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Autor: Lady Sonea
Reviews 376 bis 395 (von 395 insgesamt):
Plurb (anonymer Benutzer)
15.07.2013 | 17:57 Uhr
Hallo Lady Sonea,

also von mir aus kannst du gerne alles gleich posten, ich kann auch schnell lesen :)
Denn ich finde die Wendungen bisher sehr interessant, manche Stellen sind auch wirklich amüsant. U.a. dort wo Dannyl schon klar ist das Sonea und Akkarin ein Paar sind und er Rothen förmlich dazu nötigt mit ihm darüber zu reden.
Auch das Rothen und Akkarin sich mal ausgesprochen haben ist gut gelungen.

Bitte schnell weiter tippen, brauche doch wieder vernüftigen Lesestoff ;)

*süchtige Grüße*

Antwort von Lady Sonea am 16.07.2013 | 23:04 Uhr
Hallo Blechtante,


das glaube ich dir aufs Wort! Aber sieh es mal so: wenn ich langsamer poste, dann habt ihr auch alle länger etwas davon :P
Die einzelnen Kapitel wollen halt noch einmal von mir gelesen werden, bevor ich sie auf die Menscheit loslasse - da bin ich einfach zu kritisch mit mir selbst. Und meine Zeit ist leider auch begrenzt. Aber hey, davon hast du ja dann auch mehr^^

Ich freue mich, dass dir meine Geschichte so gut gefällt und der in den Szenen versteckte Humor auch ankommt :)



LG
Lady Sonea
15.07.2013 | 14:08 Uhr
Moin Lady Sonea!

Da bin ich mal wieder. Nachdem mein letztes Review offenbar ziemlich erschlagend war :-)), werde ich versuchen mich dieses Mal etwas kürzer zu fassen.

Im ersten Abschnitt schlug ja wohl Akkarin’s große Stunde. Der Kerl wird für mich stets der Chef der Gilde bleiben, ganz egal ob Hoher Lord oder nicht.
Hat sehr gut gefallen, wie du ihn die höheren Magier hast ausbooten lassen, so dass ihnen gar nichts anderes übrig blieb als seine Bedingungen zu akzeptieren.
Soneas Beitrag zu der Verhandlung hielt sich ja in Grenzen, aber als Novizin hat sie da ja auch nur wenig Mitspracherecht. Gefallen hat mir ihre Bemerkung dazu, dass man sie und Akkarin gleich wieder verbannen könnte, wen man ihnen kein Vertrauen entgegenbringen wollte.
Okay, spätestens jetzt ist klar, dass Rothen Sonea die Arran-Residenz schmackhaft machen wollte und Akkarin genau in die gleiche Richtung gedacht hat. Man könnte fast meinen die beiden hätten sich abgesprochen oder Akkarin habe seine neue Fähigkeit genutzt um Rothen zu beeinflussen, aber ich denke nicht dass er das tun würde, dazu ist er zu sehr ein Ehrenmann, wobei ich auch meine Zweifel habe, dass er das, selbst wenn er wollte, auch könnte.
Oha, Sonea sitzt wohl total auf der Leitung. Da kapiert sie echt überhaupt nichts, von dem was ihr Geliebter vorhat. Das Akkarin ein guter Schauspieler ist und so ziemlich jeden zu täuschen vermag, war klar, aber, dass Sonea da nicht durchblickt. Nun ja, Rationalität ist nicht unbedingt ihre Stärke, denke ich, sie lässt sich eben eher von ihren Gefühlen leiten, aber dieses Mal hat sie kein Glück damit. Diese Idee von dir gefällt mir sehr, denn sie zeigt sehr gut, dass auch Sonea ihre Schwächen hat.

Das Gespräch zwischen Dorrien und Sonea war recht aufschlussreich. Sonea blickt nach wie vor nicht durch Akkarins Plan durch und Dorrien, ichhab das Gefühl, dass er durchaus verstanden hat, was der schwarze Magier bezweckt, tut nichts um das Missverständnis aus dem Weg zu räumen, da er sich offenbar noch Hoffnung auf Sonea’s Liebe macht. Ich hab das Gefühl, dass da noch was nachkommt. Dorrien hat das Potenzial noch für Tumult zu sorgen und aufgeben hast ihn noch nicht lassen.
Akkarin ist ja genauso blind wie Sonea. Er blickt ja wohl auch nicht im geringsten durch, warum Sonea so verwirrt, verärgert und aufgewühlt ist. Und das, obwohl du ihm die Möglichkeit zum Gedanken lesen gegeben hast. Na da bin ich mal gespannt, was da jetzt kommt.

Oh man, Rothen kann einem echt Leid tun. Den lässt du ja voll in der Zwickmühle stecken. Wem soll er loyal sein, seiner Ziehtochter oder seinem Sohn? Und Dorrien, verliebt wie er ist, versucht die Liebe seines Vaters auch noch auszunutzen; der Junge hat wirklich Potenzial zum Problem. Wie du Rothen Gefühlskonflikt darstellst gefiel mir sehr gut. Man konnte sich gut in ihn hineinversetzen.
Immerhin, eines muss man Dorrien lassen, auch ist ein Mann von Ehre und bereit sein Wort zu halten, auch wenn es für ihn eine echte Tragödie bedeutet.

Den letzten Abschnitt fand ich dann besonders gelungen. Nicht einmal so sehr, weil Akkarin und Sonea ihre gegenseitigen Missverständnisse ausräumen konnten, denn damit war zu rechnen, sondern dafür, wie unheimlich gefühlvoll und eindringlich du es umgesetzt hast.
Diese Phase der Gedankenverschmelzung fand ich wahnsinnig überzeugend und es wirkte sehr intim. Du hast einem als Leser auf eine wirklich ausgezeichnete Art das Gefühl vermittelt, hier einen einzigartig persönlichen und zutiefst von Liebe und Vertrauen geprägten Akt mitzuerleben. Ich empfand es wesentlich persönlicher, das du es auf der mehr oder weniger spirituellen Ebene hast ablaufen lassen als wenn du eine Beschreibung eines körperlichen Liebensaktes geschrieben hättest. Wirklich ganz ausgezeichnet.

Alles in allem hat es mir wieder einmal sehr gut gefallen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.


Kameradschaftliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 15.07.2013 | 19:28 Uhr
Hallo Keylu-tey,

ja, letztes Mal war ich ein bisschen erschlagen, aber du kannst so viel und so oft schreiben, wie du willst ;) Es war auch eigentlich eher als Scherz gemeint. Um 5 Uhr morgens Reviews zu beantworten, ist vielleicht auch keine so gute Idee, da bin anscheinend noch nicht so lustig. Aber es ist schön, von dir zu lesen. Hatte schon befürchtet, dass ich dich verschreckt hätte :D

Du hast es völlig richtig erkannt, Akkarin hat die anderen Magier völlig in der Hand, was denen natürlich überhaupt nicht gefällt. Aber ich finde, sie sind das auch selbst schuld, denn schließlich haben sie ihn auch abgesetzt. An dieser Stelle werde ich mich jedoch nicht weiter zu diesem Thema äußern. Nur mal so nebenbei bemerkt: Auch für mich persönlich gibt es keinen anderen Hohen Lord als Akkarin

Ob Rothen und Akkarin einfach dieselbe Idee bezüglich der Arran-Residenz gehabt haben oder ob Akkarin es aus Rothens Gedanken erfahren hat (nicht absichtlich, sondern weil das bei ihm seit dem "Unfall" spontan und unkontrolliert geschieht) überlasse ich der Phantasie der Leser. Ebenso wie die Frage, warum er Soneas Zorn mit dieser Fähigkeit nicht erahnen konnte. Ist seine Fähigkeit dort vielleicht gerade nicht in Erscheinung getreten oder ist es männliche Blindheit gegenüber des weiblichen Verhaltens? Er wird erst auf dem Nachauseweg gemerkt haben, dass etwas nicht mit ihr stimmt, wird aber seine Fähigkeit nicht bewusst eingesetzt haben, um es herauszufinden.

Dass Sonea nicht immer rational handelt, obwohl sie eigentlich eher ein Kopfmensch ist, wissen wir ja bereits aus den Büchern. Das zu ändern wäre ein Bruch mit dem Original gewesen. Wenn es um Akkarin geht, ist sie ganz besonders nicht rational, weil ihre Gefühle sie dann völlig blockieren, da geht bei ihr wirklich gar nichts mehr. In diesem Kapitel kommt für sie alles zusammen: Ihre Unsicherheit bezüglich der Frage, was die Gilde mit ihr und Akkarin vorhat, und ob sie und Akkarin eine Zukunft haben, weil diese Frage noch immer nicht ganz geklärt ist. Dazu kommen die traumatischen Erinnerungen an die Schlacht, die sie dort noch ziemlich verfolgen. Ihr Ausbruch wäre jedoch nicht nötig gewesen, hätte Akkarin ihr vorher zu verstehen gegeben, dass alles in Ordnung ist.
Aber das klärt sich ja am Ende des Kapitels zum Glück alles. Einen Liebesakt zu beschreiben, wäre an dieser Stelle völlig fehl am Platz gewesen. Dass Akkarin Sonea in seine Gedanken lässt, ist so ziemlich der bestmögliche Liebesbeweis, den er ihr erbringen kann, insbesondere wenn man seine Vorgeschichte berücksichtigt.
Während der Verhandlung ist sie übrigens so ruhig, weil nicht weiß, on sie da mitzureden hat und weil sie darauf vertraut, dass Akkarin mit den höheren Magiern besser umzugehen weiß. Wäre irgendwie seltsam, wenn sie sich da einmischt.

Zu Dorrien sage ich jetzt mal nur, dass er ein Mensch ist, der schnelle eine Besessenheit entwickelt. Im positiven Sinne wohlgemerkt. Dementsprechend nutzt er Soneas Schwäche in diesem Kapitel auch aus und würde nicht davor zurückschrecken, ihr Verhältnis auffliegen zu lassen.

Aber das wirst du wie ebenso viele andere Fragen in den nächsten Kapiteln erfahren ;)


LG
Sonea
Luftschloss (anonymer Benutzer)
14.07.2013 | 23:35 Uhr
Hallo liebe Lady Sonea!

Ich war mal wieder Feuer und Flamme! Und dann auch noch gleich 2 neue Kapitel auf einmal. Ein Hochgenuss! Pass auf, sonst gewöhnen wir uns noch da dran :)
Meine absolute Lieblingsstelle: ......... Akkarin:,, Das wollt Ihr nicht wissen.''..........
ZUM SCHIEßEN! Das war echt toll formuliert.

Mit der ganzen Entwicklung in der Geschichte hast du mal wieder echt ins Schwarze getroffen.
Bin mal gespannt in welcher Verbindung diese Veila mit Akkarin steht. *an den Fingernägel kau*
Und ich hab mich schon länger gefragt wie es Cery wohl geschafft hat sich unter den Dieben zu behaupten. Bin neugierig, was du dir da hast einfallen lassen.
Aber ich mich wohl leider bis nächste Woche gedulden *schmoll*
Übrigens macht es (mir zumindest) nichts aus, dass die Kapitel etwas kürzer waren, dafür haben wir ja 2 gekriegt. hihihihihihihi
Ich schätze zwar auch eher die längeren Kapitel, weil man da einfach etwas mehr davon hat, aber du hast das Ganze wieder sehr geschickt gelöst. Also mach dich deswegen nicht verrückt.

Von mir also eine dickes: mach weiter so! *Daumen hoch*

Liebe Grüße
Luftschloss

Antwort von Lady Sonea am 15.07.2013 | 06:00 Uhr
Guten Morgen Luftschloss,

am besten, ich poste gleich alle Kapitel auf einmal oder was? :D Ja, ich weiß, das wäre einigen hier wahrscheinlich nur recht, das wird es aber nicht geben. Schon alleine wegen der Länge der einzelnen Kapitel (15-30 Seiten in Word) lasse ich lieber größere zeitliche Abstände dazwischen, da nicht alle so schnell lesen, wie du ;) Die zwei Kapitel waren dieses Mal einfach nur ihrer Kürze zu verdanken und der Tatsache, dass ich nicht weiß, ob ich diese Woche dazu komme, das nächste zu posten. Die Kapitel sind zwar schon alle fertig, aber vor dem Hochladen lese ich meistens noch einmal drüber, weil ich mich oft an Kleinigkeiten störe.

Ja, das Gespräch zwischen Rothen und Akkarin hat es in sich. Sie sagen eigentlich nicht viel und sitzen die halbe Zeit nur rum und trinken Sumi - ein typisches Männergespräch eben. Aber Akkarin ist ja auch nicht gerade ein sehr gesprächiger Typ. Manchmal muss ich selbst lachen, welche Sprüche er bei solchen Gelegenheiten raushaut.

Aber schön, dass es dir so gut gefallen hat. Deine Freude ist richtig ansteckend. Wie es weitergeht, wirst du dann spätestens am nächsten Wochenende erfahren!


Liebe Grüße
Lady Sonea
leo zabini (anonymer Benutzer)
12.07.2013 | 22:39 Uhr
wooow! Deine Fanfiktion ist überwältigend! Du hast einen wundervollen Schreibstil, und auch die Geschichte ist realistisch und unterhaltsam. Was mich dann doch ein wenig stört, ist dass Akkarin SO dominant ist bzw. Sonea so untertänig. Im Buch wird sie als starke Persönlichkeit beschrieben, aber hier ergibt sie sich ihm ja völlig. Ich weiß nicht, ob mir Sadomaso- Sex mit den beiden gefällt, denn um das geht es doch, oder? o.O
naja, ich freu mich schon auf die nächsten Kapitel (die übrigens unglaublich lang sind. Bei anderen FanFiktions wäre jedes *** ein neues Kapitel.)
lg leo

Antwort von Lady Sonea am 12.07.2013 | 23:17 Uhr
Hallo Leo,

nein, darum sollte es eigentlich nicht gehen, auch wenn mich diese Interpretation nicht stören würde, wenn jemand das so auslegen mag, was er aber bitte in seinem Kopf tun soll. Ich habe dazu auch schon eine Antwort zum Review von Luftschloss verfasst - vielleicht klärt das ja dein Problem bereits.

Ich würde einfach sagen, dass die beiden ziemlich viel Spaß bei dem haben, was sie da tun. Sieh es einfach als eine Art Spiel zwischen den beiden, bei dem sie sich selbst nicht immer ganz ernst nehmen. Dachte eigentlich, dass man das herauslesen kann ... Besonders zu Beginn treiben sie es ziemlich heftig, aber das ist ja in den meisten frischem Beziehungen so. Ich würde jedoch nie soweit gehen und da irgendwelche ernsthaften sadomasochistischen Praktiken einbinden, weil das die Story zerstören würde und es die Charaktere in einem befremdlichen bis verstörenden Licht darstellen würde - also keine Sorge! Es geht vielleicht ein ganz klein wenig in die Richtung, was aber auch an den Charakteren liegt. Zudem ist Akkarin ein Magier mit gewissen Fähigkeiten, die vielfältig einsetzbar sind ;)
Und ich kann dich beruhigen, Sonea ist auch in meiner Geschichte eine starke Persönlichkeit. Sie wird sich nicht alles gefallen lassen und tut es ja auch hier bereits schon. Ich halte es eigentlich eher wie im dritten Buch der Trilogie, wo sie sich Akkarin zwar unterordnet, sich aber auch an den richtigen Stellen gegen ihn auflehnt. Und das macht sie ganz freiwillig - sie kann das jederzeit wieder aufheben. Ihre Motive sind dabei vor allem Vertrauen, Sicherheit und Liebe. Akkarin nutzt das bis zu einem gewissen Punkt aus, weil auch er nur ein Mann ist :D aber er würde das nicht tun, wenn er sie damit in irgendeiner Weise verletzen würde.

Aber es freut mich, dass dir der gesamte Rest gefällt! Vielleicht kann ich dich ja überzeugen, dass deine Befürchtungen unberechtigt sind :)

LG
Lady Sonea
Ive (anonymer Benutzer)
12.07.2013 | 21:31 Uhr
Heyyy :)

Jetzt schreibe ich dir auch noch ein Review.
Das Kapitel war wie immer klasse geschrieben. Vor allem die Länge gefällt mir. So richtig viel zu lesen ;)
Ich freue mich schon darauf, wenn es weiter geht.

Bis dahin...

LG Ive

PS: Schönen Abend noch.

Antwort von Lady Sonea am 12.07.2013 | 22:28 Uhr
Hallo Ive,


nachdem ich es verpennt habe, auf deine letzten beiden Reviews zu antworten, will ich das an dieser Stelle nachholen ;)

Es freut mich, dass meine Kapitel dir so sehr gefallen. In ein paar Tagen wird es auch weitergehen, aber ich möchte wegen der Länge der Kapitel auch allen die Chance geben, sie in Ruhe zu lesen, bevor ich das nächste poste. Ja, sie sind sehr lang, aber es fällt mir auch sehr schwer, mich kurz zu fassen, weil mir dann immer noch etwas einfällt, was ich erwähnen möchte. Wenn das hier ein richtiges Buch wäre, das nicht gegen Urheberrechte verstößt, würde ich damit bei den meisten Verlägen vermutlich Schwierigkeiten bekommen, weil ich einfach nicht wüsste, was ich rauskürzen soll^^

Um noch einmal auf deinen Review zu Kapitel 3 zurückzukommen: Akkarin ist kein gefühlsbetonter Charakter. Dass er sich dazu überwindet, Sonea Einblick in seine Gedanken und Gefühle zu geben, ist vermutlich ein größerer Liebesbeweis, als wenn er Süßholz raspeln würde, was meiner Meinung nach auch gar nicht zu ihm passen würde. Ich hatte immer die Befürchtung, dass diese Stelle ein wenig kitschig wirkt. Bis jetzt hat sich jedoch noch niemand beschwert und deinen Geschmack habe ich damit zumindest getroffen :) Schön, dass dir diese Stelle so sehr gefallen hat!


Dir auch noch einen schönen Abend und liebe Grüße,

Lady Sonea
11.07.2013 | 21:29 Uhr
Moin Lady Sonea!

Es ist mir eine Freude gewesen, mir dieses Kapitel gründlich zu Gemüte zu führen. Und wie du sehen kannst, hat es mich einmal mehr zu einem meiner berüchtigten XXL-Reviews inspiriert. Ist schon fast so lang wie dein Kapitel, aber ich konnte mich mal wieder einfach nicht beherrschen. Mal sehen, ob mir das in Zukunft gelingen wird.
So genug des Palavers, auf zum Review:

Zuerst sei einmal gesagt, dass vom schreibtechnischen Standpunkt aus betrachtet dein Werk wieder von insgesamt sehr guter Qualität war. Sowohl deine Phantasie als auch dein sprachliche Ausdrucksweise waren absolut erstklassig, vereinzelt gab es mal eine Stelle wo Wörter nicht an der richtigen Stelle im Text zu stehen schienen bzw. nicht optimal zu Aussage des jeweiligen Satzes passten, aber wie gesagt, das waren nur vereinzelte Stellen und nicht weiter von Bedeutung.
Zu deinem Detailreichtum kann ich dir sagen, dass du da einen sehr guten Kurs fährst. Auf den ersten Blick wirken deine Texte zwar sehr lang aber wenn man sie liest, hebt sich das von selbst wieder auf. Du setzt die Details sowohl zur Visualisierung der Umgebung als auch zur der Gefühle und Gedanken deiner Protagonisten sehr ausgewogen und geschickt ein, so dass der Text trotz seines Umfangs nicht überladen oder undurchsichtig wirkt. Ganz im Gegenteil! Wie ich schön früher sagte, zeichnest du ein sehr klares, buntes und lebendiges Bild der Handlung. Sie ist sehr gut vorstellbar.
Das du dabei auch die Schreibweise der Original-Bücher berücksichtigst und den Text in verschiedene klar von einander abgegrenzte Abschnitte und Handlungsorte aufteilst und somit auch bei dir mehrere Handlungsstränge gleichzeitig ablaufen, sorgt für eine gute Struktur und angenehme Lesbarkeit des Textes.

Der erste Abschnitt mit Sonea und Akkarin auf der Trauerfeier war… interessant! Klingt irgendwie platt, aber ich finde einfach kein besseres Wort dafür. Einerseits war die Trauerfeier als solche ja keine Überraschung mehr, da du sie Osen im vorherigen Kapitel hast erwähnen lassen und deine Art und Weise, wie du sie in Szene gesetzt hast, war aufgrund des bisherigen Eindrucks, den ich von deiner Arbeit gewinnen konnte auch nicht überraschend, was mich aber dann doch wieder sehr gefreut hat, waren die kleinen Details, bei denen du nicht nur Soneas Gefühlswelt dargestellt hast, sondern durch ihre Augen dem Leser auch Akkarins Emotionen nähergebracht hast, sondern zum Beispiel auch die Sängerin, mit der du einen sehr schönen Einblick in die Trauerkultur Kyralias allgemein geschaffen hast. Genauso gefiel mir die Erwähnung von Lorlens Eltern, besonders seiner Mutter und das Akkarin sich zunächst scheut ihr gegenüber zu treten, auch wenn er Sonea umgehend versichert, dass er das tun wird. Nun, ich werde nicht an ihm zweifeln, immerhin ist der schwarze Magier ein Ehrenmann und wird sein Wort halten. Bin gespannt, wann und unter welchen Umständen das sein wird.
Das du Akkarin das Spiel, das er und Lorlen als Novizen an der Quelle stets gespielt haben, seinem verstorbenen Freund als Grabbeigabe mitgeben lässt, fand ich sehr berührend. Diese kleine Szene offenbart mehr über die Freundschaft und das Vertrauen die zwischen den beiden herrschten und Akkarins Schuldgefühle seinen Freund auf so perfide Weise hintergangen und erpresst zu haben, als viele große Worte. Hat er diesen Wunsch Sonea während ihres einzigen Besuch im Heilerquartier übermittelt oder wie hat er das geschafft? Dass er nicht selbst zur Quelle konnte machst du ja klar.
Soneas Trauergesten in Form der Blumen für ihre verstorbenen Lehrer haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es passte zu ihr, inklusive deiner Erklärung wem und warum sie eben jenen Blumen in Grab legt. Ihre Geste wirkte auf angenehme Weise schlicht und drückte nicht nur ihre Trauer aus, sondern stellte auf positie Weise sehr gut ihre Herkunft und ihr Wesen dar. Sonea, eine junge Frau aus ursprünglich niederen Verhältnissen, die ihrer Trauer mit ihren bescheidenen Mitteln Ausdruck verleiht und gleichzeitig Sonea, die Wert auf das Sein und nicht auf den Schein legt. Sie achtet nicht auf Äußerlichkeiten und Standesdünkel und das machst du mit dieser Szene einmal mehr deutlich.

Oho, im zweiten Abschnitt kommt Ceryni an die Reihe. Sehr gut, denn was wäre eine Fortsetzung von DGDSM ohne den sympathischen, einfallsreichen und doch auch durchaus harten und skrupellosen Dieb.
Sehr schön, wie du ihn, seine Gedanken um das jetzt und die Zukunft darstellst und auch was er seit dem Sieg über die Ichani getan hat. Stelle ich mir wirklich interessant vor, den kleinen Ceryini beim Wuchten von Schutt und Wassereimern und Hindurchwinden durch die Trümmer zu einem Überlebenden zu sehen. Es passt sehr gut zu ihm, denn auch wenn er ein Dieb durch und durch ist, so hat Cery durchaus seine ethischen Grundsätze und Grenzen, die er nie überschreiten würde. Bin mal gespannt, wie du die Sache in Bezug auf König Merin weiterspinnen wirst. Ich gebe Cery Recht, vom Königspalast hat er wohl nicht zum letztem Mal gehört und ich bin mir sicher, es wird auch nicht bei diesem einzigen Besuch im Palast bleiben.
Okay, Savara verschwindet also von der Bildfläche. Wie du den Dialekt der Hüttenleute so schön in Gols und Cerys Worte eingeflochten hast, fand ich gut, es machte die Sache einmal mehr deutlich realer.
Interessant, wie du noch einmal Bezug auf Savara’s „Verrat“ an Cery durch das Blutstein-Amulett nimmst und begründest, warum eine Romanze zwischen den beiden, so sehr sich beide und auch deine Leser sich das vielleicht wünschen, von vorne herein zum Scheitern verurteilt wäre. Und am härtesten finde ich, dass du es ermöglichst, das sich die beiden darüber auch vollkommen im Klaren sind, dass zwischen ihnen niemals wieder ein so tiefes Vertrauen herrschen kann, als das daraus eine echte Romanze hervorgehen könnte. Eine wahrhaft tragische Liebe!
Allerdings hab ich irgendwie nicht das Gefühl, dass Savara damit endgültig aus der Handlung raus ist. Zwar besteht zwischen ihr und Cery keine Chance mehr, aber ich denke, dass die beiden sich auf geschäftlicher Ebene durchaus auch weiterhin vertrauen und zusammenarbeiten können, solltest du im weiteren Verlauf eine Situation erschaffen, in der dies von beiderseitigem Nutzen wäre. Auch das der eine den anderen verraten oder gar töten würde glaube ich nicht, dazu besteht dann wohl dennoch genügend Bindung zwischen ihnen, als das weder Crey noch Savara sich zu so etwas herablassen werden, es sei denn natürlich, sie würden dadurch in einen Loyalitätskonflikt geraten. Dann dürften beiden wohl zuerst ihren Familien bzw. Ländern zur Seite stehen. Wobei ich auch dann denke, dass du beide dafür sorgen lassen würdest, dass der andere bei solch einem Konflikt immer noch mit dem Leben und der Freiheit davonkommt.
Savaras Abschied an sich fand ich dann auch sehr bezeichnend für die beiden. Unkompliziert, schlicht und ohne offene Tränen und Gefühlsausbrüche – so wie man es von zwei, ich nenne sie mangels besserer Beschreibung mal so, „Berufsagenten/-verbrechern“ erwarten würde. Verbrecher, weil schließlich nicht nur Cery ein Dieb ist, sondern auch Savara durchaus einiges auf dem Kerbholz vorweisen kann.
Bin gespannt, ob du Cery es ermöglichen wirst über Savara hinwegzukommen und eine neue Liebe zu finden oder ob er ganz und gar in seiner Arbeit als Dieb aufgehen wird.

Dannyl und Tayend auf der Trauerfeier. Schön, dass du den beiden auch Raum gegeben hast, in Erscheinung zu treten. Vor allem gefiel mir, dass Tayend so relativ offen anspricht, was er denkt und wie er die Menschen in seiner Umgebung sieht. Das ist zwar grundsätzlich nicht überraschend, denn Tayend ist ja der offenerer der beiden und eher bereit seine Gedanken und Gefühle zu zeigen, aber ich fand es interessant, dass du das auch sehr klar und deutlich umgesetzt hast. Allerdings fiel mir zu Anfang auch eine Stelle auf, an der das Geschehen zwischen Tayend und Dannyl etwas unübersichtlich wirkt und nicht richtig klar wird, wer was zu wem sagt. In den beiden Zeilen, in denen es darum geht, dass der eine den anderen nicht hätte retten können, wenn er umgekommen wäre, wird, finde ich nicht klar, wer von beiden sich auf wen bezieht, da durchaus beide das von sich sagen können. Auch die Satzstellung lässt da keinen richtigen Schluss zu, ob Dannyl zu Tyend spricht oder umgekehrt
Mhm, Tayend ist wirklich der empathischere der beiden. Er kann auch ohne Magie in Sonea und Akkarin lesen wie in einem offnen Buch. Nun, das passt auch zu ihm, immerhin stammt er aus einer Kultur, in der seine Orientierung zwar durchaus ein offizielles Tabu aber kein aufmerksamkeitsheischender Skandal ist und er lernen musste, die Gefühle und Begierden anderer zu lesen um seine Wünsche zu befriedigen. Dannyl dagegen ist durch seine Selbstkonditionierung in Sachen Verleugung seiner Homosexualität auch sich selbst gegenüber eher mit Gefühlsblindheit geschlagen und du arbeitest es auch noch einmal auf unaufdringliche Weise gut heraus.
Oh, Farand ist auch wieder dabei! Das gefällt mir! Ich hatte eigentlich erwartet, dass der junge Elynier mit der Schlacht aus der Geschichte verschwindet, aber du hast ihm eine weitere Chance gegeben. Und dann auch noch Rothen als Mentor. Der alte Alchemist scheint ja wirklich eine Vorliebe für ungewöhnliche Novizen zu haben, und Dannyl lässt du vollkommen Recht haben, einen besseren hätte Farand nicht bekommen können. Und im Gegensatz zu Sonea in ihren Anfängen hat er schon Freunde gefunden. Scheint sich ja einiges in der Gilde geändert zu haben. Bin mal gespannt, ob Farand noch mal auftreten darf.

So makaber es klingt, aber diese Trauerfeier hätte ich gerne miterlebt. Du hast es auch hier wieder sehr interessant, gefühlvoll und stellenweise auch durchaus amüsant wirken lassen. Das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Charakteren hast du auch hier wieder sehr schön hinbekommen. Besonders gefallen hat mir die Stelle, an der du Akkarin den Entschluss fassen lässt, sich Lorlens Mutter und der damit verbunden Gefahr von Vorwürfen und Schuldgefühlen zu stellen. Es ist einer der wenigen Momente, so finde ich, in denen Akkarin das Risiko eingeht, einmal nicht die Kontrolle über eine Situation zu haben. Denn ansonsten stellst du ihn sehr gut als den stets beherrschten und sicheren Magier da, der zwar nicht mehr der Hohe Lord sein mag, aber der deswegen noch lange nicht zulassen wird, dass er die Kontrolle über das geschehen in der Gilde, über seine Mitmenschen und auch sich selbst verliert. Ehrgeizig und berechnend wie eh und je.
Außer in Bezug auf Sonea, da erlaubt er sich zumindest etwas Gefühlseingeständnis, aber selbst hier scheint er sich ziemlich zurückzuhalten. Bin mal gespannt, wie das mit den beiden weitergehen wird.
Seine Berechnung und Weitsicht in Sachen Planung zeigst du einmal mehr, als er Sonea ermuntert von ihrer beider Erlebnisse in Sachaka zu berichten um die anderen Magier zu beeindrucken und aus ihrer Ehrfurcht Nutzen für die Zukunft zu ziehen. Soneas Gefühle dazu passen sehr gut ins Bild. Das sie der emotionale Gegenpart zu Akkarin ist, sellst du auch hier gut dar. Sonea kann ihre Emotionen nur schwer unter Kontrolle halten. Ihre Liebe zu Akkarin grenzt schon fast an Besessenheit und es ist ihr für einen guten Beobachter (z.B. eben Tayend) wohl recht leicht anzusehen, wie sie zu ihm steht. Sonea hast du als Gefühlsmensch gut weitergeführt. Bin gespannt, wie es sich weiter auswirken wird, dass sie stets von ganzem Herzen liebt, hasst, trauert, sich freut und so weiter. Könnte durchaus Konfliktpotenzial bieten, da sie im Gegensatz zu ihrem Geliebten zuerst ihrem Herzen folgt, während Akkarin erstmal über eine Situation nachdenkt, bevor er handelt. Ja, ich denke, da fliegen auf die eine oder andere Weise noch die Fetzen – sowohl positiv vie negativ – auf jeden Fall verspricht es spannend zu bleiben.
Ganz besonders gespannt bin ich allerdings in Bezug auf Rothen und Akkarin – wird Rothen ihm vergeben können? Und wie wird es mit Dorrien weitergehen? Ich glaub, dass wird eine echte Herausforderung werden. Immerhin ist ja schon angedeutet, was Dorrien von Akkarin hält – und irgendwann werden die beiden wohl noch einmal aufeinandertreffen. Und Akkarin ist Dorrien was schuldig, hast du Dorrien Sonea seine Kraft geben lassen um ihn zu retten. Das dürfte wirklich interessant werden.
So genug des Reviews – du hast echt das Talent, mich dazu zu bringen mich beim Schreiben zu vergessen - aber deine Geschichte ist auch jetzt schon verteufelt gut – wie soll das noch weitergehen? Auf jeden Fall freue ich mich auf das nächste Kapitel, bis dahin…

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 12.07.2013 | 05:41 Uhr
Guten Morgen Keylu-tey,


als ich dein Review zuerst gesehen habe, habe ich einen Schock bekommen und dachte "Oh, hoffentlich hat er das jetzt zu allen ausstehenden Kapiteln geschrieben" und dann war es zum Glück (oder auch nicht, weil ich ja darauf brenne zu erfahren, wie du die anderen Kapitel findest) nur Kapitel 2. Aber ich will ja nicht meckern, ich freue mich über deine ausführlichen Reviews, auch wenn ich dann immer lange Antworten schreiben muss. Danke an dieser Stelle auch für dieses Review!

Also erst einmal vorab: Nicht jedes Kapitel wird voller Überraschungen stecken. Es wird immer wieder Ereignisse geben, auf die ich in den vorangegangenen Kapitel hinarbeite und die man bis zu einem gewissen Punkt absehen kann, weil sich die Handlung in diese Richtung entwickelt. An manchen Stellen mache ich das sogar bewusst so, um eine bestimmte Erwartung beim Leser zu erzielen oder auf Grund dessen, was ich mit dem betreffenden Charakter in späteren Kapitel vorhabe. Manchmal macht es mir nämlich einfach Spaß, einen Charakter offensichtlich in sein Verderben laufen zu lassen oder die Dramatik/Tragik in einem Handlungsstrang auf diese Weise zu erhöhen. Wenn rein gar nichts absehbar wäre, fände ich persönlich das auch anstrengend zu lesen. Und dann sind es eben die Details, wie du sie hier auch ansprichst, die dann für kleine Überraschungen sorgen. Trotzdem wage ich einmal zu behaupten, dass es genug Stellen mit unerwarteten Wendungen gibt.

Und noch etwas: Auf deine durch den Review hinweg angestellten Spekulationen über die Beziehungen zwischen den Charakteren gehe ich nicht ein, sonst heißt es hinterher wieder "das war ja absehbar" :P

Wenn du "interessant" über die erste Szene schreibst, klingt das für mich ein wenig nach Euphemismus. Ist es wirklich so schlimm oder hat sie deine Erwartungshaltung einfach nicht erfüllt, weil sie für dich absehbar war? Würde mich mal interessieren. Woher Sonea das mit diesem Spiel wusste? Ganz einfach, Akkarin hat ihr irgendwo zwischen ihrem Besuch und der Trauerfeier eine Nachricht geschickt, wo er sie darum gebeten hat, es zu holen. Gut, die ist wahrscheinlich von Lady Vinara oder seinen Wachen gelesen worden, aber es steht ja nichts Verfängliches drin. Für mich war das ein Detail, das ich nicht für nötig zu erwähnen hielt. Sollte das für zu viel Verwirrung sorgen, werde ich es vielleicht lieber in einem Nebensatz an passender Stelle erwähnen. Da du der Erste bist, dem das auffällt: Fändest du es besser, wenn es irgendwo im Text erwähnt wird oder siehst du das eher so wie ich, dass man nicht immer alles erklären, sondern manches lieber der Phantasie dem Leser überlassen sollte? An dieser Stelle könnte ich nicht sagen, ob das angebracht wäre oder ob es zu sehr nach einer logischen Lücke schreit.

Ok, du fandest diese Stelle, wo Tayend und Dannyl darüber reden, dass der eine den anderen nicht hätte retten können, missverständlich. Danke, das wäre mir selbst nicht aufgefallen. Ich werde mir die Textstelle noch einmal anschauen. Eigentlich sagt Tayend das zu Dannyl, weil er ja kein Magier ist. Er ist da schon ein wenig angetrunken und fängt an, ein wenig zu lamentieren. Dannyl ist meiner Meinung nach zu reserviert, um so etwas zu sagen und schon gar nicht in der Öffentlichkeit.

Und ja, Akkarin ist weiterhin kühl und distanziert, und ich fände es seltsam, wenn er es nicht wäre. Aus meiner eigenen Sicht lasse ich ihn jedoch Gefühle zeigen, wo ich es für angebracht halte. Gegenüber Sonea kann er in diesem Kapitel auch gar keine großen Gefühle zeigen, weil sie ihre Beziehung geheim halten wollen und das auffallen würde. Wenn man nur Sonea ansieht, dass sie in ihn verliebt ist, stellt das kein so großes Problem dar, weil man es für eine jugendliche Schwärmerei halten könnte, solange er sich zurückhält. Bezüglich Dorrien muss ich dich jedoch korrigieren, fürchte ich. Bei dem Kampf am Südpass hat Akkarin Dorrien ebenfalls das Leben gerettet, indem er ihm seine Magie gegeben hat um sich zu heilen. Mögen tun die beiden sich deswegen aber noch lange nicht.

Übrigens mal so nebenbei bemerkt: Hüttenslang ist verdammt schwer zu schreiben. Wenn ich beim Schreiben nicht ins Hochdeutsch verfalle, sind da immer noch spezielle Ausdrücke, an denen ich mir die Zähne ausbeiße, weil ich sie aus dem Englischen aus Lord Dannyls Guide to Slum Slang übersetzen muss (hab die Bücher fast nur auf Englisch gelesen und in meiner deutschen Ausgabe fehlt dieser Teil im Anhang). Natürlich hätte ich solche Ausdrücke durch deutschen Umgangsjargon ersetzen können, aber das hätte ihnen ihre Besonderheit genommen. Also sei schon einmal vorgewarnt, wenn du in Szenen mit Cery auf seltsame Wörter stößt ;)

Würde mich freuen, wenn du mir die Textstellen nennen könntest, in denen ich mich ungeschickt ausgedrückt habe, weil ich, wie das manchmal so ist, vor lauter Wörtern in meinen Kapitel den manchmal einfach den Text nicht mehr sehe.


Ich werde dein nächstes Review jedenfalls mit Spannung erwarten, denn deine Reaktion ist für mich nicht vorhersehbar ;)


LG
Sonea
09.07.2013 | 22:31 Uhr
Hallo,

ich habe deine FF entdeckt und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Dein Schreibstil ist Weltklasse. Ich würde nicht daran zweifeln, wenn du mir sagen würdest, dass du Trudi Canavan bist und nur ein neues Buch ohne großen Pressetrubel veröffentlichen willst :D
Ich lese sehr gerne "Die Gilde der Schwarzen Magier"- FF, doch jetzt nachdem ich deine gelesen habe, denke ich nicht, dass eine andere auch nur ansatzweise daran heranreichen würde!!
Die Beziehung zwischen den Figuren und deine Charakterisieung ist wunderbar. Es lässt mich jedes Mal lachen, wenn Sonea in der Resisidenz mit Akarin spricht.
Du hast sehr gut an das Ende des dritten Buches angeschlossen und nicht nur den Schreibstil, sondern auch die Art des Buches übernommen. Du wechselst zwischen den "Sichten", bzw. Sichtweisen der Personen und stellst die Zusammenhänge gut dar.
Deine Intimen- Szenen finde ich auf gar keinen Fall zu viel und lasse sie bloß nicht weg. Es gibt dem ganzen das gewisse etwas und lässt die Leser schmunzeln :)
Deine Kapitel sind sehr lang, aber trotzdem übersichtlich zu lesen, da du Absätze zwischen den Zeilen lässt.
Ich muss sagen, dass ist die beste FF die ich jemals gelesen habe und freue mich auf die nächsten Kapitel. Ich hoffe die spannst uns nicht so lange auf die Folter.
Du soltest auf jeden Fall mal ein eigenes Buch schreiben und das an einen Verlag schicken. ich würde es mir ohne umschweife kaufen und da wäre ich definitiv nicht die einzige.
Bis bald



jennylalala

Antwort von Lady Sonea am 11.07.2013 | 06:01 Uhr
Hallo Jennylalala,


Mist, jetzt hast du mich erwischt, ich wollte das doch geheim halten :D

Aber Scherz beiseite. Deine Meinung ehrt mich sehr, da ich auf solche Vergleiche gar nicht gefasst war! Die Ähnlichkeit zwischen meiner Geschichte und den Büchern in Sachen Schreibstil, Charaktere, POV-Wechsel etc ist so gewollt, weil ich eine Fortsetzung schreiben wollte, die sich auch wirklich wie eine Fortsetzung liest und ich mich mächtig daran gestört hätte, wenn irgendetwas anders ist. Ok, das stimmt nicht ganz, weil einige Dinge bei mir auch etwas anders sind oder ich teilweise unkonventionelle Ideen einbringe, aber das wirst du dann sehen, wenn du weiterliest ;)

Wenn ich eines fernen Tages mit dieser FF fertig werde, schreibe ich vielleicht wirklich mal ein eigenes Buch. Darüber nachgedacht habe ich schon oft, aber bis jetzt gehen alle meine Ideen und meine Freizeit für diese FF drauf ;)


LG
Sonea
Luftschloss (anonymer Benutzer)
08.07.2013 | 21:54 Uhr
Hallo Lady Sonea!

At first: Ganz lieben Dank für deine schnelle Antwort! Und ja, du hast mich sehr beruhigt. In jeder Hinsicht. Ich kann nur noch einmal sagen: Toll!
Mit dem Wissen, dass ich mit meiner Charaktereinschätzung nicht gar so falsch lag, geht's mir doch schon sehr viel besser. *erleichtert seufz*
Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Kapitel! Meiner Meinung nach machst du der guten Trudi Canavan aller Ehren mit deiner Geschichte.

Im übrigen wollte ich noch etwas ergänzen, was ich ganz vergaß im letzten Feedback zu erwähnen: Meine liebe Lady Sonea, du hast eine Warnung zu Anfang vergessen.
Du solltest unbedingt noch darauf hinweisen, dass deine FF einen gewissen Suchtfaktor hat *grins*
Nun das wollte ich noch los werden.

Vielen Dank also noch mal für deine schnelle Antwort und bis hoffe bald
Mach weiter so!

Luftschloss *fröhlich winken*

Antwort von Lady Sonea am 08.07.2013 | 22:33 Uhr
Hallo Luftschloss und Thatgirl,


schön, dass da so allmählich die verschiedenen Meinungen zu Kapitel 4 eintrudeln. Und es freut mich, dass sich dazu so ein reger Konsens entwickelt. Ich komme gar nicht mit dem beantworten der Reviews hinterher, geschweige denn dass ich heute Abend viel zum Schreiben gekommen wäre ;)

Generell möchte ich zu den Sexszenen noch sagen, dass die Vorlieben der Figuren aus ihren Charaktereigenschaften resultieren. Alles andere wäre auch irgendwie unlogisch. Aber das werdet ihr wahrscheinlich dann selbst herausfinden :D

@Luftschloss: Auch wenn es zwischen Akkarin und Sonea hin und wieder so richtig zur Sache geht, wirst du mit der Zeit sicher feststellen, dass deine Befürchtungen unnötig sind :)

@Thatgirl: Während ich mich weigere, andere Fanfictions zu "Die Gilde der schwarzen Magier" zu lesen, um mich nicht davon beeinflussen zu lassen, interessiert mich das Game of Thrones Fandom sehr, weil ich diese Bücher auch sehr liebe. Ich habe in der Kategorie schon ein wenig gestöbert und bin dabei schon auf mindestens eine Geschichte gestoßen, bei der ich sofort dachte "warum hat George Martin das nicht so geschrieben?". Hoffentlich habe ich bald etwas Zeit, dort ein wenig zu lesen. Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt, selbst eine Game of Thrones FF zu schreiben, weil einer meiner Lieblingscharakter leider schon im 1. Buch stirbt.

Bis zum nächsten Kapitel müsst ihr euch leider noch ein paar Tage gedulden. Aber ich bin fest überzeugt, dass ihr zwei das schafft ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Wenn ich das mit dem Suchtfaktor gewusst hätte, hätte ich davor selbstverständlich irgendwo zu Beginn gewarnt. Vielleicht mache ich dazu noch einen Kommentar in meinem Profil oder so.
Thatgirl (anonymer Benutzer)
08.07.2013 | 21:50 Uhr
Guten Abend Lady Sonea!
Nachdem ich jetzt nochmals genau das letzte Kapitel und die beiden letzten Reviews gelesen habe, will ich jetzt auch mal meinen senf dazu geben ;) Und grob zusammengefasst stimme ich Keylu-tey fast ganz zu. Die Sexszene war wirklich in Ordnung. Ich finde sie einfach passend und nicht übertrieben oder auf Teufel komm raus. Es passt einfach und zeigt - wie du selber schon so schön gesagt hast^^ - die Beziehung und Emotionen der Charakter zueinander. Und ehrlich gesagt finde ich die betreffenden Stellen auch durchaus für P16 tragbar ;) Ich bin also auch für: änder nichts!
Abgesehen davon hab ich dein Profil schon länger gelesen und mich auch wirklich gefreut, da es wirklich wenig gute Geschichten gibt, die auch zu Ende bzw. weitergeführt werden. Ich freue mich total nur gibt es einen Haken: ich bin so ungeduldig :D
Achja, und ich hab mich sehr gefreut zu sehen, dass es in diesem Fandom auch Game of Thrones Leser/ Fans? gibt :D
Liebe Grüße (eine sehr aufgeregte ^^)
Thatgirl
08.07.2013 | 19:03 Uhr
Moin Lady Sonea!

Zuerst: Das hier ist kein qualifiziertes Review für das ganze Kapitel!
Du hast in deinem neuesten Kapitel am Schluss ja die Frage an deine Leser gestellt, wie diese es sehen, wie du es mit den Sexszenen zwischen Akkarin und Sonea handhaben solltest.
Nein, ich habe mir deine Kapitel noch nicht wirklich durchgelesen, daher auch noch kein Review dazu. Ich habe es mal kurz und grob überflogen und erst als ich am Ende auf deine Frage stieß, habe ich mir außer der Reihe die betreffenden Passagen etwas genauer angeschaut und auch nur diese um einen Eindruck dazu zu bekommen, wie du es darstellst und ob man das ändern sollte.
Ändere meiner bescheidenen Meinung nach...
NICHTS!

Das ist vollkommen in Ordnung und angemessen so, wie du es sowohl in Szene gesetzt als auch in der Text- bzw. Wortwahl dargestellt hast. Ich sehe da keinerlei Bedarf an der Altersempfehlung etwas zu verändern. Deine Wortwahl ist detailreich genug um ein schönes und klares Bild zu vermitteln und gleichzeitig auch züchtig genug um frei von Gefühlverletzungen und Anstößigkeiten zu sein. Ich denke, da kriegt die Jugend heutzutage im vollkommen freiverkäuflichen Handel, Fernsehen und Internet wesentlich unsensibleres Material geboten.
Ich kann dir aus dem Stehgreif mindestens drei Bücher (der Deklaration nach alles ganz gewöhnliche jugendfreie Fantasyromane) nennen, die du in jeder X-beliebigen Buchhandlung bekommst und bei denen die Autoren meinen, sie könnten fehlendes Können durch möglichst saftige Beschreibungen von Sexszenen ersetzen und es wäre ein guter Stil, wenn mindestens die Hälfte des Buches aus derartigem Text besteht.
Also da lass dir mal keine grauen Haare wachsen, was du schreibst ist wie gesagt vollkommen in Ordnung so. Bleib bei diesem Stil und alles ist in bester Ordnung. Auf keinen Fall solltest du meiner Meinung nach, derartige Szenen rausnehmen, denn dann würden meiner Meinung nach zum einen seltsam abstruse Brüche entstehen - als wolltest du deinen Protagonisten ihr Glück verweigern - zum anderen würden durchaus einige sehr amüsante und auch durchaus gefühlvolle Redensweisen und Dialoge der beiden, die daneben durchaus auch die Handlung mittragen, verloren gehen. Immerhin lässt du Sonea und Akkarin aufgrund der Tatsache, dass sie ihre Beziehung im Verborgenen führen müssen, nur diese kleinen Momente privater Zweisamkeit, nimmst du diese Teile raus, würden Szenen fehlen, in denen du deinen Lesern Einblick in das Leben der beiden außerhalb ihrer Tarnung als Mentor und Novizin geben kannst. Dann hätten die beiden auch gar nicht erst zusammenfinden brauchen.

Des Weiteren will ich noch etwas zu deinem Profil anmerken (Ja, auch da hab ich mal reingeschaut). Du hast da in Aussicht gestellt, dass du wohl insgesamt drei Teile schreiben willst, aber den zweiten Teil aus mir zumindest noch nicht nachvollziehbaren Gründen nicht veröffentlichen willst - ich zitiere:
"Auf Grund des prekären Inhalts bin ich jedoch nicht sicher, ob ich ihn überhaupt posten werde oder direkt zum dritten Teil übergehen werde, wenn ich soweit bin."
Natürlich habe ich keinen Einblick in dein Werk, aber mit Berücksichtigung dessen, was ich bisher von dir gelesen habe kann ich an dieser Stelle nur sagen: "Lass das am besten mal deine Leser entscheiden, was prekär und was es nicht ist!" Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Autor selbst nicht objektiv über sein eigenes Werk urteilen kann. Wenn dein zweites Werk dem Stil folgt, den du bisher an denn Tag gelegt hast, dann sehe ich bis hierhin keinen Grund, warum du es nicht veröffentlichen und deine Leser an deiner tollen Phantasie teilhaben lassen solltest.

So, das war es erst mal von mir zu deiner Frage. Jetzt werde ich mich wieder an Kapitel 2 machen!

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 08.07.2013 | 20:49 Uhr
Hallo Keylu-tey,

ich sehe schon, dieses Thema hat durchaus Potential zu polarisieren. Ich bin bereits ein wenig bei dem Review von Luftschloss darauf eingegangen, falls du dir das durchlesen möchtest.

Es ist toll, dass du dir die betreffenden Szenen zu Gemüte geführt hast, obwohl du die übrigen Kapitel noch nicht gelesen hast, und mir nun deine Ansichten dazu schreibst. Danke dafür :)
Schreib mir deine Reviews einfach, wie du Zeit und Lust dazu hast. Ich erwarte in dieser Hinsicht weder von dir noch den anderen Lesern, regelmäßiges Feedback zu erhalten - am Anfang habe ich eigentlich überhaupt nicht mit großen Reaktionen gerechnet.

Kürzen und Zensieren würde ich eigentlich auch nur ungern, weil sich die Beziehungen zwischen den Charakteren ja auch auf der sexuellen Ebene entwickeln und sonst etwas fehlen würde. Und ich will mich auch nicht verbiegen, weil ich es nicht allen recht machen kann oder will. Mir ging es hier hauptsächlich darum, nicht gegen irgendwelche Jugendschutzrichtlinien zu verstoßen. Ich habe noch nie zuvor Fanfiction geschrieben und bin dementsprechend ein wenig unsicher, was ich anderen zumuten kann und was nicht. Und zudem habe ich wahrscheinlich ein verdrehtes Bild davon, was 16jährige heutzutage alles gewöhnt sind und was nicht. Mit 12 habe ich bereits Erwachsenenromane gelesen und bin daher auch schon etwas abgehärtet und alles andere als objektiv. Die Bücher, die ich sonst so lese, sind auch eher wenig beschönigend (wie Game of Thrones z.B.)

Du hast übrigens ganz richtig gelesen: "Die Bürde der schwarzen Magier" ist eine Trilogie, dessen 3. Teil ich aktuell schreibe. Inzwischen schreibe ich schon seit 4 Jahren an dieser Reihe, "Der Spion" ist auch inzwischen seit 2 Jahren fertig und ich habe in der Zwischenzeit nur daran korrigiert und Sachen ergänzt, die mir beim Schreiben der beiden anderen Teile eingefallen sind. Denn alle 3 Teile nehmen zwischendurch auch Bezug aufeinander. Und ja, ich bin unsicher, was den 2. Teil angeht, aber bis dahin muss ich noch 51 Kapitel und einen Prolog posten. Und dann werde ich ja sehen, was meine Leser dazu meinen. Falls du mit mir darüber diskutieren willst, dann aber bitte lieber per Mail ;)


Dann mal viel Spaß mit Kapitel 2 und liebe Grüße,
Lady Sonea
Luftschloss (anonymer Benutzer)
08.07.2013 | 14:13 Uhr
Hallo werte Lady Sonea!

Zu erst mal möchte ich dir danken!
Danken dafür, dass du diese grandiose Geschichte mit uns teilst. Ich bin hemmungsloser DGDSM- Fan und habe die Trilogie bereits schon mindestens fünf mal gelesen, weil sie mich einfach immer wieder mitreißt. Und jedes Mal habe ich mir einen Alternativen Schluß gewünscht. Daher: DANKE!

Ich schätze deinen Schreibstil sehr. Man merkt gleich, dass du viel Zeit investiert hast und auf Hintergrundwissen zurückgreifst. Es war reiner Zufall, dass mich grade wieder das Fieber der Trilogie gepackt hat und ich einfach mal sehen wollte, ob irgend jemand eine schöne FF geschrieben hat, um mir das tatsächliche Ende der Originalbücher etwas zu erleichtern. *lächel*
Nun ich will ehrlich sein: die Bezeichnung 'schöne FF' trifft es für deine Geschichte nicht im Mindesten! Da müssen schon Worte her wie: Packend, Mitreißend, Grandios, Fabelhaft und einiges mehr - aber ich schweife aus - *zwinker*
Ach, deine Geschichte ist aber auch genial!!! Absolut autentisch und an den Büchern orientiert realistisch! Super!!!
Also bitte... bitte, bitte, bitte schreib weiter. Ich habe es wirklich fertig gebracht deine bereits veröffentlichten Kapitel in einem Wutsch zu lesen. Daher fiebere ich schon ganz gespannt den nächsten entgegen.
Allerdings habe ich hier noch eine klitze- kleine Anmerkung und ich hoffe sehr, dass du mir meine bescheidene Meinung nicht Übel nimmst.
Irgendwie finde ich ''deine'' Sonea fast schon etwas zuuuu unterwürfug Akkarin gegenüber. Ich hatte in den Büchern immer den Eindruck, dass sie sich zwar aus Ehrfurcht, Respekt und schlussendlich dann auch aus Liebe seinen Anweisungen beugt, aber dennoch ihren eigenen Kopf hat und diesen auch zeigt. In deiner Geschichte - verzeih' mir diesen Ausdruck - hatte ich das Gefühl sie sei ihm fast ''hörig''. Es mag zwar, zugegeben, einen gewissen Reiz in der Beziehung haben. Allerdings hast du mir da fast ein bisschen meine Illusionen genommen, dass Sonea ihm die Stirn bietet. Und das in ''allen'' Situationen. *zwinker*
Was deine Abschluss- Bemerkung im jüngsten Kapitel für die intimen Szenen angeht, so finde ich, ist weniger mehr. Wie gesagt es ist meine perönliche Meinung, aber mit dem ständigen Gedanken Soneas, unanständig zu sein, hatte ich fast den Eindruck es geht hier um SM. Allerdings erzählt die Geschichte von einem sehr konservativem Kyralia, sodass das Wörtchen unanständig fast alles heißen könnte. Daher weiß ich erhlich gesagt damit auch nicht wirklich was anzufangen.
Außerdem werde ich in deiner Geschichte das Gefühl nicht los, dass hinter Soneas Gemütszustand und Stimmungsschwankungen noch etwas anderes steckt *breites grinsen*
Es wäre allerdings schade, wenn sich diesbezüglich da jetzt schon etwas anbahnen würde, da die Beiden ja noch gar keine Zeit hatten, ihre Beziehung zu ''leben''.
Wie geasgt, ich bin schon mehr als nur gespannt! Vielleicht kriege ich ja auch eine kurze Antwort von dir. Würde mich sehr freuen. *schüchtern lächel*

Alles zusammen gefasst kann ich behaupten: Du hast eine getreue Leserin gewonnen, welche sich absolut mit deiner Geschichte identifizieren kann und sie bereits nach den wenigen Kapiteln schon jetzt liebt!
Respekt vor dir und deiner Idee! *Hut zieh' und sich vor dir verbeug'*

Gaaaaaaaaaaaaaanz liebe Grüße - und noch mehr - *grins*
deine, ab jetzt, Stammleserin
Luftschloss

Antwort von Lady Sonea am 08.07.2013 | 20:00 Uhr
Hallo Luftschloss,


vielen Dank für deine ehrliche Meinung :) Reaktionen in dieser Art hatte ich schon befürchtet und es ist gut das zu wissen, wie andere darüber denken.

Zunächst einmal: Das hier wird kein 50 Shades of Grey oder so. Wer gewisse Praktiken in meine Geschichte hineininterpretieren will, kann das gerne tun, da bin ich unempfindlich. Aber so hart hatte ich das eigentlich nicht beabsichtigt.

Was da genau zwischen Akkarin und Sonea abläuft überlasse ich lieber der Phantasie der Leser, weil ich wie du auch finde, dass weniger mehr ist. Ich fände es nur irgendwie seltsam, wenn Akkarin im Bett plötzlich ganz "langweilig" ist, weil das überhaupt nicht zu seinem übrigen Charakter passen würde ;) Man muss jedoch bedenken, dass Akkarin fünf Jahre in Sachaka war und da möglicherweise Dinge zu sehen bekommen hat, die jeden Kyralier schockieren würden. Dadurch hat er eine ganz andere Ausgangsgrundlage als der durchschnittliche Kyralier ist. Zudem ist Sonea in dieser Hinsicht noch völlig naiv, weil sie noch nie eine Beziehung hatte. Von daher findet sie wahrscheinlich so ziemlich alles "unanständig" und ist nach ihrer ersten Nacht in der Arran-Residenz auch ein wenig überfordert.

Es ist völlig richtig, Sonea beugt sich ihm, weil sie ihn respektiert und liebt und irgendwie auch noch ab und zu fürchtet. Und weil sie ihm absolut vertraut. Ohne ihn würde sie sich unter den anderen Magiern völlig verloren fühlen, weswegen sie insbesondere im ersten Kapitel noch so unausgeglichen ist. Ihr Gefühlscocktail hat für sie jedoch auch einen gewissen Reiz und es ist richtig, dass Akkarin das in gewissen Situationen ausnutzt. Allerdings würde er sie niemals ausnutzen, respektlos behandeln oder kontrollieren, weil er ziemlich genau weiß, dass er sie dann verliert. Denn Sonea ist inzwischen darüber hinweg, sich alles von ihm gefallen zu lassen und zeigt auch deutlich, wenn ihr etwas nicht passt, wie z.B. in Kapitel 3. Diese Eigenheit wird sie wahrscheinlich nie ganz ablegen, weil sie auch ein sehr sturer Mensch ist. Wenn sie sich ihm unterordnet, dann aus freiem Willen und in gewissen Situationen auch weil es ihr gefällt. Insofern kann ich dich beruhigen, dass sie ihm niemals "hörig" sein wird. Am Ende von Kapitel 4 deute ich ja auch an, dass sie zumindest versuchen will ihm die Stirn zu bieten, was aber ganz klar auch eine Provokation ihrerseits ist. Ich würde mal sagen, dass sie dort beginnt, sein "Spiel" mitzuspielen.

Akkarin und Sonea sind zwei sehr gegensätzliche Charaktere, weswegen sie immer mal Reibungspunkte haben werden, bei denen es wirklich kracht. Zugleich ist es aber auch genaus das, weswegen sie so wunderbar harmonieren. In den Büchern fängt ihre Beziehung gerade erst an und ich finde gerade das bietet viel Interpretationsfreiraum, den ich zugegebenermaßen ein wenig eigenwillig für mich auslege.

Zu Soneas Stimmungsschwankungen während der ersten Kapitel kann ich jedoch ohne zu spoilern sagen, dass sie dort einfach noch sehr traumatisiert ist. Zu Beginn kommen Unsicherheit bezüglich den Absichten der Gilde und ihrer Beziehung hinzu. Hätte das noch einen biologischen Hintergrund, hätten wir das bei ihrem Gespräch mit Lady Vinara erfahren. Im Übrigen finde ich auch, dass es dazu in dieser Beziehung noch viel zu früh ist.



Ich hoffe, ich habe deine Illusionen nicht allzu sehr zerstört und dass meine Antwort dich ein wenig beruhigt. Wenn du magst, kannst du mir gerne ein kurzes Feedback geben :)

LG
Lady Sonea
Ive (anonymer Benutzer)
08.07.2013 | 10:17 Uhr
Heyyy :)

Das Kapitel hat mir echt gut gefallen!
Mir gefallen die Längen deiner einzelnen Kapitelns, sowie dein Schreibstil...
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel und hoffe, dass du so weiter machen wirst ;)

LG Ive
Ella (anonymer Benutzer)
07.07.2013 | 19:05 Uhr
Hallo!
Deine Geschichte gefällt mir gut. Sie ist wohlüberlegt und man merkt Du hast Dich mit den Charakteren auseinandergesetzt.
Der Anfang ist echt Super, bin gespannt ob Du dieses hohe Niveau weiter halten kannst. Spannung auf alle Fälle garantiert oder? :-)
Lass Dir aber nicht zu lange Zeit bitte :-)
LG Ella

Antwort von Lady Sonea am 07.07.2013 | 21:32 Uhr
Hallo Ella und Thatgirl (es ist doch hoffentlich ok, dass ich direkt euch beiden schreibe, da eure Posts sich so ähneln?),

ihr habt Glück, Kapitel 4 ist gerade online gegangen ;) Die Beurteilung meines schriftstellerischen Niveaus überlasse ich lieber meinen Lesern. Ich kann nur so viel sagen, dass mein Schreibstil mehr oder weniger konstant ist und Rechtschreibung und Grammatik meinem Duden-Rechtschreib-Programm zu verdanken sind, durch das ich viel über die deutsche Rechtschreibung gelernt habe, was ich nach meiner Schulzeit verdrängt habe.

Spannend bleibt es, zumindest aus meiner Sicht ...

Viel Spaß weiterhin mit der Story,

LG
Sonea


Noch ein Nachtrag zu Menora, weil ich meine Antwort von heute morgen nicht mehr editieren kann: Ich habe mir deine Frage bezüglich der Blutringe noch einmal durch den Kopf gehen lassen und in Kapitel 1 in Soneas Szene einen kleinen Nachtrag diesbezüglich gemacht, damit keine weiteren Verwirrungen aufkommen. Irgendwie war das in meinem Kopf die ganze Zeit über so klar, dass ich keinen Anlass dazu hatte, es aufzuschreiben.
Thatgirl (anonymer Benutzer)
07.07.2013 | 12:09 Uhr
Hallo Lady Sonea!
Wow, ich bin echt beeindruckt und liebe deine Geschichte! Sie ist super geschrieben, keine Rechtschreibfehler o.ä. und spannend. Abgesehen davon hast du dich wirklich mit den Charakteren befasst und ich finde sie sind sich selbst sehr ähnlich! Und auch sonst ist alles wirklich toll! Ganz großes Lob und ich hoffe wir kriegen heute noch ein neues Kapitel! Bitte :) ;)
Liebe Grüße Tg
07.07.2013 | 10:47 Uhr
Hi!
Ich wollte bloß mal so fragen, warum fassen die Beiden sich immer an?
Warum nehmen sie nich ihre Blutringe?
LG
Menora

Antwort von Lady Sonea am 07.07.2013 | 11:23 Uhr
Hallo Menora,


das ist ein guter Einwand, danke dass du das fragst!

Blutringe sind schwarzmagische Artefakte und liefern einem einen permanenten Einblick in das Seelenleben des anderen. In einer Beziehung sollte es mehr um Vertrauen als Kontrolle gehen. In Buch 3 haben Akkarin und Sonea sich die Ringe nur gemacht, um während der Schlacht zu kommunizieren und selbst da hat Akkarin seinen Ring zunächst nicht getragen. Besonders wenn man einander so nahe ist, wie die beiden, ist das auch sehr gefährlich, weil man auch Dinge über den anderen erfährt, die man vielleicht nicht wissen will. Insbesondere Akkarin ist ein sehr verschlossener Charakter und zieht es daher vor, nicht zu viel von sich preiszugeben. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass ihm so viel Offenheit schwerfällt, nachdem Dakova fünf Jahre lang jeden Tag seine Gedanken gelesen hat.

Ein anderer Grund ist, dass die anderen Magier inzwischen wissen, was Blutringe sind. Es wäre nicht sehr geschickt, wenn die beiden damit rumlaufen, während die anderen Magier ihnen mit Furcht und Misstrauen begegnen. Für eine Wiederaufnahme in die Gilde und die Akzeptanz der anderen wäre das nicht sehr förderlich. Davon abgesehen befinden sich die Ringe wie die übrigen Besitztümer der beiden im Besitz der Gilde, bis Akkarin alles in Kapitel 3 zurückfordert.


Ich hoffe, das konnte deine Frage beantworten!

LG
Sonea
06.07.2013 | 11:35 Uhr
Moin Lady Sonea!
So, jetzt hab ich mir mal das zweite Kapitel durchgelesen!

Fürs Protokoll: Ich bin offiziell beeindruckt!

Was du da aus der Feder bzw. Tastatur sprengt bereits im ersten Kapitel eindeutig jeden Rahmen an Qualität in Sachen FanFiction zu DGDSM.
Es gibt zwar bereits einige sehr gute Geschichten in diesem Fandom, aber was du da bisher auffährst ist meiner bescheidenen Meinung nach unerreicht.
Du schreibst mit einer ungeheuren Liebe zu Details und Feinarbeit, dass du die Charaktere und die jeweilige Situation so gut mit Leben und Farbe erfüllst, dass man sich das ganze Geschehen wunderbar vor Auge führen kann.
Nicht nur, dass du sowohl Sonea und Rothens Gefühlwelt (speziell Rothens Überlegungen dazu gefielen mir) im ersten Abschnitt so klar zeichnest, nein, auch das Detail um Tania und ihre Reaktion auf Sonea hast du sehr schön eingebracht. Gefällt mir ganz besonders weil Tania zum einen on Canon her durchaus eine zwar kleine, aber doch immer wieder wichtige Rolle spielt, was du sehr gut umgesetzt hast, als auch, dass du sie überhaupt eingeflochten und ihre einen Auftritt gegeben hast. Denn oft wird sie, im Gegensatz Takan on den meisten Autoren ignoriert, was ich durchaus schade finde. Sie gehört für mich zu diesen Nebencharakteren, die zwar nur selten auftreten, dafür aber dann stets ein wichtiger Teil des ganzen sind. Sehr gut beachtet.

Im zweiten Abschnitt finde ich dein Eingehen auf Dannyel ebenfalls sehr gut gezeichnet. Das er sich in Imardin nicht mehr heimisch fühlt finde ich ein sehr gute Idee. Es passt für mein Empfinden sehr gut ins Bild, dass er nicht nur um seine Natur ausleben zu können, seiner Heimatstadt den Rücken kehren will, sondern, dass du das auch sehr gut begründest und ihn unfangreiche Überlegungen dazu anstellen lässt, so dass sich für den Leser erst Stück für Stück ein Bild seiner Motivation ergibt.
Auch das folgende Gespräch mit Osen, Balkan und Kito gefiel sehr gut, weil du weiterhin deinem stil treu bleibst und die Katze nur langsam aus dem Sack lässt. Man kann richtig schön mit Dannyel mitbangen und sich die schrecklichsten Bilder ausmalen, bis du Osen die erlösenden Worte sprechen lässt. Herrlich, wie du da einen auf die Folter spannst. Über Dannyels Gedanken zum Hohen Lord musste ich ja dann doch lachen, dass war echt gut nachvollziehbar. Balkan als Hoher Lord ist wirklich eine amüsante Vorstellung und dann auch noch in Verbindung mit den weißen Roben. Ich bin mal gespannt, wie sich das weiterentwickelt, aber ich denke mal nicht, dass du vorhaben solltest, Akkarin wieder in dieses Amt einzubinden. Das wäre auch meiner Meinung nach nicht ratsam. Dafür ist sein Vergehen einfach zu schwer, auch wenn er und Sonea Kyralia mehr oder weniger im Alleingang gerettet haben. Allerdings kann ich mit auch nicht vorstellen, dass du das vorhaben solltest, da es nicht zu der Liebe und Begeisterung, mit der du diese Geschichte verfolgst, passen würde. Es wäre dir nicht würdig.

Der dritte Abschnitt war dann eigentlich nicht wirklich unerwartet, immerhin arbeitete die ganze Situation ja darauf hin, dass jetzt dazu kommen würde, aber wie du es umgesetzt hast, dass hat dann doch für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Die Vorstellung, dass diese beiden Wachen Akkarin und Sonea so sehr fürchten, war wirklich amüsant. Vor allem Akkarins Kommentar dazu. Herrlich! Das Gespräch der beiden fand ich sehr gut entwickelt wenn auch die Gefühle der beiden etwas hinter meinen Erwartungen zurückblieben. Ingesamt betrachtet ist das aber eigentlich ganz gut so, da du den beiden zum einen ja nur eine sehr kurze Zeitspanne gelassen hast um alleine zusammen zu sein, zum anderen ist es gut, da ich mal aus den verschieden Wortlauten und Andeutungen schließe, dass da noch das eine oder andere zu kommen wird. Und schließlich wäre ein totaler Gefühlsüberschwang der beiden an dieser Stelle im Anbetracht dessen, was du zuvor geschrieben hast kitschig und unglaubwürdig, also muss man wirklich sagen, es ist gut so, wie es ist.
Gefallen hat mir, wie du die Charaktereigenschaften von Akkarin und Sonea ausgearbeitet hast, besonders Akkarin. Beide wirken sehr glaubwürdig und besonders Akkarin relativ verschlossenes Wesen und seinen Hang dazu die Kontrolle über eine Situation zu haben hast du sehr gut in Szene gesetzt. Bin mal gespannt, was der Kerl da ausknobeln wird um seine Beziehung zu Sonea im Verborgenen zu halten. Ich glaub, das wird noch für Konflikte sorgen.
Das Gespräch Soneas mit Lady Vinara fand ich sowohl amüsant als auch nötig. Es passte sehr gut als Abschluss dieses Abschnitts. Die Vorstellung, wie es der guten Sonea dabei ergangen sein muss, du stellst es ja im vierten Abschnitt durch dar, war ziemlich amüsant.

Auch der vierte Abschnitt war ausgezeichnet. Die kleinen Details waren es wieder, die mich an deiner Schreibweise so faszinieren. Zum Beispiel die Reaktion der beiden Heiler auf Soneas Gefühlsausbruch. Ein schönes Detail, dass wieder einmal mehr Farbe und Lebendigkeit in die Handlung bringt und dem Text mehr Struktur verleiht.
Also die Sache mit der Arran-Residenz, also da hast du Sonea ja echt ganz schön auf der Leitung sitzen lassen. Was Rothen damit bezweckt, als er ihr das Gebäude zeigt und ihr die Geschichte um Lord Iven erzählt dürfte ja wohl klar sein und trotzdem blickt Sonea nicht durch, dass Rothen nicht nur mit dem Zaunpfahl sondern schon mit einem ganzen Baum winkt. Ich rate mal, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der alte Alchemist mit der Nummer bezwecken will, Sonea dieses Haus schmackhaft zu machen um es mit Akkarin zu bewohnen. Würde mich wundern, wenn es anders kommen würde!
Rothen’s selbstkritischer Kommentar über seine Fitness gefiel mir. Macht ihn einmal mehr wirklich sympathisch.

Vom schriebtechnischen Standpunkt her hast du ein einwandfreies Werk abgeliefert. Sowohl deine Grammatik wie auch deine Wortwahl waren sehr schön und abwechslungsreich, so dass der Text, dem du auch eine sehr gute Struktur verliehen hast, angenehm und flüssig zu lesen war.

Meine Glückwunsch übrigens, Lady Sonea, du hast mich dazu gebracht, mich beim Review-Schreiben wieder einmal zu vergessen. Das gelingt nur wenigen Autoren und nur dann, wenn mir ihre Geschichten ganz besonders zusagen. Deine Geschichte tut es und ich werde sie weiterverfolgen. Sei gewarnt, ich werde deine zukünftigen Kapitel an diesem hier messen und du hast dir die Meßlatte ganz schön hoch gelegt – ich kann ein sehr anspruchsvoller Reviewer sein. Bin wirklich gespannt, ob du halten wirst, was du bisher mit deiner Arbeit versprochen hast. Auf jeden Fall freue ich mich darauf, das nächste Kapitel zu lesen.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 07.07.2013 | 10:52 Uhr
(so, nachdem ich durch sinnloses Klicken auf den beiden Antwort-Buttons endlich mitbekommen habe, dass man Reviews auch direkt beantworten kann, damit alle etwas davon haben ... *Ironie off*)


Hallo Keylu-tey,


und wieder einmal muss ich sagen: You made my day! :)

Fürs Protokoll: Ich bin offiziell beeindruckt, dass du mir ein so ausführliches Review geschrieben hast! Das muss ich jetzt erstmal sacken lassen.

Dass die Detailverliebtheit, mit der ich schreibe, um den einzelnen Charakteren und Szenen Leben einzuhauchen auf so viel Begeisterung stößt, hätte ich nicht gedacht. Meine Befürchtungen gingen eher in die Richtung, dass dies den Lesern zu langatmig ist, weil nicht gleich vom ersten Kapitel an Action kommt. Aber hey, ich schreibe das, was ich selbst gerne als Fortsetzung gelesen hätte und zusammen mit meinen hohen Ansprüchen an mich selbst, ist daraus eine Geschichte in Roman-Form geworden (weswegen die Kapitel auch alle etwas länger sind).

Um ehrlich zu sein, habe ich noch nie eine andere Geschichte in diesem Fandom gelesen. Deswegen weiß ich nicht, was andere Autoren da so schreiben. Das hat ganz einfach den Grund, dass ich mich nicht von den Ideen anderer beeinflussen lassen will. Aber ich finde es schade, wenn Nebencharaktere wie Tania da oft ignoriert werden, weil sie doch irgendwie dazu gehört. Ich denke da an so gewisse Dialoge zwischen ihr und Rothen in den Büchern, wo er nur durch sie erfährt, wie es Sonea als Akkarins Novizin ergeht etc ...

Du hast recht, Balkan als Hoher Lord in weißen Roben ist wirklich lustig. Als ich das in den Büchern gelesen habe, dachte ich nur: wtf? Und ich muss gestehen, es macht mir Spaß, mich hin und wieder ein wenig darüber lustig zu machen. Für mich kann es eigentlich nur einen geben, der des Anführers der Magiergilde würdig ist. Und genau da liegt das Problem. Akkarin nach seiner Genesung wieder in die Gilde aufzunehmen und zum Hohen Lord zu ernennen, wäre irgendwie viel zu einfach und würde nicht in die Geschichte passen. Wenn er das jemals wieder sein soll, dann müsste dem eine lange Entwicklung vorangehen, in der sich die Gilde verändert und weswegen sie sich dazu entscheiden sollte. Anders sehe ich da keine Chance.

Ich persönlich finde den 3. Abschnitt von Kapitel 1 eher etwas kitschig und es brauchte mehrere Durchgänge, die Szene zu "entkitschen". Akkarin und Sonea sind beide keine emotionalen Charaktere, wenn auch sie ab und an ihre Momente haben, in denen etwas bei ihnen durchgeht. Er ist die meiste Zeit über kühl und distanziert und sie habe ich bis jetzt auch nicht als romantisch erfahren. Das klassische Liebesgeflüster, wie man es in Romanzen findet, würde meiner Meinung nach einfach nicht zu den beiden passen.


Ich bin gespannt, wie du die nächsten Kapitel finden wirst. Manches wird sicher absehbar sein, anderes wird womöglich eher für Überraschung sorgen. Da ein so kritischer Leser zu sein scheinst, warte ich schon mit Spannung darauf, wann du die ersten Schwächen in der Geschichte finden wirst. Auch wenn ich mich ein wenig davor fürchte, hoffe ich auch, dass mir das hilft, meine Geschichte zu verbessern. Denn ich selbst stecke da inzwischen selbst so tief drin, dass mir Merkwürdigkeiten nur auffallen, wenn ich die Story einige Monate nicht gelesen habe. Insofern bin ich für Verbesserungsvorschläge und Anregungen immer offen :)


LG
Sonea
Ive (anonymer Benutzer)
05.07.2013 | 12:32 Uhr
Hey :)

Ich habe gerade deine Geschichte gefunden und bis jetzt ist sie echt Klasse. Du beschreibst die Gefühle sehr gut, hast einen besonderen Schreibstil und bringst viel neues rein.
Ich fand besonders das letzte Kapitel sehr gut, als Sonea so unsicher bezüglich Akkarin war. Doch wie er ihr zeigte, wie sehr er sie liebte...einfach toll geschrieben.
Ich freue mich schon darauf, mehr von dir lesen zu können :)

LG Ive
04.07.2013 | 23:03 Uhr
Moin Lady Sonea!
Holla, als das was du da geschrieben hast ist sehr, sehr gut!
die Art und weise und der enorme Reichtum an Details mit dem du Sonea Akkarin wieder ins Leben zurück bringen läßt gefällt mir ganz ausgezeichnet. Vor allem, weil du die Wiederbelebung sehr authentisch und auch von vielen Schwierigkeiten behaftet gestaltet hast, die zum einen Teil vollkommen real und logisch sind, wie sie auch bei einer "echten" Reanimation vorkämen, zum anderen aber auch, wie du die magischen Probleme ebenfalls perfekt nachvollziehbar eingearbeitet hast. Sonea wirkt völlig glaubwürdig bei dem, was du sie tun lässt. Ihr Tun zeugt glasklar von Überlegung und Arbeit und nicht, wie in vielen Geschcihten, in denen Sie ihren Geliebten zurückholt, nur von einer eher obskuren magischen Anwednung die Rede ist. Wirklich erstklassige Arbeit.
Ich bin gespannt, wie du das weiterschreiben wirst!

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!
Plurb (anonymer Benutzer)
02.07.2013 | 20:00 Uhr
Mal eine andere Wendung und Art der Rettung Akkarin's.

Hoffe das hier noch weitere Kappi's folgen :-)

Antwort von Lady Sonea am 03.07.2013 | 07:47 Uhr
Hallo Blechtante,

hab mich bei seiner Rettung eigentlich nur der Mittel bedient, die mir die Vorlage liefert. Also Heilkunst, schwarze Magie etc.

Und ja, es werden noch weitere Kapitel folgen ;)

LG
Sonea
LordSpock (anonymer Benutzer)
28.06.2013 | 08:46 Uhr
Die Geschichte fängt erstmal gut an :D
Also ich denke da kann man noch viel drauß machen.
Ich fand das sehr schön, dass du die Wiederbelebung nicht auf mysteriöse Kräfte aus Soneas innern geschoben hast, sondern auf Soneas Ideenreichtum :D
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"Alles war still. Sonea starrte auf die drei Leichen, die vor der Universität lagen. Eine Woge der Erschöpfung brach über sie herein. Sie verspürte keinen Triumph. Keine Freude. Nur Leere.

Sie wandte sich zu Akkarin.

Ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel. Seine Augen waren offen, doch auf irgendetwas hinter ihr gerichtet. Als sie sich bewegte, lösten seine Hände sich von ihren Handgelenken und fielen herab.

„Nein“, flüsterte sie. „Akkarin.“

Sie griff nach seinen Händen und sandte ihren Geist in seinen Körper. Nichts. Nicht einmal der kleinste Lebensfunke."

Er hatte ihr zu viel gegeben.

Er hatte ihr alles gegeben.
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Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich glaube das die Stelle doch aus "Die Meisterin" ist. Ich weiß eben nicht, ob man das markieren muss, weil es vieleicht sonst als Rechtsverletzung angesehen wird
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Ich hoffe du schreibst bald ein neues Kapitel
Wehe du schreibst noch 10 Kapitel in denen Akkarin im Koma liegt oder so *spielerisch mit dem Fingerzeig*

Super Geschichte, mach weiter so und

LG Spock
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