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Autor: Lady Sonea
Reviews 51 bis 75 (von 395 insgesamt):
13.02.2019 | 12:41 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Das ist mal wieder eins der Kapitel, die ich in Teilen mit angehaltenem Atem gelesen habe. Die Szenen rund um Dorrien und Loken und die Geschehnisse am Südpass sind einfach so spannend. Man fiebert richtig mit den beiden mit.

Auf der anderen Seite verwöhnst du uns noch mal mit tollen Akkarin-Sonea Szenen. Dass Sonea Akkarins Kraft nicht auf die brutale Weise nehmen will, kann man nicht nur aufgrund der traumatischen Erlebnisse am Ende der Schlacht verstehen, sondern auch weil sie ihn liebt und seine Geschichte kennt. Auch dass sie IHN gar nicht aufhalten will, wenn er sie all ihrer Kraft beraubt (er weiß ja zum Glück, wann er die Grenze ziehen muss), kann ich sehr, sehr gut verstehen. Sie würde ihm alles geben, so wie er es selbst auch getan hat.

Meine romantische Seele singt übrigens bei der Szene im Garten mit dem Zweig. <3

Aber ich glaube meine Lieblingsstelle ist dieses Mal dennoch bei Tayend und Dannyl; genauer gesagt bei Tayends letzten Worten in diesem Teil. :D wie recht er doch hat! Und wie gut, dass Dannyl auch nicht Magier Freunde hat, die einen ganz anderen Blick auf Magie und die Gilde haben.

Liebe Grüße
Nika
13.02.2019 | 11:25 Uhr
Noch schnell ein paar Antworten zu vorherigen Kapiteln vorweg:
Ich freue mich sehr, dass einige Szenen aus Der Spion aus Akkarins Sicht Bestandteil von Der Zorn der schwarzen Sonnen sein wird. ❤️
Und ich freue mich SEHR auf die Folge-Trilogie.
Deine Kapitel sind mir zudem nicht zu lang. Ich meinte nur, dass einzelne Kapitel sehr „voll“ bzw. reich gefüllt sind. Das meine ich im Übrigen auch ohne Wertung. Es ist mehr eine Feststellung, da mir beim Review überlegen auffiel, was eigentlich alles in einem Kapitel passiert. Aber: das ist ja auch logisch, da sich a) die Handlung immer mehr verdichtet und b) die Kapitel Titel ja nicht nur auf eine bestimmte Szene gemünzt sind, sondern in ihrer Zwei-/Mehrdeutigkeit zum gesamten Kapitel und all den Handlungssträngen passen. Das finde ich auch total super und feiere den ein oder anderen Titel daher auch sehr.

So, nun aber zum aktuellen Teil:
Als erstes ist mir aufgefallen, wie sehr ich es mag, wie du die Erzählperspektive wechselst und auswählst. So beginnst du hier mit Rothen und lässt ihn das Treffen der höheren Magier erzählen, obwohl es ja eigentlich um Sonea geht. Sehr klug gewählt, denn so erhält man einen ganz anderen Blick auf die Szene und einen etwas objektiveren Eindruck von den Reaktionen der Magier auf Soneas Worte.

Außerdem ist so Raum für Sonea als Erzählerin bei der Szene an der Quelle. Hach... ein bisschen Zucker für die romantische Fraktion der Leserschaft. ;)
Und wieder bringt mich die Vorstellung von Akkarin als Pirat zum Lachen.
Und wieder bewundere ich deine weitsichtige Planung der Geschichte, denn das Pirat sein, der Schwertkampf und auch das Mineral, aus dem Speichersteine gemacht werden, werden ja später noch wichtig werden.

Ein sehr gelungenes, abwechslungsreiches Kapitel, das vor allem aufgrund der Geschehnisse am Südpass nun ordentlich für Wirbel sorgt.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 13.02.2019 | 19:35 Uhr
Hallo Nika,

Oh dankeschön! <3

Wie genau du das mit der Kapitellänge meintest, war mir nicht klar. Da ich in der Vergangenheit auch schon Beschwerden wegen der Länge hatte, wollte ich zumindest erklären, wie die Kapitel bei mir zusammenkommen. In einem richtigen Buch würde man das sicher anders machen!
Finde ich cool, dass du die Titel auch feierst! Ich muss gestehen, dass ich mich bis jetzt oft gefragt habe, inwiefern die Leser diese überhaupt wahrnehmen. Der Inhalt ist ja gewiss interessanter!

Danke, das freut mich, dass dir mein Perspektivwechsel gefällt! Ich finde es langweilig, wenn Szenen immer aus der Sicht der Charaktere geschrieben sind, die am meisten davon betroffen sind. Ein Wechsel kann das ganz anders beleuchten und das finde ich wichtig, um die Geschichte lebendig zu halten. Die Gefühle des betroffenen Charakters lassen sich oft auch gut in einer späteren Szene noch einmal zusammenfassen. Ich denke, dass es wichtig ist, Schlüsselszenen in der Perspektive des betroffenen Charakters zu belassen. In diesem Fall wäre das Soneas Gespräch mit Akkarin im Kapitel zuvor gewesen. Und um bei dieser Szene zu bleiben: Ich bin überzeugt, dass Sonea aus Rothens Perspektive badassiger gegenüber den Magiern wird :D

Was den Pirat betrifft, so habe ich da rein gar nichts geplant. Irgendwie fand ich, dass das super zu ihm passen würde und Sonea braucht etwas, womit sie ihn hin und wieder ein wenig aufziehen kann. Bei dem Schwertkampf war es ähnlich und außerdem hat er ja sehr hohe Ansprüche an Sonea. Als ich den Spion geschrieben habe, wusste ich jedoch irgendwann was Sonea mit einem Schwert in D2K anstellen wird und dann habe ich das in diesem Buch noch ein wenig ausgearbeitet.


Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
13.02.2019 | 01:09 Uhr
Hallo Lady Sonea.

In diesem Kapitel werden tatsächlich eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen. Und alle beeinflussen den Fortgang der Geschichte auf ihre eigene Weise.

Soneas Entscheidung für die Disziplin finde ich wunderbar beschrieben. Absolut nachvollziehbar und logisch. Eine tolle Szene.
Ebenso gut hat mir aber auch Akkarins Besuch im Heiler Quartier gefallen. Allein schon ihn mit Kindern zu erleben, lässt mein Herz auf gehen.

Liebe Grüße
Nika
12.02.2019 | 11:57 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh... dieses Kapitel ist sooooo schön! Ich liebe Akkarin einfach! Es ist so schön, ihn so gelöst und verliebt zu erleben.
Wie er Sonea nachmittags zwischen den Hecken küsst, wie sie Hand in Hand zum Abendsaal gehen, wie er sich zu ihr bekennt und sie schließlich dort im Abendsaal vor Rothen und allen anderen küsst.....
hach! Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Die ganze Dynamik zwischen den beiden ist hier so wunderschön - und die Zweideutigkeiten wie in der Arena genial! :D

Ebenfalls sehr schön fand ich die Szene zu Beginn mit Trassia und Regin. Beide mal wieder perfekt getroffen.
Gleiches gilt übrigens für Dannyl und Tayend. Die zwei Süßen! :D <3 endlich können Sie ein wenig Zeit zu zweit miteinander verbringen.

Neben all der Romantik kommt aber die Spannung auch nicht zu kurz, denn Dorrien hat ganz andere Probleme als den nächsten Skandal in der Gilde.
Super geschrieben. Dorrien gefällt mir hier sehr, sehr gut.

Liebe Grüße
Nika
11.02.2019 | 23:22 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Hach.... was soll ich noch sagen, ohne mich ständig zu wiederholen? :D
Akkarin und Sonea sind soooo süß! Der Antrag ist wirklich sehr schön, besonders weil Akkarin so nervös ist.
Soneas Gedanken, er könnte sich trennen wollen, kann ich zum Teil nachvollziehen. Es erklärt sich ja auch quasi von selbst aufgrund der Entschuldungen, die sie sich gegenseitig machen und ihr Verhalten der letzten Tage erklären.
Wieso Sonea allerdings immer noch / wieder denkt, dass er sich trennen will, obwohl er kurz zu vor auf eben diese Frage von ihr laut und deutlich mit Nein geantwortet hat, erschließt sich mir nicht so recht. Aber ich schiebe es mal auf die Nervosität und generelle Anspannung.
Was mir persönlich nivht so gut gefallen hat, ist die Störung durch Takan. Ich bin da einfach hoffnungslos romantisch und hätte mir gewünscht, dass dieser Moment nur den beiden gehört.
Aber das ist ja Geschmacksache und die sehr süße Verabschiedung der beiden am nächsten Morgen entschädigt mich :D
es ist so schön, Akkarin so verliebt zu erleben. Nicht, dass ich seine Art sonst nicht mag, aber diese Seite an ihm ist eben halt auch super schön.

Auch sehr schön in diesem Kapitel: Dannyl. Wie immer hab ich gute Laune, wenn ich von ihm lese. Er ist einfach toll und seine Storyline so spannend.
Ebenfalls super geschrieben und sehr spannend: die Suche am Südpass.

Was nicht so meinen Geschmack getroffen hat, war Soneas „Abrechnung“ mit Veila. Das war mir ein wenig zu viel und irgendwie auch so mega zickig von Sonea. Ich kann verstehen, dass es mal sein musste, aber für mich persönlich wäre das Kapitel ohne diese kleine Szene schöner gewesen.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 12.02.2019 | 19:04 Uhr
Hallo Nika,

Ja, Sonea ist in diesem Kapitel sehr nervös und ängstlich, was ich nach den vergangenen Wochen auch nur natürlich finde—ich hoffe, das wurde deutlich! Daher traut sie Akkarins Aussage, sich nicht von ihr trennen zu wollen nicht so ganz. Sie würde es vielleicht, würde er sich nicht so seltsam verhalten. Aber sie spürt, dass da etwas im Busch ist und Trennung ist das einzige, was ihr als logische Erklärung erscheint. Das ist die Angst, die da aus ihr spricht und die sie gerade sehr beherrscht, nicht ihr gesunder Menschenverstand. Ich hoffe, das wurde klar!

Was die Romantik angeht, werden wir wohl nie auf einen Nenner kommen. Ich möchte davon eigentlich nicht zu viel in meinen Geschichten haben, weil es nicht dem Geist der Bücher entspricht und es ist mir wichtig, den beizubehalten, da es für mich sonst keine Fortsetzung wäre. Und gerade in Bezug auf Akkarin ist zu viel Romantik schon grenzwertig an out-of-character. Ich weiß, dass das in vielen Fanfictions anders ist, ich finde einen romantischen Akkarin jedoch ganz gräuslich, weil das einfach nicht er ist.

Ich verstehe, dass Takan für dich die Atmosphäre zerstört. Ich habe so etwas manchmal bei Filmen, wenn eine dramatische Szene durch einen dummen Gag zerstört wird. Aber diese Geschichte ist eben wie gesagt keine Romanze.

Und tut mir leid, dass Soneas Auseinandersetzung mit Veila für dich ebenfalls die Atmosphäre zerstört. Aber wie du schon sagst, es war wichtig für sie. Da hat sich in den letzten Wochen viel angestaut, was jetzt endlich raus kann, und sie hat keine andere Möglichkeit ihrem Ärger Luft zu machen ohne gleich selbst wieder in Schwierigkeiten zu geraten. Sie muss lernen, Wege zu finden sich zu behaupten ohne in magische Auseinandersetzungen zu geraten. Jetzt, wo sie eine schwarze Magierin ist, noch mehr denn je.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
11.02.2019 | 09:50 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Auch dieses Kapitel ist wieder sehr reichhaltig. Es passiert unglaublich viel an den verschiedensten Orten und Tagen. Fast schon ein wenig zu viel für mich für ein einzelnes Kapitel.

Rothens Begegnung mit Garrel in der Bibliothek, die Vorkommnisse in Windbruch und Umgebung, die Kriegskunst Stunde am Wochenende...
und Dann sind da ja auch noch Tayend, Dannyl und Bel Fiore, die weiter zu Lord Sadakane recherchieren. Eine tolle Szene, in der mir vor allem Dannyls Gedanken zur Gilde, Akkarin, schwarzer Magie und Loyalität sehr gut gefallen. Dann haben Tayends Worte ja etwas bewirkt.

Das allein wäre für mich schon genug für ein Kapitel, aber dann kommt ja auch noch Lord Mirken bei Cery zu Besuch und das Projekt „Stadtwache“ nimmt langsam Gestalt an.

Die anschließende Szene in der Gilde, in der die höheren Magier Soneas Zukunft und Wahl der Disziplin diskutieren, ist grandios! Ich mag sie so gerne und finde den Schlagabtausch, die Argumente und die Wortgefechte super geschrieben von dir. Wie Akkarin einmal mehr das Blatt zu wenden weiß.... Love it!
Wie Tayend schon feststellte: eigentlich ist Akkarin im Herzen immer noch Hoher Lord und weiß wie immer seine Macht und sein rhetorisches Geschick richtig einzusetzen.

Und auch hier ist das Kapitel noch nicht zu Ende, sondern wir schalten noch mal rüber zu Sonea und Trassia. Auch eine ganz tolle Szene. Ich finde auch dieses Gespräch wieder klasse geschrieben von dir!
Trassia ist wirklich eine gute Seele und Freundin - und ähnlich romantisch veranlagt wie ich. :D wahrscheinlich finde ich deshalb ihre Tipps rund um Akkarin so süß von ihr.

Und zu guter Letzt eilt Akkarin am Abend noch in den Palast.... auch diese Szene finde ich ganz, ganz toll. König Merin kommt wieder einmal sehr sympathisch rüber und das Verhältnis der beiden trotz allem sehr freundschaftlich.
Akkarin und Merin sind sich in vielen Dingen doch sehr ähnlich. Das finde ich sehr schön, denn wie ich schon mal sagte irgendwann, finde ich es wichtig, dass Akkarin auch einen Freund hat. Am besten auf Augenhöhe, mit dem er eben auch über Sonea reden kann und seinerseits in dieser Angelegenheit Hilfe erhält. Wunderbar beschrieben! Vor allem auch wie Akkarin quasi im Gehen noch eben das Projekt „Wetter Ausguck“ anschneidet... :D

Liebste Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 12.02.2019 | 19:02 Uhr
Hallo Nika,

Ja, meine Kapitel sind oft sehr lang, weil ich versuche alle Erzählcharaktere darin unterzubringen und die Szenen unter einem übergreifenden Thema stehen. Die Kapitel sind wie kleine Episoden mit abgeschlossener Handlung oder bewusstem Cliffhanger. Normalerweise haben Leser 1-2 Wochen Zeit ein Kapitel zu lesen, daher ist das wohl nur problematisch, wenn man viel am Stück liest. Meine Geschichten sind sehr viel länger als Bücher und das wirkt sich auch auf die Kapitel aus.

Freut mich, dass dir die Szene mit den höheren Magiern gefallen hat! So wirklich kommt die Gilde nicht von Akkarins Einfluss los und selbst wenn Akkarin gerade ganz zufrieden damit ist, nicht mehr Hoher Lord zu sein, kann er es nicht lassen, die anderen so zu lenken, wie es ihm gefällt :)

Es ist schwer, eine Situation zu beurteilen, über die man nur wenige Informationen hat, die zum Teil auf Halbwahrheiten beruhigen, aber in einer Sache hat Trassia definitiv recht: Akkarin ist eifersüchtig :D

Der Spion war ja die erste Geschichte, die ich zu DGDSM geschrieben habe. Daher sind die Akkarin-Merin-Szenen auch die ersten, die ich je über ihre Freundschaft geschrieben habe. Im Buch wird angedeutet, dass sie Freunde sind und mir war es wichtig, das in meiner Fortsetzung genauer zu beschreiben, zumal ein Teil von mir wollte, dass Merin seinen Fehler einsieht und Akkarin verzeiht.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
10.02.2019 | 20:53 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Dieses Kapitel ist sehr reich gefüllt. Die kleine Dannyl Episode sowie die Ankunft der Händler in Osens Büro gehen vor lauter Streit zwischen Akkarin und Sonea ja fast schon unter, dabei sind diese Handlungsstränge doch so wichtig für die Geschichte.
Ebenso wie Regins Idee, Alchemie in der Arena / im Kampf anzuwenden.

Nichtsdestotrotz finde ich diese Episode rund um den Kuss mit Regin und den darauf entbrennenden Streit so, so lustig!! Wie Sonea nach Hause eilt... wie Akkarin als erste Reaktion in Gelächter ausbricht (vermutlich sogar mehr vor Erleichterung als vor Erheiterung, muss er doch mit dem schlimmsten gerechnet haben, so wie Sonea herein gestürmt kommt). Ich kann mir diese Szene (und Akkarins Lachen) sooooo gut vorstellen! :D da geht das Fangirl mit mir durch. Ebenso wie bei der Szene in der Arena ... oder am Abend als Sonea sich nicht küssen lassen will und daran denkt, in ihrem Zimmer zu schlafen. Herrlich!! Die beiden sind einfach herrlich - vor allem wenn sie so Leidenschaftlich streiten.

Liebste Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 11.02.2019 | 04:53 Uhr
Hallo Nika,

Lachen ist die beste Verteidigung oder wie? Akkarin hat definitiv mit Schlimmeren gerechnet, bedenkt man in welcher Situation die beiden sind. Dass Sonea einen anderen geküsst hat, gefällt ihm allerdings auch nicht sonderlich. Ganz besonders nicht, wenn es Regin ist. Auch wenn er natürlich rational weiß, dass Sonea nur ihn liebt ;)

Wenn dir ihre Streitereien gefallen, wird dir sicher auch die "Königsmörderin" gefallen ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
10.02.2019 | 12:33 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Ich weiß, ich wiederhole mich: ein tolles Kapitel!
Schön, wieder etwas von Dannyl und Tayend zu lesen. Die beiden sind ein schönes Paar und ich bekomme immer gute Laune, wenn sie in Aktion treten.

Rothen hingegen tut mir in diesem Kapitel wirklich leid. Erst das Gespräch mit Yalden, dann das Gespräch mit Akkarin. Beides sicherlich aufschlussreich, aber wahrscheinlich (jedes auf seine Art) nicht sonderlich angenehm.
Die Zusammenkunft der höheren Magier und das Scheitern des Wetter Turm Projekts (jedenfalls vorerst) sind dann vermutlich noch das Tüpfelchen auf dem i.
Armer Rothen! Seine „schwieriger Fall“-Novizen machen ihm das Leben manchmal wirklich schwer (mit Dannyls Offenbarung wird er ja später noch sehr zu kämpfen haben).

Sehr schön finde ich auch die Szenen mit Regin und seinen Freunden, sowie die Sonea-Trassia-Szenen. Einfach ein bisschen Freundschafts- und Universitätsalltag. Besonders den Girls Talk mit Trassia finde ich immer sehr süß. Trassia ist wirklich eine tolle Freundin (obwohl sie wird ja des Öfteren auf die Probe gestellt von Sonea und dann Regin).

Liebe Grüße
Nika

PS: Akkarin in der Schluss-Szene..... hach!! <3
Generell mag ich es sehr, wie du sein Erscheinen und seine Abgänge mit den wehenden Roben beschriebst :D
09.02.2019 | 21:43 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, ich mag dieses Kapitel auch so gerne.
Akkarin und Rothen <3 - auch wenn die beiden total aneinander vorbei reden. Hihi.
Dann die Sache mit dem Wetter Ausguck. Ich finde es schön, dass die höheren Magier etwas von ihrem eigenen Geld dazu tun möchten.

Auch sehr schön: Cery und Nenia. Ich mag die beiden sehr gerne und freue mich schon auf die weitere Entwicklung der Beziehung der beiden.

Am aller schönsten finde ich jedoch die Schluss-Szene zwischen Akkarin und Sonea (was auch sonst! Fan Girl Alarm!).
Akkarins Verständnis und liebevolle Art ist sehr rührend. Ich mag es so sehr, dass er klar stellt, dass es keine „Affäre“ ist. <3
Und seine Worte, dass Sonea gar nicht weiß, was wirklich demütigend ist, habe ich nun erst richtig verstanden. Danke, dass du die Schwarze-Sonnen-Trilogie geschrieben hast und uns so viel über Akkarins Vergangenheit erklärst.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 11.02.2019 | 04:44 Uhr
Hallo Nika,

Wie hattest du Akkarins Worte, dass Sonea nicht weiß, was demütigend ist, denn beim ersten Mal interpretiert? Nur so aus Neugier ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.02.2019 | 07:40 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Wow - was ein Kapitel! Es ist eines jener Kapitel, die ich (gefühlt) mit angehaltenem Atem lese.

Der Kuss, die Folgen - wow... das nenn ich mal einen Page-Turner.

Mein Held ist hier in jedem Fall Rothen - und auch ein wenig Akkarin, der mal wieder auf geniale Weise mit Worten und Rhetorik umzugehen weiß.
Akkarin lügt zwar nicht, sagt aber auch nicht die Wahrheit. Rothen würde es wahrscheinlich sogar bewundernswert finden, wäre er grade nicht so wütend.

Sein Geschick, mit Worten umzugehen und allein durch seine Tonlage manche Diskussion im Keim zu ersticken, stellst du hier perfekt da! Chapeau!!

Besonders schön finde ich, dass Akkarin hier wieder so viel Verantwortung gegenüber Sonea übernimmt und die klare Trennung von Novizin und Geliebter vollzieht. Das ist nicht nur das einzig richtige und fair, sondern auch sehr erwachsen/ reif von ihm. Und eben verantwortungsbewusst, weiß bzw spürt er doch genau, wie sehr Sonea eben Konsequenzen auf der persönlichenen Ebene (z.B. Trennung) fürchtet.

Ein großartiges Kapitel und ein wahres Schlüssel-Kapitel für die Beziehung der beiden. <3

Liebste Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 09.02.2019 | 09:04 Uhr
Hallo Nika,

Ah, das freut mich! <3

Diese Szene, in der Akkarin seine geschickte Rhetorik einsetzt, ist eine meiner eigenen Highlights in diesem Kapitel. So etwas zu schreiben macht mir immer unglaublich Spaß. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Rothen das unter anderen Umständen insgeheim bewundern würde, aber vielleicht geht da auch einfach nur mein inneres Fangirl mit mir durch. Generell lebt hier ja gerade irgendwie ihr alter Konflikt wieder auf.

Und wieso zur Hölle stelle ich mir die Szene gerade mit meinen Fancasts vor und feiere das total?

Ich glaube mit jemand anderem als Akkarin würde eine solche Beziehung nicht gutgehen. So ein Dorrien z.B. kriegt diese Trennung doch gar nicht hin. Aber Akkarin ist da zum Glück sehr kontrolliert und beherrscht und dennoch einfühlsam, was ihn meiner Meinung nach dafür qualifiziert.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
08.02.2019 | 11:27 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Auch dieses Kapitel mag ich sehr gerne. Angefangen mit Lord Davin und seinem Turm, über die wachsende Freundschaft zwischen Sonea und Trassia (schön, dass Sonea auch einfach mal ‚Mädchen‘ sein darf und mit ihrer Freundin über ihren Schwarm redet), die Story line zwischen Cery und Nenia (auch diese Geschichte mag ich sehr gerne!) und Dorrien in seinem Dorf.
Du weißt, ich mag Dorrien sehr. In diesen Teilen der Geschichte ist sozusagen auch noch alles gut; nur später war es mir dann zu viel als er mit Viana zusammen ist und sich quasi die Akkarin-Sonea Storyline wiederholt. Aber das ist eine andere Geschichte und gehört hier eigentlich gar nicht hin.

Was den letzten Teil dieses Kapitels betrifft, so muss man als Akkarin Fangirl wohl nicht viel sagen, oder? ;-) <3
Definitiv eine meiner liebsten Stellen in all deinen Geschichten. Das ist genau der verliebte, dominante, spontane Akkarin, den ich so liebe. Hach, wie gerne wäre ich an Soneas Stelle..... :D

Liebste Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 08.02.2019 | 13:52 Uhr
Hallo Nika,

Ich fand es wichtig, dass Sonea auch Freunde in ihrem Alter hat und mal Mädchen sein darf. In den Büchern hat sie dazu nie die Gelegenheit, was schade ist, da ich sie als jemanden einschätze, der wenige aber gute Freunde hat. Jetzt stehen die Dinge für sie zum Glück ein wenig anders :)

Die letzte Szene--da weiß ich auch nicht, was genau ich mir dabei damals gedacht habe :D Als ich den Spion geschrieben habe, war ich mir über die Ausmaße von Akkarins dunkler Seite noch nicht bewusst. Im Nachhinein bin ich froh, dass sie so gut in den Gesamtkontext passt.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Zu Dorrien muss ich nichts mehr schreiben, oder? Das hatten wir meine ich am Ende von Yukai diskutiert ...
07.02.2019 | 22:50 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, dies ist eins meiner Lieblingskapitel im Spion. Ich mag Die vielen romantischen Aspekte, wie dass Akkarin auf dem Hinweg Soneas Hand hält in der Kutsche, sie auf der Heimfahrt in seinem Arm schlafen lässt oder dass er sich bei ihr entschuldigt, weil er so lange den Verpflichtungen nachgehen musste, bevor er dann wieder mit ihr tanzt und sie dabei so eng an sich zieht.
Hach... fast bekommt man den Eindruck, dass er es provoziert, dass ihre Liebesbeziehung auffliegt. Ob das Gespräch mit König Merin damit zu tun hat? Ihm sozusagen etwas übermütig werden lässt, weil er weiß, dass er den Segen des Königs hat?

Merin ist übrigens auch ein Grund, warum ich dieses Kapitel so mag. Er kommt hier (endlich) sehr sympathisch rüber. Und als der Freund, den Akkarin nun wirklich auch braucht. Sonst Akkarin ja niemanden, dem er sich anvertrauen kann und (wie Sonea es mit Rothen tut) über seine Beziehung sprechen kann (wenn er das denn überhaupt wollte, Hahahaha!).

Einzig die Tatsache, dass Akkarin Sonea den ganzen Weg nach Hause trägt, finde ich ein wenig kitschig; ansonsten einfach nur schön romantisch.
Sowohl Akkarin als auch Sonea kommen hier sehr gut rüber. Sonea eher noch jung, unerfahren und sehr verliebt. Akkarin auch ungewohnt gelöst und bemüht und verliebt (für seine Verhältnisse).
Ich glaube, deswegen mag ich den Spion auch so gerne, weil hier die beiden sehr viel Pärchen Zeit zusammen haben. Und eine schöne Zeit vor allem!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 08.02.2019 | 07:05 Uhr
Hallo Nika,

Es beruhigt Akkarin zwar, dass Merin ihm mehr oder weniger seinen Segen gegeben hat, aber wollen dass die Beziehung auffliegt? Ganz sicher nicht. Er selbst ist es zwar leid, sich zu verstecken, immerhin tut er das seit Jahren, in diesem Fall geht es jedoch nicht mehr alleine um ihn, sondern auch um Sonea und deswegen will er sie umso mehr in Sicherheit wissen. Er ist überzeugt, dass so wie es momentan ist, am besten ist.

Ich denke, zu seinem Verhalten bei Hofe (auch Sonea gegenüber) muss ich nach "Schwärzer als die Nacht" und dem ersten Drittel von "Zorn der schwarzen Sonnen" nicht mehr viel sagen, oder?

"Einzig die Tatsache, dass Akkarin Sonea den ganzen Weg nach Hause trägt, finde ich ein wenig kitschig;"
Wieso kitschig? Das Mädel ist sturzbesoffen und fertig. Soll er sie in dem Zustand nach Hause laufen lassen?

LG
Lady Sonea
07.02.2019 | 09:59 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Wieder einmal finde ich, dass sich Akkarin sehr viel Mühe gibt mit Sonea. Also auf der Liebhaber Ebene. Es ist so süß und liebevoll, wie er ihr klar macht, dass er sie als seine Begleitung beim Bankett wünscht - und keine andere Frau an seiner Seite haben will. Schon gar nicht Veila. :D
Die Szene in der Arena würde ich auch gerne mal aus Akkarins Sicht lesen. Vor allem weil er ja nach dem Zusammentreffen mit Veila auch aus Soneas Gedanken weiß, dass sie weiß, was Veila wollte.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 07.02.2019 | 13:22 Uhr
Hallo Nika,

Wieso auch sollte er mit seiner latent-dominanten Art das nicht tun? Sicher schwingt da auch ein wenig Eifersucht auf mögliche Kandidaten in Soneas Alter mit rein ;)

Wie gesagt, einige Szenen kommen auch in den letzten Kapiteln der Schwarze-Sonnen-Trilogie vor. Weitere Szenen werde ich jedoch nicht aus Akkarins Sicht schreiben, weil ich keine Nacherzählung des Spions und weiterer Fortsetzungen aus seiner Sicht schreiben möchte. Natürlich ist das schade für die Leser, doch für mich ist es eine Frage von Zeit und welche Projekte ich gerne schreiben möchte.

Liebe Grüße,
Ladyy Sonea
07.02.2019 | 06:46 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Oh, Rothen ist so witzig. Wie er das Gespräch mit Akkarin wieder gibt - herrlich.
Entschuldigung - Sumi trinken - Schweigen („mehr gab es nicht zu sagen „).
Das trifft genau mein Humor Zentrum, wenn Sonea darauf nur erwidert, dass Akkarin das gleiche sagte. Also passt es doch wunderbar mit Rothen und Akkarin

Liebe Grüße
Nika
07.02.2019 | 00:26 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Gibt es eigentlich einen Schauspieler, der Akkarin in deiner Vorstellung darstellen könnte?
Rothen wäre für mich ja immer durch Liam Neson besetzt worden im Film; Balkan wahrscheinlich durch Sean Connery (obwohl Balkan ja gar nicht soooo alt ist im Buch), aber Akkarin? Da fällt mir nie ein Schauspieler für ein....

Wie ich darauf komme? Die Szene zwischen Akkarin und Rothen. Ich liebe sie einfach! So wie den ganzen ersten Teil des Kapitels. Dorriens Feindschaft/ Rivalität... ach, das hat irgendwie was, dass die beiden Männer so um Sonea kämpfen. Aber mein Highlight ist dann tatsächlich die Aussprache zwischen Akkarin und Rothen, und der Segen, den Rothen der Beziehung gibt. Auch wieder eine Szene, die ich gerne aus Akkarins Sicht lesen würde. :)

Liebste Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 07.02.2019 | 06:38 Uhr
Hallo Nika,

Wie gesagt, die für Akkarin wichtigen Szenen aus den ersten Kapiteln des "Spions" sind allesant in noch nicht geposteten Kapiteln von "Der Zorn der schwarzen Sonnen" enthalten. Hab da einfach noch ein paar Monate Geduld ;)

Ich liebe diese Szene zwischen Akkarin und Rothen auch sehr. Es ist zwar schon Jahre her, dass ich sie geschrieben habe, aber ich weiß noch, wie mühelos sie mir von der Hand ging. Diese Szene finde ich sehr wichtig, vor allem jetzt wo Akkarin und Sonea zusammen sind, aber zwischen ihm und Rothen noch so viel ungeklärt ist (was nicht heißt, dass Rothens Groll nicht hin und wieder hochkommen wird).

Zu meinen Fancasts *hüstel*
Akkarin wird für mich ganz klar durch Christian Bale verkörpert. Das fiel mir auf, als ich vor Jahren die Batman-Filme gesehen habe, aber es gibt auch einige andere Rollen, die mich davon überzeugt haben. Er hat auch dieses kühle, maskuline, das ich mit Akkarin verbinde. Für Rothen habe ich jahrelang jemanden gesucht und nie gefunden, ich hatte Christoph Waltz überlegt, aber irgendwie hat der nicht richtig gepasst. Mittlerweile weiß ich, dass Kurt Russel ihn für mich spielen müsste. Gerade in neueren Rollen (z.B. Guardians 2) hat er so etwas gemütliches, väterliches, was für mich total zu Rothen passt. Sonea wäre für mich übrigens Aylin Tezel. Entspricht das deinen Vorstellungen oder würdest du die Hände über dem Kopf zusammenschlagen? :D

Liebe Grüße
Lady Sonea

PS: Ich bin echt froh, dass die Bücher nicht verfilmt werden, wahrscheinlich würden die Schauspieler überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprechen!
06.02.2019 | 23:06 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Weißt du, worüber ich heute den Tag lang nach gedacht habe? Wie sehr ich den Akkarin aus dieser Geschichte mag.
Er ist so... unbeschwert. Jedenfalls für seine Verhältnisse. Und so verliebt und so sanft und verständnisvoll.
Und verantwortungsbewusst!

Mir ist jetzt erst so richtig bewusst geworden, wie viel Verantwortung er in Bezug auf und für Sonea übernimmt. Und das auf allen Ebenen. Als Mentor und Lehrer, aber vor allem auch als Freund, Vertrauten und Geliebten.
Mit ihm allein kann Sonea über die Ängste und Albträume und Geschehnisse der Schlacht sprechen. Und er ist es auch, der sie behutsam in Sachen Sex anleitet. Irgendwo gab es eine Textstelle, die es sehr gut auf den Punkt brachte: dass Sonea sich bei ihm so geborgen und verstanden und beschützt fühlt, dass sie sich auf vieles einlassen und sich führen und leiten lassen kann, wo sie selbst aufgrund von Unsicherheit und Unwissenheit wahrscheinlich Sonst sehr verloren gewesen wäre.
Das wirft für mich ein ganz neues Licht auf Akkarin und ihre (sexuelle) Beziehung; auch wenn ich im weiteren Verlauf deiner Trilogie manchmal fand, dass er dann doch zu dominant/ autoritär / selbstsüchtig handelte.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 07.02.2019 | 06:49 Uhr
Hallo Nika,

Freut mich, dass der Re-read dir so viele neue Einblicke in Akkarins und Soneas Beziehung und auch in ihn persönlich gibt! Vielleicht klären sich damit ja auch die Probleme, die du mit seinem späteren Verhalten hattest <3
Ich denke, dass Akkarin gerade durch seine eigene Vergangenheit hier sehr viel für Sonea tun kann. Sie hat einige sehr belastende Erfahrungen gemacht, die einigen seiner eigenen ähneln (Kämpfen, Töten, Ablehnung etc). Dazu kommt seine Furcht, sie mit seiner dunklen Seite zu überwältigen, die ihn auch im Bett behutsam vorgehen lässt.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
06.02.2019 | 17:26 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ich kann mich nur wiederholen: ich liebe deine Geschichten!

Dieses Kapitel ist wieder so... reich ... an wichtigen Passagen.
Dannyl und Tayend; Farand und sein Interesse für die Alchemie. (Farand und Tania wären ein süßes Paar, by The way...)

Und natürlich Sonea und Akkarin: in der Arena; im Gespräch über den Bericht; im Bett nach Soneas Albtraum... wie Akkarin sie dann tröstet und wie ernst er ihre Gefühle nimmt, sie aber dennoch weiterhin lenkt und formt ... ihr klar macht, dass die Beziehung dem höheren Wohl untergeordnet werden muss.
Manchen Absatz musste ich zweimal lesen (vor allem das Gespräch nach dem Albtraum), um wirklich alle Aspekte und Worte zu lesen und sacken zu lassen.
Wie gesagt: ein sehr reiches Kapitel, das vor allem ganz viel über die Tiefe der Beziehung der beiden verrät, was meines Erachtens auch ganz wichtig für D2K und Yukai ist.

Liebe Grüße
Nika
06.02.2019 | 16:37 Uhr
Hallo Lady Sonea.
Oh.... ich hatte ganz vergessen, wie sehr ich Akkarin in dieser Geschichte mag. Er ist so... sanft. Und liebevoll zu Sonea. Wie er sich morgens noch verabschieden will im Haus, wie er sie abends tröstet als sie weint.... Hach!!
Eine ganz neue Seite an ihm, die ich sehr, sehr mag. Dieses Weiche...

Zu gerne würde ich allerdings auch dieses Kapitel aus seiner Sicht lesen. :D Wie er über die erste gemeinsame Nacht in der Gilde denkt und was er so fühlt und denkt.. dass er Sonea in sich hat hinein blicken lassen ist immer noch DER liebesbeweis schlechthin, wo er doch so ein Kontrollfreak ist.

Also wenn du eines Tages mal alle anderen Projekte abgeschlossen hast, magst du dann vielleicht einzelne Kapitel noch mal aus Akkarins Sicht schreiben?
(Am besten den ganzen Spion xD denn es wäre SO interessant, zu wissen, wie er z,B. die Wiederbelebung erlebt hat und die Tage danach im Heilerquartier etc)

Liebste Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 06.02.2019 | 18:14 Uhr
Hallo Nika,

Es gibt diese ersten Kapitel bereits aus Akkarins Sicht. Also nicht komplett, aber die für Akkarin wichtigen Szenen sind Bestandteil der letzten Kapitel von "Der Zorn der schwarzen Sonnen". Denn über Akkarins gesamte Trilogie haben sich einige lose Enden aufgetan, die ich noch abschließen wollte, weil seine Geschichte das einfach verdient.

Das heißt, bis zu einem gewissen Punkt in den "Spion" hinein wird Akkarins Geschichte das noch leisten. Weitere Szenen werde ich jedoch in den nächsten Jahren nicht schreiben. Mein englisches Projekt nimmt mich mittlerweile so sehr in Anspruch, dass ich mir Zeit freischaufeln muss, um die letzten anderthalb "Bücher" von "Das Erbe der schwarzen Magier" (die Folgetrilogie von "Die Bürde ...") zu beenden, dass für weitere Geschichten erstmal keine Zeit ist. Und wahrscheinlich würde ich dann eher über die Novizenzeit von Akkarin und Lorlen schreiben, als eine bestehende Handlung noch einmal neu aufzurollen.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
06.02.2019 | 05:12 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Nochmal ganz kurz zum Kapitel davor:
Du hattest ja angekündigt, dass viele Charakter sterben, aber um Lord Yikmo und Lord Makin tat es mir - mal wieder - sehr leid.

Dieses Kapitel hier hat Potenzial, ein Lieblingskapitel zu werden. Oh, und ich würde dieses ja so gerne mal aus Sicht von Akkarin lesen!! Das wäre höchst interessant!

Wie Akkarin die höheren Magier überzeugt, ist grandios. Da merkt man sein volles rhetorisches Geschick! Dass Sonea dieses noch nicht durch blickt und „wie ein kleines Kind reagiert“ (sagt sie ja selbst), passt indes auch und zeigt beide wie sie sind.

Akkarins Authorität ihr gegenüber ist übrigens sehr sexy - und genau wie Sonea kann ich bei Kleinigkeiten dahin schmelzen, z.B. wenn er verlangt, dass sie in „unserem Bett“ schläft. Hach....

Übrigens meine Lieblingsstelle in diesem Kapitel ist zugleich ein Schlüssel-Moment (die letzten beiden Sätze) für deine ganze Trilogie und die Beziehung der beiden:

„Mit seiner freien Hand strich Akkarin eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Dann vergrub er seine Hand irgendwo im Haar an ihrem Hinterkopf. Sonea spürte, wie sich ein leichtes Kribbeln von dort, wo er sie berührt hatte, langsam in ihrem Körper ausbreitete. Die in dieser einfachen Geste enthaltene Autorität, gab ihr zu verstehen, dass sie ihm gehörte. Zugleich lag darin eine solche Zuneigung, dass sie wusste, sie konnte sich bei ihm sicher und geborgen fühlen.“

Das bringt es perfekt auf den Punkt!

Liebe Grüße
Nika
05.02.2019 | 22:29 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Dieses Kapitel finde ich auch sehr, sehr schön! Die Trauerfeier ist Dir sehr gut gelungen. Hier mag ich besonders die kleinen Details wie das Spiel, das Sonea für Akkarin von der Quelle holt, oder die Aussprache von Akkarin und Lorlens Mutter. Auch finde ich die sanfte Dynamik zwischen Sonea und Akkarin sehr schön. Irgendwie noch so zaghaft und unschuldig zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte.

Liebe Grüße
Nika
05.02.2019 | 18:38 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Ach, ich mag deine Geschichte so gerne! Ich kann beim Lesen wunderbar darin eintauchen und mich von einem Schauplatz zum anderen Treiben lassen.

Soneas Verzweiflung und Angst um Akkarin; Dannysl Zukunft wird beschlossen, die Posten in der Gilde neu vergeben;
endlich das erste Treffen von Akkarin und Sonea; Akkarins neue Fähigkeiten, Soneas vergrößertes magisches Potential; das Gespräch mit Lady Vinara; Rothens Gedanke zu Sonea, Akkarin und Dorrien, und dann natürlich noch die Arran-Residenz.
Auch ohne ein konkretes Bild von diesem Haus vor Augen zu haben, so hatte ich in meiner Vorstellung immer ein gutes, warmes Gefühl, wenn ich daran gedacht habe. Ein richtiges „zu Hause“-Gefühl für die beiden.

Lieblingsstellen gibt es wieder viele, aber wenn ich mich für eine entscheiden müsste, so wäre es vielleicht diese:
„Akkarin lächelte. Doch die Art, wie er es tat, ließ ihre Knie weich werden.“

Hach - ich weiß genau, wie sich SO ein Lächeln anfühlt. Schön, dass du mit so wenigen Worten so viel in mir triggern kannst.

Liebe Grüße
Nika
05.02.2019 | 09:09 Uhr
Liebe Lady Sonea,

Wie bereits irgendwo gesagt, möchte ich „Der Spion“ noch einmal lesen (und mir so die Wartezeit auf neue Kapitel bei deiner aktuellen Story verkürzen) und Dir dazu dann auch kapitelweise einen Kommentar hinterlassen, denn das hat deine Story mehr als verdient - das hast du als Autorin verdient!

Ich liebe „Der Spion“. Allein schon der Prolog ist großartig, denn wie du Sonea sagen lässt: „So darf es nicht enden!“

Das Ende im Buch ... unsäglich! Unfassbar! Was war ich geschockt, traurig und wütend! Nein, einen toten Akkarin kann ich leider nicht akzeptieren. Und will ich nicht akzeptieren.
Ein Glück, dass ich dann bei meiner verzweifelten Suche nach FanFictions mit alternativem Ende auf deine Geschichten gestoßen bin. Du hast mich gerettet!

Jetzt - in Ruhe - noch einmal zu lesen, wie Sonea Akkarin rettet, ist so schön! Die Art und Weise macht für mich total Sinn; zudem finde ich die Wortwahl einfach so schön an vielen Stellen.

Eine meiner Lieblingsstellen ist:

>> Dorriens Miene wurde ein wenig weicher. „Das ist es nicht wert, Sonea.“

„Doch“, gab sie zurück. „Er ist alles wert.“ <<

Hach... solch bedingungslose Liebe!! (Und insgeheim erinnerte mich das an den Film Bodyguard, wo Whitney Houston ausruft „Nicht ich blute! Er ist es! Mein Bodyguard!“ .... hahaha, grandiose Szene!)

Liebe Grüße
Nika
Firalia (anonymer Benutzer)
24.01.2019 | 14:53 Uhr
Hallo,

eigentlich wollte ich die anderen Reviews erst einmal lesen, bevor ich selbst was schreibe, aber da es anscheinend in den Reviews zu Kapitel 1 des Spions (!!) nur so von Spoilern zu späteren Geschichten wimmelt (WARUUUM?), lass ich es halt erstmal bleiben ;-) ich habe zwar keine panische Angst vor Spoilern, aber ich lege es auch nicht drauf an.

Mein momentaner Stand: Spion fertig gelesen, Erfüllung gelesen, Teil der Kurzgeschichten gelesen, und jetzt irgendwo in den ersten 21 Kapiteln D2K .

Wie bin ich hierhergekommen?

Letztendlich über den Blogeintrag "Warum Akkarin kein romantischer Held ist" ;-)

Vor x Jahren hatte ich die Original-Trilogie in der Leihbibliothek ausgeliehen (auf deutsch), dann die englischen Originale gekauft und gelesen (und verliehen und nicht wiederbekommen), und letztes Jahr dann die englischen Audiobookfassungen von Richard Aspel gekauft und gehört - gleich zweimal hintereinander.

Schon vor x Jahren hatte ich aber spaßeshalber mal gegoogelt, was 'das Internet' denn so zum Thema Akkarin sagt, und bin damals auf besagten Blogeintrag dazu gestoßen. Den habe ich gelesen, und auch einen Teil der Artikel 'drumherum' - und musste damals ein wenig darüber grinsen. Einiges fand ich sehr richtig so, bei anderen Sachen bin ich etwas anderer Meinung, aber herrjeh - ist halt so, dass Autor*en nicht immer machen/denken, was ich gern hätte. Das gilt auch für Canavan (über das Ende von The High Lord sind wir uns wohl einig. Hrmpf!).

Was mich damals abgeschreckt hat, tatsächlich auch mal in die Geschichten selbst reinzuschauen, war das ständige Wiederholen von 'ihr könnt mich jetzt für xyz hassen' or other words to that effect. Das löste einen gewissen Augenrollreiz aus - liebe Güte, es ist eine Geschichte, von einem Menschen geschrieben/interpretiert, und entweder man mag's oder man mag's nicht, aber deswegen irgendwen hassen - wozu? Fandom Wars braucht keiner. Das fand ich also etwas sehr nervig und es erinnerte mich an das Verhalten von nervigen Leuten in meiner Bekanntschaft, aus allem einen Streit zu basteln, also habe ich in die Geschichten selbst nicht reingeschaut.

Aber es ist das Internet - Leute regen sich immer über irgendwas auf. Mittlerweile bin ich wohl auch x Jahre älter.

Und ich war Ende letzten Jahres dann auch durch die Audiobookfassung der Fortsetzungs-Trilogie von Canavan durch (bin jetzt bei The Magician's Apprentice) und dachte, hm, da gab's doch mal einen Ansatz einer anderen Fortsetzung (MIT Akkarin!) bei derjenigen, die diesen Artikel geschrieben hatte. Vielleicht sehe ich mir die doch mal an.

Blog-Artikel wiedergefunden, über das Blog hier gelandet, Spion gelesen, und gleich weitergelesen ;-)

Und jetzt versuche ich, parallel zu D2K den Spion (den ich ziemlich in einem Rutsch durchgelesen habe) nochmal langsamer von vorne zu lesen und kapitelweise Reviews zu schreiben. Normalerweise schreibe ich gar keine, und ich weiß auch nicht, ob ich's durchhalte, aber die Geschichte gefiel mir so gut, dass ich tatsächlich mal Reviews schreiben wollen würde. :-)

2 Fragen:

- ich bin ein Pedant, was Rechtschreibung und Grammatik angeht. Ich glaube, ich habe in wirklich jedem Kapitel ein paar Tippfehler gesehen, oder Grammatikfehler. Da ich aber meist der einzige bin, den das tatsächlich stört, kann ich die auch für mich behalten. Soll ich das? Ich will ja eigentlich was Positives sagen und nicht 'meckern'.

- stört es irgendwen, wenn ich in Reviews zwischen Deutsch und Englisch wechsele? Ich betrachte mich als zweisprachig, und da ich die Canavan-Bücher seit den Bibliotheksbüchern nie wieder auf Deutsch in der Hand hatte, tue ich mich bei einigen Dingen auf Englisch leichter. (Manchmal übersetzt mein Kopf die deutsche FF auch gleich automatisch beim Lesen.)

Antwort von Lady Sonea am 24.01.2019 | 19:21 Uhr
Hallöchen :)

Zunächst einmal möchte ich dir sagen, dass ich mich freue, dass du den Weg zu meinen Geschichten gefunden hast! Ich hoffe, dass du viel Freude daran hast und sie dir ein wenig über das unsägliche Ende hinweghelfen :)

Was den Artikel zu Akkarin betrifft, so kann ich dir nur ans Herz legen, seine Geschichte die Schwarze-Sonnen-Trilogie zu lesen – wenn du Die zwei Könige weiterliest, wirst du irgendwann an einen Punkt gelangen, wo das sehr hilfreich ist, um seinen Charakter zu verstehen. Ich möchte damit keine Schleichwerbung machen, ich kann jedoch aus eigener Erfahrung sagen, dass das Schreiben dieser Geschichte mich viele Dinge über ihn besser hat verstehen lassen. Die Bücher und meine Fortsetzung können und sollen das nicht leisten, weil er dort kein Erzählcharakter ist.

Da ich bei dem Rest nicht ganz sicher bin, ob du dich auf meine Geschichten oder andere Fanfictions beziehst, kann ich dazu leider nichts sagen.

Zu deinen Fragen:

Bei so langen Kapiteln kann es immer passieren, dass irgendwelche Tippfehler enthalten sind. Oft sind es auch Fehler, die durchs Editieren reingekommen sind, wenn ich einzelne Passagen oder Halbsätze umgeschrieben habe. Ich habe zwar ein sehr gutes Rechtschreib-Plugin, aber selbst das kann nicht alles finden. Wenn du Spaß daran hast, kannst du mir die Fehler per Mail hier über FF.de schicken. Am besten mit dem kompletten Satz, dann kann ich sie schneller finden. Ich habe leider keine Zeit, die Geschichten durchzulesen und die Stellen zu korrigieren und würde dabei neue Fehler produzieren, weil ich unzählige Stellen finde, wo mir die Formulierung nicht mehr gefällt. Daher wäre mir das eine große Hilfe! Aber nur, wenn es für dich kein Mehraufwand ist.

Ich glaube, da geht es uns ähnlich. Ob du auf Deutsch oder Englisch schreibst oder einen Mix aus beidem, kannst du dir aussuchen. Ich kommuniziere in beiden Sprachen, lese seit Jahren nur noch englische Bücher und habe mittlerweile auch ein englisches Schreibprojekt :)

Viel Spaß beim re-read von Der Spion!

Liebe Grüße,
Lady Sonea
07.01.2019 | 00:49 Uhr
Hey,
nachdem ich Deine Geschichte in den letzten zwei Tagen durchgesuchtet habe (und bereits mit dem zweiten Teil angefangen), habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht doch mal ein Review schreiben sollte. So aus Höflichkeit.
Dass ich Deine Geschichte sehr mag, solltest Du ja jetzt schon mitgekriegt haben. Besonders hat mir, neben dem Plot, gefallen, dass es keine Logikbrüche gibt und dass man durch die verschiedenen Erzählcharaktere einen guten Überblick über die Geschichte bekommt. Gerade, da Deine Geschichte sehr komplex ist, hilft das sie zu verstehen und auch fokussiert und interessiert zu bleiben, auch wenn die Kapitel seht lang sind (nicht dass das schlecht wäre, ist bei FanFictions nur ungewohnt). Dass Dein Stil zu schreiben nicht komplett von dem Canavans abweicht, hat mir sehr geholfen, dass als "richtige" Fortsetzung, anstatt der originalen zu betrachten. Durch die Verlinkungen zu den Übersetzungen aus dem Sachakanischen habe ich Deinen Blog entdeckt und dort ein wenig rumgestöbert. Hut ab, dass Du Dir die Arbeit machst.
LG
Snowflake

Antwort von Lady Sonea am 07.01.2019 | 06:42 Uhr
Hallöchen :)

Dankeschön, das freut mich total!
Ich weiß nicht genau, wie die Kapitel in anderen Fanfictions sind, ich habe einfach geschrieben und die Kapitel so gegliedert, dass sie thematisch zusammenhängend sind und die verschiedenen Erzählcharaktere enthalten. Mir ist jedoch aufgefallen, dass sie länger sind als in einem Buch :D

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen und hoffe, dass der nächste Teil nicht zu heftig wird :)

Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
12.12.2018 | 16:09 Uhr
Meine liebe Lady Sonea, wie ich dir bereits in unseren privaten Nachrichten mitteilte, hat mich das Ende von "The High Lord" und Akkarins Tod sehr aus der Bahn geworfen. Obgleich es "nur" ein Roman und ein Charakter-Tod war, so hat es mich sehr, sehr mitgenommen und ich habe nicht gerade wenig Tränen deswegen vergossen (da konnte auch der unsägliche Epilog des Buches nichts mehr retten!).
Ich habe wirklich um Akkarin getrauert und wusste mir zunächst nicht anders zu helfen, als nach FanFictions rund um die Beziehung von Sonea + Akkarin zu suchen - und auf Stories mit einem alternativen Ende. So bin ich schließlich auch auf deine Geschichte "Der Spion" aufmerksam geworden. Zunächst bei FanFiction.net, wo du (glaube ich) nur 30 Kapitel hochgeladen hattest, doch Google sei Dank bin ich dann schlussendlich hier gelandet und war sowohl erleichtert als auch überrascht, zu sehen, dass du eine Vielzahl von Geschichten geschrieben hast - und ganze Bücher!

Dass mich "Der Spion" so in seinen Bann ziehen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Eine Woche lang habe ich jede freie Minute genutzt, um die Geschichte zu lesen. Fernsehen? Häkeln? Ein anderes Buch lesen? Das kam alles nicht in Frage. Meine ganze Aufmerksamkeit lag auf deiner wunderbaren Geschichte und ich habe mir so ziemlich jede Nacht um die Ohren geschlagen, weil "Ach, ein Kapitel geht noch" meine Gedanken beherrschte.

Allein schon dein Prolog hat es geschafft, mich aus meiner Trauer, um Akkarins Tod in "The High Lord" heraus zu holen - und allein dafür danke ich dir von ganzem Herzen. Außerdem ist der Prolog für mich eines der schönsten Kapitel in diesem Buch von dir. Der Satz "Ich schenke dir meine ganze Liebe. Für immer." hat mich sehr, sehr bewegt. Ich liebe ihn einfach. Und ich liebe es, wie du diesen Satz immer wieder in dein Buch hast einfließen lassen. Sei es durch Dorrien oder durch Sonea selbst.
Auch, dass das Kapitel der Hochzeit "Für immer" heißt, hat mir da sehr gut gefallen und sehr gut getan, wobei ich gleichzeitig auch sagen muss, dass ich mir schon gewünscht hätte, dass du die Hochzeits-Zeremonie mit beschreibst. Es muss ja nicht immer direkt in Fluff ausarten, aber es wäre sehr schön gewesen, zu wissen, wie sie sich ihr Eheversprechen gegenseitig geben. Vor allem hätten mich hier auch Akkarins Worte / Gefühle interessiert.

'Leider' war ich so gefangen von deinem Buch und dem Lesen, dass ich nicht zu jedem Kapitel direkt etwas geschrieben habe, sondern im Anschluss direkt zum zweiten Buch deiner Trilogie übergangen bin. Dennoch war es mir ein Anliegen, dir noch einmal ein allgemeines Feedback zum "Spion" zu geben.
Ich finde deine Geschichte großartig und für mich schließt sie auch was Wortwahl und Schreibstil und Charaktere anbelangt sehr gut an die Romane von Trudi Canavan an. Akkarin lebt, sie werden wieder in die Gilde aufgenommen, Dannyl und Tayend sind so süß zusammen, Rothen sorgt sich wie immer viel zu viel, Dorrien kann nicht loslassen und übersieht das offensichtliche, Regin wird einem langsam sympathisch und Sonea findet sogar eine gute Freundin in Trassia.
Das alles hat mir sehr gefallen, ebenso wie die Vertiefung der Beziehung von Sonea und Akkarin. Hier kommen beide Charaktere sehr gut rüber. Sonea, die noch sehr oft von Zweifeln geplagt wird und einfach noch sehr jung und unerfahren ist; Akkarin, der weiß, was er will (obwohl er mit seinen 33 Jahren nun auch nicht grade der Älteste ist, aber er hat nun mal schon so viel durchgemacht und wurde bereits mit 25 zum Hohen Lord der Gilde) und der nicht nur in Bezug auf die Gilde und die Politik seine Spielchen treibt und sehr berechnend vorgeht. Die Arran-Residenz als ihr neues Heim ist dir zudem wunderbar gelungen - vor allem mit der Vorstellung von dem Garten und den Pachi Bäumen. Hach...
Und doch muss ich sagen, dass ich mit der Beziehung von Akkarin und Sonea, bzw. mit deren Auslebung, sehr oft gehadert habe. Mir kam es so vor, als gäbe es gar kein Privatleben der beiden. Ja, die Rollen sind vor allem für Sonea schwer zu definieren. Akkarin hat es da viel leichter, weil er nicht nur viel älter und erfahrener ist, sondern stets eine große Machtposition einnimmt. Als Mentor, als schwarzer Magier, als Liebhaber. Alles geschieht so, wie er das will. - Und doch hätte ich mir gewünscht, dass er hin und wieder mehr auf Sonea eingeht und auch eine weiche, verletztliche Seite von sich zeigt. Dass die beiden auch mal auf Augenhöhe mit einander schlafen können (im wahrsten Sinne des Wortes ;) ), ohne dass er stets als dominanter Part auftreten "muss". Es mag seine Vorliebe sein, dominant zu sein, seine Liebhaberin zu beherrschen und zu dominieren (sei es nun durch die ständige Einforderung von Oral-Sex oder durch die bevorzugten Stellungen und 'Fessel'-Methoden), aber mir kam es oft so vor, als würdest du ihn auf diese Seite/ Vorliebe beschränken. Ich habe mir zwischendurch oft gewünscht, dass er auch auf die Initiative von Sonea eingehen würde, so dass nicht immer nur er bestimmt, wann und wie sie miteinander schlafen, oder eben auch, dass er auch den Reiz darin findet, langsam und zärtlich vorzugehen. Ich finde, das eine schließt das andere überhaupt nicht aus und hätte meines Erachtens vor allem Sonea in diesem Teil der Trilogie gut getan, ein weites Spektrum an Erfahrungen zu sammeln und selbst ihre Vorlieben zu entdecken (was sie ja spätestens in D2K mit Dany dann tut).

Was die ganze Geschichte angeht: Ich finde sie großartig! Deine Ideen, dein Plot, sind einfach großartig. Ich mag besonders die Entwicklung von Rothen und seinem Novizen, die Entdeckung der Schildsenker und Speichersteine (wie oft habe ich gedacht: Wann ist Tayend denn ENDLICH in der Gilde und gibt Akkarin die Bücher!?!?!) und die politischen und gesellschaftlichen Aspekte. Das Bankett, der Tanz, das Kennenlernen der jeweils anderen Familie, der Heiratsantrag, der Segen des Königs, der erneute Angriff...
Wow - es gibt so viele Handlungsstränge und du vermagst es wirklich, sie sehr abwechlungsreich und gut durchdacht voran zu treiben und schlussendlich zu verbinden. Ich muss gestehen, dass ich am liebsten nur von Akkarin und Sonea gelesen hätte und die Szenen rund um Tayend, Rothen oder auch die Diebe teilweise sehr 'störend' empfand (wollte ich doch wissen, was es Neues bei Akkarin und Sonea gibt), und doch waren auch diese Stränge sehr schön zu lesen, sehr interessant und wunderbar geschrieben. Und Akkarin und Sonea hast du uns ja zum Glück immer mal wieder unerwartet geschenkt (z.B. die Liebesszene im Geheimgang oder der Tag beim Schlittschuhlaufen).

Und doch: Wie auch schon bei "The High Lord" bin ich auch hier ganz und gar nicht einverstanden gewesen mit dem Ende, denn auch wenn Sonea ebenso ihre Loyalität gegenüber der Gilde bzw. ihren Freunden über die zu Akkarin stellt (was er ja auch spätestens in D2K tun muss), so habe ich dich verflucht, dass du es in der Schlacht zulässt, dass aufgrund von Dummheiten von Regin und Trassia unsere beiden Lieblinge getrennt werden und es zu diesem unglaublichen Showdown kommt. Hier hat mich sowohl Regins Verhalten sehr gestört, als auch das von trassia und Dorrien. Es wirkte irgendwie alles auf einmal so "dumdidum.... Ist zwar eine Schlacht auf Leben und Tod, aber ich mach jetzt, was ich will und schaue dann mal vom Hügel aus zu (Trassia und Dorrien)...". Das hat mich echt gestört, weil es so ein gigantischer Gegensatz zu dem ist, was grade mit Akkarin und Sonea passiert - und was es für Folgen für die beiden haben wird.
Drama, Drama, Drama... Als Sonea ihren Blutjuwel zerstört und die letzten Worte an Akkarin sendet "Verzeih mir, sandte sie. Ich liebe dich.", da dachte ich, mein Herz bleibt stehen. Die beiden sind einfach für einander geschaffen - und ich kann mich da einfach soooo sehr in die beiden einfühlen und mitleiden, dass es wirklich schon fast körperlich schmerzt, so etwas zu lesen. Ich glaube, ich habe hier nicht weniger Tränen vergossen als am Ende von "The High Lord" und musste dann erst einmal (bevor ich mit D2K weiter machen konnte), meine Lieblings-Szenen aus "Der Spion" lesen (z.B. der Antrag, die Verführung im Geheimgang, Akkarins Rettung ganz zu Beginn, die Hochzeit.... ).

Vielen, vielen Dank für diese wunderbare Geschichte - ich bin sehr froh, dass ich sie gefunden habe und in einem Stück lesen durfte. Ich glaube, der 2 Wochen Rhythmus hätte mich umgebracht. ;) (Spätestens bei D2K wäre ich verzweifelt, hätte ich nicht auch dort eine komplette Geschichte in einem Rutsch lesen können).

Ein Review zu D2K wird noch folgen. Entschuldige, dass mein Feedback nur so kurz und einmalig ist statt sich auf jedes Kapitel einzeln zu beziehen. Aber sei gewiss: Ich LIEBE deine Geschichten und deine Art zu schreiben.

Alles Liebe
Nika

Antwort von Lady Sonea am 13.12.2018 | 09:51 Uhr
Hallo liebe Nika,

Freut mich, dass du deinen Weg nach Fanfiktion.de gefunden hast! Ich hatte vor ein paar Jahren angefangen auch auf Fanfiction.net zu posten, habe das aber irgendwann wieder vergessen, weil es mir zu aufwändig war und meine Leserschaft hier ist. Wahrscheinlich macht es auch keinen Sinn, auf Deutsch in einem englischsprachigen Forum zu posten, aber zum Übersetzen fehlt mir schlichtweg die Zeit.

Ich hoffe, das Lesen hat dich nicht zu sehr in den wichtigen Dingen des Lebens beeinträchtigt!

Die Hochzeitszeremonie habe ich, wie einige andere Dinge auch, bewusst nicht beschrieben. Zum einen gibt es in diesem Buch zahlreiche Szenen, die viel mehr über die Liebe von Akkarin und Sonea aussagen, zum anderen gibt es eine gewisse Szene am Ende von D2K, die du mittlerweile gelesen haben wirst. Nicht zuletzt sind sämtliche Kapitel um die Hochzeit bereits harmonieträchtig genug, dass ich das ganze nicht noch mit einem schnulzigen Liebesschwur krönen muss. Auch wäre das für mich kein Grund, Akkarin vorübergehend zum Erzählcharakter zu machen.
Ich hatte auch schon Leser, die sich beschwert haben, weil ihnen die Hochzeit mit allem drum und dran zu schnulzig war. Insofern bin ich froh, dass ich bereits an Yukai geschrieben habe, als ich den Spion veröffentlicht habe.

Damit wären wir auch schon bei dem Konzept meiner Fortsetzung. Ich sehe meine Fortsetzung stilistisch als eine Art Fantasy-Epos mit Fokus auf dem Konflikt zwischen Sachaka und Kyralia / der Gilde. Die Geschichten der Erzählcharaktere spielen zwar ebenfalls eine Rolle und das auch mehr in den Büchern, sind aber dennoch dem Hauptkonflikt untergeordnet. Das heißt, ich lasse vieles weg, was nichts zur eigentlichen Geschichte beiträgt und wodurch diese für mich den Charakter einer Seifenoper anstatt eines Buches rhalten würde. Dazu gehört auch die Beziehung von Akkarin und Sonea. Sie haben zwar mehr Auftritte als die übrigen Charaktere, weil sie mein Hauptpair sind, dennoch interessiert es mich nicht, ihren Beziehungsalltag in jedem Kapitel zu beschreiben. Ich denke, dass über die gesamte Geschichte verteilt genug Szenen vorhanden sind, die ihr gemeinsames Leben auch über Soneas Studium hinaus beschreiben. (Nicht, dass dieses ihnen viel Zeit für Privates geben würde). Gerade auf die Probleme, die durch den Altersunterschied, Soneas Unerfahrenheit und Akkarins Angewohnheit Probleme auf seine Art zu lösen entstehen, bin gehe ich ein, weil ich dies für wichtiger halte, als den Rest der Zeit immer wieder zu betonen, wie glücklich sie miteinander sind. Was mir auch irgendwie nicht ganz richtig erscheint, weil sie beide nicht romantisch veranlagt sind.

Wieso sollen sie den auf „Augenhöhe“ miteinander schlafen, wenn sie das nicht wollen? Klar, Akkarin kennt seine Vorlieben, aber er hätte Sonea niemals in diese Richtung gebracht, wenn er nicht gesehen hätte, dass sie darauf anspringt und daran ebenfalls Freude hat. (Ganz zu schweigen davon, dass ihre Beziehung dann möglicherweise nicht funktionieren würde) Es sind eben ihre Vorlieben und gemäß denen haben sie Sex. Manche Menschen sind beim Sex eher aktiv/passiv, dominant/submissiv, das ist etwas völlig Natürliches.
An welchen Stellen fandest du denn, dass er grob war? Es ist schon länger her, dass ich den Spion gelesen habe, aber mir fallen spontan mehrere Sexszenen ein, in denen er dominant und zärtlich war.

Um Akkarin in Bezug auf seine Vorlieben, aber auch als Menschen an sich besser zu verstehen, kann ich dir nur ans Herz legen, die Schwarze Sonnen Trilogie zu lesen. Es wird dir Einblicke in seinen Charakter liefern, die dir meine Fortsetzung nicht bieten kann, weil ich mich bewusst dagegen entschieden habe, ihn zum Erzählcharakter zu machen, weil es ihm einen Teil seiner Magie nehmen würde.

Zur Schlacht, was soll ich dazu sagen? Dummheiten und Fehler passieren. Trassia, Regin und Sonea sind noch sehr jung und nicht so erfahren im Kämpfen wie ausgebildete Krieger. Wenn eine Sache in der Organisationskette schiefgeht, kann auch der Rest schnell scheitern. Sonea hat geglaubt, sie könnte ihnen helfen, was auch funktioniert hätte, wäre es nicht der Plan der Sachakaner gewesen, sie und Akkarin zu trennen und wäre sie dabei nicht auf Marika getroffen.
Dorrien hat Trassia und Indria zur Reserve gebracht, weil sie nicht mehr kampffähig waren. Dass Magier, die sich in der Schlacht erschöpfen oder sonstwie nicht mehr einsatzfähig sind, sich zurückziehen, gehörte schon bei der Schlacht von Imardin zum Plan der Gilde. Es macht keinen Sinn, dass sie sterben, wenn sie die Möglichkeit haben, zu überleben und ihre Magie zu regenerieren, um zu einem späteren Zeitpunkt auf welche Weise auch immer vielleicht wieder einsatzfähig zu sein. Als Heiler sieht es Dorrien als seine Pflicht, sich um sie zu kümmern, nachdem sie gerade ihre ganze Einheit verloren haben und unter Schock stehen, weil die Schlacht doch viel heftiger ist, als sie sich das ausgemalt haben. Bei den Verwundeten ist er definitiv auch nicht falsch aufgehoben, zumal im weiteren Verlauf der Schlacht noch mehr hinzukommen würden.

Ich hoffe, es ist ok, dass ich nur auf deine Kritikpunkte eingegangen bin. Auf jeden Fall freue ich mich, dass dir meine Fortsetzung ansonsten so gut gefällt!

Liebe Grüße,
Lady Sonea
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