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Autor: Lady Sonea
Reviews 326 bis 350 (von 418 insgesamt):
20.11.2013 | 23:17 Uhr
Hallo liebe Lady Sonea!

Schön, weiter zu lesen;-)


Wenn mir die Idee, wie die Spione nach Sachakker einreisen sollen, nicht mal bekannt vorkommt;D Ähnlich wie damals, als Rothen verkleidet gereist ist, um mehr über die Ichani herauszufinden... Wird aber gewiss klappen, wenn man die richtigen Leute dafür raus sucht. Und sind wir mal erlich: Wenn man als Möglichkeiten hat, entweder über einen 15 Tage langen Fußmarsch, oder über einen Blutjuwel in Kontakt mit der Gilde zu treten, ist es doch nur logisch, den Blutjuwel zu wählen. So sind wichtige Informationen viel schneller da und man kann damit arbeiten. - Auch wenn es ein Objekt Schwarzer Magie ist!
Mal sehen wie sie sich entscheiden... Außerdem ist jetzt immerhin die Frage von diesem seltsamen Traum geklärt. Der Blutring... da hätte ich auch von selbst drauf kommen können;) Die Beiden müssen darüber das gefühlt haben, was in/bei dem jeweils anderen geschieht...
Und Sonea hat einen neuen Verehrer! War ja klar, dass Rothen ihr erzählt, dass Osen auf sie steht! Wenn wohl auch nicht mit diesen Worten;-) Und dass Akkarin nicht begeistert davon ist, ist auch nachvollziehbar... auch wenn ihm wie schon richtig festgestellt, keine Konkurrenz von Osen droht xD. Sonea wird wenn das so weiter geht noch für lauter gebrochene Herzen sorgen;)


Dorrien scheint mir mit Viana wirklich eine gute Wahl getroffen zu haben. Sie ist wissbegiert und nicht untalentiert, und hat Spaß an der ganzen Sache... auch wenn ihr das Schreiben und wohl auch lesen noch ziemlich schwer fällt. Immerhin hat sie schon ihre erste Patientenbehandlung hinter sich gebracht;-) Die Frage ist nur, wann sie bereit für die Gilde ist, und ob die Gilde dann auch bereit für sie und ihre Aufnahme ist...?

Cery sollte sich mal besser nicht überarbeiten, er ist ja jetzt schon übermüdet... da ist es ganz gut, wenn er die 2 "echten" Stadtwachen in die Wache einteilt. So können sie wenigstens ein wenig der Schreibarbeiten übernehmen. Sowohl auf die Zukunft der Hüttenleute, als auch auf die von Nenia bin ich gespannt... und natürlich was Ceryni damit zu tun hat;D


Find es super, dass du in nächster Zeit wieder jede Woche schreibst,
freu mich natürlich auf das nächste Kapitel, und ich hoffe was neues von Osen zu hören! Ob er die Kampfaufforderung in der Arena an Akkarin wieder zurückzieht? Da kann denke ich noch was ganz witziges kommen... wenn auch nicht für Osen :D.

GLG Iris:*


PS: Garrel war in diesem Kapitel ja gar nicht mal so grauenvoll, er hat sogar was produktives zur Diskussion beigetragen, wenn ich gerade auch nicht mehr weiß was... und nein, ich meine nicht seinen abfälligen Kommentar zum Thema Blutjuwelen;)

Antwort von Lady Sonea am 21.11.2013 | 12:31 Uhr
Hallo liebe Iris,


wie immer vielen lieben Dank für dein Review und schön, dass du weiterhin dabei bist :) Die letzten Wochen waren leider etwas chaotisch, aber das hat sich jetzt zum Glück wieder alles geregelt.

Die Idee mit den Spionen ist sicher nicht sonderlich innovativ, aber für die Magier momentan die beste Möglichkeit, mehr über die Pläne der Sachakaner in Erfahrung zu bringen. Es wäre sicher einfacher, wenn die Magier dort jemanden kennen würden, dem sie vertrauen können, was leider nicht der Fall ist, zumal sich Sachaka über die Jahrhunderte isoliert hat.
Wir wissen natürlich, dass Blutjuwelen zur Kommunikation mit den Spionen am sinnvollsten wären. Und die Magier wissen es wahrscheinlich auch, sie haben nur zu viel Angst vor allem, was mit schwarzer Magie zu tun hat. Auch wenn es in diesem Fall ziemlich albern ist. Die Spione müssen die Blutjuwelen ja nicht die ganze Zeit am Leib tragen und dadurch ihre ganze Privatsphäre aufgeben. Es würde völlig genügen, wenn sie die Blutjuwelen nur nutzen, wenn sie etwas mitzuteilen haben.
Ja, Garrel hat sich mal benommen und ist seiner Funktion ausnahmsweise gerecht geworden. Außer Intrigen zu spinnen, hat er zum Glück noch ein paar andere Qualitäten. Wenn er völlig unfähig wäre, hätte er es nicht geschafft, Oberhaupt der Krieger zu werden. Vielleicht hat ihn diese ganze Sache mit dem Spion auch wachgerüttelt und er gibt sich jetzt etwas mehr Mühe oder schämt sich, weil er sich dafür ausgesprochen hat, Akkarin die Überwachung Ikaros zu überlassen.

Zu Osen: Tatsächlich habe mich in den Büchern immer gefragt, warum er an Sonea interessiert ist und Akkarin zugleich hasst. Besonders im 3. Buch wird das deutlich, wo er Sonea immer wieder davon abhalten will, Akkarin nach Sachaka zu begleiten, was er wohl kaum getan hätte, wenn sie ihm egal wäre. An irgendeiner Stelle ist er sogar traurig als Lorlen sagt, dass Sonea keine Chance mehr hätte, dass die Gilde ihr verzeiht oder etwas in der Art. Also fand ich es naheliegen, dass er Gefühle für sie hat, und habe das weitergesponnen.
Auch auf die Gefahr hin, dass dich das enttäuscht, aus dem Duell wird wohl nichts werden, denn sonst hätte Akkarin die Herausforderung angenommen. Auf so etwas lässt er sich gar nicht erst ein, weil er auch kein Interesse hat, dass andere Magier sich zum Affen machen und es von seiner Seite aus kein Grund für ein Duell gibt. Mit Osen ging an dieser Stelle auch ziemlich etwas durch, weil er sich in der Besprechung so über Akkarin aufgeregt hat. Wenn er sein Gemüt wieder abgekühlt hat, wird er wohl feststellen, dass es eine schlechte Idee wäre, gegen Akkarin zu kämpfen.
Ich muss zugeben, dass die Idee witzig wäre, die beiden in der Arena kämpfen zu lassen, es käme mir jedoch wie ein Bruch mit Akkarins Charakter vor. Als eine Parodie könnte ich mir dazu einen OS vorstellen.

Nein, mögen tut Akkarin es nicht, wenn andere Männer seine Sonea begehren. Sonea würde es umgekehrt nicht anders gehen, wenn andere Frauen ernsthaft an ihm interessiert wären und damit meine ich nicht so Hühner wie Veila :D


Zu Dorrien: Naja, er hat sich in den Kopf gesetzt, die Gilde vor vollendete Tatsachen zu stellen, damit sie Viana nicht ablehnen. Also wird er zumindest noch warten, bis sie sicher genug in Lesen, Schreiben, Rechnen und was man sonst noch so als Voraussetzung für ein Studium in der Gilde braucht, ist. Ob das auch funktioniert, wird sich noch zeigen ;)
Jedoch würde sie ihm auch ohne Magie eine große Hilfe sein.


Ja, Cery ist ein wenig überfordert mit dem Andrang auf seine Wache und natürlich ist es auch spannend und aufregend, Stadtwache spielen zu dürfen. Und natürlich fürchtet er, dass ohne ihn dort das Chaos ausbricht, da wird er noch lernen müssen, seine Kontrolle abzugeben.
Wie es mit ihm und Nenia weitergeht, lass dich überraschen ;)



Liebe Grüße,
Lady Sonea
18.11.2013 | 20:42 Uhr
Hey!

So, nach langer Zeit (man, ich hab ja schon ewig kein Review mehr geschrieben, gut, ich kam ja auch kaum nach *hust*) meld ich mich mal wieder hier zu Wort. Wie du siehst, hab ich heute die Möglichkeit im Zug zu schlafen geopfert und stattdessen ein paar Kapitel gelesen, es hält auch relativ gut wach (also eigentlich hält es wach und ist spannend! Aber irgendwann war die Müdigkeit dann doch größer). Aber Cery! Und Dorrien! Und Dannyl! Hach. (Den Rest, hab ich festgestellt, kannte ich bereits) Aber der Reihe nach.

Ich weiß gar nicht was ich gegen die Storyline mit Dorrien hatte. Gut, sie hat eine Weile gebraucht um in Fahrt zu kommen und es ist natürlich schwierig, da er als einziger Charakter weit weg von allen anderen ist, die man kennt. Dannyl hat ja immerhin noch seinen Freund. Allerdings überzeugt diese Storyline ziemlich! Ich hatte schon eine ganze Weile länger als er den Verdacht, dass das Verschwinden auf einen schwarzen Magier zurückzuführen war, aber genau so sollte ein Leser sich ja auch fühlen, der Figur ein kleines Stück voraus. Ich hoffe natürlich, dass den beiden Töchtern nichts passiert und dass bald Unterstützung kommt. Ein kleiner Fehler ist dir glaube ich unterlaufen als sie die Höhle beobachten: erst sieht Dannyl jemanden und ist erleichtert, dass er überlebt hat, einen Satz später denkt er darüber nach ob derselbe Name mit jemand anderem wohl versucht hat zu fliehen und tot ist. Also ... irgendein Name passt da nicht, damit klar ist, wer noch lebt ^^

Cerys Storyline finde ich eine der schwersten bei deiner Geschichte. Nicht nur wenn ich mir vorstelle, wie du es geschrieben hast, auch für den Leser, nicht im Sinne von es ist zäh, aber was die Diebe nun tun, da der König auf sie aufmerksam geworden ist, ist halt eine verzwickte Sache. Bei ihm kommt für mich noch am wenigsten rüber, aber ich mag die Hure und hoffe, er begreift noch, warum sie seine Wäsche machen wollte.

Dannyl. Hach. Da hast du richtig meine Neugier geweckt, seit er auf Entdeckungsreise ist, den Geheimgang gefunden hat und die alten Tagebücher liest. Jetzt bin ich auf den Teil fast mehr gespannt als darauf, was Sonea passiert. Ich liebe Rätsel einfach und seine Erforschung der Vergangenheit fand ich schon immer toll! Auch dass er in Elyne wesentlich glücklicher ist und den anderen Blickwinkel auf die Welt mit den Dems und Bels und der offeneren Gesellschaft.

Ja, zu Sonea fällt mir weniger ein, weil das ganze nicht neu war. Ich wusste ja schon von dem Antrag ;) etc. Allerdings muss ich wohl doch mal was übersprungen haben, ich hatte doch gesagt, dass ich hoffe, sie wird Heilerin? Im Kontext, wo ich heute die Kapitel fast am Stück gelesen habe, fand ich es völlig nachvollziehbar und die einzig richtige Entscheidung für Sonea. Da hab ich wohl damals etwas voreilig geurteilt. Auch bin ich gespannt, wie sich ihre Ausbildung weiter entpuppt. Strategie nicht unbedingt, da reicht die einmalige Beschreibung *lach* aber gerade die Stunden bei Akkarin - ich hoffe sehr darauf, dass Dannyl ihnen irgendwann das Buch zukommen lässt und sie mit ein paar magischen Explosionswaffen arbeiten oder etwas in der Art. In der Verbindung sehe ich auf jeden Fall viel Potential, wenn Akkarin und Dannyl noch mal aufeinander treffen und zusammenarbeiten...
Du schaffst es übrigens auch wunderbar, dass man Charaktere nicht mag. Garrel ist einer dieser Fälle, aber auch der alte Freund von Rothen ist ein wenig nervig. Naja, lustig nervig, wie er immer von alten Zeiten und Balkan daher redet, aber sehr realistisch, dass Rothen da die Ausnahme ist und Akkarin ein wenig vertraut.
Schön finde ich aber, dass Merin und Akkarin sich wieder näher kommen nach der Verbannung. Es ist sicher nicht leicht, den besten Freund in der Schlacht verloren zu haben und von allen so auf Abstand gehalten zu werden, da haben der König und der schwarze Magier wirklich viel gemeinsam, wie auch bei dir ein paar Mal rausklang.

So, fast aufgeholt - ich freu mich auf jeden Fall, dass ich auch nächste Woche noch was zu lesen hab bevor ich dann vermutlich auf die wöchentlichen Updates warten muss.

Lieben Gruß
baronesse

Antwort von Lady Sonea am 19.11.2013 | 06:01 Uhr
Hallo baronesse,


hey, super dass du mit deiner Zuglektüre endlich mal weitergekommen bist! XD Und es freut mich zu hören, dass es nicht unbedingt eine Einschlaflektüre ist ;)

Wie du hattest etwas gegen die Storyline mit Dorrien? Ist mir gar nicht aufgefallen. Ja, es braucht eine Weile, bis es da rund geht, das könnte man bei den übrigen Charakteren aber auch sagen, was aber auch daran liegt, dass die Geschichte direkt nach der Schlacht von Imardin spielt und sich erst einmal sehr viel für die Charaktere ändert, wodurch sie teilweise auch sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
Dass ein schwarzer Magier in den Bergen sein Unwesen treibt, haben die meisten Leser irgendwie recht schnell erraten gehabt. Ich meine, was sollte es in einer Welt, in der es keine Drachen und sonstige magische Ungeheuer gibt, sonst sein?
Ja, danke für den Hinweis! Es muss natürlich heißen „Wenn Bal und Sina versucht hatten zu fliehen, dann waren sie bei dem Versuch getötet worden.“ Tulin lebt natürlich noch. Irgendwas ist mir da mit den Namen durcheinander geraten.

Cerys Storyline ist auch die schwerste von allen für mich beim Schreiben gewesen, weil ich zu ihm keinen so guten Draht habe – eben weil er in einer anderen Welt lebt, als der Rest der Charaktere. Die Entwicklung dieser Storyline ist auch nicht so ausführlich, weil es mehr eine Nebenhandlung ist. Mit den anderen Charakteren hat Cery nur sehr wenig Berührungspunkte, aber es wird einige Stellen geben, wo er noch wichtig wird.


Freut mich, dass der Teil mit Dannyl dir gefällt! Dannyl wird auch weiterhin spannend bleiben hoffe ich, wobei der noch ganz andere Abenteuer erleben wird, als das Entdecken alter Bücher, was sich in meinen aktuellsten Kapiteln bereits andeutet.
Das Rätsel um die Bücher wird aber noch soweit es den beiden und Bel Fiore möglich ist, gelöst werden :) Aber was die Bestimmung der Bücher angeht, so wird Dannyl sicher die richtige Entscheidung treffen.


Ja klar, dass du zu Sonea nicht mehr viel sagen kannst, das hast du ja schon vorab gelesen :D Über die Wahl ihrer Disziplin hatten wir ja schonmal per Mail diskutiert, glaube ich. Ich meine mich zu erinnern, dass du damals nicht ganz überzeugt warst und ich mal wieder damit argumentiert habe, dass du langsam mal die anderen Charaktere lesen solltest, weil dir sonst einige wesentliche Informationen fehlen. Wie auch immer, ich freue mich, dass ich dich jetzt doch noch überzeugen konnte :)
Soneas Ausbildung wird sicher noch interessant werden. Bei Strategie muss man nicht in die Details geben, da gebe ich dir völlig recht. Das scheint so das Hassfach eines jeden angehenden Kriegers zu sein. Und für ihren Unterricht bei Akkarin wird Sonea ihren Liebsten sicher noch das eine oder andere Mal verfluchen :)


Wie du magst Garrel nicht? Kann ich gar nicht verstehen :D Und Yaldin ist ziemlich alt und verknötert. Sicher macht ihn das etwas nervig, aber so ein Charakter fehlte mir irgendwie noch.
Naja, der König weiß inzwischen auch, dass er einen Fehler gemacht hat, als er seinen Freund verbannt hat. Aber die beiden standen sich auch vorher schon relativ nah, wenn auch nicht so nah wie Lorlen und Akkarin. Von daher ist es ganz gut, dass Akkarin noch einen Freund hat, wenn er von allen anderen gemieden wird.


Dann bin ich mal gespant, wie du den Rest deiner Zuglektüre findest. Ab heute kannst du dir wöchentlicher Kapitel aber wieder ziemlich sicher sein, da das Chaos nach meinem Urlaub beseitigt ist und mir die bevorstehende Weihnachtszeit in Sachen Stress nicht viel anhaben kann. (Ich hoffe, das bleibt auch so ...)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
08.11.2013 | 18:43 Uhr
Hey Lady Sonea!
Mal wieder schön weiter zu lesen... wer hätte etwas anderes erwartet? ;-) Hab mich jetzt endlich durch beide Kapitel gekämpft xD

Zu Kapitel 25:

Akkarin taucht echt still und heimlich wieder auf;) Sitzt so in der Residenz wie sonst auch, nur dass er länger als üblich auf Sonea warten musste. Aber er will sie ja nicht für persönliche Gründe vom Lernen abhalten xD.

Wenigstens waren aber seine Gründe berechtigt, warum er sich nicht gemeldet hat. Er kann einem ja nur leid zun, wenn man bedenkt dass er 2 Wochen lang nicht geschlafen hat, weil er den Sachakaner nicht aus den Augen lassen durfte. Und dass er auch nicht nur kurz mit Sonea kommunizieren durfte/konnte, weil diese dann etwas schlimmes erfahren hätte ist auch verständlich. Dann hätte sie sich vermutlich noch mehr Sorgen gemacht als so schon, die Situation wäre also noch schwieriger gewesen.... Aber warum musste Lord Darren bei dem Fluchtversuch des Sachakaners sterben? Konnte nicht wenigstens ein weniger netter das Opfer sein, wenn es schon eins geben musste? Und ich stimme mit Sonea überein, dass es verantwortungslos von den anderen Kriegern war, Akkarin alle Verantwortung über den Sachakaner zu übertragen. Jeder braucht schlaf, da müsste man davon ausgehen, dass Akkarin evtl. auch mal einfach einschläft und hätte ihm wie nach dem Tod Darrens jede Nacht ein wenig Schlaf gönnen sollen.
Zu seinem Glück kann er ja aber in der Nacht nach seiner Rückkehr ein wenig Schlaf bekommen.
Auch wenn die Gesellschaft Soneas ihn wohl eine Weile abgehalten hat;-) Aber die Wochen Abwesenheit muss man natürlich so bald wie möglich wieder nachholen;-))

Jaja, Garrel macht sich wichtig;) Ist ja klar, dass unser altes Waschweib der Ursprung vieler Gerüchte ist.
Ich kriege vor allem das Bild nicht mehr aus dem Kopf, wie Vinara den übermüdeten Akkarin nach Hause schickt:D

„Akkarin ist ein Mann von Ehre“, sagte Lord Kiano scharf. „Er war der Gilde selbst da noch treu, als wir ihn verstoßen hatten. Wenn er sich gegen uns stellt, dann hätten wir auch genau das verdient.“ - Schön, dass manche Magier so denken, es entspricht finde ich der Wahrheit.

Akkarin ist von Grund auf unanständig, aber ich denke, dass ist geanu das was Sonea braucht;)

Lord Larkin macht auch in dieser Situation einen netten Eindruck. Er ergreift die initiative und setzt sich neben Sonea, das erleichtert sie gewiss ein wenig, denn sie weiß, dass er kein Problem mit ihr hat, und so hat sie wenigstens eine ihr wohl gesonnene Person in der Nähe;)
Das Lord Kayan verschweigt, dass Akkarin eingeschlafen ist, hat er wohl gemacht um ihn zu schützen. So wissen wir wenigstens, dass dieser auch nach dem Tod seines Besten Freundes noch hinter den Schwarzmagiern steht.
Akkarin nimmt die Schuld natürlich auf sich, was hätte man auch anderes von ihm erwarten können! Und vermutlich fühlt er sich auch dann noch schuldig, nachdem Balkan erklärt hat, dass er die volle Verantwortung hatte.

Ein passendes Kapitelende... Im Tumult der Menge wird unterbrochen, um so mehr Spannung auf die Fortsetzung, weil man wissen will, wie alle reagieren.
Ein Glück, dass man sofort weiterlesen kann;-))

Also zu Kapitel 26:

Wenn Balkans Aussage am Ende des vorigen Kapitels mal nicht dazu beigetragen hat, dass er unbeliebter und Akkarin beliebter wird. Akkarin erklärt schon ganz richtig, dass Balkan (und vermutlich auch einige andere) sich erst mal darüber klar werden muss, wie sehr er Akkarin vertraut, denn sonst ist es nicht möglich, ordentliche Kriegsvorbereitungen zu treffen.
Garrel sollte von seinem Amt suspendiert werden;) Andererseits ist das so ganz Lustig... Seit seine Intrigie gegen Akkarin aufgedeckt wurde, scheint ihn keiner der Höheren Magier mehr besonders ernst zu nehmen, geschweige denn ihm großen Respekt entgegenzubringen. Seine negativen Kommentare gegenüber unseren Schwarzmagier heitert die Leser also wohl eher auf... besonders wenn man ließt, dass die Magier teilweise schon GENERVT von ihm sind:DD Wobei die Höheren Magier als Führung der Gilde diese natürlich würdig repräsentieren sollten, und sie mit großem Respekt behandelt werden sollten... ob das auf Garrel so zutrifft?? Aber vielleicht bessert sich sein Verhalten ja, wenn er die Kontrolle über die Patrouillen und den aufbau des Forts hat.

Der Sachakaner wurde also eingesperrt, nicht hingerichtet. Es stimmt schon, dass Sachaka so keinen neuen Grund bekommt, Kyralia anzugreifen, aber ob der Gefangene nicht doch noch Probleme macht? Wollen wir mal das beste hoffen...
Andererseits, was soll ein einziger Schwarzmagier für Probleme anrichten, wenn man auf der anderen Seite mit einer Armee von über 100 rechnet?


Da ist jeder einzelne Magier eine Hilfe, und wenn Dorrien Viana ausbildet, gibt es eine starke Magierin mehr, auch wenn sie keine Chance gegen einen Schwarzmagier hätte. Gut, dass Dorrien Kullen umstimmen konnte. Und Viana will Loken gar nicht erst heiraten... woran das wohl liegt? Nur daran, dass sie Loken nur als Freund mag, oder findet sie vielleich jemand anderen besser? Aber das sind seeehr grobe Spekulationen;-)
Mal sehen, ob die Gilde sie aufnimmt... ich meine, die Novizen aus Ländern außerhalb Kyralias kommen ja auch in dem Sinne nicht aus den Häusern, und aus den Hüttenvierteln kommt Viana ja auch nicht... also ist der Unterschied vielleicht nicht ganz so extrem.

Lord Telano hab ich bis jetzt noch nicht großartig beachtet, aber mit seiner Meinung ist sein Ansehen bei mir schlagartig gestiegen:
„Wenn wir den Respekt der Sachakaner wollen, müssen wir Akkarin wieder zu unserem Hohen Lord wählen und ein paar ausgewählte Magier in schwarzer Magie unterweisen“
Wie recht er doch hat!
Aber wir sind ja nun schon auf dem richtigen Weg! Die Magier wollen ihre Kraft an Akkarin und Sonea übertragen, und Akkarin wird durch das Amt "Leiter für schwarzmagische Studien" zum Höheren Magier. Ein großer Schritt zur Besserung! Auch richtig, dass Akkarin das Amt als "Oberhaupt der Schwarzen Magie" nicht angenommen hat. Schwarze Magie kann man nun mal auch nicht mit einer der 3 Diszilplinen vergleichen...
Und wie die Fortschritte in den Hüttenvierteln aussehen! Mal sehen was die Hüttenleute zu den Steuern sagen… für den König ist das dann eine gewaltige Einnahmequelle, wenn so viele Menschen Steuern bezahlen, wenn auch der Betrag nicht allzu hoch ist. Aber durch die neue Stadtwache hat er ja auch zusätzliche Ausgaben.
Vielleicht sehne die Menschen es ein, wenn sie verstehen, was für einen Vorteil sie davon haben.
Cery ist neugierig wie es wird? - Ich bin es auch! ;-)

Wenn kyralische Frauen heiraten dürfen sie ihre Haare in der Öffentlichkeit nicht mehr offen tragen? Das ist natürlich mal wieder eine Landestypische Tradition;-) Ich könnte das nicht, wobei vermutlich auch ich auf diese Freiheit verzichten würde, wenn ich dafür den einzigen Mann heiraten würde, den ich je lieben könnte. – Ich warte ja jetzt schon sehnsüchtigst auf die Hochzeit, auch wenn es bis dahin noch eine Weile ist! Hauptsache Dannyl kommt ;-D

Auch gespannt bin ich auf die Studien von Akkarin und Sonea… wie sieht das mit diesem Speicherstein aus? Kann eine solche Waffe entwickelt werden? Die so stark ist, sehr wirksam im Kriegsfall zu sein, aber nicht Kyralia selbst zu gefährden?
Ich hab mich schon immer gefragt, wie Akkarin die Kammer der Ultimativen Bestrafung überlebt hat, aber das scheint mir doch eine gute Antwort auf diese Frage zu sein.
Schade dass der Ort nicht näher liegt, dann könnte man die Steine wirklich holen…
Es folgen in diesen Beiden Kapitel echt Schritte auf Schritte. Da ist Soneas Gedankengang ganz richtig: „Dass die höheren Magier endlich begonnen hatten, zu handeln, ließ erahnen, wie ernst ihre Situation war.“ Ganz richtig! Wurde aber auch höchste Zeit!
Und Sonea trägt auch ihren Teil zu Veränderungen bei und startet früher mit Schwertkampf (natürlich mit Akkarin als Lehrer;-) ). Bin mal gespannt, was da noch alles auf uns zukommt...

Bis demnächst,

GLG
Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 10.11.2013 | 20:31 Uhr
Hallo liebe Iris,


sorry, dass meine Antwort dieses Mal etwas länger gedauert hat! War das ganze Wochenende so gut wie gar nicht an meinem Laptop, geschweige denn online (mein Freund hatte Geburtstag und heute hatten wir auch noch seine Schwester zu Besuch). Aber wie immer vielen lieben Dank für dein ausführliches Review! Und schön, dass es dir nach wie vor gefällt :) Die beiden Kapitel haben es in sich und könnten durchaus das Potential besitzen, die Leser zu polarisieren.

Irgendwie hatte ich ja schon damit gerecht, dass du mir den Kopf abreißt. Aber nicht, dass es wegen Darren wäre! :D
Ich weiß sehr wohl, ihn sterben zu lassen, war nicht gerade nett von mir, aber ich wollte, dass ein Charakter dran glauben muss, der zuvor schon Erwähnung gefunden hat und bei dem die Leser Gelegenheit hatten, eine Bindung aufzubauen – und das nur, um die Dramatik zu erhöhen. Insofern muss ich zu meiner Schande gestehen, dass sein Tod eiskalte Berechnung war. Sicher hätte ich auch Garrel sterben lassen können, aber ohne ihn wären die Diskussionen der höheren Magier nicht annähernd so amüsant.


Also zu Kapitel 25:

Das wäre wirklich zu viel von Sonea verlangt gewesen, hätte Akkarin sie über seine Rückkehr informiert und dann darauf bestanden, dass sie erst ihre Hausaufgaben macht. Ganz besonders nach so langer Zeit :D Ich glaube, dann wäre sie wirklich sauer gewesen!
Und es hätte irgendwie nicht zu Akkarin gepasst, hätte er sich nur nicht gemeldet, weil er keine Lust dazu hatte. Nach ein paar Tagen ohne Schlaf wird er seine Konzentration vielleicht auch ganz für den Sachakaner gebraucht haben, da das Heilen der Müdigkeit auch nur die Symptome lindert. Ich stelle mir das so vor, dass die Magier den Schlaf nicht nur für die Regeneration ihrer Magie brauchen, sondern auch für ihre Kontrolle, und dies dürfte schwieriger werden, je länger ein Magier nicht schläft. Weswegen Akkarin auch die Kontrolle über Ikaros Fesseln verloren hatte (und nicht nur darüber...). Nach diesem Vorfall wird er allenfalls ein oder zwei Stunden pro Nacht gedöst haben, wenn Balkan ihn abgelöst hat. Aber das ist natürlich alles andere als ausreichend!
Und kaum, dass er zuhause ist, hat er natürlich auch besseres im Sinn als Schlafen. Denn schließlich ist auch er nur ein Mann :P Und Sonea wäre wahrscheinlich nicht sehr begeistert gewesen, wenn er sich nicht an dem Abend noch so ausgiebig ihrer Person gewidmet hätte.


Mit der Szene im Abendsaal wollte ich vor allem zeigen, dass ein Teil der Magier inzwischen wieder hinter Akkarin steht. Denn zum Glück sind nicht alle Magier sind engstirnig und uneinsichtig. Während wir wissen, dass er ein Mann von Ehre ist, kommt das bei den Magiern aber leider nur langsam an.
Abgesehen von einigen vernünftigen Kriegern sind allerdings auch viele Heiler auf seiner Seite, was hauptsächlich Sonea und ihrer Wiederbelebungsaktion zu verdanken ist. Aber auch Lady Vinara, die wahrscheinlich eine der wenigen Frauen ist, von der Akkarin sich, wenn auch widerwillig, etwas sagen lässt. Ich muss selbst immer an der Stelle lachen, wo sie ihm nach der Gildenversammlung in Kapitel 26 erneut sagt, dass er sich gefälligst ausruhen soll, weil er nicht besser aussieht als am Vortag. In solchen Momenten ist er sicher dankbar, dass niemand seine Gedanken lesen kann!


Dann sind wir uns ja bezüglich Soneas Bedürfnissen wohl einig :D Allerdings steckt hinter Akkarins „Unanständigkeit“ mehr, als sie zu diesem Zeitpunkt erahnen kann. Es wird aber noch eine ganze Weile dauern, bis sie das begreift, während man als Leser wohl dahinterkommen könnte, warum er so ist.


Die Gildenversammlung bringt wirklich so einiges ans Licht. Dass Akkarin Schuldgefühle hat, nachdem Balkan ihm die alleinige Verantwortung für den Sachakaner übertragen hat, denke ich auch. Für jemanden, der es gewohnt ist, über jede Situation die Kontrolle zu haben, muss es nur schwer zu akzeptieren sein, ausgerechnet bei etwas so Wichtigem versagt zu haben. Die Schuld dafür auf sich zu nehmen, ist aber auch irgendwie typisch für ihn.
Kayan ist sicher nicht der einzige, der die Wahrheit über Darrens Tod lieber verschwiegen hätte, auch wenn er sich mehr darum herumredet, als die anderen es wohl tun würden, weil er und sein Freund die ganze Zeit schon zu Akkarin gehalten haben.


Kapitel 26:

Garrel sollte definitiv suspendiert werden, da bin ich ganz bei dir! Aber wir sind ja in der Magiergilde zu Kyralia und nicht im Deutschen Bundestag. Da wären er und Balkan schon längst zum Rücktritt gezwungen und von noch größeren Kompetenzbestien ersetzt worden.
Das Problem damit, Balkan und Garrel abzusetzen, ist nur leider immer noch der Mangel an guten Kriegern. Durch einen Krieg mit Sachaka wird die Situation kaum besser werden und so groß sind die Jahrgänge der Novizen nicht, dass es schnell genug Nachwuchs geben würde. Also müssen sie sich wohl oder übel damit arrangieren. Außenpolitisch betrachtet kommt ein ständiger Machtwechsel auch nicht gerade gut und vermittelt Schwäche, was die Sachakaner nur noch mehr in ihrem Vorhaben bestärken würde.
Insgeheim machen die höheren Magier sich auch ein wenig über Garrel lustig, vor den anderen Magiern halten sie sich damit jedoch zurück. Andererseits ist sein kriegerisches Talent in der ganzen Gilde wohlbekannt :D

Den Sachakaner hinzurichten oder einzukerkern ist eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera, fürchte ich. Denn so oder so kann das zu weiteren Schwierigkeiten mit den Sachakanern führen, weil die sich provoziert fühlen. Naja, wir werden ja sehen, wo das Urteil der Gilde diese noch hinführt … Wenigstens ist er mit blockierten Kräften keine ernstzunehmende Gefahr mehr für die Gilde.


Tja, warum will Viana Loken wohl nicht heiraten? Ich denke, Dorrien ist der Letzte, der den Grund dafür kapieren wird. Aber wie sollte er auch, wenn er die ganze Zeit nur an Sonea denkt? ;)
Vianas Chancen aufgenommen zu werden, sind gar nicht so schlecht, denke ich. Die Novizen aus den anderen Ländern sind zwar nicht aus den Häusern, doch soweit ich weiß, auch aus eher reichen Familien, die das Geld dafür aufbringen müssen. Das ist aber auch von Land zu Land unterschiedlich.
Aber da lass dich mal überraschen, wie das weitergehen wird :)


Hihi, ja Lord Telanos Vorschlag ist endlich mal ein vernünftiger. Leider wäre die Umsetzung viel zu einfach und ziemlich skandalös, auch wenn ich ehrlich gesagt ich nichts lieber sehen würde.
Unserem Lieblingsschwarzmagier wieder mehr Macht zuzugestehen, war aber auch längst überfällig. Es wurde wirklich langsam Zeit, dass die Gilde zur Besinnung kommt.
Die gesamte Aktion angefangen davon, nur Akkarin auf die Jagd zu schicken, bis zu der Überführung des Sachakaners nach Imardin wird den Magiern jedoch eine Lehre gewesen sein. Denn so viele Fehlentscheidungen – und sei es nur auf Grund von Furcht und Misstrauen – passen wirklich auf keine Kuhhaut, wenn ich das mal so sagen darf.


Soweit ich weiß, haben die Hüttenleute auch vorher schon Steuern gezahlt. Zumindest erinnere ich mich an eine Stelle in den Büchern, wo Sonea ihre Familie besucht und ihnen Essen mitbringt und dabei sagt, dass sie ihnen so etwas von ihren Steuern zurückgeben würde.
Das alte Steuersystem war aber alles andere als gerecht. Ich weiß nicht, ob das Kapitel schon kam oder ob es in einem der nächsten erwähnt wird. Von nun an werden die Steuern sich nach der Größe der Familien und ihren Einkommen richten. Manche werden jetzt wohl mehr zahlen, andere weniger. Doch auf Dauer wird das den Wohlstand erhöhen und damit werden auch die Steuereinnahmen wachsen. Momentan wird der König wohl einen Teil der Gehälter für seine Stadtwachen aus eigener Tasche bzw. aus den Steuereinnahmen der Häuser zahlen müssen. Aber diese sind so reich, dass die auch viel einzahlen.
So oder so ist das alles auf jeden Fall eine Verbesserung für die Hüttenleute und die meisten werden das auch früher oder später einsehen. Vielleicht zahlen sie sogar bereitwillig mehr Steuern, wenn sie dafür keine „echten“ Stadtwachen in den Hüttenvierteln herumlaufen haben.


Ja, was tut man nicht alles für die Liebe seines Lebens? Da würde mir noch so einiges andere einfallen, als seine Frisur zu verändern ;)
Im Mittelalter haben verheiratete Frauen Hauben getragen, da ich etwas in der Art nicht aus der kyralischen Kultur gelesen habe, war ich so frei und habe festgesetzt, dass Ehefrauen ihre Haare in der Öffentlichkeit nicht offen tragen. Da Kyralia ein sehr konservatives Land ist, sollte das so ganz gut passen. In Elyne ist das sicher anders, aber die sind ja auch das freizügigere und tolerantere Volk.

Ob Speichersteine hergestellt werden können, wird sich noch zeigen. Akkarin wird es zumindest versuchen, mit Soneas Hilfe. Doch so wie das bei Forschungsprojekten leider ist, werden sie zunächst recherchieren und sich ein Konzept zusammenstellen müssen, wie sie da herangehen werden. Das meiste wird Akkarin wohl alleine machen müssen, weil Sonea noch ihren eigentlichen Unterricht hat, aber sie wird ihm in den Abendstunden helfen können.


Nochmals sorry für die kurzfristige Ankündigung, dass es nächste Woche kein neues Kapitel gibt! Dass die nächsten beiden Wochen so stressig werden und wir auch noch Besuch bekommen, habe ich selbst erst Anfang letzter Woche erfahren. Wenn, dann kommt es immer gleich alles auf einmal... Zum Glück hatte ich Kapitel 26 am langen Wochenende schon mit vorbereitet, aber wegen des Cliffhangers am Ende von Kapitel 25 hielt ich es dann doch für besser, beide auf einmal hochzuladen.
Aber ich gelobe Besserung und versuche es beim nächsten Mal früher anzukündigen ;) Wahrscheinlich wird das über Weihnachten sein, Genaueres wird aber noch folgen!



Liebe Grüße,
Lady Sonea
04.11.2013 | 20:40 Uhr
Echt super!!:)
Kann ich nur empfehlen!!!!!
Bite neue Kapitels!!!:)

Antwort von Lady Sonea am 05.11.2013 | 05:54 Uhr
Hallo Hannes,

danke für das Lob :)
Heute Abend wird es wie gewohnt weitergehen.

LG
Lady Sonea
03.11.2013 | 15:58 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Wow, also der Einstieg in dieses Kapitel ist dir echt gut gelungen. Nicht nur das du die Operation einwandfrei dargestellt hast, auch die Dramatik der Situation hast du sehr gut transportiert.
Man hat als Leser direkt die Anspannung im Operationsraum spüren können und konnte absolut miterleben was da gelaufen ist.
Wie schon in deinem ersten Kapitel, Akkarins Wiederbelebung, hast du einen sehr fundierten und glaubwürdigen Text geschrieben.
Alle erforderlichen Details waren da.
Zugegebenerweise hat der Titel des Kapitels ja schon erahnen lassen, dass das nicht funktionieren wird, aber wie du es dann umgesetzt hast, war echt einmalig.
Zunächst hatte ich ja geglaubt, dass die OP einfach schief geht, weil da eben nix mehr zu machen ist. Wobei ich es sehr interessant fand, dass du dich hier mit dem Thema Tumore und ihrer Behandlung und dem Einsatz von Magie auseinandergesetzt hast. Hier hast du sehr schön die Grenzen der Magie aufgezeigt. Etwas. Dass mir sowohl an den Büchern als auch an deinem Text sehr gut gefällt, ist, dass die Magie in ihnen den Handlungsverlauf nicht dominiert sondern eben eher in einer Nebenrolle als Hilfsmittel auftritt und nicht allmächtig ist.
Trassia war dabei ein sehr interessantes und abbildendes Element. Ihre Reaktionen hast du besonders gut ausgeführt, da durch sie erst die eigentliche Dramatik zu Beginn sichtbar wurde. Sonea war dafür ja eher ungeeignet, da sie durch das, was sie bei Lady Vinara bisher gelernt hat, schon wesentlich abgeklärter ist und nicht mehr so stark auf eine Operation an sich reagieren dürfte. Trassia bringt da noch deutlich mehr Gefühl mit ein, wo Sonea bereits sachlicher reagiert.
Soso, damitlegst du also fest, dass Sonea eine derartige Operation bzw. überhaupt irgendeine Operation jemals selbst ausführen wird. Schade, ich hätte gedacht, dass sie später, viel später, nach ihrem Abschluss doch irgendwann mal wieder die Gelegenheit dazu erhält. Immerhin ist sie ja trotz ihrer Wahl der Kriegskunst und der Schwarzen Magie eine sehr engagierte und sicher auch gute Heilerin. Aber noch ist ja auch nicht aller Tage Abend, immerhin wird sie auf lange Sicht gesehen ja nicht den ganzen Tag nur in der Arena sein und üben bzw. sich mit ihrem Zukünftigen in dessen Labor vergraben und schwarzmagische Experimente durchführen. Überhaupt habe ich in der Hinsicht den Eindruck, dass du Sonea zwar an der praktischen Anwendung der schwarzen Magie interessiert sein lässt und sie sie auch erlernen will, aber du scheinst sie nicht die Motivation und Leidenschaft Akkarins teilen zu lassen, die schwarze Magie in all ihrer Tiefe zu erforschen. Aber das ist auch gut so, denn ich denke, Akkarin wird der einzige echte Schwarzmagier sein, zumindest passt das zu ihm, während Sonea zwar tief bewandert in dieser Kunst sein wird, sie aber dennoch immer einen gewissen Abstand dazu wahren wird.
Um es mal so auszudrücken: Akkarin ist absolut loyal und verantwortungsbewusst aber er will eben auch wissen, was möglich ist und experimentiert gerne, somit ist er den Verlockungen der Schwarzen Magie, denke ich, in soweit verfallen, dass er ihr Potenzial und Macht zur Gänze kennen lernen und wenn es die Notwendigkeit gebietet auch ausschöpfen können will.
Sonea dagegen will schwarze Magie lernen um die zu schützen, die ihr lieb und teuer sind, aber sie ist der Faszination der Macht nicht unterworfen. Ich denke, wenn sie könnte, würde sie lieber ohne diese finstere Kunst auskommen. Sie sehe ich in Zukunft auch stets als den kritischen Teil des Duos.
Was nicht heißt, dass ich glaube, du würdest sie nicht unverzüglich zu dieser Macht greifen lassen, wenn sie es für richtig hält, aber sie dürfte, denke ich, ihren Einsatz deutlich kritischer sehen als Akkarin, der als reiner Krieger zu allererst mal daran denkt, dass er sein Ziel erreichen will und wie er in den Büchern aber auch bei dir schon mal sagen konnte, ist ihm dazu beinahe jedes Mittel recht. Für einen Krieger absolut verständlich.
So, weiter mit der OP:
Okay, das war zu erwarten, wie dein Titel ja schon ankündigte: Die Sache läuft schief und der Patient stirbt.
Dieser Moment war an Dramatik ja fast nicht mehr zu überbieten. Absolut perfekt gearbeitet. Für Sonea ganz sicher eine üble Angelegenheit. Ich glaub das Thema Tod ist für sie ein echtes Grauen.
Ach herrje, da hat Trassia ja was angerichtet. Ich glaub in dem Moment, hast du Sonea sich durchaus wünschen lassen, sie könnte ihre Freundin zum Mond schießen.
Ja, das passt zu Lady Vinara. Sie verabscheut schwarze Magie, aber als Heilerin denkt sie in erster Linie praktisch und wenn es ein Leben Retten kann, dann sind alle Leute mit Helfersyndrom gleich: Tun was nötig und erforderlich ist, wenn es Erfolg verspricht, auch wenn es vielleicht absonderlich oder sogar widerlich ist, Hauptsache es erfüllt seinen Zweck und man kann das Leben retten.
Soso, jetzt kommt also raus, was Sonea und Akkarin vermeiden wollten – wie lange sie schon ein Paar sind. Und ihr kleiner Schwindel wird auch offenbar. Naja, ich bin sicher, Lady Vinara wird darüber hinwegsehen, in der Hinsicht kommt mir das Oberhaupt der Heiler stets sehr verständnisvoll vor. Die gehört auch zu der Sorte Mensch Harte Schale, weicher Kern. Aber das ist, denke ich, für Mediziner ohnehin typisch. Sie müssen sich nach außen verhärten, denn sonst würde das Schicksal ihrer Patienten sie zu sehr berühren und sie würde ihren objektiven Blick verleiren und nicht mehr sachlich denken und handeln können.
Wow, mit Melias Hilfe gelingt es also. Spitze, dass du Sonea hast dahinter kommen lassen, wie sie es schaffen kann einen Menschen zurückzuholen, aber auch wie du ihr und den anderen Anwesenden damit gleichzeitig die Grenze dieser Macht gezeigt hast. Somit ist Sonea nicht in jeder Situation in der Lage jemanden zurück zu holen. Ich vermute mal, dass es nur zwei Menschen gibt, bei denen ihr alleine das gelingen würde, Akkarin und Rothen – zu den beiden, denke ich, ist ihre emotionale Bindung stark genug, bei allen anderen Menschen, Dorrien eingeschlossen, dürfte ihre Bindung nicht tief genug reichen um das erforderliche Potenzial freizusetzen. Wobei es bei Dorrien, würdest du Sonea in eine solche Situation kommen lassen wahrscheinlich noch funktionieren würde, schließlich ist der verliebt genug, aber das dürfte es dann gewesen sein. Ansonsten wäre Sonea stets auf einen Mittler angewiesen.
Phantastisch, Nolens Wiedererweckung und die Dramaturgie der Handlung sind geradezu bestechend. Wie gesagt, war ja abzusehen, dass es nicht gelingen würde, aber ich war tief beeindruckt, wie du es umgesetzt hast. Besonders Sonea Panik aber auch den Frieden, den Nolen damit finden konnte und Melias Trauer aber auch Dankbarkeit hast sehr gut dargestellt. Das du Vinara Sonea hast stoppen lassen, eine zweiten Versuch zu unternehmen finde ich ebenfalls sehr gut. Damit beweißt du einmal mehr, dass du dich sehr gut in die Charaktere einarbeitest und diese angemessen reagieren lässt.
Sonea dürftest du allerdings damit in eine echte Sinnkrise gestürzt haben. Die dürfte jetzt ganz schöne Zweifel daran haben, ob ihr Weg schwarze Magie zu lernen wirklich richtig ist. Auf jeden Fall hast du damit eine etwas romantische Vorstellung von schwarzer Magie zunichte gemacht, sehr gut, wie ich finde, denn das war nötig um klarzustellen, dass alles seine Grenzen hat. Auch Magie.



Soso, Dorrien und sein Enka. Also diese Szene ist dir echt gelungen, ich grüble zwar immer noch darüber nach, wie man sich ein Enka vorstellen muss, ich halte sie mittlerweile für das kyralische Äquivalent zu Hausschweinen, aber dennoch ist die Vorstellung sehr amüsant. Schweine, entschuldige Enkas, sind ja gewöhnlich recht gelehrig und auch ganz gute Schnüffler, vielleicht wird das noch mal eine Bedeutung haben?
Sehr schön, Dorrien mal bei einer Alltagshandlung zu beobachten und zu sehen, wie sein tag aussieht, wenn er mal keine sachakanischen Magier durch die Berge jagt, Versammlungen der Dorfbewohner leitet oder Hausbesuche macht.
Soso, Viana kommt zu Besuch und will sich bei ihren Rettern bedanken.
Oha, ich wusste ja, dass Dorrien Akkarin in unversöhnlichem Hass gegenüber steht, aber dass das so tief reicht, dass er bereit ist andere Menschen da mit hineinzuziehen hatte ich nicht erwartet. Dafür hatte ich ihn eigentlich bisher zu sachlich gehalten.
Gut, Gefühle sind niemals sachlich, aber dennoch hätte ich erwartet, dass Dorrien da dann doch gerade noch so viel Fairness besitzt, seinen Hass soweit unter Kontrolle zu behalten, dass er andere nicht verleumdet. So was geht nie gut und zieht stets unangenehme Folgen nach sich. Naja, ich bin gespannt, wie das weitergehen wird.
Eines ist sicher, zumindest Viana lässt du bis über beide Ohren in Dorrien verknallt sein. Ob das langfristig so bleibt oder das nur aus Dankbarkeit für ihre Rettung resultiert lass ich mal dahin gestellt, aber zumindest stellst du damit ein interessantes Element in den Raum.
Hehehe, ja das war gut. Vianas Frage nach Bordas und ihre Reaktion gefallen mir. Sie passt sehr gut, denn durch sie zeugst du auf, dass Viana im Hinblick auf die Tiere wirklich eine Bergbewohnerin und zuallererst praktisch zu denken gewohnt ist, wie sie das Vieh in ihr eigenes Überleben einbinden kann als stattdessen eine emotionale Verbindung zu dem Tier zu entwickeln. Dorrien wird dafür umso eher als Stadtpflanze abgebildet, der trotz aller Abhärtung, die er in den Bergen erfahren hat, doch noch einigen romantischen Vorstellungen nachhängt was Tiere betrifft, gleichzeitig machst dua cuh deutlich, dass er in einer Position ist, in der er sich derartige Vorstellungen auch leisten kann.
Mhm, und blind lässt du ich auch weiter sein. Naja, es war ja auch nicht zu erwarten, dass er Viana zarte Andeutung dafür, dass sie ihn bewundert versteht. Dafür ist es ja auch noch zu früh.
Schön, dass du Viana da etwas klarstellen lässt, was Akkarins Verhalten betrifft. In der Hinsicht dürftest du sie so einem Kontrapunkt zu Dorriens Ansichten über die vermeintlichen schlechten Eigenschaften Akkarins anlegen, denke ich mal.
Damit ist es also raus, Viana hat magisches Potenzial. Klar, dass du deine Leser das hast schon lange wissen lassen, aber jetzt erfährt es die Protagonisten erstmals selbst.
Und Dorrien erklärt ihr, was nötig ist, wenn sie wirklich Magierin werden will. Na, da bin ich ja mal gespannt, was dabei rauskommen wird. Für Viana kann man sich die Heilkunst recht gut vorstellen obwohl sie auch in Alchemie durchaus brillieren könnte. Kriegskunst halte ich für unmöglich, da sie mir dann doch als zu scheu und zurückhaltend vorkommt um eine derart offensive Ausbildung zu machen.
Ich bin sehr gespannt, wie das weitergehen wird und was ihre Eltern dazu sagen werden, dass ihre älteste Tochter die Aussicht hat, Magierin zu werden. Das dürfte in Vianas Familie nicht nur zu Freude führen, denke ich und einige sehr engagierte Diskussionen auslösen, aber ich hoffe, du lässt sie da einen Weg finden. Und wenn Dorrien als ihr Fürsprecher eintritt, dann wird das bestimmt was werden.



Na, da wird Rothen sich sicher wer weiß was für Schreckensbilder ausgemalt haben, was du mit seiner Ziehtochter angestellt hast.
Aber die Idee gefällt mir, dass du Rothen in dem Moment eine Erinnerung an den Tod seiner Frau erleben lässt, so wird wesentlich deutlicher, warum gerade er Sonea jetzt am ehesten Halt geben kann. Denn eines ist sicher, du lässt Sonea gerade durchdenken, ob ihre Macht Leben zu retten erneut versagen würde, wenn es um jemand ginge, der ihr noch viel näher steht, jemand wie Akkarin.
Das weitere Geschehen im Heilerquartier hast gewohnt einfühlsam und realitätsnah gestaltet, soweit gibt es dazu nicht allzu viel zu sagen.
Interessant wurde es dann ja in Rothens Unterkunft als Sonea mit ihrer Verzweiflung und ihren Selbstzweifeln etwas mehr Ruhe hatte. Und wie ich ja schon vermutet habe, lässt du ihre Gedanken natürlich um Akkarin kreisen und die Frage, ob er auch sterben wird.
Da finde ich Rothens Argument sehr schön, dass er ihr klar macht, dass auch ihr Verlobter irgendwann sterben wird, schließlich ist ja niemand unsterblich, er aber im selben Satz ihr auch den Trost spendet, dass es nur natürlich sein wird und sie keine Schuld daran haben wird. Zumindest nicht in dem Sinne, dass sie bei seiner Rückführung ins Leben versagt habe.
Das du diese kleine Marotte eingeflochten hast, die Sonea sich von Akkarin angewöhnt hat, gefällt mir. Wieder einmal so ein unscheinbares Detail, das sie menschlicher wirken lässt.
Huo, endlich ist die Frage raus. Rothen als Sonea’s Brautvater, na das gefällt mir. Und du machst damit ganz klar deutlich, wie sehr Sonea ihren Ziehvater liebt und verehrt. Ich hatte so was schon erwartet, aber es endlich bestätigt zu sehen macht es noch schöner. Bin mal gespannt, wer die Brautjungfern sein werden, falls du jene einbringst. Trassia ganz sicher, aber wen noch? Vielleicht Hania? Wobei die noch zu jung sein dürfte.
Mhm, Farand hat Sonea also noch nicht gekannt, bzw. nicht persönlich. Bin mal gespannt, was da noch alles zu kommt.
Rothen lässt du, finde ich, einem angenehmen Irrtum unterliegen. Er sieht Sonea nun mal als die Tochter, die er nie hatte und so wirkt sie für ihn nie furchteinflößend, außer wie du es sagst, wenn sie es darauf anlegt, aber ich glaube andere, und Farand ganz besonders, da er ja eben so schüchtern ist, empfinden sie aufgrund dessen, was sie über sie wissen bereits als furchteinflößend. Rothen sieht in ihr dagegen stets jenes kleine schmutzstarrende Mädchen, als das sie zur Gilde gekommen ist, dass Angst vor sich selbst und davor hat, jemanden zu verletzten mit ihrer unkontrollierten Magie.



Hm, Cery hat sich also an Hochverrat beteiligt? Also das liegt mir irgendwie quer, dass Cery versucht haben soll zusammen mit den anderen Dieben einen Staatsstreich anzuzetteln oder den König zu ermorden. Da müsste er ganz schön blöde sein, wenn er das tut, denn wankende Regierungen machen die Bürger vorsichtig und vorsichtige Bürger achten sehr egnau auf ihre Habseligkeiten, was das Leben eines Diebes dann doch sehr erschwert. Und die Stadtwachen sind auch gleich viel schneller mit einer prophylaktischen Hinrichtung bei der Hand, wenn sie einen erwischen.
So richtig vorstellen kann ich mir das nicht. Allerdings glaube ich gerne, dass auch Cery das eine oder andere ausgefressen hat, bei dem sich der König sein Angebot einer Generalamnestie noch mal durch den Kopf gehen lassen würde.
Das er übrigens mal den einen oder anderen Regierungsbeamten mit ein paar Pflastersteinen an den Füssen im Tarali hat baden lassen oder ihn auch nur erpresst hat, kann ich mir schwerlich als Hochverrat vorstellen. Sowas ist ja eher normale Alltagspolitik und ganz gewöhnliche Korruption.
Ich bin ja mal gespannt, was das für ein fürchterliches Geschäft sein soll, dessen ich Cery nicht für möglich halten würde.
Hm, Faren handelt also mit Drogen. Widerlich. Das er kein Kind von Traurigkeit ist, war mir imemr klar, aber ich hatte auch Faren eher so eingeschätzt, dass er mit Rauschgift nichts zu tun haben will. Naja, was soll’s?
Und schon kommen mir erneut Zweifel daran, dass Cery Hochverrat begangen haben soll. Wenn er Rauschgift docvh ohnehin ablehnt und nur als Foltermittel nutzt?
Obwohl ich mittlerweile argwöhne, dass du mit Hochverrat dich auf das aktuelle Vorhaben der Diebe beziehst, dass sie Merin und seinen Ratgebern einen Bären aufbinden wollen, was ihre scheinbare Ehrlichkeit betrifft.
Aber als Hochverrat würde ich das nicht sehen. Organisierte Kriminalität und Verstoß gegen die Bedingungen des Kontrakt, den sie geschlossen haben, so dass umgehend der Strafbefehl zur Hinrichtung der Diebe für ihre früheren Vergehen wieder gültig werden würde und für die neuen dazu, aber das Vorhaben bringt die Regierung selbst nicht ins wanken. Höchstens, dass sich die Bürger über Merin und seine Berater kaputt lachen, weil die sich so an der Nase herumführen lassen. Dann allerdings könnten die Palastmauern vor Gelächter tatsächlich ins Wanken geraten und die Tatsache des Hochverrats wäre erfüllt, wenn der Palast vor lauter Lachen einstürzt. Denn dann hätten die Diebe die Regierung tatsächlich gestürzt. :-))
Drogen im Wert von 300n Goldstücken, ja das ist echt ne ganze Menge. Davon könnte man fast einen Turm mit allen Schikanen bauen.
Wieso grübelt Cery über einen Bauernhof nach, wenn er doch seine persönlichen heißen Waren auf dem Seeweg viel besser verstecken kann? Irgendwie unlogisch?
Auf jeden Fall bin ich gespantn darauf, ob du diese Bootsfahrt noch näher beleuchtest. Würde mich ja diebsich freuen, wenn Faren dabei so richtig schön seekrank wird und sein Mittagessen dem Meeresgott opfert. Wer mit Drogen handelt verdient es nicht anders.
Auf jeden Fall gefallen mir deine Ideen zu den Dieben sehr gut.



Schön, das du es Farend auf den Punkt bringen lässt, Sonea sei zu hart mit sich. Das gefällt mir. Der Junge hat den Blick für das Wesentliche. Ich könnte mir vorstellen, dass aus ihm, später einmal, ein Magier genau wie Rothen werden könnte.
Sehr interessant. Wie du Sonea ihre Beweggründe, die Heilkunst verworfen und eine Disziplin gewählt zu haben, die sie früher immer verachtet hat, darlegen lässt gefällt mir ganz besonders gut an diesem Abschnitt. So hat man es noch nie von ihr erfahren.
Also ich hab den Eindruck, in Farand bringst du das unter, was dich damals dazu bewegt hat deine eigene Disziplin zu wählen, oder?
Auf jeden Fall kann ich die Beweggründe des Elyniers sehr gut nachvollziehen.
Aha, ich hab mich ja schon gefragt, wann es endlich soweit ist. Die geheimnisvolle Idee der Alchemie und wie man die in der Arena und im Kampf einsetzen kann. Ich bin wirklich gespannt, was du dir da ausgedacht hast, seit wir damals darüber gesprochen… äh… geschrieben haben. Ja, sehr gespannt. Was du Rothen da wohl wirst aushecken lassen? Ein bisschen was weiß ich ja schon… Wird bestimmt lustig. Vor allem die ersten Tests.



Das Gespräch zwischen Rothen und seinem Novizen danach fand ich sehr interessant. Alleine mit seinem Mentor scheint Farand ja ganz schön aufzutauen. Fast schon nicht mehr wieder zu erkennen. Die Nummer mit der Perle und das was du Rothen daraufhin zu ihm sagen lässt fand ich herrlich.


Soso, Dannyl wird von seinem Chef in die Zange genommen. Der dürfte ja wirklich ganz schön ins Schwitzen gekommen sein, als du Errend seine Andeutungen hast machen lassen. Dieser kleine Urlaub bei Bel Fiore scheint Dannyls und Tayends Deckung dann aber doch eher einen Vorteil verschafft zu haben, besonders da du die Bel ja um das Geheimnis zwischen dem Botschafter und dem Gelehrten hast wissen lassen und sie sich nicht im Mindesten daran stört. Das klingt geradezu verdächtig nach einer Einladung, Bel Fiore und ihr Anwesen in Arvina erneut zu nutzen um möglichen Gerüchten einen Riegel vorzuschieben.
Mit seinen Beteuerungen, er habe kein romantisches Interesse an der Bel und Errend leisen zweifeln an der Aussage hast du Dannnyl ja dann auch die Steilvorlage geliefert, die er braucht um seinen Chef und all die anderen Tratschtanten auf eine falsche Fährte zu locken. Ich könnte mir vorstellen, dass Bel Fiore da sogar gerne mitspielt, denn ich hab den Eindruck, die hat es faustdick hinter den Ohren, wenn darum geht sich auf Kosten des übrigen Adels mal königlich zu amüsieren. Und das es kaum was gibt, was sie lieber tut als andere Leute hinters Licht zu führen, besonders, wenn dabei niemand zu Schaden kommt.
Im Übrigen amüsiere ich mich immer ganz köstlich darüber, wenn irgendwer mal wieder versucht Dannyl mit einer Frau zu verheiraten. Der Arme kann einem da ja fast leid tun, aber es ist schon echt lustig, dass er Yaldins Frau Ezrille als Kupplerin zwar losgeworden ist, dafür aber jetzt seinen Chef als neuen Kuppler hat. Schön das du dieser kleinen Gemeinheit von Dannyls Schicksal Rechnung trägst.



Hm, also dieser Traum war ja schon interessant. Weniger in dem, um was es an und für sich darin ging, denn das war nicht gerade unerwartet, aber im Hinblick, auf das was er bedeuten kann.
Das Sonea den Traum als so sehr real erlebt hat, wundert mich dagegen nicht im Geringsten. Mal davon abgesehen, dass Träume wirklich bestechend real sein können, kommt in ihrem Fall wohl noch die Magie dazu, genauer gesagt das Blutjuwel. Du hast in der ersten Nacht nach Akkarins Abreise ja erwähnt, dass sie die Kette auch im Schlaf trägt und wenn Akkarin auch gerade geschlafen hat und seine Träume ihn in Richtung seiner Verlobten geführt haben, dann wäre das schon plausibel, dass beide im Traum eine Verbindung durch das Blutjuwel erlebt haben. Und so gesehen war die es dann ja auch.
Aber was haben die Sachakaner zu bedeuten?
Ich denke malm, dass stammt gar nicht aus Sonea’s Bewusstsein sondern aus dem Akkarins und hängt mit dem zusammen, was der von dem gefangenen Ashaki erfahren hat. Was Sonea betrifft, war es nur ein Zufall, dass sie das mitbekommen hat.
Ich bin wirklich auf’s Äußerste gespannt, was da noch herauskommt und was Akkarin zu brichten hat, wenn er wieder in der Gilde eintrifft.


Alles in allem hat es mir wieder einmal sehr, sehr gut gefallen. Ich freu mich auf Dienstag.


Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 04.11.2013 | 12:38 Uhr
Hallo Keylu-tey,


vielen Dank für dein wie immer ausführliches Review zu Kapitel 24 und all das Lob, das mir seltsamerweise noch immer nicht zu Kopf gestiegen ist ;) Ich bin immer wieder von Neuem beeindruckt, wie viel Mühe du dir für jedes meiner Kapitel machst.

Aber genug geschwafelt, hier kommt meine Antwort:


Für mich ist es ganz natürlich, dass Magie (und damit meine ich jede Form von Magie) ihre Grenzen hat, denn sonst wäre das alles ein bisschen zu einfach und unrealistisch. Zudem hat die Gilde auch noch nicht alle Möglichkeiten erforscht, was mit Magie möglich ist. Speziell auf Heilkunst bezogen wissen wir ja bereits, dass diese Disziplin z.B. nicht weit genug gediehen war, um Rothens Frau zu retten und effektive Maßnahmen zur Wiederbelebung, abgesehen von HLW mittels Magie (dessen Bekanntheit ich mal unterstelle), sind ja auch unbekannt. Und da wird es sicher noch mehr geben.
Dass Sonea niemals Operationen durchführen wird, ist doch bereits dadurch festgelegt, dass sie sich für die Kriegskunst entschieden hat. Ich finde, so etwas sollte wie in unserer Welt auch den Leuten mit der entsprechenden Ausbildung vorbehalten sein. Bei uns dürfen ja auch keine Kraftfahrer oder Rechtsanwälte operieren. Und Sonea IST keine Heilerin und wird niemals eine werdenm, sie wird Kriegerin werden. Aber auch als Heilerin wäre es fraglich, ob sie später operieren dürfte, weil man dazu besondere Fähigkeiten bzw. eine spezielle Ausbildung braucht. Denn sonst dürften alle Ärzte und Rettungshelfer als Chirurgen praktizieren, was in den meisten Fällen fatal enden würde. So werden auch nicht alle Heiler der Magiergilde in der Lage sein, eine Operation durchzuführen. Soneas Wissen über Heilkunst wird ausreichen, damit sie z.B. in dem neuen Krankenhaus aushelfen kann und bei Operationen wird sie sicher auch assistieren dürfen. Selbst durchführen würde sie so etwas nur, wenn es keinen anderen Weg gibt, den Patienten zu retten, und die Alternative in dessen Tod bestünde, und sie würde sich auch hinterher dafür verantworten.
Wie Sonea sich bezüglich ihrer und Akkarins Erforschung der schwarzen Magie entwickeln wird, ist an dieser Stelle noch nicht abzusehen und daher finde ich es müßig, darüber zu diskutieren. Bis jetzt hatte sie nicht viel praktischen Unterricht in schwarzer Magie, bis auf die Geschichte mit dem Abfließen von Magie. Und das konnten sie kaum üben, weil Akkarin mit den Kriegern auf die Jagd musste. Insofern hatte sie noch gar keine richtige Chance, auf den Geschmack zu kommen. Das wird frühestens passieren, wenn sie und Akkarin mit den Experimenten beginnen. Aber auch da wird er den Großteil machen, weil sie ja so ganz nebenbei noch ein paar andere Unterrichtsfächer hat, die Vorrang haben. Richtig involviert in seine Forschung wird sie erst nach ihrem Abschluss sein. Generell wird Sonea sich für schwarzmagische Experimente eher begeistern lassen als für Alchemie. Denn ich denke, Akkarin ist da eher in der Lage, ihr diese Materie spannend zu vermitteln, als gewisse Alchemisten es in ihrer Disziplin könnten. Inzwischen hat sie ja auch Spaß daran, gegen ihn in der Arena zu kämpfen - und das nicht nur, wenn sie Streit hatten. Bei ihm weiß sie, dass sie sich nicht zurückhalten braucht. Und wenn sie gemeinsam gegen die Krieger kämpfen, hat sie ohnehin immer ihren Spaß.
Dass sie schwarze Magie eher als Mittel zum Zweck sieht, da gebe ich dir jedoch völlig recht. Allerdings tut Akkarin nichts anderes. Sonea ist dabei nur vorsichtiger und zurückhaltender, weil sie nicht seine Skrupellosigkeit besitzt. Und ihr Forscherdrang ist auch nicht so groß, wie der von Akkarin oder gewisser Alchemisten, die auf ihrem Gebiet forschen. Ich denke, auch Akkarin war früher zurückhaltender und seine Faszination für diese "Disziplin" kam erst mit der Zeit, denn auch er hat schwarze Magie nicht gelernt, weil er so scharf darauf war. Nach seiner Rückkehr in der Gilde schwor er sich sogar, sie niemals wieder zu benutzen. Doch dann tauchten die Spione in der Stadt auf und er musste sie jagen. Sein Forscherdrang wird wohl erst geweckt worden sein, als er die Truhe mit den Büchern fand, wenn auch er sich der Gefährlichkeit dieser Macht wohlbewusst ist. In ein paar Jahren wird auch Sonea sich an ihre Macht gewöhnt haben und anders damit umgehen.

Dass Lady Vinara schwarze Magie verabscheut, finde ich ein bisschen zu hart ausgedrückt. Anfangs wird sie das vielleicht getan haben, doch inzwischen wird sie ihre Meinung durch Sonea und ihre Wiederbelebungsmaßnahmen geändert haben. Ich würde eher sagen, sie ist nicht gerade begeistert davon und hat einen ziemlichen Respekt vor dieser Macht.
Im Übrigen irrst du dich in einer Sache: Die Gilde weiß, dass Sonea und Akkarin schon länger zusammen sind, seit sie in Kapitel 18 ihre Verlobung bekanntgegeben haben, wo Akkarin zugibt, dass sie seit ihrer Verbannung ein Paar sind. Lady Vinara mag zwar nicht begeistert sein, dass Sonea dieses Detail über Akkarins Wiederbelebung unter den Tisch gekehrt hat, aber sie wird es ihr nachsehen.
Dass die Wiederbelebung scheitert, hat indes nichts damit zu tun, dass Sonea nicht dazu in der Lage ist, jemanden zu retten, zu dem sie keine persönliche Bindung hat (auch nicht mit Hilfe eines Angehörigen), sondern weil er Patient einfach keinen ausreichenden Lebenswillen mehr hatte und geschwächt war.
Es ist auch nicht richtig, dass Liebe oder eine persönliche Bindung der ausschlaggebende Faktor ist, damit jemand zurückkommt. Von den beiden Fällen her, wo Sonea diese Technik versucht hat, mag das so aussehen, tatsächlich geht es dabei jedoch darum, dass der Patient einen Grund braucht, für den es sich zu leben lohnt. Liebe mag da die stärkste Kraft sein, aber es kann sich genauso gut um andere Dinge handeln, die das Leben für den Betroffenen lebenswert machen. In Akkarins Fall war das Soneas Liebe. Für die Gründe verweise ich auf die letzte Szene in Kapitel 5, wo sie ihn fragt, ob er jemals über seine Erlebnisse mit Dakova hinweggekommen ist.
Im Übrigen finde ich nicht, dass Sonea jemals eine „romantische“ Vorstellung von schwarzer Magie hatte. Dafür ist sie dann doch zu rational veranlagt und bisher hat Akkarin ziemlich gut darauf geachtet, dass ihre Macht nicht verklärt, indem er sie von Anfang an auf ihre Gefährlichkeit hingewiesen hat. Zweifel an ihrer Entscheidung, schwarze Magie zu erlernen, wird dieser Vorfall ihr nicht bereiten, da schwarze Magie im eigentlichen Sinne nichts mit Wiederbelebung zu tun hat, sondern ihr Wissen darüber sie nur dazu gebracht hat, diese Methode zu erfinden. Vielmehr wird sie froh sein, keine Heilerin zu werden, weil dann müsste sie lernen, mit dem Verlust von Patienten umzugehen.


Ja, Enka sind, wie ich irgendwo schonmal schrieb, so etwas wie Schweine. Ich gehe jedoch davon aus, dass sie weder auf kyralischen Bauernhöfen noch in der Stadt als Hausstiere gehalten werden, sondern im Stall bzw. in der Suhle leben. Dorrien hält Bordas nur, weil er zu tierlieb ist, als dass es es über sich gebracht hätte, ihn zu schlachten, nachdem der Bauer ihn ihm geschenkt hat (siehe dazu auch Kapitel 11). Das soll jetzt aber bitte nicht heißen, dass ich Dorrien zum Vegetarier mache! Er wird ganz normal auch Fleisch essen, und wenn er jetzt irgendwo in der Wildnis unterwegs wäre und ihm der Proviant ausgeht, würde er sich auch ein Tier jagen.
Meine Intention hinter Dorriens Haustier bestand eher darin, Dorrien als den seltsamen Einsiedler zu zeigen, der er zweifelsohne ist. In der Stadt würde er als Sonderling betrachtet, weil er das Leben in der Einsamkeit der Berge vorzieht und die Dorfbewohner sehen in ihm den seltsamen Magier. Richtige Freunde hat er in Windbruch schließlich nicht, außer vielleicht Loken, mit dem er hin und wieder ein Bol trinkt.
Hm, Viana sagt hier doch ziemlich deutlich, dass sie Heilerin werden will: Zitat: „Ich würde so gerne das machen, was Ihr auch macht.“ „Andere Menschen heilen?“ Sie nickte erneut.) Das hat aber weniger mit ihrer Bewunderung für Dorrien zu tun, sondern einfach weil es sie fasziniert, was er tut. Für die anderen Disziplinen wird sie sich kaum begeistern können und wenn dann noch eher für Kriegskunst, weil ihr das so nahe am Südpass vielleicht noch von Nutzen sein könnte. Alchemie wird sie wie Sonea eher für sinnlose Zeitverschwendung halten, weil sie darin kaum einen praktischen Nutzen sehen wird.
Dass Dorrien über Akkarin schimpft, liegt daran, dass er eben sehr impulsiv ist und Akkarin nicht verzeihen kann, dass er Sonea „verdorben“ und ihm „weggenommen“ hat. Ich glaube nicht, dass es ihn kümmert, wenn andere seinen Ärger mitbekommen. In der Gilde würde er das allenfalls in Rothens Gegenwart wagen, aber in Windbruch ist es so ziemlich egal, weil die Dorfbewohner so gut wie keine Berührungspunkte mit den anderen Gildenmagiern haben.


Zu der Szene mit Rothen habe ich nicht viel anzumerken, außer einer Sache vielleicht: Hania ist ein Baby, das erst wenige Monate alt ist. Um Soneas Brautjungfer zu werden, müsste Sonea noch mindestens 15 Jahre warten. Was sich in dieser Hinsicht noch tut, dazu sage ich mal nichts. Aber ich möchte doch mal eine Frage in den Raum stellen: Muss Sonea überhaupt Brautjungfern haben bzw. würde sie darauf ernsthaft Wert legen?


Ok, zu Cery habe ich dann wieder mehr zu kommentieren. Beginnen wir mit folgender Stelle: „Cery und die meisten seiner Kollegen waren an Geschäften beteiligt, die jeder königstreue Mann als Hochverrat erachten würde.“ Das heißt NICHT, dass es auch wirklich Hochverrat IST. Vielleicht haben die Diebe auch nur einigen Politikern oder Adligen in irgendeiner Form bei ihren Intrigen gegen den König geholfen, wie auch immer diese ausgesehen haben mochten. Dazu könnten z.B. auch Auftragsmorde wichtiger kyralischer Politiker gehören. Es kommt hier auf den Blickwinkel an und insofern würde ich das mit dem Hochverrat eindeutig als Auslegungssache betrachten. Es soll einfach nur zeigen, dass die Diebe in so einigen anderen Dingen noch mit drin stecken, als nur das übliche Organisierte Verbrechen.
Also Erpressung und jemanden mit Steinen in den Tarali stecken, würde ich nun wirklich nicht als Alltagspolitik bezeichnen, sondern schon als hochgradig kriminell! Und ich denke mal, dass jeder Dieb das schon mindestens einmal getan hat!
Na, wenn Faren auf Gifte spezialisiert ist, wird er sich auch gut mit Drogen auskennen. Aber ich denke mal, dass jeder Dieb schon mit Drogen gehandelt hat oder sie zu Verhörzwecken einsetzt. Da werden die sich in nichts nachstehen, finde ich jetzt auch nicht außergewöhnlich schockierend, muss ich ehrlich sagen. Außer Cery vielleicht, der noch nicht so lange im Geschäft und daher noch weniger verdorben ist. Im Übrigen halte ich auch Faren nicht für absolut skrupellos und verdorben, wobei er in dieser Hinsicht weitaus härter als Cery ist. Da würden mir auf der Stelle ein paar andere Diebe einfallen, die in dieser Hinsicht wirklich schlimm sind.
Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich gewagt, von seiner Abneigung gegenüber dem Drogenhandel darauf zu schließen, dass er nicht in anderer Hinsicht genauso skrupellos wie die übrigen Diebe sein kann. Gegenüber hochrangigen Politikern und dem König wird er relativ gleichgültig sein, was die Hüttenleute angeht, hat er jedoch genug Ehrgefühl, dass er ihnen keine Drogen verkaufen würde!

Ja, wieso braucht Cery einen Bauernhof?
Zitat: „Die Unterbringung von illegalem Gut auf den Inseln war sicherer, aber es war auch umständlicher. Er selbst würde es vorziehen, seine weniger heiße Schmuggelware außerhalb der Stadt zu verstecken, wo er sich dafür ein leerstehendes Gehöft oder Bauernhaus kaufen würde. Aber dabei handelte es sich auch nicht um Myk.“
Ich finde, das erklärt ausreichend, warum er das Gehöft braucht. Die ganz schlimmen Sachen versteckt er auf der Insel, aber was leicht verfügbar sein muss und womit er sich weniger strafbar macht, versteckt er ganz in der Nähe, wo er schnell daran kommt. Somit könnte er außerdem verschleiern, dass er noch ein anderes Versteck besitzt, weil der Hof etwas offensichtlicher wäre.
Übrigens ist Myk die gefährlichste Droge, die das DGDSM-Universum meines Wissens zu bieten hat. Da finde ich 300 Goldstücke durchaus angemessen.


Ja, bei dem Abendessen mit Rothen kommt es endlich zu der Idee, über die wir mal geschrieben haben. Nochmals danke an dieser Stelle, dass du mir ein paar Ideen geliefert hast, das alles detaillierter und spektakulärer zu gestalten, als es bis dahin war!
Hm, ich dachte eigentlich, ich hätte Farands Gründe, Alchemist werden zu wollen, in einem der ersten Kapitel deutlich erklärt: Durch das, was der elynische König ihm angetan hat, ist ihm nicht viel daran gelegen, mit anderen Menschen zu tun haben zu müssen, was er bei Kriegskunst und Heilkunst zwangsläufig müsste. Zudem wirkt er als Charakter auf mich eher scheu, was mit seiner Vergangenheit die perfekte Voraussetzung schafft, ein wenig nerdig zu sein (ist jetzt nicht abwertend gemeint!) und Alchemist zu werden. Heilkunst wäre insofern noch für ihn interessant gewesen, dass er lernt, Vergiftungen zu heilen, was ihn nach dem fehlgeschlagenen Mordversuch auf der Überfahrt nach Kyralia interessieren dürfte. Auf Grund der Voraussetzungen, die dieser Charakter in die Geschichte mit eingebracht hat, fand ich es nur logisch, sein Interesse einer Wissenschaft zuzuwenden, die nichts mit Menschen zu tun hat und die zugleich eine gewisse Faszination auf ihn auswirkt. Denn irgendwie fehlte hier noch ein Charakter, der von Alchemie so richtig begeistert ist (außer den Schatten vielleicht, aber die kommen ja nur ganz am Rande vor). Im Übrigen wird Rothen Farands Hilfe in der nächsten Zeit sicher gut gebrauchen können.
Alchemie ist übrigens NICHT nur Physik, es ist vielmehr ein Sammelbegriff für alles Mögliche, das nicht mit Heilen oder Kämpfen zu tun hat: In dieser Disziplin sind verschiedene andere Disziplinen vereint, ganz besonders die Chemie, die sich in gewisser Weise mit der Physik auf molekularer Ebene beschäftigt. Da werden die Magier keine Trennung zwischen machen und ihr Wissen wird wohl auch noch nicht so umfangreich sein, dass eine solche schon nötig wäre. Architektur ist natürlich auch ein Bestandteil der Alchemie. Und wahrscheinlich wird es noch einiges mehr geben.


Was es mit dem Traum auf sich hat, wird bald enthüllt werden. Dass da Sachakaner sind, ist natürlich der erste Gedanke, der Sonea durch den Kopf geht, weil sie in ihrem Traum in diesem Tal in Sachaka ist, wo sie und Akkarin sich das erste Mal geküsst haben. Tatsächlich hat sie jedoch nur einen Angriff gesehen und denkt natürlich sofort, dass dieser nur von einem Sachakaner kommen kann.
Aber es ist richtig, Sonea hat das nur zufällig mitbekommen.
Doch vielleicht hat sie das alles auch nur geträumt und der Angriff in dem Traum symbolisiert ihre Ängste, dass Akkarin den Kampf jenseits des Südpasses nicht überlebt hat? Wer weiß das schon?



Ich bin mal gespannt, was du zu dem nächsten Kapitel sagen wirst. In jeder Hinsicht wird es dort einige Enthüllungen geben, die wahrscheinlich noch mehr Fragen aufwerfen. Und es könnte heiß werden ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
30.10.2013 | 01:35 Uhr
Hey Lady Sonea,

interessanter Einstieg ins Kapitel!
Ein Mann stirbt während der Operation, Sonea versucht ihn wiederzubeleben, die Liebe fehlt, also hilft die Ehefrau des Patienten und der Mann erwacht wieder zum Leben. Das ganze ist leider nicht von Dauer, da der Körper immer noch zu schwach ist.
Sonea hat ihr bestmöglichstes gegeben, und bis zu einem gewissen Punkt hat es tatsächlich geklappt... aber ein Mensch ist nunmal nur ein Mensch und man kann nichts unmögliches vollbringen. Sonea hat der Frau wohl sehr geholfen, denn diese konnte sich verabschieden. Auch der Patient selbst hatte die Möglichkeit sich von seiner Frau zu verabschieden. Ich denke die Dame hat richtig entschieden, es kein zweites Mal zu versuchen. Die Heiler haben recht damit, dass der Patient genug gelitten hat, und einfach nicht stark genug ist.
Sonea ist zwar enttäucht, aber im Großen und Ganzen ist diese kurzzeitige Wiederbelebung für alle von Vorteil gewesen.
Die anwesenden Heiler wissen nun, dass diese Form der Heilung wenn nur mithilfe Schwarzer Magie möglich ist - diese ist also nicht nur schlecht.
Sonea weiß, wie sie in einem solchen Fall vorgehen muss, und dass es mit der richtigen Hilfe möglich ist jemanden (kurzzeitig) wiederzubeleben.
Lady Vinara hat zudem herausgefunden, dass Sonea sie damals angelogen (oder ihr zumindest wichtige Aspekte verschwiegen) hat. ;-) Ihr ist wohl aber auch klar, dass Sonea damals nicht zu ihren Gefühlen stehen konnte ohne die Ablehnung der Gilde zu riskieren. :)


Dass Dorrien in seinem Dorf geblieben ist, war wohl die richtige Entscheidung;-) Klar, er liebt Sonea noch immer, da ist es verständlich, dass er Akkarin gegenüber nicht positiv gesinnt ist. Und Sonea zu sehen würde ihn wohl sehr schmerzen...
„Mach dir deswegen keine Sorgen“, entgegnete er. „Dass Lord Akkarin die Gilde verlassen durfte, wird ihm Belohnung genug gewesen sein.“ Damit hat er außerdem recht;-) Für Akkarin war das auf unbestimmte Zeit der einzige (legale) Ausflug aus der Gilde... auch wenn er andere Gesellschaft und andere Aufgaben wohl vorgezogen hätte ;DD. Aber wer weiß, wann er das nächste Mal die Gelegenheit hat das Geländer der Gilde zu verlassen.
Und die kleine Lina schwärmt von ihm:*
„Naja, es ist doch ganz normal, dass ein Mädchen von ihrem Retter schwärmt“, sagte Viana mit einem Anflug von Verlegenheit.
Er schnitt eine Grimasse. Sie etwa auch?, dachte er unwirsch.
„Es gibt sicher bessere Männer zum Schwärmen als Lord Akkarin“, entgegnete er schärfer als beabsichtigt.
Viana betrachtete ihn neugierig. „Wer zum Beispiel?“, fragte sie.
Schwärmt Vinara wirklich auch ein bisschen für Akkarin? Oder sieht sie eher einen gewissen anderen Magier als ihren Retter??xD
Immerhin möchte sie jetzt ebenfalls Heiler(in) werden. Sie wäre Dorrien sicher eine große Hilfe und würde ihn vielleicht auch etwas von Sonea ablenken:)

Dass Sonea sich durch die missglückte Wiederbelebung noch mehr Sorgen um Akkarin macht ist nachvollziehbar. Doch auch wenn er stärker war als der Patient, ich bin davon überzeugt, dass er nicht nach einigen Monaten einfach stirbt, weil Soneas Wiederbelebungsmaßnahmen nicht so gut waren;-) Ich denke, dass es einfach daran liegt, wie viel Kraft der Mensch besitzt, ob er Magier ist, und wie groß der Überlebenswille ist. Und natürlich, wie schwer die Verletzungen sind und wie viel Zeit vom Tod bis zu den Maßnahmen der Wiederbelebung verstreicht.

Und Rothen wird der Brautvater!!! Jetzt fehlt also nurnoch Cerry als Trauzeuge;D

Dann muss man auch noch beobachten wie sich das Verhältnis zwischen Farand und Sonea entwickelt. Vielleicht werden die Beiden nach dem nicht ganz so einfachen Start ja gute Freunde ( ich an Farands Stelle hätte sie vermutlich auch nicht geduzt... sie ist immerhin eine Heldin ;-))
Und die 3 entwickeln Ideen und Strategien;-) Mal schauen was aus Rothens Projekt wird... und war Regin dazu sagt ;)


Aber was hat es mit dem Ende auf sich?
Ist es wirklich nur ein Traum gewesen? Bei den letzten Sätzen habe ich ein ganz ungutes Gefühl bekommen was Akkarin angeht...
Hoffentlich erfahren wir nächsten Dienstag, dass mit Akkarin alles in bester Ordnung und mit Sonea die Fantasie durchgegangen ist. Aber das wage ich zu bezweifeln.xD

Freu mich schon wahnsinnig! So wie immer, also;-)
LG
Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 30.10.2013 | 08:00 Uhr
Hallo Iris,


vielen lieben Dank für dein ausführliches Review zu Kapitel 24!

Du hast völlig Recht, Sonea hat alles getan, um den Patienten zu retten. Irgendwo in ihrem Hinterkopf sind ihr diese ganzen vernünftigen Argumente, welche die anderen Heiler bringen, sicher auch bewusst, aber ich glaube nicht, dass man in einer solchen Situation in der Lage ist, das rational zu sehen. Für sie ist es ein persönliches Versagen, was noch dadurch verschlimmert wird, dass es Erinnerungen an die Schlacht von Imardin zurückbringt.
Hätte sie die Heilkunst gewählt, würde sie lernen müssen, mit dem Tod eines Patienten umzugehen. Wahrscheinlich würde ihr das mit der Zeit sogar gelingen. Das erste Mal stelle ich mir trotzdem sehr schlimm vor.
Ja, sie hat Lady Vinara dieses wichtige Detail in ihrem Bericht damals verschwiegen, aber ich denke im Nachhinein kann die Heilerin ihr das verzeihen, weil Sonea ihre Gründe hatte. Und da sie schwarze Magie benutzt, um jemand Wiederzubeleben, ist es eigentlich auch egal, weil die anderen Heiler es niemals von ihr lernen werden.
Deinen übrigen Gedanken zur Wiederbelebung stimme ich voll und ganz zu! Denn genauso habe ich mir das auch gedacht :)

Dass Akkarin lieber aus einem anderen Grund und in anderer Gesellschaft die Gilde verlassen hätte, da bin ich ganz bei dir. Ich glaube aber nicht, dass ihn das Ausgehverbot sonderlich interessiert, da er keinen wirklichen Hehl daraus macht, das Gelände jederzeit unbemerkt verlassen zu können (was ihm wahrscheinlich sogar mehr Spaß macht).
Und ja, für wen schwärmt Viana? Dazu sage ich mal nichts, aber ich denke, anhand einiger Stellen in diesem und im letzten Kapitel kann man es erraten, zumal sie nicht die einzige ist, die es weiß ;)
Aber es stimmt, sie wäre Dorrien eine große Hilfe und würde ihn sicher von Sonea ablenken, wobei hier aber auch die Gefahr besteht, dass er versucht, durch sie seinen Traum zu leben, den er sich für Sonea gewünscht hat.
Naja, wir werden ja sehen, wie er das hinbekommt :)


Ja, was war das da am Ende? Ich sage nur so viel: es war auch ein Traum, aber es war auch noch etwas anderes. Die Auflösung kommt wie immer bald :) Ich fürchte nur, dass du dich bis nächsten Dienstag gedulden musst, um zu erfahren, ob es unserem erklärten Lieblingscharakter gutgeht oder ob ich mit meinem absoluten NO-GO gebrochen habe.



Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Ich hoffe, ich habe dir jetzt keine Angst gemacht? ;)
29.10.2013 | 20:01 Uhr
Ich liege gerade mit der Grippe im Bett und versuch dein Kapitel zum zweiten mal zu lesen. Irgendwie kann ich mich heute nicht richtig konzentrieren, aber was ich gelesen (und verstanden) habe, war richtig gut! Vielleicht lese ich es nochmal, wenn sich mein Kopf etwas klarer anfühlt. Wobei der Teil mit Dannyl am besten war. Wird er es eigentlich einmal Errend sagen? Nicht das der ärmste am ende noch verheiratet wird!

Steffi

Antwort von Lady Sonea am 29.10.2013 | 22:08 Uhr
Hallo Steffi,

ohje, du arme! Dann wünsche ich dir gute Besserung :)
Das mit dem Lesen klappt bei mir auch nicht, wenn ich so richtig krank bin, weil dann auch mir einfach die Konzentration fehlt. Aber schön, dass der Teil mit Dannyl bei dir hängen geblieben ist :) Diesen fand ich selbst auch ziemlich amüsant zu schreiben, was hauptsächlich an Errends dreistem Verhalten liegt :D
Als Magier könnte Dannyl Einspruch erheben, wenn er verheiratet wird. Wobei es vielleicht auch nicht schaden würde, eine Scheinehe einzugehen, damit die Spekulationen aufhören. Aber ob Tayend das so gefallen würde?


Liebe Grüße,
Lady Sonea
29.10.2013 | 18:44 Uhr
Moin moin Lady Sonea!
So, dann will ich mir doch mal Kapitel 25 zu Gemüte führen. Seltsam, dass es mir doch tatsächlich gelungen ist, mir das bisher aufzusparen, aber zum Glück ist mein Interesse breit gestreut und ich hab da auch noch ein paar andere Geschichten am Start zu denen ich mir meine Gedanken machen tue (Nur kein Neid – deine steht unangefochten auf Platz 1 :-))
So, kommen wir mal zum Review:



Holla, da geht es aber zur Sache! Diese Säure scheint ja ganz schön potent zu sein. Und die Vorstellung, was passieren würde, wenn man damit versuchen würde Wohnräume umzugestalten ist recht amüsant aber auch ziemlich erschreckend.
Und schon geht die Sache daneben, kann bestimmt erschreckend sein, wenn eine Stimme so unerwartet aus dem Nichts im eigenen Kopf erschallt und auch wenn es zehnmal der Verlobte ist.
Ich bin ja mal gespannt, welche Erklärung du Akkarin Lord Elben geben lassen wirst um den zu besänftigen. Da der Sonea ja ohnehin auf dem Kieker hat, dürfte das so einfach nicht werden.
Oha, jetzt also eine Videokonferenz via Blutring. Magie ist schon was praktisches, was man da an Telefongebühren spart ;-)) Bin ja mal gespannt, wie das in Kyralia aussieht.
Wow, also das Erlebnis hätte ich auch gerne mal; dass muss schon beeindruckend sein, wenn sich die eigene Wahrnehmung plötzlich so sehr erweitert und man alles sehen und hören kann, was ein anderer Mensch viele hundert Meilen entfernt sieht und hört.
Wie weit geht das eigentlich? Insbesondere was die Gedanken betrifft. Kann Sonea kontrollieren wie viel die anderen Magier sehen und hören bzw. kann sie auch verbergen, wenn sie Akkarin etwas sagen will, ohne das es die anderen mitbekommen?
Pffffhahaha, wenn die Situation nicht so ernst wäre, dann könnte würde Osens Büro jetzt wohl entweder vor Gelächter wackeln oder Magier reihenweise empört nach Luft schnappen, aber ich glaube eher ersteres. Sich Balkan statt’s in weißen Roben in Bauernkleidung und mit Bart vorzustellen ist aber auch schon höchst amüsant.
Für Loken dürfte das allerdings schon höchst ungewohnt sein, seinen Bericht noch mal zu wiederholen in den Bewusstsein, dass da jetzt noch eine ganze Menge mehr Leute zuhören obwohl sich für ihn scheinbar nichts verändert hat.
Rothens Beunruhigung kann ich sehr gut verstehen, schön, dass du darauf geachtet hast, diesen Zwischenruf einzubauen.
Okay, offenbar kann Akkarin alles mithören was Sonea den anderen Magiern mitteilt. Vom Prinzip her ist er also durch Sonea genauso in Irmardin anwesend, wie Sonea durch ihn im Stahlgurtgebirge. Irgendwie finde ich diese Vorstellung dann doch beängstigend, da ja hier das Risiko besteht, dass die anderen Magier durchaus Dinge aus dem Gedächtnis der beiden erfahren können, die besser da bleiben sollten, wo sie jetzt sind. Aber vermutlich gibt es da dann doch Mittel und Wege das zu begrenzen, wenn man weiß wie.
Mhm, ja, dass würde wohl wirklich einer Bloßstellung gleichkommen, wenn du Sonea Akkarin darauf hinweisen ließest, dass sie geradewegs in einen Hinterhalt laufen könnten. Immerhin ist der ja ein Kriegsmagier. Wundert mich allerdings, dass du Garrel mit dem Argument noch nicht hast kommen lassen. Wo der doch sonst immer so scharf darauf ist, etwas zu finden, womit er die Kompetenz des Schwarzmagiers anzweifeln kann. Obwohl dieses Argument in der Runde der Teilnehmer der Strafexpedition wohl sicher schon mehr als einmal gefallen ist.
Na, da scheinst du Akkarin ja dann doch eher skeptisch sein zu lassen, dass er dem Sachakaner gewachsen ist. Jedenfalls klang er nicht sehr optimistisch in seiner Einschätzung, dass die Kraft von elf anderen Magiern über vier Tage reichen würde um gegen den bestehen zu können.
Die Idee mit dem Köder kommt mir auch reichlich gewagt vor. Und ihn in der Nacht angreifen dürfte sicher ganz gut funktionieren. Ich würde die Sklaven ja mittels Gedankenzauber irgendwie täuschen und dann ausschalten, oder ganz gezielt töten, aber eine derartige Assassinentaktik passt wohl nicht zu den kyralischen Magiern.
Ja, dieser Plan mit einem Köder klingt wirklich mehr als gewagt. Wenn das auch nur im Ansatz schief geht, dann weiß der Sachakaner sofort, was da gespielt wird und der Magier, der den Köder mimt dürfte dessen erstes Opfer werden.
War ja klar, dass du Akkarin sich als erstes freiwillig melden lassen würdest. So sehr ich dessen Bereitschaft und Kampfeswillen auch bewundere, sonderlich klug ist das nicht von ihm gewesen, auch wenn es sicher dafür gesorgt hat, dass die anderen Magier sicher sein können, dass er sich nichts auf seine Rolle als Schwarzmagier einbildet. Aber Balkan hat recht, Akkarin ist der einzige der 12 Magier, der per se nicht infrage kommt, den Sachkaner zu ködern. Dafür ist er eben zu wichtig.
Na, da dürfte Osen sich wohl hoffnungslose Hoffnungen machen.


Die Szene um Dorrien in den Bergen hast du auch hier wieder einmal sehr unfangreich und klar vorstellbar gestaltet.
Ja, Dorrien dürfte den Luxus, dass ihn die Natur mit der Gabe der Magie gesegnet hat mittlerweile wirklich zu schätzen wissen. Man könnte meinen, dass er noch nie in seinem Leben wirklich gefroren hat, was wahrscheinlich auch so ist. Mal abgesehen von den Schrecknissen, die diese Jagd überhaupt erst erforderlich gemacht haben, kann Dorrien zumindest nach dieser wesentlich besser einschätzen, wie es seinen Patienten ergeht, wenn ihnen kalt ist und er dürfte ein ganz anderes Gefühl für jene haben, die ihren Unterhalt damit bestreiten müssen, ihre Aufgabe bei jedem Wind und Wetter draußen nachzugehen.
Aha, des Schmiedes Sohn, Grogin, hat also überlebt. Dafür hast du den Sachakaner ja einen weiteren Gefangenen töten lassen. Dorriens ohnmächtige Wut kann ich wirklich gut nachvollziehen. Es gibt nichts Schlimmeres als mit ansehen zu müssen, wie jemand leidet bzw. stirbt und man kann aber auch gar nichts tun, um es zu verhindern.
Ich denke mal, du hast die Gefangenen mittlerweile erkennen lassen, dass es nichts bringt, sich gegen den feindlichen Magier zu wehren und man weniger Schmerzen riskiert, wenn man ihm nachgibt. Interessant finde ich, dass du ja angedeutet hast, der Sachakaner habe soweit zu vermuten ist, nur Personen mit magischem Potenzial entführt. Das lässt einige interessante Schlussfolgerungen darüber zu, wie sich die Aufnahmepraktiken der Gilde in Zukunft entwickeln könnten, wenn den tatsächlich alle der Entführten über latentes magisches Potenzial verfügen.
Ich bin ja mal gespannt, ob diese Erkenntnis noch in Zukunft für deine Handlung von Bedeutung sein wird. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Ansichten einiger Menschen in Bezug darauf wer in Zukunft zur Ausbildung als Magier an die Universität der Gilde aufgenommen wird gewaltig geändert haben dürften und damit meine ich nicht nur die höheren Magier, auch unter den niederen Magiern und den Novizen dürften sich jetzt sicher einige finden, die dazu neue Ansichten haben. Ich wüsste da auch schon ein paar…
Soso, Viana und ihre kleine Schwester sind also noch am Leben, na diese Tatsache scheint für Dorrien ja eine Erleichterung zu sein – eine wesentlich größere als man gemeinhin annehmen würde… und ich bin mir sicher, da ist noch was im Busch… ;-)
Na also, die Verstärkung ist eingetroffen, also bleibt unserem Bergheiler eine weitere eiskalte Nacht unter der Drohung einer Entdeckung durch den Sachakaner erspart.
Dieser Satz von Darren gefällt mir und auch Dorriens Reaktion darauf. Da machst du die Jugendfreundschaft der drei sehr schön sichtbar und mehr noch, dass Dorrien sich wirklich freut, die beiden zu sehen. Allerdings hab ich so den Eindruck, dass die beiden jungen Krieger sich noch nicht wirklich im Klaren darüber sind, um was es hier geht, auch wenn sie mit den Methoden schwarzmagischer Kampfführung mittlerweile vertraut sind.
Was ich besonders interessant finde ist allerdings die Tatsache, dass du Dorrien, Darren und Kayan befreudnet sein lässt und gleichzeitig die beiden Krieger Akkarin ja doch ziemlich bewundern und dem gegenüber vermutlich auch sehr loyal sein würden, wenn der es darauf anlegen würde. Ich könnte mir vorstellen, dass du auch dabei noch einen Hintergedanken dazu hast, wie sich das Verhältnis zwischen Dorrien und Akkarin weiterentwickeln wird und dass Darren und Kayan dabei durchaus noch eine Rolle spielen werden.
Oh man, also diese Unterstützungstruppe aus sonst so würdevoll auftreten Magiern sich vorzustellen, wie sie wie zerlumpte Jäger und Feldarbeiter aussehen ist echt köstlich. Besonders freut mich das, weil du so fortführst, was als Saat in den Büchern ja bereits gelegt wurde, dass das Gebot, dass Magier stets Roben zu tragen haben, zumindest in, es trifft es zwar nicht ganz, aber nennen wir es mal Kriegszeiten nicht gültig ist. Mich hätte es nicht gewundert, wenn die Magier so störrisch sind, dass sie auch dann auf die Einhaltung dieses Gebotes bestehen, wenn es offensichtlich ist, dass es nicht wirklich Sinn macht. Aber da sind sie dann spätestens seit der Schlacht intelligent genug um zumindest im Kampf gegen Schwarzmagier davon abzusehen.
Tja, das Dorrien sich nicht darüber freut, seinen Erzfeind wieder zu sehen, kann ich mir gut vorstellen, wobei ich es durchaus für eine kluge Entscheidung halte, dass Sonea nicht mitgekommen ist, denn wenn die dabei gewesen wäre, ich glaub, dann hättest du den Konflikt zwischen Dorrien und Akkarin wesentlich mehr in den Vordergrund rücken müssen und die beiden, aber insbesondere Dorrien, wären im Kampf nicht wirklich zu gebrauchen gewesen. Zumal beide versucht hätten Sonea aus der Sache herauszuhalten und zu beschützen, was vermutlich zu einem gegenseitigen Aushebeln der beiden und besseren Angriffschancen für den Sachakaner geführt hätte.
Tja, Feingefühl hast du Akkarin da ja nicht beweisen lassen, als du ihn die Entführten als Sklaven bezeichnen lässt, insoweit ist die Reaktion, die du Dorrien angedeihen lässt verständlich, da er die Gefangenen als seine Leute ansieht.
Aber auch Akkarin lässt du recht haben, denn er hat da ja seine ganz persönlichen Erfahrungen und von seinem Standpunkt aus betrachtet sind die Dorfbewohner nun nichts anderes als Sklaven.
Ob diese kleine sprachliche Unterschiedlichkeit noch Konfliktpotenzial birgt? Dürfte wohl davon abhängen, wie du es zwischen den beiden weitergehen lässt.
Oh ja, das ist schon ziemlich ernüchternd, wenn man darauf gesetzt hat, dass die Schwarzmagier der Gilde das Problem lösen können und dann vom einzigen vor Ort befindlichen gesagt bekommt, dass er möglicherweise nicht stark genug ist. Aber dieser Einwand gefällt mir sehr gut, denn mit ihm zeigst du einmal mehr auf, unter welchen Bedingungen Akkarin und Sonea als Schwarzmagier wirken und das sie ihren Schwur ernst nehmen. Und zeitgleich stellst du damit Akkarins Realismus heraus, dass er sich keine Illusionen darüber macht, wie es um seine magische Stärke bestellt ist. Gefällt mir sehr gut, denn wenn er sich sicher gewesen wäre, dem Sachakaner gewachsen zu sein hätte es erstens absurd gewirkt und nicht zu dem Charakter Akkarin gepasst und zweitens, wenn er den Sachakaner dann doch in Nullkommanix plattmachen würde, würde er wie ein Übermensch wirken und ich würde erst recht sagen, das wäre ein Gary-Stue erschaffen. Aber eben so umschiffst du diese Klippe elegant und zuverlässig, wie man es von dir gewohnt ist. Sehr gute Arbeit.
Dorrien allerdings hat bisher ganz offensichtlich eine ziemlich falsche Vorstellung vom Leben eines Schwarzmagiers gehabt. Diese Stelle impliziert auch den Verdacht, dass Dorrien ganz sicher kein geeigneter Kandidat wäre, irgendwann einmal in die Kunst der Höheren Magie eingewiesen zu werden. Ich glaube, der könnte, so nett und zuverlässig er auch ist, nicht mit dieser Fülle von Macht umgehen. Rothens Sohn scheint mir in der Hinsicht nicht charakterfest genug zu sein – was übrigens nicht heißt, dass ich an seiner Loyalität zweifle, ich halte ihn eben nur nicht für fähig der Versuchung, die schwarze Magie mit sich bringt zu widerstehen
Das Akkarin Dorrien davon abhalten will, den Köder zu spielen gefällt mir, denn auch damit zeigst du gut auf, dass der in der Lage ist seine privaten Vorbehalte Dorrien gegenüber beiseite zu schieben und sich auf dessen Wert in seiner Funktion und auch ganz einfach darauf zu konzentrieren, dass ein Menschenleben nicht unnötig in Gefahr gebracht werden sollte – zumal Dorrien ja tatsächlich wirklich ein wertvoller Magier ist, denn ich denke so viele magische Dorfheiler gibt es nicht.
Oh oh, das Dorrien Akkarin nicht nachgibt war ja sowieso klar, und das er dem „Befehl“ seines Vaters nicht folgt auch, aber das er den Hohen Lord ignoriert ist schon ein starkes Ding. Und vor allem, was du ihn anschließend so bei sich denken lässt – das klingt nach einem schwer depressiven Menschen und nach einem potenziellen Selbstmörder. Dorriens Schuldgefühle darzustellen ist dir ziemlich überzeugend gelungen.
Ich bin mir zwar sicher, dass du ihn nicht in den Tod laufen lässt und das du Dorrien auch nicht vorhast Selbstmord zu begehen, aber zumindest hast du ihn so weit in Depression versinken lassen, dass er es in Kauf nehmen würde, wenn er bei dem Versuch den Sachakaner auf diese Weise zu stoppen draufgeht.
Das weitere taktische Gespräch war wieder sehr gut und fundiert aufgebaut. Besonders Balkans Entscheidung seinem Schwarzmagier das Kommando über den Kampfeinsatz zu übergeben gefällt mir, denn so unterstreichst du auch, dass Balkan zwar kein guter Politiker wohl aber eben ein sehr guter Krieger und sich über seine Defizite im Klaren ist. Und gleichzeitig lässt du Garrel sich ein mal mehr entblöden, dass er als Oberhaupt der Krieger wirklich eine Notlösung ist. Wäre er qualifiziert, wäre er auf diese Idee gekommen. Lieber Himmel, selbst ein Novize hätte das erkannt. Aber da du den Unterricht in Strategie ja als einschläfernd langweilig beschrieben hast, ist Garrel wohl zu seiner Novizenzeit genau das passiert und er hat eben nix von Strategie und Taktik mitbekommen.



Aha, Sonea schläft jetzt also für die Zeit des Kampfes bei Rothen in ihrer alten Kammer. Eine gute Idee und ich gebe Sonea recht, dass da sicher mehr hinter Akkarins Anweisung steckt als nur schnell bereit zu sein, wenn er soweit ist den Kampf an die Führungsspitze der Gilde zu übertragen.
Also der Satz von Lord Peakin über Rothens rhetorische Vielfalt, der ist echt gut. Da musste ich auch lachen, ebenso wie bei der Vorstellung, das der Alchemist schnarchend in Sessel lümmelt.
Zu dem Kampf will ich mich gar nicht so intensiv äußern.
Mir hat deine Visualisierung sehr gut gefallen und es ist überzeugend realistisch dargestellt. Das der Plan den Sachakaner mittels Dorrien als Köder auszuschalten schiefgehen würde war gemäß Murphys Gesetz ja eindeutig zu erwarten – Murphy dürfte in der Gilde noch nicht bekannt sein, was? Könnte ein Fall für meine SRZM sein ;-))
Auf jeden Fall hast du damit Dorriens kurzzeitige Todessehnsucht überzeugend wieder aus der Welt geschafft, die Erfahrung dürfte für den Heiler mehr als lehrreich gewesen sein und vielleicht versteht er so auch Akkarin besser, der das ja fünf Jahre lang jeden Tag ertragen musste.
He, das kannst du nicht machen – gerade als es spannend wird ziehst du den Stecker aus dem Blutring. Da das wird der gute Akkarin noch zu hören bekommen, wenn er wieder zurück ist, da bin ich überzeugt von. Interessant fand ich Soneas Einwand mit dem Messer, dass hat ziemlich deutlich gemacht wie weit diese Verbindung eigentlich geht und auch, wie weit Sonea mittlerweile als Kriegerin von Akkarin gelernt hat und auch so denkt. Sehr gut!



Jo, Dorrien hast du wohl wirklich kapieren lassen, dass das Leben noch einen Sinn hat und Schuldgefühle einen nicht dazu verleiten sollten nicht mehr über diesen Sinn nachzudenken. Vielleicht hilft ihm das noch in anderer Sache.
Auf jeden Fall ist damit klar, dass es mit seinem taktischen Denken trotz aller Raffinesse, die du ihn während der Verfolgung hast zeigen lassen, doch nicht allzu weit her ist. Einer der Krieger hätte das wohl eher geschafft, denn der hätte nicht so überrascht auf das Abfließen der Magie reagiert und sich auf seinen Auftrag konzentriert.
Hm, der Sachakaner flucht also in seiner Muttersprache? Bzw. verhöhnt Akkarin? Du hattest ja schon bei den Händlern dieses Detail erwähnt aber offenbar ist es mir in den Büchern entgangen, dass die Sachakaner eine eigene Sprache haben, denn ich wüsste nicht, dass das da erwähnt wird. Von den Vindo weiß ich, dass diese eine eigene Sprache haben, denn man erfährt das ja während Dannyls Reise dorthin, aber im Falle Sachakas weiß ich es doch tatsächlich nicht mehr, obwohl es logisch erscheint. Allerdings hab ich festgestellt, dass die meisten Fantasyautoren ihre Figuren alle dieselbe Sprache sprechen lassen bzw. nicht näher darauf eingehen, da es offenbar oftmals mehr Probleme macht, die Charaktere unterschiedliche Sprachen sprechen zu lassen als den Logikfehler zu akzeptieren und eine Einheitssprache zu verwenden.
Interessant, von wegen Garrel kommandiert den Einsatz der Krieger. Ganz klar hast du Balkan das übernehmen lassen, womit Lord Waschweibs Unfähigkeit einmal mehr bildlich gemacht ist, denn sonst wäre der nämlich schon längst auf die Idee gekommen, den feindlichen Magier zusätzlich mit den Felsen zu bewerfen um ihn abzulenken.
Oho, Akkarin hat des Sachakaners Angriff also auf ihn selbst zurückgelenkt, nicht schlecht, das gefällt mir.
Na wow, das muss ja echt aufbauend sein, wenn einem die Freunde sagen, dass man sich für einen Heiler gut geschlagen hat. Zur psychologischen Komponente sag ich jetzt mal nix…
Na, da bin ich ja mal gespannt, was du Akkarin da hast aus dem Feind herausholen lassen, das klingt ganz schön beängstigend.
Hm, also das der sachkanische König glauben könnte, sein Agent habe sich so mir nichts, dir nichts in das Land des Feindes abgesetzt, kommt dann doch etwas zu einfach vor. Welchen Grund sollte Ikaro denn dazu haben, wenn er doch ohnehin ein Verbündeter des Königs ist? Und wieso sollte er sich den Gewohnheiten der Kyralier anpassen, wenn der doch stark genug ist, sich in Kyralia einen Namen zu verschaffen?
Puh, ich kann Balkan gut verstehen, dass er sich und die seinen als zivilisierte Menschen über den Sachakaner stellen will, indem er Akkarin ihn nicht einfach töten lässt aber da hat Akkarin Recht, dass Risiko ist ganz schön hoch.
Ach, Dorrien kann sich an Viana’s Gesicht nicht erinnern? Nun, so ungewöhnlich finde ich das grundsätzlich nicht, für meine Begriffe hast du da ein recht realistisches Detail eingebracht, denn erstaunlicherweise können sich nur die wenigsten Menschen an Details aus dem Gesicht eines anderen erinnern, wenn man sie danach fragt. Nur in Bezug auf die Augen und deren direktes Umfeld sieht das anders aus. Schon ein interessantes Phänomen.
Aber gerade in Dorriens Fall ist das ja schon etwas enttäuschend von ihm…
Hui, Dorrien lässt du Akkarin als Krieger ja offenbar anerkennen, aber sobald der auf dessen Fachgebiet wildert kommt die ganz Eifersucht wieder voll hoch.
Hm, Dorrien ist da ja eindeutig ziemlich verbissen, was Vianas Überleben betrifft. Da steckt eindeutig mehr dahinter als nur Sorge um deren Überleben und ich weiß auch schon was…
Aber das ist ja schon lange nix mehr neues… ;-))
Hehehe, soso, da sich Lina also versteckt und Akkarin spürt die Kleine auf und tröstet sie.
Tja, für Dorrien muss diese Szene wirklich beängstigend gewesen sein, aber du hast es gut gemacht, dass du sie eingebaut hast, denn so kriegt der einmal mehr gezeigt, dass Akkarin nicht das Monster ist, als das er ihn sich hinzustellen versucht.
Mir gefällt, wie du den Schwarzmagier mit Lina umgehen lässt.
Jep, die Vorstellung, dass der Sachakaner vor Akkarin in schwarzen Roben Reißaus genommen hätte ist aber auch wirklich zu schön. Wirklich schade, dass das nicht wirklich so ist, denn sonst dürfte ein paar Vogelscheuchen in schwarzen Roben an der Grenze bestens dafür sorgen, dass die Ashaki ihre Eroberungspläne ganz schnell wieder vergessen.
Na, und die Szene mit den Schnittwunden in Linas Arm fand ich auch gut. Auch hier denke ich, dass du speziell Dorrien darauf hinführen willst, was es bedeutet ein sachakanischer Sklave zu sein und was Akkarin in der Zeit seiner Gefangenschaft hat erdulden müssen.
Ja, Lina gefällt mir wirklich gut. Besonders diese Szene um ihr Alter fand ich richtig schön aus dem Leben gegriffen.
Soso, Viana weilt wieder unter den Lebenden. Sehr schön! Und ihren Schal hat sie auch wieder. Das hast du Dorrien ja offenbar wirklich wichtig sein lassen.
Ganz klar was da läuft, dafür muss man nun wirklich nicht Akkarins Talent zum Gedankenlesen haben, wobei der das ganz sicher auch so erkannt hat.



Zu der Szene in der Gilde gibt es nicht allzu viel zu sagen. Die war wieder einmal sehr realistisch und einprägsam. Soneas Reaktion war zu erwarten gewesen und auch Rothens Empfindungen und Gedanken für seine Ziehtochter sind dir absolut überzeugend und passend gelungen. Besonders gefallen hat mir allerdings Lady Vinaras Einwurf und Diagnose dazu, dass Sonea dringend Ruhe benötigt, denn sonst dürfte die wirklich vor Sorge verrückt werden. Ist auch schon etwas seltsam, dass du ihr von Akkarin so gar kein Lebenszeichen hast zukommen lassen. Ist natürlich klar, dass der im Moment mehr als genug beschäftigt ist, den Gefangen zu überwachen und wohl selbst auch zu aufgewühlt für ein intensiveres Gespräch, aber ein kurzes Lebenszeichen via Blutring hätte er schon geben können.
Allerdings hättest du damit eine Menge Spannung abgebaut und so fiebert man als Leser viel besser mit.



Okay, also mit Kriegern hat Dorrien es bei aller Freundschaft zu Darren und Kayan trotzdem nicht am Hut, denn sonst würdest du ihn wohl erkennen lassen, dass Akkarins Gedanke durchaus seine Berechtigung hat. Allerdings hat er auch insoweit Recht, dass der Schutz der Grenze wohl eher von symbolischer Bedeutung ist und einen weiteren sachkanischen Magier nicht aufhalten würde.
Wie die Abstimmung ausgehen würde war ja klar! Aber Balkans Einwand, dass Magier nicht zählen fand ich echt gut. Das hatte bei allem Realismus auch was Amüsantes.
Aha, ein weiteres Vier-Augen-Gespräch. Na, ich ahne, was da jetzt gleich kommt.
Ja, den Schock, den du Dorrien verpasst, als Akkarin ihm eröffnet, welche Disziplin sonea nun gewählt hat, kann ich verstehen, aber auch gut finde ich, dass du es ihn dann trotzdem einsehen lässt, dass Sonea ihre entscheidung selbstständig gefällt hat, auch wenn Akkarins Unterredung mit ihr damals ja schon durchaus den Charakter dazu hatte, sie in diese Richtung zu lenken.
Und die Vorstellung Regin und Sonea seinen nun Freunde, ja, die kann für den Dorfheiler abwegiger kaum sein.
Jo, der Punkt geht an mich! Ich wüsste vom ersten Augenblick an, was da läuft und jetzt stößt Akkarin seinen Rivalen auch noch mit der Nase darauf, und der kapiert es immer noch nicht. Obwohl, kapiert hat Dorrien es ganz sicher schon, er will es nur noch nicht wahrhaben.
Na da bin ich ja mal gespannt, was du daraus noch machen wirst.



Tja, auch zu der Szene in der Residenz gibt es nicht allzu viel zu sagen. Wieder einmal hast du auch hier bestechenden Realismus und Überzeugungsarbeit geleistet.
Mit Regin und Trassia hast du Sonea ja nun wirklich ein paar echte Freunde finden lassen. Ich bin gespannt, wie sich diese Freundschaft weiterentwickeln wird. Ganz besonders im Hinblick auf zukünftige Ereignisse.
Ja, Takan ist echt genial. Von dem kann sogar Tania noch was lernen. Allerdings gehe ich da mit Soneas Hoffung, wenn du Takan sie jemals mit Meisterin ansprechen lassen solltest, ich glaub das wäre zuviel des Guten. Ich finde dieser Titel ist allein Akkarin vorbehalten aufgrund des besonderen Verhältnisses, das ihn und Takan verbindet.



So, also alles in allem wieder einmal eins ehr überzeugendes und gut geschriebenes Kapitel, in dem es dieses Mal ja so richtig zur Sache ging. Hat mir sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich zwar etwas Details beim Kampf vermisst, aber das hat sich im Laufe des Lesens gegeben, denn so entspricht es voll deinem Stil. Mehr Details wären überflüssig gewesen und hätten den Text wohl zu langatmig gemacht.
Also wieder einmal meine vollste Zustimmung.


Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!



PS: Ich hoffe, dein Urlaub war genauso, wie du ihn dir gewünscht hast!

Antwort von Lady Sonea am 29.10.2013 | 22:05 Uhr
Hallo Keylu-tey,


vielen lieben Dank für dein ausführliches Review! Und nein, ich bin nicht neidisch.


Ich denke, die Erklärung, dass Sonea Neuigkeiten von dem Suchtrupp übertragen soll, wird Lord Elben schon überzeugen. Zumal sich das wahrscheinlich bis zum nächsten Tag in der ganzen Universität herumgesprochen wird.

Ja, der Blutring stellt wohl so eine Art DGDSM-Videokonferenz dar. Es ist sicher etwas seltsam, aber die höheren Magier in Imardin haben ja schließlich ein Recht darauf zu erfahren, was dort vor sich geht. Hätte die Gilde Gedankenrede nicht verboten, würden das und der spätere Kampf darüber laufen, so wie Lord Makin das beim Angriff auf das Fort gemacht hat, was nicht sehr schlau wäre, weil die Sachakaner dann alles mitbekommen würden.

Zu der Kontrolle des Blutrings: Den hat Akkarin kurz vor der Schlacht gegen die Ichani aus seinem Blut hergestellt, also hat er auch die totale Kontrolle darüber, was die anderen Magier mitbekommen können und was nicht. Sonea kann nur kontrollieren, was die anderen Magier durch den direkten Kontakt mit ihr von ihr selbst mitbekommen, das wird ähnlich funktionieren, wie sie ihre Oberflächengedanken vor Akkarin blockt, aber in dem Moment denkt sie natürlich nicht daran, weil sie viel zu aufgeregt ist. Grundsätzlich halte ich das jedoch für ungefährlich, weil sie in dieser Situation ganz sicher nicht daran denkt, wie man schwarze Magie praktiziert. Sollte ihr das jedoch in den Sinn kommen, könnte sie das ganz schnell blocken.
Aber weil Akkarin das Blutjuwel kontrolliert, bekommen die Magier, die mit ihm unterwegs sind, auch nur das mit, was er ihnen mündlich weitergibt. Für sie ist das, als würde er einer privaten Gedankenrede lauschen und nur das Wichtigste davon weitergeben.

Akkarin weiß natürlich, dass die Krieger geradewegs in einen Hinterhalt laufen könnten. Sonea ist hier einfach nur ziemlich übermäßig besorgt, zumal sie findet, dass sie jetzt lieber bei ihm sein sollte. Und die Krieger sind auch angespannt (vielleicht einmal von Darren und Kayan abgesehen), weswegen Garrel hier wohl auch etwas ruhiger ist als sonst ;)
Dass Akkarin dazu neigt, seine Kräfte und Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und nicht überheblich zu sein, war schon in den Büchern so. Also habe ich das auch so übernommen. Einen Gary wollte ich ohnehin nie aus ihm machen, da ich bereits bevor ich wusste, was das ist, ihn gar nicht perfekt wollte, weil er erst dann für mich perfekt ist, falls das irgendeinen Sinn ergibt … Zumindest ist das der Grund, warum ich ihm seine Schwächen bereitwillig zugestehe. Und eben die Tatsache, dass alles andere unrealistisch wäre.
Der Köder ist sicher gewagt, aber man muss auch bedenken, dass der Sachakaner eine Gruppe Nichtmagier im Schlepptau hat, was es schwierig bis unmöglich macht, ihn offen anzugreifen. Und das Ablenken der Sklaven hat ja am Südpass schon wunderbar funktioniert, als Sonea und Akkarin an ihnen vorbeigeschlichen sind *Ironie off*
Dass Akkarin sich selbst als Köder angeboten hat, hat vor allem damit zu tun, dass er durch Sonea sich besser zutraut, diesen Trick anzuwenden, als die anderen Krieger. Und wenn er dabei Erfolg hat, ist der direkt in der perfekten Position, um die Kraft des Sachakaners zu nehmen und ihn zu verhören. Auf den ersten Blick mag das nicht besonders schlau erscheinen, aber bei näherem Betrachten, ist es ziemlich genial, wenn auch gewagt. Aber wir wissen ja bereits, dass unser Lieblingscharakter hin und wieder trotz aller Berechnung zu Leichtsinn neigt ;)


Dass Grogin nicht tot ist, hatte ich schon erwähnt, meine ich. Der Sachakaner hat nur seine Magie genommen, so wie er es auch bei den anderen Gefangenen tut. Warum trotzdem viele der Verschwundenen tot bzw. nicht mehr bei ihm sind, wird noch aufgeklärt.
Das Thema, Novizen aufzunehmen, die nicht aus den Häusern sind, wird später noch einmal aufgegriffen werden, wenn auch in einem etwas anderen Zusammenhang. Bei den Magiern ist das seit der Schlacht schon ein Thema, zumindest wenn man nach dem letzten Kapitel von „The High Lord“ geht, was ich immer beflissentlich nicht mehr lese, wenn ich mal wieder die Trilogie lesen will.

Was ist denn so abwegig daran, dass Darren und Kayan mit Dorrien befreundet sind und gleichzeitig Akkarin bewundern? Ich meine, ja die drei sind befreundet, aber Dorrien ist nach seinem Abschluss in die Berge gezogen und sieht die beiden fast gar nicht mehr, wodurch sie sich auseinanderentwickelt haben. Andererseits sollte eine gute Freundschaft unterschiedliche Ansichten verkraften können.
Ja, wenn Sonea mitgekommen wäre, würde es zwischen Dorrien und Akkarin sicher anders laufen, da bin ich ganz bei dir. Aber das war nicht mein Beweggrund, warum sie zuhause bleiben musste. Im Übrigen hätte Akkarin dann wohl kaum versucht, sie aus dem Kampf herauszuhalten, weil sie für diesen Fall in der Arena trainiert haben und wenn doch, dann hätte sie sich durchgesetzt. Da ist Akkarin dann doch in seinem Denken zu sehr strategisch orientiert. Dorrien hätte das wahrscheinlich anders gesehen und damit beide gegen sich aufgebracht. Aber es ist auch müßig, darüber zu diskutieren.
Sensibel war es sicher nicht, die Gefangenen als Sklaven zu bezeichnen, aber sorry, damit hat Akkarin vollkommen recht. Wieso soll er eine Tatsache beschönigen?

Dorrien jedoch Depressivität und Selbstmordgedanken zu unterstellen, finde ich ein wenig hart und seinem idealistischen Charakter gegenüber nicht fair. Denn in dieser Hinsicht sind er und Akkarin sich gar nicht so unähnlich: Sie sind beide selbstlos und stehen für das ein, was ihnen lieb und teuer ist. In Dorriens Fall sind das die Menschen in den Bergen: „Es kümmerte ihn nicht, was Balkan, Rothen oder wer auch immer von ihm wollte. Es war an ihm, diese Menschen zu beschützen. Er hatte versagt, weil er zu spät in angemessener Weise auf die Entführungen reagiert hatte. Weil er zu spät erkannt hatte, dass es kein wildes Tier war, dem die Bergbewohner zum Opfer gefallen waren, sondern einem schwarzen Magier. Hätte er den Sachakaner früher aufgespürt, hätten Morvan, Tulin, Bal und Sina und viele andere nicht sterben müssen. Während der letzten Tage hatte er nur hilflos zusehen können. Doch jetzt konnte er endlich etwas tun.“
Diese Stelle sagt doch ziemlich deutlich, dass er keineswegs beabsichtigt, sich umzubringen, sondern es ihm darum geht, den Einsatz für seine Leute zu zeigen, den er wochenlang nicht zeigen konnte. Mit Depression hat das für mich überhaupt nichts zu tun. Als Heiler hält er sich von allen Anwesenden für am besten geeignet. Natürlich hat er Schuldgefühle, aber es braucht schon eine weitaus labilere Persönlichkeit als unseren Dorfheiler, um deswegen gleich Todessehnsucht verspüren zu wollen.


Dass Dorrien seine Idee, den Köder zu spielen, hinterher als leichtsinnig empfindet, zeigt doch auch, dass er sich nicht umbringen wollte. Vielmehr hat er die Gefahr unterschätzt. Und glaub mir, ein Krieger wäre mit dem Abfließen von Magie auch nicht klargekommen. Die kennen das doch gar nicht. Zudem wird man dann ja bekanntlich sehr träge und damit handlungsunfähig.
Die Sachakaner haben ihre eigene Sprache, was auch in der Trilogie des Öfteren erwähnt wird. Die Sprache wird als hart und zischend beschrieben und mir fällt zumindest auf Anhieb eine Stelle ein, aus der erkennbar wird, dass Akkarin sie sehr gut beherrscht (schließlich hat er 5 Jahre dort gelebt). Allerdings sprechen auch einige Sachakaner Kyralisch, wenn auch mit schlimmem Akzent. Grundsätzlich gebe ich dir aber recht, dass das in Büchern oft untergeht und auch Trudi Canavan ist da nicht ganz konsequent. Wobei ich mal davon ausgehe, dass die Adligen in Kyralia und Elyne die jeweils andere Sprache in der Schule lernen, so wie bei uns Englisch oder Französisch, weswegen eventuelle Logikfehler dort nicht so auffallen.

Tja, wieso sollte König Marika glauben, dass der wildernde Sachakaner sich nach Kyralia abgesetzt hat? Vielleicht weil er etwas dagegen hat, wenn seine Leute in anderen Ländern wildern und Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Ikaro wird wissen, dass ihm zuhause eine Strafe blüht oder er vielleicht sogar zum Ichani erklärt wird. Das wird aber noch verständlicher, wenn Ikaros Gründe, sich in Kyralia herumzutreiben, offengelegt werden.
Ihn zu töten wäre sicher die beste Lösung, aber sie könnte auch diplomatische Konsequenzen haben, die nicht abzusehen sind. Insofern ist Balkans Entscheidung schon strategisch richtig.

Dass Dorrien sich nicht an Vianas Gesicht erinnern kann, finde ich gar nicht so abwegig. Wie auch, wenn er wahrscheinlich nur Sonea vor sich sieht, wenn er die Augen schließt? Sorry, wenn dich das jetzt enttäuscht.
Zu deiner Vermutung bezüglich Viana und Dorrien sage ich mal wieder nichts. Dass du da etwas vermutest, ist mir jedoch schon fast so lange klar, wie ich das erste Kapitel mit ihr hochgeladen habe ;)


Und wieso hat Akkarin sich nicht mehr über das Blutjuwel gemeldet? Ich denke, es hat vor allem mit dieser Stelle zu tun:
„Konntet Ihr etwas in Erfahrung bringen, das uns von Nutzen ist?“
Akkarin senkte die Stimme. „Seine Name ist Ikaro“, antwortete er. „Er ist ein Ashaki, der zu König Marikas Anhängern gehört. Ich konnte einige interessante Dinge in Erfahrung bringen.“
Balkans Miene nahm einen wachsamen Ausdruck an. „Was für Dinge?“, verlangte er zu wissen.
„Ich würde es vorziehen, das erst zu enthüllen, wenn wir zurück in der Gilde sind. Dieses Thema betrifft die Gilde als Ganzes und ich möchte niemanden vorschnell beunruhigen.“
Zu Dorriens Überraschung nickte der Hohe Lord. Wenn ihn diese Neuigkeiten verstörten, so ließ er es sich nicht anmerken. Dorrien war jedoch zutiefst beunruhigt. Was hatte Akkarin erfahren, das die Macht hatte, eine Panik auszulösen? Was führten die Sachakaner im Schilde?
„Wieviel haben die höheren Magier in der Gilde davon mitbekommen?“, fragte Balkan leise.
„Nichts. Ich habe die Verbindung vorher unterbrochen.“
Der Hohe Lord nickte. „Gut. Belasst es vorerst dabei, bis Ihr andere Anweisungen erhaltet.“

Klar, dass Sonea nicht begeistert ist, aber wenn wirklich etwas schiefgelaufen wäre, hätten die höheren Magier in Imardin das durch einen kurzen Gedankenruf erfahren. Akkarins volle Beweggründe, werden später noch an geeigneter Stelle enthüllt werden. Bis dahin wirst du dich wie Sonea und die anderen gedulden müssen ;)
Zudem würde auch Takan es durch sein Blutjuwel spüren, wenn Akkarin gestorben wäre. Im Übrigen war das mit der Meisterin so gedacht, dass er vielleicht die Frau seines Meisters so ansprechen würde, dabei würde er sich aber auch mit Akkarin ziemlichen Ärger einhandeln. Er lässt Takan diese Anrede ja auch nur durchgehen, weil dieser auf Grund ihres besonderen Verhältnisses darauf besteht.

So, das war’s von meiner Seite, damit sollten jetzt hoffentlich alle Unklarheiten aus der Welt geschafft sein :) Den Kampf hätte ich persönlich auch nicht länger machen wollen, da ich selbst ausführliche Kampfszenen auch nicht interessant finde.


Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Ja, mein Urlaub war super schön! Der versprochene Bericht wird auch noch kommen, sobald ich dafür etwas Zeit und Ruhe finde ;)

PPS: Die Szenen mit Dannyl in Kapitel 20 und 22 sind jetzt noch etwas überarbeitet, so dass jetzt klar sein sollte, dass man schwarze Magie nicht aus diesen Büchern lernen kann, weil es dort schlichtweg nicht beschrieben wird.
EmmaMagu (anonymer Benutzer)
29.10.2013 | 15:52 Uhr
Hallo ,
Vielen, vielen Dank, dass du das geschrieben hast.
Richtig klasse! Auch dein Erzählstil. Man fängt an zu lesen und kann nicht mehr aufhören.
Nach dem 3. Band habe ich zwar die Fortsetzung von Trudi Canavan gelesen., aber Akkarin hat einfach gefehlt.
Deine Fortsetzung ist einfach perfekt. Akkarin lebt (!!), man kann alles nachvollziehen und sich richtig in Sonea hinein versetzten. Kann kaum das nächste Kapitel erwarten!
Lg Emma

Antwort von Lady Sonea am 29.10.2013 | 17:27 Uhr
Hallo Emma,


vielen lieben Dank für dein Review!
Ich kann mir gut vorstellen, dass es schwer ist, eine Fortsetzung ohne Akkarin zu lesen, wenn man ihn toll findet - dazu hätte ich mich gar nicht überwinden können.
Aber deswegen freut es mich immer umso mehr, wenn ich mit meiner Geschichte anderen eine Freude machen kann und meine Ideen nicht nur meinen eigenen Geschmack treffen :)

Viel Spaß beim Weiterlesen und liebe Grüße,
Lady Sonea
27.10.2013 | 21:42 Uhr
Oh man.
Ich konnte die Kapitel gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Dein Schreibstil ist fesselnd und man hat das Gefühl richtig in der Story mit drinne zu stecken.
Die Länge der Kapitel ist perfekt und man hat das Gefühl ein richtiges Buch zu lesen.
Ich liebe die Story jetzt schon und ich wünsche mir das du ganz schnell, ganz viel weiter!
Ich finde die Story einfach großartig!!!

LG Shessia

Antwort von Lady Sonea am 29.10.2013 | 08:54 Uhr
Hallo Shessia,


vielen lieben Dank für dein Review! Dein Lob freut mich sehr!
Da ich jetzt wieder aus dem Urlaub zurück bin, geht es ab heute Abend auch wieder wie gewohnt weiter :)


Liebe Grüße und viel Spaß beim Weiterlesen,
Lady Sonea
22.10.2013 | 05:29 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Puh, das ist echt hart zu wissen, dass es noch eine Woche dauert, bis es ein neues Kapitel gibt. Erstaunlicherweise ist es mir ja gelungen, das Lesen des für heute angedachten Kapitels auch tatsächlich bis heute hinauszuzögern und ich werde mich mit Feuereifer darauf stürzen, wenn ich dieses Review abgeschickt habe.



Oh je, ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen, wie der Unterricht bei Lord Daron aussehen muss. Ich hab das auch schon erlebt und wenn der Krieger so spannend ist, wie der Ausbilder, den ich kenne, dann ist ne 500er Valium ein Aufputschmittel gegen den. Da haben Sonea und ihre Klassenkameraden mein vollstes Mitgefühl und ich kann gut verstehen, dass die alle ganz begeistert waren, als der Diener hereinplatzte. Endlich mal eine Abwechslung. Apropos: In dem Kurs sind nur insgesamt sieben Novizen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Okay, also damit, dass die höheren Magier so schnell eine Entscheidung übers Knie brechen, eine der beiden Schwarzmagier aus der Gilde rauszulassen hatte ich schon gerechnet, auch wenn ich ein klein wenig enttäuscht bin, dass du die Diskussion nicht zumindest ein wenig dargestellt hast. Kalin muss ja wirklich ziemlich überzeugend gewesen, obwohl ich könnte mir vorstellen, dass der Hohe Lord den Boten einer Wahrheitslesung hat unterziehen lassen um Informationen aus erster Hand zu bekommen. Vermutlich wohl erst mal durch Akkarin und sobald der bestätigt hat, dass von Kalin nicht die Gefahr ausgeht, dass er versehentlich irgendetwas über schwarze Magie an die anderen Magier weitergeben kann wohl auch von Balkan persönlich, der dann dieses wissen mit den anderen Magiern geteilt haben dürfte.
Das du die Sache dann auch noch gleich so schnell machst, dass unser Lieblingspärchen noch nicht einmal die Zeit hat sich vernünftig voneinander zu verabschieden und das Ganze im Hau-Ruck-Verfahren unter dem Torbogen ablief machte den Ernst der Lage ziemlich deutlich.
Sonea hast du ja im Moment klein beigeben lassen, aber ich hab das Gefühl, die Sache ist noch nicht durch. Vermutlich kann dein Lieblingscharakter schon mal anfangen sich zu überlegen, welche Blumen er auf dem Rückweg pflückt um seine Verlobte zumindest ansatzweise zu besänftigen, denn ich glaub nicht, dass du Sonea es ihm so einfach durchgehen lassen wirst, dass sie in der Gilde bleiben musste, Studium hin, Studium her. Und das Argument, er wollte sie außerhalb der unmittelbaren Gefahr wissen, mag ja ganz lieb gemeint und im Moment auch stichhaltig sein, aber ich bin sicher, auf die Dauer zieht das trotzdem nicht!
Hm, Lord Darren und Lord Kayan, ich mag die beiden, hoffentlich kommen sie genauso gesund zurück, wie Sonea es sich von ihrem Liebsten wünscht, denn ich hab das Gefühl, dass bei dieser Mission jemand auf der Strecke bleiben wird.



Dannyl und sein Studium dieser Bücher. Du wirst zwar nicht müde zu betonen, dass der kein Interesse daran hat schwarze Magie zu erlernen, aber irgendwie hab ich den Verdacht, dass da was im Busch ist. Kein Interesse bedeutet noch lange nicht, es nicht trotzdem zu tun und sei es nur durch einen dummen Zufall. Und so wie du diese Bücher beschreibst, denke ich, fehlt Dannyl nur noch ein Schlüsselereignis, dann kann er die schwarze Magie entfesseln und auch wenn er das zehnmal nicht will. Die Bücher hast du Lord Sakakane ja offenbar so schreiben lassen, dass auch ein magischer Laie wie Dem Callene deren Inhalt und seinen Wert ganz klar einschätzen konnte also scheinen auch die Beschreibungen des magischen Wissens ziemlich leicht verständlich zu sein. Ich würde mal vermuten, du hast Lord Sadakane es sogar genau darauf anlegen lassen. Der Kerl scheint schon zu seinen Lebzeiten geahnt zu haben, dass höhere Magie das Zeug dazu hat, irgendwann mal geächtet zu werden oder verloren zu gehen und so dafür Sorge getragen zu haben scheint, dass dieses Wissen erhalten bleibt.
Okay, die Vorstellung, dass Dannyl da wie ein Eremit zwischen all den verbotenen Büchern haust und alles um sich herum vergessen hat ist schon amüsant und recht anschaulich zugleich. Ich könnte mir vorstellen, dass Tayend durchaus die Nase gerümpft hat, als sein Liebhaber sich endlich wieder ausgegraben hat und ans Tageslicht getreten ist – irgendwie drängt sich mir dabei die Vorstellung eines vor Sonnenmangel leichenblassen Dannyl mit wüstem Bart, zerzauster Frisur und verschmutzter Robe gegenüber eines braun gebrannten und wie immer wie aus dem Ei gepellten Tayend in seinen bunten Klamotten auf.
Soso, Bel Fiore ist also mit so ziemlich jedem adligen Elyner verwandt. Na, da bin ich ja mal gespannt, ob dieses Detail noch mal von Bedeutung sein wird. Auf jeden Fall erzeugst du damit einen interessanten Einblick in die Struktur des elynischen Adels und erweckst den Eindruck, Bel Fiore’s Wort habe bei Hofe ein ganz schön großes Gewicht. Das könnte für unsere beiden Forscher noch mal wichtig werden, denke ich.
Aha, jetzt kommt der große Moment, in dem der Frosch ins Wasser rennt!
Was? Dannyl will die Bücher den höheren Magiern geben und rechnet sich mal eben so eine Belobigung aus? Die wird er kriegen, aber nur solange wie die nicht herausfinden, dass die Kopien zwar auch auf dem Gelände der Gilde eingetrudelt sein dürften aber einen ganz anderen Empfänger haben.
Also in Bezug auf Hinterlistigkeit macht dem guten Dannyl so leicht keiner was vor. Da zeigt sich deutlich, dass er als Diplomat eine gute Figur abgibt.
Hehehe, ja, die Diskussion über diese Bücher dürfte ganz sicher interessant werden, vor allem, wenn ein ganz bestimmter Magier mit in der Diskussionsrunde sitzen und still in sich hineinlächeln werden wird.



Na, ich denke da sieht Rothen das wohl 30-70, dass der Anblick der Arran-Residenz nicht mehr so Furcht einflößend ist. Das Akkarin nicht da ist dürfte einen Gutteil seiner Erleichterung ausmachen, aber im Wesentlichen denke ich, dass er sich, wenn auch zunächst widerwillig so allmählich doch mit Sonea’s zukünftigem Ehemann angefreundet hat und diesen als Mensch nicht mehr fürchtet wenn er auch nach wie vor Furcht vor dem empfindet, wozu Akkarin fähig ist.
Soso, die Magier haben also „ausnahmsweise“ mal auf eine lange Diskussion verzichtet. Ich frag mich, ob die, selbst wenn die ganze Gilde brennen würde, erst mal darüber diskutieren welcher Eimer am Besten zum Löschen geeignet ist.
Ja, das Dorrien da bis über beide Ohren mit drinsteckt dürfte dem Vater schon gewaltigen Kummer bereiten, zumal, wenn man Dorriens Temperament bedenkt. Wieder einmal hast du da in ganz kurze Worte eine hohe Eindringlichkeit verpackt. Super!
Hehehe, ja, ich kann mir lebhaft vorstellen, wie Rothen sich unbehaglich gefühlt hat, als du Sonea diese Worte hast aussprechen lassen, die keinen Zweifel daran lassen, mit wo sie normalerweise schläft. Aber so wie du es formuliert hast, hat Sonea da gar keine Absicht zu gehabt irgendetwas zu suggerieren, für sie dürfte das ganz einfach das Normalste auf der Welt sein und sie hat, ganz besonders jetzt, wo es offiziell ist, gar nicht mehr darüber nachgedacht, was ihre Worte bedeuten könnten. Ich denke, da lässt du Rothen etwas sehen, was gar nicht da ist. Gut eingefädelt!
Oh je, ja, ich kann mir vorstellen, dass es Sonea unter diesen Umständen nun wirklich schwer fällt zu lernen. Das ist echt eine harte Situation, aber das dürfte ja sicher auch noch viel, viel härter werden, schließlich hat es ja gerade erst begonnen.
Na, das Rothen Sonea eröffnet, dass Akkarin sie aus Situationen heraushalten will, in denen ihr Temprament mal wieder mit ihr durchgeht, war denke ich nicht so gut – für Akkarin. Ich glaub da wird noch eine Gardinenpredigt fällig, wenn er wieder da ist von wegen und er vertraue Sonea nicht in Sachen Selbstbeherrschung. Denn auch wenn es gut gemeint und sicher richtig ist und auch meine Zustimmung findet, Sonea dürftest du das anders sehen lassen. Du hast sie sich inzwischen eine ganze Menge mehr Selbstbewusstsein zulegen lassen.
Das weitere Gespräch hat mir wie so oft sehr gut gefallen und du hast es ausgesprochen plastisch gestaltet. Besonders jene Stelle, an der Rothen klar stellt, wie er für Sonea empfindet gefiel mir sehr gut.
Das Beste aber kam ja dann zum Schluss. Sonea will mit ihrem alten Mentor den Kampf in der Arena üben – die Vorstellung hat was. Ich glaub Rothen wirst du ein blaues Wunder erleben lassen. Der arme Kerl hat doch nicht einmal ansatzweise eine Chance, selbst wenn Sonea die schwarze Magie weglässt, was sie vermutlich sogar tun wird. Aber ich bin gespannt, wie das weitergeht. Sonea scheinst du ja am Kämpfen mittlerweile Gefallen gefunden haben lassen.



Oho, Cery und seine Kollegen wagen sich in die Höhle des Löwen! Man, der Anblick muss echt amüsant gewesen sein, als du Cery mal so ganz locker zum Pförtner sagen lässt, dass die Diebe vor der Tür stehen und Einlass in die Stadtwache wünschen. Ich glaub die beiden müssen wer weiß was gedacht haben, als einige der am meisten gesuchten Gesetzlosen der Stadt mal so eben mir nichts dir nichts die Wache betreten dürfen ohne dabei in ketten gelegt zu sein.
„Captain Commander Worril“, hmmm, also Dienstgradbezeichnung will mir ja nicht so richtig zusagen, klingt irgendwie sehr nach Royal Navy, „Seneschall der Wache Worril“ oder kurz „Seneschall Worril“ fände ich angemessener, denn Captain Commander klingt mir für einen Kultur, die nicht über stehende Heere bzw. Armeen verfügt, wie es im Mittelalter die Normalität war, zu sehr nach strikter hierarchischer Struktur. Mir ist klar, dass der Dienstgrad rein fiktiv ist, aber ich finde nun mal, dass er nicht in den Wortlaut passt. Seneschall dagegen ist authentisch und klingt besser finde ich. Alternativ würde es auch ein Stabshauptmann oder ein Major tun, denn das sind Dienstgrade, die in etwa dem höchsten Dienstgrad in der Führungsstruktur einer Wachkompanie entsprechen.
Soweit ich es in Erinnerung habe, war Administrator Lorlens Kontakt bei der Wache während der ersten Mordfälle auch nur ein Hauptmann.
Im Übrigen würde ich Cery und seine Kumpane auch nicht als Captain bezeichnen – Grund wie schon angeführt – ich persönlich würde „Leutnant“ vorziehen, und ihre engeren Vertrauten, die ja aktuell ihre Stellvertreter bzw. Leibwächter sind zu „Feldwebel“ bzw. „Wachtmeister“ einordnen während dann die restlichen Angehörigen der jeweiligen Diebeshorde „Wächter“ sind. Sind allesamt Titel, die auch im Mittelalter in den verschiedenen Fürstentümern und Königreichen üblich waren in der Wache.
Oho, also diese Verhandlungen sind ja echt vom feinsten. Stell ich mir interessant vor, dass der eher kurz geratene Ceryni der Sprecher der Diebe ist und mit dem Leiter der Stadtwache verhandelt. Auf jeden Fall bekommt man so mal zu Gesicht, wie sich Cery als Handelspartner bewährt. Eines musst du mir aber erläutern: was ist „Kebin“?
Okay, Worril von Nelan scheint kein Mann zu sein, der gerne klein bei gibt, denn so wie du seine Reaktion auf Mirkens Intervention gestaltet hast, freut ihn das nicht unbedingt.
Hehehe, und die Diskussion um das Geld gefiel dann ganz besonders. Worril scheint es ja wirklich eher gewohnt zu sein, dass er bekommt was er will, denn offenbar hat er mit Verhandlungen keine allzu große Erfahrung. Und Cerys Gedanken zu Ravi sind ja interessant… wäre es möglich, dass da nicht alle Diebe das Jahr überstehen? Man könnte fast meinen, du hättest Cery da noch ein Ass im Ärmel haben.
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie Gol in der Uniform eines Stadtwächters aussieht. Hoffentlich bekommt Sonea die dann mal zu Gesicht, damit du uns mal einen Kommentar aus ihrer Sicht lesen lassen kannst. Wird bestimmt sehr amüsant.
Im Übrigen hast du an dieser Stelle: „…was ihnen ihre neue Aufgabe kosten…“ einen sprachlichen Fehler meiner Meinung nach – ich würde das „ihnen“ durch „sie“ ersetzen, macht den Satzbau formidabler, finde ich.



Also der nächste Abschnitt war ja geradezu herrlich romantisch.
Und besonders dieses kleine Gespräch durch den Ring gefiel mir, wobei diese Neckerei in Sachen Beobachten ja wohl mal wieder so einen Spruch war, wie du ihn für Akkarin mittlerweile ziemlich typisch hast werden lassen. Gefällt mir, dass du so auf Umwegen etwas von seiner Persönlichkeit offenbarst und man so den Eindruck gewinnt, wer eigentlich hinter diesem zumeist kühlen und berechnenden Schwarzmagier steckt. Er wirkt da geradezu lausbubenhaft und ich hab so ein wenig den Eindruck, dass das auch beabsichtigt ist und einen Bezug dazu bildet um das was man aus den Büchern erfährt, in denen bei ein oder zwei Gelegenheiten der Erwähnung von Akkarins und Lorlens Jugend der als ziemlich zu Streichen aufgelegt angedeutet wird.
Und dann noch die Nummer mit der Bettdecke und dem Verbot für Takan, da musste ich ja dann schmunzeln, richtig niedlich gemacht.
Hat mit wirklich gut gefallen.



Und weiter bei Dorrien:
Der Schneesturm hat also aufgehört. Na, dann aber los. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Sachakaner da noch lange warten wird. Im Übrigen fand ich es sehr gut, dass du den durch den Schneesturm festgesetzt hast, denn so hast du einmal mehr verdeutlichen können, dass Magie und auch schwarze Magie nicht allmächtig sind und es nach wie vor Dinge wie das Wetter gibt, die sich der Kontrolle durch Magie entziehen! Das finde ich sehr gut, denn so lässt sich vermeiden, dass die Magier bzw. die schwarzen Magier zu Übermenschen entwickeln.
Pfffffhahaha, Dorrien muss Loken auf eine der gemeinsten Weisen wecken, die es gibt. Herrlich, diese Vorstellung. Was für ein Glück für Loken, dass sie auf einer wichtigen Mission sind, denn ich könnte mir vorstellen, dass Dorrien, in einer entspannteren Situation mit seinem Gemüt für den einen oder anderen Streich durchaus in der Lage wäre mittels Magie einen halben Schneehaufen auf den Schmied zu werfen nur um den ein wenig zu ärgern. Denn allmählich hab ich den Eindruck, dass die beiden sich ganz gut verstehen. Aber dafür besteht im Moment ja weder die Möglichkeit noch die Zeit.
Mhm, wie zu erwarten war, der Sachakaner ist weg. Blöd für die beiden, dass sie jetzt keinen Yeel dabei haben, der die Witterung von Viana aufnehmen könnte wo du sie schon deren Schal haben lässt um so der Spur leichter folgen zu können.
Soso, der Schachakaner schmilzt sich einen Weg durch den Schnee? Das er seine Gefangenen schaufeln lässt, hab ich zwar erwartet, aber das geht natürlich zu langsam, gerade, wenn die kein Werkzeug haben. Aber das du ihn Hitzemagie einsetzen lässt um einen Weg zu bahnen, kommt mir ganz schön verschwenderisch vor. Der Kerl ist entweder absolut davon überzeugt, dass ihnen niemand folgt bzw. das er einem Verfolger haushoch überlegen ist oder er hat keinen Plan davon, wie er den Schnee mittels Levitation wesentlich magiesparender beiseite werfen kann. Denn um Schnee also Eis zu schmelzen und dann auch noch lange genug flüssig zu halten um es ablaufen zu lassen, ist eine Menge Energie nötig. Allerdings ist die Vorstellung der Sachakaner könnte auf dem von ihm selbst geschaffenen Glatteis ins Rutschen geraten recht amüsant. Vielleicht kommt in der Hinsicht noch was?
Auf jeden Fall gibt es Erleichterung für die beiden Verfolger, dass Kullens Töchter noch am Leben sind. Hm, Dorriens Reaktion spricht Bände… allmählich gewinnt man den Eindruck, dem hast du noch als Motivation für die Suche noch emhr als nur die Sorge um die Leute aus seinen Dörfern mitgegeben.



Oh je, Rothen tut mir leid. Hat sich ja rasend schnell herumgesprochen, dass er vorhat sich von seiner früheren Novizin eine Tracht Prügel verpassen zu lassen – denn darauf wird’s wohl hinauslaufen, da gehe ich ganz mit Soneas Meinung konform. Und das Ganze auch noch vor Publikum. Der Arme, hoffentlich hält Sonea sich wenigstens in soweit zurück, dass er ehrevoll verlieren darf.
Hm, also spätestens jetzt bin ich der Überzeugung, dass du zumindest Sonea irgendwann nach ihrem Abschluss wirst unterrichten lassen. Denn das hat sie jetzt schon ganz gut im Griff.
Jo, da hat Sonea von Akkarin ganz sicher gelernt, vor allem, wie man im realen Leben kämpft. Rothen kommt mir da dann doch noch sehr in den von Regeln dominierten Kampfgebahren der Arena verbunden vor.
Tja, Soneas Verhalten in diesem Kampf kann ich zwar wohl als angemessen und absolut überzeugend beschreiben, aber so ganz glücklich bin ich damit nicht – ich hab dir ja schon gesagt, dass ich für Kriegerprinzessinnen nicht allzu viel übrig habe und in der Richtung bewegt sie sich gerade. Was nicht heißt, dass ich ihre Kunstfertigkeit im Kampf nicht bewundere, aber eben das Gefühl, mit dem sie kämpft kommt mir ein wenig zu nah an das heran, was man als gierig auf die Aussicht seinen Gegner zu strecke zu bringen bezeichnen würde. Nach dem was Sonea bisher hat erleben müssen und wie es bisher dargestellt war, wie sie zum Kampf steht, also Kämpfen als notwendige Maßnahme, die durchaus auch interessant ist aber eben trotz das du sie sich freiwillig dafür hast entscheiden lassen, nicht zu einer Leidenschaft geworden ist, hätte ich erwartet, dass du sie zwar unter Einsatz aller Tricks kämpfen lässt aber eben nicht ganz so sehr den Eindruck erweckst sie wolle gezielt töten bzw. mit ihrem Opfer spielen. Denn da stehe ich zu Rothen und seiner Ansicht, dass du ihn dieser Meinung sein lässt.
Hätte Regin vor ihr gestanden, dann hätte ich mir Soneas Gefühllage durchaus vorstellen können.
Allerdings muss man im Umkehrschluss auch sagen, dass du Sonea ja sozusagen beigebracht hast, ihre persönlichen Gefühle aus dem Kampf herauszuhalten und ihren Partner in der Arena eben als ihren Feind zu betrachten egal wer es ist. Sonst hätte sie ja auch nie vernünftig gegen ihren Verlobten kämpfen können. So gesehen also absolut in Ordnung, was du sie da abziehen lässt.
Immerhin hat sie ja damit erreicht, dass ihr früherer Mentor jetzt Blut geleckt hat und damit weitermachen will. Für Sonea vielleicht auch eine ganz interessante Erfahrung gegen einen ihr hoffnungslos unterlegenen Gegner zu kämpfen, denn so hat sie eher die Möglichkeit zu erkunden, wie sie mit Raffinesse vorgehen kann um den anderen auszuschalten. Ich denke, wenn du sie gegen Akkarin bzw. gegen die anderen Krieger kämpfen lässt, hat sie bzw. du trotz allem im Hinterkopf, dass sie sich nicht zu beherrschen braucht und ihr volles Potenzial einsetzen kann um zum Sieg zu kommen. Würdest du sie das bei Rothen machen lassen, wäre der Kampf vorbei noch bevor er begonnen hätte. Und Rothen kann das sicher auch noch die eine oder andere Lehre draus ziehen – könnte dieses Ereignis evtl. jene Erfindung begünstigen, über die wir vor langer Zeit mal geschrieben hatten? Immerhin dürfte ja nur ein Alchemist auf diese Idee verfallen…



Pech für Loken, dass es nicht so einfach ist sich an einem Magier für die Nummer mit dem Schnee beim Wecken zu rächen, was? Nicht das ich glauben würde, der Schmied käme in einer solchen Situation auf diese Idee aber immerhin implizierst du diese Möglichkeit ja.
Okay, also sind die Magier nun seit drei Tagen auf dem Weg ins Stahlgurtgebirge, dann dürften sie ja bald eintreffen. Und die beiden Verfolger bleiben dran.
Hui, 12 Meter hohe Schneeverwehungen, dass ist ganz schön ordentlich. Über den Pass muss ein gewaltiger Wind pfeifen. Aber durchaus vorstellbar und du sorgst so auch für ein anschauliches Bild der Umgebung.
Also betreten sie nun feindlichen Boden. Zum ersten Mal seit dem Krieg dürfte ein Magier wieder in einer Mission Sachaka betreten, die nichts mit Handel oder der spärlichen Diplomatie zu tun hat sondern, die der Vorbote eines kommenden Krieges sein könnte.
Oho, Feldherr Dorrien schickt seinen Soldaten nach Hause. Ob diese Entscheidung weise war, wird sich wohl noch zeigen, verständlich war sie auf alle Fälle.
Ich hab das Gefühl, dass jene Konfrontation, über die ich ja schon früherer spekuliert hatte allmählich näher rückt, denn immerhin lässt du Dorrien ja davon ausgehen, dass Akkarin UND Sonea kommen werden, dass da aber nur sein Erzfeind auftauchen wird, wird die Sache wohl nicht gerade einfacher machen.
Auf jeden Fall kann ich Lokens Protest gut verstehen, aber es spricht auch für ihn, dass du ihn einsehen lässt, dass er im Feindesland Dorrien wohl zwar weiter eine große Hilfe wäre, aber das Risiko für ihn noch größer ist. Und als Fährtenleser für die ankommenden Magier um sie zu Dorrien zu führen dürfte er nützlicher sein, denn so müssen die sich nicht durch magisches Gegrummel geradezu ankündigen, wenn sie Dorrien folgen.
Also durchaus gut bedacht.




Ach du je, Regin spielt mal wieder einen Macht-Mensch und schmeißst Soneas Schatten aus dem Speisesaal. Ich glaub, allmählich verstehe ich, wie du den weiterentwickelt hast. Er mag Sonea gegenüber zwar loyal sein und auch sonst etwas von seiner Überheblichkeit abgelegt haben aber er genießt es nach wie vor Macht über andere auszuüben. Würde mich al interessieren, wie stark Regin eigentlich wirklich ist und ob er sein Verhalten wenn es hart auf hart kommt mit Magie untermauern kann oder ob er nur ein guter Schauspieler ist. Das er in Kriegskunst vermutlich nach wie vor der Klassenbeste ist, zumindest, wenn es um gewöhnliche Magie geht, heißt nicht, dass er deswegen auch der stärkste Novize ist. Sonea zählt da nicht, da erstens jeder weiß, dass sie die stärkste ist, sie zweitens sich nicht viel daraus macht, genau das zu sein und es nicht raushängen lässt und drittens du sie als Schwarzmagierin unter Auflagen hast stellen lassen, die ihr es zusätzlich erschweren das herauszustellen, selbst wenn sie es wollte.
Ein Übungskampf Regin gegen Sonea aber mal eben ohne Hintergrund eines Duells bei dem beide ganz darauf konzentriert mit Raffinesse zu arbeiten und Regin sein inzwischen sicher auch gewachsenes Wissen um die Kriegskunst mal voll ausspielen kann dürfte interessant sein. Klar, dass er keine Chance gegen Sonea hat, aber ich könnte mir vorstellen, dass er mittlerweile wesentlich besser weiß, wo er ansetzen muss um Sonea in der Arena das Leben schwer zu machen auch wenn sie schwarze Magie einsetzt. Wie gesagt, würde mich interessieren, wie hoch Regin Potenzial im Vergleich zu den anderen Novizen ist.
Und dann lässt du Regin auch noch vol auf den Putz hauen und der Heldin Sonea Platz räumen. Ich glaub die würde sich am liebsten gerade in ein Mauseloch verkriechen.
Ja, große Auftritte machen Regin ganz sicher viel Spaß. Na, da hat er ja genau das erreicht, was Sonea nicht wollte, die Schatten sind wieder da. Ich bin mal gespannt, wie sich das Verhältnis zu denen noch weiterentwickeln wird. Ich hab den Eindruck, dass du die, insbesondere Genel, zwar weiter an gebrochenem Herzen leiden lässt, was dir wohl auch noch Spaß macht ;-) aber sie zumindest so vernünftig sind, dass sie sich nicht in irgendeine Form von Hass hineinsteigern so wie Veila.
Hui, Trassia tut es Regin nach und haut auf den Tisch. Gefällt mir, wie du Regin und Sonea ein wenig in ihr altes Muster zurückfallen lassen hast ohne das sie sich gleich beharken müssen. Trassias Einwand war allerdings auch wirklich gerechtfertigt. Schön, dass sie in der Lage ist zwischen den beiden zu vermitteln und die Sache wieder auf einen Nenner zu bringen.
Huh, Sonea braucht den Kampf in der Arena also mittlerweile um ihre Aggression abbauen zu können? Vielleicht sollte sie Osen darum bitten, sie mal in jenen Steinbruch gehen zu lassen um ein paar Felsen in die Luft zu jagen. Oder Regin eben doch aml zu einem Übungskampf herausfordern. Vielleicht auch gleich noch mit Trassia zusammen? Oder die schlägt da Sonea vor, da sie ja ohnehin ziemlich gut in der Lage zu sein scheint in deren Gefühlwelt hineinzusehen?
Hehe, Regins Gesichtausdruck bei der Erwähnung der Gespräche durch den Ring kann ich mir gut vorstellen, wobei der Kerl vermutlich trotz allem bestimmt gerne das Mäuschen gespielt und gewusst hätte um was es da ging und Trassia nicht minder auch wenn sie als Frau das wohl besser nachvollziehen kann, was Sonea meint – zumindest was die weibliche Seite dieser Vorstellung betrifft ;-)).
Aber seine Sorge um seinen Onkel Lord Waschweib kann auch ich trotz aller Verachtung für den verstehen. Ein guter Einblick in Soenas Gedanken hast du damit gemacht und auch aufgezeigt, dass sie Regin verstehen kann auch wenn sie Garrel wohl am liebsten immer noch zum Mond schießen würde.
Ich glaube, Balkan ist bei dem in die Stadt kommen gar nicht so das Problem. Ich denk, da würde Sonea eher an Administrator Osen scheitern. Bei dem Hass, den er auf Akkarin schürt, dürften Soneas Kenntnisse der schwarzen Magie durchaus genügen um ihn dazu zu verleiten ihr einen Ausbruch aus der Gilde als Verstoß gegen die Regeln auszulegen auch wenn es nur war um ihre Verwandten zu informieren. Balkan dagegen würde sich vermutlich zwar erstmal dagegen stellen sie aber dann wohl mit einer Eskorte von zwanzig Kriegern gehen lassen und König Merin würde vermutlich gar nichts dagegen haben, solange es bei einem Besuch bleibt und nur ein Magier als Eskorte mitgeht. Der scheint für Sonea trotz aller Bedenken noch das meiste Verständnis zu haben, was wohl auch an dem Anstand liegen dürfte aus dem er sie sieht.
Puuh, ich ahnte es ja, Veila konnte nicht weit sein. Die mag ein echt fieses Miststück sein, aber schlau ist sie. Sie weiß ganz genau, wo sie Sonea packen kann um sie zu reizen. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das noch krachen wird, aber mit einem Duell in der Arena dürfte es diesmal nicht getan sein und ich glaub auch nicht, dass Veila so blöde wäre sich darauf einzulassen, spätestens seit Regins Niederlage weiß jeder, dass mit Sonea im Kampf nicht zu spaßen ist und sie jedem Novizen überlegen ist. Das wirst du vermutlich auf einen langen und ausgiebigen Zickenkrieg hinauslaufen lassen, aber irgendwie muss die Sache mal jemand gerade rücken, ich hab das Gefühl, diese Aufgabe wird wohl an Akkarin hängen bleiben, wenn er wieder zurück ist. Der dürfte der einzige, der Veila ihre Flausen austreiben kann.
Regin hast du sein Angebot ja sicher gut meinen lassen, aber ich finde es ganz schön mau von ihm, dass er nicht selbst geht sondern nur seine Freunde schicken will. Da hätte er mal eine Gelegenheit wirklich zu beweisen, was in ihm steckt. Oder die Schatten könntest du auf die Idee verfallen lassen da mal aufzuräumen. Wäre eine interessante Vorstellung, wenn Genel beim nächsten Experiment in Alchemie Veilas Versuch sabotiert.



Alles in allem war es wieder einmal ein absolut überzeugendes und ganz hervorragend geschriebenes Kapitel, das mir insgesamt trotz einiger Kritikpunkte sehr gut gefallen hat. Und wieder einmal von der dir eigen unheimlichen Länge. Ich bin gespannt auf das nächste.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 24.10.2013 | 00:39 Uhr
Hallo Keylu-tey,


vielen Dank für dein wieder einmal sehr ausführliches Review! Und meinen Glückwunsch, dass es dir gelungen ist, das Lesen des zweiten Kapitels hinauszuzögern ;)
Und ich habe hier nicht nur Internet, sondern zwischendurch mal Zeit, meine Reviews zu beantworten, wenn auch diese spärlich gesägt ist, weil ich den ganzen Tag unterwegs und abends müde bin.

Vielleicht macht es die gesunde Inselluft, aber ich fürchte, ich muss dir in einigen Punkten zu widersprechen, wofür ich mich wie für die ganzen Zitate vorab entschuldige. Nach dem mehrfachen Lesen deines Reviews und dem darüber Nachdenken in der freien Natur habe ich den Eindruck gewonnen, dass ich an einigen Stellen nicht genug erklärt habe, wenn für dich als einer meiner gründlichsten Leser, dem kein Detail entgeht, diese Stellen missverständlich sind. Für mich waren diese Stellen schlüssig, doch wenn ich deine Gedanken dazu lese, existiert diese Klarheit anscheinend nur in meinem eigenen Kopf ;)


Mit Kapitel 22 fängt übrigens der 2. Teil des Buches an, das bedeutet, ein Einschnitt bzw. eine Wendung in der Handlung und klassischerweise geht es gleich mit Sonea los.


Es ist ganz richtig, in den Vertiefungskurs Kriegskunst sitzen nur sieben Novizen! Die Klassenstärke ist selbst immer schon bei 8-10 Novizen angesiedelt und wenn man davon ausgeht, dass nur einige davon Kriegskunst wählen und in diesem Kurs ein paar Nachzügler aus dem Semester darüber sind, kommt die Zahl schon so hin.
Ja, Lord Darons Kurs ist langweilig. Aber es wäre auch zu schön, um wahr zu sein, wenn die Vertiefungskurse durchweg spannend und aufregend wären! In den anderen Disziplinen wird das nicht anders sein! Da könnte ich dir aus meinem Studiengang übrigens auch ein Lied von singen :D
Die Diskussion der höheren Magier habe ich hier, wie du völlig richtig erkannt hast, absichtlich nicht dargestellt - als Stilmittel, um die Dringlichkeit der Situation zu unterstreichen. Zumal ich hier von dem Schnitt gebraucht gemacht habe, der mit dem Beginn des zweiten Teils des Buches einhergeht.
Die höheren Magier mögen zwar zu Diskussionen neigen, aber wenn ein Sachakaner in ihrem Land wildert, laufen sie sofort Amok und sind dann auch einmal in der Lage, rasche Entscheidungen zu treffen, was hier wahrscheinlich vor allem durch Balkan und Akkarin vorangetrieben wurde. (Als sie die Wahrheit über Akkarin herausfanden, waren sie ja auch so panisch, dass sie schnell gehandelt haben. Nur, dass sie da die falsche Entscheidung getroffen haben...) Dass sie so reagieren, finde ich durchaus nachvollziehbar, Furcht und Panik können da schon einiges bewirken und die Leute aus ihrem Trott herausholen. Ich fände es eher seltsam, wenn sie ein paar Tage bräuchten, um zu entscheiden, was sie wegen dem Sachakaner unternehmen.
Im Übrigen lasse ich sie schon oft genug diskutieren, an dieser Stelle wäre das meiste jedoch nur eine Wiederholung von Tatsachen gewesen, was für die meisten Leser nicht interessant sein dürfte und der Rest, wie die verschiedenen Gründe, warum Sonea zurückbleiben soll oder Rothens Sorge um Dorrien lassen sich auch wunderbar in den übrigen Szenen unterbringen.

Dass Sonea zurückbleibt, hat hier nicht nur ihre Sicherheit und ihr Studium als Grund. Es geht hauptsächlich um zwei Dinge: Sie und Akkarin wissen als einzige, wie man schwarze Magie praktiziert und niemandem ist geholfen, wenn beide in einem Kampfeinsatz sterben und dieses Wissen verloren geht. Zudem vertraut die Gilde den beiden noch nicht genug, um sie gemeinsam rauszulassen (Zitat: „Balkan will einen von uns beiden hierbehalten. Die Gilde hat gerade begonnen, uns zu vertrauen. Wir dürfen das nicht riskieren. Wenn du dich den Befehlen der höheren Magier widersetzt, werden sie vielleicht deine Kräfte blockieren und ich werde nichts tun können. Denn andernfalls könnten sie auch ihr Vertrauen in mich verlieren.“).
Wirklich klein beigeben, tut Sonea hier nicht. Sie wehrt sich meiner Meinung nach schon ziemlich und flucht sogar ein wenig. Aber Akkarin hat einfach die stärkeren Argumente, wie die Verantwortung, die sie beide gegenüber der Gilde und Kyralia haben (siehe auch ihre Diskussion in Kapitel 5, worauf ich hier wieder Bezug nehme: „Wir sind mehr als ein Liebespaar, oder als Mentor und Novize", hatte er kurz nach ihrer Rückkehr gesagt. "Wir haben jetzt eine Verantwortung. Wir müssen unsere Beziehung zurückstellen, wann immer es die Situation erfordert.“) und den Mangel an Vertrauen, welche die Gilde noch immer in die beiden hat. Akkarin sieht sich außer Stande, sich über die den Willen der höheren Magier hinwegzusetzen und Sonea fügt sich ihm nur widerwillig und eigentlich nur, weil er es ihr befiehlt, da sie sonst ganz sicher mitgekommen wäre. (Zitat: "Alles in ihr schrie danach, sich zu weigern und ihm vorzuwerfen, dass er seine Funktion als Mentor und ihre Gefühle nicht ausnutzen sollte, um in dieser Sache seinen Willen zu bekommen. Doch sie hielt sich zurück, denn sie wusste, dass er ihr dieses Mal nicht nachgeben würde...")

Davon abgesehen wäre es viel zu einfach gewesen, würde ich Sonea gleich bei der ersten Gelegenheit mit Akkarin auf die Jagd gehen lassen. Aber nun gut, ob die Entscheidung der höheren Magier wirklich so toll war, wird sich zeigen ;)


Daran, dass man aus Lord Sadakanes Büchern lernen kann, wie man schwarze Magie praktiziert und dass Dannyl es wenn auch unfreiwillig vielleicht lernen wird, hast du dich anscheinend festgebissen ;)
Auch wenn ich es eigentlich müßig finde, über den Inhalt von Lord Sadakanes Büchern zu spekulieren oder zu viel da hinein zu interpretieren, wenn ihr Inhalt bis jetzt nur grob angerissen ist, werde ich an entsprechenden Stellen in den Kapiteln 22 und ggf in den Kapiteln davor noch ein paar Erklärungen folgen lassen, aus denen hoffentlich hervorgehen sollte, dass man aus diesen Büchern nicht lernen kann, wie man schwarze Magie, d.h das Nehmen und Speichern von Energie, praktiziert. Denn dein Review zeigt mir, dass da noch einiges ziemlich unklar ist, was für mich intrinsisch auch nach mehrfachem Korrekturlesen offensichtlich war. Aber da steckt man als Autor auch nicht immer drin und dafür gibt es schließlich aufmerksame Leser wie dich ;)
Hier liegt der Fehler dann wohl wirklich bei mir, denn irgendwie gehe ich zu sehr von dem aus, was ich in meinem Studium gelernt habe und setze das voraus. Bei den Experimenten, die ich machen musste, waren Teile der Durchführung und die Interpretation verständlich, wenn man nur wenig in der Materie drinsteckte, das heißt, wenn man fachfremd war, aber ein Grundverständnis von Naturwissenschaften besaß. Das Wie hätte sich daraus doch nicht erschlossen. Um den Kreis zu Lord Sadakanes Büchern zu schließen, wäre dies das Wissen, wie man schwarze Magie praktiziert. Natürlich braucht Lord Sadakane das in seinen Büchern nicht erklären, weil zu seinen Lebzeiten so ziemlich jeder Magier ein schwarzer Magier war. Ein Gelehrter, ob Magier oder nicht, oder jemand, der sich nur als Hobby für Wissenschaften interessiert, wie es bei Dem Callene der Fall ist, wäre damit durchaus in der Lage, den Nutzen oder Schaden der beschriebenen Experimente zu begreifen, auch wenn dort mit keinem Wort erwähnt wird, wie man schwarze Magie denn nun praktiziert.
Erschwerend kommt bei Sadakanes Büchern hinzu, dass er einige kryptische Begriffe verwendet, die inzwischen völlig veraltet sind, und die keiner mehr kennt. Das jetzt nur mal am Rande zum Verständnis, weil das erst später wichtig wird. Aber vielleicht sollte ich das hier auch anreißen, denn so intensiv, wie Dannyl die Bücher studiert, wird ihm das auffallen.

Von daher danke, dass du mir mit deiner Hartnäckigkeit diese Problematik aufgezeigt hast! :) Denn sonst kann man viel darüber spekulieren, was man aus diesen Büchern lernen kann und was nicht. Ebenso werde ich Dannyls Motive für das Studium dieser Bücher noch ein wenig deutlicher machen, von denen ich dachte, dass sie spätestens in diesem Kapitel klargeworden wären: Er beschäftigt sich so intensiv mit den Büchern, um für sich herauszufinden, ob er das richtige tut, wenn er sie Akkarin aushändigt. Dabei würde er einige Gesetze der Gilde brechen und dessen ist er sich wohlbewusst, doch er muss dafür wissen, ob die Bücher das wert sind. Und damit sollte spätestens an dieser Stelle auch offenkundig sein, dass er nicht beabsichtigt, ein schwarzer Magier zu werden.
Dannyl mag zwar in der Lage sein, den Inhalt zu begreifen, aber im würde schlichtweg die Grundlage fehlen, um die Experimente durchzuführen.
Ich bin sicher, grundsätzlich schwarze Magie einzig aus Büchern zu lernen, ist ziemlich schwierig. Lord Sarrin ist komplett daran gescheitert und Lord Loren wird viel Geduld und Zeit investiert haben, um dahinter zu kommen. Denn dieses Wissen ist nichts, was sich leicht in Worten ausdrücken lässt, weswegen Akkarin es Sonea auch in ihren Gedanken zeigt (siehe die entsprechende Stelle in „The High Lord“).

Naja, ich finde es nicht so abwegig, dass Bel Fiore mit dem halben elynischen Adel verwandt ist. Die Adligen haben doch immer alle untereinander geheiratet. Also wird Bel Fiore zu so ziemlich jedem Dem und jeder Bel über die Generationen hinweg eine gewisse Verwandtschaft aufweisen können. Bei den anderen Adeligen wird das nicht anders sein. Daraus würde ich jetzt keine Rückschlüsse ziehen, wie viel Einfluss sie beim König hat.


Wieso sollte Sonea sich denn daran stören, dass Akkarin verhindern will, dass sie in Situationen gerät, wo ihr Temperament mit ihr durchgeht? Mit Selbstbewusstsein hat das in erster Linie für mich nichts zu tun. Sonea weiß sehr wohl, wie empfindlich sie reagieren kann, wenn sie angespannt ist und das etwas mit ihrem Liebsten zu tun hat. Und in diesem Fall könnte es sogar besonders schlimm werden: Der Mensch, der sie beschützt und der ihr Sicherheit und Geborgenheit gibt, ist weit fort und sie weiß nicht, ob sie ihn jemals wiedersehen wird. Und da die höheren Magier ihnen noch immer nicht trauen und die Androhung, dass ihre Kräfte blockiert werden, wenn sie noch einmal ausflippt, noch immer im Raum steht, ist das schon gerechtfertigt.
Sonea ist sich dessen sehr wohl bewusst und deswegen braucht sie sich auch nicht aufregen. Denn trotz ihres Temperaments ist sie ein rationaler Mensch und in der Lage, zur Einsicht zu gelangen, wenn man ihr einen Sachverhalt logisch darlegt.
Was sie an Akkarins Beschützerinstinkt nervt, ist einzig, dass er sein Blutjuwel zurückgelassen hat, damit sie ihm nicht zusehen kann (Zitat: Als sich ihr Zorn gelegt hatte, hatte Sonea indes zugeben müssen, dass es so vielleicht besser war. Akkarin würde nicht wollen, dass sie ihre Zeit lieber damit verbrachte, ihn zu beobachten, anstatt zu lernen. Und vielleicht wollte er sie auch davor bewahren, etwas zu sehen, von dem er nicht wollte, dass sie es sah. Sonea schnaubte leise. Sie fand, es gab nichts, was sie noch erschüttern konnte...“)


Zu den Titeln bei der Stadtwache: Dass du da protestierst, überrascht mich nicht, aber ich habe mich für den Titel Captain Commander nicht unbegründet entschieden. In den Büchern wurden die etwas höherrangigen Stadtwachen immer mit „Captain“ bezeichnet, wie z.B. Barran, mit dem Lorlen immer zu tun hatte, also habe ich das so übernommen. Kann sein, dass die Titel im Deutschen anders sind, aber hier halte ich mich an die englische Fassung, weil ich grundsätzlich nicht viel davon halte, Eigennamen und Titel zu übersetzen was oft eine Verschlimmbesserung ist.
Der Titel „Captain Commander“ ist rein fiktiv und angelehnt an den Lord Commander der Night’s Watch aus Game of Thrones und mir gefällt dieser Titel außerordentlich gut und ich finde ihn überaus klangvoll :) Bevor ich mich für diesen entschieden habe, hatte ich zunächst auch die gängigen Titel beim Militär und der Polizei zu Rate gezogen, aber die haben mir allesamt nicht gefallen. Das klang mir alles zu hölzern oder zu militärisch. Sorry, aber damit wirst du wohl leben müssen!
Kebin sind übrigens die Waffen der Stadtwache, sie werden auch in der Trilogie hin und wieder erwähnt. Im Anhang in meinen Büchern steht dazu: „kebin – iron bar with hook for catching attacker's knife, carried by guards“.


Dass Sonea nicht zur Kriegerprinzessin werden soll, da bin ich ganz bei dir. Denn so ist das von mir auch nicht beabsichtigt. Diese Szene in der Arena habe ich bewusst aus Rothens Sicht geschrieben, Soneas Gedanken und Gefühle bleiben dabei ganz außen vor. Rothen hat natürlich eine ganz andere Blickweise auf einen Kampf mit ihr, als sie das tut. Er ist entsetzt und schockiert und begreift nicht, was ihm da widerfährt, weil er Sonea so gar nicht kennt. Aus Soneas Sicht würde das wohl eher so aussehen, dass sie sich langweilt und unterfordert fühlt, weil sie es gewohnt ist, gegen stärkere und geschicktere Gegner zu kämpfen, was ich für den Leser jedoch nicht so interessant fand. Tatsächlich könnte sie Rothen mühelos kampfunfähig machen, was den Kampf sehr schnell beenden würde, also zieht sie den Kampf lieber in die Länge und treibt Spielchen, die leider zur Folge haben, dass Rothen sich auf den Arm genommen fühlt.
Am Ende wird Rothen aber klar, dass der Kampf für sie alles andere als spaßig war und das wäre für mich die zentrale Stelle, die die Kriegerprinzessin widerlegt (Zitat: „Sie zog ihren juwelenbesetzten Dolch aus ihrem Gürtel hielt ihn so, dass Rothen ihn sehen konnte. Er erschauderte. „Wenn ich ein Sachakaner wäre, würdet Ihr jetzt sterben.“ Ihr Gesichtsausdruck hatte eine ungewohnte Härte angenommen. In diesem Augenblick verstand Rothen, dass das hier für sie alles andere als ein Spiel gewesen war.“) Sie ist von Akkarin nun einmal darauf trainiert worden, so zu kämpfen, als ginge es um ihr Leben und da macht sie keine Ausnahme.
Ehrlich gesagt habe ich da aber auch nicht viel Mitleid mit Rothen, denn er hat es ja darauf angelegt und wollte wissen, wie es ist, gegen einen schwarzen Magier zu kämpfen. Mit Kriegerprinzessin hat das für mich rein gar nichts zu tun, eher mit Töten und getötet werden. Aber nun gut, das ist deine persönliche Meinung und die kann und will ich dir nicht abstreiten :)
Im Übrigen beginnt Sonea allmählich Spaß an dieser Disziplin zu finden, was ich nicht für verwerflich halte und was schon ungefähr bei ihrem Duell gegen Regin begonnen hat. Die richtigen Lehrer und die richtige Förderung macht’s ;)

Wie überhaupt soll Sonea denn deiner Meinung nach bei dem Kampf schwarze Magie verwenden? Es ist ihr doch gar nicht erlaubt, sich außer in Krisenzeiten zu stärken, denn etwas anderes als seine Kräfte zu vergrößern ist schwarze Magie nicht (wenn man jetzt mal von Blutjuwelen und diversen Experimenten absieht). Wenn andere Magier oder Novizen ihre Gegner sind, braucht sie sich auch gar nicht stärken, weil sie bereits stärker ist.


Zu Dorrien: Natürlich haben auch schwarze Magier ihre Grenzen. Schneestürme im Hochgebirge sind gefährlich. Dorrien kennt diese nur als gewöhnlicher Magier und die Sachakaner (ich denke, das kann ich hier mal getrost vorwegnehmen) kennen Schnee so gut wie gar nicht, was etwas mit dem Klima in ihrem Land zu tun hat, was wir bereits einmal per Mail diskutiert haben. Von daher ist auch verständlich, dass der Sachakaner keine Ahnung hat, wie man effektiv Schnee wegräumt. Zumal finde ich es müßig, darüber zu diskutieren, ob Levitieren tatsächlich weniger Magie verbraucht als Schmelzen oder ob der abfließende Schnee überhaupt gefrieren kann, weil der Erdboden so kurz nach dem Wintereinbruch noch keinen Dauerfrostzustand erreicht haben wird. Ein Großteil wird unter der Hitzeeinwirkung wohl auch verdampfen.
Wie auch immer, ich werde noch einmal darüber nachdenken, ob das wirklich so abwegig ist und der Sachakaner den Schnee nicht doch lieber levitiert. Aber was das gesamte Verhalten dieses Mannes betrifft, so wird in ein paar Kapiteln eine Erklärung folgen, die dich hoffentlich zufriedenstellt ;) (Man bedenke: Aus Sicht der Sachakaner leben die Magier alle in der Gilde in Imardin, während die Bergregionen höchstens von ein paar dummen Bauern bevölkert sind)
Dass Loken und Dorrien trotz ihres Standesunterschieds schon fast so etwas wie Freunde sind, hatte ich ja schon mehrfach erwähnt. Das wird auch in den späteren Kapiteln noch eindeutiger – sofern das nicht wieder so eine Stelle ist, die nur für mich intrinsisch klar ist, sich aber selbst dem aufmerksamen Leser nicht erschließt, aber das wirst du mir ja dann sicher sagen ;)
Und ich glaube, Dorriens einfache Lebensweise zeigt bereits sehr gut, dass er vieles ohne Magie erledigen kann, wie z.B. seine Streiche.


Hehe, habe ich nicht immer gesagt, dass Regin ein kleines Ekelpaket ist und bleibt? Dass er dabei zu seinen Freunden nett ist, ist ja nichts Neues. Nur dass Sonea neuerdings dazugehört. Ebenso sollte es nichts Neues sein, dass er ein wenig feige ist. Dass er seine Freunde zu Veila schicken will, ist wohl seiner Feigheit aber auch seinem Dominanzgehabe zu verdanken. Er spielt sich eben gerne als der Boss auf ;)
Die Schatten waren nie wirklich weg. Ebensowenig wie Veila, die selbst mit ihren beiden Freundinnen zu feige ist, gegen Sonea ernsthaft anzutreten. Man muss aber auch bedenken, dass die alle in ihrem letzten Jahr sind und neben ihren Angebeteten noch ganz andere Sorgen im Kopf haben ;) Aber auch dazu später mehr...
Und natürlich fehlen Sonea ihre Stunden mit Akkarin in der Arena als Ausgleich. Da kann sie sich so richtig austoben, weil sie sich nicht zurückhalten braucht. Mit Rothen macht das natürlich, wie oben schon erwähnt, keinen Spaß, weil er ihr hoffnungslos unterlegen ist. Auch für eher friedfertige Menschen kann es sehr heilsam sein, wenn man sich auf diese Weise austobt und ich denke mal, dass Sonea dafür zugänglich ist ;)
Bei Osen irrst du dich übrigens. Er mag Akkarin hassen, aber aus demselben Grund mag er Sonea. Aber dazu werde ich mich an dieser Stelle nicht weiter äußern.


Nochmals danke für dein Review und deine ausführlichen Kommentare. Ich hoffe, ich konnte dich damit zufriedenstellen. Deine Kritikpunkte haben mir außerdem gezeigt, dass ich den Text bezüglich Dannyl (und evtl des Sachakaners) ein wenig überarbeiten muss. Das werde ich aber höchstwahrscheinlich erst nach meinem Urlaub machen, wenn ich wieder an meinem richtigen Rechner sitzen kann. Wahrscheinlich werden die Verbesserungen aber spätestens mit dem Hochladen des nächsten Kapitels da sein :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
20.10.2013 | 22:51 Uhr
Hey,
ich weiß ich melde mich spät, aber ich war die letzte Woche in Rom und hatte kein Internet ;-)


Zu kapitel 22 (plötzlicher Aufbruch):
Akkarin geht also ohne Sonea... klar, er möchte sie beschützen, und im schlimmsten Fall hat die Gilde noch jemanden, der schwarze Magie kann. Aber ich hatte echt gehofft, dass sie mitgeht.
Die Situation ist für sie verständlicherweise schwirig, aber ich denke, Akkarin hat es auch nicht leicht. Er macht sich zwar keine Sorgen, dass Sonea in Gefahr ist, höchstens vor Streitereien mit anderen Novizen, aber er vermisst sie sicher auch.
Wenigstens können sie aber über den Blutring in Kontakt bleiben :-)

Rothen und Kriegskunst... das passt echt nicht zusammen ;-) Aber schön, dass er es nochmal versucht, im Notfall kann das bisschen Übung bestimmt helfen;-) Und dass er den Kampf gegen Sonea verliert war vorrauszusehen... sie ist einfach viel stärker!
Aber ich finde es gut, dass du die Szene aus Rothens Sicht geschrieben hast:)

Cery sollte echt öfters Verhandlungen anstellen, er kann das ja ganz gut xD. Ich denke, so sind im Grunde alle Diebe zufrieden, und auch die Hüttenleute werden sich an die neue Situation mit ihnen/bzw. der Stadtwache gewöhnen und ihre Vorzüge erkennen...

Und dann kommt natürlich die schlechteste Seite von Veila wieder richtig zum Vorschein! Sie ist aber auch nervend! Und Sonea, die zur Zeit sowieso leicht reizbar ist, trifft das natürlich umso mehr.


Jetzt aber zum nächsten Kapitel (23:Der Sachakaner in den Bergen):

Da sieht man ja mal wieder wie nützlich der Blutring ist! So können die Höheren Magier in der Gilde auf dem Stand bleiben.... und ich hätte gerne den Gesichtsausdruck von Lord Elben gesehnen, wenn Sonea aus dem Unterricht abhaut ;-D.

Und ich stimme Dorrien zu... es ist am besten, wenn er den Köder spielt, denn er hat zwar wenig Erfahrung in der Kriegskunst, jedoch kann er das Herz am besten zum Stillstand bringen. Ist natürlich auch klar, dass Rothen dagegen ist, immerhin ist er als Vater sehr besorgt. Letztenendes hat der Plan zwar nicht funktioniert, jedoch sind sie trotzdem zum Ziel gekommen: der Sachakaner ist besiegt. Und die Dorfbewohner einschließlich Lina und Viana sind gerettet.

Und ich hoffe doch, dass Akkarin irgendwann so mit seinem Kind umgehen kann, wie mit Lina.... sicher zur Gilde zurückkommen tut er ja schonmal, also steht einer glücklichen Zukunft nichts mehr im Wege (wobei sich das wohl bald wieder ändert, so wie ich dich kenne;-))
Gut ist außerdem, dass er Dorrien mal persönlich gesagt hat, dass das mit Sonea und ihm nichts wird... er meint das ja nicht böse, sondern will ihm so schon fast helfen: " Ihr vergeudet Eure Zeit und verpasst jene Frau, die bereit wäre, Euch auf der Stelle ihre Liebe zu schenken". Wie recht er doch hat!!

Aber warum in Gottes Namen meldet er sich nicht bei Sonea??? Ihm muss doch klar sein wie sehr sie sich um ihn sorgt, und dass auch die anderen gute Nachrichten erhoffen... So schwer ist es für ihn doch nicht ihr über den Blutring eine Nachricht zukommen zu lassen! Warum also macht er das nicht? Falls er in der Gilde auftaucht, ohne vorher nochmal mit ihr Kontakt aufgenommen zu haben wird Sonea ihm wohl nach ihrer Erleichterung ihn zu sehen vor Wut den Kopf abreißen (im übertragenen Sinne natürlich ;-)). Mal sehen ob Akkarin dafür also einen triftigen Grund nennt.


Ich wünsche dir einen schönen Urlaub/bzw. ich hoffe du hattest einen schönen Urlaub, falls du schon wieder da bist, wenn du das liest;)
Bis übernächsten Dienstag also, ich freu mich schon.

LG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 24.10.2013 | 00:15 Uhr
Hallo Iris,


keine Ursache, vor meiner Abreise hätte ich eh keine Zeit mehr gehabt, dir zu antworten, da ich so sehr damit beschäftigt war, meine Koffer ein und wieder auszupacken :D Dafür habe ich hier im Urlaub ein wenig Zeit gefunden, die sich angesammelten Reviews zu beantworten, weil ich glücklichweise doch Internet habe. Bis jetzt war mein Urlaub übrigens schon sehr schön, mache Wanderurlaub auf Madeira :)



Zu Kapitel 22:

Ja ich weiß, das war gemein von mir, dass Akkarin ohne Sonea geht. Ich würde sie auch lieber mitgehen lassen, aber abgesehen von den Absichten, die ich verfolge, damit dass sie zurückbleibt, wäre mir das gleich beim ersten Mal, wo die beiden zum Einsatz kommen, zu einfach gewesen. Die Gründe, warum sie zurückbleiben soll, sind aus Sicht der höheren Magier sicher vernünftig.
Versprechen kann ich jedoch, dass sie noch auf ihre Kosten kommen wird ;)

Dass Rothen sich freiwillig von Sonea in der Arena verprügeln lässt, tut er wohl auch, damit sie ein wenig Ablenkung hat. Und natürlich auch, um zu sehen, wie das so ist, gegen seine ehemalige Novizin zu kämpfen. Brauchen wird er das alles wohl kaum, es sei denn, die Sachakaner greifen die Gilde erneut an. Sonea bringt der Kampf dagegen nicht so viel, weil sie stärkere Gegner gewohnt ist, die geschickter kämpfen. Wahrscheinlich hätte sie Rothen in einem Bruchteil der Zeit, die die beiden kämpfen, erledigen können.

Zu Cery: Als Dieb hat er sicher sich mit schon ganz anderen Leuten als der Stadtwache rumgeärgert und kann sich dementsprechend durchsetzen. Aber natürlich versuchen die Diebe auch, das Beste herauszuschlagen, wenn sie schon Auflagen bekommen ;)


Kapitel 23:

Es wäre mir irgendwie zu einfach gewesen, wäre es Dorrien gelungen, das Herz des Sachakaners zum Stillstand zu bringen. Denn bei Sonea hat es schließlich auch nur einmal funktioniert. Ich stelle mir das auch nicht gerade leicht vor, weil man schnell handeln muss, bevor der Gegner merkt, was los ist. Und Dorrien hatte ja auch anscheinend ein wenig Panik ;)

Dass Akkarin so gut mit Kindern umgehen kann, ist auch ein wenig Absicht von mir. Nicht nur, was seine Zukunft mit Sonea betrifft. Ich finde, es stellt einen guten Gegensatz dazu dar, dass er von allen gefürchtet wird. In den Büchern gab es zudem auch hier und da einen kleinen Hinweis, dass er recht gut mit Kindern kann.

Ich denke, das Gespräch zwischen Akkarin und Dorrien war auch überfällig, wenn auch Dorrien nicht kapiert, was Akkarin mit seinen Worten wirklich meint :D

Ja, warum meldet er sich nicht bei Sonea? Balkan hat ihm ja kurz nach dem Verhör eine entsprechende Anweisung gegeben. Natürlich könnte Akkarin sich einfach wie sonst auch darüber hinwegsetzen. Aber wenn er es trotzdem nicht tut, muss schon mehr dahinter stecken. Andererseits ist Akkarin, so toll er auch sein mag, auch nur ein Mann und die denken ja bekanntlich manchmal nicht nach :D
Ok Scherz beiseite: Er wird einen ziemlich guten Grund haben, warum er schweigt und dann wird Sonea ihm vielleicht gar nicht mehr den Kopf abreißen wollen ...


Liebe Grüße und bis nächste Woche,
Lady Sonea

PS: Du hast ganz richtig erkannt, ich habe so eine Angewohnheit, meinen Lieblingscharas auf dem Weg zu ihrem Glück Steine in den Weg zu legen. Vielleicht sollte ich Seifenopern schreiben XD
17.10.2013 | 20:06 Uhr
Ich war bisher wohl einer deiner 'versteckten' leser, aber nun wollte ich mich doch einmal melden. Deine Geschichte ist wirklich wunderbar und stellenweiße gefällt sie mir um Längen besser als Trudis Reihe. Nur Cery überspringe ich immer......den Kerl kann ich ihn keiner Version der Geschichte leiden. Was mir besonders gut gefällt ist, dass Dorrien endlich einmal einen richtigen Part zugestanden bekommt. Trudi hat ihn, meiner Meinung nach, sträflich vernachlässigt. Und auch die Entwicklung von Dannyl ist um einiges realistischer angesiedelt. Mal ehrlich....ich weiß nicht, was sich Trudi bei den letzten Büchern gedacht hat. Jetzt schwinde ich erstmal wieder in die Schatten. Dir einen schönen Urlaub!

Antwort von Lady Sonea am 24.10.2013 | 00:12 Uhr
Hallo Cien,


vielen lieben Dank für dein Review! Es freut mich, dass meine Geschichte dir so gut gefällt, dass du dafür aus den Schatten hervorkommst ;)

Ich persönlich finde Cery auch etwas schwierig zu schreiben, weil sich seine Welt so von der der anderen unterscheidet, wobei ich seinen durchtriebenen, lausbubenhaften Charakter eigentlich mag und mir der Teil dann wiederum leicht fällt. Obwohl er mit den anderen Charakteren nur wenig Berührungspunkte hat, wollte ich aber trotzdem nicht auf ihn verzichten, zumal er zwischendurch noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Aber ich kann deine Abneigung auch verstehen. Irgendwie gibt es in jeder Geschichte einen Charakter, den man nicht besonders mag (sogar ich habe einen solchen Charakter bei DGDSM, obwohl ich die Bücher wirklich liebe!)
Dorrien wurde im Original sehr vernachlässigt, da gebe ich dir recht! Denn er ist schon ein ziemlich toller Charakter, der meiner Meinung nach zu wenig Beachtung findet. Und Dannyl wurde in DGDSM meiner Meinung nach auch recht zaghaft behandelt, finde ich – insbesondere ab Buch 2. Zur Fortsetzung kann ich nicht viel sagen, weil ich sie nicht gelesen habe. Von den wenigen Infos, die ich darüber habe, sagt mir seine Weiterentwicklung jedoch überhaupt nicht zu. Aber das könnte ich über die anderen Charas genauso sagen ...

Viel Spaß beim Weiterlesen, vielleicht lockt meine Geschichte dich ja nochmal das eine oder andere Mal aus den Schatten hervor ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.10.2013 | 19:06 Uhr
Hey,
ich bin auf deine FF gestoßen und habe mich wirklich sehr darüber gefreut.
Die Buchreihe gehört zu meinen Lieblingsbüchern und die Fortsetzung mit Akkarin gefällt mir wirklich sehr gut. Ist mal etwas neues, und die beiden haben wenigstens die Chance ihre Liebe zu leben. Am Anfang hat es da zwar etwas schlecht ausgesehen, aber im Moment sieht es ja gut aus für unser Liebespaar.
Sehr interessant ist auch, dass du dich nicht nur auf die beiden konzentrierst sondern auch auf andere Charaktäre eingehst wie z.B. Ceryni, Dannyl.
Es freut mich zu hören, wie es den anderen so geht. Die meisten FFs sind in dieser Hinsicht leider etwas einseitig und es gibt meistens nur einen Hauptchara und von den anderen liest man eher selten etwas.
Weiteres ist die FF sehr durchdacht, alles ineinander schlüssig und sehr gut geschrieben. Ich mag deinen Stil und ich liebe die Story.
Ich freu mich auf mehr :)
LG

Antwort von Lady Sonea am 24.10.2013 | 00:10 Uhr
Hallo Jolly113,

vielen lieben Dank für dein Review! Es freut mich, dass meine Geschichte mit allem drum und dran dir so gut gefällt :)

Wie das in anderen FFs ist, kann ich nur beurteilen, allerdings habe ich auch nur über Sonea und Akkarin geschrieben, als ich diese Geschichte begann, denn schließlich ist Akkarin der Grund, warum ich überhaupt angefangen habe, zu schreiben. Das wurde mir aber schnell zu einseitig, weil es ohne die anderen Charaktere keine echte Fortsetzung für mich gewesen wäre und ohne Rothen, Dannyl, Dorrien, Cery etc einfach etwas fehlen würde. Sonea und Akkarin haben zwar noch immer den Löwenanteil in der Geschichte, aber auch die anderen Charas erleben Abenteuer und tragen zur Gesamthandlung dabei.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen und dass es dir weiterhin so gut gefällt!

Liebe Grüße,
Lady Sonea
15.10.2013 | 16:07 Uhr
Moin moin Lady Sonea!
Okay, dann will ich doch mal sehen, mit was du deine Lesern in Kapitel 23 erfreust:

Ja, ungefähr so hab ich das erwartet. Sonea’s erste echte Unterrichtsstunde in schwarzer Magie und wie man es von dir kennt schickst du sie mal wieder, nun nicht gerade durch die Hölle, aber doch schon durchs Fegefeuer. Ich bin ja wirklich mal gespannt, wie das weitergeht, wenn du die beiden erst verheiratet hast. Die glauben bisher wäre ihre Beziehung schon schwer zu führen gewesen, und in Anbetracht der äußeren Umstände war sie das auch, aber gerade das Mentor-Novizin-Verhältnis könnte mit der Hochzeit der beiden noch komplexer werden, dieses Mal aber vor allem für Akkarin. Ich könnte mir vorstellen, da viele andere Magier ihm ja nach wie vor misstrauen, dass insbesondere Garrel diese Tatsache nutzen könnte, um ihn zu damit zu diskreditieren, dass Akkarin in Personalunion als Ehemann und Mentor von Sonea deren Leistungen nicht mehr neutral und objektiv beurteilen kann. Vom Prinzip her könnte es also passieren, dass jetzt Akkarin derjenige ist, der die Probleme zu bekämpfen hat, während Sonea unter den Novizen spätestens nach der Hochzeit relativ sicher sein dürfte. Aber in Anbetracht dessen, was ich über deine Ansichten zu Akkarin und Sonea weiß, bin ich mir zumindest zu 50% sicher, dass du es nicht soweit wirst kommen lassen ;-))
Okay, zurück zur schwarzen Magie:
Dieses Messer ist ja mittlerweile wirklich zu einem Symbol für Sonea’s Alpträume geworden. Ich glaub, wenn du und Akkarin sie ließen würde sie das Ding auf den Mond schießen.
Akkarins Emotionslosigkeit wirkte mal wieder absolut überzeugend. Du verstehst es echt, seine Aura zu transportieren, denn dessen Gesichtsausdruck und den Eindruck, den er damit hervorruft, könnte man geradezu fühlen.
So, Sonea soll nun also ihrem verlobten die Kraft nehmen, und weiter geht der Alptraum. Als sie das das letzte Mal getan hat, hatte es jene üble Folge von dessen Tod – nicht gerade eine motivierende Vorstellung und das lässt du sie ja auch zum Ausdruck bringen.
Auch bei Sonea gelingt es dir einmal mehr ihre Empfindungen sehr gut und überzeugend zu transportieren.
Okay, also diese Hinhaltetaktik war angemessen und genau richtig. Akkarins Mahnung, dass sie ihn bei dieser Übung nichtz töten solle, dagegen mehr als gerechtfertigt und doch auch so interpretierbar, dass er ihr damit ins Gedächtnis rufen will, dass sie an seinem Tod während der Schlacht genauso Anteil hatte wie er selbst. Zudem denke ich, dass Akkarin, auch wenn er seine Sonea wohl wahrhaftig in und auswendig kennt, sie dennoch die Kontrolle verlieren könnte und zu viel Magie aufsaugt. Was für beide absolut lebensgefährlich werden könnte. Sowohl, dass Sonea ihn möglicherweise doch ohne es zu merken bzw. verhindern zu können tötet als auch, dass sie sich selbst in den Tod treibt, da sie mit der Menge an Magie, die Akkarin gesammelt hat, nicht klar kommt und die Kontrolle darüber verliert.
Ja, das dachte ich mir, Akkarins Potenzial übersteigt noch mal alles, was bisher da war. So wie du es beschreibst, dürfte in ihm eine kleine magische Sonne brennen.
Bin ja mal gespannt, ob du auch noch mal Sonea’s Potenzial beleuchtest, so in einer Übung, in der Akkarin sie zu ihrer Energiequelle führt.
Mhm, so sieht es also aus, wenn einem Magier die Kraft mehr oder weniger gewaltsam entzogen wird. Dieses Trägheitsgefühl scheint echt gefährlich zu sein, da kriegt man einen ziemlich genauen Eindruck davon, wie es ist für einen Magier auf diese Weise zu sterben bzw. warum Sonea sich nicht einmal im Ansatz dagegen gewehrt hat. Du hast die Situation unkritisch angelegt und genauso so war dann auch zu erwarten, dass Sonea keinen Grund sieht sich zu wehren. Immerhin kann sie sich bei dir ja sicher sein, dass Akkarin sie nicht töten würde.
Hmm, Sonea’s Gedankengang dazu, ob sich die Blockade der eigenen Magie so anfühlen könnte... das hast du bestimmt wieder nicht ohne Hintergedanken eingebaut… du weißt schon, worauf ich anspiele… :-)
Im Übrigen fand ich das Detail mit ihrer Narbe und woher sie stammt sehr gut. Wenn sie sich schon so einem Alptraum stellen muss, dann will sie eben wenigstens keine neuen Spuren davon zurückbehalten, wobei ich mich auch frage, ob diese spezielle Wundenart immer eine Narbe hinterlässt. Eigentlich ist der Schnitt ja zu klein um so etwas auszulösen und bei Akkarin könnte ich mir vorstellen, dass Dakova während dessen Zeit als sein Sklave alles andere als sanft vorgegangen ist, aber selbst der dürfte nicht immer schwere Verletzungen geschaffen haben – nicht weil er plötzlich Mitleid mit seinen Spielzeugen entwickelt hätte sondern, weil er schlicht zu faul gewesen ist, sich die Arbeit zu machen so tief zu schneiden und möglicherweise hinterher einen verblutenden Sklaven behandeln zu müssen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Akkarin damals nicht in den Genuss heilender Magie gekommen ist.
Ja, ich denke, das mit dieser Teilnahmslosigkeit während einem die Magie geraubt wird, wird noch mal eine Bedeutung haben, eine hohe Bedeutung!

Dorrien lässt du einmal mehr beweisen, dass er intelligent und sich über seine Schwächen im Klaren ist. Als Anführer ist er echt für was zu gebrauchen, er weiß genau, dass er Loken in Sachen Orientierung und Schleichen in den Bergen hoffnungslos unterlegen ist also lässt du ihn sich zurückhalten und auf seinen Begleiter hören – sehr schön, so gefällt er mir.
In Sachen Darstellung der Umgebung hast du dich übrigens ganz entscheidend verbessert. Lokens und Dorriens Umwelt ist deutlich plastischer geworden und der Text wirkt nicht mehr ganz so sehr auf die Charaktere ausgerichtet.
Brrrr, Schnee! Furchtbares Zeug! Kann nur eines gut – gut aussehen… und Spuren verwischen.
Auf jeden Fall wieder gut von Dorrien erkannt, dass der Schnee die Spuren verwischt, die er und Loken hinterlassen.
Hehehe, da lässt du Dorrien ja mal 1A die Härten des Lebens ohne Magie kennen lernen. Jetzt kann er sich mal davon überzeugen wie hart es nichtmagische Menschen haben, wenn der Winter hereinbricht und die Erfahrungen dazu aus erster Hand sammeln.
Hm, also damit, dass du es als „Witterung aufnehmen“ bezeichnet hast, dass der Sachakaner Loken bemerken könnte, während er Brennholz sammelt, bin ich ja nicht so glücklich. Das liest sich als wäre der feindliche Magier ein Reh, das auf einer Waldlichtung äsen tut und immer wieder besorgt in die Luft schnuppert. Der Kerl hat gerade eine Menge von seiner Bedrohlichkeit verloren.
Die Gedanken, die du Dorrien zu dem Sachakaner fassen lässt, während er auf Lokens Rückkehr wartet, sind interessant und ich finde sie absolut richtig. Höchstens, das Dorrien nicht bedenkt, dass er feindliche Magier vielleicht gar nicht die Absicht hat, nach Sachaka zurückzukehren sondern der erste Vorbote einer feindlichen Armee ist und sich lediglich versteckt und mit mehr Magie versorgt um einem evtl. Angriff durch Gildemagier besser gewachsen zu sein. Er könnte natürlich auch der Kontaktmann des geheimnisvollen Spions sein, der ja auch noch sein Unwesen treibt. Das er selbst jener Spion ist, denke ich nicht, dafür ist er zu auffällig.
Die kleine Episode mit dem Essen beim Feuer gefiel mir, sie ist mal wieder eines jener Details die die ganze Geschichte mit Leben erfüllen und deutlich machen, dass auch fiktive Charaktere ihre Bedürfnisse haben und haben sollen.
Oha, jetzt wird Feldherr Dorrien aber langsam mutig. Dem Sachakaner auf den Pelz rücken? Das könnte gefährlich werden, aber noch ist es nicht soweit, denke ich. Auf jeden Fall ist die Idee verständlich, denn zu wissen ob die restlichen Entführten Gefangene oder doch tot sind, ist denke ich, schon ziemlich wichtig, denn wären sie tot, hätte dieses Unternehmen ja keinen Sinn mehr. Ich bin gespannt…

Ach du Schande, Rothen tut mir leid. Was hat der Kerl bloß verbrochen, als das du dafür sorgst, dass sämtliche in einen der beiden Schwarzmagier verliebten Novizen und Novizinnen sich ein Stelldichein in seiner Klasse geben? Wer soll da noch effektiven Unterricht halten.
Die Szene mit Vaila und ihren Freundinnen (Die wollen auch Alchemistinnen werden? Hab ich überhaupt nichts dagegen, aber überrascht hat es mich dann doch.) war ja zum brüllen komisch und doch absolut real aus dem Leben gegriffen. Eines zeigt sie auf jeden Fall – Veila steht mit ihrem Hass offenbar ganz schön alleine da, ihre Freundinnen mögen ja für Akkarin schwärmen, aber sie sind nicht so dumm, dass sie verlangen würden, dass der sich von Sonea trennt. Ich hab den Eindruck, die beiden gönnen Sonea ihr Glück auch wenn sie herzliebend gerne mit ihr tauschen würden, wenn sie denn könnten.
Ach, Davin will jetzt nach des Königs Finanzierungszusage doch wieder die abgedrehten Entwürfe von Lord Loren verwirklicht sehen? Oh man, der Typ sollte sich mal klar machen, dass er damit Rothen’s Unterstützung riskiert, oder? Denn ich hab den Eindruck, da lässt du Rothen mit Balkan einer Meinung sein – der Turm soll seinen Zweck erfüllen und nicht zu einer architektonischen Sehenswürdigkeit werden.
Sieh mal einer an, der Herr Schwarzmagier ist sogar in der Lage Pflanzen zur Unzeit zum Blühen zu bringen. Na hoffentlich erfährt Lady Vinara das nicht, sonst könnte sie ganz heiß darauf werden, dass Akkarin von nun an dazu verdonnert wird im medizinischen Kräutergarten dafür zu sorgen, dass der Nachschub an Heilkräutern mitsamt ihren Blüten nicht abreißt ;-))
Huiuiui, Veila erhebt also Anspruch!!! auf Akkarin. Das die eingebildet ist, war mir klar, aber wenn sie wirklich glaubt, dass sie damit auch nur den Hauch ein Chance hätte, ist sie vollkommen des Wahnsinns. Da hast du echt eine richtige eifersüchtige Hexe geschaffen. Auf das was da noch rauskommt bin ich ja wirklich mal gespannt. Wenn du Garrel noch mal einen Verbündeten suchen lässt, der ihm hilft die Schwarzmagier zu diskreditieren, dann wäre Veila bestimmt sofort Feuer und Flamme dafür.
Hach, das macht richtig Spaß zu lesen, wie du es auch noch so schön auswalzt, dass Sonea und Akkarin auf Wolke Sieben schweben und die vernarrten Zuschauer(innen) mit langen Gesichtern am Fenster stehen. Schadenfreude ist doch die schönste Freude… fies, aber macht trotzdem Spaß.
Oh ja, ich glaub Rothen sieht das genauso!

Aha, jetzt kommt die andere Seite des Fensters dran, na da wird doch jetzt was kommen…
Ich glaub, da wird die gute Sonea dich noch verfluchen, dass du ihr den Pfad der Kriegskunst eingebrockt hast. Aber ich hab mir schon gedacht, dass das für sie nicht einfach wird, sich durch diese Theorie hindurch zu kämpfen.
Mhm, ja das kann verwirrend sein, dass sie sich dauernd an neue Verhaltensweisen gegenüber Akkarin gewöhnen muss, wobei das jetzt ja endlich mal eine gewisse Beständigkeit haben wird. Zumindest bis…
Gut, dass Akkarin bei der Besprechung um Davins Turm dabei war, ist ja klar. Bin mal gespannt, was da noch draus wird, wenn der erstmal fertig ist und ob der Schwarzmagier den dann auch zu was nutzen wird.
Takan ist ja ein echtes Multitalent. Irgendwoher kenne ich solche Züge. Mit dem würde ich mich gerne mal unterhalten und feststellen, was er denn so vom Baumschnitt versteht.
Auf jeden Fall gefiel mir diese kleine Episode wahnsinnig gut. Total romantisch, wie du Akkarin seinen Vorschlag unterbreiten lässt. Und dann auch noch in aller Öffentlichkeit. Wirklich spitze.
Hehehe, na das nenne ich eine eifrige Studentin. Da ist ihr der Unterricht doch glatt so wichtig, dass sie Bammel kriegt, den für so was unwichtiges wie die eigene Hochzeit sausen zu lassen, unmöglich, aber typisch die liebenswerte Sonea. Super getroffen! Und Akkarin schiebt dem Gedanken gleich einen Riegel vor, dass da Bedenken bestehen könnten. Top!
Wuhahaha, schon klar, welcherart die Gedanken waren, die du den beiden da gerade hast durch den Kopf gehen lassen. Aber das wäre dann doch etwas zu viel des Guten und würde wahrhaftig für einen Skandal sorgen, was…?

So, bei Dannyl und Tayend geht es weiter.
Mhm, du deckst also auf, wie Dem Callene zu diesem brisanten Erbe gekommen ist. Interessant, dass du ihn, obwohl er kein Magier zu sein scheint, klar erkennen lässt, mit was er es da zu tun hat.
Diesen Brief fand ich äußerst interessant, denn er scheint zeigen zu sollen, dass dieses Wissen gezielt durch die Jahre in der Familie weitergegeben wurde und Bel Fiores Vorfahren so etwas wie Wächter über dieses verbotene Wissen waren. Und das sie es im richtigen Augenblick offenbar wieder zugänglich machen sollten.
Aber ich wüsste verflixt gerne, was in den Büchern drin steht. Hoffentlich lässt du die Akkarin noch mal in die Finger kriegen und ihm Sonea bei deren Studium über die Schulter schauen, auf das die Leser mitkriegen, was da so furchterregend ist.
Hehehe, dieses kleine Geplänkel zwischen Dannyl und Tayend gefiel mir. Besonders der Schlagabtausch in Sachen „richtige Arbeit“. Eines wundert mich etwas: Dannyl als Magier kapiert um was es in den Büchern geht, aber wie sieht es mit Tayend aus? Der Kerl ist nicht blöde, der versteht schon um was es in den Büchern geht, die er da kopiert, aber wenn er sie liest. Dann nimmt er doch auch zwangsläufig dieses Wissen auf und ich hab das Gefühl, dass Tayend von Anfang an mit einem fotographischen Gedächtnis gesegnet ist. Also wird er sich auch später immer wieder an das erinnern, was in den Büchern steht. Ob das noch mal zu einem Problem werden wird?
Aha, Dannyl hat nun bei dir also ernsthaft vor gegen die Gesetze der Gilde und damit seinen Eid zu verstoßen, wenn es die Bücher wert sein sollten. Also spätestens jetzt hast du mich überzeugt, dass das was du da um Lord Sadakane und seine Bücher entworfen hast, noch von beachtlicher Bedeutung sein wird.
Und die Entscheidung ist auch schon gefallen, zumindest wenn Tayend das auch erkennt. Eines hat mich hier auch noch verwundert und zwar deine Erwähnung, dass der Dannyl bei seinem richtigen Namen nennt – vielleicht ist es mir ja bisher entgangen, aber wie nennt er ihn sonst, mal abgesehen von den einzelnen Fällen, bei denen er ihm als Botschafter neckt?

Ach, noch mal Dorrien.
Oho, also doch ein Schleichzug zu den Höhlen des Feindes. Na das dürfte interessant werden. Einmal mehr stellst du deutlich dar, dass Dorrein ein wirklich intelligenter Bursche ist. Er weiß genau, wo seine Schwächen liegen und wie er sie kompensieren kann. Naja, bis auf eine…
Loken scheint ebenso ein sehr schlauer Mann zu sein. Als Dorfanführer würde er sicher eine gute Figur abgeben und als Soldat ebenfalls. Und als Jäger ist er sicher der Schrecken allen freien Wilds, das das Stahlgurtgebirge bevölkert.
Na also, Viana und ihre kleine Schwester leben also noch. Da du ja Dorrien schon früher hast vermuten lassen, dass der sachakanische Magier vornehmlich Personen mit magischem Potenzial entführt hat, lässt das einige interessante Schlussfolgerungen über die Gefangenen und insbesondere über des Reberhirten Kullen Töchter zu. Bin mal gespannt, ob du da aus deinen eigenen Andeutungen noch was machen wirst. Irgendwie hab ich das Gefühl, da kommt noch was nach, was sicher erstaunlich wird.
Na, die Hoffnung, dass die fehlenden Gefangenen fliehen konnten, halte ich ja mal für mitleidvolle Selbsttäuschung, die beiden wollen im Moment nur nicht daran denken, wie die Wahrheit aussieht.
Aha, zwei schwarze Magier? Nein, ich glaube nicht. Das dürften Sklaven sein, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein sachakanischer Ashaki die Bewachung von einfachen Gefangenen selbst übernehmen würde, das wäre unter seinem Selbstwertgefühl. Man hat ja an Akkarin gesehen, wie Dakova dafür gesorgt hat, dass er nicht fliehen kann, also würde sich jener Ashaki sicher nicht dazu herablassen, der Magie unkundige Gefangene zu bewachen, selbst wenn die noch so viel Potenzial haben, sie könne ja nix damit anfangen.
Immer dasselbe mit den Wachen, stellen sich direkt unter ihre Fackeln bzw. an ihr Feuer und meinen, dass sie auf die Weise ihren Dienst ordentlich machen können. Dabei nimmt ihnen der Widerschein der Flammen insbesondere im Schneetreiben jegliche Nachtsicht während sie gleichzeitig vor den Flammen perfekt auszumachen sind was geradezu eine Einladung für einen guten Bogenschützen ist. Ich würde Loken die beiden ganz fix ausknipsen lassen, aber blöderweise ist da ja noch einer. Und der Magier hat sich sicher mit einem Schild geschützt.
Na, also, damit wäre ja bestätigt, dass die beiden nur Sklaven sind. Für Loken ja offenbar eine geradezu abstruse Vorstellung, dass man als Sklave freiwillig an einem Ort bleibt, wenn man doch die Möglichkeit hat zu fliehen.
Oho, Loken lässt du klar stellen, dass Dorrien von den Bergbewohnern verehrt wird, na so was, hoffentlich steigt das dem nicht zu Kopf, obwohl, dafür halte ich ihn für zu intelligent.
Hihihi, ich glaub Dorrien hat noch nicht erfahren, dass der Sachakaner nicht der einzige ist, der schon mal einen Mullook erlegt hat. Ich kenn da noch jemanden…
Brrr, jetzt darf unser Heiler also zur Untätigkeit verdammt zu sehen, wie ein Mensch mittels schwarzer Magie getötet wird, zumindest gehe ich mal davon aus, dass Grogin das nicht überleben wird. Das muss Dorrien ganz schön fertig machen. Aber vielleicht kapiert er so eher, wieso Sonea diese gefährliche Kunst hat erlernen wollen und auch willens ist sie zu nutzen, wenn es um die Verteidigung dessen geht, was ihr lieb und teuer ist.
Auf jeden Fall war das echt ein hartes Stücken Lesestoff.

Alles in allem hat es mir wieder einmal sehr gut gefallen und ich freu mich auf die nächsten Kapitel. Jetzt wirst du es mir ja ganz schön schwer machen, die nächste Zeit zu überstehen.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 15.10.2013 | 18:02 Uhr
Hallo Keylu-tey,


vielen lieben Dank für dein Review, deine Gedanken dazu waren wie immer interessant und teilweise auch amüsant zu lesen :) Da ich schon im Urlaubsmodus bin, beschränke ich mich mal auf das Wichtigste und wo ich das Gefühl habe, deine Anmerkungen kommentieren zu müssen:


Was das Verhältnis von Sonea und Akkarin angeht, hast du völlig recht, dass es kompliziert bleiben wird, auch wenn es einfacher geworden ist, weil sie ihre Beziehung nicht mehr verheimlichen müssen. Wirklich einfach wird es natürlich erst nach ihrem Studium werden, wobei ich mir vorstellen kann, dass den beiden dann auch etwas fehlt. Bis jetzt war Akkarin ja auch objektiv bezüglich ihrer Leistungen, ich denke, daran wird sich nichts ändern, zumal ihm seine Rolle als Mentor auch wieder leichter fallen wird, wenn die erste Verliebtheit verflogen ist.
Hier muss ich aber mal etwas richtig stellen: Bei dem Kampf gegen die letzten drei Ichani hat Akkarin ihr seine Kraft gegeben und er hat damit so lange weitergemacht, wie er konnte und das hat ihn umgebracht. Das musste er sogar, weil er sonst an seiner Verletzung gestorben wäre und Sonea mit in den Tod gerissen hätte. Ich verstehe den Prozess des aktiven Gebens von Magie anders als den des aktiven Nehmens: derjenige, der die Magie empfängt, hat bei Letzterem nicht die Kontrolle darüber, wie viel er von dem anderen bekommt, was er hätte. Hier hat Sonea jedoch die Kontrolle darüber und Akkarins Warnung zielt vor allem darauf ab, dass sie vorsichtig ist.
Ich würde aber nicht sagen, dass er momentan so stark ist, dass sie die Kontrolle über die Magie verlieren könnte. Er ist schon um ein Vielfaches stärker als ein normaler Magier, weil sein Potential durch den „Unfall“ noch einmal angewachsen ist und er, auch wenn er sich stärkt, doch einiges davon in der Arena verbraucht und damit nicht stetig stärker wird. Wenn ich da von ganz grob geschätzten Größenordnungen sprechen würde, hätte er so die 10-20fache Menge an Magie eines durchschnittlichen Magiers, während der normale Schwarzmagier eher etwas in der Größenordnung von 100 hätte, wenn er sich nicht andauernd in Kämpfen befindet (zumindest, wenn ich dabei berücksichtige, was ich darüber in „The High Lord“ gelesen habe).
Ja, Soneas Gedankengänge, als Akkarin ihre Kraft nimmt, sind wirklich interessant, weil sie auch sehr viel über ihr Verhältnis zueinander aussagen und wie sehr sie ihm vertraut. Es wäre aber auch falsch, gleich in die Arena zu gehen und den Ernstfall zu üben, da sie beide ja erst einmal das Prinzip herausfinden müssen.
Und was ihre Gedanken über das Blockieren ihrer Kräfte angeht: Du weißt doch, auch wenn viele Details nur schmückendes Beiwerk sind, platziere ich einige doch mit voller Absicht :)
Natürlich konnte Akkarin sich nicht selbst heilen, nachdem Dakova seine Kraft genommen hatte, denn da wird nicht viel übriggeblieben sein. Und ich glaube, Dakova war das sowieso egal. Er wird sicher nicht zimperlich mit seinen magischen Quellen umgegangen sein, aber er wird auch darauf geachtet haben, dass sie nicht verbluten, weil er sich damit im wahrsten Sinne des Wortes ins eigene Fleisch geschnitten hätte.
Die Narbe, die Sonea da aufgeschnitten haben will, verwendet sie auch schon früher, als Akkarin ihr schwarze Magie beibringt. Daher fand ich es richtig, dass sie es hier auch tut.


Du immer und dein Lokalkolorit! :P Der Grund, warum ich hier mehr von der Umgebung schreibe, ist, dass ich es hier wichtig finde, denn sonst wäre es wirklich schwer vorstellbar. Das habe ich selbst beim Lesen immer wieder bemerkt, wenn ich die Szene nach einer Weile wieder herausgekramt habe. Wie ein Dorf aussieht, kann man sich da schon viel eher vorstellen ;)
Hehe, das mit der Witterung sagt Loken. Dorrien greift das nur auf, weil der Schmied mit seinen Kenntnissen als Jäger das so sicher besser versteht, als wenn Dorrien da mit irgendwelchen geschwollenen Erklärungen über Magie ankommt.
Auch hier geht Dorrien mal wieder nicht vom Schlimmsten aus, also denkt er nicht daran, dass dem Sachakaner gleich eine ganze Armee folgt. Aber du bist nicht der Erste, dem auffällt, dass er sich auffälliger verhält, als ein Spion es tun würde ;) Naja, in ein paar Kapiteln wirst du schlauer sein, während ich mir solange händereibend ins Fäustchen lache :)
Im übrigen habe ich die von dir angemerkten Stellen, wo dir die Beschreibungen fehlten, schon längst überarbeitet :D


Ach ich glaube, so schlimm ist das für Rothen gar nicht, dass Akkarins und Soneas Verehrer in seiner Klasse sitzen. Bis jetzt ist es ihm nicht einmal aufgefallen und für gewöhnlich lernen die auch alle brav, weil sie bald ihren Abschluss machen. Ja genau, Veilas Freundinnen … dann habe ich das wohl in einem anderen Review geschrieben: Eigentlich sind sie weder böse noch rachsüchtig, sie laufen Veila nur hinterher und machen alles, was sie von ihnen verlangt, warum auch immer. Solche Rassookhennen gibt es aber auch überall. Naja deswegen haben sie auch Alchemie gewählt.
Auch wenn es in DGDSM nicht explizit erwähnt wird, gehe ich übrigens davon aus, dass es ein paar Alchemistinnen gibt, weil nie etwas Gegenteiliges erwähnt wird und es immer nur heißt, dass den Novizinnen, die Kriegskunst wählen, davon abgeraten und zu Heilkunst geraten wird. In Veilas Fall war es jedoch doch so, dass ihr auf Grund ihres Charakters von der Heilkunst abgeraten wurde. Also nimmt sie ihren Hofstaat natürlich mit.
Davin denkt sicher nur, der König hätte genug Geld um, damit sein Turm mit Lord Lorens Entwürfen gebaut wird, aber da wird er nicht auf viel Entgegenkommen stoßen. Der Turm wird später sicher noch die eine oder andere Verwendung haben ;)


Kriegskunst wird für Sonea gewiss nicht einfach werden. Ich denke aber mal, dass sie auch in Heilkunst oder Alchemie Schwierigkeiten bekommen hätte, weil der Vertiefungskurs in jedem Fall sehr anspruchsvoll sein wird.
Naja, dass Takan in vielerlei Hinsicht talentiert ist, ist eigentlich verständlich, finde ich. Als Dakovas Sklave musste er Talent haben, damit dieser ihn behält und nicht tötet. Daher kann er ja auch so gut kochen. Und als Akkarins Diener kocht er ja nicht nur, sondern kümmert sich auch um den Haushalt. Wahrscheinlich er sich sogar das eine oder andere Wissen noch angeeignet, um seinem Meister noch besser zu dienen. Zumindest könnte ich mir das so vorstellen, da er sich gegenüber Akkarin bestimmt mehr als in nur einer Lebensschuld sieht.
Also ich glaube, dass Sonea sich nicht viel aus ihrer Hochzeitsfeier macht. An ein rauschendes Fest denkt sie sicher nicht, sondern eher an eine kleine Zeremonie, wenn ihnen der Eheschwur abgenommen wird. Zumindest wird sie es aus den Hüttenvierteln nicht anders kennen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie sogar in ihrer Robe heiraten würde, obwohl sie zu diesem Anlass ein Kleid tragen dürfte.
Ja, am Ende der Szene hatten die beiden mal wieder nicht ganz jugendfreie Gedanken. Oder zumindest Sonea. Und was sie da gedacht hat, sollten die Magier besser nicht in Erfahrung bringen ;)


Dem Callene war kein Magier, aber du den Brief seines Großvaters und dessen Worte bei seinem Besuch einige Jahre zuvor, wird er nach Beginn von Lord Sadakanes Lektüre schnell begriffen haben, um was es in den Büchern geht, da Sadakane ja ausführlich den Verwendungszweck seiner Experimente beschreibt.
Tayend hat inzwischen natürlich auch begriffen, was in den Büchern steht und wird das meiste davon nicht vergessen, weil er, wie du richtig sagst, ein photographisches Gedächtnis hat. Das hat natürlich auch Vorteile, weil er sofort sagen kann, was sich in welchem Buch befindet. Gefährlich würde das nur, würde er in die Hände der Sachakaner geraten, weswegen es wahrscheinlich besser ist, wenn er möglichst weit fort von Sachaka bleibt ;)
Warum Tayend Dannyl hier mit seinem richtigen Namen anspricht? Weil er ihn ausnahmsweise einmal nicht liebevoll neckt, sondern richtig ernst ist. Er nennt ihn auch so ab und zu „Dannyl“, das kommt nur nicht so häufig vor und meistens, wenn andere dabei sind (wobei er da auch richtig förmlich werden kann, wenn diejenigen die beiden nicht kennen).


Naja, dass die Gefangenen fliehen konnten, ist Lokens Überlegung, man muss ihm aber auch zugutehalten, dass er in dieser Hinsicht keine Ahnung hat. Und Dorrien glaubt sowieso nicht dran. Aber das muss er ja nicht laut aussprechen.
Die beiden Sklaven, die die Höhle bewachen, stehen übrigens am Eingang, das Feuer ist also in ihrem Rücken. Sehr viel werden sie gegen den Schnee nicht sehen können. Aber es ist ja nur einer, der immer wieder nach draußen schaut, wohl eher, weil er auf die Rückkehr seines Meisters wartet und nicht, um die Gegend im Auge zu behalten. Der andere schaut die ganze Zeit auf die Gefangenen. Ganz dumm sind die beiden dann nicht. Außerdem ist der Höhleneingang mit einem magischen Schild gesichert, das könnte nur ein magischer Pfeil durchkommen. Und selbst wenn nicht, wäre das eine Selbstmordaktion, wenn Dorrien und Loken versuchen würden, die Sklaven zu töten und die Gefangenen zu befreien.
Was mir gerade an dieser Stelle einfällt und worauf ich dich aufmerksam machen möchte, falls du nicht bereits darüber nachgedacht hast: Der Sachakaner verhält sich ziemlich auffällig, aber er wäre gar nicht erst aufgefallen, würde nicht gerade ein Magier in der Gegend wohnen. Ohne Dorrien hätten die Leute weiterhin an ein wildes Tier oder den Sakan König geglaubt und niemand hätte seine Anwesenheit bemerkt. Es scheint auch, als würde er sich sicher wähnen. Denn die Sachakaner gehen, so wie ich das immer verstanden habe, davon aus, dass alle Magier in der Gilde leben.

Nein, nein nein! Grogin wurde nicht umgebracht! Der Sachakaner hat nur seine Kraft genommen. Da muss ich jetzt doch mal heftig protestieren. Ist aber auch nicht schlimm, du wirst die neuen Kapitel wahrscheinlich gelesen haben, bevor ich hier fertig bin.
Die Verehrung der Dorfbewohner wird Dorrien ganz sicher nicht zu Kopf steigen, dazu ist er zu bodenständig und legt zu wenig Wert darauf, dass sie ihm Respekt erweisen.


Sorry, dass du jetzt zwei Wochen warten musst, aber ich brauche auch mal Urlaub und weiß weder, ob ich dort Internet oder Zeit haben, um mich auf FF.de rumzutreiben. Aber dafür hast du ja zwei Kapitel zu lesen. Ja ich weiß, das ist kein Trost, weil du die noch heute durchgelesen haben wirst, so wie ich dich kenne ;)
Ansonsten hätte ich da noch ein paar andere Ideen ...


Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.10.2013 | 00:16 Uhr
Hey liebe Lady Sonea,
da bin ich wieder;-)

Die erste Stunde in schwarzer Magie also... es wäre auf jeden Fall echt super, wenn die Beiden das Abfließen von Schwarzer Magie verhindern können, besonders wenn sie dann gegen den, oder vielleicht später irgendwann, die Schwarzmagier kämpfen müssen.
Dorrien ist ihm ja auf der Spur, und zum glück lebt zumindest noch ein Teil der Vermissten. Ich hoff ja, dass der Sachakaner ihn nicht sieht, wenn Dorien an ihm bleibt, besonders da er ja auch noch die 2 ergebenen Sklaven dabei hat. Bei dem ersten Mal wo Dorrien und Loken ihn vor der Höle gesehen haben war ja ziemlich knapp!! Dann hoff ich mal, dass die Beiden bei den Höhlen klar kommen und nicht vom Sachakaner erwischt werden... aber wer hofft das nicht ;-)

Und Rothen! Ich liebe es, wenn du von ihm und seiner Klasse schreibst!! Und wenn er schon spät kommt fängt er nicht direkt mit dem Unterricht an, sondern stellt sich erst mal zu den 3 schwärmenden/lästernden Novizinnen und beobachtet ebenfalls Sonea und Akkarin :DD
Es ist in dieser Situation ja auch kein Wunder, dass Sonea glücklich aussieht. Sie IST es ja auch! Diese Zeit der Blüte scheint mir doch eine sehr schöne Zeit im Jahr zu sein. und im Frühling wird bestimmt auch gutes Wetter sein. Also perfekt um zu Heiraten <3
Solange da nichts dazwischen kommt wird alles gut... nur wer wird dann neben Cery Trauzeuge? Lorlen geht nicht, weil er tot ist, also wer dann???

Ich bin schon waaaaahhnsinnig gespannt auf nächste Woche,
freu mich auf das nächste Kapitel.

GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 09.10.2013 | 06:01 Uhr
Hallo liebe Iris,


schön, dass dir das neue Kapitel wieder einmal gefallen hat :)

Das, was Akkarin und Sonea da gerade in ihrem "Abendunterricht" versuchen, ist hier definitiv das Wichtigste, was sie in ihrem Unterricht lernen kann. Später werden noch andere Themenbereiche dazu kommen, wie Akkarin in den ersten Kapiteln ja auch mal angedeutet hat ;)
Wenn es den beiden gelingt, das Abfließen schwarzer Magie zu verhindern, wird das wohl noch ein ziemliches Stück Arbeit sein, insbesondere für Sonea. Wobei wir ja auch nicht wissen, was Akkarin dabei durch den Kopf gegangen ist.

Da habe ich Rothen echt etwas angetan, als ich Soneas und Akkarins glühenste Verehrer in seine Klasse gesteckt habe, was? Das ist sicher nicht leicht für ihn, so viele an Liebeskummer leidende Novizen zu unterrichten, aber er hat ja eine Schwäche für schwierige Fälle, das schafft der schon :D

Ja, wer wird der zweite Trauzeuge sein? Rothen kann es ja eigentlich nicht mehr werden, weil er inoffiziell schon so etwas wie der Brautvater ist. Aber zum Glück haben die beiden noch fast ein halbes Jahr Zeit, um alles für ihre Hochzeit zu organisieren ... Bis dahin hat Akkarin sicher jemand gefunden, der sich dafür eignet :)
Der Frühling und die Pachiblüte sind in Kyralia ganz sicher mit die schönste Zeit im Jahr. Ich hätte die beiden auch im Herbst heiraten lassen, aber das war entweder zu knapp oder zu lange hin ...
Ja, Sonea ist hier definitiv glücklich, sogar so sehr, dass der Schrecken von ihrer ersten Stunde in schwarzer Magie schon wieder fast vergessen hat.

Dorrien ist in diesem Kapitel ein wenig todesmutig, was aber auch daran liegt, dass er das Wohl seiner Leute als wichtiger als sein eigenes erachtet. Am liebsten hätte er sich in der Szene vor der Höhle sicher auf den Sachakaner gestürtzt und ihn mit bloßen Händen erledigt. Naja, wir werden ja sehen, wie lange das gutgeht. Solange der Schneesturm tobt, sind er und Loken ja relativ sicher.


Liebe Grüße und bis nächste Woche,
Lady Sonea
04.10.2013 | 18:59 Uhr
Hach, die Vorteile von Zugfahren... (bei allen Nachteilen, die die DB so mit sich bringt...) - ich bin endlich ein Stück weitergekommen!
Und ich muss sagen, nach meiner anfänglichen Abneigung mag ich nun gerade die Teile mit Ceryni. Dass er nach dem Angriff alles wieder aufbauen muss, klar, aber wie, finde ich sehr geschickt und gewitzt gelöst. Das stelle ich mir nicht einfach vor, von der Planung her, ich finde es aber alles sehr logisch und nachvollziehbar und hoffe, dass sein Plan mit dem Raka nicht auffliegt! Außerdem bin ich gespannt, wie Nenia noch wird. Auch wenn ich die Soneateile schon alle kenne, weiß ich hier wirklich noch nicht, wie es weitergeht, hoffe aber, dass sie nicht nur als Druckmittel mal in zwei Zeilen aufgetaucht ist.

Mir gefällt auch sehr gut, dass Rothen sich Farands angenommen hat. Etwas erstaunt war ich an der Stelle, wo er Sonea das erste Mal von seinem neuen Novizen erzählt. Manchmal vergisst man als Leser, dass die Figuren ja nicht alle Perspektiven kennen und Sonea in diesem Fall gar nichts davon mitbekommen konnte, was in Elyne passiert ist. Ich hoffe, sie findet irgendwann die Gelegenheit, ihn selbst kennenzulernen, immerhin haben die beiden ja viel gemeinsam durch ihre Situation.

Waren Akkarin und der König auch im Original Freunde? Daran erinnere ich mich gar nicht, deshalb kam das für mich überraschend. Aber unter der Vorraussetzung erschien mir nur logisch, dass er den beiden dann öffentlich verzeiht und sich dazu herablässt, nenne ich es mal. Aus Soneas Augen kam Merin ja immer wesentlich unsympathischer rüber, so dass man ihm diese Handlung eigentlich nicht zugetraut hätte.

Allgemein hat mir die Ballszene aber richtig gut gefallen! (Und sie war absolut nicht zu kitschig für mich)
>>„Hat Rothen nicht aufgepasst?“

„Doch“, sagte sie hastig. „Das heißt, er hat es versucht. Aber die Diener waren schneller.“<<
Da musste ich wirklich herzhaft lachen. Ich habe zwar so meine Schwierigkeiten mir Rothen betrunken vorzustellen, er erschien immer so weise und auf dem richtigen Weg. Dass er von der Politik auch kaum Ahnung hat, war lustig zu sehen, schließlich kam er bislang nicht mit der Politik außerhalb der Gilde in Berührung. Der arme, da fehlt Dannyl einmal mehr! (Dessen Szenen ich nun, da er wieder in Elyne ist, auch aufmerksamer verfolge.)

Irgendwen habe ich glaube ich vergessen... Dorrien! Naja, da war ja noch nicht viel, außer die denk ich mal vorbereitende Erwähnung des Fiebers.

Alles in allem war es wieder ein sehr schönes Lesevergnügen, deshalb ein Lob und ein Danke!
Und liebe Grüße
baronesse

Antwort von Lady Sonea am 04.10.2013 | 19:37 Uhr
Hallo baronesse,


vielen lieben Dank für dein Review! Da sieht man mal, die Bahn taugt doch zu etwas :D Und man sieht mal wieder, dass ich meine Leser völlig falsch einschätze. Für mich war Kapitel 10 schon hart an der Grenze, was Kitschigkeit betrifft ...

Freut mich zu hören, dass Ceryni dir gefällt :) Von allen Charakteren ist er wirklich am schwierigsten zu schreiben, auch wenn ich ein gutes "Gefühl" für diesen Charakter habe. Die Welt der Diebe ist mir nur trotzdem eher fremd, da bin ich einfach näher an nerdigen Magiern dran, die dazu neigen, alles tot zu diskutieren.
Also bei einem kannst du dir sicher sein: Ich erfinde fast gar keine Charaktere oder schreibe Szenen, die nicht irgendwann später von Bedeutung sein könnten.

Stimmt, Sonea weiß hier noch gar nichts von Farand. Als er in die Gilde kam, war sie verbannt und danach hatte sie andere Sorgen. Aber da er Rothens Schüler ist, wird ein Zusammentreffen nicht zu vermeiden sein ;)

Richtig, Akkarin und der König pflegten auch im Original ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Das wird irgendwo im 3. Buch mal erwähnt, ich glaube, als es darum geht, Akkarin zurückzurufen. Ich weiß nicht mehr den genauen Zusammenhang, aber sie stehen nicht eben nahe, weil sie in etwa gleich alt sind und die beiden mächtigsten Männer Kyralias. Deswegen hat Merin Akkarins Verrat auch ein wenig persönlich genommen.

Hm, ich glaube Rothen war nach dem Ball nicht so betrunken, wie Sonea. Wahrscheinlich haben beide ähnlich viel getrunken, nur Rothen verträgt mehr, weil er es mehr gewohnt und größer ist. Richtig betrunken kann ich ihn mir auch nicht vorstellen :D Aber der Palast ist wirklich nicht seine Spielbühne, Dannyl hätte sich dort sicher wie zuhause gefühlt.


Dorrien kommt noch öfter vor, keine Sorge :)


Viel Spaß bei deinen weiteren Bahnfahrten und liebe Grüße,
Lady Sonea
03.10.2013 | 12:18 Uhr
Moin moin Lady Sonea!
Okay, dann will ich doch mal sehen, mit was du deine Lesern in Kapitel 22 erfreust:

Aha, Rothen mal aktiv im Unterricht zu sehen ist ja schon mal ein eher seltener Anblick. Das gefällt mir schon mal. Und kritische Experimente macht er auch gleich mit ihnen.
Genel, wer war das noch mal? Den meine ich doch auch schon mal auf den Radar gehabt zu haben. Ebenso seinen Freund. Der Junge ist also verliebt und seine Angebetete weiß es nicht. Hm, wer das sein könnte? War das nicht mal Sonea? Und gehört er nicht zu den drei Schatten? Peinlich das ich das gerade nicht weiß. Nein, ich glaube nicht und selbst wenn, dann sollte er zusehen, dass er sie ganz schnell vergisst. Er hätte es ihr eben früher sagen sollen. Allerdings kann ich es ihm sehr gut nachempfinden, wie er sich fühlen muss. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass da was bedeutsames dahinter steckt.
Ach, Veila, diese kleine Zimtzicke, will also Alchemistin werden? Hätte ich der nun wirklich nicht zugetraut, aber, so leid mir das für Rothen tut, immer noch besser, als sie zu den Heilern zu schicken. Als Heilerin wäre sie bestimmt der Alptraum aller Patienten gewesen oder so eine eingebildete Kuh, die meint alles zu wissen und mit einer Herablassung herumläuft, dass man davon eher noch kranker wird. Vielleicht sprengt sie sich beim Experimentieren ja versehentlich in die Luft und kommt nicht mehr herunter oder, wenn doch, dann an verschiedenen weit auseinander liegenden Stellen gleichzeitig. Mit Veila ist dir echt ein absolut unsympathischer Charakter gelungen. Der wünscht man echt mit Wonne Pest, Cholera und die Blattern an den Hals!
Ach herrje, hoffentlich lässt du Rothen sich täuschen und Genel ist nicht ausgerechnet in Veila verliebt. Ich hab, wie gesagt, zwar nicht mehr im Blick welche Bedeutung der Junge bisher hatte, aber dieses Miststückchen hat er dann ganz sicher nicht verdient.
Ich wäre ja diebisch schadenfroh, wenn das Experiment ausgerechnet bei Veila schief geht und sie sich nicht nur die Augenbrauen sondern auch gleich noch die Haare vom Kopf brennt. Sie wäre ganz sicher das Gespött der Universität und sowohl Magier als auch Novizen hätten was neues, worüber sie tratschen könnten.
Oho, ja, ich denke, dass ist schon ungewöhnlich, dass ein Magier aus einer wichtigen und kritischen Unterrichtsstunde herausgerufen wird. Zumal auch noch in Jerriks Büro, als Rektor dürfte der ja wissen, was Rothen gerade unterricht und in welchem Jahrgang. Also hast du da was ganz dringendes vor. Geht sicher um die beiden Schwarzmagier!
Also irgednwie hab ich auch das Gefühl, Rothen kann Balkan nicht so richtig leiden. Zumindest scheint ihn Balkans Art zu nerven, selbst wenn er ihm ansonsten neutral gegenüber steht, was sicher so ist. Aber das dürfte wohl daran liegen, dass Rothen trotz aller praktischer Orientierung eher ein Theoretiker ist, während Balkan eher praktisch veranlagt ist und vermutlich Schwierigkeiten hat sich in die Alchemie einzudenken. In der Disziplin war vermutlich auch als Novize nicht besonders gut.
Oha, Sonea scheint ja ganz schön böse zu gucken, wenn Rothen sie sehr davon bewegt wird. Es geht also um ihre Disziplinwahl. Ich glaub, jetzt folgt gleich ein Donnerwetter! Die höheren Magier werden sich sicher gleich umgucken, wenn du die Novizin in Fahrt kommen lässt.
Na was sag ich, da wird mit eisernem Besen gekehrt! Gefällt mir, dass du Sonea die Magier mal so richtig am Schlafittchen packen lässt. Diese Unart, sie in die Kriegskunst zu zwingen und dabei auch noch ein komplexes Täuschungsmanöver abzuziehen ist aber auch echt verachtungswürdig. Sonst halten die sich für so klug und dann haben sie nicht erkannt, was das für Folgen gehabt hätte, wenn Sonea herausbekommen wie und warum sie um ihren Traum gebracht worden wäre, wenn sie dieser Täuschung auf den Leim gegangen wäre. Dann hätte die Gilde ganz sicher eine rebellische schwarze Magierin gehabt, die sich vermutlich auch von Akkarin nicht mehr so einfach hätte in die Schranken weisen lassen. Zumidnest wäre jede Loyalität dahin gewesen. Auf jeden Fall meine Hochachtung für Akkarin, ich bin mir sicher, der hätte diese Täuschung so rum oder so rum nicht mitgemacht unabhängig davon, dass er und Sonea verlobt sind.
Joho, das war eindeutig. Garrel ist aber auch echt zu dumm. Wie der Kerl überhaupt Magier werden konnte ist mir unbegreiflich. Der ist doch zu dämlich um, tschuldige den Ausdruck, vorm Pinkeln die Hose zu öffnen.
Himmel so was von eingebildet, davon könnte möglicherweise sogar Veila noch was lernen. So allmählich glaube ich, dass Garrel ein totaler Narzisst ist.
Ich glaub, dass sollte sich Balkan noch mal überlegen, ob er eingedenk Sonea’s Entscheidung ruhiger schläft. Auch wenn ich sicher bin, dass Sonea niemals jemanden vorsätzlich in Gefahr geraten bringen würde, bin ich mir auch sicher, dass sie spätestens ab jetzt ganz bestimmte Prioritäten hat, wen es bei einem Angriff auf die Gilde als erstes zu beschützen gilt. Und die meisten der höheren Magier stehen auf dieser Prioritätenliste sicher nicht sehr weit oben.
Hihihi, zumindest das rechne ich Balkan hoch an, dass du ihn Garrel so schön triezten lässt, in dem er auch noch empfiehlt, das Sonea mit Regin verstärkt zusammenarbeitet. Ganz offensichtlich hat der Hohe Lord zumindest begriffen, dass man Regin dem Einfluss seines Onkels entziehen muss um zu verhindern, dass der ihn weiter als Werkzeug zu nutzen versucht. Wie auch die meisten anderen Magier vor Garrels törichten Ideen geschützt werden müssen.
Eine sehr schöne Einlage!
Und weiter geht es mit den Kuriositäten. Sonea mit einem Schwert zu sehen ist schon eine göttliche Vorstellung, aber ich kann Akkarin verstehen, dass er sie dazu drängt, diesen Kurs zu belegen. Eines ist sicher, der Schwertkampf ist eine Herausforderung an Geschick und Körperbeherrschung und schärft die Sinne dafür, den Gegner ernst zu nehmen und zu lesen, wie man ihn angreifen kann. Man muss wirklich instinktiv handeln, denn sonst hat man keine Chance, glücklicherweise weiß ich auch das zu würdigen und einzuschätzen.

Soso, Dorrien hat also die Leichen zweier Vermisster gefunden. Klingt ganz schön übel, was du denen da hast widerfahren lassen.
Du hast die Leichen und ihre Verletzungen recht anschaulich beschrieben ohne dabei in drastische Ausdrucksweisen zu verfallen, was mir wieder einmal sehr gut gefällt. Auch Dorrien wirkt bei seiner Untersuchung der Leichen recht überzeugend, aber dabei ist dir ein Fehler unterlaufen. Und zwar im Zusammenhang mit dem Todeszeitpunkt. Das die Leichen durch Assfresser bereits gefleddert wurden ist realistisch, doch die Sache mit dem Fäulnisgeruch haut nicht ganz so hin. Wäre der Mord, den ein solcher ist es zweifelsfrei, begangen durch einen schwarzen Magier, im Flachland bei zumindest mittleren Temperaturen geschehen, so würde ich dir recht geben, dass zumindest ein gewisser Verwesungsgeruch wahrzunehmen wäre. Unter tropischen Bedingungen, also hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit, wäre sogar bereist ein recht starke Geruchsbildung festzustellen. Doch du beschreibst das den Tatort als Höhenlage im Stahlgurtgebirge und das es auf den Winter zugeht bzw. zumindest Herbst ist und somit bereits mit ziemlich niedrigen Temperaturen zu rechnen ist. Zudem ist die Luft so hoch oben im Gebirge ohnehin schon recht trocken und bei diesen vergleichsweise niedrigen Temperaturen noch mehr, ich würde mal so auf ca. 10 Grad am Tage und bereits erste Nachtfröste tippen. Von daher fehlen zwei wichtige Indikatoren, die die Verwesung einer Leiche beschleunigen. Und noch ein besonderer Umstand kommt bei diesem Mord ins Spiel, der die Verwesung ganz entscheidend hemmt: Schwarze Magie!
Wenn ein Schwarzmagier einem Lebewesen die Kraft nimmt und es bis zum Tode erschöpft, so nimmt er alle Kraft, die diesem Körper innewohnt. Dafür gehört für mein Verständnis auch die Lebenskraft der im menschlichen Körper siedelnden Bakterien, die die Verwesung auslösen. Der Schwarzmagier hat aber auch diese Bakterien bei seinem Mord mit getötet und somit die Leiche quasi sterilisiert. Um nun die Verwesung auszulösen müssten die Keime wieder in den Körper gelangen, das kann durch die wunden und die natürlichen Körperöffnungen geschehen, jedoch erfolgt dann die Verwesung von Außen nach Innen und die Fäulnisgase, die den üblen Geruch erzeugen entstehen gewöhnlicherweise in der Darmregion, die aber eben hier vollkommen keimfrei ist und für von außen eindringende Keime erst spät erreicht wird.
Im Übrigen lässt sich diese tödliche Kunst so wunderbar nutzen, um ungenießbares, mit Keimen verseuchtes Wasser trinkbar zu machen, indem der Magier dem Wasser alle darin befindliche Lebensenergie entzieht und die Bakterien somit tötet. Vielleicht wird diese Tatsache ja später mal von Bedeutung.
Na endlich hat Dorrien kapiert, was sich hinter der Bestie verbirgt. Das war aber auch höchst überfällig, der Junge ist doch sonst so intelligent. Ich hab übrigens vom ersten Augenblick an einen schwarzen Magier gedacht. Das du irgendwelche geheimnisvollen Bestien einführen würdest, hab ich nicht geglaubt, denn es hätte nicht zu dir und deinem Stil gepasst.
Immerhin, Dorrien ist sich im klaren darüber, dass er alleine keine Chance gegen einen Schwarzmagier hat, gut, dass hat er ja auch schon eindrucksvoll erfahren müssen, und er schluckt seinen Stolz hinunter und will seinen Erzfeind, ich denke, so sieht er Akkarin, um Hilfe bitten. Allmählich hab ich ja fast den Eindruck, als würde Dorrien sich von Osens Hass anstecken lassen. Gut, Akkarin hat ihm das genommen, was er am meisten liebt, aber diesen Hass finde ich schon an Besessenheit heran gehend. Das wird irgendwann noch mal eskalieren, da bin ich mir relativ sicher. Und spätestens, wenn Dorrien von den Heiratsplänen der beiden Schwarzen Magier hört, wird er ganz tief verzweifeln. Oder endlich kapieren, dass er sich diese Gedanken aus dem Kopf schlagen muss. Auf jeden Fall gebührt ihm in dieser Hinsicht mein Mitgefühl.

Zu dem Gespräch das du Sonea und Akkarin führen lässt, gibt es nicht allzu viel zu sagen, da wir ja bereits recht ausführlich darüber diskutiert haben. Wie immer war die Szene sehr logisch und absolut glaubwürdig aufgebaut, da erlaubst du dir wirklich keinen Schnitzer. Was mir auffiel, war dass du trotz der wenigen Worte die Umgebung am Anfang sehr schön und gut vorstellbar dargestellt hast.
Das Akkarin seiner Verlobten ausgerechnet Regin als Studienpartner empfiehlt kann ich verstehen. Mittlerweile dürfte er vollständig verstanden haben, dass Sonea’s Kuss eine reine Kurzschlusshandlung war und keine tiefere Bedeutung hat. Und sicher hat er Regin zudem beobachtet bzw. dessen Gedanken gelesen und festgestellt, dass der auch kein romantisches Interesse an ihr hat, dafür aber in Kriegskunst recht gut ist und aufgrund der bisher erlangten Freundschaft und des Vertrauens ein guter Lernpartner für Sonea ist.
Na also, ich hab es doch geahnt, dass du Sonea ihren Verlobten bald mit der Piratennummer aufziehen lässt. Die Gelegenheit war aber auch zu günstig. Ich wüsste sogar ein weiteres Argument, das Akkarin bringen könnte, um Sonea vom Schwertkampf zu überzeugen, immerhin stellt der eine effektive Kampfart da, wenn keine Magie verfügbar ist. Und die Reflexe so wie das Bewusstsein für die eigene Umgebung und die eigene Sicherheit stärkt dieser Kampfart allemal, ich hab auch da so meine Erfahrungen auch wenn ich den Kampfstab vorziehe.

Ah noch einmal Dorrien. Mhm, so ungefähr hab ich mir Kullens Reaktion vorgestellt. Das passt wieder einmal absolut. Und auch, dass du Dorrien in der Hinsicht hart bleiben lässt ist absolut richtig. Zwei Männer können sich nicht nur besser verstecken, sondern gerade Kullen wäre ein extremes Risiko bei so einem Spähtrupp. Der Mann ist emotional zu stark aufgewühlt, als das er ruhig bleiben würde, wenn sie dem feindlichen Schwarzmagier auf der Spur sind und ihm begegnen sollten und würde sich vermutlich zu unbedachten Reaktionen hinreißen lassen, die sie letztenendes alle in dessen Gewalt bringen könnten. Das hat Dorrien gut bedacht und ich hab nichts anderes von ihm erwartet. Er mag kein Krieger sein, aber er ist intelligent und besitzt gerade als Heiler ein tiefes Einfühlungsvermögen, so dass er weiß mit wem er es zu tun hat und wie die Leute reagieren werden.
Dieses Einfühlungsvermögen ist vermutlich auch der Grund, warum es ihm immer noch so weh tut, Sonea verloren zu haben. Ich hab den Eindruck Dorrien ist ein sehr empfindsamer Charakter, der sein wahres Ich unter einer Schale aus Flausen und Scherzen verbirgt, wenn er mit anderen Menschen über sich und seine Gefühle reden muss. Stichwort introvertierter Charakter – nicht so ganz aber doch genug.
Oh ja, Da sollte sich Dorrien auf mehr als nur eine Woche Wartezeit einstellen. Bis Kalin die höheren davon überzeugt hat, dass es unbedingt notwendig ist, Sonea und Akkarin aus der Gilde rauszulassen und sie dann auch noch ins Stahlgurtgebirge in unmittelbare Nähe zur sachakanischen Grenze zu schicken, womöglicherweise auch noch bis nach Sachaka hinein, dass dürfte bei denen reiiiiiiiichlich Diskussionsstoff sorgen.
Pfffffhahaha, die Idee mit Gaden absolut richtig, aber dennoch von geradezu bestechender Komik. Wenn die Situation nicht so verzweifelt wäre würde Dorrien sich vermutlich selbst wegwerfen vor Lachen über seine eigene Idee. Hier aber zeigt sich, dass du ihn in Sachen Tarnen und Täuschen absolut richtig denken lässt. Für die Jagd auf einen anderen Magier ist es besser, wenn man Dorrien nicht schon von weitem als das erkennen kann, was er ist. Und die Kleidung eines Reberhirten ist ganz sicher von praktischerer Natur als seine Robe. Dabei geht mir ohnehin die Frage auf, wie Dorriens Robe eigentlich aussieht. Bedingt durch seine Lebensumstände hab ich mittlerweile den Eindruck, dass Dorrien nicht nur recht praktisch denkt sondern auch so handelt. Ich könnte mir vorstellen, dass seine Alltagsroben nicht mehr so aussehen, wie die, die die Magier in der Gilde tragen. Wenn er mal über Stock und Stein muss und durch Felsen klettert um einen Verletzten zu erreichen, dann dürfte das wallende Ding ziemlich hinderlich sein. Levitation ist nicht immer der Königsweg, denn sie kostet ja Magie, die er bei der Heilung dringend brauchen könnte. Und ich glaube nicht, dass Dorrien bereit ist sich so buchstabengetreu an das Gesetz zu halten, wenn es darum geht, anderen zu helfen und sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, indem er seine Robe so umschneidert, dass sie ihn nicht behindert. Vermutlich würden Magier aus der Gilde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie Dorrien mal in Alltagsroben sehen würden.
Aber ich kann eben den Rest des Spähtrupps wirklich gut verstehen, dass sie sich darüber königlich amüsieren, dass einer der ihren jetzt plötzlich wie ein Magier herumläuft, während der Magier von einem Reberhirten nicht mehr zu unterscheiden ist. Wenigstens hat Kullen jetzt für einen kurzen Moment auch mal was zu lachen. Allein das war es wert.
Mhm, auch wieder gut mitgedacht, dass der andere Magier es möglicherweise spüren kann, wenn Dorrien zur Magie greift um sich zu wärmen. Die folgenden Tage dürften für den sicher ganz schön unangenehm werden auch ohne die Bedrohung, dass er einen Feind jagt.
Na ich glaube da lässt du Dorrien sich täuschen. Ich bin sogar überzeugt, dass der feindliche Magier weiß, wie man die eigene Aura verbirgt, denn das dürfte ein Wissen sein, dass im Kampf mit anderen Ashaki wichtig ist. Und in Sachen magischen Kampf sind die Sachakaner sicher ziemlich gut und mit allen Wassern gewaschen.
Was eine Frage aufwirft: wer sagt denn eigentlich, dass Dorrien hier einen Sachakaner jagt? Zwar ist das die wahrscheinlichste Variante, aber nur weil die Jagt im Grenzgebiet zwischen Kyralia und Sachaka stattfindet, heißt das ja nicht, dass der feindliche Schwarzmagier unbedingt Sachakaner sein muss. Es könnte ja auch ein Sklave anderer Abstammung sein, der mittels Blutstein gezwungen wird.


Oho, Dannyl hat also mal wieder seinem Drang zu forschen nachgegeben und das verbotene Buch gelesen. Diese Waffe klingt ganz schön gefährlich. Offenbar eine Massenvernichtungswaffe. Und das Mineral aus den Lavawüsten? Ich würde mal auf Pechblende tippen, die kommt in Lava vor. Nimmt man dazu, dass tiefe Kenntnisse der Alchemie und der schwarzen Magie (Physik?) nötig sind und man das Mineral künstlich gewinnen kann, kommt man recht schnell dahin, dass diese Waffe ein Versuch sein dürfte das nukleare Feuer zu entfachen, sprich eine Kernspaltungswaffe.
Mit Magie dürfte es auch ein Kinderspiel sein so eine herzustellen und zu zünden, denn die Magie kann das ersetzen, was unsereiner an höchst präziser Technik benötigt um so was zu schaffen.
Und wenn man sich dann die Struktur der Ödländer vorstellt, die Sachaka und Kyralia voneinander trennen, dann wird ziemlich klar, dass die alte Gilde tatsächlich mit nuklearen Waffen gespielt haben muss. Eine erschreckende Vorstellung, da teile ich ganz Dannyls Meinung.
Oh, ich bin sicher, dass auch die finsterste Kunst noch eine Steigerung erfahren kann. Da dürfte Dannyl dann noch zu unbedarft sein, um das wirklich zu realisieren, dass Menschen von geradezu unendlichem Einfallsreichtum sind, wenn es darum geht den anderen auszurotten.
Eines ist sicher, Akkarin würde vermutlich so einiges bereit sein zu geben, um diese Bücher zu sehen. Nicht um der Macht willen, sondern, weil ich eben der Meinung bin, dass er an allem interessiert ist, was mit schwarzer Magie zu tun hat und alles wissen will, was ihm einen Vorteil gegenüber seinen Feinden verschaffen kann um die zu schützen, die er liebt. Und wenn er daraus lernen kann, wie eine solche Waffe unschädlich zu machen ist, dann wird er es wissen wollen.
Dannyl steckt da nun echt in Gewissensnöten. Gibt er die Bücher der Gilde, kann er sicher sein, dass sie entweder vernichtet werden oder dass niemals jemand dieses Wissen lesen wird und sei es nur um eine Verteidigungsstrategie dagegen zu entwickeln, gibt er sie Akkarin verstößt er schwer gegen das Gesetz und zudem dürfte Dannyl trotz allen Vertrauens zu dem Schwarzmagier immer noch im Hinterkopf haben, dass der möglicherweise doch wieder an die Macht will, so unwahrscheinlich das sein mag, und er ihm dann genau das Werkzeug dafür liefern könnte.
Im Übrigen hab ich allmählich das Gefühl, dass du Dannyl einer Täuschung aufsitzen lässt also das er sich selbst täuscht. Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist schwarze Magie aus Büchern zu lernen. Nur weil Lord Sarrin das nicht geschafft hat und Akkarin das auch bekräftigt, ist es noch lange nicht unmöglich. Der verblichene Baumeister und Begründer der magischen Architektur, Lord Loren, hat es ja auch geschafft und ich bin sicher, Akkarin weiß, dass es möglich ist, aber er nutzt den tief verwurzelten Glauben der Magier um zu verhindern, dass andere Magier, die möglicherweise nicht so fest im Geiste sind wie er und Sonea, sich mit der machtvollen schwarzen Magie überhaupt befassen. Dannyl dürfte vermutlich mehr als genug Wissen aufgesogen haben um selbst als schwarzer Magier aktiv werden zu können. Vermutlich fehlt ihm nur noch eine letzte Anleitung, wie er diese macht entfesseln kann und die könnte ihm Akkarin geben. Der muss also bei seinem nächsten Treffen mit dem Botschafter ziemlich aufpassen, was er sagt, sonst könnte er unbeabsichtigt Dinge verraten und in Gang setzen, die er vermeiden will. Und das er erfahren wird, was Dannyl weiß, da bin ich mir bei dir sicher. Du wirst ihm sicher irgendwann mal die Gelegenheit geben entweder mit Dannyl zu sprechen oder er wird es aus dessen Gedanken lesen, weil Dannyl es ihm geradezu entgegenbrüllt.
Man auf die Szene, so sie denn kommt, bin ich gespannt.
Das Bel Fiore entsetzt über den Inhalt der Bücher ist, kann ich gut verstehen. Immerhin hat sie sich bereits mit dem Besitz der Bücher, auch wenn sie nicht wusste, was diese enthalten, eines Verstoßes gegen die Gesetze der verbündeten Länder schuldig gemacht. Aber sie ist immerhin auch abgeklärt genug von dir angelegt, als dass sie nun nicht gleich in Panik verfällt und alles der Gilde bzw. dem König beichtet sondern die Bücher erst einmal von einem vertrauenswürdigen Experten beurteilen lässt. Gefällt mir, dass du sie so charakterstark angelegt hast.
Hehehe, also das wundert mich ja nun nicht, dass Dem Callane sich über die Schwatzhaftigkeit seiner Frau auslässt. Es passt einfach wunderbar in das Bild, dass man bisher von ihm hat gewinnen können. Und die Vorstellung, wie er entnervt aus dem Fenster der Kutsche starrt, während seine Frau ohne Punkt und Komma auf ihn einredet ist echt amüsant. Diese Reise muss der reinste Alptraum gewesen sein.
Na, da bin ich ja mal gespannt, was du Dannyl herausfinden lässt, woher diese Bücher stammen. Das dürfte sicher sehr interessant werden und ich bin überzeugt, dass dies nicht Dannyls letzte reise war.

Ich könnte mich jedes Mal wegwerfen, wenn du den Schreck aller Novizen, Rektor Jerrik, zum verängstigten Kaninchen werden lässt, sobald er mit Akkarin allein in einem Raum ist. Sonea zählt hier nicht, da sie erstens noch Novizin ist, denen sich Jerrik trotz aller Furcht vor Schwarzer Magie gewachsen sieht und zweitens weil sie ohnehin zu Akkarin stehen würde.
Ich glaub wenn es einen Magier an der Universität gibt, der in Akkarin ein Monster sieht, dann Jerrik! Wahrscheinlich stellt er sich die ganze Zeit vor der schwarze Magier würde sich urplötzlich und ohne Vorwarnung in ein Urvieh verwandeln und ihn mit einem Haps verschlingen. Völlig abwegig, dazu ist Jerrik viel zu zäh, das Urvieh würde sich den Magen an ihm verrenken.
Na auf Soneas erste echte Unterrichtsstunde in schwarzer Magie bin ich ja mal gespannt. Das dürfte interessant werden, zumindest gehe ich mal davon aus, dass du dir da schon was Ansprechendes hast einfallen lassen.
Das die anderen Novizen platt sind, weil Sonea die erste Kriegerin seit zweihundert Jahren wird, kann ich mir denken. Das ist echt mal ein Novum und Sonea hat mal wieder erreicht, was sie eigentlich nicht will, sie steht im konzentrierten Fokus der Aufmerksamkeit. Aber vielleicht wird das ja schneller nachlassen als sonst. Immerhin hat sie ja noch ein paar andere Sachen in petto, die die Aufmerksamkeit der anderen zumindest von ihrer Entscheidung Kriegskunst zu wählen ablenken wird, allerdings dennoch nicht von ihrer Person. Da wird sie wohl auch nie ganz loswerden. Ich hab den Eindruck, dass du es Sonea immer wieder angedeihen lassen wirst, in den Fokus zu rutschen, egal wie sehr sie sich bemüht genau das zu vermeiden.
Hehehe, also geht der Streit Regin vs. Sonea in eine neue Runde, wenn auch jetzt unter den freundschaftlichen Gesichtspunkten von Klassenkameraden und auf höherem Niveau. Ich denke mal, die beiden wirst du in der Hinsicht darum der beste zu sein, zu erbitterten Konkurrenten machen, die trotzdem sehr gut zusammen arbeiten und sich verstehen.
Und das Akkarin noch irgendeine form von Eifersucht auf Regin verspürt glaube ich nicht, zumindest nicht in Bezug auf Soneas Liebe. Dafür wirkt er mittlerweile zu gelassen.
Pffffhahaha, der Spruch von Regin „sei kein Mädchen“ war ja wohl der Knüller. Natürlich ist ganz klar, wie es gemeint ist, aber in anbetracht dessen widerspricht sich das ja so dermaßen, dass es einfach nur noch zum lachen ist. Ob Farlend das übel nehmen wird? Oder ist Regin eben der unangefochtene Chef der Klasse und kann so handeln ohne das es Konsequenzen haben wird. Möglicherweise ist es Farlend ja auch recht, dass er für Sonea seinen Platz geräumt hat. Immerhin ist sie eben die erste Frau in dem Kurs seit sich jemand bewusst daran erinnern kann.
Okay, dein Unterricht in Strategie wirkt klar und überzeugend auch wenn es sich von der Thematik her eigentlich eher um Taktik gehandelt hat, aber das passt schon.
Oh ich bin überzeugt, dass Soneas Eskorte, auch wenn sie sie nicht mehr so haben will, ganz sicher die Gelegenheit nutzt, sich in ihrem Glanz zu sonnen. Dürfte schon eine Ehre sein, mit der Novizin des Schwarzmagiers bekannt zu sein und bei den anderen Novizen, besonders natürlich bei den Mädchen mächtig Eindruck schinden. Zumindest versuchen sie es.
Soneas Angst um ihre Freundschaft zu Trassia finde ich schon fast etwas paranoid, aber es zeigt auch, dass ihr diese Freundschaft wirklich wichtig ist und sie Angst hat sie zu verlieren. Immerhin ist Trassia ja eine angehörige der Häuser und auch wenn Sonea mittlerweile als akzeptiert gelten dürfte, haftet ihr immer noch an, dass sie aus der untersten Bevölkerungsschicht Kyralias stammt und sie befürchtet, ihr das eines Tages zum Verhängnis werden wird. Aber in Bezug auf Trassia denke ich mal, wird das nicht geschehen. Die wirkt mir mittlerweile nach einer Person, die auf Standesunterschiede pfeifen tut und sich auch von ihren Eltern nichts wird sagen lassen, wobei ich auch nicht glaube, dass in ihrer Familie die Standesherkunft eines anderen Menschen eine allzu große Bedeutung hat. Trassia scheint bereits in ihrer Kindheit gelernt zu haben, dass alle Menschen ihren wert besitzen und auch wenn ihre Familie sich nach den Gegebenheiten richten muss, wird sie eben nicht mit einem geringschätzigen Blick auf Imardins niedere Bevölkerung aufgewachsen sein. Was für eine Geschäft betreibt ihre Familie eigentlich um Geld zu verdienen? Irgendwie hab ich so im Gefühl, dass die was mit Handel und Seefahrt zu tun haben könnten. Solche Familien haben stets mit allen Bevölkerungsschichten zu tun und ein Oberhaupt könnte es sich gar nicht leisten seine Untergebenen mit Geringschätzigkeit zu behandeln, da er so ganz schnell deren Loyalität einbüßen würde und die ist das A und O im Handel und ganz besonders in der Seefahrt.


Alles in allem war es wieder einmal ein gelungenes Kapitel und hat mir ganz ausgezeichnet gefallen. Mach weiter so, ich freu mich auf das nächste.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!


PS: Ha, da ist es mir doch tatsächlich gelungen mich kurz zu fassen. Nur 3,5 Seiten, mein neuer Minusrekord – das erste Review zum Prolog zählt nicht, das Kapitel war ja auch entsprechend kurz.

Antwort von Lady Sonea am 03.10.2013 | 16:35 Uhr
Hallo Keylu-tey,


in welchem Format schreibst du, dass du auf 3,5 Seiten gekommen bist? DIN-A3? Bei mir sind es mal wieder 7! :D

Genel und Jarend, also das du DAS vergessen hast! Das sind doch zwei von den Schatten! Und natürlich hat der Junge wegen Sonea Liebeskummer. Aber das weiß Rothen nicht, weil Sonea nie Namen genannt hat, ebensowenig wie sie ihm von Veila erzählt hat.
Ach ja, Veila wollte eigentlich mal Heilerin werden, bei der Wahl ihrer Disziplin wurde ihr jedoch davon abgeraten, weil sie von ihrem Charakter her nicht dafür geeignet ist. Als Kriegerin wäre sie wahrscheinlich auch ganz gut, aber stattdessen hat es sie in die Alchemie verschlagen und ihre beiden Freundinnen sind ihr gefolgt. Das findet eigentlich in einem Kapitel sehr viel später Erwähnung, aber da es wirklich absolut unwichtig ist, nehme ich das mal vorweg.
Dass Rothen den neuen Hohen Lord nicht leiden kann, würde ich so nicht sagen. Als Alchemist ist er im Allgemeinen von Kriegern ziemlich entnervt, die einfach keinen Sinn für die Wissenschaft haben. Das war schon so, als er Davins Wetterprojekt versucht hat, durchzusetzen und hier, weil Balkan will, dass Rothen sofort in Jerriks Büro erscheint, obwohl seine Klasse gerade ein schwieriges Experiment durchführt, was man nicht einfach so unterbrechen kann. Als Physiker kann ich ihn da absolut verstehen. Ich würde da auch absolut entnervt reagieren und tue ich teilweise auch, wenn ich bei etwas Wichtigem unterbrochen werde.
Ich finde, es wurde wirklich Zeit, dass mal jemand den höheren Magiern die Meinung sagt, also habe ich es Sonea tun lassen, weil sie wirklich sauer ist. Ob sie eine Prioritätenliste im Kopf hat, wen sie im Ernstfall zuerst rettet, glaube ich jedoch nicht. Bei der Schlacht von Imardin hat sie schließlich sogar den König gerettet, als sie ihm über den Weg gelaufen ist.
Natürlich hätte Akkarin sich nicht auf das miese Spiel der höheren Magier eingelassen. Dafür ist er zu sehr Ehrenmann. Trotzdem ist er auf Lady Vinaras Angebot eingegangen, Sonea mehr Stunden in Heilkunst, als der Grundkurs vorschreibt, zu geben, was er aber aus Liebe zu ihr tut.
Über deine Gedanken zu Garrel musste ich doch sehr lachen. Ein kleiner Narzisst ist er ganz sicher!


Danke für deine Erläuterungen dazu, wie schnell eine Leiche verwest. Mir war schon klar, dass das ein wenig anders funktioniert, wenn der Körper jeglicher Energie entleert wird (gibt im 3. Buch eine Stelle, wo Lorlen eine solche Leiche untersucht, wo das beschrieben wird). Aber ich dachte wirklich, das mit dem Verwesen würde schneller gehen. Daher habe ich das mit dem Fäulnisgeruch mal schnell rausgenommen.
Ähm, wie man Wasser trinkbar macht, wissen die Magier schon. Ob das ähnlich oder genauso funktioniert, wie von dir beschrieben, weiß ich jetzt nicht. Aber ich weiß, dass zumindest Meerwasser mit Magie trinkbar gemacht wird und zumindest die Heiler wissen, wie man sterilisiert.
Ich gebe zu, ich habe Dorrien auf dem Schlauch stehenlassen. Aber oft übersieht man ja das Offensichtliche. Und in den Bergen kommt es sicher öfter vor, dass wilde Tiere Menschen anfallen oder Tiere tollwütig werden. Auf Grund der Erfahrungen, die er dort macht, denkt er wahrscheinlich eher daran, als gleich an das Schlimmste. Aber es hätte sowieso keinen Sinn gemacht, Verstärkung aus Imardin anzufordern, bevor nicht sicher ist, dass ein schwarzer Magier für all das verantwortlich ist.
Dass Dorrien dazu neigt, eine Besessenheit zu entwickeln, habe ich glaube ich schon einmal erwähnt. Sogar Rothen ist sich dessen bewusst, denn schließlich kennt er seinen Sohn (siehe auch das Gespräch mit Lorlen in Buch 2, wo es darum geht, dass Dorrien sich besser von Sonea fernhalten sollte, bevor er auch in die ganze Sache mit Akkarin hineingezogen wird).
Oh, er und Akkarin werden noch aufs übelste aneinandergeraten. Vielleicht kannst du dir mit deinem Insiderwissen auch schon vorstellen, wann das sein wird ;)
An dieser Stelle möchte ich dir übrigens auch einen Keks überreichen, weil du richtig geraten hast, was es mit der Bestie auf sich hat :D
Ich hatte gar nicht vor, irgendwelche mysteriösen Tiere einzuführen, denn das hätte nicht in die Welt von DGDSM gepasst.

Oh, Akkarin wusste die ganze Zeit, dass der Kuss mit Regin nur eine Kurzschlusshandlung war! Trotzdem war er eifersüchtig, denn er will natürlich der einzige Mann in Soneas Leben sein, was ich auch absolut nachvollziehen kann. Er ist sicher bei weitem nicht besessen von ihr wie das bei Dorrien der Fall ist, aber ein bisschen besitzergreifend wird er in einem gesunden Rahmen wohl sein. Aber es wäre schlimm, wenn er es nicht wäre.
Hm, also ich glaube nicht, dass es häufig vorkommt, dass Magier sich mit Schwertern oder ähnlichen Waffen bekämpfen, wenn ihnen die Magie ausgeht. In der Regel erschöpft sich ja einer zuerst. Wozu ich Schwertkampf noch nützlich finde, ist das Ausweichen von magischen Angriffen. In der Arena gilt das zwar als schlechter Stil, aber gerade im Kampf gegen einen überlegenen Gegner spart man durch Ausweichen Magie, weil man den Angriff nicht mit dem Schild abfangen muss.


Dass Dorrien empfindsam und ein wenig introvertiert ist, da gebe ich dir völlig recht. Man merkt es nicht, weil er es gut versteckt. Aber man kann darauf kommen, wenn man sich vor Augen hält, wie er als Novize war, wo er lange Zeit auch keine Freunde hatte. In dieser Hinsicht ist er Dannyl gar nicht so unähnlich, auch wenn dessen Schwierigkeiten während des Studiums andere Gründe hatten. Bei Dorrien war es wohl hauptsächlich der Tod seiner Mutter und dass sein Vater Magier ist.
Ob und wie lange die Gilde wegen des Sachakaners diskutiert oder ob sie in Panik verfällt und sofort Hilfe schickt, wird sich bald zeigen. Wollen wir eine Runde Kristallkugel darum spielen?
Da fällt mir ein, du bekommst glaube ich auch noch einen Punkt, weil du bei der Bestie richtig lagst.
Also ob Dorrien seine Robe umgenäht hat, darum habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Rechtlich könnte das eine Grauzone sein, weil für Magier Robenpflicht gilt und diese eine bestimmte Form haben. Ich denke mal, dass Dorrien auch ein paar normale Kleidungsstücke hat, die er bei Gelegenheit anzieht. Hier hat er jedoch keine mit, weil er so mehr Eindruck bei den Einheimischen macht und an einen schwarzen Magier hat er ja auch gar nicht gedacht.
Ich weiß nicht, ob die Sachakaner wirklich so gut im Kämpfen sind. Sie werden sehr unterschiedliche Kenntnisse haben, denn sie teilen ihr Wissen nicht und haben keine Gilde. Sicher sind sie im Kämpfen geübter als die Gildenmagier, weil sie einander ständig bekämpfen, aber die Krieger der Gilde haben das größere Repertoire an Tricks, weil sie auf einen großen Wissensschatz zurückgreifen können. Wären alle Gildenmagier schwarze Magier, könnten die Sachakaner einpacken. Und ich bin ziemlich sicher, dass sie sich genau davor fürchten.
Natürlich ist nicht sicher, dass es sich bei dem schwarzen Magier um einen Sachakaner handelt. Aber es kommt auch kaum jemand anderes dafür in Frage. Akkarin und Sonea sind im Imardin und das hätte Dorrien schon mitbekommen, wenn sie die Gilde verlassen hätten. Klar könnte ein Sachakaner auch einen Sklaven über die Grenze geschickt haben. Aber die sind in der Regel auch Sachakaner. Ein paar wenige werden Kyralier oder Elyner sein, die sich nach Sachaka verirrt haben oder als Händler dorthin gereist sind und überfallen wurden. Ich denke aber mal, dass Dorrien so weit in seiner Impulsivität gar nicht denkt. Und es ist wie gesagt, die wahrscheinlichste Variante. Um es mal wissenschaftlich auszudrücken: mit mindestens 95% Konfidenz.


So, bei Dannyl muss ich jetzt aber eines mal klarstellen: Er hat keinerlei Interesse daran, schwarze Magie zu erlernen. Es ist richtig, Lord Loren hat das aus Büchern gelernt und Lord Sarrin ist an Selbigem gescheitert. Dannyl liest diese Bücher jedoch nur, um ihren Wert einzuschätzen und weil er hofft, dadurch die richtige Entscheidung zu treffen, wem er die Bücher aushändigt.
Da du auch „The Magician’s Apprentice“ gelesen hast, wundert es mich eigentlich, dass du nicht von selbst darauf kommst, was die Ödländer erschaffen hat. Die „Waffe“ kam dabei übrigens von den Elynern, die den Kyraliern damals im Krieg gegen Sachaka geholfen haben. Bei der Erschaffung der Ödländer wurden sicher auch atomare Strukturen aufgelöst, denn anders kann diese verheerende Zerstörung kaum erklärt werden, aber ich würde hier nicht gleich von Kernspaltungswaffe sprechen, das klingt ziemlich hart und technisch, sowas wird in der Welt von DGDSM nicht existieren. Pechblende ist es jedenfalls nicht. Tatsächlich geht es um eine spezielle Art von Kristallen, die dort unter bestimmten Verhältnissen von Temperatur und Druck entstehen. Ich weiß nicht, ob ich jetzt darüber erzählen soll oder ob ich damit zu viel vorwegnehme. Wenn du diskutieren willst, dann lieber per Mail. Der eigentliche Zweck dieser „Waffe“ dient auch eigentlich nicht der Zerstörung, man kann damit jedoch sehr viel Zerstörung anrichten, wenn man sie „falsch“ benutzt.
Natürlich würde Akkarin das Buch sofort haben wollen, wenn er davon wüsste :D
Bel Fiore wird keine Strafverfolgung drohen, weil sie sich im Besitz verbotener Bücher besitzt. Erstens hat sie diese geerbt und zweitens hat sie gleich Dannyl hinzugezogen, als ihr der Inhalt komisch vorkam, denn als Nichtmagierin kann sie deren Inhalt absolut nicht beurteilen. Ich würde sagen, sie hat hier absolut richtig gehandelt.

Ja, Sonea steht immer wieder ungewollt im Mittelpunkt, was ihr ziemlich verhasst ist. Irgendwie war das schon immer so und es macht mir einfach Spaß, das so fortzuführen, weil sie ja auch so schön leidensfähig ist :D
So ein wenig ist Regin schon der Anführer in seiner Klasse. Sonst wäre es ihm auch nicht gelungen, Farlend von seinem Platz zu verscheuchen. Wie er das gemacht hat, keine Ahnung. Er konnte das schon immer gut und wird wohl irgendetwas an sich haben, was ihm zum Rudelführer macht. Allerdings ist mir bei ihm ziemlich schleierhaft, was das ist, was wohl auch daran liegt, dass ich ihn nicht sonderlich leiden kann. Bei Akkarin weiß ich hingegen sehr wohl, warum er in seinen Mitmenschen Ehrfurcht, Respekt und Ergebenheit auslöst ;)
Strategie ist natürlich ein sehr allgemein gefasster Begriff. Das fängt bei Kampfformationen und Strategien, wie man einen Einzelkampf bestreitet an und endet bei Größenordnungen im Sinne von Armeen und deren Bewegungen.
Sonea wird schon sehr bald Unterricht in schwarzer Magie haben. Und da kannst du sicher schon gespannt sein, was die beiden da machen werden ;)


So, das war’s von meiner Seite. Über die offenen Fragen können wir gerne wie immer per Mail diskutieren, um die anderen Leser nicht so sehr zu spoilern ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
-anonym- (anonymer Benutzer)
02.10.2013 | 18:38 Uhr
hallo Lady Sonea!

bevor ich irgendetwas anderes schreibe, will ich dir erst einmal sagen: deine Geschichte, oder eher dein Buch, ist echt atemberaubend gut!
Ich habe in den Ferien ganze Tage mit dem Lesen zugebracht, das ist bei mir immer so bei guten Büchern ;-)
Dabei war ich am Anfang eigentlich gar kein Fan von Akkarin, aber du hast mich überzeugt!
Aber jetzt zum letzten Kapitel:
deinen Anfang mit Rothen finde ich sehr gelungen, hier kann man mal in seinen Alltag gucken, es gibt ja sonst nicht so viele Stellen, wo man ihn mal unterrichten sieht.
Diese Klasse ist ja super! haha, alle Verehrer von Sonea (oder Akkarin) in einer Klasse. :-D Die Geschichte mit den Augenbrauen ist auch sehr amüsant, stellenweise wirkt es fast lächerlich, wie sich die Novizen da sorgen!
An dieser stelle habe ich nicht ganz verstanden, warum Soneas Wahl so wichtig ist, dass der Unterricht unterbrochen werden musste. hätte diese Angelegenheit nicht noch ein wenig warten können? Umso realistischer finde ich dafür, dass der Unterricht vertreten wird, und nicht einfach ausfällt.
Die Szene mit den Höheren Magiern ist einfach nur gelungen. schön zu sehen, dass Sonea sich wehrt. Ob sie sich das auch ohne Akkarin getraut hätte? Ich finde es gut, dass du Rothen überlegen lässt, dass sie einmal die gleiche Wirkung wie Akkarin haben könnte. das zeigt nochmal, dass sie kein kleines Mädchen mehr ist und sich definitiv zu wehren weiß!
Beim Schwertkampf hat Sonea mein volles Mitgefühl. wozu soll sie das brauchen? Ja, ich weiß, es schult die Reflexe usw., mir würde das als Argument nicht ausreichen, aber ich fürchte, da wird Akkarin nicht mit sich reden lassen...
Du hast übrigens einen Tippfehler gemacht: es heißt nicht "Schwerkampf"!

Aha, Dorrien kommt auch mal hinter das Geheimnis der "Bestie". Die Leichen sind sehr detailliert beschrieben, dass ist zwar nicht angenehm, gehört aber auch dazu und ist von daher absolut sinnvoll und gut.
Ich finde, Dorrien zieht aus seiner Entdeckung die richtigen Konsequenzen. Ich frage mich, ob wirklich Sonea und Akkarin in die berge kommen müssen, und wie das alles ausgeht. Weiß Dorrien eigentlich von der Verlobung der beiden? Wenn nicht, wird das noch eine schöne Überraschung!

Die nächste Szene mit Sonea und Akkarin drückt noch einmal gut Soneas Ängste aus, ich finde die Unterhaltung der beiden sehr gelungen, man sieht außerdem auch hier, wie sehr Akkarin um Sonea besorgt ist. soll die Aussage, er habe das alles auch einmal gelernt etwa ein Angebot sein, das er ihr etwas erklären kann?
bei
„Lass uns nach Hause gehen“, sagte er. „Takan wird bald mit den Vorbereitungen zum Abendessen fertig sein.
hast du übrigens die Anführungszeichen zum Schluss vergessen...
das mit dem Piraten ist übrigens echt lustig, schön, dass du Sonea ihn damit aufziehen lässt, das macht wirklich Laune!

Kullens Reaktion war so durchaus vorherzusehen, das gehört zu den Dingen, die ich an deinem Schreibstil liebe, dass du so sehr ins Detail gehst.
der Kleidertausch ist eine durchaus sinnvolle Maßnahme, bei der Vorstellung der beiden in verkehrter Kleidung muss ich echt grinsen! Die Unterhaltung danach ist einfach nur göttlich!
Es ist so schön zu lesen, du denkst einfach an alles, z.B. das Loken kaum eine Vorstellung von Magie haben wird, sodass ihm alles erklärt werden muss. Wie sonderlich das Bild sein mag, wenn Dorrien einfach dasteht und sich nicht bewegt.
Dorrien macht sich also auf zum Südpass. Hoffentlich begegnen sie dem schwarzen Magier nicht, Dorrien hat keine Chance gegen ihn und er wird trotz anderer Kleidung nicht lange verborgen halten können, dass er ein Magier ist.
ich beginne mich zu fragen, was der Sachakaner wohl in Kyralia will. Neue Sklaven oder steckt da mehr dahinter? Jede Wette, der ist doch nicht zum Spaß über die Berge gekommen. Will er spionieren? Dann würde er kaum Gefangene nehmen... wie auch immer, es bleibt spannend!

Dannyl macht ja auch interessante Entdeckungen, was er wohl mit den Büchern machen wird? Ich finde es gut, dass du ihm mal die Möglichkeit gibst, mit Tayend zusammen zu sein ohne sich die ganze Zeit umschauen zu müssen, wer sie wohl sieht.
Außerdem möchte ich jetzt gerne wissen was in dem anderen Tagebuch zu dem Moment in dem er die Bücher las, steht. Hoffentlich lässt du mich da nicht zu lange warten!

Wie eingeschüchtert Jerrik ist. :-D Die arme Sonea wird ab sofort wohl ein paar Stunden anstrengenden Kriegskunstunterricht mehr haben... Außerdem tut sie mir leid, weil sie jetzt so wenig Heilkunst hat. Ich bin ja eigentlich dafür, dass das ihre Disziplin wird, so war es schließlich von Anfang an, aber deine Erklärungen sind absolut vernünftig, sodass ich mich damit abfinden kann. Dann lass sie aber wenigstens schnell Zusatzstunden in ihrem Lieblingsfach kriegen!
Regins Auftritt ist gut gelungen, apropos, es heißt nicht "als Regen ihr ihrem ersten Jahr..." sondern "als Regin...", und auch nicht "zu sah zu" sondern "und sah zu", Tippfehler. was ist los, in den anderen Kapiteln hast du doch nicht so viele Fehler?!
Klar, die Bedingungen in einem reinen (oder für gewöhnlich reinen) Jungenkurs sind vielleicht etwas anders, der arme Junge, der aus der ersten Reihe vertrieben wurde! Aber wenn Sonea hier respektiert werden will, muss sie so etwas ignorieren. wie Sonea bei "guten morgen, meine Herren" geguckt haben muss! Klar, sie hat einiges aufzuholen, aber das wird sie packen!
natürlich ist Trassia noch Soneas Freundin, das wäre sonst auch ein Wunder. Du hast sie von vornherein so angelegt. Ich möchte natürlich, dass es so bleibt, aber manchmal wären Unstimmigkeiten vielleicht auch realistischer... so oder so, die Jungs gucken natürlich blöde, aber Sonea ist eben ein Mädchen, Kriegerin hin oder her, damit werden sie sich irgendwann abfinden müssen.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob, ich stimme all den anderen Reviews hier voll und ganz zu: SUPER!!!

Antwort von Lady Sonea am 02.10.2013 | 19:29 Uhr
Hallo liebe(r) anonyme(r) Leser(in),


vielen lieben Dank für dein ausführliches Review! Ich freue mich, dass meine Geschichte dir so gut gefällt und dass ich dich dazu bringen konte, Akkarin zu mögen. Das habe ich echt noch von niemandem zu hören bekommen :)
Danke auch für das Finden der Fehler! Die hat mein Rechtschreibprogramm übersehen und ich wohl auch, obwohl ich über jedes Kapitel noch einmal drüberlese, bevor ich es hochlade *schäm*

Ich gebe dir völlig recht, dass es ein wenig lächerlich ist, alle höheren Magier sofort zusammenzurufen, weil Sonea ihre Disziplin gewählt hat. Aber es sind eben höhere Magier. Vor vier Kapiteln oder einer Woche in der Geschichte haben sie dieses geheime Treffen abgehalten, bei dem es darum ging, Sonea die Kriegskunst aufzuzwingen, wo Rothen und Akkarin nicht mitspielen wollten. Akkarin wird mit Sonea einfach nur zu Jerrik gegangen sein und der hat dann gleich alle zusammengerufen, weil er sich alleine vor Akkarin fürchtet und er den Beistand der anderen braucht, sollte Sonea sich anders entschieden haben (dir ist ja sicher schon aufgefallen, dass bei ihren Sitzungen immer ALLE höheren Magier und nicht nur die Oberhäupter der Disziplinen anwesend sind, wenn Akkarin dabei ist, weil sie sich dann stärker fühlen). Davon abgesehen ist es eine kleine Sensation, wenn die zweite schwarze Magierin der Gilde endlich ihre Disziplin wählt
Ohne Akkarin hätte Sonea sich sicher nicht getraut, die höheren Magier zurechtzuweisen. Schließlich ist sie nichtsdestotrotz Novizin und alle achten sehr darauf, ob sie sich gut benimmt. Denn das Damoklesschwert, dass ihre Kräfte blockiert werden, wenn sie noch einmal ausflippt, hängt immer noch über ihr. Bei den anderen Novizen hätte sie da wohl etwas weniger Probleme, aber bei den höheren Magiern ganz sicher nicht.
Was den Schwertkampf angeht, so wird Akkarin wirklich nicht mit sich reden lassen. Es hat übrigens noch einen weiteren Vorteil als bessere Reflexe: Durch diesen Sport erhöht sich die Beweglichkeit, so dass man, wenn einem die Magie ausgeht, den Angriffen des Gegners auch ausweichen kann. Eigentlich ist das kein guter Kampfstil und Novizen lernen auch, sich beim Kämpfen nicht zu bewegen, doch im Kampf gegen einen schwarzen Magier, ist Ausweichen sicher die bessere Variante, weil man dabei Magie sparen kann.

So, die Beschreibung der Leichen fandest du detailliert? Das finde ich interessant. Denn die ganz ekligen Details habe ich gar nicht erwähnt ;)
Dorrien weiß übrigens noch nichts von der Verlobung. Aber das wird er bald erfahren. :D
Klar, bringt der Kleidertausch nur solange etwas, wie der Sachakaner nicht bemerkt, dass er von einem Magier verfolgt ist. Es ist aber immer noch sicherer, als würde er ihm in seiner grünen Robe folgen. Ich gebe dir übrigens völlig recht, es passt nicht zusammen, dass der Sachakaner auf der Suche nach neuen Sklaven ist und zugleich spioniert. Für einen Spion verhält er sich zu auffällig und trotz seiner Kriegspläne würde der sachakanische König es wohl nicht schätzen, wenn seine Leute vorab in Kyralia wildern. Aber das wird alles noch aufgeklärt :)

Akkarins Bemerkung, er habe das alles auch einmal gelernt, soll sich genau darauf beziehen, dass er Sonea auch helfen kann bzw sie seine Hilfe in Anspruch nehmen kann. Da er ihr Mentor ist, sollte das eigentlich auch so sein. Die Frage ist nur: Kann sie ihren Stolz überwinden und ihn um Hilfe bitten, wenn sie sie braucht?

Ja, eigentlich hätte Sonea Heilerin werden sollen, da bin ich ganz bei dir. Doch sie hat einen anderen Weg eingeschlagen, als sie sich Akkarin angeschlossen hat. Und so wie sie nun einmal ist, hätte sie eine andere Entscheidung auf Dauer nicht verantworten können. Aber sie wird ihren Traum noch weiterverfolgen können, spätestens nach ihrem Abschluss. Dafür hat ihr Mentor ja bereits gesorgt.
Es wird sich sicher einiges für sie ändern, jetzt wo sie in einigen reinen Jungenkursen ist. Das wird sie aber sicher hinkriegen, weil sie kein typisches Mädchen ist. Das mit dem "guten morgen, meine Herren", hat Lord Daron nur gesagt, weil er da noch nicht gesehen hatte, dass plötzlich ein Mädchen im Kurs ist. Er ist ja auch nicht mehr der Jüngste :D


Liebe Grüße,
Lady Sonea
01.10.2013 | 23:37 Uhr
Hey Lady Sonea,

wie immer: schön, dass wieder Dienstag ist; suuuuper Kapitel ;-)

Ach du liebe Güte! Da hat Rothen ja einen echt angenehmen Jahrgang zu unterrichten... Genel, der Sonea hinterhertrauert, und Veila, die wegen ebendieser mies gelaunt ist;D. War ja aber klar, dass Rothen dieses Gefährliche Experiment nicht zu Ende durchführen kann, aber immerhin wird er von Lord Sarrin persönlich abgelöst... solang dann in den nächsten Tagen keine Schüler ohne Augenbrauen rumlaufen xDD.
Gut, dass sich die meisten Höheren Magier schämen, wenn Sonea ihnen ihre Entscheidung mitteilt. Das ist genau richtig so und sie können sich alle glücklich Schätzen, dass Sonea zum Wohle Kyralias handelt und nicht so wie sie selbst es gerne hätte.
Und was das mit dem Schwertkampf gibt lässt sich auch nur abwarten... ich finde das ne gute Idee, und auch wenn es Sonea noch nicht gefällt, wird es ihr denke ich früher oder später spaß machen;-). So war Fergun wenigstens für eine Sache gut, da stimme ich Akkarin zu.
Und bei dem Gespräch während dem Spaziergang... ich musste so lachen als Sonea wieder auf den Pirat zu sprechen kam ;-DD Es passt aber auch einfach!!!
Sonea wird das mit dem Unterricht schon hinkriegen.... wenn sie den Stoff nachgeholt hat müsste sie ja wieder gut mitkommen. Und auch auf den Unterricht mit Akkarin in schwarzer Magie bin ich gespannt... das wird sie wohl demnächst brauchen;-)

Korten und Falken sind also tot... und wenn sie vor 3 Tagen gestorben sind, ist dass wohl echt kein schöner Anblick... und die Messerspuren am Hals der Beiden, sowie die Brandspuren die auf Betäubungsschläge hindeuten - da hatte ich also recht! Schwarze Magie! Und Dorrien wechselt die Kleidung mit einem Reberhirten.... kein Wunder dass die Anderen dann lachen müssen. Ein einfacher Mann in Magierroben!
Und Dorrien macht das Richtige indem er Verstärkung in Form von Sonea und Akkarin fordert. Mal sehen wie lang es dauert, bis sie den oder die Sachaker erreicht haben.... oder generell wie lange es dauert bis die Gilde sich dazu entschlossen hat die beiden los zu schicken.

Freu mich auf nächsten Dienstag.
GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 02.10.2013 | 07:59 Uhr
Hallo Iris,


so, dann bekommst du erst einmal wie versprochen den Keks, weil du richtig bezüglich der Bestie getippt hast ;)
Dorrien hat aber auch echt lange gebraucht, um das zu kapieren, aber ehrlich gesagt hätte ich auch auf dem Schlauch gestanden. Wer denkt auch daran, dass ein schwarzer Magier dort in den Bergen wildert und kein tollwütiges Tier? Für seine Männer war das sicher ein lustiger Anblick, ihn in der Kleidung eines Reberhirten zu sehen, für Dorrien könnte das überlebenswichtig sein, wenn er dem Sachakaner in die Arme läuft. Ganz besonders, nachdem er bei dem Kampf gegen Parika fast gestorben wäre ...

Ja, da habe ich Rothen wirklich sämtliche Verehrer von Sonea und Akkarin in eine Klasse gesteckt ohne dass der Arme das weiß. Bei Sarrin werden sie aber ganz gut aufgehoben sein. Der ist zwar nach der Invasion in den Ruhestand gegangen, unterrichten darf er aber trotzdem noch vertretungsweise. Das Unterrichtsverbot wurde ihm ja nur erteilt, weil er schwarze Magie lernen sollte, was er ja nicht geschafft hat.
Dass die höheren Magier sich mal ordentlich schämen sollen, da bin ich ganz bei dir. Ich glaube, denen war gar nicht bewusst, wie viel Zorn sie da in Sonea geweckt haben. Und sie sollten zusehen, sich die beiden schwarzen Magier nicht zum Feind zu machen.

Das mit dem Pirat konnte ich mir an dieser Stelle im Wald nicht verkneifen zu bringen. Sonea wird das bei passender Gelegenheit immer mal wieder bringen und ich denke, Akkarin bereut es schon längst, ihr von seinem Kindheitstraum erzählt zu haben.
Wie viel Spaß Sonea an Schwertkampf hat - das wird sich zeigen. Leicht wird es sicher nicht, weil selbst die anderen Novizen größer und kräftiger sind als sie. Und Lord Kerrin, der diesen Kurs unterrichtet, gehört ja zu Garrels Anhängern.


Liebe Grüße und bis nächsten Dienstag,
Lady Sonea
01.10.2013 | 21:37 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Also eines gleich zu Beginn, mir hat dieses Kapitel wieder einmal sehr gut gefallen.
Und in Anbetracht dessen, was du mir im Vorfeld angedeutet hast, verweise ich auf meinen Vorredner und kann nur sagen, dass deine Befürchtungen vollkommen haltlos waren. Wir Leser sind mit dir und deiner Arbeit absolut zufrieden und immer dran denken, du hast nicht nur unseren Rückhalt als deine treuen Leser sondern auch Jule und ihre Freunde stehen hinter dir.

So, kommen wir mal zum Kapitel:

Also das Detail zu dem Ring finde ich interessant und absolut stimmig. Damit hast du wirklich einen guten Gedanken dargestellt, denn auch ich hatte dem Ring selbst bisher gar nicht so einen besonderen Wert beigemessen. Aber da hab ich nicht bedacht, dass es für einen Juwelier dieser Zeit ein gewaltiges Stück Arbeit und enorme Kunstfertigkeit bedeutet, so einen kleinen Diamanten zu schleifen und zu fassen. Nicht immer ist groß mit wertvoll gleichzusetzen. Hat Sonea das eigentlich auch schon erkannt? Du hast sie zwar sprachlos vor Bewunderung für die Schönheit des Ringes gemacht, aber ob du sie dessen Geldwert hast erkennen lassen, da hab ich meine Zweifel. Würde aber auch gar nicht passen, da wäre es interessant, wenn die das von jemandem gesagt bekommt, vielleicht von Cery, der dürfte als Dieb ja schon ganz gut einschätzen können, was das Ding wert ist. Vielleicht nicht gerade, indem er ihr das sagt, aber in dem er die Kunstfertigkeit bewundert und andeutet, dass es sehr schwer ist, so einen Ring herzustellen. Sonea wird dann schon von selbst darauf kommen, wie viel Akkarin dafür ausgegeben haben dürfte. Ich denke mal so in Richtung ein bis zwei Goldstücke, oder?
Hehe, die Schatten dürfen doch nicht aufgeben, die gehören doch allmählich dazu, ich glaube langfristig würde Sonea sie wohl sogar vermissen, wenn sie plötzlich nicht mehr da wären. Ich denke mal, ich weiß auch schon wann das sein wird und dass sie Himmel und Hölle in Aufruhr versetzen würde um deren Belästigung willen.
Ah, das mag ich an Sonea und dir. Endlich mal eine Autorin, die ihre Hauptcharakterin nicht so einem dämlichen Diätplan unterwirft. Ich hasse derartige Szenerien. Mach weiter so. Und außerdem freut es mich jedes Mal, mir Rothens Gesicht vorzustellen, wie er baff ist, dass die kleine Sonea soviel reinhauen kann. Aber um Magie in der Stärke, wie Sonea sie in ihrem Körper speichert, bändigen zu können, dürfte eine Menge Kraft nötig sein.
Aha, sie ist sich dessen also doch auch schon selbst im Klaren, dass sich die Schatten von der Kenntnis um ihre Verlobung nicht davon abhalten lassen werden, sie weiter zu umgarnen.
Und ich könnte mir vorstellen, dass Rothen’s Befürchtungen da nicht greifen werden. Die drei Knirpse mögen Akkarin zwar fürchten, wobei ich denke, dass die vor ihm eher Ehrfurcht und tiefsten Respekt haben als echte Angst, aber ich glaube nicht, dass du sie deswegen aufhören lassen wirst, Sonea anzuhimmeln – da würde glatt was fehlen. Und was Akkarin in der Beziehung betrifft, der kann sich absolut sicher sein, dass seine Sonea mit denen nichts anfangen wollte und wird sich wahrscheinlich köstlich über die drei amüsieren und sich einen Spaß daraus machen, seine Verlobte mit dieser Tatsache aufzuziehen.
Schade, also dieses Donnerwetter, dass Yaldin losgelassen hat hätte ich ja zu gerne miterlebt, aber da kann man sich ja schon denken, wie das ausgesehen haben muss.
Die anderen Magier der Gilde wirst du sicher sich irgendwann an die beiden Schwarzmagier gewöhnen lassen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Tatsache, dass sie vom König derart begünstigt wurden, auch wenn dies eine Ehrbezeigung für ihre Verdienste ist, immer im Fokus stehen werden und schneller unter Kritik fallen als andere.
Ja, darauf bin ich schon ganz schön gespannt, wie du die Entwicklung zwischen Osen und Akkarin weiterführen wirst. Das verspricht interessant zu werden, wobei ich mir auch vorstellen kann, dass Garrel in Osen ein dankbares Opfer und einen neuen und einflussreichen Verbündeten für eine neue Hetzkampagne gegen die Schwarzmagier finden könnte. Auch wenn es nicht leicht sein wird, Osen zu überzeugen, den dafür halte ich den erst mal für zu klug um Garrels einfachen Argumentationen auf den Leim zu gehen. Aber Garrel hast du bisher auch schon recht geschickt agieren lassen also wird der sicher Mittel und Wege finden, dem Administrator, wenn er es denn wirklich vorhaben sollte, einen Floh ins Ohr zu setzen.
Oha, das Gespräch wendet sich Akkarins gefährlichstem Konkurrenten um Sonea’s Gunst zu. Eines ist sicher, auch wenn Sonea Akkarin zu 150% liebt und Dorrien in ihren Gedanken in der Hinsicht keinen Platz findet, wird Akkarin ihn wohl stets als Konkurrenten fürchten.
Allerdings hat Rothen absolut recht, Dorrien wäre Sonea auch ohne die Tatsache das sie nun schwarze Magie beherrscht nicht gewachsen, dafür ist sie zu stur und durchsetzungsfähig und Dorrien hat zu viele Flausen im Kopf und ist zu weichherzig, als das er gegen sie auf Dauer ankäme. Ich denke, ein Beziehung der beiden wäre schnell vergiftet, wenn das Feuer der Verliebtheit erst einmal erloschen wäre und sie würde auf traurige Weise in die Brüche gehen.
Ob die anderen Magier allerdings jemals kapieren werden warum Sonea und Akkarin auch aus diesem Grund das perfekte Paar bilden, da hab ich meine Zweifel. Auch weil keiner außer Rothen, höchstens noch Dannyl, Sonea so gut kennt und ihren Charakter einschätzen kann.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sonea sich das wünschen würde.


Der Abschnitt um Dorrien war wieder einmal recht interessant. Dabei gefiel mir Kel besonders gut, denn er macht den Eindruck eines sehr erfahrenen Dorfanführers. Bei den anderen Gelegenheiten, bei denen du die Leitfiguren der Dörfer hast auftreten lassen, wirkten diese, nun, ich will es mal etwas hinterwäldlerisch nennen. Das ist auch gut so, denn Menschen wie du sie beschreibst müssen sich auf ihr Leben in den bergen konzentrieren und bekommen daher durch den Mangel an Austausch mit den Städten in den Ebnen wenig mit vom Weltgeschehen was sich mitunter auch auf das Gemüt und die Denk- bzw. Herangehensweisen auswirkt.
Kel dagegen wirkt nach einem alten Mann, der in jungen Jahren schon sehr weit herumgekommen ist und einiges an Erlebnissen vorzuweisen hat, so dass er auch eher in der Lage ist eine Situation ganzheitlich zu sehen und zu bewerten. – eben ganz ein erfahrener Anführer. Von seinem Aberglauben an den Sakan-König mal abgesehen.
Wieso hab ich aber das Gefühl, dass du Dorrien ziemlich auf dem Schlauch stehen lässt? Du lässt ihn zwar mehrmals andeuten, dass er sich bereits darüber im Klaren zu sein scheint, dass diese „Bestie“ ziemlich menschlich und schwarzmagisch begabt sein dürfte, aber dann wiederum erscheint es, als würde er wirklich noch an ein wildes Tier glauben. Auf jeden Fall sorgst du damit dafür, dass man als Leser ziemlich im Ungewissen bleibt, was diese Bestie nun sein könnte. Und auch, wenn alle Indizien auf einen Magier hin deuten, ist es dir gelungen dafür zu sorgen, dass man sich nicht ganz sicher sein kann. Sehr gute Arbeit!
Und einmal mehr sorgst du dafür, dass Dorriens Überlegungen zu seiner Strategie und seinen Männern zeigen, dass er während des Studiums auch in Kriegskunst aufgepasst hat und wenn es sein muss durchaus in der Lage ist zu kämpfen und dabei noch die richtigen Überlegungen anzustellen. Gefällt mir!
Tja, da geht der ganze schöne Plan erst mal in die Binsen. Ich glaub Dorrien hast du zu früh von sich auf andere schließen lassen und er scheint trotz, dass er schon so lange unter den Bauern lebt, noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass diese weitaus nicht so diszipliniert sind wie er selbst zumindest nicht, wenn sie gerade mal nichts zu tun haben und darauf warten müssen, dass der glorreiche Heerführer zurückkehrt.
Ich kann es ihnen auch nur teilweise nachsehen, sie haben zwar im Gegensatz zu Dorrien keine Möglichkeit sich mit Magie warm zu halten und sind auch nur einfache Bauern und Handwerker, denen das Handwerk eines Soldaten fremd ist, aber ich hätte in einer solchen Situation dann doch etwas mehr Selbstbeherrschung erwartet. Obwohl, wenn man in einer verzweifelten Situation steckt, neigt man eher zu unüberlegtem Handeln.
Da bin ich ja mal gespannt, auf was du Dorrien und seinen Trupp stoßen lassen wirst und ob es noch Hoffnung für Viana, Lina und die anderen Opfer gibt – sicher nicht für alle…

Soso, Sonea bei der Arbeit. Sehr schön, wie du diese Szene in kurzen Worten doch deutlich und farbig gestaltet und sogar ein persönliches Element darin eingebaut hast.
Bin mal gespannt, wegen wem Lady Vinara da so sauer ist, obwohl ich es mir schon denken kann!
Na bitte, der Mentor besucht seine Novizin an ihrem Arbeitsplatz besser gesagt Praktikumsplatz. War eigentlich klar, dass es nur Akkarins ein konnte, der da in Vinaras Büro Kreise zieht wie ein Satellit. Jeden anderen hätte die Chefin der Heiler vermutlich auf der Stelle achtkantig rausgeschmissen, aber bei dem schwarzen Magier traut sie sich nicht. Ich glaub zu früheren Zeiten, bevor offenbar geworden ist, was Akkarin ist, hätte sie vermutlich keine Hemmungen gehabt ihn als Hohen Lord rauszuwerfen, aber jetzt ist das sogar ihr zu unheimlich…
Was Akkarin wohl will? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er medizinischer Behandlung bedarf.
Dachte ich es mir doch, das wird ein beruflicher Besuch.
Ich glaub wenn Blicke töten könnten wäre Akkarin jetzt zu Stein erstarrt, so wie du Lady Vinara hast schauen lassen, zumindest konnte man es so interpretieren. Er mag ihr unheimlich sein und sie sein Verhalten missbilligen aber fürchten tut sie ihn nicht. Ich vermute mal, dass Lady Vinara auch mehr über Akkarin weiß, als sie es erahnen lässt.
Hehehe, also das hätte ich gerne gesehen, als Akkarin sich so richtig unwissend stellt. Ganz klar, dass wird ein Test von Soneas Fähigkeiten als Heilerin, wie viel sie weiß und wie tief ihr Enthusiasmus reicht. Ich bin mir absolut sicher, dass er weiß, wie er sich im Heilerquartier zu verhalten hat. Wahrscheinlich hat er das Quartier in seiner Jugend selbst oft genug aufsuchen müssen, denn ich könnte mir denken, dass der junge Novize Akkarin bei den Stunden in Kriegskunst des öfteren mal übers Ziel hinausgeschossen ist und dann bei der damals vermutlich noch nur als Heilerin wirkenden Lady Vinara in Behandlung war. Und die hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was der in einer ruhigen Minute schon all so für Streiche ausgeheckt hat.
Also die Nummer mit dem kleinen Tristin fand ich so richtig lustig. Sowohl der Junge, der von den beiden Schwarzmagiern ganz offensichtlich hellauf begeistert ist als auch Akkarins Verhalten. Ich wette um ein Kapitel, dass du ihn diese Nummer nur hast abziehen lassen, um Sonea zu ärgern. Allerdings wird in der Szene auch deutlich, warum Akkarin auf dem Bankett von den Kindern so belagert wurde. Wie ich schon damals sagte, scheint er einen recht guten Draht zu Kindern zu haben und ich bin sicher, dass ihm der Umgang mit Kindern auch sehr viel Spaß macht, denn die fürchten ihn nicht und sehen einfach nur den Menschen in ihm und nicht den furchteinflößenden Schwarzmagier.
Und du zeigst mit der Szene und der darauffolgenden in der Apotheke auch, dass Sonea ihren Verlobten recht gut im Griff hat und nicht im Geringsten verlegen ist, ihn zur Rede zu stellen, wenn ihr etwas nicht passt.
Pfffahahaha, die Szene mit dem Geständnis seines Kindheitstraumes ist ja geradezu genial komisch. Wenn ich mir das vorstelle, dann kann ich Sonea nur beipflichten und mich wegschmeißen vor lachen. Und Akkarin hat ganz sicher recht, dass hättest du ihn wirklich nicht verraten lassen sollen, das wird er noch bereuen, dass er es seiner Verlobten erzählt hat. Die wird ihn damit schon noch mal kommen und nicht nur einmal, wenn er ihr mal wieder zu kühl und reserviert ist und aus der Reserve gelockt werden muss.
Hihihi, die Vorstellung Akkarin am Steuerruder eines Korsarenschiffes mit Dreispitz, Säbel, Augenklappe und Papagei auf der Schulter ist aber auch einfach zu komisch. Fehlt dann nur noch, dass er es macht wie Edward Teach und sich einen Bart wachsen lässt und ein paar brennende Lunten hinein flicht.
Hmm, ich hab den Eindruck, dass Akkarin mehr über Heilkunde weiß, als du ihn bisher hast zugeben lassen. So wie du Sonea seine Fragen darstellen lässt hat er entweder eine recht genaue Vorstellung der Heilkunst oder er hat Lady Vinara vorher um einige Fragen gebeten, die er Sonea stellen kann, was ich nicht im Mindesten glaube. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lady Vinara mit Akkarin zum aktuellen Zeitpunkt mehr als unbedingt nötig zusammenarbeiten wird – das mag sich vielleicht später ändern, aber derzeit sicher nicht.
Das Detail mit dem Ring und das dieser in Bereichen mit Personen mit geschwächtem Immunsystem eine mögliche Keimquelle darstellt finde ich sehr gut bedacht. Es lässt Sonea so recht professionell wirken und zeigt, dass sie ihre Arbeit ernst nimmt. Sehr gut bedacht.
Oha, da bahnt sich mal wieder ein schwieriges Gespräch an. Ich hab ja schon so eine Ahnung, worum es dabei gehen wird.


Ahh, Cery und Nenia. Die Hure wird mir allmählich immer sympathischer. Ich hab das Gefühl, mit der hast du noch großes vor.
Also dieses Gespräch der beiden gefällt mir außerordentlich gut, Nenia kommt mir im Moment zwar noch etwas naiv vor, mit ihrer Vorstellung für Cery zu „arbeiten“ aber aus der hoffnungslosen Situation einer Hure betrachtet muss das wie das Paradies erscheinen. Und sie scheinst du sich ja wirklich in Cery verliebt haben zu lassen.
Mann, der Typ steht ja noch mehr auf dem Schlauch als Sonea in ihren schlimmsten Momenten. Das Nenia in ihn verliebt ist hat er zwar schon begriffen, aber so richtig glauben will er es noch nicht, aber das Cery sich ebenfalls bereits in die junge Hure verliebt hat. Willst du ihn nun wirklich nicht wahrhaben lassen, denke ich. Da sitzt ihm Savaras Verrat noch zu tief in den Knochen. Naja, aus persönlichen Gründen kann ich ihn sehr gut verstehen und seine Ängste erneut enttäuscht zu werden nachvollziehen. Und somit ist es ein Beweis für den Realismus, den du hier einmal mehr einsetzt und diese Szene wie aus dem Leben gegriffen wirken lässt.
Na, also der Abflug hatte es dann ja absolut in sich. Cery wird praktisch mit der Nase drauf gestoßen und kapiert es dennoch nicht. Aber das ist ja zum Glück normal. Kein Mann wird jemals eine Frau wirklich verstehen. Allerdings wird zum Ausgleich auch keine Frau der Welt
Jemals wirklich die denkweise eines Mannes verstehen können.
Cery sollte Nenia von seiner gescheiterten Beziehung zu Savara berichten und wie sie ihn ausgenutzt und hintergangen hat, so dass Nenia klar wird, warum er sich so sehr fürchtet sich in sie zu verlieben. Ich denke, dass dürfte es für beide leichter machen.
Soso, die Nachricht, dass die beiden Schwarzmagier heiraten werden hat also schon ihren Weg bis in die Hüttenviertel gefunden, na das ging ja flott. Bin gespannt, wann die Wissenschaft der Physik endlich einsehen wird, dass es zumindest eine Sache gibt, die schneller als das Licht reisen kann: Gerüchte!!!
Ich glaub Cery wird sich noch wundern, dass er die beiden schneller wiedersehen wird, als erd enkt und vor allem, bei welcher Gelegenheit er sie wiedersieht. Ich hoffe ja, dass du ganz ausführlich beschreibst, wie er erfährt, was Sonea mit ihm vorhat. Das Gesicht möchte um nichts auf der Welt verpassen. Und am besten, wenn Nenia das auch gleich mitbekommt. Die würde sicher ihre Freude daran haben, Cery mal so richtig baff zu sehen.

Wow, der letzte Abschnitt war ja von geradezu bestechender Eindringlichkeit.
Da war ja wohl das bisher härteste Gespräch, dass du Mentor und Novizin hast führen lassen. Die Wende, die du in Soneas Leben damit herbeiführst, dass du sie auf den Pfad des Krieges schickst finde ich überraschend und unerwartet, aber dank deiner absolut logischen und bestechenden Begründung, warum Sonea dies tut vollkommen zustimmungsfähig. Ich stehe da voll dahinter. Die Entscheidung ist die Richtige und passt auch zu Soneas Wesen, seit sie erkannt hat, dass der Kampf gegen die Sachakaner für ganz Kyralia und damit auch für ihren Freunde und Verwandten in den Hüttenviertel von entscheidender und überlebenswichtiger Bedeutung ist und das dazu tiefste Kenntnisse der Kriegskunst erforderlich sind um im Kampf gegen einen mit allen Wasser gewaschenen schwarzmagisch begabten Feind bestehen zu können, der zudem noch auf eine Vielzahl von Magiern zurückgreifen kann.
Dennoch hoffe ich, dass du sie ihren Traum, den Hüttenbewohnern in Sachen Gesundheitsversorgung zu helfen , nicht völlig aufgeben lässt, denn auch wenn sie das von nun an nicht mehr als Hauptziel im Fokus haben wird, wäre das doch ein prima Hobby für sie.
Insgesamt kann ich zu diesem Gespräch sagen, dass es absolut überzeugend war und mit all seinen Folgen jederzeit meine Zustimmung findet.
Du hast wieder einmal ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Wieder einmal lässt du einen in heller Vorfreude auf das nächste Kapitel zurück



Herzliche Grüße
Keylu-tey
(universeller Berater der Magiergilde zu Kyralia)

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 02.10.2013 | 12:24 Uhr
Hallo Keylu-tey,


vielen Dank für dein Review! Wie immer freue ich mich über die Ausführlichkeit und die Mühe, die du dir damit machst :)
Hast du etwa mit den anderen Lesern gesprochen oder was macht dich da so sicher? :D


Ich denke nicht, dass Sonea den Wert des Rings kennt und ich glaube sogar, dass es sie nicht kümmert, wie viel Geld Akkarin dafür ausgegeben hat, weil sie sich nichts aus Wertgegenständen macht. Für sie zählt wahrscheinlich in erster Linie, dass er sich dafür in die Stadt geschlichen hat und alles in Bewegung gesetzt hat, damit sie zusammen sein dürfen.
Cery wird aber wohl wissen, was der Ring wert ist. Denn ich bin sicher, er steckt auch ganz tief im Schmuggeln von Wertgegenständen mit drin ;)
Wie meinst du das, unter welchen Umständen würden die Schatten aufhören, Sonea nachzustellen? Und wieso würde sie das vermissen? Da kann ich deinen Gedanken gerade nicht ganz folgen. Ich denke aber auch, dass sie Akkarin eher respektieren als fürchten und er findet es sicher amüsant, dass Sonea ein paar Verehrer unter den Novizen hat. Dass sie sich nicht für diese interessiert, wird ihm schon klar sein, sie steht eben auf richtige Männer, und weil er ihre Gedanken kennt, kann er sich ihrer absolut sicher sein. Wahrscheinlich ist ihm sogar klar, dass Dorrien oder Regin keine Konkurrenz sind, doch ich denke, dass er da trotzdem eifersüchtig ist, obwohl Sonea für beide nur rein freundschaftliche Gefühle hegt. Denn Eifersucht ist nun einmal kein rationales Gefühl.
Ich hatte Sonea bis jetzt nie als einen Charakter empfunden, der sich großartig um sein Aussehen kümmert oder auf Diät ist - das würde ich eher Veila und ihren Freundinnen zuschreiben. Auch hatte ich immer den Eindruck, dass sie einen ziemlich gesunden Appetit hat. Sie braucht die Nahrung aber auch, weil sie immer viel Magie in der Arena verbraucht und auch bei den anderen Dingen, die sie am Tag so macht, wie z.B. Lernen. So schnell wird sie also wohl nicht moppelig werden.

Yaldin wirst du noch eher schimpfen hören, was dir vielleicht ein kleiner Trost sein wird, dass ich ihn hier nicht hab wettern lassen :D Und dass Akkarin und Sonea schnell wieder in Ungnade fallen können, obwohl der König inzwischen seine schützende Hand über sie hält, da gebe ich dir recht, dass diese Möglichkeit besteht. Denn immerhin sind sie schwarze Magier und diese Tatsache wird immer negativ behaftet sein, wobei sich ihre Beliebtheit durchaus vergrößern kann, wenn es nicht zu neuen Skandalen kommt und die richtigen Dinge passieren.
Ich denke auch, dass die anderen Magier Sonea und Akkarin nicht gut genug kennen, um zu wissen, warum sie so perfekt zueinander passen. Rothen weiß es, weil beide mit ihm schon darüber gesprochen haben und Dannyl könnte es sich höchstens auf Grund seiner Menschenkenntnis denken, so gut kennt er Sonea ja auch nicht, weil er die meiste Zeit in Elyne ist. Aber wieso sollte Sonea sich das jetzt nicht wünschen, dass die anderen Magier das verstehen? Das musst du mir bitte erklären.


Also über die Kommunalpolitik kyralischer Bergdörfer habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Kel ist im Gegensatz zu Elkin dem Schmied viel älter und daher auch erfahrener. Elkin hat wahrscheinlich irgendwann mal die Nachfolge des früheren Anführers übernommen, der an Altersschwäche oder einer Krankheit oder Verletzung gestorben ist. Ich denke mal, die Leute wählen ihre Anführer nach einer Mischung aus Kompetenz und Sympathie aus.
Zugegebenermaßen lasse ich Dorrien ein wenig auf dem Schlauch stehen. Aber eigentlich ist er sich nicht im Klaren, womit er es zu tun. In den Bergen gibt es sicher öfter Tiere, die Menschen anfallen und die vielleicht auch tollwütig sind. Und ist es nicht so, dass man manchmal das Offensichtliche übersieht, weil man gar nicht vom schlimmsten Fall ausgehen will?
Sicher hat Dorrien auch in Kriegskunst aufgepasst, wobei Strategie eigentlich nur im Vertiefungskurs unterrichtet wird, also wenn man das als Disziplin wählt. Er selbst hatte ja nur den Grundkurs. Das Wissen, das er hier einsetzt, kommt eigentlich eher daher, dass er natürlich auch einige Jäger kennt und sicher auch schon mal bei einer Jagd dabei war. Loken, der zwar auch Schmied ist, ist zugleich ein hervorragender Jäger und die beiden sind, wie sich später noch zeigen wird, trotz ihres Standesunterschieds schon fast so etwas wie Freunde. Ein wenig weiß er vielleicht auch von Dorrien und Kayan.


Hm, also ich bezweifle ja, dass Lady Vinara Akkarin aus dem Heilerquartier geworfen hätte, als er noch Hoher Lord war. Damit hätte sie ihm nicht gerade Respekt entgegengebracht und das hätte sicher für einen kleinen Skandal gesorgt. Jetzt hält sich ihre Begeisterung sicher in Grenzen, weil sie schwarze Magier nur in Soneas Fall im Heilerquartier billigt, aber ich gebe dir recht, dass sie ihn eher weniger fürchtet.
Gut möglich, dass er als Novize öfter mal dort war und dass Lady Vinara durchaus weiß, was er damals so alles angestellt hat :D
Ja, in dieser Szene stellt Akkarin sich absichtlich dumm, um Sonea zu testen. Trotzdem bleibe ich dabei, dass sein Wissen nicht weit über den Grundkurs in Heilkunst hinausgehen wird. Wenn, dann hat er sich nach seiner Rückkehr aus Sachaka das eine oder andere noch angeeignet, damit er nach seinen Kämpfen gegen die Sachakaner nicht ins Heilerquartier musste, was sicher verdächtig gewesen wäre. Er hätte nicht einmal Lorlen um Hilfe gefragt, sondern wird das alles für sich gelernt haben. Trotzdem sind seine Kenntnisse auf diesem Gebiet nach wie vor begrenzt, sonst hätte er Dorrien damals am Südpass auch heilen können.
Und im Übrigen kann man auch als Unwissender ziemlich miese Fragen stellen. Das sind oft sogar die Schlimmsten, weil sie völlig unvorbereitet kommen und entweder übelst am Ziel vorbeischießen oder in eine Tiefe gehen, die so spezifisch ist, dass man es selbst nicht beantworten kann. Wenn es dich interessiert, kann ich dir da ein paar Anekdoten aus meiner Zeit, wo ich an der Uni gearbeitet habe, und meinen Vorstellungsgesprächen in der realen Welt erzählen ;)
Tristin habe ich eingeführt, um zu zeigen, wie gut Akkarin mit Kindern umgehen kann. Den Eindruck hatte ich schon in den Büchern, wo er Lorlen erzählt, wie ihn Kinder bei einer Party im Palast belagert haben und wissen wollten, wo "Onkel Fergun" abgeblieben ist und ich finde gerade im Hinblick darauf, dass er und Sonea heiraten wollen, sollte das nicht unerwähnt bleiben. Außerdem macht es ihn menschlicher und für Frauen attraktiver :D Und ja, ein wenig hat er sicher auch die Absicht gehabt, Sonea zu ärgern.
Nun, das mit dem Pirat konnte ich mir nicht verkneifen, wie ich dir ja schon geschrieben habe. Er wird es bereut haben, kaum dass er es gesagt hat. Außerdem brauchte ich etwas, womit Sonea ihn hin und wieder aufziehen kann, weil er sich bereits oft genug auf ihre Kosten amüsiert.


Mit Nenia gebe ich dir völlig recht, dass sie ein wenig naiv ist, zumindest was "seriöse" Berufe angeht. Sie ist erst sechszehn und arbeitet als Hure. Und sie ist auf jeden Fall in Cery verliebt und das sicher nicht nur, weil er ein Dieb ist, was mit Macht und Wohlstand und dem Reiz des Verbotenem verbunden wird, sondern auch weil er sie gut behandelt und sich um sie kümmert.
Das wird Cery auch bis zu einem gewissen Grad bewusst sein. Doch sofern er auch Gefühle für sie haben sollte, ist ihm das hier nicht bewusst. Er trauert noch immer Savara hinterher und vom Optischen her kommt Nenia da sicher auch schlechter weg. Im Übrigen kenne ich das auch von Männern, die verletzt wurden, dass sie überhaupt nicht mitbekommen oder wahrhaben wollen, wenn sie Gefühle für eine andere Frau haben oder diese für sie. Davon wie Frauen denken, hat Cery natürlich überhaupt keine Ahnung, also versteht er auch nicht, wieso sie so beleidigt davonrauscht. Das ist aber (sorry, ist aber meine Erfahrung) mal wieder typisch Mann.
Sicher könnte Cery Nenia einfach erzählen, was da mit Savara war. Aber da muss ich ganz klar mal wieder sagen: typisch Mann, wenn er es nicht tut! Frauen sind da, glaube ich, offener.
Seit der Bekanntmachung der Verlobung sind inzwischen fast drei Tage vergangen. Natürlich spricht sich das in der Stadt herum. Außerdem hat Cery Beziehungen zu einigen Dienern in der Gilde, über die er auch erfährt, wie es Sonea so ergeht und einer von denen, hat ihm gerade die Neuigkeit zugespielt.


Dass du zu dem "Gespräch" nur so wenig geschrieben hast, hat mich zunächst überrascht, aber dann fiel mir wieder ein, dass wir das ja schon per Mail diskutiert hatten. Auch bin ich dir dankbar, dass du die Großbuchstaben weggelassen hast und ich danke den Betreibern dieser Seite, dass die Review-Funktion keine Möglichkeit für böse Smilies enthält, weil du dir vorab irgendwelche Horrorszenarien ausgemalt hast und dann nur so eine "Lappalie" wie die Wahl von Soneas Disziplin kam :D
Danke, dass diese Wendung deinen Zuspruch findet, auch wenn du grundsätzlich dagegen warst. Deine Sorgen was die Kriegerprinzessin angeht, sind aber völlig unberechtigt. Sonea hat bereits genug Mary-Sue Tendenzen vom Canon her, da muss das nicht auch noch sein.
Deinem Kommentar habe ich nicht viel hinzuzufügen, außer dass ich natürlich dafür sorgen werde, dass sie ihren Traum nicht ganz aufgeben braucht. Als Hobby nach ihrem Studium wird das sicher drin sein. Und Krieger stehen ja auch nicht den ganzen Tag in der Arena und bekämpfen sind. Wahrscheinlich wird sie dann viel mit Akkarin die schwarze Magie erforschen und den Rest der Zeit im Krankenhaus aushelfen. Das sollte ja kein Problem werden, weil sie jetzt schon mehr weiß, als andere Novizen, die keine Heiler werden und Lady Vinaras Unterricht wird sicher anspruchsvoll bleiben :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
27.09.2013 | 15:46 Uhr
Hey,
hab heute deine FF fertig gelesen.
Bin so froh das ich am Dienstag darüber gestolpert bin. Sie ist zauberhaft genial.
Ich LIEBE sie.
Kann das nächste Kapitel kaum erwarten.
Dein Schreibstill ist auch sehr schön zu lesen, man kann sich alles genau vorstellen wie ist, sich toll in die Personen hinein versetzten.
lg Sara

Antwort von Lady Sonea am 28.09.2013 | 09:12 Uhr
Hallo Sara,

vielen Dank für dein Review! Es freut mich, dass meine Geschichte dir so gut gefällt.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen und hoffe, dass meine Geschichte dich weiterhin verzaubert :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
25.09.2013 | 16:14 Uhr
Hallo Lady Sonea!

Endlich habe ich es geschafft, auch das erste Kapitel zu lesen. :) Wow! Ich bin noch immer ganz fasziniert und beeindruckt davon, wie gut du den Tonfall des Originals einfängst und etwas ganz neues daraus machst! Ich hatte wirklich das Buch-Gefühl als ich das Kapitel gelesen habe.

Du hast Soneas Ungeduld und auch ihre Ungewissheit, wie es von nun an weitergehen soll, perfekt eingefangen. Ihre Stimmungsschwankungen, ihre Hoffnungslosigkeit, alles passt sehr gut zusammen und ergibt ein sehr stimmiges Bild der Situation. Es hilft wohl auch nicht wirklich, dass sie die ganze Zeit in Rothens Wohnung sitzt und auf eine Nachricht aus dem Heilerquartier wartet. Da können die beiden einem wirklich leid tun und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass sich die Gespräche in den letzten Tag immer wieder im Kreis drehten und doch nur ein Thema kannten: Akkarin. Rothens Gedanken ihn und die Beziehung der beiden betreffend waren sehr interessant zu lesen. Und auch hier hatte ich eher das Gefühl, in einem der Bücher zu blättern, da du auch noch einmal auf die Vorgeschichte eingegangen bist und das in einer Weise, die der in den Büchern sehr ähnlich war. Ich bin schon gespannt, wie du das Verhältnis von Rothen zu Akkarin gestalten wirst. Er scheint die Beziehung der beiden Schwarzmagier zwar zu akzeptieren, solange Sonea ihm davon berichtet, aber ich kann noch nicht ganz glauben, dass in der Realtität alles so reibungslos ablaufen wird.
Ach ja, ich finde es auch ungemein passend, dass Sonea abermals in der Gilde ihr Feindbild gefunden hat! Rothen hat mit seinem Einwand jedoch recht, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gilde es geheim halten könnte, wenn Akkarin bereits aufgewacht sein sollte.

Nun, was soll ich nur zu dem Abschnitt mit Dannyl sagen? Die Erzählstimme klang sehr nach Dannyl - seinen Gedanken und seiner Beobachtungsgabe. Besonders diese Beobachtung seinerseits hat mir gefallen: "Anscheinend brauchen selbst die Diener Zeit sich an die vielen neuen Positionen in der Gilde zu gewöhnen" Ja, ich frage mich, wie viel Zeit wohl vergehen muss, bis sich alle an die neue Situation gewöhnt haben oder ob das überhaupt jemals möglich sein wird ...
Alles in allem war auch dieser Abschnitt sehr interessant geschrieben und ich kann es nicht erwarten, mehr von Dannyl in Elyne zu lesen. Er hat dort schon das Geheimnis um die Höhere Magie gelüftet und einige wilde Magier gefangen. Was kommt wohl als nächstes? Es lässt mich dann auch aufhorchen, dass Lady Vinara ins Heilerquartier gerufen wurde. Ich habe da eine leichte Vermutung, worum bzw. um wen es gehen könnte.

Ha, Akkarin ist also tatsächlich erwacht!
Auf Lady Vinara scheint der Umstand, dass ihr Patient ein schwarzer Magier ist, ja wenig eindruck zu machen. Zumindest denke ich mal, dass sie mit jedem anderen auch so umgehen würde. Aber es ist lustig, dass sie so sauertöpfisch reagiert, weil ihr Patient Forderungen stellt. Natürlich müssen die höheren Magier seinem Aufwachen fast genauso sehr entgegen gefiebert haben wie Sonea, da ist es verständlich, dass sie nicht gerade begeistert sind, wenn Akkarin sich weigert mit ihnen zu sprechen, solange er Sonea nicht gesehen hat. Was ich von den zwei Wachen vor der Tür halten soll ... ich bin mir nicht sicher. Glaubt Balkan wirklich, dass sie im Ernstfall etwas ausrichten könnten? Oder sollen sie eher zur Beruhigung der übrigen Patienten und Heiler dienen? Ganz ehrlich, letzteres könnte ich ja noch verstehen, aber ersteres ist einfach nur lachhaft.
Das Gespräch von Sonea und Akkarin, ich fand es sehr gelungen und irgendwie auch logisch, dass Sonea am Anfang nicht wirklich weiß, wie sie sich verhalten soll. Sie hatte zwar darauf gewartet, dass Akkarin wieder aufwacht, aber die beiden haben ja nie großartig darüber gesprochen, wie es weiter gehen sollte, für den Fall, dass die Gilde sie wieder aufnimmt. Da passt es schon, dass sie plötzlich ganz verunsichert und eben doch nicht gleich "alles" in Ordnung ist, was Sonea ja irgendwie erwartet hatte. Und schließlich darf man auch nicht vergessen, dass sie noch nicht lange zusammen sind und unter eher ungewöhnlichen Umständen überhaupt nur ein Paar geworden sind. Und Akkarins Verhalten entspricht zwar dem aus den Büchern, aber dadurch wird die Sache für Sonea eben auch nicht gerade einfacher. Und dann versucht er auch noch, die Situation mit einem Witz aufzulockern, aber das geht ja wohl gründlich nach hinten los.
Du hast mir einen ziemlichen Schrecken eingejagt! "Jetzt ist der richtige Augenblick, es ihm zu sagen, fuhr es ihr durch den Kopf. [...] „Da ist etwas, das du wissen sollest.“" Für einige kurze, aber nichtsdestotrotz schreckliche Momente dachte ich, Sonea sei schwanger. Das ist etwas, was mich stört, seit ich die Bücher zum zweiten Mal gelesen habe. Ich meine, sie und Akkarin sind noch nicht lange zusammen, egal wie sehr sie sich auch lieben mögen. Und als die Hütenleute ihnen Kraft spenden, unterhält sich Sonea mit ihrer Tante und auf Nachfrage sagt sie dann sogar, dass Akkarin und sie noch nie über die Themen Heirat oder Kinder gesprochen hätten und dass sie sowieso noch nicht bereit für ein Kind wäre. Und trotzdem hatte Frau Canavan nichts besseres zu tun, als Akkarin umzubringen und Sonea mit einem Kind zurückzulassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Akkarin keine Maßnahme getroffen hat, um das zu verhindern. Ich nehme an, es war als Trostpflaster für die weibliche Leserschaft gedacht à la "Seht her, ein Teil von Akkarin lebt weiter" und vielleicht hat es Sonea auch geholfen, dass sie Lorkin hat, aber ich komme einfach nicht umhin, diese Situation als Tragödie zu begreifen. Also puh, ich kann mich wieder beruhigen, derzeit ist wohl noch kein Kind in Sicht.
Anderes Thema. Ich frage mich ehrlich gesagt, wie es sich mit dem natürlichen Potential von Magiern verhält. Akkarin hatte damals nichts gegen die Attaken von Regin und seinen Komplizen unternommen, weil sie damit unwissentlich (und höchstwahrscheinlich auch unwillentlich) Sonea geholfen haben, ihr Potential zu entwickeln. Akkarin und Lorlen waren als Novizen in etwa gleichstark, später war Akkarin ihm dann weit überlegen - ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, ob das wirklich nur an der schwarzen Magie lag, immerhin geht deren Vorrat irgendwann ja auch zu Ende und ich bezweifle, dass Takan alleine ausreicht, um ein so hohes Niveau zu halten. Wenn das Potenzial sowohl von Sonea wie auch von Akkarin jetzt weiter angestiegen ist, liegt, wie ich jedenfalls finde, die Vermutung nahe, dass sich das Potential mit jedem Mal, das ein Magier sich erschöpft, ein kleines bisschen anwächst. Und bei denen, die stärker sind, fällt das eben mehr auf. Fast schon so, wie bei den Sayajins. :D Akkarin hat da ja auch eine interessante neue Fähigkeit! Ich wäre mir auch nicht sicher, ob er die wirklich der schwarzen Magie verdankt, denn irgendwann war ja mal erwähnt, dass er schon immer besonders feine Sinne hatte ...
Garrel als Oberhaupt der Krieger? Das kann ja heiter werden und ich meine das nicht im Sinne von lustig! Und Balkan als neuer Hoher Lord ... der Hohe Lord ist ja immer der mächtigste Magier der Gilde, aber er muss auch ein Politiker sein und Balkan trifft vielleicht strategisch gute Entscheidungen, aber ob er sich auf das politische Handwerk versteht? Ich denke da nur an seine Uneinsicht, als er Regin nach dessen Attacken auf Sonea weiterhin Privatunterricht gegeben hat und mir schwant Übles.
Das beide ihre Beziehung weiterhin geheimhalten, ist, wie ich denke, eine gute Idee, wenn es dadurch auch zu einigen Komplikationen kommen könnte. Aber da die Gilde sie als Mentor und Novizin betrachten wird, könnte sie eine Beziehung nicht dulden und die Konsequenzen möchte ich mir lieber nicht vorstellen!
Das Gespräch von Sonea und Lady Vinara ... natürlich brennt es Vinara unter den Nägeln zu erfahren, wie Akkarin wieder ins Leben zurückgeholt wurde. Aber es dürfte ihr nicht gefallen. Sonea gegenüber scheint sie jedoch nur wenige Vorurteile zu hegen und das folgende Gespräch war wohl auch überfällig - jetzt muss ich mir nicht mehr so viele Sorgen machen. ;)

Sonea ist ja wirklich herrlich empört! Und Rothen dachte gleich, dass etwas zwischen ihr und Akkarin vorgefallen sein muss, wobei sie eigentlich Lady Vinara meinte. Ja, ich rechne stark damit, dass es noch häufiger zwischen Soneas Geliebtem und ihrem Ziehvater kriselt.
Deine Beschreibung der Arran-Residenz war interessant zu lesen, ich bin schon gespannt, was du mit dem Häuschen vorhast, denn sicherlich wirst du es nicht zufällig erwähnt haben.

Ich freue mich schon darauf, die weiteren Kapitel zu lesen!

Liebe Grüße,
Ninne

Antwort von Lady Sonea am 25.09.2013 | 21:09 Uhr
Hallo Ninne,


schön von dir zu lesen und vielen lieben Dank für dein Review! Ich habe mich wie Bolle gefreut, als ich das heute noch auf der Arbeit gelesen habe :)
Danke auch für das Lob für das Buch-Gefühl! Wie ich vielleicht schon einmal erwähnte (oder auch nicht) ist das der Anspruch, den ich beim Schreiben an mich selbst habe, weil das der einzige Weg war, die Fortsetzung zu bekommen, die ich haben wollte :) Dazu gehörte auch die Zusammenfassung der Vorgeschichte, wie man sie zu Beginn einer Fortsetzung findet. Der Teil war tatsächlich etwas schwierig, weil er sehr trocken ist. Wenn ich einen Charakter schreibe, dann habe ich ein "Gefühl" für diesen Charakter, das ist wohl das, was dir bei Dannyl aufgefallen ist und ich bin mal gespannt, ob das bei den anderen Charakteren für dich auch so rüberkommt.

Rothen ist zu Beginn des Kapitels sicher auch ein wenig entnervt, weil sich für Sonea alles nur um ihren Geliebten dreht. Und ja, er billigt die Beziehung der beiden, aber man darf nicht vergessen, dass er und Akkarin sich nie ausgesprochen haben und da von Rothens Seite noch eine Menge Groll ist.
Wenn Akkarin aufwacht, wird das die Gilde auf jeden Fall in Aufruhr versetzen.

Also was Dannyl bei mir erleben wird, musst du selbst herausfinden ;)

Die Wachen vor Akkarins Tür dienen sicher eher zur Beruhigung. Akkarin mag zwar aktuell nicht sehr stark sein, aber er könnte sie trotzdem mühelos überwältigen. So dumm sind die höheren Magier sicher nicht, wobei ich denen durchaus sehr viel Dummheit zutraue. Er und Sonea finden diese Maßnahme ja auch beide ziemlich albern.
Für Sonea ist das Wiedersehen mit Akkarin wirklich alles andere als leicht. Eben weil er so kühl und distanziert ist, wie du schon sagst und weil sie noch nicht lange zusammen sind. Dazu kommt dann die Verunsicherung, wie es weitergeht, wenn sie wieder in der Gilde sind.

Was Soneas Schwangerschaft in den Büchern angeht, bin ich voll und ganz bei dir! Nach dem Gespräch mit ihrer Tante habe ich mich auch sehr veräppelt gefühlt. Zumal ich ziemlich sicher bin, dass Akkarin Schutzvorkehrungen getroffen hat. So verantwortungslos ist er nicht und er ist weitsichtig genug um zu wissen, dass Sonea keine Ahnung davon haben kann. Ich habe das auch nicht als Trost empfunden, sondern als den absoluten Supergau. Wenn mein Freund sterben würde und ich fände kurz darauf heraus, dass ich schwanger wäre, hätte ich ernsthafte Schwierigkeiten, das Kind zu akzeptieren.
Du kannst ganz beruhigt sein: bis die beiden Kinder haben, wird noch viel Wasser den Tarali herunterfließen! Aber jetzt weiß Sonea ja auch, wie man verhütet.

Das mit dem magischen Potential verstehe ich so: Bis zum Eintritt in das Erwachsenenalter kann dieses wachsen, insbesondere wenn man sich immer wieder zur magischen Erschöpfung treibt, weswegen Akkarin ja Regin und seiner Bande keinen Einhalt geboten hat (und natürlich, damit Sonea lernt, sich durchzusetzen und zu verteidigen). Und auch er und Lorlen wurden immer stärker, indem sie sich duelliert haben. Ich denke, Akkarins Potential war irgendwann dann doch größer als das von Lorlen - ohne schwarze Magie jetzt. Und das schon, bevor er nach Sachaka ging. Ich könnte mir jedoch auch vorstellen, dass sein Potential noch gewachsen ist, weil Dakova jeden Tag seine Kraft genommen hat. Wenn natürlich auch sehr viel langsamer, als im Novizenalter, weil er eben älter ist. Das wäre dann vielleicht mit dem Wachstum von Muskeln oder körperlicher Ausdauer zu vergleichen. Schließlich sinkt die körperliche Fitness mit steigendem Alter.
Akkarins neue Fähigkeit war vorher schon in gewisser Weise da. Das Lesen von Oberflächengedanken, ohne den anderen zu berühren, hat er ja auch eingesetzt, um herauszufinden, was Lorlen über ihn weiß. Hier ist es jedoch so, dass es spontan und ohne bewussten Einsatz geschieht, so dass er die Gedanken anderer blocken muss. Warum er diese Fähigkeit hat, lasse ich weitgehend offen, aber man kann vermuten, dass es damit zu tun hat, dass sein Potential durch seinen kurzzeitigen Tod gewachsen ist, weil er sich vollständig erschöpft hatte. In den Büchern hatte ich es generell so verstanden, dass seine außergewöhnlichen Fähigkeiten durch den Gebrauch schwarzer Magie entstehen, was die Möglichkeit, dass sie durch ein Anwachsen der eigenen Kräfte hervortreten, mit einschließt.

Du hast recht, Balkan als Hoher Lord und Garrel als Oberhaupt der Krieger ist keine gute Idee. Aber das müssen die Magier selbst erkennen. Hier habe ich einfach nur das Ende der Trilogie übernommen, denn ich konnte Akkarin nicht wieder zum Hohen Lord machen, auch wenn ich eigentlich keinen anderen dort sehen will :)


Dann bin ich mal gespannt, wie dir die anderen Kapitel gefallen ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
24.09.2013 | 23:40 Uhr
Hey,
mal wieder ein suuuuuuper Kapitel ;-)
Schön, dass Sonea ihre Schatten los ist! Und es war ja klar, dass manche denken sie wäre wirklich mit Regin zusammen gewesen xD. Rothen hat aber recht... wer weiß wie lange die Schatten Sonea in Ruhe lassen??

Soso, Dorrien ist ja wieder voll in seinerm Engagement... und gönnt seinen Männern nur eine Kleine Pause. Kein wunder dass sie sich dann betrinken, wenn es endlich mal warm ist! Dorrien könnte sie ja auch mit einem Wärmeschild umgeben, allerdings würde das wohl zu viel Magie verbrauchen.
Mal schauen, wo die Bestie auftaucht, was sie ist und was mit den Vermissten geschehen ist. (ich werde ja die vermutung nicht los, dass es ein schwarzer Magier ist) Wir werden wohl weiteres in den nächsten Kapiteln erfahren;-)

Und Akkarin, unser Pirat schaut bei Heilkunde vorbei;-)) Tristin ist so süß... ich könnte mir vorstellen dass er in 20 Jahren wirklich zum Schwarzmagier ausgebildet wird.

Cery und die Diebe... ich bin mal auf deren Pläne und das Gespräch mit dem Gesandten des Königs gespannt. Und was da mit Nenia noch auf uns zukommt wird wohl auch interessant.
Wenn Cery den Beiden bald einen Besuch abstattet erfährt er vielleicht auch, dass er Bräutigam ist... und dann erfährt es der Rest der Gilde;-)

Ich hatte mich schon gefragt, wann dieses Gespräch stattfindet... und die Begründung für ihre Wahl, Kriegskunst zu wählen finde ich gut. Auch dass Akkarin ihr erst danach gesagt hat, dass sie die Möglichkeit hat weitere Stunden in Heilkunst zu nehmen ist richtig, denn so ist sie wie gesagt unvoreingenommen gewesen. Die höheren Magier freuen sich vestimmt Soneas entscheidung zu erfahren.

Freu mich schon wieder auf nächsten Dienstag,
lg
Iris :**

Antwort von Lady Sonea am 25.09.2013 | 10:52 Uhr
Hallo Iris,


vielen lieben Dank für dein Review! Puh, da fällt mir jetzt aber ein Stein vom Herzen! Irgendwie hatte ich mir ziemliche Sorgen gemacht, dass die Wahl von Soneas Disziplin nicht so gut ankommt, weil es von den Büchern her so angelegt ist, dass sie Heilerin wird, wobei man im letzten schon erahnen kann, dass sich ihr Wunsch vielleicht ändert.
Ich finde, es hätte nicht zu ihrem Charakter gepasst, an diesem Punkt noch daran festzuhalten. Und ich denke, Akkarin hat dieses Gespräch so schon ganz richtig geführt. Wenn er ihr die Wahrheit verschwiegen hätte und sie daraufhin die Heilkunst gewählt hätte, wäre aber die Hölle los gewesen, wenn sie irgendwann doch von den Plänen der Sachakaner erfährt. Der Streit nach dem Kuss mit Regin wäre dagegen eine Lappalie geworden.
Das mit dem Gespräch hat sich jetzt etwas hingezogen, in der Geschichte ist aber seit dem Tag, wo die höheren Magier ihr konspiratives Treffen hatten, nur eine Woche vergangen. Auf deren Reaktion kannst du aber schonmal gespannt sein :D

Ja, das mit den Schatten … ;) Sie haben jetzt sicher eingesehen, dass sie keine Chance bei Sonea haben, aber ob das etwas an ihrer Bewunderung ändern wird?

Du hast recht, es würde Dorrien zu viel Magie kosten, seine Männer zu wärmen. Und da sie in den Bergen leben, sind sie die Kälte ja eigentlich auch gewohnt. Und trinkfest sind sie eigentlich auch :D
Was sich hinter der Bestie verbirgt, wird sich sehr bald klären. Vielleicht verteile ich dann Kekse an die Leser, die richtig geraten haben ;)




Liebe Grüße und bis nächste Woche,
Lady Sonea


PS: Das mit dem Pirat konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Nachdem ich die Idee einmal im Kopf hatte, bin ich sie nicht mehr losgeworden :D
21.09.2013 | 17:51 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Grrrrrrrrr! Das ist schon alles? Damit lässt du deine Leser sitzen? Verdammt, jetzt muss ich solange warten, bis das nächste Kapitel rauskommt. Seufz, ich werde versuchen mich in Geduld zu üben.
Eines ist sicher, dieses Kapitel ist absolut ein Lied wert.

Ja, so in etwa hatte ich mir Trassias Reaktion ausgemalt. Da hat meine Kristallkugel durchaus Klarsicht gewährt. Eigentlich blieb auch nicht so viel anders übrig, wenn du deine Leser nicht hättest verschrecken wollen, denn du hattest Trassia, auch wenn ich das bisher so nie erwähnt hatte, schon ab ihrem ersten Auftritt so angelegt erscheinen lassen, dass sie eine ehrliche Freundschaft zu Sonea aufbauen wird und sich von solcherlei Dingen, die ihr keinen Schaden zugefügt haben und auch nicht gegen ihre Wertevorstellungen laufen nicht aus der Fassung bringen lässt.
Das Regin dicht halten wird, bis Akkarin und Sonea es öffentlich machen, gilt für mich sogar als sicher. Dafür ist der Kerl, denke ich viel zu sehr darauf aus, das fassungslose Gesicht seines Onkels zu erleben, wenn die beiden ihre Liebe offenbar machen und Akkarin dafür sorgen kann, dass er Soneas Mentor bleiben kann.
Die Nummer mit dem Ring, den du ihn Sonea mittels Magie abnehmen lässt, hat mir gefallen. Unter der Berücksichtigung seiner Neugier und der Tatsache, dass du ihn mittlerweile gegenüber Sonea als durchaus ehrlich und zuverlässig dargestellt hast, kann ich ihn verstehen und hätte an seiner Stelle genauso gehandelt um sie damit aufzuziehen. Da war nix verwerfliches dran und das muss Sonea abkönnen. Ihre Drohung allerdings und Regins Antwort darauf fand ich auch gut. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du die beiden, unter der Voraussetzung Regin bleibt wie er jetzt ist, noch langfristig, nach ihrem Abschluss, zu recht gut befreundeten, verlässlichen Kollegen machen wirst. Hundertprozentige Freundschaft und Vertrauen, wie du es zwischen Trassia und Sonea aufgebaut hast, wirst du, denke ich ihnen allerdings nicht zugestehen.

Soso, Dannyl und Tayend erkunden also geheime Räume unter dem Anwesen.
Wie immer gefällt es mir sehr, dass du genau bedenkst, was erforderlich ist, z.B. dass Bel Fiore sich nach der Ankunft erst einmal um die Verwaltung des Gutes kümmert. Macht die Sache wieder einmal realistischer, denn wenn du sie direkt mit den beiden auf Schatzsuche hättest gehen lassen, wäre bei mir doch tatsächlich Zweifel an der Ernsthaftigkeit und Zuverlässigkeit der Bel gekommen, denn dann hätte sie lotterhaft gewirkt und den Eindruck erweckt, sie sein von ihrem reichen Leben verwöhnt und gelangweilt, was nicht zu ihr gepasst hätte. Bin mal gespannt, ob du sie irgendwann raus finden lässt, was da zwischen Dannyl und Tayend wirklich läuft, denn so wie du sie angelegt hast, ist sie sehr klug und verfügt über eine ausgezeichnete Beobachtungsgabe. Wenn das Geheimnis der beiden ihr offenbar wird, dann wird sich zeigen wie zuverlässig sie ist.
Hehehe, Tayend wirkt ja wie ein kleines quengelndes Kind, nach dem die beiden die Tür entdeckt haben.
Die Tür übrigens fand ich dann, was bisher so gut wie nie vorkam bei dir und vor allem im Kontext zu dem was dann kommt, nicht so gut gelungen. Ich bin gar nicht mal so sehr auf Geheimtüren und ähnlich versteckte Dinge aus, aber das war mir dann doch zu offensichtlich. Und kaum hab ich sie gelobt, hab ich auch schon Zweifel an der Intelligenz der Bel bekommen, denn ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass diese Frau das was hinter einer solchen Tür liegt, nicht erkundet hat und selbst wenn sie das bereits getan hat, dann bleib ich jedoch dabei, dass mir das zu einfach war. Da hättest du insbesondere Tayend etwas mehr Forscherdrang geben können und die beiden das Haus erst einmal richtig gründlich durchsuchen lassen und die Tür nicht unbedingt im Wohnzimmer aufgestellt sondern irgendwie, wenn nicht als Geheimtür, so doch an unauffälligerer Stelle platziert, wo sie entweder leicht übersehen wird oder keiner sie aufmacht, weil er sich bereits denkt, dass dahinter sich ein Klo oder ein ähnlich unspektakulärer Raum befindet.
Und Tayend alternativ auch Dannyl hätte dann mit der ihm eigenen Neugier und dem Drang immer wissen zu wollen, was sich auf der anderen Seite des Hügels befindet, die Tür doch geöffnet und den Gang entdeckt, während der andere zuvor erst mal davon schwadroniert hätte, dass sich hinter einer so schmalen und unscheinbaren Tür doch nix interessantes befinden kann.
Ein wenig hab ich auf der Treppe auch Dannyls Umsicht als Forscher vermisst. Ich hätte erwartet, dass er sich beim Hinuntergehen mit einem Schild schützt. Insbesondere nach den üblen Erfahrungen, die er in den Büchern im zweiten Teil in Sachaka in der Höhle der Höchsten Strafe gemacht hat.
Oho, ein Labor! Und Juwelen hat es da auch. Ich wittere stark, dass es sich um ein schwarzmagisches Labor handelt und würde einige Goldstücke darauf verwetten, dass Akkarin, wenn er davon erfährt, ganz heiß darauf sein wird, sich diesen Ort mal genauer anzugucken. Nur wird dem das nicht möglich sein. Ob er Dannyl einen Blutring zukommen lassen kann und dem die Untersuchung überlässt und so doch dabei ist?
Zurück zum Thema:
Mhm, also diese Gegenstände auf dem Labortisch besonders dieses „Ding“ das du Tayend in die Hand gibst klingen interessant. Diese „Zange“ riecht irgendwie nach was Elektrischem und ich hab auch den Eindruck, dass es sich dabei nicht nur um ein Laborgerät handelt, sondern es könnte auch ein Folterinstrument sein. Zumindest assoziiere ich da was mit.
Oho, Tayend lässt seiner Phantasie also freien Lauf, na da will ich mal lieber nicht wissen, was dem da so alles durch den Kopf geht.
Okay, die Liebesszene zwischen den beiden hast du schön und überzeugend angerissen und dann, zumindest werden die beiden dir das übelnehmen, auch gleich wieder ausgeblendet. Ich finde es gut so, denn es wird deinem Stil mit den beiden weiterhin gerecht.
Na klar, wer so da auch im ausgerechnet unpassendsten Moment dazukommen wenn nicht die Eigentümerin dieses Hauses.
Soso, hat die also doch schon Kenntnis von diesem Raum. Interessant, aber warum hat sie das Dannyl und Tayend nicht gleich gesagt? Vermutlich wohl, weil sie dessen Inspektion gerne dabei gewesen wäre und du ihr aber einen Strich durch die Rechnung gemacht hast.
Irgendwie macht mich Bel Fiore gerade etwas skeptisch. Ich hab den Eindruck, die weiß mehr über diesen Ort und die Bücher als sie im Moment zugeben will. Aber ich mach mich täuschen.
Wuhahaha, das war wohl mal wieder der Schock für die beiden, dass die Bel ruckzuck erkannt hatte, wie der Hase zwischen ihnen läuft. Sehr amüsant wie du sie mit geschickten Worten die beiden zunächst mal darauf hinzulenken versuchen lässt, dass sie sich mal miteinander beschäftigen sollen ohne ihre Kenntnisse der Situation der beiden sofort offenzulegen. Und dann diese knallharte Offenlegung. Das muss besonders für Dannyl ein echter Schock gewesen sein. Der Kerl hält sich für absolut undurchsichtig und meint sein Geheimnis wäre sicher aber ich glaub, nicht nur Bel Fiore hat eine gute Beobachtungsgabe; dass Dannyl und Tayend um einander herumschleichen wie die Katzen um die Schüssel süßen Brei erkennen glaube ich ziemlich viele Leute nur sind die Elyner in der Hinsicht eben tolerant.

Pffffhahaha, na endlich. Endlich darf Akkarin seine Verlobte auch mal außerhalb des Hauses Küssen ohne entdeckt zu werden. Dessen Fähigkeiten scheinen ja immer weiter zu wachsen. Ist das ein Nebeneffekt seiner Wiederbelebung oder ist dir das in deinem Streben nach Perfektion eher so reingerutscht beim Schreiben und du hast es als für gut befunden und drin gelassen? Ich frag, weil es mich interessiert ob Akkarins Magie noch weiter wächst und was er mit dieser Macht noch so alles anfangen könnte und wo Sonea dabei bleibt. Immerhin scheinen sich ihre Fähigkeiten nicht von sich aus zu erweitern, alles was sie bisher mehr kann, hat sie sich mühsam erarbeiten müssen, während Akkarin das geschenkt bekommen scheint. Oder hängt das mit seinen Forschungen zur Schwarzen Magie zusammen, die er in dem Gespräch mit Balkan, Rothen und Davin mal erwähnt hat und die bisher ziemlich im Dunklen geblieben sind? Würde ich ja schön finden, wenn du irgendwann mal so eine Forschungseinheit aufzeigen würdest, in der Akkarin entweder alleine zu beobachten ist (was du sicher nicht tun wirst) oder mit Takans oder auch Soneas Unterstützung ein obskures und sicher gefährliches schwarzmagisches Experiment durchführt um zu erkunden, was das bringen könnte. Sprich mich würde der Forscher Akkarin mal in Aktion interessieren, bisher war er ja immer in den Rollen als Mentor oder Geliebter, oder wenn du ihn mal ohne Sonea auftreten lassen hast als Magier, der gegenüber seinen Kollegen seine Meinung vertritt. Mal abgesehen von den beiden Szenen beim König, in denen du einfach mal den Mann Akkarin hast auftreten lassen, ganz ohne Magie.
Oha, Balkan ist erst seit der Gildeversammlung nicht mehr gut auf den Schwarzmagier zu sprechen? War der denn vorher begeistert von ihm? Hab ich da was nicht mitbekommen? :))
Nein ernsthaft, also da bin ich ja mal gespannt, was Soneas Verlobter angestellt haben muss, um die höheren Magier so zu verärgern.
Und den nächsten Hammer schiebst du gleich hinterher. Na auf die Show bin ich gespannt, wenn die beiden den versammelten Magiern der Gilde im Abendsaal ihre Verlobung eröffnen. Das wird bestimmt lustig.
Im übrigen hast du hier mal Akkarin so dargestellt, wie ich ihn mir schon vorgestellt hab, wenn er mal so richtig gute Laune hat. Auch da hab ich erwartet, dass er nach außen hin nur begrenzt zeigen tut, wie er sich gerade fühlt, er kann in der Hinsicht eben nicht aus seiner Haut und ich halte es mittlerweile für einen Aspekt seines Wesens und nur Menschen, die ihn wirklich gut kennen, sind in der Lage, in den verborgenen Signalen, die er sendet zu lesen und zu wissen, dass er sich gerade prächtig amüsiert.
Richtige Heiterkeitsausbrüche wirst du uns bei ihm in der Öffentlichkeit wohl nie erleben lassen, das spart er sich für ein privates Umfeld auf. Hm, woher kenne ich solche Wesenszüge bloß?
Das Sonea jetzt darauf gehofft hat, das Gefühl ihrer Liebe noch ein paar Tage im Stillen genießen zu können, hab ich zwar nicht so direkt erwartet, aber dennoch überrascht es mich nicht. Auf jeden Fall passt dieses Detail einmal mehr sehr gut zu ihrem Wesen. Akkarin hat allerdings finde ich Recht, es ist besser, die Magier so schnell wie möglich damit zu konfrontieren und ich hab das Gefühl, dass du ihn wie üblich am Mittag nicht ohne weitläufigen Plan in diese Versammlung hast gehen lassen. Was immer da vorgefallen ist, hast du ihn ganz präzise planen lassen und er hat die Magier nicht ohne Grund aufgebracht und in einen Stall voller aufgeschreckter Hühner verwandelt. So dürften sie wahrscheinlich noch zu baff sein um am Abend ernsthaft zu protestieren.
Oho, diese Aufscheucherei scheint ja wirklich spektakulär gewesen zu sein. Wenn sogar die Krieger uneins sind. Ich kann mir schon denken, dass das irgendwie mit Davins Turm zusammengehangen hat, denn sonst wären nicht Balkan und Garrel und zuvor auch Lady Vinara zu missmutig gewesen. Die Wahrheit über ihn und Sonea kann das nicht gewesen sein, dafür ist Akkarin zu sehr Ehrenmann, als das er seine Verlobten um den Spaß bringen würde die langen Gesichter der höheren Magier selbst zu sehen.
Regin in der Arena? Ein Novize im Kampf gegen zwei schwarze Magier? Was soll das denn? Was hat Garrel dazu bewogen, seinen Neffen dieser Situation auszusetzen?
Ich traue Regin zwar nach wie vor einiges zu, aber dass du ihn wieder in seine alte Rolle fallen lassen wirst glaub ich nicht. Wenn das der Fall wäre, hätte er seinem Onkel bereits alles erzählt und der würde an seinem hämischen Lachen mittlerweile ersticken.
Sein Tonfall und seine Mimik sind also ziemlich sicher nur aufgesetzt um seinen Onkel zu täuschen, aber ich muss schon sagen, im ersten Moment hab ich doch kurz darüber nachgedacht, dass er wieder der altbekannte Mistkerl ist. Gut in Bezug auf den Kampf in der Arena ist er das vermutlich sogar, denn wie du anfangs schon Akkarin hast sagen lassen, im Krieg gibt es keine Fairness und jedes Mittel ist recht. Und da kann ich es Regin schon zugestehen, dass er zum Mistkerl wird, der versucht seinen Gegner zu verunsichern.
Den kleinen Schlagabtausch zwischen Sonea und ihm fand ich dann geradezu herrlich amüsant. Akkarin muss in dem Moment sicher schon wieder wer weiß was gedacht haben, aber indem du Sonea ihm zeigen lässt, worauf sich die ganze Situation aufbaute, ist diese Bombe gleich wieder entschärft. Das hätte Sonea auch bei der Nummer des Kuss-Geständnisses drauf kommen können, damit hätte sie sich viel Ärger erspart, aber dann wäre Akkarin wohl noch nicht so motiviert gewesen die Angelegenheit seiner Verlobung beschleunigt voran zutreiben.
Und der Streit war nötig um die rosa Wattekugel wegzuschieben und zu zeigen, dass es dir wirklich ernst ist mit der Beziehung der Beiden und du alle Facetten berücksichtigst.
Nach dem er Soneas Erinnerung an das morgendliche Ereignis gesehen hat dürfte sich auch Akkarin darüber amüsiert haben und vermutlich daran gedacht haben, dass er in einer solchen Situation an Regins Stelle genauso gehandelt hätte, zumindest traue ich ihm das vom Wesen zu.
Oh weh, da tun mir die Krieger ja fast, aber nur fast, leid. Diese Stunde in Kriegskunst hätte ich zu gerne beobachtet. Da dürfte Sonea mal richtig, richtig aufgedreht haben, nicht einmal als du sie auf Akkarin hast sauer sein lassen, dürfte sie mit Spaß und Lust am Kampf agiert haben. Für das Publikum haben die zwei bestimmt so richtig was geboten; das muss ein gigantisches Feuerwerk gewesen sein.

Okay, Dorrien hält Einsatzbesprechung in der Scheune.
Die Namen der Dörfer gefallen mir sehr gut, denkst du die dir komplett selbst aus? Wahrscheinlich ja, nehm ich mal an. Auf jeden Fall wirken sie sehr passend zum Stil, wie man sich die Bevölkerung eines solchen Landstrichs vorstellt. Einfach und bezeichnend, diese Leute haben keinen Sinn für solcherlei Romantik und auch keine Muse sich klangvolle Namen für ihre Dörfer auszudenken. So was überlassen die eher den Flachländern.
Oho, ein Suchtrupp ist vermisst. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die sich nicht einfach nur verspätet haben, da steckt mehr dahinter.
Bin ja mal gespannt, als was du sich diese Bestie erweisen lassen wirst. Ich kann es mir aber schon denken…
Die Charaktere insgesamt gefallen mir einmal mehr außerordentlich gut, du schilderst ihre Ängste und Sorgen sehr überzeugend und auch Dorriens Reaktionen sind glaubhaft. Allmählich hab ich immer mehr den Eindruck, dass er die Heilkunst zwar liebt und stets ausüben wird, aber wenn nicht der Tod seiner Mutter seine Motivation gewesen wäre, Heiler zu werden, dann hätte er sicher einen vorzüglichen Krieger abgegeben. Auf jeden fall lässt du ihn sehr gut agieren, wenn es um Taktik und Schlussfolgerungen aus nur wenigen Sicherheiten geht. Als Befehlshaber macht er eine genauso gute und kompetente Figur wie als Arzt.
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie der Fortgang auf dem Kanlor aussehen wird. Das wird sicher interessant und wenn ich dich richtig einschätze, dann wirst du Dorrien etwas entgegen werfen, woran der gewaltig zu knacken haben und vielleicht sogar unterliegen wird. Sicher aber bin ich, dass die Bestie und das wofür sie steht und sie nach sich zieht auf jeden Fall ein Fall für die Magier der Gilde und ganz sicher auch für die beiden Schwarzmagier werden wird. Dorrien wirst du damit in letzter Konsequenz sicher nicht alleine klar kommen lassen, aber wenn er von dir weiter so gut durch die Kriegskunst geleitet wird, dann wird er auch rechtzeitig erkennen, wann er Hilfe braucht. Das er Hilfe brauchen wird, hast du ihn ja schon in Betracht ziehen lassen.
Was mir einmal mehr auffällt, war mein Wunsch nach etwas mehr Bildhaftigkeit von Dorriens Umgebung. Zwar kann man sich das Innere einer Scheune schon ausmalen (also ich kann das) aber so ein bisschen mehr Details hätte ich schon begrüßt.
Wie ich schon mal ausführte dürfte das daran liegen, dass die meisten von uns Lesern eine recht klare Vorstellung von Imardin und der Gilde haben, aber wie es in einem kyralischen Bergdorf zugeht und überhaupt außerhalb der Stadtmauern der Hauptstadt ist vielfach ziemlich nebulös – auch schon in den Büchern.

Jo, der Abschnitt vor dem Abendsaal war richtig romantisch und absolut überzeugend. Und endlich wurden die drei magischen Worte mal ausgesprochen. Ich bin mir im Moment gar nicht sicher, ob Akkarin das bisher jemals so tun durfte, auf jeden Fall war es überfällig. Und er dürfte sich in dem Moment schon recht gut amüsieren insbesondere, als Iskren vorbeikommt und die beiden bei Knutschen sieht. Dessen Gesicht muss ein Bild für die Götter gewesen sein.
Da hast du Akkarin sich aber auch ganz schön weit aus dem Fenster lehnen lassen, als er sagt, dass er jedes Mal recht hatte, wenn er sagt, es werde alles gut. So optimistisch sieht man ihn sonst selten und vor der Schlacht gegen die Ichani hat er das auch gesagt und gründlicher täuschen hat er sich wohl nicht können. Da hat er es nur Soneas Liebe und ihrer Bereitschaft für ihn alles zu riskieren zu verdanken, dass er am Ende recht behalten hatte. Um ehrlich zu sein, klingt mir das fast schon so, als hätte er auch das damals einkalkuliert.
Na, auf jeden Fall wird es jetzt spannend.

Soso, Rothen diskutiert also mit Yaldin über die Gildenversammlung. Und der Wetterturm ist also tatsächlich genehmigt und wird vom König höchstpersönlich finanziert. Da scheint Akkarin ja einige gute Argumente aufgefahren zu haben bei seinem Gespräch.
Ja, ich denke Rothen hat recht, dass du gerade dabei bist an Balkans Stuhl zu sägen. Und um ehrlich zu sein, ich bin noch nicht einmal traurig darum, nur hab ich noch keine Idee, wer ihm nachfolgen könnte, solltest du es tatsächlich dazu kommen lassen. Der geeignetste Kandidat scheidet auf eigenen Wunsch hin ausdrücklich aus, und sonst fallen mir keine in Reichweite ein außer die Gilde wählt eine Hohe Lady. Aber dazu muss es ja erst mal dazu kommen.
In welcher Disziplin steckt eigentlich Yaldin fest? War der nicht auch Alchemist wie Rothen? Egal, zumindest ist er trotz seines Starrsinns flexibel genug um zumindest die strategischen Vorteile des Turms zu erkennen und zu befürworten. Ich bin auf das höchste gespannt, ob es Lord Davin mit seinen Forschungen gelingt Erfolg zu haben und seine Zweifler zu überzeugen. Hoffentlich kommt dazu noch was.
In Sachen Akkarin machst du Yaldin jedoch nach wie vor uneinsichtig. Na gut, warum auch nicht, so ist zumindest immer für Diskussionsstoff zwischen Rothen und ihm gesorgt.
Oh ich bin sicher, dass du Akkarin alles andere als Lust haben lassen wirst, Balkans Arbeit mit zu erledigen, dafür hast du ihn zu sehr betonen lassen, dass er froh ist dieses Amt los zu sein, aber ich galub auch der kann nicht aus seiner Haut und sieht, im Gegensatz zu Yaldin, dass Balkan bei weitem nicht so gut ist wie es nötig wäre und er aus Pflichtgefühl gegenüber der Gilde heraus dafür sorgt, dass die Dinge ins Rollen gebracht werden.
Auf jeden Fall ist diese ganze Situation Gildepolitik pur und ich sehe auch die gefahr für die Gilde, dass es zu einer Spaltung kommen könnte. Immerhin machst du hier auf sehr detailreiche Weise deutlich, dass ziemlich viele Magier zumindest kein großes Problem damit haben, dass ein Schwarzmagier unter ihnen lebt.
Wuhahaha, ich hatte ja ganz vergessen, dass Rothen noch nichts von seinem bzw. Soneas Glück weiß, zumindest hast du es bisher nicht erwähnt und spätestens jetzt ist klar, dass der auch erst jetzt erfährt, was beim Abendessen am Vortag in der Arran-Residenz vorgefallen ist.
Und Lord Waschweib meint mal wieder, er könnte was steigen lassen, na der wird sich ärgern, wenn sein ganzes schönes Druckluftschloss mit lautem Knall zerplatzt.

Und los geht’s!
Ich glaub, wenn er die Ohren nicht hätte würde Soneas Verlobter jetzt im Kreis grinsen. Du erweckst sehr schön den Eindruck, dass es ihn fast Zerreißen tut vor innerlichem Lachen und er doch mal tatsächlich große Mühe hat, eine gelassene Mine zu bewahren.
Das wird ein ganz großer Auftritt!
Wuhahaha, das war ja wohl bis ins Kleinste geplant. Osen kurz vorm Umkippen. Schade, dass der nicht tatsächlich der Schwerkraft nachgegeben hat. Obwohl das dann wieder unpassend gewesen wäre, wäre es wirklich zu schön gewesen, sich das vorzustellen.
Ja, dein Lieblingscharakter hat ganz schon was auf der Platte.
Erst mal schön Garrel aus der Reserve locken und ihn dann abservieren. Dieser Schlagabtausch war vor geradezu genialer Struktur. Spätestens jetzt hat sich Garrel als Oberhaupt der Krieger endgültig disqualifiziert. Bin gespannt, wie Balkans Unterhaltung mit dem ausfällt.
Mit Rothens Unterstützung hast du Akkarin sicher überrascht, denn ich denke nicht, dass der schon davon wusste. Auf jeden Fall wird das Konsequenzen nach sich ziehen, da bin ich sicher.
Hilfe, ich komm nicht raus aus dem Lachen.
Als Bühnenzauberer wäre Akkarin sicher auch geradezu genial. Man merkt recht gut, dass er ein Krieger mit exzellentem Bewusstsein für Taktik und Strategie ist. Hat er eine Bombe platzen lassen, schießt er die nächste hinterher, bevor sich das arme Opfer erholen kann. Ganz kurz hätte mir Balkan um Haaresbreite fast leid getan, aber dann hab ich mich gefangen und mir gedacht, dass hat er stellvertretend für die ganze Gilde auch verdient.
Man was hätte ich da gerne die Gesichter gesehen. Absolut herrlich!
Der Untergang der Gilde? Hmpf, also spätestens ab dem mageren Witz tut mir Balkan nicht mehr leid. Das war ja schon nachtragend. Der kann froh sein, dass Akkarin dieses Gefühl fern liegt, denn der hätte echt Grund dazu nachtragend zu sein.
Und der kann es nicht lassen, andere zu frotzeln. Na, das hat er auch verdient, dass mal zu dürfen. So stell ich ihn mir vor, wenn er wie in dem Moment, den du ihm geschenkt hast, sich richtig ausgelassen freut: stets zu einem spitzbübischen Scherz bereit. Aber die Ehre gibt er nur ganz, ganz wenigen Menschen.
Hm, Osen tut mir irgendwie leid in seinem Misstrauen und seinem Hass gegenüber Akkarin. Ihn möchte ich eigentlich in den Büchern immer und ich kann es ihm nachsehen, dass er es Akkarin nicht verzeihen kann, das der letztendes eine Mitschuld an Lorlens Tod trägt, dem Osen wirklich loyal war, aber ich hielt ihn immer für so klug, dass er sich davon eben nicht zu sehr beeinflussen lassen wird. Schade um ihn, aber vielleicht lernt er ja noch was dazu und auch, wenn er Akkarin niemals mögen wird, kann er vielleicht seinen hass irgendwann überwinden und einsehen, dass Lorlen ein Opfer des Krieges war und sein Tod Akkarin genauso nahe geht. Immerhin war er ja auch noch dabei und hat es gesehen, obwohl wahrscheinlich damals nur Dannyl wirklich kapiert hat, wie nahe Lorlens Tod dem Schwarzmagier ging.
Oh weh, Rothen scheint ja ganz schön sauer auf Akkarin zu sein, aber wohl eher in positivem Sinne. Der hat ganz schön daran zu knacken, dass Akkarin seinen „Rat“ damals auf seine Weise interpretiert und nun die aus seiner Sicht richtigen Konsequenzen gezogen hat. Doch ich denke nicht, dass du dies die aufkeimende Freundschaft der beiden belasten lassen wirst, denn ich denke in der Hinsicht tendiert dein Handlungsbogen.
Aber immerhin ist Sonea genauso gespannt, wie du das zwischen ihrem Ziehvater und ihrem Verlobten weiterentwickeln wirst. Da freu ich mich auch drauf.

Der nächste Abschnitt gefiel mir mit am besten. Da hast du ja echt ein ganzes Feuerwerk an Schlagabtauschen abgeschossen.
Rothen Selbsterkenntnis fand ich lustig, nur ist er zu streng mit sich selbst. Akkarin hat eben schon genau das getan, wozu ihm der ältere Magier geraten hat. Da hat er keinen Grund sich zu beschweren, denn er hat sich ja nicht getraut, seine Worte zu präzisieren.
Auf das Gespräch mit Yaldin bin ich aber mal gespannt, sofern du das bringen wirst. Das wäre bestimmt herrlich amüsant, den alten Magier mal so richtig wettern zu hören, denn genau das wird er tun.
Sonea gefällt mir mit ihrer wohl eher gespielt verärgerten Reaktion, als die beiden sie so schon scherzhaft aufziehen. Akkarin dagegen empfand ich als richtig aufgekratzt. Wenn schon Sonea froh und ihr ein Stein vom herzen gefallen ist, dass die Heimlichtuerei endlich ein Ende hat, dürfte dem ganzes Gebirge abgerutscht sein. Der ist ja geradezu hibbelig.
„Sie beide scheinen eine positive Wirkung aufeinander zu haben“, also der Satz hätte es nicht besser ausdrücken können. Da bin ich ganz der Meinung, die du Rothen andichtest. Allerdings finde ich, dass Sonea nicht die einzigste Person ist, die Akkarin aus der Reserve locken kann, wenn sie es auch mit am allerbesten zustande bringt. Bei seinem Gespräch mit Merin während des Banketts und auch bei seinem nächtlichen Besuch beim König, hatte ich den Eindruck das du Akkarin sich, wenn er mit dem König alleine reden kann, auch etwas von seiner Distanziertheit lösen lässt. Merin scheint wirklich ein persönlicher Freund des Schwarzmagiers zu sein, auch wenn er das standesbedingt niemals offen wird zeigen können. In Bezug auf Takan, hm, der ist sicher der loyalste Freund, den Akkarin haben und er vertraut ihm absolut, aber dennoch denke ich, dass er dem Sachakaner gegenüber immer eine gewisse Reserviertheit wahren wird, weil der es eben so wünscht und sich als Akkarins Sklave sieht. Vermutlich könnten beide durchaus offen miteinander reden, aber ich hab den Eindruck, dass insbesondere Takan seinen Spaß daran hat, Akkarin auf diese Weise aufzuziehen.
Aber das weiß Rothen ja nicht.
Ja, da stimme ich zu, schlimmer als bisher konnte es für die beiden Schwarzmagier wohl wirklich kaum noch kommen.
Ich sag es nicht gerne, aber da bin ich ja mal gespannt, was du Lord Waschweib und seine Helfershelfer als nächstes aushecken lässt.
Und was Balkan, so er denn will, gegen diese Intrigen unternehmen wird.
Oho, Lord Darren und Lord Kayan sichern Akkarin ihre Unterstützung zu. So löblich das ist, ich wittere Gefahr. Das Ganze klang schon fast wie ein Schwur auf Gefolgschaftstreue. Ich mag die beiden, aber da merkt man, das sie nicht durchdenken, was sie damit auslösen können. Akkarin hingegen hast du sofort erkennen lassen, was es bedeuten würde, würde er versuchen Kapital aus dieser Zusicherung zu schlagen.

Na also, da hat jemand genau erkannt, was das ganze Theater sollte.
Und nein, ich würde Akkarin auch kein Wort glauben. Das hat der geplant!
Recht hat er allerdings, dass du dafür gesorgt hast, dass Garrel sich selbst zum Narren gemacht hat. Der war ja geradezu begierig rauszuposaunen was er all für krude Ideen gehabt hat.
Aber die Diskussion um das Amt des Hohen Lords, da hat Sonea Recht. Akkarin tut herzlich wenig um zu verhindern, dass eine Strömung entsteht, die ihn erneut zum Hohen Lord machen könnte, allerdings tue ich ihm da vielleicht auch Unrecht. Bisher hast du ihn ja immer sagen lassen, dass er kein Interesse hat, wieder Hoher Lord zu werden nicht jedoch, dass er es ablehnen würde, wenn man ihn dazu machen wollte.
Und in seiner Ablehnung gleich auf Soneas Frage lässt du ihn ja auch feststellen, dass er es auf Wunsch der Gilde nicht tun würde, aber gleichzeitig eine Option offen bleibt für eine höhere Instanz…
Die weiteren Gründe würden mich ja doch mal interessieren, aber da besteht wohl wenig Aussicht auf eine Chance sie zu erfahren, denke ich.

Auf jeden Fall hat mir dieses Kapitel wieder einmal enormen Spaß gemacht und ich hab mich richtig gefreut, es zu lesen. Zu deiner Schreibtechnik ist, denke ich alles gesagt und ich hab dem auch nichts weiter hinzuzufügen.
Bin gespannt, wie es weitergehen wird.



Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!


PS: Die Drohung am Anfang war natürlich nicht ernst gemeint…:-))

Antwort von Lady Sonea am 21.09.2013 | 22:10 Uhr
Hallo Keylu-tey,


ach weißt du, mit solchen Reaktionen kannst du mich nicht aus der Reserve locken. Das haben schon andere vor dir versucht und sind auf Granit gestoßen :D
Aber wie immer freue ich mich sehr über dein Review :) Dieses mal hast du deinen persönlichen Rekord gebrochen und hast es auf 7,5 Seiten geschafft!

Und daher gehe ich mal nur wieder auf die Dinge ein, wo ich meine, ich müsste etwas dazu sagen oder widersprechen. Zumal wir uns in die meisten Dingen ja ohnehin einig zu sein scheinen :)


Mit Regin und Trassia hast du meine Absichten ziemlich gut erkannt, wobei man hier vielleicht noch bedenken sollte, dass Trassia eine Frau ist und Sonea unabhängig von ihren früheren Schwierigkeiten mit Regin ihr als bester Freundin immer mehr Vertrauen schenken würde. Beste Freundinnen halten eben zusammen :)

Mit der Szene von Dannyl und Tayend, und wie sie den Raum entdeckt haben, war ich selbst nicht so hundertprozentig glücklich, muss ich ehrlich sagen. Ich schreibe jetzt einfach mal, was ich mir dabei gedacht habe und dann können wir ja immer noch per mail oder skype darüber weiter diskutieren.
Also eine richtige Geheimtür ist das jetzt erst einmal nicht, sonst wäre sie ja nicht so leicht zu finden gewesen. Tayend hat richtig erkannt, dass dahinter aber kein Raum sein kann. Sie führt schlichtweg zu einem Kellerraum. Und Bel Fiore wusste natürlich von dem Raum. Ein paar Kapitel zuvor sagt sie ja, ihr Großonkel hätte eine Sammlung merkwürdiger Gegenstände besessen und diese befinden sich in eben diesem Raum. Sie hat nur nicht bedacht, dass Dannyl und Tayend den Raum so schnell finden, was aus ihrer Reaktion eigentlich deutlich werden sollte. Sie mag zwar auch über eine gewisse Neugier verfügen, aber sie ist nichtsdestotrotz keine Gelehrte. Suspekt sollte sie hier eigentlich nicht wirken, aber ich werde mir die Szene nochmal zu Gemüte führen.
Und sie haben vorher schon das halbe Haus durchsucht, wie aus dem Beginn der Szene eigentlich deutlich werden sollte: „Bereits früh an diesem Morgen waren sie aufgestanden und hatten das Haupthaus des Landguts durchsucht. Sie hatten sich zunächst durch die obere Etage gearbeitet und waren nun im großzügig geschnittenen Wohnzimmer im Erdgeschoss angekommen. Außer einigen alten Chroniken über die Geschichte Elynes hatten sie bisher jedoch nichts gefunden, das ihr Interesse geweckt hätte.“
Auf Wohnzimmer kam ich deswegen, weil viele Häuser den Zugang zum Keller im Wohnzimmer haben, aber ich hätte sie auch einfach in einen Flur stellen können, wo sie vielleicht weniger auffällig wäre.
Vielleicht sollte Dannyl sich nach der Sache mit Armje mit einem Schild schützen. An dieser Stelle fand ich das jedoch etwas übertrieben. Dem Callene war kein Magier, es ist also höchst unwahrscheinlich, dass sich in seinem Haus etwas derart Gefährliches verbirgt.
Zu dem Inhalt und Zweck des Raumes wird später auf jeden Fall noch etwas gesagt.
Würde mich interessieren, wie du nach meinen Ausführungen darüber denkst und inwiefern ich hier noch etwas verbessern muss.
Die Liebesszene habe ich übrigens mit Absicht an dieser Stelle unterbrochen. Dazu hatte ich ja schon einmal gesagt, dass ich nicht in die Details gehen mag ;)


Bei Akkarins Fähigkeit habe ich mir ehrlich gesagt nicht viel gedacht, sondern angenommen, dass dies eine seiner seltsamen Fähigkeiten sind, die ihm schon in den Büchern unterstellt werden und die durch den langjährigen Gebrauch schwarzer Magie kommen. Damit dürfte auch klar sein, warum Sonea diese Fähigkeiten nicht besitzt. In einigen Jahren sieht das sicher anders aus. Mit seinem „Unfall“ hat es jedenfalls nichts zu tun.
Und ob Akkarins Magie weiter wachsen wird? Wer wird das schon wissen außer ihm selbst? ;)
Als Forscher wirst du Akkarin sicher noch lesen dürfen, sonst hätte ich das nicht in den ersten Kapiteln erwähnt, dass er sich wieder darum kümmern will und dass Sonea ihm nach ihren Prüfungen auch dabei helfen soll. Eigentlich wäre es schon längst soweit, doch da kam ihre Strafarbeit dazwischen und die ist in der Geschichte ja gerade mal zwei Tage her.
Was Regin in der Arena macht? Wie er doch eingangs in der ersten Szene sagte, ist sein Privatunterricht bei Balkan wegen der Gildenversammlung ausgefallen und der wird jetzt eben nachgeholt. Dabei lernt er auch gleich mal etwas Neues: den Kampf in einer (koordinierten) Gruppe. Und so ätzend verhält er sich einerseits, weil sein Onkel dabei ist und andererseits, weil das einfach ein Bestandteil seiner Freundschaft mit Sonea ist.
Sicher hätte Sonea bei dem Kuss ähnlich reagieren können. Der Kuss war aber auch eine ganz andere Nummer, da war sie so außer sich, dass sie gar nicht auf eine so einfach Idee gekommen wäre.

Bevor ich zu Dorrien komme, noch etwas anderes, was mir aufgefallen ist. Sowohl bei ihm als auch bei Yaldin wunderst du dich über ihr „strategisches“ Verständnis und willst die beiden in die Stereotypen des Heilers bzw. des Alchemisten stecken. Aber nur weil sie keine Krieger geworden sind, sind sie noch nicht gleich unintelligent, finde ich. Den Zusammenhang, den Dorrien bei den Verschwinden der Leute sieht, sollte jeder erkennen, der über einen gewissen Verstand verfügt. Zudem gibt es in Windbruch und Umgebung Jäger und so wird Dorrien in dieser Hinsicht wohl ein bisschen Ahnung haben. Und auch Yaldin mag zwar alt sein, aber nicht dumm. Also sehe ich ihn durchaus in der Lage, den strategischen Nutzen des Wetterturms zu erkennen, wenn man es ihm vernünftig erklärt. Ich behaupte mal, Yaldin ist eher geneigt, das zu verstehen, als den wissenschaftlichen Nutzen, weil er als Alchemist ein absoluter Gegner von Davins Wetterforschung ist.
Sorry, aber da hatte ich gerade mal das Bedürfnis, meine Charaktere zu verteidigen. Möglicherweise verstehe ich dich hier auch falsch.

Die Namen der Dörfer habe ich mir in der Tat selbst ausgedacht. Die Karte von Kyralia hat mir da für die Orte in den Bergen einige Anhaltspunkte gegeben.
Woher wusste ich nur, dass es dir mal wieder zu wenig Details sind? Inzwischen habe ich Kapitel 9 geupdatet, wo Dorrien zum ersten Mal den Krankenbesuch bei Kullens Frau macht und dort ein wenig Kullens Reberfarm beschrieben. Dort, wo er das zweite Mal nach Yuna sieht, habe ich mir das gespart, weil es eine Wiederholung gewesen wäre. Aber in einer Scheune? Ernsthaft? Ich meine, dort ist es dunkel und es liegen überall Heuballen. In Kapitel 16, wo dort die Dorfversammlung stattfindet, habe ich das kurz erwähnt, aber damit sollte es auch gut sein.
Allerdings bist du bis jetzt der einzige, der sich darüber beschwert ;) Lies mal die Szenen in Kapitel 9 und 16 bei Gelegenheit nochmal und sag mir dann, ob das dir jetzt genug Details sind, sonst muss ich da auch nochmal ran.
Naja, was sich hinter der Bestie versteckt, ist inzwischen sicher jedem klar außer Dorrien und den Dorfbewohnern :D
Als Krieger wäre Dorrien sicher auch gut, aber er ist nun einmal Heiler und mit Leib und Seele um das Wohl seiner Leute besorgt, was ihn in Krisenzeiten zu einem guten Anführer werden lässt.

Hm, mit Absicht untergräbt Akkarin Balkans Authorität nicht. Er tut nur, was nötig ist, um die Gilde vor einer Dummheit zu bewahren oder ins Verderben rennen zu lassen. Aber so schnell geht das mit dem Absetzen auch nicht, es ist ja nicht so, als würde Balkan heimlich schwarze Magie praktizieren. Wie sich das alles entwickelt, wirst du ja dann lesen :) Ich kann da jetzt nicht viel zu erwähnen.
Ach Osen konnte Akkarin in den Büchern schon nicht leiden. So wie ich das verstehe, hat das etwas mit Sonea zu tun. Wenn er Akkarin die Schuld an Lorlens Tod gibt, dann auch nur indirekt. Osen war ja auch dabei, als Akkarin seinen Freund in dem eingestürzten Haus gefunden hat. Ich werde auch irgendwann etwas Licht in dieses Dunkel bringen, aber nicht so bald. Und wie gesagt auch nur etwas, weil manche Dinge nicht aufgeklärt werden sollten ;)
Das mit dem Untergang der Gilde war eher ironisch gemeint, ich dachte, das wäre klar gewesen …
Wie du darauf kommst, dass Rothen sauer auf Akkarin ist, verstehe ich gerade nicht so ganz. Rothen mag zwar etwas anderes im Sinn gehabt haben, als er zu Akkarin sagte, er solle die richtigen Konsequenzen ziehen, aber hier erkennt er doch, dass der schwarze Magier das Beste ist, das Sonea passieren konnte.
Und so ganz verstehe ich auch nicht, was Garrel deiner Meinung nach jetzt noch tun kann. Ja, er tuschelt mit seinen Anhängern, aber seine Intrige wurde (durch seine eigene Dummheit) aufgedeckt und Balkan wird jetzt ein Auge auf ihn haben und seine Meinung über Akkarin sicher ändern. In Zukunft sollte er einigermaßen resistent gegenüber Garrels Reden sein.

Ja, Akkarin könnte man hier fast als aufgekratzt bezeichnen, schließlich hatte er gerade seinen großen Tag :D

Geplant, ja das ist ein dehnbarer Begriff. Insofern wird Akkarin das geplant haben, dass er den Ausgang der Gildenversammlung als perfekten Anlass genommen hat, seine Beziehung öffentlich zu machen. Und er wird sicher vorausgeahnt haben, dass Garrel die Gelegenheit ebenfalls nutzen wird nur dass er sich dummerweise dabei selbst verrät. Dabei hat es sicher auch geholfen, das Rothen Akkarin seine Hilfe bei Garrel zugesagt hatte, wobei ihm die Begegnung in der Bibliothek sehr gelegen kam.
Und wieso sollte Akkarin etwas dagegen unternehmen wollen, wenn die Gilde sich auf seine Seite stellt? Strategisch gesehen wäre das doch genau das richtige. Er mag aktuell kein Interesse daran haben, wieder Hoher Lord zu werden und sein Stolz würde ihm verbieten, sich darauf einzulassen, aber ich glaube nicht, dass er nur froh ist, diese lästige Pflicht los zu sein. Ich glaube auch nicht, dass es ihm lästig war, sondern vor allem nützlich in seinem Kampf gegen die Sachakaner. Und jetzt findet er es auch nicht schade insofern, da er ohne dieses Amt mehr Zeit für Sonea und seine Forschung hat. Auch wenn es ihm sicher lieber wäre, wenn diese Spaltung in der Gilde nicht existieren könnte. Ich bin sicher, dass er sich der Vorteile, die es mit sich brächte, wieder Hoher Lord zu sein, sehr wohl bewusst ist.
Wie Akkarin darüber denkt, wird sicher nie ganz aufgeklärt. Was sich bezüglich ihm, Balkan und der Gilde tun wird, wirst du auf jeden Fall erfahren, wenn du dabei bleibst! :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
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