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Autor: LenjaKa
Reviews 1 bis 25 (von 445 insgesamt):
22.06.2020 | 22:55 Uhr
Hallo liebe Len :)
Ich habe mich über dieses Kapitel zweimal gefreut. Das erste Mal, als ich es entdeckt habe, gleich nachdem Du es hochgeladen hast, und grad eben, als ich es zum zweiten Mal gelesen habe. Bei mir sammeln sich in den vergangenen Wochen immer jede Menge Reviews an, die ich gern schreiben möchte und ich bin meist so um die zwei Wochen hinter dem neuesten Stand.
Fili hat seinen Platz und seine Aufgabe gefunden. Er ist nach Hause zurückgekehrt, um zu bleiben. Erebor war eine gemeinsame Vision, eine abstrakte Vorstellung, nicht Filis persönlicher Traum. Die Ered Luin sind seine Heimat, nicht Erebor. Mit Tjaldurs Geburt war Fili von der Verpflichtung als Thorins Thronfolger entbunden. Als Regent und Fürst der Ered Luin tritt er nun doch Thorins Nachfolge an. Fili ist nicht nur Statthalter. Erebor ist endlos weit entfernt und das Leben hier gut. Hier leben nicht nur betagte Zwerge, für die es zu spät ist, einen Neuanfang in der alten Heimat Erebor zu wagen, die Ered Luin haben eine Zukunft. Fili wird nicht zum Einsamen Berg zurückkehren, um auf Dauer dort zu bleiben. Hinzu kommt, dass er, anders als Kili, noch Erinnerungen an seinen Vater hat, dem er in den Blauen Bergen näher ist als weit entfernt im Osten.
Es gibt noch jemanden, der sich herzlich darüber freut, dass Fili und einige andere seiner Freunde, aus dem Osten zurückgekehrt sind. Die Ered Luin liegen nur ein paar Tagesreisen vom Auenland entfernt. Bilbo Beutlin wird seine Zwerge schon sehr vermisst haben. Er ist neuerdings ein Abenteurer und Freigeist und mit dem Leben im Auenland ein bisschen unterfordert. Jetzt wurden ihm gleich mehrere Wünsche erfüllt. Er darf den Winter mit seinen Zwergenfreunden verbringen und mit viel viel Schnee und er hat gerade ein weiteres hochgefährliches Abenteuer erfolgreich hinter sich gebracht. Was will man als Hobbit mehr?
Kili empfindet ganz anders als seine Mutter und sein Bruder, wenn es um den Tod seines Vaters geht. Er hat ihn nicht gekannt. Thorin ist für ihn die Vaterfigur. Natürlich empfindet er Zorn und Mitgefühl für den Mann, dessen Leben so hinterhältig und grausam beendet wurde, aber keine wirkliche Trauer. Nur Kummer und Sorge um seine Mutter und Sorge um Fili.
Lenjas zweite Schwangerschaft kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Auch Dis hat nun etwas, worauf sie sich freuen kann. Worauf wir uns alle freuen :-). Ich bin jetzt schon gespannt, ob das Zwerglein ein Junge oder ein Mädchen wird und bin gespannt, wie es weitergeht :-)
Liebe Grüße!
Luise
08.06.2020 | 20:49 Uhr
Hallo liebe Len,
Fili hat nun eine Entscheidung gefällt, er wird in den Blauen Bergen bleiben. Auch wenn sein Leben und dass seiner Freunde kurzzeitig in höchster Gefahr war, so sind die Blauen Berge doch seine Heimat.
Ich denke, dass er nur an den Tod seines Vaters gedacht hat, als er die Nachrichten zum Erebor schickte und nicht daran, dass seine Mutter im Nachhinein um ihn selbst sehr besorgt war.

Mit Fili als neuen Fürst, wird bestimmt einiges viel besser in den Blauen Bergen werden. Ob Ori wohl bald wieder zum Erebor zurückkehrt um mit seiner Liebe zusammen zukommen? Vielleicht kehren beide auch wieder in die Blauen Berge zurück? Na mal sehen.

Für Dis ist es doppelt schwer, erst musste sie erfahren, dass ihr Mann einem Mord zum Opfer fiel und ihr Sohn beinahe selbst auch zu Tote kam und nun muss sie auch damit zurechtkommen, dass Fili in den Blauen Bergen bleibt.

Ich seh schon kommen, das Bilbo ganz zu Fili in den Berg zieht, hier bei seinen Freunden fühlt er sich richtig wohl.

Für Dis ist es momentan nicht leicht und es wird sicher noch einige Zeit brauchen, bis sie über die Informationen über den Tod ihres Mannes und die Gewissheit, dass Fili in den Blauen Bergen bleibt, hinwegkommt.
Keinem aus der Königsfamilie, Tjaldur mal ausgenommen, fällt es leicht zum normalen Tagesablauf zurückzukehren. Kili trauert mit seiner Mutter, aber er kann nicht um einen Mann trauern, den er niemals kennengelernt hat. Das weiß auch Dis und Thorin und letzter gibt dem jungen Zwerg den halt, den er braucht.

Keine Schwangerschaft gleicht der anderen, das muss auch Lenja erkennen und dann bemerkt es auch Dis, nun hat sie wieder etwas, worauf sie sich freuen kann.

Das war wieder ein schönes Kapitel.
Ich wünsche dir eine schöne Woche und bleib gesund.

Liebe Grüße
Wali
01.05.2020 | 22:37 Uhr
Hallo liebe Len :)
Kannst Du Dir vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich ein neues Kapitel einer meiner liebsten Geschichten entdeckt habe :-)? Erst neulich habe ich wieder ein bisschen darin gelesen, mal hier und mal da ein Kapitel, und schon war ich wieder ganz in der Geschichte drin. Sie begleitet mich seit dem ersten Teil schon so lange, wie ich auf dieser Seite lese. Ich war mir ganz sicher, dass es irgendwann weitergehen würde :-).
Tauriels Hochzeitsfest in Thal wird ein Großereignis, an dessen Vorbereitung auch die Königin von Erebor beteiligt ist. Auf jeden Fall ist die Zwergin ihrer Elbenfreundin eine moralische Stütze, ehe der alles über den Kopf wächst. Menschliche Hochzeitsbräuche sind vielleicht etwas komplizierter und merkwürdiger und für Elben und Zwerge nicht unbedingt nachzuvollziehen und Tauriel wird auch ein bisschen nervös sein, weil an diesem Tag alle Aufmerksamkeit auf ihr liegt, der Elbin, die sich den Fürsten von Thal "geangelt" hat. Tauriel ist eine furchtlose, tödliche Kriegerin, die es mit einer ganzen Horde Orks aufnimmt, ohne mit der Wimper zu zucken, aber dieser Auftritt mit der Gardine macht sie sicher nervös. Dabei ist sie als Elbin im Vorteil. Kaum anzunehmen, dass sie über ihre eigenen Füsse stolpern wird. Der arme Kili muss auch mal wieder herhalten :D. Sicher macht er gern mal einen Ausflug nach Thal und tut seinem Tantchen auch gern den Gefallen, sie zu begleiten, aber als lediger Jungzwerg Hochzeitsvorbereitungen beiwohnen zu müssen, ist eine Herausforderung. Hat er wieder mal was ausgefressen, dass er dazu abkommandiert wurde :D?
Ein weiteres frohes Ereignis kündigt sich im Erebor an. Noch ganz heimlich und leise. Tjaldur bekommt ein Geschwisterchen. Der kleine Prinz freut sich bestimmt und wird eines Tages ein sehr fürsorglicher großer Bruder sein, so wie Thorin und Fili. Mal sehen, ob Maeva, das einzige klein Mädchen in der Familie ein Cousinchen als Verstärkung bekommt oder die Rasselbande um Tjaldur, Darin und Dorin um einen weiteren kleinen Rabauken anwächst. Mit Tjaldur als Anführer. Wobei ich eher Dwalins Söhnen zutraue, dass sie den Berg auseinandernehmen, sobald sie auf zwei Beinen laufen können :D. Dwalin allein wird schon ein kleiner Satansbraten gewesen sein. Und nun kommt in einigen Monaten ein weiterer Windelzwerg zur Welt. Lenjas Besuche in der Schmiede waren also erfolgreich. Wer auch immer behauptet hat, kleine Zwerge schlüpfen aus Steinen, der irrt sich.
Erschreckende, verstörende Nachrichten aus den Blauen Berg trüben die Freude. Ohne dass Thorin irgendetwas hätte tun können, wäre Fili fast einer groß angelegten Intrige zum Opfer gefallen, bei der nicht allein sein Leben auf dem Spiel stand. Die Nachricht kam für Thorin völlig unerwartet und erschüttert ihn. Er hat Fili in die Ered Luin geschickt und beinahe wäre das böse ausgegangen. Was Fili über einen mörderischen Verräter unter Thorins einstigen Vertrauten, einen Halbbruder, Thrains Tod, vor allem aber was er über den Tod seines eigenen Vaters herausgefunden hat, zieht auch Thorin den Boden unter den Füssen weg. Dis und Kili davon zu erzählen wird eine seiner schwersten Aufgaben.
Ich freue mich darauf, wenn es weitergeht, auch wenn es vielleicht wieder länger dauert :-).
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 07.06.2020 | 19:28 Uhr
Hallo liebe Luise :)
Ich weiß nicht, wie du dich gefühlt, als du das neue Kapitel entdeckt hast. Aber vielleicht fühlt es sich ja so ähnlich an, wie meine Freude, als ich deine Nachricht hier gesehen habe! :) Ich freue mich wahnsinnig, dass ich endlich weiterschreiben konnte und vor allem, dass auch du weiterhin dabei bist! Es ist so toll, wieder von dir zu lesen und an deinen Gedanken teilhaben zu lassen, die du immer so fleißig in Kommentare verpackst. Und es ist wundervoll, dass du in meiner Abwesenheit immer wieder auch in den Geschichten gelesen hast. Ich traue es kaum zu sagen, aber seit über sieben Jahren bin ich mittlerweile hier unterwegs. Es ist immer noch genauso schön wie "damals" zu lesen, wie viel Freude auch andere mit meinem Geschreibsel haben. Ich kann dir versprechen, dass ich auch diese Geschichte (eines Tages) fertigstellen werde; auch wenn es vielleicht etwas länger dauert. ;-)
Wahrscheinlich haben auch Zwerge und Elben seltsam anmutende Hochzeitsbräuche, bei denen Menschen komisch gucken. Überhaupt sagt man ja baldigen Bräuten nach, dass sie - umso näher die Hochzeit rückt - immer komischer werden. Bei Tauriel mag sich vieles davon eher im Verborgenen abspielen. Als Kriegerin war sie es gewohnt immer Ruhe zu bewahren. Aber so langsam rückt der Tag näher. Lenja versucht ihr eine Stütze zu sein. Was Gardinen allerdings bei einem Bundschluss für eine Rolle übernehmen, überfordert auch sie. Zwerge haben keine Gardinen - weder vorm Fenster (was für Fenster?), noch sonst wo. Dass Kíli lieber anderen Dingen nachgehen würde, sehe ich auch so. Aber als Teil der Königsfamilie hat er Pflichten, würde Thorin sagen. Wahrscheinlich war Kíli einfach nur zu langsam, als es darum ging jemanden zu finden, der Lenja und Tjaldur begleitete. Daran muss er noch arbeiten, schnellstmöglich zu fliehen. Oder aber er hat Tjaldur ein Schimpfwort beigebracht, was bei den stolzen Eltern eher unschön angekommen ist. Da könnte seine Anwesenheit bei heiratswütigen Damen doch ein Strafmaß gewesen sein.^^
Still und heimlich macht sich ein Zwergling auf den Weg. Was dies bedeutet, ist den werdenden Eltern noch nicht so ganz bewusst. Tjaldur wird sich bestimmt freuen, als großer Bruder dem kleinen Wicht alles beizubringen. Maeva wünscht sich eine Cousine, wo doch nur Jungs um sie herum sind. Ein Bruder, ein Cousin und dann noch zwei Großcousins - mit Jóna allein - und die ist schon älter - wäre weibliche Verstärkung angebracht. Wobei ich dir mit Dwalins Zwillingen Recht gebe. :D Mit den beiden werden Dwalin und Jódis noch ihren Spaß haben! :D
Neben all der Freude mischt sich Leid dazu. Was Fíli herausgefunden hat - vor allem die Umstände, die dazu führten -, ziehen Thorin wahrlich den Boden unter den Füßen weg. Bekannte Namen sind gefallen. Wie lange daran schon gearbeitet wurde, hätte Thorin sich niemals vorgestellt. Natürlich ist er dankbar, dass Fíli und die anderen unbeschadet davongekommen sind. Aber ein schwerer Weg liegt noch vor dem König unter dem Berge: er muss mit Dís und Kíli sprechen...

Hab nochmals vielen Dank für deine Rückmeldung, Luise! Ich freue mich wahnsinnig, dass du immer noch "dabei" bist! :)
Bleib gesund und munter!

Viele liebe Grüße,
Len
27.04.2020 | 21:33 Uhr
Hallo liebe Lenja,
ich bin so froh, dass es ein neues Kapitel gibt und dass es dir gut geht. Ja ein Jahr ist wirklich eine lange Zeit, ich hatte schon gedacht, dass du die Geschichte aufgibst, aber es ist schön, dass ich mich geirrt habe.

Jedes Volk hat so ihre Traditionen, da muss Lenja nun mal durch.

Nun versteh ich auch, warum sie auf dem Heimweg gelächelt hatte, da hatte sie schon gewusst, dass es Familienzuwachs geben wird.

Oh weh, Thorin hat den Bericht von Fili gelesen und es hat ihm den Boden unter den Füßen weggerissen.
Lenja ist für Thorin da, sie lässt ihn nicht allein. Das macht Liebe aus.

Dis wird es genauso ergehen, wie es Thorin ergangen ist, oder vielleicht sogar noch schlimmer, aber Lenja hat Recht, Dis hat ein Recht darauf es zu erfahren. Besser jetzt und von Thorin, als viel später von Fili. Wenn Thorin es seiner Schwester sagt, wird er sicher nicht allein bei ihr sein, denn Lenja wird ihm eine Stütze sein und genauso für Dis.

Und nun gibt es auch noch sehr gute Nachrichten für Thorin, er wird wieder Vater, dieses Wissen wird ihm sicher helfen mit seiner Schwester zu reden.

Ich hoffe du schützt dich und deine Familie, damit ihr gesund bleibt.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 07.06.2020 | 19:08 Uhr
Hallo liebe Wali,

ich freue mich sehr wieder von dir zu lesen!
Klar, ich kann deine Gedanken gut verstehen. So ein Jahr komplette Funkstille lässt wenig Hoffnung darauf, dass es weitergeht. Zumal das Internet recht schnelllebig ist und man auch nie so wirklich weiß, wie einem im "realen Leben" das Leben so spielt. Es gab mehrere Anläufe, bis das Gefühl stimmte, wieder anzufangen. Nichtsdestotrotz würde ich diese Geschichte niemals aufgeben. Dazu begleitet sie mich schon viel zu lange.

Oftmals will man alle unguten Nachrichten möglichst von seinen Lieben fernhalten. Manches, was gut gemeint war, wird dadurch eher noch schlimmer. Dís wird die Nachricht umso mehr treffen. Dass Thorin seine Schwester - egal, wie alt beide werden - beschützen will, ist verständlich. Aber auch Schmerz gehört zum Leben dazu. Genauso wie die Tatsache, dass Freud und Leid eng beieinander liegen. Es ist grauenvoll, was sich eins in den Blauen Bergen abgespielt hat; damals mit Dís' Mann und nun wieder mit Fíli. Doch das Leben malt manchmal die buntesten Bilder. Neben Tränen der Trauer kommen Freudentränen ganz unbekümmert um die Ecke.

Hab Dank, Wali. Ja, meiner Familie und mir geht es soweit ganz gut. Ich hatte das Glück seit Mitte März hauptsächlich von Zuhause aus zu arbeiten, bin aktuell zum Großteil auch noch daheim. Wahrscheinlich ist es bei dir ähnlich, dass auch du mehrmals überlegst, was "wirklich sein muss"? Ich z.B. versuche möglichst wenig in Läden zu gehen oder vermeide auch unnötige Treffen. Natürlich würde ich gern mal wieder Freunde treffen oder unbeschwert ein Eis essen gehen, aber noch verkneife ich es mir. Ob das übertrieben ist, weiß ich nicht. Aber so genau weiß das wohl keiner.

Ich hoffe, dass auch bei dir und deinen Lieben alles soweit in Ordnung ist. Bleibt gesund und munter!

Ganz viele Grüße
Len
26.04.2020 | 20:52 Uhr
OMG

Ich freue mich so wahnsinnig, dass du die Geschichte weiterschreibst.
Die Hoffnung daran ist bei mir nie gestorben.
Immer wieder sind meine Gedanken zu Lenja & Co. gedrifftet, wenn ich andere FF's über meine Lieblingszwerge gelesen habe.
Es kamen bei mir nie Zweifel darüber auf, dass du nicht weiterschreibst.
Dafür hängt in deinen beiden Storys, aus meiner Sicht, zu viel Detailliebe und Herzblut.

Ich danke dir dafür mich an der Welt von Lenja & Thorin teilnehmen zu lassen.

Deine erste Geschichte habe ich vor gut einem Jahr entdeckt und habe sie dann gesuchtet und mit dem jetzigen Teil war es dann auch nicht anders.
Ich schäme mich schon fast dafür vorher noch nie ein Review hinterlassen zu haben.

Doch jetzt hast du mir keine andere Wahl gelassen.
Ich bin dir für dein Werk sehr dankbar.

Die Geschichte von Lenja und Thorin ist so wunderschön.
Hat soviel Wärme aber auch Spannung. Sie macht Spaß und kann aber auch so schön traurig sein.
Man hat das Gefühl das Ganze mitzuerleben, ein Teil dieser Familie zu sein und auch ein Stück vom Erebor zu sein.
Vor einem Jahr brauchte ich das sehr und freue mich daher um so mehr endlich wieder in diese Geschichte eintauchen zu können.
Ich glaube fest an dich (nicht unter Druck setzen lassen :P ), dass du die Story weiterführen kannst.

Das hier ist keine konstruktive Kritik und zeigt dir auch nicht was mir am neuen Kapitel gefällt( abgesehen davon das ich mich wahnsinnig freue weiterlesen zu können), dennoch wollte ich dir einfach nur zeigen wie sehr ich deine Arbeit schätze und dein Werk nicht vergessen habe.

LG Hexi die gerade überlegt "Ich warte auf dich" nochmals zu lesen ^^

P.s. Ich bin eine sehr faule Reviewschreiberin und lese alzu gerne Schwarz mit. ;)

Antwort von LenjaKa am 07.06.2020 | 18:52 Uhr
Hallo Hexi,

jetzt komme ich endlich dazu, dir zu antworten und mich bei dir für deine Rückmeldung zu danken.
Ich kann es kaum in Worte fassen, wie sehr mich dein Kommentar berührt. Es gibt wohl kaum ein schöneres Kompliment, als wenn jemand so viel Freude bei einer Geschichte empfindet, die man einst hobbymäßig in die Welt gesetzt hat und mit der man (bestenfalls) Gleichgesinnten eine kleine Auszeit aus dem Alltag verschafft. Ich bin dir unendlich dankbar dafür, dass du mich an deinen Gedanken teilhaben lässt! So eine Rückmeldung bringt neben einem Strahlen gleich eine Unmenge an Motivation weiterzumachen. Diese Geschichte würde ich niemals aufgeben, doch das "reale" Leben verlief bei mir in den circa letzten zwei Jahren recht holprig.

Ich freue mich ungemein, dass dir auch meine erste Geschichte so gut gefallen hat und du danach hier weitergelesen hast. Nach all den Jahren mit vielen Hochs und Tiefs ist es immer wieder aufs Neue spannend zu sehen, dass die Geschichte(n) gelesen werden. :) Es ist ein tolles Gefühl, dass beide Geschichten dich in deinem Alltag begleitet haben und du in ihnen ein wenig Ablenkung und Zeitvertreib gefunden hast. Natürlich hoffe ich, dass du auch weiterhin Freude hast, die neuen Kapitel zu lesen und Lenja sowie Thorin hier noch wenig die Treue hältst.
Und ja, es ist vollkommen okay, dass du bisher noch kein Review geschrieben hat. Deine Rückmeldung zum letzten Kapitel - sowohl zu dieser Geschichte als auch zum ersten Teil - war unzählige Rückmeldungen wert! Ich freue mich natürlich wie jeder Schreiberling über Rückmeldung, jedoch weiß ich selbst, was alles hineinspielt, es nicht zu tun. Von daher: kein schlechtes Gewissen, bitte!
Natürlich freue ich mich auch darüber, dass du "Ich warte auf dich" vielleicht nochmal lesen willst.

Hab nochmals lieben Dank für deine Rückmeldung!
Vielleicht liest man sich ja nochmal wieder.

Ganz liebe Grüße, Len
03.05.2019 | 22:09 Uhr
Hallo liebe Len :)
Damit wäre das geklärt. Ich hatte schon immer meine Zweifel, ob Zwerglinge wirklich aus Steineiern schlüpfen, komplett mit Axt, Bart und Eisenstiefeln, schon wegen der Vorstellung von über Steineiern brütenden Zwergenmüttern. Jetzt weiß ich: Zwerglinge schlüpfen nicht aus dem Stein, sie werden geschmiedet!
Und wenn das nicht der Erbe Durins und König der Zwerg weiß, wer dann? Wie es scheint, hegt Thorin schon seit langem den Wunsch, es der Legende von Durin gleichzutun. Schließlich ist auch er ein Schmied. Und nachdem Thorin schon eine ganze Weile gemeinsam mit seiner Königin an einem zweiten Zwergling werkelt, wird es nun vielleicht mit Schmiedekunst gelingen.
Ich persönlich kann Hitze ja nicht gut vertragen aber bei dem Anblick, der sich Lenja bietet, bei dem wäre ich auch in andächtiges Staunen geraten. Was heißt, "wäre"! Ich habe den betreffenden Abschnitt in andächtigem Staunen und mit zunehmendem Herzflattern mehrmals gelesen. Wirklich sehr nette Vorstellung :-) Danke für das tolle Kopfkino :-).
Außerdem habe ich micht gefreut, dass Balin und Gloin den Weg aus den Eisenbergen zurück nach Hause gefunden haben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was Gloin von seiner Rimma zu hören kriegt, weil er Gimli-Spätzchen, dem halbwüchsigen Flegel :D, erlaubt hat, in den Eisenbergen zu bleiben. Allerdings sind die Eisenberge im Vergleich mit den Ered Luin nur einen Katzensprung von einigen Tagesreisen entfernt und Gimli, im Gegensatz zu Dis' Sohn Fili, nicht aus der Welt. Wie schwer wird das erst für Dis, wenn Filis Nachrichten von den Ereignissen in den Blauen Bergen im Erebor ankommen...
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und freue mich schon auf das nächste Kapitel.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 10.05.2019 | 11:27 Uhr
Hallo liebe Luise :)
Es freut mich, dass ich dir in der leicht sensiblen Angelegenheit etwas Klarheit verschaffen konnte. Zwerge sind bekanntlich begnadete Handwerker. Zwerglinge sind die Kür einer Arbeit und wer könnte diese Königskür besser als Durins Erbe persönlich ausführen. Soweit wie Thorin hat Frau Königin vielleicht noch gar nicht gedacht. Lenja ist viel zu fasziniert von allen Eindrücken inklusive Anblick ihres Mannes, dass sie nur noch auf ihre Gefühle vertraut. Wahrscheinlich schwebt diese besondere Schmiedekunst Thorin schon länger vor. Immerhin haben die alten Lehrmeister ihm diesen Floh schon zu Knabenzeiten ins Ohr gesetzt. Aber womöglich gibt es zu der Legende um Durin glatt noch eine Fortsetzung, die er Lenja vorenthalten hat. Ob es da wirklich ums Zwerglinge-Schmieden ging? :D
Hohe Temperaturen sind auch nicht so meins, aber Zwerge sind da doch aus einem anderen Guss. Schön, dass du trotz sengender Hitze mit stehengeblieben bist und auch Thorin ein wenig beobachtet hast. Ein wenig Kopfkino schadet meist ja nie. ;)
Vater und Sohn hängen in der Angelegenheit zusammen wie Pech und Schwefel. Gemeinsam wurde Rimma vor vollendete Tatsache gesetzt. Glóin wird es nicht einfach in den nächsten Tagen haben. Vielleicht sollte er mehr Acht geben, was Rimma ihm vor die Nase stellt - vorausgesetzt, sie bekocht ihren Gatten aus Protest überhaupt noch. Doch muss sie sich so langsam daran gewöhnen, dass auch Gimli nicht immer ihr kleines Spätzchen bleibt. Auch wenn sie ein wenig Stolz auf ihn sein wird, wenn er den neuen Abschnitt gut bestreitet: er ist und bleibt ihr Kind, egal wie alt er wird.
Ja, Dís kann mit Rimma mitfühlen. Noch weiß sie jedoch nicht, was bald aus den Ered Luin für Neuigkeiten auf sie warten...

Wie immer habe ich mich sehr für deinen Kommentar gefreut, Luise! :) Das nächste Kapitel lässt leider noch etwas auf sich warten. Anders als ursprünglich geplant, schaffe ich es in den nächsten Tagen nicht mehr mit einem Upload. Es ist so viel liegengeblieben und dann reise ich auch noch einmal quer durch die Republik und wieder zurück. Ich hoffe, dass ich dann am darauffolgenden Wochenende (18.-19.05.) verspätet für Nachschub sorge. So weißt du aber erst einmal Bescheid und wunderst dich hoffentlich nicht allzu sehr. :)
Hab ein schönes Wochenende!
Ganz viele Grüße,
Len
03.05.2019 | 19:17 Uhr
Hallo Lenja,
es ist doch immer so, hinterher macht man sich Gedanken, was wäre wenn und so weiter, aber ändern kann man nun auch nichts mehr.
Klar Tauriel und Lenja waren etwas zu naiv, was ihre Sicherheit anging, aber auch Thorin hätte auf mehr Wachen bestehen sollen. Also haben sie alle einen Fehler gemacht, der aber zum Glück gut ausging. Dank Dwalin.

Ich glaub auch, das Bard die Frauen sehr hart bestrafen wird, er muss es einfach, sonst würde er doch sicherlich seine Glaubwürdigkeit einbüßen.

Thorin mag vielleicht schon das Urteil kennen, aber er wird Lenja nichts sagen wollen, da er sie viel zu gut kennt und er weiß, dass sie sich dann wieder Vorwürfe macht. Frauen sind eben so.

Es ist schön zu lesen, das in den Eisenbergen alles in Ordnung ist und Balin und Gloin wieder zurück sind.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Rimma getobt haben muss. Aber er ist ja nicht so weit weg wie es Fili ist. Dis wird Rimma bestimmt beistehen können, hat Dis doch die Abwesenheit ihrer Söhne schon einmal durchleben müssen.

Den eigen Mann heimlich bei einer schweißtreibenden Tätigkeit zu beobachten kann sehr sinnlich sein, wie es Lenja ja nun auch erleben darf. Sie tut genau das richtige, sie macht sich noch nicht bemerkbar, sondern sie beobachtet lieber und dabei wird ihr nicht nur wegen dem Schmiedefeuer warm.

Nun wo sie nur, in seinem Hemd, vor ihm steht, wird ihr noch mehr wärmer. Thorin tut auch alles, damit es ihr so warm wie möglich wird, er hat dabei auch seinen Spaß und sicher geht es ihm genauso wie ihr. Nur dass er sich wohl mehr unter Kontrolle hat als Lenja.
Für Thorin ist es ja ganz gut, das Lenja nur noch sein Hemd am Leib trägt, denn nun können sie sich ihrer Leidenschaft hingeben.

Was für ein Kapitel, da ist es mir doch richtig warm geworden.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 10.05.2019 | 11:09 Uhr
Hallo liebe Wali,

dieses Gedankenkarussell kennt wohl jeder. Wenn etwas schief gelaufen ist, dann fragt man sich, warum man so gutgläubig gewesen ist. Da hast du recht. Ändern kann man nichts, bestenfalls kann man etwas für die Zukunft daraus lernen. Lenja, Tauriel, Thorin und Bard werden beim nächsten Mal bestimmt genauer überlegen, wie sie sich verhalten.
Ich denke auch, dass Bard - so nett er auch sein kann - in diesem Fall nicht nachgeben wird. Es ist genau so, wie du schreibst: greift er nicht durch, wird man ihn kaum noch ernst nehmen. Und Thorin weiß sicherlich schon mehr als er offenbart. Nur, ob er Lenjas Gedankenkarussell damit bremst oder noch verstärkt, indem er ihr nichts sagt, muss der Herr König am Ende selbst herausfinden.

Rimma ist unverbesserlich. Wahrscheinlich kann Gimli so alt werden wie er will: er ist und bleibt ihr Schätzchen. Glóin weiß das, aber in dem Fall ist er der Verbündete seines Sohnes. Irgendwann müssen die Kinder mal flügge werden. Zumal Gimli in den Eisenbergen eine wichtige Aufgabe übernimmt. Er ist im gewissen Maß Repräsentant des Erebors und als solcher erstattet er Thorin stets aus erster Hand Bericht, falls es doch zu Schwierigkeiten käme. Auch wenn Rimma bestimmt ein wenig Stolz auf ihren Sohn ist, hätte sie ihn trotzdem lieber wieder zurück am heimischen Herd. Dís weiß wie sich Rimma fühlt. Obwohl sie mit Fíli deutlich mehr zu leiden hat. Wenn die Kinder klein sind, ist alles gut. Aber irgendwann muss man sie loslassen...

Ja, Lenja taucht ein wenig in neue Sphären ab. ;D Hätte sie gewusst, welche Wirkung ein schmiedender Gatte so besitzt, wäre sie bestimmt schon eher mal vorbei geschlichen. Thorin hätte vielleicht schon deutlicher locken müssen, doch nun ist sie in seine "Falle" getappt. Nun ja, lassen wir ihnen mal den Spaß und die neue Erfahrung. Frieren tut nun bestimmt niemand mehr von den beiden.

Hab lieben Dank für deinen Kommentar, Wali. :)
Leider schaffe ich es dieses Wochenende nicht wie geplant mit einem Upload des nächsten Kapitels. Die letzten Tage waren immer ziemlich voll und da ich in den nächsten Tagen unterwegs bin, muss ich es nach hinten schieben. Ich hoffe, dass ich es dann am darauffolgenden Wochenende (18.-19.05.) hinkriege. So weißt du aber Bescheid und wunderst dich hoffentlich nicht, wo ich geblieben bin. :)

Ich wünsche dir einen schönen Start ins verdiente Wochenende!
Ganz liebe Grüße,
Len
14.04.2019 | 21:11 Uhr
Hallo Lenja,
puh, bin ich froh, dass Dwalin den der Gruppe heimlich gefolgt ist und sie so schützen konnte. Ja das glaub ich gern, wenn Dwalin mal die Stimme erhebt, dann rührt sich so schnell keiner. Die Menschenfrauen sind viel zu verängstigt um noch eine Flucht zu wagen, zum Glück ist kein anderer so Aggressiv eingestellt wie die Fischersfrauen.

Balin und auch Thorin muss das Herz wohl kurz stillgestanden haben, als die Kinder mit Kili in den Raum kamen.
Thranduil als Babysitter, ja das hat was, aber er hat ja schon selbst gesagt, dass er Kinder mag. Bis jetzt verhält er sich jedenfalls sehr vorbildlich.
Ich würde auch Dain und seinen Sohn lassen wo er sich momentan befindet.

Männer, egal von welcher Rasse sie auch sein mögen, sie müssen erst ihren Frauen die Leviten lesen um sie anschließend zu trösten, da soll Frau dann schlau draus werden?
Naja, es ist ja doch noch alles gut gegangen.

Dann bin ich mal gespannt, ob man lesen wird, welche Strafe die Aufrührerinnen bekommen.

Das war wieder ein sehr schönes Kapitel, ich wünsche dir eine angenehme Woche.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 28.04.2019 | 17:35 Uhr
Hallo liebe Wali,

auf Dwalin ist wahrlich Verlass. Ich bin mir sicher, dass er allein durch sein Erscheinungsbild bereits auf viele Vertreter anderer Völker respekteinflössend wirkt. Wenn er dann auch noch alle zusammenstaucht, dann rüht sich bestimmt keiner mehr, der noch ganz bei Trost ist. Natürlich ist die Situation auch nicht ganz ungefährlich für ihn. Immerhin handelt er nicht im Dienste seines Königs bzw. Thorin hat in Seestadt nichts zu sagen. Sicherlich ist König Bard auch daran gelegen, dass den Gästen und Tauriel nichts zustößt. Aber Recht sprechen tut er allein und nicht die Zwerge aus dem Erebor.

In den letzten Jahren ist ja einiges rund um den Einsamen Berg herum geschehen. Auch wenn nicht alles rosig war, so hat Thranduil immerhin bewiesen, dass er - in aller Regel - sein Wort hält. Auch wenn Thorin ihm immer noch unterstellt, dass er nichts ohne Berechnung macht und eines Tages eine dicke Rechnung oder dergleichen aus dem Waldlandreich in den Erebor flattert, arbeitet Thranduil an seinem Image. Vielleicht denkt er auch schon einen Schritt weiter und versucht den kleinen Tjaldur für spätere Vereinbarungen positiv an sich zu binden. Oder, er ist schlicht und einfach fasziniert von Tjaldurs immer noch leicht vorhandenen Babyspeck-Knautschzone, die so ganz anders ist als bei zarten Elbenkindern. ;)

Männer sind einfach vom anderen Stern. Leider sprechen sie viel zu oft eine andere Sprache und wundern sich am Ende, dass man ihnen nicht unbedingt Beifall klatschen möchte. Das Problem scheint selbst in Mittelerde nur allzu weit verbreitet zu sein. Werde einer am Ende schlau draus.

Hab lieben Dank für deinen Kommentar, Wali! Ich hoffe, du hattest ein schönes Osterfest und freust dich vielleicht bereits auf eine kurze Woche Dank Maifeiertag.

Ganz liebe Grüße,
Len
02.04.2019 | 21:15 Uhr
Hallo Lenja,
zum Glück blieb das Wetter gut, Thjaldur hätte doch sicher den ganzen Berg zusammen geschrien, wenn er nicht mit gedurft. Von Lenja wollen wir mal schweigen, die hätte sich sicher etwas einfallen lassen, womit Thorin bestimmt nicht einverstanden wäre.

Oh oh, ich ahne böses, wenn bis jetzt noch niemand von den Zwergen dort gewesen war, dann könnte die Reisegesellschaft eine böse Überraschung erleben.
Die Seestädter sind bestimmt noch richtig sauer.

Natürlich sind die Menschen Neugierig und natürlich wollen sie wissen, wer da in ihre Stadt kommt.
Manch einer weiß noch, wie man sich einem König und dessen Gemahlin zu verhalten hat. Auch wenn es ihnen schwer fallen mag.
Bei Thorin und auch Dwalin ist die Anspannung fast spürbar, derweil Thjaldur alles sehr aufmerksam beobachtet.

Das Bard seinen Sohn bei allen Staats,- Regierungsgeschäften dabei hat, ist doch für Bain nur gut, so lernt er alles was er später mal brauchen wird.

Tauriel freut sich sicher auf ihre Freundin, genauso, wie Lenja sich auf Tauriel freut.
Man möge es dem kleinen Prinzen nachsehen, noch darf er sich so benehmen, noch ist er zu klein um über die Wichtigkeit dieses Besuchs zu wissen.

Lenja wird sich doch wohl nun langsam daran gewöhnt haben, Kleider statt Hosen zu tragen.
Aber sicher ist wohl auch, dass sie Thorin niemals blamieren würde.

Ah ja, die Diva Thranduil ist ja noch nicht da. Na Pünktlichkeit scheint nur für die anderen da zu sein oder?

Wenn Elrond auch da ist, dann wird es bestimmt sehr wichtige Neuigkeiten geben.
Elrond ist und bleibt ein sehr angenehmer Elb, er ist immer freundlich und höflich anderen gegenüber, sofern es nicht seine Feinde sind.

Frauen unter sich, naja ein wenig, wenn man die Wachen, Kili und Thjaldur nicht mitrechnet. Aber die beiden verstehen sich ja schon seit Kindertagen.

Thranduil kann den Zauberer nicht ausstehen, hier merkt man es ganz deutlich.

Das kann Elrond und Gandalf nicht ernst meinen, Dain soll zurückkehren dürfen? Und dass alles, nachdem er versucht hat den König um seinen Berg, seine Frau und sein Kind zu bringen? Nee, also ich stehe da auf der selben Seite wie Thorin, Dain soll bleiben wo immer er auch jetzt ist und mal ehrlich, in Bruchtal ist er doch am besten aufgehoben, da kann er keinen schaden anrichten.

Thranduil und Elrond sind sich aber sowas von spinnefeind, aber hat denn Elrond so unrecht? Dain wird es sicher nocheinmal versuchen, Thorin den Berg streitig zu machen. Ich glaub Thranduil macht es sich etwas zu einfach. Vielleicht ist er aber auch schon zu lange auf Arda.
Da mag Elrond recht haben, man sollte niemals unvorsichtig sein und auf Vorgänge, so gering sie auch sein mögen, stets mit bedacht handeln, man kann nie wissen ob es nicht doch blutiger Ernst wird.

Stimmt, Kinder die müde sind und nicht mehr laufen wollen, können ganz schön schwer werden.
Nach einem langen Spaziergang, wo Tauriel Lenja und Kili zeigt, was alles mit dem Gold gemacht wurde, wollen sie nun auf den Rückweg machen. Nur haben einige Frauen aus Esgaroth was dagegen. Die stellen sich den Frauen und Kindern in den Weg.
Die haben mit Sicherheit keine gute Absichten.
Nur gut, dass Lenja die Lage sofort richtig eingeschätzt hat und Kili mit dem Kindern weg schicken will.
Kili hat keine andere Möglichkeit,als das zu tun, was Lenja ihm sagte.
Ich hoffe auch, dass Kili rechtzeitig Hilfe schicken kann.

Och nee, was für ein Schluss, so ein mieser Cliffhanger. Aber ein sehr gutes Kapitel.
Liebe Grüße, bis zum nächsten mal.
Wali

Antwort von LenjaKa am 14.04.2019 | 18:38 Uhr
Hallo liebe Wali,

ja, Tjaldur allein zu Hause bei Tante Dís hätte zu Beginn bestimmt für einige dicke Wuttränchen gesorgt. Auch Zwerglinge sind bekanntlich mit begnadeter Sturheit gesegnet... die dazugehörigen Zwergenmütter sind sicherlich auch nicht zu unterschätzen.

Auch wenn bereits einige Jahre ins Land gezogen sind und Wiedergutmachung gezahlt wurde, Handel miteinander getrieben wird und die Königreiche wieder eng miteinander verwoben sind, bleiben Spannungen zwischen Menschen und Zwergen nicht ganz ausgeschlossen. Gefühle lassen sich nicht einfach an- bzw. abstellen, wie es den Herrschern beliebt. Emotionen sind nur schwer zu leiten und könnten allen Beteiligten noch das Leben schwer machen, da hast du recht.

Die Menschen aus Esgaroth sind letztlich doch eng an das Schicksal der Zwerge aus dem Erebor gebunden. Gut, sie haben, nachdem Thal einst gefallen war, viele ihrer Verwandten aufgenommen. Sie haben eine neue Ära eingeleitet, aber die alten/neuen Nachbarn aus dem Einsamen Berg - genauso wie die Elben aus dem Waldlandreich - haben doch einen gewissen Einfluss auf ihren Alltag. Nun kommen Zwerge zu Besuch, deren Alter die Vorstellungskraft vieler Menschen zu sprengen vermag. Lebendig gewordene Sagengestalten, wenn man denn so will. Der reichste Mann Mittelerdes macht sich persönlich auf den Weg nach Seestadt. Báin muss noch lernen, genauso wie Tauriel. Aber auch Tjaldurs kleine Taktlosigkeit lässt sich noch verzeihen. Erfahrung macht bekanntlich den Meister. So durchlaufen sie allesamt eine harte Schule. Aber auch Lenja muss sich etwas zusammenreißen. Immerhin repräsentiert sie ein ganzes Volk.

Elrond und Thranduil sind Beweis dafür, dass auch Elben unterschiedlich sind. Ich reiße an dieser Stelle lieber keine Witze über die Haarfarbe, doch sind sie charakterlich recht verschieden. Bleibt abzuwarten, ob die beiden sich momentan noch einig werden. Thranduil und Bard werden bestimmt auch etwas gegen die Überlegungen haben, Dáin bald wieder bei sich begrüßen zu dürfen. Der Schrecken sitzt auch hier noch zu tief - Verluste hatten auch sie zu beklagen. Wie weit in die Zukunft die Überlegungen von Gandalf reichen, muss sich noch zeigen. Genauso, ob Thranduil "betriebsblind" oder "altersstarrsinnig" in Bezug auf die Meinung des Rates reagiert.

Am Ende rächt es sich, dass sie so unbekümmert durch Seestadt gelaufen sind. Mehr Wachen hätten eventuell abschreckender auf mögliche Angreifer gewirkt. Nun haben sie aber den Salat. Kíli muss zusammen mit der Wache und Báin die Kinder in Sicherheit bringen - und das, obwohl Bards Sohn ja selbst noch ein Kind ist. Entschuldige den kleinen Cliff. Es hatte sich an der Stelle so gut angeboten, dort einfach mal Schluss zu machen. ;-)

Wie immer danke ich dir an dieser Stelle sehr für deine stets detaillierten und sehr persönlichen Rückmeldungen, liebe Wali! Ich freue mich immer von dir zu lesen. :)
Hab noch einen schönen Sonntagabend und komm gut in die Osterwoche! Lass es dir die Feiertage gut gehen und mach dir eine schöne Zeit mit deinen Lieben!

Ganz liebe Grüße,
Len
01.04.2019 | 21:45 Uhr
Hallo liebe Len :)
Thorin war nicht erpicht darauf, Thranduil zu treffen und Bard hat sich wohl darauf eingestellt, buchstäblich zwischen den Stühlen zu sitzen. Dass Zwerg und Elb einander nicht grün sind, ist keine Neuigkeit aber zuletzt ist es unter den Nachbarn sehr friedlich zugegangen und die Waldelben haben Erebor sogar Beistand gegen Dain Eisenfuss geleistet. Doch nun kommt ein Konflikt auf, wo er gar keine erwartete hat. Zwischen Elrond und Thranduil herrscht Eiszeit oder mehr noch, eine alte Fehde. Elben verfügen über Selbstbeherrschung aber diese beiden würden sich am liebsten an die Gurgel gehen. Elrond ist der Klügere und Weitsichtigere aber auch Thranduils Vorwürfe sind nicht von der Hand zu weisen. Es muss seine Gründe haben, warum er sein Reich versucht, abzuschotten. Auch er erkennt die Zeichen, die darauf hinweisen, dass die Macht des Bösen wieder stärker wird. Thranduil will sein Volk aber nicht in einen weiteren Krieg hineinziehen lassen. Vielleicht begegnet er der Entwicklung auch mit mehr Gelassenheit. Er hat lang genug gelebt, um zu wissen, dass auf schlechte Zeiten irgendwann auch wieder gute folgen und sich nur noch darauf einstellt, die schlechten Zeiten auszusitzen. Wie auch immer. Elrond und Thranduil sind sich herzlich zuwider. Fehden werden nicht nur durch Zauberringe und Schwarze Magie ausgelöst.
Ob es klug war, Tjaldur, den Erben und größten Schatz des Königs unter dem Berge, nur unter dem Schutz einiger Wachen durch Esgaroth zu tragen? Esgaroth ist nicht Thal. Die Verluste in der Seestadt sind noch zu frisch. Menschen, die ihre Angehörigen verloren haben, hegen immer noch eine Groll gegen die Zwerge. Es waren nicht die Zwerge, die ihre Häuser verbrannt und ihre Kinder getötet haben aber mit den Zwergen hat es angefangen. Und unter denen, die ihr Hab und Gut verloren haben, gibt es "Gewinner", die jetzt ein besseres Leben führen als vorher und "Verlierer". Bard, so muss das für sie aussehen, hat der Seestadt den Rücken gekehrt. Tauriel und Lenja haben die Situation unterschätzt. Kili und die Wachen können nichts tun, als alles daranzusetzen, Tjaldur außer Gefahr zu bringen und zu hoffen, dass nicht an der nächsten Ecke der nächste Mob lauert. Bain kennt natürlich alle Schleichwege durch die Stadt. Für Tauriel und Lenja wird es eng. Fünf Angreifer stellen für Tauriel an sich kein Problem dar. Einen Trupp von Orks könnte sie aus dem Weg räumen, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber das sind Menschenfrauen und Tauriel wird deren König heiraten. Auch wenn sie sie in Notwehr tötet, könnte es Unruhen geben. Ist es das, was Bard gemeint hat?
Ich bin sehr gespannt und natürlich auch besorgt, wie es weitergeht....
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 14.04.2019 | 18:16 Uhr
Hallo meine liebe Luise :)

Auch Herrscher müssen zusehen, dass sie ihre Emotionen bestmöglich kanalisieren. Während Thorin noch ein wenig verschlafen in den Seilen hängt, graben Thranduil und Elrond gleich alte Streitigkeiten wieder aus. Herr Elrond scheint seinen Groll besser unter Kontrolle zu halten. Der Klügere gibt bekanntlich nach - ob das bei Thranduil die beste Taktik ist, muss sich noch zeigen. Genauso, ob Elrond überhaupt nachgeben will. Wenn man böse ist, könnte man beiden Elben Altersstarrsinn unterstellen. Doch vielleicht hat Thranduil letztlich nur die Konsequenzen aus dem gezogen, was in grauer Vorzeit bereits über Mittelerde hereingebrochen war? Behalten wir die beiden Streithähne weiter unter Beobachtung.
Für alle Beteiligten ist die Begleitung von Lenja und Tjaldur etwas Neues. Die Naivität/Unbekümmertheit hinter der Entscheidung wird Thorin und Lenja noch lange verfolgen. Sie haben den Besuch in Esgaroth sicherlich unterschätzt. Die Ruhe bei ihrem Einritt in die Menschenstadt hat allem Anschein nach getrogen. Drei Königskinder müssen nun schnellstens in Sicherheit gebracht werden. Auch Bard hat dieses Unheil wahrscheinlich nicht für möglich gehalten. Immerhin fliegen ihm seit Amtsantritt die Herzen der Bevölkerung nur so entgegen, da er "einer von ihnen" ist. Jedenfalls hatte er es bisher so empfunden. Ob Tauriel zuschlagen wird? Notwehr wäre jedenfalls gegeben.

Hab vielen Dank für deinen Kommentar, liebe Luise! Ich freue mich immer, wenn du mich an deinen Gedankengängen teilhaben lässt. :)
Ich wünsche dir einen guten Start in die Osterwoche und hoffe, dass du eine schöne, entspannte Zeit über die Feiertage verbringen wirst!

Ganz liebe Grüße,
Len
20.03.2019 | 21:44 Uhr
Hallo liebe Len :)
Tjaldurs erster Ausflug zu Pferde! Wie es sich für einen Prinzen und königlichen Thronerben gehört, zieht der kleine Zwerg hoch zu Roß in Seestadt ein. Wir wissen ja schon, dass Thranduil ein Herz für Zwerglinge hat, auch wenn ihn sonst nichts zu berühren scheint. Das fröhliche Zwergenkind im Tragegurt wird ihn gegenüber den Zwergen milde stimmen, zumal Tjaldur seit ihrer letzten Begegnung begonnen hat, zu sprechen :-). Wenn Thorin sich der Begegnung mit dem Elbenkönig nicht gewachsen fühlt, könnte er das "Reden" jemandem mit überwältigendem Charme überlassen. Seinem kleinen Sohn.
Tjaldur ist sehr gelehrig und versteht, dass er auf einem Pony nicht herumhampeln darf. Was er noch nicht versteht, ist, was Bor das "Ferkel.....Pony des Königs hin oder oder her :D:D" bei der Stute gemacht hat. Da macht sich Kili ganz umsonst Sorgen um Tjaldurs kindliches Gemüt.
Thorin schaut ein bisschen wehmütig auf die Zeit zurück, in der seine Neffen Kinder waren. Fili ist inzwischen weit entfernt in den Blauen Bergenund trägt die Verantwortung eines Herrschers. Kili sucht noch nach seinem Platz im Leben und hängt an seiner Familie. Thorin erinnert sich mit einem Schmunzeln daran, dass der kleine Kili so viel wilder war als Fili und Tjaldur. Das glaube ich jetzt gleich. Und Kili hat mutmaßlich schon als Zwergling die Fähigkeit perfektioniert, die Erwachsenen, auch und wahrscheinlich ganz besonders seinen Onkel, mit einem Welpenblick aus braunen Kulleraugen zum Einlenken zu bewegen :D. Onkel Thorin konnte natürlich nicht widerstehen, als der Kleine so herzzerreißend geweint hat, dass er lieber in Kauf nahm, von Dis einen Bart kürzer gemacht zu werden.
In den Blauen Bergen kehrt wieder Ruhe ein. Fili ist stärker aus dieser Zerreißprobe hervorgegangen. Er hat an Profil gewonnen und sich vor den Augen des Volkes und seiner Soldaten bewiesen. Sein besonnenes und souveränes Auftreten und seine Stärke müssen die Zwerge ebenso beeindruckt haben wie die Bestätigung seines Anspruchs als legitimer Herrscher durch die Raben. Er hat seine Feuerprobe bestanden. Seine Freunde haben ihm absolute Treue und Verlässlichkeit bewiesen. Gemeinsam habe sie fast Unmögliches vollbracht. Fili hat erkannt, dass er als Herrscher keine einsamen Entscheidung treffen und nicht alles mit sich selbst ausmachen muss. Die Ereignisse der letzten Tage und die Informationen, mit denen er nun leben muss, sind trotzdem schwer zu verkraften. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Soldaten ihm die Last abgenommen haben, als König über die Verräter zu richten. Es sieht auch so aus, als habe man Bjorn die Wahl gelassen, sein Leben wie ein Krieger selbst zu beenden. Die Wachen werden nicht so genau hingeschaut haben und Fili muss kein Todesurteil vollstrecken. Nur noch einen Brief schreiben. Seiner Mutter und Thorin mitzuteilen, was in den Ered Luin geschehen ist und wie sein Großvater, vor allem aber durch wessen Schuld sein Vater ums Leben gekommen ist, ist in einem Brief viel schwerer in Worte zu fassen als in einem persönlichen Gespräch. Dis wird die Trennung von ihrem Sohn mit diesen Nachrichten noch schwerer fallen.
Ich bin wie immer gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 31.03.2019 | 11:37 Uhr
Hallo liebe Luise :)

Mal schauen, ob Tjaldur und Thranduil am Ende die gleiche Sprache sprechen. Aber du hast schon recht, Tjaldur ist der charmanteste Zwerg im Dienste des Königs unter dem Berge. Vielleicht sollte Thorin auf dessen Geschick und Diplomatie als Geheimwaffe zurückgreifen.
Der kleine Prinz freut sich über vielerlei Dinge. Hauptsache, liebe Zwerge sind in seiner Nähe und begleiten ihn bei seinen Abenteuern. Was herumferkelnde Ponys angeht, ist Tjaldur noch vollkommen unbedarft und denkt sich nichts dabei. Vielleicht haben die Reittiere auch einfach nur gespielt? ^^
Was den kindlichen Charme angeht, kann Tjaldur sicherlich noch ein wenig von Kíli lernen. Der schafft es heutzutage auch immer noch mit wenig Aufwand und ein paar intensiveren Blicken aus braunen Augen ans Ziel zu kommen. Ich habe auch keinerlei Zweifel, dass Kíli die Erwachsenen manipuliert hat, ohne, dass es diesen immer bewusst war.
Fíli ist deutlich gestärkt aus dem ganzen Schlamassel herausgegangen. Er hat sich beweisen müssen und er hat es zusammen mit der Hilfe und Unterstützung seiner Freunde auch geschafft. Einiges werden die Verschwörer mit ins Grab genommen haben. Wie es Bjorn schaffte, sein Schicksal selbst zu besiegeln und wie die anderen letztlich umgekommen sind - es bleiben Fragen offen. Einiges deutet in Richtung der Wachen und Soldaten. Womöglich wollten sie so ihr einstiges Zögern wiedergutmachen.
Dennoch bleibt noch ein schwerer Weg vor ihm. Fíli muss seine Mutter und seinen Onkel informieren. Doch auch für Kíli wird es nicht so einfach werden, mit den neuen Informationen umzugehen. Auch wenn er seinen Vater niemals kennengelernt hat, wird es ihn zerreißen, seine Mutter traurig zu sehen und gleichzeitig seinen großen Bruder am anderen Ende Mittelerdes zu wissen...

Hab vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Luise!
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!

Alles Liebe,
Len
17.03.2019 | 21:00 Uhr
Hallo Lenja,
gegen die Sturheit einer Zwergin kommt auch ein König nicht an, besonderst wenn es sich um die eigene Gemahlin handelt.
Da wird Thjaldur aber große Augen machen, so hoch über der Erde, aber bei seiner Mama ist er sicher und kann den Ausflug sehr genießen.
So so, Kili wollte wieder einmal dass was Fili durfte, na so ist dass eben mit kleinen Geschwistern. Die hören erst auf, wenn sie bekommen haben was sie wollen.

Bjørn konnte wohl wirklich nicht mit der Schuld leben, seinen einzigen Neffen umgebracht zu haben.
Ich glaube nicht, dass die anderen Verschwörer sich selbst umgebracht haben, vielleicht sind sie ja hinterrücks überfallen worden, ich hoffe nur, dass es diesmal keine Verschwörer waren. Wenn es nur die Soldaten waren, dann soll es mir Recht sein.

Fili wird noch ein Brief schreiben müssen, der nicht so leicht zu schreiben ist. Wie soll er denn seiner Mutter schreiben, dass ihr Mann umgebracht worden ist? Das wird Fili sicher noch schwer fallen, aber von den wahren Umständen über Thrains Tot, wird er nicht so viele Kopfschmerzen bekommen.
Es mag ja unglaublich sein, aber es wird nicht so schmerzen, wie der Gewaltsame Tot seines Vaters.

Das war ein klasse Kapitel.
Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 18.03.2019 | 18:36 Uhr
Nochmals "Hallo"! :)

Falls du ein Geheimrezept gegen sture Frauen kennst, wird sich Thorin sicherlich mit viel Gold für deine Offenbarung erkenntlich zeigen. Er beißt sich an Lenjas Dickkopf wohl eines Tages noch die Zähne aus... Tjaldur ist wohl, genauso wie sein Vetter Kíli, ein kleiner Abenteurer. In jungen Jahren soll man bekanntlich viel lernen. Aber ja, es ist alles spannend für den Jungen und ein wenig furchteinflössend war es zu Beginn bestimmt. Doch wenn Mama und Papa dabei sind, kann doch kaum noch etwas schiefgehen.
Wem sagst du das. Ich muss mir heute noch anhören, dass ich immer alles durfte, woraufhin mein Bruder lange hinarbeiten musste. Das große Glück der kleinen Geschwister eben. Obwohl man sich auch schnell wieder verträgt. Immerhin braucht man doch Verbündete. Und keiner kann so gut schweigen, wenn Schabernack angestellt wird, wie die Geschwister. Das hat Fíli bestimmt auch schnell wiedererkannt, nachdem das kleine Drama beendet war.

Bjorn hat wahrlich Schuld auf seine Schultern geladen und er wusste, welches Schicksal ihn erwartet. Vielleicht war es aber auch der eigene Stolz, der ihn neben der Verzweiflung und Schuld so handeln ließ. Als alter Krieger wollte er sich womöglich nicht von dem - in seinen Augen - hergelaufenen Bürschchen das Leben nehmen lassen. Ein Krieger handelt bekanntlich. Doch Bjorn wäre eine Verteidigung nicht möglich gewesen. Womöglich hat er sich auch deshalb für den Freitod entschieden.
Die anderen Verschwörer werden ihr Ende wohl mit ins Grab nehmen. Keiner kann Fíli eine Antwort auf seine Fragen geben. Die Raben wollen von nichts wissen. Vielleicht haben sie wirklich nichts gesehen. Ob es die Soldaten waren? Eine Verkettung unglücklicher Zustände oder doch Räuber oder Strauchdiebe? Nur Mahal wird es wissen.

Fíli hat neben den schweren Ereignissen noch einen weiteren Gang zu gehen. Er muss seiner Mutter und Thorin von den Verstrickungen berichten. Von Alùns Rolle beim Tod seines Vaters und dem Versuch, Fíli zu töten. Dass es einen Halbbruder gegeben hat, kann er wohl auch nicht für sich behalten. Thorin und Dís haben ein Recht darauf zu erfahren, was geschehen ist. Vom Schicksal Thráins mal ganz abgesehen. Das einzige, was Fíli wohl beruhigen wird, ist die Annahme, dass sowohl Thorin als auch Kíli dann bei seiner Mutter sein werden, wenn er es nicht vermag sie in den Arm zu nehmen.

Hab vielen Dank für dein Lob und die liebe Rückmeldung, Wali! :)
Ich wünsche dir eine schöne Woche!

Ganz liebe Grüße,
Len
06.03.2019 | 17:32 Uhr
Hallo Lenja,
es ist klar, das die Situation auf die Frauen verstörend, erschreckend und Übelkeit erregend sein muss. Noch kann Fili sich nicht um Visna kümmern, denn noch steht er, obwohl er schon viele Schlachten geschlagen hat, selbst unter Schock. Man hat ihm der Rache beraubt, und nicht einer der Wachen war es, nein Bjørn selbst, einer der Verräter hat Alun getötet, sei es nun, weil dieser sein Neffen umbrachte oder aus einem anderen Grund.
Fili hätte sicher selbst das Urteil über Alun gefällt. Nur langsam kann er sich wieder auf das hier und jetzt konzentrieren.

Eines ist jedoch absolut sicher, Alun kümmerte ein Zwergenleben nichts, für ihn war nur er selbst der wichtigste und Garin war dabei alles zu verraten.
Das Bjørn nun seinen Neffen betrauert ist ganz allein seine Schuld, er kann ihn nun nur noch schnell Töten, damit er nicht weiter leiden muss.
Klar das Fili noch immer nicht verstehen kann, warum alles so gekommen ist.
Warum Bjørn und sein Neffe ihm ans leben wollten.
Fili weiß, das Bjørn ihm nicht mehr davon laufen kann, er ist ein gebrochener Zwerg, er hat alles verloren. Fili gewährt ihm die Zeit um Garin auf seinem letzten gang beizustehen.

Die anderen Aufrührer sind im durcheinander entkommen, sie werden sich sehr gut im Berg auskennen und werden sicher ein Platz haben wo sie sich sicher fühlen. Ob die Frauen wirklich unwissend sind sei dahin gestellt, ich glaub auch, dass die Zwerge bald wieder auftauchen werden.
Visnas Vorschlag hat was für sich, aber er kann auch schnell ins Gegenteil umkehren.

Der hat Nerven, jetzt sagt er auch Fili über was sie niemals reden sollten? Nur gut, dass Fili nicht darauf reagiert und ihn doch über seine Familie ausfragt. Was er da allerdings zu hören bekommt, lässt selbst Fili nicht ganz kalt.
Aber auf Filis frage, warum er Thrain die Treue hielt konnte Bjørn nicht beantworten, er wollte es nicht wahr haben, dass Thrain niemals zu sein Wort steht.

Fili weiß nun wo er bei Bjørn ansetzen muss, nun erfährt er, warum das alles. Aber von Einsicht ist bei Bjørn nichts zu sehen, im Gegenteil, er gibt wieder Thorin und ihm die Schuld. Er wollte Filis Ende, damit er sich an Thrain und Thorin rächen konnte? Was ist das den bitte für eine Logik?

Bjørn legt sich alles so zurecht, wie er es gerne hätte.
Fili hat da schon Recht, wenn er mit seinem Neffen zu Thorin gegangen wäre und ihm alles genau erläutert hätte, Hätte Thorin Garin bestimmt in der Familie willkommen geheißen, aber so?
Nun bekommt er seine gerechte Strafe.

Nun sitzt Fili schon seit Stunden in seinem Arbeitszimmer und seine Gedanken drehen sich im Kreis. Er muss ein Todesurteil fällen und ausführen, aber selbst ihm ist nicht wohl dabei. Obwohl Bjørn so viel Schuld auf sich geladen hat, kann Fili es nicht über sich bringen ihn einfach zu töten.
Aber er wird sicher ein Weg finden, um der Gerechtigkeit genüge zu tun.

Das war war mal wieder ein klasse Kapitel.
Bin mal gespannt, wann er Thorin und seiner Mutter die Neuigkeiten mitteilt und was sie dazu sagen werden.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 18.03.2019 | 18:18 Uhr
Hallo liebe Wali,
auch wenn man sich auf das vermeintlich Schlimmste einstellt, ist die Realität manchmal doch heftiger als gedacht. Die Zwerginnen sind zwar nicht zartbesaitet, doch diese rohe Gewalt zwingt sie dann doch in die Knie. Auch Fíli samt seiner Verbündeten ist schockiert über das, was sich vor seinen Augen abspielt. Letztlich sterben zwei Zwerge im Durcheinander, was sie selbst inszeniert haben. Bei Alùn und Bjorn handelt es sich um gewissenlose Typen. Doch dass Gárin stirbt, hätte wohl sein Onkel niemals gewollt. Auch wenn er an dessen Ende nicht ganz unbeteiligt ist.

Fíli versteht die Welt nicht mehr. Es ist auch nicht verwunderlich, dass er unter Schock steht. Unbekannte wollen ihm ans Leder. Zwei von ihnen sterben, einer lässt sich gefangen nehmen und der Rest entkommt. Mit Bjorn zu sprechen, gleicht bald einem Ritt auf einem Pulverfass. Aber um an Informationen zu gelangen, bleibt Fíli kein anderer Weg. Bjorn will nicht einsehen, dass er am Tod von Gárin Schuld trägt. Immerhin hat er seinem Neffen Dinge eingeredet, die gelogen waren. Er hätte es selbst besser wissen müssen, denn immerhin hat Thráin seine Treue einst mit Füßen getreten. Nun ist Bjorn allein und muss zusehen, wie er mit der Gefangenschaft und dem Verlust fertig wird. Ich glaube, wenn man von Hass und Rache zerfressen ist, dann hält man sich nur an diese Gefühle und Sinnhaftigkeit rutscht weit nach hinten. Ob man sich guten oder schlechten Gefühlen hingibt - am Ende setzt der Verstand ein wenig aus. Zumal es immer einfacher ist, wenn jemand anders die vermeintliche Schuld an der eigenen Misere hat.

Fíli ist wahrscheinlich weniger impulsiv als Thorin. Dieser neigt ja hin und wieder auch zu Übersprunghandlungen. Erst nach der Tat wird der Verstand eingeschaltet. Da schützt ihn das Alter auch nicht immer vor Fehlentscheidungen. Wohingegen Fíli noch recht jung ist. Er hat zwar viel erlebt, doch Recht zu sprechen ist er nicht gewohnt und dann gleich solch ein Urteil. Es ist nicht auszuschließen, dass er ein wenig Mitleid für Bjorn empfindet. Bei Alùn ist dieses ja völlig ausgeschlossen, wie seine Reaktion Visna gegenüber zeigte. Fíli will nichts tun, was er am Ende bereut. Er weiß, dass er durchgreifen muss. Und doch sind solche Situationen einfach zu unbekannt und neu für ihn. Er kann ihre Auswirkungen noch nicht ganz überschauen.
Auf alle Fälle wird er seinen Onkel und seine Mutter über die Begebenheiten in Kenntnis setzen. Was die beiden da erfahren werden, wird wohl auch ihnen den Boden unter den Füßen wegreißen. Aber bis dahin wird es noch etwas dauern.

Hab vielen Dank für deinen Kommentar, Wali! Es freut mich immer wieder, von dir hier zu lesen!
Wir lesen uns gleich noch einmal. Ein Review wartet noch auf die Beantwortung. :)

Len
04.03.2019 | 10:41 Uhr
Ohha. Wie die Sicht doch über die ganzen Jahre der Wut verzerrt werden kann.
Eigentlich kann einem Bjørn leid tun. Den Schmerz, Ablehnung und das ganze Leid hat ihn wirklich blind gemacht.

Und Fili? Ja er ist kein Mörder. Aber das Gesetzt sieht einen klaren Weg vor. Dies macht ihn nicht zum schlechteren Zwerg. Jedoch wie werden ihn seine Gefühle hinsichtlich seines ermordeten Vaters leiten und handeln lassen?! Wird er der Wut nachgeben ?! Wird Visna Fili auffangen können?
Ich bin gespannt auf das nächste Kapitel

Antwort von LenjaKa am 18.03.2019 | 17:56 Uhr
Hallo Talia3000,

in Bjorns Welt gibt es wohl kaum noch ein Fünkchen Freude. Jedenfalls wird es schwer, diese zu finden, wenn man sich selbst nur auf das eine Ziel versteift: Rache. Für wen er sich letztlich rächen will, ist nach all den Jahren schwer zu sagen. Ursprünglich war es wohl das Schicksal seiner Schwester und seines Neffen, für das er Thráin bluten lassen wollte. Aber wenn man ehrlich ist, dann wirkt seine Enttäuschung größer. Er fühlt sich von Thráin hingehalten, wenn nicht gar gedemütigt. Immerhin zeigt dieser ihm - nach unzähligen Jahren der Treue - letztlich sein wahres Gesicht. Wenn man einmal Fahrt aufgenommen hat, wird es wohl schwer, sich aus diesem Teufelskreis wieder zu befreien. Am Ende sind dann alle schuld, die irgendwie mit Thráin in Verbindung standen und ein vermeintlich besseres Leben hatten.

Fíli hadert. Ränkespiele waren noch nie seins und nun Urteile selbst verstrecken zu müssen, behackt ihm gar nicht. Bjorn ist ihm sicherlich zuwider und doch ist dieser eine andere Hausnummer als Alùn. Bei dem hätte er wohl nicht lange gezögert. Er weiß, dass er mit zweierlei Maß misst und genau das bereitet ihm Sorge. Er muss hart durchgreifen, das weiß er. Er muss Recht sprechen. Er kann es sich nicht erlauben, als zu zaghaft zu gelten. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Fíli noch recht jung ist. Auch wenn er schon viele Grausamkeiten der Welt gesehen hat und eine große Schlacht schlagen musste, so wird er von Unsicherheit stets begleitet.

Hab vielen Dank für deine Rückmeldung! Ich hoffe, das neue Kapitel löst ein paar der Fragen. :)

Liebe Grüße,
Len
22.02.2019 | 00:29 Uhr
Hallo Lenja,
bei dieser Information musste es Fili ja so ergehen, sowas lässt doch niemanden kalt. Langsam sickert diese Erkenntnis zu ihm durch. Gut das Bofur und Visna zur Stelle waren, als Filis Beine einknickten und sie ihn gemeinsam zum Sofa bringen konnten.
Schwer ist es dies zu akzeptieren, aber niemand kann es ungeschehen machen. Wie wird wohl seine Mutter und Thorin darauf reagieren? Wenn schon die Freunde dies nicht begreifen können.

Nun beginnt es also, die Aufwiegler machen ernst. Wenigstens ist der Hauptmann und einige der Soldaten noch auf der Seite des Fürsten.
Das dies passiert, damit hatten sie alle ja gerechnet, aber nicht, dass es so bald geschieht.

Die einfachen Zwerge glauben natürlich den Aufwieglern, aber als der Fürst mit seiner Frau und seinen Freunden auftaucht, werden sie leicht unsicher.

Fili kann sich nur durch die gute Ausbildung von Thorin so gut beherrschen, am liebsten würde er Alun wohl sofort einen Kopf kürzer machen.
Aber diese Souveränität und Kaltschnäuzigkeit lässt das Volk schnell Unsicher werden.

Nach der Ankündigung von Garin, wird das Volk wieder nervös und wieder behält Fili die Ruhe, als er seinem Gegner widerspricht. Einige Zwerge werden wohl nun doch Nachdenklich, haben sie doch das Ende von Frerin miterlebt. Aber andere glauben dem Lügner.

Wieder wird alles getan um die Masse gegen den Fürsten aufzuhetzen, nun wird auch noch Thorin und Dis zu Mördern und Verrätern erklärt.
Garin erzählt weiter seine Lügen, die er von jemand anderem vorgesagt bekommen hat.

Fili muss nun handeln und er tut es so, wie er es von seinem Onkel gelernt hat.
Fili konnte nun die Notizen von Norik nutzen und dies tat er auch, was viele zum Nachdenken brachte.
Alun konnte sagen was er wollte, der ankommende Rabe, der sich auf Filis Arm niederließ sprach eindeutig wer der rechtmäßige Herrscher war.

Fili stellt Garin zur Rede, aber Garin will es nicht glauben. Er fragt seinen Onkel, doch dieser bringt ihn einfach um, als ihm zu antworten und auch Alun findet den Tot, was schade ist, da Fili ihn bestimmt selbst gern Hingerichtet hätte.

Ich hoffe doch sehr, dass die anderen Aufwiegler gefangen genommen werden und ihrer gerechten Strafe entgegen sehen.

Das war ein sehr spannendes Kapitel, gut dass das Volk nun weiß, das Fili der rechtmäßige Herrscher ist..

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 03.03.2019 | 11:39 Uhr
Hallo liebe Wali,
ja, die neueste Information aus Noriks Aufzeichnungen hat Fíli im wahrsten Sinne umgehauen. Alter Schmerz wird wieder zu Tage befördert und die Erkenntnis, dass es doch kein Unfall gewesen ist, macht diesen Schmerz wohl noch schlimmer... Dís und Thorin werden von dieser Erkenntnis wohl früher oder später noch erfahren. Und auch ihre Welt bekommt dadurch sicherlich tiefe Risse.

Angriff soll ja bekanntlich die beste Verteidigung sein. Die Verschwörer sind durch Norik und den Einbruch bei Bjorn aufgeschreckt worden. Nun müssen sie schnell handeln, um ihre Ziele zu erreichen und Fíli unter Druck zu setzen. Dieser glaubt ja kaum noch an die Treue seiner eigenen Wachen, wenn er sich den Haufen an Aufrührern ansieht.
Zwerge sind nicht dumm, handeln - meiner Meinung nach - aber meist höchst emotional und affektiv. Wenn einer daherkommt und nicht nur behauptet, sondern auch halbwegs stichhaltig argumentiert, dass es zu Machtmissbrauch gekommen ist, werden sie erstmal hellhörig. Auch wenn sie wohl alle ein wenig zu Raffgier neigen, können sie so ein Verhalten bei anderen nicht tolerieren. Mord und Totschlag in der eigenen Sippe lässt sich noch weniger beschönigen. Die Versammelten schwanken also irgendwo zwischen Erstaunen, Wut und Loyalität.
Das Zünglein an der Wage wird der Rabe gewesen sein. Fíli hat vieles richtig gemacht. Thorin wäre stolz auf ihn gewesen. Natürlich hätte es ihm auch um die Ohren fliegen können, aber Noriks Aufzeichnungen in Verbindung mit dem Erscheinen des Raben lassen kaum zu ernsthafte Zweifel zu.
Und dann geht's sehr schnell. Alùn ersticht Gárin und wird selbst von Bjorn niedergestreckt. Ende gut, alles gut? Wohl eher nicht. Denn, genau wie du schon angemerkt hast, gibt es ja noch weitere Verschwörer. Und auch Bjorn ist kein Unschuldslamm. Der arme Fíli... Aber bald hat er es geschafft. Ein wenig Verschnaufpause sei auch ihm bald wieder gegönnt.

Hab lieben Dank für deinen Kommentar, Wali! Es freut mich jedes Mal, wenn du mir schreibst. :)
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße,
Len
21.02.2019 | 17:49 Uhr
Hallo liebe Len :)
Das ist mal wieder ein ganz fabelhaftes und großartiges Kapitel! Wirklich fesselnd und so spannend!
Fili ist an diesem Tag aus Thorins Schatten getreten. Er ist über sich selbst hinausgewachsen. Von diesem Tag an ist er nicht mehr nur der Neffe und Statthalter des Königs, er hat sich den Respekt, den ein Volk seinem Fürsten erweist, verdient. Natürlich verdankt er es vor allem seinen Freunden, die so gründlich und mutig recherchiert haben, dass er auf die Auseinandersetzung vorbereitet war. Ein bisschen Glück war auch dabei. Noriks Tagebuch haben sie keinen Moment zu früh gefunden. Die königlichen Wachen beweisen absolute Loyalität und da sind offenbar auch viele, vor allem von den älteren Zwergen, die den Verrätern keinen Glauben schenken. Sie warten ab und beobachten. Die entscheidende Wende bringen die Raben. Was für ein eindrucksvolles Bild! An den Raben zweifelt niemand. Der Rabe entlarvt den Verrat.
Garin wurde benutzt wie eine Marionette. Er hat geglaubt, was man ihm erzählt hat. Bjorn hat vermutlich selbst an das geglaubt, was die Grundlage für seinen Hass war. Er hätte es besser wissen müssen. Alun hat sein wohlverdientes Ende gefunden. Er war skrupellos, habgierig, rachsüchtig, machtgierig und wirklich bösartig. Fili wird sein rasches Ende allerdings bedauern. Er hätte ihm lieber ein anderes bereitet. Allerdings ist es besser, dass er nicht die Entscheidung über eine möglichst grausame Hinrichtung treffen muss.
Fili ist an diesem Tag vor allem deshalb über sich hinausgewachsen, weil er, obwohl es ihm gerade erst den Boden unter den Füssen weggezogen hat und er innerlich vollkommen aufgewühlt sein muss, absolut souverän und kaltblütig agiert. Nicht anders hätte Thorin mit all seiner Erfahrung das gemacht.
Noch ist es nicht ausgestanden, aber die größte Gefahr ist gebannt.
Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 03.03.2019 | 11:25 Uhr
Hallo liebe Luise :)

Das freut mich wahnsinnig, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat! Hab vielen Dank für das tolle Lob!
Fíli musste sich wahrlich bewähren. Keiner konnte ihm diese Aufgabe abnehmen. Natürlich konnte er sich der Hilfe und Unterstützung seiner Freunde sicher sein, aber wie die Wachen und Krieger weiterhin zu ihm und seiner Regentschaft standen, stand lange Zeit in den Sternen. Das Argument, Thorins legitimer Nachfolger bzw. Stellvertreter in Abwesenheit zu sein, mochte am Ende vielleicht nicht alle Anwesenden überzeugen. Schließlich kommen da Zwerge daher, die plötzlich etwas anderes behaupten. Ohne die Raben wäre dieses Schauspiel womöglich noch nach hinten losgegangen. Einen deutlicheren Beweis für die Macht mag es wohl kaum geben. Zumal der Rabe auch vom Verrat und Komplott Bescheid weiß.
Ein wenig mutet Gárin als tragischer Held an. Er wurde umschmeichelt und man hat seine Not sowie Gefühle ausgenutzt. Selbst Bjorn, als sein Onkel, hat dies ausgenutzt. Am Ende haben viele dafür bezahlt, was sie getan haben. Alùn ist von Bjorn niedergestreckt, Gárin ist für seine Naivität bestraft und Bjorn für seine Mittäterschaft mit dem Tod des Neffen bestraft worden. Aber noch gibt es weitere Verschwörer, die im Tumult nicht vergessen werden dürfen. Ich gebe dir da Recht, dass Fíli für Alùn mit aller Wahrscheinlichkeit ein anderes Ende vorgesehen hätte. Doch ob er es genauso sieht, muss sich noch zeigen. Der Arme ist momentan noch mitten im Durcheinander und muss erst einmal realisieren, welchem Schicksal er noch im rechten Moment entkommen ist. Dass er im Nachhinein auch stolz auf sich und seine Mitstreiter sein kann, wird noch ein wenig Zeit bedürfen.
Ja, vieles scheint nun gebannt. Aber man weiß bekanntlich nie so genau, was hinter der nächsten Ecke noch lauert. ;)
Hab nochmals ganz lieben Dank für deinen Kommentar, Luise! Ich freue mich immer von dir zu lesen!

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag! Bis demnächst!
Alles Liebe,
Len
19.02.2019 | 09:05 Uhr
LenkaKa ich hab dem neuen Kapitel schon entgegen gefiebert. Leider hab ich es viel zu schnell zu Ende gelesen :-(
Jetzt freue ich mich auf das nächste. Dein Schreibstyle gefällt mir sehr gut.

Antwort von LenjaKa am 19.02.2019 | 09:52 Uhr
Hallo Talia3000,

hab vielen Dank für deinen Kommentar!
Es freut mich zu lesen, dass du schon auf das neue Kapitel gewartet hast und es dir, allem Anschein nach, auch gefallen hat. Anfang März (genauer am 3.3.) geht's hier dann weiter. Da das aber schon nächste Woche Sonntag ist, lässt sich die Wartezeit hoffentlich verschmerzen. ;-)
Schön, dass dir mein Stil so gut gefällt. Das kleine Lob nehme ich gern an und hoffe, dass du auch weiterhin so viel Spaß und Freude beim Lesen meiner Geschichte hast.
Vielleicht hast du ja Lust, bald wieder etwas von dir hören zu lassen. Ich würde mich sehr freuen!

Nochmals lieben Dank für deine Rückmeldung.
Liebe Grüße,
Len
07.02.2019 | 21:23 Uhr
Hallo liebe Len :)
Norik war nicht wohl in seiner Haut. Er hat geglaubt, schlau zu sein, sich auf einen Handel eingelassen, von dem er sich Gewinn versprochen hat und aus dem er schließlich nicht mehr aussteigen konnte und hat mit seinem Leben bezahlt. Im Grunde war er nichts als ein kleiner Gauner. Im Laufe der Zeit ist ihm klar geworden, worauf das Unternehmen, dem er sich angeschlossen hat, wirklich hinausläuft. Mit den Aufzeichnungen hat er wohl geglaubt, die Drahtzieher notfalls erpressen zu können, um sich selbst zu schützen. Nun ist er tot, hinterlässt aber wertvolle Informationen, die Alun, Reyk, Bjorn und die Anderen ans Messer liefern können. Einige der Beteiligten mögen wie Norik aus Gewinnsucht an der Verschwörung beteiligt sein, Alun ist der eigentliche Drahtzieher. Er ist, nach dem, was Noriks Aufzeichnungen sagen, ein skrupelloser, grausamer, hinterhältige, gewissenloser Mann und spielt bereits seit Jahrzehnten seine Rolle perfekt. Thorin und Dis haben ihm vertraut. Fili hat sich gefragt, ob er in der Lage sein wird, hart gegen einen Hochverräter durchzugreifen , um ein Exempel zu statuieren. Das war, bevor Ori die ungeheuerlichste Information aus Noriks Notizen herausgelesen hat: Alun hat Filis Vater getötet. Damit hat er definitiv sein Todesurteil unterschrieben. Fili wird aber beweisen müssen, ob er kaltblütig genug ist, sich nichts anmerken zu lassen, bevor die Verschwörung nicht restlos aufgedeckt ist und er die Falle zuschnappen lassen kann oder ob er blindlings zuschlägt. Bjorns Hass auf den König unter dem Berg und seine Angehörigen ist komplexer zu verstehen. Seine Rachsucht ist nicht geringer als Aluns, entstand aber ursprünglich daraus, dass er seine Schwester offensichtlich geliebt hat und Thorin für ihr Schicksal, wie auch immer das ausgegangen ist, verantwortlich macht. Warum er ausgerechnet auf Thrain keinen Groll hegt, ist merkwürdig. Ich vermute, was Thrain betrifft, geht Bjorn von falschen Tatsachen aus. Seine Hass auf Thorin ist zu einer fixen Idee geworden. Er handelt nur bis zu einem gewissen Grad eiskalt berechnend wie Alun und kann seinen Hass weniger gut zügeln. Er hat nichts mehr zu verlieren. Alun benutzt ihn genauso, wie er Garin benutzt. Bjorn ist unberechenbar. Alun wird bis zum letzten Moment hochmütig und boshaft sein.
Nori hat eine Sternstunde. Wer wäre abgebrühter und kaltblütiger aber auch gewiefter als ein geübter Gauner, als es darum geht, unter der Gefahr, entdeckt zu werden, nach Noriks Versteck unter dem Schrank zu suchen und hinterher die Spuren professionell zu verwischen! Dori mag es den Angstschweiß auf die Stirn treiben, aber Nori macht so etwas nicht zum ersten Mal.
Nun sind sie in ihren Ermittlungen ein entscheidendes Stück vorangekommen. Um die Verschwörer zur Strecke zu bringen, muss Fili aber noch herausfinden, wem in seinen Wachen er sicher vertrauen kann.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 17.02.2019 | 17:44 Uhr
Hallo liebe Luise :)

Wie hieß der Spruch? Begebe dich nicht in Gefahr, sonst kommst du darin um? Norik hat sein Wissen und Handeln letztlich mit dem Leben bezahlt. Gier und Dummheit hat sich leider schon viel zu oft gerächt. Norik ist sicherlich eher als kleines Licht bei der Unternehmung anzusehen. Eine Spielfigur, die die anderen brauchten, um sich zu bewaffnen oder, die bei gegebener Zeit einfach weg sah und sie machen ließ. Seine heimlichen Aufzeichnungen - so heimlich können sie nun auch nicht mehr sein, wenn Reyk auf der Matte steht - können den Freunden um Fíli jedoch auf die Sprünge helfen.
Die neuerliche Information, dass Alùn schon unzählige Jahrzehnte der Feind ist, überstrahlt bald den gesamten Komplott. Fíli muss aufpassen, dass diese Erkenntnis ihn nicht zu Fall bringt. Alùn ist wohl als Spitze des Eisbergs anzusehen, doch seine Kumpanen - vor allem Bjorn - sind nicht zu unterschätzen. Ihre Motivation ist vermutlich anderer Natur, aber nicht minder gefährlich. Denn vor allem Bjorn handelt deutlich emotionaler. Die fixe Idee, seine Schwester zu schützen und ihr Schicksal ggf. zu rächen, mischt sich bei ihm mit extremen Gefühlen. Rache, vermeintliche Gerechtigkeit, falsch verstandene Liebe, Hass, Wahn - die Mischung macht es am Ende und Bjorn verfällt der Raserei, wenn er getriggert wird. Letztlich scheint er auf der Suche nach einem oder mehreren Schuldigen zu sein. Doch ob er sich selbst dabei von allen Vorwürfen freispricht?
Nori ist schon eine coole Socke. ;) Wenn andere mit den Zähnen klappern und schon bald ohnmächtig werden, verfällt er in Tiefenentspannung und zeigt, was er drauf hat. Einer muss ja den Überblick behalten.

Hab lieben Dank für deine Rückmeldung, liebe Luise! Ich hoffe, das neue Kapitel bleibt ähnlich unterhaltsam.

Dir noch einen schönen Abend und einen schönen Wochenbeginn! :)
Liebe Grüße,
Len
05.02.2019 | 14:29 Uhr
Hallo Lenja,
oh man, da hatte Nori aber wirklich Glück gehabt, das der Hauptmann nichts verstanden hat.
Mann kann ja nie vorsichtig genug sein.
Dori kann es nicht lassen, er muss erst einmal seinen üblichen Kommentar abgeben, aber Nori weiß, das die Zeit drängt und so sagt er ihm, was er von dem Toten gehört hat. Nur damit sie die Sachen finden, die der Mörder nicht gefunden hat und endlich hilft er ihm dabei.

Schnell hat Nori das Geheimversteck gefunden.
Während Dori den Gang im Auge behält, findet Nori Schmuck und Pergamente.
Nach einer kurzen Sichtung, hat Nori erkannt, dass es genau das ist, was ihnen noch gefehlt hatte.

Nori erklärt seinem Bruder, was genau er da gefunden hat, als es dem ältesten nun klar wird, verliert er an Farbe.
Beiden ist klar, dass sie sofort mit Fili reden müssen.

Jetzt nachdem sie alles lesen wird klar, dass sie Fili töten wollen und Thorin einen Vater und Bruder Mord anhängen wollen.
Alun wollt schon immer Dis haben und hat dann dafür gesorgt, dass sie zur Witwe wird. Zu blöd. das Dis ihren Mann von ganzem Herzen geliebt hat und niemand kann seine Stelle einnehmen.

Der Waffenmeister und Ausbilder gehören zu den Verrätern, aber wer von den Soldaten und Offizieren steht noch treu zu Fili?

Wann wird Fili Thorin unterrichten?
Wird er seiner Mutter von den neuen Erkenntnissen berichten?

Das war mal wieder ein spannendes und informatives Kapitel.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 17.02.2019 | 17:29 Uhr
Hallo Wali,
ja, es war so einiges in den Blauen Bergen los.

Mit Noris Hilfe sind sie nun an Beweise gekommen. Auch wenn diese der Wache das Leben gekostet haben, helfen sie den Freunden um Fíli weiter. Dass Dori aus einem ganz anderen Holz geschnitzt ist als sein Bruder, mag nicht verwundern, doch weiß auch er, dass nun die Zeit zum Handeln gekommen ist. Langes Lamentieren hat keinen Sinn. So fügt auch er sich Noris Anweisungen.
Aber was durch die Schriftstücke erfahren, lässt alles andere als hoffen. Nicht nur, dass sie nun bestätigt bekommen, was sie erahnten. Nein, es geht noch eine deutliche Spur härter. Gárin soll Fíli beerben. Als ob dies nicht schon ein Schock wäre, zeigt Alùns Vergangenheit ein schauriges Bild. Er hat allem Anschein nach Fílis und Kílis Vater auf dem Gewissen. Den Mann, der doch eigentlich bei einem furchtbaren Unfall ums Leben gekommen sein soll. Die Ereignisse überschlagen sich und nehmen Dimensionen an, die kaum noch zu durchdringen sind.

In diesem Durcheinander ist es Fíli kaum möglich einen klaren Gedanken zu fassen. Er muss sich beweisen. Er ist auf sich allein gestellt. Seine Mutter und sein Onkel können ihm nicht helfen. Wie die zwei die Geschehnisse samt aller Umstände aufnehmen, das vermag sich Fíli nicht vorzustellen. Zumal er wohl selbst erst einmal handeln muss statt über die Folgen der Informationen nachdenken zu können. Sein Wissen wird seiner Mutter auf alle Fälle abermals das Herz brechen. Doch muss er zusehen, dass er selbst in dieser verzwickten Situation keinen Schaden nimmt. Das wäre Dís' Untergang.

Hab lieben Dank für deinen Kommentar und die vielen Gedanken, an denen du mich teilhaben lässt, liebe Wali! Ich hoffe, es geht genauso spannend mit dem neuen Kapitel weiter. :)

Dir noch einen schönen Sonntagsabend und morgen einen guten Start in die neue Woche.
Ganz liebe Grüße,

Len
22.01.2019 | 00:32 Uhr
Hallo Len,
Dank Bilbo kennen sie nun einige der Verschwörer, gut das Bilbo den Wächter gut beschreiben konnte.
Fili und die anderen berichteten Bilbo was sie alles über die genannten Zwerge wussten und wieder ist es Bilbo, der sie weiter bringt. Er hat die richtigen Schlüsse aus den Informationen herausgehört.
Und auch Ori konnte weitere Informationen liefern, es läuft also alles auf ein Racheakt hinaus? Weil da einer ist, der sich nicht zu benehmen wusste und deshalb von Thorin bestraft wurde.
Ob dieser Garin weiß, das er nur eine Marionette ist?

Ob Alun mit dem mord an Norik was zu tun hatte? Jedenfalls konnte er ihnen noch einen Namen nennen und er gehört auch zu den Verschwörern. Ich hoffe doch sehr, das der Hauptmann, der Dori und Nori begleitete wirklich treu zu Fili steht.

Nun bin ich gespannt, ob die Freunde um Fili den Putsch aufhalten können und die Verschwörer ihre gerechte Strafe bekommen.

Das war mal wieder ein spannendes Kapitel.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 03.02.2019 | 16:49 Uhr
Hallo liebe Wali,

auf Bilbo können die Zwerge bei ihrer Suche nach den Verschwörern wirklich zählen.
Ob Zwerge gut darin sind, Rätsel zu lösen, weiß ich nicht. Aber sie geben zusammen mit dem Hobbit ihr bestes. Vor ihnen liegen viele Gefahren. Wer da welche Rolle einnimmt und unter welcher Motivation handelt, das müssen sie erst noch herausfinden. Manches ist letztlich nicht so, wie es im ersten Moment scheint. Doch es bleibt hoch gefährlich.
Zumal sie wirklich noch nicht sicher sein können, ob die Wachen weiterhin zu Fíli halten oder vielleicht auch teilweise in diese Machenschaften verstrickt sind.
Ein wenig mehr Klarheit könnte das neue Kapitel bringen, das ich eben hochgeladen habe. Aber es könnte auch sein, dass es auch neue Fragen aufwirft... schau einfach mal vorbei. ;-)

Ich habe mich wie immer sehr über deinen Kommentar samt der vielen Gedankengänge gefreut.
Hab noch einen schönen Restsonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Ganz liebe Grüße,
Len
20.01.2019 | 17:15 Uhr
Hallo liebe Len :)
Ein Hobbit ist definitiv nicht für Hochleistungssport gemacht, auch wenn Bilbo auf dem Weg zum Erebor bewiesen hat, wie gut er zu Fuß ist und wie zäh Hobbits im Allgemeinen sind, wenn es darauf ankommt. Jetzt ist er aber etwas aus der Übung. Die Nachricht, die er mit heraushängender Zunge überbringt, ist allerdings hochbrisant. Sie bestätigt die Theorien, die Ori anhand von Aufzeichnungen aufgestellt hat und führt zu einem weiteren Zwerg. Norik. Im Grunde ein kleiner Gauner, der sich für schlau genug hielt, Gewinn aus einem sehr unsauberen Deal zu schlagen. Auch Nori ist ein Gauner, allerdings einer mit gewissen Prinzipien und einer grundsätzlichen Vorstellung von Ehre und Loyalität. Und Nori hat nicht den Fehler gemacht, sich mit den falschen Leuten einzulassen. Das ist dem Wachsoldaten, dem das Ausmaß dieser Verschwörung vermutlich gar nicht klar war, zum Verhängnis geworden. Und nun hat die Angelegenheit eine neue Komponente bekommen. Die Verschwörer haben also Verbündete oder bezahlen Jemanden wie Reyk dafür, kaltblütige, grausame Morde zu begehen. Bjorn ist seit langer Zeit auf einer Art persönlichem Feldzug. Er hat scheinbar nichts mehr zu verlieren und sich längst so auf Thorin und seine Familie eingeschossen, dass diese Intrige sein Lebensinhalt geworden ist. Ich denke, er ist bereit, den Tod in Kauf zu nehmen, aber er wird ihn nicht bewusst provozieren, so lange er noch andere Optionen hat. Und seine Option heißt Garin. Der Zwerg, dessen Mutter zwar bekannt ist, ebenso wie Ori herausgefunden hat, dass Bjorn, sein Onkel zum engeren Kreis der Wachen des Erebor gehört hat, dessen Vater aber unbekannt ist. Wobei es nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand der Verdacht ausspricht, warum Garin Thorin so sehr ähnelt wie einem Bruder. Auf jeden Fall ist äußerste Wachsamkeit geboten. Fili und seine Getreuen müssen jederzeit mit praktisch Allem rechnen. Allerdings glaube ich nicht, dass die Verschwörung solche Kreise gezogen hat, dass sie die Wache komplett unterwandert hat. Nur ist es schwer, in dieser Situation zu entscheiden, wem Fili noch vertrauen kann.
Ich bin wie immer gespannt, wie es weitergeht.
Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 03.02.2019 | 16:44 Uhr
Hallo liebe Luise :)

Ja, Hobbits sind schon hart im Nehmen. Doch Bilbos Kondition war schon einmal besser. Die Umstände dulden jedoch keinen Aufschub. Obwohl ich als bekennende Barfußläuferin (okay, nur da wo es warm ist) auch weiß, wie schnell man mit großen Füßen unterwegs sein kann, wenn man möchte. Da rächt sich des zweite Sonntagsfrühstück eher im Nachhinein.
Auch wenn man Norik aus dem Weg geräumt hat, so könnte es sein, dass sein Tod erst der Anfang war. Die Kreise der Verschwörer gehen anscheinend doch weiter als gedacht bzw. dass die Männer nicht vor Mord und Totschlag zurückschrecken, haben sie nun eindrucksvoll bewiesen. Bjorn wird bei diesem Grüppchen wohl seine ganz eigenen Regeln verfolgen. Aber er ist vielleicht nicht ganz so grobschlächtig, wie man auf dem ersten Blick vermuten könnte. Dennoch ist etwas Wahres an deiner Vermutung dran. Bis auf Gárin hält ihn nicht viel.
Wie es weitergeht, kannst du nun herausfinden. Ob du dabei mehr Klarheit ins Rätsel bringen kannst oder vor ganz neue Fragen gestellt wirst, das muss sich noch zeigen. ;-)

Hab vielen Dank für deinen Kommentar, liebe Luise!
Ich wünsche dir noch einen schönen Restsonntag.

Ganz liebe Grüße,
Len
01.01.2019 | 21:31 Uhr
Hallo liebe Len :)
Ich habe mich so gefreut, als ich das Kapitel entdeckt habe, vor allem, weil es doch gerade so spannend ist :-). Fili und seine Freunde laufen zu Hochform auf. Bofur ist genau der richtige Mann, wenn es darum geht, ein bühnenreifes Chaos anzuzetteln. Er schaut immer ein bisschen so aus der Wäsche, als wäre er mindestens 3 Doppelte im Minus oder ein bisschen stoned. Das täuscht. Bofur ist, das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, ein begnadeter Schauspieler. Ich finde es sehr schön, dass Nori und Bofur in diesem Teil der Geschichte ihre Sternstunden kriegen.
Die größten Schwächen der Verschörer könnten erstens die Tatsache sein, dass sie Mitwisser für "Gefallen" bezahlt haben und nun sehr schnell die Kontrolle verlieren könnten und zweitens, dass sie den jungen Fürsten und das kleine Grüppchen von Zwergen plus einem Hobbit unterschätzen. Jeder von ihnen, ob es Ori ist, der sich verbissen und penibel durch Meter um Meter Archivmaterial arbeitet, oder Nori, der hier vollkommen in seinem Element ist, oder der gute Bofur, der ein Improvisations- und Schauspieltalent ist, tut sein Bestes. Der Kleinste von ihnen, Bilbo, ist gar besonders nah dran, hat sich am Kopf der Verschwörung festgebissen (oder eher an dessen Wade :D) und lässt nicht locker. Auch sein Scharfsinn ist in dieser Situation wichtig. Auf Fili wäre Thorin stolz. Die Verschwörer sind offensichtlich nicht in der Lage, aus seinem Verhalten zu deuten, ob er etwas ahnt und wie er reagieren wird. Er pokert und ich bin mir sicher, dass er auch imstande ist, sich durchzusetzen.
Vielleicht hat die Verschwörung sogar noch eine Schwachstelle. Sie sind sich untereinander nicht einig.
Es wird immer spannender..... :-)
Ich wünsche Dir alles Gute und ein gesundes, glückliches, spannendes neues Jahr :-)
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 20.01.2019 | 11:29 Uhr
Hallo liebe Luise :)

Es freut mich, dass ich dir mit dem neuen Kapitel eine kleine Freude machen konnte. Spannend geht es weiter - das kann ich dir versprechen.
Bofur ist einer meiner Lieblinge, auch wenn er in dieser Geschichte meist eher am Rande auftaucht. Trotz dessen hat er aber dabei oft eine wichtige Rolle. Ich mag ihn für seine schräge, verpeilte Art. Ob er ein leichtes Problem mit Substanzen oder Genussmitteln hat, habe ich mich auch schon gefragt. Obwohl es ja auch im echten Leben Leute gibt, die vor zwei Tassen Kaffee am Morgen auch alles andere als rund laufen. Vielleicht muss Bofur also erstmal eine gute Pfeife (alles ökologischer Anbau, versteht sich) rauchen, um im richtigen Flow zu sein?
Auf alle Fälle war seine Schützenhilfe mehr als wichtig, so dass Nori ein paar Informationen sammeln konnte.
Jeder tut natürlich, was er kann. Bilbo, der Wadenbeißer (danke, für dieses Kopfkino! :D), kann schon als Geheimwaffe angesehen werden. Auch wenn dem Hobbit die Situation alles andere als geheuer ist, ahnt er doch, dass ihm der Ring Vorteile verschaffen könnte. Und Fíli ist bei Thorin durch eine harte Schule gegangen. Auch er tut alles, damit die anderen im Verborgenen weiterhin Informationen sammeln können bzw. diese wie Ori überprüfen. Doch hofft auch Fíli darauf, dass die Verschwörer gar nicht so einig sind, wie sie hoffen zu sein...

Hab vielen Dank für deinen Kommentar und die immer wieder scharfsinnige Analyse, Luise! Ich freue mich jedes Mal von dir hier zu lesen.
Ich hoffe, du bist ebenfalls gut ins neue Jahr gestartet. Auf dass du ein ganz wunderbares, gesundes und zufriedenes Jahr entgegen schaust. :)

Hab einen schönen, sonnigen Sonntag!
Ganz liebe Grüße,
Len
01.01.2019 | 17:01 Uhr
Hallo Lenja,
ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr.

Ein hoch auf Bofur, auf ihn ist immer verlass. Gut das ihm das mit den Dieben eingefallen ist. Obwohl Bjørn langsam ahnte, worauf Bofur auswahr, konnte er dennoch nichts tun. Denn nun gab es einen weiteren Ruf nach Dieben.
Als was Bjørn daran hinderte, in die nähe von seiner Behausung zu kommen, war Bofur recht.
Nori hatte es geschafft, er gab Bofur das verabredete Zeichen. Eine Sorge weniger.

Na mal sehen, ob Ori etwas über die Namen herausbekommt und auch weitere Details über diesen Bjørn in Erfahrung bringen kann.

Bilbo konnte gar nichts besseres machen, als diesen Alùn auch weiterhin zu folgen. Nun bekam er endlich wichtige hinweise, die sie so sonst wohl niemals bekommen hätten.
Bilbo bekommt nun weitere Namen, die an der Verschwörung gegen Fili beteiligt sind zu hören, er wird sie sich sicher merken können, auch diesen Zwerg der Königlichen Wache wird Bilbo sicher sehr gut zu beschreiben wissen.
Nun hat er auch noch den Namen des angeblichen Onkels von Fili erfahren. Damit dürfte doch einiges anzufangen sein. Nun muss Bilbo nur noch ungesehen zu Fili kommen.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 20.01.2019 | 11:16 Uhr
Hallo liebe Wali,
ich hoffe, du bist gut ins neue Jahr gestartet. Hab lieben Dank für deine Wünsche.

Bofur ist wahrlich ein herzensguter Freund und Verbündeter. Ich denke, er wird von Außenstehenden oftmals unterschätzt. Gut, seine Freunde verdrehen vielleicht auch einmal die Augen, wenn er wieder ein wenig schrullig und verwirrt um die Ecke kommt. Aber sein Einfallsreichtum hilft und auf ihn ist selbst in brenzligen Situationen Verlass.
Nori hat es dank Bofurs Hilfe geschafft, an ein paar Namen zu kommen, die Ori nun prüft. Ob es jedoch schon des Rätsels Lösung ist oder die Zwerge doch noch im Verborgenen tappen, muss sich noch zeigen.

Bilbos Mission ist nicht ungefährlich gewesen und doch war sie notwendig. Niemand hätte wohl so schnell Informationen und auch Namen bekommen. Auch wenn man bekanntlich nicht mit dem Feuer spielen sollte, so hat sich der Ring in der Hinsicht gelohnt. Im Verborgenen zu wandeln, kann schon seine Vorteile haben.
Auf alle Fälle hat Bilbo so ein paar Puzzlesteine mehr bekommen, die die Freunde auf neue Spuren bringen können. Nur, ob diese ihnen schmecken werden, bleibt abzuwarten.

Hab vielen Dank für deine Rückmeldung, Wali! Ich freue mich immer, dass du mich so regelmäßig an deinen Gedankengängen teilhaben lässt. :)
Ich wünsche dir einen schönen, entspannten Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche.

Ganz liebe Grüße,
Len
28.12.2018 | 20:54 Uhr
Hallo Lenja,
so kann Zwerg sich irren, da denkt man, man kann jemanden Trauen und dann erfährt man, das er doch nicht so treu ist. Das Bilbo diesen Alùn auch weiterhin, unsichtbar, verfolgen sollte, ist eine gute Idee, wer weiß was da noch so alles auf die Freunde zukommt.

Ori und Dori werden sicher eher fündig werden, da die Zwerge sicher nicht damit rechnen, dass Fili schon gewarnt worden ist und nun seinerseits Maßnahmen ergreift.

Fili und seine Freunde können keine Hilfe von Thorin erwarten, sie müssen es allein schaffen. Sie sind ja nicht dumm, sie müssen eben mit dem arbeiten, was sie haben. Jeder hilft auf seine weise.

Oh ja, das wäre vielleicht gar nicht so abwegig. So wie Thrain zu Lebzeiten gewesen ist, würde es mich wirklich nicht wundern, wenn es ein Bastard von Thrain wäre.
Aber hätte dieser den wirklich Anspruch auf den Thron?

Armer Bilbo, durch die vielen Informationen hatte sein Unterbewusstsein eine Horror Version nach der anderen in seinen träumen entstehen lassen.
Ja ich wünsche es ihnen nicht, das diese Träume Wahrheit werden.

Das Nori so gut ist, musste ja von irgendwo herkommen., nur die Übung macht den Meister. Jetzt können Fili und die anderen von seinem Talent nur profitieren.

Nori hatte alles durchsucht, aber hatte er auch in die Bücher geschaut? Meist wird in ihnen doch auch Schriftstücke aufbewahrt.
Gut das Bofur aufgepasst hatte, es war doch Bofur oder?

Das war ein prima Kapitel, es hat Spaß gemacht es zu lesen.
ich wünsche dir ein schönes Wochenende und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüße
Wali

Antwort von LenjaKa am 31.12.2018 | 10:53 Uhr
Hallo liebe Wali,
hab lieben Dank für deinen Kommentar und die vielen Überlegungen, an denen du mich teilhaben lässt!

Ja, Alùn scheint ein Verräter zu sein. Doch was genau ihn antreibt, müssen die Zwerge noch herausfinden. Da kommt es vielleicht wirklich ganz gut, wenn Bilbo auf dessen Fersen bleibt. Immerhin scheint er ja einer der einflussreicheren Verschwörer zu sein.
Die Zwerge sind den Aufwieglern auf alle Fälle nun etwas voraus. Immerhin wissen sie nun, dass sich hinter ihrem Rücken etwas zusammenbraut. Ob Ori und Dori jedoch weitere Puzzlesteine gefunden haben, die sie alle weiterbringen, muss sich noch zeigen.
Aber alle Gefährten Fílis tun ihr Möglichstes, um ihnen einen Schritt voraus zu sein. Immerhin sind sie auf sich allein gestellt und können von außen keinerlei Hilfe erwarten. Wie gut, dass sie alle nicht ganz unbedarft sind, wie ihre Feinde vielleicht meinen oder hoffen.
Eine gute Frage... als sogenannter Bastard Thráins hätte der Halbbruder Thorins bestimmt keinerlei Anspruch auf den Thron. Selbst wenn Thráin seinen illegitimen Sohn offiziell anerkannt hätte, würden die Zwerge in den Blauen Bergen wohl mehr als zurückhaltend auf diesen neuen Herrscher reagieren. Immerhin hätten sie keinerlei Grund, um an Fíli als wahren Herrscher zu zweifeln. Die dubiosen Herren müssten also noch etwas in der Hinterhand haben, wie sie die "feindliche Thronübernahme" bestmöglich erklären oder gar noch plausibel und nachvollziehbar machen wollen, sodass die Bevölkerung nicht mehr zu ihrem bisherigen Fürsten hält.
Ja, Bilbo plagen böse Alpträume. Bekanntlich hilft dagegen drüber reden oder eben handeln. Letzteres versucht unser Meisterdieb.
Wahrscheinlich hat Nori nicht alles in Bjorns Behausung finden können, was ihnen weiterhilft. Mit deiner Vermutung liegst du bestimmt nicht falsch, nur saß ihm die Zeit im Nacken. Ob die bisherigen Informationen ihnen nun schon weiterhelfen, werden wir in den nächsten Kapiteln sehen. Und ja, Bofur hat sein Möglichstes getan, um Nori zu warnen. Aber genaueres findest du dazu nun im neuen Kapitel.
Es freut mich, dass du so viel Spaß beim Miträtseln hast! :)

Ich hoffe, du hattest ein schönes Weihnachtsfest. Komm heute Nacht gut ins neue Jahr! Für 2019 wünsche ich dir alles Gute, so dass deine Ziele und Träume wahr werden!

Ganz liebe Grüße,
Len
23.12.2018 | 21:05 Uhr
Hallo liebe Len :)
Fili hat nur wenige Verbündete um sich, von denen er weiß, dass er ihnen rückhaltlos vertrauen kann. Es sind die Gefährten, die Thorin und ihn zum Erebor begleitet haben. Sie sind miteinander durch Dick und Dünn gegangen und nun kommt es erneut darauf an, einen, wie Gandalf es ausdrücken würde, Plan zu schmieden, "der auf Heimlichkeit beruht". Sie waren nur 10 Zwerge, als sie den Drachen im Erebor herausgefordert haben und zu 13.plus ein Zauberer haben sie sich den Weg aus der Goblinstadt freigekämpft. Und sie haben eine Geheimwaffe namens Bilbo. Doch. Ich bin zuversichtlich.
Was den Mann betrifft, der Thorin zum verwechseln ähnelt, ist er ganz sicher Thorins Bruder, auch wenn sie nicht die gleiche Mutter haben. Bjorn ist, glaube ich, auf einem sehr persönlichen Rachefeldzug. Es geht um das Schicksal seiner Schwester. So, wie Thrain mit Frauen umgegangen ist, glaube ich kaum, dass die Mutter des Mannes, der Filis Platz einnehmen soll, den "Hurenbock" geliebt hat. Ihr Bruder und ihr Sohn werden es der Familie des Königs heimzahlen wollen. Das Kinderbuch, das Bjorn bei seiner persönlichen habe aufgewahrt und das Bild, das Nori findet, sprechen davon, dass dieser Mann kein Verschwörer aus Besitz- und Machtgier ist, sondern einer persönlichen Mission folgt. Nur ändert das nichts daran, dass er wohlüberlegt und hinterhältig Unrecht begeht.
Fili kann sich glücklich schätzen, dass Nori ihn in die Ered Luin begleitet hat. Für den zwielichtigen und durchtriebenen Gauner ist die Aufdeckung dieser Verschwörung die reinste Sternstunde. Da kann er seine besonderen Fertigkeiten unter Beweis stellen. Ich zweifle auch nicht daran, dass Bofur, der Noris Rückzug sichern soll, nicht genauso begnadet darin ist, auf dem Markt ein heilloses Chaos anzuzetteln, um für Nori Zeit zu schinden.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
Ich wünsche Dir fröhliche, gemütliche, wunderbare Weihnachtstage :-). Ich werde wie in fast jedem Jahr arbeiten, was aber gar nicht schlimm ist, weil ich neben der üblichen geregelten Routine gar nicht erst in irgendeinen Weihnachtsstress komme :-)
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von LenjaKa am 31.12.2018 | 10:37 Uhr
Hallo liebe Luise! :)

Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass die möglichen Aufwiegler Fíli samt seiner Freunde unterschätzen. Jedenfalls könnte man den Eindruck erhalten, dass dem so ist. Ein junger Herrscher, der vom Onkel entsendet wurde, um das alte Königreich weiterhin an den Erebor zu binden. Auch wenn es bestimmt die eine oder andere Geschichte um Thorin, seine Mannen und diesen unscheinbaren Hobbit gibt, so ahnen Alùn, Bjorn oder wer auch immer noch gar nicht, mit wem sie sich eigentlich anlegen. Denn ja, Bilbo ist in gewisser Hinsicht ein Glücksgriff. Und fünf ihrer Gefährten sind es für Fíli genauso. Mal gucken, ob du Recht behältst. Auf alle Fälle haben die Zwerge und Bilbo noch ein wenig Arbeit vor sich und Rätsel zu knacken. ;)
Ich liebe deine Spekulationen, Luise! Ja... welche Motivation steckt hinter Bjorns Absichten... auf alle Fälle scheint es ein persönliches Motiv zu sein. Ein persönlicher Rachefeldzug womöglich. Und wie Thorins vermeintlicher Bruder da hineinpasst... ach, ich bin mir sicher, dass du das Rätsel bald geknackt hast!
Bisher sind Nori und Bofur in meinen Geschichten ein wenig zu kurz gekommen. Nun ändert es sich ein wenig - sie können zeigen, was sie draufhaben! Und mir hat es ganz viel Spaß gemacht, einmal mit ihnen als Handelnden mehr zu schreiben als sonst. Zumal Nori ja wirklich ein begnadeter Gauner ist. Wenn er nicht weiß, wie zwielichtige Gestalten handeln und ticken, dann wohl keiner. Und was deine Vermutung über Bofurs Schützenhilfe angeht: du bist eindeutig auf dem richtigen Weg!
Es freut mich, dass du mich an deinen Gedankengängen teilhaben lässt und vielleicht auch ein wenig zu rätseln und zu grübeln hast! :)

Ich hoffe, du hattest trotz der Arbeit ein schönes Weihnachtsfest! :) Ich kenne es aus meiner Familie, dass meist immer einer fehlt. Hier arbeiten einige in der Pflege, so dass man zum Teil recht erfinderisch wird, wie man es schafft, doch noch ein paar Stunden alle Mann zusammen an einen Tisch zu bekommen. Das funktioniert meist auch recht stressfrei. Zumal wir hier sowieso recht unkonventionell zusammenfinden und uns nichts schenken. Das nimmt den Stress und möglichem Chaos gleich die Luft aus den Segeln.
Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr! Feier nicht zu wild und komm gut nach 2019. Auf ein gesundes, glückliches und zufriedenes neues Jahr für dich! :)

Alles Liebe,
deine Len
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