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Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt) für Kapitel 22:
Soneakicksass (anonymer Benutzer)
20.09.2022 | 06:30 Uhr
Wie immer ein spannendes und gut geschriebenes Kapitel.

Das Sonea genauso 'furchteinflößend' wie Akkarin wird, macht mir extrem Freude. Klein, aber oho. Und wie sie eine Moralpredigt den hohen Magiern gegenüber gehalten hat, herrlich.

Ich frag mich schon sehr, wie jetzt die Stunden mir Akkarin und der schwarzen Magie aussehen werden.

Mir ist gerade erst aufgefallen, wie iel länger diese Fanfic ist im vergleich zu regulären Büchern. Hut ab für all die Zeit, die hier reingesteckt wurde.
13.02.2019 | 11:25 Uhr
Noch schnell ein paar Antworten zu vorherigen Kapiteln vorweg:
Ich freue mich sehr, dass einige Szenen aus Der Spion aus Akkarins Sicht Bestandteil von Der Zorn der schwarzen Sonnen sein wird. ❤️
Und ich freue mich SEHR auf die Folge-Trilogie.
Deine Kapitel sind mir zudem nicht zu lang. Ich meinte nur, dass einzelne Kapitel sehr „voll“ bzw. reich gefüllt sind. Das meine ich im Übrigen auch ohne Wertung. Es ist mehr eine Feststellung, da mir beim Review überlegen auffiel, was eigentlich alles in einem Kapitel passiert. Aber: das ist ja auch logisch, da sich a) die Handlung immer mehr verdichtet und b) die Kapitel Titel ja nicht nur auf eine bestimmte Szene gemünzt sind, sondern in ihrer Zwei-/Mehrdeutigkeit zum gesamten Kapitel und all den Handlungssträngen passen. Das finde ich auch total super und feiere den ein oder anderen Titel daher auch sehr.

So, nun aber zum aktuellen Teil:
Als erstes ist mir aufgefallen, wie sehr ich es mag, wie du die Erzählperspektive wechselst und auswählst. So beginnst du hier mit Rothen und lässt ihn das Treffen der höheren Magier erzählen, obwohl es ja eigentlich um Sonea geht. Sehr klug gewählt, denn so erhält man einen ganz anderen Blick auf die Szene und einen etwas objektiveren Eindruck von den Reaktionen der Magier auf Soneas Worte.

Außerdem ist so Raum für Sonea als Erzählerin bei der Szene an der Quelle. Hach... ein bisschen Zucker für die romantische Fraktion der Leserschaft. ;)
Und wieder bringt mich die Vorstellung von Akkarin als Pirat zum Lachen.
Und wieder bewundere ich deine weitsichtige Planung der Geschichte, denn das Pirat sein, der Schwertkampf und auch das Mineral, aus dem Speichersteine gemacht werden, werden ja später noch wichtig werden.

Ein sehr gelungenes, abwechslungsreiches Kapitel, das vor allem aufgrund der Geschehnisse am Südpass nun ordentlich für Wirbel sorgt.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 13.02.2019 | 19:35 Uhr
Hallo Nika,

Oh dankeschön! <3

Wie genau du das mit der Kapitellänge meintest, war mir nicht klar. Da ich in der Vergangenheit auch schon Beschwerden wegen der Länge hatte, wollte ich zumindest erklären, wie die Kapitel bei mir zusammenkommen. In einem richtigen Buch würde man das sicher anders machen!
Finde ich cool, dass du die Titel auch feierst! Ich muss gestehen, dass ich mich bis jetzt oft gefragt habe, inwiefern die Leser diese überhaupt wahrnehmen. Der Inhalt ist ja gewiss interessanter!

Danke, das freut mich, dass dir mein Perspektivwechsel gefällt! Ich finde es langweilig, wenn Szenen immer aus der Sicht der Charaktere geschrieben sind, die am meisten davon betroffen sind. Ein Wechsel kann das ganz anders beleuchten und das finde ich wichtig, um die Geschichte lebendig zu halten. Die Gefühle des betroffenen Charakters lassen sich oft auch gut in einer späteren Szene noch einmal zusammenfassen. Ich denke, dass es wichtig ist, Schlüsselszenen in der Perspektive des betroffenen Charakters zu belassen. In diesem Fall wäre das Soneas Gespräch mit Akkarin im Kapitel zuvor gewesen. Und um bei dieser Szene zu bleiben: Ich bin überzeugt, dass Sonea aus Rothens Perspektive badassiger gegenüber den Magiern wird :D

Was den Pirat betrifft, so habe ich da rein gar nichts geplant. Irgendwie fand ich, dass das super zu ihm passen würde und Sonea braucht etwas, womit sie ihn hin und wieder ein wenig aufziehen kann. Bei dem Schwertkampf war es ähnlich und außerdem hat er ja sehr hohe Ansprüche an Sonea. Als ich den Spion geschrieben habe, wusste ich jedoch irgendwann was Sonea mit einem Schwert in D2K anstellen wird und dann habe ich das in diesem Buch noch ein wenig ausgearbeitet.


Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
17.07.2018 | 02:21 Uhr
Halli halloo,
Ich habe gerade zwischen all dem lesen doch endlich mal Zeit gefunden um dir ein Review zu schreiben.

Ich habe 2008 alle drei Bücher von DGDSM geschenkt bekommen und sie in nicht einmal zwei Wochen verschlungen gehabt. Ich habe mich schon da in Sonea und gerade in Akkarin verliebt und war mega enttäuscht über das Ende. Jetzt, auch 10 Jahre später, und stehen die Bücher auf meinem 'Bücher ihr seid meine Favoriten' Regal und vorgestern dachte ich mir, 'schau doch mal ob irgend Jemand auch so vernarrt in diese Bücher war und sich dazu durch gerungen hat, eine alternative Fortsetzung zu schreiben'. Und siehe da, ich hab was gefunden und *seufz* ich liebe es. Wirklich. Nicht nur wie du schreibst, sondern generell dass diese Geschichte mit Akkarin weiter geführt wird. Als ich die ersten Kapitel gelesen habe, ( ich bin eigentlich voll unsensibel ) erwachte in mir solch eine Freude und Sehnsucht nach den Charakteren und der Welt, das mir doch glatt die Tränen gekommen sind. Ich habe einfach beim Lesen das Gefühl gehabt, das es endlich weiter geht. Also wie, ich weiss nicht ob du sowas kennst, dass wenn du ein Buch liest, du davon vollkommen gefesselt bist. Du nimmst nichts mehr wahr, nur die Charaktere zählen und selbst zum Schlafen gehen, wenn du das Buch weg gelegt hast, denkst du darüber noch nach. Und dann bist du fertig mit lesen. In dir entsteht der Wunsch nach mehr und dein Herz zerreißt dich, weil du von den Charakteren Abschied nehmen musst. Ein Trauerakt nach jedem Buch, gerade bei mir.


Genauso fühlte ich mich und nach 10 Jahren habe ich das gefunden, was mein Herz sofort erwärmt hat. Sonea und an ihrer Seite, der von ihr gerettete, Akkarin. Ein Traum, den du mir erfüllt hast. Ich muss nämlich ehrlich zugeben, dass mir deine Geschichte bisher sogar besser gefällt als von Canavan. ( Tut mir Leid Trudi, deine Bücher bleiben meine Nummer 1!!)
So ich glaub mein Review ist schon total lang und es ist echt spät, aber ich wollte mich bei dir bedanken. Für den Traum, welches mein früheres 10 Jähriges Ich sich wünschte, du nun erfüllen konntest. Vielen Dank.

~Liassa

PS: Ich habe nun meinen ersten Autor auf Fanfiktion favorisiert :)

Antwort von Lady Sonea am 17.07.2018 | 18:44 Uhr
Hallo liebe Liassa,

Ganz, ganz lieben Dank für dein Review. Ich freue mich, dass meine Geschichte bis jetzt für dich eine so würdige Fortsetzung ist. Mir hat es damals beim Lesen auch das Herz zerrissen und das hat dann dazu geführt, dass ich mir meine eigene Fortsetzung schreiben musste, weil es mich nicht mehr losließ. Damals wusste ich noch gar nicht, was Fanfiction ist und bin froh, dass ich diese Seite schließlich entdeckt habe, um meine Geschichte mit anderen zu teilen.

Es gibt diese Bücher, die einen nicht mehr loslassen und wo man an nichts mehr anderes denken kann. DGDSM waren auch die ersten Bücher, die das bei mir geschafft haben, was für mich vor allem an Sonea und Akkarin liegt, ohne die es einfach nicht dasselbe wäre.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen und dass es dir auch weiterhin so gut gefällt :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Dankeschön! Ich fühle mich geehrt <3
leseratte (anonymer Benutzer)
15.09.2015 | 23:07 Uhr
Ich muss sagen, ich bin sooo froh, dass du dir so viel Mühe gibst mit den Characteren und der Geschichte. Ich wünschte, in Wirklichkeit hättest du das Ende geschrieben, denn deine Geschichte ist einfach zu perfekt <3 Am Anfang tat ich mich wirklich schwer, immer an das Originalende zu denken zwischendurch >.< (es ist auch meine erste Fanfiction, da diese mir von einer Freundin empfohlen wurde). Inzwischen aber sehe ich dies als die wahre Version an, da du den Charakteren so unheimlich treu bleibst und so eine Vielfalt und Spannung reinbringst!! Damit hast du mich wahnsinnig berührt, da ich immer dachte "Neeein, so kann es nicht enden". Und jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht und muss unbedingt weiterlesen <3

Antwort von Lady Sonea am 19.09.2015 | 11:17 Uhr
Hallo liebe leseratte,

Zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass meine Antwort so lange gedauert hat, doch ich war die letzten Tage verreist. Inzwischen bist du sicher ein gutes Stück mit der Geschichte weitergekommen.

Ich hoffe, es gefällt dir weiterhin und die Story bzw. die böse Autorin hat dich noch nicht vergrault? ;)

Auf jeden Fall freue ich mich, dass meine Fortsetzung dir bis jetzt so viel Freude gebracht hat und dir über das Ende hinweggeholfen hat. Das, was du beschreibst – so geht es mir inzwischen auch jedes Mal, wenn ich den Spion wieder lese. Das heißt, wenn ich mit den Büchern durch bin, mache ich einfach mit meinem Ende weiter :D Inzwischen fühlt es sich richtiger an als das Ende, das Canavan geschrieben hat und ich schreibe nun schon so lange an meiner eigenen Fortsetzung (6 Jahre), dass es sich wie eine richtige Fortsetzung anfühlt. Für mich war das sehr heilsam, weil ich mit dem offiziellen Ende auch so meine Schwierigkeiten habe, und ich freue mich, wenn ich meinen Lesern damit ebenfalls über das offizielle Ende hinweglesen kann :)

Liebe Grüße und viel Spaß beim Weiterlesen,
Lady Sonea
29.08.2015 | 16:00 Uhr
Hallöchen liebe Sonea :)

Ich habe jetzt ca die ersten 20 Kapitel gelesen und da dachte ich, dass es dringend mal Zeit wird für ein Review.
Aber ich konnte mich nicht losreißen - die Story ist einfach zu genial.

Ich finde die neuen und alten Erzählcharaktere richtig gut eingebaut und dargestellt.
Jeder der Erzählstränge hat seine eigene spannende Entwicklung und bei jedem macht es Spaß ihn zu lesen.
Wobei ich persönlich Soneas Sicht immer noch am liebsten lese - das war in den Büchern schon so ;D Und vielleicht liegt es auch ein wenig an Akkarin ;D

Wirklich eine super Story. Mein Review wird leider nicht viel länger, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht.
Vielen Dank für diese Geschichte und ganz, ganz liebe Grüße :* :* :*

Deine BirnePferd

Antwort von Lady Sonea am 30.08.2015 | 09:49 Uhr
Hallo liebe BirnePferd,

Vielen lieben Dank, das freut mich :)

Mir ging es mit den Büchern auch so, dass ich Soneas Erzählstrang meistens am interessantesten fand (die Passagen mit Regin im 2. Buch mag ich nicht so gerne). Und natürlich alle Szenen, in denen Akkarin vorkam. Beim Schreiben ist es irgendwie ähnlich. Ich mag alle Charaktere sehr gerne und liebe es, aus ihrer Perspektive zu schreiben, aber bei Sonea ist es noch einmal etwas besonderes, weil ich mich sehr viel mehr mit ihr identifiziere als mit den anderen.

Ich hoffe, du hast weiterhin deine Freude an der Story und wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen. Vielleicht findest du ja zwischendurch mal die Zeit, kurz Rückmeldung zu geben, ob es dir weiterhin gefällt und was doof ist etc. :)


Dir auch ganz liebe Grüße,
Lady Sonea
03.10.2013 | 12:18 Uhr
Moin moin Lady Sonea!
Okay, dann will ich doch mal sehen, mit was du deine Lesern in Kapitel 22 erfreust:

Aha, Rothen mal aktiv im Unterricht zu sehen ist ja schon mal ein eher seltener Anblick. Das gefällt mir schon mal. Und kritische Experimente macht er auch gleich mit ihnen.
Genel, wer war das noch mal? Den meine ich doch auch schon mal auf den Radar gehabt zu haben. Ebenso seinen Freund. Der Junge ist also verliebt und seine Angebetete weiß es nicht. Hm, wer das sein könnte? War das nicht mal Sonea? Und gehört er nicht zu den drei Schatten? Peinlich das ich das gerade nicht weiß. Nein, ich glaube nicht und selbst wenn, dann sollte er zusehen, dass er sie ganz schnell vergisst. Er hätte es ihr eben früher sagen sollen. Allerdings kann ich es ihm sehr gut nachempfinden, wie er sich fühlen muss. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass da was bedeutsames dahinter steckt.
Ach, Veila, diese kleine Zimtzicke, will also Alchemistin werden? Hätte ich der nun wirklich nicht zugetraut, aber, so leid mir das für Rothen tut, immer noch besser, als sie zu den Heilern zu schicken. Als Heilerin wäre sie bestimmt der Alptraum aller Patienten gewesen oder so eine eingebildete Kuh, die meint alles zu wissen und mit einer Herablassung herumläuft, dass man davon eher noch kranker wird. Vielleicht sprengt sie sich beim Experimentieren ja versehentlich in die Luft und kommt nicht mehr herunter oder, wenn doch, dann an verschiedenen weit auseinander liegenden Stellen gleichzeitig. Mit Veila ist dir echt ein absolut unsympathischer Charakter gelungen. Der wünscht man echt mit Wonne Pest, Cholera und die Blattern an den Hals!
Ach herrje, hoffentlich lässt du Rothen sich täuschen und Genel ist nicht ausgerechnet in Veila verliebt. Ich hab, wie gesagt, zwar nicht mehr im Blick welche Bedeutung der Junge bisher hatte, aber dieses Miststückchen hat er dann ganz sicher nicht verdient.
Ich wäre ja diebisch schadenfroh, wenn das Experiment ausgerechnet bei Veila schief geht und sie sich nicht nur die Augenbrauen sondern auch gleich noch die Haare vom Kopf brennt. Sie wäre ganz sicher das Gespött der Universität und sowohl Magier als auch Novizen hätten was neues, worüber sie tratschen könnten.
Oho, ja, ich denke, dass ist schon ungewöhnlich, dass ein Magier aus einer wichtigen und kritischen Unterrichtsstunde herausgerufen wird. Zumal auch noch in Jerriks Büro, als Rektor dürfte der ja wissen, was Rothen gerade unterricht und in welchem Jahrgang. Also hast du da was ganz dringendes vor. Geht sicher um die beiden Schwarzmagier!
Also irgednwie hab ich auch das Gefühl, Rothen kann Balkan nicht so richtig leiden. Zumindest scheint ihn Balkans Art zu nerven, selbst wenn er ihm ansonsten neutral gegenüber steht, was sicher so ist. Aber das dürfte wohl daran liegen, dass Rothen trotz aller praktischer Orientierung eher ein Theoretiker ist, während Balkan eher praktisch veranlagt ist und vermutlich Schwierigkeiten hat sich in die Alchemie einzudenken. In der Disziplin war vermutlich auch als Novize nicht besonders gut.
Oha, Sonea scheint ja ganz schön böse zu gucken, wenn Rothen sie sehr davon bewegt wird. Es geht also um ihre Disziplinwahl. Ich glaub, jetzt folgt gleich ein Donnerwetter! Die höheren Magier werden sich sicher gleich umgucken, wenn du die Novizin in Fahrt kommen lässt.
Na was sag ich, da wird mit eisernem Besen gekehrt! Gefällt mir, dass du Sonea die Magier mal so richtig am Schlafittchen packen lässt. Diese Unart, sie in die Kriegskunst zu zwingen und dabei auch noch ein komplexes Täuschungsmanöver abzuziehen ist aber auch echt verachtungswürdig. Sonst halten die sich für so klug und dann haben sie nicht erkannt, was das für Folgen gehabt hätte, wenn Sonea herausbekommen wie und warum sie um ihren Traum gebracht worden wäre, wenn sie dieser Täuschung auf den Leim gegangen wäre. Dann hätte die Gilde ganz sicher eine rebellische schwarze Magierin gehabt, die sich vermutlich auch von Akkarin nicht mehr so einfach hätte in die Schranken weisen lassen. Zumidnest wäre jede Loyalität dahin gewesen. Auf jeden Fall meine Hochachtung für Akkarin, ich bin mir sicher, der hätte diese Täuschung so rum oder so rum nicht mitgemacht unabhängig davon, dass er und Sonea verlobt sind.
Joho, das war eindeutig. Garrel ist aber auch echt zu dumm. Wie der Kerl überhaupt Magier werden konnte ist mir unbegreiflich. Der ist doch zu dämlich um, tschuldige den Ausdruck, vorm Pinkeln die Hose zu öffnen.
Himmel so was von eingebildet, davon könnte möglicherweise sogar Veila noch was lernen. So allmählich glaube ich, dass Garrel ein totaler Narzisst ist.
Ich glaub, dass sollte sich Balkan noch mal überlegen, ob er eingedenk Sonea’s Entscheidung ruhiger schläft. Auch wenn ich sicher bin, dass Sonea niemals jemanden vorsätzlich in Gefahr geraten bringen würde, bin ich mir auch sicher, dass sie spätestens ab jetzt ganz bestimmte Prioritäten hat, wen es bei einem Angriff auf die Gilde als erstes zu beschützen gilt. Und die meisten der höheren Magier stehen auf dieser Prioritätenliste sicher nicht sehr weit oben.
Hihihi, zumindest das rechne ich Balkan hoch an, dass du ihn Garrel so schön triezten lässt, in dem er auch noch empfiehlt, das Sonea mit Regin verstärkt zusammenarbeitet. Ganz offensichtlich hat der Hohe Lord zumindest begriffen, dass man Regin dem Einfluss seines Onkels entziehen muss um zu verhindern, dass der ihn weiter als Werkzeug zu nutzen versucht. Wie auch die meisten anderen Magier vor Garrels törichten Ideen geschützt werden müssen.
Eine sehr schöne Einlage!
Und weiter geht es mit den Kuriositäten. Sonea mit einem Schwert zu sehen ist schon eine göttliche Vorstellung, aber ich kann Akkarin verstehen, dass er sie dazu drängt, diesen Kurs zu belegen. Eines ist sicher, der Schwertkampf ist eine Herausforderung an Geschick und Körperbeherrschung und schärft die Sinne dafür, den Gegner ernst zu nehmen und zu lesen, wie man ihn angreifen kann. Man muss wirklich instinktiv handeln, denn sonst hat man keine Chance, glücklicherweise weiß ich auch das zu würdigen und einzuschätzen.

Soso, Dorrien hat also die Leichen zweier Vermisster gefunden. Klingt ganz schön übel, was du denen da hast widerfahren lassen.
Du hast die Leichen und ihre Verletzungen recht anschaulich beschrieben ohne dabei in drastische Ausdrucksweisen zu verfallen, was mir wieder einmal sehr gut gefällt. Auch Dorrien wirkt bei seiner Untersuchung der Leichen recht überzeugend, aber dabei ist dir ein Fehler unterlaufen. Und zwar im Zusammenhang mit dem Todeszeitpunkt. Das die Leichen durch Assfresser bereits gefleddert wurden ist realistisch, doch die Sache mit dem Fäulnisgeruch haut nicht ganz so hin. Wäre der Mord, den ein solcher ist es zweifelsfrei, begangen durch einen schwarzen Magier, im Flachland bei zumindest mittleren Temperaturen geschehen, so würde ich dir recht geben, dass zumindest ein gewisser Verwesungsgeruch wahrzunehmen wäre. Unter tropischen Bedingungen, also hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit, wäre sogar bereist ein recht starke Geruchsbildung festzustellen. Doch du beschreibst das den Tatort als Höhenlage im Stahlgurtgebirge und das es auf den Winter zugeht bzw. zumindest Herbst ist und somit bereits mit ziemlich niedrigen Temperaturen zu rechnen ist. Zudem ist die Luft so hoch oben im Gebirge ohnehin schon recht trocken und bei diesen vergleichsweise niedrigen Temperaturen noch mehr, ich würde mal so auf ca. 10 Grad am Tage und bereits erste Nachtfröste tippen. Von daher fehlen zwei wichtige Indikatoren, die die Verwesung einer Leiche beschleunigen. Und noch ein besonderer Umstand kommt bei diesem Mord ins Spiel, der die Verwesung ganz entscheidend hemmt: Schwarze Magie!
Wenn ein Schwarzmagier einem Lebewesen die Kraft nimmt und es bis zum Tode erschöpft, so nimmt er alle Kraft, die diesem Körper innewohnt. Dafür gehört für mein Verständnis auch die Lebenskraft der im menschlichen Körper siedelnden Bakterien, die die Verwesung auslösen. Der Schwarzmagier hat aber auch diese Bakterien bei seinem Mord mit getötet und somit die Leiche quasi sterilisiert. Um nun die Verwesung auszulösen müssten die Keime wieder in den Körper gelangen, das kann durch die wunden und die natürlichen Körperöffnungen geschehen, jedoch erfolgt dann die Verwesung von Außen nach Innen und die Fäulnisgase, die den üblen Geruch erzeugen entstehen gewöhnlicherweise in der Darmregion, die aber eben hier vollkommen keimfrei ist und für von außen eindringende Keime erst spät erreicht wird.
Im Übrigen lässt sich diese tödliche Kunst so wunderbar nutzen, um ungenießbares, mit Keimen verseuchtes Wasser trinkbar zu machen, indem der Magier dem Wasser alle darin befindliche Lebensenergie entzieht und die Bakterien somit tötet. Vielleicht wird diese Tatsache ja später mal von Bedeutung.
Na endlich hat Dorrien kapiert, was sich hinter der Bestie verbirgt. Das war aber auch höchst überfällig, der Junge ist doch sonst so intelligent. Ich hab übrigens vom ersten Augenblick an einen schwarzen Magier gedacht. Das du irgendwelche geheimnisvollen Bestien einführen würdest, hab ich nicht geglaubt, denn es hätte nicht zu dir und deinem Stil gepasst.
Immerhin, Dorrien ist sich im klaren darüber, dass er alleine keine Chance gegen einen Schwarzmagier hat, gut, dass hat er ja auch schon eindrucksvoll erfahren müssen, und er schluckt seinen Stolz hinunter und will seinen Erzfeind, ich denke, so sieht er Akkarin, um Hilfe bitten. Allmählich hab ich ja fast den Eindruck, als würde Dorrien sich von Osens Hass anstecken lassen. Gut, Akkarin hat ihm das genommen, was er am meisten liebt, aber diesen Hass finde ich schon an Besessenheit heran gehend. Das wird irgendwann noch mal eskalieren, da bin ich mir relativ sicher. Und spätestens, wenn Dorrien von den Heiratsplänen der beiden Schwarzen Magier hört, wird er ganz tief verzweifeln. Oder endlich kapieren, dass er sich diese Gedanken aus dem Kopf schlagen muss. Auf jeden Fall gebührt ihm in dieser Hinsicht mein Mitgefühl.

Zu dem Gespräch das du Sonea und Akkarin führen lässt, gibt es nicht allzu viel zu sagen, da wir ja bereits recht ausführlich darüber diskutiert haben. Wie immer war die Szene sehr logisch und absolut glaubwürdig aufgebaut, da erlaubst du dir wirklich keinen Schnitzer. Was mir auffiel, war dass du trotz der wenigen Worte die Umgebung am Anfang sehr schön und gut vorstellbar dargestellt hast.
Das Akkarin seiner Verlobten ausgerechnet Regin als Studienpartner empfiehlt kann ich verstehen. Mittlerweile dürfte er vollständig verstanden haben, dass Sonea’s Kuss eine reine Kurzschlusshandlung war und keine tiefere Bedeutung hat. Und sicher hat er Regin zudem beobachtet bzw. dessen Gedanken gelesen und festgestellt, dass der auch kein romantisches Interesse an ihr hat, dafür aber in Kriegskunst recht gut ist und aufgrund der bisher erlangten Freundschaft und des Vertrauens ein guter Lernpartner für Sonea ist.
Na also, ich hab es doch geahnt, dass du Sonea ihren Verlobten bald mit der Piratennummer aufziehen lässt. Die Gelegenheit war aber auch zu günstig. Ich wüsste sogar ein weiteres Argument, das Akkarin bringen könnte, um Sonea vom Schwertkampf zu überzeugen, immerhin stellt der eine effektive Kampfart da, wenn keine Magie verfügbar ist. Und die Reflexe so wie das Bewusstsein für die eigene Umgebung und die eigene Sicherheit stärkt dieser Kampfart allemal, ich hab auch da so meine Erfahrungen auch wenn ich den Kampfstab vorziehe.

Ah noch einmal Dorrien. Mhm, so ungefähr hab ich mir Kullens Reaktion vorgestellt. Das passt wieder einmal absolut. Und auch, dass du Dorrien in der Hinsicht hart bleiben lässt ist absolut richtig. Zwei Männer können sich nicht nur besser verstecken, sondern gerade Kullen wäre ein extremes Risiko bei so einem Spähtrupp. Der Mann ist emotional zu stark aufgewühlt, als das er ruhig bleiben würde, wenn sie dem feindlichen Schwarzmagier auf der Spur sind und ihm begegnen sollten und würde sich vermutlich zu unbedachten Reaktionen hinreißen lassen, die sie letztenendes alle in dessen Gewalt bringen könnten. Das hat Dorrien gut bedacht und ich hab nichts anderes von ihm erwartet. Er mag kein Krieger sein, aber er ist intelligent und besitzt gerade als Heiler ein tiefes Einfühlungsvermögen, so dass er weiß mit wem er es zu tun hat und wie die Leute reagieren werden.
Dieses Einfühlungsvermögen ist vermutlich auch der Grund, warum es ihm immer noch so weh tut, Sonea verloren zu haben. Ich hab den Eindruck Dorrien ist ein sehr empfindsamer Charakter, der sein wahres Ich unter einer Schale aus Flausen und Scherzen verbirgt, wenn er mit anderen Menschen über sich und seine Gefühle reden muss. Stichwort introvertierter Charakter – nicht so ganz aber doch genug.
Oh ja, Da sollte sich Dorrien auf mehr als nur eine Woche Wartezeit einstellen. Bis Kalin die höheren davon überzeugt hat, dass es unbedingt notwendig ist, Sonea und Akkarin aus der Gilde rauszulassen und sie dann auch noch ins Stahlgurtgebirge in unmittelbare Nähe zur sachakanischen Grenze zu schicken, womöglicherweise auch noch bis nach Sachaka hinein, dass dürfte bei denen reiiiiiiiichlich Diskussionsstoff sorgen.
Pfffffhahaha, die Idee mit Gaden absolut richtig, aber dennoch von geradezu bestechender Komik. Wenn die Situation nicht so verzweifelt wäre würde Dorrien sich vermutlich selbst wegwerfen vor Lachen über seine eigene Idee. Hier aber zeigt sich, dass du ihn in Sachen Tarnen und Täuschen absolut richtig denken lässt. Für die Jagd auf einen anderen Magier ist es besser, wenn man Dorrien nicht schon von weitem als das erkennen kann, was er ist. Und die Kleidung eines Reberhirten ist ganz sicher von praktischerer Natur als seine Robe. Dabei geht mir ohnehin die Frage auf, wie Dorriens Robe eigentlich aussieht. Bedingt durch seine Lebensumstände hab ich mittlerweile den Eindruck, dass Dorrien nicht nur recht praktisch denkt sondern auch so handelt. Ich könnte mir vorstellen, dass seine Alltagsroben nicht mehr so aussehen, wie die, die die Magier in der Gilde tragen. Wenn er mal über Stock und Stein muss und durch Felsen klettert um einen Verletzten zu erreichen, dann dürfte das wallende Ding ziemlich hinderlich sein. Levitation ist nicht immer der Königsweg, denn sie kostet ja Magie, die er bei der Heilung dringend brauchen könnte. Und ich glaube nicht, dass Dorrien bereit ist sich so buchstabengetreu an das Gesetz zu halten, wenn es darum geht, anderen zu helfen und sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, indem er seine Robe so umschneidert, dass sie ihn nicht behindert. Vermutlich würden Magier aus der Gilde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie Dorrien mal in Alltagsroben sehen würden.
Aber ich kann eben den Rest des Spähtrupps wirklich gut verstehen, dass sie sich darüber königlich amüsieren, dass einer der ihren jetzt plötzlich wie ein Magier herumläuft, während der Magier von einem Reberhirten nicht mehr zu unterscheiden ist. Wenigstens hat Kullen jetzt für einen kurzen Moment auch mal was zu lachen. Allein das war es wert.
Mhm, auch wieder gut mitgedacht, dass der andere Magier es möglicherweise spüren kann, wenn Dorrien zur Magie greift um sich zu wärmen. Die folgenden Tage dürften für den sicher ganz schön unangenehm werden auch ohne die Bedrohung, dass er einen Feind jagt.
Na ich glaube da lässt du Dorrien sich täuschen. Ich bin sogar überzeugt, dass der feindliche Magier weiß, wie man die eigene Aura verbirgt, denn das dürfte ein Wissen sein, dass im Kampf mit anderen Ashaki wichtig ist. Und in Sachen magischen Kampf sind die Sachakaner sicher ziemlich gut und mit allen Wassern gewaschen.
Was eine Frage aufwirft: wer sagt denn eigentlich, dass Dorrien hier einen Sachakaner jagt? Zwar ist das die wahrscheinlichste Variante, aber nur weil die Jagt im Grenzgebiet zwischen Kyralia und Sachaka stattfindet, heißt das ja nicht, dass der feindliche Schwarzmagier unbedingt Sachakaner sein muss. Es könnte ja auch ein Sklave anderer Abstammung sein, der mittels Blutstein gezwungen wird.


Oho, Dannyl hat also mal wieder seinem Drang zu forschen nachgegeben und das verbotene Buch gelesen. Diese Waffe klingt ganz schön gefährlich. Offenbar eine Massenvernichtungswaffe. Und das Mineral aus den Lavawüsten? Ich würde mal auf Pechblende tippen, die kommt in Lava vor. Nimmt man dazu, dass tiefe Kenntnisse der Alchemie und der schwarzen Magie (Physik?) nötig sind und man das Mineral künstlich gewinnen kann, kommt man recht schnell dahin, dass diese Waffe ein Versuch sein dürfte das nukleare Feuer zu entfachen, sprich eine Kernspaltungswaffe.
Mit Magie dürfte es auch ein Kinderspiel sein so eine herzustellen und zu zünden, denn die Magie kann das ersetzen, was unsereiner an höchst präziser Technik benötigt um so was zu schaffen.
Und wenn man sich dann die Struktur der Ödländer vorstellt, die Sachaka und Kyralia voneinander trennen, dann wird ziemlich klar, dass die alte Gilde tatsächlich mit nuklearen Waffen gespielt haben muss. Eine erschreckende Vorstellung, da teile ich ganz Dannyls Meinung.
Oh, ich bin sicher, dass auch die finsterste Kunst noch eine Steigerung erfahren kann. Da dürfte Dannyl dann noch zu unbedarft sein, um das wirklich zu realisieren, dass Menschen von geradezu unendlichem Einfallsreichtum sind, wenn es darum geht den anderen auszurotten.
Eines ist sicher, Akkarin würde vermutlich so einiges bereit sein zu geben, um diese Bücher zu sehen. Nicht um der Macht willen, sondern, weil ich eben der Meinung bin, dass er an allem interessiert ist, was mit schwarzer Magie zu tun hat und alles wissen will, was ihm einen Vorteil gegenüber seinen Feinden verschaffen kann um die zu schützen, die er liebt. Und wenn er daraus lernen kann, wie eine solche Waffe unschädlich zu machen ist, dann wird er es wissen wollen.
Dannyl steckt da nun echt in Gewissensnöten. Gibt er die Bücher der Gilde, kann er sicher sein, dass sie entweder vernichtet werden oder dass niemals jemand dieses Wissen lesen wird und sei es nur um eine Verteidigungsstrategie dagegen zu entwickeln, gibt er sie Akkarin verstößt er schwer gegen das Gesetz und zudem dürfte Dannyl trotz allen Vertrauens zu dem Schwarzmagier immer noch im Hinterkopf haben, dass der möglicherweise doch wieder an die Macht will, so unwahrscheinlich das sein mag, und er ihm dann genau das Werkzeug dafür liefern könnte.
Im Übrigen hab ich allmählich das Gefühl, dass du Dannyl einer Täuschung aufsitzen lässt also das er sich selbst täuscht. Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist schwarze Magie aus Büchern zu lernen. Nur weil Lord Sarrin das nicht geschafft hat und Akkarin das auch bekräftigt, ist es noch lange nicht unmöglich. Der verblichene Baumeister und Begründer der magischen Architektur, Lord Loren, hat es ja auch geschafft und ich bin sicher, Akkarin weiß, dass es möglich ist, aber er nutzt den tief verwurzelten Glauben der Magier um zu verhindern, dass andere Magier, die möglicherweise nicht so fest im Geiste sind wie er und Sonea, sich mit der machtvollen schwarzen Magie überhaupt befassen. Dannyl dürfte vermutlich mehr als genug Wissen aufgesogen haben um selbst als schwarzer Magier aktiv werden zu können. Vermutlich fehlt ihm nur noch eine letzte Anleitung, wie er diese macht entfesseln kann und die könnte ihm Akkarin geben. Der muss also bei seinem nächsten Treffen mit dem Botschafter ziemlich aufpassen, was er sagt, sonst könnte er unbeabsichtigt Dinge verraten und in Gang setzen, die er vermeiden will. Und das er erfahren wird, was Dannyl weiß, da bin ich mir bei dir sicher. Du wirst ihm sicher irgendwann mal die Gelegenheit geben entweder mit Dannyl zu sprechen oder er wird es aus dessen Gedanken lesen, weil Dannyl es ihm geradezu entgegenbrüllt.
Man auf die Szene, so sie denn kommt, bin ich gespannt.
Das Bel Fiore entsetzt über den Inhalt der Bücher ist, kann ich gut verstehen. Immerhin hat sie sich bereits mit dem Besitz der Bücher, auch wenn sie nicht wusste, was diese enthalten, eines Verstoßes gegen die Gesetze der verbündeten Länder schuldig gemacht. Aber sie ist immerhin auch abgeklärt genug von dir angelegt, als dass sie nun nicht gleich in Panik verfällt und alles der Gilde bzw. dem König beichtet sondern die Bücher erst einmal von einem vertrauenswürdigen Experten beurteilen lässt. Gefällt mir, dass du sie so charakterstark angelegt hast.
Hehehe, also das wundert mich ja nun nicht, dass Dem Callane sich über die Schwatzhaftigkeit seiner Frau auslässt. Es passt einfach wunderbar in das Bild, dass man bisher von ihm hat gewinnen können. Und die Vorstellung, wie er entnervt aus dem Fenster der Kutsche starrt, während seine Frau ohne Punkt und Komma auf ihn einredet ist echt amüsant. Diese Reise muss der reinste Alptraum gewesen sein.
Na, da bin ich ja mal gespannt, was du Dannyl herausfinden lässt, woher diese Bücher stammen. Das dürfte sicher sehr interessant werden und ich bin überzeugt, dass dies nicht Dannyls letzte reise war.

Ich könnte mich jedes Mal wegwerfen, wenn du den Schreck aller Novizen, Rektor Jerrik, zum verängstigten Kaninchen werden lässt, sobald er mit Akkarin allein in einem Raum ist. Sonea zählt hier nicht, da sie erstens noch Novizin ist, denen sich Jerrik trotz aller Furcht vor Schwarzer Magie gewachsen sieht und zweitens weil sie ohnehin zu Akkarin stehen würde.
Ich glaub wenn es einen Magier an der Universität gibt, der in Akkarin ein Monster sieht, dann Jerrik! Wahrscheinlich stellt er sich die ganze Zeit vor der schwarze Magier würde sich urplötzlich und ohne Vorwarnung in ein Urvieh verwandeln und ihn mit einem Haps verschlingen. Völlig abwegig, dazu ist Jerrik viel zu zäh, das Urvieh würde sich den Magen an ihm verrenken.
Na auf Soneas erste echte Unterrichtsstunde in schwarzer Magie bin ich ja mal gespannt. Das dürfte interessant werden, zumindest gehe ich mal davon aus, dass du dir da schon was Ansprechendes hast einfallen lassen.
Das die anderen Novizen platt sind, weil Sonea die erste Kriegerin seit zweihundert Jahren wird, kann ich mir denken. Das ist echt mal ein Novum und Sonea hat mal wieder erreicht, was sie eigentlich nicht will, sie steht im konzentrierten Fokus der Aufmerksamkeit. Aber vielleicht wird das ja schneller nachlassen als sonst. Immerhin hat sie ja noch ein paar andere Sachen in petto, die die Aufmerksamkeit der anderen zumindest von ihrer Entscheidung Kriegskunst zu wählen ablenken wird, allerdings dennoch nicht von ihrer Person. Da wird sie wohl auch nie ganz loswerden. Ich hab den Eindruck, dass du es Sonea immer wieder angedeihen lassen wirst, in den Fokus zu rutschen, egal wie sehr sie sich bemüht genau das zu vermeiden.
Hehehe, also geht der Streit Regin vs. Sonea in eine neue Runde, wenn auch jetzt unter den freundschaftlichen Gesichtspunkten von Klassenkameraden und auf höherem Niveau. Ich denke mal, die beiden wirst du in der Hinsicht darum der beste zu sein, zu erbitterten Konkurrenten machen, die trotzdem sehr gut zusammen arbeiten und sich verstehen.
Und das Akkarin noch irgendeine form von Eifersucht auf Regin verspürt glaube ich nicht, zumindest nicht in Bezug auf Soneas Liebe. Dafür wirkt er mittlerweile zu gelassen.
Pffffhahaha, der Spruch von Regin „sei kein Mädchen“ war ja wohl der Knüller. Natürlich ist ganz klar, wie es gemeint ist, aber in anbetracht dessen widerspricht sich das ja so dermaßen, dass es einfach nur noch zum lachen ist. Ob Farlend das übel nehmen wird? Oder ist Regin eben der unangefochtene Chef der Klasse und kann so handeln ohne das es Konsequenzen haben wird. Möglicherweise ist es Farlend ja auch recht, dass er für Sonea seinen Platz geräumt hat. Immerhin ist sie eben die erste Frau in dem Kurs seit sich jemand bewusst daran erinnern kann.
Okay, dein Unterricht in Strategie wirkt klar und überzeugend auch wenn es sich von der Thematik her eigentlich eher um Taktik gehandelt hat, aber das passt schon.
Oh ich bin überzeugt, dass Soneas Eskorte, auch wenn sie sie nicht mehr so haben will, ganz sicher die Gelegenheit nutzt, sich in ihrem Glanz zu sonnen. Dürfte schon eine Ehre sein, mit der Novizin des Schwarzmagiers bekannt zu sein und bei den anderen Novizen, besonders natürlich bei den Mädchen mächtig Eindruck schinden. Zumindest versuchen sie es.
Soneas Angst um ihre Freundschaft zu Trassia finde ich schon fast etwas paranoid, aber es zeigt auch, dass ihr diese Freundschaft wirklich wichtig ist und sie Angst hat sie zu verlieren. Immerhin ist Trassia ja eine angehörige der Häuser und auch wenn Sonea mittlerweile als akzeptiert gelten dürfte, haftet ihr immer noch an, dass sie aus der untersten Bevölkerungsschicht Kyralias stammt und sie befürchtet, ihr das eines Tages zum Verhängnis werden wird. Aber in Bezug auf Trassia denke ich mal, wird das nicht geschehen. Die wirkt mir mittlerweile nach einer Person, die auf Standesunterschiede pfeifen tut und sich auch von ihren Eltern nichts wird sagen lassen, wobei ich auch nicht glaube, dass in ihrer Familie die Standesherkunft eines anderen Menschen eine allzu große Bedeutung hat. Trassia scheint bereits in ihrer Kindheit gelernt zu haben, dass alle Menschen ihren wert besitzen und auch wenn ihre Familie sich nach den Gegebenheiten richten muss, wird sie eben nicht mit einem geringschätzigen Blick auf Imardins niedere Bevölkerung aufgewachsen sein. Was für eine Geschäft betreibt ihre Familie eigentlich um Geld zu verdienen? Irgendwie hab ich so im Gefühl, dass die was mit Handel und Seefahrt zu tun haben könnten. Solche Familien haben stets mit allen Bevölkerungsschichten zu tun und ein Oberhaupt könnte es sich gar nicht leisten seine Untergebenen mit Geringschätzigkeit zu behandeln, da er so ganz schnell deren Loyalität einbüßen würde und die ist das A und O im Handel und ganz besonders in der Seefahrt.


Alles in allem war es wieder einmal ein gelungenes Kapitel und hat mir ganz ausgezeichnet gefallen. Mach weiter so, ich freu mich auf das nächste.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!


PS: Ha, da ist es mir doch tatsächlich gelungen mich kurz zu fassen. Nur 3,5 Seiten, mein neuer Minusrekord – das erste Review zum Prolog zählt nicht, das Kapitel war ja auch entsprechend kurz.

Antwort von Lady Sonea am 03.10.2013 | 16:35 Uhr
Hallo Keylu-tey,


in welchem Format schreibst du, dass du auf 3,5 Seiten gekommen bist? DIN-A3? Bei mir sind es mal wieder 7! :D

Genel und Jarend, also das du DAS vergessen hast! Das sind doch zwei von den Schatten! Und natürlich hat der Junge wegen Sonea Liebeskummer. Aber das weiß Rothen nicht, weil Sonea nie Namen genannt hat, ebensowenig wie sie ihm von Veila erzählt hat.
Ach ja, Veila wollte eigentlich mal Heilerin werden, bei der Wahl ihrer Disziplin wurde ihr jedoch davon abgeraten, weil sie von ihrem Charakter her nicht dafür geeignet ist. Als Kriegerin wäre sie wahrscheinlich auch ganz gut, aber stattdessen hat es sie in die Alchemie verschlagen und ihre beiden Freundinnen sind ihr gefolgt. Das findet eigentlich in einem Kapitel sehr viel später Erwähnung, aber da es wirklich absolut unwichtig ist, nehme ich das mal vorweg.
Dass Rothen den neuen Hohen Lord nicht leiden kann, würde ich so nicht sagen. Als Alchemist ist er im Allgemeinen von Kriegern ziemlich entnervt, die einfach keinen Sinn für die Wissenschaft haben. Das war schon so, als er Davins Wetterprojekt versucht hat, durchzusetzen und hier, weil Balkan will, dass Rothen sofort in Jerriks Büro erscheint, obwohl seine Klasse gerade ein schwieriges Experiment durchführt, was man nicht einfach so unterbrechen kann. Als Physiker kann ich ihn da absolut verstehen. Ich würde da auch absolut entnervt reagieren und tue ich teilweise auch, wenn ich bei etwas Wichtigem unterbrochen werde.
Ich finde, es wurde wirklich Zeit, dass mal jemand den höheren Magiern die Meinung sagt, also habe ich es Sonea tun lassen, weil sie wirklich sauer ist. Ob sie eine Prioritätenliste im Kopf hat, wen sie im Ernstfall zuerst rettet, glaube ich jedoch nicht. Bei der Schlacht von Imardin hat sie schließlich sogar den König gerettet, als sie ihm über den Weg gelaufen ist.
Natürlich hätte Akkarin sich nicht auf das miese Spiel der höheren Magier eingelassen. Dafür ist er zu sehr Ehrenmann. Trotzdem ist er auf Lady Vinaras Angebot eingegangen, Sonea mehr Stunden in Heilkunst, als der Grundkurs vorschreibt, zu geben, was er aber aus Liebe zu ihr tut.
Über deine Gedanken zu Garrel musste ich doch sehr lachen. Ein kleiner Narzisst ist er ganz sicher!


Danke für deine Erläuterungen dazu, wie schnell eine Leiche verwest. Mir war schon klar, dass das ein wenig anders funktioniert, wenn der Körper jeglicher Energie entleert wird (gibt im 3. Buch eine Stelle, wo Lorlen eine solche Leiche untersucht, wo das beschrieben wird). Aber ich dachte wirklich, das mit dem Verwesen würde schneller gehen. Daher habe ich das mit dem Fäulnisgeruch mal schnell rausgenommen.
Ähm, wie man Wasser trinkbar macht, wissen die Magier schon. Ob das ähnlich oder genauso funktioniert, wie von dir beschrieben, weiß ich jetzt nicht. Aber ich weiß, dass zumindest Meerwasser mit Magie trinkbar gemacht wird und zumindest die Heiler wissen, wie man sterilisiert.
Ich gebe zu, ich habe Dorrien auf dem Schlauch stehenlassen. Aber oft übersieht man ja das Offensichtliche. Und in den Bergen kommt es sicher öfter vor, dass wilde Tiere Menschen anfallen oder Tiere tollwütig werden. Auf Grund der Erfahrungen, die er dort macht, denkt er wahrscheinlich eher daran, als gleich an das Schlimmste. Aber es hätte sowieso keinen Sinn gemacht, Verstärkung aus Imardin anzufordern, bevor nicht sicher ist, dass ein schwarzer Magier für all das verantwortlich ist.
Dass Dorrien dazu neigt, eine Besessenheit zu entwickeln, habe ich glaube ich schon einmal erwähnt. Sogar Rothen ist sich dessen bewusst, denn schließlich kennt er seinen Sohn (siehe auch das Gespräch mit Lorlen in Buch 2, wo es darum geht, dass Dorrien sich besser von Sonea fernhalten sollte, bevor er auch in die ganze Sache mit Akkarin hineingezogen wird).
Oh, er und Akkarin werden noch aufs übelste aneinandergeraten. Vielleicht kannst du dir mit deinem Insiderwissen auch schon vorstellen, wann das sein wird ;)
An dieser Stelle möchte ich dir übrigens auch einen Keks überreichen, weil du richtig geraten hast, was es mit der Bestie auf sich hat :D
Ich hatte gar nicht vor, irgendwelche mysteriösen Tiere einzuführen, denn das hätte nicht in die Welt von DGDSM gepasst.

Oh, Akkarin wusste die ganze Zeit, dass der Kuss mit Regin nur eine Kurzschlusshandlung war! Trotzdem war er eifersüchtig, denn er will natürlich der einzige Mann in Soneas Leben sein, was ich auch absolut nachvollziehen kann. Er ist sicher bei weitem nicht besessen von ihr wie das bei Dorrien der Fall ist, aber ein bisschen besitzergreifend wird er in einem gesunden Rahmen wohl sein. Aber es wäre schlimm, wenn er es nicht wäre.
Hm, also ich glaube nicht, dass es häufig vorkommt, dass Magier sich mit Schwertern oder ähnlichen Waffen bekämpfen, wenn ihnen die Magie ausgeht. In der Regel erschöpft sich ja einer zuerst. Wozu ich Schwertkampf noch nützlich finde, ist das Ausweichen von magischen Angriffen. In der Arena gilt das zwar als schlechter Stil, aber gerade im Kampf gegen einen überlegenen Gegner spart man durch Ausweichen Magie, weil man den Angriff nicht mit dem Schild abfangen muss.


Dass Dorrien empfindsam und ein wenig introvertiert ist, da gebe ich dir völlig recht. Man merkt es nicht, weil er es gut versteckt. Aber man kann darauf kommen, wenn man sich vor Augen hält, wie er als Novize war, wo er lange Zeit auch keine Freunde hatte. In dieser Hinsicht ist er Dannyl gar nicht so unähnlich, auch wenn dessen Schwierigkeiten während des Studiums andere Gründe hatten. Bei Dorrien war es wohl hauptsächlich der Tod seiner Mutter und dass sein Vater Magier ist.
Ob und wie lange die Gilde wegen des Sachakaners diskutiert oder ob sie in Panik verfällt und sofort Hilfe schickt, wird sich bald zeigen. Wollen wir eine Runde Kristallkugel darum spielen?
Da fällt mir ein, du bekommst glaube ich auch noch einen Punkt, weil du bei der Bestie richtig lagst.
Also ob Dorrien seine Robe umgenäht hat, darum habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Rechtlich könnte das eine Grauzone sein, weil für Magier Robenpflicht gilt und diese eine bestimmte Form haben. Ich denke mal, dass Dorrien auch ein paar normale Kleidungsstücke hat, die er bei Gelegenheit anzieht. Hier hat er jedoch keine mit, weil er so mehr Eindruck bei den Einheimischen macht und an einen schwarzen Magier hat er ja auch gar nicht gedacht.
Ich weiß nicht, ob die Sachakaner wirklich so gut im Kämpfen sind. Sie werden sehr unterschiedliche Kenntnisse haben, denn sie teilen ihr Wissen nicht und haben keine Gilde. Sicher sind sie im Kämpfen geübter als die Gildenmagier, weil sie einander ständig bekämpfen, aber die Krieger der Gilde haben das größere Repertoire an Tricks, weil sie auf einen großen Wissensschatz zurückgreifen können. Wären alle Gildenmagier schwarze Magier, könnten die Sachakaner einpacken. Und ich bin ziemlich sicher, dass sie sich genau davor fürchten.
Natürlich ist nicht sicher, dass es sich bei dem schwarzen Magier um einen Sachakaner handelt. Aber es kommt auch kaum jemand anderes dafür in Frage. Akkarin und Sonea sind im Imardin und das hätte Dorrien schon mitbekommen, wenn sie die Gilde verlassen hätten. Klar könnte ein Sachakaner auch einen Sklaven über die Grenze geschickt haben. Aber die sind in der Regel auch Sachakaner. Ein paar wenige werden Kyralier oder Elyner sein, die sich nach Sachaka verirrt haben oder als Händler dorthin gereist sind und überfallen wurden. Ich denke aber mal, dass Dorrien so weit in seiner Impulsivität gar nicht denkt. Und es ist wie gesagt, die wahrscheinlichste Variante. Um es mal wissenschaftlich auszudrücken: mit mindestens 95% Konfidenz.


So, bei Dannyl muss ich jetzt aber eines mal klarstellen: Er hat keinerlei Interesse daran, schwarze Magie zu erlernen. Es ist richtig, Lord Loren hat das aus Büchern gelernt und Lord Sarrin ist an Selbigem gescheitert. Dannyl liest diese Bücher jedoch nur, um ihren Wert einzuschätzen und weil er hofft, dadurch die richtige Entscheidung zu treffen, wem er die Bücher aushändigt.
Da du auch „The Magician’s Apprentice“ gelesen hast, wundert es mich eigentlich, dass du nicht von selbst darauf kommst, was die Ödländer erschaffen hat. Die „Waffe“ kam dabei übrigens von den Elynern, die den Kyraliern damals im Krieg gegen Sachaka geholfen haben. Bei der Erschaffung der Ödländer wurden sicher auch atomare Strukturen aufgelöst, denn anders kann diese verheerende Zerstörung kaum erklärt werden, aber ich würde hier nicht gleich von Kernspaltungswaffe sprechen, das klingt ziemlich hart und technisch, sowas wird in der Welt von DGDSM nicht existieren. Pechblende ist es jedenfalls nicht. Tatsächlich geht es um eine spezielle Art von Kristallen, die dort unter bestimmten Verhältnissen von Temperatur und Druck entstehen. Ich weiß nicht, ob ich jetzt darüber erzählen soll oder ob ich damit zu viel vorwegnehme. Wenn du diskutieren willst, dann lieber per Mail. Der eigentliche Zweck dieser „Waffe“ dient auch eigentlich nicht der Zerstörung, man kann damit jedoch sehr viel Zerstörung anrichten, wenn man sie „falsch“ benutzt.
Natürlich würde Akkarin das Buch sofort haben wollen, wenn er davon wüsste :D
Bel Fiore wird keine Strafverfolgung drohen, weil sie sich im Besitz verbotener Bücher besitzt. Erstens hat sie diese geerbt und zweitens hat sie gleich Dannyl hinzugezogen, als ihr der Inhalt komisch vorkam, denn als Nichtmagierin kann sie deren Inhalt absolut nicht beurteilen. Ich würde sagen, sie hat hier absolut richtig gehandelt.

Ja, Sonea steht immer wieder ungewollt im Mittelpunkt, was ihr ziemlich verhasst ist. Irgendwie war das schon immer so und es macht mir einfach Spaß, das so fortzuführen, weil sie ja auch so schön leidensfähig ist :D
So ein wenig ist Regin schon der Anführer in seiner Klasse. Sonst wäre es ihm auch nicht gelungen, Farlend von seinem Platz zu verscheuchen. Wie er das gemacht hat, keine Ahnung. Er konnte das schon immer gut und wird wohl irgendetwas an sich haben, was ihm zum Rudelführer macht. Allerdings ist mir bei ihm ziemlich schleierhaft, was das ist, was wohl auch daran liegt, dass ich ihn nicht sonderlich leiden kann. Bei Akkarin weiß ich hingegen sehr wohl, warum er in seinen Mitmenschen Ehrfurcht, Respekt und Ergebenheit auslöst ;)
Strategie ist natürlich ein sehr allgemein gefasster Begriff. Das fängt bei Kampfformationen und Strategien, wie man einen Einzelkampf bestreitet an und endet bei Größenordnungen im Sinne von Armeen und deren Bewegungen.
Sonea wird schon sehr bald Unterricht in schwarzer Magie haben. Und da kannst du sicher schon gespannt sein, was die beiden da machen werden ;)


So, das war’s von meiner Seite. Über die offenen Fragen können wir gerne wie immer per Mail diskutieren, um die anderen Leser nicht so sehr zu spoilern ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
-anonym- (anonymer Benutzer)
02.10.2013 | 18:38 Uhr
hallo Lady Sonea!

bevor ich irgendetwas anderes schreibe, will ich dir erst einmal sagen: deine Geschichte, oder eher dein Buch, ist echt atemberaubend gut!
Ich habe in den Ferien ganze Tage mit dem Lesen zugebracht, das ist bei mir immer so bei guten Büchern ;-)
Dabei war ich am Anfang eigentlich gar kein Fan von Akkarin, aber du hast mich überzeugt!
Aber jetzt zum letzten Kapitel:
deinen Anfang mit Rothen finde ich sehr gelungen, hier kann man mal in seinen Alltag gucken, es gibt ja sonst nicht so viele Stellen, wo man ihn mal unterrichten sieht.
Diese Klasse ist ja super! haha, alle Verehrer von Sonea (oder Akkarin) in einer Klasse. :-D Die Geschichte mit den Augenbrauen ist auch sehr amüsant, stellenweise wirkt es fast lächerlich, wie sich die Novizen da sorgen!
An dieser stelle habe ich nicht ganz verstanden, warum Soneas Wahl so wichtig ist, dass der Unterricht unterbrochen werden musste. hätte diese Angelegenheit nicht noch ein wenig warten können? Umso realistischer finde ich dafür, dass der Unterricht vertreten wird, und nicht einfach ausfällt.
Die Szene mit den Höheren Magiern ist einfach nur gelungen. schön zu sehen, dass Sonea sich wehrt. Ob sie sich das auch ohne Akkarin getraut hätte? Ich finde es gut, dass du Rothen überlegen lässt, dass sie einmal die gleiche Wirkung wie Akkarin haben könnte. das zeigt nochmal, dass sie kein kleines Mädchen mehr ist und sich definitiv zu wehren weiß!
Beim Schwertkampf hat Sonea mein volles Mitgefühl. wozu soll sie das brauchen? Ja, ich weiß, es schult die Reflexe usw., mir würde das als Argument nicht ausreichen, aber ich fürchte, da wird Akkarin nicht mit sich reden lassen...
Du hast übrigens einen Tippfehler gemacht: es heißt nicht "Schwerkampf"!

Aha, Dorrien kommt auch mal hinter das Geheimnis der "Bestie". Die Leichen sind sehr detailliert beschrieben, dass ist zwar nicht angenehm, gehört aber auch dazu und ist von daher absolut sinnvoll und gut.
Ich finde, Dorrien zieht aus seiner Entdeckung die richtigen Konsequenzen. Ich frage mich, ob wirklich Sonea und Akkarin in die berge kommen müssen, und wie das alles ausgeht. Weiß Dorrien eigentlich von der Verlobung der beiden? Wenn nicht, wird das noch eine schöne Überraschung!

Die nächste Szene mit Sonea und Akkarin drückt noch einmal gut Soneas Ängste aus, ich finde die Unterhaltung der beiden sehr gelungen, man sieht außerdem auch hier, wie sehr Akkarin um Sonea besorgt ist. soll die Aussage, er habe das alles auch einmal gelernt etwa ein Angebot sein, das er ihr etwas erklären kann?
bei
„Lass uns nach Hause gehen“, sagte er. „Takan wird bald mit den Vorbereitungen zum Abendessen fertig sein.
hast du übrigens die Anführungszeichen zum Schluss vergessen...
das mit dem Piraten ist übrigens echt lustig, schön, dass du Sonea ihn damit aufziehen lässt, das macht wirklich Laune!

Kullens Reaktion war so durchaus vorherzusehen, das gehört zu den Dingen, die ich an deinem Schreibstil liebe, dass du so sehr ins Detail gehst.
der Kleidertausch ist eine durchaus sinnvolle Maßnahme, bei der Vorstellung der beiden in verkehrter Kleidung muss ich echt grinsen! Die Unterhaltung danach ist einfach nur göttlich!
Es ist so schön zu lesen, du denkst einfach an alles, z.B. das Loken kaum eine Vorstellung von Magie haben wird, sodass ihm alles erklärt werden muss. Wie sonderlich das Bild sein mag, wenn Dorrien einfach dasteht und sich nicht bewegt.
Dorrien macht sich also auf zum Südpass. Hoffentlich begegnen sie dem schwarzen Magier nicht, Dorrien hat keine Chance gegen ihn und er wird trotz anderer Kleidung nicht lange verborgen halten können, dass er ein Magier ist.
ich beginne mich zu fragen, was der Sachakaner wohl in Kyralia will. Neue Sklaven oder steckt da mehr dahinter? Jede Wette, der ist doch nicht zum Spaß über die Berge gekommen. Will er spionieren? Dann würde er kaum Gefangene nehmen... wie auch immer, es bleibt spannend!

Dannyl macht ja auch interessante Entdeckungen, was er wohl mit den Büchern machen wird? Ich finde es gut, dass du ihm mal die Möglichkeit gibst, mit Tayend zusammen zu sein ohne sich die ganze Zeit umschauen zu müssen, wer sie wohl sieht.
Außerdem möchte ich jetzt gerne wissen was in dem anderen Tagebuch zu dem Moment in dem er die Bücher las, steht. Hoffentlich lässt du mich da nicht zu lange warten!

Wie eingeschüchtert Jerrik ist. :-D Die arme Sonea wird ab sofort wohl ein paar Stunden anstrengenden Kriegskunstunterricht mehr haben... Außerdem tut sie mir leid, weil sie jetzt so wenig Heilkunst hat. Ich bin ja eigentlich dafür, dass das ihre Disziplin wird, so war es schließlich von Anfang an, aber deine Erklärungen sind absolut vernünftig, sodass ich mich damit abfinden kann. Dann lass sie aber wenigstens schnell Zusatzstunden in ihrem Lieblingsfach kriegen!
Regins Auftritt ist gut gelungen, apropos, es heißt nicht "als Regen ihr ihrem ersten Jahr..." sondern "als Regin...", und auch nicht "zu sah zu" sondern "und sah zu", Tippfehler. was ist los, in den anderen Kapiteln hast du doch nicht so viele Fehler?!
Klar, die Bedingungen in einem reinen (oder für gewöhnlich reinen) Jungenkurs sind vielleicht etwas anders, der arme Junge, der aus der ersten Reihe vertrieben wurde! Aber wenn Sonea hier respektiert werden will, muss sie so etwas ignorieren. wie Sonea bei "guten morgen, meine Herren" geguckt haben muss! Klar, sie hat einiges aufzuholen, aber das wird sie packen!
natürlich ist Trassia noch Soneas Freundin, das wäre sonst auch ein Wunder. Du hast sie von vornherein so angelegt. Ich möchte natürlich, dass es so bleibt, aber manchmal wären Unstimmigkeiten vielleicht auch realistischer... so oder so, die Jungs gucken natürlich blöde, aber Sonea ist eben ein Mädchen, Kriegerin hin oder her, damit werden sie sich irgendwann abfinden müssen.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob, ich stimme all den anderen Reviews hier voll und ganz zu: SUPER!!!

Antwort von Lady Sonea am 02.10.2013 | 19:29 Uhr
Hallo liebe(r) anonyme(r) Leser(in),


vielen lieben Dank für dein ausführliches Review! Ich freue mich, dass meine Geschichte dir so gut gefällt und dass ich dich dazu bringen konte, Akkarin zu mögen. Das habe ich echt noch von niemandem zu hören bekommen :)
Danke auch für das Finden der Fehler! Die hat mein Rechtschreibprogramm übersehen und ich wohl auch, obwohl ich über jedes Kapitel noch einmal drüberlese, bevor ich es hochlade *schäm*

Ich gebe dir völlig recht, dass es ein wenig lächerlich ist, alle höheren Magier sofort zusammenzurufen, weil Sonea ihre Disziplin gewählt hat. Aber es sind eben höhere Magier. Vor vier Kapiteln oder einer Woche in der Geschichte haben sie dieses geheime Treffen abgehalten, bei dem es darum ging, Sonea die Kriegskunst aufzuzwingen, wo Rothen und Akkarin nicht mitspielen wollten. Akkarin wird mit Sonea einfach nur zu Jerrik gegangen sein und der hat dann gleich alle zusammengerufen, weil er sich alleine vor Akkarin fürchtet und er den Beistand der anderen braucht, sollte Sonea sich anders entschieden haben (dir ist ja sicher schon aufgefallen, dass bei ihren Sitzungen immer ALLE höheren Magier und nicht nur die Oberhäupter der Disziplinen anwesend sind, wenn Akkarin dabei ist, weil sie sich dann stärker fühlen). Davon abgesehen ist es eine kleine Sensation, wenn die zweite schwarze Magierin der Gilde endlich ihre Disziplin wählt
Ohne Akkarin hätte Sonea sich sicher nicht getraut, die höheren Magier zurechtzuweisen. Schließlich ist sie nichtsdestotrotz Novizin und alle achten sehr darauf, ob sie sich gut benimmt. Denn das Damoklesschwert, dass ihre Kräfte blockiert werden, wenn sie noch einmal ausflippt, hängt immer noch über ihr. Bei den anderen Novizen hätte sie da wohl etwas weniger Probleme, aber bei den höheren Magiern ganz sicher nicht.
Was den Schwertkampf angeht, so wird Akkarin wirklich nicht mit sich reden lassen. Es hat übrigens noch einen weiteren Vorteil als bessere Reflexe: Durch diesen Sport erhöht sich die Beweglichkeit, so dass man, wenn einem die Magie ausgeht, den Angriffen des Gegners auch ausweichen kann. Eigentlich ist das kein guter Kampfstil und Novizen lernen auch, sich beim Kämpfen nicht zu bewegen, doch im Kampf gegen einen schwarzen Magier, ist Ausweichen sicher die bessere Variante, weil man dabei Magie sparen kann.

So, die Beschreibung der Leichen fandest du detailliert? Das finde ich interessant. Denn die ganz ekligen Details habe ich gar nicht erwähnt ;)
Dorrien weiß übrigens noch nichts von der Verlobung. Aber das wird er bald erfahren. :D
Klar, bringt der Kleidertausch nur solange etwas, wie der Sachakaner nicht bemerkt, dass er von einem Magier verfolgt ist. Es ist aber immer noch sicherer, als würde er ihm in seiner grünen Robe folgen. Ich gebe dir übrigens völlig recht, es passt nicht zusammen, dass der Sachakaner auf der Suche nach neuen Sklaven ist und zugleich spioniert. Für einen Spion verhält er sich zu auffällig und trotz seiner Kriegspläne würde der sachakanische König es wohl nicht schätzen, wenn seine Leute vorab in Kyralia wildern. Aber das wird alles noch aufgeklärt :)

Akkarins Bemerkung, er habe das alles auch einmal gelernt, soll sich genau darauf beziehen, dass er Sonea auch helfen kann bzw sie seine Hilfe in Anspruch nehmen kann. Da er ihr Mentor ist, sollte das eigentlich auch so sein. Die Frage ist nur: Kann sie ihren Stolz überwinden und ihn um Hilfe bitten, wenn sie sie braucht?

Ja, eigentlich hätte Sonea Heilerin werden sollen, da bin ich ganz bei dir. Doch sie hat einen anderen Weg eingeschlagen, als sie sich Akkarin angeschlossen hat. Und so wie sie nun einmal ist, hätte sie eine andere Entscheidung auf Dauer nicht verantworten können. Aber sie wird ihren Traum noch weiterverfolgen können, spätestens nach ihrem Abschluss. Dafür hat ihr Mentor ja bereits gesorgt.
Es wird sich sicher einiges für sie ändern, jetzt wo sie in einigen reinen Jungenkursen ist. Das wird sie aber sicher hinkriegen, weil sie kein typisches Mädchen ist. Das mit dem "guten morgen, meine Herren", hat Lord Daron nur gesagt, weil er da noch nicht gesehen hatte, dass plötzlich ein Mädchen im Kurs ist. Er ist ja auch nicht mehr der Jüngste :D


Liebe Grüße,
Lady Sonea
01.10.2013 | 23:37 Uhr
Hey Lady Sonea,

wie immer: schön, dass wieder Dienstag ist; suuuuper Kapitel ;-)

Ach du liebe Güte! Da hat Rothen ja einen echt angenehmen Jahrgang zu unterrichten... Genel, der Sonea hinterhertrauert, und Veila, die wegen ebendieser mies gelaunt ist;D. War ja aber klar, dass Rothen dieses Gefährliche Experiment nicht zu Ende durchführen kann, aber immerhin wird er von Lord Sarrin persönlich abgelöst... solang dann in den nächsten Tagen keine Schüler ohne Augenbrauen rumlaufen xDD.
Gut, dass sich die meisten Höheren Magier schämen, wenn Sonea ihnen ihre Entscheidung mitteilt. Das ist genau richtig so und sie können sich alle glücklich Schätzen, dass Sonea zum Wohle Kyralias handelt und nicht so wie sie selbst es gerne hätte.
Und was das mit dem Schwertkampf gibt lässt sich auch nur abwarten... ich finde das ne gute Idee, und auch wenn es Sonea noch nicht gefällt, wird es ihr denke ich früher oder später spaß machen;-). So war Fergun wenigstens für eine Sache gut, da stimme ich Akkarin zu.
Und bei dem Gespräch während dem Spaziergang... ich musste so lachen als Sonea wieder auf den Pirat zu sprechen kam ;-DD Es passt aber auch einfach!!!
Sonea wird das mit dem Unterricht schon hinkriegen.... wenn sie den Stoff nachgeholt hat müsste sie ja wieder gut mitkommen. Und auch auf den Unterricht mit Akkarin in schwarzer Magie bin ich gespannt... das wird sie wohl demnächst brauchen;-)

Korten und Falken sind also tot... und wenn sie vor 3 Tagen gestorben sind, ist dass wohl echt kein schöner Anblick... und die Messerspuren am Hals der Beiden, sowie die Brandspuren die auf Betäubungsschläge hindeuten - da hatte ich also recht! Schwarze Magie! Und Dorrien wechselt die Kleidung mit einem Reberhirten.... kein Wunder dass die Anderen dann lachen müssen. Ein einfacher Mann in Magierroben!
Und Dorrien macht das Richtige indem er Verstärkung in Form von Sonea und Akkarin fordert. Mal sehen wie lang es dauert, bis sie den oder die Sachaker erreicht haben.... oder generell wie lange es dauert bis die Gilde sich dazu entschlossen hat die beiden los zu schicken.

Freu mich auf nächsten Dienstag.
GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 02.10.2013 | 07:59 Uhr
Hallo Iris,


so, dann bekommst du erst einmal wie versprochen den Keks, weil du richtig bezüglich der Bestie getippt hast ;)
Dorrien hat aber auch echt lange gebraucht, um das zu kapieren, aber ehrlich gesagt hätte ich auch auf dem Schlauch gestanden. Wer denkt auch daran, dass ein schwarzer Magier dort in den Bergen wildert und kein tollwütiges Tier? Für seine Männer war das sicher ein lustiger Anblick, ihn in der Kleidung eines Reberhirten zu sehen, für Dorrien könnte das überlebenswichtig sein, wenn er dem Sachakaner in die Arme läuft. Ganz besonders, nachdem er bei dem Kampf gegen Parika fast gestorben wäre ...

Ja, da habe ich Rothen wirklich sämtliche Verehrer von Sonea und Akkarin in eine Klasse gesteckt ohne dass der Arme das weiß. Bei Sarrin werden sie aber ganz gut aufgehoben sein. Der ist zwar nach der Invasion in den Ruhestand gegangen, unterrichten darf er aber trotzdem noch vertretungsweise. Das Unterrichtsverbot wurde ihm ja nur erteilt, weil er schwarze Magie lernen sollte, was er ja nicht geschafft hat.
Dass die höheren Magier sich mal ordentlich schämen sollen, da bin ich ganz bei dir. Ich glaube, denen war gar nicht bewusst, wie viel Zorn sie da in Sonea geweckt haben. Und sie sollten zusehen, sich die beiden schwarzen Magier nicht zum Feind zu machen.

Das mit dem Pirat konnte ich mir an dieser Stelle im Wald nicht verkneifen zu bringen. Sonea wird das bei passender Gelegenheit immer mal wieder bringen und ich denke, Akkarin bereut es schon längst, ihr von seinem Kindheitstraum erzählt zu haben.
Wie viel Spaß Sonea an Schwertkampf hat - das wird sich zeigen. Leicht wird es sicher nicht, weil selbst die anderen Novizen größer und kräftiger sind als sie. Und Lord Kerrin, der diesen Kurs unterrichtet, gehört ja zu Garrels Anhängern.


Liebe Grüße und bis nächsten Dienstag,
Lady Sonea
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