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Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt) für Kapitel 7:
Soneakicksass (anonymer Benutzer)
19.09.2022 | 00:42 Uhr
Das hier : „Und wenn du nicht so leichtsinnig gewesen wärst, auf die Magie aus der Arena zu verzichten, wäre es gar nicht erst so weit gekommen!“. Dem Stimme ich so sehr zu. Unbegreiflich für mich, warum sie nicht die Arena genutzt hatten. Es hätte ja nicht all die innenhaltende Kraft sein müssen. 2/3 hätten gereicht um bestimmt so stark wie ein weiterer Ichani zu sein. Es ist nur ein verdammtes Gebäude.

Erneut ein tolles Kapitel. Mag die ganzen Details, die verwendet werden. Es ist flüssig, logisch. Akkarins geheimniskrämerei nervt zwar, aber passt perfekt zum Charakter .
Die Szenen im Schlafzimmer machen die Geschichte ssseeehr viel unterhaltsamer.
Veolan (anonymer Benutzer)
22.02.2020 | 22:21 Uhr
Das ist voll schön geschrieben und finde ich im allgemeinen besser als die Offizielle Version (sonea ) Ich bin zwar noch nicht ganz mit der Sonea Reihe ( die Hüterin, die Heilerin und die königin) fertig aber das hier ist um Welten besser

Antwort von Lady Sonea am 23.02.2020 | 08:21 Uhr
Hallöchen,
Es freut mich, dass dir meine Fortsetzung bis hierhin gefällt. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen.
Lady Sonea
06.02.2019 | 17:26 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ich kann mich nur wiederholen: ich liebe deine Geschichten!

Dieses Kapitel ist wieder so... reich ... an wichtigen Passagen.
Dannyl und Tayend; Farand und sein Interesse für die Alchemie. (Farand und Tania wären ein süßes Paar, by The way...)

Und natürlich Sonea und Akkarin: in der Arena; im Gespräch über den Bericht; im Bett nach Soneas Albtraum... wie Akkarin sie dann tröstet und wie ernst er ihre Gefühle nimmt, sie aber dennoch weiterhin lenkt und formt ... ihr klar macht, dass die Beziehung dem höheren Wohl untergeordnet werden muss.
Manchen Absatz musste ich zweimal lesen (vor allem das Gespräch nach dem Albtraum), um wirklich alle Aspekte und Worte zu lesen und sacken zu lassen.
Wie gesagt: ein sehr reiches Kapitel, das vor allem ganz viel über die Tiefe der Beziehung der beiden verrät, was meines Erachtens auch ganz wichtig für D2K und Yukai ist.

Liebe Grüße
Nika
27.03.2018 | 07:06 Uhr
Hallo Lady Sonea,
ich fand das Kapitel sehr interessant. Besonders den Teil in der Arena, Soneas Albtraum und ihr Gespräch mit Akkarin. Es ist hart, dass er verlangt, dass sie sich ihren Ängsten stellt, aber das einzig Richtige. Nur so wird sie lernen und über sich hinauswachsen. Ich finde es sehr realistisch, wie du das beschreibst und hatte Spaß beim Lesen. Überhaupt finde ich Akkarin klasse in dieser Beziehung. Er ist so, wie man sein sollte: Unterstützend, liebevoll, manchmal provozierend und sexy. In dem Zusammenhang gelingen dir auch diese intimen Szenen sehr gut. Aber ich wiederhole mich. ;-)
Farand ist sehr liebenswert in seiner Neugier und ich frage mich, wie weit er es bringen wird.
Dannyl und Tayend sind schon süß zusammen. Tayend ist zwar manchmal ein tierischer Jammerlappen, diesmal kaum, aber oft genug auch in Büchern, aber ich finde es toll, wie sich die Beiden ergänzen. Dannyl braucht ab und an einen Stoß, damit er weniger denkt und die Beziehung genießt. Wobei ich seine Ängste auch verstehen kann... Er würde alles verlieren und wäre gesellschaftlich geächtet.
Insgesamt ein gelungenes Kapitel :-) Ich freue mich auf mehr und bin für die Einführung von Smilies hier :D
LG Bialei

Antwort von Lady Sonea am 03.04.2018 | 18:00 Uhr
Und nochmal Hallo :)

Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat! Ich fand es sehr wichtig zu beschreiben, dass Sonea von der Schlacht ein gewisses Trauma davongetragen hat, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass man so etwas so ohne weiteres wegsteckt. Gerade wegen der Sache mit Akkarin muss es für sie schlimm gewesen sein, noch schlimmer als für die anderen Magier, die vergleichsweise wenig gekämpft haben und dabei in Gruppen waren. Außerdem fand ich es folgerichtig, nachdem sie im ersten Buch durch den Vorfall auf dem Nordplatz traumatisiert wird, dass sie hier einen Schwachpunkt haben könnte.
Für sie und Akkarin ist es überlebenswichtig, dass sie darüber hinwegkommt. Und Sonea ist kein Mensch, dem es etwas bringt, wenn man ihn mit Samthandschuhen anfasst. Das war früher schon so und auch wenn Akkarin dadurch oft hart erscheinen mag, weiß er zum Glück, was bei ihr am meisten hilft. Anders als früher kann er jetzt jedoch auch für sie da sein, was seine vermeintliche Unerbittlichkeit für sie auch leichter zu ertragen macht. Ein anderer Partner könnte hier vermutlich weniger für sie tun, weil das Verständnis fehlt. Selbst jemand mit einer Heilerausbildung wie Dorrien würde hier nur bedingt helfen können.
Tayend war schon immer eine kleine Drama-Queen und irgendwie macht es mir Spaß das zu schreiben. Ich finde, dass die beiden die Beziehung von Dannyl und Rothen auf gewisse Weise ins Gegenteil verkehren. Bei Rothen war Dannyl der Alberne und Rothen der Ernste, bei Tayend ist Dannyl der Ernste. Dannyl ist reifer geworden, aber es hängt auch mit seiner Arbeit zusammen, die ihn bezüglich Tayend in eine gewisse Position hebt. Und natürlich ist da inzwischen auch immer die Furcht, entdeckt zu werden. Das kann einem auf Dauer den Spaß verderben. Tatsächlich kann das zu einer großen Belastung für die Beziehung werden.

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
03.11.2016 | 18:08 Uhr
Die letzen beiden Kapitel haben mich erfolgreich durch die Wartezeit im Labor zwischen Experimenten gebracht, danke also dafür :D Wie auch die vorangegangenen Kapitel sehr schön geschrieben, wenngleich ich finde, dass Sonea zu häufig die Schwache ist. Aber das hast du ja zumindest zum Teil auch schon adressiert. Ich hoffe aber, dass sie in den nächsten Kapiteln ein wenige ihres Feuers zurückgewinnt. Die Szenen zwischen Sonea und ihren Klassenkameraden fand ich auch gelungen

Antwort von Lady Sonea am 03.11.2016 | 19:39 Uhr
Freut mich, dass die Geschichte so kurzweilig ist :)

Sonea ist normalerweise nicht so "schwach", wie hier in den ersten Kapiteln. Sie hat noch immer viel zu bewältigen: Das Trauma von Akkarins Verlust, womit er sie dann auch noch auf brutale Weise konfrontiert, und das Spektrum von Reaktionen, das von den Magiern und Novizen auf sie einstürmt und sie auf jede erdenkliche Weise in den Mittelpunkt rückt. Sonea hasst es jedoch im Mittelpunkt zu stehen, sie will weder bewundert noch gefürchtet oder verachtet werden. Sie kann sich nur an Akkarin orientieren, der in derselben Situation ist, der jedoch bereits gelernt hat, dies besser wegzustecken. Dass sie zugleich ihre Beziehung geheimhalten müssen und sie den Endkampf noch nicht ganz verarbeitet hat, macht ihr im Augenblick ziemlich das Leben schwer. Doch das wird sich in ein paar Kapiteln von selbst legen :)

LG
Lady Sonea
XFallenXAngelX (anonymer Benutzer)
20.09.2015 | 00:10 Uhr
Ich bin fasziniert, dass du alles bis ins kleinste Detail genau durchdenkst oder recherchierst.

Ich zitiere: "* 1 kyralisches Goldstück (4,09 Gramm) entspricht ca. 125 Euro bei einem Wert von 950 Euro je Feinunze Gold. Ein kyralisches Silberstück (2,59 Gramm) entspricht bei einem Wert von 15 Euro/Feinunze Silber ungefähr von 1,25 Euro. Die Gewichte der Münzen orientieren sich an den Gewichten mittelalterlicher und antiker Münzen und sind so gewählt, dass 100 Silber = 1 Gold. Die Preise je Feinunze sind ein sehr grober Mittelwert der jeweiligen Kurswerte im Jahr 2013. Das System basiert auf der Annahme, dass die Häufigkeiten der Elemente in der DGDSM-Welt der unseren stark ähneln. "

Einfach nur genial. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, nachzufragen wie viel wie was wert ist. Aber es jetzt da steht, finde ich, dass diese Information gebraucht wird und sehr wertvoll ist. Genial!

LG,
XFallenXangelX

Antwort von Lady Sonea am 20.09.2015 | 10:54 Uhr
Oh, endlich einmal jemand, der sich über mein Währungssystem freut! Ich hatte immer eine ziemliche gute Vorstellung, was in Kyralia wie viel wert ist. Dann hatte ich jedoch kurz nachdem ich die ersten Kapitel vom Spion online gestellt hatte, eine längere Diskussion mit einem Leser über das Thema. Nachdem dabei ziemlich unrealistische Größen und Gewichte herauskamen, habe ich mich dazu entschlossen, das alles einmal genau und mit realistischen Münzgewichten durchzurechnen und den Lesern zur Verfügung zu stellen, um mir weitere Diskussionen dieser Art zu ersparen :D

So ist es einfach auch eine gute Hilfe, um sich unter den Geldbeträgen, die hier und da erwähnt werden, etwas vorzustellen. Ich habe sogar die Gehälter der Magier in einem späteren Kapitel ausgerechnet, weil ich so viel Spaß daran hatte. Diese sind aber eigentlich nur an die Gehälter des öffentlichen Dienstes an einer deutschen Hochschule angelehnt, weil man dort wie in der Gilde aus Steuereinnahmen bezahlt wird :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
26.07.2013 | 23:15 Uhr
Moin moin Lady Sonea!
Da bin ich wieder! Und wieder einmal hast du meiner Reviewtätigkeit zur Besessenheit befeuert!

Kapitel 5 (respektive 7) fängt ja so ziemlich so an, wie ich es erwartet und auch prophezeit hatte.
Das Sonea in Sachen Kriegskunst bei ihrem Geliebten noch ihr blaues Wunder erleben würde, war ja klar, schließlich ist Akkarin in der Hinsicht auf Soneas Ausbildung Perfektionist (wobei die Frage bleibt, wobei der eigentlich nicht die Perfektion anstrebt ;) ?).
Wie du den Kampf zwischen den beiden entwickelt hast hat mir sehr gut gefallen. Du hast Soneas Zweifel und ihre Weigerung gegen ihn zu kämpfen sehr gut begründet und für den Leser nachvollziehbar gemacht, gleichzeitig sie dann doch aber auch aggressiv und wehrhaft reagieren lassen, als Akkarin ihr den Kampf aufgezwungen hat. Gut fand ich dabei, dass du Akkarin sie hast zum Kampf zwingen lassen müssen, denn hätte Sonea widerspruchslos mitgemacht wäre es entweder zu perfekt gewesen, sprich die gehorsame Novizin oder aber auch begierige Person, die derartiges schnell lernen will um es dann an möglicherweise fataler Stelle anzuwenden oder aber schlicht und einfach zu langweilig. Es hätte auf jeden Fall so rum oder so rum nicht zu Sonea gepasst.
Für den ersten Kampf der beiden war die Szenerie dann auch abwechslungsreich und von rasantem Tempo bestimmt – es passte so sehr gut in die Erwartungen, die man an eine Lehrstunde in Kriegskunst bei Akkarin stellen würde. Allerdings würde ich mich freuen, wenn du evtl. auch mal den Aspekt des Unterrichts beleuchten würdest. Eine ausgiebige Schulstunde muss es jetzt nun nicht gerade sein, aber etwas, wo der Leser etwas mehr Einblick in Soneas Alltag als Studentin bekommt.
Was ich ja absolut herrlich gefunden habe, war die Tatsache, dass du jetzt sowohl Sonea als auch Akkarin einen Fanclub verpasst hast. Das wird für die Leser noch lustig, da bin ich mir sehr sicher – deine Protagonisten mögen das allerdings anders sehen.
Akkarin lässt du ja in diesem Kampf wirklich strikt zwischen Mentor und Liebhaber trennen. So wie er sich Sonea gegenüber verhält, würde wohl nur die wenigsten mitbekommen, das die beiden ein Liebespaar sind. Die Sache mit dem Dolch allerdings, da hast du ihn Sonea ja schon bei ihren Schwachstellen packen lassen. Ich könnte mir vorstellen, dass es für sie das absolute Grauen gewesen sein muss, gerade die Waffe mit der er ermordet wurde von ihm als Geschenk überreicht zu bekommen. Auf jeden Fall klingt das ziemlich daraus hervor. Ein interessantes Detail. Bin mal gespannt, ob der Dolch für Sonea noch mal eine tiefere Bedeutung bekommen wird bzw. ob sie ihn irgendwann mal benutzen wird.
Ab der Szene mit dem Gedankenschlag wurde es ja kurzzeitig richtig unheimlich. Akakrin hast du wirklich als Perfektionisten und hinterhältigen Krieger fortgeführt. Gut so, denn seine Ansicht zu der Sache stimmt – Im Krieg ist nun mal alles erlaubt, auch wenn manch einer das nicht wahrhaben will und wer meint, es sei ehrevoll fair zu kämpfen hat schon verloren. So schwer einem das fallen mag und ich denke, da kommt sicher gleich noch was nach, war es die richtige Weise, wie du Akkarin Sonea hast unter Druck setzen lassen, damit sie kämpfen und sich ihren Ängsten stellen muss.
Diese feine Selbstironie, die du Sonea auf dem Weg zur Residenz zeigen lässt ist ein amüsanter und auch interessanter Einfall.
Die Klarstellung im Haus war dann zu erwarten, aber ich finde es einmal mehr gut, wie geschickt du eine Unterhaltung entwickelst.

Ah, wieder Rothen. Der Arme kann einem Leid tun. Ich glaub der wird es noch verfluchen zum Oberhaupt der alchemistischen Studien gemacht worden zu sein. Lord Davin’s Wetterausguck war ja eine bekannte Tatsache, aber deine Idee von Lord Krelin und seinbem Vorhaben – nein, was hab ich mich amüsiert. Die Vorstellung ist aber auch zu köstlich – eine magische Variante von Gore-Tex-Kleidung – herrlich! Auf jeden Fall wird an dieser Stelle wieder deutlich, wie intensiv du dich mit deiner Geschichte beschäftigst, denn die Gedanken, die du Rothen dazu anstellen lässt zeugen von weitreichender Überlegung, was eine solche Erfindung in einer Zivilisation mit dem technologischen Stand unseres Mittelalters für Folgen haben würde. Sehr gut bedacht.
Das folgende Gespräch zwischen Tania, Rothen und Farand war wieder eine deiner sorgfältig gestrickten Unterhaltungen, inhaltlich durchaus interessant aber nicht unerwartet. Aber das wäre ja auch blödsinnig, wenn es andauernd nur Knall auf Fall geht. Zudem habe ich ja gerade genörgelt, dass ich mir etwas mehr Alltag wünschen würde, und jetzt bietest du ihn und ich nörgle gleich wieder – schrecklich, ich weiß. Die Leser wissen nie was sie wollen, oder?
Stutzig geworden bin ich allerdings am Ende des Abschnitts, als du den Titel des Buches erwähnst, das Rothen Farand gibt. Was hat der gute Rothen vor? Irgendwie beschlich mich beim Titel dieses Buches das Gefühl, du hast ihn sicher nicht umsonst so deutlich erwähnt, dass du vorhast Rothen ein sehr gefährliches Spiel spielen zu lassen – das Spiel mit dem Nuklearen Feuer.
Er würde es wohl so nicht nennen, aber ich gebe zu, die Vorstellung dazu ist sowohl beunruhigend als das sie auch eine enorme Menge an Potenzial verspricht – besonders, wenn es noch mal zu einem Krieg mit Sachaka kommen sollte. Willst du Rothen möglicherweise eine alternative Waffe zu schwarzen Magie erforschen lassen?

Das Akkarin bei Soneas Bericht über seine Wiederbelebung etwas zu bemängeln finden würde war ja vorauszusehen, aber das es ausgerechnet dieses Detail um ihre Liebschaft hinter dem Wasserfall ist, fand ich dann doch bemerkenswert. Viel wesentlicher jedoch als diese Tatsache und Akkarins Weg Sonea Hilfe zu geben, die Passage umzuformulieren (oh ja, Akkarins Idee klang ja wirklich viel zu geschliffen, da hat Sonea recht, dass hätte Vinara keine Sekunde lang getäuscht, wobei ich bezweifle, dass sie sich überhaupt täuschen lassen wird), fand ich das eigentliche Gespräch, dass du die beiden führen lässt. Hier hast du echt ganze Arbeit geleistet, Soneas Gefühle legst du auf eine Weise offen, die einmal mehr deutlich macht, wie tiefgehend ihre Liebe ist aber auch wie verletzlich sie dadurch wird. Es passt sehr gut zu ihr, das ihre Gefühle so intensiv sind, denn es macht eben auch deutlich, dass sie noch sehr jung ist und schön mehr in ihrem Leben ertragen musste als somancj ein anderer Mensch in ihrem Alter.
Aber auch Akkarin wirkt dieses Mal deutlich emotionaler, wenn auch trotzdem immer noch sehr beherrscht.
Soneas Schlusssatz in diesem Abschnitt gefiel mir nicht ganz so sehr, ich kann es nicht so richtig festmachen, aber er wirkte auf mich, insbesondere in Bezug auf das vorangegangene etwas unelegant. Akkarin Schlusswort hingegen passte durchaus zu seiner Figur, da er damit sowohl die Situation aufgelockert als auch seinen Gedanken an, nennen wir es mal mit Soneas Worten, unanständige Dinge Ausdruck verliehen hat.

Okay, Dannyl und Tayend ist also auf der Rückreise. Geschieht Tayend recht, dass er in der Kutsche genauso unbequem reist als wie er auf dem Schiff in die See gereihert hätte. Selbst schuld, wenn ihm sein Stolz im Wege sich von seinem Geliebten heilen zu lassen.
Holla, ein Goldstück für zwei Zimmer???
Lieber Himmel, in Kyralia scheint ja galoppierende Inflation zu herrschen. So groß war der schaden durch die Ichani dann eigentlich nicht um eine derart schlechte Wirtschaftslage zu erklären. Ich weiß ja, das Administrator Lorlen im zweiten Buch zum Ausdruck brachte, dass für die Gilde alles gleich dreimal so teuer wäre wie für den Rest der Bevölkerung Kyralias, aber das… das sprengt dann doch alle Rekorde. Da hast du meiner Meinung auch dann doch etwas zuviel des Guten getan bzw. sich Dannyl an der Nase herumführen lassen. Wenn er auch in Zukunft so schlecht handeln kann, dann sollte sich Osen das noch mal überlegen mit dem lebenslangen Botschafteramt. Selbst in einer Luxusherberge wären zwei Silberstücke pro Zimmer für eine Nacht bereits Wucher gewesen, aber in einem Bolhaus auf dem Land, also einer bestenfalls, wenn auch sauberen, so immer noch unterklassigen Pension, um es mal mit heutigen Worten auszudrücken, wären 5 Bronzestücke angemessen, mit Gildezuschlag vielleicht 10 Bronzestücke pro Zimmer und wenn Dannyl dann auch noch dem wirt was Gutes tun und mit Trinkgeld um sich werfen will, hätte er ihm tatsächlich ein Silberstück gegeben, aber ein Goldstück – der Kerl lebt von Steuern, das sieht man. Für ein Goldstück hätte er sich das Bolhaus für mindestens eine Woche für sich alleine mieten können. Hoffentlich wäscht ihm sein Chef in Elyne dafür noch mal den Kopf, wenn er die Spesenabrechnung auf den Tisch gelegt bekommt.
Na, und dann dürfen die zwei auch mal wieder traute Zweisamkeit genießen. Bin mal gespannt, wie das in Elyne weitergeht.

Uwahh, der Traum war ja erschreckt realistisch. Himmel, Ambulanz und Abendstern, ich hab im ersten Moment wirklich geglaubt, wieder bei der Schlacht dabei zu sein. Dieses Erlebnis von Sonea hast du wirklich sehr, sehr glaubwürdig geschildert. Besonders aber die Stelle, an der sie im Halbschlaf beinahe Akkarin mit einem Kraftschlag angegriffen hätte. Es hat sehr, sehr deutlich gemacht, welche Ängste du sie zurzeit durchleben lässt und warum Sonea so emotional reagiert, wenn sie daran erinnert wird.
Okay, damit wären wir ja bei dem, was ich letztes Mal angemerkt hatte. Akkarin klärt darüber auf, warum er so gelassen mit dem Thema seines eigenen Todes umgeht. Das war eine wirklich plausible und sehr gut nachvollziehbare Idee von dir. Hat mich tief beeindruckt. Ganz besonders aber, das Akkarin aber hier mal für seine bisherigen Verhältnisse zutiefst emotional reagieren kann. Besonders, als er klar stellt warum ihm Soneas Beistand so viel bedeutet. Wirklich eine hervorragende Umsetzung. Das Ende war dann ja fast zu erwarten und es hat mich doch sehr amüsiert und auch gefreut. Ich finde es wirklich interessant, dass Akkarin im Bett diese andere unbeherrschte und durchaus auch dunkle Seite von sich preisgibt. Das Sonea hier unterwürfig wirkt würde ich so nicht sagen, so wie einige andere es schon anmerkten. Zwar war mir es beim ersten Durchlesen des Kapitels auch ein Dorn im Auge, da Sonea ja eigentlich eine sehr starke und durchsetzungswillige Persönlichkeit hat, aber bei genauerer Analyse zeigte sich dann, dass es durchaus ins Bild passt und keine Verzerrung ihres Charakters darstellt. Nichtsdestotrotz würde ich mich freuen, wenn es auch mal eine Andeutung gibt, dass du Sonea den Spieß mal umdrehen lässt und sie diejenige ist, die eine finstere Seite offenbaren darf.

Alle in allem hat es mir wieder sehr gut gefallen und ich bin wie ich schon öfter sagte, absolut begeistert von deiner Arbeit.
Um ein Wort von dir aufzugreifen: Einen (Stamm-)Leser hast du auf jeden Fall schon gewonnen. Mich wirst du nicht mehr los, dass kann ich dir versichern.
Mach weiter so!

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 27.07.2013 | 00:28 Uhr
Hallo Keylu-tey,


ja, ich merke schon, das ist wieder ein XXL-Review geworden! Scheint wirklich so, als ob ich dich nicht mehr los würde ;)

In der ersten Szene habe ich Sonea wirklich leiden lassen, das stimmt. Sie und Akkarin mussten spätestens dort aneinander geraten, weil ihre unterschiedlichen Charaktere und ihre komplizierte Beziehung für genügend Reibungspunkte sorgen. Akkarin hat hohe Erwartungen an seine Novizin und strebt nicht nur dort Perfektion an, was aber nicht heißen soll, dass er perfekt ist! Auch er hat so seine Schwächen und Fehler, wie sich im Laufe der Geschichte noch zeigen wird. Aber du hast völlig recht, es hätte hier weder gepasst, dass Sonea begierig darauf ist, eine gute Kriegerin zu werden, noch sich alles gefallen zu lassen. Als Geschenk würde ich Karikos Dolch an dieser Stelle jetzt nicht bezeichnen. Es ist eher eine Art Trophäe, wenn auch für Sonea eine eher zweifelhafte.
Keine Sorge, du wirst Sonea noch des öfteren im Unterricht erleben. Schließlich ist sie ja noch Novizin.

Bei Rothen habe ich mal einen Einblick geben wollen, was man so als Leiter der alchemistischen Studien alles für einen Unsinn über sich ergehen lassen muss, wenn die nerdigen Alchemisten (Nerd ist hier keine Beleidigung wohlgemerkt, bin selbst einer!) mit ihren abstrusen Forschungsideen kommen. Das mit dem Buch bezog sich eigentlich auf die Szene in Kapitel 4, wo Farand sich so sehr für das interessiert, was man bei uns unter Atomphysik versteht. Da ist wohl einfach der Physiker mit mir durchgegangen, weil ich unbedingt mehr über dieses Thema in Alchemie einbringen wollte, weil ich hier auch weiß, dass es fachlich richtig ist. Ich glaube jedoch nicht, dass die Alchemisten wissen, wie man Atomkerne mit Magie spalten kann (wobei ich eine Theorie darüber habe, dass genau dies passiert, wenn die Magie eines sterbenden schwarzen Magiers oder eines Speichersteins unkontrollierrt frei wird).
Aber jetzt hast du mich da echt auf eine Idee für meine späteren Teile gebracht! :D

Ja, es wurde langsam mal Zeit, dass Sonea und Akkarin sich darüber unterhalten, was bei der Schlacht geschehen ist. Und eben auch, dass sie akzeptieren muss, dass sie das Wohl der Gilde über ihre Beziehung stellen müssen. Das ist eine der schwierigsten Szenen überhaupt in dieser Geschichte. Soneas Spruch am Ende sollte aussagen, dass sie zu stolz ist, um sich von ihm bemuttern zu lassen. Sie mag es nicht, Akkarin gegenüber Schwäche zu zeigen und hasst es, dass es doch immer wieder dazu kommt.

Also 1 Goldstück pro Zimmer ist viel, findest du? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich keine Vorstellung von der Währung in Kyralia habe. Aber wenn 20 Goldstücke für eine Flasche Anurischen Dunkelwein Wucher sind, sollte 1 Goldstück für ein Zimmer in einem Bolhaus auf dem Land nicht zu viel sein, war da mein Gedankengang. Für Magier mag die Unterkunft unterdurchschnittlich sein, aber die Absteigen in den Hüttenvierteln stelle ich mir weitaus schmutziger und schäbiger vor. (Bei uns würde ein Zimmer in einer einfachen Pension 40-50€ kosten und die Preise für guten Wein fangen bei uns teilweise schon bei 15-20€ an).
Aber danke für den Hinweis! Ich werde mir das noch einmal durch den Kopf gehen lassen und ein wenig am Preis drehen.

Hm, ich hab ja gesagt, dass es noch zu einer Erklärung über Akkarins Jenseits-Erfahrung kommen wird. Schön, dass es dir gefallen hat. Dass Sonea im Bett irgendwann mal den Spieß umdreht, kann ich mir irgendwie bei ihr nur schwer vorstellen. Zum einen ist sie jedes Mal völlig berauscht, zum anderen respektiert sie Akkarin zu sehr, um so etwas zu tun. Also ich würde das an ihrer Stelle nicht tun, weil ich zu viel Angst hätte, ihn dabei auf Grund seiner Vorgeschichte zu verletzen, und das daher absolut respektlos finden würde. Sie wird jedoch immer mal wieder in irgendeiner Form gegen ihn rebellieren, wenn ihr etwas nicht passt.
Zu Soneas dunkler Seite werde ich mich an dieser Stelle jedoch komplett ausschweigen.



Liebe Grüße,
Lady Sonea
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