in ihrer schlichten zahlenmäßigen Überlegenheit bestand. Über Vietnam kann ich dir jetzt ne Frikadelle ans Ohr reden.

Weißt du, was echt witzig ist? Mir war das gar nicht aufgefallen, aber wie du das jetzt sagst, das ist genau das, was er sonst für die CIA macht. Infiltration. Und er hat schon oft die Rollen getauscht. Vielleicht sorgt er dabei deshalb dafür, dass sein entsprechendes Gegenüber nicht so auf die Fresse fliegt dabei und deshalb nach Möglichkeit nichts davon merkz?

Pfft, on fire, die Bude hier brennt! Ich muss mich ja nur bis Mitte Oktober retten, dann kommt 'Dark Phoenix' (und wehe, der ist Scheiße ...) und dann läuft die Nummer sowieso von allein! Viel Spaß in Frankreich!
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
15.09.2018 | 12:21 Uhr
zu Kapitel 47
Hey Teekon,
ich hatte mich schon gefragt, ob du Itsu auch auftauchen lassen wirst. Schließlich passt sie genau in diese Zeit hier. Außerdem scheint sie selbst eine interessante und wechselreiche Lebensgeschichte zu haben.

"Seit er fort war von der leeren Hütte mit der eingedrückten und zersplitterten Tür war er allein gewesen, lange, viele Jahre" mmh, ich muss sagen, gerade die frühe Zeit hier verwirrt mich doch noch sehr, schließlich hat er noch als Kind die Einwandererfamilie getroffen und der Detektiv hat ihn als relativ jungen Mann gefunden. Wie das alles zusammenhängt ist mir noch etwas unklar. Besonders da Logan in solchen Rückblicken auch ein unzuverlässiger Erzähler ist. Ich freue mich schon drauf, wenn da die Lücken geschlossen werden.

Ja, manchmal ist es schwer solche Vorurteile aufzugeben, mit denen man groß geworden ist. Aber darin liegt ja auch eine Gabe des Menschsein, wir können uns darüber bewusst werden und uns ändern.

Bei der Fußnote kommt es ganz drauf an. Einige japanische Worte kenne ich oder kann ich mir aus dem Kontext erschließen (wie beispielsweise die Grille hier), dann schaue ich da nicht so hin. Auch wenn es offenbar Orte oder Flüsse sind (bei den kanadischen Parts dann einfach zu erkennen) schaue ich erst nach Beendigung des Kapitels unten nach und ergoogle mir manchmal noch nette Bilder. Bei Dingen, die sich nicht direkt aus dem Kontext erschließen lassen, also besonders längere Phrasen in Japanisch oder Siksika schaue ich immer nach.

Bin jetzt noch mal zwei Wochen ohne Internet. Wenn du in dem Tempo weiter schreibst, bist du ja bald fertig ;-)
Gruß
Jeannie

Antwort von Teekon am 15.09.2018 | 13:06:44 Uhr
Watt, zwei Wochen ohne Internet, willst du mich umbringen? Dann bist du auf dem besten Wege ...

Ich wär' hier gerade fast gestorben. Meine Maus ist kaputt, und ich hab erst gedacht, es wäre der ganze PC. Und meine letzte Sicherheitskopie ist eine Weile her. Merke: Don't do that! Sicherheitskopien!

Wie auch immer, wo waren wir? Natürlich kommt Itsu vor! Ihre Rolle ist hier zwar nicht so groß wie im Comic, aber ausreichend und sehr bedeutend, wie du in späteren Kapiteln (eins hab' ich gerade erst geschrieben) sehen wirst.

Hm, ja, OK, natürlich ist das immer recht verwirrend (vor allem, weil du natürlich nicht meine Zeittafel zur Verfügung hast, ohne die ich tödlich aufgeschmissen wäre), und er ist ein verflucht unzuverlässiger Erzähler, weil er nun mal leider die Angewohnheit hat, alles, was zu viel wird, auf welche Weise auch immer, einfach nonchalant zu verdrängen und zu vergessen. Er wird zwar nicht alt, weiß aber trotzdem ganz gut, was es bedeutet, dement zu sein ...
Ich würde mal sagen, diese Lücken werden zum größten Teil, aber sicher nicht vollständig gefüllt. Auch das gehört zu ihm, dass da immer ein gewisser Faktor an Unsicherheit bleibt, außer vielleicht für Jean, die dürfte diese Schwierigkeit nicht haben. Die Glückliche. Für Logan ist es allerdings auch immer so, dass er die Dinge ganz anders beurteilt als wir und dass er viele Lebenszeiten als 'einsam' betrachtet, in denen wir sagen, er war doch nicht alleine. Immerhin, auch wenn er das nicht zugibt, braucht er eigentlich ein großes, möglichst stabiles Netz aus Menschen um sich herum, und das ging ihm in seinem Leben oftmals völlig ab.

Bald fertig? Pfft, darling, dir ist wohl nicht klar, wie lang das Storyboard schon ist! Und wie lang es noch wird, wenn diverse Leser zwischendurch immer mal wieder Episoden 'bestellen' ;-P ...

Dann sieh' mal zu, dass du mich nicht so lange allein lässt. Ich habe noch zwei Wochen frei, und rate mal, was ich so lange tun werde!
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
09.09.2018 | 00:49 Uhr
zu Kapitel 46
Hey Teekon,
Ah, das spielt direkt nach dem Kapitel Reete Pete.
Ich bin gespannt, etwas über Shingens Jugend zu erfahren. Zu einem Zeitpunkt, wo er und Kyoshi zumindest noch nicht erbitterte Feinde gewesen sind. Denn wachsende Feindschaft ist ebenso interessant zu beobachten wie wachsende Liebe.
Jaja, ich habe jetzt auch einiges japanisches Essen ausprobiert. vieles davon war lecker, manches war nicht so mein Fall (Tororo Soba). Aber ich kann durchaus verstehen, warum er es vermisst hat.
Ich muss zugeben, ich kann Shingens Abneigung voll und ganz nachvollziehen. Kiyoshi hat in diesem Krieg auf der anderen Seite gestanden. Was auch der Grund sein mag. Und er ist ein Junge, der dadurch seinen Urgroßvater verloren hat, andem er sehr gehangen hat.
Ich finde es sehr gut und wichtig, dass du Shingen auch als durchaus nachvollziehbaren Standpunkt darstelltst. Das braucht ein guter Antagonist. Und wärend William zwar ein genialer Soldat und Wissenschaftler ist, ist bei ihm auch eine gehörige Prise Wahnsinn und Fanatismus beigemischt. Shingen ist sehr berechnent und überlegt, deshalb ist es wichtig, seine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Das Teehaus wird uns jetzt einige Jahrzehnte begleiten. Ich bin schon gespannt :)
Machs gut,
Jeannie

Antwort von Teekon am 09.09.2018 | 01:08:34 Uhr
Ah, danke, ich darf 'ne Pause machen. Mir tut das Kreuz weh vom Schreiben ... Ich muss auch gleich wieder weg, ich hab ein Date in Hongkong ;-)

Ja, Shingen ist ein toller Charakter, ich liebe ihn. Er ist ganz anders als Stryker, Stryker ist einfach nur ein perverses Arschloch, Shingen hingegen hat Prinzipien und Ehre. Er ist hier nur einfach noch nicht so weit, dass er - wie es Hayato tut - dem gegnerischen Samurai den gleichen Respekt entgegen bringen kann wie dem eigenen. Das ist auch eine schwere Lektion, die viele, um nicht zu sagen die meisten wohl nie lernen, die aber für einen echten Krieger essentiell ist. Und aus dieser fast kindlichen Abneigung, die er hier schon hegt, wird mit der Zeit und den Erfahrungen dieser immense Hass. Eigentlich schade.

Oh, btw, was mich schon immer interssiert hat: wie nutzt du die Fußnoten? Liest du sie vorher, hinterher oder switcht du zwischendurch zur Live-Erklärung?

Ich bin dann mal wieder in Hongkong!
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
05.09.2018 | 23:31 Uhr
zu Kapitel 45
Hey Teekon,
oh, wow. Du hast nicht zu viel versprochen. Definitiv ein blutiges Kapitel.
Das wird vermutlich die Nacht sein und die herangeehensweise, die ihn noch lange in seinen Träumen heimsuchen wird. Wie Ogun gesagt hat. Etwas wofür man sich schämt. Kriegsverbrechen. Besonders da es zwar den Krieg eventuell schneller beendet und Jim zum Aufstieg im Militär verhilft, es trotzdem nicht nötig gewesen zu sein scheint. Ein Racheakt für seine gefallenen Kameraden, ohne die Menschlichkeit in seinen Gegnern zu erkennen.
Zunächst habe ich damit gerechnet, dass es gegen Ende des Kapitels noch eine Art Selbsterkenntnis gibt. Vielleicht durch Maguires Reaktion. Aber im Moment scheint diese Selbstreflektion noch nicht stadtgefunden zu haben. Da bin ich noch sehr gespannt darauf, was das auslöst.
Der Krieg ist grausam, und Jim hat sich davon überwältigen lassen und ist selbst genau so geworden.
Puh, ich merke gerade, dass ich richtig Müde bin, gestern abend noch mit Freunden Spieleabend gemacht…
Deshalb verabschiede ich mich an dieser Stelle.
Gruß
Jeannie
PS:
'Verschwndung von Ressourcen'
zur Verfüung

Antwort von Teekon am 06.09.2018 | 00:37:28 Uhr
Armes Tuck-Tuck,
Hauptsache, du schreibst überhaupt. Immerhin hast du mich voll angefixt, ich mache gerade nichts Anderes als Schlafen, Essen, Pinkeln und Schreiben, ich habe ein paar Tage frei. Und die Recherche ist gerade äußerst aufreibend. Meine Großmutter würde sich im Grabe herumdrehen, wenn sie wüsste, dass ich mich mit Russisch beschäftige.

Aber nun zum Review: Ja. Das ist blutig. Da bleiben keine Wünsche offen. ;-) Und ich gehe davon aus, dass ihm das nach reiflicher Überlegung sehr zu schaffen machen wird. Er hat völlig eiskalt gehandelt, aus purer Wut darüber, diesen Rüffel bekommen zu haben. Und er kann nichts davon rückgängig machen. Davon wird er oft aufwachen. Und der Spitzname, den ihm das einbringt, wird ihn immer wieder daran erinnern.

Aber ich bin entsetzt. Du hast das Riesenosterei, das dich angesprungen haben muss, nicht gesehen! Das les' ma' aber noch ma' im wacheren Zustand, das kannste mir nicht antun, ich hab' mir solche Mühe gegeben. Denn das war wirklich schwierig einzubauen, ohne dass es total offensichtlich war.

Ich fürchte, Maguires Reaktion war eher gegenteilig zu dem, was sie hätte bewirken sollen. Er wird eher belohnt für seine Tat denn bestraft. Und das dürfte noch verstärkt werden durch alles Weitere, was Colonel Maguire mit ihm vorhat. Nur der Erste von vielen militärischen Vorgesetzten, der seine Gaben (in diesem Fall wenigstens unabsichtlich) ausnutzt.
03.09.2018 | 01:23 Uhr
zu Kapitel 44
Hey Teekon.,
das Powow hört sich echt nach einer Menge Spaß an. Von deiner Beschriebung werde ich echt neidisch auf Michiko.
Oh ja, ich bin mir sehr sicher, dass diese Aufnahme innerhalb kürzester Zeit am Institut kursieren wird. Und sobald Logan es mitbekommt, wird er genau wissen, gegen wen er seinen Zorn richten muss. Aber genau so sehr, wie die Frauen ihm hier erlegen, hat ihn Michiko um den kleinen Finger gewickelt, also denke ich, sie ist ziemlich Save :D
Boa ne, es gibt kaum was Schlimmeres als schale, warme Cola…
Oh, diese magischen Momente zwischen Logan und seiner Tochter sind mir immer die Liebsten. Romanzen gibt es hier in dieser Geschichte sehr viele, sodass diese Vater-Tochter Dynamik sich gut absetzt und mir die Liebste ist.
Dieses Ritual erinnert mich stark an die Comics, wo Logan ja auch über Jahre Marikos Grab besucht hat.
Die Beziehung mit Jean ist die frischeste. Außerdem ist sie eine Telepatin, was eine Beziehung auf einer ganz anderen Ebene ermöglicht. Zusätzlich zu der physischen und der emotionalen.
Ich glaube, Silverfox würde sich freuen, dass er seine Tochter für seinen Abschied mitgebracht hat. Auch wenn sie sicher eine Spur eifersüchtig gegenüber der Mutter wäre.
Gruß,
Jeannie
PS: Ich habe den Assassinen im Duden nachgesehen, weil du mich unsicher gemacht hast.
abschüssigen Leite hinauf
Schreie des Ninja-Assasinen oben in Utoro
tödlicher Assasine
PPS:
Jetzt Verkauf dich nicht unter Wert. Das kommt nur auf die Definition an. Ich finde allein diese Geschichte magisch :)

Antwort von Teekon am 03.09.2018 | 01:48:25 Uhr
Gute Nacht, sollte ich sagen.

Ja, Michiko dürfte sich keine Sorgen machen müssen, er wird ihr sicher nicht lange böse sein, wenn er überhaupt mitbekommt, dass sie seine Gesangskünste an die Schüler weiterreicht. Hallo, sie versteht sich ausgezeichnet mit Marie, das ist ne tödliche Kombination. Das ist ja auch nicht schwierig für die Damenwelt, Logan zur Brezel zu machen.

Über diese Widerlichkeiten, die es mitbringt, wenn ein Telepath liebt, redma jetzt mal nicht. Da kriegt man ja Pickel von.

Sagen wir mal so, wer weiß, wie SIlverfox sich ihre Zukunft mit ihm vorgestellt hat, ob da nicht auch ein kleines Mädchen drin vor kam.

SIehste, Assassine ist so ein Wort, mit dem ich nicht klarkomme und es immer wieder versaue ... *seufz*

Naja, ich darf glaub' ich schon zugeben, dass das Schreiben mein größtes Talent ist und mir auch das allerliebste. Nichts berührt mich so sehr und macht mir so viel Vergnügen. Ich wünschte, ich könnte davon meinen Lebensunterhalt bestreiten. Man muss sich ja nur mal die Uhrzeit angucken, zu der ich dir hier antworte. Ich koche dabei übrigens gerade Nudeln und verzapfe die gestern von dir bestellte Szene (die passte gerade ins Storyboard). Ich hatte sie eigentlich schon mal geschrieben, hab aber entschieden, dass ich sie neu aufbauen wollte. Und gleich ist sie fertig!

Bevor ich das vergesse: Das nächste Kapitel für dich ist eins, auf das du seeeehr lange gewartet hattest. Ich hoffe, es liefert die erhofften Erklärungen (und stillt den Blutdurst)!
01.09.2018 | 12:24 Uhr
zu Kapitel 43
Hey Teekon,
Ach, ich mag diese ‚Slice of Life‘ Abschnitte immer. Aufregung gibt es ja schließlich auch genug.
Pff, da hat Silverfox aber lange gebraucht um herauszufinden, dass sie tatsächlich mit einem ‚Weißen‘ zusammen ist :D Das ist nur Wintertarnung für den Schnee ;-)
Die beiden Scheinen ja echt an der Hüfte miteinander verwachsen zu sein.
Tja, mag ja sein, dass sie nicht so viel an ihre Familie gedacht hat, aber ich muss zugeben, von Spotted Wolf hatte ich von Anfang an den Eindruck eines „Helikopterbruders“. Mag sein, dass das nicht ganz so akut ist, wie ich es jetzt formuliert habe. Aber mich hätte es doch extrem gewundert, wenn ihre Familie ein ganzes halbes Jahr nichts von Silverfox hätte wissen wollen.
„Sie hatte auch immer so mit ihm gezankt, das Mädchen mit dem langen Zopf“, hey, gibt es auch Kapitel von Jesse und James zusammen als sie noch Kinder waren? Das würde ich super gerne Lesen. Und ich denke, dass würde auch Jesses Geschichte und ihrer langen Suche nach ihrem Bruder ein größeres Gewicht geben.
Ich denke, Wolf hat den richtigen Punkt getroffen. Logan wäre nicht mitgekommen, wenn es sich um einen Kriegszug mit Blutvergießen gehandelt hätte. Aber das macht es natürlich trotzdem in Foxes Augen keinen Deut besser. Kann ich auch verstehen. Die Gefahr ist trotzdem groß. Auch wenn sie im ersten Moment um sein Leben gebangt hat. Wenn es zum Kampf kommt mache ich mir eher um seinen Geisteszustand Sorgen.
Diese Jacke hat ihn vermutlich schon durch so manche Hölle begleitet.
Jo, da hast du wohl recht, du bist schon ein Magier. Mein Fehler ;-)
Grüße,
Jeannie
PS:
als wäre sie wirklich schwer
als Spotted Wold, seinen Freunden voraus gehend

Antwort von Teekon am 01.09.2018 | 15:06:04 Uhr
Moin,

ich hab gerade 'ne halbe Stunde gebraucht, um meine Brille zu finden. Und ich bin blind wie ein Maulwurf.

Ich würd' sagen, die sind einfach schrecklich verliebt. Ist ja nicht so, dass das ungewöhnlich für ihn wäre.

Ja, Wolf ist seiner Schwester (seinem kleinen Bruder übrigens auch) sehr nahund er wird jederzeit tun, was immer nötig ist, um für ih Wohlergehen zu sorgen. Und ihr dabei wahrscheinlich auch gewaltig auf den nicht vorhandenen Sack gehen.

Ich bin mir recht sicher, dass ein kleiner Einblick in ein Leben auf Spruce Estate durchaus drin ist und wir sicher erfahren werden, wie Jess und James miteinander umgegangen sind. Allein um zu verstehen, wieso es ihr so wichtig ist, ihn zu finden, und warum sie sich so nah waren.

Die Frage ist jetzt natürlich, wie kommt Logan damit klar, Aggression zu zulassen. Wir ihn das beeinflussen? Wie wir er es beeinflussen? Fragen über Fragen, die sicherlich nicht morgen beantwortet werden in einer neuen Folge von "Weich & Blöd" ... warte, das war was Anderes.

Naja, magisch vielleicht nicht gerade, auch wenn ich das Zaubern regelmäßig versuche ;-)
30.08.2018 | 18:05 Uhr
zu Kapitel 42
Hey Teekon,
Bin gut gelandet, und habe das Jetlag gut verkraftet. Ich scheine keine großen Problem damit zu haben. Ich kann so wie so fast immer Einschalfen, wenn ich mich in die Horizontale begebe. Und einen lausigen Schlafrythmus habe ich auch. Also eigentlich nichts besonderes… ;-)
Zum Kapitel: Haha, reingelegt. Ich muss noch mehr angeben. Bei dem Titel fällt mir nämlich ein, dass ich das Originale Katana von Miyamoto Musashi. Es hat Menuki in Form von Fliegen durch die Geschichte, dass er Fligen mit Essstäbchen fangen konnte.
Boah ne, ich war zwar nicht in Nikko, aber in Sendai. Und die Hitze da ist nicht trocken sondern richtig feucht. Über 30 °C im Schatten und 90 % Luftfeuchtigkeit. Ich bin nach einem Spatziergang in die Stadt und zurück (ca-5 km pro Stück) schweißgebadet und platt gewesen. Und Tokyo war noch schlimmer. Ich habe keine Ahnung, wie man in dieser Hitze trainieren kann. Auch in Deutschland ist das in voller Rüstung schlimm genug. Aber das Dojo von Ogun ist mit Sicherheit auch deutlich anspruchsvoller.
Mmmh, ja, das Talent zum töten. Aber ich denke, hier lernt er zusätzlich, Frieden mit sich selbst zu schließen. Und ich denke, dass ist so ziemlich die wichtigste Lektion, die ihm Ogun erteilt hat. Deshalb hatte er ja auch nach dem Adamantium Bonding Process und bevor er zum Institut gekommen ist, so eine schwere Zeit. Ich glaube, erst Xaver und die X-Men haben ihm diese Lektioin wieder beigebracht, nachdem sie vergessen war.
Ich habe jetzt gelernt, dass für den Griff Stachelrochenhaut genutzt wird, um ihn Rutschfest zu machen.
„von der Pieke auf gelernt“ Mmmh, hast du jemals Age of Empires gespielt? Daran muss ich bei dieser Redewendung immer denken.
Der Phönix ist da so ein geniales, symbolisches Tier. Die Widergeburt durch diese neue Chance in Japan, die Ogun ihm eröffnet. Das Schwert passt perfekt.
Na das war jetzt weniger ein Reveiw sondern mehr ein ‚wie knüpfe ich am besten an meinen Urlaub an‘. Na ja. War auf jeden Fall ein Kapitel, mit dem ich große Freude hatte ;-)
Gruß,
Jeannie
Das übliche PS:
schon beigebrachr hatte,

Antwort von Teekon am 30.08.2018 | 20:19:56 Uhr
Halleluja, ich habe Internet!

Und prompt (wo ich wieder recherchieren kann - in Echtzeit) habe ich neue Kapitel verzapft. Du musst dich also ranhalten, wenn du mir weiter folgen willst ;-)

Da muss ich ja sofort klugscheißen: Wir befinden uns nicht in Nikko! Oguns Yashiki steht in Utoro auf Hokkaido, da ist das Wetter ein klein bisschen anders. Ich spoilere jetzt ein winziges bisschen: Kiyoshi wird noch beweisen müssen, dass er diese Lektion nicht nur gelernt, sondern sie auch verinnerlicht hat. "Wenn deine Hand einen Schlag führen will, zügele deine Wut. Wenn deine Wut einen Schlag führen will, zügele deine Hand“. Erst dann wird der Kohai zum Sempai.

Aua, Stachelrochenhaut tut aber weh.

Ich habe nie Age of Empires gespielt, ich sage "von der Pieke auf", weil ich Westfale bin und wir das bis heute tatsächlich so benutzen.

Der Phoenix - Hinotori im Japanischen, ergo Oguns Familienname - ist selbstverständlich von essentieller Bedeutung, das ist uns ja bewusst, wie viel dieses Tier unserem Logan bedeutet. Das Brudertier des Drachen (übrigens Charlies Codename!), aus der Asche neu geboren, wie es für Logan immer wieder geschieht und fast lebensnotwendig geworden ist. Schade eigentlich, dass dieses Schwert nicht aus Adamantium ist. ;-) Aber das brauchen wir ja nicht, wird haben ja schon sechs Klingen davon.
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
28.08.2018 | 14:39 Uhr
zu Kapitel 41
Hallo Teekon,
Ich hätte nicht gedacht, dass es in Korea so kalt wird. War das besonders in diesem Jahr dort? Oder ist es normal?
Manchmal frage ich mich, warum Logan immer wieder zur Armee zurückkehrt. Besonders wenn es um solche dreckigen Stellvertreterkriege geht, unter dehnen besonders die Befölkerung leidet. Das hat doch kaum noch was mit Ehre zu tun. Höchstens was mit Pflichtgefühl und der Möglichkeit, schlimmere Kriegsverbrechen zu verhindern.
" Wer so im Körper eines Mannes herum pfuschen konnte, der musste doch irgendwelche grusligen Zauberkräfte haben. ", na wünschst du dir auch Zauberkräfte? :D
So gesehen hat Jesse natürlich als Feldärztin genau den falschen Job, weil sie ihren Bruder wohl kaum als Patienten bekommen wird.
Na, wenigstens wird William keine Geschwister haben. Den Galgenhumor muss man erst mal haben, den Stryker da an den Tag legt...
Das sind drei harte Hunde, die sicherlich jeder ganze Bücher mit Kriegsgeschichten füllen könnten.
Na das klingt nach nem echt spannenden Job mit ein paar echt spannenden Partnern. Mal sehen, was Fury da augeheckt hat. Das kann nur heiter werden. Ich kanns kaum erwarten :)
Nachtgrüße das letzte Mal aus Japan,
Jeannie
Heute gibt es nur einen zerdrückten "Kffeebecher", den ich gefunden habe, sonst sehr sauber :)(oder ich bin zu übermüdet, wer weiß... Auf das Jetlag freue ich mich jedenfalls nicht, das wirds nur schlimmer machen)

Antwort von Teekon am 29.08.2018 | 18:06:07 Uhr
Tippen am Handy saugt.

Ja, in Korea sind die Winter hart. Hast du Olympia dieses Jahr nicht gesehen? Kalt, schneereich und vor allem windig.

Auf Geschwister von William können wir wohl alle verzichten. Lieber etwas mehr von George. Das war sicher weder die erste, noch die letzte Begegnung der beiden.

Ich wünsch mir keine Zauberkräfte. Ich hab doch schon welche ;-p

Was im Iran geschieht, werden wir sicher noch erfahren, auch wenn die Recherche dazu recht frustrierend war. Viele der Schweinereien, die die CIA im Kalten Krieg so verzapft hat, sind bis heute zum Grossteil unter Verschluss. Ich konnte trotzdem genug zusammenklappen für mehrere solcher Episoden.
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
26.08.2018 | 16:49 Uhr
zu Kapitel 40
Hey Teekon,
yay, ein weiters Jesse Kapitel :)
Na, an der Stelle des Barkeeps würde ich mich auch zurückziehen, immerhin wird seine Bar gerade mehr oder weniger von Gesetzlosen besetzt. Aber das er sich um sein Mobilar so wenig schert wundert mich schon. Wird er nicht sicher Ärger mit seinem Cheff bekommen?
Mmmh, die Zeit vergeht als anderes für Jesse als für alle um Sie herum. Ich denke, auch Reed wird das führer oder später schmerzlich feststellen. In diesem Fall war es wohl der Grund, warum sie überhaupt so lange geblieben ist. Es ist schon beeindruckend. Ich nehme mal an, dass Jesse jetzt schon Jahrzehnte auf der Suche ist. Ich bin mal gespannt auf das Widersehen. Ich bin mir sicher, dass du ein gutes Pay-off am Ende gibst. Aber an ihrer Stelle wäre ich schon auch ziemlich sauer, ein Jahrhundert hinter meinem Bruder herzulaufen. Aber ich denke, bei ihr kommt gar nicht mehr an, wie sehr das nach einer Obession klingt, wenn man es mal mit Abstand betrachtet.
Wenn man nicht betrunken werden kann, muss man doch zu einem echten Alkoholkenner werden. Man kann sich schließlich gut durchprobieren. Ich habe mich kürzlich durch Sake durchprobiert, aber in der Regel trinke ich nicht so viel.
Hey, es braucht anscheinend einen gewissen Pegel, damit diese Beziehung voranschreiten kann. Mal sehen, ob das in Zukunft auch gesünder für Reeds Leber möglich wird.
Dieses Mienendorf scheint einiges Leid gesehen zu haben. Ich bin gespannt auf die näheren Umstände. Aber momentan bin ich froh, dass Jesse es schaft, das hinter sich zu lassen und es zu verarbeiten.
Bald geht der Flieger zurück. Ich hoffe, ich schaffe es am Ball zu bleiben.
Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 26.08.2018 | 18:57:52 Uhr
Naja, ich würde mal sagen, dem Herrn geht das Mobiliar schlicht total am Arsch vorbei, solange er nicht Schaden nimmt.

Ja, für Jesse ist Zeit etwas ganz Anderes als für unsereins. Zu diesem Zeitpunkt ist sie (lass mich kurz überlegen) ungefähr 50 Jahre alt, Graham ist 20 Jahre jünger als sie. Was er natürlich nicht weiß. Und es wohl auch nie wirklich begreifen wird. Ich fürchte, ich muss nicht erwähnen, dass er keines natürlichen Todes sterben wird.
Du weißt sicher noch, we lange es her sein muss, dass James verschwunden ist. Solange sucht sie ihn schon. Und es wird noch mindestens 120 Jahre dauern, bis sie ihn endlich findet. Das habe ich dir damals noch nicht zu lesen gegeben, aber fertig ist die Geschichte, wie die Geschwister wieder zu einander finden.

Ich denke mal, Jesse und Reed haben den Schritt getan, der gefehlt hat. Von nun an gibt es keinen Weg zurück, egal, wohin es führt, und sollte es in den Tod selbst gehen ...

Jesse wird dir sicher noch erzählen, wie genau ihre Mutation katalysierte und sie erkennen musste, was Jamie wirklich widerfahren sein muss.
25.08.2018 | 18:41 Uhr
zu Kapitel 39
Hey Teekon,
Na ja, dazu kommt ja auch, dass alle seine Hochtzeiten in komplett unterschiedlichen Kulturkreisen stattgefunden haben. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die Traditionen, was die Kleidung betrifft, sehr unterschiedlich sind.
Das spricht ja schon von beeindruckender Menschenkenntnis, wenn Mariko eine Lüge von ihm sofort bemerkt, obwohl sie gar keine Referenz für sein Verhalten beim Lügen hat, da er es ja normalerweise unterlässt.
Ach ja, trotz all der Tragik und des Dramas bleibst du doch ein Romantiker :)
Der Adamantiumring ist echt symbolisch. Und irgendwie ist es ja auch schön, dass dieses Metall, was ja irgendwann (besonders in den Comics) geradezu Synonym mit seinem Namen verwendet wird, zunächst eine positive Bedeutung hat. Und ein unzerstörbarer Ehering ist echt schon ein schönes Zeichen.
Gibt es eigentlich eine Beziehung in Logans langen Leben, die du am Liebsten schreibst?
Gruß,
Jeannie
Willkommen zur Sektion: Jeannie ist ein Besserwisser, obwohl sie selbst mal ihre Reviews Korrektur lesen sollte.
"Auf die Oshiroi7 hatte sie komplett verzichtet" Das müsste meiner Meinung nach Referenz 8 sein.
vvergangenen
schimofte sie ihn
Gelbgld

Antwort von Teekon am 26.08.2018 | 14:47:15 Uhr
"Alle" seine Hochzeiten, es waren doch nur zwei. Aber die sind natürlich komplett verschieden. Die zweite steht uns ja noch bevor. Die lass ich mir doch nicht durch die Finger schlüpfen.

Oh ja, Mariko kennt ihn einfach viel zu gut, man muss sich das ja mal überlegen, wie sie groß geworden ist. Er war immer da, er hat sie begleitet vom ersten Moment an, er hat ihre vollständige Entwicklung erlebt und sogar gefördert. Das funktioniert natürlich in beide Richtungen. Aber das war ja eine weiße Lüge, die nur dafür gesorgt hat, dass es für sie noch schöner sein durfte.

Oh ja, ein Romantiker bin ich leder. Daran gibt es nichts zu leugnen. Und was ist romantischer als diese Beziehung? Und ja, ich muss gestehen (sorry, Jean), Logan und Mariko, das ist definitiv meine liebste von seinen Liebesgeschichten. Das steckt so unglaublich viel drin, das ist fast unerträglich. Und ich freu' mich darauf, darin voran zu schreiten.

Der Adamantium-Ring wird uns weiter begleiten, Michiko hat ihn ja noch, hat Logan ihn in Nikko zurückgelassen, als er nach Kanada zurückkehrte. Und er wird ihn zurück bekommen, und dreist, wie Logan ist, hat er sicher kein Problem damit, ihn auch in seiner zweiten Ehe zu tragen.

Ja, in dem Kapitel hab' ich viel geschludert, das war vor der Korrektur noch viel schlimmer. Ich weiß gar nicht, wieso ....
24.08.2018 | 19:18 Uhr
zu Kapitel 38
Hey Teekon,
ich bin mir ziemlich sicher, dass da genug Bleicher drin ist, dass das Hemd auch tatsächlich unter UV-Licht leuchtet...
Na ja, für eine Dame wie Jean ist es ja vornehm, zu spät zu kommen. Aber geht gegen ihre Natur.
Da kommen Jesses Mutterinstinkte auf. Immerhin hat sie ja auch schon einen Sohn aufgezogen, da fällt ihr die Rolle als Babysitterin ja sicher leicht.
Mmmh, an dieser Stelle Frage ich mich, mit wie vielen Orden Jesse aufwarten könnte, wenn sie es drauf anlegt. Sie hat ja auch eine geraume Zeit als Soldat verbracht. Eventuell sogar mehr als ihr Bruder (da bin ich mir nicht ganz sicher). Mal sehen, vielleicht kommt das ja noch ins Spiel.
Na ja, weiß nicht ob diese Beförderung nicht nur dazu gedient hat, um Logan und per Erweiterung den X-Men Honig um den Mund zu schmieren. Noch so sehr verdient, es ist trotzdem etwas aus dem blauen heraus. Besonders, da er nicht mehr im aktiven Dienst ist (oder ist das so normal? Wenn ja, ist das bei mir als unbedarften Leser nicht so rüber gekommen).
Hallo Ororo, hallo Rogue! :) Die Gastauftritte der X-Men sind immer gern gesehen (genauso wie Nick (Fury?) im letzten Kapitel und Bets und Brian in Kapitel 31. Die habe ich da nur vergessen zu erwähnen) Ich freue mich jedes mal wieder.
Ach ja, Scott weiß doch genau, welche Knöpfe er drücken muss. Allein schon sein 'Missfallen' and dem Aufzug von Logan in Aussicht stellen, und dieser fühlt sich schon 10 mal besser.
Hoffentlich läuft das gut und es geht nicht alles schief, wie es den X-Men sonst immer passiert...
Liebe Grüße,
Jeannie
Heute in den Nachrichten:
"ganz geplätter und merkwürdig neidvoll,"

Antwort von Teekon am 26.08.2018 | 14:37:03 Uhr
Das Ding ist mit Sicherheit gebleicht. Ich wünschte, mir würde eine Uniform so gut stehen, aber das kann ich vergessen. Dafür sind meine Schultern nicht annähernd breit genug, trotz meiner Größe.

Oh, ich denke sogar, dass Jesse die Rolle als Babysitter sogar ein bisschen dazu verleitet, selbst noch mal an ein Kind zu denken. Ist nur blöd, dass ihr der passende Mann dazu fehlt. Aber viellecht lässt sich auch das noch ändern.

Lass mich das kurz überschlagen, wie lange Jesse gedient hat. Öh, im Bürgerkrieg deutlich kürzer, sie musste ja erst zuende studieren, und den 1. Weltkrieg hat sie sich fast komplett geschenkt. Dafür war sie im 2. und vor allem in Vietnam, Korea war eine sehr kurze Angelegenheit. Aber nach Vietnam war sie komplett in der Army und ist erst 1994 ausgeschieden, als sie Strykers Basis mit Luke zusammen verlassen hat. Insgesamt also tatsächlich mehr. Man darf wohl davon ausgehen, dass ihre Brust ganz ähnlich glitzernd sein dürfte.

Selbstverständlich hat er die Beförderung nur bekommen, um ihn an die Army zu binden. Welcher Feldmarschall lässt denn einen solchen Soldaten entgehen? Da müsst man reichlich dämlich sein. Und es ist nun mal so: Egal, wie viel leid ihm die Armee zugefügt hat, er wird davon nie loskommen. Und sollte es auch nicht. Er ist dafür geboren worden. Und ich bin sicher, dass ihm das voll bewusst ist. Aber auf der anderen Seite wird ihm das auch sehr schmeicheln, und er ist ja auch der Ansicht, das schon viel eher verdient gehabt zu haben.

Es macht besonders viel Spaß, die Anderen als Anekdoten einzuwerfen. Und so sehr Scott mir auch auf die Eier geht, er gehört einfach dazu, und die beiden Jungs haben sich ganz gut zusammengerauft, jetzt wo Jean nicht mehr zwschen ihnen steht.

Was da schief gehen könnte? Zum Beispiel das Hank den Champus verschüttet. :-P
23.08.2018 | 18:23 Uhr
zu Kapitel 37
Hey Teekon :)
Es ist doch echt ein Wahnsinn. Noch nicht alt genug um zu wählen und zu saufen, aber einem Kind das Gewehr in die Hand geben und sich in Todesgefahr begeben, dass wird gefeiert...
Jo, das ist ein moralisches Prinzip, was er niemals überschreiten wird. Allerdings ist Vergewaltigung ja leider viel zu oft in diesem Krieg vorgekommen. Es scheint, dass in diesem Fall die Jungs deutlich weniger Respekt vor ihm haben als die Kameraden auf der Landebahn in Yokota. Ich habe den Eindruck, dass sie noch nicht so viel Zeit mit ihm verbracht haben.
Ich muss zugeben, es ist schon eine interessant zu sehen, wie hier die Wege dieser späteren Gegner parallel laufen. Beide Soldaten, welche denselben Krieg fechten, auch wenn sie mit der herangehensweise nicht übereinstimmmen. Das sorgt für eine große Spannung beim Leser, welcher natürlich mehr weiß von der Zukunft als Logan. Da hast du dir deine Erzählstruktur mal wieder echt clever zunutze gemacht :)
"Keiner von denen sah aus wie ein blutrünstiges zähnefletschendes Monster, aber er wusste, dass sie ihre besten Kämpfer unter zwei unaufälligen Gestalten verbargen: Unter dem freundlich lächelnden Obstverkäufer am Straßenrand und unter dem süßen Mädchen, das dir an der Bar so zärtlich zugelächelt hatte. Das hatte er schon zu oft gesehen, und er erinnerte sich schmerzlich daran." - Mmmh, da scheint eine Geschichte dahinter zu stehen, die noch kommt, oder ich bin im Vietnamkrieg zu schlecht bewandert. Mal sehen.
Das ihn dieser Moment der Güte so viel Kosten würde, kann Jim ja zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Denn ich denke, ab diesem Zeitpunkt ist die Gier nach seinen Gaben in Stryker geweckt worden. Andererseits denke ich auch nicht, dass er wirklich viel anders gehandelt hätte, hätte Jim es gewusst. Das Leben von Unschuldigen gegen sein eigenes. Ich glaube, er würde das als fairen Preis ansehen.
Bis zum nächsten Mal
Jeannie
Sektion Tippfehler:
auch wenn er aus diesem Winkel noch so sehr sp aussah.
der war zwar erst zwi Jahre alt

Antwort von Teekon am 24.08.2018 | 12:44:08 Uhr
Ja, die Kriegsberichte aus Vietnam zu lesen (zur Vorbereitung dieser Kapitel), war deutlich unangenehmer als selbst die aus dem Zweiten Weltkrieg. Weil die Enthemmung darin einfach so unglaublich bedrohlich ist. Da waren Geschichten bei, da wurd's einem ganz anders. Wie der Soldat, der berichtete, er und vier Kameraden hätten ein höchstens 16jähriges Mädchen vor den Augen ihres Vaters vergewaltigt, weil er zwei Dosen Erbsen dabei hatte, die sie haben wollten. Für einen so ehrbaren Mann wie Logan ein Horror.

Und Will ist ein perverses Arschloch, aus eben diesem Krieg geboren, aber das ist uns ja nichts Neues. Stryker ist ja deshalb so unglaublich gestört, weil er Logans Gaben zwar verabscheut, sie aber gleichermaßen bewundert und beneidet. Er wäre sicher gern selbst so. Logan braucht sich nicht anzustrengen, sich den Arsch aufzureißen, um ein unschlagbar guter Soldat zu sein. Und Will möchte das auch, kann es aber eben nicht haben. Ich fänd's auch toll, wenn mein bescheuerter Körper sich heilen würde und ich nicht mehr auf der nächsten Transplantationsliste stünde.

Aber selbstverständlich steht da noch eine Geschichte hinter. Keine Angst, er wird sie uns erzählen, unc ich muss sagen, die gefällt mir ziemlich gut, auch wenn sie einmal mehr bedeutet, dass man ihm das Herz rausreißen muss. Macht ja nichts. Wächst ja nach ...
22.08.2018 | 17:21 Uhr
zu Kapitel 36
Hey Teekon,
nur um dich neidisch zu machen: Heute war ich im Edo-Museum in Tokio. Morgen geht es mit dem Zug was raus aufs Land zu Takao Yama. Ich kann dir ja vielleicht mal bei Gelegenheit ein paar Bilder schicken. Ich habe noch nichts sortiert, aber das einzige, was Japan mehr hat als Tempel (und meine unzähligen Fotos von selbigen) sind Getränkeautomaten...
Um noch ein paar andere Punkte zu addressieren: Ich kann verstehen, warum dir Action schwerfällt, aber es ist auch der gleiche Grund, warum ich deine seltenen Actionszenen sehr mag. Sie sind extrem plastisch und realistisch im Gegensatz zu "Person X schlägt Person Y, die klappt beinahe zusammen und gewinnt mit einem unfairen Tritt in die edelsten Teile" was halt sehr oberflächlich ist. Oder, um beim Filmbeispiel zu bleiben: Du versteckst die Action nicht durch schnelle Jumpcuts, sodass man als Zuschauer keine Ahnung hat, was eigentlich abgeht.
Ach ja, ich bin doch nur hier um dir die dummen Fragen zu stellen und dir mehr Arbeit zu machen. Und ich bin verdammt stolz auf jedes Kapitel, was ich dir aus den Rippen leiern kann :D
Ui, na da hoffe ich, dass du in deinem neuen Job gut angekommen bist :) Sicher eine andere Erfahrung als in der Praxis.
Ach, meine Reviews sind sicher viel fehlerbehafteter. Besonders, da ich sie oft viel zu spät abends direkt vorm einschlafen schreibe. Da lese ich dann nicht ganz so gewissenhaft Korrektur. Ich schreibe eigentlich die Tippfehler nur mal auf, falls du sie bei Gelegenheit verbessern möchtest. Wenn das nicht nötig ist, kann ich das auch einfach weglassen. Und lass mal besser nicht mit Rechtschreibreformen anfangen *würg*.
Oha, nach dem letzten Kapitel ist dies hier eine willkommene Atempause. Die beiden sind einfach ein echt harmonisches Paar. Und auch deutlich gesetzter und erfaherener als mit Silverfox. Da merkt man schon einen Unterschied in den Jahren, aber wohl auch einfach in den Umständen der Begegnung.
Renjiro ist ein exellenter Representant für den traditionellen Japaner, denn du mit deinen Charakteren konfrontieren kannst. Ich denke, dass ist eins seiner Geheimisse, was ihn so liebenswert macht. Das und seine bedingungslose Loyalität. Was natürlich die Endszene und den daraus resultierenden Interessenkonflikt für ihn umso tragischer macht.
Dir noch einen schönen Abend, während ich dringend in die Heier gehöre.
Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 23.08.2018 | 09:59:36 Uhr
Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft. Ich bin neidisch. Ich bin extrem neidisch.

Gegen Bilder habe ich so gar nichts einzuwenden, ich muss selbst mal einen Account nur für hier machen, um meinen Lesern in anderen Fandoms beziehungsweise in meinen Eigenkreationen Bilder zukommen lassen zu können.

Ich will, dass meine Leser genau das sehen, was ich auch sehe. Das gilt für Landschaftsbeschreibungen ebenso wie für Actionszenen. Und ein Kampf ist kein Kampf, wenn nicht erkennbar ist, wer was macht und warum dieser oder jener Kämpfer so verflucht gut ist. Gelegentlich ist das schwer, aber in Zeiten von Internet und Youtube nichts so das Problem. Ich betreibe selbst Kampfsport und kenne genügend Typen, die ihre Showkämpfe online stellen, und den ein oder anderen davon nutze ich, um meine eigenen Fights zu choreographieren. Gerade bei Logan bietet sich das an.

Ja, der arme Renjiro hat es damit nicht leicht. Da haben sie ihm eine gewaltige Bürde auferlegt mit ihrer Unvorsicht. Im Endeffekt wird es aber wichtig sein, diesen Verbündeten zu haben, denn dass er mit Sicherheit nichts dagegen hat, dürfte klar sein.

Ich werde dann auch wieder meiner Arbeit nachgehen. Viel Spaß in Takao Yama.
21.08.2018 | 17:53 Uhr
zu Kapitel 35
Hallo Teekon!
Jup, mit der Japanreise hätte ich auch nicht direkt gerechnet, aber jetzt hatte ich eine gute Gelegenheit. Letzte Nacht ging es mit dem Nachtbus nach Tokyo. In der größten Stadt der Welt gibt es so viel zu sehen, dass ist in einer Woche gar nicht schaffbar...
Ich hoffe, dein neuer Job macht dir Spaß und du bist auch gesundheitlich wieder etwas auf der Höhe.
Ach, wer kennt das denn nicht. Ich bin im Moment tief im Rollenspiel, DnD L5R, Scion, DSA, Splittermond, die ganze Palette. Da bleibt auch nicht mehr so viel Zeit für andere Fandoms, wenn man sich die eigenen Geschichten ausdenkt. Aber einen Riesenspaß hat man dabei.
Aber zurück hierzu. Ich habe den Eindruck, dass sich Jim selbst ein wenig unterschätzt. Zwar mag seine Ausbildung nach gewissen Vorfällen etwas ins Stocken gekommen sein, aber man macht auch keine so Steile Karriere im Militär in Führungspositionen, wenn einem Strategie und kritisches Denken nicht liegen. Er hat sich nur noch nicht in diesem Kontext mit der Literatur beschäftigt.
Oh man, ich denke, in einer solchen Situation die richtige Entscheidung für das Wohl der Männer zu treffen verlangt einen kühlen Kopf und auch eine Prise Glück, da man garantiert nicht über alles informiert ist. Aber in Anbetracht der tatsache, wie lange Jim noch an den Spätfolgen leidet, wird ihn das 'was wäre wenn' wohl nie richtig loslassen.
Na ja, die Flagge hat so gesehen mehr eine moralische Bedeutung ala 'wir stehen noch'. So gesehen ist es schoon ein wichtige Symbol für die Jungs.
" zusammengekrpmmt und zusammengschnurrt in ihrer Agonie" ; " ein erneuter Winkrampf schüttelte das so liebenswerte und agile Kind" Tippsy ;-)
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Jimmy nicht nur Andy und sein ungelebtes Leben beweint, sondern ein wenig auch sein eigenes, Glück, welches er sich genau so verwehrt glaubt, nur auf andere Weise.
Oh man, das ist mal wieder echt schwere Kost, die du da verzapft hast. Du schaffst es jedes mal, mir einen Klos im Hals zu bescheren. Aber der tot eines Kindes ist besonders grausaum. Aber das ist ja genau der Punkt.
Auch wenn James in all diesen Kriegen und Weltkriegen mitgekämpft hat und du minoziös davon berichtest, am Ende ist es meiner Meinung nach ein Anti-Kriegs-Drama, was du hier schreibst.
Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 22.08.2018 | 14:06:55 Uhr
Und ich les' erstmal "strafbar" .... es sei mir vergeben, ich höre das Wort öfter. Ich bin jetzt "Knastarzt" und arbeite im Gefängnis, renne den ganzen Tag mit einem riesigen Schlüsselbund durch die Gegend und muss alle paar Meter eine Tür aufschließen.

Jim ist immer noch Unteroffizier und in seiner militärischen Karriere noch nicht wirklich weit gediegen (was sich natürlich ändern wird). Er selbst hält sich noch nicht für das passende Material, obwohl wir natürlich wissen, dass er's ist, X-Men-Commander.

Ich lese zwar immer wieder gegen, meist ein letztes Mal bei Veröffentlichung, trotzdem entkommt mir immer mal wieder so ein Tippfehler. Und manchmal, das muss man ja zugeben, schreibe ich auch mal ein Wort tatsächlich falsch. Ich empfinde ja auch immer noch die neuen Rechtschreibregeln als ungemein lästig.

Yup, das Kapitel war fies. Ich habe es in Schweden in meinem hübschen Ferienhäuschen in der Sonne sitzend geschrieben, und danach musste ich erstmal ins Meer springen. Fisiko. Aber leider notwendig. Denn genau das ist Logans Geschichte: Eine Anti-Kriegs-Geschichte, und wenn er noch so sehr aus voller Seele und tiefstem Herzen ein geborener Soldat ist. Auch den Scheißjob muss irgendjemand machen. Seien wir froh, dass es solche Typen gibg und wir was Anderes machen dürfen.

Viel Spaß bei den nächsten Kapiteln! Ich mach' jetzt Feierabend!
19.08.2018 | 19:00 Uhr
zu Kapitel 34
Hey :)
Tatsächlich nicht nur als Betreuer und Erzieher tätig, sondern als der Leibwächter, wofür er angestellt ist.
Oha, ein Sprößling der Inada Familie, auch damals schon als Wachen tätig. Aber er ist ja kompetent und der Inada-Ryû wachsam und geschärft.
Tja, da bleibt nur zu sagen, dass Kiyoshi seine Schwerter wohl besser mitgenommen hätte. Andererseits ist es vermutlich auch gut, wenn es jemand weiß. Und es grenzt ja schon fast an ein Wunder, dass er seine Klauen Jahrzehntelang vor Mariko geheim halten konnte, obwohl er sich so häufig in ihrer Nähe befand. Aber es gehörte ja auch zu seinen Aufgaben, sie vor dieser Art Gewalt zu beschützen.
Mmmh, mich würden die Hintergründe dieses Überfalls interssieren. Aber vielleicht kommt das ja noch im weiteren Verlauf.
Grüße,
Jeannie

Antwort von Teekon am 22.08.2018 | 13:56:48 Uhr
Ach Gott, jetzt muss ich mir auch noch überlegen, wer oder warum dieser Überfall geschehen ist? Verflucht, das stand nicht auf meiner Agenda. Mein Storyboard ist lang genug, da sind insgesamt 107 Kapitel drauf ... Und das werden mit Sicherheit sowieso mal wieder mehr ...
19.08.2018 | 18:10 Uhr
zu Kapitel 33
Hey Teekon,
"hätte ihm das Geflecht eine größereS Oberfläche für sein Gewicht geschaffen, um durch den tiefen Schnee voran zu kommen." Tippfehler :)
Mmmh, so sehr Logan sich versucht den unterschiedlichen Kulturen, die hier beleuchtet werden, anzupassen, legen diese ihm auch viele Steine in den Weg. In diesem Fall hat er ursprünglich mit einem rituellen Kampf rechnen müssen (auch wenn sich das zum Glück geklärt hat), von dem politischen Konflikt durch seine Verbindung mit Mariko ganz zu schweigen. Aber es waren ja auch andere Zeiten. Und gegen Normen auflehen kann er auch gut.
"aus dem sich heraus zu tiehen so unendlich schwer war.";"Klippe heran treten z müssen" noch zwei Typos, die mir aufgefallen sind. Wobei meine hier vermutlich deutlich zahlreicher sind als deine.
Ich mag es, wie die Logan in seinen unterschiedlichen Lebensabschnitten unterschiedlich schreibst. Zwar mag er hier schon im Kampf einiges erlebt haben, trotdem fehlt ihm in vielen anderen Punkten die Lebenserfahrung und Selbstsicherheit, die er in späteren Jahren demonstriert. Es ist Klasse, wie klar das abgesetzt ist.
An sich muss ich auch sagen, dass ich froh bin, dass dieser Konflikt friedlich gelöst wurde. So schön und spannend ein actionreicher Kampf für den Leser auch sein mag, es ist gut zu sehen, dass es auch anders geht.
Gruß,
Jeannie

Antwort von Teekon am 22.08.2018 | 13:54:41 Uhr
Ehrlich gesagt ist gerade das ein großer Reiz daran, nicht nur Logan an sich zu schreiben, sondern auch diese Form der zeitlichen Abfolge zu nutzen und hin und her zu springen zwischen seinen Lebensabschnitten. Es wird nie langweilig, es ist immer neu, und ich muss mich jedes Mal neu und komplett in ihn hinein versetzen, um seine gerade aktuelle Persönlichkeit darzustellen. Es macht unheimlich viel Spaß.
Kämpfe schreibe ich nicht so supergerne, weil das viel mit Räumlichkeit zu tun hat und man gut überlegen muss, wie Bewegungsabläufe funktionieren und plausibel sind. Ich komme mir dann vor wie ein Stuntkoordinator oder gleich wie ein Regiesseur.
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
18.08.2018 | 18:53 Uhr
zu Kapitel 32
Hey,
ach ja... Ich freue mich über jedes Yukio Kapitel.
Sie kann schon als Kind ihre Mitmenschen ordentlich einschüchtern und beeinflussen. Aber sosehr man es ihr auf den ersten Blick nicht ansieht, hat sie doch eine sehr heroische und verantwortungsvolle Seite.
Ich kann mir nur allzu gut vorstellen, von welchen beiden Vorbildern sie sich das abgeschaut hat.
Zwar keinen Schuhfimmel, aber für exzentrische Kleidung hat sieja schon was übrig. Man kann die eigene Mutter halt nicht abstreiten.
Dieser Streit mit ihrer Familie hat Yukio effektiv das Leben gerettet, da sie deshalb nicht zu Hause war. Aber vermutlich wird sie trotzdem bereuen, dass das die letzten Worte zu ihnen waren. Man kann ja schon fast von Glück reden, dass sie den tot ihrer Familie nicht gesehen hat, denn ich bin mir nicht sicher, dass sie etwas hätte daran ändern können, selbst wenn sie eine Wahrnung ausgesprochen hätte.
Ich bin gespannt, wie ihre Geschichte weiter geht.
Viele Grüße,
Jeannie

Antwort von Teekon am 22.08.2018 | 13:50:13 Uhr
Yukio-Kapitel schreibe ich immer gerne, obwohl und gerade weil ihre Umgebung komplex ist und mir viel Arbeit beschert. Ihre Heimat existiert nun mal nicht, hat aber ein reales Vorbild, und ich versuche, diese beiden miteinander zu mischen.
Ich bin sicher, dass es Yukio massiv belasten wird, dass ihre letzte Interaktion mit ihren Eltern und Geschwistern ein Streit war, wenn man auch nicht sagen kann, sie wäre irgendwie gemein gewesen oder dergleichen.
Jeanniebird (anonymer Benutzer)
18.08.2018 | 18:07 Uhr
zu Kapitel 31
Hey Teekon,
länger nicht mehr hier gewesen, aber ich habe diese Geschichte nicht vergessen :)
Tatsächlich habe ich nach einigen Turbulenzen im RL endlich mal Urlaub so richtig mit weg kommen und sight seeing. Und da ich momentan Japan besuche, war das die perfekte Gelegenheit, mal wieder ein wenig hier weiter zu lesen und meine Gedanken zu hinterlassen.
Puh, ich kann nur bestätigen, das feuchtwarme japanische Klima kann einem ziemlich auf den Kreislauf schlagen...
Ich habe mir mal Reet Petite angemacht, als ich dieses Kapitel gelesen habe. Wie kommst du eigentlich zu deiner Musikauswahl?
Oha, er scheint ja wirklich einen großen Einfluss auf die Jungs gehabt zu haben, wenn auch solche nebenbei gemachten Kommentare so eine einschneidende Wirkung haben.
Ja, sich Namen in einer anderen Sprache merken ist nicht einfach, dass kann ich Renjiro nicht verdenken.
"Ein paar der jüngeren Soldaten hätten sonstwas dafür gegeben, wenn er ihnen das Geheimnis verraten hätte. Mit Pomade jedenfalls funktionierte das nicht." Haha, das hört sich fast so an, als wäre da eine witzige Geschichte dahinter, wie sie das im Selbstexperiment bewiesen haben :D
Manchmal muss ich zugeben, finde ich es etwas schwierig durch die Zeitsprünge zu folgen, wer gerade Oberhaupt der Yashida Familie ist und um wen gerade das Gespräch geht, aber ich glaube das ist auch teilweise meiner längeren Pause zuzuschreiben.
Tja, da kommt eben doch das Pflichtbewusstsein durch. Keine Zeit mehr auf der Landebahn rumzulungern. Ich würde auch behaupten, dass Logan am meisten zu Höchstleistungen aufblüht, wenn er gebraucht wird.
Hoffentlich bis bald
Jeannie

Antwort von Teekon am 18.08.2018 | 18:44:20 Uhr
Oh mein Gott, du lebst!

Ja, ich kenne das, ich habe zur Zeit auch überhaupt keine Zeit, weder zum Schreiben, noch zum Lesen. Neuer Job, neues Leben, alles ein bisschen viel im Moment. Und im falschen Fandom unterwegs auch noch, aber das ist ja nichts Neues, dass das immer mal wieder passiert.
Ich musste das Kapitel selbst erstmal lesen, um wieder rein zu kommen und überhaupt zu wissen, wovon du resdest.
Wie komme ich zu meiner Musikauswahl? Hm, ja, hernun. Ich bin ein großer, ein sehr, sehr großer Musikfan und sehr bewandert von Klassik á la Debussy über frühen Rap bis Punk, und da findet sich einfach immer irgendwas Passendes. Und sogenannte "Oldies" gehören zu meiner liebsten Hintergrundberieselung. Und Logan hat ja nunmal selbst so gut wie die komplette Populärmusikgeschichte der Menschheit mitgenommen und hat da mit Sicherheit selbst viel im Ohr.

Du reibst dich in Japan rum? Wer hat dir das denn erlaubt?! So eine Schweinerei. Ich war in Irland dieses Jahr. Auch nicht schlecht und auch auf der Liste, definitiv.

Ja, dann hoffe ich doch mal, dass du noch dazu kommst, ein bisschen weiter zu lesen, vielleicht schaffst du es sogar, auf zu holen, bevor ich mal wieder bei Logan anklopfe. Und ich ... gehe mal wieder arbeiten.

Liebe Grüße,
Rik