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Autor: Lady Sonea
Reviews 301 bis 325 (von 418 insgesamt):
21.01.2014 | 20:55 Uhr
Hallo Lady Sonea!

Wieder ein sehr schönes Kapitel.

Ich finde es sehr spannend zu lesen, wie Dannyls und Kitos Mission in Arvice verläuft und freue mich schon darauf, zu sehen, wie es weitergeht. Dannyls Charakter hast du sehr gut dargestellt, und auch Kito gefällt mir immer besser. Bei ihm finde ich es besonders schön, da er in den Büchern ja fast nie aufgetaucht ist.

Arme Sonea! Es tut weh zu erfahren, dass der Mann, den sie liebt, noch Gefühle für seine frühere Geliebte hat. Aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass Akkarin Sonea wirklich liebt und es ihm das Herz brechen würde, würde sie ihn verlassen. Aber auch Sonea wäre wahrscheinlich todGunglücklich ohne Akkarin. Die beiden machen gerade ein sehr schwere Zeit durch und Sonea hat das Vertrauen in Akkarin verloren. Aber ich bin mir sicher, dass die zwei das wieder hinbekommen.

Alles in allem wieder ein sehr schönes Kapitel.

Ich freue mich schon auf nächsten Dienstag! :)

Liebe Grüße,

Lady Jackie


PS: Ab und zu hast du mal ein Wort zu viel geschrieben. Ist aber nicht schlimm. Wollte dich nur darauf hinweisen. ;)

Antwort von Lady Sonea am 22.01.2014 | 12:03 Uhr
Hallo Lady Jackie,

freut mich, dass das neue Kapitel dir gefällt! Danke auch für den Hinweis mit den Wörtern :) Bei so langen Texten passiert es immer wieder mal, dass ich etwas übersehe, egal wie oft ich korrigiere …

Schön, dass du Dannyl und Kito magst. Ich fand Kito in den Büchern ein wenig farblos, weil man nicht viel über ihn erfährt, was eigentlich schade ist, weswegen ich ihm bei mir eine größere Rolle gegeben habe. Zu ihren Erlebnissen in Arvice wird in den nächsten Kapiteln auf jeden Fall noch so einiges kommen.

Oh ja, Sonea und Akkarin machen gerade eine wirklich schwere Zeit durch. Für Akkarin war es ein ziemlicher Schock, Savara wiederzutreffen, was man bei einem Charakter wie ihm jedoch nur erahnen kann. Aber auch Sonea sieht sich mit einer völlig ungewohnten Situation konfrontiert und ist zu verletzt, um Verständnis zu zeigen oder seine momentan eher unbeholfenen Annäherungsversuche zuzulassen. Ob die Liebe der beiden tief genug ist, dass sie wieder zueinanderfinden und ob es Sonea gelingt, ihrem Liebsten wieder zu vertrauen, wirst du auf jeden Fall bald erfahren :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
-Hope- (anonymer Benutzer)
21.01.2014 | 20:11 Uhr
So, jetzt schreib ich auch mal ein Review.

Es ist für mich unfassbar, was du aus der weiteren Handlung der Geschichte geschaffen hast.
Alles ist einfach...so toll...so gut ausgedacht...und man kann richtig erkennen, wie viel Leidenschaft und Mühe du dir gibst um etwas zu Stande zu bringen, was sicher nicht jedem gelingen kann.
Die Geschichte ist der absolute Wahnsinn und ich kann gar nicht genug wiederholen, wie sehr ich sie liebe :)

Ich hoffe, dass du schnell weiter schreibst, denn der Cliff ist nicht besonders nett :(

Aber was solls? Umso aufgeregter warte ich schon auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße

Hope

Antwort von Lady Sonea am 22.01.2014 | 12:09 Uhr
Hallo Hope,

vielen lieben Dank für dein Lob und willkommen bei meiner Geschichte! Ja, ich habe wirklich viel Leidenschaft und Herzblut in diese Geschichte hineingesteckt, weil es ohne meinen Lieblingscharakter für mich nicht weitergehen konnte, und es freut mich zu hören, dass dies beim Leser ankommt :)

Momentan häufen sich die Cliffhanger ein wenig. Du bist nicht die einzige, die das quält ;) Aber ich denke ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass das nächste Kapitel zur Abwechslung ganz normal endet :)

Ich freue mich jedenfalls sehr, dass du dabei bist, und wünsche dir vorab schon einmal viel Spaß mit den weiteren Kapiteln!


Liebe Grüße,
Lady Sonea
19.01.2014 | 21:47 Uhr
Hey Lady Sonea!

Soso, Sonea kriegt es also gleich wieder mit der Angst zu tun, dass Akkarin's Gefühle für sie möglicherweise gar nicht echt sind oder zumindest weitaus nicht so haltbar wie sie bisher dachte.
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie sie diesen Konflikt lösen wird.
Hm, Savara zürnt Akkarin, weil der sie um eine Belohnung gebracht haben soll? Sehr seltsam, worum es dabei wohl ging?
Die Wortlaute, die du Ikaro in den Mund legst um Sonea zu verunsichern sind mal wieder 1A. Das trifft den Nerv zu 100%.
Jo, die Taktik mit dem Messer bringt’s ja dann. Die Nummer ist echt übel aber wirksam.
Wow, na, das ging ja doch nach hinten los. Damit hat Sonea wohl nicht gerechnet, dass Ikaro Cery refelxartig noch niederstechen würde. Fragt sich nur, wen Savara eigentlich meinte, als du sie die Frage stellen lässt. Lässt fast vermuten, dass die sachakanische Agentin doch was für Cery übrig hat, zumindest insoweit, dass sie ihn nicht töten wollte.

Na immerhin, Sonea kann Cery retten. Jetzt hat es doch was gebracht, dass sie bei Lady Vinara so intensiv Heilkunst lernen konnte. Was du sie da hast tun lassen, ist sicher effektiver gewesen, als das, was ein reiner Krieger vermocht hätte.
Gefällt mir, dass du Cery hast überleben lassen. Ich wäre echt enttäuscht, wenn der jetzt draufgegangen wäre. Obwohl die Todesart an sich für jemanden in Cery’s Geschäft und Umgebung so ungewöhnlich nicht gewesen wäre, wäre es für den Dieb und Captain doch nicht würdig gewesen, ihn hier sterben zu lassen. Hoffentlich bleibt er noch lange dabei.
Dieser Konflikt, der in ihm tobt, wie er mit seinen Gefühlen zu Savara umgehen soll, der wird sicher noch für so einige Überraschungen sorgen denke ich mal. Hast du sehr gut aufgebaut, dass Cery jetzt emotional so in der Klemme ist. Bin wirklich gespannt, wie er da rauskommt.


Und schon geht der Gefühlszwist für Sonea in die nächste Runde. Eine derartige Mordlust kennt man so gar nicht von ihr. Na, ob Cery sich da mal nicht täuscht? So sehr die „alte“ ist Sonea auch nicht mehr, die hat sich ganz schön verändert.
Ja, auf das Geheimnis zwischen der Verbindung zwischen Akkarin und Savara bin ich echt gespannt. Aber irgendwie glaub ich nicht, dass sie jene Sklavin ist, die Akkarin einst geliebt hat. Das passt nicht richtig zusammen.
Junge, Junge, Soneas Gedanken Savara zu töten sind ja echt übel. Das passt wirklich nicht zu ihr. Man kann ja nachvollziehen, dass sie eifersüchtig ist, aber eigentlich hatte man bei dem, was bisher geschehen ist, eigentlich den Gedanken gewonnen, dass Sonea sich Akkarins Gefühlen sicher sein kann und sie zu vernünftig ist, um zu solchen unbedachten Morden zu neigen. Dürfte ganz interessant werden, was du da mit ihr vorhast. Die Prüfungen nehmen kein Ende…
Soso, da ist er also, jener Stein, der Gedanken verbergen kann…
Und Akkarin hat Savaras Blutjuwele vernichtet. Mit wem sie wohl über die verbunden gewesen ist und wer da nun gesehen hat, dass Akkarin sie besiegt hat…
Seltsam, du erweckst den Eindruck, dass Savara’s Gefühle gegenüber Cery zumindest nicht komplett gespielt gewesen sind.
Und zwischen Sonea und Savara wird wohl auf ewig Krieg herrschen, würde ich mal sagen. Mit der Beziehung zwischen Akkarin und der Söldnerin dürftest du wohl noch für ein paar Überraschungen sorgen.
Na, zumindest Savaras Ansage, dass sie gegen ein Krieg zwischen Sachaka und Kyralia ist, scheint ja ehrlich gewesen zu sein.
Soso, damit ist es also amtlich, Akkarin zwingt Savara in seine Dienste. Was der wohl vorhat? Und wie Sonea dazu stehen wird? Und wie wird es mit Cery weitergehen? Du machst es wirklich spannend.

Alles in allem wieder einmal ein sehr gutes Kapitel, auch wenn dieses mal eine Menge Fragen gestellt wurden, der Beantwortung spannend werden dürfte.


Herzliche Grüße von Helgoland
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 20.01.2014 | 14:47 Uhr
Hallo Keylu-tey,


Soneas Aggressivität ist ein klarer Ausdruck ihrer emotionalen Aufgewühltheit: Sie ist sich plötzlich Akkarins Gefühlen nicht mehr sicher, weil er sich von ihr zurückzieht, als er Savara wiedererkennt (die auch noch ihren besten Freund hintergangen hat), wodurch Ikaros Provokation sie so sehr trifft. Zudem hat sie nie gelernt, wie man eine Geisel befreit, und versteht nicht, warum Akkarin diese Aufgabe auf sie abwälzt und sich stattdessen lieber mit Savara duelliert. Das macht sie unaufmerksam und dann verliert sie fast auch noch ihren besten Freund – und das Chaos ist perfekt. In ihrer Situation ist es naheliegend, Savara zum Sündenbock zu erklären, weil sie bereits sehr viel Schaden angerichtet hat und sie und Akkarin eine Vergangenheit haben.
Wir kennen das von Sonea bis zu einem gewissen Grad schon aus früheren Kapiteln. Die gegenwärtige Situation ist jedoch sehr viel komplexer, als ihre bisherigen Kämpfe gegen schwarze Magier, weil hier gleich mehrere persönliche Komponenten hinzukommen. Sie ist völlig überfordert und es mangelt ihr an Akkarins Besonnenheit. Ich fände es zu viel von ihr verlangt, könnte sie mit einer solchen Situation umgehen, schließlich ist sie keine Mary.

Und woher soll sie wissen, ob Akkarin nicht einen Teil seiner Absichten ihr gegenüber verborgen gehalten hat, wenn er ihr schon das mit Savara verschwiegen hat? Gedanken können nicht lügen, aber sie können missinterpretiert werden, und jemand wie Akkarin wäre durchaus in der Lage, auch dort nur zu offenbaren, was er offenbaren will.

Cery in diesem Kapitel umzubringen, obwohl ich ihn mag, war durchaus reizvoll und hätte einigen Lesern sicher gefallen. Jedoch werde ich ihn noch des Öfteren brauchen.
Seine Bemerkung zielte auf zwei der zentralsten Eigenschaften von Sonea ab: Sanftmütigkeit und Gerechtigkeitssinn. Ohne diese wäre sie nicht Sonea, auch wenn sie ansonsten eine große Entwicklung durchgemacht hat.

Die Frage nach den Besitzern der Blutjuwelen dürfte sich mit dieser Stelle eigentlich beantworten lassen: ;)
>>Akkarin öffnete eine Hand, die voll roter Splitter war. „Sie hatte zwei Blutjuwelen bei sich. Einer war ihre Verbindung zur Anführerin der Verräter, der andere war von Marika. [...]“<<

Ich finde nichts Seltsames daran, dass Savaras Gefühle für Cery echt sind, obwohl sie ihn ansonsten nach Strich und Faden betrogen hat. Dass sich eine Spionin während ihres Auftrags verliebt und gezwungen ist, ihren Liebsten zu betrügen, kommt in den besten Agentenfilmen vor ;)
Diese ganze schwarz-weiß-Malerei in Fantasygeschichten empfinde ich sowieso als ärgerlich und stereotyp. Die meisten Menschen sind mehr als nur gut oder nur böse. Zum Glück hebt DGDSM sich davon ab.
Den Stein habe ich „Geheimniswahrer“ genannt, weil mir dieser Name sprechender erschien.


Die meisten deiner Fragen werden implizit oder explizit im nächsten Kapitel beantwortet werden und wenn nicht dort, dann in einem der darauf folgenden :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
18.01.2014 | 17:04 Uhr
Hey Lady Sonea!

Jo, da ist dir mal wieder was sehr Gutes aus der Feder geflossen.
Allzu viel zu sagen hab ich dieses Mal allerdings nicht, da sich die beiden Kapitel ja vornehmlich um den Kampf drehen.
Das Sonea mulmig ist bei der Aussicht, dass sie in dieser Nacht wird töten müssen ohne das unmittelbare Gefahr für sie besteht war ja zu erwarten, schön finde ich aber, dass du Akkarin das nochmal unterstreichen lässt, dass die vor ihnen liegende Aufgabe zwar nötig aber keinesfalls wünschenswert ist. Und gleichzeitig von dir damit einmal mehr klargestellt wird, dass du Akkarin zwar weiterhin relativ skrupellos sein lässt, er dabei aber dennoch seinem Gewissen folgt und ehrenhaft bleibt.
Kann es übrigens sein, dass du das Verhältnis zwischen Akkarin und Cery verändert hast? Bisher hatte ich eigentlich den Eindruck, dass die beiden zwar höflich miteinander umgehen aber dabei dennoch nur Geschäftspartner sind. In der Entwicklung der Handlung dieses Kapitels entsteht, finde ich, aber irgendwie der Eindruck, dass den ehemaligen Hohen Lord und den Dieb auch ein freundschaftliches Verhältnis verbindet, denn Akkarin wirkt weit aus verärgerter über Cerys Vertrauensbruch als man erwarten würde, wenn die beiden nur auf geschäftlicher Basis zusammenarbeiten würden. Er scheint die ganze Angelegenheit ziemlich persönlich zu nehmen.
Ach, Ikaros Magie war noch gar nicht entfesselt? Ich dachte, das hätte seine Komplizin als allererstes erledigt, denn du hattest ja schon festgestellt, dass mehrere Wachen ermordet wurden. Hat die alle Ikaros Befreierin getötet? Oder hast du Ikaro seine Brutalität ausleben lassen und ihn die Wachen einfach aus purer Mordlust umbringen lassen.
Cery wird Soneas Zuspruch wohl bald noch bitter nötig haben, oder? Auf jeden Fall zeigst du mit dieser Szene ganz gut das die beiden wirklich eine tiefe Freundschaft verbindet.

So, damit ist es ja fast sicher, dass Savara die Täterin ist, nach dem, was du Gol seinem Chef da mitteilen lässt.
Soneas Abneigung gegen ehrerbietiges Verhalten ihrer Person gefällt mir dahingehend, dass du einmal mehr unterstreichst, dass Sonea sich selbst nicht überzogen wichtig nimmt und eher von bescheidener Persönlichkeit ist.
Die Nummer, dass du Akkarin noch mehr Blutringe machen lässt und Sonea auch welche anfertigen muss, wäre, wenn der Hintergrund nicht so ernst wäre, ja schon beinahe lustig. Irgendwie haben die Dinger so allmählich den Status von magischen Walkie-Talkies erreicht. So richtig anfreunden kann ich mich mit der Vorstellung allerdings nicht, da es die Blutringe allmählich zu einer Art selbstverständlichem alltäglichem Gegenstand werden lässt, dem nicht mehr viel von seinem Ruf als übles schwarzmagisches Objekt anhaftet. Nichtsdestotrotz ist es in dieser Situation der Weg, den du die beiden da beschreiten lässt. Vielleicht sollte es den Schwarzmagiern im Laufe der Zeit gelingen eine Art temporäres Blutjuwel herzustellen, dass seine Funktion nach einer gewissen Zeit wieder verliert oder auch vom Hersteller durch einen Gedanken zerstört werden kann, denn ich könnte mir vorstellen, dass ein kluger Gegener ein erbeutetes Blutjuwel genauso nutzen könnte um den Hersteller zu foltern, wie es Kariko während der Invasion mit Rothen getan hat.

Oha, die versammelten Diebe in der Uniform der Stadtwache, ja, die Vorstellung ist wirklich ziemlich gewöhnungsbedürftig, da kann man Sonea verstehen. Gefällt mir einmal mehr, wie du diese Details einarbeitetst.
Akkarins Ansprache vor den Wachen zeigt einmal mehr, dass du ihn sehr gut darstellst, wie er mit Worten umgehen kann und das er ein Anführer ist. Mal unabhängig davon, dass er der Hohe Lord gewesen ist, ist Akkarin sicher in jeder Situation ein Alpha der das Kommando übernimmt und die Situation kontrollieren will. Würde mich mal interessieren, wie er sich verhält, wenn er nicht das Kommando hat und sich einem anderen unterordnen muss. Und damit meine ich nicht als Sklave oder wie er es zur Zeit hat als Magier der Gilde, sondern in einer Situation, in der er eben nicht die Kontrolle hat sondern jemand anders.
Die Reaktion der Diebe auf die Blutjuwelen passt mal wieder schön ins Bild. Macht sehr gut deutlich, wie die Dinger aussehen.

Tja, das würde ich ja zu gerne mal sehen, was abläuft, wenn Akkarin und Cery mal einen Augenblick ohne Sonea in einem Raum sind. Ich glaub, da hätte der Schwarzmagier seinem früheren Geschäftspartner wohl ein paar Dinge zu sagen, bei denen dem die Ohren klingeln würden. Und das Ganze dürfte eingedenk Akkarins Fähigkeit durch sein Auftreten Furcht bei seinem Gegenüber zu erzeugen für Cery sicher kein Spaß werden.
Cery's Gewissenskonflikt gegenüber Savara stellst du ganz ausgezeichnet dar. Man kann ziemlich mit ihm mitleiden und es wirkt sehr glaubwürdig. Bin mal gespannt, wie das ausgehen wird.
Besonders da du ihn Sonea gegenüber ja hast zugeben lassen, dass es eine weitere Frau in seinem Leben gibt, der er zumindest positiv gegenüber steht. Das dürfte wirklich interessant werden.
Die Nummer am Hafen war ja mal wieder zum Grinsen. Schon klar, worauf dieser kleine private Scherz anspielt, den du Sonea da loslassen lässt und der Cery Rätsel aufgibt. Gefällt so eine kleine Spaßeinlage. Und Akkarin dürfte zumindest in Gedanken die Stirn gerunzelt haben.
Und so seltsam ist die Beziehung doch eigentlich gar nicht. Cery hast du bisher ja nur das Pech haben lassen, dass er keine Beziehung führen kann, in der er eine Partnerin mit einem kleinen gemeinsamen Geheimnis aufziehen könnte.
„Pantoffelmädchen“, na das ist ja ein Name für ein Boot! Die Idee gefällt mir. Passt zu einem Dieb. Bin ja mal gespannt, ob die beiden Schwarzmagier wirklich irgendwann mal damit fahren dürfen und wie das Ding genau aussieht.
Puh, also das Erlebnis den Tod eines anderen Menschen durch das Blutjuwel mitzuerleben als sein man an dessen Stelle ist sicher mit eines der übelsten Dinge, die man sich vorstellen kann und dürfte auch schon durch die Beschreibung Cery's Neid auf magisches Potenzial erheblich abgekühlt haben. Könnte ein Schwarzmagier eigentlich auch aus dem Blut eines nicht magisch Begabten ein Blutjuwel herstellen und dieser Nicht-Magier dann dadurch mit einem anderen Nicht-Magier kommunizieren?

Die Szene in der du die Gildemagier und die Sachakaner aufeinandertreffen lässt war einmal mehr sehr gut. Besonders aber das Erlebnis für Sonea als sie miterleben musste, wie eine weitere Patrouille unter ihrem Blutjuwel zu Tode kommt fand ich sehr gut dargestellt. Das dürfte ihr langsam aber sicher einen immer tieferen Einblick darin geben, worauf sie sich eigentlich eingelassen hat, als sie damals Akkarin dazu genötigt hat sie in schwarzer Magie zu unterweisen und als sie sich dazu entschieden hat die Kriegskunst als Studienfach zu wählen. Sie wird wohl lernen müssen, dass du sie auf einen Weg geführt hast, in der sie des Öftern dem Tod anderer Menschen ansichtig werden wird.
Na, da bin ich ja auch mal gespannt, wie sich erklären wird, woher Akkarin und Savara sich kennen. Und wieso Akkarin mit dem Namen der Sachakanerin nichts anzufangen wusste.

Alles in allem mal wieder ein sehr unterhaltsames und gut ausgearbeitetes Kapitel. Mir fiel aber auch auf, dass einige Sätze irgendwie unvollständig wirken. Da waren Stellen an denen der Satzbau nicht richtig zur Aussage des Satzes passte, aber insgesamt war es nicht weiter störend – wie gesagt, ein sehr unterhaltsames und gut durchdachtes Kapitel.

Herzliche Grüße von Helgoland
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 18.01.2014 | 23:49 Uhr
Hallo Keylu-tey,


Danke für dein Review! Freut mich, dass dir das Kapitel so gut gefällt, auch wenn es sich dieses Mal nur um einen einzigen Handlungsstrang dreht :) Danke auch für den Hinweis mit den Sätzen! Da werde ich bei Gelegenheit noch mal nachschauen, ob ich die Stellen finde, oder hast du die zufällig parat? Und hast du dich in deiner neuen Wahlheimat schon eingelebt oder wird sie dir allmählich doch zu klein?

Nein, ich habe das Verhältnis zwischen Cery und Akkarin nicht verändert. Es ist richtig, sie hatten in der Vergangenheit fast nur geschäftlich miteinander zu tun. Doch Cery ist zugleich Soneas bester Freund und ihr Wohl liegt beiden Männern am Herzen, was zwischen ihnen eine weitere Verbindung schafft. Das mag Akkarin und Cery nicht gleich zu dicksten Freunden machen, aber es ist doch in den meisten Beziehungen so, dass man zu den Freunden des Partners auch eine Art freundschaftliches Verhältnis hegt (es sei denn, man kann den anderen auf den Tod nicht ausstehen). Diese Komponente ist eher neu, war aber schon im dritten Buch in Ansätzen vorhanden.
Akkarins Zorn ist an dieser Stelle wohlberechtigt. Er und Cery hatten schließlich kein normales Geschäftsverhältnis – es ging um die Jagd nach schwarzen Magiern, die sich an der Stadtbevölkerung vergehen, bevor sie genug Mut aufbringen, Akkarin zu töten. Und das Wissen, dass Savara während der Invasion der Ichani in der Stadt war, wo er und Sonea diese sozusagen im Alleingang besiegen mussten, gefällt ihm verständlicherweise nicht. Er hat allen Grund, wütend zu sein. Was Cerys ihm verschwiegen hat, ist keine Lappalie, so als hätte er Akkarin geschmuggelten Anurischen Dunkelwein zum Ladenpreis verkauft, und die Differenz einkassiert.

Ikaros Magie wurde nicht bei seiner Befreiung entfesselt. Hast du denn dazu nicht meine Antwort auf dein letztes Review gelesen? Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum das bei dir für so viel Verwirrung sorgt. Für mich ist es völlig logisch, dass die Wachen umgebracht wurden, damit sie nicht Alarm schlagen können und die Flucht nicht sofort entdeckt wird, und bedarf daher keiner Erkärung. Ich meine, wie würdest DU denn aus einem Gefängnis entfliehen, wenn du ein gewaltbereiter, skrupelloser Schwerverbrecher wärst?
Und ohne den Grund zu kennen, warum Savara ihn aus dem Gefängnis befreit hat, finde ich es auch ein wenig gewagt, anzunehmen, sie hätte seine Magie als Erstes bzw. überhaupt entfesseln sollen. Falls du Kapitel 34 schon gelesen hast, weißt du auch, dass sie das nicht hätte tun müssen. Zumindest nicht aus den Gründen, aus denen sie ihn befreit hat.


In manchen Situationen sind Blutjuwelen schlichtweg nützlich und effizient. Die Gilde steht kurz vor einem Krieg mit Sachaka, Gedankenrede ist aus bekannten Gründen verboten. Also brauchen die Magier einen anderen Weg zur zeitnahen Kommunikation, wie z.B. mit den Spionen in Sachaka oder den Kriegern entlang der Grenze. Bei der Jagd auf Ikaro und Savara müssen Akkarin und Sonea ebenfalls schnell reagieren können. Ikaro wird sich stärken und da sehr viel rücksichtsloser vorgehen, als die Sklaven, die früher die Stadt unsicher gemacht haben. Es könnte sogar sein, dass er und Savara die Stadt verlassen, bevor sie gefunden werden. Und dann wird es noch schwieriger werden, sie zu verfolgen.
Außerdem sind Blutjuwelen nur aus Glas. Sie können leicht wieder vernichtet werden, wenn sie ihren Zweck getan haben, was in diesem Fall auch passieren wird.
Warum verteufelst du eigentlich immer alles, was mit schwarzer Magie zu tun hat gleich so? Wir führen diese Diskussion, besonders in Bezug auf Blutjuwelen, doch jetzt nicht zum ersten Mal. Schwarze Magie ist nicht böse. So wie normale Magie es auch nicht ist. Böse sind nur die Menschen und die hinter ihren Taten steckenden Absichten. Dazu braucht es keinerlei Magie.
Und auch wenn dir das nicht gefällt: Es wird Zeit, dass die Gilde sich der schwarzen Magie wieder öffnet und erkennt, dass sie nichts Schlechtes ist. Denn ohne diese Erkenntnis werden sie in einem Krieg gegen Sachaka nicht weit kommen. Akkarins Methoden und Ideen mögen nicht jeden gefallen, doch die Alternative ist in der gegenwärtigen Situation zwischen Kyralia und Sachaka keine Option mehr.
Es ist richtig, man kann mit den Blutjuwelen die Gedanken des Trägers lesen. Doch die Träger werden auf die Gefahren hingewiesen. Ich würde das noch nicht einmal als Verherrlichung schwarzer Magie bezeichnen. Das wäre es nur, wenn die Charaktere es gutheißen würden, mit schwarzer Magie zu töten und andere dazu zwingen würden, Blutjuwelen zu tragen.
Natürlich kann jemand, der ein Blutjuwel findet, es gegen seinen Macher verwenden, was in diesem Kapitel ja auch geschieht. Aber irgendeinen Nachteil gibt es immer. Kennst du die Geschichte mit dem Ichani, der seinem Sklaven ein Blutjuwel gemacht hatte und der von einem wilden Tier gefressen wurde? Der Ichani ist durch den mentalen Kontakt zu diesem Tier fast wahnsinnig geworden.
Übrigens werden die Gildenmagier nicht die einzigen in meiner Geschichte bleiben, bei denen reger Gebrauch von Blutjuwelen gemacht wird. Und damit meine ich nicht Marika und seine Ashaki ;)

Die Kontrolle über ein Blutjuwel hat immer nur der, der es herstellt.

„Die Patrouillen trugen allesamt das Incal der Stadtwache und die obligatorischen Kebin. Bis auf die von der Stadtwache gestellten Männer, von denen es zwei je Bezirk gab, trugen sie jedoch keine Uniform, was irgendwie seltsam wirkte.“ Jetzt frage ich mal zurück: Wo liest du heraus, dass die Männer der Diebe Uniformen tragen?

Der Name „Pantoffelmädchen“ ist eine Anspielung auf das Bordell „The Dancing Slippers“, in dem Cerys Mutter gearbeitet hat. Er das Boot also sozusagen nach ihr benannt.
Und ja für Cery ist die Beziehung von Sonea und Akkarin seltsam. Aber nicht, weil sie sich gegenseitig aufziehen, sondern weil Sonea ihrem Geliebten zugleich mit einer Ergebenheit begegnet, die über das Verhältnis von Mentor und Novizin hinausgeht, und die ungefähr dem gleichkommt, was Cery bei Takan beobachtet hat.
Ich denke, mehr brauche ich dazu nicht zu erklären ;)

Durch ein Blutjuwel zu erleben, wie jemand stirbt, ist wirklich nicht angenehm. Das wird Sonea sicher nicht vorausgeahnt haben, als sie diesen Weg einschlug. Allerdings war sie bereit, die damit verbundenen Risiken und die Verantwortung auf sich zu nehmen. Sie ist viel zu idealistisch und leidensfähig veranlagt, um sich davon zu entmutigen zu lassen. Zudem hat sie in Akkarin einen wunderbaren Partner, der ihr helfen kann, mit solchen Situationen umzugehen und sie zu verarbeiten. Ohne ihn wäre sie weitaus schlechter dran.

Warum Akkarin Savaras Namen nicht kennt, obwohl er ihr ganz offenkundig früher einmal begegnet ist, wird sich in dem Kapitel klären, das am Dienstag kommt. So wie vermutlich einige andere offene Fragen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea.
14.01.2014 | 22:24 Uhr
Hey Lady Sonea!

Schon beim Titel wusste man was kommt, um so spannender war ich auf das Kapitel. Dass sie nicht sofort umgebracht wird, hatten wir ja schon vorher geklärt, aber nicht, woher Akkarin sie kennt usw.;-)

Die erste Szene ist richtig gut beschrieben... man merkt, wie Sonea immer mehr von Zweifeln zerfressen wird. Wie sie davon ausgeht, dass Savara einst Akkarins Geliebte war, und dann dazu noch die Worte Ikaros, die weitere Zweifel auslösen, wie auch das Verhalten Akkarins. Sie versucht zwar, ihre Gefühle in den Hintergrund zu drängen, sie kommen jedoch immer wieder hoch, und ihre Gedanken drehen sich um Akkarin... ...der Gedanke an eine Liebe zwischen Akkarin und der Sachakanerin beschäftigt Sonea zudem bis zum Ende des Kapitels. Auch wenn sie zum Ende nicht mehr davon ausgeht, dass Savara die Bettsklavin war, kann sie als Söldnerin auf bestimmte Weise mit Akkarin zu tun gehabt haben, Sonea will ihren Geliebten also auf keinen Fall mit dieser Frau alleine lassen.

Ikaro kann jetzt keinem mehr was anhaben, außer Soneas Gedanken. Dass sie wieder mit Schwarzer Magie getötet hat, wird sie wohl später noch beschäftigen.
Die kurze Gedankenrede darüber mit Akkarin wird sie aber hoffentlich direkt daran erinnert haben, dass sie Akkarin nicht egal ist, und dass er es gut findet, dass sie das Töten mit Schwarzer Magie verachtet. Auch, wenn sie selbst glaubt, dass es nur eine "verrückte Hoffnung" ist;-)

Für Cery ist diese Situation wohl besonders schwer. Nachdem er dem Tod so nahe war, bleibt er am Rand des geschehens und sieht was passiert... auf der einen Seite Sonea, seine beste Freundin, und deren Geliebter, auf der anderen Seite Savara, die Frau, die ihn betrogen und benutzt hat, die Ikaro befreit hat, und in seinen Augen eine Ichani ist, wie die anderen auch, die er gesucht und Akkarin überlassen hat, die Frau, die er trotz allem liebt!
Eine sehr komplizierte Situation also, Cery ist zwiegespalten. Er möchte unter keinen Umständen, dass Sonea was passiert, kann gleichzeitig aber auch deren Feindin, Savara, nicht sterben sehen.
Also wirft er sich vor Savara, wenn ihre Situation aussichtslos erscheint, um sie zu schützen....
Wie weit die Liebe einen doch treiben kann! Er weiß, dass Savara getötet werden sollte, versucht das aber trotzdem mit allen Mitteln zu verhindern.

Danach das "aufklärende" Gespräch hast du sehr hitzig geschrieben, ich finde es gut! Besonders dadurch, dass du dieses wieder aus Soneas Perspektive geschrieben hast, gwinnt es an Wert und Spannung. Soneas Gedanken kreisen sich in erster Linie um Savaras Tod. Sie wünscht, sie tot zu sehen, und wird mit jeder Minute, die Akkarin sie nicht tötet gereizter. Es ist eine ganz andere Seite, die man von Sonea kennenlernt, geprägt von einer tiefen Eifersucht und Zweifeln.
„Wir müssen sie töten. Worauf wartest du noch?“- sie stachelt Akkarin dazu an, Savara zu töten, auch wenn sie weiß, wie viel die Sachakanerin Cery bedeutet und dieser direkt neben ihr steht.
Während Sonea so hart und eigentlich schon bösartig ist, zeigt sich Akkarin von einer Seite, die er eigentlich nur gegenüber Sonea offenbart: "Er nickte Cery zu. „Geh zu ihr“, sagte er sanft. „Sie braucht dich jetzt.""
Ich würde mal sagen, hier hast du mal eben kurz die Rollen unserer beiden Lieblingscharaktäre verdreht? ;-D

Und dann muss ich natürlich mal wieder deinen Einfallsreichtum bewundern... Ich habe die Fortsetzung der Bücher gelesen, auch wenn ich von Akkarins Tod am Ende des 3. Buchs ziemlich enttäuscht war, und ich diese Entscheidung von der Trudi bis heute nicht verstehen kann. Somit war für mich also klar, dass Savara eine Verräterin ist, wenn ich mir in deiner Geschichte auch unsicher war, weil du die Bücher ja eben nicht gelesen hast. Aber du liest dann eben mal schnell ein paar Fakten in der Vorgeschichte und stellst Verbindungen her. Dafür kann man dich echt nur bewundern!!

Das Gespräch lässt ja aber doch viele Fragen offen... klar, du kannst sie nicht alle in einem Kapitel beantworten;-)
Um so gespannter bin ich auf das nächste Kapitel.
Was haben Savara und Akkarin nun wirklich miteinander zu tun gehabt? Wie steht es um die Gefühle zwischen Akkarin und Sonea? Wie um die zwischen Savara und Cery?- Ich glaube ja doch daran, dass Savara ihn liebt und sie noch sehr nützlich ist, auch wenn sie alle verraten hat... liegt halt in ihrer Natur als "Verräterin" xDD
Was sagt außerdem die Gilde zu Akkarins Entscheidung, Savara am Leben zu lassen? Findet zwischen Akkarin und Sonea ein klärendes Gespräch statt?- Bestimmt!!

Auch wenn ich natürlich stocksauer bin, dass du das Kapitel an dieser Stelle beendest, liebe ich es doch, wie du so die Spannung aufrecht hältst und ich es mal wieder kaum erwarten kann, bis es nächste Woche weiter geht:-)

Dir bis dahin also eine schöne Woche, und lass uns im nächsten Kapitel gaaaanz viel erfahren!

GLG Iris:***

Antwort von Lady Sonea am 15.01.2014 | 15:55 Uhr
Hallo liebe Iris,


wow und wieder so ein langes, tolles Review! Ich freue mich riesig, weil du auch dieses Kapitel wieder so toll fandest, insbesondere weil ich das halbe Wochenende damit verbracht habe, es zu korrigieren. Beim Lesen fiel mir doch so einige Schwachpunkte auf.
Und auch wenn du stocksauer bist: Danke :) Gewöhn dich besser an dieses Gefühl, du wirst noch öfter sauer auf mich sein xD

Es war sicher zu erwarten, dass Savara nicht stirbt, denn das wäre irgendwie zu einfach gewesen. Ich brauche sie und ihre speziellen Fähigkeiten für die Geschichte und sie wird später noch eine wichtige Rolle spielen. Als ich die Vorgeschichte noch nicht kannte, habe ich mir schon überlegt, dass sie so etwas wie eine Söldnerin sein könnte. Damals standen nur Teile von „Der Spion“ und als ich dann die Vorgeschichte las, um mehr über die Geschichte zwischen Kyralia und Sachaka und die Kultur der Sachakaner zu recherchieren, hat mir die Einführung der Verräter regelrecht in die Hände gespielt, weil ich dadurch plötzlich die Lösung für einige beim Entwickeln der Handlung aufgetauchte Schwierigkeiten hatte.

Für Sonea entwickelt dieser Kampf zu ihrem ganz persönlichen Alptraum. Die Erkenntnis, dass Savara und Akkarin sich kennen, sein seltsames Verhalten, Ikaros Provokationen sorgt dafür, dass sie völlig neben der Spur ist und darüber wird sie so unaufmerksam, dass es Cery fast das Leben kostet.
Wenn ich zum Ende des Kapitels ihre und Akkarins Rollen vertauscht habe, dann sicher unbewusst ;) Dass Sonea am Ende Savaras Tod fordert, ist hier vor allem ein Ausdruck ihrer emotionalen Aufgewühltheit – das kennen wir ja bis zu einem gewissen Grad schon von ihr. Sie würde anders darüber denken, sobald sie sich wieder beruhigt hat, auch wenn sie Savara dann nicht unbedingt besser leiden kann. Im Gegensatz zu Akkarin ist sie auch nicht besonders gut darin, ihre Gefühle unter Kontrolle zu haben. Sie ist zwar eher ein ruhiger und besonnener Charakter, aber in gewissen Situationen geht dann doch ihre Impulsivität mit ihr durch, wo Akkarin absolut cool bleibt ;)

Während ziemlich offensichtlich ist, dass Cery Savara noch liebt, habe ich bewusst nur angedeutet, wie sie zu ihm steht und das im Eifer des Gefechts ein wenig untergehen lassen. Natürlich stellt sich trotzdem die Frage, wie Cery mit der ganzen Sache umgeht, wenn diese Nacht vorbei ist.
Bis jetzt ist diese Nacht zumindest auch für Cery der reinste Alptraum. Zuerst hofft er, Sonea könnte ihren Geliebten davon abhalten, Savara zu töten und dann ist sie diejenige, die Savaras Tod fordert. Zudem liebt er Savara. Sonst hätte sie auch nicht so ein leichtes Spiel mit ihm gehabt.
Aber du sagst es schon ganz richtig: Sie hat Cery betrogen und benutzt, weil sie einen Auftrag hatte. Dieses Prinzip sollte Cery als Dieb ja bekannt sein. Savara ist kein von Grund auf böser Charakter, auch nicht bei mir. Doch sie hat auch dunkle Seiten, die jedoch weniger mit diesem Auftrag zu tun haben. Aber dazu bald mehr ;)

Ich glaube, es würde nicht viel Gutes über Akkarin aussagen, wenn Sonea ihm plötzlich egal geworden wäre. Es gibt auch Anzeichen dafür, für die Sonea natürlich vollkommen blind ist. Aber irgendetwas muss ja zwischen Akkarin und Savara in der Vergangenheit vorgefallen sein, dass er sich trotzdem von Sonea distanziert und was schwerwiegend genug ist, ihre Beziehung zu beeinflussen. Ich kann jedenfalls versprechen, dass diese Sache nicht canonverändernd ist, wenn man sich nur auf DGDSM und die Vorgeschichte beruft.
Die Auflösung kommt aber – im nächsten Kapitel xD Sonea und Cery sind jedenfalls nicht die einzigen, für die diese Nacht zu einem Alptraum geworden ist ;)
Dieser eine Satz von Akkarin >>„Geh zu ihr“, sagte er sanft. „Sie braucht dich jetzt.“<< zeigt recht gut, denke ich, dass er kein Unmensch ist, er mag hart und unbarmherzig sein, aber er kann auch zwischen sich und Cery differenzieren.


Die meisten deiner Fragen werden im nächsten Kapitel beantwortet, ebenso wie einige der Fragen, die durch das Gespräch mit Savara aufgeworfen werden. Die Antworten auf andere werden sich dagegen noch einige Kapitel hinziehen. Beantwortet werden sie jedoch – alle zu ihrer Zeit ;)


Liebe Grüße und dir auch eine schöne Woche,

Lady Sonea


PS: Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Akkarin-Fans die Fortsetzung gelesen haben und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich dir dafür jetzt meine Bewunderung oder mein Beileid aussprechen sollte. Ok, die Welt und die anderen Charaktere sind auch toll, aber für mich haben die Bücher vor allem von diesem Charakter gelebt.
Versteh das bitte nicht falsch, ich zumindest könnte mich nicht einmal unter Androhung von Tod und Folter dazu durchringen. Und das inzwischen nicht mehr nur, weil Frau Canavan der Meinung war, sie müsste Akkarin umbringen, sondern weil ich über ihn und Sonea Dinge erfahren habe, die für mich so grenzwertig waren, dass ich erst darüber hinwegkommen musste, bevor ich überhaupt weiterschreiben konnte.
Aber dazu möchte ich mich öffentlich nicht weiter äußern.
14.01.2014 | 21:41 Uhr
Hallo Lady Sonea! :)

Wieder ein sehr schönes Kapitel.

Besonders gut finde ich, wie du Soneas Gefühle in ein riesiges Chaos verwandelts. Obwohl ich schon etwas Mitleid mit ihr habe... ;)

Ich bin sehr gespannt zu erfahren, welche Verbindung zwischen Akkarin und Savara besteht, und wie Sonea mit der ganzen Situation umgeht. Ich hoffe natürlich, dass sie schnell wieder zu ihrem Vertrauen zu Akkarin zurückfindet.

Also wieder ein klasse Kapitel und ich freue mich schon sehr auf das nächste.

Liebe Grüße,

Lady Jackie

Antwort von Lady Sonea am 15.01.2014 | 15:58 Uhr
Hallo Lady Jackie,

schön, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat! Ich habe auch einiges an Arbeit noch einmal nachträglich hineingesteckt, um sowohl Soneas Gedanken und Gefühle, als auch den Kampf vernünftig darzustellen, weswegen ich umso erleichterter bin, dass dieser Teil gut ankommt :)

In diesem Kapitel kann man wirklich Mitleid mit ihr haben, da gebe ich dir recht :) Sie muss hier wirklich einiges einstecken und es sieht ganz so aus, als gäbe es da etwas wichtiges in Akkarins Vergangenheit, das er ihr nicht erzählt hat. Es wird sich bald zeigen, ob sie damit klarkommt, und ob sie Akkarin auch danach noch vertrauen kann.

Vielen Dank für das Review und liebe Grüße,

Lady Sonea
wragh (anonymer Benutzer)
09.01.2014 | 00:20 Uhr
Hi Lady Sonea,

erstmal vielen Dank dass du deine Geschichte hier teilst. Sie hat mir über die freie Zeit über den Jahreswechsel sehr viel Freude gemacht und einige Flugstunden sehr angenehm gemacht :D .

Ich bin vor zwei Wochen zufällig auf diese Seite und deine FF gestoßen und habe gerade das bis jetzt letzte Kapitel gelesen.

Ich bin total begeistert, wie gut du den Erzählstil adaptiert hast und trotzdem deinen eigenen mit einfließen lässt.
Die Geschichte ist echt wahnsinnig interessant und spannend, die Kämpfe einfach klasse beschrieben, man kann richtig mitfiebern.

Was ich nicht so gern mag, sind die vielen Romantik und Erotik Szenen, ich empfinde sie einfach als zu viele, aber das ist wohl subjektiv. Kann es sein, dass du die Fifty Shades of Grey Rollen hier ein bisschen in die Beziehung von Sonea und Akkarin einfließen lässt, also wurdest du davon inspiriert? Ich finde das super, nur wie gesagt von der Anzahl her teilweise ein bisschen zu viele.

Auch wie viele Gedanken du dir gemacht hast, dass alles einen Sinn ergibt und was du dir selbst über die Geheimnisse der Magie ausgedacht hast treffen einfach genau meinen Geschmack!


Kurz und knapp: Es macht wirklich wahnsinnig Spaß deine Geschichte zu lesen und ich freue mich schon sehr auf die vielen noch folgenden Kapitel und Bände!

Danke!

VG,
wragh

Antwort von Lady Sonea am 09.01.2014 | 21:11 Uhr
Hallo wragh,


vielen lieben Dank für dein Review und das darin enthaltene Lob und willkommen bei meiner Geschichte! Es ist immer schön zu hören, wenn meine geistigen Auswüchse jemand anderem so viel Freude bereiten :)

Danke auch, dass du deine ehrliche Meinung zu einem Thema, das nur wenige ansprechen, so frei heraus sagst. Das finde ich sehr erfrischend und hat einen tiefen Griff in meine virtuelle Keksdose verdient *mit der Keksdose rappelt*. Und natürlich auch eine entsprechende Antwort meinerseits :)

Ich denke auch, dass es subjektiv ist, ob der Romantik/Erotik Anteil als zu viel oder zu wenig empfunden wird. Tatsächlich höre ich zum ersten Mal, dass es zu viel wäre, weswegen ich zugegebenermaßen ein wenig überrascht bin. Aber es wäre ja auch irgendwie langweilig, wenn alle den gleichen Geschmack hätten ;)
Ich persönlich bin auch kein großer Romantiker. Da ich beim Schreiben jedoch auch sehr viel wert auf Details lege, ist es mir bei Sonea und Akkarin als dem Hauptpair der Geschichte wichtig, zu zeigen, dass sie neben Mentor und Novizin und all der Verantwortung, die auf ihren Schultern lastet, auch ein Paar sind, das Zeit miteinander verbringt. Angesichts der Gesamtlänge der Geschichte empfinde ich selbst den Anteil der kitschigen bzw. erotischen Szenen als unkritisch, zumindest würde man in einer Romanze oder Erotikgeschichte mehr Szenen dieser Art finden. In den Büchern kam das Privatleben der Charaktere meiner Meinung nach sogar ein wenig zu kurz, und als Sonea und Akkarin dann endlich zusammen waren, war es irgendwie zu viel zu schnell auf einmal.
Es ist richtig, an manchen Stellen häuft sich das ein wenig. Doch im richtigen Leben ist es ja oft nicht viel anders, wenn man noch nicht lange zusammen ist oder gerade Phasen der Abstinenz hinter sich gebracht hat. Und das lasse ich die Charaktere gerne ausleben, um einen Gegenpol zu den ernsteren Inhalten der Geschichte zu schaffen, da ich die dumme Angewohnheit habe, meinen Charakteren keine allzu langen Verschnaufpausen zu gönnen. Insofern ist das auch ein Stilmittel.

Um deine eigentliche Frage zu beantworten: Die Sexszenen wurden nicht von „50 Shades of Grey“ inspiriert. Als ich erstmals von diesen Büchern gehört habe, hatte ich schon mehr als die Hälfte von meinem zweiten Buch geschrieben. Tatsächlich haben die Charaktere selbst mich dazu inspiriert. Akkarin ist dominant und neigt dazu, die Kontrolle haben zu wollen, während Soneas Gefühle für ihn so tiefgehend sind, dass sie das große Bedürfnis verspürt, sich ihm ganz und gar hinzugeben. Diese Entwicklung hat für mich begonnen, als sie im 3. Buch anfing, ihre Meinung über ihn zu ändern. Es gibt sogar einen ernsten Hintergrund für Akkarins Vorlieben, den man sehr bald erahnen kann. Eine richtige Erklärung wird jedoch erst sehr viel später erfolgen, weil Sonea nicht auf die Idee kommen wird, das zu hinterfragen.
Diese Entwicklung ihrer Beziehung wird außerdem später auch noch in einem anderen Zusammenhang wichtig werden, weswegen ich auf ihre Darstellung nicht verzichten kann.

Obwohl ich deine Frage als Kompliment auffasse, möchte ich mich von „50 Shades of Grey“ lieber distanzieren. Das hat einen ganz einfachen Grund: Diese Bücher sind ziemlich umstritten, unter anderem auf Grund des Bildes, das sie von BDSM im Allgemeinen und den Menschen, die es praktizieren, propagieren, zumal ich die Einvernehmlichkeit darin erzwungen finde. Und das - es tut mir leid, das zu sagen - findet weder meine Befürwortung noch meine Unterstützung.
Es ist richtig, es gibt gewisse Parallelen, aber auch sehr grundlegende Unterschiede. Und deswegen ist es mir wichtig, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen.


Ich hoffe, dich mit meiner Antwort jetzt nicht abgeschreckt zu haben. Auf jeden Fall würde es mich sehr freuen, wenn du weiterhin dabei bleibst und du dich deswegen nicht davon abgehalten fühlst, mir zu sagen, was dir an meiner Geschichte gefällt und was nicht :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
08.01.2014 | 19:34 Uhr
Hey Lady Sonea!

Mal wieder wunderbar geschrieben, wären ja auch enttäucht wenn nicht;-)

Mein Review wird diesmal Kürzer sein, einfach weil es nur um eine Situation ging, und nichts von Dorrien usw. kam... Das ist natürlich keinesfalls schlecht! Immerhin ist die ganze Verfolgung ein zentrales Ereignis und ziemlich wichtig, außerdem super spannend geschriben:)

Die Idee mit der Verbindung durch die Blutjuwelen war super, andernfalls hätten unsere beiden lieben Schwarzmagier die Sachakaner nicht so schnell gefunden... es sind zwar ein paar Stadtwachen gestorben, Akkarin hat gesagt insgesammt 17 Menschen, aber ohne die Stadtwache und die Blutjuwelen wäre es sehr viel schlimmer ausgegangen.

Klar bleibt Cery da... er ist von natur aus keiner der sich versteckt, außerdem liebt er Savara nunmal, was Sonea auch versteht. Vermutlich war es sogar ganz gut, dass Cery bei den Pferden geblieben ist, so hat er Savara immerhin aufgehalten... ich denke nämlich, dass er ihr auch nicht egal ist, sonst hätte sie ihn einfach getötet und die Pferde genommen.
Aber das Ende hast du mal wieder richtig mies hinbekommen;-D
Jetzt erkennt Akkarin Savara, sehr wahrscheinlich ja aus seiner Zeit in Sachaka, und ich hab so das Gefühl, dass er sie nicht einfach töten wird, sondern dass sie weiter miteinander sprechen... auch wenn Savara Furcht vor ihm zu haben scheint. Besonders dein Nachwort lässt darauf schließen xD. Ich bin so gespannt auf all die Erklärungen... warum Savara da ist, welche Beziehung sie zu Ikaro hat, natürlich auch, welche zu Akkarin, und wer sie nun wirklich ist... und natürlich alles andere:DD
Sie sollten über ihre Überraschung jedoch nicht Ikaro vergessen!! Wenn unsere Magier, besonders Akkarin, von Savara abgelenkt sind, bietet sich Ikaro die perfekte Möglichkeit zur Flucht... oder eben zum Angriff...

bin natürlich wieder unheimlich gespannt auf das nächste Kapitel und erwarte gaaaanz viele Antworten;-))

Bis dann
GLG Iris:**

Antwort von Lady Sonea am 08.01.2014 | 20:45 Uhr
Hallo liebe Iris,


freut mich, dass dir dieses Kapitel wieder so gut gefallen hat :) Ich hoffe, es hat auch deine Fragen dazu, inwieweit das Vertrauen zu Cery gelitten hat, beantwortet?

In diesem Kapitel ging es wie im letzten nur um einen Handlungsstrang und das wird auch im nächsten noch so bleiben. Diese Stelle ist, wie du schon sagst, sehr zentral, sogar noch zentraler als sich an dieser Stelle erahnen lässt. Die anderen Charaktere einzubauen, hätte außerdem zu viel von der Spannung herausgenommen. Aber keine Sorge - Dannyl, Dorrien und Rothen werden auch bald wieder auftauchen :)

Nein, egal ist Cery Savara nicht, obwohl sie keine Skrupel hat, sein Vertrauen und seine Gefühle auszunutzen. Schließlich hat sie es auch bedauert, als er sich von ihr getrennt hat, weil sie ihn über das Amulett ausspioniert hatte.
Das mit den Blutjuwelen war übrigens mal wieder so eine typische Aktion von Akkarin. Schnell und effizient handeln und sich Diskussionen mit den höheren Magiern sparen. Ohne diese und die Hilfe der Diebe hätten sie die Hüttenviertel vielleicht tagelang durchsucht. Bis dahin wären Ikaro und Savara möglicherweise schon wieder aus der Stadt verschwunden. Und in der Zwischenzeit hätte Ikaro noch mehr Menschen getötet um sich zu stärken...

Ich weiß, das Ende ist wieder einmal unter aller Kanone :P Ich könnte jetzt einfach behaupten, dass ich nur solche Enden schreibe, um meine Leser zu quälen, aber das wäre sogar gelogen.
Aber deine Fragen werden in den nächsten beiden Kapiteln alle beantwortet. Versprochen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
07.01.2014 | 21:04 Uhr
Hallo :)

Wieder ein wirklich gelungenes Kapitel. Besonders schön finde ich, wie du Cerys Gefühle im Bezug auf Savara dargestellt hast.

Ich bin natürlich sehr gespannt darauf, wie es jetzt mit Akkarin und Savara weitergeht. Ich habe mir das ganze Kapitel über schon gedacht, dass so etwas passieren würde und kann es jetzt kaum abwarten zu sehen, was du daraus gemacht hast.

Liebe Grüße,

Lady Jackie

PS: Tut mir leid für das kurze Review, aber ich kann momentan nicht viel mehr sagen. Ist ja dieses Mal ein sehr einseitiges Kapitel ;)

Antwort von Lady Sonea am 08.01.2014 | 07:50 Uhr
Hallo Lady Jackie,


vielen lieben Dank für dein Review! Ich freue mich über jede Rückmeldung, egal ob lang oder kurz :)

Momentan ist die Handlung sehr auf Sonea, Akkarin, Cery und Savara konzentriert - das stimmt und ist in diesem Fall auch so gewollt, weil ich das Kapitel nicht künstlich strecken wollte und bei den anderen Charakteren im Augenblick nicht viel los ist, was erwähnenswert wäre. Das wird sich aber sehr bald wieder ändern.

Zu dem weiteren Verlauf kann ich natürlich nichts sagen, außer dass dass einige Dinge ans Licht kommen werden, mit denen weder Sonea noch Cery gerechnet hätten. Und natürlich wird aufgeklärt, wieso Akkarin und Savara sich kennen. Irgendetwas muss da ja sein, denn sonst hätte sie nicht schon in den Büchern so sehr darauf beharrt, dass er nichts von ihr erfährt ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
03.01.2014 | 01:42 Uhr
Hallöle liebe Lady Sonea!

Hoffe du hattest schöne Weihnachten und bist gut ins Neue Jahr gekommen:)

Wunderbar geschrieben, wie nicht anders zu erwarten... Ich habe nochmal darüber nachgedacht, dass Reviews egentlich zur Rückmeldung gedacht sind, sowohl positiver, als auch negativer Art. Positives gibt es genug.... dein Schreibstil ist supergut, du hast so viele auch kleinste Informationen aus den Büchern gefiltert, beachtet und übernommen, größtenteils erweitert und näher erläutert, und auch deine Geschichte selbst ist aufregend und spannend. Eine Traumgeschichte, und ich bin echt froh, wie wohl auch alle anderen, dass du sie auf FF.de mit uns teilst!... und dass ich sie gefunden hab;-)
Das Problem sind die negativen Aspekte. Ich finde einfach keine Kritik... aber das ist wohl eigentlich kein Problem, sondern ziemlich gut für dich;-D

Nun aber zum Kapitel:
Schön, wie Sonea und Akkarin die Magier beim Kampf besiegen.... dann war er zum Schluss wohl doch nicht mehr so langweilig! Vielleicht sollten sie mal eine neue Herausforderung erhalten... wie wäre es beispielsweise mit Savara als Unterstützung der Krieger, die gegen unsere Schwarzmagier kämpfen? War nur nen Scherz xD. Was gäbe das auch für ein Bild, wenn plötzlich eine wilde, schwarzmagische Sachakkanerin auftauchen würde :DD
Aber neue Herausforderungen im kampf könnten Sonea und Akkarin echt gebrauchen.

Und Cerys Erscheinen ist ja auch traumhaft;-) Nein, Sonea kommt nicht auf die Idee, dass jemand anderes außer Akkarin für den Schneeball verantwortlich sein könnte :D
Gut, dass Cery mal aufgetaucht ist, dass wurde aber auch Zeit! So viel Zeit ist vergangen, seit die Beiden sich gesehen haben, und so viel haben sie sich zu erzählen... und trotzdem stehen noch Geheimnisse zwischen ihnen. Aber in solchen Zeiten ist wohl nichts anderes mehr zu erwarten... wie sicher ist ein Geheimnis selbst bei seinem besten Freund/seiner besten Freundin, wer kann sich da schonn sicher sein?
Aber dass Sonea und Akkarin wieder heimliche Steifzüge in der Stadt unternehmen wollen finde ich supi! Das ist doch wirklich der Grund, warum Sonea schwarze Magie erlernt hat... sie möchte Helfen, und nicht tatenlos rumsitzen und darauf warten, dass etwas passiert. Und eine erneute Verbannung würde die Gilde nicht wagen, falls sie von den Tätigkeiten ihrer beiden Schwarzmagier erfährt, dafür brauchen sie sie zu sehr, und dass wissen sie auch... Akkarin hat das ganz gut erkannt, aber was hätten wir von unserem intelligenten Strategen auch anderes erwartet?;-) ... warten wir mal ab, wie sich das ganze entwickelt (was bleibt mir auch anderes übrig als zu warten ;DD)

Soneas und Akkarins Hochzeit ist also Stadtgespräch... ist eigentlich klar, wenn bei den beiden Volkshelden so etwas passiert, dass sich die Information in Windeseile verteilt. Natürlich war Cery also einer der Ersten, der davon erfahren hat, und endich fragt Sonea ihn, ob er Trauzeuge sein will:) Womit wir wieder bei der Hochzeit wären... klar, es ist noch was hin bis da, aber immerhin laufen schon die Vorbereitungen, und der Trauzeuge weiß auch bescheid und hat zugesagt;-)

Und dann sitzen die zwei alten Freunde bei einem Glas Wein und unterhalten sich, während Akkarin auf dringendem Befehl des Hohen Lords ins Büro des Administrators gerufen wird; irgendwann kommt Takan, gibt mysteriöse Befehle weiter und Cery und Sonea verschwinden über Umweg zum Büro... da ist wieder was los in der Gilde! Ich finde es aber gut, dass du diese Szene eher aus Cerys Sicht geschrieben hast, im Gegensatz zu den anderen Szenen mit Sonea, da kommt die Situation interessanter rüber.
Und bevor du erklärst, was im Büro los ist, wechselst du mal schnell den Ort des Geschehens und schreibst bei Rothen weiter... typisch für dich;-) So wird die Spannung nur weiter hinausgezögert! Aber dann erfahren wir ja relativ schnell, worum es geht... "Unsere Assassinen kommen zum Einsatz", wenn Rothen da mal nicht ins Scharze trifft. Damit ist die Diskussion der Schwarzmagier untereinander und mit Cery unnötig, wenn die Höheren Magier das Ausgehverbot zur Jagt auf wilde Schwarzmagier lockern, müssen unsere beiden Lieblinge sich auch nicht herausschleichen... wobei der Ausflug zu dieser Insel, den Sonea mit Cery plant, wohl trotzdem eher geheim bleiben sollte... bis dahin ist es ja aber noch etwas hin.

Natürlich hast du aber auch bis zum Ende des Kapitels gewartet, bis du uns gesagt hast, WER die Schwarzmagier sind, die Akkarin und Sonea jagen werden... so viel also zu meinem Scherz am anfang des Reviews... Die Beiden bekommen es wirklich mit Savara zu tun! Ich finde es schade... ich hatte so gehofft, dass Cery ihr trauen kann, dass sie im Grunde genommen zu ihm steht, und nicht zu Sachakka, aber da hab ich mich wohl geirrt. Es ist schon alles logisch, irgendwie... dass sie im letzten Sommer ungefähr gleichzeitig mit den Spionen kam, und jetzt auch wieder, bevor es zum Krieg kommt, und nachdem Ikaro gefangen wurde... sie ist aber auch einfach schlau, und hinterlistig!
Vielleicht hat sie Ikaro ja doch nicht zur Flucht verholfen, aber ich glaube schon... wenn selbst Cery da so sicher ist.

Cery selbst hat jetzt zwar gar kein Vertrauen mehr in Savara, aber wie sieht es von deren Seite aus aus? Kann er Sonea und Akkarin wirklich zu Savara führen, weil diese zumindest nicht weiß, dass Cery ihr misstraut?
Und noch viel wichtiger: Wie sehr ist das Vertrauen unserer beiden Lieblingshelden in Cery beeinflusst? Vertrauen sie ihm noch so weit, dass sie ihm wieder verzeihen können?... besonders Sonea? Oder verliert sie durch diese Geschichte letzten Endes ihren besten Freund? Nach solch einem schönen Abend, nach dem Wiedersehen der Freunde nach so langer Zeit, muss so etwas passieren:(.
Du kannst es aber auch einfach nicht lassen, und dann das Kapitel auch noch so "beenden"! richtig mies;-)

Freue mich auf jeden Fall wieder unendlich auf das nächste Kapitel,

GLG Iris:***

Antwort von Lady Sonea am 03.01.2014 | 09:49 Uhr
Hallo liebe Iris,


ja, hatte ich danke :) Du denn auch? Leider ist mein Weihnachtsurlaub fast schon wieder zu Ende, wie immer vergeht die Zeit viel zu schnell.

Mann, jetzt dachte ich aber wirklich „Was mag da wohl kommen, wenn sie schon so anfängt, erst alles Positive aufzuzählen?“ Dann kann das mit Darren ja auch keine Kritik gewesen sein, oder? xD
Aber mal Spaß beiseite: Das freut mich wirklich unglaublich, dass dir meine Geschichte so gut gefällt. Es tut mir leid, wenn ich darauf nur ungenügend antworten kann, aber immer wenn ein Leser mir so etwas schreibt, bin ich so tief bewegt, dass mir einfach die Worte fehlen. Obwohl es mich einige Überwindung gekostet hat, die Geschichte online zu stellen, bin ich inzwischen auch richtig froh, es getan zu haben, weil es so unglaublich schön ist, anderen eine Freude zu machen. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich mit meiner Geschichte das bewirken kann!


Aber nun zum Kapitel:

Als du geschrieben hast, dass die beiden ja mal gegen Savara kämpfen könnten, musste ich echt lachen. Denn es sieht ja ganz so aus, als würden unsere beiden Helden wirklich bald gegen die schöne Sachakanerin antreten müssen.
Die Krieger sind wirklich keine ernsthafte Herausforderung, für die Gilde nur die einzige Möglichkeit, den beiden schwarzen Magiern einen Gegner mit adäquater Stärke gegenüberzustellen. In der Summe sind sie zwar stärker, aber eine so große Gruppe lässt sich einfach schwer koordinieren und ist leichter teilbar. Aber falls dich das interessiert – ich habe dazu in einem anderen Review schon ausführlich drauf geantwortet.

Ja, es sind ein paar Monate vergangen, dass Sonea und Cery sich zuletzt gesehen hatten, weil sie so viel anderes um die Ohren hatten. Leider kommt das in den besten Freundschaften vor. Aber gute Freundschaften halten das auch aus. Cerys lausbubenhaften Auftritt konnte ich mich natürlich nicht verkneifen :D
Dass Geheimnisse zwischen ihnen stehen, wird wohl immer so sein. Sonea und Akkarin sind dazu verpflichtet, gewisse Dinge nicht weiterzuerzählen, weil das nicht gerade ihre Vertrauenswürdigkeit beweisen würde und Pläne gegen die Sachakaner die Gilde nicht verlassen dürfen. Und Sonea dürfte vieles davon gar nicht wissen, Akkarin erzählt ihr nur von den Besprechungen der höheren Magier, wenn er findet, dass es sie etwas angeht. Aber sowohl Cery als auch Akkarin haben durch ihre heimlichen und nichtheimlichen Tätigkeiten gelernt, immer nur so viel preiszugeben, wie nötig ist. Aus diesem Grund hat Cery Savara auch erst erwähnt, als der Verdacht nahelag, dass sie Ikaro aus dem Gefängnis befreit hat.
Nein, eine zweite Verbannung würde die Gilde nicht wagen. Aber das Geschrei wäre groß, wenn Akkarin und Sonea von einer heimlichen Jagd zurückkehren, weil sie erfahren haben, dass ein Sachakaner in der Stadt Menschen tötet und sie schnell handeln mussten. Naja zumindest Garrel würde schreien, wohingegen Balkan wahrscheinlich vernünftig genug ist, die Notwendigkeit zu erkennen, auch wenn er nicht begeistert wäre. Aber zumindest dieses Mal wird es keine heimliche Jagd geben, weil sie dieses eine Mal mit Erlaubnis der höheren Magier rausdürfen.


Dafür, dass noch immer Winterferien sind, ist in der Gilde plötzlich wirklich ganz schön was los. Die Diskussion, ob Akkarin und Sonea raus dürfen, habe ich absichtlich weggelassen, aus ähnlichen Gründen, wie die Diskussion als Akkarin mit den Kriegern zum Südpass geritten ist. Es würde zu viel Spannung rausnehmen und wichtig ist eigentlich nur das Resultat.
In diesem Kapitel habe ich relativ viel aus Cerys Sicht geschrieben, weil ich gerne, wenn zwei Erzählcharaktere aufeinandertreffen, in die Sicht desjenigen wechsle, der sich sozusagen auf fremdem Territorium befindet. Ich persönlich finde das auch interessanter zu schreiben, weil es eine neue Sichtweise auf bekannte Situationen einbringt, und hier waren mir vor allem Cery Gedankengänge in der letzten Szene wichtig.

Du hast recht, es scheint wirklich alles ganz logisch zu sein, dass Savara kurz vor der Invasion der Ichani in die Stadt kam und kurz nach Ikaros Festnahme wieder auftauchte. Es sieht wirklich sehr danach aus, dass sie auf Seite der Sachakaner ist.

Was wirklich hinter Savaras Auftauchen steckt, was ihre Motive sind und welche Konsequenzen daraus folgen und wie sich das Verhältnis zwischen Sonea/Akkarin und Cery entwickelt, wird sich in den nächsten Kapiteln herausstellen. Und ich kann dir versprechen, der Cliffhanger am Ende dieses Kapitels war noch nicht der letzte und auch nicht der fieseste :D Ich weiß, das ist total mies von mir, aber ich muss zugeben, dass ich mich deswegen nicht im Geringsten schäme ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
25.12.2013 | 16:02 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Fröhliche Weihna(s)chten erstmal!
Du bist gemein! :-))
So einen fieser Cliffhanger zum Fest zu schreiben und dann auch noch auf das nächste Jahr zu verweisen!
Grrrrrr! :-))
Da nagt man ja den Felsen an vor lauter Ungeduld! :-)

Soso, auch in den Ferien wird gekämpft und Sonea langweilt sich erwartungsgemäß zu Tode. Hast du sehr schön dargestellt. Die Magier sollten sich aber wohl allmählich mal Gedanken machen, wie sie mit einer derartigen Strategie gegen einen ganzen Trupp oder eine Armee sachakanischer Schwarzmagier bestehen wollen, wenn sie es nicht einmal schaffen zwei ihrer eigenen Schwarzmagier zumindest zu beschäftigen, wenn auch nicht zu besiegen. Ist dir ja recht deutlich aus der Feder geflossen, dass Sonea sich total unterfordert fühlt und mit ihren Gegnern nur spielt. Und Akkarin geht es wohl kaum anders, höchstens, dass der im Gegensatz zu seiner Verlobten durch seine Erfahrung sich selbst etwas mehr zwingen kann bei der Sache zu sein während Sonea ihre relative jugendliche Ungeduld noch im Wege steht.
Und was die Gilde betrifft, die sachakanischen Magier mögen gemeinsames Kämpfen zwar nicht gewohnt sein aber blöde sind die auch nicht, die werden sich schon zusammenraufen, wenn es sein muss bzw. wenn du sie feststellen lassen solltest, dass das mehr bringt als nur mit brutaler Gewalt vorzugehen.
Ich bin echt mal gespannt, wie das aussehen wird, wenn du die Armeen der Gilde und des Sachakaner aufeinander treffen lassen wirst und welche Strategie du ihnen dann zugestehen wirst. Das dürfte dann deine Prüfung in Kriegskunst werden. ;-)
Sehr schön fand ich diesen kleinen Einblick darin, wie die beiden ihren Nachbarn den Schnee weggeräumt haben. Dürfte einmal mehr für ein paar positive Punkte für die beiden gesorgt haben, gerade, weil du ja angedeutet hast, dass ihre Nachbarn zu den älteren Semestern gehören und somit vermutlich zumindest bisher eher zu der Sorte Magier gehört haben dürften, die die beiden Schwarzmagier trotz aller Verdienste missbilligen.
Na, wie diese Überredungsaktion seitens Akkarin auf Lord Jullen ausgefallen ist, kann man sich ja schon vorstellen. Der hat zwar glaub ich nicht ganz so viel Bedenken vor dem Schwarzmagier wie Jerrik aber wie man dich und Akkarin ja kennt dürfte das einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Ich vermute mal, Sonea ist kurz vor dem Privileg in der Magierbibliothek ein- und ausgehen zu können wie sie will – Novizin hin oder her.
Wirst du Sonea eigentlich auch noch über kurz oder lang in Akkarins Sachakanisch-Kurs schicken? Denn ganz egal was noch kommen mag, irgendwann wird die Gute solcherlei Kenntnisse vermutlich mal gebrauchen können.
Soso, Sonea soll also den Kriegern klar machen, dass sie für die Schwarzmagier bestenfalls eine kleine Nerverei sind aber keine ernst zu nehmenden Gegner.
Ich kann gut verstehen, dass du Sonea es unangemessen erscheinen lässt, dass Akkarin ihr das Kommando überträgt und sie ihm Befehle erteilen soll aber so hast du es gut gemacht. Immerhin muss sie lernen, dass sie in der Schlacht keine Rücksicht darauf nehmen kann, dass Akkarin ihr vom Rang her überlegen ist. Wer eine viel versprechende Idee hat um aus einer Situation heraus zu kommen, der gibt die Befehle, da er am ehesten weiß, was er wann von welchem Teil seiner Einheit benötigt. Und da ist es ganz richtig, dass du Sonea dazu zwingst sich daran zu gewöhnen, dass auch sie Akkarin Befehle erteilen muss, wenn sie diejenige ist, die gerade mehr Übersicht über die Situation hat. Zudem natürlich muss sie lernen, dass sie im Kampf auch mal anderen Magiern die höher stehen als sie befehlen muss.
Dabei fällt mir gerade auf, wirst du irgendwann mal eine Szene aufbauen, in der Sonea in einem Übungskampf genau das tun muss? Feldherrin sein und andere Magiern außer Akkarin zu kommandieren? Möglicherweise auch Akkarin und Sonea auf verschiedenen Seiten und beiden führen ihre jeweiligen Einheiten gegeneinander? So ne Art Kyrima im Großformat?
Ich kann es mir zwar nicht so richtig vorstellen, dass du so eine Szene bringen wirst, aber möglich wäre es ja und Sonea dürfte es durchaus gut tun zu lernen mit anderen Magiern zusammenzuarbeiten. Und den Magiern auch, denn ich könnte mir vorstellen, dass im Kampf die sich durchaus mal Sonea werden unterordnen müssen, da sie trotz aller Jugend nach Akkarin diejenige ist, die am meisten Erfahrung darin hat feindliche Schwarzmagier und überhaupt feindliche Magier zu bekämpfen. So eine Übung Novizen gegen Magier wäre doch was, oder?
Hehehe, die Täuschungsnummer mit dem Samum ist ja wirklich gelungen. Eine sehr anschauliche Vorstellung, sich von oben anzugucken wie sich die Magier gegenseitig beharken ohne zu merken dass die eigentlichen Gegner gar nicht mehr da sind.
Besonders das Hinterher hat mir gefallen, als du sie sich fragen lässt, wo die beiden hin sind. Das gibt dem Spruch „Alles Gute kommt von Oben!“ mal wieder eine ganz neue Bedeutung!
Geht unsichtbar machen bei den Magier eigentlich? Ich mein echtes Unsichtbar machen nicht einfach nur Tarnung! Wäre doch aus so ein Projekt für Rothen falls nicht, oder?
Soso, Luzille lässt du die Sache mit dem Hochzeitskleid also absolut ernst nehmen, was? Naja, warum nicht, so hat die zumindest mal wieder was zu tun und ganz nebenbei könnte Sonea sich so eine weitere Freundin schaffen. Ist Trassia denn schon aus den Ferien dann zurück? Denn ohne die könnte das im Fiasko enden, obwohl mit der der dabei vermutlich auch – ich glaub das wird sicher eine amüsante Aktion. Der Schneider tut mir jetzt schon leid, obwohl der solche Diskussionen sicher gewöhnt ist.
Garrel kann es offenbar ja mal wieder nicht lassen gehässig zu sein, was? Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du den und Akkarin noch mal tierisch aneinanderrasseln lassen wirst. Als würde Garrel sich irgendwann, möglicherweise mittels Rothens Erfindung doch noch mal eine Chance ausrechnen, gegen den Schwarzmagier bestehen zu können. Nicht das Rothen das unterstützen würde, aber auch der kann nicht alles kontrollieren, was mit seiner Idee passiert, wenn sie erstmal Einsatzreif ist und als Kriegsoberhaupt könnte Garrel sicher geltend machen, dass er damit was testen will und so einige Phiolen entwenden.
Oder er wird irgendwann einen Moment der Schwäche Akkarins ausnutzen wollen, immerhin ist der ja auch nicht unbesiegbar und kann sich genauso erschöpfen wie ein anderer Magier auch. Zutrauen würde ich es Garrel, so wie du ihn entwickelst.
Uiii, Akkarin darf mal so richtig aus sicher herausgehen und herzlich Lachen bis der Arzt kommt – ich glaub den Tag kann sich Sonea im Kalender rot anstreichen. Ich war ja fast genauso überrascht wie die, dass du deinem erklärten Lieblingscharakter mal einen solchen Heiterkeitsausbruch zugestehst, er wirkte geradezu lausbubenhaft. War auch mal wieder überfällig, das letzte Mal als du ihn hast lachen lassen war das ja nicht unbedingt echter Heiterkeit geschuldet.
Die Nummer mit dem Schneeball gefiel mir. Eine interessante Vorstellung wäre ja mal eine magisch unterstützte Schneeballschlacht. Ich kann Schnee ja eigentlich so gar nix abgewinnen, aber Schneeballschlachten machen Spaß – ist auch das einzigste wofür das Zeug gut, außer der Optik – die zugegebenerweise ganz nett ist.
Ach nee, Cery hat sich in die Gilde geschlichen? Oder ist der ganz offiziell durchs Tor spaziert? Leisten kann er es sich ja jetzt, immerhin hat er vom König ja sozusagen eine Amnestie erhalten und ist wieder ein freier, unbescholtener Bürger – zumindest offiziell und dann auch noch im königlichen Dienst.
Das Sonea sich freut wie ein Schneekönig war ja zu erwarten.

Ja, das Wiedersehen ist dir gelungen. Wie üblich sind die Konversationen absolut einwandfrei und überzeugend.
Na, dass ist doch schön, dass du auf diese Weise auch mal aufzeigst, wie Sonea und Akkarin bei der einfachen Stadtbevölkerung angesehen sind – nicht, dass es mich überrascht hätte, es hat sich klar und deutlich abgezeichnet, aber so auch mal eine Bestätigung dafür zu sehen ist schon ganz gut. Und Cery ist da als Bote genau richtig für, er ist für Sonea vertrauens- und glaubwürdig.
Aha, ist er also doch ganz legal zum Tor hereinspaziert und hat sich danach erkundigt, wo er seine Freundin und seinen Geschäftspartner aus früheren Tagen finden kann. Find ich gut so auch wenn es bei Cery erst mal ungewohnt ist, sich vorzustellen wie der am helllichten Tag das Gelände der Gilde betritt.
Ja, da bin ich mal gespannt, wie Sonea guckt, wenn Cery berichtet, was sich bei ihm so alles getan hat und wie der reagiert, wozu er eingeladen werden soll.

Oha, Sonea verdächtigt ihren Verlobten mal wieder ihr was verschwiegen zu haben – na da wird sie vermutlich auch Recht haben. Riecht nach leisem Ärger zumindest aber Unzufriedenheit.
Und schon geht’s los. War ja von Anfang an klar, dass du Akkarin den Schwur und die damit verbundenen Auflagen nur insoweit wirst beachten lassen, wie er es für richtig hält. Ich wäre auch schwer verwundert, wenn du ihn da anders denken lassen würdest. Um Regel hat sich Akkarin wohl sowieso noch nie geschoren, wenn sie seinen Ab- und Ansichten zuwiderliefen. Und im Falle erneuter Besuche durch sachakanische Spione in Imardin dürfte er ohnehin eher dafür sein kurzen Prozess zu machen als mal wieder langatmige Diskussionen zu riskieren.
Wuahahaha, also Sonea’s Gesicht muss ein Bild für die Götter egwesen sein, als sie so nebenbei gesagt bekommt, dass ihr Freund aus düstereren Tagen in ihrem Leben nun für die Stadtwache arbeitet und auch noch eine Einheit davon kommandiert samt seiner ganzen Diebesbande. Da dürftest du sie ihm dann ja geradezu ein Loch in den Bauch gefragt haben.
Jo, dass kann ich mir vorstellen, dass du Cery ziemlich schräg aus der Wäsche gucken lässt, als Takan auffährt. Und dann auch dieser kleine Seitenhieb Akkarins auf Sonea’s Appetit – zum Schießen!
Und diese herrliche kleine Kabbelei um die horizontalen Dinge im Leben. Eben voll aus dem Leben – spitze.
Soso, Cery kriegt also die Geschichte der letzten Monate erzählt, aber das Beste traut sich die kleine Novizin dann doch nicht zu sagen. Herrlich, besonders, wie du sie dazu drängst, es dann doch zu tun.
Kann man ja verstehen, dass ihr das schwer fiel, immerhin weiß sie ja darum, dass Cery mal in sie verliebt war und aus ihrer Sicht ist dem ja noch so. Noch dazu die ziemlich kritischen Erfahrungen mit Dorriens Gefühlslage. Bin mal gespannt, wann sie erfährt, was mit Cery los ist und wie sie darauf reagiert, natürlich erst, wenn der das selbst weiß, aber ich hab das Gefühl, darauf wirst du einen so lange nicht mehr warten lassen.
Jo, das dachte ich mir, dass Cery da verblüfft ist. Aber ich gebe zu, dass ich gehofft hatte, dass du ihn noch mehr aus allen Wolken fallen lässt, ich weiß zwar nicht wie, aber so ist es eben. Nichtsdestotrotz eine schöne Vorstellung.
Oha, Balkan ruft per Gedankenrede? Na, da muss ja was wirklich Ernstes vorgefallen sein. Immerhin ist die ja verboten, da der Feind mithören kann.
Na, da bin ich ja mal gespannt, wozu der führende schwarze Magier der Gilde in die Universität zitiert wird. Obwohl ich mir es schon denken kann.

Hausführung bei den Schwarzmagiern, hehehe, ich könnte mir vorstellen, dass Cery, bei aller Ehrlichkeit, zumindest nicht drum herumgekommen im Geiste durchzugehen, was sich in diesem Haus alles abstauben ließe – Dieb bleibt Dieb und ist in Cerys Fall auch völlig in Ordnung.
Oha, jetzt wird’s kritisch. Sonea legt offen, was sie eigentlich nicht wissen sollte und Cery dürfte damit in ziemliche Gewissensnot kommen. Die Zwickmühle hast du sehr schön aufgebaut.
Aha, also zumindest Cery erkennt bei der Bewunderung von Sonea’s Verlobungsring, dass der ganz schön was wert sein muss. Ist ja auch zu erwarten, dass der Dieb eine gewisse Ahnung davon hat.
Kluge Überlegungen – sowohl, dass du Cery für sich behalten lässt, was der Ring wohl wert ist als auch, dass Sonea die Gilde nicht heimlich verlassen wird um ihre Verwandten zu besuchen – bei Akkarin sind sich die höheren Magier vermutlich im Klaren darüber, dass er dann aus der Gilde geht, wenn er will, zumal er ja irgendwie an den Brief des Königs gekommen sein muss und sie nehmen das hin, aber für Sonea dürfte das zum Problem werden, wenn sie das tut, zumindest würde es das Vertrauen, dass sie sich als das Mädchen aus den Hüttenvierteln mühsam erworben hat, empfindlich stören.
Ach, wie romantisch. Die beiden Schwarzmagier ganz verliebt auf einer einsamen Insel – bzw. zumindest an einem einsamen Strand – und Sonea könnte evtl. noch schwimmen lernen.
Und dann diese beiden Diener, die in Cery’s Schuld stehen, will der die etwa verkleiden?
Auf jeden Fall ist die Idee sehr schön, könnte was für die Flitterwochen sein, wobei bei der Engstirnigkeit der Gilde da wohl höchstens ein paar Flitterstunden raus springen werden.
Oha, jetzt wird’s eng für Cery und die finsteren Geheimnisse um sein Liebesleben. Ja, das Sonea es missbilligen würde, wenn sie erfahren sollte, dass er es mit der Hure Nenia nur um des Vergnügens willen getrieben hat, kann ich mir vorstellen. Aber man wird sehen. Und Savara… hm… ich hab den Verdacht, dass Sonea viel früher hinter die Geheimnisse um Cery’s Liebesleben kommen wird, als dem Dieb lieb ist. Sehr viel früher!
Oha, offenbar nimmt die Sache mit Nenia aber dann doch wenn auch zaghaft, Formen an. Scheint ja so, als ob Cery ganz langsam dahinter käme, welcher der beiden Frauen in seinem Leben wirklich seine Gefühle gelten. Und bei dem, was ich über Savara weiß, wird es wohl auch nicht mehr lange dauern, bis Cery klar wird, was er von der halten soll.
Ohoh, jetzt wird’s ernst. Das geht ja noch schneller als ich befürchtet hatte. Ganz sicher weist Akkarin seinen Diener nicht dazu an, Sonea zu holen und sich maximal zu stärken, wenn er nicht sicher wäre, dass die Situation eskalieren tut.

Jojo, Rothen und Franad spielen mal wieder mit den explosiven Stöffchen.
Wow, die beiden sind ja mittlerweile ganz schön weit gekommen. Und Farand in der alleinigen Gegenwart seines Mentors ja offenbar ziemlich aufgetaut und aktionsfreudig.
Eine Waffe mit sieben verschiedenen Wirksubstanzen? Ja, das klingt wirklich anspruchsvoll und vor allem ziemlich komplex. Scheint also nicht so einfach herzustellen zu sein, auch wenn die mal soweit sein werden, dass sie die Dinger in Serie herstellen werden. Auf jeden fall deutlich Komplexer als das was wir ja mal diskutiert hatten. Würde mich ja interessieren, wie die Phiolen aussehen, haben die jetzt sieben getrennte Kammern? Das wäre echt anspruchsvoll so was herzustellen. Und was zündet das Gemisch? Kontakt mit Luftsauerstoff? Zumindest klingt es ja so.
Na, wenn es Rothen so sehr widerstrebt seine Erfindung an seiner ehemaligen Novizin zu testen, dann könnte er sie doch einfach einen leeren Schild errichten lassen. Der dürfte ja genauso stark sein wie sie auch wenn sie nicht selbst darin steht.
Klingt wirklich akut ernst, was Balkan da zu verkünden hat.
Eines fällt mir auf: Balkan scheint nicht nur von Sonea und Takan als Hoher Lord nicht ernst genommen zu werden. Alle anderen Magier scheinen da auch nicht so genau zu sein, mal abgesehen von Osen offenbar, denn Balkan wird stets beim Namen genannt, während Akkarin während seiner Zeit als Hoher Lord auch von den Magiern, auch den höheren Magiern, stets nur mit seinem Titel angesprochen wurde. Ich find das nicht schlimm, ist in ordnung,aber es ist mir schon länger aufgefallen.
Ohoh, Captain Barran ist also auch zugegen und der hat ja schon Erfahrung mit schwarzmagischen Morden, denn darum wird es ja wohl gehen, wenn die Schwarzmagier der Gilde losgelassen werden sollen. Stimmt schon, was du Ikaro bei seinem Verhör hast sagen lassen, wie zwei Limeks an der Leine!

Soso, Sonea entzieht also erstmals die gespeicherte magische Energie aus dem Dom. Irgendwie kann ich mich mit der englischen Schreibweise in deinem bisher fast anglizismenfreien Text nicht so recht anfreunden.
Auf jeden Fall wird es jetzt ernst.
Wow, Ikaro ist geflohen, hat dabei gleich 10 Morde begangen und Hilfe hatte er auch. Na da hast du ihn ja gleich richtig auf den Putz hauen lassen. Der Kerl dürfte jetzt brandgefährlich sein, immerhin hatte seine Magie, obschon blockiert, während seiner Haft mehr als genug Zeit sich zu regenerieren. Und die Lebenskraft von 10 Menschen dazu. Das klingt übel.
Ohoh, der Komplize hat Cerys Größe und bewegt sich gewandt – da fällt es nicht allzu schwer zu vermuten, wer das ist.
Himmel, Ambulanz und Abendstern, Garrel ist doch echt ein Idiot! Nicht nur, dass er sich vor seinen Kollegen mit schöner Regelmäßigkeit lächerlich macht und zeigt, dass er echt nur eine Notbesetzung und eigentlich viel zu inkompetent für seinen Posten ist, nein, jetzt lässt du ihn sich auch noch vor der Stadtwache zum Narren machen. Wie hat der Typ die Prüfungen bestanden? Den sollte man echt achtkantig rauswerfen.
Mhm, das war ja zu erwarten. Auch Cery zählt eins und eins zusammen und blickt durch, wer Ikaro zur Flucht verholfen hat. Scheint so als dürfte der neue Captain der Stadtwache vom Äußeren Ring von dir jetzt ziemlich in die Bredouille gebracht werden.
Tja, Liebe kann wirklich eine schreckliche Waffe sein, wenn man sie missbraucht.
Und Savara, wenn sie sich denn tatsächlich als schuldig erweist, versteht sich sehr gut darauf, diese Waffe zu nutzen. Jetzt bleibt nur noch herauszufinden warum sie es getan hat und wie viel von dem, was sie Cery erzählt hat, erlogen war, vermutlich alles…
Tja, jetzt wird’s wirklich eng für Cery. Ich hab das Gefühl, dass der sich bald noch mal einer Wahrheitslesung unterziehen muss, und am besten wohl, wenn er es freiwillig macht, denn wenn Akkarin sich genötigt fühlen sollte, seinen Geist auszustrecken und Cerys Gedanken ohne dessen Einverständnis zu durchforsten, dann dürfte das jegliche Chance auf Vertrauen zunichte machen. Und Sonea müsste sich wohl auch überlegen, wie weit sie ihrem Freund aus Kindertagen wirklich vertrauen kann.
Und damit, dass du die beiden auf die Jagd gehen lässt endet die ganze Sache für dieses Jahr
Hmpf! Ich verweise zum Anfang meines Reviews! ;-)) Gemeinheit! Felsen annagen ist doch kein wirksames Mittel gegen Ungeduld.

Alles in allem war es wieder einmal ein Top-Werk von dir. Perfekt in Szene gesetzt. Nix zu meckern! Zumindest nix zusätzliches :-)

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

PS: Einen Guten Rutsch ins Jahr 2014!

Antwort von Lady Sonea am 29.12.2013 | 10:20 Uhr
Hallo Keylu-tey,


wow, so ein ausführliches Review an Weihnachten! Also wenn du das Ende schon gemein fandest, solltest du mir lieber danken, dass ich es nicht geschafft habe, Kapitel 33 auch zu korrigieren :P


Aber nun zu Kapitel 32:

Ich sehe schon, du hast bereits genaue Vorstellungen, wie ein Kampf zwischen Gilde und Sachakanern ablaufen wird. Wie es wirklich ablaufen wird, wirst du sehen, wenn es soweit ist – das von mir entwickelte Konzept bewährt sich mittlerweile immerhin schon im dritten Buch.

Was die Krieger da in der Arena machen, würde bei einer Schlacht gegen mehrere hundert Sachakaner selbstverständlich nicht funktionieren. So sind diese wöchentlichen Trainings mit den Kriegern auch nicht angedacht (siehe z.B. die Diskussion der Heiler im Abendsaal in Kapitel 25, die den Sinn und Zweck dieses Bestandteils von Soneas Unterricht recht gut zusammenfasst).
Derart große Gruppen (oder noch größere) haben eine nicht unbedeutende Schwäche: ihre Anzahl an Individuen. Die Magier müssten jede einzelne Aktion ganz genau aufeinander abstimmen, damit die Gruppe koordinierbar ist. Aber wir sprechen hier von Gildenmagiern und nicht von Soldaten, die jahrelang darauf gedrillt wurden. Zudem sind solch große Gruppen sehr unflexibel. Das alles macht sie für einen Gegner leicht zu teilen. Sonst hätten Sonea und Akkarin auch kein so leichtes Spiel, denn in magischer Stärke wären die dreißig Krieger den beiden überlegen. Zum Vergleich: Akkarins natürliches Potential ist dank des „Unfalls“ irgendwo im Bereich des 10-20fachen eines durchschnittlichen Magiers und Sonea hat allenfalls das 3-4fache. Takan gibt seinem Meister zwar jeden Tag seine Kraft, aber so oft, wie die beiden schwarzen Magier in der Arena sind, kann Akkarin durch Takans Kraft nicht effektiv stärker werden.
Wenn die Magier anfangen, sich auf die Sachakaner vorbereiten, wird das völlig anders aussehen, aber das wirst du dann selbst sehen.

Bezüglich des kämpferischen Talents der Sachakaner sind wir anscheinend anderer Meinung. In Sachen strategisches Denken, magische Tricks etc. sind die Gildenmagier den Sachakanern haushoch überlegen! Alle Gildenmagier haben dasselbe Basiswissen in Kriegskunst und die Krieger haben zusätzlich das detaillierte Wissen aus ihrem Vertiefungsstudium. Daraus lässt sich eine ausgefeilte Kampfstrategie entwickeln. Bei den Sachakanern ist dies jedoch sehr viel schwieriger, weil ihr Wissen nicht einheitlich ist und nicht nach einem allgemeingültigen Lehrplan unterrichtet wird. Die sachakanischen Magier geben ihr Wissen nur an ihre Söhne weiter. Manche werden durchaus recht geschickt kämpfen und ein größeres Repertoire an Tricks haben als andere (und damit den Kriegern der Gilde evtl. sogar ebenbürtig sein) – aber genau das wäre auch ein nicht unwesentlicher Schwachpunkt in Marikas Armee.
Natürlich wird Marika versuchen, seine Armee möglichst auf die Gilde vorzubereiten, schon allein deswegen, weil die Sachakaner fürchten, dass die Gilde schwarze Magie offiziell legalisiert, wodurch diese den Sachakanern an Talent UND Stärke überlegen wäre. Allerdings werden die Ashaki sich schwer tun, miteinander zu kooperieren oder ihr Wissen zu teilen, weil sie einander dafür zu sehr misstrauen und nicht zusammen mit ihren politischen Feinden kämpfen wollen. Einige Ashaki werden schon zusammen gegen verfeindete Ashaki oder Ichani gekämpft haben und damit mehr Kampferfahrung als die Gilde haben, was neben ihrer größeren magischen Stärke ein Vorteil wäre. Ihre Uneinigkeit, ihr Misstrauen und Privatfehden stehen ihrer Effektivität jedoch erheblich im Weg. Selbst wenn es Marika gelingt, die Ashaki zur Zusammenarbeit zu bewegen, ist daher fraglich, inwiefern diese dann funktionieren wird.

Anscheinend haben wir auch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie Sonea und Akkarin in einem solchen Kampf eingesetzt werden.
Ich verstehe die beiden ganz klar als Team, das waren sie schon in „The High Lord“ und so führe ich das fort. Und das hat einen guten Grund: Allein sind sie gefährlich, zu zweit nur schwer zu bezwingen und der fleischgewordene Alptraum der Sachakaner und es einfach nur toll, wenn sie zusammen kämpfen. Sie sind die stärkste und beste Waffe der Gilde. Sie in Positionen zu stecken, in denen sie andere befehlen und nicht mehr völlig frei agieren können, wäre eine strategisch unkluge Verschwendung ihres Potentials. Im Kriegsfall ist das Oberhaupt der Krieger für das Befehligen und Koordinieren der anderen Magier zuständig (bzw. da Garrel diesen Job hat, würde die Aufgabe eher an Balkan und/oder Vorel fallen).
Charakterlich würde Akkarin sich für ein Kommando weit besser eignen. Er ist der geborene Anführer, fertig ausgebildeter Krieger, hat jahrelange Erfahrung im Kampf gegen die Sachakaner und hat diese auch gegeneinander kämpfen sehen, während Sonea nur gegen eine Handvoll Ichani gekämpft hat und noch mitten in ihrem Studium ist. Sie hätte durchaus ihren Spaß dabei, ein paar Gildenmagier herumzukommandieren. Sie würde ihre Aufgabe gut machen, doch auf längere Sicht gesehen wäre das kein Job für sie, in dem sie dauerhaft erfolgreich wäre, weil es mit zu viel Anstrengung verbunden wäre, etwas zu sein, was sie nicht ist.
Der Grund, warum Sonea Akkarin keine Befehle geben will, ist übrigens von sehr viel banalerer Natur und bedarf für mich keiner Erklärung. Und nein es hat nichts mit ihren speziellen Gefühlen für ihn zu tun und es ist auch nichts Unanständiges.

Zu der Geschichte um Sonea, Luzille, Trassia und das Treffen mit dem Schneider, werde ich mich nicht äußern, weil ich damit vorwegnehmen müsste, was in ein paar Kapiteln geschieht. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es nicht tragisch wäre, wenn der erste Termin ohne Trassia stattfindet, weil da nicht viel passieren wird. Anders als in einem Brautmodengeschäft, wo man Kleider von der Stange kaufen kann, die ggf. noch ein wenig geändert werden müssen, würden mehrere Sitzungen vergehen, bevor der Schneider überhaupt ans Nähen kommt. Aber die Details erspare ich dir. Zudem ist Soneas Sorge, Luzille könnte sie in ein nicht angemessenes Kleid stecken, völlig unbegründet und hauptsächlich der Tatsache zu verschulden, dass sie Balkans Frau noch nicht so gut kennt. Ich habe Luzille nicht als flachen Charakter entwickelt, der sich stereotyp verhält, und im Organisieren von Hochzeiten hat sie bereits einige Erfahrung.


Cery würde noch immer den Schleichweg in die Universität zu nehmen, wenn sein Besuch in irgendeiner Form zwielichtiger Natur wäre! Und Akkarin hat schon immer lieber nach seinen eigenen Regeln gespielt oder sich die bestehenden zurechtgebogen. Seit seiner Wiederaufnahme ist er hier vorsichtiger, um das Vertrauen der Gilde wieder zu gewinnen. Doch wenn es hart auf hart käme, wäre ihm das egal.
Cery weiß seit Kapitel 19, dass Sonea und Akkarin heiraten werden und als Soneas bester Freund aus Kindertagen, darf er durchaus erwarten, dass er Trauzeuge sein soll. Dass der König die beiden verheiraten will, gefällt ihm zwar nicht, aber wird für ihn nicht überraschend kommen, wenn man Akkarins Position bedenkt und dass der König ihnen die Erlaubnis gegeben hat. Hier ist Cery übrigens zu sehr von seiner Furcht vor Ablehnung von seiner besten Freundin getrieben. Sonea wäre vielleicht nicht auf Anhieb begeistert, weil er etwas mit einer Hure hatte, aber sie würde eher missbilligen, dass er sie gegen Savara ausgetauscht hat.


Rothen und Farand haben die erste Ferienwoche getrieben von ihrem Forschergeist nur unterbrochen von ein paar Stunden Schlaf experimentiert. Aber warum sieben Kammern, wenn man verschiedene Chemikalien zu einer noch gefährlicheren zusammenmischen kann? Ich sehe da keinen Mehrwert drin. Wie viele Kammern die Phiolen haben, hängt von der jeweiligen Versuchsreihe ab. Zwei würden nur dann benötigt, wenn die Reaktion im Augenblick des Aufpralls erfolgen soll, aber nicht durch Sauerstoff oder magische Energie getriggert wird.
Die Funktionsweise der Waffen, die Rothen und Farand da schaffen, wird in späteren Kapiteln ein wenig näher beschrieben sein.


Was du mit mangelnden Förmlichkeiten/Respekt gegenüber Balkan meinst, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Es ist richtig, dass nicht jedes Mal sein Titel fällt, wenn jemand das Wort an ihn richtet, aber das ist bei den übrigen Magiern nicht anders und anders fände ich auch reichlich überzogen. Vielleicht läuft das ja beim Militär so, aber ganz sicher nicht in der Magiergilde von Kyralia.

Grundsätzlich gibt es drei Ausnahmen, wo Magier, die nicht privat miteinander befreundet, verwandt oder verschwägert sind, ohne Förmlichkeiten kommunizieren:
1. Per Gedankenrede: Warum das nur über den Namen funktioniert wird in „The Magician’s Guild“ erklärt, als Rothen Sonea Kontrolle lehrt.
2. Wenn die höheren Magier unter sich sind, sprechen sie einander hin und wieder nur mit ihren Vornamen an, da sie auf Grund der Häufigkeit, mit der sie miteinander zu tun haben, recht gut miteinander vertraut sind. Balkan stellt dabei jedoch eher eine Ausnahme dar.
3. Wenn über jemanden gesprochen wird, der nicht dabei ist. Ich kenne niemanden, mich eingeschlossen, der z.B. immer „die Bundeskanzlerin“ sagt, wenn er von Frau Merkel spricht.

Es ist richtig, dass Balkan im Gegensatz zu Akkarin weniger respektiert wird. Das manifestiert sich hauptsächlich in den Reaktionen der anderen Magier in Bezug auf Persönlichkeit und Auftreten der beiden Männer. Teilweise setze ich das sogar bewusst als Stilmittel ein. Insgeheim wissen die Magier, wer die Gilde in Wahrheit anführt, zudem ist Balkan von seiner Erscheinung her weitaus weniger respekteinflößend. Auch nach fast einem halben Jahr haben die Magier sich noch nicht ganz daran gewöhnt, dass jemand wie Balkan jetzt ihr Oberhaupt ist, weil Akkarin seinen Nachfolger schlichtweg die Show stiehlt.
Balkan wird an den richtigen Stellen mit „Hoher Lord“ angesprochen, sein Titel wird nicht weniger oder häufiger verwendet, als z.B. der des Administrators. Ich habe weder in diesem Kapitel noch in den vorangegangenen eine Stelle gefunden, wo er nicht respektvoll genug behandelt oder unangemessen mit seinem Vornamen angesprochen wird. Für jede solche Stelle, die du mir unter Berücksichtigung der oberen Punkte dennoch nennen kannst, bekommst du einen virtuellen Keks!


Tja, da sieht man mal wieder, wie viel man beim Übersetzen vermurksen kann! Die frühere Gilde hat ihre Novizen also in einer Kathedrale kämpfen lassen *Ironie off*
„dome“ steht im Englischen u.a. für: Kuppel, Kuppe, Rundung, Kuppelgewölbe und Dom. Es wird laut http://dict.leo.org sogar mit „Felsendom“ übersetzt, das sind allerdings riesige Höhlen, die an eine Kathedrale erinnern. Im Fall des ehemaligen Trainingsplatzes der Gilde müsste das Wort strenggenommen mit „Kuppel“ übersetzt werden, weil das Gebäude eine riesige im Boden versunkene Steinkugel ist, was jedoch etwas unbeholfen klingt. Das deutsche Wort „Dom“ trifft die Begrifflichkeit in diesem Fall jedoch auch nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Dom.
Allerdings ist das ein generelles Problem mit Übersetzungen. Titel und Eigennamen sind keine Anglizismen und müssen nicht zwingend übersetzt werden, weswegen sie sogar sehr oft beibehalten werden.

Ein Magier, dessen Magie blockiert ist, hat keinerlei Zugriff auf oder Kontrolle über sein magisches Potential. In diesem Zustand könnte Ikaro seine Magie noch nicht einmal selbstständig entfesseln, so wie Menschen das mit latentem magischen Potential könnten, denn andernfalls würde die Blockade keinen Sinn machen. Von sich stärken gar nicht zu sprechen. Ein schwarzer Magier kann zudem nur sein natürliches Potential regenerieren.
Ikaro ist jedoch auch ohne Magie gefährlich. Er scheut nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden, wie man auch an der Behandlung seiner Sklaven sieht, die er größtenteils ganz ohne Magie getötet hat.
An dieser Stelle ist jedoch nicht sicher, ob Ikaro die Wachen selbst umgebracht hat oder ob es seine Komplizin war, weil man nur die Leichen gefunden hat. Der einzige Grund, warum sie sterben mussten, ist dass sie sonst Alarm geschlagen hätten. Die Lage ist dennoch sehr ernst, weil nur einer seiner Landsleute Ikaro bei der Flucht geholfen haben kann und das bedeutet, dass die Gilde es mit mindestens einem schwarzen Magier zu tun hat.

Ich fand es mal wieder Zeit, dass Garrel für ein paar Lacher sorgt. Dazu hatte er in den letzten Kapiteln nicht so wirklich Gelegenheit.
An dieser Stelle muss ich unser liebes Waschweib aber doch mal in Schutz nehmen, da du ja wirklich kein gutes Haar an ihm lässt: Garrel ist gar nicht so dumm, wie er sich oft verhält, sonst wäre er z.B. nicht so geschickt darin, Intrigen auszuhecken. Auch als Krieger ist er eigentlich gar nicht so übel. Allerdings die Gilde sich ziemlich genau mit seinem Amtsantritt immer wieder mit Situationen konfrontiert, die vorher schlichtweg nicht existiert haben und in keinem Lehrbuch der Kriegskunst zu finden sind. Die Jagd und der Kampf gegen schwarze Magier waren bis zur Invasion der Ichani nie ein Thema. Das Oberhaupt der Krieger wird zwar von seinem Vorgänger eingeweiht, wie man einen schwarzen Magier bekämpft, aber das ist alles nur veraltete Theorie. Würde alles nach Lehrbuch ablaufen und die Gegner der Gilde keine schwarzen Magier sein, würde Garrel sich weitaus geschickter anstellen und seinem Job durchaus gerecht werden. Ihm fehlt jedoch die Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszusehen. Und genaugenommen ist er damit nicht der einzige Magier (Peakin ist z.B. auch so ein Typ). Zum Glück hat die Gilde ein paar Krieger, wie u.a. Balkan, Akkarin oder Vorel, die dazu in der Lage sind.


Jetzt habe ich mehr geschrieben, als ich wollte, aber damit ist für mich alles geklärt. Einige deiner Fragen habe ich nicht beantwortet, da ich davon ausgehe, dass sie rhetorischer Natur waren.


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Und dir wünsche ich einen guten Umzug und einen guten Start in der neuen Heimat!
25.12.2013 | 13:49 Uhr
Oh ich finde es einfach herrlich wie Sonea 20 voll ausgebildete Krieger austrickst und dann am Ende selbst einen Schneeball zwischen die Schulterblätter bekommt. Das lässt sie irgendwie menschlicher Wirken. Nicht das sie es sonst nicht täte, aber mit ihren kleinen Fehlern ist sie mir gleich sympathischer! Ich danke dir für das neue Kapitel und wünsche dir einen guten Rutsch.....aber bitte nichts brechen, ja? ^^

Steffi

Antwort von Lady Sonea am 29.12.2013 | 10:27 Uhr
Hallo Steffi,

ach weißt du, Magier neigen hin und wieder dazu, nicht mit rein physischen Angriffen zu rechnen ;) Aber besonders bei meiner Protagonistin baue ich so etwas gerne ein, um ihre Mary-Sue Tendenzen zu kompensieren.
Freut mich, dass dir das neue Kapitel gefallen hat. Vielleicht konntest du hier ja etwas mehr mit Cery anfangen? Ich hatte ja bereits angekündigt, dass er zwischendurch durchaus noch eine große Rolle spielt.

Liebe Grüße und dir auch einen guten Rutsch,
Lady Sonea

PS: Ich werde versuchen, mir nichts zu brechen, aber viel wahrscheinlicher werde ich mich versehentlich selbst in die Luft sprengen :D
22.12.2013 | 10:01 Uhr
Hey liebe Lady Sonea!

Da bin ich wieder:)

Schön, wie Rothen und Farrand ihre Ferien verbringen. "Nicht schlafen, und nicht essen, nur wenn es nötig ist". Das ist ja mal eine gute Einstellung von Farrand... daran merkt man, wie begeistert der Novize ist, zu forschen und seinen eigenen Teil zu den Maßnahmen gegen die Sachakker beizutragen. Wenigstens vertrödeln dann nicht alle ihre Ferien;-)

Und Sonea und Akkarin vergnügen sich mit der Anwesenheit des jeweils anderen und spielen Spiele;) Dabei lernt Sonea wenigstens noch strategisches Denken... und sie experimentieren weiterhin mit schwarzer Magie. Damit nutzen also auch die Beiden die Ferien sinnvoll! Wobei es ihnen wohl gut tut, besonders Sonea, mal nicht den üblichen tagesverlauf wärend der Sdchulzeit zu haben. Auch wenn sie ihre Zeit nicht vollkommen vertrödeln sind die Ferien eine Pause für die Beiden:)

Loken will also um Vianas Hand anhalten... was sie wohl dazu sagen wird? Auch das hier scheint wieder eine Dreiecksbeziehung zu sein, in der einer Unglücklich wird... Loken will Viana, Viana will Dorrien, und Dorrien... nun, er will schonmal nicht, dass Loken um Vianas Hand anhält, aber hat das wirklich nur damit zu tun, dass das Vianas Studium beeinträchtigen würde, und sie Dorrien nicht mehr eine so gute Hilfe sein kann?... oder hat das vielleicht noch andere Gründe, die Dorrien unbewusst gegen eine solche Verbindung sprechen lassen? Auch wenn er das noch nicht gemerkt hat... vielleicht könnte Dorrien diesmal mal der Glückliche werden, wenn er Sonea irgendwann aufgibt und über sie hinweg kommt;-)

Freu mich natürlich wieder auf das nächste Kapitel und hoffe, dass ich über Weihnachten die Zeit finde es zu lesen, wenn du schon die Zeit dazu findest, es hoch zu laden.

Bis dahin wünsche ich dir auf jeden Fall schonmal schöne Weihnachten,

GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 22.12.2013 | 19:19 Uhr
Hallo liebe Iris,


In Farand hat Rothen wirklich einen guten Assistenten und Novizen gefunden. Endlich wieder einmal jemand, der seine Begeisterung für Alchemie wahrhaft teilt. Ihre Forschung ist wie die von Sonea und Akkarin wichtig genug, um in den Ferien fortgeführt zu werden. Aber ich glaube, die beiden haben dabei so viel Spaß, dass sie gar nicht so viel an die Sachakaner denken, wenn es erst richtig losgeht. Männer mögen es ja bekanntlich, wenn es knallt ;)

Ja, Sonea und Akkarin spielen Spiele *lach* Dass sie dabei gleich noch ein besseres Verständnis von Strategie bekommt, wird ihr im nächsten Halbjahr sicher helfen. Kyrima eignet sich da wohl sehr viel besser als Lord Darons einschläfernder Unterricht und sie hat auch noch Spaß dabei, auch wenn sie vorgibt, sich über Akkarin zu ärgern, weil er ständig die Regeln zu seinem Vorteil verbiegt :D

Ob Dorriens Verärgerung wirklich nur damit zu tun hat, dass er fürchtet, Viana könnte ihr Studium vernachlässigen, wenn sie etwas mit Loken anfängt, wer weiß? ;) Sicher ist jedoch, dass Viana nicht an Loken interessiert ist, wie sie ja bereits einmal schon sehr deutlich gemacht hat. Allerdings könnte sich das ändern, sollte Dorrien ihr einen Korb geben. Denn dazu müsste Dorrien erst einmal aufhören, Sonea nachzutrauern, was angesichts seiner Sturheit schwierig werden könnte. Aber ich denke, wir beide sind uns einig, dass ihm ein wenig Glück vergönnt sei :)


Dir auch schöne und besinnliche Weihnachten, genieß diese ganz besondere Zeit des Jahres :) Vielleicht findest du ja über die Feiertage Zeit, das neue Kapitel zu lesen, denn ich kann schon einmal versprechen, dass es spannend wird, auch wenn es zu Beginn noch nicht danach aussieht ;) Andererseits wird es bis zum nächsten Kapitel auch zwei Wochen dauern, da ich mich auch in Winterferien begebe.


Ganz liebe Grüße,
Lady Sonea
17.12.2013 | 21:51 Uhr
Okay, dann wollen wir doch mal sehen!

Na, Rothen mags ärgern, Davin dagegen freut sich sicher wie ein, ähhh, Schneekönig darüber, dass er mit dem harten Winter richtig gelegen hat.

Kann es sein, dass Farand während der letzten Kapitel etwas aufgetaut ist? Irgendwie drängt sich mir dieser Eindruck auf. Okay, mit seinem Mentor hat er ja ohnehin viel mehr zu tun und Rothen ist ja dafür bekannt, dass er seinen Novizen hilft ihre Ängste abzubauen aber bei Farand hatte ich lange den Eindruck, dass er Rothen zwar fast schon vergöttert ihm aber auch mit der einem Gott zustehenden Ehrfurcht gegenübersteht. Wobei er in Bezug auf die anderen Magier und wohl besonders auf die Schwarzmagier noch ehrfürchtiger sein dürfte. Wie gesagt, ich hab halt diesen Eindruck in den letzten paar Auftritten seiner Person gewonnen, vielleicht lieg ich ja auch falsch.
Und mal wieder bestätigt sich, dass die Männer es mögen, wenn es knallt. Und Farand ist da keine Ausnahme. Wirst du auch den ersten Test einer solchen Waffe von Farand durchführen lassen. Ich könnte mir vorstellen, der freut sich ein Loch in den Bauch, wenn Rothen ihn die erste Waffe testen lässt und es dann auch noch erwartungsgemäß ordentlich rummst. Da dürfte dann der latente Pyromane in ihm seinen Spaß dran haben.
Eines übrigens interessiert mich noch: Du lässt die Magier seit einiger Zeit ja magische Energie im Dom speichern. Wie machen die das da? Haben sie da einen Schild aufgebaut wie in der Arena? Das hat es zwar keinen Bezug zur Handlung aber mich interessiert es eben dann doch.
Ja, ich hab wirklich den Eindruck, dass Farand etwas aufgetauter ist. Der kleine Wortwechsel am Ende wirkte ja dann schon recht munter.

Wie immer hast du die Liebesszene zwischen Akkarin und Sonea mit Würde und Anstand gestaltet wobei ich letzter Zeit den Eindruck gewonnen habe, du bist da etwas mutiger geworden, wenn es um die Details geht. Finde ich in Ordnung, so traust du dir etwas mehr zu deinen Lesern über die beiden zu präsentieren und dennoch bleibst du deinem Stil treu und währst die nötige Würde. Ganz besonders deine Wortwahl finde ich in diesen heiklen Szenen immer sehr gut gelungen, denn so wird es eben zu einer Szene, die die Liebe der beiden ausdrückt und die Details über Sex dies nur um der Visualisierung willen untermauern aber nicht dominieren. Gute Arbeit!
Kann es übrigens sein, dass du Akkarin in Sachen Beherrschung mittels heilender Magie schummeln lässt? Sonea ist da in der Hinsicht zwar nicht in der Lage ob dessen Beherrschung verglichen mit anderen Männern ungewöhnlich lang ist aber so wie du es andeutest könnte das ja sein. Zumal du Akkarin später ja sagen lässt, dass im krieg und in der Liebe alles erlaubt ist. Und ich könnte mir vorstellen, dass er das durchaus machen würde, wenn es ihm die Möglichkeit gibt die Erregung und das Gefühl des Augenblicks zu verlängern und intensiver auszukosten und dabei seiner Verlobten noch mehr Lust zu bereiten.
Aha, Takan ist also auch kein Eisklotz! Gefällt mir das du ihn so etwas schamhaft dargestellt hast. Ganz sicher ist auch der nicht gegen Soneas Weiblichkeit immun nur war er bisher (schon seit den Büchern) immer ziemlich stoisch dargestellt, so dass man sich fast nicht vorstellen konnte, dass auch der zu Gefühlen fähig ist. Das hast du ja schon mit seinem Heiterkeitsausbruch bei Akkarins Heiratsantrag schon schön gelöst, und jetzt macht es Takan einmal mehr menschlicher!
Die weiteren Wortwechsel der beiden sind dir wie üblich hervorragend gelungen. Besonders Soneas Lernbesessenheit und das sie darin dazu neigt zu weit zu gehen und Akkarin sie auch mal bremsen muss hast du gut dargestellt. Das romantische Geplänkel zum Ende war dann wieder sehr überzeugend und für mehr als nur einen Lacher gut!

Deine Beschreibung der sachakanischen Landschaft ist absolut überzeugend und berücksichtigt sehr genau die Umstände dieses Landes. Absolut top!
Auch dein Einblick in die sachakanische Bauweise und die sachakanische Gesellschaftsstruktur ist sehr gut und fundiert. Eines interessiert mich dabei: Du erwähnst einfache Bauern. Sind die auch Sklaven oder gibt es in Sachaka so etwas wie eine freie Bevölkerung die keine magischen Talente hat aber auch nicht versklavt ist? Ich hab da die Details aus „Magie“ und wie Canaven dort die sachakanische Gesellschaft in Details aufbaut nicht mehr vor Augen.
Hahaha, Kito ist beim Karrenlenken eingeschlafen. Das gefällt mir. Muss aber auch wahnsinnig einlullend sein so im Zockeltempo in einer Karawane mitzureisen wenn Pferde aufgrund der Struktur des Zuges von selbst dem vorausfahrenden Fahrzeug folgen.
Deine Detailliertheit in den Wortwechseln zwischen den Magiern und den Händlern ist nach wie vor geradezu bewunderungswürdig. Da fehlte nichts, es war absolut überzeugend und glaubwürdig! Was ich damit übrigens sagen will, ist, dass man sich einen solchen Gesprächsverlauf auch im realen Leben genau so vorstellen kann.
Soso, nicht alle Sachakaner wollen Krieg mit Kyralia? Im Gegenteil scheinen sogar nur der König und einige wenige, dafür aber vermutlich umso stärkere Ashaki das zu wollen? Und die Kriegsgegner haben auch keine Angst vor möglichen kyralischen Schwarzmagiern sondern wollen schlicht keinen Krieg, weil sie offenbar die Erbfeindschaft ihrer Vorfahren für Kyralia leid sind? Na, da bin ich ja mal gespannt, was daraus folgt. Da steckt ne Menge Potenzial für Konflikte drin. Und die Mission von Dannyl und Kito könnte ganz neue Schwerpunkte erhalten.

Dieses Kyrima-Spiel zwischen Akkarin und Sonea hast du sehr gut gestaltet. Ich blick was die Regeln betrifft zwar nicht im Geringsten durch aber vorstellen kann ich es mir schon. Ich kenn einige Spiele, die so ähnlich aufgebaut sein dürften.
Wuhahaha, also Akkarins Gesicht hätte ich gerne gesehen, als du Sonea plötzlich anfangen lässt vom Hohen Lord zu murmeln, sie dann einen Vergleich zwischen der Spielfigur und Balkan herstellen und schlussendlich dann auch noch sie beide selbst in das Spiel hineininterpretieren lässt. Gibt der ganzen Sache eine persönliche Note und dürfte zukünftig Partien deutlich abwechslungsreicher machen.
Pffffhahaha, Akkarin und Luzille – wahrhaftig die Vorstellung des idealen Traumpaares ;-)) – „Ironie Ende“

Die Szene um Dorrien war ebenfalls wie immer sehr detailliert und plausibel. Gefällt mir, wie du Viana in seine Arbeiten als Heiler immer weiter einbindest und gleichzeitig aber noch den Deckel auf der Büchse der Pandora behältst was mögliche Romanzen betrifft. Kann ja auch sein, dass Dorrien wirklich nur rein fachliches Interesse an Viana hat. Und falls nicht, ist er sich darüber noch lange nicht klar. Gut so! Die Sache braucht noch Zeit. Aber egal ist Viana Rothens Sohn in Sachen Gefühlwelt auch nicht mehr – sonst hättest du ihn seine Assistentin wohl kaum so aus dem Haus des Schmiedes scheuchen lassen. Ich hab das Gefühl, dass Dorrien in naher Zukunft einen weiteren, nun Freund trifft es nicht richtig, aber mir fällt kein besseres Wort ein, verlieren wird. Und Viana wird wohl bald eine weitere Auseinadersetzung mit ihrem Vater haben, denke ich mal.


Vom schreibtechnischen Standpunkt her war eigentlich alles in Ordnung, aber kann es sein, dass du gelegentlich mal ein Wort unterschlagen hast? An einigen Stellen hatte ich stark den Eindruck, dass da im Satz noch was fehlt. Der Sinn und die Aussage des Satzes waren klar interpretierbar aber es fehlte eben offenbar ein Wort.
Ich freu mich auf das nächste Kapitel.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 18.12.2013 | 12:02 Uhr
Hallo Keylu-tey,


wow, da warst du dieses Mal aber richtig schnell!


Farand ist ein recht scheuer Mensch, daran sind seine früheren Erlebnissen mit anderen Menschen schuld, wie z.B. dass der König von Elyne seine Fähigkeit, Gedankenreden zu belauschen für seine Zwecke ausgenutzt hat und der damit verbundene Mordanschlag auf der Überfahrt nach Kyralia. Dazu kommt, dass er nur knapp dem Todesurteil durch die Gilde entkommen ist, weil er Mitglied von Dem Maranes Verschwörung war. Deswegen fürchtet er sich auch ein wenig vor den Magiern. Farand ist generell jemand, der nur langsam auftaut, durch den auf Grund ihres Mentor-Novizen-Verhältnis recht engen Kontakt mit Rothen, der zudem diese väterlich-freundliche Art hat, ist er zumindest bei ihm ein wenig aufgetaut. Für den Unterschied zwischen schwarzen Magiern und normalen interessiert er sich recht wenig und er hat ja auch begonnen, sich ein wenig mit Sonea anzufreunden.

Wie die Magier ihre Magie im Dome speichern? Der Dome ist ja eine Steinkuppel, welche in früheren Zeiten als Schild gedient hat, bevor es die Arena gab. Für Kämpfe im Dome werden die Wände mit Magie verstärkt, was z.B. passiert ist, als Sonea sich dort mit Lord Yikmo auf das Duell mit Regin vorbereitet hat. Wenn man bedenkt, dass die Novizen früher dort unterrichtet wurden, werden die Wände einiges an Magie vertragen können.
Alternativ hätten die Magier die Energie auch in der Arena speichern können, was aber nicht so effektiv gewesen wäre, weil dort täglich mehrere Klassen in Kriegskunst unterrichtet werden.


Meine Sexszenen sind eigentlich alle mehr oder weniger zur gleichen Zeit entstanden, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Von der Detailliertheit empfinde ich diese nicht viel anders als die z.B. in Kapitel 11 und tatsächlich ist das das ungefähre Schema, an das ich mich halte. Kapitel 25 sticht da ganz klar mit den schmutzigen Details heraus, während in Kapitel 4+5 alles eher angedeutet ist, was hauptsächlich daran liegt, dass Sonea und Akkarin da noch nicht lange zusammen sind und sich noch ausprobieren müssen. Irgendwie erschien es mir dort nicht passend, in die Details zu gehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass Akkarin hin und wieder Magie verwendet, um seinen Höhepunkt hinauszuzögern, hier kann er sich jedoch eindeutig nicht so lange beherrschen. Abgesehen davon, dass er dabei ist, Soneas versaute Gedanken zu lesen, dürften auch anatomische Gründe dafür sprechen, dass es eher schnell geht. Wenn er "schummelt", wie du es ausdrückst, fände ich das durchaus legitim. Dass er generell so ruhig bleibt, ist jedoch eine Konsequenz aus seinem disziplinierten Charakter. Pornographisches Gestöhne würde hier einfach nicht passen, zumal es mir widerstrebt, so zu schreiben. Und es gibt auch echte Männer, die es schaffen, dabei leise zu sein.

Takan ist auch ein sehr stoischer Charakter, der hin und wieder seine Momente hat. In den Büchern kommt davon nicht viel rüber, weil Sonea ihrem Mentor dort möglichst aus dem Weg geht. Es gibt eine Stelle, wo man einen gewissen Humor herauslesen kann, die am Ende des ersten formalen Dinners spielt, wo Akkarin Takan ermahnt, beim nächsten Mal weniger Wein zu kredenzen, weil Sonea betrunken zum Abendunterricht muss, und dieser das auf das Dessert schiebt.
In dieser Szene ist es Takan vor allem unangenehm, seinen Meister mit Sonea in einem derart intimen Moment zu erwischen. Nackte Frauen bereiten ihm Unbehagen und so sieht er lieber nicht hin, wenn es sich dabei auch noch um die Frau seines Meisters handelt, weil ihm irgendwann einmal eingetrichtert wurde, dass er sie nicht zu begehren hat. Also versucht er es gar nicht soweit kommen zu lassen.


In "Magie" kann ich mich selbst nicht an Bauern erinnern, die Information habe ich von der Stelle, wo Sonea in Buch 3 an diesem sachakanischen Spion Gedankenlesen lernt. Da wurde angedeutet, dass es in Sachaka auch einfache Bauern gibt, die sich gegen Angriffe der Ichani nicht zur Wehr setzen können.
Die Anwesen der Ashaki grenzen nicht direkt aneinander, dazwischen gibt es weite Bereiche, wo entweder niemand wohnt oder sich Bauern niedergelassen haben. Diese sind keine Sklaven, aber sie sind auch nicht wirklich frei, sondern leben in einer Art feudalem System. Sie müssen Teile ihrer Ernte an den König und den Ashaki abgeben, zu dessen "Herrschaftsgebiet" ihr Land gehört. Manche Bauern werden auch Sklaven für die Feldarbeit haben, dazu braucht man schließlich keine Magie. Generell sind sie jedoch eher arm.

zur politischen Situation in Sachaka:
Zunächst einmal ist Sachaka ein großes Land. Weite Teile sind nicht bewohnbar, aber der bewohnbare Teil ist mindestens so groß wie Kyralia und dementsprechend gibt es viele Ashaki. Einige weitere leben am Rande der Ödländer, wo das Land noch einigermaßen fruchtbar ist. Ja, es gibt einige Ashaki, die keinen Krieg wollen, weil sie wollen, dass dieser seit Jahrhunderten andauernde Konflikt endlich ein Ende hat, weil sie mit ihrem Stück Land zufrieden sind, oder weil sie in der Stadt leben und eher Politiker als Kämpfer sind (wobei auch einige Politiker Kriegstreiberei betreiben).
Die Kriegsgegner werden Akkarin und Sonea wie die anderen Ashaki auch fürchten, da genug haarsträubende Gerüchte über die beiden in Sachaka kursieren. Für sie ist das jedoch nur ein weiterer Grund, keinen Krieg zu wollen.
Insgesamt sind diese Kriegsgegner eher in der Unterzahl. Die meisten Sachakaner hassen die Gilde viel zu sehr, um keinen Krieg zu wollen. Sie zögern nur, sich Marika anzuschließen, weil sie sich nicht mit ihren Feinden verbünden wollen, mit denen sie sich seit Jahren bekriegt haben.
Letztendlich ist es der Bürgerkrieg, der dafür verantwortlich ist, dass die Sachakaner der Gilde noch nicht den Krieg erklärt haben. Marika braucht (fast) alle Ashaki hinter sich, um einen Angriff zu wagen, damit seine Gegner ihm nicht in den Rücken fallen, während er Kyralia erobert. Das heißt jedoch nicht, dass sämtliche Ashaki auch gegen die Gilde ins Feld ziehen würden. Ein paar Hundert, ja. Ich würde jedoch schätzen, dass einige wenige Tausend Ashaki in Sachaka leben.
Diese verschiedenen Einstellungen der Sachakaner werden noch bis in mein 3. Buch hinein für Schwierigkeiten sorgen. Von daher ist da viel Konfliktpotential.


Das moderne Kyrima ähnelt mehr einem unserer Gesellschaftsspiele als dem alten. Tatsächlich habe ich die moderne Variante erfunden, bevor ich wusste, dass es Kyrima überhaupt gibt. Nachdem ich dann "The Magician's Apprentice" gelesen hatte, habe ich mir dann mal erlaubt, die Spielregeln über die Jahrunderte zu verändern, was ja durchaus möglich ist. Die Regeln des modernen Kyrima wollte ich hier nicht im Detail aufschreiben, weil es nicht wirklich relevant ist, sondern einfach nur zeigen, wie sich das Spiel verändert hat.
Akkarin und Luzille ... dieses Pairing ist für mich ählich absurd wie Sonea und Regin. Irgendwie sehe ich da nur Mord- und Totschlag :D


Du hast völlig recht, Viana ist Dorrien nicht mehr egal. Wie sehr, ist ihm jedoch selbst nicht bewusst, weil er nach wie vor an Sonea hängt. Und solange das so ist, wird ihm das auch nicht bewusst werden. Aber wenn zwischen den beiden etwas passiert, wird Kullen toben, das ist sicher :D


Weißt du ungefähr an welchen Stellen das war, wo ich Wörter unterschlagen habe? Beim Lesen ist mir nichts aufgefallen, was nicht heißt, dass es nicht da schon so war, weil mein Rechtschreibprogramm auch nicht alles findet. Manchmal verschwindet auch beim Hochladen etwas, wenn ich das Kapitel im Editor noch einmal nachformatieren muss ...


Liebe Grüße,
Lady Sonea
15.12.2013 | 23:53 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Wie?
Was?
Das Kapitel soll zu lang gewesen sein?
Was soll das denn?
Und was soll das heißen, das nächste wird kürzer?
Ich glaub, mein Hummer bohnert!



Soso, Dannyl und Kito verkleidet als Weinhändler. Und dann auch noch mit Wein vom Gute Tayends Schwester. Bin ja mal gespannt, ob die beiden damit unbehelligt bis Arvice durchkommen.
Was du Mayrie da hast sagen lassen, klingt beunruhigend. Tayend ist ganz offensichtlich Dannyl ziemlich verfallen, Dannyl dagegen scheint den Elynier zwar aufrichtig zu lieben aber irgendwie wittert meine Kristallkugel einen Haken und sei es nur, dass Dannyl aufgrund seiner jahrelangen Selbstkonditionierung deutlich mehr Schwierigkeiten hat seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
Jo, willkommen in Sachaka.
Muss ja wahnsinnig beruhigend sein zu erfahren, dass die Ichani vorbeiziehende Händler eher selten angreifen. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du Kito und Dannyl diesen seltenen Moment noch auskosten lassen wirst.
Einwandfrei, wie du die Erklärung dass eine Schiffsreise nach Arvice nicht möglich ist eingebaut hast. Es ist durchaus plausibel.
Den Übergang der fruchtbaren Berge Elyniens zu den Ödlanden von Sachaka hast du ganz akzeptabel aufgebaut, so man DGDSM und Magie gelesen hat, kann man sich die Gegend recht gut vorstellen. Wenn Kito und Dannyl später durch die Tieflande der Ödländer reisen wäre etwas mehr Bildnis vielleicht nicht schlecht, besonders da Kito ja offenbar vorhat für seine Kinder als Forscher zu wirken. Auch eine Wüste kann ganz interessante Aspekte haben.
Gefällt mir übrigens gut, dass du auf Kitos Familie eingehst. Das Amt des Auslandsadministrators scheint ja mit noch mehr Entbehrungen verbunden zu sein als das des Administrators.
Kiko Town war glaube ich als Hauptstadt von Vin vom Canon vorgegeben, oder?
Oha, in einem schwankenden, schlecht oder gar nicht gefederten Karren mit stahlbereiften Holzrädern zwischen ein paar Weinkisten zu schlafen dürfte eine echte Herausforderung sein, aber wenn man müde genug ist, kann man überall schlafen.
Apropos Wein: 200 Kisten haben die beiden dabei? Wie viel ist denn da in jeder Kiste drin? Und in was für Behältern?
200 Kisten kommt mir für einen üblichen Karren mit zwei Pferden, zwei Personen und ihrer persönlichen Ausrüstung, also Essen, Wasser, Kochgeschirr, Decken, Zelt etc. nämlich ganz schön engagiert vor. Die Pferde dürften dich in ihre Nachtgebete einschließen.


Aha, jetzt ist es also soweit. Luzille und Sonea treffen aufeinander. Na, da bin ich mal gespannt was für ein Biest sie ist.
Soso, Sonea ist also schockiert darüber, wie du Luzille über ihren Angetrauten reden lässt. Also ehrlich gesagt, ich fand das ziemlich normal! Aber wie du Sonea ja ganz richtig erkennen lässt, dürfte bei Balkan und Luzille wohl kaum Liebe im Spiel sein. Sonea würde das wohl, würde sie selbst solche Reden über Akkarin schwingen, als Verrat empfinden. Aber ich würde mal sagen, da steckt noch mehr als reichlich junge Liebe drin. In ein paar Jahren wird sie zwar wohl kaum so reden, aber bestimmt doch etwas naja, offener und ungeschminkter. Allerdings ganz sicher nicht zu jeder wildfremden Frau.
Eines aber ist bei Luzille klar rübergekommen, nämlich ihre Abstammung aus Elynien. Da die Bewohner dieses Landes ja von jeher für ihre Geschwätzigkeit und ihre geradezu Besessenheit von Klatsch und Tratsch und Gerüchten bekannt sind, hast du Luzille mit ihrem ja recht losen Mundwerk eigentlich einen ganz glaubhaften Anstrich verpasst.
Die gelangweilte Ehefrau nimmt man ihr voll ab.
Joho, da lässt du Akkarin ja mal wieder sein rhetorisches Geschick beweisen. Das war ja eine Ohrfeige mit Pauken und Trompeten wie aus dem Lehrbuch, die er Luzille da verbal verpassen durfte. Ich glaub da kann dein Schwarzmagier mal von Glück reden, dass Luzille keine Magie beherrscht, denn das hätte auch ganz schnell mit einem Duell in der Arena enden können. Noch deutlicher was er von ihr hält wäre es nur gewesen, wenn du ihn hättest sagen lassen, dass sie ein Dummchen ist und mal ihre vorlaute Klappe halten soll.
Hehehe. Luzille am Besten an Stelle von Dannyl und Kito als Botschafterin nach Sachaka und dazu noch Lord Daron. Wenn die beiden mit König Marika fertig wären, würde der an der Grenze vermutlich Barrikaden errichten lassen hauptsache es kommt nie wieder ein Kyralier in sein Land und schwätzt ihm die Ohren blutig.
Ach herrje, von Frau zu Frau. Das klingt bei Luzille ja wie eine Drohung und genau so lässt du es Sonea ja auch befürchten.
Also an Soneas Stelle hätte ich ihr dann auch direkt eine Ohrfeige dafür verpasst mit dem Satz, dass Akkarin Sonea wirklich lieben muss, wenn er sie sogar heiraten will. Das war alles andere als nett! Klang schon fast wie Veila nur das die zu dämlich wäre, um sich auf derart diplomatische Weise auszudrücken. Glücklicherweise hast du Sonea ja nicht komplett durchblicken lassen.
Tja, Takan scheint sich ja wirklich unwohl zu fühlen in Gegenwart von Balkans Frau. Denn nur vor dem Hohen Lord hat er ganz sicher nicht so viel Respekt, dass er sich beim Servieren ungewöhnlich beeilen würde. Da würde er es wohl eher mit angemessener Geschwindigkeit tun. Stellt sich nur die Frage, warum der Sachakaner sich so benimmt. Kann er Luzille einfach nicht ab oder, was ich ja eher vermuten würde, flitzt er so schnell in die Küche zurück, weil es ihn sonst vor Lachen zerreißen würde, nachdem er Soneas angespannte Miene und zumindest Teile der Konversation mitbekommen hat, die die so nerven.
Gefällt mir aber, dass du dafür gesorgt hast, dass Luzille von ihrer eigenen Person offenbar nicht besonders beeindruckt ist, denn sonst würdest du sie wohl kaum erwähnen lassen, dass sie sich mit dem Gedanken trägt im Armenhospital auszuhelfen.
Die Nummer mit dem Schneider und dem kleinen, brummigen Bovar… nein, wie herrlich, mich hat’s fast zerrissen vor Lachen. Balkans Gesicht muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Und ich würde wetten, dass die beiden Gastgeber auch ganz schön an sich halten mussten nicht zu lachen. Besonders in dem Fall wohl Akkarin, der sicher ziemliche Mühe hatte seine Mundwinkel am Zucken zu hindern. Für Sonea kam die Aktion ja nicht ganz so überraschend und sie hat den Spruch ja schon hören müssen.
Herrlich, wie unromantisch und praktisch veranlagt du Sonea über ihre anstehende Hochzeit denken lässt. Find ich aber auch gut so, denn ich könnte mir vorstellen, dass Sonea in den Hüttenvierteln zwar mal eine Hochzeit der armen Leute mitbekommen hat, aber da dürfte es recht spartanisch zugegangen sein. Von wegen Festmahl und Kleider und den ganzen Hokuspokus, nix da, da gab’s vermutlich im besten Fall ein Fass Bol aus dem jeder Gast sich einen Krug nehmen dürfte, Trinkspruch auf das Brautpaar, runtergestürzt den Trunk und fertig war die Feier.
Bei den Brautmädchen, also da kommt doch auch noch was nach, oder? Ich wette, da muss Trassia als Beraterin ran.
Jo, das gefällt mir an Sonea immer wieder auf’s Neue: Das sie beim Essen gerne reinhaut und auch keine Probleme damit hat, wenn ihrem Gegenüber mal die Augen übergehen was die kurz geratene Novizin so alles wegfuttern kann.
Na, ob der Satz, dass Sonea für die Hochzeit nicht mal ein Kleid bräuchte nicht doch etwas doppeldeutig angelegt war? Kann man sich bei Akkarin gut vorstellen.
Aber er darf sich ja elegant wieder aus der vermeintlichen Falle herausmanövrieren.
Auf das Gespräch mit Trassia bin ich gespannt. Hoffentlich kommt das noch.


Aha, Dannyl und Kito treffen also andere Händler auf dem Weg. Im ersten Moment konnte man ja an einen Ichani und seine Sklaven glauben, immerhin tragen die Sachakaner bzw. die Ashaki ja auch alle recht bunte Kleidung.
Also die Begegnung mit den Händlern ist dir ganz gut gelungen, gefällt mir, dass du den anderen Händler auch erst mal hast misstrauisch werden lassen. Allerdings ein Punkt fehlt mir Dannyl, dass Kito da nicht drauf kommt ist mir klar, aber bei Dannyl hätte ich es erwartet. Du hast ihn sich nicht erkundigen lassen, was die anderen Händler verkaufen wollen. Das wäre mir an Stelle von Jorend dann gleich wieder seltsam vorgekommen, denn der Kerl scheint was auf dem Kasten zu haben. Die Info ist wichtig, denn kein Händler will seinen Stand neben einem Konkurrenten stehen haben.


Die Szene mit dem Eislaufen war klasse. Mir gefiel sie außerordentlich gut. Besonders, dass Sonea ihren Verlobten erst mal anschaut, als wäre der mit dem Kopf gegen den Schrank gelaufen. Dieses nette kleine Gesprächsgeplänkel im Vorfeld dazu war recht lustig.
Bei Soneas Frage ob Akkarin auf das Eis wolle bzw. späte rim Gespräch, dass Akkarin und Lorlen öfter zum Baden an den See gekommen sind, fiel eines auf: Kann Sonea eigentlich schwimmen? Mal abgesehen von einem Schild mit dem sie sich über Wasser halten könnte.
Jo, das nächste Geplänkel als sie auf dem Eis liegen war auch mal wieder herrlich amüsant.
Also mal abgesehen davon, dass am Ende doch wieder die Pflicht gerufen hat, fand ich dieses Kapitel wirklich sehr schön und du hast es absolut glaubwürdig vermittelt, wie bei den beiden ein freier Tag aussehen könnte. Gefällt mir.


Der nächste Abschnitt gefiel mir besonders gut, da, obwohl er dabei war, dieses Mal nicht Akkarin die Handlung dominiert hat. Und es geht also los. Rothen will also endlich anfangen mit jenen berüchtigten kleinen Knallbonbons zu spielen. Die ganze Diskussion gefiel mir wieder einmal ausgezeichnet, sie ist sehr glaubwürdig und was besonders auffällt, das hier mal alle Anwesenden aktiv werden und die Führungsrolle der Diskussion nicht bei einem der Anwesenden verbleibt sondern die Magier doch tatsächlich mal konstruktiv reden und was dabei rauskommt.
Bin ja mal gespannt, ob Rothen das eine oder andere Experiment in den Unterricht einflechten tut. Besonders das mit dem Elmsfeuer, das wir mal hatten, würde mich amüsieren, wenn da was schief geht und den Novizen wortwörtlich die Haare zu Berge stehen. Stell ich mir lustig vor.


Wusste ich doch, das da noch was mit Trassia nachkommt.
Die Vorstellung, wie Trassia Sonea erst ganz verblüfft anguckt und dann vermutlich knallrot wird, weil sie vor unterdrücktem Lachen fast platzt ist herrlich. Wieder einmal hast du Szene sehr gut visualisiert. Besonders wie du Sonea sich so schön aufregen lässt, weil sie keinen Plan von so was hat. Das passt richtig gut zu ihrer zumeist recht praktisch eingestellten und eher unromantischen Art. Nicht dass Sonea nicht romantisch sein kann, aber wenn dann nur zu ihren Bedingungen und die „Romantik“ des Heiratens hat sich ihr ja bisher nicht erschlossen und da Akkarin in der Hinsicht ja auch nicht gerade von einem übermäßig romantischen Sinn getrieben ist und eher praktisch denkt, gab es bisher ja auch keinen Grund dazu.
Okay, die Vorstellung, dass ausgerechnet Sonea bei ihrer Hochzeit umkippt ist wirklich urkomisch. Die ist die letzte Frau, der man das zutrauen würde. Höchstens nach dem essen, wenn sie bereits viel zu viel Wein getrunken hat bzw. hat trinken müssen, weil ja jeder mit dem Brautpaar anstoßen will und Sonea ja nicht unbedingt dafür bekannt ist Alkohol zu vertragen. Aber zu dem Zeitpunkt dürfte Trassia dann auch keine große Hilfe mehr sein.
Oho, Trassia wird eifersüchtig. Na, das ist dir gelungen die Szene. Eines aber wundert mich dann doch etwas. Kennt Trassia Luzille besser als man hier mitbekommt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr die Frau des Hohen Lords ein solcher Begriff ist. Obwohl, immerhin stammt Trassia ja aus den Häusern und dürfte durchaus noch den einen oder anderen Klatsch mitbekommen, den man sich über des Hohen Lords Frau erzählt. Bin ja mal gespannt, ob Trassia dann wirklich dabei ist, wenn Luzilles Schneider versuchen wird Sonea ein Brautkleid zu verpassen. Das dürfte interessant werden.
Hehehe und Regin beweist mal wieder sein Talent zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, zumindest dürften Sonea und Trassia es so sehen.
Frauensache, sagt Trassia… soso… und guckt als hätte sie gerade ein Pferd getreten… Hm, ich weiß nicht… ich weiß nicht… hehehe…
Aha, der junge Herr von Winar schludert also in Alchemie und nutzt es aus, dass Sonea da besser ist als er. Das passt mal wieder in seinen Charakter andere auszunutzen auch wenn es im Falle Soneas wohl weniger auf bewusstes Ausnutzen hinausläuft sondern eher auf Bequemlichkeit. Aber man kann es ihm nachsehen, ich glaub das haben wir alle schon mal erlebt. Auf jeden Fall eine schöne Reflektion auf seinen Charakter. Und Sonea schiebt dem auch direkt einen Riegel vor.
Oh, diese herrlichen Vermutungen um den Keller. Zu lustig, was die beiden sich da alles wieder ausgemalt haben. Aber ich glaube die Episode mit heimlichen Liebestreffen in der Universität dürfte erstmal vorbei sein für die beiden Schwarzmagier. Da dürften im Moment wohl beide zu viel Angst davor haben dabei dann doch mal entdeckt zu werden und dann mal wieder vor den höheren Magier stehen zu müssen. Die Gerüchteküche der Gilde dürfte dabei allerdings zur Höchstform auflaufen und überkochen – aber das will auch ich den beiden dann doch nicht zumuten.
Allerdings zugegeben, ich wüsste auch gerne, was die beiden da unten machen. Wie sieht so eine Strategiestunde aus? Würde mich ja nicht wundern, wenn Akkarin mit seiner Novizin Kyrima spielt und ihr so im übertragenen Sinne „auf dem Schlachtfeld“ die Strategie beibiegt. Wäre sogar gut vorstellbar, wenn er zu jeder Stunde bestimmte Schlachtordnungen und Sonea dann damit herausfordert ihn zu besiegen. Könnte eine wirksame Methode sein.


Huch, das könnte ja fast schon auf dem Weihnachtsmarkt sein. Gibt es in Kyralia eigentlich ein Äquivalent dazu? So eine Art Mittwinterfest? Oder Fest zum Jahreswechsel? Ist ja eigentlich ein fester Bestandteil jeder Kultur den Jahreswechsel zu feiern. Meist am Tag der Wintersonnenwende.
Die Szene zwischen Savara und Cery war ja geradezu romantisch. Man könnte fast glauben, du hast für Savara nur Gutes im Sinn… aber nur fast…
Jo, na darauf hab ich doch gewartet. Nenia taucht nicht nur zum unpassendsten Zeitpunkt auf, nein, sie hat auch noch ganz klare Absichten. Und Gol stehen die Haare zu Berge. Ich glaub der hatte sich wohl schon in den schillerndsten Farben ausgemalt, was passiert, wenn Savara auf Nenia trifft und ihr klar wird, was da zwischen der Hure und Cery läuft.
Jetzt sitzt Cery endgültig zwischen den Stühlen. Der Dieb kann einem leid tun. Welche von beiden Frauen liebt er tatsächlich? Denn begehren tut er beide, aber wo ist wirklich Liebe im Spiel? Na, da bin ich ja mal gespannt, wie er sich aus der Falle befreien kann. Da wird er wohl noch einige Zeit dran zu knacken haben.


Zu der Szene um die Kraftnahme gibt es nicht so viel zu sagen. Du hast sie sehr anschaulich und umfangreich dargestellt. Die Handlung als solche war ja eher zu erwarten, denn das hatte sich beim letzten Experiment der beiden damit ja schon abgezeichnet. Auf jeden Fall eine gute Beschreibung des Versuchs, wie es eben bei so was abläuft – unspektakulär und eher langweilig – wie solche Experimente eben zumeist ablaufen. Daher gut so, dass du es so geschrieben hast. Hätte Sonea jetzt das perfekt hinbekommen, wäre es unrealistisch gewesen. Das Akkarin es bereits perfekt beherrscht die Gedankenrede zu nutzen, wundert dagegen nicht und ist auch nicht unlogisch, denn er hat die Idee ja entwickelt und sich so vermutlich auch schon ein paar Gedanken dazu gemacht, wie das zu bewerkstelligen ist.
Was mir sehr gut gefiel, war wie du Akkarin Sonea hast mehr oder weniger zutexten lassen mit Fragen die ihre kognitiven Fähigkeiten fordern um wach zu bleiben. Da hat wohl mal wieder Wissen durchgeblickt, dass du bei einem bestimmten Kursus vertieft hast, stimmt’s? Denn genauso würde ich es auch machen, wenn mir einer wegzudämmern droht.
Hehehe, die Sprüche zum Schluss waren ja mal wieder herrlich. Passt sehr schön zu den beiden.


Alle in Allem wie immer ein super Kapitel. Und eigentlich nicht besonders lang. Und wieso soll das kitschig gewesen sein? Meine Güte, ich seh da nun wirklich keinen Grund für Entschuldigungen – im Gegenteil, es war realistisch, im wahren Leben kann es schließlich genauso laufen. Mir hat es gefallen und ich freu mich auf das nächste.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 16.12.2013 | 14:18 Uhr
Hallo Keylu-tey,


Vielleicht solltest du vorab Folgendes über meine Kapitelstruktur wissen, bevor du anfängst, sie zu kritisieren:

Meine Kapitel kapseln Teile der Handlung. Abhängig davon, wie ich diese Kapselung brauche, sind es entweder abgeschlossene Episoden oder Bestandteile einer längeren Handlung (in diesem Fall enden die Kapitel dann mit dem klassischen Cliffhanger). Kapitel 30 war eine abgeschlossene Episode. Normalerweise teile ich Kapitel ab einer gewissen Länge, habe hier aber auf Grund der Abgeschlossenheit davon abgesehen. Nichtsdestotrotz ist das Kapitel mit fast 33 Seiten (ohne die Leerzeilen zwischen den Absätzen) das längste in "Der Spion". Die anderen längeren Kapitel bringen es maximal auf 25-27.
Dass das nächste Kapitel kürzer wird, ist purer Zufall und unterliegt den obengenannten Gründen.


Aber nun zum Kapitel selbst:

"Wenn du nicht zurückkommst, wird das Tayend das Herz brechen", hat Mayrie gesagt. "Also pass auf dich auf und mach keine Dummheiten."
Dieses Zitat zeigt ganz eindeutig die besorgte ältere Schwester. Natürlich weiß sie inzwischen, wie gefährlich Sachaka ist. Und sie war schon immer sehr um das Wohl ihres Bruders besorgt, wie auch die Unterhaltung bei ihrer ersten Begegnung mit Dannyl in Buch 2 zeigt. Damals ging es tatsächlich darum, dass Tayend völlig verschossen in Dannyl war und Mayrie verhindern wollte, dass Tayend enttäuscht/verletzt wird. Dieses Mal fürchtet sie jedoch, Dannyl könnte in Sachaka sterben. Denn dann würde ihr kleiner Bruder seines Lebens nicht mehr froh. Es ist richtig, Tayend ist Dannyl völlig verrückt nach Dannyl, doch umgekehrt würde es Dannyl nicht anders ergehen, wie z.B. die Schlacht von Imardin belegt, was übrigens auch ein Grund war, warum er unbedingt wollte, dass sein Freund zurückbleibt. Als Dannyl auf Mayries Weingut war, hat er sich zudem noch sehr abenteuerlustig gefühlt (siehe Text), was Mayrie angesichts der Gefahr nicht gefallen hat, weswegen sie es als ihre Pflicht sah, ihm noch einmal einzuschärfen, dass er auch bloß vorsichtig ist.
Wie ich die Ödländer beschreibe, wirst du bald lesen. Da ich das bestreffende Kapitel bereits geschrieben habe, werde ich an ihrer Ausgestaltung nichts mehr verändern.
Ja, Kiko Town ist die Hauptstadt von Vin.
Wie viel Wein in so einer Kiste drin ist? 6 Flaschen à 1 Liter. Ja, 200 Kisten sind durchaus viel, wenn man bedenkt, dass das Glas noch ca. 500g wiegt. Das alleine wären schon 1800kg. Es sind übrigens Flaschen, weil sich diese auch einzeln verkaufen lassen. Allerdings reisen Dannyl und Kito nur mit dem allernötigsten Gepäck. Wasser können sie sich unterwegs besorgen (man kann auch als Nichtmagier in der Wüste an Wasser kommen, wenn man weiß wie, und die Ödländer sind zudem eine Halbwüste), ein Zelt brauchen sie auch nicht, da sie auf dem Karren schlafen können. Allerdings wissen sie nicht, wie lange sie in der Stadt bleiben werden, weil sie evtl. lange warten müssen, um eine Audienz bei Marika zu erhalten. Also haben sie eine größere Menge Wein mitgenommen, damit sie ein Alibi haben, wenn sie länger bleiben.
Das Gewicht, was die beiden Pferde ziehen müssen, ist auf Grund meiner Recherchen jedoch durchaus realistisch. In einem Pferdeforum hatte ich dazu einmal folgenden Auszug aus den Buch "Die Pferde mit der Elchschaufel" von Daphne Machin Goodall, Verlag Paul Parey 1960, S. 34 ff. gefunden:

„.. zwei 18 Jahre alte Stuten bestanden eine Zugleistungsprüfung über 45 km guter Straßen in hügeligem Gelände vor einer Last von drei t. Sie legten die Entfernung in 252 Minuten zurück. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 Minuten und 36 Sekunden pro km. Auch diese Prüfungsmethode entsprach nicht allen Anforderungen, da ostpreußische Stuten zu vielen anderen Zwecken Verwendung fanden und die verschiedensten Eigenschaften von ihnen verlangt wurden. Auf Anregung der kleinen Züchter führte man daher im Jahre 1936 aufgrund von Erfahrungen, die man in Pommern und Mecklenburg gewonnen hatte, nachstehende, dreifach unterteilte Prüfungsordnung ein:
A. Prüfung vor dem Pfluge. Gepflügt wurde im Zweigespann vor einem Pflug mit Vorschäler. Die Prüfungszeit betrug vier Stunden. Zugwiderstand je Pferd 120 kg, Furchenbreite 30 bis 35 cm, Mindestleistung unter normalen Verhältnissen 0,88 ha.
B. Zugleistungsprüfung im Zweigespann im schweren Zug auf ebener Straße über 25 km mit 2,5 t Last ohne Kutscher. Die ersten 21 km waren je nach Bedarf im Schritt oder im Trab zurückzulegen, aber nicht mit über 6 km Stundendurchschnitt. Die letzten 4 km warem im Schritt bei einem Mindestdurchschnittstempo von 11 Stundenkilometern zurückzulegen.
C. Abschließende Prüfung unter dem Reiter. Freier Schritt und Trab, ohne das Pferd zurückzuhalten. Galopp über zwei Kilometer in fünf Minuten und dreißig Sekunden.
Zwischen den Prüfungen A und B wurde eine Pause von 2 Stunden, zwischen den Prüfungen B und C eine halbstündige Pause eingelegt. Alle Prüfungen fanden am gleichen Tage statt. Die Stuten mussten im Ostpreußischen Zuchtverband eingetragen und nachweislich erfolgreich gedeckt sein. ...“

Wichtig ist hier Punkt B, der ähnlichen einen Fall wie in meiner Geschichte beschreibt, nur mit unterschiedlichen Tempi auf einer kürzeren Distanz, als Dannyl und Kito am Tag in etwa zurücklegen werden. Allerdings würde sie die Pferde auch nicht mit 11km/h durch die Gegend jagen. Ob das aus heutiger Sicht Tierquälerei wäre, will ich an dieser Stelle nicht diskutieren, das würde zu weit führen.


Nein, Liebe ist bei Balkan und Luzille nicht wirklich im Spiel, wobei sie auch noch nicht lange genug verheiratet sind (ca. 1,5 Jahre), dass sich bei einer arrangierten Ehe da zwingend schon etwas hätte entwickeln können. Sex könnte bei ihnen im Spiel sein, Elyner sind in dieser Hinsicht ja recht freizügig, aber das tut an dieser Stelle nichts zur Sache.
Was Soneas Einstellung gegenüber Akkarin betrifft: Die wird sich auch in ein paar Jahren nicht geändert haben, da sie absolut loyal zu ihm ist und nicht einmal derart respektlos von ihm denken würde! Denn wenn sie das täte, wäre das der Anfang vom Ende ihrer Liebe. Aber so ist sie nicht. Sonea mag nicht grundsätzlich romantisch sein, in dieser Hinsicht ist sie es jedoch. Bedingungslose Liebe bis zum Tod. Im Übrigen ist es sehr respektlos, so wie Luzille von seinem Partner zu reden, ganz besonders in dessen Beisein. Und ich kenne persönlich niemanden, der das gutheißen würde.
Luzilles Bemerkung darüber, dass Akkarin Sonea wirklich sehr lieben muss, wenn er sie sogar heiratet, steht in Bezug zu dem, was sie ein paar Absätze davor gesagt hat: "Ich bin neugierig, wie es Euch gelungen ist, sein Herz zu erobern. In den Häusern und bei Hofe hat man lange Zeit gemunkelt, das sei unmöglich."
Wie wir wissen, war Akkarin lange Zeit ein sehr begehrter Junggeselle, der alle Heiratsanträge von Frauen aus den Häusern abgelehnt hat. Das hat ihm mit der Zeit den Ruf eingebracht, ein Herz aus Stein zu haben. Von daher kommt es für die Angehörigen der Häuser ziemlich überraschend, dass er sich doch dazu entschieden hat, zu heiraten. Abgesehen davon, dass er damit Schande über sein Haus bringt, hat das natürlich den Klatsch und Tratsch angeregt und natürlich wollen alle wissen, wieso er jetzt plötzlich doch heiratet. Und so ist natürlich auch Luzille neugierig. Ihre Bemerkung zeigt zudem, dass sie keine Vorstellung davon hat, wie es ist, aus Liebe zu heiraten. Herablassend ist sie dabei in keiner Weise, auch wenn sie sich vielleicht ein wenig unglücklich ausdrückt. Das ist eben ihre Art.

Luzille ist kein schlechter Mensch. Sie ist herrisch, hat nach kyralischen Maßstäben keine Manieren, kein Taktgefühl und schert sich nicht darum, was andere von ihr denken, weswegen sie unverblümt sagt, was sie denkt. Für mich zählt das ganz klar unter soziale Inkompetenz als bösen Willen. Dadurch hält man sie schnell für ein Biest, was ihrem wahren Charakter jedoch unrecht tut. Ihr Engagement im Krankenhaus zeigt zudem, dass sie eine sehr liebenswerte, einfühlsame und hilfsbereite Seite hat, die sie nicht ausleben kann, weil ihr Mann der Meinung ist, dass sich das nicht gehört. Mit einer schlechten Meinung von sich selbst, hat das per se nichts zu tun.
Warum Takan sich so schnell verdünnisiert? Ganz einfach: Er fühlt sich in der Gegenwart einer derart selbstbewussten Frau völlig unwohl und verunsichert.

Was die Planung der Hochzeit betrifft, da ist es tatsächlich so, wie du sagst: Da Sonea nicht aus den Häusern kommt, ist ihr eine große Feier absolut nicht wichtig. Akkarin weiß zwar, wie Hochzeiten unter den Reichen und Mächtigen gefeiert werden, doch auch er legt darauf keinen Wert. Deswegen braucht Sonea, wenn es nach ihm geht, auch kein Kleid tragen. Der Satz "Wenn es nach mir ginge, bräuchtest du nicht einmal ein Kleid" soll einfach nur andeuten, dass ihre Robe es auch tun würde, und zielt nicht auf gewisse heidnische Hochzeitsrituale unserer Vorfahren ab. Er unterbietet das sogar noch einmal mit dem alten Sack. Für Akkarin zählen an dieser Stelle eher die wesentlichen Aspekte einer Eheschließung.


Dein Einwand zu den Händlern hat durchaus seine gewisse Berechtigung, ist an dieser Stelle jedoch nicht von Relevanz. Bis Arvice ist es noch ein langer Weg, also Zeit genug die anderen Händler kennenzulernen, wie am Ende der Szene angedeutet. Zudem ist der Markt groß genug, dass Dannyl und Kito sich mit den anderen Händlern aus dem Weg gehen könnten, sollten diese zufällig ebenfalls Wein verkaufen (dazu jedoch an anderer Stelle mehr). Der Markt von Arvice ist bekanntermaßen der einzige ernstzunehmende Umschlagplatz für Ware in Sachaka und daher entsprechend riesig, also keine Ansammlung von einem Dutzend Ständen. Nicht zu vergessen, dass Dannyl und Kito den Bonus haben, geschäftliches Neuland zu erschließen, weil sie nie zuvor dort Handel getrieben haben und die Reise nach Arvice nicht ganz ungefährlich ist. Daher ist es nur logisch, dass sie an dieser Stelle mehr Wert auf ihre Sicherheit legen als sich um etwas kümmern, das erst in ein paar Wochen relevant werden wird.


Die Szene mit dem Eislaufen ist für mich ganz klar eine der kitschigsten Szenen in „Der Spion“. Ich habe den persönlichen Anspruch an meine Geschichte, sie möglichst frei von Fluff und anderen weichgespülten Elementen zu halten. Diese Szene ist eine der ältesten, ich habe sie vor fast 4 Jahren geschrieben, als meine Charaktere noch völlig ooc waren und ich noch keine Storyline hatte. Sie ist irgendwann später in dieses Kapitel gerutscht, damit Sonea eine Pause vom Lernen bekommt. Daher habe ich viel Arbeit investiert, sie weitgehend zu entkitschen und es so aussehen lassen, als wäre Eislaufen nur eine weitere exzentrische Freizeitbeschäftigung der Angehörigen der Häuser.
Schwimmen ist ein Luxus, den zu lernen, weitgehend den Reichen und Mächtigen vorbehalten ist. Als Kind der Hüttenviertel hatte Sonea nie Gelegenheit dazu. Vielleicht erinnerst du dich an die Szene in "The High Lord", wo sie an das Ufer des Krikara kommen. Da wird erwähnt, dass Sonea nicht schwimmen kann, während Akkarin als Kind jeden Sommer mit seiner Familie Badeurlaub am Meer gemacht hat.


Die Szene mit Rothen unterscheidet sich von anderen Besprechungen der höheren Magier dadurch, dass Rothen hier in einen Bereich agiert, der ihm sehr viel geläufiger ist, als den beiden Männern, die sonst schnell darin sind, die Diskussion an sich zu reißen. Das ist hier jedoch überhaupt nicht möglich, weil Balkan und Akkarin als Krieger nur sehr wenig bis keine Ahnung von Alchemie haben und es inkonsistent gewesen wäre, sie plötzlich zu Intelligenzbestien auf dem Gebiet der höheren Alchemie zu machen. Peakin und Sarrin haben an dieser Stelle kein Interesse, Rothen die Vorstellung seines Projektes zu entreißen und ihre Beiträge sind daher rein wissenschaftlicher Natur.
Von daher geht es hier völlig anders zu, als bei den berüchtigten Treffen, welche die höheren Magier sonst abhalten.
Die Experimente, die Rothen plant, sind nichts für den Alchemieunterricht nach Lehrplan, da sie in ihrer Gefährlichkeit selbst die Experimente für den Vertiefungskurs im 5. Jahr übersteigen. Novizen können sich zwar mit Magie schützen, jedoch wäre es ziemlich verantwortungslos, sie Experimente durchführen zu lassen, deren Wirkung so stark ist, dass sie den Schild eines schwarzen Magiers effektiv schwächen und sich jeder andere Magier bei dem Versuch erschöpfen oder gar sterben würde.


Warum Trassia über Luzille Bescheid weiß? Die Szene beginnt zum Ende der Mittagspause. Als Soneas beste Freundin weiß sie bis dahin natürlich schon alles über das formale Dinner. Immerhin sind sie inzwischen schon beim Thema Brautmädchen angelangt, das erst gegen Ende des Dinners aufkam. Ich sehe jedoch keinen Anlass, den Text hier mit unnötigen Informationen zu überfrachten, die sich aus dem Verhältnis der beiden ergeben.
Was Regin betrifft, gebe ich dir völlig recht. Er setzt auf Soneas Hilfe, weil er schlichtweg faul ist. Vielleicht erinnerst du dich noch, dass er ungefähr bei Kapitel 15 mit Sonea vermehrt für Alchemie gelernt hat, weil es seinem Onkel nicht passte, dass sie besser in diesem Kurs war. Nach dem Kuss hat Garrel das dann zu unterbinden versucht.
Ich verstehe jedoch nicht, warum Sonea und Akkarin Angst davor haben sollten, bei einem Stelldichein in der Universität erwischt zu werden. Das war nur ein Thema, solange ihre Beziehung noch nicht offiziell war. Inzwischen wird sich der Rest der Gilde denken können, dass die beiden miteinander ins Bett gehen. Dank seiner mysteriösen Fähigkeiten wäre Akkarin zudem in der Lage dafür zu sorgen, dass niemand etwas mitbekommt.
Er gibt ihr wirklich nur Nachhilfe in Strategie ganz ohne Hintergedanken. Dass sie dazu in ein Klassenzimmer in den Keller gehen, liegt schlichtweg daran, dass dort nicht so viele neugierige Novizen herumlaufen. Denn auch wenn nichts lange in der Gilde ein Geheimnis bleibt, will Akkarin zumindest versuchen, nicht so viel Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu ziehen, dass Sonea Nachhilfe braucht. Wie das aussieht? Er geht mit ihr den Stoff durch, den sie im Unterricht gelernt hat und versucht ihr das anschaulicher zu vermitteln, als Daron. Ich schreibe nicht darüber, weil das schlichtweg langweilig und nicht interessant ist. Dass ich diesen Unterricht in Soneas erster Stunde Strategie angerissen habe, reicht absolut.
Und was Kyrima angeht, so hat Akkarin in Kapitel 29 bereits gesagt, das habe Zeit bis zu den Ferien, da Sonea bereits genug für ihre Winterprüfungen lernen muss.


Nein, in Kyralia gibt es keine Weihnachtsmärkte und mir ist auch nicht bekannt, dass man dort Feste wie Weihnachten oder Mittwinter feiert. Auch nicht bei mir, denn ich will mir nicht anmaßen, derartige Eingriffe in dieser Kultur vorzunehmen, wenn es für die Geschichte nicht relevant ist.
Cery macht mit Savara einfach nur einen Ausflug auf die Märkte, so wie er es bereits einmal mit Nenia getan hat. Denn sonst langweilt Savara sich und unternimmt erneut heimliche Streifzüge. Auf den Märkten konnte man auch in der Szene mit Nenia dort auch Essen und Getränke bekommen (siehe auch Kapitel 11). Da Winter ist, gibt es Bol und Wein jedoch in der erhitzten Variante, wobei der Wein gewürzt ist, so wie es das bei uns auch im Mittelalter gab. Diese Lücke im Canon zu füllen, tut meiner Meinung nach niemandem weh und sollte das Gesamtbild der kyralischen Kultur im Canon nur unwesentlich verzerren. Sonea und Akkarin haben in der Szene am See übrigens auch Würzwein getrunken. Mit dem gepanschten Glühwein, den es bei uns gibt, hat dieser nichts zu tun.


Bei der letzten Szene verwechselst du offensichtlich die Planung und Durchführung der Experimente zur Herstellung von Speichersteinen mit der Geschichte mit der Kraftentnahme. Die Forschung zu den Speichersteinen ist weiterhin trocken und langweilig, was Akkarin und Sonea in dieser Szene ist ein völlig anderes Thema, was sie schon vor den Speichersteinen begonnen haben (siehe Kapitel 5, 21) und seitdem jeden Abend üben.
Und nein, Akkarins Bemühungen, Sonea dazu zu bringen, haben hier einzig den Hintergrund, dass Akkarin mal wieder der strenge Mentor ist, der seine Novizin antreibt, mehr Ehrgeiz und Leistung zu zeigen. Zudem ist Sonea nicht kurz davor ohnmächtig zu werden, sondern einfach nur entsetzlich müde. Die Szene ist übrigens ähnlich alt, wie die mit dem Eislaufen.
Bei der Kraftentnahme nicht müde zu werden, ist wirklich unheimlich schwer. Akkarin hat gegenüber Sonea einen zweifelhaften Vorteil, weil ihm seine Magie über Jahre genommen wurde, was ihn zu seiner Theorie gebracht hat. Zudem ist er sehr viel disziplinierter. Sonea hingegen hat diese Voraussetzungen nicht und so diszipliniert sie selbst auch sein mag, reagiert sie eben so auf Akkarin, dass sie sich gar nicht wehren will.
Von daher ist es völlig logisch, dass ihre Fortschritte langsamer sind.



Liebe Grüße,
Lady Sonea
14.12.2013 | 18:16 Uhr
Hey,
da bin ich wieder! Sorry, dass ich micht so lange nicht gemeldet habe:( Aber besser spät als nie;)

Aber jetzt zur Geschichte:
Zu Kapitel 29:

Balkan ist also der Meinung, dass schwarze Magie langsam in Mode kommt... könnte er recht mit haben;-) Aber Blutjuwelen sind nunmal auch nützlich, es ist die beste Möglichkeit an Informationen zu gelangen, und so langsam scheinen die Höheren Magier das auch einzusehen, der König hat es ja schon begriffen;)

Dorrien und Viana sind schon süß! auch wenn die Beiden es vielleicht nicht wissen... ich denke da könnte sich auch was entwickeln, wobei ich da vielleicht auch einfach nur zu viel hinein interpretiere;-)

Und wie Akkarin und Sonea über ihr Erlebnis hinter dem Wasserfall sprechen.... ohne das sie wirklich etwas sagen, und Balkan dabei ist. Hervorragend!;D Balkan kann einem echt leid tun, da hat Sonea schon recht: "Wenn er weder zuhause noch in der Gilde das Sagen hat, muss das ziemlich frustrierend für ihn sein". Armer Balkan, der hat wohl echt kein leichtes Leben...

Und Sonea ist am lernen, am lernen, am lernen, am üben, am trainieren, am experimentieren und wieder am lernen... eine Pause würde ihr wohl echt gut tun, besonders, wenn sie diesen Tag dann mit Akkarin verbringen kann.
Aber Hauptsache du hast in der Schwertkampfstunde wieder den Piraten reingebracht! Da musste ich schon wieder drüber lachen:D


Jetzt aber zu Kapitel 30:

Das Essen mit Balkan, Luzille, Akkarin uns Sonea ist super witzig geschrieben:D Ich hatte natürlich auch genug Mitgefühl mit Sonea, wenn sie noch nicht mal so viel essen darf, wie sie gerne würde, nur weil der Anstand es gebietet.
Und hübsch, dass Akkarin Balkans Frau zurechtweist, und nicht Balkan selbst es tut;) Er ist echt zu Unterwürfig!
Soneas Idee fand ich auch seeeehr gut: "Vielleicht sollten wir einfach Luzille nach Sachaka schicken, fuhr es ihr durch den Kopf. Wenn sie mit ihnen fertig ist, werden sie uns für die nächsten hundert Jahre bestimmt in Ruhe lassen." könnte sie recht mit haben^^
Aber zum Ende hin ist es ja ganz vernünftig geworden... immerhin könnten sie wirklich mal anfangen die Hochzeit zu planen;-) Nur das „Kleiner, brummiger Bovar …?“ war wirklich ein wenig unangebracht bei der Gesellschaft. Wenn die Beiden alleine sind, kann sie Balkan ja gerne so nennen, aber vor anderen Leuten?
Wär aber gar nicht so schlecht, wenn Sonea sich mit ihr versteht, auch wenn Luzille Trassia natürlich niemals ersetzen könnte;-)

Und dann der "freie" Tag mit Akkarin... richtig süß, wie die Beiden Eislaufen gehen!! Und dass Akkarin so viel aus seiner Vergangenheit erzählt. So erfährt man echt Stückchen für Stückchen mehr von ihm;-) Und ich finde, ein bisschen Kitsch ist zwischendurch doch ganz gut;D

Auch gespannt bin ich auf die Versuche von Rothen... es wären glaube ich wirklich effektive Waffen, wenn man sie richtig einsetzt.

Savara hat also vor zu bleiben? Mal sehen, wie lange sie bei diesem Plan bleibt, ich meine, wenn sie nicht mehr zurück kann, wäre das echt das beste für sie... .Und Cerry würde sich auch freuen! Nur Nenia fänd das wohl nicht so schön, und wenn sie traurig ist, zieht das Cerry auch runter. Aber sie würde bestimmt jemand anderen finden;)

Und Sonea ist schon wieder fleißig am lernen... ich bin davon überzeugt, dass die Beiden es schaffen den Abfluss von Magie zu verhindern, wenn sie nur dran bleiben....
Und sind wir doch mal ehrlich: Sonea mag die autoritäre Art von Akkarin, und Akkarin mag es, wenn sie sich ihm unterwirft und sich ihm wiedersetzt... auch wenn sie es nicht zugeben;-)
Würden die Beiden damit aufhören, würde etwas fehlen.

Ich freu mich auf jeden Fall wahnsinnig auf Dienstag, vielleicht komm ich zwar auch erst Mittwoch dazu das nächste Kapitel zu lesen, aber bin super gespannt auf die Fortsetzung, auch wenn das mal ein etwas kürzeres Kapitel ist, das hier war ja echt extrem lang.

GLG und bis dann
Iris :*

Antwort von Lady Sonea am 14.12.2013 | 21:19 Uhr
Hallo liebe Iris,


kein Problem, momentan sind irgendwie alle im Stress. Geht mir nicht anders … Und daher freue ich mich umso mehr, dass du die Zeit gefunden hast, meine neusten Kapitel zu reviewen, zumal Kapitel 30 dieses Mal wirklich sehr lang war :)


Also zu Kapitel 29:

Ja, schwarze Magie scheint allmählich ein wenig in Mode zu kommen, auch wenn Balkan wahrscheinlich einer der Letzten ist, dem dieser Trend gefällt :D Aber das ist auch gut so, denn ohne schwarze Magie wäre die Gilde sehr bald verloren.

Was Viana betrifft, so interpretierst du gar nicht so falsch. Dass sie in Dorrien verliebt ist, hat inzwischen wahrscheinlich sicher so ziemlich jeder außer ihm selbst mitbekommen. Allerdings hängt er immer noch viel zu sehr an Sonea, um für Vianas Zuneigung empfänglich zu sein. Entweder es muss bald etwas passieren, was ihn mit dem Kopf darauf stößt, oder es wird noch sehr lange dauern, bis er es begreift :D

Ja, Balkan kann einem sicher leidtun. Wobei er mir persönlich jetzt nicht allzu leidtut, weil er in der Gilde nicht das Sagen hat. Grundsätzlich war ich der Meinung, dass hinter seiner permanenten Griesgrämigkeit irgendwie noch eine schreckliche Frau stecken müsste. Und daher habe ich Luzille geschaffen ;)

Soneas Studium ist momentan wirklich ziemlich stressig, dazu kommt dann noch ihre schwarzmagische Forschung mit Akkarin. Die Winterprüfungen sind schon sehr bald und sie muss die von ihrem Mentor gestellten Forderungen in Strategie erfüllen. Allerdings ist sie selbst auch ein bisschen zu besessen vom Lernen, weswegen es gut ist, dass Akkarin sie da mal für einen Tag wegholen will.
Und der Pirat hat sich irgendwie sehr schnell zu einem Running Gag entwickelt, der immer mal wieder auftaucht. Deswegen konnte ich es mir einfach nicht verkneifen, das an dieser Stelle mal wieder einzubringen xD


Kapitel 30:

Freut mich, dass der Humor bei dem formalen Dinner rübergekommen ist! Balkan steht wirklich völlig unter dem Pantoffel seiner Frau. Aber mit einer temperamentvollen Elynerin verheiratet zu sein, ist sicher nicht einfach für jemanden, der zwar durchaus einige Qualitäten als Anführer hat, aber bei weitem nicht so dominant ist, wie gewisse andere Charaktere. Und Luzille nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund und schämt sich nicht zu sagen, was sie denkt. Deswegen hat sie auch kein Problem damit, ihren Mann vor anderen bei seinem Kosenamen zu nennen. Ihr ist völlig egal, was andere von ihr denken und schert sich nicht um Anstand. Wenn sie mit Akkarin verheiratet wäre, hätte der ihr das sicher schon längst ausgetrieben :D
Sonea würde es sicher guttun, noch eine weitere Freundin zu haben und Luzille ist ja kein von Grund auf schlechter Mensch, nur eben ein recht aufgedrehter. Trassia wird sie dennoch niemals ersetzen, da bin ich ganz bei dir!

Zu dem Eislaufen: Hin und wieder brauchen auch unsere beiden schwarzen Magier ein wenig Fluff in ihrem Leben, denn dieses ist schon hart genug und wird so bald auch nicht leichter werden. Zumal das die Gelegenheiten sind, bei denen Akkarin mal ein wenig auftaut, was ihm ab und zu auch ganz guttut.
Aber natürlich geht die Lernerei weiter kaum, dass das Wochenende vorbei ist...

Und ich fürchte, du hast mich erwischt: Sonea steht darauf, dass Akkarin so dominant ist und das ist sicher einer der Gründe, warum sie sich in ihn verliebt hat und Akkarin mag es, wenn sie sich ihm zu einem gewissen Grad widersetzt. Denn anders würde ihnen beide schlichtweg die Herausforderung im Bett fehlen. Und ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich mir die beiden auch gar nicht anders vorstellen kann. Das würde für mich einfach nicht zu ihren Charakteren passen.

Zu Rothens alchemistischen Waffen wird demnächst noch mehr kommen, ebenso wie ob es Akkarin und Sonea gelingen wird, das Abfließen der Magie aufzuhalten. Und natürlich, wie es mit Cery und seinen beiden Frauen weitergeht. Denn ob das mit Savara so gut geht, bleibt abzuwarten, schließlich ist ihre Beziehung bereits einmal gescheitert.



Liebe Grüße und stress dich nicht zu sehr wegen des nächsten Kapitels :)

Lady Sonea
Fluffy (anonymer Benutzer)
10.12.2013 | 18:55 Uhr
Hey :D
ich finde Deine (darf ich dutzen?) Geschichte einfach klasse. Du schreibst immer so schön realistisch und es geht nicht immer um soneas und akkarins Liebesgeschichte. Und wenn Du über sie schreibst, dann nicht kitschig! Super :) ich bin echt sooooooo gespannt auf die hochzeit von den beiden *-* in welchem Kapitel kommt die hochzeit so ungefähr? Ich freu mich schon auf heute, das neue Kapitel geht online ^0^ Yay! XD
Naja, weiter so!! :D

LG
Ein großer Fan von Dir und Trudi canavan :)

Antwort von Lady Sonea am 10.12.2013 | 19:23 Uhr
Hallo Fluffy,

ja darfst du :) Danke für deine lieben Worte. Nur über Sonea und Akkarin zu schreiben, wäre mir auf Dauer einfach zu langweilig gewesen und irgendwie wäre diese Geschichte dann keine echte Fortsetzung geworden.
Wann die Hochzeit kommt - lass dich überraschen ;) Es wird irgendwann gegen Ende von "Der Spion" sein.

Viel Spaß mit dem neuen Kapitel und liebe Grüße,

Lady Sonea
04.12.2013 | 21:33 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Na klar hab ich darauf gelauert! Und ja, in dem Fass ist anurischer Dunkelwein…noch! Aber ich hab auch noch ein Fass Bol! Prost!

So, aber jetzt ist die Feier zum 100. Review beendet, meinen herzlichen Glückwunsch, ich hatte dir ja geweissagt, dass du die dreistellige Marke locker knacken wirst. Mal schauen, wann das 200. Review eingeht und wer es schreiben darf.

So, dann mal weiter mit dem Review zu deinem neuesten Kapitel.
Dannyl packt also für die Reise seines Lebens in das Land des Feindes. Bin mal gespannt, wie das ablaufen wird. Ich nehm mal an, du hast vor, die beiden über Land reisen zu lassen. Warum nicht auch mit dem Schiff? Arvice hat immerhin einen Hafen auch wenn die Sachakaner nicht unbedingt eine glorreiche Seefahrer sind. Wenn alle anderen Länder die Seefahrt beherrschen, warum dann gerade Sachaka nicht? Ich greif da mal wieder auf die dreifaltige Trübsal zurück, die das anführt. Es wäre auch unlogisch, wenn Sachaka keine Seefahrt hätte, denn immerhin ist die Küstenlinie des Landes mehr als lang genug um die Menschen auf den Gedanken verfallen zu lassen zur See zu fahren. Allerdings gebe ich dir Recht, dass Sachaka eben keine umfangreiche Seefahrt betreiben sollte. Ich dachte da eher an Fischer und küstennahen Transportverkehr, nicht jedoch an Hochseefahrt wie die Vindo.
Wie üblich ist der weitere Verlauf des Abschnitts sehr fundiert und glaubwürdig. Hätte mich auch schwer gewundert, wenn der eher sentimentale Tayend nicht noch mal zu einem Abschiedbesuch bei Dannyl aufgetaucht wäre. Besonders gefallen hat mir die Unterhaltung, die du zwischen den beiden entwickelt hast und wie du Dannyl Tayend davon überzeugen lässt, dass es unbedingt notwendig ist, dass er zurückbleibt und die Bücher weiter abschreibt und dann nach Imardin bringt. Das Argument, dass es zu gefährlich für Tayend wäre, wäre alleine nämlich ziemlich mager und würde wohl wie in der Trübsal zu heftigen Verwicklungen führen, von daher sehr gute Arbeit von dir, dass du Dannyl Tayend mit sachlich richtigen und gut begründeten Argumenten überzeugen lässt.


Ja, Strategie ist wohl wahrlich nicht Sonea’s Lieblingsfach. Aber eisern wie sie ist, versucht sie weiter zu lesen. Schön, wie du sie dabei einnicken lässt. Mal abgesehen davon, dass sie sich ohnehin überarbeitet hat, stellst du sehr schön da, dass Strategie zum Einschlafen langweilig ist. Ich kann mir gut vorstellen, wie der Unterricht bei Lord Daron ist. Ich hab auch so einen Dozenten gehabt bzw. hab gerade einen und da fällt es mir auch ganz schön schwer die Augen offen zu halten. Wäre mal eine nette kleine Anekdote, wenn Sonea tatsächlich im Unterricht mal einschlafen würde und Lord Daron kriegt es gar nicht mit. Nur Regin und Trassia ziehen Sonea hinterher damit auf. Besonders Regin könnte dann mal wieder, wenn auch auf gutmütige Weise, ein paar kleine Gemeinheiten loslassen und Sonea damit aufziehen, dass sie dem Unterricht friedlich entschlummert ist. Lord Daron stell ich mir mit einer Stimme und einer Sprechweise vor, mit der er schon ganze Studiengänge und vermutlich sogar seine Kollegen unter den Magiern in den Schlaf geredet hat.
Der Gedanke, den du sie zuletzt fassen lässt gefällt mir, besonders im Bezug auf das was nachfolgt. Ich könnte mir vorstellen, dass du Akkarin durchaus auch ein gewisses Amüsement gegeben hast, als er seine Verlobte man kann schon sagen mal wieder eingeschlafen über einem Buch vorgefunden hat.
In der Beziehung fällt mir eines auf, was die Charaktere im Allgemeinen und Sonea im Besonderen betrifft – die zeigen so gut wie überhaupt kein Interesse an Freizeitbeschäftigung. Zwar ist Sonea derzeit mehr als genug mit lernen ausgelastet, aber dieser eiserne Wille ist manchmal schon etwas unheimlich. Ich vermisse sozusagen mal einen Gedanken ihrerseits daran, was sie in so einem Moment viel lieber tun würde und was auch nicht mit ihrem Studium zusammenhängt – und ich meine nicht eine heiße Bettszene mit Akkarin sondern eine ganz banale Beschäftigung, die sie gerne macht, sprich ein Hobby.
Allerdings ist das kein Manko deinerseits sondern ein generelles Problem des Schreibens. Fast immer, wenn es in das Privatleben der Charaktere geht, geht es letztlich doch wieder um Dinge, die am Handlungsfaden beteiligt sind. Etwas das davon entfernt ist und auch nicht damit in Kontakt kommt, fehlt oftmals.
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie dieser freie Tag aussehen soll, mal abgesehen von einer sicher wenig Schlaf bringenden Nacht. Denn da ist es schon, das Problem, dass man sich Akkarin und Sonea kaum mit einer bedeutungslosen Aktion vorstellen kann. Zumal die beiden ja auch nicht mal so einfach das Gelände der Gilde verlassen dürfen um sich in der Stadt etwas zu amüsieren.

Mhm, also die Geschichte um Dorrien und Viana gefällt mir immer besser. Nicht mal, weil du es wohl auch darauf hinlaufen lassen wirst, die beiden einander näher zu bringen, nein, es ist einfach interessant zu beobachten, wie du Viana allmählich von der verschüchterten Tochter eines Reberhirten, die nicht unbedingt den Eindruck erweckte für etwas so Komplexes wie die Ausbildung zur Magierin geeignet zu sein zu einem Charakterfigur hast werden lassen, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und die auch einen weiten Weg vor sich hat und doch bereit ist den Mut aufzubringen dafür aufzubringen den Hindernissen auf diesem zu trotzen und sie zu überwinden. Besonders, da für sie, im Gegensatz zu Sonea kein unmittelbarer Bedarf daran besteht Magierin zu werden – schließlich sind ihre Kräfte nur latent und müssen noch geweckt werden.
Und auch Dorrien gefällt mir so besser, da er erstens so etwas neben seiner Berufung als Heiler was zu tun hat, dass ihm Spaß macht (Stichwort Hobby – er könnte es ja auch alles auf die Gilde abwälzen), er zweitens von dir vor ganz andere Herausforderungen gestellt wird als wenn er nur alleine wirken würde, was die Sache für uns Leser deutlich spannender und abwechslungsreicher macht und er drittens so nicht so viel Zeit hat über seinen Groll auf Akkarin und den Verlust Sonea’s nachzudenken. Und du schaffst deutlich mehr Raum um die Handlung zu entwickeln.
Mhm, offenbar ist das Kupferstück gefallen und Rothens Sohn hast du endlich kapieren lassen, dass er sich bei Sonea keine Hoffnungen mehr zu machen braucht. Nicht das ich sagen würde, er käme jetzt mit Akkarin besser aus, das ganz sicher nicht, aber zumindest kann er vielleicht wieder etwas beruhigter schlafen.
Aber verleugnen kannst du es auch nicht mehr. Die Szene hat ja mehr als deutlich gemacht, dass du Viana so angelegt hast, dass sie in Dorrien verschossen ist und auch wenn der sich darüber wohl noch nicht so ganz klar ist und vermutlich auch noch ganz schön lange dafür brauchen wird, lässt du ja durchblicken, dass da was beginnt sich zu erwärmen. Das Eis ist zwar noch kilometerdick, aber das Tauwasser beginnt zu tröpfeln und steter Tropfen höhlt den Stein bzw. Eisberg.
Die ganze Szene an sich gefiel mir sehr gut, weil du. Zwar gewohnt präzise, aber doch sehr schon und mit guter Visualisierung auf die Tätigkeit der beiden eingegangen bist. Besonders prägnant fand ich dann allerdings den Schluss. Ich hab so das Gefühl, dass Viana im Hause ihres Vaters seit Dorrien für sie durchgesetzt hat, dass sie Magierin werden darf, nicht mehr viel zu lachen hat. Kullen scheint sehr strenger und konservativer Mensch zu sein – gut, das passt ja auch zu einem Menschen wie ihm, denn bei allem was Recht ist, ist er als Bewohner eines abgelegenen Bergdorfes doch das was man getrost einen Hinterwäldler nennen kann. Er ist für sich sicher intelligent und ein guter Mensch aber seine Welt beschränkt sich nun mal auf sein Dorf, seine Familie und seine Reber und es dürfte ihm schwer fallen, sich mit der Tatsache anzufreunden, dass seine älteste Tochter plötzlich die Aussicht hat, etwas ganz anderes zu tun als er, etwas, das für ihn so unvorstellbar ist, wie für Dorrien vermutlich die Vorstellung zum Mond zu fliegen, dass er damit nicht klar kommt. Und zudem hat Viana jetzt auch noch den Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung entwickelt und ist aufsässig geworden, was wohl erst recht nicht in Kullens Bild einer vernünftigen Tochter passt.
Ich könnte mir vorstellen, dass Dorrien jetzt mit Kullen einen Freund verloren hat. Der Reberhirt mag zwar nachgegeben haben, was die langfristige Zukunft seiner Tochter betrifft, aber ich hab nicht dass Gefühl, dass er Dorrien dafür dankbar ist, dass der sich gegen ihn durchgesetzt hat. Vom Prinzip her sollte sich Dorrien wohl mal klar machen, dass es Kullen mit seiner Tochter ähnlich geht, wie ihm mit Sonea. Er hat sie verloren und keinem Vater, zumindest keinem ehrlichen, fällt es leicht seine Kinder fortziehen zu sehen auch wenn Viana an sich noch da ist. Hoffentlich lässt du Viana unter der Tatsache nicht allzu sehr leiden, denn ich bin sicher, dass im Hause des Reberhirten noch die eine oder andere Diskussion stattfinden wird, aus der sie nicht ohne Blessuren hervorgehen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kullen in der Hinsicht ein allzu sanftmütiger Mensch ist, der ist ein hartes Leben gewohnt und in einem solchen sind auch die Folgen für Dinge, die nicht richtig sind oder zumindest als nicht richtig erachtet werden oft sehr hart. Würde mich nicht wundern, wenn du es nötig machen würdest, dass Viana früher als geplant gen Imardin ziehen muss oder zumindest gezwungen ist, das Elternhaus zu verlassen.


Oha, ich hab das Gefühl, dass ist so eine Situation, in der Sonea besser auf Takan hätte hören sollen.
Na bitte sag ich doch. Zumindest so mir nichts, dir nichts reinzuplatzen war keine gute Idee, wenn der Hohe Lord zu Besuch ist. Takan weiß schon, was er sagt.
Dass du Akkarin nicht überrascht sein lässt, überrascht mich nicht! Dem war sicher klar, dass Takan Sonea nicht aufhalten könnte und außerdem hat er ihre Anwesenheit sicher gespürt.
Hehehe, immerhin, Sonea ist also nicht die einzige, die im Strategieunterricht schon davon geträumt hat was ganz anderes zu machen. Gefällt mir, dass du Balkan so ehrlich sein lässt, zuzugeben, dass er auch so seine Probleme mit diesem Fach hatte. Soso, Kyrima. Ich hab es nicht mehr ganz im Kopf, aber ich glaub, es war so was Ähnliches wie Schach, also eine Mischung aus dem und Dame, oder?
Na auf jeden Fall ist Schach wirklich ein gutes Spiel um Strategie zu lernen und dann wird Kyrima sicher genauso gut sein. Gibt’s an der Universität dafür auch Meisterschaften ;-)
Aha, da hat die angehende Schwarzmagierin noch mehr von Strategie verstanden als sie selbst glaubt. Um zu der Erkenntnis zu kommen was da mit der Karte abläuft ist schon ein gewisses Verständnis dessen nötig.
Wuhahaha, schön, wie du die beiden Balkan so hops nehmen lässt. Ich bin mir ganz sicher, dem ist schon klar, dass hinter diesem kurzen Gespräch über den Wasserfall mehr steckt, als die beiden Schwarzmagier gesagt haben und der kann sich auch sicher denken was, aber er hat eben keinen Beweis. Aber auf jeden Fall sehr amüsant, sich dessen arbeitende Mine vorzustellen.
Ja, das passt. Unterricht am Objekt ist doch meist effektiver als graue Theorie. Klar, dass Sonea Strategie so viel besser versteht. Akkarin sollte sie des Öfteren auf diese Weise fordern, wenn er mit ihr die Schlachten an der Karte nachstellt, so dass ein Bild dessen entsteht, wie Strategie angewandt wird, dann dürfte Sonea das deutlich leichter fallen.
Wuhahaha, das wird ja immer besser. Der Hohe Lord ist verheiratet. Ich glaub’s nicht – eine herrliche Vorstellung. Und dann auch noch mit einer offenbar recht herrischen Frau, die ihn voll im Griff hat. Zu Brüllen, dass das ehemalige Oberhaupt der Krieger und jetziger Hohe Lord daheim unterm Pantoffel steht. Genial!
Und endlich ist mal mit diesen unsinnigen Gerüchten aufgeräumt, dass da was zwischen Balkan und Lady Vinara laufen könnte. Ich hab diese Variante in den anderen FF’s nie leiden können.
Oh man, der Schluss war ja dann immer besser von Satz zu Satz – selten so gelacht.


Soso, da geht es schon los. Als hätte man nicht erwartet, dass mit Savara nix Gutes bei Cery hereingeschneit kommt. Allerdings ist dir trotz das du sie nicht leiden kannst die Darstellung ihres Charakters sehr gut gelungen. Durchtrieben und mit eigenem Kopf, ganz so wie man sie kennt. Es passt zu hundert Prozent.
Und Cery versucht standhaft zu bleiben aber wie es so schön heißt, der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach, wobei das in dem Fall wohl eher umgekehrt gesagt werden sollte, dann passt es noch besser.
Bin ja mal gespannt, wie das aussehen wird, wenn du Cery das nächste Mal auf Nenia treffen lässt und ob die das rauskriegt. Hure hin, Hure her, Cery mag das noch so sehen bzw. sich selbst noch erfolgreich vormachen, aber Nenia sieht das sicher anders.
Allerdings muss man Savara ausnahmsweise mal zugute halten, dass sie Cery durch das Blutjuwel, dass sie ihm damals verpasst hatte, mehr als gut genug kennt und genau weiß, wie weit sie gehen kann und was sie tun muss, um ihn anzustacheln. Im Prinzip eine Situation, die der zwischen Akkarin und Sonea nicht unähnlich ist, wenn auch da keine Liebe mitschwingt bzw. diese wohl mal da war aber schändlich missbraucht wurde.
Ach ja, die Vorlieben deiner Charaktere schein ja auch ziemlich ähnlich zu sein. Irgendwie sehe ich da gewisse Parallelen.


Zu der Schwertkampfszene gibt es so viel gar nicht zu sagen. Du hast sie wie immer sehr fundiert und glaubwürdig geschildert. Aber auch vom sachlichen Standpunkt aus habe ich keine Auffälligkeiten oder Unstimmigkeiten bemerkt. Mag sein, dass jemand mit mehr Ahnung das anders sehen würde, aber ich finde es absolut stimmig.
Was mir besonders gefallen hat, war wie du Sonea einzelne Aktion nach und nach zu einem komplexen Geflecht verbinden lässt. Diese Übung, besonders, da du Akkarin darauf hast Wert legen lassen, dass seine Novizin sie ganz konzentriert durchführen soll, hat mich an eine spezielle Übung aus meinen eigenen Lehrstunden in dieser Kampfkunst erinnert. Das passte wirklich absolut. Diese Übung mit geschlossenen Augen durchzuführen ist sehr anspruchsvoll und sieht, wenn man es kann, wunderschön aus. Ich könnte mir vorstellen, dass Akkarin Sonea das am Ende auf eine ähnliche Weise durchführen lässt und sie es bei der Prüfung neben Schaukampf auch eine solche rituelle meditativ-kämpferische Übung vorführt.
So wie ich sie gelernt habe, ist diese Übung dazu gedacht dem Gegner vor dem Kampf Ehre zu erweisen und ihm zu zeigen, dass man seine Waffe beherrscht und damit umzugehen weiß. Und sie stellt eine Ehrbezeugung vor der Kampfkunst und dem Schwert an sich dar.
Auf einen Kampf von Sonea gegen einen erfahrenen Krieger bin ich gespannt. Besonders, wenn es Akkarin gelingt, woran kein Zweifel besteht, Sonea so auszubilden, dass sie ihre geringe Körpergröße zu ihrem Vorteil nutzen kann. Mal abgesehen von der Tatsache, dass die meisten Gegner sie ohnehin unterschätzen werden, kann ihr das wirklich zu einem Vorteil gereichen, auch wenn es ihr wohl nie gelingen wird einen Gegner aus der Falken-Wacht anzugreifen. Aber dafür gibt es ja jede Menge andere fiese und wirksame Möglichkeiten sich seines Gegners zu entledigen. Besonders, wenn man leichter von unten angreifen kann. Ist ja meist eine Richtung, die unterschätzt wird. Hat man ja während der Schlacht gesehen.
Auch die Argumente, die innerhalb des Abschnitts fielen zeugten einmal mehr deutlich davon, dass du dir ausführliche Gedanken darüber machst, was du schreiben tust.

Alles in Allem wieder einmal ein sehr gutes und unterhaltsames Kapitel. Ich freu mich auf das nächste!

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!


PS: Das Fass ist nun leer! Schade, aber es wird wieder eine Zeit kommen ein neues aufzumachen! Herzlichen Glückwunsch zu über 100 Reviews!

Antwort von Lady Sonea am 05.12.2013 | 11:28 Uhr
Hallo Keylu-tey,


oh, das Bol würde ich auch nehmen, wenn das nicht so schnell betrunken machen würde ... Na, denn Prost! :D
Stimmt, die 100 hattest du in deiner Kristallkugel vorausgesehen! Ob ich mit diesem Buch die 200 knacke, bezweifle ich jedoch, da es nur noch 26 Kapitel sind. 100 ist jedoch schon weitaus mehr, als ich mir erhofft hatte.

So, aber nun zum Thema:

Ja, Dannyl und Kito reisen über Land nach Arvice. Und das hat auch einen ganz einfachen Grund:
Den Sachakanern fehlen schlichtweg die Kapazitäten, um ernsthaft Seefahrt zu betreiben. Abgesehen davon, dass sie im Bau vom hochseetauglichen Schiffen ähnlich inkompetent sind, wie im Bauen mehrstöckiger Wohnhäuser (was ja in "The Magician's Apprentice" irgendwo mal erwähnt wird), gibt es schlichtweg zu wenig Wälder, die sie dafür abholzen könnten. Die nach dem letzten Krieg verwüstete Fläche hat sich ja, wie ich schon einmal erwähnt habe, durch den Prozess der Desertifikation ausgebreitet, so dass es nur noch wenig fruchtbares Land gibt. Daher hat Sachaka auch nur wenige Wälder, die zudem eher klein und licht sind. Das Holz, das die Sachakaner somit zur Verfügung haben, brauchen sie für den Bau von Karren, Möbeln, landwirtschaftlicher Geräte und Gegenstände des alltäglichen Bedarfs. Und die Nichtmagier brauchen es natürlich zum Feuermachen.
Ein weiterer Grund, warum man nicht mit dem Schiff nach Sachaka reisen kann (oder besser gesagt sollte), sind die Stürme, die auf dem Meer zwischen Kyralia und Sachaka toben. Der Weg führt um die Südspitze des Kontinents, auf dem sich beide Länder befinden und dort ist das Klima ziemlich rau, zumal kalte Winde von Süden kommen und in Nähe des Landes auf die warmen Winde treffen, die von Duna über Sachaka relativ ungehindert ziehen, weil es keine Bergkette gibt, welche sie aufhält. Dazu kommen ziemlich unangenehme Strömungen. Dort entlang zu segeln, wäre schlichtweg lebensmüde.

Eigentlich kommen diese Erklärungen erst im nächsten Kapitel, ich hielt es nur für besser, das hier schon vorwegzunehmen. Denn ehrlich gesagt hat es mich auch immer gewundert, warum man nie etwas über Schiffe hört, die nach Sachaka segeln oder von dort kommen. Besonders, nachdem ich auf der Karte sah, dass Arvice am Meer liegt.

Dass Sachaka für Tayend zu gefährlich wäre, halte ich allein durchaus für ein gutes Argument. Immerhin hat er latentes magisches Potential und man muss sich nur mal ansehen, was die barbarischen Sachakaner mit Akkarin gemacht haben! Also für mich wäre das Grund genug, zurückzubleiben. Und Tayend ist eigentlich intelligent genug, um das zu begreifen und sollte die von den Sachakanern drohende Gefahr inzwischen gut genug kennen.


Strategie wäre sicher interessanter, wenn ein anderer Lehrer als Lord Daron das unterrichten würde. Wenn Lord Vorel sich nicht so intensiv mit der theoretischen Ausführung magischer Schläge und der Theorie der magischen Verteidigung (denn das ist ja Theoretische Kriegskunst, Soneas anderer neuer Kurs) und darin nicht so brillant wäre, wäre es sicher besser, wenn er diesen Kurs unterrichtet. Tatsächlich ist er jedoch der einzige Theoretiker und unterrichtet deswegen diesen Kurs in allen Klassen der höheren Jahrgänge, wo Kriegskunst als Disziplin gewählt wurde. Nicht zu vergessen, dass er als höherer Magier noch andere Verpflichtungen hat.
Ich stelle mir Lord Daron auch sehr einschläfernd vor, sowohl von der Stimme, die so ein bisschen näselnd ist, als auch von seiner Art. Ich habe da auch immer ein bestimmtes Bild von einem Dozenten vor Augen, den ich an der Uni hatte. Zum Glück ist Daron kurz vor dem Ruhestand und auf kurz oder lang wird von Lord Vorel den Kurs dann doch übernehmen müssen. Oder vielleicht fängt auch Balkan wieder an zu unterrichten ;)
Sonea und Hobbies? Bis jetzt definitiv nicht! Bei jedem anderen Novizen hätte ich dir recht gegeben, dass das etwas seltsam anmutet, aber sie kommt nun einmal nicht aus den Häusern. Die Hüttenleute können sich den Luxus von Freizeitaktivitäten nicht leisten. In der Gilde konnte sie zunächst nichts damit anfangen, dann war sie immer mit Lernen beschäftigt, weil sie eine Klasse überspringen wollte, um Akkarin aus dem Weg zu gehen, weil sie wegen Akkarin keine Freundschaften pflegen wollte etc. Und in meiner Fortsetzung musste sie bis jetzt ständig einen Rückstand aufholen. Sonea kennt es momentan nicht anders.
Das wird sich jetzt jedoch ändern. In diesem Kapitel wurden dazu ja schon einige Andeutungen fallengelassen, wobei man das, was Akkarin am nächsten Wochenende mit ihr vorhat, eher als Ausflug mit exzentrischen Aktivitäten bezeichnen müsste, was natürlich rein auf dem Gelände der Gilde stattfinden wird. Akkarin hat zwar keine Skrupel, sich alleine aus der Gilde zu schleichen, Sonea müsste ihn jedoch erst ziemlich bearbeiten, damit er sie mitnimmt.
Und zu Kyrima wirst du im übernächsten Kapitel noch einiges zu lesen bekommen. Ich beschreibe, die alte kyralische Variante, die sachakanische und die moderne, welche eine recht umfangreiche Erweiterung er alten ist. Ich bin schon gespannt, wie du das finden wirst!
In meinem 3. Buch, was nach ihrem Abschluss spielt, hat Sonea übrigens ein sehr tolles Hobby, du kannst dir sicher schon denken, was :)
Dass Sonea übrigens so viel lernt, beweist übrigens mal wieder, dass sie keine Mary-Sue sein kann. Eine echte Mary-Sue hätte in jedem Fach gute Noten und würde ihre Freizeit nutzen, um statt Lernen mit ihren Freunden abzuhängen. Sonea ist es jedoch gewohnt, sich alles hart zu erarbeiten und hat ihre guten Noten eher ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken, was nicht heißen soll, dass sie nicht intelligent wäre. Intelligent ist sie definitiv, aber nicht so, wie es ein Genie wie Einstein oder Hawking wäre.

Was die Hobbies der übrigen Charaktere betrifft, hast du schon recht, dass das kaum Erwähnung findet, weil ich mich mehr darauf beschränke, sie in den wichtigen Momenten darzustellen, da das ganze sonst in eine Daily Soap ausarten würde. Wenn du so willst, dann wäre das Forschen nach alten Büchern das gemeinsame Hobby von Dannyl und Tayend, Rothen und Farand werden bald auch ein gemeinsames Hobby haben (dazu in den nächsten Kapiteln mehr) und die Heilkunst ist für Dorrien Beruf und Hobby zugleich, weil es seine einzige Leidenschaft ist. Die Novizen gehen an den Wochenenden in die Stadt zu Pferderennen oder ins Theater, die weiblichen gehen bevorzugt wohl auch einkaufen. Sonea und ihre Freunde sind mit ihrem Studium inzwischen jedoch so weit, dass da nicht mehr viel Zeit für bleibt, sie alle haben ihre Disziplin gewählt, haben Vertiefungskurse und sind in ihrem vorletzten Jahr. Was meinst du, warum es um Veila und die Schatten so still geworden ist? Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre.


Dass Viana in Dorrien verliebt ist, sollte inzwischen klar sein, es hat sich schließlich schon lange genug angebahnt :) Schön, dass dir dieser Handlungsstrang gefällt! Allerdings wird es noch lange dauern, bis Dorrien das kapiert oder begreift, dass er selbst schon längst Gefühle für Viana hat. Denn er wird noch sehr lange an Sonea hängen, auch wenn er vorerst begriffen hat, dass sie niemals ein Paar werden. Es wird später nochmal etwas passieren, wo er sich wieder Hoffnungen macht, vielleicht ahnst du, worauf ich anspiele?
Als Hobby würde ich Vianas Ausbildung nicht bezeichnen. Für Dorrien gehört das zu seiner Tätigkeit dazu, weil er dringend Unterstützung braucht und sich auch freut, dass jemand daran so großes Interesse zeigt. Wie ich oben beschrieben habe, ist Heilen für ihn Hobby und Beruf zugleich.
Ja, Kullen ist weder auf seine Tochter noch auf Dorrien gut zu sprechen und das wird sich so bald nicht ändern. Deinen Ausführungen gebe ich an dieser Stelle völlig recht. Allerdings wird Kullen mit der Zeit begreifen, welche Chance das für Viana bedeutet und dann wird er auch stolz auf sie sein.


Ja, das ist mal wieder typisch Sonea in dieser Szene, dass sie handelt ohne nachzudenken. Wenn einer ihr das übelnehmen würde, dann höchstens Akkarin, aber der ist da eher gelassen. Ob er sie gespürt hat, wer weiß? Vielleicht er auch nur durch Takans Blutjuwel gesehen oder dieser hat ihn vorgewarnt.
Strategie an sich ist auch nicht Soneas Problem, sondern die Art und Weise, wie der Unterricht vermittelt wird (ich muss irgendwie gerade daran denken, wie Lord Daron wirre Bilder an die Tafel zeichnet ...). Die Diskussion von Balkan und Akkarin ist wahrscheinlich auch ausführlich genug, um den Zusammenhang mit etwas Intelligenz zu erraten, zumal Akkarin sie ja über die Beschlüsse der höheren Magier auf dem Laufenden hält. Ich glaube, das würde sogar ich hinkriegen und ich habe wahrlich nichts in dieser Richtung gelernt noch bin ich in dieser Hinsicht ein Genie.
Mit Kyrima kann man übrigens auch ganz gut Schlachten nachstellen ;)
Ok, erklär mir mal bitte, wie Balkan der Aussage "Das ist der Wasserfall, wo wir fast Parika in die Arme gelaufen wären" entnehmen soll, dass sie es dahinter getan haben? Wenn Sonea rot würde, könnte ich das noch verstehen. Allerdings war das damals eher harmlos und würde diese Reaktion kaum noch auslösen, während ihr gewisse andere Dinge ganz sicher die Schamesröte ins Gesicht treiben würden :D

Balkan und Vinara? Jetzt ernsthaft? Das ist doch sicher so ein Fandom-Mythos, nicht wahr? In Kapitel 10 gehen sie zwar zusammen auf das Bankett, weil Luzille da noch in Elyne ist und sie sich aus beruflichen Gründen recht gut kennen, aber Lady Vinara ist locker 10 Jahre älter. Allein die Vorstellung finde ich denkwürdig.
Hihi, Luzille wirst du sehr bald kennenlernen. Deiner Reaktion nach zu urteilen, wirst du dabei wohl einen Heidenspaß haben. Weißt du, ich habe mich immer gefragt, warum Balkan so mürrisch ist und dachte mir, das kann nicht alleine an Akkarin liegen, dem er ja erst ab meiner Fortsetzung misstraut. Und so kam ich darauf, dass er eine schreckliche Frau haben muss.


Wieso sollte es auch etwas Gutes bedeuten, wenn Savara plötzlich wieder bei Cery auftaucht? Stimmt, ich kann sie nicht leiden, aber ich habe ziemlichen Spaß daran, sie zu schreiben. Bei mir geht das Schreiben der Charaktere mit einer Art "Gefühl" einher, welches für jeden Charakter anders ist. Bei Savara ist dies das durchtriebene Miststück. An dieser Szene hatte ich fast noch mehr Spaß, wie an Soneas und Akkarins Gespräch über Balkans Frau. Savara weiß, dass sie sehr attraktiv ist und sie weiß, wie man einen Mann verführt und das nutzt sie bei Cery natürlich schamlos aus, um zu ihrem Ziel zu gelangen. Welches Ziel? Nun, du wirst es bald erfahren. Vielleicht sagt deine Kristallkugel ja etwas dazu xD
Falls du bei den Vorlieben auf Cery und Akkarin anspielst, so muss ich dich da enttäuschen, die sind sich alles andere als ähnlich - im Gegenteil, da ist ein himmelweiter Unterschied - auch wenn dieses neckische Gespräch am Ende der Szene das vielleicht auf den ersten Blick vermuten ließe. Cery ist mehr der Typ für zwanglosen Spaß und er hat einen völlig anderen Hintergrund und völlig andere Erfahrungen gemacht. Mehr kann ich hier jedoch nicht erklären, weil das nicht mehr P12 wäre, und verweise daher auf die Mailfunktion.
Vielleicht nur so viel: Die Vorlieben meiner Charaktere leiten sich aus ihrer Persönlichkeit und ihren bisher gemachten Erfahrungen ab. Und natürlich, welche Art von Partner sie bevorzugen.


Hach, das freut mich, dass die letzte Szene deine Zustimmung findet, obwohl du praktische Erfahrungen im Schwertkampf hast! Wie in dem Kommentar unter dem Kapitel angedeutet, ist sie noch ganz neu und ich hatte nur Zeit, sie einmal zu korrigieren. Davor stand dort eine andere Szene, die nicht in den Zusammenhang passte und daher ein wenig off-charakter war.
Ja, ich habe mir viele Gedanken dabei gemacht. Dazu war ich schon alleine deswegen gezwungen, weil Sonea mit ihrer Körpergröße ihren Klassenkameraden unterlegen ist. Da bleibt kaum eine andere Möglichkeit, als das zu ihrem Vorteil zu nutzen, damit sie sich nicht blamiert, wenn sie im nächsten Halbjahr in Lord Kerrins Kurs muss, auch wenn dieser Unterricht mehr für die Entwicklung ihrer Reflexe und ihrer Ausdauer dienen soll. Aber Akkarin ist ja bekanntlich sehr anspruchsvoll und hat natürlich seine eigenen Vorstellungen, die er zu verwirklichen sucht, zumal es auch auf ihn ein schlechtes Licht werfen würde, wenn seine Novizin in diesem Kurs versagt.


Du hast recht, das war jetzt wirklich genug des Feierns, dem Alter, wo ich mehrere Tage durchfeiern konnte, bin ich leider entwachsen. Aber du kannst dir sicher vorstellen, wie sehr ich aus dem Häuschen war, als ich die 100 geknackt habe :D


Liebe Grüße,
Lady Sonea
04.12.2013 | 05:55 Uhr
So, das 100. Review gehört mir!

Moin moin Lady Sonea!

Wieder einmal ein astreines Kapitel!

Lord Davins Wetterturm ist also endlich fertig und es läuft auch genauso, wie der sich das vorgestellt hat.
Hat das also was gebracht. Gefällt mir, daß du ihn so schön darin beschreibst, das er seit der Fertigstellung kaum noch aus dem Turm rauszukriegen ist.
Diese Idee mit zwei Klassen für die Novizen aus der Unterschicht und jene aus dem Adel finde ich ja von den Magiern wie üblich ganz schön kurzsichtig. Damit kann man erst recht keine Standesunterschiede abbauen.
Allerdings hätte ich mir gewüschnt, dass dieses Argument noch mal von einem der Magier explizit erwähnt wird. Vielleicht Lady Vinara?
Das die neue Stadtwache das Mißfallen der Magier, zumindest der meisten, fidnet, daß fidne ich völlig in Ordnung. Ist ja selbst mit gutem Willen für einen Uneingeweihten nicht so leicht nachvollziehbar, daß die Diebe nun plötzlich Gesetzeshüter sein sollen.
Akakrins Auftritt ist dir mal wieder gelungen. Der Kerl scheint ja wirklich riechen zu können, wann er in den Abendsaal kommen sollte. Und das auch ohne Gedankenlesen. Das hat er ja schon in den Büchern immer perfekt hinbekommen.
Einmal mehr ist seine Argumentation wie üblich stichhaltig und richtig. An der Stelle wollte ich mal anmerken, daß, mittelfristig, auch Akkarin mal daneben liegen sollte und Unrecht haben. Vielelicht, wenn es dazu kommt, daß bestimmte Umstände ihn dazu zwingen, emotionsbeladener zu denken. Ich denke, du weißt was ich meine?
Auf jeden Fall halte ich zumindest mal gelegentlich ein Argument für nltig, bei dem der Schwarzmagier mal nicht im Recht ist und das von einem anderen, vorzugsweise in privaten Rahmen mit Rothen, vor den anderen Magiern wäre das nicht so produktiv, wiederlegt wird und Akkarin zugeben muß, daß auch er mal Unrecht haben kann. Ich weiß, daß er dein absoluter Lieblingscharakter ist, aber auch der darf sich mal vergaloppieren damit er wieder etwas mehr Menschlichkeit bekommt und realer wirkt. Immerhin hat er in den Büchern ja auch einsehen müssen, daß er Unrecht hatte und es von Sonea richtig war sich gegen ihn durchzusetzen und mit ihm in die Verbannung zu gehen.
Das Osen mal wieder erbleicht, gefällt mir. Der hatte wohl gerade wieder im Kopf, wie ein Duell zwischen ihm und Akkarin ausgegangen wäre, was?
Soso, Akkarin soll also für die Blutringe herhalten. Na, der klingt ja nicht gerade begeistert davon, und ich kann mir auch recht gut vorstellen wieso. Immerhin hat er schon drei Stück davon im Umlauf und wenn es noch mehr gibt, dann dürfte für ihn gewaltig die Gefahr bestehen Kopfschmerzen zu kriegen. Vielelicht solltest du ihm die Möglichekit gegen, die Blutjuwelen so zu prägen, daß sie sich selbst zerstören, sobald der Träger sie ablegt. Schon damit kein Sachakaner einen Weg findet, den wichtigsten Schwarzmagier der Gilde ähnlich zu foltern, wie Kariko es damals mit Rothen getan hat.

So, zu den anderen Abschnitten komme ich noch im nächsten Review!

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!



Das erst dreistellige Review gehört mir. *Jubel-Feier-Fass-aufgemacht!*

Antwort von Lady Sonea am 04.12.2013 | 10:43 Uhr
Hallo Keylu-tey,


darauf hast du doch jetzt wirklich gelauert :P Wie auch immer dann gratuliere ich dir ganz herzlich, dass dir das gelungen sit! Falls in dem Fass Anurischer Dunkelwein ist, will ich aber mittrinken! Ich bin jetzt auch in Partystimmung :)
Hach, die 100 geknackt zu haben, hat mich heute Morgen mehr gefreut, als der Inhalt meines Adventskalenders! Ganz besonders, nachdem die automatisch generierte email von FF.de mir ein Review versprach und es dann über Nacht noch zwei geworden waren.

Aber zum Thema:
Ja, Lord Davins Wetterturm ist fertig und an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für deine Ausführungen zum Thema mittelalterlicher Turmbau. Lord Davin wird jetzt wohl überglücklich sein, auch wenn er sich gewünscht hätte, der Turm wäre nach Lord Lorens Entwürfen gebaut worden. Der Bau ging übrigens ein wenig schneller als in deiner Rechnung, was aber daran lag, dass das Fundament und der untere Teil noch vom letzten Versuch standen.

Zu dem neuen Novizen: Lady Vinara sagt doch sogar etwas zu dem Thema, die Novizen in zwei Klassen zu unterrichten: „Ich sehe ein, dass zwanzig Novizen in einer Klasse zu viel sind“, sagte Lady Vinara. „Jedoch würde ich die Novizen beider Klassen mischen. Das fördert die Integration, zumal sie nach ihrem Abschluss Kollegen sein werden...“ Ich finde, damit macht sie ihren Standpunkt deutlich genug und zeigt, dass sie nicht so engstirnig wie die anderen ist.
Ja, die Diebe als Stadtwache findet nicht überall in der Stadt Zustimmung. Das wird sich einfach zeigen, wie gut das funktioniert. Zu Beginn werden die Diebe auch sicher vorsichtig sein und nicht bei ihren heimlichen Geschäften nicht erwischen lassen oder diese auch einschränken. Aber wenn die "Probezeit" (wurde in Kapitel 22 auf 1 Jahr festgesetzt) abläuft, könnte ich mir vorstellen, dass einige Diebe ein wenig unvorsichtig werden.

Es stimmt, Akkarin hat gegenüber den höheren Magiern sehr oft recht. Das ist von mir oft auch so gewollt, weil es mir immer noch gegen den Strich geht, dass sie ihn abgesetzt haben und es keine Chance gibt, das auf die Schnelle zu ändern. Indem ich die höheren Magier sozusagen vorführe, erinnere ich sie zugleich daran, dass sie auf ihn angewiesen sind und ohne ihn vor einem ziemlichen Problem stünden, was letztendlich dazu führt, dass sie ihn wieder mehr akzeptieren.
Ja, er ist mein erklärter Lieblingscharakter und deswegen achte ich sehr genau darauf, dass er auch Fehler hat. Abgesehen von seinen natürlichen Grenzen liegen diese tatsächlich eher im Zwischenmenschlichen. Ich erinnere nur an seine Reaktion auf den Kuss mit Regin, die Aktion bei seiner und Soneas Wiederaufnahme, wo er sie über seine Pläne völlig im Unklaren gelassen hat und natürlich sein Scheitern bei der Überführung des Sachakaners. Was seine Beziehung zu Sonea angeht, wird da auch noch das eine oder andere folgen, wo er Fehler macht oder falsche Entscheidungen trifft. Und natürlich das, worauf du anspielst. Da wird ihm jedoch nur noch der König den Kopf zurechtrücken können.

Ach das mit den Blutjuwelen ist das kleinste Problem. Es wurde auch entweder schon erwähnt oder kommt noch: Die Krieger werden diese ja nicht die ganze Zeit auf der Haut tragen, sondern nur benutzen, wenn sie Bericht erstatten müssen. Selbiges gilt für die Spione, die nach Sachaka geschickt werden sollen. Insofern muss Akkarin diese Steine nur kontrollieren, wenn einer der Krieger sie benutzt. Dass gleich mehrere Blutjuwelen aktiv verwendet werden, kann man mal machen, wenn es z.B. einen schwarzen Magier zu fangen gilt oder während eines Kampfes, um die Magier zu koordinieren. Langfristig wäre das jedoch eher eine schlechte Idee, Akkarin müsste die Präsenzen der Träger ausblenden und das würde ihn schlichtweg überfordern. Davon abgesehen, dass die Patrouillen der Krieger auch ein Recht auf Privatsphäre haben.


Na dann bin ich mal auf deine weiteren Kommentare zu meinem aktuellen Kapitel gespannt :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
03.12.2013 | 23:29 Uhr
Zwischen den verschienden Bücherstapeln für die Klausuren habe ich nun doch etwas Zeit gefunden das neue Kapitel zu lesen. Wirklich sehr gelungen, muss ich sagen! Es ist schön zu sehen, dass langsam etwas Schwung in das verstaubte Denken der Gilde kommt. Und auch der Teil mit Sonea ist absolut schlüssig. Irgendwann musste sie sich ja an ihre neue Disziplin gewöhnen. Hat mich sehr gefreut! Dankeschön für die Story.

Cien

Antwort von Lady Sonea am 04.12.2013 | 10:45 Uhr
Hallo Cien,

den Dank kann ich nur zurückgeben, weil ich mich immer freue, wenn jemandem meine Geschichte gefällt :)
Es wurde wirklich Zeit, die Magier ein wenig von ihrem Elfenbeiturm zu holen. Allerdings zwingen die äußeren Umstände sie auch dazu, umzudenken. Wenn sie das nicht täten, wären sie bald ziemlich verloren.
Dann bin ich ja beruhigt, dass auch der Teil mit Sonea stimmig ist. Besonders, weil die letzte Szene sehr viel neuer ist, als der Rest des Kapitels und ich schon befürchtet hatte, dadurch Chaos hineinzubringen.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
03.12.2013 | 20:34 Uhr
So, Versuch zwei ein Review für Kapitel 22 bis 24 zu schreiben *lach*

Endlich also geht es "richtig" los. Akkarin zieht los um Dorrien zur Seite zu stehen, was schon ein wenig ironisch ist, angesichts der Tatsache, wie wenig die beiden Männer sich mögen. In der Szene, in der sie aufbrechen, waren mir zwei Dinge aufgefallen, die ich tatsächlich am PC wiedergefunden habe (meist ist das leider nicht so).
1.## „Ich werde nicht mit dir über die Intelligenz der höheren Magier diskutieren“, sagte er leise. „Noch darüber, ob du ihnen gehorchen sollst."##
--> statt nicht... noch müsste es "Ich werde weder mit dir ... - noch" heißen, oder "nicht ... auch nicht".
2. ##Und das hier war eine solche Situation, erkannte sie. Sonea fühlte sich indes nicht dafür bereit. Sie hatte immer gedacht, dass sie erst eines fernen Tages gezwungen sein würde, ihre Beziehung über das Wohl der Gilde zu stellen. Dieser Gedanke hatte ihr Sicherheit gegeben. Doch dieser Tag war sehr viel schneller gekommen, als sie sich in ihren schlimmsten Alpträumen ausgemalt hatte. Jetzt musste sie sich den Konsequenzen stellen.##
Das verstehe ich nicht und da bin ich schon im Zug dran hängen geblieben. Sie stellt doch ihre Beziehung zurück und nicht das Wohl der Gilde? Also in diesem speziellen Fall. Oder hab ich da einen Denkfehler drin? Es klingt erst so, als wolle sie doch ihre Beziehung über alles stellen und macht dann aber einen Rückzieher und verspricht ihm zu gehorchen, obwohl es ihr als seiner Verlobten überhaupt nicht behagt, nur als Schülerin und Novizin willigt sie ein.

Darren und Kayan mag ich übrigens, auch wenn ich statt Darren häufig Dannyl lese und mich dann wundere :D

Rothen und Sonea Szenen mag ich auch (aber was mag ich eigentlich nicht an der Geschichte...?). Schön, dass er wenigstens übergangsweise mal wieder Soneas Mentor sein durfte, auch wenn man in den Szenen deutlich merkt, wie wenig er noch dazu geeignet war. Anfangs war er genau das, was sie gebraucht hat, um ihre Angst vor den Magiern zu überwinden und sich heimisch zu fühlen und Vertrauen zu fassen, aber nun, da sie Akkarin hat, der sich ihr gegenüber auch als Lehrer behaupten kann, hat man immer das Gefühl, Rothen kann Sonea nichts mehr beibringen. In der Alchemiestunde war sie ja nicht so begeistert (oder gut, was aber nicht ihre Schuld war). Mit Farand hat er einen Novizen, der viel mehr zu ihm passt, endlich mal, schließlich war Dannyl damals ja auch eher auf der menschlichen Ebene sein Mentor als fachlich ^^
Die Zusammenarbeit, die sich da ankündigt, klingt aber spannend, dass man die Alchemie in der Arena mal erprobt, da bin ich schon länger für. Übrigens fand ich die kurze Beschreibung von Alchemie spannend, wenn es nicht unbedingt Theorie der Verteidigung ist oder so was, darf es ruhig mehr vom Unterricht geben :D

Dadurch, dass Akkarin nun erst mal weg ist (und ich glaube in 25 erst wiederkommt, so wie du schon lange davon redest ^^ ), gab es natürlich keine großartigen Szenen zwischen ihnen, aber seine Abwesenheit hast du für Soneas Leben wunderschön beschrieben, wie sie ins Studierzimmer zieht und seine Decke holt, auch dass sie Takan verbieten will, das Bettzeug zu waschen. Takan könnte eigentlich auch mal mehr als eine Statistenrolle bekommen! Anfangs fand ich es so toll, dass man hin und wieder versteckte Informationen über ihn bekommt, wie was er wohl von der Beziehung seines Meisters hält, jetzt macht er gerade nicht viel mehr als Gäste anzukündigen und das Essen zu bringen. Also irgendwie fehlt, was er wohl in seinem Leben macht, das er ja hat, immerhin ist er ja auch derjenige, der in die Stadt darf, oder?

Dorrien - bei ihm hab ich mich übrigens wohl irgendwann mal verlesen, ich war nämlich überzeugt, Viana würde sterben. Aber das war wohl Sina (?). Den Kampf finde ich gut, da bleibt mir eigentlich gar nichts zu sagen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man ein gutes Bild davon, sowohl Akkarins Bericht und dann aus Dorriens Sicht. Kurz hab ich mich gefragt, was du machen würdest, wenn Dorrien nicht dort wäre - mal aus Balkans Sicht schreiben oder müsste Akkarin dann doch mal zum Einsatz kommen ^^ ?
Dass Viana und ihre Schwester überlebt haben, hat mich dann doch sehr erleichtert. Ich hoffe, sie wird nicht nur an Loken verheiratet und verschwindet dann zwischen den Zeilen, auch wenn das ihr Überleben wohl am besten auf Dauer sichert. Und obwohl ich das die ganze Zeit gehofft hab, bin ich doch nicht darauf gekommen, dass ihre Entführung ja heißt, dass sie magisches Potential hat und deshalb Opfer wurde. Ich hab schon ein bisschen wie die Sachakaner sie nur als Magiequelle gesehen, nicht als potentielle Novizin und Magierin. Dabei ist gar nicht klar - sie nehmen ja auch aus den anderen Ländern wen auf, aber aus Kyralia doch meistens die aus den Häusern von Imardin oder? Ich hoffe trotzdem, dass sie eines Tages die Chance hat.


Dannyls Entscheidung finde ich im übrigen gut gelöst. Er übergibt die Bücher zwar der Gilde (bzw wird es tun), aber da er genau weiß, wie sie damit umgehen werden, ist das nicht das einzige. Richtig so! Sonst gehen die Bücher schließlich in den Streitigkeiten und endlosen Diskussionen der Magier unter, und Akkarin bekommt sie niemals zu sehen. Ob er das so tut, ist auch fraglich, aber wenigstens könnten die beiden Männer so schneller handeln und ich bin immer noch dafür, dass sie sich eines Tages zusammen schließen. Ich habe schon immer das Gefühl, dass die Mischung wirklich furchtbar für Feinde werden würde, seit Dannyl sich damals auf die Spuren von Akkarins Reise begeben hat und in dieser Höhle war etc.
##Ein Gefühl von Wärme durchströmte Dannyl. Tayend war so unglaublich vernarrt in ihn. Er glaubte an ihn, was immer Dannyl auch tat. Trotz seiner Gefühle verlor der Gelehrte dabei niemals seine Objektivität. Was sie beide hatten, war mehr, als Dannyl je zu träumen gewagt hatte. Er hoffte, es würde für immer sein.##

*seufz*
Hach das ist einer dieser Grunde, warum ich deine Geschichte einfach mehr mag als Trudi Canavans Fortführung. Sie war einfach so lustlos dem gegenüber, was sie erschaffen hat! Warum hat sie nicht gleich 100 Jahre übersprungen und uns erspart, was dann kam? Oder mal bei dir angerufen?


Cery ist ja immer so der Knackpunkt. Ich weiß auch nicht, es liest sich einfach zäher, obwohl er momentan ja auch spannende Zeiten zu erwarten hat. Sie haben also das "Angebot" des Königs angenommen und werden eine Art Stadtwache für die Hüttenviertel. Wie sie ihre Geschäfte auslagern wollen, klingt für mich logisch und gewieft, auch dass Cery sein Kassenbuch umschreibt, aber was genau die Geschäfte sind, bleibt ein wenig im Dunklen. Nur, dass Cery nicht mit Drogen handeln will für die Leute in seinem Viertel, wird klar, aber nicht, was genau er schmuggelt. Irgendwie bleibt es noch zu vage. Aber wer weiß, vielleicht kommt da ja mal eine Aktion, bei der er beinahe auffliegt ;)

Und Sonea assistiert und darf noch einmal erproben, ob sie das mit der Wiederbelebung wiederholen kann. Ich hab keine Ahnung von Medizin und als Laie wirkte die Szene für mich "echt" - also übereinstimmend mit dem, was man so in Dr. House gesehen hat xD . Ob und wo da jetzt Unterschiede waren, weiß ich nicht, es erschien aber gleichzeitig in die magische welt passend und realistisch. Unpraktisch an Soneas neuer Gabe ist natürlich, dass sie immer jemanden braucht, der den Toten zurückrufen kann, so dass es wohl auf dauer nur bei Akkarin einsetzbar ist oder Operationen, wo sich direkt der Partner bereit halten muss, ansonsten aber schön, dass sie es bei dem Patienten versucht hat und er sich so verabschieden konnte. Du gibst ihr sehr viel Raum sich dann auch damit auseinander zu setzen, ob es ihr Versagen ist und wie lange sie es noch hätte versuchen wollen. Früher oder später muss sie akzeptieren, dass es nicht zur Debatte steht Akkarin, wenn ihm was passieren sollte, wieder und wieder zurückzuholen, nur weil sie ihn nicht verlieren kann. Irgendwann wird Akkarin etwas passieren und sie muss ihn gehen lassen, es geht schließlich nicht darum, das zu verhindern und sich darauf zu konzentrieren, was sie doch großteils jetzt noch tut, sondern das Leben vorher zu genießen. Auf dem Bereich ist sie hoffentlich bald ein Stück weiter, gerade auch durch das Beispiel der Ehefrau, die froh um die Verabschiedung war, ihren Mann dann aber auch hat gehen lassen und nicht erneut darum gebeten hat, ihn wiederzubeleben.

So, damit habe ich mal wieder ein wenig aufgeholt und bin schon gespannt, wie es weitergeht. Ehrlich gesagt hat es was, nicht ganz beim aktuellen Stand zu sein, auch wenn ich die Finger von den anderen Reviews lassen muss, die immer so fleißig sind. So muss ich nie eine Woche warten sondern lese weiter, wenn ich dazu komme ^^
Und es ist wie immer unterhaltsam und kurzweilig und spannend.

Lg
baronesse

Antwort von Lady Sonea am 03.12.2013 | 22:15 Uhr
Hallo baronesse,


ui, so ein langes Review! Lieb von dir, dass du dir so viel Mühe gemacht hast.

Danke für den Hinweis, die Formulierung ist tatsächlich nicht korrekt, mir aber auch nicht aufgefallen. Bei dem zweiten Satz ist etwas verdreht. Es heißt natürlich „Sie hatte immer gedacht, dass sie erst eines fernen Tages gezwungen sein würde, das Wohl der Gilde über ihre Beziehung zu stellen.“
Gut, dass dir das aufgefallen ist. Bis jetzt hat es noch niemand gemerkt. Ist jedenfalls beides jetzt korrigiert!
Natürlich gefällt es Sonea nicht, zurückzubleiben, aber Akkarin hat eben die vernünftigeren Argumente.

Ja, dass Dorrien und Akkarin zusammenarbeiten müssen, mutet schon ein wenig ironisch an. Darüber, wie ich den Kampf schreiben würde, wenn Dorrien nicht dort wäre, habe ich nie nachgedacht, weil das von Anfang an Dorriens Abenteuer war. Wahrscheinlich hätte ich eher Balkan genommen, als Akkarin zum POV zu machen :D

Hehe und ich schreibe statt Dannyl oft Dorrien und umgekehrt. Zum Glück konnte ich diese Fehler bis jetzt immer ausmerzen. Über Dorrien und Tayend will ich gar nicht nachdenken …

Ok zurück zum Thema: Dass Rothen sich nicht so gut als Soneas Mentor eignet, findet meine absolute Zustimmung. Zumindest inzwischen nicht mehr. Aber dadurch, dass er vorübergehend die Verantwortung für sie hat, ist sie nicht ganz alleine und von allen, die da sind, ist er in der Lage, sie besser zu beruhigen und für sie dazu sein.
Alchemiestunden? Weiß ich gerade gar nicht auswendig, ob dazu noch mal ein paar Unterrichtsszenen kommen, ein paar gab es dazu ja schon in Teil 1. Aber es wird auf jeden Fall noch ein wenig angewandte Alchemie vorkommen.


Ich über Kapitel 25 reden? Niemals? Du hast doch wieder mal vorgelesen? :P
Nein, ich hatte da mal was in einer Mail angedeutet …
Aber dass Akkarin wieder kommt, bleibt ja eigentlich zu erwarten, sonst hätte ich keinen Grund mehr, weiterzuschreiben.
Takan wird bei mir immer nur ein Nebencharakter bleiben, so wie Tania z.B. auch. Die Geschichte ist bereits schon voll mit Charakteren, die ihre Abenteuer erleben und Takan hat als Nichtmagier auch kaum die Chance, etwas zur Haupthandlung beizutragen. Wenn du auf wissende Blicke und Bemerkungen seinerseits anspielst, die er in unregelmäßigen Abständen bringt – die wird er auch weiterhin machen. Das wird aber wie bisher nur einer einzigen Gesetzmäßigkeit folgen: So, wie ich es gerade brauche.
Was stellst du dir denn vor, über sein Leben zu erfahren? Als Akkarins Diener kümmert er sich fast den ganzen Tag um den Haushalt, putzt, kocht, macht Wäsche etc. Besonders spannend ist das jetzt nicht. Es ist richtig, er darf in die Stadt, meistens geht er aber nur, um etwas einzukaufen. Er hat ja in Kyralia keine Freunde oder Verwandten, die er besuchen könnte. Viel Freizeit wird er zudem nicht haben und ich bezweifle, dass er sich aus Freizeit etwas macht.

Sina ist gestorben, Viana war die ganze Zeit am Leben. Aber vielleicht habe ich irgendwo mal wieder Namen verdreht. Mit Viana habe ich tatsächlich noch so einiges vor, aber da lass dich mal überraschen :)
Du bist übrigens nicht die einzige, die sie bis zu dieser Stelle als magische Quelle im Kopf führt :D

Dannyl tut mit seiner Entscheidung auf jeden Fall das Richtige, wobei da ja auch seine Durchtriebenheit durchkommt. Die Magier werden das anders sehen, wenn sie dahinterkommen sollten, aber für Akkarin werden diese Bücher Gold wert sein. Um zu erfahren, wie das ausgeht, wirst du noch eine Weile Geduld haben müssen. Wahrscheinlich wird es anders kommen, als die meisten gedacht haben ...

Hach ja, danke für das Lob! Da bin ich ganz hin und weg. Ich selbst kann meine Geschichte nicht mit der offiziellen Fortsetzung vergleichen und will es auch gar nicht, weil ich sie lesen müsste, um mir ein Urteil zu bilden.
Dann hätte Trudi aber bei mir anrufen müssen, bevor sie Akkarin umgebracht hat, sonst hätte ich womöglich sofort wieder aufgelegt :P

Cerys Geschäfte habe ich mit Absicht ein wenig im Dunkeln gelassen, von den Büchern her hatte ich den Eindruck, dass es dort ähnlich vage bleibt und ich finde das persönlich spannender, als wenn ich schreibe, dass er Juwelen, Anurischen Dunkelwein, Schnaps feines Porzellan aus Vin, Seidenstoffe oder was weiß ich was schmuggelt. So bleibt er mehr der mysteriöse Dieb.
Eins ist jedoch sicher: Die Diebe werden unangekündigte Kontrollen über sich ergehen lassen müssen und das wird sicher für den einen oder anderen Dieb knapp werden.

Für die Szene im Heilerquartier habe ich ein wenig Medizin recherchiert und den Rest selbst ausgedacht. Schließlich besitzen die Magier nicht unser Wissen und haben andere Methoden. Wenn es gepasst hat, kann es ja nicht so schlimm gewesen sein ;)
Das Kernstück von Soneas Wiederbelebungstechnik ist, dem Patienten einen Anreiz zu geben, wieder ins Leben zurückzukehren. Bei Akkarin und diesem Mann ist es eine persönliche Bindung zu einem anderen Menschen, das können aber auch andere Dinge sein, wenn sie mächtig genug sind. Sonea kannte diesen Mann jedoch auch zu wenig und brauchte seine Frau als Unterstützung. Bei anderen Patienten könnte es auch ohne deren Partner funktionieren, wenn sie einen anderen starken Grund haben, weiterzuleben. Allerdings sind die zwei Menschen, bei denen sie diese Technik bisher eingesetzt hat, keine repräsentative Statistik und es war eher ein Zufall, dass es bei beiden die persönliche Bindung war, die sie zurück ins Leben geholt hat.

Ich glaube, was Akkarins Tod angeht, haben wir da unterschiedliche Ansichten. Solange es in Soneas Macht steht oder sie rechtzeitig zur Stelle ist, wird sie alles tun, um ihn zu retten. Wäre das nicht so würde ich mich fragen, ob sie ihre Liebe wirklich so tief und bedingungslos ist. Aber ich gebe dir insofern recht, dass sie ihn gehenlassen müsste, wenn keine Chance besteht, ihn zu retten.
Wollen wir einfach mal hoffen, dass dieser Fall nicht so schnell eintritt. Denn wozu sollte ich dann überhaupt noch weiterschreiben?


Und ich bin gespannt, wie es dir weiterhin gefallen wird. Noch hast du ja ein paar Kapitel auf Vorrat :)
Und ich glaube, jetzt ist auch von meiner Seite alles gesagt.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
29.11.2013 | 15:26 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Und weiter geht’s!

So also sind die Bücher zumindest in den Besitz der Familie von Bel Fiore gekommen. Eine gute und zufriedenstellende Erklärung, wenn auch das Geheimnis um Lord Sadakane noch ungelöst ist.
Oho, Auslandsadministrator Kito gibt sich höchstpersönlich die Ehre um seinen Unterhändler abzuholen und einzuweisen.
Jo, da dürften Dannyl gerade sämtliche seiner Sünden eingefallen sein, als du ihm Kito eröffnen lässt von welcher Brisanz seine Aufgabe sein wird.

Im zweiten Abschnitt hab ich mich über Osens Mangel an Fitness ja schön amüsiert. Irgendwo in den Büchern kam ja auch eine Szene, in der ein Magier die Levitation nutzt und ein anderer dazu meint, das wäre nicht ratsam Magie für solche Zwecke zu nutzen, denn es würde den Körper nur verweichlichen. Ich weiß allerdings nicht mehr genau, an welcher Stelle das war, ich glaub aber Rothen hat das zu Sonea gesagt im ersten Buch, als sie einem Magier in der Uni begegneten der die Treppe entlang schwebte und Sonea ganz beeindruckt war.
Der weitere Verlauf um die Händler anzuwerben passt ganz gut und findet meine Zustimmung. Höchstens, dass die beiden ein wenig zu geldgierig sind und so gar kein Anzeichen von Misstrauen zeigen. Immerhin waren sie ja schon ein paar Mal in Sachaka und wissen worauf sie sich mit diesem Volk einlassen.
Die Lüge, die du ihnen Osen am Ende auftischen lässt was den Sprachkurs und dessen Teilnehmer betrifft gefiel mir ganz besonders gut, denn so hast du geschickt dafür gesorgt, dass die zukünftigen Spione die Klappe halten und jeder Trupp für sich meint, er wäre der einzigste mit königlichem Auftrag.


Die Szene um Dorrien war mal wieder einwandfrei und ich bin auch dafür, dass er Viana fürs erste in Windbruch lässt bzw. wenn dann sie nur zu den Gehöften in der unmittelbaren Umgebung mit nimmt. Unabhängig von der Gefahr durch sachakanische Feinde. Immerhin hat Viana bei allem Interesse für die Heilkunst und Aussicht Magierin zu werden, noch, zumindest solange du Dorrien nicht die Tür zu Balkan Büro hast eintreten und durchsetzen lassen, dass sie seine Novizin wird, im Hause ihrer Eltern gewisse Verpflichtungen um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.
Okay, damit ist es also jetzt auch in die Berge gedrungen und Dorrien weiß, dass sein Freund letztlich durch eine Nachlässigkeit seines Erzfeindes umgekommen ist, auch wenn du ihn einsehen lässt, dass der nicht anders konnte und es nur dazu kam, weil der nicht ausreichend unterstützt wurde.
Bin mal gespannt, wie sich dieses Verhältnis weiterentwickeln wird. Dorrien ist ja derart unversöhnlich, dass er wohl auch aus dem Blick verliert, dass er bei Akkarin mittlerweile doppelt in Lebensschuld steht, immerhin hat der ihm beim ersten Angriff das Leben gerettet und nun auch bei dem Spion.

Na, was hab ich gesagt, da kommt noch was nach in Sachen Strategie. Geradezu furchteinflößend, wie du Akkarin das Gespräch auf dieses Thema lenken lässt. Ich glaub Sonea hat in dem Moment Blut geschwitzt.
Ich bin wirklich beeindruckt, wie es dir gelingt Akkarins düstere und hartherzige Seite als enttäuschter Mentor hervorzuholen.
Und auch Sonea fällt schlagartig und doch glaubwürdig in die Rolle der Novizin zurück. Besonders an der Anrede machst du das ja gut deutlich.
Akkarins Enttäuschung darüber dass Sonea nicht von selbst zu ihm gekommen ist, ist dir sehr gut gelungen, besonders, weil es den Eindruck erweckt, dass er nicht nur von Sonea enttäuscht ist sondern auch von sich selbst, weil auch er nicht von selbst darauf gekommen ist, dass seine Novizin Probleme haben könnte und zu stolz ist ihn um Hilfe zu bitten.
Dieser Rückbezug auf ihre Verhältnis im zweiten Buch gefiel mir sehr gut, denn er schafft eine Verbindung zu alten Zeiten.
Was mir an diesem Abschnitt besonders gut gefällt und auch am nächsten in dem es um dieses Thema geht, ist, dass du Sonea damit endlich mal wieder eine Schwäche gegeben hast. Die war überfällig, denn so gut, wie sie im Studium ist wirkte es langsam zu gut. Und ebenfalls gefällt mir daran, dass du sie es in ihrem Stolz soweit hast treiben lassen, dass dieses Donnerwetter notwendig geworden ist. Es macht sowohl Sonea als auch Akkarin glaubwürdiger und man kann besser mit ihnen mitfühlen bzw. sich in sie hineinversetzten, weil man als Leser sieht, dass auch die beiden Helden der Geschichte ihre eigen Fehler und Probleme haben und alles andere als perfekt sind. Wirkt eben einfach sympathischer.

Die Szene um Dannyl und Tayend fand ich auch sehr gut, da du dafür gesorgt hast, dass Tayend die Trennung von seinem Geliebten freiwillig akzeptiert und er gleichzeitig eine Aufgabe hat, die erstens erfüllt werden muss und die zweitens, auch wenn Tayend kein Magier ist, dennoch dessen Interesse fesselt und die er ausführen kann, weil er mittlerweile im Besitz des nötigen Wissens ist um die Texte über schwarze Magie zumindest erkennen zu können, auch wenn er sie nicht in ihrer Wertigkeit beurteilen kann. Wobei das auch davon abhängen dürfte, wie ausführlich du Lord Sadakane hast werden lassen. Evtl. ist der ja ausführlich genug, dass Tayend durchaus genau versteht, was er da liest und er vom Wissen her es durchaus mit einem ausgebildeten Magier aufnehmen kann ihm aber eben die Fähigkeit zur Magie fehlt. Was ganz nebenbei bemerkt, auch hoffentlich so bleibt! Ich will mir Tayend beim besten Willen nicht als Magier vorstellen. Das wäre ein Frevel!
Am Gespanntesten bin ich ja auf den Auftritt der beiden auf der Hochzeit von Akkarin und Sonea. Genauer gesagt, wie du Tayend auftreten lassen wirst. Da er sich ja stets wie ein Paradiesvogel zu kleiden pflegt, kann er da vermutlich zur Höchstform auflaufen!
Lustig fand ich diesen netten kleinen Schwenk über den Elyner was seinen Sinn für Romantik betrifft. Das lässt einige Schlüsse über dessen Charakter zu.

Yo, Nenia hat Cery also ins Bett gekriegt und der kriegt es mit der angst, dass die mit mehr Leidenschaft bei der Sache ist als gut sein soll. Mal abgesehen davon, dass er vermutlich recht hat, sollte er sich mal darüber klar werden, dass Huren ziemlich gute Schauspielerinnen sind. Eigentlich dürfte er das ja wissen, schließlich ist seine Mutter selbst eine.
Wuhahaha, ein Gespräch über den Berufsalltag einer Hure, gut das du das nicht gebracht hast. Das hätte ganz sicher für rote Köpfe gesorgt. Aber es wäre wohl auch lustig geworden…pffffhahaha… ich kann nicht mehr…
Mhm, schon klar warum Gol da so grinst. Erstens freut er sich drauf zu sehen, wie Cery die Kinnlade runter fällt, wenn er ihm klarmacht, wer da gerade wieder aufgetaucht ist und zweitens ist auch Gol nur ein Mann und Nenias Reizen sicher auch nicht abgeneigt und hofft einen unverhüllten Blick auf das momentane Liebchen seines Chefs zu erhaschen.
Aua, Nenia nimmt das krumm, dass sie von Cery mal so eben flott abserviert wird. Naja, Hure hin, Hure her, kann man verstehen, wenn man unterbrochen wird, wenn es gerade am schönsten ist und dann auch noch ganz aufhören muss. Und dann auch noch wegen so was Unwichtigem wie einem Besucher.
Okay, wie erwartet Savara ist wieder da.
Der gute Cery tut mir echt leid. Da hast du ihn endlich eine Frau finden lassen, die er, wenn du es ihn sich irgendwann eingestehen lassen solltest, durchaus auch lieben könnte und dann hetzt du ihm die alte Flamme wieder auf den Hals, die sein Vertrauen so niederträchtig missbraucht hat.
Den Spruch, wenn Cery ja so alles an unbedeutenden Leutchen beherbergen könnte, fand ich klasse.
Hm, Savara geht auch gleich forsch zur Sache. Die hofft wohl darauf, dass sie an alte Bande anknüpfen kann.
Oha, Savara steckt in Schwierigkeiten. Und Cery ist der einzigste, der ihr eingefallen ist sich zu verstecken? Dafür reist sie aus Sachaka bis nach Imardin? Na, da bin ich ja mal gespannt, welcher Art diese Probleme sind. Die müssen ja ganz schön heftig sein, denn ihre Panik hast du recht glaubwürdig dargestellt. Und Cery, ganz der Kavalier, gibt ihr Unterschlupf.
Hmhmhm, ich weiß nicht. Die Szene an sich gefällt mir sehr gut und sie ist, auch Savara, glaubwürdig, aber bisher hat die sich in den Büchern ja nicht als wirklich notwendig für die Handlung erwiesen. Ich fand sie eigentlich ziemlich überflüssig. Zwar bin ich mir sicher, dass es dir gelingen wird, sie nicht zu einem Nonsens-Charakter zu machen, aber ob ihr Wiederauftauchen gut ist, da bin ich mir noch nicht so sicher. Ich für meinen Teil hatte deine Erklärung am Anfang akzeptiert und so eingeschätzt, dass Savara damit aus der Welt ist und meinetwegen hätte sie auch nicht zurückzukehren brauchen, vermisst hab ich sie nicht. Aber gut, es ist wie es ist und ich bin trotz allem gespannt darauf, was du daraus machen wirst. Und wie es mit Cery und Nenia weitergehen wird. Denn eines finde ich wirklich gut, Nenia passt von ihren ganzen Wesenheit besser zu Cery, mit ihr hast du einen durchaus brauchbaren Charakter entworfen. Würde mich übrigens freuen, wenn die mal noch einen etwas aktiveren Teil zugestanden bekommt, denn auch wenn ich sie sympathischer als Savara finde, bis jetzt ist sie auch nur Cerys Bettwärmer und hat noch nicht wirklich was zur Handlung beitragen können.

Oha, da lässt du Akkarin aber nun wirklich mit eisernem Besen kehren. Sonea die Zusatzstunden in Heilkunst zu streichen, auch wenn vereinbart war, dass die sowieso wegfallen, wenn es nötig ist, ist schon hart. Besonders so wie du es ihn ihr eröffnen lässt, eiskalt der gefühllose schwarze Magier, der nur eines will, dass seine Novizin sich der Ehre für würdig erweist seine Novizin zu sein.
Ja, das dürfte der stolzen Sonea echt peinlich gewesen sein. Aber wie schon gesagt, dieses Kapitel gefällt mir gerade darum so gut, weil du eben mal den Feenstaub von Soneas Schultern wischst und ihr die Wolke 7 unter dem Hintern weggezogen hast, so dass sie mal wieder auf dem Boden der Tatsachen aufschlagen musste.
Yo, dieser Anflug von Selbstmitleid in Bezug auf ihre Eignung zur Kriegerin ist zwar verständlich, aber auch Akkarins heftige Reaktion darauf ist völlig richtig.
Uwah, das wird ja immer peinlicher für Sonea. Akkarin willst du also ihre Notizen lesen lassen, ja, dass kann ich verstehen, dass ihr das unangenehm ist, aber da muss sie durch. Selbst schuld, muss man da wirklich sagen, bisher hatte Akkarin ja keine Notwendigkeit den harten Teil seiner Seite als Mentor mal so richtig hervorzuholen aber jetzt ist es nun mal soweit.
Bin gespannt, wie du ihn dieses Problem zu lösen gedenken läßt.
Ja, diese Spruch „Ich habe nichts anderes erwartet“ ist schon eine reife Leistung – der lässt sich ganz gut auslegen und man kann ihn sehr schön nutzen um ganz offen zu drohen und doch es nicht laut sagen zu müssen. Akkarins rhetorisches Geschick stellst du wieder einmal sehr sehr gut dar. Und seine Fähigkeit den teil seiner Persönlichkeit, der den Mentor beinhaltet strikt vom Verlobten zu trennen. Muss ganz schön schwer für ihn sein, aber in seinen Jahren als Sklave hat er ja auf die harte Tour gelernt, was es bedeutet seine Emotionen für sich zu behalten und wie man das macht. Und Sonea lässt du das ja auch ganz gut hinbekommen.

So, alles in allem also wieder einmal ein sehr ordentliches und gut geschaffenes Werk. Ich freu mich auf Dienstag.



Herzliche Grüße
Keylu-tey
Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 29.11.2013 | 21:11 Uhr
Hallo Keylu-tey,


es ist zumindest eine Vermutung, dass dieser Magier aus Bel Fiores Familie die Bücher in den Familienbesitz gebracht hat. Genau wird man es nicht nachweisen können, weil es dazu keine weiteren Informationen gibt und es wäre auch schlimm, wenn es so wäre. Schließlich handelt es sich um Bücher über schwarze Magie! Wer Lord Sadakane ist, wird auch noch gelüftet werden, wobei die Erklärung am Ende wohl herrlich banal sein wird. Zumindest in Anbetracht des Aufwands, den Dannyl und Tayend deswegen betrieben haben. Aber manchmal ist das im Leben so :)


Die Szene, die du meinst, war im ersten Buch und es war Lord Garrel. Aber auch Botschafter Errend nutzt die Levitation in 2. Buch, als er und Dannyl zu dem Palast des Königs von Elyne Treppensteigen müssen, während Dannyl läuft. Aber vielleicht meinst du auch die Szene, wo Dorrien erstmals auf Sonea trifft und sie mit seiner Levitation beeindrucken will, da macht Rothen auch ein paar bissige Sprüche. Aber ist ja auch egal.
Die Händler denken eben nur ans Geld, immerhin springt da auch ein Jahresgehalt für sie raus. Das dürfte so ziemlich jedes Misstrauen zerstreuen, zumal ihnen als Nichtmagier gar nicht so wirklich bewusst ist, wie gefährlich Spionieren sein kann. Und bisher haben sie abgesehen von der Invasion der Ichani keine schlechten Erfahrungen mit den Sachakanern gemacht. Und nicht zuletzt betrachten sie das als kleines, aufregendes Abenteuer.


Zu Dorrien hatte ich ja bereits angedeutet, dass er als Heiler die Hintergründe von Darrens Tod begreift. Ja, er ist impulsiv, nachtragend und stur, aber er ist jetzt auch nicht so blind vor Hass auf Akkarin, dass er keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, wenn es um den schwarzen Magier geht. Akkarin hat genug getan, dass Dorrien ihn hasst und das hat ausschließlich mit Sonea zu tun. Er ist in der Lage, mit ihm zusammenzuarbeiten, wie als sie den Sachakaner festgenommen haben, und er hat Sonea geholfen, Akkarin zu retten und er würde es widerwillig wieder tun, weil er dafür zu sehr mit Leib und Seele Heiler ist.
Mit Viana gebe ich dir völlig recht. Solange sie nicht Dorriens Novizin ist, muss er Rücksicht auf ihre Eltern nehmen, wo sie immer noch eine Rolle im Haushalt hat.


Dass Sonea ein Stück ihrer Mary-Sue Tendenzen ausgetrieben wird, wurde auch mal wieder Zeit. Wie du sicher schon bemerkt hast, lasse ich sie hin und wieder mit Absicht auf die Nase fallen oder Fehler machen. Bis auf den Angriff auf Regin waren das meist nur Kleinigkeiten, wo sie nicht perfekt war. Das hier musste jedoch sein.
Außerdem gibt es in jedem Studiengang und bei jeder Ausbildung ein unbeliebtes Fach, das höchstens von irgendwelchen Strebern für gut befunden wird.
Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Bedenken, ob Akkarins Strenge und Herzlosigkeit hier angemessen rüberkommt, auch wenn ich mit dieser Stelle völlig zufrieden bin, weil ich diese Eigenschaft an meinem Lieblingscharakter sogar sehr schätze und ich deswegen nicht bereit bin, ihm etwas von seiner Unerbittlichkeit zu nehmen.
Mit dieser Szene wollte ich unter anderem auch zeigen, dass er sich um ihre Ausbildung kümmert und dabei keine Rücksicht auf ihre persönliche Beziehung nimmt, was meiner Meinung nach einen guten Mentor ausmacht. Dass er nicht früher damit angefangen hat, liegt daran, dass Sonea sehr viel selbstständiger ist als andere Novizen und er ihr vertraut. Er wird einfach nicht damit gerechnet haben, dass sie Schwierigkeiten haben könnte, weil sie inzwischen in seiner Gegenwart nicht mehr gleich in Panik verfällt und er deswegen erwartet hat, sie würde von selbst zu ihm kommen. Trotzdem erkundigt er sich regelmäßig bei ihren Lehrern nach ihren Noten, vielleicht momentan nicht ganz so intensiv, wie er es könnte, allerdings hat er zur Zeit auch ganz andere Sorgen.


Tayend weiß inzwischen durchaus, was schwarze Magie ist. Da wird Dannyl ihm genug drüber erzählt haben. Er als Gelehrter wird den Wert und Inhalt der Bücher recht gut einschätzen können, wenn Bel Fiores Großonkel das konnte, welcher nur als Hobby wissenschaftlich interessiert war. In jedem Fall besitzt er genug wissen, dass es ein Fehler wäre, ihn mit nach Sachaka zu nehmen. Mal abgesehen davon, dass dies fatal wäre, da der Auslandsadministrator nichts von gleichgeschlechtlicher Liebe hält.
Keine Sorge, Tayend wird kein Magier werden. Er wollte zwar früher immer und ist der Gilde aus Furcht, seine sexuellen Neigungen könnten offenbar werden, nicht beigetreten, hat sich diese Idee inzwischen aber aus dem Kopf geschlagen. Mit seinen Büchern ist er recht glücklich und als Dannyls Assistent kann er ihn (fast) überall hin begleiten.
Hehe, für die Hochzeit wird er sich gewiss in Schale werfen! Und was die Romantik betrifft: Die Elyner sind nun mal sehr viel weniger prüde als die (meisten) Kyralier und lieben Skandale. Und was die Sachakaner angeht – nun, du kannst es dir denken :D


Als Hure kann Nenia definitiv Lust heucheln, da bin ich ganz bei dir. Aber selbst Cery bekommt mit, dass da mehr als nur Schauspielerei hinter steckt. Aber rote Köpfe? Bei wem? Doch sicher nicht bei Cery und Nenia xD
Ja, Savara ist wieder zurück. Was dahinter steckt und ob ihre Rückkehr gut oder schlecht ist… du wirst es in einigen Kapiteln erfahren und solange sitze ich hier und reibe mir die Hände und amüsiere mich im Stillen ;) Du kennst das ja inzwischen :P
In „The High Lord“ war Savara schlichtweg überflüssig, da bin ich ganz bei dir. Und dann ihr ständiges Getue, Akkarin darf nichts von ihrer Anwesenheit in der Stadt erfahren! Eigentlich hat sie sich nur gepflegt herausgehalten, obwohl sie so viel anderes tun könnte, als Cery zu verführen. Wie auch immer, ich habe sie nicht grundlos in meine Geschichte eingebracht.
Und ich gebe dir auch völlig recht damit, dass Nenia die bessere Partie für Cery wäre. Sie ist ehrlicher, aufrichtiger und aus seiner „Welt“. Nichts davon könnte ich über Savara sagen.
Und auch Nenia ist bei mir kein unwichtiger Charakter. Zumindest nicht für Cery.


Oh ja, Akkarin ist immer noch der strenge Mentor. Ich persönlich finde das so auch gut und richtig. Sonea ist wirklich selbst schuld, dass sie es soweit hat kommen lassen. Er lässt weder Soneas Argument gelten, die falsche Disziplin gewählt zu haben (in Heilkunst hätte sie früher oder später auch Schwierigkeiten bekommen, wenn sie einen Kurs hat, der ihr nicht liegt) noch hat er Mitleid, weil sie ihre zusätzlichen Stunden bei Lady Vinara vorerst genommen bekommt.
Weil sie so stolz und so stur ist, kann sie es einfach nur auf die harte Tour lernen. Dieser Spruch „ich habe nichts anderes erwartet“ ist wieder so ein typischer Akkarin-Spruch, wie sie ich ihm gerne in den Mund lege.
Was Sonea angeht: sie muss schon das gesamte Halbjahr zwischen Mentor und Geliebten trennen, das ist natürlich schwer. Allerdings ist sie (abgesehen von Phasen des Jähzorns) eher rational veranlagt und begreift, dass sich sein Zorn nicht so sehr gegen sie persönlich richtet und nichts an Akkarins Gefühlen für sie ändert.


So, das war’s von mir und wie immer bin ich auf deine Kommentare zum nächsten Kapitel gespannt :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
28.11.2013 | 00:07 Uhr
Hallöle Lady Sonea!

Und schon wieder ist eine Woche vergangen... und mal wieder hat sich das Warten gelohnt;-)

Da ist bei Dannyl ja endlich mal was los ^^kleiner Scherz xD... es wartet jetzt wohl echt ne Menge Arbeit auf ihn, und Gefahr. Ist bestimmt ne richtig blöde Situation, wenn der Auslandsadministrator vorbeikommt mit den Worten: "Unsere Aufgabe ist es, einen Krieg zu verhindern [...] einen Krieg zwischen Kyralia und Sachaka.“, und Dannyl auch noch von dessen Abneigung gegen "Knaben" weiß... Sehen wir mal was die Beiden für einen Plan austüfteln ;)
Und natürlich würde Tayend mitgehen, wenn er die Chance dazu hätte, er würde diese Reise aber vermutlich wirklich stark verkomplizieren. Besonders weil es dann für Kito keinen Zweifel mehr im Bezug zur Beziehung zwischen Tayend und Dannyl gäbe. Und sicher erinnerst du einen nochmal flott an die Hochzeit von Sonea und Akkarin... da bin ich ja so gespannt drauf! Und wollen wir mal hoffen, dass sie ohne Probleme stattfinden, und Dannyl mit Tayend daran teilnehmen kann:)

Dorrien sollte Viana wirklich nicht mit in andere Orte nehmen... sie kann in ihrem eigenen Dorf genug lernen, vielleicht sogar helfen, wenn Dorrien gerade wo anders unterwegs ist. Und man muss sie nicht in unnötige Gefahr bringen.
Es ist schade, dass Dorrien so vom Tod eines Freundes erfahren muss, aber ich denke für Kayan ist es viel schwieriger, jemandem die Nachricht vom Tod seines besten Freundes zu überbringen...
Es stimmt, so hätte Dorrien wirklich noch einen Grund, Akkarin zu hassen, aber ich finde es sehr weise von ihm, sich über den Hass zu Akkarin so weit hinweg zu setzen, dass er einsieht wer wirklich Schuld hat... und das Akkarin keine Schuld trift. Als Heiler achtet er eben auf die Folgen von Schlaflosigkeit, im Gegensatz zu den verängstigten Kriegern;)

Savara taucht wieder auf... wenn das mal kein schlechtes Zeichen ist. Besonders wenn sie auf der Flucht vor dem Sachakanischen könig ist. Eine verzwicktes Situation für Ceryni, mit 2 Frauen auf die er achten muss. Scheint noch spannend zu werden mit ihnen ;)

Es stimmt wohl, dass Sonea Strategie vernachlässigt hat und sie früher mit Akkarin über ihre Probleme hätte sprechen sollen... jedoch steht nicht nur ihr Stolz dazwischen, sondern auch das Fach an sich. Ich habe Strategie auch die ganze Zeit als langweiliges Theoriefach angesehen, was nicht so wichtig ist und dabei auch noch von einem nicht so guten Lehrer unterrichtet wird. Außerdem dachte ich, dass Strategie einem im Kriegsfall nicht wirklich weiter hilft, denn die Sachakaner kämpfen ja auch eher nur mit ihrer Kraft und nicht mit einer bestimmten Strategie... das heißt ja andererseits aber nicht, dass die Kyralier auch ohne Strategie an die Sache gehen müssen, so weit habe ich darüber aber noch nicht nachgedacht, ich fand das praktische Kampftraining immer um einiges wichtiger;)
Aber es scheint so, als hätte Akkarin schon eine Idee, wie er Sonea helfen kann das Fach besser zu verstehen. Und wenn ihre zusätzlichen Heilkunst Kurse gestrichen werden hat sie ja auch mehr Zeit zum lernen... ma sehen, wie weit sich ihre Noten bis zur Prüfung verbessern.

Ich freue mich auf jeden Fall wieder aufs nächste Kapitel,
Bis nächste Woche,

GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 28.11.2013 | 08:02 Uhr
Hallo liebe Iris,


oh ja, die Zeit vergeht viel zu schnell, ich komme da selbst nicht mehr hinterher und habe das Gefühl, ich würde kaum etwas anderes tun, als arbeiten oder etwas auf FF.de zu machen. Und bald ist auch schon wieder Weihnachten. Aber ich will mich ja nicht beklagen :)

Ja, Dannyl gerät von einem Abenteuer in das nächste könnte man meinen. Dass die Beziehung zwischen Dannyl und Tayend offensichtlich würde, wenn dieser die beiden Diplomaten begleitet, hatte ich noch gar nicht bedacht. Die Gründe, warum Tayend zurückbleiben muss, waren eher strategischer Natur: für die Sachakaner wäre er eine wunderbare magische Quelle und er hat den Inhalt von Lord Sadakanes Büchern im Kopf.
Und zu der Hochzeit: mal sehen, ob die so wie geplant stattfinden wird und wer alles dazu erscheint :) Aber bis dahin ist es noch eine Weile hin.

Auf Dauer wird es auch genauso laufen, dass Viana Dorrien vertritt, wenn er nicht in Windbruch ist. Zumindest mit dem Wissen, das sie bis dahin haben wird. Wenn sie selbst Magierin ist und die Sachakaner keine Bedrohung darstellen würden, könnte er sie auch mit auf Visite nehmen. Doch ich fürchte, die Probleme mit den Sachakanern fangen gerade erst an ...
Du hast völlig recht, als Heiler begreift Dorrien natürlich, warum Akkarin keine Schuld an dem Tod seines Freundes hat, wobei dieser nicht gerade in seiner Beliebtheit bei Dorrien steigen wird. Gut, dass er nicht weiß, dass Akkarin seinem Freund sozusagen noch einen Gnadenstoß gegeben hat. Allerdings denke ich, Dorrien würde auch das begreifen. Er mag Akkarin zwar hassen, aber er ist nicht so blind vor Hass, dass er das Offensichtliche ignoriert.

Zu Savaras Rückkehr halte ich mich mal bedeckt und überlasse es dir herauszufinden, was da mit ihr, Cery und Nenia noch so alles passieren wird ;)

Strategie ist auch langweilig und trocken und sehr theoretisch. Bei diesem Fach geht es jedoch um Strategien im magischen Kampf, völlig unabhängig davon, ob die Gegner einander an Stärke ebenbürtig sind oder einer unterlegen. Falls du "Magie" gelesen hast: Dort geht es um den letzten Krieg zwischen Kyralia und Sachaka und die Kyralier haben damals in Gruppen gekämpft und einander ihre Magie übertragen. Und wenn ganze Armeen von Magiern gegeneinander kämpfen, müssen die wie normale Armeen auch mit irgendwelchen Strategien aufwarten, um ihren Gegner zu bewältigen. Für die Gildenmagier ist es in jedem Fall besser, sich eine gute Taktik zurechtzulegen, weil sie im Zweifelsfall an magischer Stärke unterlegen sein werden.
Wie auch immer, Sonea hat mal so richtig Ärger mit ihrem Mentor bekommen. Mit dieser Szene schlage ich übrigens gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Ich zeige, dass Akkarin durchaus gute Qualitäten als Mentor hat, ich treibe Sonea einen Teil ihrer Mary-Sue Tendenzen aus (ja, sie hat welche und das war leider schon so vorgegeben) und ich zeige, dass auch langweilige und ungeliebte Unterrichtsfächer wichtig sind. Oh, eigentlich sind es vier, weil sie ins Bett gehen um zu schlafen xD


Dann bis nächste Woche und liebe Grüße,
Lady Sonea
27.11.2013 | 19:36 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

So, also Kapitel 29 enthielt, zumindest für mich, eine Menge Stellen an denen ich dann doch herzlich lachen musste.

Soso, Rothen nimmt also wieder einmal jenes kritische Schlafmittel.
Und Akkarin lässt du ihn damit offenbar unterschwellig auf den Arm nehmen. Der scheint ja auch so seine Erfahrungen mit dem Zeug zu haben. Naja, kann man sich auch gut vorstellen, schließlich hatte er zumindest bevor er Sonea als Vertraute kennenlernte genug Probleme damit Schlaf zu finden. Seit ihr kann er wenigstens mit jemandem über seine Sorgen sprechen und sich so etwas Linderung verschaffen – frei nach dem Motto geteiltes Leid ist halbes Leid.
Und der Seitenhieb wie sich sein Schlaf in der Arran-Residenz vorzustellen ist, dürfte dann wohl auf einen kleinen privaten Scherz raus laufen was?
Soso, die Gilde lässt du nun also auch in das Geschäft der Schlapphüte einsteigen. Na, da bin ich ja mal gespannt, wie das aussehen wird.
Das du König Marika bereits das Problem beschert hast, dass er seine politischen Gegner erst mal dazu bewegen muss, ihn zu unterstützen ist schon mal ein gutes Argument, warum ein möglicher Angriff noch auf sich warten lässt, allerdings, zumindest sehe ich das so, hast du einen strategisch außerordentlich wichtigen Punkt übersehen in Sachen Kriegsführung, der ganz besonders auf Kulturen auf dem technologischen Stand des Mittelalters zutrifft: Winterkrieg!
Kein Feldherr, Magie hin, Magie her, will im Winter einen Feldzug starten. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Erstens der Tross, der die sachakanischen Magier begleiten würde, in der Mehrzahl natürlich Sklaven, hätte keine Möglichkeit sich gegen Kälte und Unbilden des Wetters zu schützen. Zumindest nicht ohne dass die Ashaki unverantwortlich viel Magie einsetzen müssten um ihre Sklaven wenigstens den unbedingt notwendigen Schutz zum Überleben zu gewähren, die ihnen dann bei der Konfrontation mit den kyralischen Magiern fehlen würde.
Zweitens der erhöhte Magieeinsatz um das Gelände passierbar zu machen – Schnee schmelzen, Flußüberquerungen ermöglichen, Morast trocken legen, der durch den geschmolzenen Schnee entstanden ist… ich könnte noch mehr aufzählen…und…
Drittens: Nahrungsmittel. Sowohl die Magier als auch der Tross benötigen eine erhebliche Menge an Essen. Und bei Feldzügen in diesem Kulturrahmen läuft es in der Regel darauf hinaus, dass der Angreifer die Felder und Vorratslager des Angegriffenen plündert um damit seine Truppen zu ernähren. Im Winter und im zeitigen Frühjahr sind die Felder jedoch kahl und der Füllstand der Lager ist auch eher als mager zu bezeichnen und so eine ausgeklügelte Feldlogistik wie unsere heutigen Armeen sie kennen, steht, auch magieunterstützt, in einer solchen Kultur in der Regel nicht zur Verfügung.
Ein vorausschauender Feldherr plant seine Züge also so, dass er pünktlich zur Erntezeit in die Lande seines Feindes einfällt und seine Truppen mit dessen Feldfrüchten ernähren kann, also Sommer bis Anfang Herbst - zumal in dieser Zeit auch das Wetter die besten Verhältnisse bereitstellt für eine Schlacht. Die Ichani haben Imardin nciht ohen Grund im Sommer angegriffen.
Tatsächlich ist es sogar so, dass Kriege oftmals gar nicht von überlegenen Waffen gewonnen werden sondern durch Logistik. Der Feldherr, der die bessere Versorgungslage hat, hat schon einen wichtigen Punkt für sich gemacht und deutlich höhere Chancen auf Erfolg.
Daher hätte ich mir gewünscht, dass du einen der Krieger, also Balkan oder Vorel (der ist doch Krieger?) diesen Punkt zu Bedenken geben lässt. Akkarin hat in dem Moment bereits genug angemerkt. Zwar wäre dem das auch sicher klar, aber wenn du den auch das noch anführen lassen würdest, würde der Eindruck entstehen, dass die anderen Magier völlig inkompetent wären.
Die Idee mit den Händlern als Spione gefällt mir und Unterricht in Sachakanisch durch Akkarin stell ich mir interessant vor, dürfte sicher kein Honigschlecken werden.
Die Idee Blutjuwelen zum Kontakt halten zu nutzen war zu erwarten, allerdings geb ich dieses Mal auch Garrel Recht, dass Kuriere auch ein sinnvoller Weg sind.
Und was die Marschzeit einer Armee von Arvice nach Imardin betrifft, das lässt du Akkarin offenbar davon ausgehen, dass die ganz schön fix zu Fuß ist.
Ein paar hundert sachakanische Ashaki samt ihrem Tross an Sklaven und den Versorgungseinheiten dürfte einen Heereslindwurm von rund 3.000 Mann ergeben. Solche Heeresansammlungen sind geradezu ein Musterbeispiel an Gemütlichkeit – durchschnittliche Tagesmarschleistung ca. 10 Meilen! Also nicht gerade viel (Falls du weitere Info willst, wie immer steht dir der Berater zur Verfügung!)
Soso, Osen ist aufs heftigste dagegen Sonea Blutjuwelen herstellen zu lassen. Da steckt doch was dahinter.
Oho, der Hohe Lord selbst empfiehlt schon die Arena für private Streitereien. Und Osen macht sich nun wirklich sehr für Sonea stark.
Und dieser kleine Zwist nach der Besprechung sagt ja mehr als tausend Worte. Besonders Akkarins Antwort.
Na, herrlich, das anfangs ungeliebte, verschmähte und verspottete Hüttenmädchen kann sich vor Verehrern kaum noch retten. Das klingt nach reichlich Potenzial für Konflikte und endlich einer Erklärung, warum Osen Akkarin so unversöhnlich gegenüber steht. Und irgendwie glaub ich nicht, daß Sonea da sonderlich erbaut drüber sein wird, einen weiteren Verehrer in den Reihen der Magier zu haben, wenn sie schon über jene in den Reihen der Novizen nicht glücklich ist. Zumal der dann auch noch in einer Position ist, in der er ihr und ihrem Verlobten echte Probleme bereiten kann.
Apropos Novizen-Verehrer. Die Schatten waren ja auch schon eine Weile nicht mehr da. Haben die es endlich kapiert?


Die Szene auf dem Friedhof fand ich recht ergreifend. Da hast du die Trauer, die beide empfinden gut dargestellt.
Oha, also das mit den zwei Schwellen war ja schon nicht uninteressant aber das Akkarin schlussendlich, auch wenn es unmöglich gewesen ist Darren zu retten, doch zumindest teilweise den Tod des jungen Kriegers zur Last gelegt werden kann, ist echt brisant. Hoffentlich erfährt Dorrien das nie. Dürfte schon reichen, dass sein Freund gestorben ist durch einen Sachakaner dessen Bewachung dem verhassten Schwarzmagier anvertraut war und der, wenn auch ohne eigenes Verschulden, in der Bewachung desselben versagt hat.
Und sollte Dorrien das jemals erfahren, auweia, dann denke ich, wirst du da eine echt kritische Situation haben, es sei denn, Rothens Sohn findet doch mal noch einen Weg wieder vernünftig zu denken – ich erwarte ja gar nicht, dass der und Akkarin jemals Freunde werden, das sicher nicht, aber wenigstens, dass sie einander über den weg laufen können, ohne das Dorrien dem anderen gleich den Hals umdrehen will.
Wow, also das mit dem Traum ist ja wohl in etwa so gelaufen, wie ich es erwartet hatte. Das das ganze allerdings in der Nacht passierte, in der Darren starb, halleluja, dass ist echt ein hartes Detail.
Ganz schön perfider Einfall von dir Sonea zum einen so in die Sache mit rein zu ziehen, zum anderen, wie geschickt du es verborgen hattest, dass Akkarin während der Rückreise nicht geschlafen hat und wie es zu dem Traum gekommen ist und was das dann für Folgen hatte.


Soso, Dorrien mutiert also zum Lehrer. Na da bin ich ja mal gespannt, wie sich Viana machen wird als Magier-Lehrling. Wie üblich hast du Szene schön durchdacht und logisch geschlossen aufgebaut.
So ungefähr hat es vermutlich auch bei Sonea ausgesehen, als Dorriens Vater sie unterrichtet hat, nur das der nicht gleich mit praktischen Anwendungen arbeiten musste.
Vianas Interesse an der Heilkunst scheint ja ziemlich echt zu sein. Bin mal gespannt, wie das sich entwickeln wird, wenn sie irgendwann auf die Universität muss und wie Dorrien das handhaben kann, ihr Mentor zu bleiben, ohne dabei sein Dorf zu vernachlässigen. Denn ich bin sicher, zumindest in der Hinsicht wird er alle Mittel nutzen um seinen Sturkopf durchzuboxen und ihr Mentor zu bleiben. Und für Viana wäre es sicher auch besser, denn Dorrien vertraut sie voll und ganz, denn der kennt ihre Lebensumstände und weiß, wie er mit bestimmten Verhaltensmustern umgehen muss die in so einer rauen Umgebung unweigerlich entstehen, während die Magier in Imardin damit sicher überfordert wären.
Da könnte ich mir vorstellen, dass Viana in der Gilde für noch mehr Aufruhr sorgen kann als seinerzeit Sonea, denn wenn die schon ungeschliffen war, dann wird Tochter eines Bergbauern ganz sicher ebenfalls eine recht kantige Weise haben, wenn sie mit den Platitüden der Stadtbewohner konfrontiert wird.
Ja, das dürfte wirklich äußerst spannend werden. Vor allem, solltest du die beiden Frauen irgendwann aufeinander treffen lassen. Wobei sich nicht die Frage nach dem Ob stellt sondern nur nach dem Wann. Viana könntest du da ganz schön für Wirbel sorgen lassen, immerhin kennt sie Soneas Verlobten zwar asl Lebensretter aber sicher wird Dorrien ihn ihr, wenn der Tag kommt, dass sie in die Gilde ziehen muss, nicht unbedingt in leuchtenden Farben schildern.
Na wie dem auch sei, dass liegt in der fernen Zukunft und hat noch Zeit, ich besinne mich mal wieder auf die aktuellen Dinge.
Als Lehrer scheint Dorrien ja so schlecht nicht zu sein, so wie du ihn seiner zukünftigen Novizin den Aufbau ihrer Hand erklären lässt.
Und dann auch gleich der erste praktische Einsatz am lebenden Patienten.
Die Szene bei und um Yul gefiel mir ganz ausgezeichnet. Ganz offensichtlich hast du auch erst kürzlich erworbenes bzw. vertieftes Wissen mit eingebracht. Das weiß ich zu schätzen, denn es macht den Text noch realer.
Der Schlusssatz behufs Leichtsinn und das Magie nicht dagegen wird, war lustig und gut. Viana als angehende Heilerin ist wirklich eine interessante Vorstellung. Ganz besonders, weil sie noche in langen und schweren Weg vor sich hat und sich sicher noch nicht wirklich im Klaren darüber ist, was sie mit ihrem Wunsch da ins Rollen gebracht hat. Ich bin wirklich aufs höchste Gespannt, wie das weitergeht.



Yoho, Cery im Dienst! Absolut einwandfrei auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist sich den Diebsfürst auf der Seite des Gesetzes vorzustellen.
Besonders der Satz, dass er von der Frau nur verlangt, dass sie ihre Steuern ordentlich zahlt, war dann doch ein kleiner Brüller. Das passt so überhaupt nicht zu dem bisher ausschließlich kriminellen Cery, ganz egal, ob er das Herz am rechten Fleck hat.
Und schon geht es los damit, die neue Position auszuloten, ob man die nicht auch für dunklere Geschäfte nutzen kann. Die Vorstellung, dass Cery zukünftig die Möglichkeit haben kann, den einen oder anderen Auftragsmord mal so eben in den Akten verschwinden zu lassen, lässt gleich wieder den Dieb durchblicken, der die Abmachung mit dem König bzw. Lord Mirken nur soweit respektiert, wie er es für gerecht und richtig erachtet. Aber alles andere wäre auch Unsinn und bei Cery kann sich sicher sein, dass er das zwar erwägen und auch durchziehen wird, aber diese Macht niemals unbeherrscht missbrauchen wird.
Ach nee, Nenia darf auch mal wieder auftreten. Die hab ich ja schon vermisst, solange, wie du sie in der Versenkung hattest verschwinden lassen.
Und ganz die Hure geht sie auch gleich in die Vollen und sagt unverblümt, was sie will. Passt zu ihr bzw. generell zu Huren, was sollte sie auch lange schmalzige Worte um die Tatsache spinnen, daß sie mit Cery ins Bett will, wenn das ohnehin ihr Broterwerb ist.
Nichtsdestotrotz hast du das schön und lustig formuliert. Und ihre Worte, dass sie auf Männer in Uniform steht lässt ja einige Schlüsse zu, welchen Berufstand ein Gutteil der Kunden der „Lüsternen Jungfrau“ hat, zumindest wenn gerade Zahltag gewesen ist.
Aber auch, und das hatte ich ja schon mehrfach vermutet und angedeutet hast es ja auch schon recht klar, dass zumindest sie von Cery mehr will als nur einen rücksichtsvollen Freier. Und der ist halt noch im Zwiespalt gefangen. Bin mal gespannt, wie das weitergeht, denn bis jetzt hast du ja noch jede neue Beziehung, die du deine Charaktere hast aufbauen lassen auf eine harte Probe gestellt. Bin mal gespannt, was du für Cery und Nenia im Sinn hast, auch wenn ich schon ahne, dass ein Element auftauchen wird, das ein echtes Problem sein kann bzw. schon gewesen ist.


Hai! Sonea hat also die erste Stunde in Schwertkampf hinter sich. Ja, dass kann ich ihr nachfühlen, dass die Muskeln hinterher weh tun. Mir ging das damals genauso. Ist ja auch ein ungewohntes Verhalten.
Und gleich hinterher Schwarze Magie.
Das weitere Geschehen um die Erforschung eines Speichersteins hast du wie üblich geschlossen und ausführlich geschrieben.
Was ich jetzt sage ist positiv gemeint auch wenn es nicht so klingt: Es war erwartungsgemäß unspektakulär und langweilig. Und das muss es auch sein! Denn sonst wäre es unrealistisch. Ich hatte ja früher schon mal erwähnt, dass ich mir etwas Einblick in eine solche Forschungseinheit wünschen würde und mir war klar, dass es da nicht knallen kann vor lauter Spannung. Recherchen sind in der Regel nicht spannend, zumindest nicht für einen Außenstehenden und das ist man als Leser ja. Also kann ich dazu sagen: Gut gemacht! Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Zwei Magier, die Unmengen an wenig aussagekräftigen Texten wälzen müssen um die kleine Rohdiamanten an Informationen herauszusieben. Ein absolut einwandfrei dargestelltes Bild!
Da wird Sonea vermutlich noch dankbar für sein, dass sie mit Schwertkampf ein neues Fach hat, in dem sie sich zumindest zeitweise etwas austoben kann.
Die Szene im Schlafzimmer war dann ja absolut erheiternd obwohl sie nun wirklich ernst war. In Sachen Strategie-Unterricht ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, stimmt’s? Da kommt noch was nach, irgendwie hab ich das Gefühl, dass Sonea mal wieder auf Granit beißen muss.
Und was mit Osen ist weiß sie nun auch. Und wie erwartet ist sie alles andere als glücklich darüber. Akkarins Worte zum Schluss waren ja wirklich herrlich diplomatisch formuliert.
Ich hab das Gefühl, der würde Osen am liebsten unangespitzt in die Erde hauen!


Alles in Allem wieder einmal ein super unterhaltsam gestaltetes Werk. Da wird ich doch gleich das neueste studieren!

Herzliche Grüße
Keylu-tey
Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 27.11.2013 | 21:33 Uhr
Hallo Keylu-tey,


ach das freut mich doch immer, wenn es mir gelungen ist, meine Leser mit meinen Geschichten zu erheitern! :-)

Aber verdammt, warum musst du mich auf ein Detail aufmerksam machen, was ich bei meiner letzten Überarbeitung herausgenommen habe, weil ich der festen Überzeugung war, dass schwarze Magier sich nicht um Jahreszeiten scheren müssen! Auch dann nicht, wenn sie ihre Sklaven mitnehmen. Und du störst dich ausgerechnet genau daran! Jetzt könnte ich echt wie ein Rumpelstilzchen in die Erde fahren, weil ich das rausgenommen habe!
Übrigens was den Schnee betrifft, so würden die Sachakaner erst in den Bergen damit zu kämpfen haben. Vielleicht erinnerst du dich noch an unsere Diskussion darüber, warum es in Sachaka wärmer ist als in Kyralia? Die Nächte in den Ödländer können zwar eisig werden, aber dort ist es auch verdammt trocken. Schnee fällt eher in den Bergen, aber auch nur im Winter und eher wenig, weil das meiste schon auf der kyralischen Seite runterkommt. Aber du hast natürlich trotzdem recht, die Straße von Schnee zu befreien und sei es erst ab dem Stahlgurtgebirge, würde die Sachakaner zusätzliche Magie kosten.
Naja, wie auch immer. Wenn ich mich wieder beruhigt habe und aufgehört habe, mich über mich selbst zu ärgern, werde ich das wieder in den Text aufnehmen. Ich weiß aber noch nicht, ob ich das in diesem Kapitel oder während der Gildenversammlung mache.
Aber eine Armee zur Erntezeit angreifen zu lassen, klingt doch eigentlich viel zu schön um wahr zu sein, findest du nicht? Wenn ich Marika wäre und davon ausgehen würde, dass meine Feinde sich genau darauf vorbereiten, würde ich doch lieber früher angreifen, um sie mit heruntergelassenen Hosen zu erwischen.
Von daher: Vielen, vielen Dank für diesen wohlberechtigten Einwand! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es drin gelassen. Deine Argumente sind sogar noch ausführlicher als das, was ich mir erdacht hatte, also werde ich mich mal erdreisten, das so aufzunehmen. Du bekommst auch eine Danksagung am Ende des Kapitels ;)
Ich bin wirklich froh, jemand unter meinen Lesern zu haben, der auf diesem Gebiet ein Experte ist :)

Hm, also bei den Entfernungen habe ich eine Karte von Kyralia und Sachaka zu Rate gezogen. Wenn ich annehme, dass sie maßstabsgetreu ist, und man berücksichtigt, dass man 1 Woche (sprich 5 Tage, wenn man sehr schnell ist sogar weniger) von Imardin zu einem der Pässe braucht, kommen 15 Tage hin. Wobei das, wie im Text steht, die Zeit ist, die ein Kurier benötigt, eine Armee wäre natürlich langsamer. Die 15 Tage Imardin-Arvice sind jedenfalls so gesetzt, weil ich das anhand der mir vorliegenden Informationen mir hergeleitet habe (ich nehme mal an, du beziehst dich wieder auf Quellen, deren Existenz ich zu ignorieren vorziehe?). Trotzdem hätten die Magier weniger Vorwarnzeit, als wenn die Spione Blutjuwelen verwenden würden. Denn angenommen, die Armee der Sachakaner bräuchten doppelt so lange wie der Kurier, dann wären sie in 20 Tagen an der Grenze und die Gilde müsste sofort, wenn sie der Kurier erreicht, losziehen, wenn sie die Sachakaner am Eindringen nach Kyralia hindern will, was logistisch gesehen völlig unmöglich ist. Insofern wären Blutjuwelen die bessere Lösung.

So, das zur Kriegsführung, wir können das auch gerne per Mail weiterdiskutieren, weil das für mich auch von Interesse wäre. Nun aber zum Rest:

Das war eigentlich nicht so gedacht, zu suggerieren, Akkarin hätte mit Nemmin Erfahrung. Vielleicht wird er es ab und an konsumiert haben, aber nicht so exzessiv wie Rothen. Eigentlich wollte ich ihm an der Stelle unterstellen, dass er mal wieder den Gedanken anderer Leute gelauscht hat.
Sicher tut Soneas Gegenwart ihm gut, aber ich bezweifle, dass er ihr seine Sorgen mitteilt, sofern sie sie ihm nicht aus der Nase zieht, was man bei ihm ja anscheinend muss. Dafür ist er einfach nicht der Typ. Und ich weiß, wovon ich rede, ich habe so ein Exemplar zuhause!
Ja, das mit dem Schlaf in der Arran-Residenz war ein privater Scherz, nur nicht für Rothen, den wahrscheinlich der Schlag treffen würde, wenn er wüsste, was die beiden im Bett so treiben *hust*

Nein, Sonea findet es sicher nicht toll, noch einen Verehrer zu haben, da ihr schon die Schatten und Dorrien hinterherlaufen (welcher zum Glück weit weg ist). Osen romantische Gefühle für Sonea zu unterstellen, war für mich eigentlich naheliegend, weil es in den Büchern schon einige Anzeichen gab, dass er sie mag.
Stimmt, die Schatten hatten schon länger keinen Auftritt mehr, allerdings gab es auch kaum Stellen, wo ich Sonea im Unterricht gezeigt habe. Eigentlich wissen die Schatten seit der Verlobung, dass Sonea nicht mehr zu haben ist, was an ihrer Verehrung jedoch nichts ändert. Allerdings machen die in kaum mehr als einem Jahr auch ihren Abschluss und müssen dementsprechend lernen, Selbiges gilt für Veila, die ja in derselben Klasse ist. Und bald sind Winterprüfungen. Die haben gerade Wichtigeres im Kopf würde ich mal sagen. Dazu wird aber irgendwann später noch ein Satz fallen.


Also, das was Akkarin da getan hat, würde ich eher als Sterbehilfe oder Letzten Dienst erweisen bezeichnen, weil Darren von seiner Magie bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wäre. Denn er hat es ja nicht getan, weil er so scharf auf Darrens restliche Magie war. Sicher würde Dorrien das nicht gut finden, ebenso wie die übrigen Umstände von Lord Darrens Tod, aber als Heiler ist er in der Lage, die Hintergründe zu begreifen. Seine Sympathie für Akkarin wird es sicher nicht verbessern und Freunde werden die beiden niemals, das kann ich dir so versprechen. Trotzdem sollte er in der Lage sein einzusehen, dass Akkarin keine Schuld trifft. Das mit der Sterbehilfe wird jedoch nie an die Öffentlichkeit geraten, weil alle, die dabei waren, zu entsetzt von den Ereignissen sind und das, was Akkarin getan hat, stille Zustimmung gefunden hat. Deswegen kommte es auch bei der Anhörung nicht zur Sprache und es wird auch nicht hinterfragt, weil niemand über dieses Detail nachdenkt.
Ja, das mit dem Traum war gemein von mir. Dem habe ich auch so nichts weiter hinzuzufügen. Denn genau so wie du es erkannt hast, war es auch beabsichtigt.


Was Vianas Ausbildung betrifft, wird Dorrien sicher alles versuchen, um seinen Dickkopf durchzusetzen. Ich sehe Viana allerdings jedoch weniger kritisch als Sonea. Sie hat eine bessere Aussprache, ein besseres Benehmen und benutzt keine Kraftausdrücke und dergleichen. Generell sehe ich die Bauern und Reberhirten als eine höhere Klasse an als die Hüttenleute, die in Armut leben und teilweise nichts haben, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Was nicht heißen soll, dass die Menschen in den Bergen wohlhabend wären, nur dass es ihnen besser ergeht als den Hüttenleuten.
Viana und Sonea werden sich ganz sicher eines Tages begegnen, doch ich denke, die beiden Frauen werden sich verstehen, weil sie sich doch recht ähnlich sind. Und Dorrien versucht seiner Schülerin gegenüber Akkarin zwar schlecht zu reden, aber so ganz hat sie ihm das nicht geglaubt, ich würde mal behaupten, als Mädchen aus einfachen Verhältnissen hat sie eine bessere Menschenkenntnis, als ein sturer Magier.
Hihi ja, an Yul habe ich mein Ersthelfer-Wissen mal zu Besten gegeben :D Bei anderen Szenen, wo Dorrien jemanden heilt, wie als er Viana nach dem Kampf gegen Ikaro findet, hielt ich das nicht für erwähnenswert, weil es für ihn als Heiler Routine ist. Hier lehrt er Viana jedoch ein paar wichtige Grundlagen am lebenden Objekt und von daher fand ich die Stelle ganz passend dafür :)


Ja, Cery als Stadtwache ist ungewohnt, da stimme ich dir zu. Aber was hätte er der Frau sonst sagen sollen? Er kann ja schlecht weitermachen wie bisher. Obwohl (ich glaube, das hatten wir schon in deinem letzten Review) es ja durchaus möglich wäre, dass er Steuern im Austausch von Gefälligkeiten vorstreckt. Cery hat eben seine eigenen Vorstellungen von Gerechtigkeit, die er dank seiner neuen Macht recht gut durchsetzen kann und da wird er im Laufe seiner Karriere seine Position sicher noch das ein oder andere Mal ausnutzen.
Klar Nenia ist nicht aus der Welt. Cery hatte nur nicht gerade viel Zeit, sich um sie zu kümmern, weil es im Vorfeld zu seinem neuen Job so viel zu regeln gab. Oh einige ihrer Freier waren ganz sicher Stadtwachen, aber vielleicht findet sie Uniformen auch einfach nur so toll.
Dass Nenia auf Cery steht bzw vielleicht sogar in ihn verliebt ist, ist auch so. Aber Cery merkt es nicht und hängt immer noch an Savara. Das ist ähnlich wie bei Dorrien, der zu sehr an Sonea hängt, um Vianas Gefühle für ihn zu bemerken. Und ich nehme an, du meinst Savara mit dem Element, das den beiden noch in die Quere kommen kann. Und ich weiß auch, warum :D (Nein, ich meine nicht deine Kristallkugel)


So, du hast also mal Schwertkampf gelernt? Dann bin ich schon auf deine Kommentare zu den beiden Schwertkampfszenen in diesem Buch gespannt ;) Wahrscheinlich werde ich da noch einiges von dir lernen können.
Was die Forschungsarbeit angeht: Du hast es wirklich erfasst! Es ist langweilig. Als Ex-Mitarbeiter an der Uni spreche ich da aus leidvoller Erfahrung und deswegen habe ich diesen Teil auch so gestaltet. Es wird später auch mal das eine oder andere Experiment geben und Akkarin wird Sonea (wie du vielleicht schon gelesen hat), die Grundlagen des Experimentierens mit schwarzer Magie beibringen, während sie noch recherchieren. Aber im Grunde läuft es genauso. Bücher wälzen, Hinweise finden, Theorien aufstellen und verwerfen und dann irgendwann vielleicht einmal mit dem spaßigen Teil beginnen.

Nein, in Strategie ist noch nicht das letzte Wort gesprochen und das hast du aus derselben Quelle wie Savaras Intervention in Cerys beginnende Beziehung :P Da wird noch etwas nachkommen und Akkarin wird demonstrieren müssen, welch strenger Mentor er sein kann, wenn seine Novizin nicht seine Erwartungen erfüllt. Aber da bin ich knallhart, das muss Sonea aushalten.
Im Übrigen wollte ich mit dieser Szene zeigen, dass die beiden auch ins Bett gehen können, ohne vor dem Schlafengehen noch allerhand Schweinkram zu betreiben.
Und Akkarin findet es natürlich auch nicht toll, dass seine Geliebte von anderen Männern begehrt wird. Aber er stört sich mehr an der eigentlichen Tatsache, weil er nicht will, dass jemand anderes Anspruch auf seine Sonea erhebt, als dass er um Soneas Liebe fürchten müsste. Derartige Besitzansprüche finde ich in einer Beziehung jedoch vollkommen OK, sofern sie nicht überhand nehmen, was sie hier definitiv nicht tun.


Vielen vielen Dank für dein ausführliches Review und wie immer bin ich gespannt auf dein nächstes!


Liebe Grüße,
Lady Sonea
24.11.2013 | 12:58 Uhr
Moin moin Lady Sonea!

Ich hatte dir ja schon angekündigt, dass meine Reviews in nächster Zeit deutlich kürzer ausfallen werden.
Nun ist es soweit, dies ist das Erste derer kürzer Reviews. Es ist für die Kapitel 27 und 28 (ich werde die Nummerierung von FF.de beibehalten)

Die beiden neuen Kapitel sind wieder einmal von einwandfreier Qualität.
Besonders gelungen fand ich es, wie du es dargestellt hast, wie es zu Lord Darrens Tod gekommen.
Ich war zwar durchaus schockiert, dass es ausgerechnet jenen lebenslustigen Magier erwischen musste, aber ich halte es dennoch für eine gute Idee.
Hättest du es so angelegt, dass der Sachakaner Lord Garrel erwischt hätte, hätte so der Eindruck entstehen können, Akkarin habe, bedingt dadurch, dass Garrel schon allgemein extrem unsympathisch ist und gegenüber dem Schwarzmagier ganz besonders, es bewusst nicht an der nötigen Sorgfalt in der Bewachung des Gefangen walten lassen. Für die übrigen Magier die Akkarin nicht abkönnen wäre es wohl ein gefundenes Fressen, ihm erneut Machtambitionen zu unterstellen und einen Gegner so beseitigt zu haben – was natürlich ohnehin Quatsch wäre – und für deine Leser wäre Garrel wohl kaum ein Verlust, dem man eine Träne nachweinen würde – dafür hast du ihn wie schon gesagt mittlerweile einfach zu unsympathisch werden lassen.
Die Bettszene zwischen Sonea und Akkarin ist einmal mehr ausgezeichnet gelungen. Gefällt mir wirklich, wie du mit den Worten spielst und es explizit vermeidest in unnötige Details zu gehen und doch dafür sorgst, dass eigentlich vollkommen klar ist, was da gerade abläuft.
Das muss dir der Neid lassen, dein rhetorisches Geschick ist echt vorzüglich.
Die Warnung, die du diesem Kapitel vorangestellt hast, sehe ich dieses Mal tatsächlich als sinnvoll an (wer hätte gedacht, dass ich das bei dir noch mal sagen würde). Die Szene enthält mehr als genug Elemente, die, wenn man nicht genau aufpasst durchaus den Eindruck erwecken können, dass da etwas nicht ganz so freiwillig abläuft. Insbesondere Soneas Versprechen ist da schon ziemlich zweideutig. Zumindest, wenn man sich nicht genau darauf einlässt und gründlich liest und sich alle Details durch den Kopf gehen lässt. Allerdings relativierst du die ganze Zweideutigkeit der Szene ja auch gekonnt, indem du klar machst, dass Akkarin zwar durchaus seine Vorlieben für diese härtere Gangart im Bett hat, er aber sie nur deshalb auslebt, weil er Soneas Gedanken gelesen hat und darin gesehen hat, dass es ihr auch Freude und Erfüllung gibt und sie es zwanglos gerne tut. Hättest du ihm diese Fähigkeit nicht gegeben, dann wie gesagt, hätte ein negativer Eindruck entstehen können, aber so bleibt alles im grünen Bereich und man sieht deutlich, dass du Akkarin auch weiter einen Ehrenmann sein lässt, der die Wünsche und Bedürfnisse seiner Verlobten achtet und nichts tut, was nicht auch deren Gefallen findet.


Hehehe, offensichtlich hat Rothen seine Kunst zu Spionieren mittlerweile perfektioniert. Tja, ohne seinen ehemaligen persönlichen Spion Dannyl bleibt ihm ja auch nix anderes übrig.
Das Gespräch der Heiler war recht interessant und aufschlussreich.
Ganz offensichtlich hast du dafür gesorgt, dass sich unter den Magiern immer mehr finden, die den beiden Schwarzmagiern positiv oder zumindest neutral gegenüberstehen.
Yaldins Frage am Anfang, ob Akkarin sich wichtig zu machen versuche, also das war ja dann wohl der Knaller. Das Yaldin der ehemalige Hohe Lord suspekt ist, ist ja nix neues, aber hast du ihn dann ja wirklich seinen Altersstarrsinn zur Schau tragen lassen.
Und spätestens Lord Kianos Einwurf, dass die Gilde es wohl verdient habe, wenn Akkarin sich doch gegen sie stellen sollte, macht deutlich, dass du die Stimmung immer mehr zu dessen Gunsten verschiebst. Zumindest soweit, dass man ihm Darrens Tod nicht persönlich zur Last legen wird.


Okay, mit der Morgenszene ist dir einmal mehr ein recht guter Blick in Sonea’s Gedanken und Gefühle gelungen, ebenso, wie du nochmals dargestellt hast, dass alles, was zwischen ihr und Akkarin im Bett passiert ist auf absoluter Freiwilligkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme beruht. Hier muss ich dir nochmals mein Lob dafür aussprechen dass du Akkarin die Fähigkeit uneingeschränkt Gedanken zu lesen gegeben hast. Dies ist in diesem besonderen Beziehungsverhältnis der beiden Schwarzmagier wirklich notwendig, denn wenn man es genau betrachtet, ist das der einzigste Weg, wie du Akkarin so vorgehen lassen kannst, ohne dass er rücksichtslos wirkt oder das umfangreiche und sicher hochnotpeinliche Gesprächsszenen nötig wären um eine Rechtfertigbarkeit für dieses Verhalten gegenüber Sonea zu schaffen.


Die Gildeversammlung war einmal mehr recht aufschlussreich. Die Anfangsszene in der du Garrel und Akkarin mal wieder aneinandergeraten lässt, gefiel mir besonders, da du es einmal mehr verstehst deinen Lieblingscharakter seine Worte so wählen zu lassen, dass sie zwar oberflächlich neutral sind dennoch aber eine ziemlich unverhohlene Drohung beinhalten bzw. einen mehr als respektablen Hinweis darauf, dass Garrel sich nicht allzu viel auf seine Bedeutung einbilden sollte und im gleichen Satz er außerdem deutlich macht, dass er Sonea als Schwarzmagierin dabei gesehen wissen will und nicht als seine Verlobte.
Als Politiker wäre Akkarin ganz sicher zumindest rhetorisch ein Genie, ob er es allerdings trotz seiner Skrupellosigkeit wirklich weit bringen würde wage ich dennoch zu bezweifeln. Er nutzt alle Mittel, die ihm zur Verfügung stehen aber dennoch bleibt er dabei ein Ehrenmann und scheint tunlichst darauf zu achten, dass er seine eignen Werte nicht verkauft. Und das ist etwas was ein Politiker können, jederzeit seine Überzeugung ändern und sein Fähnchen immer nach dem wind richten, was Akkarin glaub ich ziemlich gegen den Strich geht.
Das gefällt mir einmal mehr an ihm, das er seine Macht auf eben seine persönliche Macht stützt und auf seine Intelligenz und Überzeugungskraft. Wirklich sehr gute Arbeit, wie du ihn das immer wieder deutlich machen lässt.
Der Satz in Bezug auf die Verbreitungsgeschwindigkeit der Gerüchte gefiel mir ganz besonders. So richtig schön trockener Humor und voll in Schwarze getroffen.
Ich sag’s ja immer: Es gibt doch etwas, was sich schneller verbreitet als das Licht: Gerüchte!
Und Lady Vinaras Seitenhieb schlug ja dann genau in die gleiche Kerbe was Garrels überzogenes Selbstbild betrifft. Bin mal gespannt, wie lange der noch für die Führung der Gilde tragbar bleibt.


Wuhaha, die Nummer mit Lord Larkin und das du Sonea für ihre Freundin Trassia versuchen lassen wolltest herauszufinden ob der noch zu haben ist, also das gefiel mir ganz besonders.
Schade, dass das nicht geklappt hat.
Soso, der König gibt sich höchst selbst die Ehre zur Gildenversammlung zu erscheinen. Nun, das war ja auch zu erwarten, immerhin ist das Thema wichtig genug.
Der weitere Verlauf dieser Versammlung war ja eher zu erwarten, schließlich hast du Akkarin ja schon Sonea berichten lassen was vorgefallen war, daher war an dem Verhör nichts weiter neues zu sehen, jedoch auch hier wie immer eine reife Leistung der Lyrik.
Balkans Schlusswort gefiel mir besonders gut, denn das war mehr als nötig um klar zustellen, dass es ein unsinniges und wie man gesehen hat tödliches Verhalten gewesen ist, die Bewachung eines derart kritischen Gefangenen nur einem Mann zu überlassen, Magie hin, Magie her.


Akkarins Bericht über Ikaros Beweggründe gefiel mir sehr gut. Du hast hier ein echt komplexes und glaubwürdiges Netz gesponnen, in dem du ihn auf die Jagd nach magischen Quellen hast gehen lassen.
Etwas überrascht hat mich allerdings, dass er so dumm gewesen ist, den Unwillen König Marikas auf sich zu ziehen, indem er dessen Befehle missachtet.
Soso, der Krieg geht jetzt also erst richtig los. Nach der ersten Schlacht um Imardin dürften die Gildemagier wohl einsehen, dass da ein echtes Problem auf sie zukommt und Akkarin und Sonea als einzige Schwarzmagier deutlich mehr Freiheiten benötigen, wenn sie Kyralia effektiv verteidigen können sollen. Wäre ziemlich mager, wenn selbst jetzt noch ein Machtwort des Königs nötig wäre um sie dazu zu bringen. Die Schlacht gegen die Ichani hat das ja mehr als deutlich genug gemacht, dass die Gilde Sachaka hoffnungslos unterlegen ist.
Himmel, Ambulanz und Abendstern – Garrel hast du echt zum Trottel gemacht – wie kann man nur so verbohrt sein? Auf jeden Fall aber hast du es überzeugend getan. Der Kerl ist wirklich eine Schande für die ganze Gilde. Selbst Regin als Novize hat mehr Kompetenz in Sachen Führung als sein Onkel.


Also der Vertrauensbeweis war ja wohl mehr als eindeutig! Gut so! das war ja auch höchste Zeit, dass man den Schwarzmagiern etwas mehr Vertrauen entgegen bringt und wahrhaftig, was hätte es Akkarin gebracht, zu lügen.
Da kann Ikaro ja froh sein, dass du ihn an zwei Leute mit Verstand, Akkarin und Merin, hast geraten lassen. Sonst wäre er wohl schneller tot gewesen las er „Höhere Magie“ hatte sagen können.
Wieder einmal eine perfekt inszenierte Vorstellung. Deine weise so absolut glaubwürdig und real zu schreiben gefällt mir immer wieder aufs Neue.
Na, ich hab ja früher schon mal gesagt, dass Lady Vinara in Sachen Heilkunst sich von niemandem beeindrucken lässt und ohne zu zögern den Befehl übernimmt und auch durchsetzt. Und das auch jederzeit gegen jeden anderen, wenn sie weiß, dass sie im Recht ist. Ganz egal ob es ein Schwarzmagier, der Hohe Lord oder auch der König wäre. Das gefällt mir gut an der und macht sie noch realistischer in ihrer Leidenschaft als Oberhaupt der Heilkunst. Die geballte Ladung Courage kommt auch ein Akkarin nicht gegen an.
Bin ja mal gespannt, was bei der Besprechung herauskommt. Ich könnte mir vorstellen, dass sich da für die Schwarzmagier einiges ändern wird.


Soso, Dorrien mal wieder. Der Kerl ist wirklich stur wie ein Esel – gut so, denn dieses Mal ist er es aus dem richtigen Grund. Gefällt mir, wie du die Szene aufgebaut hast, als du ihn sich gegen Vianas Vater durchsetzen lässt um der die Möglichkeit zu verschaffen Magierin zu werden. Ich bin auf’s äußerste gespannt, wie sich Rothen Sohn als Lehrer erweisen wird. Immerhin muss er einer jungen, zwar intelligenten aber eben doch ungebildeten Frau Grundlagen beibringen, die im Erwachsenenalter deutlich schwerer zu erlernen sind denn als Kind. Das dürfte recht interessant werden zu sehen, ob er das selbe Talent besitzt wie sein Vater.


Die Besprechung war wieder einmal recht aufschlussreich. Besonders das du Merin an Akkarins Stelle hast sprechen lassen. Rothens Gedanke dazu, dass du mit Merins Anwesenheit die Entschlussfreudigkeit der höheren Magier ziemlich beschleunigt hast gefiel mir recht gut. Ich glaub ich will gar nicht wissen, wie diese Diskussion ausgefallen wäre, wäre der König nicht anwesend gewesen.
Schön übrigens, wie du Merin ein Amchtwort zu dem Verhältnis der Schuld an Darrens Tod sprechen lässt. Da stimme ich hundertprozentig zu, dass ein Rücktritt des Hohen Lord so unsinnig wie sonst was wäre und nur ein Zeichen der Schwäche darstellen würde. Zumal der einzige andere geeignete Kandidat sich ohnehin mit Händen und Füssen wehren würde, außer der König befiehlt es.
Holla, ausgerechnet Lord Waschweib schlägt vor seinem Erzfeind den Titel eines Oberhaupts zu kommen zu lassen? Was ist denn mit dem los? Man könnte ja fast glauben, er hätte gerade seine Sympathie für Akkarin entdeckt. Obwohl, eigentlich gar nicht dumm, wenn Akkarin den Titel des Oberhaupts hätte könnte Garrel wohl ruhiger schlafen, denn soweit ich weiß, kann ein Magier nur Oberhaupt einer Disziplin sein.
Aber gut, dass du Lady Vinara da sinnvoll intervenieren lässt.
Der Titel des Leiters klingt besser.
Ach ja, die Höheren Magier stimmen also zu, dass Akkarin entsprechende Literatur und mehr Geld für seine Forschungen zur Verfügung gestellt bekommt? Sieht ja fast so aus, als würde sich Dannyls kleine Intrige gerade selbst ad absurdum führen, dafür zu sorgen, dass die Kopien der Bücher Bel Fiore den geeignetsten Empfänger erreichen.
Soso, eine diplomatische Lösung für den bevorstehenden Krieg finden? Und Kito ist sich im Klaren darüber, dass er nicht der geeignetste Experte für Verhandlungen dieser Art ist, aber er kennt jemanden?
Ich habd as Gefühl, dass Dannyl sehr bald nach Imardin zurückbeordert wird und eröffnet bekommt, dass das mit dem lebenslangen Posten als Botschafter in Elenye schneller vorbei ist, als er sich das gedacht hat und er eine lange und gefahrvolle Reise antreten wird. Nämlcih nach Sachaka! Ganz offiziell.


Wuhahaha, Cery als Captain der Stadtwache. Das haut mich um. Die Vorstellung ist zu köstlich! Und Gol ist dann wohl Feldwebel, was?
Auf jeden Fall scheint die ganze Idee eine interessante Form anzunehmen.
Soso, Steuern nennt sich das jetzt also. Na, da bin ich ja mal gespannt, wie Cery das handhaben wird, wenn einer nicht zahlen kann. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du den dafür sorgen lässt, dass es mit Gefälligkeiten hier und da genauso weitergeht wie vorher, eher sogar, dass damit ein noch deutlicherer, schwunghafter Handel damit aufkommen wird. Gefälligkeiten dürften sich von nun an erst recht zu einer Währung neben dem Münzgeld etablieren.
Und wie ehemalige Diebe das Gesetz verfolgen, dass dürfte auch noch interessant werden – ein paar zünftige Komplikationen könnte ich mir gut vorstellen.
Mhm, da sieht man mal wieder, dass Cery zwar grundsätzlich ehrenhaft handelt, aber in Sachen Verrat absolut skrupellos ist. So muss es ja auch sein, immerhin ist er trotz allem ja ein Krimineller.


Na bitte, ich sagte doch, dass sogar Akkarin einen Höllenrespekt vor dem Oberhaupt der Heiler hat. Verflixt, mich würde ja so eine kleine Rückblende mal interessieren, in der der junge Novize Akkarin was ausgefressen hat und dafür von Lady Vinara den Kopf gewaschen bekommt. Das dürfte echt witzig sein.
Okay, das Verhältnis der beiden zur Gilde mag zwar nach Merins Schutzbrief einfacher geworden sein, aber untereinander hab ich das Gefühl, dass du es für die beiden noch komplizierter gemacht hast. Jetzt kann Sonea strenges Verhalten ihrer Mentors nicht mehr darauf schieben, dass der dazu genötigt ist um in der Öffentlichkeit seiner Rolle gerecht zu werden sondern jetzt ist es wirklich wichtig ganz klar zwischen Novizin-Mentor-Beziehung und ihrem Verhältnis als Liebespaar zu trennen und ihre Gefühle für ihren Mentor von denen für ihren Verlobten fern zu halten. Wahrhaftig keine leichte Situation!
Die Nummer mit dem Gedankenlesen ist echt zum Schießen. Herrlich, wie du das mal wieder so ganz nebenbei eingeflochten hast.
Auf die zukünftigen Experimente mit den magischen Steinen bin ich gespannt. Hoffentlich lässt du dazu auch was Detailliertes vom Stapel. Das klingt wirklich spannend.
Und damit ist es also offiziell, Akkarin ist Leiter der schwarzmagischen Studien.
Und Sonea will früher als geplant zum Schwertkampftraining greifen.
Was für Schwerter hast du eigentlich dafür vorgesehen? Kämpft man in Kyralia mit dem Breitschwert (Ein-, Anderthalb- und Zweihänder) oder bereits mit dem Degen – ganz in Piratenmanier? Mit Krummsäbeln? Oder sogar Katanas?
Auf jeden Fall wird Training mit Akkarin wieder einmal eine höllisch harte Angelegenheit für Sonea werden.


Alles in Allem wieder einmal ein in absoluter Perfektion und Ausgewogenheit gestaltetes Werk. Ich werde mich sofort an das nächste machen.

Herzliche Grüße
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 24.11.2013 | 16:45 Uhr
Hallo Keylu-tey,


schön, wieder von dir zu lesen! Ja, das mit den kürzeren Reviews hattest du bereits angekündigt, aber so brauche ich nicht so lange Antworten zu schreiben :D Ich hoffe mit den Vorbereitungen für deinen Umzug läuft alles soweit gut?
Zunächst einmal danke für das Lob, was du mir für Kapitel 25 und 26 (ja, ich bleibe bei meiner Nummerierung, alles andere irritiert mich, weil ich über die Nummerierung den Inhalt abrufe). Der Inhalt beider Kapitel enthält sicher mehr als genug Zündstoff. Und damit meine ich jetzt nicht nur die Sexszene, sondern beziehe mich auch auf Akkarins Versagen bei Calia, den Tod eines sympathischen Charakters und die Enthüllung der Pläne der Sachakaner.


Zu Kapitel 25

Garrel sterben zu lassen wäre viel zu einfach gewesen. Ohne ihn bräuchte ich einen neuen unsympathischen Charakter für die Geschichte (nicht, dass ich da noch jemanden im Angebot hätte), außerdem finde ich es witziger, wenn er dabei ist, weil er nicht gerade eine Kompetenzbestie ist. Für die Dramatik fand ich es auch besser, einen Charakter sterben zu lassen, den man als Leser bereits ein wenig liebgewonnen hat, ohne dass er von allzu großer Bedeutung ist. Dass es Akkarins Ansehen schaden würde, wenn Garrel von dem Sachakaner getötet worden wäre, daran hatte ich an dieser Stelle gar nicht gedacht :)

Ja, die Bettszene … Ich sage mal so: Wenn Akkarin nicht diese unheimliche Gabe hätte, Soneas Gedanken zu lesen, ohne dass er es beabsichtigt, würde er sich gar nicht so weit vorwagen oder zumindest nicht in diesem Tempo. Denn er ist ja schließlich ein Ehrenmann und will, dass seine Liebste beim Liebesspiel ebenfalls ihre Erfüllung findet. Ohne diese Fähigkeit würde es, wie du schon völlig richtig geschlussfolgert hast, darauf hinauslaufen, dass einer von beiden irgendwann äußert, wie er/sie es gerne hätte, weil der Sex nicht mehr befriedigend genug ist. Während Akkarin damit keine Probleme hätte (denn sonst würde er in der nicht-veröffentlichten Szene nach dem Antrag das nicht auch tun), würde Sonea vor Scham wohl eher im Erdboden versinken. Vielmehr wäre sie auch dann erleichtert, wenn er zuerst damit ankommt, so wie es hier ja im Grunde auch ist, nur dass er sich über ihre Gedanken noch einmal von der Richtigkeit seines Vorhabens vergewissern kann.
Sicher könnte man an einigen Stellen denken, dass Sonea das alles nicht so ganz freiwillig mit sich machen lässt, aber das ist mehr – wie soll ich es ausdrücken? – der Reiz zu etwas „gezwungen“ zu werden, das man insgeheim will, vor dem man sich aber zugleich fürchtet. Sorry, ich kann es leider nicht besser ausdrücken. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, zu etwas gezwungen zu werden, was man nicht will. So etwas würde Akkarin auch gar nicht versuchen, weil er dabei selbst keinen Spaß hätte und ihn das wahrscheinlich zu sehr an das erinnern würde, was er selbst erdulden musste. Für mich wäre das ganz klar ein Bruch mit seinem Charakter und würde eine Art Monster in ihm offenbaren, welches diese Figur recht schnell zerstören würde. Das wäre für mich in etwa so schlimm, als würde ich abstruse Details über seine Vergangenheit erfinden, die dazu führen würden, dass er die Sympathie der Leser verliert und die seinen Heldenstatus zunichtemachen.
Der Text sollte jedoch genug Stellen enthalten, aus denen die Einvernehmlichkeit deutlich wird. Und ich hoffe auch, dass daraus hervorgeht, dass Sonea durchaus selbstbewusst an diese Sache herangeht.
Auf eine Sache will ich hier jedoch unbedingt hinweisen: Ich erwähne hier mit Absicht nicht, warum Akkarin diese Vorlieben hat, was daran liegt, dass Sonea gar nicht auf die Idee kommt, das zu hinterfragen. Denn auch wenn bei meinem Lieblingscharakter die Vermutung naheliegt, dass ich ihn mir zum perfekten Liebhaber mache, so würde ich entsprechende Schmuddelszenen ausschließlich für mich schreiben, anstatt andere daran teilhaben zu lassen, weil mir das zu veröffentlichen zu privat wäre. Nein, ich habe mir dabei etwas gedacht, wie ich per Mail ja auch schon einmal angedeutet habe. Und das wird unter anderem auch noch ein Thema in der Beziehung der beiden werden.
Grundsätzlich überlege ich mir bei meinen Charakteren, wenn sie in erotische Szenen involviert sind, immer genau, wie ihre Vorlieben aussehen und was zu ihnen und ihrem Partner passen würde. Bei Sonea und Akkarin setze ich mich besonders intensiv damit auseinander, weil Sonea nun einmal die Protagonistin ist und ich meine Gründe habe, diesen Teil ihrer Beziehung zu beleuchten. Warum wird später noch klar werden. Für mich hat sich die Beziehung der beiden von Anfang an in diese Richtung entwickelt, weil ich das ganz klar in den Charakteren so sehe. Akkarin ist dominant, aber nicht rücksichtslos, und neigt dazu, sich und seine Umwelt zu kontrollieren, und Sonea ist stolz und fügt sich nur den Autoritäten, die sie anerkennt. In Bezug auf Akkarin fing das damit an, wie ihre Furcht in Ehrfurcht und Respekt umschlug, als er ihr seine Geschichte erzählt hat, wenn auch sie (auch in den Büchern) nie ganz aufhört, ihn zu fürchten, nur auf eine angenehme Art und Weise. Zudem löst er eine Loyalität in ihr aus, die sie dazu bringt, ihm nach Sachaka zu folgen. Um die Gilde vor den Sachakanern zu beschützen, hätte sie das nicht tun müssen. Nein, sie tut es, weil sie nicht will, dass er stirbt. Und dann entdeckt sie auch noch, dass sie sich in ihn verliebt hat! Diese Mischung von Gefühlen, zusammen mit dem Vertrauen, das sie ihm schenkt, ist so überwältigend für sie, dass sie in ihr das Bedürfnis auslöst, sich ihm absolut hinzugeben, weil es für sie die eindringlichste und intimste Weise ist, wie sie ihre Gefühle zum Ausdruck bringen kann.
Wäre Sonea z.B. mit Dorrien zusammen, würde das ganz anders aussehen, wobei ich behaupte, dass sie sich langweilen würde, bzw. nicht diesen Grad der Erfüllung erleben würde.

Naja, Rothen muss ja schon seit einer ganzen Weile auf Dannyl verzichten, daher ist er mittlerweile im „Lauschen“ ganz gut geworden. Und Yaldin wird immer älter und starrsinniger, das wird sich auch nicht mehr besser, fürchte ich, da alten Menschen ja oft die Fähigkeit zur Veränderung abhandenkommt.
Es ist richtig, die Stimmung gegen über Akkarin und Sonea verschiebt sich allmählich zum Positiven. Zum Teil liegt das sicher an der Furcht vor den Sachakanern, doch viel ist auch Gewöhnung und zurückkehrendes Vertrauen und die Einsicht, dass die beiden gar nicht so übel sind, obwohl sie schwarze Magie praktizieren. Und natürlich ist der Schock darüber, was die beiden sind, inzwischen auch verflogen. Für das, was noch kommen wird, ist das so auf jeden Fall besser.

Die Szene am nächsten Morgen war ursprünglich nur als kleine Fortsetzung der vorangegangenen Nacht gedacht gewesen. Im Nachhinein hielt ich es jedoch für angebracht, noch ein paar Erklärungen folgen zu lassen, welche in die vorherige Szene nicht reingepasst hätten und Soneas Gefühlsrausch im Lesefluss zu sehr unterbrochen hätten. Aus demselben Grund habe ich die Szene, welche sich am Abend ihrer Verlobung abgespielt hat, auch nur in der Rückblende angedeutet. Denn das hätte die Romantik in Kapitel 17 völlig zerstört.
Wichtig fand ich es auch hier zu erwähnen, dass sich der Sex zwischen ihnen die ganze Zeit über dahin entwickelt hat, da ich ja keine Seifenoper schreibe, in der ich jeden Tag in Soneas Leben beschreibe. Und ich wollte hier noch einmal verdeutlichen, dass Akkarin nichts versucht, was wirklich gegen ihren Willen ist, wie diese eine Sache, die sie ausprobiert haben und die ihr überhaupt nicht gefiel. Was, das war, wird jedoch mein Geheimnis bleiben ;)


Zur Gildenversammlung:
Nein, als Politiker wäre Akkarin wohl insofern nicht gut, dass er sein Fähnchen nicht nach dem Wind drehen würde. Er ist eben mehr der Anführer-Typ. Er lässt sich nichts gefallen und setzt sich durch, wenn er es für angebracht hält.
Lord Kayans Befragung ist zwar eine Wiederholung dessen, was Akkarin bereits beim Abendessen Sonea erzählt hat, enthüllt aber weitere Details über die Umstände von Darrens Tod, welche ich für wichtig erachte, um vollständig zu begreifen, was in jener Nacht vorgefallen ist und um noch einmal zu verdeutlichen, dass es vor allem eines war: Ein Unfall.
Hihi, ja Akkarins Humor ist wirklich herrlich trocken. Das ist definitiv eines der Dinge, warum ich diesen Charakter so liebe!


Kapitel 26:

Ikaro mag ein wenig dumm sein. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre die Gilde noch immer weitgehend ahnungslos, was in Sachaka vorgeht. Allerdings muss man dazu sagen, dass er sein Blutjuwel nur benutzt hat, um Bericht zu erstatten und in der Zwischenzeit völlig unbehelligt wildern konnte. Naja irgendwie hat er es dann doch zu weit getrieben, weil seine Gier einfach größer als seine Furcht war, zum Ichani erklärt zu werden. Vielleicht dachte er sogar, er kommt damit durch. Aber immerhin waren die anderen Spione, die es vermutlich gegeben hat, nicht so dreist oder waren einfach geschickter.
Es wurde auch langsam Zeit, dass die Magier anfangen, Akkarin und Sonea mehr zu vertrauen. Natürlich würde es Akkarin nichts bringen, zu lügen. Aber wir wissen ja bereits seit „Die Meisterin“, dass die Magier für dieses Argument nicht empfänglich sind,

Ja, Dorriens Sturheit und seine Neigung von einem Vorhaben oder einer Person besessen zu sein, hat dieses Mal wirklich etwas Gutes. Das mit Viana wird er schon hinkriegen. Sie ist zwar kein Kind mehr, aber dafür sind ihre kognitiven Fähigkeiten weiterentwickelt, was ihr sicher zum Vorteil gereichen wird. Einfache Sachverhalte wird sie daher auch schneller begreifen. Aber wir werden sehen, was das noch gibt und als wie gut sich seine Entscheidung erweist ;) Denn immerhin könnte er unbewusst auf Viana projizieren, was er sich für Sonea gewünscht hat.

Ohne den König würden die höheren Magier wahrscheinlich noch diskutieren, wenn die Sachakaner vor Imardin stünden und zumindest würde es sehr viel länger dauern, bis sie etwas Sinnvolles tun. Darüber, dass jemand zurücktreten muss, sobald er einen Fehler gemacht hat, finde ich ziemlich übertrieben und ich sehe keinen Grund, was im Bundestag gängige Praxis ist, auf die Magiergilde zu übertragen. Du kannst das gerne als politisches Statement sehen, wenn du magst, aber meine beabsichtigten Statements sind völlig anderer Natur.
Balkans Rücktritt würde indes weder von Stärke zeugen, noch wäre es eine gute Idee, da der Gilde gute Krieger fehlen. Denn dann hätte Garrel auch schon längst zurücktreten müssen.
Ja, der einzige andere, der als Anführer in Frage käme, würde sich wehren, da gebe ich dir Recht.
Meine Absicht dahinter, Garrel den Vorschlag mit dem Oberhaupt machen zu lassen, war eher, dass er sich mal wieder lächerlich macht. Denn das würde schwarze Magie zu einer vierten Disziplin machen und das will keiner, nicht einmal Akkarin selbst. Aber jetzt ist er wirklich Leiter der schwarzmagischen Studien, ein Titel, den er ja unter der Hand schon seit einer Weile innehat.
Naja, Akkarin wird zwar zugestanden, dass er Bücher über schwarze Magie in seinen Besitz bringen darf, doch die Gilde wird diese vorher durch Lord Sarrin prüfen. Ich meine, das wird auch irgendwo erwähnt, aber vielleicht kommt das noch. Dannyls Plan wäre somit wahrscheinlich hinfällig, jedoch nicht, wenn man bedenkt, dass Lord Sarrin die Bücher erst noch lesen muss. Hm, jetzt überlege ich zumindest, es hier schon zu erwähnen, weil es sonst verwirrend für die Leser sein könnte.
Dannyl wird Botschafter von Elyne bleiben, wenn er Kito nach Sachaka begleiten muss, wäre das nur eine Dienstreise zu einem anderen Einsatzort. Anschließend könnte er zurück nach Elyne, sofern seine Mission erfolgreich war und er noch lebt.

Die Hüttenleute haben auch früher schon Steuern gezahlt. Zumindest erinnere ich mich an eine Stelle, wo Sonea zu ihrer Tante sagt, dass sie ihr gerne mit ihrem Taschengeld einen Teil ihrer Steuern zurückgeben würde. Das ganz Steuersystem für die Hüttenleute ist nun jedoch gerechter, weil es nach Einkommen, Anzahl der Kinder, ob jemand ein Gewerbe hat etc. gestaffelt ist. Schutzgeld werden die Hüttenleute in der bisherigen Form nicht zahlen müssen, weil die Diebe sie ja jetzt im Auftrag der Stadtwache vor Verbrechern beschützen. Aber was die Gefälligkeiten angeht, wenn man jemand seine Steuern nicht zahlen wird, da könntest du gar nicht so falsch liegen! Völlig reibungslos wird das Ganze sicher nicht ablaufen. Aber lass dich mal überraschen ;)

Also ich wage ja mal zu behaupten, dass Akkarin Lady Vinaras „Befehl“ ignorieren würde, wenn er es für angebracht hält. Er weiß aber auch selbst, dass er dringend Schlaf braucht, nachdem er bei Calia einen teilweisen Kontrollverlust über seine Magie deswegen erlitten hatte.
Die Situation zwischen Akkarin und Sonea ist sicher alles andere als leicht, solange sie noch seine Novizin ist, aber vielleicht ist es ganz gut, dass er in jeder Hinsicht streng sein kann, was sie ja durchaus auch zu mögen scheint. Bis auf gewisse Situationen, bei denen es um ihr Studium geht.
Zu den Speichersteinen wird noch einiges kommen, weil ich mir recht viele Gedanken über das Prinzip und ihre Herstellung gemacht habe. Allerdings wird das noch ein paar Kapitel dauern, weil die beiden ohne wirkliche Quellen völlig im Dunkeln tappen.
Die kyralischen Schwerter sind eher langweilig. Sie werden zweihändig geführt und haben eine gerade Klinge, sind aber vergleichen mit sachakanischen Schwertern etwas leichter. Sachakanische Schwerter werden erst in meinem 2. Buch erwähnt werden, aber ich nehme mal vorweg, dass diese eine gekrümmte Klinge haben, ebenfalls zweihändig geführt werden und zumindest, wenn man kyralische Schwerter gewohnt ist, sich in ihrer Ausführung her plump anfühlen.
Und da du dich so für Schwerter zu interessieren scheinst, darfst du dich schon einmal darauf freuen, dass es in „Der Spion“ zwei Szenen geben wird, in denen Sonea damit auch kämpft.


Dann wie immer viel Spaß beim Weiterlesen und ich bin schon gespannt auf dein nächstes Review! :-) Und ich höre jetzt mal besser auf, denn ich glaube dieses Mal habe ich es geschafft, dass meine Antwort länger als dein Review selbst ist. Allerdings gab es da ein paar Sachen, die unbedingt gesagt werden mussten :)
Wenn noch was unklar ist, gibt es ja immer noch die Möglichkeiten von email und skype.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
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