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Autor: Lady Sonea
Reviews 351 bis 375 (von 418 insgesamt):
18.09.2013 | 18:43 Uhr
Hey Lady Sonea :)

Dein aktuelles Kapitel hat mich wieder extrem begeistert :D
Dass Trassia Sonea nicht böse ist, zeigt dass sie eine wirklich gute Freundin ist für Sonea. Und auch als sie erfahren hat dass sogar Regin es schon wusste.

Das aufeinandertreffen von Akkarin und Sonea im Garten vor der Arena gefällt mir sehr gut. Und auch die Regin und Sonea Szene in der Arena passt perfekt. Es zeigt dass Regin und Sonea zwar Freunde sind aber trotzdem sich noch gegeneinander aufhetzen.
Und dann Akkarins frage was sie heute machen wolle und ihr geflirte :D

Der Dorrien Handlungsstrang bereitet uns ja auf eine spannende Jagd vor und ich bin gespannt wie sich die Lage in der Nähe des Stahlgurtgebirges weiterentwickelt :)

Akkarin spaziert seelenruhig mit Sonea an der Hand Richtung Gilde, während einige der höheren Magier ein bisschen wütend auf ihn sind und natürlich nützt er diese Situation gleich aus um die Beziehung zu offenbaren. Genialer Schachzug von ihm :D
Dass Garrels Intrige aufgeflogen ist geschieht im nur Recht, er hätte ja auch wissen sollen dass man sich nicht mit Akkarin anlegen sollte!
Balkan bleibt nichts anderes übrig als es zu akzeptieren wenn ja sogar Merin seine Erlaubnis gegeben hat.
Was mich aber Wunder nehmen würde wieso sagt Osen "Pass auf dich auf?" Weil er Akkarin so misstraut? Kann mir da gerade keinen Reim zu machen :)

Rothens Reaktion fand ich toll, er freut sich wirklich für sie. Und auch den nächsten Abschnitt aus Rothens Sicht zu lesen finde ich sehr gut, da man auch merkt dass seine Abneigung Akkarin gegenüber nicht mehr so ist wie nach der Verbannung als er von der Beziehung erfahren hat.
Darren und Kayan sind ja auch super, ich mag die zwei :)

Ich bin der selben Meinung wie Sonea, Akkarin wäre viel besser wieder auf der Position des Hohen Lords. Und es wäre wirklich eine Art Abschreckung wenn der Hohe Lord ein Schwarzer Magier wäre.
Aber ich bezweifle dass die Gilde Akkarin die Führung überlassen würde.

Mich als Akkarin Fan würde es allerdings sehr freuen ihn wieder auf der Position des Hohen Lords zu sehen :D

Vielen Dank für das lange Kapitel und es macht riesige Freude deine Geschichte zu lesen :D
Freue mich schon auf nächsten Dienstag (Möchtest du diese Woche nicht eine Ausnahme machen und noch ein zweiten online stellen? Würde bestimmt viele freuen =D) Am besten du siehst diese Bemerkung als Kompliment an, denn deine Story macht echt süchtig! =P

Liebe Grüsse

Milano

Antwort von Lady Sonea am 18.09.2013 | 20:01 Uhr
Hallo Milano,


vielen lieben Dank für dein Review! Das mit dem zwei Kapitel pro Woche nehme ich jetzt einfach mal als Kompliment und hinterfrage das nicht weiter XD Sicher würde das noch andere freuen, aber ich bin da leider nicht bestechlich und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Bei einem Kapitel pro Woche habe ich schon kaum Zeit zum Weiterschreiben des aktuellen Teils meiner Story, weil es mehr Zeit erfordert, als ein Kapitel vorzubereiten und hochzuladen, wenn ich auf meine Leser eingehen will, was ich auch sehr wichtig finde. Aber vielleicht gibt's an Weihnachten oder so, mal zwei ;)

Trassia wäre eine ziemliche Zicke, wenn sie Sonea ihre Heimlichtuerei übelnehmen würde. Und wegen Regin kann sie eigentlich nicht böse sein, weil er es ja durch einen dummen Zufall erfahren hat. Sonea hätte ihm das niemals freiwillig erzählt! Zwischen den beiden wird wohl immer eine Art Hassliebe bestehen bleiben, weswegen sie sich auch hin und wieder angiften. Außerdem kann Regin nicht aus seiner Haut, er ist und bleibt ein kleines Ekelpaket :D

Osens Bemerkung brauchst du an dieser Stelle noch nicht verstehen, das wird im Laufe der Geschichte noch klar. Sicher ist hier jedoch, dass er Akkarin überhaupt nicht leiden kann, was ja aus der Trilogie schon bekannt ist. Und dass Rothen endlich einsieht, dass Akkarin der perfekte Mann für Sonea ist und ihr nicht schadet, wurde auch langsam Zeit. Nach der Sache mit Regin hätte er es ja lieber gesehen, würde Akkarin die Beziehung beenden, weil sie Sonea nur Ärger einbringt.

Was Akkarin als Hohen Lord angeht, da bin ich ganz bei dir. Es kann einfach nur einen geben! *seufz* Eine Abschreckung wäre es allemal, aber um das einzusehen, sind die Magier zu verbohrt und fürchten sich davor, ihn zu Macht gelangen zu lassen, obwohl ihnen inzwischen klar sein sollte, dass er schon längst wieder die Macht über sie hat :D
Die Gilde müsste jedoch schon sehr verzweifelt sein oder viel durchgemacht haben, um ihn wieder zu ihrem Anführer zu machen. Und dann wäre ja immer noch die Frage, ob er das will. Wahrscheinlich würde er das erstmal ablehnen und nur sein Pflichtgefühl würde ihn nachgeben lassen, könnte ich mir vorstellen.
Wie auch immer, in diesem Kapitel hat wirklich seine große Stunde geschlagen und er hat wieder einmal seine Genialität bewiesen, indem er das Durchsetzen von Davins Wetterprojekt, Garrels selbstverschuldete Bloßstellung und die Enthüllung seiner Beziehung mit Sonea perfekt aufeinander abgestimmt hat :D

Dorriens Jagd sollte (zumindest hoffe ich das) noch für einige Spannung sorgen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.09.2013 | 23:43 Uhr
Hey,
schön, dass wieder Dienstag ist;-)

Ich finde es gut, dass Trassia Sonea nicht böse ist, weil diese nichts von der Beziehung zu Akkarin erzählt hat. Sie ist eben eine echte Freundin... verständlich nur, dass sie zuerst schockiert war, als sie dachte Sonea hätte es Regin erzähltxDD.

Ha! Ich wusste, dass Bel Fiore es weiß! Sie ist eben eine weise Frau (oder einfach eine mit einer guten Beobachtungsgabe, wie sie selbst sagt;)) Und ich denke dass sie es für sich behält, trotzdem ist es verständlich, dass Dannyl über einen weiteren Mitwisser nicht erfreut ist....
Was hat es mit diesem Raum nur auf sich? Was steht in den Büchern, und was sind das alles für Gegenstände?

Und Regin unterstützt die Krieger im Kampf gegen Sonea und Akkarin:D. Schön, dass die beiden sich so angiften, während jede Menge Magier drum herum stehen. Und dass Regin das "für immer" nochmal zur sprache bringt ist ja auch klar, dass war aber in dem Moment auch passend;-). Wenn die Beziehung zwischen Akkarin und Sonea aufgedeckt ist, kann ich verstehen, dass sie sich während des Unterrichts weiter wie Mentor und Novizin verhalten.... aber siezen sie sich dann wirklich auch? Ich fänd es ziemlich komisch, wenn Sonea als seine Verlobte ihn mit Mylord, oder Ihr/ Euch anspricht... verhalten können sie sich ja auch so wie Novize und Mentor, ohne diese totale Förmlichkeit, oder?

So was ahnte ich ja schon... es sind nicht alle wieder zum vereinbarten Treffpunkt erschienen. Dorrien hat ja aber jetzt die Jagt eröffnet und die Männer davon überzeugt, dass nicht der "Sakan König" der Schuldige ist. Hoffen wir mal, dass keine weiteren Menschen mehr verschwinden. Neues erfahren wir wohl im nächsten Kapitel... scheint da dann nochmal richtig spannend zu werden, diese Szene war ja schon die gelungene Vorhut!

Ja, ja... Akkarin der Gelassene;) Ist ja klar, dass er fröhlich durch die Gegend wandert, am besten mit Sonea an der Hand, während die Hälfte der Gilde sich darüber aufregt, dass er es geschafft hat, das Wetterprojekt durchzusetzten;-))) Kein Wunder, dass die Höheren Magier und besonders Balkan so schlecht gelaunt waren;)
Und dann marschiert er Hand in Hand mit Sonea in den Abendsaal herrein! Hervorragend!! Und ich finde Balkan hat genau richtig reagiert. Als Hoher Lord hat er sozusagen die Pflicht dazu, ihnen im Namen der Gilde zu gratulieren, auch wenn er persönlich nichts von der Beziehung hält. Und dass Lady Vinara die Beziehung billigt hatte ich erwartet. Wenn das einer tut, dann sie. Sie hat ja doch ein großes Herz, auch wenn sie meist streng ist. Und jetzt weiß sie wenigstens, dass Akkarin Sonea zu nichts zwingt was sie nicht will:)

Akkarin gewinnt immer mehr Anhänger, doch er hat wohl vollkommen recht damit , dass es falsch wäre, als Schwarzmagier wieder Hoher Lord zu werden. Vielleicht sollte er mal mit Balkan darüber reden, dass er keinerlei Absicht hat, dessen Amt zu übernehmen;-)

Und wenn einer ja mal ein wirklich offenes Auge hat ist das Rothen! "Sie beide scheinen eine positive Wirkung aufeinander zu haben, dachte Rothen erleichtert. Irgendwie gelang es Sonea, Akkarin aus seiner Reserviertheit zu locken, was ihn menschlicher wirken ließ. Er hingegen war der Einzige, auf den Sonea wirklich hörte und von dem sie sich, wenn auch meist widerwillig, beschützen ließ."
Wenn er damit nicht mal recht hat xD

Das war echt mal wieder ein richtig langes Kapitel, und natürlich wie immer SUPER geschrieben!
Freu mich natürlich auf nächsten Dienstag, da hören wir wohl auch was neues von Cerry (vielleicht wird er ja gefragt ob er gerne Trauzeuge sein möchte ;P)

GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 18.09.2013 | 11:37 Uhr
Hallo Iris,

vielen lieben Dank für dein ausführliches Review! Freut mich, dass das Kapitel dir so gut gefallen hat :)

Trassia wäre wirklich keine gute Freundin oder einfach nur dumm, wenn sie Sonea wegen so etwas böse wäre. Als echte Freundin sollte sie natürlich Verständnis haben, es sei denn sie wäre der beleidigte Zickentyp. Dass Regin es weiß, war ja auch ein blöder Zufall, freiwillig hätte sie ihm nie im Leben davon erzählt. In diesem Kapitel benimmt er sich auch mal wieder ein kleines Ekelpaket, aber irgendwie brauchen er und Sonea diesen verbalen Schlagabtausch auch.

Natürlich ist Dannyl nicht allzu begeistert, wenn er und Tayend einen weiteren Mitwisser haben, aber er mit der Zeit wird er ganz froh darüber sein, denke ich, da ja sonst nur Irand und Mayrie davon wissen. Die beiden sind das Versteckspiel ja auch irgendwie leid und es ist auch immer wieder anstrengend, sich vor anderen zu verstellen. Bel Fiore könnte ihnen als Freundin vielleicht sogar helfen, sollten die beiden irgendwann einmal wegen ihrer Beziehung in Schwierigkeiten geraten.

Ja, wie verhält Sonea sich gegenüber Akkarin, wenn alle über ihre Beziehung bescheid wissen? Teilweise wird sie ihn wohl noch mit „Lord Akkarin“ ansprechen, weil sie beide einfach diese strikte Trennung brauchen. Aber sie wird ihn dabei eher selten noch „siezen“, höchstens in Situationen, wo sie ihm als sehr ehrfurchtgebietend empfindet. Teilweise nennt sie ihn aber auch so, um ihn aufzuziehen oder in gewissen anderen Situationen ;) Das ist so ein wenig, wie wenn Tayend zu Dannyl „Botschafter“ sagt. Ich mache das bewusst so, weil ich es irgendwie komisch fände, wenn da plötzlich irgendwelche albernen Kosenamen fielen - das überlasse ich anderen Charakteren. Naja, du wirst es ja lesen :)
In einer Situation wird Sonea jedoch immer förmlich sein: wenn sie mal wieder sauer auf Akkarin ist und er es in ihren Augen nicht verdient hat, etwas anderes als ihr Mentor zu sein :D

Dass der Sakan König nicht für das Verschwinden der Menschen verantwortlich ist, sollte inzwischen jedem klar sein ;) Und zumindest als Leser kann man auch daran zweifeln, ob es wirklich ein wildes Tier ist. Aber was Dorrien da jagt, ahnt er noch nicht im geringsten, ebenso wie dass er sich geradewegs in ein Abenteuer stürzen wird. Das sollte auf jeden Fall noch spannend werden (hoffe ich)...

Akkarin hatte in diesem Kapitel in so ziemlich jeder Hinsicht seinen großen Tag. Ich habe zwischenzeitlich schon überlegt, ob ich das Kapitel nicht ganz reißerisch „Showdown im Abendsaal“ nennen soll XD
Nach Garrels Aktion sollte Balkan eigentlich klar sein, dass Akkarin nicht auf seinen Posten aus ist, auch wenn dieser der einzig wahre Anführer der Gilde ist, wie wir ja alle wissen.
Denn seien wir mal ehrlich: Es kann doch nur einen geben, oder? ;)
Die andere Frage, die sich mir selbst immer wieder aufdrängt, ist, ob das wirklich so schlimm wäre, wenn ein schwarzer Magier die Gilde anführt. Die Sachakaner würden den Gildenmagiern dann sicher mehr Respekt entgegenbringen und fürchten, dass schwarze Magie dort bald offiziell zugelassen wird. Und die Gilde wäre dann dank ihres großen magischen Wissens überlegen. Strategisch gesehen wäre das meiner Meinung nach ziemlich klug, aber du weißt ja, wie die Gildenmagier sind ...

Spätestens hier ist Rothen jedenfalls überzeugt, dass Akkarin die beste Wahl für Sonea ist und damit wird er Akkarin auch nicht mehr so schnell verurteilen, wenn Sonea mal wieder in Schwierigkeiten geraten sollte. Aber auch den anderen vernunftbegabten Magiern so wie Lady Vinara sollte klar werden, dass diese Beziehung nicht den Weltuntergang bedeutet.

Im nächsten Kapitel (soviel kann ich schon verraten) werden einige Fragen beantwortet, aber sicher auch neue aufgeworfen ;)


Liebe Grüße und bis spätestens nächsten Dienstag,
Lady Sonea
Plurb (anonymer Benutzer)
17.09.2013 | 20:57 Uhr
Bin wieder mal begeistert :-)

Das u.a. Rothen sich freut über die Verlobung war ja vorher sehbar, mein innerer Schweinehund war aber von Garrels Enttarnung sehr begeistert.
Auf die Reaktion von Veila bin ich aber immer gespannt, denn an Sonea's Stelle hätte ich Veila nicht so angefahren. Ich hätte nach dem "Verlobungs-Outing" Veila wohl mal freundlich und höflich nach ihren Heiratsplänen gefragt ^^

Übrigens auch schön, das Dannyl und Tayend jemanden haben der ihre Liebe akzeptiert und deckt.

Antwort von Lady Sonea am 17.09.2013 | 21:46 Uhr
Hallo Blechtante,


stimmt, Rothens Reaktion hätte man eigentlich so erwarten können, auch wenn er es zwischenzeitlich für besser gefunden hätte, wenn Akkarin die Beziehung beendet. Und ja, Garrels Intrige ist endlich aufgedeckt worden :D
Veila nach ihren Heiratsplänen zu fragen, wäre sicher der diplomatischere Weg gewesen, da gebe ich dir völlig recht. Aber damit hat Sonea nicht viel am Hut. Sie ist halt jung und hin und wieder impulsiv ;)

Aber schön, dass dir das Kapitel gefallen hat :)

LG
Lady Sonea
15.09.2013 | 17:58 Uhr
WOW
Einfach nur Wow. Als ich auf deine FF gestoßen bin war ich zuerst misstrauisch, weil hier wirklich viele solcher Geschichten herumschwirren und ich schon von einigen sehr enttäuscht wurde, aber das hier ist einfach unglaublich. Seid Freitag hab ich fast ununterbrochen gelesen. Die Story ist einfach wahnsinnig spannend, nicht nur wegen der Handlung, sondern einfach insgesamt.

Zuerst muss ich anmerken, dass du Trudi Canavans (oder eher gesagt Michaela Links) Schreibstyle perfekt immitiert hast. Ich hatte beim Lesen echt das Gefühl eine original Fortsetzung zu lesen. Schön ist auch, dass Soneas und Akkarins Beziehung realistisch ist, weil bei wirklich vielen anderen Fortsetzungen einfach die Erstbeste Lösung genommen wurde. Ich find es viel realistischer, dass die Beiden ihre Beziehung ersteinmal geheim halten.

Und natürlich die Charakter, wie sie eben sind. Wie gesagt finde ich, dass du sie wirklich gut getroffen hast und sie auch nicht übertrieben sind.
Zur Geschichte muss ich sagen: Ich hab mitgefiebert und tu es immer noch. Besonders hat mir bisher die Stelle gefallen, wo Akkarin um Soneas Hand angehalten hat und er eigentlich nicht so richtig wusste wie und sie die ganze Zeit dachte er möchte Schluss machen. Einfach eine göttliche Szene (und sehr lustig zu lesen ;D). Dass Regin und Sonea befreundet sind find ich eine gute Idee und eine nette Abwechslung. Natürlich macht mir eine Person die größten Sorgen: Veila. Mal sehen, was sich so ergibt.

Eine kleine Frage hätte ich noch: Bei Dorin hab ich noch nicht ganz verstanden, was es mit dem Sarka König (sorry, wenn ich den Namen falsch geschrieben habe) auf sich hat. Ich weiß nicht, ob ich die Stelle übersehen habe, aber ich frage mich schon länger, was das so genau ist? Ist das ein Aberglaube, oder ein Märchen der Bauern? Würde mich freuen, wenn du mir das beantworten könntest :).

Ich bin auf jeden Fall total gespannt auf das nächste Kapitel und freu mich, wenn's weiter geht.
LG Fleck.

Antwort von Lady Sonea am 15.09.2013 | 18:28 Uhr
Hallo Fleck,


vielen lieben Dank für dein Review! Ich freue mich, dass dir meine Geschichte mit allem drum und dran so gut gefällt :)

Dass ich den deutschen Schreibstil so gut getroffen habe, war mir ehrlich gesagt gar nicht so bewusst. Ich habe die Bücher ein oder zwei mal auf Deutsch gelesen und bin danach auf die englische Version umgestiegen. Und das ist schon ein paar Jahre her. Einiges ist mir aber dennoch im Gedächtnis geblieben.

Deine Frage zu Dorrien kann ich dir beantworten: Der Sakan König ist ein Geist, der auf einem Berg namens Kanlor dort in der Gegend spukt. Die Menschen, die dort leben, geben ihm gerne die Schuld für alles Unerklärbare, was ihnen so widerfährt. Natürlich ist das nur ein Aberglaube und Dorrien ist inzwischen ziemlich genervt, weil der Name jedes Mal genannt wird, wenn mal wieder jemand verschwindet. Der Sakan König wird aber nur in "Die Novizin" einmal kurz erwähnt, also nicht schlimm, wenn dir dieses Detail entgangen ist :)

Ich wünsche auf diesem Wege schon einmal viel Spaß mit den nächsten Kapitel und dass es für dich weiterhin so toll und spannend bleibt :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
14.09.2013 | 00:02 Uhr
hallo
kam leider vorher nicht dazu.
alwo erstmal wie kannst du nur so ein Ende bringen will unbedingt weiter lesen und muss jetzt noch soooo ewig warten...
ganz schön gemein :)
ok jetzt mal zum Kapitel selber. Dannyl ist da echt in ner Zwickmühle aber er sollte dafür sorgen, dass Akkatin dieses Buch bekommt.
die Gilde würde es vllt noch vernichten... wer weiß die sind ja zu allem fähig so wie es als scheint.

ok und ich glaube echt nicht, dass es eine Bestie ist die für das Verschwinden der Menschen bei Dorrien verantwortlich ist. Eher glaub ich noch an feibdlich gesinnte Magier nur weiß ich den Zweck noch nicht. Naja das wird sich bestimmt bald rausstellen oder?

und Akkarian ist ja echt süß wie er sich erst nicht so richtig traut sie zu fragen. Der Antrag war super schön einfach nur unglaublich toll, wobei Sonea echt lang auf der Leitung stand. Ich hoffe so sehr, dass die Gilde da keinen großen Terz wegen macht. Die zwei haben es verdient mal ein bisschen Ruhe ohne Versteckspiel in ihr Leben zu bekommen. Hat sowieso schon viel zu lang gedauert :)

also alles in allem ein echt super gelungenes Kapitel mit einem übel miesen Ende, da einfach "mittendrin" abgebrochen wurde

ich freue mich schon ganz begierig auf nächsten Dienstag und ein neues Kapitel :D

LG
Elinn

Antwort von Lady Sonea am 14.09.2013 | 10:19 Uhr
Hallo Elinn,


ja, ich weiß, das ist ziemlich gemein und wahrscheinlich bist du nicht die einzige, die mich dafür verflucht. Aber solange meine Leser mich nur für die Abstände, in denen ich neue Kapitel poste, verfluchen, kann ich ganz gut damit leben :P

Dass Akkarin dieses Buch bekommen sollte, da bin ich ganz bei dir. Die Gilde hat ihm zwar die Bücher überlassen, die er vorher schon besessen hat, aber in diesem stehen definitiv gefährlichere Sachen drin, mit denen man sehr viel Schaden anrichten kann. Da sie ihm nicht trauen, wäre es möglich, dass sie es zerstören. Andererseits haben sie natürlich auch vor den Sachakanern Angst.
Ich glaube übrigens, dass Dannyl gar nicht in diesem Konflikt stecken würde, wäre Akkarin wieder Hoher Lord ...

Was Dorrien da auf der Spur ist, wird bald klar, keine Sorge :)

Ja, Sonea stand bei dem Antrag ziemlich auf der Leitung, aber wer denkt da auch dran, wenn man sich in den Tagen zuvor auf das heftigste gestritten hat? Akkarin ist hier echt mal an seine Grenzen gestoßen. Ich glaube, er hätte lieber gegen ein paar Sachakaner gekämpft, als die Frage aller Fragen zu stellen. Wie die Gilde reagieren wird, wirst du am Dienstag erfahren, aber können sie wirklich etwas gegen die Beziehung der beiden Unternehmen, jetzt wo sie den Segen des Königs haben?


Wünsche dir noch ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
Lady Sonea
12.09.2013 | 22:06 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Okay, dann wollen wir doch mal sehen wer da welchen Antrag stellt ;-) (als wenn das nicht klar wäre).

Tayend und ich würden wohl niemals auf einen Nenner kommen, wenn es um das Meer und die Seefahrt geht. Der kann von Glück reden, dass ich nicht der Kapitän dieser Yacht bin.
Also hat Dannyl seinen Forscherdrang doch nicht bezwingen können und liest das Buch. Der sollte sich mal nicht so sicher sein, dass man aus Büchern keine schwarze Magie lernen kann, nur weil Lord Sarrin das nicht gelungen ist und Akkarin das stets betont hat. Lord Loren, dem ersten Architektur-Magier ist es ja auch gelungen.
Man, ich bin genauso heiß darauf dieses Buch zu lesen. Hoffentlich kommt da noch was zu und hoffentlich kriegt Akkarin das ding in die Finger und fängt was damit an.
Das Gespräch zwischen Dannyl und Bel Fiore finde ich sehr interessant und besonders, was sie ihm am Ende rät, zeugt von einer Person mit großem Einfühlungsvermögen.
Soso, Tayend trägt rot, gelb und purpurn, also da macht sich ein grünes Gesicht doch ganz ausgezeichnet als farbliche Ergänzung.
Und dann auch noch dieser schadenfrohe Spruch von Dannyl, dass sie ja auch noch wieder zurück müssen. Ich bin sicher, dass hatte der sonst so intelligente Gelehrte nicht auf seinem Radar.
Tayend hält Bel Fiore also für eine gute Freundin. Hm, hoffentlich geht er da nicht zu weit, auch wenn sich seine Menschenkenntnis bisher zumeist als zutreffend erwiesen hat. Die Bel ist zunächst mal eine Adelige und sich selbst und ihrem König verpflichtet und erst dann eine Freundin.

Der Abschnitt mit Dorrien gefällt mir sehr gut, denn er wirkt sehr überlegt und genau durchdacht.
Ist ja fast schon fies von Dorrien, dass er seine Wehwehchen beim Aufstiegt einfach wegheilt, während die beiden anderen ihm keuchend hinterher hecheln. Die haben in dem Moment den Magier sicher verflucht, dass er nicht mal den Anstand hat, wenigstens so zu tun, als würde ihn die Kletterei anstrengen, nein, statt dessen läuft Dorrien frisch wie der junge Frühling vor ihnen her.
Oh herrlich, eine Schmiede. Schade, dass du nur so relativ kurz auf diese und das Handwerk Elkin’s eingegangen bist. Irgendwie finde ich das Schmiede-Handwerk immer total faszinierend und könnte stundenlang darüber lesen und es auch selbst tun. Die Umformung von Metall mittels Glut und reiner Handwerkskraft übt auf mich einen unwiderstehlichen Zauber aus.
Na, die Begrüßung hatte sich Dorrien wohl auch anders vorgestellt. Das scheint ja die reinste Seuche zu sein, dass überall Menschen im Stahlgurtgebirge verschwinden.
Warum hab ich das Gefühl, dass da Sachaka, seine Bewohner und schwarze Magie bis über die höchsten Gipfel des Stahlgurtgebirges mit drin stecken? Wahrscheinlich, weil ich Recht habe.
Sieh einer an, Bol trinkt man heiß? Irgendwie ist mir dieses Detail damals entgangen. Ich hatte Bol immer als die kyralische Version von Bier gesehen, aber so wie du es schreibst könnte es auch ein Getränk ähnlich Apfelwein sein. Der ist heiß nämlich was Feines. Heißes Bier hingegen, so wie Canavan Bol wohl angedacht hat, kann ich mir nicht unbedingt schmackhaft vorstellen.
Bovar, sind das Raubkatzen? Ich denke da an etwas ähnliches wie Pumas oder, etwas kleiner Luchse.
Soso, Dorrien will sich die Pferdekadaver also mal ansehen. Na da bin ich ja mal gespannt, was er finden wird.
Oh man, bei aller Angst um seine verschwundenen Töchter muss Kullens Gesicht echt ein Bild für die Götter gewesen sein, als du Dorrien ihm eröffnen lässt, dass er mitkommen soll. Gut mitgedacht, dass Kullen im Spurenlesen sicher besser ist als die beiden anderen.
Na also was sag ich, Dorrien amüsiert sich trotz der schlechten Lage ganz köstlich über die Angst des Reberhirten.
Die Pferdekadaver beschreibst du ja recht anschaulich. Vallook sind wohl das kyralische Äquivalent zu Krähen, oder? Auf jeden Fall finde ich es einmal mehr sehr gut, dass du dich auch mit derartigen Details, wie Aasfressern, beschäftigst.
Ein Pferd wird von einem Blitz getroffen? Kommt mir reichlich mysteriös vor. Was für eine Art Blitz das gewesen sein könnte? Sicher kein natürlicher. Vor allem nicht, wenn er sich durch den Pferdekörper durchgebrannt hat.
Mhm, für Kullen machst du die Sache ja nicht gerade einfach, der arme Kerl kann einem ganz schön leid tun.
Schade, ich hatte ja schon gesagt, dass ich orakelt hatte, dass du mit Dorrien und Viana noch was vorhast, aber das dürfte damit hinfällig sein. Obwohl, noch haben sie Viana nicht zurück und noch könnte auch Loken ein Opfer der Seuche werden…
Allerdings glaube ich nicht, dass du es dazu kommen lassen wirst. Aber irgendwie hatte ich halt das Gefühl, dass die beiden auch ganz gut zusammenpassen würden. Zugegeben, ich bin in der Hinsicht vielleicht etwas romantisch veranlagt.
Soso, die Pferde sind also ohne ihre Reiter unterwegs gewesen, als sie in die Schlucht stürzten. Ohne Reiter und mit diesen seltsamen Brandwunden, dass lässt mich zu dem Schluss kommen, dass sie gejagt wurden, heftigst gejagt. Bin mal gespannt, wie das weitergeht.

Ohooooo! Das klingt ja ganz so, als wäre es so weit. Jetzt aber los!
Typisch Akkarin, ganz der Perfektionist und auch auf geradezu hinterhältige Weise voraus denkend. Mir ist schon klar, warum du ihn Sonea anweisen lässt ihre Hausaufgaben vor dem Abendessen zu erledigen. Der ist sich wohl ganz, ganz sicher, dass Sonea nach dem Essen weder Zeit noch Nerven für Hausaufgaben haben wird. Und ehrlich gesagt, ich bin es mir auch.
Nur Sonea steht wie üblich auf dem Schlauch.
Warum hab ich das Gefühl, dass das noch nicht das letzte Mal an diesem Abend war? Weil ich ganz sicher recht habe.
Na, da sollte sie sich mal nicht so selbstsicher sein, dass Akkarin sie nicht schon längst durchschaut hat. Wenn hier jemand gut schauspielern kann, dann der, aber Sonea halte ich ja nach wie vor für ziemlich emotional veranlagt und sie ist sicher nicht so gut darin, ihre Gefühle zu verbergen. Na mal sehen.
Okay, dann war Akkarin also am Vortag beim König und hat dabei vermutlich auch den Ring besorgt.
Hehehe, da wird Sonea doch schon nervös. Akkarin weicht von der gewohnten Abendroutine ab und schon scheint etwas im Busch zu sein. Wenn die wüsste, Takan weiß es ganz sicher, steckt bis über beide Ohren mit drin und amüsiert sich köstlich über Soneas Nervosität, vermute ich mal. Obwohl ich mir denken könnte, dass Akkarin mindestens genauso nervös ist und Takan vermutlich schon den ganzen Tag auf den Wecker gefallen ist.
Wow, also das nenne ich ja mal echt festlich dekoriert. Das Speisezimmer muss ja eine wahre Augenweide gewesen sein. Was für ein Glück, dass da Magier im Haus sind. So wie das klingt, scheinen da so viele Kerzen zu brennen, dass Takan es nie geschafft hätte die letzte anzuzünden, bevor die erste schon wieder abgebrannt wäre.
Soso, Akkarin sieht also heute mal ganz anders aus. Schon klar wieso. Dem Kerl schlägt das Herz vermutlich bis zum Halse während es ihm gleichzeitig bis in die Knie gerutscht ist. Nur hat Sonea ihren Geliebten so noch nie gesehen und kann mit dem Gesichtsausdruck nichts anfangen. Ja, ich glaub das wird noch lustig, bevor der schwarze Magier zur Sache kommt.
Pfffhahaha, ein Wettstreit, wer wem mehr weh getan hat. Nicht schlecht, die Formulierung, aber es stimmt, genau danach klang es.
Schön, dass auch Akkarin den ersten Schritt hat zur Versöhnung. Hatte ich auch von ihm erwartet.
Und wieder ganz der Undurchsichtige. Schön, wie du ihn immer so geschickt formulieren lässt, wenn jemand versucht ihn festzunageln. Bis nach dem Essen will er warten? Hat da jemand kalte Füße? Ganz sicher sogar, ich hab ja schon gesagt, wo Akkarin das Herz gerade schlägt und es rutscht sicher noch tiefer…
Wow, da hat Sonea aber einen ereignisreichen Tag gehabt. Mit gefährlichen Chemikalien? Warum hab ich schon wieder so eine Ahnung, worum es sich dabei gehandelt hat? Ist es das, worüber wir schon mal gesprochen haben?
Aha, es geht los, die Gorin-Herde beginnt auf Sonea’s Leitung Aufstellung zu beziehen und ihre Gedanken beginnen in völlig falsche Richtungen zu laufen. Das wird noch zum Lachen werden, zumindest für mich.
Oh man, ich sag’s ja, das wird lustig. Eine Dienerin, die Sonea unter anderem beim Frisieren hilft und Sonea beginnt noch nicht einmal wild zu spekulieren. Naja, das dürfte wohl an ihrem Leidenspotenzial liegen. Irgendwie hab ich generell öfters den Eindruck, dass Sonea schon im Canon eher pessimistisch veranlagt ist und zumeist das Schlechteste erwartet.
Boah, also mit der Frage danach macht die Gute ja die ganze romantische Stimmung kaputt. Das klang ja ganz schön herrisch.
Na sag ich doch, Akkarin hat längst begriffen, dass Sonea nicht mehr sauer ist und ihr nur ihr Stolz verbietet, sich ihm wieder zu öffnen.
Hehehe, ja ich amüsiere mich gerade köstlich und sehe ganze Karawanen von Gorins auf Soneas Leitung stehen.
Ein wenig hatte ich an dem Satz zu knacken, als Akkarin lacht. Diese undefinierte Formulierung, dass es ein Lachen werden sollte, macht mir zu schaffen. Wieso sollte er es denn nicht tun? Das er es kann wissen wir schon und die Situation mag für ihn positiv angespannt sein, aber das dürfte doch keinen Einfluss darauf haben. Zumindest würde ich mir an der Stelle eine etwas klare Formulierung wünschen, warum Akkarin nicht so richtig lachen tut.
Na also, ich sagte doch, dass Sonea nicht wirklich in der Lage ist, ihre Gefühle zu verbergen. Und dafür braucht ihr Geliebter auch kein Gedankenlesen, dafür kennt er sie zu gut.
Okay, da du anurischen Dunkelwein hier so explizit erwähnst, denke ich mal, dass bei den sonstigen Gelegenheiten, wenn Wein erwähnt wurde, es sich nicht um diesen sondern um ein gewöhnlicheres Produkt gehandelt hat. Du weißt, wie ich zu diesem Wein und den sonstigen Alkoholika in Kyralia stehe.
Und dann ist es natürlich auch die berühmte Flasche von dem Bankett. Na, das ist wirklich ein Anlass, der es würdig ist, diesen besonderen Wein zu entkorken.
Wuhaha, was sagt ich, du bist echt gemein zu Sonea, dass du ihr so viele Gorin auf die Leitung stellst. Die Arme ist ja voll auf der pessimistischen Schiene gefangen.
Also diese Szene ist dir wirklich ganz besonders gut gelungen. Du schreibst ja ohnehin absolut hochkarätig und wie ich das tituliere ist dir bekannt, aber diese Szene, in der du Sonea so völlig aufgelöst wirken lässt, ist in meinen Augen geradezu ein Meisterstück. Sie wirkt absolut überzeugend und glaubwürdig. Fast hatte ich beim ersten Drüberlesen vermisst, dass du Sonea auch noch in Tränen ausbrechen lässt, aber nur fast, denn nach dem ich es mir noch ein paar mal durchgelesen hatte, war klar, dass es gut ist, dass du es nicht getan hast. Es wäre zuviel des Guten und zu kitschig gewesen. So wie es jetzt ist, ist es perfekt.
Pfffhahaha, ich komm aus dem Lachen nicht raus. Bestens, wie du Sonea noch nervöser werden lässt, als ihr klar wird, dass auch Akkarin nervös ist. Da haben wir es wieder, das Klischee vom starken Mann. Ich glaub keine Frau der Welt wird je verstehen, was es für einen Mann bedeutet seiner Liebe einen Heiratsantrag zu machen. Ich weiß, wovon ich rede.
Allerdings, da hat Sonea recht, es wird allerhöchste Zeit, dass du aufhörst Akkarin dazu zu nötigen seine Liebste und deine Leserschaft so zu quälen. Das ist ja schlimmer als eine chinesische Wasserfolter.
Oh weh, oh weh, das ist ja echt nicht zum Aushalten, aber Akkarin hat meinen vollen männlichen Beistand, ich kann es ihm aufs Tiefste nachempfinden was du ihn gerade durchmachen lässt. Und für ihn, der sonst immer ganz genau weiß, was er will und auch stets alle möglichen Varianten vorausahnt und bedenkt, muss das dann noch schwerer sein, selbst in der Ungewissheit zu schweben, wie seine Frage beantwortet werden wird.
Sehr galant von ihm und schön und gut bedacht von dir finde ich, dass du ihn nicht zum Gedankenlesen greifen lässt, denn Soneas Gedanken dürften gerade offen liegen wie ein aufgeschlagenes Buch. Es wäre dem Augenblick wahrhaft unwürdig und würde die ganze Romantik zerstören.
Du meine Güte, Sonea lässt du ja Qualen durchstehen, die dem Moment, als sie Akkarin nach der Schlacht tot aufgefunden hat, ziemlich nahe kommen dürften.
Und du lässt sie bis ganz zum Schluss ahnungslos? Oh nein, ich halte es nicht aus, dass ist ja echt auf herrlich romantische Art und Weise fies. Aber es macht den Augenblick der Erlösung umso schöner. Endlich stellt Akkarin die bewusste Frage.
Die Steine, die Sonea in dem Moment vom Herzen gefallen sein müssen, dürften es ohne Zweifel mit der Größe von Planetoiden aufnehmen können.
Da ist dir ein wirklich ganz bezaubernder Augenblick gelungen. Nur eines hat mir gefehlt – jetzt hätten doch ein paar Freudentränen fließen dürfen, bei beiden.
Och man, jetzt macht erst Sonea mit ihrem sanften Vorwurf, dann Akkarin mit seiner Belustigung und zum Schluss auch noch Takan mit seiner nun wirklich taktlosen und unsensiblen Frage und seinem Gelächter die ganze romantische Stimmung kaputt. Das ist gemein. Vor allem takan ist echt fies, so gern ich den sonst habe. Da hätte er ja wirklich etwas mehr Takt walten lassen können, wenn er schon wusste, was sein Meister vorhat. Immerhin hat er nach wie vor das Blutjuwel von Akkarin und hätte jenes benutzen können um zu fragen. Aber ich wird auch das Gefühl nicht los, dass du Takan in vollem Bewusstsein, dass er stören wird in diesen Moment hereinplatzen hast lassen. Der wollte sich den Spaß ganz sicher nicht entgehen lassen, aber ein bisschen sauer, so wie Lady Vinara den ganzen Tag, bin ich auf ihn und dich trotzdem. Jaaaaah, ich geb’s zu, ich bin halt hoffnungslos romantisch veranlagt.
Sag ich doch, Takan wollte sich das Schauspiel nicht entgehen lassen. Wann sollte er denn auch sonst noch mal das Glück haben, seinen Meister einer Frau einen Heiratsantrag machen zu sehen.
Tja, und schon geht dieser wunderschöne Augenblick zu Ende. Ich wäre dir gar nicht mal böse gewesen, wenn du nach Soneas Antwort ausgeblendet hättest, aber ich bin es auch so nicht. Diese Szene ist echt ein Meisterwerk.
Das nachfolgende Gespräch war ja dann auch wieder zur Heiterkeit erregend. König Merin wird wohl noch so einiges auf die Beine stellen müssen, wenn er je erreichen will, dass Soneas Loyalität nicht nur ihrem König sondern ihre Freundschaft ihm persönlich gilt. Ihre Forderung nach Cery als Trauzeugen wundert mich nicht im Geringsten, im Gegenteil. Wenn schon ein Skandal, dann einen richtigen. Ein Unterweltherrscher bei der Hochzeit der beiden mächtigsten Magier Kyralias vor dem König in, vermutlich, dessen Palast. Na, das wird einen Aufschrei geben, dessen Echo vom Mond widerhallt. Und Cery dürfte ganz schön in Versuchung geführt werden, aber er wird widerstehen, dessen bin ich mir sicher. Wer wohl Cery’s Begleitung sein wird???? Na, wer schon…
Und Rothen wird wohl die Rolle des Brautführers übernehmen. Als Semi-Brautvater ist er ja sowieso schon verhaftet.
Verdammt, ich will wissen, wie das weitergeht. Du machst es ja so schon spannend genug, aber das ist echt nicht zu aushalten. Zu dumm, dass du keine Chance haben wirst, dass je als Film zu sehen, ich wüsste die perfekte Musik und wohl auch ein ganz ansehnliches Ambiente, bin mal gespannt, ob ich da richtig liege. Wahrscheinlich nicht, aber das ist mir auch egal. Hauptsache, dass geht weiter.
Schade auch, dass du das ganze in den Herbst gelegt hast. Ich hätte es ja noch romantischer gefunden, wenn Akkarin Sonea seinen Antrag im Licht der untergehenden Sonne an der Quelle gemacht hätte, aber das hier war auch unübertrefflich.

Und wieder Cery. Was der wohl dazu sagen wird, wenn er von Soneas Bedingung erfährt. Der Gute wird aus allen Wolken fallen. Und wenn ich mit meiner Vermutung seiner Begleitung richtig liege, was ich doch sehr hoffe, was wird die dann sagen… für die wird erst mal die Welt zusammenbrechen, bevor sie sich wieder fängt. Wenn das so läuft, dann wäre es echt unbeschreiblich.
Es ist ihm also gelungen, die anderen Diebe davon zu überzeugen, dass sie sich erneut treffen müssen.
Mhm, ich kann verstehen, dass Cery sich unwohl fühlt in seiner Haut. Immerhin ist er ja gerade dabei, den anderen dieben nahezulegen alles zu verraten wofür sie bisher gestanden haben und ein gänzlich neues Leben zu beginnen.
Zill ist mal mindestens so intelligent wie Cery, dass ist sicher, sie hast du die Lage auf der Stelle erkennen lassen. Und schön, dass du sie Ravi erst mal runterputzen lässt. Das hat der echt verdient.
Wohl wahr, was Sevli sagt. Gefällt mir, dass die anderen Diebe mit Zill übereinstimmen.
Scharfsichtig sind sie alle, das sieht man ja und sonst wären sie ja auch in der Karriereleiter der Diebe nicht so hoch gekommen, aber wirklich gerissen und intelligent kommen mir bis jetzt nur Zill und Cery vor. Faren ist ebenfalls sehr gerissen aber mit Cery kann er es nicht mehr aufnehmen.
Na, da sollte Cery mal vorsichtig sein mit seiner Sicherheit, auf wessen Seite Akkarin und Sonea stehen. Ganz sicher würden beide alles daran setzen, zu verhindern, dass Cery geschnappt und wenn doch ihm zumindest ein Urteil erspart bleiben würde, aber ich denke nicht dass sie es wagen würden, dabei gegen ihren Eid zu verstoßen. Allerdings bleiben beiden auch ohne dieses Risiko mehr als genug Möglichkeiten, den dieben zu helfen und gerade Akkarin dürfte eine Vielzahl von Verbindungen zu den Häusern haben, die ihm eine Bitte nicht abschlagen können bzw. es nicht wagen würden das zu tun, sollte er es für nötig erachten, die Häuser da mit hineinzuziehen bzw. auszubooten.
Jo, im Großen und Ganzen entspricht dein Plan für die Diebe bis jetzt dem was ich erwartet hatte. Es hätte mich auch schwer gewundert, wenn die ihre Geschäfte so einfach aufgeben würden. Und Merin war sich sicher im Klaren darüber, dass es so kommen würde, als er diesen Entschluss gefasst hat. Und wenn nicht hat ihm Akkarin das klar gemacht und auch deutlich gemacht, dass es da kein Drumrum geben wird. Ich denke mal, du wirst Merin den Dieben einiges durchgehen lassen, aber ganz sicher wird er auch beobachten, was da in den Hüttenvierteln vor sich geht und wenn einer der Diebe es übertreibt, dann dürfte ganz schnell die reguläre Stadtwache bei ihm anklopfen.
Was du Faren sagen lässt, klingt für mich ganz schön nach der Bildung eines Kartells. Bin mal gespannt, wie lange das gut geht. Eine kriminell wirtschaftende Stadtwache. Mal was ganz neues *Ironie-Ende*

Jo, genauso habe ich mir den Morgen danach vorgestellt. Hätte mich auch echt gewundert, wenn das anders gekommen wäre. Aber schön, dass Akkarin sich auch mal etwas offener geben darf. Mit Soneas Annahme auf seinen Antrag dürften mehr als nur ein paar Barrieren gefallen sein, die er bisher krampfhaft aufrecht erhalten musste.
Diese kleine Unterhaltung wirkte auf geradezu neckische Weise verliebt. Herrlich!
Na, da bin ja mal gespannt, was Rothen dazu sagen wird. Dem wird die Kinnlade bis zum Boden runterfallen. Und erst Trassia. Wobei ich bei der wirklich so richtig gespannt bin, wie die auf die volle Wahrheit reagieren wird.
Aber am aller gespanntesten bin ich auf Veilas Reaktion, wenn Akkarins und Soneas Verlobung für die ganze Gilde öffentlich wird.
Und natürlich auf die Reaktion der Höheren Magier. Ich glaub da solltest du mal eine Kompanie Kieferchirurgen nach Kyralia schicken, die dürften eine Menge Kinnladen zusammenzuflicken bekommen.
Hahaha, verschlafen, herrlich, als das entspricht zwar wohl nicht so ganz den Tatsachen, stimmt aber trotzdem.
Jetzt wird’s lustig. Oh man, die Truppe würde ich wirklich zu gerne mal sehen. Regin’s Selbstwertgefühl muss ja einen gewaltigen Anstieg zu verzeichnen haben, so wie du ihn einherschreiten lässt. Ich bin wirklich gespannt, ob du es noch mal dazu kommen lassen wirst, dass der und seine Freunde unter Beweis stellen müssen, dass es ihnen mit ihrem Schwur wirklich ernst war (was ich damals anmerkte, war übrigens als Witz gemeint).
Oha, na wie die Bibliothek danach wohl aussehen wird. Ich hab das Gefühl, dass es da heute alles andere als leise zugehen wird.
Jo, die Nummer gegen Veila war wirklich mehr als überfällig, aber sie dürfte deren Hass jetzt erst so richtig angestachelt haben. Regin hat schon recht und ich hab das Gefühl, der wird schneller als ihm lieb ist, Gelegenheit haben sein Wort unter Beweis zu stellen.

Leider kann ich das letzte Superlativ nicht mehr toppen, denn das dürfte an den Grundfesten rütteln, daher sag ich es noch mal:

ABSOLUT INTERGALAKTISCH!!!!

Du hast echt was los beim Schreiben. Ich wollte, ich wäre ähnlich gut.

Herzliche Grüße
Keylu-tey
(universeller Berater der Magiergilde zu Kyralia)

Alle Macht kommt vom Tacitus!

PS:
Wow, ich hab es geschafft, ein Review fertig zu stellen bevor du das nächste Kapitel rausgehen läßt. Jetzt wird's schwierig, daß noch zu steigern. ;-)

Antwort von Lady Sonea am 13.09.2013 | 12:34 Uhr
Hallo Keylu-tey,


wieder einmal freue ich mich, dein Review zu lesen. Da du dieses Mal so schnell warst, könntest du ja mal wieder in deine Kristallkugeln schauen und ein vorab-Review für das nächste Kapitel schreiben, wenn du das unbedingt noch toppen willst :D DAS wäre echt mal was neues! Und sicher für mich lustig zu lesen :)

Du hast schon recht, mit genügend Forschergeist kann man schwarze Magie sicher irgendwie aus Büchern lernen. Ich glaube aber nicht, dass Dannyl darauf aus ist. Er liest das Buch ja ausschließlich für seine Entscheidungsfindung und er ist auch einfach nicht der Typ, der an einer solchen Form von Macht interessiert wäre. Aber Akkarin wäre ganz sicher heiß darauf, dieses Buch zu lesen.
Tayend lasse ich hier mal wieder ein wenig leiden, weil es einfach zu lustig ist, wenn er seekrank wird. Gut, für ihn natürlich nicht, aber für den Leser ;)
Also Bel Fiore mag zwar dem König verpflichtet sein, aber so eng würde ich das jetzt nicht sehen. Elyner an sich sind ja ein ziemlich tolerantes Volk. Schwierig würde es für Dannyl jedoch auf jeden Fall werden, wenn der elynische König von seiner heimlichen Beziehung erfährt. Den meisten anderen, sofern sie nicht nach einem Grund suchen, ihm zu schaden, ist das wahrscheinlich egal.

Lokalkolorit, Schmiedehandwerk - du kriegst wohl nicht genug, eh? ;) Naja mal schauen, vielleicht schreibe ich mal einen OS, dann aber eher mit Loken, der ja auch Schmied ist. Einfach aus dem Grund, weil der bei mir häufiger vorkommt und wie später noch klar wird, er und Dorrien eine Art freundschaftliches Verhältnis haben, sofern man das auf Grund des Standesunterschiedes sagen kann. Zumindest entsteht da gerade eine Idee in meinem Kopf. Naja, die Szenen mit Dorrien werde ich jedoch nochmal auf Detailreichtum überprüfen und die eine oder andere Kleinigkeit hinzufügen. Denn in meinem Wahn nach Perfektionismus sehe ich dort Handlungsbedarf. Und so viel Arbeit wäre es jetzt nicht.
Es ist richtig, Bol trinkt man eigentlich kalt. Ich habe mir überlegt, dass es im Winter auch mitunter heiß getrunken wird, so wie Glühbier etwa. Wobei der Alkoholgehalt von Bol deutlich über dem von Bier oder Wein liegen dürfte, ich schätze mal so 18-20% vol.
Bovar sind sowas ähnliches wie Bären und Vallook hast du richtig erkannt, sind Geier oder andere aasfressende Raubvögel. Ich hatte sie mir als Mischung aus Geier und Adler vorgestellt. Die Umsetzung muss bei fiktiven Welten ja nicht 1:1 sein. Hab dazu auch eine kleine Section in meinem Profil gemacht, bis ich ein Glossar gemacht habe, wo ich die von mir selbst erfundenen Begriffe erkläre und ggf auch noch einmal die übrigen.
Oh mann, jetzt schaust du aber wieder aufs heftigste in deine Kristallkugel. Naja, wir werden ja sehen, was sich davon alles bewahrheitet. Ich werde mich hier weder zu den Pferden, noch zu Loken und Viana äußern :D

So, dann komme ich jetzt mal zu der Kernszene des Kapitels. Ich habe Sonea mal wieder mit voller Absicht auf dem Schlauch stehen lassen. Man muss ihr aber auch zugutehalten, dass sie gar nicht auf die Idee kommt, er würde sie heiraten wollen. Denn sie sind noch nicht lange zusammen und haben sich gerade aufs heftigste gestritten, kein Wunder, dass sie nur Schlimmes erwartet. Und natürlich hat sie dieses unglaublich hohe Leidenspotential.
Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Akkarin Takan auf den Wecker fällt. Als hibbelig kann ich ihn mir überhaupt nicht vorstellen. Wahrscheinlich achtet er penibelst auf alle Details bei der Dekoration und erklärt Takan, welche Speisen er wie zu kochen und wann zu servieren hat etc. Aber nervös ist unser sonst so unterkühlter schwarzer Magier hier ganz eindeutig. Das muss selbst für den mutigsten Krieger schlimmer sein, als gegen eine Horde Sachakaner zu kämpfen. Deswegen auch das mit dem Lachen. Er ist nervös. Aber wie soll ich das aus Soneas Sicht erklären, wenn sie es gar nicht verstehen kann?
Bei den Chemikalien liegst du falsch. Das hätte ich angekündigt, wenn es das wäre, worüber wir diskutiert haben und wo du mich so ausführlich beraten hast. Sie hatte einfach nur Alchemieunterricht und da wird es auch im Grundkurs hin und wieder etwas gefährlich.
Hm, Akkarin hat da seinen eigenen Plan, wann er die Frage aller Fragen stellen wird. Tut er es zu früh, ist an Essen wahrscheinlich nicht mehr zu denken. Ihm war nur absolut nicht bewusst, dass sein Plan nach hinten losgeht, weil Sonea so nervös ist und das Schlimmste erwartet. Seine ganze Berechnung und Vorausplanung, ebenso wie seine Neigung die Kontrolle über eine Situation zu behalten, schlagen hier völlig fehl, weil Liebe sich nicht berechnen lässt. Das muss er noch lernen, denke ich.
Da das Gedankenlesen ansprichst: Bei ihm geschieht das ja neuerdings auch spontan, insbesondere bei Sonea, wenn deren Gedanken in Aufruhr sind. Wahrscheinlich kriegt er hier die volle Breitseite ihrer Gedanken ab, weil er unfähig ist, sie zu blocken und sie nicht daran denkt, sie vor ihm zu verbergen, was er ihr ja inzwischen gezeigt hat. Er ist aber auch nicht so richtig in der Lage, dagegen anzugehen, weil er selbst zu nervös ist. Soviel zum Einblick in das, was da hinter den Kulissen abläuft.
Und schon wieder die Kristallkugel! Na gut, das mit Rothen ist ja eigentlich auch offensichtlich.
Schön, dass dir die Szene gefallen hat, auch wenn du es gerne noch romantischer und kitschiger gehabt hättest. Was mich angeht, war es genug des Kitsches. Man muss es ja nicht übertreiben und Akkarin ist eigentlich kein Romantiker. Tränen hätten hier meiner Meinung nach nicht gepasst, zumal beide Charaktere nicht gerade weinerlich veranlagt sind und wahrscheinlich auch viel zu nervös sind. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es mir wahnsinnig Spaß gemacht hat, die beiden hier leiden zu lassen. Takans Auftritt war so beabsichtigt, das wäre ja sonst nicht zum Aushalten gewesen!
Und eines kannst du mir glauben: Ich habe rechtzeitig ausgeblendet :D
Aber da du das mit der Quelle ansprichst: Am Ende des zweiten Buches wird es dort eine sehr romantische Szene geben, bei der du ganz sicher auf deine Kosten kommen wirst, solltest du solange durchhalten :P Und da wird dann auch die eine oder andere Träne fließen. Aber ich verrate weder wer darin vorkommt noch was dort passiert ;)

Da wir schon von Film sprechen. Davon träume ich sehr oft. Ich hätte sogar die perfekten Schauspieler, aber vielleicht würden die dir gar nicht gefallen ...

Ich könnte mir vorstellen, dass Akkarin nicht gegen seinen Eid verstoßen würde, um Cery zu helfen, allerdings braucht er das wahrscheinlich auch nicht, weil es genug andere Mittel und Wege gibt. Bei Sonea wäre ich mir da nicht so sicher. Aber nun gut. Erst einmal müsste Cery etwas anstellen, was sich ihm nachweisen lässt. Trotzdem könnte es irgendwann einmal passieren, dass ein Dieb festgenommen wird.
Dem König ist natürlich völlig klar, dass die Diebe ihre Geschäfte nicht aufgeben würden. Er wird das mit Sicherheit auch kontrollieren lassen, aber vermutlich nicht so sehr, wie er es könnte, wäre ihm ernsthaft daran gelegen, die Diebe ins Gefängnis zu bringen. Das wäre dann eher so eine Alibi-Aktion, damit die Häuser nicht so aufbegehren, denn das werden sie. Andererseits fehlen ihm aber auch die Leute, um die Hüttenviertel zu kontrollieren und die Diebe haben diesen Job bis jetzt ganz gut erledigt und sie genießen den Respekt der Hüttenleute, weil sie diese vor den Ichani bewahrt haben und irgendwann vor den Büchern (ich weiß leider weder die Textstelle noch den genauen Zusammenhang, aber ich glaube es war bei einer Säuberung) für die Hüttenleute gekämpft haben. Merin hat vermutlich andere Sorgen, als einen Krieg in den Hüttenvierteln.
Mal ganz davon abgesehen, dass die richtige Stadtwache auch ein wenig korrupt ist. Und wie ich deiner ironischen Bemerkung entnehme, kommt das durchaus öfters vor.
Naja, es wird sich ja sicher herausstellen, ob ich diesen Handlungsstrang gut oder schlecht weiterführe. Deinem kritischen Blick wird da wohl nichts entgehen.

Ja, in der letzten Szene ist Akkarin ausnahmsweise einmal etwas offener. Das kommt nicht häufig vor, aber hin und wieder taut er ein wenig auf :) Die Reaktion der anderen Magier und Novizen wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Nein, verschlafen trifft es nicht wirklich. Die beiden werden so ziemlich alles andere gemacht haben als das, zumindest einen Teil der Nacht, was einer der Gründe ist, warum ich die andere Szene ganz dringend ausblenden musste *hust*
Aber hat die Eskorte ihren Schwur nicht bereits unter Beweis gestellt, bevor sie ihn überhaupt geleistet haben? Schließlich sind sie Sonea bei ihrem Küchendienst zur Hilfe geeilt, als Veila so ekelhaft war. Naja, das ganze ist ohnehin ein wenig als Gag gedacht.


Nochmals vielen Dank für dein ausführliches Review und das Lob, das ja schon fast bis zum Himmel schreit. In meiner ganz persönlichen Bescheidenheit bin ich mal wieder absolut überwältigt.
Falls ich dich mit meinen Spoilern noch neugieriger gemacht habe, tut mir das herzlich wenig leid, denn irgendwie habe ich das gerade meine sadistische Freude daran ;)


Liebe Grüße,

Lady Sonea
10.09.2013 | 21:29 Uhr
Hey,
schön, dass endlich wieder Dienstag ist;-))

Ich finde es gut dass Dannyl mit Bel Fiore über das Buch gesprochen hat, ich denke, man kann ihr wirklich vertrauen und außerdem glaube ich dass sie über Dannyl und Tayend bescheid weiß. (Eben eine weise Frau;))

Mal sehen was die anderen Suchtrupps bei Dorrien herausgefunden haben. Sein Trupp hat zwar nur 2 tote Pferde gefunden, jedoch weisen diese Brandspuren ja auch schon auf irgendetwas seltsames hin... solange die anderen vollzählig zum Treffen erscheinen;)

Und wie viel Mühe sich Akkarin für den Antrag gegeben hat! All die Dekoration, und kein Wunder, dass er nervös war, als er sie fragen wollte xDD. Sonea hat sein Verhalten nur völlig falsch interpretiert was sehr amüsant war, weil wir selbst ja wussten was geschieht ;-) Aber zum Glück hat sie "ja" gesagt. Da kann ihr VERLOBTER sich ja wieder beruhigen;-).

Cery hat die anderen Diebe ja relativ schnell davon überzeugen können, dass sie mit dem König zusammenarbeiten sollten, aber sie hatten auch eigentlich keine andere Wahl, richtig? Was sie für einen Plan austüfteln und wie der König auf die Zusage reagiert werden wir wohl im nächsten Kapitel erfahren :-). Und natürlich war klar, dass sie vorhaben trotzdem noch andere Geschäfte zu machen. Ein Dieb bleibgt eben ein Dieb ;-))

Wie Sonea Veila gegenübertritt find ich super! Mutig von ihr, und sie hat ja recht damit, dass sie ihr nichts mehr tun kann.
Außerdem bin ich natürlich super aufgeregt wie Trassia auf die Verlobung reagiert! Erzählt Sonea ihr die wahre Geschichte? Dass sie schon vorher mit Akkarin zusammen war? Was denkt Rothen von der Verlobung, nachdem Akkarin ja schon vorher um seinen Segen gebeten hat?
Und natürlich die Frage aller Fragen: Was sagt der Rest der Gilde dazu, und wie offenbaren die Beiden ihre Beziehung/Verlobung? Ich bin schon wieder endlos gespannt auf das nächste Kapitel, werde mir aber wieder vorstellen dass es ne TV-Sendung ist, nur ohne Bilder und die eben immer nur einmal die Woche kommt. Habe nämlich deinen Rat beherzigt und es hat spitze geklappt, ich konnte meine Ungeduld bezwingen :DDD

Bis nächste Woche, freu mich unheimlich.
GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 10.09.2013 | 22:15 Uhr
Hallo Iris,


zunächst einmal schön, dass mein Tipp bei dir funktioniert hat :D Und natürlich freue ich mich, dass dir das Kapitel wieder einmal gefallen hat :)

Naja, Bel Fiore mag nicht direkt Bescheid wissen, aber ich würde mal sagen, sie hat so eine Ahnung. Zumindest hat sie das Potential, den beiden eine gute Vertraute/Freundin zu werden. Mehr darüber, ebenso wie über Dorrien, wird dann in den nächsten Kapiteln folgen, deswegen werde ich darüber nichts verraten.

Und hier haben wir Akkarin einmal von seiner romantischen Seite gesehen. Nicht, dass er gut darin wäre. Wahrscheinlich hat Takan irgenwie mitgeholfen und er selbst hat nur die Lichtkugeln erschaffen. Aus Soneas Sicht kam der Antrag jedoch völlig überraschend. Sie war noch immer halb im Streitmodus und dachte, er würde Schluss machen wollen und wäre deswegen so komisch. Daran, dass er ihr einen Antrag machen will, hat sie wirklich als letztes gedacht. Die Reaktion der anderen wird dann im nächsten Kapitel kommen.

Du hast richtig erkannt, die Diebe haben keine Wahl. Um das zu erkennen, brauchen sie auch keine lange Bedenkzeit, finde ich. Sie müssen jetzt nur überlegen, was sie daraus machen wollen. Ich wage mal zu behaupten, dass der König sich insgeheim denken kann, dass sie ihre Geschäfte heimlich weiterführen. Die Frage wäre nur, ob es ihm den Aufwand wert ist, etwas dagegen zu tun, wenn er bis jetzt nichts dagegen getan hat und keinen Aufstand der Hüttenviertel riskieren will.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
10.09.2013 | 12:55 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Offenbarungen und Ausweglosigkeiten, na dann will ich doch mal sehen, was du dahinter verbirgst.

Faran kann beinahe von Glück reden, dass er Einzelunterricht erhält. So schnell und wissbegierig wie du den lernen lässt, zumindest in Alchemie, könnte er das im Klassenverband wohl nicht und wenn doch, hätte er wohl schnell den Ruf des Strebers an sich. Obwohl, vielleicht wäre er auch der Klassenprimus, den alle um Rat fragen und der von den Mädels mal nicht wegen Muckis und Machotum, sondern für Intelligenz und Galanterie und angeschmachtet wird – wäre mal was ganz neues.
Wie macht er sich eigentlich in den anderen Fächern?
Rothen scheint wirklich ein guter Lehrer zu sein, und vermutlich wärest du es auch, denn sonst würdest du ihn nicht berücksichtigen lassen, wie man Bücher auswählen sollte um die Motivation des Schülers zu steigern.
Aha, Lord Waschweib in der Bibliothek. Ich dachte, der kann gar nicht lesen… Na was soll’s, auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Oh man, Garrel ist wirklich Lord Waschweib, nach der Schleimerei ist eine Wäsche seiner Robe dringend nötig, und wenn er das wirklich überall so acht, dann dürfte er vom Waschtrog ja kaum noch wegzubringen sein ;-)
Schön, dass auch Rothen mal etwas gehässig sein kann. Garrel hat es ja auch mehr als verdient.
So viel ist sicher, wenn man in der Magierbibliothek in einem Lexikon unter „Lump“ nachschlägt, findet man garantiert ein Bild von Garrel.
Das er es missbilligt, dass Regin und Sonea sich mittlerweile so gut vertragen, kann ich ja aus seiner Sicht gesehen verstehen, immerhin hat er so einen möglichen Komplizen bei sein Intrigen verloren, aber das er ihn im Unterricht zu fördern versucht, um ihn von Sonea zu trennen, ich denke mal, es läuft darauf hinaus, dass Regin so gut werden soll, um noch mal eine Klasse zu überspringen, finde ich schon ganz schön hinterhältig. Aber was anderes zu erwarten wäre vermessen. Ich hab auch das Gefühl, dass Regin seinen Onkel als Mentor inzwischen ganz gerne loswerden würde, wenn er darauf Einfluss hätte und das weniger weil der Sonea nicht abkann und Regin für sie schwindelt, sondern, weil auch er mittlerweile erkannt haben dürfte, was für Pfeife sein Onkel ist.
Ich weiß noch nicht genau wieso, aber ich hab das Gefühl, dass du mit Regin noch so einiges vorhast. Der Junge hat mittlerweile das Potenzial einer der richtig guten Magier zu werden. Nicht mal unbedingt von der Stärke her, aber wenn ich sein Verhalten, dass du ihm gibst, richtig deute, dann hat ihn der Vorfall während der Schlacht die Augen geöffnet und auch wenn er ihn sicher weiterhin fürchtet, hat er begriffen, dass das Böse nicht durch Soneas Geliebten verkörpert wird sondern auch wo ganz anders lauern kann.
Pffhahaha, Garrel traut seinen eigen Gerüchten und leider auch Beobachtungen nicht mehr und vermutet das zwischen seinen Neffen und Sonea wirklich was läuft. Also der Kuss muss ja echt überzeugend ausgesehen haben.
Wirklich zu blöd, dass Rothen den Fehler das zu korrigieren. Damit hätte er ihn schön an der Nase herumführen können.
Hui, so offen hast du Garrel ja noch nie zugeben lassen, dass er Akkarin loswerden will. Wenn Rothen bis jetzt noch Zweifel an dessen Motiven hatte, was sicher der Fall war, dann dürften sie jetzt endgültig ausgeräumt sein.
Und Drohungen spricht Lord Waschweib auch gleich noch aus. Na, das hätte er sich wohl besser überlegen sollen, denn auch wenn Rothen Akkarin sicher nach wie vor nicht gerade mögen tut, wird er über kurz oder lang dem Schwarzmagier mitteilen, was er von Garrel erfahren hat. Nicht dass Akkarin das nicht schon wüsste, der ist ja schließlich nicht auf den Kopf gefallen, aber die offene Drohung und das Garrel eben ausgesprochen hat, was sein Ziel ist, dürften dennoch recht interessant und auch brauchbar sein.
Soso, Farand hat also alles mitbekommen. Na das dürfte ja interessant werden, was Rothen da unter Mithilfe seinen Novizen ausheckt.

Wenn die Situation nicht so schrecklich belastend wäre, würde ich sagen Dorrien kandidiert für ein Amt. Meine Stimme ist ihm sicher.
Auf jeden Fall kann er das Kommando übernehmen. Dorrien scheint ein recht geschickter Anführer zu sein, allerdings nur, wenn die Lage es erfordert. Ich glaub nicht, dass er im Alltagsgeschehen der Chef im Ring sein wollte. Das passt nicht zu ihm.
Auf jeden Fall hast du die Szene wie immer sehr glaubhaft aufgebaut und man konnte sich die meisten Dinge ganz gut vor Augen führen. Vielleicht etwas mehr Lokalkolorit der Scheune wäre nicht schlecht gewesen um die Sache noch bildhafter zu machen, aber es muss nicht sein.
Das du Kullen Dorrien mehr oder weniger dazu hast nötigen lassen, dass er ihn mit nimmt gefiel mir. So wirkt es noch emotionaler und durch Yuna wird der ganze Schmerz der Lager dann so richtig deutlich obwohl du sie nur am Rande erwähnst. Mir gefällt es so, denn das wäre eine Stelle, an der zu viele Details die Stimmung wieder kaputt gemacht hätten. Sehr gut gemacht.

Oho, mal einer der wenigen Momente in denen Gerüchte nicht den Beweis antreten, dass für sie die Lichtgeschwindigkeit bei der Verbreitung keine Gültigkeit hat.
Jetzt also mal ein offizieller Kampf zwischen zwei sehr starken Magiern und einer zahlenmäßigen Überzahl.
Soneas Gefühlswelt beleuchtest du klar und eindeutig. Etwas bedauerlich finde ich, dass du deine Leser nicht ganz so tief in Akkarins Gedankenwelt einführst, aber zum einen wurde diese Saat ja schon in den Büchern so gelegt, zum anderen hattest du ja von Anfang an klar gemacht, dass du das nicht tun würdest. Somit ist es also, auch wenn ich es schade finde, gut so.
Um ehrlich zu sein, halte ich es auch für relativ schwierig sich in Akkarins Gedanken einzufinden, da er ja von einer Vielzahl drastischer Erlebnisse geprägt ist, die wohl trotz eisernem Willen stets präsent sind und schwer glaubhaft darzustellen sein dürften.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es ihn mindestens ebenso viel Beherrschung kostet, seine stoische Haltung aufrecht zu erhalten wie Sonea es kostet ihren Sturkopf durchzusetzen. Die Lage kann man als mehr als kritisch bezeichnen. Einer der beiden muss was unternehmen und nachgeben, damit eine Basis für Gespräch entsteht, denn ein solches ist ganz klar nötig. Wenn du die beiden sich wieder vertragen lassen solltest, können sie nicht einfach so zum Tagesgeschehen übergehen, auch wenn das im ersten Moment die gegenseitige Freude wohl überschäumen wird, muss diese Situation zeitnah bereinigt werden.
Okay, ab jetzt steht also definitiv nur noch der Mentor Akkarin in der Arena. Das er überraschend für Sonea die Strategie wechselt, finde ich gut, denn daran sollte sie sich gewöhnen, im echten Kampf geht es ja auch nicht mit Vorankündigungen zu.
Ich hab das Gefühl, dass da jemand bei den Kriegern heute ganz besonders viel Aufmerksamkeit erhalten wird. Und um ehrlich zu sein, wenn es so kommt, wird es mich diebisch freuen.
Okay, Sonea im Angriff ist mal wirklich was Interessantes. Da sie zu dem Schluss kommt, sie sei nicht furchterregend genug, ist ja geradezu herrlich komisch gewesen. Mich reizte dieses Bild, wie Sonea, klein wie sie ist, versucht die stärksten Kriegsmagier der Gilde, die alle sicher nicht unbedingt zu kurz geraten sind, mit zornigem Blick versucht in den Boden zu starren. Einfach zu komisch, und auch wenn man weiß, dass Sonea zu wahrhaft fürchterlichen Angriffen in der Lage ist, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass es ihr gelingen kann, bei einem Trainingskampf so furchterregend aufzutreten, dass andere wirklich angst vor ihr bekommen und unkonzentriert werden. Dafür ist sie einfach zu sanftmütig und selbstdiszipliniert und schafft es wahrscheinlich nicht, sich von der Vorstellung zu lösen, dass es sich bei diesem Kampf nur um eine Übung handelt, so dass sie nicht in der Lage ist, ihr volles Potenzial an Energie abzurufen.
Aber so wie du es darstellst, denke ich mal, dass der Einsatz schwarzer Magie ihr in solchen Kämpfen nicht gestattet ist, denn bisher sieht es für mich nach einem rein konventionellen Kampf aus.
Da sieht man mal wieder blinde Wut tut selten gut. Und auch wenn man stark ist wie Sonea nutzt sie nichts, wenn der Gegner geschickt ist.
Na immerhin, zumindest die Novizin in ihr hat ein Einsehen, dass es alleine nicht zu schaffen ist und das Stolz recht hinderlich sein kann, wenn es, wenn auch nicht wirklich, um das eigene Leben geht. Bin mal gespannt, ob die Frau das auch kapieren wird. Ich denk zwar schon, aber sicher nicht in der Arena.
So ganz hab ich die Funktionsweise des Gedankenschlages noch nicht begriffen, aber er scheint Angst zu erzeugen, zumindest stell ich mir das so vor, wenn man in Betracht zieht, wie Sonea darauf reagiert. Ich vermute aber mal, dass wird auch nie wirklich klärbar sein, wie ein Gedankenschlag funktioniert.
Oho, jetzt kann man aber von Glück reden, dass Sonea zu friedfertig ist, um ihr volles Potenzial einzusetzen. Zumindest Garrel kann das für sich in Anspruch nehmen. Ich glaub, wenn Sonea dürfte und sie wüsste, dass ihr keine Strafe drohen würde, hättest du sie mit Garrel noch wesentlich weiter gehen lassen. Ich bin zwar sicher, sie würde nicht versuchen ihn zu töten, aber wenn sie es dürfte, würde Garrel sich hinterher wohl wünschen, sein magisches Potenzial wäre nie entdeckt worden.
Hehehe, das hat Lord Waschweib verdient, das Akkarin ihn vor versammelter Mannschaft vorführt. Darran und Kayan mag ich mittlerweile irgendwie. Ich denke mal, die beiden dürften wenn es nötig ist, fest an Soneas und Akkarins Seite stehen. Und ich bin auch sicher, dass ihr Interesse an den beiden nicht zuletzt von Soneas Erscheinung geprägt ist, schließlich sind die beiden auch nur Männer, aber dass dies für beide nicht von wesentlicher Bedeutung ist. Wenn sie rauskriegen, was wirklich zwischen Sonea und Akkarin läuft, denke ich mal, werden beide zwar etwas enttäuscht sein, dass die kleine Schwarzmagierin schon vergeben ist, aber sie werden es sich sicher nicht zu Herzen nehmen und weiter zuverlässig sein.
Mhm, Sonea gelingt es also zumindest ihre Wut zu bezwingen, aber noch steht ihr der Stolz im Wege. Und Akkarin wirkt irgendwie, als habe dieser Kampf auch ihm die Augen etwas geöffnet. Bin mal gespannt, wer von beiden den ersten Schritt zur Versöhnung machen wird.
Tja, ja, ja, da sieht man mal wieder, wo die Liebe hinführt und auf was für umständlichen Wegen sie unterwegs ist.
Ich hab das Gefühl, dass du deine Leser auch nicht mehr allzu lange warten lassen wirst. Irgendwie hat Akkarin was vor, denn seine Hinweis auf das Abendessen war ein wenig zu direkt als das er das einfach gesagt hat um Sonea in Erinnerung zu rufen, dass sie am Vortag so spät gekommen ist.

Hmm, Tayend will also den Namen schon mal gehört haben. Na da bin ich ja mal gespannt, wo das gewesen sein soll.
Das Buch ist also ein schwarzmagisches Nachschlagewerk. Ich könnte wetten, dass Akkarin ganz heiß darauf sein wird, es in die Finger zu bekommen, sobald er davon erfährt. Denn eines ist sicher, schwarze Magie, hat man erst einmal etwas davon gelernt, scheint den betroffenen Magier nicht mehr los zu lassen. Klar, verbotenes Wissen hat immer einen Reiz und in der Hinsicht wird auch Akkarin keine Ausnahme sein.
Das Dannyl dem Buch widerstehen kann, wundert mich nur wenig, immerhin ist er Selbstdisziplin seit vielen Jahren gewohnt und Tayend hat ja kein Talent hat kein Interesse daran Magie zu erlernen. Wenn ich mich richtig erinnere hat er durchaus magisches Potenzial aber eben, schon aufgrund seiner Neigungen, kein Interesse es zu entfesseln.
Bin mal gespannt, wie lange du Dannyl dieses selbsterzwungene Desinteresse durchhalten lässt. Wobei, ich denke mal, das wird er schaffen.
Bei Bel Fiore hab ich den Eindruck, dass die ziemlich genau weiß, was zwischen Dannyl und Tayend abläuft, selbst wenn auch Tayend es ihr nicht verraten hat. Du scheinst ihr eine recht gute Menschenkenntnis mitgegeben zu haben und gleichzeitig, selbst für eine Elynerin hohes Maß an Toleranz. Wäre Dannyl Elyenier würde es wohl keine Bedeutung für sie haben, aber da er Kyralier ist, fasziniert er sie vermutlich in seinen Neigungen und wie er es verbergen konnte und damit Magier wurde.
Na, da haben wir es doch schon. Auch Dannyl bedauert es, dass er dem Buch widerstehen muss. Ich kann mir schon denken, zwischen welchen beiden Seiten er in Konflikt steht, das Buch zu übergeben. Die Gilde als solche wäre auch nicht meine liebste Wahl, auch wenn es die dienstlich korrekte wäre, aber die andere Seite, die du ihn vermutlich in Erwägung ziehen lässt, wäre sicher die beste Wahl, wenn es um den Nutzen aus dem Buch geht, aber wenn das rauskommt, dürfte seine skandalöse Beziehung zu Tayend Dannyls kleinstes Problem sein.
Was diese anderen mysteriösen Gegenstände betrifft, da hab ich ja auch schon so eine Ahnung, was das sein wird. Mal sehen ob du das fortführst und ob ich richtig liege.
Also die Nummer mit Tayends Seekrankheit ist ja echt wieder mal zum Schießen. Es ist zwar nicht nett, aber ich könnte mich jedes Mal wegschmeißen, wenn Tayend grün im Gesicht vorm Speigatt kauert und die Fische füttert. Es ist sicher gemein aber ich würde mich freuen, wenn er das wieder durchmachen muss. Ich wusste auch schon genau den richtigen Spruch für ihn…

Mhm, die Alltagsbeschreibung in Cerys Versteck gefällt mir. So was macht die Sache heimeliger.
Ganz sicher will Gol nur, dass Cery über Savara hinwegkommt und hat nur das Beste für seinen Chef im Sinn, aber es spricht ja nichts dagegen, sich dabei ein wenig zu amüsieren und Cery immer wieder mal auf den Arm zu nehmen.
Die Beziehung zwischen Cery und Nenia entwickelt sich ja offenbar genauso, wie ich es vorhergesagt hatte, zumindest bis jetzt. Bin mal gespannt, wie es weitergehen wird.
Soso, der königliche Berater Lord Mirkin gibt sich also die Ehre.
Und er hat ein wahrhaft schlagkräftiges Angebot in der Tasche. Sonderlich überraschen tut es mich nicht, ich hatte mit so einem Verlauf schon gerechnet.
Ob diese Idee meine Zustimmung findet, weiß ich allerdings noch nicht. Das wird davon abhängen wie du es weiterführst und wie Cery, sollte er das Angebot annehmen, sich verändern wird, denn ich bin sicher, zu einer Veränderung wird es kommen.

Allerdings, das ist ja wirklich ein mehr als konspiratives Treffen gewesen. So etwas hätte ich den höheren Magiern dann doch nicht zugetraut. Das sie Sonea offen nötigen würden, die Kriegskunst als Disziplin zu wählen hatte ich erwartet und hätte es auch verstanden und sogar befürwortet das sie das tun, denn immerhin ist Sonea eben prädestiniert dafür, auch wenn ich es nicht gut finden würde, wenn diese darauf eingehen sollte. Wie ich dazu stehe weißt du ja bereits, aber eben aus politischen und verteidigungsstrategischen Gründen hätte ich die Handlungsweise der höheren Magier gebilligt.
Sie aber auf diese hinterhältige Art und Weise zu zwingen, finde ich einfach widerlich. Kein Wunder, dass Sonea früher stets den Magiern misstraut hat und es sobald sie das erfährt auch wieder tun wird.
Rothen ist zu Recht entsetzt darüber und hat meinen vollen Rückhalt für seinen Protest. Die höheren Magier können von Glück reden, dass Administrator Lorlen in der schalcht umgekommen ist, denn auch wenn Lorlen ein praktisch veranlagter Mann war und allen Grund hatte Soneas Mentor zu misstrauen, wäre er sicher nie damit einverstanden gewesen, so niederträchtig zu taktieren und sich über das Wohl eines Novizen hinwegzusetzen. Lorlen wäre vermutlich offen an eine solche Sache herangegangen und hätte wahrscheinlich sogar einen Weg gefunden Sonea zu überzeugen, dass die Kriegskunst die wichtigere Wahl sei aber auf diese Weise werden Osen und Balkan nur erreichen, dass sich die beiden Schwarzmagier gegen die Gilde stellen.
Rothen hat sicher Recht, dass Merin privat nicht erfreut sein wird, dass die Gilde so taktiert, aber als der König wird er Balkan zustimmen müssen. Merin ist aufgrund seines Amtes nicht in der Lage anders zu handeln und müsste das Wohl ganz Kyralias gegen das eines einzelnen Magiers aufrechnen und wie so eine Rechnung ausgeht kann man sich ja vorstellen.
Oho, Osen ist dabei nicht wohl in seiner Haut. Warum das denn? *Ironie-triefend-gefragt*
Na bitte, da haben wir es schon. Die höheren Magier sollten allmählich lernen, dass Akkarin nichts entgeht, was ihn und Sonea betrifft. Aber wenn sie das täten würdest du deine Leser um eine Menge sehr amüsanter Konfrontationen bringen.
Oha, jetzt haben sie erreicht, was sie die ganze Zeit gefürchtet haben – einen zornigen schwarzen Magier in ihrer Mitte.
Halleluja, ich hatte ja schon gesagt, auf welchem Niveau deine Geschichte seit diesem Kapitel rangiert, aber wenn man es dann noch ein paar Mal durchliest wird das immer besser.
Die Stimmung in diesem Zimmer war geradezu unheimlich. Du hast Akkarin mehr als nur gut getroffen.
Himmel, was ist da nur im Trinkwasser? Man sollte meinen, zumindest die, die von den alten höheren Magiern noch dabei sind, wüssten, dass es kaum eine vertrauenswürdigere Person als Sonea gibt, auch wenn sie das nicht immer richtig deutlich macht. Was du da gerade ablaufen lässt dürfte ein echter Verrat an den Prinzipien der Gilde sein. Gefällt mir, dass jetzt mal die Karten auf den Tisch gelegt werden, auch wenn es nicht gerade dazu beitragen dürfte für Frieden zwischen den Magiern zu sorgen.
Das Ende dieser Diskussion trieft dann ja seitens Akkarin geradezu vor Ironie, aber schön, dass man den sonst so stillen und verschlossen wirkenden Magier mal so erleben kann, wenn er, zumindest für seine Verhältnisse, mal so richtig aufdreht. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass da noch mehr geht, aber das war schon mehr als beeindruckend.
Falls du dich übrigens immer noch fragst, wieso deine Leser deine Interpretation Akkarins so toll finden, dann würde ich dir empfehlen, dir deinen eigen Text mal aus der Sicht eines Lesers durchzulesen, der sich verzweifelt ein besseres Ende gewünscht hat. Ich bin sicher, spätestens danach verstehst du es.
Der Schluss mit Rothen war ja dann wieder mal typisch Akkarin, schön kryptische Andeutungen machen und zu verunsichern, zumindest Rothen. Wie gesagt, absolut einwandfreie Arbeit.

Oh man, im nächsten Abschnitt lässt du Sonea ja mit den Worten spielen wie sonst nicht. Das war ja der reinste Eiertanz um lügenfrei um die Wahrheit herum zu kommen.
Noch dazu diese recht anschaulichen Beschreibungen der jeweiligen Gemütszustände. Trassia hat mir wieder einmal gefallen. Und sie hat endlich das getan, was schon mehr als überfällig ist: Sonea mal den Kopf gerade gerückt, dass es so zwischen ihr und ihrem geliebten nicht weitergehen kann und ihr klar gemacht, was das schlimmstenfalls für Folgen haben kann. Und sie hat Sonea mal objektiv gesagt, was der in ihrer eigenen Eifersucht bzw. Wut entgangen ist, dass es Akkarin ebenso geht.
„Die Eskorte ist im Anmarsch“, das assoziierte irgendwie die Vorstellung, dass das Regin und seine Kameraden in vollem Harnisch mit Schwert, Schild und Fanfarengeschmetter herangestampft kommen. Einfach absolut lustig
Hihihi, Sonea bietet Trassia also doch ihre Hilfe als Kupplerin an, auch wenn sie es nur ironisch meint, war die Vorstellung wirklich lustig. Aber was das betrifft hab ich ja so meine ganz eigenen Vermutungen, wie es um Trassia bestellt ist. Bin mal gespannt, ob du da auch einen Handlungsfaden zu laufen lässt und ob ich recht haben werde…

Aha, der König mal privat nach Feierabend. Ich kann mir nicht helfen, aber diese Vorstellung reizte mich schon wieder zum lachen. Der König hängt die Krone und den Mantel auf den Garderobenhaken, schiebt die Zeitkarte in die Stechuhr und verlässt pfeifend und mit dem Gedanken an sein Feierabend-Bol den Thronsaal. Zum Schießen.
Okay, zurück zum Thema.
Ein Abgesandter aus Haus Velan. Im Gegensatz zum König kann sich der geneigte Leser schon denken, wer da aus dem haus um die Uhrzeit auftaucht und in der Lage ist an Palastwachen und Dienern vorbei zukommen, diese dabei noch in Angst und Schrecken zu versetzen und zum König vorgelassen zu werden.
Na also, wer anders als Akkarin könnte es sein.
Mhm, jetzt wird es also ernst.
Meinen Glückwunsch, schwarzer Magier, endlich ist die Kupfermünze gefallen, dass es so nicht mehr geht und das es an der Zeit ist, den Joker zu ziehen, den der König ihm angeboten hatte.
Damit dürfte auch klar sein, warum er in der Arena Sonea darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie nicht zu spät kommen soll.
In der Tat, Akkarin ist dem Dem wirklich nicht so unähnlich mit dem Unterschied, dass er und seine Geliebte das wortwörtlich schon am eigenen Leib erlebt haben und er nun gerade davor steht, dieses Leid ein zweites, nein, eigentlich sogar ein drittes Mal zu erleben.
Schön, dass du mal auf die Literatur in Kyralia eingehst, mir gefällt es, wie du das eingebaut hast. Es gehört zu diesen kleinen nebensächlichen Details, die eine Geschichte mit mehr Farbe und Leben erfüllen.
Und schon wird deutlich, dass Merin seinem Freund das Angebot zwar ganz sicher einerseits aus Dankbarkeit für seine Dienste gemacht hat und wohl auch als Freund, aber er auch immer das Ziel im Blick behält, wie er die Bevölkerung am besten schützen kann. Merin hast du wirklich zu einem ausgezeichneten König gemacht, er denkt langfristig voraus und versucht zum Nutzen aller zu handeln. Wenn man zurück schaut, hat er diese Eigenschaften zwar wohl erst seit der schlacht, aber warum auch nicht, davor herrschte Jahrhunderte lang tiefer Friede und das kyralische Königshaus konnte es sich leisten, in der Hinsicht nachlässig zu werden. Die Ichani dürften Merin ziemlich brutal die Augen geöffnet haben.
Wo Akkarin den ring wohl herhat. Klar könnte er ihn schon lange vor seiner Verbannung gekauft haben oder erst kürzlich Takan mal wieder losgeschickt haben, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass in der Arran-Residenz im Besteckkasten ein Silberlöffel fehlt und von Akkarin einem neuen Zweck zugeführt wurde. Den Diamanten kann ich nicht so ganz einordnen, denn ich bezweifle, dass Akkarin einen solchen würde herstellen wollen, da hat er sicher eine Quelle gehabt, wo er sich den besorgt hat. Ich würde es zumindest sehr schön finden, wenn der Rring von Akkarin selbst gemacht wurde, es macht die Sache persönlicher.
In der Tat, eines der wenigen Male, an denen du es schaffst, dass es mir genauso ergeht wie dem König. Auch ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie du es Akkarin meinen lässt, dass es ihm immer wieder passiert, dass er Sonea beeindruckt – es klingt nicht so, als wäre es ihm recht. Das er sie stets aufs Neue zu überraschen in der Lage ist, das ist mir klar, aber mit beeindrucken verbinde ich zumindest etwas anderes und so wie du es ihn sagen lässt handelt es sich auch nicht um Beeindruckungen auf der Ebene ihrer beider magischen Könnens, da passiert das sicher öfter, dass Sonea noch zu beeindrucken ist, aber das hier klang eher nach der privaten Ebene.
Damit ist es also offiziell. Das dürfte die erste Handlung auf dem weg sein, dass Sonea anfängt dem König nicht nur eine ohnehin schon loyale Magierin zu sein, sondern ihn auch persönlich zu mögen. Ich bin sicher, dass wirst du zwar nicht ganz so schnell ablaufen lassen, denn sonst wäre es auch wieder unrealistisch, aber ein Anfang ist gemacht.
Die Unterhaltung der beiden über das Hospital hat mir sehr gut gefallen. Da wirkte Akkarin, wenn auch beherrscht, so doch recht entspannt. Man konnte hier sehr gut sehen, dass du zwischen den beiden eine echte Freundschaft angelegt hast und nicht nur politisches Zusammenstehen.
Da haben wir es: Wenn sogar König Merin sagt, Balkan habe es „versucht“ ihm den strategischen Nutzen zu erklären, dann ist klar, dass der alles andere als geschickt mit Worten umgehen kann. Ich kann mir schon vorstellen, wie Balkans Rede ausgesehen hat. Sein gesamter Wortlaut zu Davins Wetterturm würde wahrscheinlich auf eine einzige Ansichtskarte passen.
Und Akkarin wirkt bei seiner Antwort ja ganz schön lausbubenhaft. Ich hab das Gefühl, der hat sich in dem Moment geradezu diebisch darüber gefreut, dass Balkan so versagt hat und er nach diesem unerfreulichen Treffen in Rektor Jerriks Büro dem Hohen Lord jetzt beim König so richtig eins einschenken kann.

Alles in allem war es wieder ein Mal absolut Spitzenklasse.
Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Spann uns Leser bloß nicht gar so lange auf die Folter.



Mit herzlichen Grüßen
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 10.09.2013 | 14:07 Uhr
Hallo Keylu-tey,


wow, du hast deinen Rückstand aufgeholt! Und dann gleich wieder so ein lange, ausführliches Review, ich bin mal wieder beeindruckt! Hast du denn immer noch Urlaub?


Farands andere Fächer, gute Frage. Kriegskunst mag er nicht und Heilkunst beginnt er interessant zu finden. Tatsächlich erwähne ich dazu jedoch nicht viel, weil Rothen so begeistert ist, dass sein neuer Schüler sich so für Alchemie begeistert, dass ich da nicht viele drüber verliere. Von Buch 2 wissen wir ja, dass Rothen so gut er als Mentor sein mag, gerne die ungeliebten Disziplinen seiner Novizen vernachlässigt.
Davon abgesehen ist er aber ein wirklich guter Lehrer. Ob ich es wäre, wage ich zu bezweifeln. An der Uni habe ich mal drei Semester lang Studenten unterrichtet (Übungsgruppen, keine Vorlesungen) und das war ganz ok, weil die ihre Pubertät schon hinter sich hatten. Ich halte mich dafür jedoch eher ungeeignet.
Aber zurück zum Text: Deine Ausführungen zu Garrel haben mich wirklich zum Lachen gebracht. Seine Missbilligung, dass Regin und Sonea befreundet sind, hat wohl auch mit ihrer Herkunft zu tun. Wahrscheinlich hat er nicht damit gerechnet, dass die beiden sich anfreunden, nachdem er Regin benutzt hat, um sie über Akkarin auszuhorchen. Seine Bemerkung über die angebliche Beziehung der beiden dient jedoch einzig dem Zweck, Rothen aus der Reserve zu locken und er fällt natürlich darauf rein!
Du hast recht, Regin hat Potential, das muss man ihm lassen. Ob er es schaffen würde, eine Klasse zu überspringen, wage ich jedoch zu bezweifeln. Im ersten Jahr ist das noch leicht, inzwischen könnte das jedoch sehr schwierig werden. Aber so viel hält er nicht mehr von seinem Onkel, das stimmt schon. Ich hielt es übrigens für gut, Rothen hier in Farand einen Zeugen zu geben, falls niemand ihm Garrels Gerede glaubt.


Vom Typ her ist Dorrien kein Anführer, da hast du recht. Hier macht es jedoch die Situation erforderlich und er kann sich so richtig austoben, was seine Neigung für die Leute in den Bergen einzustehen, angeht. Ansonsten schert er sich ebenso wenig um Authoritäten, wie er selbst eine sein möchte.


Ja, manchmal wäre es wirklich schön, mehr Einblick in Akkarins Gedanken zu erhalten. Auch wenn ich mir das zutrauen würde, einigermaßen überzeugend darzustellen, fände ich, damit würde dem Charakter viel verloren gehen, weil es ihm das Geheimnisvolle nimmt. Davon abgesehen respektiere ich seinen Gedanken und Gefühle so sehr, dass ich nicht daran teilhaben will, auch wenn das jetzt verrückt klingt. Leicht ist es für ihn jedenfalls nicht, sich so kühl und distanziert zu geben, zumindest nicht Sonea gegenüber. Bei den anderen hat er darin schon genug Übung.
Hier muss ich dich aber mal kurz darauf aufmerksam machen, dass er nicht gesagt hat, sie solle pünktlich zum Abendessen sein. Er hat nur gesagt, sie soll nicht zu spät nach Hause kommen, was sie sicher vorhat, um ihm aus dem Weg zugehen. Noch muss Sonea ihren Küchendienst machen und es gibt daher kein gemeinsames Essen. Das nur, um weiter Verwirrung vorzubeugen.
Tja, was ist ein Gedankenschlag? Es ist auf jeden Fall etwas, das die Konzentration durchbricht, und fühlt sich nicht angenehm an. Sonea fürchtet sich davor, weil es sie an ihren letzten Kampf vor der Universität erinnert. Kariko hat den Gedankenschlag genug, um Akkarin mit dem Messer zu verletzen und deswegen mag sie diese Technik nicht.
In dieser Szene bekommt Garrel jedoch sein Fett weg. Ich denke, wenn sie dürfte, würde Sonea etwas ähnliches mit ihm machen wie mit seinem Neffen.
Zu Darren und Kayan halte ich mich hier auch mal bedeckt ;)

Also, das Tayend den Namen Sadakane schon gehört hat, kann sein, muss aber nicht. Er kann ihn auch einfach nur an etwas erinnern und sich da auf einem Holzweg befinden :) Schwarze Magie hat auf jeden Fall einen Reiz, so wie alles Verbotene.
Genau, Tayend hat latentes magisches Potential und Dannyl kann dem Buch insofern nicht widerstehen, dass er darin einen großen Nutzen sieht. Er will ganz sicher kein schwarzer Magier werden! Ich weiß jetzt nicht, ob dir das im Kopf herumgeht, daher stelle ich das vorsichtshalber mal klar,

Nur mal so aus Neugier: Unter welchen Umständen würde die Idee mit den Dieben denn nicht deine Zustimmung finden? Nicht, dass ich vorhabe, es dir recht zu machen. Mich interessieren die Ansichten meiner Leser und ändern kann ich an dem Weg, den die Charaktere eingeschlagen haben, sowieso nichts mehr.

Die Nummer von den höheren Magiern ist echt mies, da gebe ich dir recht und es ist gut, das Akkarin sich dagegen versperrt. Rothen kann da leider nicht viel gegen tun und vermutlich wäre auch Lorlen überstimmt worden. Die höheren Magier können sich diese Frechheit aber auch nur herausnehmen, weil Akkarin keine Macht mehr hat.
Aber die Wahl von Soneas Disziplin, die in ein paar Kapiteln kommen wird, wird wahrscheinlich sowieso alle von den Socken hauen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Ach, und ich selbst habe mir nicht verzweifelt ein anderes Ende gewünscht und meine Fortsetzung gelesen, eh? :P Aber nur, dass ich Akkarin gut finde, heißt nicht, dass andere das auch tun.

Und was vermutest du da bei Trassia?

So, jetzt noch kurz zu Merin, weil ich meine Mittagspause schon am Überziehen bin und dann komme ich heute später nach Hause und lade das neue Kapitel erst später hoch …
Wo Akkarin den Ring her hat, wird ein Geheimnis bleiben, aber den Diamanten wird er ganz sicher nicht selbst geschliffen haben. Da du den Diamanten so erwähnt hast: Hättest du ein Blutjuwel passender gefunden?
Auf jeden Fall nun klar, dass Akkarin kaum eine andere Wahl bleibt, als auf Merins Angebot einzugehen. Ich denke, Merin war auch vorher schon ein guter König, vorausschauend etc, nur die Unterschicht hat er einfach völlig ignoriert, ebenso wie die Gefahr aus Sachaka. Von daher hast du schon recht, dass er vorher wenig Anlass dazu hatte.
Was den Rest angeht, so muss ich dich wieder einmal auf die nächsten Kapitel verweisen. Alles andere können wir sonst auch gerne wieder per mail klären :)


Liebe Grüße,
Sonea


PS: Ohje, so langsam fürchte ich, dass ich dich auf kurz oder lang als Leser doch noch vergraulen werde. Denn ich merke ziemlich deutlich, dass wir in einigen Dingen ziemlich unterschiedliche Ansichten haben … Selbst ohne meine ganzen NO-GOs...
09.09.2013 | 23:22 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Oh man, hab ich Fernweh!
Es hilft aber mir alles nichts zu klagen, daher tu ich mich an Kapitel 17 wagen.
(Scheußlicher Schüttelreim, was?)

Soso, Lord Elben lobt Sonea. Bisher hatte er doch immer nur Verachtung für sie übrig, oder? Nun ja, wenn sie die Einzigste ist, die es richtig hinbekommen hat, dann wird er wohl dazu gezwungen gewesen sein, denn sonst wäre er wohl doch auch den anderen Novizen aufgefallen und die hätten sich gewundert, ob sie Sonea nun mögen oder nicht.
Eben, Hilfe ist in Ordnung aber lernen soll er selbst.
Hihihi, wieder einmal eine typische Meinung der Frauen über die Männer, wenn es nicht knallt, macht’s keinen Spaß. Als wenn es anders herum besser wäre, ich hab festgestellt, dass Frauen genauso viel Spaß daran haben, wenn etwas möglichst spektakulär in die Luft fliegt, vorausgesetzt natürlich es kommt niemand zu schaden. Aber sie können es offenbar nicht so gut zum Ausdruck bringen wie die Männer. Frauen scheinen, wenn’s rummst, immer sprachlos fasziniert zu sein. Egal, weiter im Text.
Aha, die nächste Rechnung vom Berater und für die Reisespesen und Benutzung Swivel-Raum-Zeit-Maschine… obwohl, wird erlassen, dass war eine Gratisprobe des Beraters… *Scherz-Ende*
Bin mal gespannt, wer da was wie zusammenbrauen wird und wie sich das auf Sonea’s weitere Karriere auswirken wird.
Hihihi, die drei Schatten lässt du nicht locker lassen, was? Die armen Kerle können einem ja echt Leid tun, aber man muss sie für ihre Ausdauer bewundern.
Ohoh, ich glaub das war gar nicht gut. Regin als ihren Freund vorzuschieben ist sicher keine gute Idee und ihn dann auch noch küssen…
Na, also was soll den das? Sich darüber wundern, dass Regin darüber nörgelt, er küsse nicht gut. Da überfährt sie ihn schon so und dann das, also, ehrlich gesagt, ich würde mich auch in meinem Stolz verletzt fühlen, wenn man mich so nötigen würde, zumal es auch noch pures Schauspiel war und dem eher egoistischen Zweck diente, ihre Schatten los zu werden. Ein paar deutliche Worte hätten es sicher auch getan, aber dieser Kuss, das wird zurück beißen.
Okay, nach der Aktion geb ich Regin absolut recht, dass war echt nicht nötig
Mhm, das wird aber auch Zeit, dass unsere Novizin kapiert, was für eine Dummheit sie da begangen hat. Und dann lügt sie dabei auch noch, dass sich die Balken biegen.
Immerhin geht sie es gleich gestehen, bin mal auf Akkarins Reaktion gespannt.
Ich glaub, Akkarin gingen in dem Moment hunderttausend Dinge durch den Kopf, aber nicht das.
Warum hab ich das Gefühl, dass da was nicht stimmt? Weil es so ist würde ich sagen. Sonea magst du nicht durchblicken lassen, was in ihrem Geliebten gerade vorgeht, ich durchschaue ihn und dich jedoch sehr wohl.
Dieses Gelächter passt nicht zu Akkarin, im Gegenteil, es ist völlig untypisch für ihn. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Akkarin durchaus zu hemmungslosen Lachen fähig ist, der Mann mag gefühl- und humorlos wirken, tatsächlich unterstelle ich ihm jedoch einen sehr feinen Sinn für Humor, doch angesichts dieses Geständnisses passt es nicht.
Und dann fordert er Sonea auch auf, das Theater fortzusetzen. Ausgerechnet er, der ihr verboten hat zu lügen der sogar darauf geachtet hat, dass sie in dem Bericht über seine Rückkehr aus dem Haus der Toten die Wahrheit nur verschleiert, jedoch nicht lügt, ausgerechnet er soll nun zum Anstifter für ein solch wackeliges Lügengebäude werden?
Nein, da stimmt was nicht. Ich würde mal sagen, du sorgst dafür, dass Akkarin seine wahren Gefühle einmal mehr so gut maskiert, dass Sonea nicht dahinter kommt. Und das könnte ihnen zum Verhängnis werden. In der Beziehung ist der ehemalige Hohe Lord der Gilde genauso begriffsstutzig wie alle Magier. Ihm wird einfach nicht klar, dass er im maskieren seiner Gefühle so gut ist, dass selbst die ihn zutiefst liebende Frau sich außer Stande sieht diese Maske zu durchdringen. Ich halte ihm zugute, dass er über viele Jahre gezwungen war diese Maske aufrechtzuerhalten aber er muss endlich lernen, seine Gefühle wenigstens Sonea offen zu zeigen.
Und sofort bestätigst du mir meine Worte. Sonea versteht es falsch. Ich glaube es ist hoch an der Zeit, dass Akkarin mal daran erinnert wird, dass du ihn seiner Geliebten hast versprechen lassen, keine Geheimnisse mehr vor ihr zu haben. Das hätte beide doch schon einmal beinahe zerstört und offensichtlich haben sie nichts daraus gelernt.
Mhm, da haben wir es. Das wird nicht lustig, ganz und gar nicht. Wut und Zorn sind schlechte Ratgeber, das wird in der Arena nicht zu einem Ende kommen.
Dennoch freue ich mich, dass du diesen Streit bzw. die sich anbahnende Krise in den Handlungsfaden aufgenommen hast. Auch muss sein, wenn es realistisch wirken soll. Es kann nicht immer nur eitel Sonnenschein bei unserem Heldenpaar herrschen.
Ich bin mal gespannt wie das weitergeht. Das wird die erste echte Feuerprobe der Liebe der beiden.

Schon klar, dass Rothen wirklich ein guter Mentor ist. Er versucht alles in seiner Macht stehende zu tun, dass seine Novizen vorankommen und schafft es, dass seine Novizen motiviert sind. Ich glaube, in der Hinsicht ist er der Beste in der Gilde, das würden weder Balkan, noch Lady Vinara noch Akkarin noch irgendein Magier sonst schaffen, seinen Novizen so zu motivieren, dass diese begierig sind zu lernen.
Sonea als Akkarins Novizin zählt da nicht – ihre Gründe haben nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass Akkarin ein optimaler Mentor ist. Tatsächlich halte ich, wäre nicht Sonea seine Novizin, ihn nur für einen guten, aber keinen hervorragenden Mentor, dafür ist er zu sehr Perfektionist. Ich denke er würde dann zu viel zu früh verlangen und nicht genug Geduld haben. Zumal man auch bedenken muss, dass er auch noch relativ jung ist. Und unterrichtet hat er auch nie, somit fehlt Akkarin ein wesentliches Wissen um einem gewöhnlichen Novizen ein wirklich guter Mentor zu sein.
Das er die Genehmigung bekommt, Farand mitzunehmen, davon bin ich überzeugt, gespannt bin, wo du die beiden hinbringen wirst und was geschehen wird.
Zwei kyralische Händler, die gerade aus Sachaka zurückgekommen sind. Also zunächst mal hast du diesen Abschnitt hervorragend entwickelt. Ein guter Gedanke, Händler dafür einzusetzen, denn in der Tat waren es gerade früher die fahrenden Händler, die Informationen überbrachten und oft auch dafür bezahlt wurden, neben dem Handel nebenbei noch ein wenig zu spionieren. Händler kommen viel herum und gute Ohren und ein scharfes Auge sind in ihrem Geschäft stets von Vorteil.
Aber auch was du sie berichten lässt, ist gut. Es wirkt wieder einmal absolut angemessen und glaubwürdig.
Also erneut Krieg. Und es muss König Marika wirklich ein Stachel im Allerwertesten sein, dass Sachaka erneut von Kyralia besiegt wurde, auch wenn es nur ein paar ausgestoßene Spinner waren, die da auf eigene Faust einen brutalen Privatkrieg angezettelt haben.
Das zwischen den Ashaki mitunter interne Machtkämpfe und Blutfehden ausgetragen werden, überrascht mich nicht und ich kann es auch bestätigen – du weißt, was ich meine…
Das die beiden Händler sich entschuldigen für die schlechten Nachrichten finde ich lustig, frei nach dem Motto: „Tötet nicht den Boten, er kann nichts dafür…“
Okay, Rothen denkt zumeist rational und objektiv, von daher kein Wunder, dass er gleich auf Akkarin kommt. Und zudem hatte er in letzter Zeit ja auch genug mit ihm zu tun, als das es ihm leicht fiele diesen aus seinen Erinnerungen zu verdrängen.

Würde mich auch wundern, wenn der Heilerin so etwas entgehen würde. Gedankenlesen dürfte sicher nicht nötig sein um Soneas Gemütszustand zu erraten, dafür ist sie nach wie vor zu emotional.
Ob du Lady Vinara Akkarin jemals vergeben lassen wirst? Wohl eher nicht, dafür dürfte sie zu konservativ in ihren Ansichten sein und zu sauer, dass sie Sonea als Heilerin möglicherweise verliert.
Die beiden Krieger gefallen mir. Endlich mal zwei Magier, die offenbar mit den Schwarzmagiern kein Problem haben, auch wenn Akkarin ihnen sicher trotzdem Respekt einflößt.
Das scherzhaft angehauchte Gespräch fand ich ebenso gut, nach dem wütenden Teil im Heilerquartier erst mal was zum Auflockern bevor es so richtig zur Sache geht.
So locker, wie die beiden von Akkarin reden bekommt man ja fast den Eindruck, die wüssten dass der gar nicht so finster ist, wie er immer erscheint und sie schon den einen oder anderen Krug Bol zusammen verputzt haben.
Ohohoh, nein das ist nicht gut. Ganz offensichtlich willst du Akkarin dazu bringen Sonea weh zu tun und sie so richtig auf die Palme zu gehen lassen. Der Satz über Unwahrscheinlichkeit der Möglichkeit sie könne ihn töten ist mit das Verletzendste was ich ihn je habe sagen hören. Damit zieht er Soneas Tat ihn aus dem Haus der Toten zu retten ziemlich tief in den Dreck.
In meinen Augen ist er damit mehr als nur verletzend und respektlos, ich finde ihn in diesem Moment schlicht undankbar.
Soneas Idee Regin zu küssen und dann auch noch eine Beziehung mit ihm vorzulügen war zwar echt negativ einfallsreich, und ich gestehe ihm durchaus verletzten männlichen Stolz und Eifersucht zu, aber das hier geht schlicht zu weit. Das nimmt kein gutes Ende.
Ich kann nur hoffen, dass du Sonea nicht auf die selben Gedanken kommen lässt wie mich, denn dann dürfte die Option Töten ganz schön verlockend werden.
Das wird ja immer besser, jetzt verspottet er sie auch noch. Und Sonea blickt immer noch nicht durch, dass ihr Geliebter hinter seiner spöttischen und geradezu aufgekratzten Fassade selbst ziemlich verletzt ist, nur leider offenbar unfähig das auch zuzugeben und zu zeigen – wieder einmal dieses verflixte Klischee, dass wir Männer stets beherrscht sein und unsere Gefühle unter Kontrolle haben sollen – was dabei rauskommt sieht man ja.
Auf jeden Fall hast du diesen Fakt ganz schön gut hinbekommen, es wirkt wieder einmal äußerst plastisch und überzeugend – sonst hätte ich mir auch nicht so viele Gedanken dazu gemacht.
Unbeachtet dessen was ich gerade geschrieben habe, ist Akkarins Strategie Sonea in Wut zu reden gut, denn Wut macht blind und wer im Kampf blind ist macht Fehler. Bedauerlicherweise wird seiner Novizin diese Lektion nicht viel nützen, denn darauf wirst du sie ganz sicher nicht achten lassen.
Mhm, so ungefähr hab ich mir das vorgestellt, brutale Gewalt, ohne jede Raffinesse. Zumindest von Seiten Sonea’s.
Akkarin geht zwar geschickter vor, aber ich denke mal, das du ihn sonst auch mit wesentlich mehr Raffinesse agieren lässt.
Na, was hab ich gesagt, die Mordlust flammt schneller auf als man denkt.
Nur bringt es nichts. Und wieder verliert Sonea.
Puh, die Diskussion ist ein echtes Problem, das wirst du damit sicher noch nicht aus der Welt geschafft haben. Hier hast du beide mal absolut starrsinnig gemacht und ihr jeweiliges Ego zu weit aufgeblasen. Aber beide können auch nicht nachgeben. Es bleibt als die angespannte Frage, wer in diesem Krieg mehr verlieren wird? Denn gewinnen kann man einen Krieg nicht, nur verlieren und es verliert halt immer eine Seite noch ein bisschen mehr als die andere.
Eines ist aber sicher, diese ganze Situation ist dir wieder einmal ungeheuer plastisch gelungen. Man konnte es regelrecht mit den beiden miterleben.
Auch das Wortgefecht im Anschluss war wieder sehr überzeugend. Besonders gelungen fand ich es, wie du Sonea hier (in deiner Handlung) erstmals sich so richtig gegen Akkarin hast auflehnen lassen. Man konnte sowohl ihren Zorn als auch ihre Enttäuschung darüber, dass ihr Geliebter bereit ist soweit zu gehen um ihre Beziehung zu verbergen deutlich spüren. Ich denke mal, dass resultiert aus der unterschwelligen Angst, dass du Sonea sich von Anfang an hast wünschen lassen, sie beide könnten offen zu ihrer Liebe stehen und das du sie wissen lässt, dass, da Akkarin ja selbst zugibt, jedes Mittel zu nutzen um zu seinem Ziel zu kommen, sie in diesem Moment Angst hat, dass sie für ihn vielleicht selbst nur ein Mittel ist das er benötigt um sein Ziel zu erreichen und er ihr seine Liebe die ganze Zeit nur vorgespielt hat.
Kann ich gut verstehen, dass sie in dieser Situation zu wütend ist, um die ganze Tragweite ihres Tuns zu überblicken, aber ich hab das Gefühl, dass sie im Irrglauben liegt, Akkarin hätte sie bewusst respektlos behandelt.
Ich denke mal, du hast hier eine gegenseitige Selbstbezogenheit aufgebaut. Beide sehen nur, was sie sehen wollen. Und so verletzt wie Sonea durch Akkarins Verhalten ist, so verletzt ist er wohl auch durch ihres, aber er schafft es nicht über seinen eigenen Schatten zu springen und es sich selbst einzugestehen bzw. Sonea zu sagen. Wenn man so lange mit einer Maske leben musste, fällt es schwer, diese abzulegen.
Oh verdammt, der letzte Satz von ihm war echt unüberlegt. Ich glaub der steht mehr als alles andere dafür, dass Akkarin von der Tatsache, dass Sonea Regin geküsst hat echt tief verletzt ist. Es passt so überhaupt nicht zu ihm, der sonst jedes seiner Worte genau abwägt, so unüberlegt daherzureden.
Mhm, Sonea hat recht. Auf diesem Wege gehen sie der totalen Vernichtung entgegen. Da muss ich etwas ändern, sonst werden sie sich gegenseitig verraten – und ich glaube auch, dass zumindest Sonea sich bereits über die Konsequenzen eines solchen Falles im Klaren ist – es würde sie langfristig zu erbitterten Feinden machen. Wenn die Gilde wüsste, was sie den beiden, wenn auch nicht direkt bewusst, antut, in dem sie verbietet, dass eine intime Beziehung zwischen Mentor und Novizin besteht, wären die Sachakaner wohl eine der geringeren Sorgen. Sollte es denn wirklich zu so etwas kommen, würde innerhalb der Mauern der Gilde ein Krieg entfesselt werden, wie ihn ganz Kyralia noch nicht gesehen hat.

Okay, also in diesem Abschnitt machst du ja mehr als deutlich, dass Dannyl ganz vernarrt in Tayend ist. Wahrscheinlich sogar noch mehr als unsere beiden Schwarzmagier ineinander. Ich bin ja mal gespannt, ob du und wenn ja wie du diese Geschichte auf ein höheres Niveau heben wirst. Ich denke jedoch, dass man das nicht tun sollte, denn so, wie du den Verlauf fortgeführt hast, ist es in Ordnung. Ich hatte auch in keinem der Bücher den Eindruck, dass die Beziehung von Dannyl und Tayend in ihrem Ursprung darauf angelegt war, mehr als schmückendes Beiwerk zu sein. Denn vom Prinzip her könnte für die beiden auch eine gewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Männern den selben Zweck erfüllen, aber dann würde die Sache nicht so spannend sein, denn so wie es zur Zeit ist, müssen beide stets befürchten, dass sie entdeckt werden und der Leser lauert darauf, dass genau das passiert und wie es dann weitergeht. Wie gesagt aber, ich würde am Niveau der Beziehung nichts ändern.
Insgesamt gibt es zum Inhalt dieses Abschnitts nicht so viel zu sagen, denn es dreht sich ja um diesen geheimnisvollen Namen. Was mir jedoch einmal mehr äußerst positiv aufgefallen ist, ist deine Liebe zu den Details. Dieser Abschnitt war mit einer Vielzahl der ausgebaut, so dass er trotz des unspektakulären Verlaufs unglaublich lebendig wirkte und sehr fesselnd war. Du beherrschst es vorzüglich mit der Balance zwischen Details und Action umzugehen, so dass die Abschnitte stets im Gleichgewicht zu einander und auch in sich selbst sind. Hervorragende Arbeitsweise.

Oha, jetzt wird es interessant. In Dorriens Dorf verschwinden also die Leute und ausgerechnet die Töchter des Reberhirten sind auch verschwunden.
Dorrien mag ich trotz seines Unwillens zu kapieren, dass Sonea seine Liebe nicht erwidert und es wohl auch nie tun wird. Er ist ein sehr praktischer Mensch, der sich mit unnötigen Dingen nicht belasten will und auch niemand anderen belasten will – sieht man ja daran, dass es ihm herzliebend egal ist, ob er angemessen begrüßt wird. Aber auch bei allen anderen Erwähnungen seines Alltags wird immer wieder sein praxisorientiertes Denken deutlich.
Schön, wie du ihn Kullen erst mal alle Informationen erzählen und gleichzeitig dafür sorgen lässt, dass der Reberhirt sich erst mal beruhigen kann, geteiltes Leid ist halbes Leid, und er zugleich auch das Unangenehme mit den Nützlichen verbindet.
Und auch hier lässt du Dorrien seine Vernunft beweisen. Ich bin mal gespannt, wie diese Suche ablaufen wird. Die Bewohner von Windbruch können sich wahrhaftig glücklich schätzen, dass sie so einen idealistischen Magier als Dorfheiler haben. Solche Leute sind viel zu selten.

Wirklich bedauerlich, dass die, nennen wir es mal Freundschaft zwischen Lady Tya und Sonea an deren Kenntnisse der schwarzen Magie zerbrochen ist. Ob sich da jemals etwas dran ändern wird? Wohl eher nicht.
Soso, Sonea besucht Regin im Novizenquartier.
Pffffhahaha, die bildliche Vorstellung, die ja doch recht kurz geratene Sonea versucht sich vor dem großen Lord Ahrind zu ihrer vollen Größe aufzubauen und den damit in die Erde zu starren, ist aber auch echt zu komisch. Und dann auch noch das liebe Lächeln hinterher, als könnte sie kein Wässerchen trüben – herrlich. Als ich das gelesen hatte, konnte ich nicht mehr vor lachen –damit hast du wieder einmal dein Talent bewiesen meine Vorstellungskraft zu beflügeln.
Oh ja, dass kann ich nachvollziehen, dass es Sonea leid darum tut, dass sie nicht mal positiv im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der anderen Novizen gestanden hat, als sie noch im Quartier wohnte, schließlich ist sie auch nur ein Mädchen.
Ich geh mal nicht davon aus, dass bei Regin kreatives Chaos herrscht, eher verzweifeltes Chaos.
Gut, damit ist Regin offiziell auf Bewährung rehabilitiert. Zwar werde ich weiter etwas argwöhnisch bleiben, aber ich behaupte mal, dass er von nun an als vertrauenswürdig eingestuft werden kann. Ich denke mal, der Satz, in dem Regin zugibt, dass Sonea eine sehr gute Freundin sein kann, gibt den Ausschlag.
Mir hat die Szene zwischen den beiden wieder einmal sehr gut gefallen. Besonders amüsant fand ich dann Soneas Verwunderung, dass sie ausgerechnet ihrem früheren Erzfeind ihre Sorgen berichtet. Aber Regin hat den Vorteil, dass er ihr einziger wirklich objektiver, annähernd gleichaltriger Freund ist, der die ganze Wahrheit kennt, und bei dem sie sich nicht verstellen zu braucht und frei reden kann, wenn sie es will. Rothen ist einerseits ohnehin zu väterlich und andererseits zu sehr misstrauisch gegenüber ihrem Geliebten. Trassia darf noch nicht die ganze Wahrheit kennen und Dannyl und Tayend sind für Sonea nicht vertraut genug zumal unerreichbar. Und das Dorrien, ebenfalls ohnehin unerreichbar, selbst bei bester Gelegenheit nicht in Frage kommt, versteht sich ja von selbst. Und somit bleibt nur Regin.
Ohje, Sonea ist mal wieder blind. Die Meinungsverschiedenheit ist noch lange nicht beigelegt, dass wirst du sie sicher bald spüren lassen und das Regin recht hat mit seiner Vermutung wird ihr auch nicht klar. Ich kann sie aber trotz aller Kritik verstehen und sie hat mein Mitgefühl.
Mir gefällt, wie du den Konflikt zwischen Akkarin und Sonea fossierst, denn er ist wie schon gesagt, durchaus nötig und wirkt aufgrund deiner überlegten Art zu schildern absolut glaubwürdig und wie aus dem realen Leben gegriffen.
Wow, der Schild hat also rot geglüht, das hätte ich zu gerne gesehen. Da hast du Regin eine anschauliche Beschreibung geben lassen.
Hehe, Lord Ahrind nimmt seine Arbeit genau, perfekt der griesgrämige Hausmeister einer Schülerbettenburg.
Was dann in der Arran-Residenz vorgefallen ist, war ja geradezu bezeichnend. Akkarin muss echt ziemlich eifersüchtig sein, wenn er so unüberlegt handelt. Seine Position als Mentor auszunutzen um Sonea zu „befehlen“ wo sie zu schlafen hat, ist schon echt mehr als dreist. Aber sein letzter Satz… das triefte geradezu vor Niedertracht. Dafür ist eine Entschuldigung fällig, ganz egal, wer diesen miesen Zweikampf angezettelt hat. Denn nach diesem Spruch, der wirklich ein seelischer Tiefschlag für Sonea sein muss, kann sie gar nicht mehr anders, als sich gegen ihren Geliebten zu stellen und ihn zu bekämpfen. Das dürfte ihr Leidenspotenzial erschöpft haben, mir würde es so gehen, denn ich halte Akkarins wohl eher rachsüchtig und hämisch gemeinten Spruch für eine ziemlich üble Offenbarung, die umgehend richtig gestellt werden muss, bevor sie Zeit hat sich zu verfestigen.
Das wird immer gefährlicher – irgendwas muss da passieren, du lässt die beiden nämlich mit atemberaubendem Tempo auf einen ziemlich tiefen Abgrund zurasen.
Wie schon gesagt, du gibst diesem Konflikt eine geradezu beängstigende Glaubwürdigkeit. Ich bin aufs schärfste gespannt, wie das weitergeht.




Mit herzlichen Grüßen
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 10.09.2013 | 12:45 Uhr
Hallo Keylu-tey,

oh, das tut mir leid für dich. Ich kann sehr gut verstehen, dass du wieder zurück an die Nordsee möchtest. Nach den ganzen Wochen dort oben wirst du dich ja sicher auch wieder erst an den Alltag gewöhnen müssen. Mit deiner Swivel-Raum-Zeit-Maschine könntest du wahrscheinlich beides haben.
Apropos Raum-Zeit-Maschine und Reisekosten: Du kennst doch den Spruch "Eine Hand wäscht die andere und trotzdem bleiben sie beide dreckig" , oder? ;)
Toller Reim übrigens, ich bin beeindruckt :D
Aber nun zu deinem Review, über das ich mich mal wieder sehr gefreut habe:

Naja, wenn Sonea die einzige im Kurs ist, bei der das Experiment gelungen ist, muss Lord Elben sie loben. Mögen tut er sie trotzdem nicht. Aber hier hatte er ausnahmsweise einmal keine Wahl, da Sonea dank ihres anspruchsvollen Mentors in Alchemie ziemlich gut ist. Die kleinen Männer-Frauen-Klischees kann ich mir nicht so ganz verkneifen, weswegen ich das gerne mal einstreue ;)
Der Kuss war eine ziemliche Überreaktion von Sonea, das gebe ich zu. Sie ist an dieser Stelle einfach total von den Schatten genervt und denkt (mal wieder) nicht nach. Tatsächlich gehört diese Szene zu einer der ersten, die ich geschrieben habe (sie ist fast 4 Jahre alt), weil ich eine Vorlage für den anschließenden Streit brauchte und ich die Vorstellung, dass sie mit ihrem ehemaligen Widersacher rumknutscht, um ein paar Verehrer loszuwerden, ziemlich amüsant finde. Sie hat es ja oft genug mit Worten versucht, aber leider erfolglos. Aber nachdem, was du mir letzte Woche über (um es mal im Harry-Potter-Jargon auszudrücken) die Bücher, deren Name nicht genannt werden darf, bestätigt hast, wünsche ich inzwischen, ich hätte sie mit Trassia rumknutschen lassen. Nur leider hätte das nicht diesen wunderschönen Streit provoziert. Daher eröffne ich mal für dich und alle, die das lesen werden, eines meiner persönlichen NO-GOs:

Es wird NIE etwas zwischen Sonea und Regin laufen.

Allein bei der bloßen Vorstellung wird mir regelrecht schlecht...
Ich glaube auch, dass Akkarin nicht an so etwas gedacht hat, als Sonea plötzlich vor ihm stand. Und was sie natürlich nicht sieht: er rast vor Eifersucht. Dazu muss man wissen, dass er Regin nicht besonders gut leiden kann, weil er Sonea so zugesetzt hat. Er hat ihn zwar gewähren lassen, weil (ich zitiere freu aus Buch 2) "Sonea dadurch Dinge lernt, die ihr kein anderer Lehrer besser beibringen könnte", doch nur angenommen, dass er damals anfing, Gefühle für sie zu entwickeln - gut wird er es trotzdem nicht gefunden haben. Das wird aber nicht der einzige Grund sein. In Regin wird Akkarin sein früheres Ich sehen und es würde sein Ego ziemlich kränken, wenn Sonea ernsthaftes Interesse an einem solchen Menschen hätte. Davon abgesehen geht es hier natürlich auch um männliches Ego.
Mit Akkarins Sinn für Humor gebe ich dir absolut recht. Und dass er laut und ausgiebig lacht, ist auch eine ziemliche Seltenheit. Nein, an dieser Stelle ist er alles andere als erheitert, das kannst du mir glauben!
Das mit den Geheimnissen ist so eine Sache finde ich. Du wirst im Verlauf der Geschichte noch merken, dass Akkarin sich daran hält, keine Geheimnisse vor Sonea zu haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass er ihr jedes Detail über sich sofort erzählt, denn das würde nicht zu ihm passen. Und ich glaube nicht, dass er gut darin ist, Gefühle zu kommunizieren.
Der Vorschlag, Sonea solle für eine Weile vorgeben, mit Regin zusammen zu sein, ist selbstverständlich eine berechnete Provokation - so wie die meisten Sprüche, die Akkarin in diesem Kapitel raushaut und von denen du schreibst, dass er sich da respektlos verhält.
An dieser Stelle sollte ich die beiden schwarzen Magier mal in einer Hinsicht verteidigen: Beide haben absolut keine Erfahrung damit, wie man eine richtige Beziehung führt! Sonea hatte noch nie einen Freund und Akkarins Beziehungen werden alle zu seiner Novizenzeit stattgefunden haben. Wobei man hier nicht von Beziehungen sprechen kann. Die Hälfte der Mädchen wird er wohl Lorlen ausgespannt haben und den Rest hat er mit irgendwelchen Aufreißersprüchen oder angeberischem Gehabe erobert. Ich denke, er wird damals vielleicht wirklich ein bisschen wie Regin gewesen sein, könnte ich mir zumindest gut vorstellen. In Sachaka hat er sich in Dakovas Bettsklavin verliebt, aber mit der durfte er wohl kaum zusammen sein.
Insofern haben die beiden auch noch einiges zu lernen und machen so ihre Fehler. Wie du schon sagst, der Streit war längst überfällig. Aber habe ich nicht immer gesagt, dass die beiden einfach zu verschieden sind, dass es nicht auch ab und zu mal knallt?

Als Mentor hat Rothen definitiv seine Qualitäten, weil er auch ein sehr väterlicher Typ ist. Bei Dannyl hat das ja sehr gut funktioniert und auch bei Sonea. Trotzdem denke ich, dass Akkarin für sie der bessere Mentor ist. Schon in den Büchern kümmert er sich viel besser um Soneas Ausbildung und sie bekommt sogar Nachhilfe in Kriegskunst, was Rothen völlig vernachlässigt hat. Ich denke schon, dass er als Lehrer nicht ganz unfähig ist, auch wenn er noch nie unterrichtet hat. Dank seiner Jugend kann er sich jedoch besser in junge Menschen einfühlen, als ältere das können, weil er noch besser weiß, wie es ist, ein Novize zu sein.
Hm, jetzt hast du bei mir die Frage aufgeworfen, warum er sie von Anfang an so gut gefördert hat, ohne sie zu überfordern, obwohl er zu dem Zeitpunkt noch keine Gefühle für sie haben konnte. Inzwischen kommt da aber sicher auch der Beziehungsbonus dazu.

Schön, dass du den Teil mit den Händlern glaubwürdig findest. Die haben übrigens nicht spioniert (ich meine das zumindest bei dir herauszulesen), sondern zufällig ein paar Gerüchte aufgeschnappt und fühlten sich verpflichtet, der Gilde davon zu berichten. Das mit der politischen Situation in Sachaka habe ich mir mit meinem eigenen Wissen so zusammengereimt und versucht, das logisch und nachvollziehbar rüberzubringen, auch wenn Politik nicht mein Ding ist. Hier finde ich es jedoch wichtig.
Und König Marika ist sicher nicht der einzige Sachakaner, der sich über die Magiergilde ärgert. Für die Sachakaner, die sich in meinen Augen ein wenig für eine Art Herrenrasse (sorry für die politische Nichtkorrektheit, aber mir fällt kein besseres Wort ein), muss das ja eine absolute Demütigung sein, dass zwei höhere Magier, acht Ichani quasi im Alleingang besiegt haben!

Ach ich glaube, Lady Vinara wird Akkarin mehr mögen, wenn sie erkennt, dass er Sonea nicht schadet. Soneas Stimmung wird hier jedenfalls offensichtlich gewesen sein.
Schön, dass dir Darren und Kayan gefallen. Ich fand, es war Zeit zu erwähnen, dass Akkarin und Sonea auch unter den Magiern Bewunderer haben. Bol haben die sicher noch nicht zusammen getrunken, aber wenn man von jemandem so begeistert ist, hält das die Furcht wahrscheinlich in Grenzen. Ist dir hier eigentlich der angedeutete Versprecher aufgefallen? :D Ich konnte es mir mal wieder nicht verkneifen.

Und da wären wir mal wieder bei Akkarins berechneten Provokationen. Dir ist ja hoffentlich klar, dass er die meisten Dinge in der Arena nur sagt, um sie noch wütender zu machen und wahrscheinlich auch als Rache für den Kuss mit Regin. Ok ist das sicher nicht, aber ich glaube, um Respekt und Fairness scheren beide sich momentan nicht besonders. Und Sonea begreift das nicht, weil sie erstens zu wütend ist und zweitens sich nicht vorstellen kann, wieso Akkarin ausgerechnet auf Regin eifersüchtig sein sollte.
So, jetzt bin ich aber neugierig, welche Gedanken du an dieser Stelle hattest, welche die Option, Akkarin zu töten, so verlockend machen :D
Öhm, also Akkarin kämpft auch sonst mit mehr Raffinesse. Aber daran sieht man, dass ihn die ganze Sache auch nicht kalt lässt.
Findest du wirklich, die beiden wirken nach dem Kampf zu stur und mit zu viel Ego? Ich finde das an dieser Stelle ziemlich angemessen. Beide sind immer noch wütend und der Kampf hat da nicht viel geholfen, außer dass Sonea sich erschöpft hat. Außerdem muss es so kommen, weil der Streit der beiden wirklich längst überfällig ist und schon ihre Charaktereigenschaften sorgen dafür, dass bei ihnen so richtig die Fetzen fliegen. Es wäre einfach nicht stimmig gewesen, wenn sie nie streiten.
Bewusst hat Akkarin hier jedenfalls nicht respektlos gehandelt. Seine Provokationen sind zwar beabsichtigt, aber sein Ego ist an dieser Stelle zu angekratzt, dass ihm das bewusst wäre. Sonea ist übrigens auch nicht klar, dass sie selbst ebenso respektlos gehandelt hat, denn sie hätte Regin nicht küssen dürfen. Nicht einmal aus den Gründen, wegen denen sie es getan hat.
Deine Interpretation von Soneas Ängsten ist völlig richtig, wenn auch ihre Furcht, sie wäre nur Mittel zum Zweck völlig unbegründet ist, weil er ihr seine Gefühle gezeigt hat. In diesem Moment sieht sie das aber nicht.
Und in einer Sache bin ich ganz bei dir: So kann es mit den beiden nicht weitergehen. Denn sonst wird wirklich die Hölle über die Gilde und Kyralia hereinbrechen.

Ob Dannyl und Tayend sich mehr lieben, als Akkarin und Sonea? Ich glaube, so etwas kann man nicht messen. Die beiden sind aber ganz sicher sehr viel romantischer als unsere beiden schwarzen Magier. Tatsächlich habe ich schon oft überlegt, etwas an der Beziehung der beiden zu ändern, aber ich sehe nicht wie. Dazu müsste die Gilde einen geistigen Sprung vom tiefsten Mittelalter ins 21. Jahrhundert machen, damit die beiden eine Chance haben. Und ich sehe nicht, wie das geschehen soll. Dass sie schwarze Magie bedingt erlauben, ist glaube ich schon ein gewaltiger Fortschritt, der jedoch aus einer Notsituation herausresultiert. Aber gleichgeschlechtliche Beziehungen würde sie niemals billigen.
Mehr habe ich bei den beiden aber auch nicht hinzuzufügen, da wird bald noch mehr kommen. Und Selbiges gilt für Dorrien. Wahrscheinlich werde ich von dir da bald genug Spekulationen zu lesen bekommen :P

Also wenn Lady Tya irgendwann aufhört, Sonea zu fürchten, werden die beiden vielleicht doch noch sich wieder vertragen, mal sehen. So ganz habe ich mich da noch nicht entschieden, es ist ja auch wieder nur eine unbedeutende Nebenhandlung.
Und jetzt musste ich mal lachen: Ich denke auch, dass in Regins Zimmer eher verzweifeltes Chaos herrscht. Kreatives Chaos würde ich eher einem alten verrückten Alchemisten zuschreiben oder vielleicht sogar noch Sonea, die bei weitem nicht so ordentlich wie ihr Geliebter ist.
An dieser Stelle bleibt Sonea wirklich nur Regin zum Reden. Und jetzt wo sie weiß, dass er wirklich ihr Freund sein will und nicht für seinen Onkel spioniert, ist sie auch eher bereit, ihm ihr Leid zu klagen. Wobei sie da auch bewusst nicht in die Details geht.
So und damit wären wir auch schon bei der letzten Szene in der Arran-Residenz. Dir ist doch hoffentlich klar, dass die beiden sich da nur weiter provozieren und dass Akkarins letzte Bemerkung auch als Provokation gemeint war? So nimmt Sonea sie jedenfalls auch auf. Alles weitere dazu möchte ich hier lieber nicht weiter ausführen *auf Altersbeschränkung hinweist*
Sonea hatte übrigens nie vor, in ihrem Studierzimmer zu schlafen. Sie hat seine Fähigkeit, Gedanken zu lesen absichtlich benutzt, um ihn das glauben zu lassen. Da muss sie sich auch nicht wundern, wenn er zurückschlägt.
Hm, irgendwie mache ich mir gerade sorgen, dass ich an dieser Stelle übertrieben habe. Der verbale Schlagabtausch zwischen den beiden sollte vor allem auch etwas Amüsantes haben. Aber vielleicht lasse ich mich hier auch wieder einmal von deinen ganzen Ausführungen verwirren.

An dieser Stelle möchte ich mich übrigens offiziell bei dir entschuldigen, dass du das mit Regin lesen musstest. Nach letzter Woche verstehe ich umso besser, warum du ihn nicht leiden kannst. Mir tut es nur leid, weil ich jetzt deine Einstellung zu ihm begreife und die Wahrheit kenne. Ich hielt es jahrelang für eine tolle Idee und bin trotz gewisser Informationen immer noch dieser Meinung. Und ändern werde ich es deswegen ganz sicher nicht.
Aber wie gesagt, bei mir wird zwischen ihm und Sonea in dieser Hinsicht nie etwas laufen und Regin wird bei mir immer das Ekelpaket bleiben, das er ist.

Ich hoffe, du hattest trotzdem viel Spaß beim Lesen!

Liebe Grüße,
Sonea
07.09.2013 | 20:46 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Und Kapitel 16 soll nicht warten müssen.
Was müssen unser beiden Unglücksmagier tun um wenigstens Rothen von der Richtigkeit ihres Handelns zu überzeugen. Yaldin wird wohl auf ewig in seinem Altersstarrsinn gefangen bleiben.
Na endlich darf es mal jemand aussprechen. Schon seit meines ersten Verdachts hatte ich ja vernutet, dass es in diese Richtung gehen würde und im Prinzip ist es auch weiter nur ein Verdacht, aber die Indizien sprechen eindeutig gegen den Angeklagten. Du hättest Akkarin sicher nicht Rothen ins Vertrauen ziehen lassen, wenn Garrels Vorhaben nur ihm persönlich gegolten, denn in der Hinsicht ist er genauso stur wie seine Geliebte, persönliche Probleme werden grundsätzlich erst mal im Alleingang angegangen.
Also muss Garrels Vorhaben die Sicherheit der Gilde und/oder sogar des Königshaus und ganz Kyralias bzw. Der verbündeten Länder bedrohen.
Eines wüsste ich allerdings gerne, warum hasst Garrel Akkarin so sehr, dass er bereit ist, alles was ihm lieb und teuer ist zu zerstören?
Ich bin sicher, Rothen hat recht und die Beziehung zwischen dem Schwarzmagier und seiner Ziehtochter wird in recht naher Zukunft tatsächlich sehr viel weniger als eine Affäre sein, allerdings sicher nicht so, wie er das gerne hätte.
Zumindest hat er so langsam den Durchblick darin, dass Sonea’s Geliebter ihm die Wahrheit gesagt hat mit seiner Warnung.
Und er wirbt Yaldin als neuen Spion an, herrlich, die reinste Betriebsversammlung der Berufskonspirativen Magier.
Ich kann mir schon denken, wo du das Oberhaupt der alchemistischen Studien jetzt hinschickst.

Mhm, allmählich verdichten sich die Hinweise in Bezug auf Regins Ziele. Schikane hat er sicher nicht vor, dafür agiert er zu offen und mittlerweile glaube ich auch nicht mehr, dass er vorhat sich erneut gegen Sonea zu wenden, seine Zuverlässigkeit wenn es hart auf hart kommt muss er allerdings noch unter Beweis stellen. Was er und seine Freunde, denen ich es übrigens hoch anrechne, dass sie, bei dem was immer Regin vorhat weiter zu ihm stehen, wohl mit Sonea’s Stundenplan wollen. Ich hab da so eine Ahnung und ich bin sicher Trassia weiß es oder hat zumindest eine sehr klare Vorstellung davon.
Okay, Akkarins Redegewandtheit scheint allmählich auf Sonea abzufärben. Schön, wie sie sich in dem Gespräch mit Trassia darum herum winden, zuzugeben, dass ihr Mentor ihre Gefühle mehr als erwidert. Trassia hat keinen Grund sich zu beschweren, wenn sie mal die volle Wahrheit erfährt, Sonea hat sie ja nicht angelogen. Stets hast du sie mit der Wahrheit bluffen lassen und bist darauf bedacht sie von sich selbst, wann immer es zur Sprache kommt, als Akkarins Novizin sprechen zu lassen und ihn ausschließlich als ihren Mentor zu bezeichnen. Und damit entspricht ja alles der Wahrheit, die Novizin mag in ihren Mentor verschossen sein, Trassia geht es ja nicht anders, und der das auch durchaus zu wissen, aber sich nichts daraus zu machen bzw. die Gefühle seiner Novizin nur zu nutzen um sicherzustellen, dass sie seine Weisungen und ihre Ausbildung ernst nimmt und sich offenbar alle Mühe gibt es ihm recht zu machen (was ja nicht immer von Erfolg gekrönt ist). Und da sie sich verliebt haben bzw. Akkarin Sonea seine Liebe offenbar gemacht hat, als sie noch nicht einmal mehr Teil kyralischen Gesellschaft waren, haben müssen beide nicht lügen, solange sie es vermeiden können, dass die Sprache gezielt auf ihr Privatleben kommt.
Hast du sehr geschickt ausgeklügelt! Wenn Regin wirklich lernen will, wie man geschickt trickst, sollte er bei Sonea’s Mentor in die Lehre gehen und nicht versuchen seinem Onkel nachzueifern.
Oh, ich bezweifle, dass Trassia von jenen anderen Dingen entsetzt wäre, aber sie würde sicher Augen machen groß wie Mühlsteine und dann alles wissen wollen.
Wuhaha, der letzte Satz war der beste. Jetzt fehlt nur noch, dass du Sonea zur Kupplerin für Trassia machst und sie ihr einen geeigneten Kandidaten sucht. Aber vielleicht hat sie das ja schon…

Rothen und sein Bammel vor dem schwarzen Magier. Okay, Akkarin machst du aus Rothens Sicht schon zum finsteren Mysterium, er beherrscht schwarze Magie und hat damit getötet, aber all das hat Sonea schon hinter sich.
Selbst ohne Gedanken zu lesen dürfte sich der Schwarzmagier schon ausgemalt haben, dass Sonea’s Ziehvater ihn aufsuchen würde, er könnte Takan einfach die Anweisung gegeben haben, dies zu ihm zu sagen, aber es ist eigentlich wirklich ganz einfach: Takan trägt immer noch sein Blutjuwel, den Akkarin erläuterte Sonea im dritten Buch ja, dass Takans Blutjuwel verborgen sei. Und so wusste er im selben Augenblick Bescheid, als Rothen Takan gegenüber stand und der konnte ihn auch darüber gedanklich informieren bzw. Anweisungen von ihm erhalten.
Spätestens jetzt hast du klar gemacht, dass der Schwarzmagier Perfektionist ist, man bemerkt es an deiner Schilderung des Zustands seines Schreibtischs.
„Wir müssen reden!“, selten so gelacht, das klang eher nach Ehekrach als nach einer Unterhaltung zwischen Ziehvater und, ich lehn mich mal aus dem Fenster, Quasi-Schwiegersohn. Auf jeden Fall aber war die folgende Unterhaltung echt hochkarätig.
Rothen hast ja ganz schön in Fahrt kommen lassen. Der ist wohl echt sauer. Aber dann kriegt von seinem Gegenüber auch gleich wieder die Luft abgelassen und infolge auch noch die Retourkutsche. Ich hab das Gefühl, dass du Rothen gleich wieder auf die Palme gehen lässt und er erneut loslegt.
Stimmt, Akkarin ist dieses Mal wirklich geradezu unverfroren mit seinen Aussagen und dem stimme ich zu, das Schlimmste ist, das er Recht hat und Rothen in dieser Beziehung nichts dagegen tun kann.
Und geht es Schlag auf Schlag. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich ja meinen, du wolltest Akkarin Rothen fertig machen lassen, aber ich glaube nicht, dass Soneas Geliebter daran auch nur das geringste Interesse hat. Eher glaube ich, du hast ihn sich dazu entschließen lassen, Rothen mit der Wahrheit zu konfrontieren und dabei auch gleich noch schonungslos und mit dem Feingefühl einer Abrissbirne vorzugehen um gleich klar zu machen, dass Diskussionen sinnlos sind.
Der Bezug auf Dorrien ist wohl geradezu ein Geständnis, dass der ehemalige Hohe Lord in Sonea rettungslos vernarrt ist, auch wenn ihm das zu zeigen derzeit völlig unmöglich ist. Ich könnte mir vorstellen, dass es Akkarin weitaus mehr Schmerzen bereitet seine Geliebte für ihr tun so zu bestrafen als Rothen sich je vorstellen könnte. Und das es ihn immense Kraft kostet in der Öffentlichkeit beständig die Maske des gefühllosen Mentors aufrecht zu erhalten. Bin mal gespannt, ob du Rothen das irgendwann mal begreifen lassen wirst. Vermutlich dürfte nur Sonea für ihn glaubwürdig genug sein, um das zu verstehen. Oder Dorrien, wenn dieser seinem Vater erklärt welche Anstrengung es für ihn bedeutet, die Liebe der beiden zu decken, obwohl er selbst völlig in Sonea verliebt ist. Akkarin würde er es niemals glauben.
Tja, wenn Rothen auch nur eine Ahnung davon hätte, wie tief du deinen Lieblingscharakter in Soneas Gedanken und Gefühle hast blicken lassen um zu dieser Sicherheit bezüglich Soneas zu kommen, würde er vermutlich sofort Kontakt zu mir aufnehmen, meine Swivel-Raum-Zeit-Maschine benutzen wollen um dann bei dir vorstellig zu werden und dir die Leviten zu lesen. *Scherz-Ende*
Also eines machst du ziemlich deutlich: Rothen ist zwar nicht ganz, aber zumindest wenn es um Akkarin geht, fast genauso engstirnig wie die übrigen Magier. Wenn der nicht Rothens Schwäche für seine Ziehtochter ausnutzen könnte um ihn zumindest verbal unter Druck zu setzen, hätte mit dem Alchemisten wohl einen wahrhaft zähen und gefährlichen Gegner, wesentlich gefährlicher als es Garrel je sein könnte.
Na, mit dem Bösen würde ich den Schwarzmagier nicht gerade nennen, allerdings muss man Rothen zugute halten, dass du auch Akkarin mit seiner Art nur das Unumgängliche preiszugeben und seiner Versessenheit alles unter Kontrolle zu behalten nicht gerade dazu beitragen lässt, an diesem Zustand etwas zu ändern. Aber das ist keine negative Kritik, wäre es anders, als du es jetzt geschrieben hast, würde ich es als falsch empfinden und es würde nicht zu den Charakteren passen.
Schade, bei diesem Gespräch wäre ich gerne das Mäuschen gewesen, das still und heimlich hinter der Wand an seinem geklauten Käse nagt und alles mit anhört. Wäre bestimmt sehr aufschlussreich, vor allem, wenn, was ich für absolut sicher halte, es Akkarin gelingt Rothen von seinen guten Absichten zu überzeugen. Ich glaube auch, dass Rothen sich geirrt hat, dieses Gespräch wird für den verschlossenen Schwarzmagier sicher härter als für ihn, denn er wird sicher einige Dinge erfahren müssen, die Akkarin lieber für sich behalten hätte, für den muss das einer Offenbarung gleichkommen.

Oha, Regin und seine Freunde verfolgen Sonea erneut, nur dieses Mal positiv und als ihre Leibwächter. Dafür hat er also Sonea’s Stundenplan gebraucht, er wollte seine Zeitplanung abstimmen. Regins Punktestand steigt weiter, aber ich bin mal gespannt, ob er und seine Truppe auch dann noch zu ihrem Wort stehen, sollte Veila sich entschließen ihren Drohungen Taten folgen zu lassen.
Okay, die Minuspunkte, die ich Regin normalerweise gegeben hätte für seine früher hämisch gemeinten Worte, sind hiermit erlassen, ich gehe mal davon aus, dass du ihn dazu angestiftet hast, Sonea damit freundschaftlich auf den Arm nehmen zu wollen.
Wow, wow, wow, jetzt wird aber auf den Busch geklopft, das die Blätter fliegen. Nicht nur, dass du die drei schwören lässt Sonea zu verteidigen, nein, auch noch mit ihrem Leben und eine zeitliche Begrenzung haben sie auch noch vergessen. Hoffentlich ist den dreien klar, was du ihnen da angeschafft hast und was sie sich protestlos aufgeladen haben. Wenn ihnen ihr Schwur wirklich etwas gilt, dann hast du die drei sich gerade freiwillig verpflichten lassen, Sonea bis an ihr Lebensende gegen die anderen Novizen zu verteidigen und sie haben noch nicht einmal eine angemessene Entlohnung ausgehandelt. Entweder hast du die drei damit unglaublich mutig und ehrlich gemacht oder sie sind geradezu selbstzerstörerisch dumm.
Kann man verstehen, dass Lady Indria Sonea jetzt zumindest etwas fürchtet. Der Vorfall dürfte so ziemlich jedem klar gemacht haben, über welche Macht Sonea verfügt und das es alles andere als einfach werden dürfte, ihre Kräfte zu blockieren, wenn sie sich weigert da mitzumachen und Akkarin der Gilde seine Unterstützung versagt, auch ohne, dass er selbst mitmischt.
Ich bin schon beeindruckt von Regin, dass er überhaupt den Mut aufbringt sein Vorhaben dem Schwarzmagier so direkt darzulegen. Das ihm dabei dennoch flau wird kann ich nachvollziehen.
Soso, die drei Schatten sind also auch wieder da. Ganz schön zäh, bin mal gespannt, wie es mit denen weitergeht und wie ernst es ihnen ist, das nichts was das Objekt ihrer Verehrung auch anstellt, etwas an diesem Zustand ändern könnte. Mir würden da so einige Dinge einfallen, je nach Bedarf unterschiedlich, mitunter auch recht drastisch.
Bei der Danksagung der Eskorte ist dir übrigens ein Fehler unterlaufen, entweder fehlen in dem Satz ein paar Wörter und Namen oder es sind ein paar zuviel.
Kann ich mir vorstellen, dass das belustigend ist, aber auch gut finde ich, dass du ihn nachhaken lässt, ob es was bringt.
Würde mich ja mal interessieren, wie das aussieht wenn Sonea mal so richtig am Überkochen ist, wenn sie Kriegskunst hat.

Dannyl und Tayend mal wieder. Und auf dem Weg zu einem geheimnisvollen Buch. Auf dieser Teil der Handlung ist wieder vorbildlich entwickelt, besonders Tayend gefällt mir immer besser. Seine Vorliebe für alte Bücher arbeitest du sehr gut heraus. Die Vorstellung ihn zappelig am Tisch sitzen zu sehen, während alle essen und er nur Richtung Bibliothek schielen kann, ist doch recht amüsant.
Dannyl hat schon recht, wenn er seinen Geliebten darauf aufmerksam macht, dass er als Diplomat gelegentlich Dinge tun muss, die dessen Missfallen erregen, außerdem hat Tayend wohl kaum Grund zur Beschwerde, immerhin lässt du ihn ja selbst regelmäßig mit Gleichgesinnten flirten und macht Dannyl damit eifersüchtig. Das es beide belastet, dass sie genauso verflucht sind wie die beiden Schwarzmagier der Gilde ihre Beziehung geheim zu halten, ist ja schon schlimm genug für sie, aber im Gegensatz zu Sonea und Akkarin haben sie keinerlei Aussicht das sich dieser Zustand zu ihren Lebzeiten jemals ändern wird. Und sollten sie auffliegen, hätten sie wahrhaftig ein kolossales Problem am Hals, den Dannyl ist ja nicht nur Kyralier und Magier der Gilde, nein, er ist auch noch Botschafter der Gilde. Das dürfte für echte Verwicklungen sorgen. Zumindest zwischen Gilde und elynischem Palast, der kyralische König dürfte zumindest nicht sofort mit eingebunden sein, da der Botschafter der Gilde nicht automatisch für den König Kyralias spricht. Die Gilde soll ja unabhängig von politischen Wirrungen sein auch wenn König Merin die höchste Instanz jener ist. Die Gilde soll ja politisch unabhängig sein, damit sie bei Streitigkeiten zwischen den Ländern nicht gezwungen werden kann Partei zu ergreifen. Auch wenn König Merin letztenendes die höchste Instanz jener ist.
Gefallen hat mir in diesem Abschnitt besonders, dass du eine Vielzahl von Details eingearbeitet hast, die die Handlung deutlich plastischer machen. Deine wohlausgewogene Balance zwischen handlungsbezogenen und nebensächlichen, nicht handlungsorientierten Details, die als schmückendes Beiwerk den Text auflockern beeindruckt mich dabei besonders.
Schon toll, wie Tagend es schafft, dass alle alles stehen und liegen lassen und nur noch auf die Bücher fixiert sind. Bel Fiores Küchenpersonal dürfte den Gelehrten wahrscheinlich jetzt hassen, denn seinetwegen war die ganze Mühe umsonst, die drei haben das Essen vollkommen verdrängt und alles ist kalt geworden.
Bin mal gespannt, was sich in dem Buch so alles finden lassen wird, obwohl ich mir es ja vorstellen kann.

Sagte ich doch, dass Akkarin mit seiner für ihn ungewöhnlich optimistischen Einstellung der König werde den Rest schon zahlen um Davins Wetterturm zu bauen auf Feuerstein beißen wird. Allerdings deucht mich im Umkehrschluss, dass, hätte Akkarin Merin das Projekt vorgelegt, das Geld geflossen wäre. Wie du ihn früher schon mal hast sagen lassen, Balkan fehlt das politische Feingefühl. Der Mann hat dem König das Projekt vermutlich mit dem Charme einer Streitaxt unterbreitet.
Hm, dieser seltsame, abrupte Meinungswechsel stimmt mich nachdenklich. Den König kann ich hier nicht beurteilen, dazu habe ich zu wenig Einblick in seine Politik, aber bei Balkan bin ich doch stutzig. Als früheres Oberhaupt der Krieger müsste er doch genug von Strategie verstehen, als das ihm der Nutzen eines solchen Turmes klar ist, auch wenn eine gute Grenzverteidigung sicher noch besser wäre.
Verdammt, ich wüsste wirklich zu gerne was über die beiden gesprochen haben.
Also das wird ja immer mysteriöser. Das Lady Vinara gegen den Turm aus ethischen Gründen und fehlendem Verständnis für Verteidigungsfragen ist, verstehe ich ja noch, aber das sie dann auch noch auf die Idee kommt, dass militär-strategische Denken der Sachakaner zu beurteilen deucht mir doch wirklich ungewöhnlich.
Nachtigall, ick glaub, ick hör dir trapsen. Garrel ist doch ein ausgekochtes Schlitzohr. Wie der das geschafft, die anderen höheren Magier zu überzeugen, ist mir mehr als suspekt. Was hast du vor? Hast du diesen Mistfink etwa selbst schwarze Magie lernen lassen? Immerhin sind die Bücher, die Akkarin hatte a nun verfügbar und nur weil Lord Sarrin nicht schlau daraus geworden ist, heißt dass ja noch lange nicht, dass das auch für Garrel gilt. Er mag blind für die Gefahr jenseits der Grenze sein, von Hass auf Akkarin zerfressen (immer noch die Frage warum?) sein und nur an sein eigenes kurzfristiges Wohl denken aber dumm ist er sicher nicht.
Im Gegensatz zu Rothen kann ich mir denken, was Akkarin macht. Er versucht zu lauschen, Gedanken zu lauschen und er sieht aktuell keine Handhabe etwas gegen diese Entscheidung zu unternehmen, da er zu wenig Einfluss hat.

Ich kann mir denken, warum Sonea so entsetzt ist. Du lässt ihr vermutlich gerade ein paar sehr delikate Erinnerungen an die Universität und ihren Mentor in einem Zusammenhang durch den Kopf gehen.
Wuhaha, also dieses konzentrierte Starren auf ihre Stiefel und die Gedanken dazu, einfach herrlich, ich hätte mich wegschmeißen können.
Na was sag ich, war doch klar, dass Sonea in dem Moment nur jenen Quickie vor Augen hatte.
Ja, um sich vorzustellen was ihrem Geliebten bei seinem finster-konzentriertem Blick durch den Kopf ging, braucht man wirklich keine Kristallkugel.
Aber der Satz mit von wegen, was Sonea tun würde, würde sie sich normal verhalten, war ja dann echt der Brüller.
Hihihi, in der Tat, da kann Sonea echt froh sein, dass Trassia für ihr Erröten einen ganz anderen Grund vermutet. Ansonsten wäre sie wohl vor Fragen nicht mehr sicher.
Interessant finde ich ja, dass du Trassia Akkarin nicht fürchten lässt. Er mag ihr unheimlich sein, ja, aber Angst wie bei den Meisten lässt du bei ihr nicht aufkommen. Gut, durch die Berichte ihrer ihrer Freundin kennt sie ihn ja auch ein Stück weit besser und weiß wohl auch, dass Akkarin es vermutlich bereuen würde, sollte er auf so abwegige Ideenkommen sie für seine Zwecke einzuspannen und dabei in irgendeine Form von Gefahr bringen.

Zum schreibtechnischen Aspekt gibt es wie immer nur wenig zu sagen. Aufgefallen ist mir, dass deine Fehlerquote im Verhältnis zu dem was man von dir gewohnt ist, etwas höher ausfiel. Es waren bzw. sind zumeist grammatikalische Fehler. Das Wort als solches war richtig, passte aber nicht zum Satz. Gelegentlich schien auch mal was zu fehlen. Insgesamt aber kann man sagen, dass alles soweit in Ordnung ist.
Mir hat es wieder einmal sehr gut gefallen und ich freue mich auf das nächste Kapitel.



Mit deprimiertem Gruß von der Heimfahrt
Keylu-tey ;-((

Alle Macht kommt vom Tacitus!

PS: Noch ein letzten Gruß von Jule! Sie war heute morgen noch mal da!

Antwort von Lady Sonea am 07.09.2013 | 22:31 Uhr
Hallo Keylu-tey,


vielen Dank für dein Review, das trotz Heimreise wieder einmal sehr ausführlich geworden ist! (5 DIN A4 Seiten). Angesichts des Regenwetters tust du mir gerade doppelt leid. Und nochmals danke auch für die Grüße von Jule, die hätte ich gerne mal kennengelernt :)

So, das war jetzt genug Geplauder, dann werde ich mich mal zu deinen Kommentaren äußern.

Ja, was hat Akkarin getan, dass Garrel ihn so unglaublich hasst? Wirklich offenbar wird das nicht werden, weil ich das ein wenig obskur lassen wollte, daher werde ich selbst etwas dazu sagen. Garrels Ego ist mächtig gekränkt, weil Akkarin als er noch Hoher Lord war, Sonea und nicht Regin als Novizen erwählt hat. Davon abgesehen ist er paranoid und dumm und fürchtet um seinen Posten, weil er davon ausgeht, dass es wahrscheinlicher ist, dass Akkarin ein höherer Magier wird als dass man ihn jemals wieder zum Hohen Lord macht. In seiner Dummheit und Paranoia ist er jedoch ziemlich gefährlich. Die Erklärung ist eigentlich ziemlich einfach: Er ist blind vor Hass und will den schwarzen Magier einfach nur loswerden. Deswegen sieht er auch nicht, was er da anrichtet. Die Sachakaner könnten die Situation erneut ausnutzen, wenn Akkarin wieder verbannt wird und Akkarin kann nichts unternehmen, aber dadurch, dass er Rothen gewarnt hat, hat er quasi dafür gesorgt, dass Rothen auf eigene Faust sich umhört.

Akkarins Redegewandtheit hat sicher schon auf Sonea abgefärbt und ich denke mal, sie nimmt ihn in dieser Hinsicht auch als Vorbild. Das ist auch gut so, denn sie soll ja nicht lügen und so kann sie zugleich den Gerüchten über sie und ihren Mentor entgegenhalten. Gefällt mir, dass du das zu schätzen weißt :)
Ich glaube aber nicht, dass Sonea Interesse daran hat, ihre Freundin zu verkuppeln. Und ich glaube durchaus, dass Trassia entsetzt wäre, wenn sie von gewissen Details von Soneas Beziehung wüsste. Schließlich ist sie ein konservatives kyralisches Mädchen und Akkarins Vorlieben sind alles andere als das ;) Sonea wird sich dessen nicht bewusst sein, aber sie ahnt es intuitiv.

Deine Erklärung für Akkarins Reaktion auf Rothens Besuch ist denkbar einfach und logisch, nur Rothen natürlich nicht bewusst. Und ja, er fürchtet sich mal wieder vor Akkarin und ist wütend zugleich. Rothens Verhältnis zu dem schwarzen Magier ist ziemlich schwierig. Er hat gerade angefangen, ihn zu akzeptieren und ein Stück weit zu mögen und da bringt er Sonea wieder in Schwierigkeiten und es ist vorbei mit Rothens Vertrauen und er sieht in Akkarin wieder das Ungeheuer, das er früher in ihm gesehen hat. Rothen weiß, wozu er fähig ist, und deswegen wird er nie ganz aufhören, ihn zu fürchten.
Ehekrach, hehe. Da muss ich jetzt auch lachen, weil du das so interpretierst :) Aber Rothen ist an dieser Stelle wirklich sauer, da hast du recht. Schließlich ist aus seiner Sicht Akkarin an Soneas gegenwärtiger Lage schuld.
Nein, Akkarin will seinen beinahe-Schwiegervater (um bei deiner Notation zu bleiben) nicht fertigmachen. Da würde er sich Soneas Zorn zuziehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du bei dem Gespräch gerne dabei gewesen wärst, den weiteren Verlauf habe ich mit Absicht im Dunkeln gelassen. Akkarin geht hier auch nicht sehr feinfühlig vor und das auch völlig beabsichtigt, wobei es aus Rothens Sicht auch ein wenig übertrieben dargestellt ist, was durch Rothens Einstellung gegenüber dem anderen Mann bedingt ist.
Zugegebenermaßen macht es mir jedoch auch immer wieder großen Spaß, Akkarin aus der Sicht anderer Charaktere als Sonea als unheimlich, manipulativ und berechnend darzustellen.

Du hast recht, Akkarin findet es nicht gerade gut, Sonea so zu bestrafen, weil er sie auch liebt und dass es ihm schwerfällt, in der Öffentlichkeit, den Mentor zu spielen, der nichts für seine Novizin empfindet, sagt er selbst zwei Kapitel zuvor. Rothen hat natürlich keine Ahnung davon, er zieht es vor, Akkarin für seine Unmenschlichkeit zu verurteilen. Und ich überlasse es den Lesern, ob er nach diesem Gespräch eine bessere Vorstellung von Akkarins Gefühlswelt hat. Ebenso wie die Frage, für wen der beiden diese Unterredung schlimmer ist. Die ganz intimen Details wird Akkarin trotzdem nicht ausplaudern, denn damit würde er Rothen nur verschrecken.
Wie auch immer, ich freue mich, dass du diesen Teil so gelungen findest :)

Und damit wären wir bei Soneas Eskorte. Regins Freunde sind sicher auch ein wenig dumm und allzu ernst nehmen sie sich mit ihrem Schwur auch nicht. Ich denke mal, Regin wird sie dazu auf dieselbe Weise angeheuert haben, wie er früher seine Anhänger um sich geschart hat, um Sonea zu schaden. Und du denkst doch hoffentlich nicht wirklich, dass Sonea sie dafür auch noch entschädigen würde? Sie würde ihnen eher Geld zahlen, damit sie sie wieder los ist. Auf immer werden sie Sonea wohl nicht „beschützen“ müssen. Irgendwann wird schließlich auch Gras über die Sache gewachsen sein.
Eine tiefere Bedeutung steht jedoch nicht dahinter. Dieser Teil sollte einfach nur lustig und ein wenig albern sein.

Hach, da bin ich ja froh, dass du allmählich auch Gefallen an Dannyl und Tayend findest. Es fällt mir aber auch leicht, über die beiden zu schreiben, weil sie so heitere Charaktere sind. Ein wenig bediene ich mich dabei jedoch auch gängiger Klischees, muss ich zu meiner Schande gestehen. Diese dienen jedoch als eine Art Stilmittel, um die Szenen der beiden lustiger wirken zu lassen. Ich hoffe, das kommt auch so rüber.
Ich gebe dir recht, vergleichen mit Akkarin und Sonea hätten die beiden ein noch größeres Problem, wenn ihre Beziehung irgendwann offenbar wird, und ich grübele ernsthaft darüber nach, ob ich in dieser Hinsicht jemals etwas bringen sollte, um die Geschichte der beiden weiterzuentwickeln und was das für Konsequenzen hätte. Wenn, denn denke ich jedoch, dass sie in Elyne die größeren Chancen hätten, weil die Elyner freizügiger und toleranter sind.

Was den Wetterturm betrifft, so wird das letzte Wort noch nicht gesprochen sein, aber das wirst du ja wissen, weil du ja schon weitergelesen hast :P Natürlich hat Balkan in dieser Hinsicht versagt, als Krieger mag er sehr fähig sein, aber nicht als Politiker und deswegen wird er in meinen Augen niemals ein guter Hoher Lord sein können.
Zu der Diskussion der höheren Magier kann ich nur sagen, dass es so ist, wie Rothen vermutet: Garrel hat sie alle um den Finger gewickelt. Denn wenn Akkarin mit dem Wetterturm durchkommt, wird er damit mehr Macht erlangen und das muss Garrel verhindern. Mit Balkan ist er zudem ziemlich dicke, weil dieser dem schwarzen Magier misstraut. Dazu kommt die Furcht vor den Sachakanern, weswegen es hier frei nach dem Motto „Rückzug ist die beste Verteidigung geht“, denn einer Armee von Sachakanern wäre die Gilde nicht gewachsen. Allerdings übersieht Garrel in seinem blinden Hass und seiner Dummheit, dass es für die Sachakaner die perfekte Gelegenheit zum Angriff wäre, wenn Akkarin wieder verbannt wird.
Wie auch immer, es wird bald Antworten auf all das geben.

Dass dir die letzte Szene gefallen hat, freut mich besonders. Hier hatte ich ein wenig Angst vor den Reaktionen der Leser, weil Akkarin hier wirklich ganz besonders streng und dominant ist, wobei das ja zum größten Teil nur Show ist.
Sonea hat in der Situation auch an den Quickie in den Geheimgängen gedacht, aber nicht ausschließlich. Ihr ging sicher auch noch eine Menge anderer Schweinkram durch den Kopf, den ich wieder einmal nicht mit Bienchen und Blümchen erklären könnte. Falls du erneut „Aufklärung“ benötigst, lass es mich wissen :D
Was Trassia betrifft, hast du völlig recht. Durch Soneas Erzählungen wird sie Akkarin nicht fürchten. In dieser Situation muss es aber für jeden Beobachter schwer sein, ihn nicht unheimlich zu empfinden.

Hm, wenn das Kapitel ein paar schreibtechnische Schnitzer hat, werde ich es mir noch einmal zu Gemüte führen. Ein Teil sich sicher Copy&Paste-Fehler oder wurden von meinem Rechtschreibprogramm nicht gefunden. Manchmal verfehle ich aber auch die richtige Wortwahl. Ich werde es in jedem Fall noch einmal überarbeiten.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
06.09.2013 | 21:18 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Okay, dann kommen wir mal zu Kapitel 15.
Ich dachte das frühe Aufstehen würde Sonea nicht so viel ausmachen. Das dürfte sie doch aus ihrer Kindheit gewohnt sein. Nun ja, dafür hält sich mein Mitleid für sie in überschaubarem Rahmen, sie hätte eben nicht so ausflippen dürfen, zumal sie von Rothen und Akkarin auch noch als sonst ruhig und wohl überlegt handelnd verteidigt wurde. Insbesondere letzteres wage ich jedoch seit einiger Zeit zu bezweifeln. Aber ich gestehe es ihr zu, schließlich ist sie noch jung, doch hoffentlich lässt du ihr das eine Lehre sein. Zudem gibt es eine Menge Menschen, die noch früher aufstehen müssen.
Sehr herzlich, die Begrüßung und die weitere Behandlung, aber in einer solchen Großküche herrschen eben Stress und ein rauer Umgangston.
Mhm, Jehin scheint wie Akkarin ein Perfektionist zu sein, du wirst ihn sicher dafür sorgen lassen, dass Sonea diese Strafe auch genau als das erlebt, was sie sein soll. Auf jeden Fall hast du ihre Tätigkeiten in der Küche und im Speisesaal sehr plakativ ausgeführt, man konnte recht gut miterleben, was da ablief, besonders aber dürften es die Häme und der Spott der anderen Novizen sein, die ihr zusetzen. Diese drei Wochen werden wahrhaftig ein Spießrutenlauf. Und das schlimmste dürfte sein, dass im Gegensatz zu dem früheren Spott der Novizen dieses Mal die Dinge der Wahrheit entsprechen.
Okay, mit Regin lässt du sie sich wieder vertragen. Vor allem beeindruckt hat mich an Regins Reaktionen, dass er nicht nur bereit ist, den Vorfall auf sich beruhen zu lassen sondern ihr sogar zusichert ihr weiter Unterstützung zu gewähren und wo nötig ihr Geheimnis zu decken und zu lügen. Nicht das Regin mit Lügen ein Problem hat, aber hier lässt du ihn offenbar beweisen, dass er wirklich Interesse an einer vorurteilsfreien Freundschaft mit Sonea hat, immerhin hätte Regin mit seinen Lügen für Sonea mehr zu verlieren als zu gewinnen, wenn rauskommen sollte, dass er lügt. Und das er Gewinn aus dieser Tatsache in der Zukunft ziehen will, nach ihrem Abschluss, wenn Sonea mit ihrer schwarzen Magie geringeren Beschränkungen unterliegt als wie als Novizin, glaube ich nicht. Ich halte Regin zwar durchaus für intelligent, aber so gerissen ist er nicht, dass er einen auf Jahre angelegten Plan verfolgen würde. Und die erforderliche Geduld dafür hätte er auch nicht, für beides ist er zu jung und ungestüm.
Oh ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass Sonea jemals etwas an Regin und seiner Freundschaft liegen würde, aber da hatte Akkarin recht, sie braucht Freunde. Und so seltsam das klingt, ist Regin sicher nicht die schlechteste Wahl. Ich bin zwar immer nocht nicht ganz überzeugt von ihm, aber in einem Punkt bin ich sicher, so wohl Regin als auch Sonea kennen nun so ziemlich das gesamte Spektrum des Verhaltens des anderen, wodurch sie einander gegenseitig einschätzen können dürften. Und das dürfte das Vertrauen zwischen ihnen ausbauen.
Schöner Rückbezug auf die Geschehnisse im ersten Jahr, dass du Sonea sarkastisch erwähnen lässt, dass Regin seine Freude daran hatte. Und genauso gut, wie du sie ihm klar machen lässt, warum sie es akzeptieren muss.
Ihre selbstkritische Betrachtung ist einmal mehr bezeichnend dafür, dass du es sehr gut beherrschst Sonea Charakter und ihre vergleichsweise geringe Meinung von ihrer eigen Person darzustellen.

Da haben es wieder mal: Nicht-Magier durchblicken Menschen gelegentlich besser als Magier. Schön, dass du Tania auch weiterhin vom Hohen Lord sprechen lässt, wenn es um Akkarin geht.
Und Rothen lässt du mal wieder fast einen Herzinfarkt kriegen. Ein bisschen tut er mir schon leid.
Das Farand nicht gerade der, nun ich nenne es mal der Kontaktfreudigste ist, ist ja nichts neues aber Akkarin mit seiner unnachahmlichen Art andere einzuschüchtern zu begegnen und noch dazu unvermittelt dürfte für den Novizen der reinste Horror gewesen sein. Obwohl ich das Gefühl habe, dass er den Schwarzmagier trotz dessen doch recht abschreckender Erscheinung bewundert.
Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass Rothen nicht gerade begeistert ist mit dem Schwarzmagier alleine zu sein, aber in dem Moment vermute ich, muss er sich genauso beherrschen Akkarin nicht anzufallen und ihn auf der Stelle abzumurksen.
Vor allem nachdem, was Akkarin dann zu ihm sagt, dürfte Rothens Zorn ins Grenzenlose gestiegen sein.
Hm, also weiß dein Lieblingscharakter was Lord Waschweib vorhat, nur kann er es nicht glaubhaft beweisen. Und es scheint etwas wirklich Übles zu sein, denn sonst hätte er Rothen nicht ins Vertrauen gezogen, auch wenn er nur das nötigste an Informationen preisgibt.
Balkans Wortwahl und seinem weiteren Verhalten nach kann man einmal mehr zu dem Schluss kommen, dass du ihn das Amt des Hohen Lords alles andere als gerne ausüben lässt und er, wenn es denn möglich wäre, den Job lieber heute als morgen Akkarin zurückgeben lassen würdest. Aber das geht ja nicht, und ich glaube auch nicht, dass der da mitmachen würde, wenn es doch möglich wäre.
Auf jeden Fall machst du wieder einmal sehr schön deutlich, dass Balkan sich nicht von seinem Amt beeindrucken lässt und auf dem Teppich geblieben ist, zumindest bisher.
Geradezu herrlich amüsant, wie du so schön aus die Geschwätzigkeit der Magier eingehst.
Und wieder Balkan. Diesen Spruch in Sachen Touristenattraktion fand ich einen guten Einfall, vor allem als ich mir Davins Gesichtbausgemalt habe.

Aha, dafür hast du meine Bauberatung gebraucht. Du hast aber Davins Rechnung was vergessen, und zwar die Beratungsgebühren und die Reisekostenabrechnung des Beraters. Hast du überhaupt eine Ahnung, was so eine Reise mit der Swivel-Raum-Zeitmaschine kostet? :-)) *Scherz-Ende*
Herzlichen Dank übrigens für deine lobende Erwähnung meiner Wenigkeit.

In der Tat, wenn die Gilde nur rund 100 Goldstücke lockermachen kann, dann ist die Finanzlage tatsächlich erschreckend dünn.
Ich weiß noch nicht warum, aber ich hab das Gefühl, dass Akkarin dieses Mal mit seiner Sicherheit der König werde das Projekt unterstützen auf Feuerstein (ist härter als Granit) beißen wird. Man fragt sich allerdings, woher Akkarin weiß, wie es um den Wiederaufbau im Inneren Ring steht. Schließlich will außer Sonea niemand mit ihm mehr als unbedingt nötig reden. Obwohl, da wäre ja noch Takan, der sicher regelmäßig in die Stadt geht um einzukaufen und die sonstigen nichtmagischen Bediensteten, von denen, man sieht es ja an Tania, zumindest nicht alle den schwarzen Magier fürchten. Allerdings so ganz kann ich mir nicht vorstellen, dass du Akkarin Takan gezielt aussenden lassen würdest, nur um ihm zu berichten, wie der Wiederaufbau im Inneren Ring voranschreitet. Akkarin würde ich zwar eine solche Idee schon zutrauen, aber ich glaube nicht, dass Takan genug von Bauleistungen versteht um das beurteilen zu können. Zudem würde es sicher auffallen, wenn du Takan zwischen den Baustellen herumwandern ließest den als Sachakaner dürfte er in Imardin auffallen wie ein bunter Hund. Woher also hat er seine Informationen?
Joho, die Abfuhr für Balkan war deutlich, richtig und ganz typisch Akkarin. In diesem Satz hast du ihn irgendwie noch kühler und beherrschter als sonst klingen lassen. Bei den meisten Gelegenheiten wenn du ihn mit anderen Magiern diskutieren lässt, wirkt er ja schon so, als würde er an sich halten müssen um sich seinen Ärger über deren belangloses Geschwätz nicht anmerken zu lassen, aber dieser Vorwurf von Balkan scheint ihn deutlich mehr Beherrschung zu kosten um seinen Nachfolger nicht wütend anzufahren.
Ist aber schon eine interessante Idee, den Bau des Turmes mittels Sammlung zu finanzieren. Falls du vorhast den König die restlichen Baukosten nicht zu tragen, könntest du Davin ja mit dem Hut herumgehen lassen.
Hilfe! Gerade sehe ich das Bild vor mir, wie die vier Magier einträchtig nebeneinander auf den Stufen vor der Universität sitzen und singen. Fragt sich, ob sie den Hut voll bekommen damit sie weiter singen oder damit sie endlich aufhören – ich tippe mal auf letzteres, denn ich halte keinen von ihnen für einen guten Sänger,, am allerwenigsten Balkan, irgendwie passt das nicht zu ihm. Aber amüsant ist die Vorstellung schon.

Oha, Veila lässt du es ja echt drauf ankommen. Und Sonea muss Selbstbeherrschung wahren, auch wenn sie wohl ihren Peinigerin am liebsten unangespitzt in die Erde hauen würde.
Auf jeden Fall finde ich es gut, dass du es Sonea vergönnst, dass sie wenigstens verbal zurückschlagen darf. Und das sie auch eine gewisse Eleganz dabei zeitigt, auch wenn das sicher besser ginge. Ausnahmsweise komme ich einmal nicht darum herum festzustellen, dass man Sonea in ihrer Ausdrucksweise ihre niedere Herkunft anmerkt, auch wenn ich es nicht bemängele. Im Gegenteil finde ich es sogar gut so, denn ihrer Herkunft zu schämen braucht sie sich nicht und so entsteht einmal mehr ein Detail, dass die Handlung glaubwürdiger macht.
Ich glaub das Schlimmste an deiner Handlungsidee für Sonea ist, dass sie, im Gegensatz zu den Angriffen damals durch Regin, weiß, dass sie Veila magisch, und sicher sogar körperlich haushoch überlegen wäre, sollte diese sie angreifen. Doch darf sie sich nicht das geringste Fehlverhalten erlauben.
Okay, dass Trassia Sonea zur Hilfe kommen würde, hatte ich zwar nicht als sicher erwartet, aber überraschen tut es mich nicht.
Doch Regin, auch wenn es mich seltsamerweise auch nicht richtig überrascht, ist in meiner Achtung gerade ein ganzes Stück gestiegen, besonders, weil er auch seine Freunde mobilisiert, die ihm früher auch bei seinen Peinigungen geholfen hatten. Es steht also vier Novizen aus dem vierten Jahr gegen drei aus dem fünften, Sonea darf ja nicht. Und Veilas Koalition scheint nicht die sicherste zu sein, denn ihre Freundinnen lässt du ja doch recht skeptisch erscheinen.
Mhm, Regin sammelt weiter Pluspunkte. Seine Kriegsbereitschaft war ganz schön überzeugend.
Trassia hat es mit dem heutigen Tag auf jeden Fall geschafft mich zu überzeugen, dass du es sie ernst meinen lässt mit ihrer Freundschaft. Was du sie nach dem Vorfall hihter Küche zu Sonea sagen lässt genüg mir als Beweis. Genau genommen war es auch echt überfällig, dass mal jemand Sonea die Leviten liest und klar macht, dass sie schon paranoide Tendenzen zeigt, wenn sich jemand freundlich zu ihr verhält.

Also spätestens jetzt bin ich überzeugt, dass du zumindest Cery den Floh ins Ohr gesetzt hast, sich in Nenia zu verlieben.
Oh man, Nenia geht es ja direkt an, aber was will man von einer Hure auch anderes erwarten. In Sachen Sex ist sie schließlich wortwörtlich Fachfrau und auf dem eigenen Fachgebiet ist man selten um die nötigen Worte verlegen.
Und Cery kontert ihre Frage gleich auf direkte Weise. Schön, dass du Nenia zum Einen eine offenbar salonfähige Vorliebe für die Ausrichtung ihrer horizontalen Aktivitäten gegeben, zumindest wenn es nicht geschäftlich ist, und zum Anderen gefällt mir die direkte Ausdrucksweise beider und der Diebe insgesamt. Nicht lange um den heißen Brei herumreden, wäre auch eine echt abstrusamüsante Vorstellung Cery und seine Berufskollegen würden die Vorliebe der Magier für endlose Diskussionen teilen.
Na also, Nenia übernimmt die Initiative und schreitet zur Tat, und einmal angefacht, greifen die Flammen der Lust rasend schnell um sich und finden ein dankbares Opfer.
Wieder einmal hast du eine unnachahmliche Art bewiesen zu formulieren und ausreichend Details zu bringen um die Vorstellungskraft des Leser zu initialisieren ohne das es dabei obszön wurde. Und auch die Gesamtidee war wieder hervorragend.


Man konnte die Entspannung Sonea’s durch Akkarins Berührungen geradezu fühlen. Du hast das wirklich sehr gut visualisiert.
Wie sollten ihrem Geliebten denn auch Veila und ihre Debütantinnen entgangen sein? Immerhin hat Sonea sie im Vorfeld des Banketts selbst zu Akkarin geschickt.
Oh ich bin sicher, Akkarin hat eine recht genaue Vorstellung davon, wie hart seine Strafe ist.
Für undankbar halte ich Sonea zwar nicht, da lässt du mal wieder ihre Art zu selbstkritisch zu sein, aufleuchten, aber Akkarin hat sicher vollkommen damit, dass du ihn ihr in Erinnerung rufen lässt, dass von ihnen beiden er derjenige ist, der Experte im Gedemütigt werden ist.
Bin mal gespannt, ob du deine Leser an diesem Gespräch teilhaben lassen wirst.
Das beste war dann aber echt der letzte Satz. Ich würde mal vermuten, dass Sonea sich in dem Moment verflucht hat, dass sie so sehr auf die fünf Minuten bestanden und sich auch noch in einen Perfektionisten verliebt hat.

Alles in Allem war es wieder einmal von fast absoluter Perfektion. Zum schreibtechnischen Aspekt sage ich nichts, denn die wenigen Dinge die mir aufgefallen sind, sind belanglos und fallen höchstens in die Kategorie ganz persönlicher Vorlieben womit yie vernachlässigungspflichtig sind.



Freelig Greetnis fan Hillig Lunn
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 06.09.2013 | 22:27 Uhr
Hallo Keylu-tey,


wieder einmal muss ich dir für ein ausführliches Review danken! Und hier kommt meine Antwort:

Sonea steht auch in meiner Geschichte noch immer früh auf, um vor der Uni zu baden und zu frühstücken. Es ist aber ein Unterschied, ob man früh oder mitten in der Nacht aufsteht. Für ihren Küchendienst wird sie mindestens eine Stunde früher aufgestanden sein, sowas bringt den eigenen Biorhythmus schon ziemlich durcheinander. Wenn ich mal deutlich früher als sonst aufstehen muss (und ich bin auch Frühaufsteher), könnte ich spätestens am frühen Nachmittag wieder ins Bett kriechen. Aber du brauchst trotzdem kein Mitleid mit ihr haben. Der Küchendienst soll ja schließlich eine Strafe sein.
Wenn du jedoch an ihrer Rationalität zweifelst, tust du ihr doch ein wenig unrecht. Sie handelt ruhig und besonnen – aber nicht, wenn es in irgendeiner Form mit Akkarin zu tun hat. Ansonsten ist sie nicht der Typ, der schnell ausflippt. Aber keine Sorge, mit der Zeit wird sie ruhiger werden. Momentan ist nur alles etwas viel für sie. Die Reaktionen der Magier und Novizen auf sie, die ganzen Gerüchte und dass sie ihre Beziehung geheimhalten muss ...

Ich halte zwar auch nicht viel von Regin, er ist arrogant, rechthaberisch, ein absoluter Schleimbeutel und intrigant, aber als Freund ist er wirklich keine schlechte Wahl. Seit ihrer Wiederaufnahme hat Sonea ihn auch irgendwie ein wenig zu schätzen gelernt, sonst wäre ihr nicht so an einer Freundschaft mit ihm gelegen. Man muss ihm wirklich zugutehalten, dass er es hier ausnahmsweise einmal ernst meint, aber er hat ihr schließlich auch versprochen, es wieder gutzumachen.
Trotzdem wird die beiden immer eine Hassliebe verbinden.
Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass er zulässt, dass seine Lügen herauskommen. Er würde es niemals zugeben, und wenn er wirklich Soneas Freund ist, wird er auch vor seinem Onkel lügen. Der müsste schon eine Wahrheitslesung vornehmen. Momentan sehe ich zumindest keinen Weg, wie Garrel es herausfinden könnte. Und die anderen Magier werden erst recht nichts erfahren, weil Garrel nicht will, dass sein Neffe verhört wird.

Ob Farand Akkarin bewundert, darüber habe ich ehrlich gesagt noch nicht nachgedacht. Aber wenn man bedenkt, dass er dabei war, wo Akkarin Lorlen gefunden hat, könnte ich mir das vorstellen. Trotzdem war er in dem Augenblick, wo er dem schwarzen Magier gegenüberstand, völlig panisch. Und Rothen lasse ich hier auch ganz gerne etwas leiden, muss ich zu meiner Schande gestehen. Zumal er inzwischen wieder fest davon überzeugt ist, dass Akkarin nicht gut für Sonea ist.
Naja, Akkarin wird zumindest eine Ahnung haben, was Lord Waschweib plant. Die genauen Details wird er nicht wissen. Wenn, dann hat er das irgendwie aus Garrels Gedanken erfahren, bevor dieser seine Gedanken verborgen hat. Und das Lesen von Oberflächengedanken ist wohl auch kein zulässiges Beweismittel. Zumindest dann nicht, wenn Akkarin diese Fähigkeit nicht offiziell zugeben will.
Du hast richtig erkannt, so richtig glücklich ist Balkan mit seinem Posten nicht. Eigentlich wäre er lieber wieder Oberhaupt der Krieger. Aber wer wäre dann Hoher Lord? Der einzige, der sich eignet, ist Akkarin, aber dafür ist die Gilde (noch) nicht (wieder) bereit. Und natürlich würde Akkarin sich weigern. Er müsste sich fragen, wann er das nächste Mal abgesetzt wird und wie viel Vertrauen ihm dieses Mal geschenkt wird.
Ich würde lügen, würde ich meinen erklärten Lieblingscharakter nicht gerne wieder auf dem Sitz unter dem des Königs auf der Empore der Gildehalle sehen wollen :)
Natürlich habe ich deine Baufinanzierung für den Turm berücksichtigt und auch entsprechend am Ende des Kapitels gewürdigt, weil du dir so viel Arbeit damit gemacht hast :) Aber auf die Beratungskosten wäre ich im Leben nicht gekommen. Das wird das ganze Projekt in eine schwere Krise stürzen und die vier Magier hätten sich viel eher heiser gesungen, als dass sie das Geld zusammen hätten. Deine Vorstellung, wie sie singen, war wirklich erheiternd und ich musste lachen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur einer von ihnen dazu Talent hätte! Aber wahrscheinlich würde man sie auch eher fürs Aufhören bezahlen. Naja, die Gilde hat nach der Schlacht auch viel Geld in den Wiederaufbau stecken müssen.
Verdammt, kannst du mir nicht Zugang zu deiner Raum-Zeit-Maschine geben? Dann würde ich einfach in meine Geschichte verkrieche und sie leben anstatt zu schreiben :D

Es ist interessant, dass du überhaupt die Frage aufwirfst, wieso Akkarin über den Wiederaufbau des Inneren Rings informiert ist. Eigentlich hatte ich gedacht, es wäre nicht nötig, ein Wort darüber zu verlieren, warum Akkarin über solche Dinge informiert ist. Dass keiner mit ihm reden mag, halte ich für etwas übertrieben. Er sitzt andauernd in Besprechungen der höheren Magier als Berater. Ansonsten gibt es ja auch immer noch die Geheimgänge, von wo aus er deren Diskussionen belauschen könnte, aber ich denke, das ist nicht nötig. Er wird in genug Sitzungen und Gildenversammlungen sitzen, dass er darüber Bescheid weiß. Takan braucht er dafür nicht schicken. Aber dieser wird ihn sicher zusätzlich mit Informationen versorgen, die er von den anderen Dienern aufschnappt.
Das Problem mit Akkarin ist, dass alle ihn fürchten und viele ihn noch immer verurteilen, aber die anderen Magier kommen nur schwer ohne ihn aus. Er und Sonea haben zumindest unter den jüngeren Magiern seit der Schlacht Fans und nicht alle höheren Magier hassen und verachten ihn. Auch wenn das nach Kapitel 12 anders sein mag. Aber er und Sonea sind nicht einzig aus Furcht vor den Sachakanern wieder aufgenommen worden. Trotzdem muss er sich einiges von den höheren Magiern gefallen lassen, wie diesen Spruch von Balkan. Aber wenn er da aus der Haut fahren würde, würde das seine Position schwächen und ihn ein Stück Respekt kosten. Und es würde auch nicht zu seiner Art passen. Balkans Einstellung zu Akkarin resultiert jedoch hauptsächlich aus Enttäuschung, weil er früher große Stücke auf ihn gehalten hat und soweit ich weiß ein Befürworter war, dass er Hoher Lord wird.

Schön, dass du langsam anfängst, Regin ein gewisses Maß an Aufrichtigkeit zuzugestehen. Trassia ist hier außergewöhnlich mutig, weswegen sie dich wahrscheinlich überraschen konnte. Sie ist eigentlich auch eher ein ruhiger Charakter, der aber seine Momente hat, wo er seine Meinung sagt. In ihr und Regin hat Sonea jetzt definitiv zwei Freunde gefunden. Aber das wurde auch langsam Zeit. Sie war lange genug auf sich gestellt und ihr und Akkarins Kampf gegen die Ichani hat ihr schließlich auch Sympathien eingebracht. Zudem braucht sie Freundschaften nicht mehr ablehnen, so wie früher, als sie Akkarin noch für ein Ungeheuer gehalten hat.

Trisha und Yannia folgen Veila eigentlich nur, weil sie schwach sind und irgendetwas in Veila sehen, dass sie sich freiwillig herumkommandieren lassen. Natürlich wissen sie, wozu Sonea fähig ist und deswegen zögern sie davor, Initiative gegen Sonea zu ergreifen. Bei Veila kann Sonea wieder ruhiger und beherrschter sein – das kennen wir ja schon aus den Büchern und hier geht es ja auch nicht um Akkarin. Also wird sie wieder zum leidensfähigen „Opfer“.
Es ist schon eine seltsame Ironie, dass Sonea Veila und ihren Freundinnen überlegen wäre, aber sie muss sich zurückhalten und die Vorstellung, dass ihre Kräfte blockiert werden, ist für sie entsetzlich genug.

Bei Cery und Nenia habe ich nichts hinzuzufügen außer, dass ich mich freue, dass dir die Szene gefallen hat :)

Natürlich ist Akkarin nicht entgangen, dass Veila hinter ihm her ist. Und ja er weiß, wie hart seine Strafe ist und er wird sich nicht davon abbringen lassen, sie abzumildern. Ich glaube, das würde er nicht einmal, wenn es dabei nicht um die Gerüchte über ihn und Sonea ginge. Aber die Vorstellung, dass Sonea am eigenen Leib erfährt, was ihm in Sachaka widerfahren ist, muss ihn regelrecht rasend machen, dessen bin ich mir absolut sicher.

Was in für dich in den Bereich persönlicher Vorlieben bei dem, was dir aufgefallen ist, fällt, würde mich trotzdem interessieren. Nur so aus Neugier, versteht sich ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
04.09.2013 | 21:01 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Ja, ich bin es schon wieder!

Der Einstieg ist dir ganz ausgezeichnet gelungen. En wenig Idylle verbreiten und dann sofort mit der Finsternis kommen. War ja schon nach dem ersten Drittel des zweiten Satzes klar, wer da in Jerriks Büro sitzt und um was es geht, schließlich gibt es nur eine Person, die du Jerrik wirklich fürchten lässt, ansonsten wird ja immer er von allen anderen gefürchtet (Novizen) oder geachtet (Magier). Und das Thema war auch gleich klar, denn ich bin sicher, dass du Jerrik zwar auch dann vor Angst schlottern ließest wenn er sich in einem Raum mit Akkarin aufhalten muss, aber er würde sich wohl nicht so unmittelbar bedroht fühlen, als jetzt, wenn es um die Novizin des Schwarzmagiers geht, von der du selbigen ja auch öffentlich hast deutlich machen lassen, dass er große Stücke auf sie als Novizin hält und es ihm auch eine Angelegenheit seines persönlichen Ehrgeizes ist, ihr die bestmögliche Ausbildung zukommen zu lasen.
Aha, die Prüfungen sind also durch und Sonea hat erwartungsgemäß glänzend abgeschlossen. Oh man, in der Hinsicht lässt du Akkarin aber auch mal auf dem Schlauch stehen. In Jerrik hätte Akkarin ganz sicher ein dankbares Opfer um dafür zu sorgen, dass sämtliche Gerüchte um die heimliche Liebschaft zwischen ihm und Sonea schlagartig verstummen. Er bräuchte lediglich dafür zu sorgen, dass Jerrik allen und jedem erzählt wie Furcht einflößend, gefühlskalt und skrupellos der schwarze Magier ist (was unter bestimmten Umständen sogar stimmt). Das dürfte sicher genügen um bei den anderen Magiern dafür zu sorgen, dass der Eindruck entsteht Sonea würde ihn im Grunde ihres Herzens ebenfalls fürchten und nur so gelassen mit ihm umgehen können, weil sie ebenfalls schwarze Magie beherrscht. Wäre sicher interessant zu erfahren, was Lord „Waschweib“ dazu einfallen würde. Denn eigentlich hab ich Jerrik nie als ängstlich erfahren, sonst wirkt er ja immer recht selbstsicher und eigentlich nicht so, als ließe er sich leicht ins Bockshorn jagen.

Hihihi, Sonea ist also genervt von der Schwärmerei ihrer Freundin für Lord Larkin. Na, das gefällt mir doch. So richtig schön aus dem Leben gegriffen. Da merkt man eben an, dass Sonea das Leben schon früh von der harten Seite kennen gelernt hat und infolge dessen wohl für romantische Schwärmereien nicht sonderlich empfänglich ist und selbst wenn, hat sie ja immer noch das Problem, dass sie nicht darüber reden darf.
Ja, nach dem letzten Vorfall in den Gängen der Universität bei dem sie alleine auf ihren Mentor getroffen ist, kann man verstehen, dass du Sonea das Risiko nicht erneut eingehen lassen willst.
Oh man, Sonea’s Vermutung Akkarins gute Laune resultiere daraus, dass man ihn wieder zum Hohen Lord gemacht habe, fand ich ja auf süße Weise naiv. Schon toll, wie du es geradezu auswalzt, dass sie keine hohe Meinung von sich selbst hat und überhaupt nicht auf den Gedanken verfällt, sie könnte der Grund für die gute Laune ihres Geliebten sein.
Das du sie immer noch nicht hast kapieren lassen, das Akkarin ja offensichtlich geradezu froh darüber ist, dass du ihn von den lästigen Pflichten des Hohen Lords befreit hast, finde ich hier wirklich ganz toll getroffen. Hier passt es absolut perfekt zur Situation und sorgt für einen Lacher nach dem anderen.
Oho, Akkarin trägt Sonea galant die Tasche, jetzt wird es gleich interessant.
Na, was sag ich, der brechende Ast! Sie wurden beobachtet. Die Umarmung wäre noch zu erklären gewesen, aber der Beobachter hat auch den Kuss gesehen, ganz sicher. Und die beiden mögen sich jetzt in Sicherheit wiegen, aber das sollten sie rasch genießen, denn jetzt wird es sicher erst richtig übel…
Wie üblich leistest auch du wieder einmal fast perfekte Detailarbeit. Nur das Brechen des Asts hättest du als leises Knacken schreiben und noch ein paar Vögel zwitschern sollen, dass hätte den Beobachter besser vor dem Leser verborgen, weil es dann belangloser gewirkt hätte.

Zu Dannyls Besuch der Geburtstagsfeier kann ich nur sagen, dass du auch hier wieder einwandfreie Arbeit geleistet hast. Ich gebe zu, dass Dannyl und Tayend schon in den Büchern nicht zu meinen Top-Charakteren gehörten, was aber nicht an der Verbindung der beiden liegt sondern für mich eher im Lesefluss begründet ist. Irgendwie wird man immer etwas aus dem Rhythmus herausgerissen, wenn das Geschehen plötzlich von Kyralia nach Elynie wechselt und man sich anderen Charakteren gegenüber sieht, die einem zumeist anderen Handlungsbogen folgen und unabhängig agieren.
Auf jeden Fall hast du mit dieser Entwicklung jedoch mein Interesse geweckt. Dannyl wird also erneut als Forscher in Sachen schwarze Magie aktiv. Und Tayend ist mit von der Partie. Ich finde seinen Einfallsreichtum immer sehr gut, da Tayend als Nicht-Magier schwarzmagische Texte durchaus lesen kann ohne gegen ein Gesetz zu verstoßen. Damit und seiner desöfteren unkonventionellen und unverstellten Sichtweise der Dinge finde ich ist er eine gute Ergänzung zu Dannyl, der oft durch seine Ausbildung als Magier in seiner Sichtweise der Dinge gehemmt ist. Diese Eigenschaften der beiden und auch ihre Charaktere hast du wieder sehr glaubwürdig transportiert.
Dabei ist dir übrigens ein Fehler im Satzbau unterlaufen. Bei der Beschreibung von Tayends Kleidung, als du Dannyl und ihn zusammentreffen lässt, wiederholst du dich im Bezug auf Tayends Obergewand, obwohl der Eindruck entsteht, dass du noch ein weiteres Kleidungsstück meinst – üblich wären ein Umhang oder, besser passend finde ich, eine kurze verzierte Weste. Die würde zu Tayends ausgefallenem Stil passen denke ich, besonders, wen du ihr noch weitere ungewöhnliche Farbe und Schmuckbestickung gibst. Ich komme darauf, da ich bei Tayends Auftritten immer den Eindruck habe, er würde sich so bunt kleiden, dass er Ähnlichkeit mit einem Paradiesvogel hat.
Auf jeden Fall finde ich, dass du Tayends unkonventionelle Intelligenz und seine Klarsicht der Dinge sehr gut betont hast. Er durchblickt, was es mit schwarzer Magie auf sich hat und das man Akkarin vertrauen kann und das, obwohl er ihn persönlich nur flüchtig kennen gelernt hat. In Sachen Menschenkenntnis könnten wahrscheinlich sogar Merin und Akkarin noch etwas von ihm lernen.

Na was sag ich, der Kuss war verhängnisvoll. Ich fürchte, jetzt wird es stressig für Sonea. Akkarin wird seine Mittel haben unbequemen Fragen aus dem Weg zu gehen oder er kann sie durch seine Redegewandheit entschärfen und die anderen Magier überzeugen, zudem dürfte ihm da seine autoritätsgebietendes Auftreten und seine Fähigkeit in anderen Furcht zu erwecken zu Hilfe kommen, aber Sonea hat all dies nicht.
Die Art, wie du es Sonea erfahren lässt, ist ganz schön real. Und als einzigste freut sich Trassia für sie.
Oh oh, da haben wir’s. Soneas Hang zu emotionalen Handlungen. Ob du sie jemals lernen lassen wirst auch bei größter Wut erst zu denken und dann um sich zu schlagen? Ich hoffe für sie zwar, dass du in ihr mit den Jahren eine gewisse Weisheit heranreifen lässt, aber aktuell würde es zu ihrem Charakter nicht passen. Sie ist noch zu jung und unerfahren um ihre Gefühle schon soweit unter Kontrolle zu haben. So beherrscht wie ihr Geliebter wird sie wohl ohnehin nie werden und das wäre auch nicht richtig, wenn es doch so käme.
Und zuhören tut sie auch nicht, sonst wäre ihr aufgefallen, dass du Trassia Lord Garrel nennt.
Okay, jetzt tut Regin mir doch mal leid. Da hast du ihn zu Sonea tatsächlich ehrlich sein lassen und jetzt kriegt er ganz unverdient die volle Macht ihres Zorns zu spüren.
Oh verdammt, ich hab es ja geahnt. Das du Sonea auch noch eine Regel der Gilde hast brechen lassen, hatte ich gar nicht gleich im Blick, mir viel zuerst nur die ungerechtfertigte Gewaltanwendung auf, aber Akkarin hat Recht. Und vermutlich hat er bereits erfahren um aas es geht und weiß wer der wahre Übeltäter ist. Man mag zwar Verständnis für Sonea’s Jähzorn haben, aber zu entschuldigen ist ihre Tat nicht. Was immer folgen mag, was immer für eine Strafe sie ereilen wird (in vernünftigem Rahmen versteht sich), sie hat es verdient. Und vermutlich wirst du Akkarin diese Strafe über sie verhängen lassen. Ich bin sicher Sonea wird ihr unbeherrschtes Verhalten, ihren Geliebten und dich verfluchen, denn Akkarin ist Perfektionist, auch bei Strafen und er weiß, was wirklich hart ist, er hat es schließlich am eigenen Leib erlebt. Und noch dazu muss er mit aller Härte strafen, um von seiner Liebe abzulenken, denn würdest du ihn Milde walten lassen, könnte er auch gleich gestehen.
Wie immer absolut top gearbeitet.

Der arme Rothen. Der steht ja kurz vor dem Herzinfarkt. So zu erfahren, dass seine Ziehtochter in die Bredouille gekommen ist, hat er echt nicht verdient.
Ich glaube Rothen unterschätzt die Wirkungen von Demütigungen gewaltig. Auch nach den dramatischen Geschehnissen während des Sommers wäre ein jeder Mensch dafür trotzdem noch empfänglich und gerade Sonea in ihrer Jugend und mit ihren komplexen Lebensverhältnissen. Gegen physische und magische Angriffe könnte sie sich sicher schützen, doch die Waffe des Wortes kann schärfer sein als jedes Schwert.
Schon beeindruckend, wie es dir gelingt es jedes Mal absolut glaubwürdig wirken zu lassen, dass Akkarin allen anderen stets einen Schritt voraus zu sein scheint und er immer kühl und gelassen bleibt, selbst wenn er sich auf denkbar dünnem Eis bewegt. Ich sagte ja schon, dass er Garrel rhetorisch weit überlegen ist. Mir ist schon aufgefallen, dass du ihn stets von seiner Novizin sprechen lässt, sobald einer der anderen Magier versucht ihn darauf festzunageln, ob er eine intime Beziehung zu Sonea habe. Und sobald es um Soneas Verhalten geht, verschwindet die Novizin schlagartig aus seinem Wortschatz und er spricht von der frei und ungebunden handelnden Frau Sonea.
Das Garrel verdächtig ist sagte ich früher ja schon, aber spätestens jetzt wird der Verdacht zur Gewissheit. Garrel willst du was ganz Übles auskochen lassen bzw. er hat es bereits ausgekocht und fürchtet nun, dass Akkarin und Sonea hinter sein schmutziges Geheimnis kommen. Denn wie ich auch schon feststellte, Garrels Intrigengeflecht ist zu komplex als das es nur dem Erhalt seiner Position als Oberhaupt der Krieger dient. Und in Anbetracht des Titels deines Buches beginne ich mir Gedanken über die Natur von Lord Waschweibs Geheimnis zu machen. Fragt sich nur, wie es ihm gelingt Akkarin insoweit zu täuschen, dass der nicht versucht Garrels Gedanken zu lesen um hinter das Geheimnis zu kommen. Ist Garrel möglicherweise in der Lage Akkarins Fähigkeit aktiv zu blocken? Oder lässt du Akkarin sehen, dass er das Geheimnis Garrels noch nicht offen legen kann? Weil es ihn und/oder Sonea in Schwierigkeiten bringen würde, weil ihm Beweise fehlen, der Zeitpunkt noch nicht der richtige ist oder weil die anderen Magier es selbst erkennen müssen?
Oje, jetzt ist Rothen echt sauer. Er mag den Schwarzmagier zwar ohnehin nicht so sehrund unterstützt ihn Sonea zuliebe, aber jetzt hat Akkarin ein Problem. Entweder sorgst du dafür, dass er ganze gewaltige Überzeugungsarbeit leistet oder er höllisch aufpasst, was er von nun an in Rothens Gegenwart sagt und tut.
Okay, das Regin zögert einer Wahrheitslesung zuzustimmen kann ich verstehen, denn dann kämen heraus, dass erstens alles, was man Sonea in ihren ersten Jahren an der Uni zur Last gelegt hat und er über sie behauptet hat, au seinem Mist gewachsen ist und er gegen die Gilderegeln verstieß und zweitens hat er bestimmt immer noch genug schmutzige Geheimnisse. Aber das Lord Garrel die Wahrheitslesung bei seinem Neffen verbietet, lässt erahnen, dass Regin irgendetwas über das finstere Tun seines Onkels weiß. Wahrscheinlich ist ihm gar nicht bewusst, was er weiß und er hat keine Ahnung, dass sein Onkel tatsächlich etwas zu verbergen hat, aber Garrel weiß, dass sei Neffe etwas beobachtet hat, dass Lord Waschweib zum Verhängnis werden würde, wenn man es bei einer Wahrheitslesung entdecken würde. Und es muss deutlich genug sein, dass zwar ein Novize nicht versteht was es bedeutet, einem Magier aber sehr wohl sofort klar wäre, dass Garrel vorhat einen Verrat zu begehen, an wem und was auch immer.
Himmel, man kann Lady Vinara verstehen, das sie Akkarin für ein Ungeheuer hält. Du schaffst es ganz großartig, ihn überzeugend den eiskalten, selbstherrlichen und völlig gefühllosen Menschen darstellen zu lassen, wenn es nötig ist.
Rothen alleine gegenüber lässt du ihn ja zumindest etwas Gefühl und auch Selbstkritik zeigen, aber wohl auch nur, weil Rothen die Wahrheit kennt und es Soneas Geliebten nichts bringen würde, ihm ebenfalls den Eisklotz vorzuspielen. Aber du lässt ihn dennoch seinem Wesen treu bleiben und er gibt Rothen nur so viel zu wissen, wie unbedingt erforderlich ist.

Die Selbstkritik ist ja auch wirklich nötig. Die Gedankengänge Soneas sind wie alles andere auch wieder sehr glaubwürdig und detailliert.
Ich glaub, sogar Takan war unwohl zumute, als er seinen Meister in dieser Stimmung gesehen hat und er hatte Mitleid mit Sonea für das was nun folgt.
Mhm, das war echt beängstigend. Vor allem weil du Akkarin so ruhig bleiben lässt. So kam die Enttäuschung und der Schmerz über Soneas Verhalten, aber auch über sein eigenes und das was er nun gezwungen ist, seiner Geliebten zuzumuten viel intensiver rüber.
Oh ja, der Satz, dass es ihm überlassen ist über die Strafe zu befinden macht einem mehr Angst als alles andere.
Drei Wochen Küchendienst und dann auch noch ohne Magie zur Hilfe nehmen zu dürfen – das klingt zunächst mal gar nicht so schlimm, aber das wird ei Spießrutenlauf Deluxe für Sonea. Ich kann mir Veilas hämisches Gesicht und ihre giftigen Kommentare schon vorstellen. Und die anderen Novizen werden sie sicher auch spüren lassen, dass sie das Hüttenmädchen ist. Jetzt können Trassia und Regin mal beweisen, ob es mit ihrer Freundschaft wirklich ernst ist, besonders Regin. Wenn die das aushält, dann dürftest du Sonea mit ihnen Freunde fürs Leben gefunden haben lassen.
Okay, das Ende der Gardinenpredigt entschädigt dann ja wieder für die Ängste, die man für Sonea durchstehen musste, besonders Akkarins Bemerkung zu Soneas Blicken.
Wow, der Schwarzmagier wieder mal ganz persönlich. Diese seltenen Einblicke in sein inneres Wesen gelingen dir wirklich gut. Ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt.
Interessant, Garrel ist Akkarin also schon lange ein Dorn im Auge. Und das sogar so sehr, dass er sich wünscht, damals als hoher Lord schon gegen ihn vorgegangen zu sein. Das beweist einmal mehr, dass du Garrel etwas wirklich Finsteres ausbrüten lässt. Nur dafür, dass Garrel seinen Neffen damals gedeckt hat, als dieser Sonea in Verruf bringen wollte, würde sich Akkarin so etwas sicher nicht wünschen. Da hätte er so oder so darauf vertraut, dass Sonea dieses Problem selbst lösen konnte. Zumindest hätte er nicht offiziell als Hoher Lord eingreifen müssen, höchstens als Mentor.
Jetzt bin ich ja mal gespannt, was der Schwarzmagier mit diesem Wissen anfangen wird. Nicht viel fürchte ich, denn egal was er macht, es würde seine Beziehung aufdecken.
Fast hätte ich drüber gelacht, dass du Akkarin den Verzicht auf die traute Zweisamkeit mit seiner Geliebten als seinen Teil der Strafe ansieht, aber wenn man es genau betrachtet, ist es zumindest nicht leicht für ihn. Immerhin obliegt es ihm dafür zu sorgen, dass die Zweifel der höheren Magier wieder in eine andere Richtung gehen.

Alles in allem war ich wieder einmal vollauf von deiner Arbeit begeistert. Die Fehlerquote tendiert gegen Null, zur Schreibtechnik ist jedes Wort überflüsig – einfach perfekt.
Wow, ich wird im Kurz-fassen immer besser!


Freelig Greetnis fan Hillig Lunn
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 04.09.2013 | 21:53 Uhr
Hallo Keylu-tey,

oh je, du schon wieder:P Mir bleibt heute auch nichts erspart ;)

Hm ja, schön dass dir die Einleitung so gut gefällt. Da hatte ich viel Mühe mit und es hat zugleich Spaß gemacht, eine solch unheilschwangere Idylle zu schreiben. Du hast recht, Akkarin könnte Jerrik ganz leicht dazu bringen, dass er allen anderen erzählt, er und Sonea hätten keine Affäre. Das wäre aber auch denkbar unklug, weil Jerrik durch eine Wahrheitslesung alles aufdecken könnte. Soneas Noten sollten da schon für sich sprechen, denke ich.
Nein, Jerrik ist eigentlich sonst weniger ängstlich. Ich hatte da nur eine Szene aus dem 2. Buch im Sinn, wo Sonea gerade Akkarins Novizin geworden ist und er mit ihr zu Jerrik geht, weil sie einen neuen Stundenplan braucht. Dort ist Jerrik auf einmal übertrieben freundlich und unterwürfig, wo er sonst mürrisch und griesgrämig ist. Da nun offiziell ist, dass Akkarin ein schwarzer Magier ist, habe ich ihn gleich auch mal fürchten lassen. Zugegebenermaßen hatte ich da auch ziemlichen Spaß dran :D

An der Stelle, wo Sonea Akkarin fragt, ob man ihn wieder zum Hohen Lord gemacht hat, nimmt sie sich selbst nicht ganz so ernst. Denn ihr ist schon klar, dass das nicht so einfach geht. Zugleich hat sie aber auch überhaupt keinen Plan, worum es wirklich geht. Dass es an dieser Stelle lustig wird, war auf jeden Fall so beabsichtigt.
So, du findest den Ast zu laut? Ich war eigentlich immer der Meinung, dass man diese Stelle sowieso überliest, aber vielleicht liegt es auch daran, dass dir kein Detail entgeht ;) naja, ich werde da nochmal reinschauen, ob es wirklich zu viel des Guten ist^^
Einerseits ist Akkarin froh, nicht mehr Hoher Lord zu sein, aber trotz allem denke ich, er vermisst es auch ein wenig, weil er da mehr Macht und Freiheiten hatte. Nicht, weil er nach Macht strebt, sondern um die Gilde vor Dummheiten zu bewahren. Das wird jetzt viel schwerer, trotz der Furcht, die er verbreitet. Davon abgesehen ist es aber wohl besser so. Dieses Amt war für ihn nur Mittel zum Zweck, um seinen Kampf im Geheimen gegen die Sachakaner zu bestreiten, und jetzt hat er mehr Zeit für Sonea.

In den Büchern fand ich Dannyl und Tayend auch weniger flüssig zu lesen, wobei ich die beiden mit der Zeit schätzen gelernt hatte. Ich kann jedoch nicht auf sie verzichten und hoffe, dass ich sie einigermaßen ansprechend beschreibe. Naja, lass dich von ihrem Handlungsstrang einfach mal überraschen :)
Ups, bei Tayends Kleidung ist mir wirklich ein Fehler unterlaufen. Naja ich werde auch da nochmal reinschauen. Manchmal denke ich und schreibe etwas anderes und merke es hinterher nicht mal *schäm* Aber du hast schon recht, Tayend kleidet sich bevorzugt wie ein Paradiesvogel. Und seine Menschenkenntnis ist definitiv besser als die der Magier, die sich zu sehr auf ihre Magie verlassen.

Ja, Sonea flippt in diesem Kapitel total aus, wie immer wenn es mit Akkarin zu tun hat. Mit der Zeit wird sie sicher ruhiger und gelassener werden (auch durch mehr Erfahrung), aber ganz sicher nicht so wie ihr Geliebter. Das würde nicht zu ihrem Charakter passen. Hier ist es jedoch ganz besonders schlimm, weil sie um ihre Beziehung fürchten muss.
Anderen Novizen nicht zu schaden oder generell anderen Personen gehört glaube ich zu dem Eid, den sie bei ihrer Aufnahmezeremonie sprechen musste. Insofern leistet sie sich hier ein ziemlich schweres Vergehen. Aus demselben Grund hat Regin mit seiner Bande früher auch immer versucht, geschickt gegen sie vorzugehen, damit man ihn nicht bestrafen kann.
Also mir tut Regin da überhaupt nicht leid. Er mag unschuldig sein, aber er hat sich früher genug geleistet, dass ihm das meiner Meinung nach recht geschieht. Da denke und fühle ich einfach ganz wie Sonea.
Indem ich Akkarin die Strafe verhängen lasse, sind die Magier hoffentlich vorerst überzeugt, dass sie keine „Affäre“ haben. Und für Magier sind drei Wochen Küchendienst schon wirklich hart, wobei die schlimmste Strafe ja der Spießrutenlauf mit den anderen Novizen ist...

Und ich bin mal wieder beeindruckt, welche Details die auffallen, wie z.B. wann Akkarin von Sonea nur als seiner Novizin spricht und wann nicht. Ob der Titel des Buches wirklich mit Garrel zu tun hat, verrate ich dir natürlich nicht. Aber irgendwann wird dir klar werden, wie der Titel gemeint ist :)
Wie Garrel es schafft, dass Akkarin nicht sein Geheimnis aufdeckt, lasse ich hier bewusst offen. Er könnte geschickt genug sein, seine Gedanken irgendwie zu blocken, denn möglichst ist es ja anscheinend. Aber es könnte auch sein, dass Akkarin an dieser Stelle nichts unternehmen kann, aus den Gründen, die du anführst. Oder er spielt sein eigenes Spiel und wartet, bis Garrel sich selbst verrät – wer weiß das schon? :D
Regin zögert bei der Wahrheitslesung nicht nur wegen seiner früheren Vergehen sondern auch, an dieser Stelle – und das muss ich ihm wirklich jetzt mal zugute halten – um Soneas Geheimnis zu wahren. Deswegen lügt er auch und behauptet, sie wäre in Dorrien verliebt. Und Garrel verbietet es, weil Regin in seiner Intrige mit drinsteckt. Er mag keine Details wissen, aber Garrel hat ihn angestiftet, Sonea auszuhorchen, woraufhin Regin sein eigenes Lügengeflecht ersonnen hat.
Und ich freue mich, dass du die anschließende Unterredung mit Lady Vinara und Rothen so schätzt! Auf die bin ich wirklich stolz. Dir ist doch hoffentlich aufgefallen, was Rothen am Ende verlangt und was Akkarin darauf erwidert oder? ;)

Naja, Akkarin hat noch nie viel von Garrel gehalten und das wurde auch nicht gerade besser, als dieser seinen Neffen dazu angestiftet hat, Sonea zu schaden. Vielleicht erinnerst du dich noch an das Duell von Sonea und Regin. Irgendwie hatte ich da den Eindruck, dass Garrel das zu einem persönlichen Duell mit Akkarin in gewisser Weise macht. Und jetzt, wo Akkarin offiziell nichts mehr zu sagen hat, versucht Garrel, was auch immer er vorhat.
In dieser Szene ist Akkarin wirklich streng, aber wie du bemerkt hast, auch emotional. Ich denke, seine Strafe ist fair und angemessen, aber ich muss das ja sagen :D
Und da dir ja immer so viele Details auffallen, frage ich jetzt mal ganz plump: Ist dir auch aufgefallen, was genau da am Ende mit Soneas Händen tut?


Falls ich es noch nicht erwähnt habe, vielen Dank für dein ausführliches und detailreiches Review und ich freue mich wie immer auf das nächste :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Jackie (anonymer Benutzer)
04.09.2013 | 20:20 Uhr
Hallo Lady Sonea!
Ich bin ein riesengroßer Fan deiner Geschichte. Du triffst sehr gut den Charakter der Personen und mir gefällt es, dass deine Kapitel so umfangreich sind. Also dass Akkarin Sonea jetzt schon heiraten will hätte ich nicht erwartet, aber ich brenne schon darauf zu lesen, wie es weiter geht.

Der Handlungsstrang mit Dannyl hat mich in den Büchern etwas ermüdet, aber du hast hier wirklich meine Neugierde geweckt und ich bin ebenfalls gespannt zu erfahren, wie sich diese Dinge noch entwickeln.

Ich finde es auch sehr schön, dass mal aus Dorriens Perspektive geschrieben wird, aber auch hier spannst du mich wirklich auf die Folter;)

Cerys Handlungsstrang fand ich schon in den Büchern nicht sonderlich interessant und auch in deiner Geschichte ist das für mich ein kleiner Störfaktor, aber trotzdem finde ich, dass du auch dies gut geschrieben hast. Wie gesagt fand ich Cerys Perspektive noch nie sehr spannend, hat also nichts mit dir oder deiner Geschichte zu tun.

Ich bin nun am letzten Band der offiziellen Fortsetzung, aber ich muss sagen, dass ich deine sehr viel besser finde. Also mach weiter so! Ich kann kaum noch bis Dienstag warten! Vielleicht kannst du dir ja mal überlegen, ob du nicht zweimal die Woche ein Kapitel reinstellst. Ich glaube das würde nicht nur mich freuen;) Aber ich bleibe an deiner Geschichte dran und werde sie auch bis zum Ende lesen. Du hast wirklich meinen vollsten Respekt, denn ich würde niemals eine so gute Geschichte zustande bringen können.:)

Liebe Grüße,
Jackie

Antwort von Lady Sonea am 04.09.2013 | 20:48 Uhr
Hallo Jackie,


das freut mich wirklich zu hören, dass meine Geschichte dir so gut gefällt :) Zu der offiziellen Fortsetzung kann ich zum Glück nichts sagen, da ich mich weigere, sie zu lesen. Hin und wieder schnappe ich mal etwas darüber auf, was mich nicht gerade dazu motiviert, es doch zu tun, würde ich es schon nicht wollen, weil Akkarin nicht darin vorkommt.

Schön, dass Dannyl dir bei mir besser gefällt und du auch Dorrien gelungen findest. Dannyl fand ich in den Büchern auch nicht so spannend und Cery eigentlich auch nicht, aber über Dannyl zu schreiben, fällt mir irgendwie leichter, weil er vom Typ her zugänglicher ist. Von daher finde ich es jetzt nicht schlimm, wenn du mit Cery weniger anfangen kannst. Sein Handlungsstrang kreuzt die der anderen Charaktere auch eher selten, aber ohne ihn komme ich nicht aus.

Das mit dem Heiratsantrag entsteht auch eher aus einer Not heraus. Akkarin ist schon entschlossen, Sonea zu heiraten, aber eigentlich würde er das bis nach ihrem Abschluss aufschieben, wenn sie eine richtige Magierin ist. Jetzt bleibt ihm jedoch keine Wahl, da ihre Beziehung schon viel zu sehr darunter leidet, dass sie sie geheimhalten müssen. Dank Garrels Intrige ist auch fraglich, wie lange das noch gut geht und wenn die Gilde sie dann zu trennen versucht, wäre das Unglück wohl vorprogrammiert.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
04.09.2013 | 13:15 Uhr
Hallo.
Ich hab durch Zufall und Langeweile deine Geschichte entdeckt. Bin seit einem Jahr mal wieder auf Fanfiktion gegangen und hab eigentlich nicht wirklich gewusst wonach ich suche. Daher habe ich einfach das erste Buch was ich mochte angeklickt. Und als erstes stand deine Geschichte da. Ich war etwas irritiert das ich durch Zufall eine so gute Geschichte finde, die auch noch voll meinem Geschmack entspricht, was das Ende oder auch die Fortsetzung vom die Gilde der schwarzen Magier angeht. So wie du habe ich selbst die originale Fortsetzung nicht gelesen, da ich ein Gegner davon bin.
Ich finde deine Geschichte super. Nach dem Vorwort dachte ich super. Die ist fertig dann kann ich die ja einfach wie ein Buch lesen. Erst als ich Kapitel 15 gelesen hatte viel mir auf, dass die folgenden Kapitel ja noch gar nicht online stehen... war leider schlecht für mich, da ich die paar Kapitel in 5 Tage durch hatte. Denn ich laß sogar in meinen Pausen im Geschäft.
Also alles in allem finde ich diese Fortsetzung einfach SUPER!
Mir gefällt, dass du die Personen so gut triffst was den Charakter angeht.
Ab und zu sind in den Kapitel noch Fehler, mal ein Wort falsch geschrieben oder vertausch was an wohl an der Überarbeitung liegt. Ist aber nicht weiter schlimm sondern zeiht eher, dass du die viel arbeit damit gemacht hast. Gefällt mir gut.
Ich wollte auch immer mal was schreiben damit Sonea und Akkarin zusammen bleiben können aber dazu bin ich sprachlich einfach nicht in der Lage.
Jetzt aber mal genug von mir.
Mach weiter so und du hast einen weiteren Anhänger deiner Geschichte bekommen, denn ich lasse es mir nicht nehmen sie bis zum Ende zu lesen :)
Viel Spaß noch beim Geschichte schreiben :)
LG Elinn

Antwort von Lady Sonea am 04.09.2013 | 13:34 Uhr
Hallo Elinn,


das freut mich wirklich sehr, dass meine Geschichte dir so gut gefällt und sie genau deinen Vorstellungen einer Fortsetzung der Trilogie entspricht. Da ich immer davon ausging, dass jeder so seine eigene Vorstellung von einer Fortsetzung hat, freue ich mich immer zu hören, wenn andere ähnlich denken.
Natürlich hoffe ich, dass die Geschichte weiterhin deinen Vorstellungen entsprechen wird :) Und wenn mal etwas nicht gefällt, lass es ruhig raus :D
Und ich bin auch ein absoluter Gegner der offiziellen Fortsetzung, das muss ich leider so sagen.

Das mit den Fehlern kann gut sein. Ich habe zwar ein Duden-Rechtschreibprogramm in Open Office, womit ich schreibe, installiert, was mit sogar Grammatikfehler anzeigt, aber es ist leider nicht allmächtig. Was ich per Auge finde, bessere ich aus - aber bei der Menge an Text ist das eine hoffnungslose Sysiphus-Arbeit.

Klar könnte ich auch alle Kapitel auf einmal posten, aber damit würde ich sicher manche Leser auch überfordern und so habe ich die Chance, noch on the fly Verbesserungen vorzunehmen, wenn einem meiner Leser etwas auffällt. Wie ich schon einer anderen Leserin heute morgen schrieb: Sieh es wie mit einer Fernsehserie, da gibt es auch nur eine Folge pro Woche und für das Visuelle nimmst du einfach dein Kopfkino :)


Dann wünsche ich dir viel Spaß beim Weiterlesen und liebe Grüße,

Lady Sonea
04.09.2013 | 00:33 Uhr
Hey,
mal wieder ein super Kaptiel!

Klar, der Teil mit Dorrien war diesmal nicht allzu spannend, immerhin hat er nur mit den Dorfbewohnern geredet und Pläne gemacht, aber ich denke mal da passiert in den nächsten Kapiteln einiges;-) Bin mal gespannt was bei der Suche herauskommt!

Und Garrel ist einfach mies! Wenigstens hat Rothen es in der Bibliothek geschaft sich heraus zu reden. Mal schauen was er mit seinem Novizen plant, um Akkarin zu helfen und Garrel eins auszuwischen xD.

Das Treffen der Höheren Magier war ja auch sehr erfolgreich... natürlich können sie sich nicht gegen Akkarin durchsetzen und das ist auch gut so;-). Sie haben kein Recht dazu Sonea zu irgendetwas zu zwingen was gegen die Regeln der Gilde verstößt. Und Rothen allein hätte sie im Gegensatz zu Akkarin nicht davon abhalten können.

Sehr überraschend war ja aber das Ende des Kapitels, dass Akkarin zum König geht... dessen Vorschlag hatte ich schon fast vergessen:DD
Er hat schon einen Verlobungsring!!! Und jetzt die Erlaubnis des Königs!!
Und ausgerechnet an dieser Stelle machst du das Kapitelende:-/ Da kann ich doch kaum bis nächsten Dienstag warten;-))

Ich find aber gut, dass Akkarin den Wetterturm nochmal angesprochen hat. War ja klar dass Balkan, wenn er dagegen ist, nicht den größten positiven Aspekt für den König erwähnt. Da werden sich die Höheren Magier, und besonders der Hohe Lord, aber freuen wenn sie hören dass Merin es sich anders überlegt und den Rest des Geldes dazugibt;)))) Akkarin wird ihn gewiss dazu überzeugen.
Die andere Sache ist dann natürlich die Verlobung der beiden Schwarzmagier, falls sie zustande kommt, was ich doch sehr hoffe xD

Also warum spannst du uns ausgerechnet da auf die Folter???
Was sagt Akkarin zur Wahl von Soneas Disziplin? Wie macht er ihr den Antrag? Wie reagiert sie darauf, besonders wo sie gerade anfängt an der Zukunft ihrer Beziehung und Akkarins Gefühlen ihr gegenüber zu zweifeln? Und was sagt ihre beste Freundin zu der ganzen Sache? Und natürlich alle Anderen;-)?

Fragen über Fragen! Freu mich schon ungemein auf nächsten Dienstag, und ich hoffe auf ein paar schöne Ereignisse;-)
Bis dann,
LG
Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 04.09.2013 | 07:52 Uhr
Hallo Iris,


bei Dorrien hast du recht, da wird noch was nachkommen. Hier ging es mir nur darum, zu zeigen wie sehr er sich um das Wohl seiner Leute sorgt und ein wenig zu beschreiben, was er da in der nächsten Zeit vorhat. Aber es wird sicher noch spannend (hoffe ich zumindest)

Ja, Garrel ist ein Mistkerl. Aber da lass dich mal überraschen, wie es weitergeht :D Bei den höheren Magiern gebe ich dir absolut recht, dass sie nicht das Recht haben, Sonea zu einer Disziplin zu zwingen und sie wird sicher nicht begeistert sein, wenn sie davon erfährt.

Es tut mir leid, dass ich dich und alle anderen so auf die Folter spanne. Aber ein wenig macht mir das auch Spaß, muss ich zu meiner Schande gestehen XD Stell dir einfach vor, das hier wäre eine Serie, wo auch nur jede Woche eine neue Folge kommt, nur dass du dein Kopfkino dafür einschalten musst *fg*
Ich weiß, das ist nicht gerade hilfreich, aber ich kann dir ohn zu spoilern eines versprechen: Ob und wie es einen Antrag gibt, was mit dem Wetterturm passiert, wie Sonea ihre Disziplin wählt, wie die anderen Magier reagieren wenn ihre Beziehung herauskommt, wie Garrel mit seiner Intrige vorankommt, was Rothen damit zu tun hat usw usw, das alles wirst du sehr bald erfahren und ich hoffe, ich verspreche nicht zu viel damit, dass es spannend und auch lustig werden wird :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
ryuuka (anonymer Benutzer)
03.09.2013 | 23:38 Uhr
Hi Lady Sonea, hier ist ryuuka nochmal,

ich muss sagen ich habe die ganze Woche auf dieses Kapitel hingefiebert und wurde nicht enttäuscht. Es hat mir wie jedes vorangegangene Kapitel megamäßig gefallen!
Die arme Sonea, ich kann mir gar nicht vorstellen was das für ein Stress für sie ist, es scheint ja fast so zu sein dass sich alles und jeder gegen sie verschworen hat. Und es tut mir Leid für sie dass ihre Beziehung zu Akkarin darunter leidet. Dass die hohen Magier, einfach Soneas Entscheidung übergehen wollen, bevor sie diese überhaupt getroffen hat und dass auch noch ohne ihr Wissen nenn ich mal hinterlistig und wäre Akkarin nicht zum Lauschen da gewesen (ich nehme mal an in dem Geheimgang) dann hätte er wahrscheinlich nur das Ergebnis mitgeteilt bekommen, ganz ehrlich was bilden die sich ein! Und sogar Lady Vinara, die sich in den letzten Kapiteln ein wenig Respekt und Sympathie verdient hat durch ihre Sorge um Soneas Wohlergehen hat mich zutiefst enttäuscht! Ich hab mich am Ende dieses Abschnitts gefragt, wie Sonea wohl in ihrer jetztigen schlechten Laune darauf reagiert und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, da sie ja im Moment alles auf die Regeln der Gilde schiebt.

Und dann die Überaschung! Akkarin will Sonea jetzt also zur Frau nehmen, eine mutige Entscheidung aber wohl auch eine leicht verzweifelte. Anscheinend hat Trassia Recht und das ganze setzte Akkarin mehr zu als Sonea ahnt. Er hat vor König Merin ja schon zugegeben, dass er Angst hat sie zu verlieren, ein guter Einblick in Akkarins Psyche, das muss ich schon sagen. Ich bin mal gespannt wie er ihr den Antrag macht, ich hoffe du hast dir da was schönes einfallen lassen.

Soso, die Diebe sollen jetzt also für Gerechtigkeit sorgen, na wenn das mal gut geht, ich kann mir nicht vorstellen dass die Diebe darauf eingehen, aber wer weiß das schon außer dir, ich bin gespannt wie sich diese Geschichte entwickeln wird.

Ok, das war jetzt wohl die längst e Review die ich bis jetzt geschrieben hab, aber ich muss sagen, deine Geschichte ist dies absolut wert und ich stimme Keylu-tey's letztem Kommentar 100 % zu.

Freue mich auf die weitere Fortsetzung und kann es kaum erwarten, dass die Woche vorbeigeht,

Viele Liebe Grüße,

ryuuka

Antwort von Lady Sonea am 04.09.2013 | 07:42 Uhr
Hallo ryuuka,


vielen Dank für dein Review, insbesondere weil du in deinem von letzter Woche erwähntest, dass du eigentlich nicht so der Reviewschreiber ist :)

Ja, Sonea hat es momentan wirklich schwer. Was die höheren Magier da aushecken, weiß sie allerdings zu ihrem Glück noch nicht. Akkarin hat sie bis jetzt mit der Wahl ihrer Disziplin verschont, weil sie bereits genug andere Probleme hat. Aber keine Sorge, dazu wird es noch kommen ;)
Kann sein, dass er im Geheimgang gelauscht hat, vielleicht hat er es aber auch über eine seine mysteriösen Fähigkeiten erfahren - das überlasse ich ganz der Phantasie meiner Leser, man muss nicht immer alles erklären. Was da bei den höheren Magiern zur Zeit abgeht, ist zum einen Garrels Werk, der alle mit seinen rhetorischen Fähigkeiten von seiner Wahrheit zu überzeugen versucht, zum anderen ist es die Furcht vor den Sachakanern seit die Händler ihren Bericht abgegeben haben. Lady Vinara könnte man zu gute halten, dass sie anbietet, Sonea Extrastunden in Heilkunst zu geben, als Kriegerin würde sie dort nur noch einen Grundkurs belegen. Trotzdem kommt sie an der Stelle nicht ganz sympathisch rüber.

Akkarins Entscheidung, Sonea jetzt schon heiraten zu wollen, resultiert sicher zum Teil auch aus Verzweiflung. In dieser Szene erlebt man einen seiner wenigen emotionalen Momente. Er will sie nicht verlieren, was früher oder später passieren kann, wenn die Dinge sich wie bisher weiterentwickeln. Aber er würde sich nicht dazu entscheiden, wenn er sich nicht absolut sicher ist, dass er den Rest seines Lebens mit ihr verbringen will und dass sie das auch will. Des Anstandes halber hätte er nur bis nach ihrem Studium gewartet. Aber es ist, wie Sonea es richtig erkannt hat: Ihre ganzen Schwierigkeiten kommen nur daher, dass sie ihre Beziehung geheimhalten müssen. Und wenn man das mal weiterspinnt, könnte sich es auch auf die Gilde negativ auswirken, wenn ihre einzigen beiden schwarzen Magier sich nicht mehr verstehen.

Zu den Dieben sage ich jetzt erstmal nichts, da lass dich einfach überraschen, was die aushecken ;)


Liebe Grüße und dir eine schöne Woche, damit die Zeit schneller rumgeht :)

Lady Sonea
03.09.2013 | 21:31 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Okay, nur eine ganz kurze Meldung, die ausführlichen Reviews folgen noch:
Wie du völlig richtig vermutest, bin ich natürlich stets auf den aktuellen Stand deiner Geschichte und nachdem ich das neueste Kapitel gelesen hatte, konnte ich es nicht mehr unterdrücken. Die Wahrheit schreit nach Aussprache:

DEINE ARBEIT IST ABSOLUT INTERGALAKTISCH!!!

Trudi Canavan kann ihr Geschreibsel meinetwegen knicken und in den Müll schieben, ich wird deren zweiter Triologie keine Träne nachweinen.
Mit dem heutigen Kapitel hast du dir für mich die offizielle Nachfolgeschaft zur ersten Serie gesichert.
Von nun an kannst du dir meiner 100%igen Treue an deinem Werk sicher sein.


Freelig Greetnis fan Hillig Lunn
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 03.09.2013 | 21:52 Uhr
Hallo Keylu-tey,


wie gut, dass ich das jetzt lese, wo ich die email gerade abgeschickt habe! Darauf kann ich dich jetzt festnageln! XD

Nein, aber mal ganz ehrlich: Ich fühle mich wahnsinnig geehrt und bin absolut überwältigt und kann nicht begreifen, womit ich so viel Lob verdient habe!
Das muss ich jetzt erstmal sacken lassen und ich wünschte, ich hätte das erst morgen früh gelesen ... :)


Vielen vielen vielen Dank und Liebe Grüße,
Sonea
02.09.2013 | 21:40 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Der Advokatus Diaboli meldet sich wieder. Mal sehen, ob es mir dieses Mal gelingt, mich kürzer zu fassen und das Review in unter einer Woche fertig zu stellen, obwohl ich bei deiner Qualitätsarbeit da eher wenig Hoffung habe :-)).

„Wo sie es am Wenigsten erwartet hätte“, na, da bin ich ja mal gespannt, was sich hinter diesem Titel verbirgt.

Sieh mal einer an, auch Magier sind vor den Folgen eines Katers nicht sicher, dabei sollte das mittels heilender Magie doch eigentlich kein Problem sein. Oder widersetzt der sich auch dieser Möglichkeit?
Klar sind sie das nicht, denn schließlich sagt Lady Vinara in den Büchern Lord Rothen ja schon, dass er sich nur bei den Heilem blicken ließe, wenn er dem Wein zu intensiv zugesprochen hat und ihn Tags darauf die Folgen plagen.
Das weitere Gespräch zwischen Regin, Trassia und Sonea entwickelst du für mein Empfinden wieder einmal gewohnt gut. Besonders Trassia kommt als die neugierige Freundin sehr überzeugend bei mir an. Ich bin ja mal gespannt, wie sich das Verhältnis zwischen ihr und Sonea entwickeln wird, wenn sie irgendwann mal die wirkliche Wahrheit erfährt.
Und wieder steht die Gute auf der Leitung. Trassia hast du gleich kapieren lassen und Sonea blickt mal wieder nicht durch.
Immerhin, beim letzten Satz muss Sonea ja mal nicht auf Samtpfoten um die Wahrheit schleichen – du hast sie ja wirklich noch nie fragen lassen, ob Akkarin sie mag bzw. liebt – da war der schneller.

Dass du Balkan im zweiten Abschnitt Osens Angebot seinen Platz einzunehmen ablehnen lässt gefällt mir, er macht so deutlich, dass er von seiner eigenen Position nicht eingenommen ist und seine Privilegien nicht ausnutzen will.
Das diese Diskussion stattfindet kann ich im Gegensatz zu Rothen problemlos nachvollziehen, auch ohne Berücksichtigung meines Vorwissens. Aber daran merkt man, dass er vor seiner Beförderung keinen Bedarf daran hatte sich mit finanziellen Gesichtspunkten zu befassen. Und auch, dass er das bevor er auf die Universität der Gilde gekommen ist wohl nicht nötig hatte.
Das du dich mal wieder über Balkans Robenfarbe lustig machst, passt ganz gut ins Bild finde ich, ist ja auch wirklich eine echt unpraktische Farbe.
Die weitere Diskussion um Davin’s Turm hast du auf eine angenehme Weise unterhaltsam und sachlich zugleich gestaltet.
Mir hat dabei besonders zugesagt, dass du Osen während der Diskussionsrunde das Heft in der Hand halten lässt. Hättest du z.B. Balkan zum Diskussionsführer gemacht, hätte das für mich unpassend gewirkt, denn im Grunde ist das eine verwaltungstechnische Angelegenheit und somit Osens Feld als Administrator.
Interessant wurde es an dem Punkt, als du Akkarin Garrel geradezu vorführen lässt. Da kann man fast verstehen, dass Garrel Angst um seinen Posten hat, denn kompetent ist er sicher nicht dafür und wäre es Akkarin durch die Schwarze Magie nicht verboten einen höheres Amt zu bekleiden, wäre er wohl schon auf dieser Position. Wobei ich ihm bzw. dir nicht unterstellen will, er hätte Ambitionen darauf, die hat er sogar ganz sicher nicht, aber die höheren Magier könnten langfristig zu dem Schluss kommen, dass es für das Bestehen der Gilde besser sein könnte, Garrel abzuberufen und ihn durch jemand fähigeren und kompetenteren zu ersetzen und abgesehen von Balkan haben sie eben aktuell nur Akkarin.
Na ob die Befürchtungen Rothens, die du ihn haben lässt, so erst zu nehmen sind. In Bezug auf Balkan sicher, der zu allererst mal den militärischen Nutzen des Turmes sieht, aber in Bezug auf Akkarin steht ihm da wohl seine Abneigung gegen den schwarzen Magier im Wege. Denn auch wenn Akkarin als ursprünglicher Krieger zuerst mal die verteidigungsbedingten Vorteile sehen wird, hast du ihn ja doch auch das ganze Projekt von allen Seiten begutachten und ihm auch in allen Punkten zustimmen lassen.
Somit zeigst du hier wieder einmal, dass er voraus denkt und offen für Neues ist.

Soso, Regin sieht sein Lügengebäude also zusammenbrechen. Auch wenn ich allmählich zu glauben beginne, dass du es ihn auch dauerhaft ernst meinen lässt, hab ich in dieser Beziehung kein Mitleid für ihn übrig. Hätte er nicht mit so einem komplexen Lügengeflecht angefangen, hätte er jetzt auch nicht solche Probleme. Aber das ist wohl Teil seines Charakters und liegt wohl in der Familie. Schließlich ist Lord Garrel nicht besser. Und Regin hat offenbar noch nicht begriffen, dass er in Sachen Lügen und Irrführung seinem Onkel auf die Dauer nicht gewachsen sein wird. Bin mal gespannt, was das für Folgen für ihn haben wird, wenn sein Onkel herausbekommt, das Regin von Anfang an die volle Wahrheit kannte und ihn nach Strich und Faden belogen hat.
Soso, Veila versucht es also erneut. Bin mal gespannt wie weit du sie gehen lassen wirst. Da sollte sie wohl froh sein, dass Sonea so ein dickes Fell hat, andere hätten sie spätestens an der Stelle unangespitzt in die Erde gehauen, als sie Sonea so erniedrigend ans Kinn griff. Ich glaub da hast du selbst Akkarin nur sehr vorsichtig mit umgehen lassen und ihn das bisher nur machen lassen, wenn er Sonea damit nicht erniedrigt hat oder als ihr Mentor dazu gezwungen war.

Herrlich, Cery darf sich amüsieren, weil er Ravi übers Ohr gehauen hat. Bin mal gespannt, welche Früchte die Zusammenarbeit mit Faren noch tragen wird. Auf jeden Fall ist dir dieser Schachzug gut gelungen und du hast es schön und detailliert veranschaulicht.
Soso, ist der Gute also und holt sich nach Gol’s Aufforderung auch noch seine Gefälligkeit dazu. Und er ist also nicht begeistert davon, dass Gol Nenias Dienste in Anspruch nehmen will, wenn Cery kein Interesse hat. Ich glaub, was du Gol sagen lässt, geht in die richtige Richtung, zumindest ist Nenia Cery nicht völlig egal, wie eine Hure es wohl normal wäre. Aber das mag auch daran liegen, dass Cery unter einer rauen Schale ein weiches Herz verbirgt und durch seine Mutter weiß, was Huren immer wieder all Schlimmes durchmachen müssen.
Okay, bei den Süßigkeiten, die ich in ihrer Erwähnung übrigens für eine ausgezeichnete Idee halte, hab ich ja noch gedacht, Cery gibt Nenia nach, weil du ihn in Feierlaune sein lässt, aber seit der Stelle mit dem Stoff für das Kleid, der sicher nicht billig ist und du Cery Nenia auch einen Freischein für den Preis geben lässt, bin ich sicher, dass da mehr im Busch ist, als nur Feierlaune und die Freude am Lächeln Nenias. Die Sache ist zwar noch nicht heiß, aber ich denke, da ist doch was am Warm werden. Gol hat sicher Recht und kennt seinen Chef wahrscheinlich besser, als der sich selbst und ihm lieb ist.
Auf jeden Fall herrlich, wie du Gol so schön als verfressen darstellst. Irgendwie hat das und die restliche Beschreibung, die du zu seiner Mimik, seinem Tonfall und seinem sonstigen Verhalten gemacht hast, eine recht bildhafte Vorstellung bei mir ausgelöst, wie Gol wohl aussehen könnte und welchen Eindruck er verbreitet, wenn es ruhig ist.
Oho, Ravi reagiert ja schneller und heftiger auf den Betrug als ich erwartet hatte. Das da eine Retourkutsche kommen würde war ja klar, aber Cery gleich ein paar gedungene Mörder auf den Hals zu hetzen, na bei der Mafia würde das wohl eine echte Vendetta auslösen. Bin mal gespannt, wie du das weiterspinnst und ob du aufklärst, wie es Faren ergangen ist.
So ganz nehme ich dir ja nicht ab, dass es Cery herzlich wenig kümmern würde, wenn der Fünfte Nenia ermorden würde. Selbst wenn ich Dir mal nicht unterstelle, dass Cery für Nenia zumindest etwas übrig hat, würde es nicht zu ihm passen, wenn ihm ihr Schicksal in dem Moment vollkommen egal wäre. Dagegen sprechen sowohl seine eigene Herkunft als auch die Tatsache, dass du ihn dafür hast sorgen lassen, dass der Tod von einer von Corbins Huren gerächt wurde. Zudem macht sich Cery auch zu viele Sorgen um das Wohlergehen der Menschen in seinem Revier. Zumindest mehr, als man durch rein geschäftliches Interesse erklären kann.

Dorrien mal wieder. Gefällt mir, dass du sein Leben und Wirken in seinem Dorf so intensiv und detailliert beleuchtest. Mir gefallen diese Abschnitte besonders, weil du dich hier mal fernab der Gilde und ihren Problemen und Intrigen bewegst. Und noch dazu, weil sich Dorrien sich um völlig alltägliche Dinge kümmern tut und auch alles selbst machen muss und ihm kein Diener zur Verfügung steht, der hinter ihm herräumt. Und was ihm auch Sympathie einbringt, ist, dass er sein Geld nutzt um den ihm anvertrauten Menschen zu helfen, also im Grunde ein recht barmherziger Mensch ist – was wohl auch der Grundsein dürfte, warum du ihn damals Sonea hast helfen lassen, Akkarin ins Leben zurück zu holen, obwohl ihm bewusst gewesen sein muss, dass er damit jede Hoffnung auf ihre Liebe verlieren würde.
Wie du Kullens Familie und ihre Behausung aufbaust finde ich angemessen überschaubar, obwohl bei zukünftigen Besuchen vielleicht etwas mehr Lokalkolorit nicht schaden würde. Aber lassen wir das mal so wie es ist.
Lina gefällt mir, das kleine Mädchen wirkt absolut so, wie man es vom Kind einer Familie erwarten würde, deren Leben von Entbehrungen geprägt ist. Du lässt sie in richtigem Maße quengeln aber ohne, dass sie gleich in Tränen ausbricht, sprich sie hat bereits lernen müssen, dass nicht immer alles nach ihrem Willen läuft, sie aber mehr erreichen kann, wenn sie abwartet. Da könnten wohl manche Kinder der Häuser noch was von diesem kleinen Mädchen lernen.
Zu Yuna kann ich noch nicht viel sagen, sie wirkt in ihrer aktuellen Situation überzeugend angelegt, aber ich will weiteres Mal abwarten.
Hehehe, das mit dem Enka finde ich ja richtig knuffig, aber es passt zu Dorrien, dass das Tier nicht schlachten konnte. Enkas sind glaube ich das kyralische Äquivalent zu Ziegen, oder? Reber entsprechen in etwa Schafen und Gorin soweit ich es mir bisher immer zusammenreimen konnte, Rindern, aber Enkas kann ich nicht so ganz sicher einordnen. Auf jeden Fall stelle ich mir den Anblick ziemlich amüsant vor, als Dorrien in seinen Garten kam und alles verwüstet vorfand.
Na, da freut man sich doch mit Lina, dass ihre Mutter wieder gesund wird.
Hm, Dorrien macht sich also etwas Sorgen, weil Viana in Verlegenheit gebracht hat… Na, lassen wir das einfach mal so stehen…

Oho, du lässt Sonea und Akkarin unbeobachtet in den Inneren Passagen aufeinander treffen.
Huiuiui, so kühl und gelassen wie du das zunächst angehst, ist es ja nicht. Im Gegenteil, das hier ist wohl das heißeste Kapitel das du bisher zum Liebesleben der beiden geschrieben hast. Halleluja, du lässt den beiden ne schnelle, glühend heiße Nummer in den Geheimgängen schieben, die Idee ist echt gut. Und dann hast du auch wieder so schön schlüpfrig formuliert, obwohl, dieses Mal war die Beschreibung eigentlich ziemlich detailliert, aber ich fand es wieder gut so. Es passt einwandfrei in deine Schreibweise und der Detailgrad war auch angemessen. Eines ist damit sicher, Sonea mag zwar an den Machtspielen ihres Geliebten in ihrem Liebesleben gefallen finden, aber unterwürfig bzw. submessiv ist sie absolut nicht.
Und auf jeden Fall fand ich es gut, dass du diese Szene eingebaut hast, weil du so einen herrlichen Rückbezug zu jener Stelle hergestellt hast als du Akkarin damals zu Sonea sagen ließt, er wolle sie ja nicht mitten in der Uni in einen Geheimgang zerren um sich angemessen von ihr zu verabschieden. „Beim nächsten Mal aber bitte nicht in der Universität,“, na, soll das etwa heißen, dass war nicht das letzte Mal, dass du so was bringst… egal, mach einfach so weiter, mir gefällt dein Stil absolut.

Wow, ich habs geschafft, ich hab mich tatsächlich mal kurz fassen können ;-)

Freelig Greetnis fan Hillig Lunn
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 03.09.2013 | 12:05 Uhr
Hallo Keylu-tey,


kurz liegt im Auge des Betrachters, würde ich sagen. In diesem speziellen Fall hast du es statt auf 6
nur auf 3 DIN A4-Seiten gebracht :D Und bevor du jetzt fragst: ja, ich kopiere deine Reviews gerne mal in Word-Dokumente, damit ich bequemer darauf antworten kann.
Wie auch immer, freue ich mich über dein Review und vielen Dank für die Lorbeeren ;)

Naja, einen Kater können Magier schon bekommen. Ich erinnere mich da zumindest an eine Stelle, wo Dannyl sich absichtlich mit Siyo betrunken hat, weil ein gewisser Magier ihn zurück nach Imardin beordert hat und er sich vor dem folgenden Gespräch fürchtete. Sonea wird in der Lage sein, ihre Kopfschmerzen und ihre evtl auch ihre Übelkeit zu heilen, aber wenn man einen richtigen Kater hat, wird sie sich danach trotzdem noch schlecht fühlen. Ich fände es auch irgendwie seltsam, wenn man Novizen beibringt, einen Kater zu heilen, denn dann würden sie sicher lieber feiern als lernen.

Deine Interpretation zu Balkan und Osen finde interessant und auch passend, tatsächlich lag mein Augenmerk an dieser Stelle vielmehr darauf, dass Osen versucht, sich bei Balkan einzuschmeicheln, was er bei Akkarin niemals tun würde. Und ich liebe es einfach, solche Anspielungen zu machen :D
Dass die Diskussion über den Wetterturm nötig ist, da bin ich ganz bei dir. Aber Rothen ist einfach zu sehr Alchemist und auf die wissenschaftlichen Aspekte konzentriert, als dass er sich um Strategie Gedanken machen würde. Ihn nervt es vielmehr, dass die Krieger immer alles auf diese Weise zerreden müssen. Und weil er als Alchemist vermutlich auch ein wenig weltfremd ist, wird er wohl davon ausgegangen sein, dass die Finanzierung kein Problem darstellen würde, insbesondere, weil er Turm bereits einmal genehmigt wurde.
Ich fände es übrigens auch komisch, wenn Balkan an dieser Stelle die Diskussion führt, denn das ist nicht seine Aufgabe.
Und nein, Akkarin hat natürlich nicht vor, Oberhaupt der Krieger zu werden. Er würde es sogar ablehnen, wenn die Gilde ihn wieder als Hohen Lord will. Für mich kommt eigentlich auch nur Balkan als Oberhaupt der Krieger in Frage.
Rothens Gedanken am Ende der Szene (ich nehme mal an, du beziehst dich darauf?) waren ein wenig ironisch gemeint.

Mit Regin brauchst du wirklich kein Mitleid haben, er ist und bleibt ein Schleimbeutel. Seine intrigante und manipulative Art liegt wirklich in der Familie. Und sein Onkel ist ihm da das perfekte Vorbild.
Naja, wir haben ja schon in Buch 2 gesehen, wie leidensfähig Sonea ist, wenn andere ihr nachstellen und sie sich keine Blöße geben darf. Um sie zu provozieren, da gehört schon einiges dazu. Mit solch erniedrigenden Gesten wie dem ans Kinn fassen, geht Akkarin wirklich etwas sensibler vor, wobei du mich jetzt, wo du es angesprochen hast, auf dumme Gedanken gebracht hast, insbesondere in Verbindung mit einem Review, das ich letzte Woche beantwortet habe *unschuldig pfeift*

So, dann mal zu Cery: Also dass Faren in dieser Sache mit drinsteckt, weiß offiziell keiner. Das steht nur in dem Vertrag, den Cery den anderen Dieb hat unterschreiben lassen. Das mag zwar leichtsinnig sein, aber so steht Faren wiederum in Cerys Schuld.
Natürlich ist Cery nicht begeistert, wenn seine Leute sich mit seiner Hure vergnügen wollen. Abgesehen von einem gesunden Maß von Besitzergreifertum wäre es für ihn wohl sehr verwerflich, einen Menschen so herumzureichen. Freut mich übrigens, dass dir Gol so gut gefällt, ich muss immer lachen, wenn du ihn beschreibst.
Übrigens: Hast du mal Der Pate mit Marlon Brando gesehen? Hab ich vor ein paar Monaten erstmal und ich war hellauf begeistert, wie gut das zu den Dieben passt. Da wird der Pate auch auf offener Straße angeschossen und überlebt und knapp. Ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass Ravi ziemlich sauer ist, weil Cery ihn gesquimpt hat. Außerdem ist ja wahrscheinlich bekannt, dass Cery gut mit dem Messer kämpfen kann. Auch wenn Ravi ihm früher mal geholfen hat, hört die Freundschaft (sofern man bei Dieben davon sprechen kann), hier wahrscheinlich auf.
Dir ist schon klar, dass Cery nur vorgibt, dass Nenia ihm egal ist, oder? Wenn das so nicht rüberkommen sollte, muss ich mir die Stelle nochmal anschauen.

Schön, dass dir Dorrien gefällt, wie ich sein Leben als Dorfheiler beschreibe. Ich hatte da immer ein wenig die Befürchtung, dass es zu langweilig wirkt. Viel weiß ich dazu nicht zu sagen außer, dass er eben mit ganzem Herzen Heiler ist und dabei auch sehr idealistisch wird. Ich erinnere da nur an eine Diskussion, die er mit Sonea zu dem Thema in Buch 2 hatte.
Enka habe ich mir immer wie Wildschweine mit Hörnern vorgestellt oder Schweine generell, während Reber für mich eine Mischung aus Ziegen und Schafe sind. In der Beschreibung steht dazu nur das:

"enka – horned domestic animal, bred for meat
reber – domestic animal, bread for wool and meat"

Insofern kam ich eher auf Schwein, weil Ziegen ja zumindest noch Milch geben, die verwertbar ist. Genau weiß ich das jedoch auch nicht, weil die Tiere so gut wie nie erwähnt werden.

Und da wären wir auch schon bei der letzten Szene. Ja, dieses Mal war es etwas detaillierter, weil ich es hier einfach passend fand. Hier hatte ich wirklich mit allen möglichen schlimmen Kommentaren gerechnet. Angefangen dazu, dass die Charaktere etwas OOC geraten wären, bis hin dazu, dass Akkarin mal wieder zu dominant ist. Ok, ich würde lügen, wäre er es nicht und es ist auch gut so, dass er so ist. Ich meine das jetzt mehr im Sinne von, dass er Sonea gegen ihren Willen überfällt.
In einem kleinen, aber nicht unbedingt ganz unwichtigen Detail hast du dich trotzdem geirrt und ich schiebe das mal auf die Wirkung, welche diese Szene wohl auf den Leser hat. Da der Review-Thread meines Wissens P12 ist und ich das mit Bienchen und Blümchen nicht erklären kann, sehe ich jedoch davon ab, das hier zu tun. Wenn du es wissen willst, verweise ich auf die Mail-Funktion. Aber vielleicht reden wir auch gerade völlig aneinander vorbei ...
Soneas letzter Satz sollte eigentlich darauf abzielen, dass Akkarin sie besser nicht erneut in der Universität verführen soll, sondern lieber zuhause. Aber wenn du gerne mehr davon hättest, kann ich gerne mehr von diesen Szenen schreiben. Meiner schmutzigen Phantasie sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt :D


So, das war es dann von meiner Seite und ich bin schon gespannt auf deine Kommentare zu Kapitel 12, die wie ich dich kenne, unweigerlich kommen werden ;)



Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Und bist du nun drauf gekommen, was sich hinter diesem Titel verbirgt? Es könnte sich durchaus auf mehrere Dinge beziehen und vielleicht tut es das sogar ;)
02.09.2013 | 19:56 Uhr
Hey,

soo, das ist jetzt völliger Spam und überhaupt nicht inhaltsrelevant - aber deine FF macht sich sooooo gut als Zuglektüre! Ich bin richtig begeistert, einmal von dem epub-Dokument, einmal von der transportablen Variante und dann doch auch wieder vom Inhalt. Da ich kein großer Fan von Ebooks bin, habe ich bislang hauptsächlich das gelesen, was ich mir nicht als Hardcover ins Regal stellen wollte. Dazu gehört deines definitiv nicht (ich würde sicher die gedruckte Variante kaufen, wenn es sie gäbe), aber zur Abwechslung mal guten Lesestoff handlich dabei zu haben - perfekt!
(Auch wenn durch den winzigen Bildschirm, ich hab keinen Reader sondern nur Smartphone-App, Prolog und 1. Kapitel über 120 Seiten waren :D )


Inhaltlich fange ich nun also brav von vorne an und sage nur knapp: so hätte es ausgehen sollen in die Meisterin!
Gerade die eingebauten Zitate aus dem Original sorgen dafür, dass man es liest als wäre das das Ende, was schon immer dort gestanden hätte. Und wie Sonea reagiert fühlt sich einfach viel richtiger an als die olle Buchvariante, die zehn Seiten später über das Baby lächelt...
(apropos, Lady Vinaras Aufklärungsstunde :D sehr lustig, wie sich das entwickelt hat).

Ich hab deine Story nun auf jeden Fall schon als Urlaubslektüre eingeplant, bin nur noch am Grübeln ob ich bis dahin aufhöre zu lesen oder eh nicht so weit komme... schwierige Entscheidungen.

Lg
baronesse

Antwort von Lady Sonea am 02.09.2013 | 20:57 Uhr
Hallo baronesse,


also wirklich, jetzt auch noch rumspammen, eh? :D Aber was soll ich sagen, du hast heute Abend den Jackpot gewonnen! Das war gerade mein 50. Review XD

Das ehrt mich, dass sich meine FF als Zuglektüre eignet und du dir auch das Buch kaufen würdest :) Soweit ich das weiß, ist es bis jetzt nur in Japan erlaubt, Fanfictions zu verkaufen. Aber solange ich keinen Übersetzer finde, wird das nichts ...

Was das Ende von Die Meisterin angeht, sind wir dann wohl einer Meinung! Es kam mir so falsch vor, dass sie nicht einmal versucht, Akkarin zu retten, wo sie doch sonst auch nie aufgegeben hat. Und dann das Baby ... naja, ich sage da mal besser nichts zu, bevor ich mich wieder aufrege, außer eines: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Akkarin keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat. Sie sind gerade mal ein paar Tage zusammen und stehen kurz vor einem Krieg. Er ist doch viel zu verantwortungsbewusst, um in einer solchen Situation ein Kind zu zeugen.
Wie auch immer, nach dem peinlichen Gespräch mit Lady Vinara wird er das nicht mehr müssen ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
01.09.2013 | 10:12 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Kurz zu meinem letzten Review:
Nein, ich meinte ausnahmsweise einmal nicht die weitere dreifaltige Drangsal aus dem Hause Canaven. Das würde ich vorher auch ankündigen. Ich meinte tatsächlich genau das, was ich schrieb. Es ging mir bei der Szene eine wirklich ganz andere Geschichte durch den Kopf, in der ein Handlungsbogen bzw. die Verhaltensweisen eines bestimmten Charakters ablaufen, die deiner Variante verblüffend ähnlich sind.


Und nun: auf ein Neues: Ein Bankett in Kapitel 12 respektive 10:
Wie du siehst, ist es dir wieder einmal gelungen meine Tätigkeit vom normalen Reviever über die Schreibwut hin zur Besessenheit anzustacheln! Du leistest aber auch eine derartig gute und komplexe Arbeit, dass ich keine andere Möglichkeit sehe, mich kürzer auszudrücken. Und zugegeben, auch wenn ich Tage mitunter sogar Wochen (wie in diesem Fall) für ein Review benötige und das jeweilige Kapitel auch ein Dutzend Mal und öfter lesen muss um die Feinheiten alle zu erfassen und zu würdigen, es macht mir einfach Spaß so eine gute Handlung zu kommentieren.

Eine Kutschfahrt, die ist lustig…
Sehr amüsant, wie du diese dargestellt hast. Vor allem die Sache mit Akkarins Kompliment, also da kann ich Sonea verstehen, dass du sie die Gelegenheit nutzen lässt, Akkarin aufzuziehen, schließlich kann sie das öffentlich nur vor Rothen tun.
Schade, das du sie ihn gleich wieder aufklären lässt, was Rothen alles über sie weiß. Hätte ich interessant gefunden, wenn auch Sonea ein kleines Geheimnis für sich behalten und ihren Geliebten mal etwas in der Luft hängen lassen kann.
Oho, Akkarin schenkt seiner Geliebten also kein Vertrauen in Sachen Selbsteinschätzung was das Trinken von Wein angeht? Kann man verstehen, immerhin hat Sonea ja noch so gut wie keine Erfahrung damit, was es bedeutet den geistigen Getränken im Übermaß zuzusprechen. Bin gespannt ob du es soweit kommen lässt, dass sie am Ende so richtig volltrunken ist. Ich glaube allerdings nicht, denn das würde nicht zu deiner Schreibweise passen, eher denke ich, dass du sie zwar gut anheitern aber noch die Kontrolle über sich bewahren lassen wirst. Evtl. dürfte sie etwas reizbarer werden, denn das ist ein Charakterzug, den man bei Menschen, die nüchtern bereits recht stur und eigensinnig sein können, häufiger antreffen kann.
Was mich ganz allgemein auf den Gedanken bringt, was wohl alles passieren kann, wenn ein Magier, egal welcher, mal so richtig betrunken ist? Dürfte bestimmt ein unvergleichliches Erlebnis sein.
Oh ja, das muss die Motivation in Dosen für Sonea sein, das weder Akkarin noch Rothen auf das Fest wollen.
Das es für sie sich merkwürdig anfühlen muss, sich bei Akkarin unterzuhaken, kann man nachvollziehen und nicht nur, weil beide etwas zu verbergen haben, ich könnte mir vorstellen, dass das auch ziemlich merkwürdig aussehen muss, immerhin ist Sonea ja um einiges kleiner als Akkarin. Wieder einmal so ein kleines Detail, das für mich eine recht bildhafte Wirkung hatte.
Ohja, dass Sonea den König so lieb hat wie einen Sack Moskitos hast du wieder einmal deutlich gemacht. Bin mal gespannt, wie du sie reagieren lässt, wenn sie dem König gegenüber steht.
Lord Garrel… bei der Polizei würde man wohl sagen, der Kerl ist verdächtig. Ich weiß zwar noch nicht welcher Tat er verdächtig ist, aber eines ist sicher, du hast mehr mit ihm vor, als ihn nur darauf bedacht sein zu lassen, Akkarin erneut in Misskredit bringen zu lassen um seine eigene Position zu schützen. Denn wenn es nur darum ginge, bräuchte er nur dafür zu Sorgen, dass niemand vergisst, dass Akkarin und Sonea schwarze Magie beherrschen. Das Taktieren, das du Garrel jedoch unternehmen lässt, ist für so eine Kleinigkeit aber zu kunstvoll und zu weit reichend. Dahinter steckt mehr, für mich scheint es, du willst Garrel nach einem Weg suchen lassen, wie er die beiden schwarzen Magier loswerden kann. Und zwar dauerhafter als beim letzten Mal.
Auf jeden Fall gefiel mir dieser kleine Schlagabtausch recht gut.
Balkan und Akkarin scheinen sich ja auch nicht wirklich leiden zu können. Zumindest wenn man Akkarins Verhalten auf Balkans Bestehen betrachtet. Freunde werden die beiden wohl nie werden, bestenfalls wohl Zweckgenossen.
Aha, da hast du Merin Soneas Erwartungen, er würde sie wie eine dreckige Ravi ansehen gründlich enttäuscht.
Na, dass wäre ja auch ein Affront gewesen, wenn Sonea und Akkarin nicht neben dem König gesessen hätten, aber schön, dass unsere Schwarzmagierin den nächsten Schock einkassieren darf, Akkarin hat sich wohl bestens über ihren Gesichtsausdruck amüsiert und ich mich auch. Und dann auch noch der Bezug auf ihr erstes gemeinsames Abendessen, als Sonea ihn noch hasste, ja, du hast sein Amüsement wirklich schön ausgearbeitet und Akkarins Art subtile und unterschwellige Ausdrucksweisen deutlich gemacht.
Etwas überrascht hat es mich, das der Saal durch gewöhnliche Kerzen beleuchtet wird und du nicht zu magischen Lichtkugeln gegriffen hast wie ich es eigentlich erwartet hatte, aber bei genauerer Betrachtung hast du Recht mit deiner Idee, immerhin fehlt der Gilde ja noch das Wissen, wie man Magie in Gegenständen speichert. Somit also auch hier wieder einmal ein Beweis für dein Auge für die Details, gute Arbeit.
Oho, die Entschuldigung Merins hast du ja zu einem öffentlichen Schuldeingeständnis des Königs gemacht. Wenn man es genau betrachtet übernimmt Merin mit seinen Worten die alleinige Verantwortung für das Massaker und die Zerstörungen durch die Ichani! Ich wäre nicht überrascht, wenn du die Mitglieder der Häuserganz genau hast gehören lassen und sie zu denselben Schlüssen können lässt wie ich, allen voran Lord Garrel. Sollte mich doch wundern, wenn das dem König und/oder unseren Schwarzmagiern nicht noch mal sauer aufstößt. Zudem hast du Merin die Häuser auch noch indirekt beleidigen lassen, indem du ihn die hohe Loyalität von Sonea und Akkarin so deutlich hervorheben lässt, während die Adeligen nichts besseres zu tun hatten als König, Volk und Stadt schleunigst zu verlassen, den Sachakanern auszuliefern und nur an ihr eigenes Wohl zu denken. Das bietet Potenzial zum Konflikt und die Häuser dürften ganz gewaltige Rechnungen haben, die sie dem König bei den Steuern in Abzug bringen werden. Und zu allem Überfluss auch noch Lord Garrel mit seiner Intrigenspinnerei im Hintergrund, der das bestimmt auszunutzen weiß. Ja, das verspricht noch interessant zu werden.
Obacht, Sonea! Mit diesem Gespräch setzt du deine Namensgeberin ja ganz schön unter Druck. Schön allerdings, wie du sie Osen den Wind aus den Segeln nehmen lässt. Dass der Administrator Akkarin nicht leiden kann, ihn ja geradezu zu hassen scheint, machst du einmal deutlich. Zwar ist mir klar, dass Osen den schwarzen Magier für Lorlens Tod verantwortlich macht, aber dieser Hass ist gefährlich. Hass macht blind und das wird wie beim letzten Mal, als den Schwarzmagiern Hass entgegenschlug noch jemandem oder auch allen zum Verhängnis werden.
Und dann auch noch diese Antwort auf Merins Frage. Wenn du schon Rothen bemerken lässt, dass seine Ziehtochter gerade ziemlich offen mit ihren Mentor flirtet, dann wird es dem Oberhaupt der Krieger erst recht nicht entgangen sein. Regin’s Lügengebäude wäre damit wie ein Kartenhaus im Wind zusammengebrochen.
Aha, und nicht nur Rothen hat es gemerkt. Dem König hast du durch Akkarin ja schon eine sehr gute Beobachtungsgabe nachsagen lassen, wurde mich daher wundern, wenn er diesen kleinen Vorfall nicht bemerkt hätte und diese Tatsache auch zu tolerieren scheint. Denn seine Worte zur Eröffnung des Balls passen ein wenig zu gut in die Situation um sie zu entschärfen, als dass sie rein zufällig wären.
Hihihi, da bleibt ja wirklich kein Schreck aus. Da lässt du Sonea ja mal wieder ganz schön naiv sein, als dass du sie nicht erahnen lässt, dass sie und Akkarin den ersten Tanz haben. Ich bin sicher, Akkarin hast du dass wissen lassen und der freut sich diebisch, dass seine Geliebte einmal mehr aus allen Wolken fällt. Aber immerhin lässt du ihn ihr wieder Mut machen, dass ihr Geheimnis gewahrt bleiben wird.
Na also, zu fortgeschrittener Stunde beginnt die Langeweile und sicher auch ein nicht unerheblicher Weinkonsum um sich zu greifen und findet zwei dankbare Opfer.
Dass du Akkarin nach wie vor im Mittelpunkt der adeligen Gesellschaft, insbesondere des weiblichen Anteils, stehen lässt, überrascht nicht unbedingt. Rein äußerlich hat er sich ja auch nicht verändert, zudem hat ja auch seine Robe noch dieselbe Farbe wie zu Zeiten seines Amtes als Hoher Lord; und nur die wenigsten dürften wissen, dass er während der Schlacht ums Leben kam und von Sonea zurückgeholt wurde. Und was schwarze Magie in endgültiger Konsequenz bedeutet, ist, wenn sie schon für gewöhnliche Magier eher ein Rätsel ist, für nicht magisch begabte Personen wohl nicht einmal ansatzweise einzuschätzen und daher sehen sie wohl auch keine Gefahr (die in diesem speziellen Fall wohl ohnehin nur in der Einbildung einiger engstirniger Menschen herrscht).
Zudem gehört er, auch wenn die Magier sich ja von den Verbindungen zu ihren Familien lossagen sollen, immer noch einem der mächtigsten Häuser des kyralischen Adels an. Von daher hast du gut daran getan, dass du dafür gesorgt hast, dass Akkarin die Gelegenheit nutzt, seine Kontakte zu erneuern, evtl. auszubauen und den ein oder anderen Adeligen vielleicht auch an gewisse Dinge zu erinnern und klar zu stellen, dass er, nur weil seine Bewegungsfreiheit von der Gilde stark eingeschränkt wurde, deswegen noch lange nicht von der Bühne verschwunden ist.
Und was die Kinder betrifft, so ist dir mit ihnen durchaus ein interessantes und unerwartetes Detail gelungen. Doch dass gerade diese keine Angst von dem schwarzen Magier zeigen, überrascht mich nicht allzu sehr, denn es ist eine logische Konsequenz die du absolut perfekt berücksichtigst. Die Kinder sehen in Akkarin schließlich nach wie vor immer noch den Mann, als den sie ihn immer gekannt haben, in welchem Verhältnis er auch zu ihnen stehen mag. Und ich könnte mir vorstellen, dass Akkarin in deiner Weiterentwicklung seines Charakters durchaus gut mit Kindern umgehen kann. Es wäre zumindest meiner bescheidenen Ansicht nach kein Fauxpas an seiner Persönlichkeit und vermutlich dürfte er den Umgang mit Kindern sogar genießen, da sie keine Angst von ihm haben oder etwas von ihm wollen und ihn so behandeln wie er eben ist.

Oh ja, da dürftest du Rothen recht haben lassen; für Dannyl wäre so ein königliches Fest sicher ein Quell von nie versiegendem Klatsch und Tratsch und er würde sich prächtig als Spion amüsieren.
Das weitere Gespräch der beiden hast du wie man es bei dir gewohnt ist sehr gut entwickelt und zu einem überzeugenden Plausch ausgebaut.
Okay, man darf Sonea zugute halten dass du ihr mit Sicherheit schon ein paar Gläser Wein verabreicht hast und sie Alkohol mangels Gewohnheit sicher nicht so gut verträgt, daher ist es ihr dieses Mal zu vergeben, dass du sie mal wieder auf dem Schlauch stehen lässt, was die Beweggründe ihres Geliebten betrifft so intensiv mit dieser anderen Frau zu tanzen und sie eifersüchtig wird.
Dass du Rothen in seiner Belustigung einen Bezug zu der Zeit vor der Invasion herstellen lässt, um Sonea daran zu erinnern, wie falsch man Menschen manchmal einschätzen gefällt mir sehr gut. Damit zeigst du einmal mehr, dass Rothen durchaus auch vorausdenkt, auch wenn er es in strategischem Denken wohl niemals mit Akkarins Weitblick aufnehmen kann. Gleichzeitig wird so auch wieder Sonea’s Unerfahrenheit im Zusammenhang um die gesellschaftlichen Pflichten des Adels sowie ihr eher emotional ausgerichtetes Denken und Handeln deutlich.
Das Liebespärchen in dem Nebenraum und Rothen’s bzw. Sone’s Reaktion darauf „ war mal wieder eines dieser netten kleinen Details, mit denen du die Handlung zum einen auflockerst zum anderen auch deine Charaktere mal etwas abseits vom Handlungsverlauf agieren lässt und sie etwas persönlicher machst.
Ich bin ja echt mal gespannt, ob du Sonea Akkarin noch zur Rede stellen lassen wirst, was das Tanzen mit jener anderen Frau und den Handkuss betrifft. Vermuten würde ich ja mal, dass du ihn jener Dame nicht grundlos so viel Aufmerksamkeit hast schenken lassen.
Das weitere Gespräch, das du Rothen und Sonea führen lässt, empfand ich sowohl als gut eingearbeiteten Plausch als gleichzeitig auch durchaus tragend und informativ, denn zum einen beleuchtest du damit, was dem Leser zwar schon klar ist, wie Sonea und ihr Unvermögen ihre Gefühle zu verbergen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird zum anderen aber auch, und dieser Fakt kam bisher bei weitem nicht so stark durch, was allerdings auch bezeichnend dafür ist, wie Akkarin seine Gefühle, und nicht nur jene für Sonea, zu verbergen weiß.

Den Abschnitt des Gesprächs zwischen Akkarin und dem König fand ich sehr gelungen und hochgradig interessant. Zum einen, weil Merin mal aktiv in der Handlung vorkommt und dabei auch durchaus mal als Mensch und nicht nur als König auftreten kann, zum anderen auch, weil sehr viel über die Beziehung zwischen Akkarin und dem König erfährt. Ganz besonders gefallen hat mir, wie es dir gelungen Merins Beobachtungsgabe herauszustellen, dass ihm schon lange aufgefallen ist, dass Akkarin Sonea liebt.
Man darf wohl recht leicht vermuten, welchen Anlass Merin gemeint haben könnte, als er Akkarin die Flasche Wein geschenkt hat.
Interessant fand ich, dass du die Beziehung zwischen Merin und Akkarin auch auf eine persönliche Ebene getragen und die beiden zu Freunden gemacht hast. Das gefällt mir sehr gut, denn so entsteht wieder einmal ein recht umfangreiches Potenzial um die Handlung zu bereichern. Würde mich interessieren wie die beiden zu Freunden geworden sind. Denn ich hatte eher erwartet, dass sie sich zwar durchaus gegenseitig respektieren und auch wertschätzen, besonders der König Akkarins Loyalität, die Beziehung zwischen ihnen ansonsten aber eher auf politischem Kalkül basiert.
Das du Akkarin Merins Entschuldigung vorbehaltlos annehmen lässt, hat mich dagegen nicht überrascht, denn bereits in den Büchern hatte er Sonea gegenüber ja schon mehrfach deutlich gemacht, dass Merin sie beide aufgrund des Gesetzes und dem von Akkarin ausgegangenen Vertrauensbruch sowie gesellschaftlicher Zwänge hatte verbannen müssen.
Das du Merin den Schwarzmagier am liebsten wieder zum Hohen Lord machen lassen würdest, dürfte wohl der Wunsch vieler sein, aber mir gefällt er aktuell auch besser in seiner jetzigen Position.
Okay, damit wäre Merins Menschenkenntnis bewiesen. Schön, wie du den König Akkarin auf die Wahrheit festnageln lässt. Der sonst so wortgewandte Magier findet im Königin Sachen Rhetorik einen Gegner, dem er nicht gewachsen ist. Gut so, denn hättest du ihn dieses Wortgeplänkel gewinnen lassen, hättest du dir nicht nur die Möglichkeiten für das Folgende verbaut und deine Leser um einigen Spaß gebracht, sondern es hätte auch einfach zu perfekt gewirkt wenn Akkarin gar keine Schwachstelle haben würde.
Wow, in dem folgenden Gesprächsteil lässt du Akkarin ja mal ganz offen über sich und seine Gefühle reden. So offen hast du ihn ja bisher nicht einmal Sonea gegenüber sein lassen. Wobei, das stimmt wohl so nicht, immerhin gewährst du Sonea ja einen Einblick in Akkarins Persönlichkeit, der absolut einzigartig ist, vermutlich sogar unter den Magiern, doch deine Leser hatten bisher keine Gelegenheit so tief in seine Gedanken und Gefühle zu blicken. Von daher sehr gut gelungen.
Ich bin ja mal gespannt, ob du ihn irgendwann noch mal zur Sprache bringen lassen wirst, wann er seine Gefühle für Sonea entdeckt hat.
Interessant fand ich auch, wie du die Problematik, die Sonea und Akkarin mit ihrer Liebe haben, ausarbeitest, indem du ihn Merin verdeutlichen lässt, warum beide noch nicht heiraten können. Und so sehr Merins Angebot gut gemeint ist, denke ich, dass es besser ist, wenn du Akkarin es nicht in Anspruch nehmen lässt. Es würde ihn wie einen Günstling des Königs dastehen lassen und ihn zumindest im Angesicht der Leser viel an Stärke und Respekt kosten.
Und gleich zeigst du auch, dass der König auch bei noch so guter Menschenkenntnis doch nicht alle seine Untertanen versteht. Fast hat es mich etwas überrascht, dass Akkarin Merin erst darauf heben musste, dass Soneas Wohlwollen gegenüber dem Palast nicht mit Geld oder Adelstiteln zu erkaufen ist. Aber gut, dass du es so eingerichtet hast, denn sonst hätte Merin wieder zu perfekt gewirkt.
Soso, du setzt Merins Erkenntnis, dass es mitden Hüttenvierteln so nicht weitergehen kann, also fort. Und Akkarin soll ihm beratend zur Seite stehen? Na, da bin ich ja mal gespannt, wie diese Stadtwache aussehen soll, die dir und Merin da vorschweben und was Akkarins Zusammenarbeit mit den Dieben damit zu tun hat. Obwohl ich mir bereits sehr gut vorstellen kann, wie das aussehen soll. Wieder einmal machst du es spannend.

Na dass wurde ja auch mal Zeit, dass der Held des Abends der Heldin die ihr gebührende Aufmerksamkeit schenkt.
Auch wenn du der ja ganz offensichtlich ein paar Gläser Wein zuviel verabreichen wolltest ist dir das für mein Empfinden nicht so überzeugend gelungen, denn Sonea wirkt noch sehr klar und vernünftig. Sowohl ihre Gedanken, als auch ihre Worte Rothen und Akkarin gegenüber sowie ihre Handlungen machen für sich einen vollkommen nüchternen Eindruck. Lediglich durch die wiederkehrende Selbstreflexion Soneas, in der du sie jedes Mal zu sich selbst sagen lässt, dass sie betrunken ist, wird auf der Ebene der Leser dieser Fakt deutlich.
Allerdings gebe ich gerne zu, dass es außerordentlich schwer ist einen Zustand der Trunkenheit überzeugend in schriftliche Form zu bringen. Schon eine rein sachliche Beschreibung ist schwer, aber eine handlungsgebundene Darstellung eines angetrunkenen Charakters ist, wenn dieser eben nur angetrunken wirken und sich nicht wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen aufführen und die billigen Klischees vermeiden soll, wirklich sehr komplexe Herausforderung. Von daher kann ich dir also trotz meiner vorausgegangenen Kritik eine saubere und ordentliche Formulierung bescheinigen.
Ich würde ja zu gerne wissen, was Akkarin und Merin noch besprochen haben, nach dem du ausgeblendet hast, denn da stimmt die Einschätzung deiner Namensgeberin zu 100%, Akkarin hast du ganz offensichtlich die beste Laune verpasst, die unter diesen Umständen möglich ist. Und zu Scherzen ist er auch aufgelegt. Hoffentlich lässt du Sonne nicht vergessen ihn nach dem Inhalt seines Gesprächs mit Merin zu fragen.
Soso, die andere Frau stammt also wie Akkarin aus dem Hause Velan. Dürfte interessant sein zu erfahren, warum sie bei jedem Fest darauf besteht so ausgiebig mit ihm zu tanzen, obwohl ich ja da so eine Ahnung habe…
Die weitere Unterhaltung der beiden ist dir wie üblich überzeugend gelungen und wirkt so ziemlich sowie man es von einem vertrauten Paar erwarten darf. Wobei sich das auf ihre Gedankenrede bezieht, laute Rede wirkt auch recht gut passend zu der Novizin-Mentor-Beziehung der beiden und ist fast die einzige Stelle, an der du Sonea ihren Alkoholkonsum offenbaren lässt, nämlich als sie Akkarins Aufforderung zum Tanz annimmt. Hier hast du ihre Ausdrucksweise so gewählt, dass sie, wie man es bei einer angeheiterten Person erwarten würde, etwas gestelzt wirkt, so als müsste sie durch den Alkohol reaktionsverzögert erst einmal darüber nachdenken was sie sagen will und sich dann auch intensiv konzentrieren müssen um die Wörter richtig auszusprechen.

Nicht nur Garrel ist im Umgang mit Worten sehr geschickt, du bist es auch, denn was du da an Gespräch zwischen Rothen und Lord „Waschweib“ schreibt, zeigt eindeutig, dass Garrel dir nicht gewachsen wäre. Den weiteren Inhalt des Gesprächs hast du überzeugend gestaltet, an sich war er zu erwarten bis auf Balkans Einmischung am Ende. Interessant, dass es dem Hohen Lord ziemlich egal zu sein scheint, was zwischen seinem Vorgänger und dessen Novizin läuft. Das hatte ich so nicht erwartet, ich bin gespannt ob das noch mal von Bedeutung sein wird.

Der weitere Verlauf zwischen Akkarin und Sonea wirkt auf passende Weise persönlich ohne zu kitschig zu werden.
Man darf gespannt sein, ob Akkarin mit seiner Versicherung er wisse wie weit er gehen dürfe, Recht behalten wird. Irgendwie hab ich da das Gefühl, dass der sonst so logische und berechnende Akkarin sich hier verkalkuliert. Sonea ist eben nun mal keine Frau aus den Häusern, die ihn nur anschmachtet oder für die er nur eine gute Partie wäre. Da er ihre Gefühle erwidert magst du ihn sich noch so gut verstellen lassen, man sieht ja dass es bereits genügend Uneingeweihte gibt, die eine ziemlich klare und zutreffende Vorstellung vom Verhältnis der beiden haben. Da wird wohl in nicht allzu ferner Zukunft noch was nachkommen.
Das ein kleiner Skandal, ausgelöst durch das frivole Verhalten einer Elynierin genügt um das Verhalten der beiden Schwarzmagier im kollektiven Gedächtnis des kyralischen Adels in den Hintergrund treten zu lassen, will ich mal bezweifeln. An derartige Skandalchen dürfte man bei Hofe gewöhnt sein.

Was auf der Heimfahrt passiert gefiel mir sehr gut, besonders Rothens Einsicht zu Akkarins Gefühlen für Sonea und den Blick auf seine eigene Situation. Aber ich habe das Gefühl in der Angelegenheit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Auch hier hast du wieder einen schönen Einblick in Akkarins Persönlichkeit gewährt.
Dass du ihn sie zur die Residenz tragen lässt, finde ich zwar sehr nett und dank seines finsteren Blicks, dürfte Akkarin Garrel durchaus etwas Furcht vor allzu wilden Spekulationen eingejagt haben, aber du hättest ihn wohl besser die Levitation nutzen lassen um sie nach Hause zu bringen.


Alles in allem hat es mir wieder einmal sehr gut gefallen, auch wenn du es mir unmöglich machst mich bei einem Review kurz zu fassen. Doch bitte mach weiter so!
Merin hast du sehr gut eingebaut Mich hat sein Auftritt gefreut und ich war beeindruckt wie umfangreich du ihn in die Handlung eingebunden hast. Mach weiter so.
Wie du allerdings auf die Idee kommst das Kapitel könnte zu kitschig sein, kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand es absolut in Ordnung.



Freelig Greetnis fan Hillig Lunn
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 01.09.2013 | 12:23 Uhr
Hallo Keylu-tey,


vielen Dank für dein unglaublich ausführliches Review! Du hast über so viele Details geschrieben, dass ich nur auf die eingehen werde, wo es mir wichtig erscheint, mich dazu zu äußern, weil ich etwas erklären oder richtigstellen muss.
Da habe ich dir mit der Antwort auf dein letztes Review wohl unrecht getan und ich bitte vielmals um Entschuldigung, da ist meine Paranoia wohl mit mir durchgegangen ;) Das letzte Kapitel ist nicht von irgendwo anders inspiriert. Wenn so etwas passiert, dann erwähne ich das in einem kurzen Kommentar. Aber andererseits hat es jede Idee schon irgendwo einmal gegeben. Und deswegen kann man eigentlich gar nichts Neues mehr erfinden.


Dass Sonea ihr kleines Geplänkel auf der Fahrt zum Palast aufklärt, liegt wohl auch daran, dass sie ein wenig vorsichtig ist, was das Verhältnis von Rothen und Akkarin betrifft. Die beiden mögen sich inzwischen verstehen, aber das muss nicht heißen, dass das so bleibt, weil beide nicht immer die gleiche Vorstellung davon haben, was gut für Sonea ist. Aber der eigentliche Grund ist wahrscheinlich, dass Akkarin sie nicht für respektlos ihm gegenüber halten soll.
Was den Wein angeht, da hat Sonea nicht nur wenig Erfahrung, sondern auch keine Ahnung, wie feucht-fröhlich die Feste im Palast sind und dass man dort schnell gegen seinen Willen abgefüllt wird, wenn man nicht aufpasst. Insofern misstraut er weniger ihr als den Palastdienern.

Über deine Gedanken zu Garrel musste ich sehr lachen, aber dazu sage ich erstmal nichts weiter. Balkan und Akkarin konnten sich früher recht gut leiden bzw. haben sich gegenseitig geschätzt, zumindest kam das in den Büchern so rüber. Das Verhältnis der beiden ist jedoch dadurch gestört, dass Akkarin ein schwarzer Magier ist und seitdem misstraut Balkan ihm ein wenig. Im Übrigen fürchte ich, muss ich hier etwas richtig stellen: Balkan ist es nicht egal, ob Akkarin ein Verhältnis mit seiner Novizin hat – er will sich einfach nur nicht damit befassen, weil er sich den damit verbundenen Ärger ersparen will. Das mag jetzt seltsam wirken, aber er fürchtet sicher insgeheim, was passieren könnte, wenn die beiden schwarzen Magier sich gegen die Gilde stellen. Also sieht er lieber darüber hinweg, solange es nicht offensichtlich ist.

Das mit der Beleuchtung im Palast hatte ich mir eigentlich anders gedacht: Der König und die Leute aus den Häusern sind keine Magier, ebensowenig wie die Leute, die den Saal dekorieren. Also fände ich es seltsam, wenn Lichtkugeln unter der Decke schweben würden. Und ich glaube nicht, dass seine Berater für solche Aufgaben eingespannt werden würden.
Aber du hast mit deiner Interpretation trotzdem völlig recht.

Im Übrigen muss ich mal kurz erwähnen, dass ich erfreut bin, wie viele Details du bemerkt hast: Akkarins Kommentar zu seinem ersten Abendessen mit Sonea, der zwanzig Jahre alte Anurische Dunkelwein.
Deine Gedanken zur Reaktion der Häuser fand ich sehr interessant. Ich finde es durchaus in Ordnung, dass Merin die Häuser auch ein Stück weit vorführt, weil sie die ersten waren, die aus der Stadt geflohen sind und sich um nichts gekümmert haben. Als König hat er meiner Meinung nach das Recht dazu und es geschieht den Adligen recht. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass sie ihn nicht so einfach um seine Steuern bringen dürfen. Da gibt es doch sicher auch in Kyralia Gesetze für. Eines ist jedoch klar: Merins Politik schlägt einen Weg ein, der den Häusern nicht immer gefallen wird. Aber etwas anderes wird ihm nicht übrigbleiben, wenn er die unteren Bevölkerungsschichten miteinbeziehen will.
Und ja, die Häuser werden immer mal wieder protestieren. Aber was sollen sie tun? Merin hat immer noch die Gilde hinter sich (ja, die Magier sind auch aus den Häusern, aber sie haben dem König einen Eid geleistet). Sie könnten allenfalls das Land verlassen und sich in Elyne niederlassen, was ich aber ein wenig überzogen finden würde. Ich gebe dir recht, dass da viel Platz für Konflikte ist, aber das ist etwas, was bei mir nur ganz am Rande läuft, weil ich den Schwerpunkt in dieser Geschichte woanders setze. Das ist der Fluch mit den Details – es ist einfach nicht möglich, über alles zugleich zu schreiben.
Und ja, als Herrscher und als Politiker muss er meiner Meinung nach die Verantwortung an der Invasion nehmen. Schließlich war er derjenige, der das letzte Urteil über Akkarin und Sonea gesprochen hat. Und das hat er nicht nur aus politischen Gründen getan, sondern auch aus Zorn, weil er sich von Akkarin so hintergangen gefühlt hat (so habe ich es in den Büchern immer verstanden).
Und wenn wir schon dabei sind, was ich aus den Büchern so alles herausgelesen habe, hatte ich auch immer den Eindruck, dass Akkarin und den König auch eine Art Freundschaft verbindet, weil die beiden in etwa gleich alt sind und sie zugleich die beiden wichtigsten Männer in Kyralia sind. Also habe ich das auch so weitergeführt.

Danke, dass du Merin so gut gelungen findest. Ihn zu beschreiben, ist mir wirklich schwergefallen. Vielleicht kommt irgendwann mal etwas dazu, wie die beiden zu Freunden geworden sind oder wie lange Akkarin Sonea schon liebt, aber nicht mehr in diesem Buch. Denn da weiß ich bessere Stellen ;)
Natürlich kann der König Akkarin nicht wieder einfach zum Hohen Lord machen, wie ich glaube ich schon einmal sagte, würde dem eine Reihe von Entwicklungen vorausgehen müssen, die das überhaupt ermöglichen. Wenn überhaupt. Aber es macht mir einfach Spaß, auf diesem Thema herumzureiten, ebenso wie ich mich über Balkans Roben gerne lustig mache.
Und natürlich hat Akkarin bei mir auch Schwachstellen, alles andere würde ihn auf eine gottgleiche Ebene heben und ich würde mich bald mit ihm langweilen. Da er und der König Freunde sind, ist er hier jedoch auch bereit, über seine Gefühle für Sonea zu sprechen. Nachdem Lorlen gestorben ist, ist dieser neben Takan der einzige Mann, dem er sich anvertrauen kann.
Du hast natürlich Recht, dass es nicht gut wäre, wenn Akkarin Merins Angebot annimmt. Zumindest nicht, solange es sich vermeiden lässt und er nicht einen guten Grund dafür hätte. Zudem glaube ich, dass selbst wenn er damit den Respekt der Magier verliert, ihn sich auf andere Weise zurückholen könnte, wenn er das denn wollte.

So, zu Soneas Verteidigung muss ich hier aber etwas erklären: Ich war ja auch schon auf der einen oder anderen Party in meinem Leben und denke mal, dass ich das ungefähr einschätzen kann. Nach Rothens Eingreifen hat sie nur noch Wasser getrunken. Von daher ist sie an dieser Stelle nicht volltrunken, aber immer noch ordentlich angeheitert und durchaus noch in der Lage zu denken. So weit wollte ich es auch gar nicht kommen lassen, denn dann hätte sie wahrscheinlich einige unbedachte Dinge angestellt. Ihr Pegel genügt aber, dass sie allmählich auch ziemlich müde wird. Vielleicht habe ich mich da zu sehr von meinem eigenen Empfinden leiten lassen, auf mich wirkt Alkohol meistens einschläfernd (und ich bin zuweilen auch oft stur und aufbrausend).
Von dieser Seite beleuchtet wirkt die Stelle jetzt hoffentlich wieder etwas glaubwürdiger?

Du hast recht, die Szene mit der Elynerin wird die Gildenmagier wahrscheinlich nicht ablenken, vor allem nicht Garrel. Bei den Häusern könnte das aber durchaus funktionieren, weil ihnen die Gerüchte über Akkarin und Sonea wahrscheinlich nicht so wirklich bewusst sind und alles, was die beiden tun, für sie in die gesellschaftlichen Konventionen passt. Außerdem sind die Adligen ihrer eigenen Welt näher, als der der Magier, falls du verstehst, was ich meine.
Und Akkarins Laune ist an dieser Stelle vermutlich schon zu gut und ganz nüchtern wird er auch nicht mehr sein …

Klar, Akkarin hätte Sonea auch einfach levitieren können. Aber ich finde, auch als Magier macht man das nur, wenn man kein enges Verhältnis zu dem anderen hat. Auch als Mentor und Novizin sind die beiden sich ziemlich nahe, wobei du recht hast, er hätte sie levitieren können. Nur nach diesem langen Abend ist er wohl auch ein wenig unvorsichtig geworden. Akkarin mag ernst und verantwortungsbewusst sein, aber hin und wieder kommt sein früherer jugendlicher Leichtsinn wohl doch noch durch …
Im Übrigen hat er wahrscheinlich Magie zur Hilfe genommen, um sie zu tragen, weil sie auf Dauer doch etwas schwer würde ...


Puh, da bin ich ja beruhigt, dass du die Kitschigkeit dieses Kapitels widerlegen konntest. Ich für meinen Teil finde es durchaus relativ kitschig, bemessen an den anderen. Schön, dass es dir gefallen hat und ich bin wie immer gespannt, wie du die weiteren Kapitel finden wirst. Falls du noch mehr Diskussionsbedarf hast, können wir das auch gerne irgendwann mal per Mail machen.


Leeve Jröß vum Rhing,
Lady Sonea
30.08.2013 | 08:58 Uhr
Hey=)
nachdem ich so lange blind mitgelesen habe hinterlasse ich auch endlich mal eine Review ;)
Ich habe deine Story vor einiger Zeit gefunden und immer mal wieder in meinen Lernpausen weiterlesen.
DIe Anknüpfung an den letzten Band der Gilde-Triologie ist super! Vor allem auch wie du Sonea hast Akkarin retten lassen.
Die Konflikte zwischen den Beiden, der Gilde und natürlich auch Rothen hast du meiner Meinung nach echt gut beschrieben.
Man kann so richtig mit Sonea mitfühlen und du hast ihren teilweise aufbrausenden Charakter gut getroffen, sobald Sie von einer Sache überzeugt ist, steht Sie auch dafür ein!
Ich bin gespannt wie es weitergeht und vorallem was in Sachaka los ist und was das natürlich für die zwei Schwarz-Magier bedeutet.
Und natürlich darauf, dass die beiden sich wieder versöhnen ;)
lg Niccy

Antwort von Lady Sonea am 30.08.2013 | 12:50 Uhr
Hallo Nici,


vielen lieben Dank für dein Review. Es freut mich, dass dir die Geschichte so gut gefällt, insbesondere was die zwischenmenschlichen Schwierigkeiten angeht. Bei Sonea hatte ich hin und wieder die Sorge, dass sie vielleicht zu aufbrausend ist, aber bis jetzt hat sich da noch keiner beschwert.

Zwischen Rothen und Akkarin wird es wahrscheinlich immer einen Restkonflikt geben, schon alleine deswegen weil sie nicht immer die gleichen Ansichten über Soneas Wohl haben und Rothen schnell darin ist, Akkarin für seine Unmenschlichkeit zu verurteilen.

Deine Fragen bezüglich Versöhnung und Sachaka werden in den nächsten Kapiteln beantwortet werden :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Naruni (anonymer Benutzer)
30.08.2013 | 07:51 Uhr
Schönen guten MOrgen :)

Wieder ein dickes Lob an dich, dass dir das Kapitel so gut gelungen ist.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Regin eigentlich gut küssen kann und wäe sicher nicht abgeneigt es selber mal zu probieren, wenn es ihn denn wirklich geben würde ;)
Ich hätte angenommen, dass er mitmacht, aber du bist immer für eine Überraschung gut :)
Auf jeden Fall wundert es mich, dass Akarin so locker reagiert hat aber das zeigt eigentlich nur, dass er Sonea traut und weiß, dass sie ihn mehr als alles andere liebt. Dies bezüglich muss er sich also keine Sorgen machen :)
Wütend wäre ich jedoch auch, denn bisschen Eifersucht hätte ich von meinem Freund auch erwartet. Stell mir gerade vor, wie es wäre, wenn ich jemanden anderen küssen würde und er so cool drauf wäre...entschukdige, jetzt komme ich sicher vom Thema ab...
Auf jeden Fall hat es mir auch sehr gut gefallen, dass Sonea ihre Wut in der Arena abbauen wollte...warum musste er sich auch überlisten?
Die Schlussszene hat mir jedoch am besten gefallen, wo sie ihm einfach den Rücken zukehrt und er sich vorstellt, wie es wäre, sie gefügig zu machen, da sie ja wütend auf ihn ist...

Schreib bitte schnell weiter...

LG Naruni

Antwort von Lady Sonea am 30.08.2013 | 12:32 Uhr
Hallo Naruni,


Vielen lieben Dank für dein lobendes Review :) Ich bin überrascht, dass es auch Leserinnen gibt, die sich vorstellen könnten, Regin zu küssen :D

Trotzdem kann ich mir auch vorstellen, dass Regin gut küssen kann, auch wenn er ein ziemlicher Schleimbolzen ist. Aber mit Sonea? Niemals! Obwohl die beiden Freunde geworden sind, wird sie doch immer eine gewisse Hassliebe verbinden. Tatsächlich habe ich sogar mit dem Gedanken gespielt, dass Sonea ihm ihre Zunge in den Hals steckt, habe das dann aber wieder verworfen, weil ich nicht glaube, dass sie das bei ihm mögen würde.
Naja, um ihre Verehrer loszuwerden, hat es ja auch so gereicht.

Ich glaube, Akkarin ist einfach zu cool, um sich wegen Regin zu ärgern. Hätte sie Dorrien geküsst, hätte man ihm seine Eifersucht sicher angemerkt. Du hast völlig recht, er vertraut Sonea, aber wirklich gefallen tut es ihm nicht, was sie da getan hat, da bin ich mir ziemlich sicher. Wie auch immer, eigentlich verhalten beide sich in diesem Kapitel nicht ganz korrekt und das ist auch gut so, weil es unrealistisch wäre, wenn sie die perfekte Beziehung führen würden, obwohl sie vorher beide noch nie eine ernsthafte Beziehung hatten.



Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Verdammt, jetzt hast du mir die Idee in den Kopf gesetzt, eine Szene zu schreiben, wo die beiden es tun, obwohl sie wütend ist. Das könnte interessant werden ... Aber in diesem Teil wird das nicht mehr passieren.
ryuuka (anonymer Benutzer)
29.08.2013 | 01:08 Uhr
Hi Lady Sonea,

Ich bin nicht der Typ von Leser der zu jeder Geschichte eine Review schreibt, doch muss ich sagen dass ich von deiner so gefesselt war ,dass ich bis spät in die Nacht gelesen habe und mich nur schwerlich davon überzeugen konnte ins Bett zu gehen und erst am nächsten Tag weiterzulesen. Ich selbst bin ebenfalls ein RIESEN Fan dieser Trilogie und hab geweint wie ein Schlosshund als Akkarin starb, (er war mein absoluter Leiblingscharakter) und ich kann dir gar nicht genug danken dafür, dass du ihn hast weiterleben lassen. Außerdem war ich begeistert von deinem Schreibstil der so nah an das Original heranreicht, dass ich manchmal vergaß, dass ich gerade eine Fanfiktion lese. Zudem kommen deine Figuren genauso wie die Originale rüber, (Ich stell mir immer vor dass sie als Charakter eine bestimmte Farbe haben und du hast diese Farbe perfekt getroffen). Ich kann es zudem gar nicht erwarten bis das nächste Kapitel herauskommt.
Ich würde dir gerne auch Verbesserungsvorschläge machen... aber ich habe gar keinexD
Ich frag mich ob du Akkarins Vergangenheit nochmal aufleben lässt, er hat da so etwas erwähnt in den letzten Kapiteln, aber das liegt natürlich ganz bei dir.
Ich weiß du hast ähnliche Reviews bestimmt schon öfters gelesen und ich wiederhole vieles, aber ich wollte dich wissen lassen wie sehr ich es schätze dass du uns Leser an deiner wunderbaren Fortsetzung teilhaben lässt und hoffe inständig, dass diese noch lange nicht zu Ende ist.

Vielen, vielen Dank

ryuuka

Antwort von Lady Sonea am 29.08.2013 | 08:02 Uhr
Hallo ryuuka,


auch wenn ich viele Reviews dieser Art bekomme, freue ich mich trotzdem über jeden wie Bolle, also keine Sorge :) Meistens kann ich sowieso gar nicht glauben, dass meine Geschichte so gut ankommt. Ich habe sie jahrelang unter Verschluss gehalten, bis ich mich dann schließlich doch gewagt habe, sie zu veröffentlichen, damit auch andere etwas davon haben, denen es vielleicht ähnlich ergeht wie mir.
Im Übrigen muss ich gestehen, dass ich auch bittere Tränen vergossen habe, als Akkarin starb (und tue es noch immer, wenn ich die Bücher mal wieder lese). Das ist mir noch nie bei einem anderen Charakter passiert und allein deswegen musste ich diese Fortsetzung schreiben. Der Rest kam dann nach und nach hinzu und inzwischen nimmt das Ganze epische Zustände an - also wird es noch lange weitergehen, fürchte ich ...
Es freut mich wirklich, dass meine Geschichte so gut bei dir ankommt. Falls du doch mal Verbesserungsvorschläge hast, nur raus damit :D Da lerne ich dann auch noch etwas.

Zu Akkarins Vergangenheit wird über die Geschichte verteilt noch das eine oder andere kommen, aber wahrscheinlich nicht so, wie man es erwartet ;)


Vielen lieben Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
28.08.2013 | 08:46 Uhr
Hey Lady Sonea

Zu deinem aktuellen Kapitel, es ist wie deine ganze Geschichte echt toll!
Endlich wehrt sich Sonea gegen Akkarin und lässt nicht nur ihn entscheiden wie es weitergehen soll. Macht die ganze Beziehung der Beiden realistisch. Und der Kampf in der Arena um ihre Meinungsverschiedenheit zu lösen war super :)
Sollte Sonea eigentlich nicht ihre Disziplin wählen? Bin nämlich darauf gespannt was ihr Mentor ihr raten wird =D

Deine Story hat riesiges Suchtpotenzial und ich weiss nicht ob ich bis nächsten Dienstag abwarten kann! =D

Liebe Grüsse
Milano

Antwort von Lady Sonea am 28.08.2013 | 12:23 Uhr
Hallo Milano,


freut mich, dass die das neue Kapitel gefällt :)

Naja, als ihr Mentor ist es schon richtig, dass Akkarin die meisten Entscheidungen trifft. Bezüglich ihrer Beziehung muss er jedoch auch erstmal lernen, dass seine manipulative und berechnende Art nicht immer der richtige Weg ist und er sie mit einbeziehen muss. Dafür war er einfach zu lange Zeit auf sich gestellt. Und solange er nichts tut, womit er bei Sonea auf Widerstand stößt, belässt sie es dabei, weil sie sich auf ihn verlässt.
Im Übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass er von Beziehungen schlichtweg keine Ahnung hat. Als Novize wird er wohl mit irgendwelchen Mädchen "rumgemacht" haben, aber nach Sachaka hatte er meines Wissens keine Frau mehr. Insofern und auch wenn er inzwischen sehr viel verantwortungsbewusster als früher ist, ist da zwischen den beiden einfach auch Konfliktpotential.

Ja, Sonea muss ihre Disziplin noch wählen und Akkarin wird dieses Gespräch auch bald mit ihr führen, wenn sie nicht mehr wegen ihrer Strafarbeit zeitlich so eingespannt ist.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
27.08.2013 | 23:52 Uhr
Hey,
schön dass das neue Kapitel da ist.
Sonea hat echt ein interessantes Verhalten gezeigt. Erst küsst sie Regin, dann kann sie sicjauch noch gegen Akkarin durchsetzen;-). Bin mal gespannt wie lang ihr Zorn noch anhält.
Wenn Regin schon mehrfach gesagt hat dass er keine Beziehung mit Sonea hat, hat sich der Vorfall mit dem Kuss wohl rum gesprochen... Also könnten da ja neue Gerüchte enntstehen, die die der "Affäre" von Akkarin und Sonea in den Hintergrund stellen;).

Und was ist da bei Dorrien los? Wer ist für das Verschwinden dermenschen verantwortlicb? Werden sie rechtzeitig und lebend gefunden?

Ich freu mich auf das nächste Kapitel und damit hoffentlich auf ein paar Antworten.

LG Iris

Antwort von Lady Sonea am 28.08.2013 | 08:00 Uhr
Hallo Iris,


naja genau auf diese Gerüchte hat Akkarin es ja angelegt, als er Sonea vorgeschlagen hat, so zu tun, als wäre sie mit Regin zusammen. Der Kuss an sich war eigentlich nur eine Kurzschlussreaktion. Und klar, in der Gilde sprechen solche Sachen sich sehr schnell rum.
Im Übrigen ist Sonea durchaus in der Lage sich durchzusetzen, wenn sie das will und es für angemessen hält. Das hat sie ja auch schon gemacht, als sie darauf bestand, schwarze Magie zu erlernen oder Akkarin nach Sachaka zu folgen. Und in meiner Geschichte kommt es auch gelegentlich vor. Er lässt sie dann auch und (ich nehme mal an), er gibt ihr nach, weil er es als vernünftig empfindet oder einsieht, dass er falsch lag. Die meiste Zeit hält sie sich damit jedoch zurück, weil sie Akkarins Entscheidungen vertraut bzw ihn zu sehr respektiert, was auch irgendwie seltsam wäre, wenn nicht.

Zu Dorriens Jagd nach der wilden Bestie oder dem Sakan König (zur Erinnerung: das ist dieser Geist, der angeblich in den Bergen sein Unwesen treibt und die die Leute dort für alle seltsamen Vorfälle verantwortlich machen), wird in den nächsten Kapiteln auf jeden Fall noch einiges kommen. Und deswegen werde ich auch jetzt nicht mehr verraten ;)


LG
Lady Sonea
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