Autor: ayola
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
30.08.2013 | 20:25 Uhr
zu Kapitel 2
Ich weiß ja, wie sehr du diese 0 hasst, deswegen schreibe ich dir meine Meinung jetzt als Review (und das Andere kommt morgen, außer ich sitze wirklich bis um 19 Uhr in der Bibliothek, versprochen, aber ich habe jetzt echt keine Lust darauf, das alles abzutippen^^).

Zu allererst möchte ich anmerken, dass in dem Brief ein paar Rechtschreibfehler so wie Stilblüten drin sind ("dann sieht das und hört es sich nie so schrecklich an" klingt zum Beispiel arg seltsam). Am besten liest du selbst noch einmal drüber, ich bin mir sicher, das findest du selber und dann muss ich hier nicht alles aufzählen. (Faules genso ist faul, wie du weißt.)

An Kritik war es das auch schon, kommen wir zum inhaltlichen:
Ich mag es, wie du es schaffst, in dem Brief sowohl die Schreiberin, als auch die Empfängerin und ihre Beziehung zueinander klar darzustellen. Man merkt, dass die beiden Schwestern sich nahe stehen und gut kennen, zum gleich kommt man nicht umhin zu bemerken, dass die Schreiberin ihre Schwester für ihre Art bewundert und mit meinem Hintergrundwissen merke ich so natürlich auch sofort, dass sie ihre Schwester nicht ganz so gut einschätzen kann, wie sie denkt, weil sie sie idealisiert und ihre Schwächen nicht wirklich wahrnimmt bzw. die Anzeichen dafür falsch deutet.
Es ist ersichtlich, dass die Schreiberin trotz der Familiensache eine kleine Träumerin und durchaus wohlbehütet ist, auch wenn ihr natürlich die damit einhergehenden Gefahren bewusst sind.
Was man über die Schwester, die Empfängerin, rauslesen kann, will ich hier allerdings nicht erläutern, denn ich fürchte, dass ich durch mein Hintergrundwissen viel mehr in bestimmte Aussagen hineininterpretieren würde, als normal ist, und das würde dann ja eigentlich gar nicht mehr zu dem Brief passen bzw. deutlich darüber hinausgehen und wer weiß, vllt liest nachher noch wer anders mein Review und wird dadurch gespoilert, das wollen wir doch nicht. (An Faulheit liegt es diesmal wirklich nicht, denn das zu tippen hat wohl genauso lang gedauert, wie das aufschreiben meiner Interpretation benötigt hätte :D)
Über die Brüder erfährt man noch nicht allzu viel, aber das wird sich wohl noch ändern und ein paar kleine Einblicke kriegt man ja schon. Auch über das Familienleben wird schon einiges verraten, wenn auch noch sehr einseitig. Von der mysteriösen "Familiensache" mal abgesehen, wirkt es ja bis jetzt wie eine idyllische Bilderbuchfamilie ;D
Von der Sprache her passt der Brief auch super zum Anlass, aber was anderes habe ich auch nicht erwartet, denn sowas fiel (jetzt hätte ich das fast mit "v" geschrieben *mich vor Grausen schüttel*) dir ja noch nie schwer ;)

So, das mag nicht mein bestes, längstes oder konstruktivstes/nützlichstes Review sein, aber stolz auf mich bin ich trotzdem und ich hoffe, du freust dich darüber :)

Mit allerliebsten Grüßen
Deine (erwarte nicht, dass je wieder in dem Zusammenhang zu lesen :P) genso