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Autor: Lady Sonea
Reviews 26 bis 50 (von 395 insgesamt):
07.04.2019 | 18:30 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ah, Dannyl ist zurück in Kyralia! Endlich! :) die Begegnung mit Dorrien am neuen Fort finde ich sehr schön. Es tut gut, beide mal wieder etwas gelöst zu erleben.

Besonders gut gefällt mir in diesen Kapitel die Dynamik zwischen Balkan und Akkarin, und die zwischen Tayend und Sonea. Tayend muss man einfach mögen, vor allem, wenn er von Dannyl schwärmt - oder von Akkarin. :D
Ich finde Soneas Unbedarftheit gegenüber Tayends Natur übrigens sehr amüsant. Ich stelle mir immer vor, dass man es Tayend doch ansehen muss, dass er Männer - Dannyl - begehrt. Es ist außerdem trotzdem süß, dass Akkarin seinen Besitzanspruch mit seinem Kuss noch mal unterstreicht. Egal, ob das sein Hauptmotiv für einen so leidenschaftlichen Kuss war oder nicht. ;)

Die spätere Szene mit Akkarin und Sonea finde ich auch ganz, ganz toll. Wieder steht eine Schlacht bevor, und dieses Mal wissen sie, wie stark ein Inchani ist. Was muss das für ein schreckliches Gefühl sein, zu wissen, was einen in ein paar Wochen erwartet? Diese Angst, Akkarin noch einmal verlieren zu können, und das erneute Versprechen, zusammen zu sterben, wenn es sein muss. Ich kann so gut verstehen, dass Sonea trotz allem unbedingt heiraten will. Und Akkarin das ebenso sehr will.
Dass die Feier nun kleiner wird, passt irgendwie auch viel besser zu den beiden als ein riesiges Fest.

Die „Unterrichtsstunde“ am Abend fand ich toll beschrieben. Nicht nur, dass Akkarin Sonea mit einbezieht und die wenig ihnen verbleibende Zeit so gut wie es nur geht ausnutzt, sondern auch weil Sonea hier ernst genommen wird. Und nicht nur von Akkarin, sondern auch von Balkan, ja sogar von Garrel. Wirklich sehr schön!

Liebe Grüße
Nika
06.04.2019 | 22:54 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Hihihi, der Besuch bei Rothen ist sehr amüsant - vor allem Soneas Versuche, Akkarin dazu zu bringen, Rothen einzuschüchtern. Der Vergleich mit Luzille ist sehr passend.
Rothens moralische Bedenken und seine strikten Prinzipien sind sehr gut dargestellt und sehr wichtig für die Geschichte.

Und der Besuch bei Lord Sarrin ist wahrscheinlich noch zielführender, da er mehr Erfahrung hat. Nach den Schildsenkern nun also Speichersteine (nicht nur die eigene Züchtung, sondern auch als Geschenk von den Verrätern). Juhu! Was für ein Hoffnungsschimmer.

Ah, und ich finde es wunderbar, dass Rothen - trotz der Meinungsverschiedenheit bezüglich Speichersteinen und schwarzer Magie - Sonea bei ihrem Problem mit Pferden und dem Reiten hilft. Dass Luzille nun dabei auch eine Rolle spielt, ist sehr unterhaltsam und vertieft außerdem das gegenseitige Verständnis von Sonea und Luzille für einander.

Liebe Grüße
Nika

PS: wieder ein toller, auf verschiedene Situationen passender Titel.
06.04.2019 | 07:13 Uhr
Die Zuflucht:

Hallo Lady Sonea.
Die Zuflucht finde ich immer wieder ganz wunderbar beschrieben. Ich stelle mir diesen Ort fantastisch vor! Außerdem mag ich die starken, mutigen und unabhängigen Frauen bei den Verrätern sehr gerne:

Ebenso gerne mag ich wie Sonea Akkarin vorstellt. Diese Szene ist so toll! Die beiden auf dem Markt und dann bei Jonna und Ranel... Hach! So schön! Und wie Akkarin so privat so ganz anders ist. Hach... er ist so toll (Aber wem sag ich das!) und so bescheiden.
Jedenfalls finde ich den Ausflug der beiden in die Stadt wunderbar beschrieben in all seinen Feinheiten.
Bei vielen Kleinigkeiten frage ich mich nun, ob sie später noch einmal wichtig werden / wieder aufgegriffen werden. So zum Beispiel bei der Frage, ob Akkarins neue Fähigkeit, magisches Potential durch reine Berührung zu erkennen, noch mal von Nutzen sein kann.

Dass Akkarin und Balkan nach der Versammlung noch privat sprechen und so ein „ Männerding“ haben, finde ich sehr amüsant. Vor allem Soneas Erstaunen darüber, dass Akkarin und Balkan so etwas wie Freunde sind. :D irgendwie fragt man sich ja schon, wenn Akkarin sonst hätte fragen sollen....

Hach, Dannyl bei den Verrätern... auch etwas, was mir generell sehr gefällt. Ich mag das Zusammenspiel mit Asara und die Atmosphäre in der Zuflucht sehr gerne. Mini-Details wie der Ausspruch der Großen Mutter („Möglicherweise werdet Ihr in diesem Krieg noch eine große Rolle spielen.“) lassen mich schmunzeln und an Yukai denken.

Liebe Grüße
Nika
29.03.2019 | 21:13 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Danke für deine Antworten. Du weißt ja: ich erwarte sowas gar nicht, aber finde es sehr schön, dass du so den Austausch mit deinen Lesern suchst.
Was das „persönlich“ bei Lady Vinara betrifft, so stimme ich dir voll und ganz zu: natürlich könnte Sonea Akkarin auch wegen anderer gesundheitlicher Aspekte zu so einem Gespräch mitnehmen. Für mich war das Themas Schwangerschaft irgendwie der erste Gedanke, wobei ich das jetzt auch wieder anders lese, nachdem wir drüber gesprochen haben

Eine Antwort bin ich dir glaub ich aus dem Kommentar zum vorletzten Kapitel noch schuldig:
Mit den Andeutungen im Epilog von Yukai meine ich, dass Akkarin dort Sonea ja auffordert, mit Luzille über ihre sexuellen Vorlieben zu sprechen, da diese Elynerin ist und Sonea nicht dafür verurteilen wird. Außerdem sagt Akkarin zu ihr: „ich verlange nur, dass du ehrlich zu Dir selbst bist und deine Wünsche nicht unterdrückst.“
Ich bezog das auf Soneas Bisexualität und da Sonea (als sie sich ihres Interesses an Frauen bewusst wird) auch noch mal eben diese Berührungen von Luzille reflektiert, kam es mir - das alles zusammen genommen - logisch vor, dass Sonea zumindest mit Luzille darüber spricht, wenn nicht sogar Intimitäten mit ihr austauschen könnte.

Zum aktuellen Kapitel:
Juhu, Tayend ist da!! Oh, wie freue ich mich darüber! Zwar finde ich auch die gescheiterten Experimente von Akkarin und Sonea sehr spannend, doch dass sie nun die Bücher aus Elyne zur Hilfe haben, beruhigt einen dann doch.

Beruhigend ist es zudem, dass Dannyl und Savara erst einmal den Ichani entkommen sind bzw. sie besiegen konnten. Ich vergesse immer wieder, dass Dannyl kein Heiler ist, sondern Alchemie seine Disziplin war. Keine Ahnung warum ich immer denke, er sei Heiler und ihm müssten solche Heilungen wie die von Savara leicht fallen.

Die Storyline um Cery und Nenia mag ich auch sehr! Es stellt Cery vor ganz neue Herausforderungen, die sich nicht ganz so einfach auf „Dieb Art“ lösen lassen.

Interessant, dass Rothen hier bereits seine Befürchtungen bezüglich Dorrien und Viana hat. Das war mir gar nicht mehr so bewusst. Wie das Ganze am Ende ausgeht, natürlich schon.

Akkarin, Sonea und Tayend sind ein tolles Forscher Gespann. Tayend ist so ein krasse Kontrast zu den beiden. Das ist sehr erfrischend.
Hier haben mir ganz besonders Soneas Gedanken zum Ernst der Lage gefallen:
„Er wusste immer alles, er regelte alles, auf ihn konnte sie sich immer verlassen. Wenn er nicht mehr weiter wusste, dann war das als hätten sie bereits verloren.“

Wie wahr, wie wahr...

Liebe Grüße
Nika

PS: Ich sehe immer öfter Christian Bale vor meinem inneren Auge beim Lesen. :D

Antwort von Lady Sonea am 31.03.2019 | 09:51 Uhr
Hallo Nika,

Ja, das weiß ich. Ich fände es nur unhöflich, es nicht zu tun, wenn sich jemand so viel Mühe macht. Auch wenn ich es während der nächsten Wochen auf einzelne Aspekte zu beschränken versuche, wo ich das Gefühl habe, dazu etwas sagen zu müssen.

Ach so, das meintest du! Das Thema wird in der Folgetrilogie hier und da am Rande erwähnt, aber es wird jetzt nicht breitgetreten, weil es ja nun wirklich nichts mit der Geschichte zu tun hat, die ich erzählen will. Auch gehe ich davon aus, dass es anders angeschnitten wird, als du dir das vorstellst.
Wir werden sehen :)

Hm, vielleicht liegt das daran, dass Dannyl in den Büchern zweimal heldenhaft den Heiler spielen muss? Wobei er beim zweiten Mal ja Lady Vinara um Hilfe fragt. Aber da er die meiste Zeit als Botschafter auftritt, kann man leicht vergessen, dass er eigentlich Alchemist ist. Ist wahrscheinlich ein bisschen so ähnlich wie mit Lorlen.

Rothen hat auch sofort gemerkt, als Dorrien mit Sonea geflirtet hat, als er damals zu Besuch kam. Als sein Vater weiß er eben ganz genau, wie Dorrien tickt und wenn er sich für ein Mädchen interessiert. Und dazu gehört auch, das zu bemerken, bevor es Dorrien selbst bewusst ist.

Freut mich, dass dir die Kombination schwarze Magier und Tayend gefällt! Ich mag es, Charaktere auch in ungewohnten Konstellationen zusammenarbeiten zu lassen. Sonst würde es ja irgendwann langweilig ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Jetzt weiß du, wie es mir in den ersten Jahren mit dieser Story ging :D
28.03.2019 | 06:23 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Kurz noch zu dem Besuch bei Lady Vinara und zu meinem Kommentar bezüglich Regin:
es muss ja nicht ständig ein Foreshadowing sein, aber mit dem Wissen, dass die beiden ja bald Eltern werden, fand ich den Gedanken einfach amüsant und denkenswert, dass Lady Vinara vielleicht im allerersten Moment denken könnte, dass die beiden zu ihr kommen, weil Sonea schwanger ist.
Oder die Sache mit Regin: beim Re-Read triggerte dieser Satz einfach die Erinnerung an noch folgende Kapitel. Ob von dir nun beabsichtig oder nicht, ich finde es einfach interessant und sehe es vor allem als Herausstellungsmerkmal deiner Geschichten, dass die Geschichte - so lang und so komplex sie auch ist - so schlüssig und gut aufgebaut ist.

Zum aktuellen Kapitel ...
Das Gespräch von Asara und Dannyl ist klasse und sehr aufschlussreich. Die Verräter könnten also Akkarin und Sonea im Gebirge nicht finden. Was ein Kompliment für Akkarins Geschick und Vorsicht, die er auf ihrer Wanderung hat walten lassen. :)

Zurück in der Gilde fand ich vor allem die verschiedenen Stimmungen beim Lesen der Szenen sehr interessant. Man spürt einen deutlichen Unterschied zwischen der Schwertkampf Szene aus Soneas Sicht und der Szene im Dome aus Rothens Sicht. Ich kann es leider nicht genau in Worte fassen; es war mehr ein Gefühl.
Letztere finde ich übrigens wieder ganz wunderbar: mit diesen wissenschaftlichen Aspekten hast du mich irgendwie in den Bann gezogen. Zudem finde ich hier die Dialoge, vor allem Akkarins Wortwahl, sehr gelungen.

Mir fällt übrigens jetzt viel mehr auf, wie oft Luzille Sonea berührt und wie sich die Freundschaft der beiden generell entwickelt. Beim ersten Lesen war Luzille für mich definitiv noch unscheinbarer, auch wenn sie so in die Hochzeitsvorbereitungen und soziale Projekte eingespannt ist.
Soneas Gespräch mit Balkan finde ich auch sehr schön; vor allem den Schluss. :D aber was meint Balkan damit, dass sie bereits auf derJagd nach ikaro und Savara von ihrem Sonderrecht Gebrauch gemacht haben? Meint er damit, dass sie ja da bereits in der Stadt waren?! Hm, das war ja aber kein privates Vergnügen - im Gegenteil.. aber naja. Wenigstens dürfen sie jetzt mal raus.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 28.03.2019 | 21:40 Uhr
Hallo Nika,

Danke für deine Erklärung. Wie schon beschrieben, war es genau anders herum. Wobei ich hinzufügen möchte, dass sich „persönlich“ nicht unbedingt auf Schwangerschaften beziehen muss, sondern auch andere gesundheitliche Themen beinhalten kann, bei denen Akkarin als moralische Unterstützung dabei sein würde.

Die Verräter wussten nicht, dass Sonea und Akkarin durch das Gebirge wandern, sondern gingen davon aus, dass sie in die Ödländer hinabsteigen. Sie haben zwar Leute Richtung Nordpass geschickt, aber als sie dort ankamen, waren die Ichani schon in Kyralia und jede Hilfe wäre zu spät gekommen. Ich habe das nur hinzugefügt, weil Savara in „The High Lord“ etwas Entsprechendes zu Cery sagt und ich das nicht sonderlich konsistent finde, weil sie am Ende selbst nichts unternimmt, obwohl sie stark genug wäre, um Akkarin und Sonea zu unterstützen.

Hm ja, Luzille sucht gerne Körperkontakt zu Menschen, die sie mag. Ich schiebe das auf ihre Kultur, würde aber sagen, dass das auch von der Persönlichkeit abhängt. Sonea irritiert das ein wenig, weil sie selbst sehr zurückhaltend ist.

Es geht darum, dass Akkarin (und Sonea, aber in erster Linie er) sich häufig über den Willen der Gilde hinwegsetzen oder in Krisensituationen ohne Rücksprache eigenmächtig handeln. Balkan stört sich daran, wie Akkarin das alles handhabt, weil ihn das in Balkans Augen nicht kontrollierbar macht. Außerdem ist er der Meinung, dass die schwarzen Magier die Gilde nicht zu verlassen haben, sofern es nicht darum geht, einen anderen schwarzen Magier zu jagen.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Sorry, dass meine Antworten momentan etwas knapper ausfallen. Das wird sich erst ab Mai wieder ändern, fürchte ich ...
27.03.2019 | 16:37 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Meinst du, wir könnten für die Rolle der Ezrille noch Maggie Smith gewinnen, falls es jemals zu unserer Traum-Verfilmung kommt? :D

Aber zurück in den Abendsaal. Ich finde die Diskussion über mögliche Steine sehr interessant. Noch besser finde ich allerdings die Tatsache, dass Akkarin in den Abendsaal geht und dort seine Kollegen ganz öffentlich und im privaten Rahmen (nicht im Einzelgespräch oder in einer Versammlung der höheren Magier) um Rat fragt. Das macht ihn etwas nahbarer, menschlicher, lässt ihn weniger arrogant erscheinen und zeigt zudem den Alchemisten die ‚positiven Seiten‘ seiner Studien auf.
Und dass er später mit Sonea über dieses Thema diskutiert, zeigt einmal mehr wie eingespielt die beiden in ihrer Forschung sind. Das ist wirklich toll.

Oh, das Treffen mit Luzille und Trassia mag ich auch so gerne! Ein richtiges Frauen-Kränzchen, auch wenn Trassia erst noch mit Luzille warn werden muss.
Sehr schön fand ich Soneas Gedankengänge bezüglich des Hauses und vor allem des Schlafzimmers, das sie damals ja nur dieses eine Mal betreten hatte.
Die Situation dort mit Luzille ist wieder eine sehr schöne „Vorahnung“. ;-) da bin ich ja auch mal auf Die Königsmörderin gespannt, ob und wie du das Thema dort noch mal aufgreifst. Ich fände es super! Ich mochte Soneas Beziehung zu Dany in D2K sehr gerne und fand es fast schon schade, dass es dann bei Yukai ‚nur‘ bei Andeutungen und dem Gespräch zwischen Sonea und Akkarin über das Thema (im Epilog?) bleibt.
Dass Trassia so entsetzt reagiert und Luzille so selbstverständlich stellt den kulturellen Unterschied sehr gut dar. Und Sonea lässt sich eigentlich ziemlich gut dazwischen einordnen.

Das Gespräch von Sonea und Rothen ist auch wieder ganz wunderbar - und am Ende doch sehr melancholisch. Dass Sonea mit Anfang 20 darüber nachdenken muss, dass ihre Hochzeit das letzte schöne Erlebnis in ihrem Leben sein könnte, ist wirklich traurig und erinnert einen so an die ganzen jungen Paare, die vor dem 2. WK noch schnell geheiratet haben. Unsere Generation kennt - zum Glück! - Krieg im eigenen Land nicht; ich glaube oft, wir sind uns gar nicht bewusst, wie gut es uns eigentlich geht.

Liebe Grüße
Nika

PS: toller Titel. Ich glaube, in Bezug auf die Diebe gefällt er mir am besten.

Antwort von Lady Sonea am 28.03.2019 | 06:51 Uhr
Hallo Nika,

Ach, Akkarin ist doch nicht arrogant. Er ist zurückgezogen und kann mit den Magiern und ihren kleinen Problemen nicht viel anfangen. Das war schon früher nicht seine Welt und da hatte er außerdem noch ein Geheimnis zu wahren. Jetzt hat sich die Einstellung der Magier geändert, was auch nicht viel angenehmer ist. Unterm Strich geht er weiterhin nur hin, wenn er es für nötig befindet.
Im Abendsaal hat er den Vorteil, mit mehreren Magiern gleichzeitig über sein Problem zu diskutieren, die sich da auch auskennen. Sicher könnte er dazu auch eine Besprechung einberufen, aber die Zeit drängt und das, woran er forscht, ist ja nicht super geheim.

Was du mit „Vorahnung“ bei Luzille und der Königsmörderin meinst, ist mir leider nicht klar. Aber Luzille ist auch in der zweiten Trilogie wieder dabei, auch wenn das nach dem Ende von Yukai nicht danach aussieht. Auch weiß ich nicht, was du mit „nur Andeutungen“ im Epilog meinst. Aber wenn es nur Andeutungen waren, dann habe ich mir dabei vermutlich etwas gedacht^^

Ja, da gebe ich dir recht. Und ich bin froh, dass es bis jetzt so war. Über die Verhältnisse vor dem 2. Weltkrieg weiß ich leider nicht viel, weil das ein Thema war, über das sich meine Oma gerne ausgeschwiegen hat. Ich rechne jedoch nicht damit, dass wir diesen Frieden und Wohlstand bis an unser Lebensende behalten …


Liebe Grüße,
Lady Sonea
27.03.2019 | 09:45 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ich liebe Akkarins rhetorisches Geschick! Immer für eine Überraschung gut. :D
Da fällt mir auch gleich wieder das Zitat aus dem aktuellen Film „VICE - Der zweite Mann“ ein (Zufall, dass Christian Bale ihn spielt? ;) ), was ich als eine super passende Beschreibung für Akkarin empfinde:
„Beware the quiet man. For while others speak, he watches. And while others act, he plans. And when they finally rest… He strikes.”

Sehr schön auch König Merin, der mir immer sympathischer wird mit der Zeit.
„Seitdem hatte Merin jedoch viel getan, was zuvor seiner Einstellung widersprochen hatte. Er hatte es getan, weil die Situation es erfordert hatte. In Rothens Augen machte genau das einen guten Herrscher aus. Zudem schien der König Akkarin mehr Vertrauen zu schenken denn je.“

und man sieht immer mehr die Ähnlichkeiten zwischen Merin und Akkarin!! Beide tragen große Verantwortung, beide sind gute Anführer.

Was Sonea betrifft, so sind die Gedanken während der OP typisch für sie. Denn auch wenn sie während der Gildeversammlung noch überlegt hat, ob sie statt zu lernen nicht öfter das hätte tun sollen, was ihr Spaß macht, so ist ihr Pflichtgefühl doch um einiges stärker.

Oh, die Versuchsreihe in der Arena ist toll! Ich liebe diese Szene und das nicht nur wegen Akkarin und Sonea. ;-) Die Kombination aus den vier Beteiligten gefällt mir sehr, ebenso wie das wissenschaftliche Experimentieren. Zudem finde ich deine Kreativität mal wieder bemerkenswert, was die Erfindung der Schildsenker betrifft.

Soneas Besuch bei Lady Vinara finde ich auch super. Direkt mal die Frage, ob der gemeinsame Besuch mit Akkarin persönlicher Natur sei. :P Auch wieder so eine schöne Vorausahnung auf das, was in D2K noch kommen wird. :)
Und ein schöne „Vorahnung“ darauf, dass Sonea irgendwann doch noch als Heilerin arbeiten wird. Zumindest teilweise. :)

Liebe grüße
Nika

PS: Dannyl und Asara sind ja so oder so ein Traum-Duo. <3

PPS: wieder einmal sehr gelungener Kapitel Titel!

Antwort von Lady Sonea am 27.03.2019 | 18:37 Uhr
Hallo Nika,

Der Film sagt mir leider nichts. Das Zitat würde Akkarin aber auch ganz gut beschreiben.

Ja, so ist Sonea. Wobei für sie Pflichtgefühl und Leidenschaft durchaus miteinander einhergehen. Soll heißen, dass der Schutz der Gilde und Kyralias etwas ist, wofür sie ebenfalls leidenschaftlich einsteht. Und da hat sie auch kein Problem damit, eine andere Leidenschaft einzutauschen, die für sie eher ein Luxus wäre, weil sie dieser nur in Friedenszeiten nachgehen würde. Falls du verstehst, was ich meine.

Hm, das ist mir nicht klar, was du damit meinst. Lady Vinara schaut Akkarin und Sonea an und schließt aus dem Anblick sofort, dass es nicht persönlicher Natur ist. Da ein Mentor seinen Novizen normalerweise nicht zu Lehrergesprächen mitschleppt, würde die Vermutung andernfalls naheliegen, dass es persönlich wäre. Allerdings kennt Vinara Sonea zu gut und der Gesichtsausdruck passt auch nicht zu einem persönlichen Thema. Daher kein Foreshadowing hier.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
26.03.2019 | 22:06 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, da ist Jorika ja! Ich mag ihn so gerne. Außerdem mag ich es sehr, wie Dannyl mit ihm bzw Kindern umzugehen weiß. Da hat er mal wieder etwas mit Akkarin gemeinsam ;-)

Dass auf der Gilde Versammlung Akkarin von den Novizen so viel Zuspruch erhält, kann ich gut verstehen. Ist er doch für viele junge Leute und die Menschen aus den Hüttenvierteln (zu recht!) ein Held und verkörpert den geborenen Anführer und ist somit wahrscheinlich das Idol vieler Jungs und der Schwarm vieler Mädchen :D
So in etwa sind ja auch Rothens Gedanken bezüglich Akkarins Alleingängen etc.
Die gesamte Gildeversammlung an sich finde ich sehr spannend geschrieben. Ich mag es ja sowieso sehr, wie du sehr gekonnt zwischen den einzelnen Erzählern hin und her wechselst und so verschiedene Sichtweisen, Emotionen, Beobachtungen und Geschehnisse beschreibst.

Savaras Begegnung mit Nachiri finde ich ebenfalls super und sehr aufschlussreich. Erfährt man jetzt einige Kapitel später, wie sie das Verhör durch Akkarin empfunden hat und was dabei (über Gedankenrede) passiert ist. Ein tolles Stil-Mittel. Aber das brauch ich dir ja nicht zu sagen... ;-)

Ich finde es übrigens jetzt beim Re-Read sehr interessant, was für Anspielungen es bereits hier auf erst spätere Geschehnisse gibt. Zum Beispiel als Savara von der Großen Mutter spricht. Damit kann man jetzt noch nicht viel anfangen, aber es wird noch sehr wichtig werden. Oder auch Akkarins Bemerkung zu Rothen am Ende der Gildeversammlung, dass er hofft, die Lehrer würden die Novizen entsprechend auf den Krieg vorbereiten, „damit sie in einem Krieg keine törichten Heldentaten begehen“. Also wenn ich da so an Regin denke...... ;-)

Abgerundet wird das ganze dann noch durch die schöne Szene in der Arran-Residenz (Akkarins Halblächeln... Hach!) und die Begegnung von Asara (und Vikacha) und Dannyl! Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!<3 Ich freue mich jetzt schon auf die storyline um dieses Gespann‘

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 27.03.2019 | 18:38 Uhr
Hallo Nika,

Dannyl hat durch seine Arbeit als Botschafter häufig Kontakt mit Kindern, wenn er z.B. in Elyne auf Parties eingeladen ist und die Kinder dort von ihm mit magischen Tricks bespaßt werden wollen. Das kann er bei Jorika jetzt natürlich nicht machen, es erleichtert trotzdem seinen Umgang, als würde er nur mit Erwachsenen interagieren.

Die Jugend ist auch in der Regel offener/unkonventionell und weniger konservativ und verbohrt, was Akkarins Beliebtheit bei ihnen zusätzlich steigert. Ältere Magier tun sich da etwas schwerer, auch wenn sie seine Leistungen bei der Schlacht von Imardin etc. anerkennen. Ich glaube, mit zunehmendem Alter hat man genug erlebt, dass man kritischer wird und auch unflexibler, da früher ja alles besser war.

Ja, diese Details über die Große Mutter hatte ich hier bewusst eingebaut. Ich glaube sogar nachträglich, weil ich schon an Yukai geschrieben habe, als ich den Spion hochgeladen habe.

Regin ist da sicher nicht der einzige, auf den man ein Auge haben müsste. Im jugendlichen Leichtsinn kann schnell etwas schiefgehen und bei der Schlacht von Imardin waren die Novizen ja nur bedingt beteiligt, indem sie ihre Magie gespendet haben. Hier geht es ja wirklich um das Trainieren kleiner Teams, in denen die erfahreneren Novizen mitmachen, da die Gilde sonst viel zu wenig Magier hätte. Da ist Disziplin wirklich sehr wichtig. Insofern also kein wirkliches Foreshadowing.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
25.03.2019 | 22:45 Uhr
Hallo Lady Sonea,
So tragisch das vorherige Kapitel zu Ende geht, eben so spannend geht es direkt weiter. Und so jäh das Liebesspiel unterbrochen wird, so schön ist es, dass Akkarin hier so auf sie eingeht und sie mit zu der Versammlung geht.

Rothens und Dannyls Reaktionen auf Kitos Tod finde ich sehr schön beschrieben. Sehr emotional. Ich finde es vor allem toll, dass Dannyl weint und die Emotionen und Tränen zu lässt, bevor er sich dann wieder auf seinen Auftrag fokussiert. Sein Bericht an Akkarin ist kurz, knapp, sachlich. Und obwohl Akkarins antworten ähnlich ernst sind, so finde ich, dass man die große Erleichterung bei ihm spürt als Dannyl sich meldet. Wie Akkarin Dannyl dann beisteht und ihn mit Hilfe seiner eigenen Erfahrungen anleitet (sich sogar entschuldigt), ist toll beschrieben (auch wenn Dannyl es befremdlich findet :D ). Es muss nicht grade leicht für ihn sein, die Szenerie in Arvice durch Dannyls Augen zu sehen; muss es ihn doch alles an seine eigene Zeit an Sachaka erinnern.

Ah, und dann die Versammlung. Hihi, ich liebe die Reaktionen der anderen Magier, wenn Akkarin mal wieder eigenmächtig handelt - und sie einsehen müssen, dass sein Tun zum Vorteil gereicht. Der Zweck heiligt die Mittel könnte hier der Slogan lauten. :D

Wie Dannyl seinen Bericht erstattet, zeugt von seiner Professionalität und Erfahrung als Botschafter. Seine Entwicklung finde ich ganz toll. Ich finde es immer wieder ein wenig schade, dass er Akkarin noch nicht hundertprozentig vertraut und ihm beispielsweise noch nichts von den Büchern, die Tayend noch kopiert, erzählt.

Oh, Sonea! Sie ist noch so jung und hat jetzt schon (vor D2K!) so viel durch gemacht und so viel Verantwortung auf ihren Schultern. Bloß gut, dass sie Akkarin an ihrer Seite hat.
Und er lässt sie sogar dabei sein, wenn er Savara anweist! Na, wenn das keine Wiedergutmachung ist... :D

Über die Stelle mit Savara „Dieser Mann war so unglaublich unfreundlich.“ könnte ich mich übrigens jedes mal kaputt lachen! Ich finde diesen Satz soooo witzig! Bei allem, was man über Akkarin sagen könnte, sagt sie ausgerechnet das! Nicht dass er arrogant sei oder ein Tyrann oder sonst was... nein, einfach nur „unhöflich“. :D Ich glaube, sie sagt so etwas auch im späteren Verlauf der Geschichten noch mal und ich könnte mich darüber echt totlachen.
Na, jedenfalls bin ich froh, dass Savara für Dannyls Rettung sorgen wird. ;-)

Liebe Grüße
Nika

PS: ich finde es total interessant, dass du extra eine Sprache hast entwickeln lassen. Wow!!
PPS: an meiner E-Mail bezüglich der „Krisen-Kapitel“ arbeite ich. Auf ein persönliches Gespräch freu ich mich trotzdem riesig! <3

Antwort von Lady Sonea am 26.03.2019 | 19:07 Uhr
Hallo Nika,

Sonea mag zwar noch Novizin sein, aber als einzige andere schwarze Magierin hat sie Akkarins Meinung nach das Recht bei solchen Krisensitzungen dabeizusein. Auch wenn das den höheren Magiern nicht gefällt. Wäre auch irgendwie ungeschickt, wenn er sie zuhause lassen würde, weil er ihr dann alles noch einmal erzählen müsste.

Hm, Akkarin war nie in Arvice oder generell in dem von Ashaki besiedelten Teil. Daher denke ich nicht, dass das so viele Erinnerungen wachruft. Anders als z.B. im Sommer zuvor seine Wanderung mit Sonea durch die Berge, was schon viel näher an seiner Sklavenzeit war. Nichtsdestotrotz ist ihm das Gefühl vertraut, als einfacher Magier unter schwarzen Magiern zu sein und weiß, wie hilflos man sich dabei fühlt.
Ich finde das Klischee, dass Männer nicht weinen, irgendwie seltsam. Natürlich ist es immer auch eine Typfrage. Jemand, der so diszipliniert wie Akkarin ist und der unter Dakova sich angewöhnt hat, möglichst wenig Emotionen zu zeigen, um sich weniger angreifbar zu machen, wird sich damit schwer tun. Auch Dannyl musste sein halbes Leben lang seine Emotionen vor anderen verbergen, doch er ist viel lebhafter als Akkarin und auch jemand, der seine Gefühle insgesamt besser zulassen kann. Sicher kommt hier noch hinzu, dass er allein in einer schwierigen Situation ist, die ihn überfordert, auch wenn er sich natürlich weiterhin zusammenreißt.

Ich mag es auch, wenn Akkarin das tut. Solche Anführer brauchen wir in unserer Welt ganz dringend.

Dannyl hat momentan ganz andere Sorgen als die Bücher und wenn ich das richtig im Kopf habe, wollte er sich die Option, wem er nun die Bücher gibt, offenlassen.

Savara hat durch ihre Arbeit häufig genug mit arroganten Männern (Ashaki und Ichani) zu tun, dass sie das bei Akkarin nicht sonderlich bemerkenswert findet. Sie stößt sich eher daran, dass er sie so respektlos behandelt, obwohl sie eine höhere Magierin ist und ihr damit eigentlich etwas anderes zusteht.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Ich hoffe, dass diese Antwort irgendwie Sinn ergibt und nicht unfreiwillig harsch rüberkommt. Als ich sie getippt habe, saß ich gerade im Wartesaal des Rathaus und habe ständig auf den Bildschirm geschaut, ob meine Nummer aufgerufen wird ...
25.03.2019 | 04:32 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Ich muss ja sagen, der Dialog beim Aufstehen erinnert mich mehr an eine Eltern-Kind-Beziehung als an ein Liebespaar. ;-) aber gut: in dem Moment spricht ja mehr der strenge Mentor aus Akkarin als der Geliebte.

Etwas irritiert hat mich bei der Szene im Speisezimmer der Gedanke „Sie hatte seine Gefühle für Isara akzeptiert. Sie hatte ihm verziehen.“ von Sonea.
Zum einen finde ich, dass die Gefühle Akkarins für Isara nichts ist, was man verzeihen müsste. Es ist ja nichts, was Akkarin absichtlich empfindet, um sie zu verletzten. Und ich fand es seltsam, dass sie nur daran denkt, dass sie ihm verziehen hat, und nicht, dass sie einander verziehen haben. Schließlich hatte sie doch am Tag zuvor Akkarin um Verzeihung gebeten (und wird es später noch einmal tun).

Dass Sonea ‚vergisst‘ sich zu verabschieden und sich selbst nach Akkarins Erinnerung/Aufforderung nicht dazu bewegen kann, ihn zu küssen, finde ich schon krass. (Aber da gehe ich wieder zu sehr von mir und (aus Gründen) dem Gedanken „nicht im Streit auseinander gehen“ aus).
Mein erster Gedanke war: Was? Wie kann sie so sein? Vor allem nachdem sie ihn doch am Vortag noch um Verzeihung gebeten hat?
Mein zweiter Gedanke war: hm ja, okay... sie hat schlechte Laune und kann grade nicht liebevoll sein. Das passt zum „alles oder nichts“-Prinzip ihrer Beziehung. Sie lässt es lieber bleiben als es nur aus Gewohnheit zu tun.
Mein dritter Gedanke war dann: Aber trotzdem verabschiedet man sich doch vernünftig! (Weil siehe oben eigene Erfahrungen).
Akkarin finde ich hier übrigens sehr reif, respektvoll und verständnisvoll in seinem Verhalten, auch wenn er es sonst ist, der klar den Ton angibt und sich nimmt, was er will. Aber hier passt es perfekt zur aktuellen Lage ihrer Beziehung und er beweist damit sehr viel Vertrauen und Verständnis.

Du siehst, so kleine Szenen zwischen den beiden führen bei mir zu vielen Überlegungen. ;-)

Die Sache mit dem neuen Stundenplan finde ich übrigens herrlich! Wie du das ganze aufbaust und wie es dann erst durch Regin entdeckt wird und was es eigentlich bedeutet....
Und dann die Szene im Dome. Oh, die ist so toll. Zum einen weil Sonea sich selbst reflektiert und auch weiß, dass Akkarin nicht (allein) Schuld an ihrer Laune ist, zum anderen weil du hier Sonea so unfassbar gut als Charakter einfängst und darstellst.

Das Training der beiden ist super beschrieben und sehr packend! Schon allein das Gespräch darüber, für diese Art von Übung bereit zu sein, ist toll. Ich mag besonders Akkarins Ernsthaftigkeit hier, wenn er sagt, sie beide seien Krieger. Hier spürt man wieder mal seine Lebenserfahrung und die Weisheit, dass man nicht für alles bereit sein kann. Oh, und ich mag es, wenn er sie so anschaut, als wolle er sie küssen, es dann aber doch nicht tut... Hach. Aber er ist eben Akkarin und bleibt professionell.

Die erste Runde des Trainings und die Idee mit der Schatulle gefallen mir sehr. Eine schöne Erinnerung an Soneas Anfänge bei Rothen. <3
Die zweite Runde liest man mit angehaltenem Atem! Es ist so spannend - und von Akkarin ein wenig töricht, keinen inneren Schild zu benutzen. Ja, er ist kein Novize mehr, aber dennoch ist es gefährlich und macht es Sonea noch schwerer. Am Ende geht ja zum Glück alles gut und du verwöhnst uns mit dieser unfassbar süßen Szene am Ende des Trainings im Dome.

Die letzte Szene der bei beiden im Bett ist auch toll. Ich mag die beschriebene Szenerie mit den Weingläsern und kleinen Lichtkugeln unheimlich gerne - hoffnungslos romantisch veranlagt -, finde hier sehr ebenso wie am Ende des Trainings im Dome das Gespräch zentral und ausschlaggebend für die Geschichte. Hier kann Sonea sich noch einmal ein Stück mehr reflektieren und Akkarin um Verzeihung bitten. Das er sie nicht aussprechen lässt, ist eine schöne Parallele / Wiederholung / Umkehrung seiner Entschuldigung bei ihr im Dome. Und birgt irgendwie auch eine gewisse Ironie, denn schließlich hat diese Krise ebenso begonnen, nur das Sonea ‚damals‘ Akkarins Worte und Erklärungen nicht hören wollte.

Der kurze Wortwechsel über Dakova und wie es ist, seiner Macht jeden Tag beraubt zu werden, wirkt fast schon wie ein dunkles Omen für D2K ;-)

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 26.03.2019 | 06:26 Uhr
Hallo Nika,

Der Dialog zu Beginn des Kapitels ist ein wenig ironisch zu verstehen. Sonea ist grantig, weil die Ferien vorbei sind und gerade die zweite Hälfte nicht gerade zu einem positiven Erlebnis geführt haben. Zugleich piesackt Akkarin sie aber auch mehr, als er eigentlich müsste, was daran liegt, dass ihn ihre mangelnde Disziplin amüsiert. Für mich fällt da daher unter halbernste Unterhaltungen, die Paare durchaus auch führen können. Kommt halt immer auf das Paar an ;)
Schade, dass das nicht rüberkommt.

Das Verzeihen bezieht sich nicht auf Isara, sondern auf den gesamten Vorfall und Akkarins Verhalten, dass Sonea zu jener Zeit als verletzend empfand. Jetzt versteht sie, warum er so gehandelt hat und kann ihm das daher verzeihen. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie schon wieder zu „business as usual“ übergehen kann. Akkarin versucht das zwar die ganze Zeit schon, aber sie ist innerlich noch zu verletzt und mitgenommen, um sich darauf einzulassen, weil sie die Ereignisse noch nicht vollständig verarbeitet hat. Aus diesem Grund kann Sonea auch nicht so liebevoll mit Akkarin umgehen, wie sie das normalerweise tun würde.

Verstehen & Verzeihen sind Bestandteil eines rationalen Prozesses, während die Verarbeitung emotional und damit davon losgelöst ist und in der Regel länger dauert. Auch wenn Ersteres bei Letzterem helfen kann, sind Kopf und Herz immer noch zwei unterschiedliche Dinge, die einander zu häufig in die Quere kommen ;)

Akkarin versteht das und lässt sie deswegen weitgehend in Ruhe. Er vertraut darauf, dass sie sich wieder beruhigt, was ja dann später auch geschieht.

Kein fertig ausgebildeter Magier benutzt beim Kämpfen einen inneren Schild. Bei Novizen ist das notwendig, weil diesen die Erfahrung fehlt und ihren eigenen Schild möglicherweise nicht rechtzeitig verstärken, weil sie einen Angriff unterschätzen. Manche Novizen treiben es auch bis an ihre Grenze und kämpfen mit viel mehr Magie als erlaubt, was die Gefahr für Unfälle erhöht. Bei offiziellen Duellen werden innere Schilde von den Beschützern der Kontrahenten gestellt, weil es da auch gerne einmal richtig zur Sache gehen kann.
In einem richtigen Kampf stellt ein innerer Schild mehr oder weniger Magieverschwendung dar. Nur in seltenen Fällen würde ein magischer Angriff bis dorthin gelangen, den Schild die ganze Zeit aufrechtzuerhalten, kostet daher unnötige Magie, die man auch direkt in die Verteidigung stecken könnte.

Hm, das mit dem nicht ausreden lassen in der letzten Szene verstehe ich nicht ganz. Auch auf die Gefahr, dich zu enttäuschen, hier ist jedenfalls kein Stilmittel versteckt. Außer das Foreshadowing für Teil 2 ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
23.03.2019 | 22:31 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Zu diesem Kapitel muss ich doch ganz kurz eines los werden:
Die Szene mit Rothen und Sonea ist so wunderbar - und so wichtig! Es erklärt dem Leser noch einmal das „Problem“ und erarbeitet zu gleich eine Lösung dafür. Insbesondere Rothens Gedanken, dass Sonea noch jung und in Beziehungsfragen unerfahren ist, geben einen sehr wichtigen Input. Denn ich als Leser habe darüber beispielsweise gar nicht nachgedacht, sondern bin von mir und meinen eigenen Erfahrungen ausgegangen. Das führte beim ersten Lesen (des vorherigen Kapitels) dazu, dass ich Sonea nicht verstehen konnte und ihre Reaktion sehr übertrieben und kindisch fand. Jetzt beim Re-Read ist mir vor allem durch diese Szene mit Rothen bewusst geworden, dass die Charaktere und die Gegebenheiten im Buch (z.B. Kultur, Erfahrungen...) viel komplexer sind als zunächst gedacht. Ich sehe mittlerweile vieles mit anderen Augen, weil ich mir öfter bewusst mache, dass die Kulturen der Völker/Figuren im Buch eben doch nicht zu 100% auf unsere übertragbar sind, auch wenn man oft verführt wird, seine eigenen Erfahrungen als Basis zu nehmen.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 24.03.2019 | 10:31 Uhr
Hallo Nika,

Freut mich, dass du nun vieles anders siehst, als beim ersten Lesen und dich der Re-read so sehr zum Nachdenken anregt!
Auch wenn man in Charakteren vieles von sich selbst wiederfinden kann, was wichtig ist, um sich überhaupt mit ihnen zu identifizieren, sind diese natürlich auch eigene Persönlichkeiten mit anderen Eigenheiten, Erfahrungen und oft auch einem anderen kulturellen Hintergrund. Es ist definitiv nichts Falsches daran, die eigenen Erfahrungen als Grundlage zu nehmen, aber der spannende Teil beginnt tatsächlich, wenn man darüber hinausgeht und die Unterschiede wahrnimmt und darüber reflektiert. Ich persönlich finde, dass das immer viele spannende Erkenntnisse bereithält, nicht nur über einen selbst, sondern auch darüber wie man die Welt sieht :)

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag,
Lady Sonea
23.03.2019 | 21:49 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Ich habe nun eine Weile darüber nachgedacht, ob und wie ich dir ein Review zu diesem und dem folgenden Kapitel geben soll bzw kann, denn dieser Teil der Geschichte hat mich sehr bewegt und sehr viel mit mir gemacht. Gleichzeitig fällt es mir sehr schwer, in Worte zu fassen oder gar nieder zu schreiben, was mir für Gedanken beim Lesen dieser Passagen durch den Kopf gehen. Und um ehrlich zu sein, fürchte ich mich auch etwas vor deiner Antwort. Es ist einfach zu komplex, um das in ein paar Sätzen abzuhandeln, und ich glaube zudem, dass Geschriebenes viel Potential für Missverständnisse birgt und ein Dialog darüber wohl besser wäre.

Ich hoffe, du verstehst das. Und wir quatschen da bald mal drüber.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 24.03.2019 | 10:13 Uhr
Hallo Nika,

Hm, ja irgendwie verstehe ich das und irgendwie auch wieder nicht so ganz. Geht es wieder darum, dass Akkarin noch Gefühle für Isara hat? Dazu hatte ich ja schon einmal etwas geschrieben. Ich habe das Kapitel noch einmal gelesen, um mein Wissen aufzufrischen: In jedem Fall ist die Situation sowohl für ihn als auch für Sonea gerade alles andere als einfach. Beide sind mit ihren Gefühlen gerade völlig überfordert und das wirkt sich auch auf den Umgang miteinander aus. Akkarin versucht zu ihr durchzudringen und die Beziehung wie gewohnt weiterzuführen, um ihr auf diesem Weg zu zeigen, dass es nichts an seinen Gefühlen für sie ändert, während Sonea verstört ist und erst einmal Abstand braucht, um alles sackenzulassen. Und wie das so ist, führt das dazu, dass sie sich gegenseitig noch mehr wehtun.

Ich hoffe, das wird in dem Kapitel deutlich!

Wir können uns darüber gerne mal unterhalten. Sollte dir das zu lange dauern, kannst du ja trotzdem versuchen, es mir zu schreiben. Gerne auch als Mail <3

Liebe Grüße,
Lady Sonea
22.03.2019 | 20:34 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, ich kann Sonea so gut verstehen. All die Anspannung und das Grauen in dieser Nacht, dann die Konfrontation mit den beiden Sachakanern und ausgerechnet dann kennt Akkarin die fremde und hübsche Frau! Kein Wunder, dass sich ihre Gedanken da überschlagen und sie sich zudem von Akkarin verletzt und ausgeschlossen fühlt, als er seine Präsenz zurück zieht.

Natürlich hat Akkarin auch recht, dass es ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt ist, in Gedanken zu versinken oder seinerseits Erklärungen vor zu bringen. Aber das macht es manchmal eben auch nicht leichter, seine Gefühle abzustellen. Vor allem, wenn man dann noch provoziert wird und hundert prozentig weiß, was mit der Provokation gemeint ist (Sonea weiß ja wirklich nur wenig über Akkarins Zeit in Sachaka).

Eine sehr komplexe Situation für Sonea. Ich fühle so sehr mit ihr!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 23.03.2019 | 09:02 Uhr
Hallo Nika,

Ich stelle mir das auch sehr brutal und verletzend vor. Und Sonea hat ja keine Ahnung, was Akkarin und diese Frau verbindet. Ihre Vermutung geht zwar in die richtige Richtung, ist aber auch völlig falsch. Wenn sie die Wahrheit wüsste, wäre das aber wahrscheinlich auch nur bedingt besser.
Akkarin hält diesen Teil über sich zurück, weil er nicht wirklich bereit ist, darüber zu reden und z.T. auch weil Soneas Reaktion fürchtet.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
22.03.2019 | 18:17 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ein tolles Kapitel! Ich mag die Dialoge zu Beginn sehr gerne. Jeder wird hier seiner Rolle bewusst. Akkarin mal wieder hart und kühl, weil er zu Recht darauf hinweist, dass jeder die Konsequenzen seines Handelns tragen muss. Wer weiß das besser als er?!
Schön finde ich übrigens, dass er sich trotz all der Eile die Zeit nimmt, um Sonea die Treppe errichten zu lassen und sie dafür auch lobt. Szenen wie diese zeigen, dass er sehr differenziert agieren kann. Nicht nur, um zwischen Novizin und Verlobter zu unterscheiden, sondern auch generell zwischem Persönlichem und der „Arbeit“.

Sonea sitzt natürlich total zwischen den Stühlen. Sie hat ihre eigene Meinung zu dem Ganzen und dennoch ist es ein Drang in ihr, zwischen den beiden Männern zu vermitteln. Auch ihre Gedanken darüber, dass sie Savara werden töten müssen, finde ich sehr gut und einfühlsam. Der Gedankengang wird zwar nicht explizit beschrieben, aber ich denke, wie wird sich in Cery hinein versetzen und sich vorstellen können, wie es wäre, wenn jemand Akkarin töten wollen würde (ist ja auch alles schon vorgekommen).
Cery tut einem hier einfach nur leid: die Schuldgefühle, die Vorwürfe, die Angst, Enttäuschung und Trauer... da ist sehr viel los. Und das beschreibst du ja auch wunderbar aus seiner eigenen Sicht.

Meine Lieblings- und Schlüsselszene ist übrigens:
„Diese Beziehung hatte ohne Zweifel ihre Eigenarten. Aber sie besaß eine Vertrautheit, von der er nur träumen konnte.“

Und ich liebe es, wenn sie unterschwellig das Thema „Pirat“ mit einfliessen lassen. :D

Ansonsten geht es in diesem Kapitel ja ganz schön zur Sache - nicht umsonst heißt es „Nächtliche Jagd“. Ich fühle wirklich mit Sonea und kann ihre Zweifel und Bedenken verstehen, dass sie nun von der Gilde als Assassinnen aussendet. Auch macht sie die ersten Erfahrungen mit Blutjuwelen (außer dem Akkarins) und ich vermag es mir gar nicht vorstellen, wie es sein muss, die Todesangst eines anderen Menschen wie seine eigene zu empfinden und zudem das Grauen auch mit ansehen zu müssen.
Auch hier reagiert Akkarin wieder toll und geht auf sie ein. Er nimmt sich trotz all der Eile die Zeit, ihr beizustehen und ihr zumindest eine kurze Pause zu gönnen. Es ist gut, dass er versteht, dass Sonea sensibler und auch unerfahrener ist in diesen Dingen, und ihr so gut zur Seite steht und sie unterstützt.

Liebe Grüße
Nika

PS: ich LIEBE es, wenn Akkarin seinen Arm um Soneas Hüfte schlingt, wenn sie levitieren. <3

Antwort von Lady Sonea am 23.03.2019 | 08:57 Uhr
Hallo Nika,

Die Stelle mit der Treppe ist etwas, das ich im Nachhinein ändern würde, würde ich die Geschichte noch einmal überarbeiten. Da die Zeit drängt, ist es eigentlich sehr ineffizient und sie verlieren dadurch nur wertvolle Zeit bei der Jagd. Aber anscheinend habe ich damals nicht darüber nachgedacht. Es wäre etwas anderes, würde Akkarin sie die Treppe bei einem heimlichen Ausflug errichten lassen, bei dem sie in der Stadt ermitteln oder einfach nur aus der Gilde rauswollen.

Du hast recht, dieser Gedanke wird nur indirekt angerissen, aber genau darum geht es. Denn letztendlich ist das die Konsequenz, die aus den aktuellen Ereignissen folgt und eine Frage, die Cery sich stellen muss.

Es ist wichtig, dass Akkarin sich zwischendurch ein wenig um Sonea kümmert und auf sie eingeht. Sie wird hier mit einigen neuen und unerfreulichen Dingen konfrontiert, die sie ihre Konzentration kosten können, wenn es zum Kampf kommt. Da kann sie ein wenig Rückhalt gut gebrauchen :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
20.03.2019 | 22:51 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Akkarin und Sonea beim Schnee ‚schippen‘ - herrlich! Ich mag es, wenn sie solche banalen und alltäglichen Dinge tun und damit ja auch den anderen Magier zeigen, dass sie ganz normale Leute sind (du weißt, was ich meine..). Es schafft neues Vertrauen.
Auch alltägliche Aufgaben, wie Hausarbeiten schreiben, Sprachunterricht geben oder Übungskämpfe in der Arena bestreiten, sind ganz nach meinem Geschmack. Sowas braucht eine Geschichte eben auch!
Und dann einen lachenden Akkarin - ja, das gibt es wirklich selten und ich habe diese Passage und den Dialog der beiden sehr genossen. Und ich muss auch gleich gestehen, dass ich es Akkarin auch zutrauen würde, einen Schneeball nach ihr zu werfen. :D

Cery also.. schön, dass er die beiden besucht und sich zuvor immer mal wieder nach Sonea erkundigt hat. Auch hier ist es wieder Akkarin, bei dem ich es sehr genieße, ihn so gelöst zu sehen und so liebevoll im Umgang mit Sonea.
Takan amüsiert mich mal wieder sehr mit „Meister Dieb“. :D

Hach... Cerys Besuch ist richtig schön und als Sonea ihn auf den neusten Stand bringt, merkt man erst wieder, wie viel in deiner Geschichte eigentlich schon passiert ist bis jetzt.
Dass Cery sich so für Sonea und Akkarin freut, ist sehr schön. Auch die Tatsache, dass sie in der Stadt bei der Bevölkerung so beliebt sind, ist wirklich toll.

Dass Sonea nicht grade begeistert davon ist, dass Akkarin in die Universität gerufen wird, kann ich verstehen. Dennoch finde ich, dass sie sich hier ein klein wenig wie ein zickiger Teenager aufführt. Ich kann es verstehen - vor allem nach Balkans Bemerkung, dass es ihre Rolle sei, die Gäste zu unterhalten (ja, ist es, aber was geht es Balkan an!) - und es passt auch zu Sonea, die nicht immer reif und erwachsen sein muss. Aber es muss halt sein und Akkarin hat es ja versucht, auf den nächsten Tag zu verschieben. Zudem: ein Akkarin mit wallenden Roben ist es wert. :D

Es ist sehr schön, dass Sonea in Cery immer noch einen Jugendfreund hat, dem sie alles anvertrauen kann. Denn sonst kann sie (außer mit Akkarin ) ja nicht über ihre Sorgen reden. Oh, und der Plan mit dem Tag am Meer.... wunderbar! Da fällt mir noch was zu ein, was ich dir so schreiben muss. Kannst du mich mal dran erinnern, falls ich es vergesse?

Auf das weitere Experimentieren von Rothen und Farand freue ich mich auch sehr! Die zwei sind ein tolles Gespann und ihre Forschung sehr interessant. Aber das muss nun erst einmal warten. Ikaros Ausbruch - das hatte ich ja total vergessen! Ein super Wortwechsel zwischen Garrel und Barran im Übrigen. :D und ein sehr mutiger Cery, der offen seine Fehler zu gibt und Informationen nicht aus falschem stolz oder Scham zurück hält.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 23.03.2019 | 08:50 Uhr
Hallo Nika,

Es wird noch genug spannende Kapitel geben, daher wollte ich den Charakteren zwischendurch auch mal eine Pause geben. Normalerweise halte ich nichts von diesen "Fillern", die nicht viel zur Story beitragen und ansonsten nur fluffig sind, daher versuche ich diese dann indirekt weiterzutreiben oder diese Kapitel mit ein wenig Charakterentwicklung zu füllen. Und in diesem Fall trügt der Schein ja auch eindeutig.

Was das zickig betrifft, bin ich anderer Meinung. Balkan scheucht Akkarin wie einen Dienstboten rum und äußert sich auch noch missfällig über Sonea. Da hat sie jedes Recht, pikiert zu sein und ihren Unmut zu zeigen. An ihrer Stelle wäre ich auch nicht begeistert, wenn mein ehrfurchtgebietender Freund sich von jemandem so herumscheuchen lassen würde. Akkarin hat zwar recht damit, dass Balkan ihn nicht aus einem unwichtigen Grund rufen würde, aber zugleich muss man auch bedenken, dass es gerade sehr ruhig ist und nichts auf eine akute Bedrohung hindeutet.

Sonea und Akkarin haben die Stadt mehr oder weniger im Alleingang gerettet. Die Hüttenleute mögen die Gilde vielleicht noch immer nicht mögen, aber sie mögen zumindest die beiden schwarzen Gildenmagier :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
20.03.2019 | 08:58 Uhr
Winterferiwn

Hallo Lady Sonea,
Oh, ich mag dieses Kapitel so gerne. Rothens und Farands Forschung finde ich super interessant. Die Gedankengänge dazu, die Aufbauten und Protokolle... ich konnte Chemie in der Schule nie viel abgewinnen, aber hier klingt es sehr gut!

Akkarin und Sonea sind natürlich mal wieder Zucker! Hach... so romantisch, so zärtlich von ihm geweckt zu werden. Sehr schön und stimmungsvoll beschrieben. Da möchte man sofort mit Sonea tauschen. :D

Die lange Sequenz von Dannyl und Kito ist sehr schön geschrieben. Man erfährt super viel über Sachaka als Land und dessen Kultur. Eine gute Vorbereitung auf spätere Kapitel und Geschichten ;-)

Ahhh, Kyrima wird eingeführt. Ich finde es so schön, Akkarin und Sonea bei so etwas Alltäglichem / Normalem wie einer Runde Kyrima zu erleben. Auch das wird später ja noch eine große Rolle spielen, aber unabhängig davon, ist es einfach toll, die zwei bei so zu erleben. Vor allem Akkarin, der hier mal anders (entspannter? Privat!) auftritt.
Dass Sonea die Spielfiguren mit Balkan, seiner Frau und Ihnen beiden vergleicht, finde ich sehr lustig und passend für Sonea. Und es ist ja zugleich auch eine schöne Parallele zu D2K und den Spielfiguren im Enrasa (ich weiß nie, wie man das schreibt, sorry!).

Ah, und Dorrien.... der so niedlich eifersüchtig auf Loken reagiert und es selbst gar nicht merkt. Ich mag ihn und Viana in dieser Phase sehr und finde es schön, wie sehr Viana in ihrer Rolle als seine Assistentin aufblüht und voller Eifer an die Arbeit als angehende Heilerin geht.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 21.03.2019 | 06:49 Uhr
Hallo Nika,

Hm, also Kyrima hat eigentlich nichts mit Enrasa zu tun. Kyrima kommt schon in der Prequel "The Magician's Apprentice" vor und ist so eine Art Magier-Schach, ich habe das dann so erweitert, dass es zur Zeit der Gilde (also 700 Jahre später) gespielt würde.
Enrasa habe ich selbst erfunden, allerdings nicht, um ein Gesellschaftsspiel für Sachaka zu erschaffen oder um etwas aus "Der Spion" in einem anderen Kontext zu wiederholen oder damit Sonea auch dort einen schönen Zeitvertreib hat. Enrasa basiert auf Magic the Gathering und hat etwas mit Danyaras Realvorlage zu tun :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
02.03.2019 | 11:44 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Oha! Neue Bekanntschaften in Sachaka, neue Bekanntschaften in der Gilde. Wobei ich ja sagen muss, dass mir das erste Kennenlernen von Luzielle besonders gut gefallen hat.
Generell mag ich dieses Kapitel so gerne. Balkan und Luzielle, der Tag am kleinen See (Hach! <3), dann aber auch der Beginn von Rothen und Farands Experimenten, das Gespräch mit Trassia über Brautmädchen, und Akkarins und Soneas Übungen... (Die zwei sind einfach so süß zusammen!)
Einfach alles so schön ruhig und normal. Quasi die Ruhe vor dem Sturm. Ist was für mich ;-)

Liebe Grüße
Nika
21.02.2019 | 22:05 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Zu deiner Frage bezüglich Dannyl:
Ich finde, da Dannyl sein ganzes Leben lang eine Rolle spielen muss, wird dies ihm nun helfen, einen Händler auf dem Weg nach Arvice zu mimen. Ebenso hat meines Erachtens sein geheimes Privatleben dazu geführt, dass er so gut darin ist, Konversation zu betreiben und ein guter Diplomat zu sein. Muss er doch Fragen nach seinem Privatleben und seinen Heiratsabsichten stets geschickt ausweichen und das Gespräch eher in andere Gefilde lenken.

Was Akkarins Sicht auf seine verschiedenen Rollen gegenüber Sonea betrifft, so bin ich sehr gespannt auf die parallel laufenden Szenen. Und auch wenn ich weiß, dass du den Spion nicht noch mal aus seiner Sicht schreibst, so sei mir erlaubt, zu erwähnen, dass ich es interessant fände. ;-)

Zum aktuellen Kapitel in aller Kürze (entschuldige, aber ich komme zu nix grade):
- Ich liebe Akkarins Auftritte im Abendsaal und andernorts, wenn man nicht mit ihm rechnet. :D
- Dannyl und Tayend tun mir so leid. So oft werden sie für so lange Zeit und unter so gefährlichen Umständen getrennt.
- Die Szene von Sonea und Akkarin Abend ist mal wieder Zucker! Strenger, aber romanischer Akkarin. Hach...!
- Dorrien und Viana gefallen mir auch super. Was das Unterrichten angeht so ist Dorrien seinem Vater gar nicht so unähnlich
- Akkarin, Sonea und Balkan zusammen gefallen mir sehr! Ich finde, Balkan wirkt in dieser Szene sehr menschlich und mehr wie ein Freund. Dass Akkarin Sonea „Liebes“ nennt, lässt mich jedes mal wieder stutzen. Das passt so gar nicht zu den beiden (was Sonea ja auch später klar stellt); das wäre mehr etwas, was Luzielle sagen würde.
- Armer Cery! Er hat es mit den Frauen echt nicht leicht.
- Wenn Sonea beim Schwertkampf Training „Finster, aber elegant“ denkt, muss ich gleich wieder an Christian Bale als Batman denken :D
- Generell gefällt mir die Schwertkampf Szene seeeehr gut! Da passt einfach alles: die Dialoge, Akkarins Plan, die Herausforderung der er sich gegenüber sieht mit einem kleinen Gegner. Sehr schön!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 22.02.2019 | 06:49 Uhr
Hallo Nika,

Danke für deine Erklärung zu Dannyl! So habe ich das selbst noch nicht gesehen, weil für mich Dannyls Versteckspiel beginnt, als er sich seiner Natur bewusst wird, aber ich finde definitiv auch, dass seine sozialen Kompetenzen ihm bei seiner Arbeit einen guten Vorteil verschaffen. Was die Frauen angeht, so hat er sich schon jahrelang herausgeredet ohne zu wissen warum eigentlich.

Das kann ich mir vorstellen und das finden sicher viele andere Leser auch, aber anders als die Schwarze-Sonnen-Trilogie, wo es wirklich um Akkarin und seine Entwicklung geht, würde es nicht mehr viel zur Geschichte beitragen, weil diese Teile bereits durch andere Charaktere abgedeckt sind.
Sollte ich nach „Das Erbe ...“ noch in diesem Fandom weiterschreiben, so wäre eine längere Geschichte über Akkarin und Lorlen als Novizen eher auf meinem Plan. Allerdings ist sogar das sehr unwahrscheinlich, da mein anderes Projekt so viel Zeit frisst, dass ich Schwierigkeiten habe, mir Zeit für „Das Erbe 2“ freizuschaufeln … (dass ich das mal so entwickelt, hätte ich vor zwei Jahren auch nicht gedacht ...)

Hm ja, dass Dorrien beim Unterrichten nach seinem Vater schlägt, dachte ich mir schon im Buch, als er Sonea levitieren beibringt. Ich glaube, dass ihm das eigentlich ziemlich gut liegt, er braucht nur etwas, das es für ihn reizvoll macht ;)

Heh, immerhin bemüht Akkarin sich, einen liebevollen Namen für Sonea zu finden! Das war auch so gedacht, dass es ein wenig awkward wirkt. Er versucht es und merkt, dass es eigentlich nicht zum ihm und Sonea passt.

An Batman hatte ich in dieser Szene gar nicht gedacht! :D Lustigerweise habe ich in Reviews auch schon Vergleiche zu Snape gelesen und auch wenn ich das ganz gut nachvollziehen kann, finde ich Christian Bale dann doch hübscher ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.02.2019 | 21:22 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, jede Menge Geheimaufträge!

Kito und Dannyl scheinen auf Anhieb ein gutes Team zu sein. Auch wenn ich es mal wieder schade finde, dass Dannyl direkt Panik bekommt, weil ein unangekündigter Besucher aus Imardin da ist, so kann man seine Reaktion ja verstehen. Wie schwer muss es für ihn sein, immer auf der Hut zu sein, immer eine Rolle zu spielen. Wobei ihm das ja jetzt bei seinem Geheimauftrag mit Kito zu Nutzen sein wird.

Rothen und Osen ist ja auch mal eine interessante Kombination. Die zwei gemeinsam auf geheimer Mission in der Stadt finde ich jedenfalls herrlich zu lesen. Man bekommt den Eindruck, dass vor allem Osen schon ein bisschen in der Gilden-Welt versinkt und gar nicht viel vom „echten Leben“ in der Stadt mit bekommt. Aber immerhin sind sie ja erfolgreich, was ihren Auftrag angeht.

Kayan und Solkins Auftrag in den Bergen ist indes einiges gefährlicher und unangenehmer/unbequemer (allein schon wettertechnisch) als der von Rothen und Osen.
Dorrien tut mir fast schon leid, tritt er doch volle Kanne und natürlich total unschuldig daran ins Fettnäpfchen bezüglich Darran. Dass er am liebsten Akkarin die Schuld daran geben will, ist nur verständlich, aber so einfach ist die Welt dann leider nicht.

Akkarins und Soneas geheime Forschung klingt sehr spannend und vielversprechend. Oh, Und typisch Akkarin genau so einen Moment zu wählen, um sie auf Strategie anzusprechen. Hat Sonea wirklich geglaubt, sie könne es vor ihm geheim halten? Echt süß! Akkarin ist doch mehr so der Typ „weiß alles“ (Und das weiß Sonea doch auch), aber ja... der Stolz steht ihr im Weg und zudem kamen die anderen Probleme und auch die Scham. Das kann ich gut nachvollziehen. Vor allem die Sache, dass man irgendwann den Punkt verpasst hat, an dem man es hätte erzählen müssen und danach nicht mehr weiß, wie.
Letztendlich ist ja aber alles gut. Die weiß nun, dass sie an ihrem Stolz arbeiten muss und auch, dass sie auf Akkarins Hilfe immer und zu jedem Thema zählen kann.
(Auch dieses Kapitel würde ich so gerne mal aus Akkarins Sicht lesen. Ich fände es sehr interessant, zu wissen, wie er sich in der Rolle als Mentor fühlt und ob es ihm leicht oder schwer fällt, diese Trennung zwischen Mentor und Verlobtem zu vollziehen.)

Eine sehr interessante Stelle finde ich übrigens: „Jede falsche Entscheidung, jede verspätete Reaktion, jedes unangemessene Gefühl hatte das Potential ein Leben zu kosten.“
Vor allem wenn man bedenkt wie Der Spion ausgeht. Eine Wendung in der Geschichte, die - auch wenn sie logisch und nachvollziehbar und notwendig (für die Folge Geschichte) ist - nicht meinem persönlichen Geschmack entspricht. Du weißt, ich bin eher Team „Happy End“. ;-)

Ein Happy End wünscht man sich ja auch die ganze Zeit über für Dannyl und Tayend. Die zwei sind so ein süßes Paar und haben es einfach verdient, zusammen zu sein. (ja, ich weiß. Mit Geduld wird dieser Wunsch ja erfüllt werden)
jedenfalls finde ich die Szene mit den beiden sehr schön und liebevoll. Zudem erfährt man ja nun endlich was in Akkarins Brief an Dannyl stand, worin der Geheimauftrag für Tayend besteht und dass Dannyl im Geheimen einen Blutjuwel zugespielt bekommen hat.

Langsam fragt man sich zudem, wer eigentlich keine Geheimnisse und keinen geheimen Auftrag hat. Selbst Cery wird durch Savara und ihre Verschwiegenheit wieder viel zu tief in Sachen mit rein gezogen, deren Ausmaß er noch nicht einmal ahnt.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 18.02.2019 | 04:56 Uhr
Hallo Nika,

Für Dannyl wäre es mehr als „nur“ das Ende seiner Karriere, wenn er entdeckt wird. Er würde wirklich alles verlieren. Aber wie genau soll ihm das bei seinem Auftrag helfen?

Die Magier bekommen alle nicht viel vom „echten“ Leben mit. Ihr gesamtes Leben findet in der Gilde statt. Bei Osen ist es noch extremer, weil er als Administrator so viel zu tun hat. Das war ja schon bei Lorlen so.

Oh, das wird Sonea schon bewusst gewesen sein. Aber man kann ja trotzdem versuchen, etwas Unangenehmes solange hinauszuzögern, wie es geht. Hätte ich in ihrer Situation nicht anders gemacht.
Hier muss ich dich leider enttäuschen. Die Schwarze-Sonnen-Trilogie wird schon früher aufhören, da ich nicht wie gesagt noch meine ganze Fortsetzung nacherzählen will. Der Konflikt zwischen Mentor und Liebhaber sollte aber auch in den Kapiteln, die noch parallel zum Spion laufen, ein deutlich werden.

Nicht jeder Teil einer Fortsetzungsreihe muss ein Happy End haben. Ein offenes Ende erzeugt oft eine viel bessere Wirkung. Letztendlich kommt es nur darauf an, wie die Reihe an sich ausgeht^^

Liebe Grüße,
Lady Sonea
16.02.2019 | 22:56 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Hach, beim Reread fallen einem ja auf einmal Sachen auf - oder wieder auf -, die ich beim ersten Mal gar nicht so wahr genommen habe bzw zwischenzeitlich vergessen hatte. Neu entdeckt die mehrfache Bedeutung von „Der Spion“, denn irgendwie geht es ja in dieser Geschichte nicht nur um den Spion aus Sachaka, der am Südpass gefangen genommen wurde, sondern nun schickt die Gilde selbst Spione nach Sachaka. Und Garrel ist ja im ersten Teil der Geschichte auch eine Art von Spion als er Akkarin und Sonea verfolgt, um sie endlich bloß stellen zu können.

Wieder entdeckt habe ich die Tatsache, dass Osen Akkarin zum Duell heraus fordert. Hihi, das hatte ich ja total vergessen!

Die Szene von Akkarin und Sonea an Darrans Grab ist so schön. Tragisch, aber auch sehr schön (mit unter wegen der Erwähnung Lorlens). Dass Akkarin - im Einverständnis von Balkan und den anderen - Darran sozusagen über die letzte Schwelle geholfen hat, damit sein Körper unversehrt bleibt, zeugt einmal mehr von großem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein. Dies ist etwas, was kein anderer Magier tun konnte, und doch ist es eine weitere Bürde, die Akkarin auf sich nimmt.

Eine kleine Logik-Frage habe ich hierzu. Du schreibst: „Sie fand, Darren hätte es verdient gehabt, auf eine ehrenhaftere Art und Weise zu sterben, als im Schlaf von einem Sachakaner getötet zu werden.“

Aber Darran und Kayan haben doch gar nicht geschlafen, sondern dieses Würfel Spiel gespielt, oder?

Die letzte Szene finde ich übrigens auch toll. Akkarin und Sonea zusammen geht halt immer; egal ob erst noch als Mentor - Novizin und in die Forschung vertieft oder eben beim Kuscheln im Bett. Sehr süß, wie Akkarin ihr helfen will, zu entspannen (ich könnte auch grade einen Akkarin brauchen, an den ich mich kuscheln kann und der mir solche Empfindungen sendet) - und dann doch die Sache mit Strategie entdeckt. :D

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 17.02.2019 | 09:36 Uhr
Hallo Nika,

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wann ich auf die Idee mit dem Titel kam. Anfangs hatte ich englische Titel für Teil 1 und 2, habe das aber geändert, als ich entschied, das eines Tages auf irgendeiner Fanfiction-Seite zu veröffentlichen. Daher kann es sein, dass sich der Titel anfangs nur auf Ikaro bezog und als die Geschichte wuchs, dann noch weitere Charaktere hinzukamen, auf die sich der Titel bezieht.

Wenn ich das richtig im Kopf habe, haben Kayan und Darren an dem Abend gespielt, aber irgendwann später während Kayans Wache, hat Ikaro sich befreit und Darren, der schon geschlafen hat, überwältigt.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
16.02.2019 | 19:07 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Was Akkarin da enthüllt, lässt einen wirklich erschaudern und setzt große Ängste frei. So schlimm diese Ängste auch sind, so gut ist es doch, dass die Gilde dadurch endlich zur Vernunft kommt.
Die Zusammenkunft der höheren Magier zusammen mit König Merin gefällt mir daher sehr gut. Balkans Rücktritts Angebot ist eine logische Konsequenz - ebenso wie Merins „Abgelehnt“. Merins Reaktion fand ich köstlich. Hat genau mein Humorzentrum getroffen.
Auch finde ich Balkans ‚Entschuldigung‘ bzw Eingeständnis, dass er Akkarin zu wenig vertraut hat, sehr gelungen. Da merkt man irgendwie, dass Akkarin, Balkan und Merin vom gleichen Schlag sind und ein gutes Trio abgeben. (Wie ja auch in deinen späteren Geschichten)

Wie die Krise die Magier wieder eint, ist sehr schön und konstruktiv. Die Ideen, die von Rothen, Osen und Merin kommen, machen ja absolut Sinn und sind endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung. Selbst Osen und Garrel sind erstaunlich offen gegenüber Vorschlägen Akkarin betreffend. :D

Ich finde übrigens die Mehrdeutigkeit seines Titels mal wieder großartig. Ich weiß nicht wie es dir und anderen Lesern geht, aber ich beziehe den Titel sowohl auf die höheren Magier als auch auf die veränderte Tätigkeit der Diebe (du zunächst ja auch total gegen die Idee einer Stadtwache waren) und dann auch noch auf Sonea in Bezug auf Schwertkampf. Schön, dass sie (nicht zum ersten Mal und eigentlich auch erst in der Nacht zuvor) ihren Stolz überwinden kann und Akkarin das gibt, was er will. ;-)

Liebste Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 16.02.2019 | 22:27 Uhr
Hallo Nika,

Was Akkarin enthüllt, ist eigentlich nur eine Konsequenz daraus, dass die Sachakaner nun wissen, dass schwarze Magie in der Gilde verboten ist. Irgendwie schon traurig, dass die Magier diese Möglichkeit bis jetzt nicht so ganz ernst genommen haben.

Zu Balkans Rücktrittsangebot und Merins Reaktion gibt es einen kleinen Funfact: Als ich das geschrieben habe, war ich sehr davon genervt, dass Politiker (oder auch Fußballtrainer, wobei die mich nicht wirklich interessieren) für jeden kleinen Mist zum Rücktritt gezwungen werden, den sie nicht einmal selbst verbrochen hatten oder auf den sie nicht wirklich Einfluss hatten, weil die eigentlichen Schuldigen weit unter ihnen in der Nahrungskette stehen, während die, die es wirklich verdient hätten, weiter im Amt bleiben dürfen. Damit habe ich hier so ein wenig abgerechnet. Einmal davon abgesehen, dass es für mich nur einen Hohen Lord gibt, aber diese allgemeine Genervtheit war der eigentliche Grund.

Was den Titel betrifft, so hast du das völlig richtig erkannt! Dieses Mal lässt er sich wirklich auf so ziemlich jeden Erzählstrang anwenden :)

Ganz liebe Grüße,
Lady Sonea
16.02.2019 | 05:04 Uhr
Ach dieses Kapitel ist so.... aufschlussreich!

Allein schon Akkarins Rückkehr und die Erklärung, warum er sich nicht gemeldet hat. Macht alles Sinn, aber ich kann mich so gut in Sonea versetzen und hätte die gleichen Fragen an ihn gehabt und ihm ebenfalls erst einmal gezürnt. Aber nun kann sie, kann ich, Es verstehen und damit umgehen.

Als die beiden dann ins Schlafzimmer wechseln und die Diskussion über Soneas ‚Schwur‘ haben, musste ich schmunzeln. Es sagt so viel über die beiden aus (ebenso wie die vielen kleinen Erläuterungen in Soneas Gedanken und Erinnerungen am nächsten Morgen).
Wie so oft sind es die kleinen Dinge, die zwischen den Zeilen stehen oder eben inmitten einer Passage versteckt sind. So auch hier. Akkarins und Soneas intime Beziehung in einem Satz: „Er würde nie etwas von ihr verlangen, das sie nicht auch zu geben bereit war.“

Sowohl den Abendsaal als auch die Gildenversammlung finde ich grandios beschrieben von dir. Ein sehr gelungener Einfall, nicht nur Rothen als Erzählcharakter zu wählen, sondern auch die Heiler zu solchen werden zu lassen, indem Rothen sie belauscht.

Trotzdem sehr traurig mit Darran und Kayan. Auch wenn ich es sehr schön finde, dass du ihn trotzdem/ eben deshalb so sympathisch beschreibst.

Liebe Grüße
Nika

PS: klar mach ich mir Gedanken zum Titel des Kapitels. Genauso wie du ja auch! :D Auch lese ich immer die Song-Zitate und bin beeindruckt, wie passend sie sind.
Dazu muss ich dir übrigens auch ganz bald und ganz dringend noch eine Mall schreiben, aber ich krieg es noch nicht recht in Worte gefasst (und mir fehlt etwas die Zeit / Ruhe dafür; daher leider zurzeit auch recht kurze/ sprunghafte/ lückenhafte Reviews).
15.02.2019 | 22:00 Uhr
Ich hab noch was zum vorletzten Kapitel, dem Aufbruch, vergessen:
Bereits bei der Abschiedsszene wollte ich noch gesagt haben, wie sehr ich Darren und Kayan mag - und welch bittere Ironie in ihrem Versprechen gegenüber Sonea liegt, werden doch nicht beide lebend zurück kommen. :(

Beim letzten Teil, wie nun auch in diesem Kapitel, wundere ich mich wieder, warum Akkarin keinen Kontakt zu Sonea aufnimmt und zumindest ganz kurz sagt, dass es allen gut geht und sie auf dem Rückweg sind.

Dieses Kapitel beginnt zudem so total unvermittelt und anders als gedacht, brenne ich doch darauf zu erfahren, wie es am Südpass weiter ging. Aber nein, du spannst uns auf die Folter. ;-)
auf einmal sind wir in der Gilde und im Alltagsgeschehen. Die Szene im Heiler-Quartier ist so toll und sehr ergreifend, weil sich das Ehepaar noch von einander verabschieden kann. Ich kann aber auch sehr gut nachvollziehen, was es mit Sonea macht.... und sie spricht ja zum Glück auch mit Rothen über ihre Ängste! Das Verhältnis der beiden fängst du so schön ein!

Dann wechselt die Szene endlich zurück zum Südpass .... und zu einem Dorrien, der seiner Arbeit nachgeht als sei nichts gewesen. Dieser Zeitsprung hat mich total überrascht, auch wenn wir dann alles wichtige ja noch erfahren.
Die beginnende Geschichte mit Viana mag ich übrigens sehr!

Ebenso sehr mag ich Farand und finde die Szenen mit ihm bei Rothen sehr schön. Sonea und er könnten gute Freunde werden, finde ich. Sehr schön auch, dass nun Regins Idee, Alchemie in Kampf zu benutzen, weiter verfolgt wird. Auch diesen Handlungsstrang mag ich sehr gerne, allein schon wegen Farand. Ein toller Charakter! <3

Oh. Und dann dieser Traum am Ende! Hach... grade noch so romantisch, dann schon so gefährlich und real. Da ich ja schon weiß, was kommen wird, kann ich ja jetzt schon sagen: genial!! Eine geniale Idee mit dem Traum!

Liebe Grüße
Nika

PS: Ich feiere grade die Doppeldeutigkeit des Kapitel-Titels, auch wenn es noch so tragisch ist...

Antwort von Lady Sonea am 15.02.2019 | 23:05 Uhr
Hallo Nika,

Danke für den Nachtrag! Manchmal fallen einem solche Sachen erst später ein, aber ist ja nicht schlimm :) Ich muss gestehen, dass ich Darren bewusst sympathisch gemacht habe, nachdem mir klarwurde, dass er sterben wird. Das klingt jetzt sicher grausam, doch ich denke, dass der Tod eines Charakters nur dann eine Wirkung bei den Lesern erzeugt, wenn er zuvor ihre Sympathie erwecken konnte. Nebencharaktere bieten sich da ganz gut an, weil ich die Hauptcharaktere meistens noch brauche.

Warum Akkarin sich nicht meldet, wird ja zum Glück bald erklärt :) Für Sonea und die Magier in der Gilde ist es natürlich trotzdem ärgerlich, zumal Sonea sich große Sorgen macht. Aber Akkarin würde das niemals tun, wenn er dazu keine berechtigten Gründe hätte.

Hm, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube, dass irgendwo einmal erwähnt wird, dass schon ein wenig Zeit seit dem Kampf am Südpass vergangen ist. Dorrien weiß natürlich nicht, was auf dem Rückweg zur Gilde passiert ist und da die Gefahr gebannt ist, tritt für ihn erstmal wieder der Alltag ein. In den Bergen gibt es genug zu tun :)

Freut mich, dass dir Farand gefällt! Seinen Charakter musste ich ziemlich ins Blaue schreiben und aus den wenigen Informationen ziehen, die man im dritten Buch über ihn erhält. Er ist zwar nur ein Nebencharakter, doch nachdem er in der Geschichte aufgetaucht war, konnte ich ihn nur schwerlich unter den Tisch fallen lassen.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Das ist toll! <3 Du bist eine der wenigen, bei denen ich mitbekomme, dass sie sich über den Titel Gedanken machen :)
15.02.2019 | 09:54 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, ich liebe es, wie in diesem Kapitel die Handlungen zusammen laufen.
Grade noch Alchemie-Stunde in der Gilde, im nächsten Moment schon der Kampf gegen den Sachakaner am Südpass.
Sehr, sehr spannend geschrieben - nicht nur wegen des Kampfes an sich, sondern auch wegen der Zwischentöne. Dass Balkan Akkarin den Angriff leiten lässt und auf sein Urteil vertraut; wie Dorrien leidenschaftlich dafür kämpft, dass er den Köder spielt und erst später einsieht, dass es schon etwas töricht war; dass Akkarin die privaten Worte von Rothen an Dorrien weiter gibt.

Auch nach dem Kampf geht es spannend weiter - jedoch eher auf der emotionalen Ebene.
Sonea, die plötzlich keine Antwort mehr von Akkarin erhält und man sich fragt, wieso ...
Balkan, der Akkarin befielt Tag und Nacht den Gefangenen zu bewachen.
Akkarin und die kleine Lina. <3 So süß!
Und dann natürlich die ganze Dynamik zwischen Dorrien und Akkarin. Da tut einem Dorrien echt leid. Nicht nur, dass er mit ansehen muss, wie Akkarin zum Helden für die kleine Lina wird und sich unweigerlich vorstellt, dass Akkarin und Sonea mal Eltern sein werden; nein, nun erfährt er auch noch ausgerechnet von IHM, dass Sonea Kriegskunst gewählt hat, Akkarin heiraten wird und glücklich ist.
Das muss man erstmal alles verdauen. Kein Wunder, dass er kn diesem Moment auch nicht empfänglich für Akkarins Rat ist, aufzuhören, Sonea hinter her zuntrauern und stattdessen offen für die Frau zu sein, die ihm ihre Liebe schenken möchte. (Zum Glück gibt es da ja dann irgendwann ein Happy End ;) )

Liebe grüsse
Nika

PS: ich liebe die Szenen, in denen man Akkarin mit Kindern erlebt. <3

Antwort von Lady Sonea am 15.02.2019 | 18:08 Uhr
Hallo Nika,

Während seiner Verfolgungsjagd ist Dorrien einer permanenten Gefahr ausgesetzt. Dieses Gefühl verschwindet auch im Schlaf nicht ganz, daher konnte er in dem Moment nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden. Akkarin erging es bei seinem Albtraum ähnlich, nur dass da die Bedrohung im Traum stattfand. Die Situationen sind zwar ähnlich, allerdings nur einer natürlichen Reaktion auf eine reale oder eingebildete Gefahr zu verschulden, wenn ein Magier sei es durch Schlaf oder Alkohol etc. nicht ganz bei Sinnen ist ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Kein Grund sich zu entschuldigen. Ich bin dankbar, dass du dir so viel Arbeit machst! :)
14.02.2019 | 23:59 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, dieses Kapitel mag ich auch sehr gerne, vor allem die erste Szene. Der plötzliche Aufbruch ist Dir sehr gelungen und ich finde die Abschiedsszene toll. Sehr liebevoll und dabei aber nicht kitschig. Allein dass sie sich so intim vor den anderen verabschieden, lässt mich jubeln!

Ebenso schön finde ich das Gespräch der beiden in der Nacht. Ich kann es total nachvollziehen, dass Sonea ins Studierzimmer zieht. Und sich dann doch die Decke holt. :D das könnte ich sein!
Aber auch Akkarin ist hier wieder Zucker! Allein seine Antwort, dass er sie auch vermisst, lässt mich dahin schmelzen. <3

Sonea und Rothen. Sie sitzen im gleichen Boot und sorgen sich um geliebte Menschen, auch wenn Sonea das vielleicht im ersten Moment gar nicht so bewusst ist, weil sie krank vor Sorge um Akkarin ist.
Ich finde es sehr schön, dass sie einander haben. Auch wenn Sonea nun nicht zu Rothen ziehen will, so ist es doch ein wenig wie am Anfang vom Spion als sie ähnlich besorgt war und sich auf Rothen verlassen konnte.
Dass die beiden wirklich zusammen in die Arena gehen.... eine verrückte, sehr unterhaltsame idee! :D

Was Dorrien betrifft, so finde ich es interessant, dass auch er (wie Akkarin als er mit Sonea durch Sachaka reist) seinen Gefährten aus Versehen beim Aufwachen mit einem Kraftschlag angreift. Eine gewollte Parallale zu Akkarin?

Ansonsten finde ich es ganz toll wie hier die beiden Handlungsstränge „Gilde“ und „Südpass“ zusammen laufen. Super gemacht und weiterhin super spannend.

Liebe Grüße
Nika

PS: tut mir leid, wenn ich mich bei manchen Kapiteln so kurz halte. Du weißt aber ja wie toll ich deine Geschichte finde, auch wenn ich nicht explizit auf alle Details eines Kapitels eingehe.
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