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Autor: Altais
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
19.05.2020 | 14:41 Uhr
Eine weitere schöne Geschichte von dir, die irgendwie an mir vorbei ging. Arme Melinda. Ich habe auch zuerst gerätselt, was mit ihr passiert sein könnte. Ich dachte dann auch erst mal an Verbrechen und dergleichen. Vorher hast du diesen überfüllten Strand übrigens gut beschrieben. Da hätte ich auch keine allzu große Lust, mich dazwischen zu legen.
Als Melinda dann nicht gefunden wurde dachte ich auch an das Meer. Interessant mal wieder die Behörden. Das mit de 48 Stunden macht ja irgendwo Sinn. Es gibt auch Leute, die dann wieder, nicht ganz nüchtern, nach einem Tag oder so wieder auftauchen, nachdem sich alle Sorgen machten (und den "Verschwundenen" dann hoffentlich die Hölle heiß machen). Aber wenn es so untypisch für jemanden ist, dann kann diese Zeitspanne schon das Ende bedeuten und die Vermissten sind wer weiß so.
Und hier steckte etwas übernatürliches dahinter. Also sind schon immer Menschen irgendwie unerklärlich verschwunden und man konnte es nicht einfach mit ertrinken oder Haiangriff und dergleichen erklären.
Traurig auch, dass sich deine Heldin letztlich schon an ihrem eigenen Verstand zweifelte und ihr auch die Psychologin nicht helfen konnte. Die hatte eigentlich recht, sie hatte keine Schuld an Melindas Verschwinden. Melinda war erwachsen und sie war nicht ihre Aufsichtsperson. Aber ich verstehe die Gefühle natürlich trotzdem.
Immerhin hat deine Heldin die Geschichte überlebt. Ob das Meer jetzt sicherer ist? Er war doch vielleicht nicht der einzige seiner Art.
Wieder eine Schöne Geschichte.

LG, Deira

Antwort von Altais am 19.05.2020 | 17:03 Uhr
Hi!

Ne, für mich wäre so eine Sardinenbüchse auch nichts :D Ich kann die Heldin da durchaus verstehen. Und mir tut sie auch leid. Sie ist recht … speziell, und hat es vermutlich nicht leicht, Freunde zu finden, und dann stirbt ihr diese Freundin auch noch weg. Und sie fühlt sich natürlich irgendwie schuldig, auch wenn es nicht wirklich logisch ist.
Ja, die Meere sind, schätze ich, nun etwas sicherer. Sie hat ein Monster vernichtet, das ansonsten höchstwahrscheinlich noch mehr junge Frauen in den Tod gelockt hätte. Es gibt noch wesentlich mehr von denen, aber nicht alle sind so böse, wie dieses Individuum. Das ist, stelle ich mir vor, eher so, wie bei uns. Die meisten sind ganz angenehme Zeitgenossen, die sich um ihre eigenen Sachen kümmern, und manche sind eben Verbrecher, die unter ihresgleichen oder unter den Menschen weiden. Dumm nur, dass die für gewöhnlich wesentlich stärker sind, als Menschen, und unter Wasser atmen können. Aber an dieser Heldin hat der Meermann sich trotzdem die Zähne ausgebissen *fg*

Vielen Dank für dein liebes Review!

LG
Altais
17.09.2013 | 13:53 Uhr
Hi!

Da bin ich wieder mal auf der Flucht vor meiner Schreibblockade hier bei deiner Geschichte gelandet, und verstehe gar nicht, warum du bisher noch kein einziges Review bekommen hast.
Es mag an der Sparte "Puzzlegeschichten" liegen - hättest du das als eigenständige Geschichte unter Mystery/Fantasie/o.ä. veröffentlicht, hättest du sicher mindestens ein Dutzend bekommen. (Ich gebe zu, ich würde auch nicht von mir aus in die Abteilung "Puzzlegeschichten" gucken und gerate da immer nur hin über die Profile von Leuten, die ich kenne)

Der Plot ist ja typisch Mystery, eigentlich an sich nichts ungewöhnliches und überraschendes (obwohl man das Ende wohl nicht erwartet - Dass die Protagonisten das Schicksal ihrer Freundin teilt, wäre wahrscheinlicher gewesen). Was die Geschichte aber wirklich gut macht, ist dein Schreibstil. Ich habe den Eindruck, du hast dir bei wirklich jedem Satz Gedanken gemacht und nicht wie viele, die aufs Ziel zueilen, "Nebensächlichkeiten" wie z.B. den Besuch bei der Polizei nur halbrecherchierte und somit leicht unglaubwürdig einbringen. Das gibt der Storie die glaubhafte Atmosphäre, die im Kontrast den mystischen Inhalt nur um so stärker hervorhebt.

Die Protagonistin ist auch wunderbar glaubhaft, ihre sarkastischen Beobachtungen ihrer Mitmenschen passt genau zu dem, was sie von sich selbst als leicht misanthropischer Charakter sagt, der es nur mit den wenigsten aushält.

Über ein paar Begriffe bin ich gestolpert wie z.B. 'Plafond' (ist das im Österreichischen Teil des geläufigen Sprachgebrauchs?).

Nur.... wie kannst du denn von so einem gruselig grausamen Meereswesen schreiben, wo du das Meer doch so liebst! ;-)


LG
Rune

Antwort von Altais am 17.09.2013 | 17:02 Uhr
Hallo Rune,

wow, danke für die lieben Worte. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll <3 Es freut mich wirklich sehr, dass es dir gefällt. Ich hatte zugegebenermaßen ein paar Zweifel ...

Hehe, ich habe schon befürchtet, dass die Prota gar zu boshaft ist, aber ich gebe zu, ich hatte großen Spaß daran, aus ihrer Sicht zu schreiben.

Ja, ich schätze, das ist einer der österreichischen Ausdrücke, die ich eigentlich immer zu vermeiden versuche. Aber ich hatte gerade vorher schon die "Decke" in einem Satz, und wollte die Wortwiederholung vermeiden. Ich werde aber nach einem anderen Ausdruck suchen.

Ich weiß nicht ... vielleicht eine Anwandlung von Masochismus? Das nächste Mal werde ich aber über eine nette Meereskreatur schreiben xD

Liebe Grüße & nochmals vielen Dank für dein liebes Review!
Altais
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