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Autor: Lady Sonea
Reviews 276 bis 300 (von 418 insgesamt):
Shieldmaid (anonymer Benutzer)
04.03.2014 | 17:34 Uhr
Hallo,

Ich bin durch Zufall (und eine gute Freundin) auf deine FF gestoßen und muss sagen dein Schreibstil ist dem von Canavan wirklich nicht unähnlich. Deine Geschichte gefällt mir persönlich sogar besser als die tatsächliche Fortsetzung (nicht zuletzt deshalb weil du Sonea und Akarin eine Beziehung ermöglichst), weil es doch ganz andere Möglichkeiten bietet, wenn es Sonea gelungen ist ihren Akkarin zu retten. Am Anfang war ich zwar ein wenig skeptisch deshalb aber nachdem ich die Autorin für Akkarins Tod verflucht habe (ich war immer der Meinung dass es dumm war den einzigen durch und durch undurchschaubaren Charakter umzubringen, aber ich schweife vom Thema ab) habe ich dann schließlich begonnen deine FF zu lesen. Nach den ersten Kapiteln waren die letzten Zweifel dann aber auch Geschichte und ich habe fast die ganze Nacht gelesen weil mich deine Handlung so gepackt und fasziniert hat. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es manchmal sein kann die Handlung voranzubringen und auch viele Autoren sagen von sich, dass einem Buch meist zahlreiche Manuskripte vorrangehen. Du schaffst es immer wieder durch unvorhersehbare Ereignisse zu überraschen. Meinen vollen Respekt vor den genialen Ideen, auf die die meisten wohl nie gekommen wären. Ich habe schon mehrere FFs zu dieser Buchreihe gesehen aber deine gefällt mir bei weitem am besten. Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel, weiter so und viel Spaß beim schreiben,

Shieldmaid

Antwort von Lady Sonea am 04.03.2014 | 19:46 Uhr
Hallo Shieldmaid,

vielen lieben Dank für dein Review und ein herzliches Willkommen zu meiner Geschichte!
Zu der offiziellen Fortsetzung kann nicht viel sagen, weil ich das, was ich darüber weiß, nur von anderen gehört habe - und es gefällt mir ganz und gar nicht. Aber ich finde auch, dass Trudi Canavan einen kapitalen Fehler begangen hat, als sie den Charakter getötet hat, von dem die Geschichte gelebt hat! Du kannst dir übrigens gewiss sein, dass Akkarin bei mir seine Mysteriosität erhalten bleiben wird, weil das für mich einer seiner zentralen Charakterzüge ist.
Bei mir war es übrigens nicht anders, ich habe diese Geschichte auch mehrfach korrigiert, bevor ich sie zum Lesen freigegeben habe. So ein "Werk" zu schreiben, ist sehr viel Arbeit. Umso mehr freut es mich, wenn es mir gelingt, andere so sehr damit zu begeistern.

Also nochmals vielen, vielen Dank für dein Lob und ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
01.03.2014 | 01:07 Uhr
Hallo Lady Sonea! :)

Ich liebe deine Geschichte einfach! Das kann ich einfach nicht oft genug sagen! Dieses Kapitel war wieder einmal grandios!

Also werden die Spione endlich nach Sachaka geschickt.... ausgestattet mit Blutjuwelen. Gut, dass der König in dieser Angelegenheit eingegriffen hat. Es ist einfach die beste Lösung und die Magier hätten nur wieder ewig diskutiert und es wäre ja doch nichts bei rausgekommen. Schön auch, dass der König Akkarin so viel Vertrauen entgegen bringt. Er hat es auch verdient. ;)

Sonea möchte also keine Zusatzstunden in der Heilkunst mehr haben. Verständlich. Ich hätte angesichts der drohenden Gefahr auch nichts anderes von ihr erwartet.

Akkarin wollte also nie einen Novizen haben. War ja eigentlich klar. Umso schöner, dass er mit Sonea, als seine Novizin so zufrieden ist. Und wenn er das sagt, ist es auch so! :D Er ist ja nicht für viele Komplimente bekannt. ;)

Den Test von Rothens und Farands Versuchsreihe fande ich ebenfalls gut dargestellt. Jetzt haben die Magier vielleicht wirklich eine Chance die Sachakaner zu besiegen. Regin ist wohl doch zu irgendetwas nützlich, wenn das das Ergebnis ist. :D

Ich bin gespannt, wie Dannyls weitere Reise zum Südpass verläuft. Ich weiß ja nicht, ob du das gemacht hast, wenn nicht ist auch nicht schlimm, aber es wäre sicherlich lustig, wenn die Verräterin versuchen würde, Dannyl zu verführen. :D

Also insgesamt wieder ein tolles Kapitel und ich freue mich schon auf das nächste! :)

Liebe Grüße,

Lady Jackie

PS: Ich finde es klasse, dass du deine Idee wahr machst und am Ende noch einige zusätzliche Szenen veröffentlichst. Bin schon sehr gespannt, was da noch alles so kommen wird. ;)

Antwort von Lady Sonea am 01.03.2014 | 11:46 Uhr
Hallo Lady Jackie,

wow, danke für das Lob! Das freut mich wirklich wahnsinnig, dass du so begeistert von meiner Geschichte bist. Bin ja schon gespannt, wie du die Bonus-Szene finden wirst :)

Ja, der König hat mal wieder ein Machtwort gesprochen und endlose Diskussionen verhindert. Nur mal so unter uns: Das wäre alles gar nicht nötig, wäre Akkarin noch Hoher Lord. Dabei hätte er es wirklich verdient. Es ist jedoch auch richtig, dass der König sich in dieser Hinsicht aus den Angelegenheiten der Gilde heraushält.

Schön, dass du Soneas Entscheidung begrüßt! Ursprünglich war ihr Charakter ja darauf angelegt, Heilerin zu werden, aber durch die Situation ab dem dritten Buch führt ihr Weg sie ziemlich eindeutig in Richtung der Kriegskunst, weswegen ich ihr die Heilkunst wenigstens als eine Art Hobby bewahren wollte. Das wird auch nicht in Vergessenheit geraten. Momentan würde es allerdings nicht zu ihr passen, wenn sie daran festhält.
Dieses anschließende Gespräch zwischen Akkarin und Sonea habe ich vor allem geschrieben, um den platonischen Teil ihrer Beziehung zu verdeutlichen: Sie respektiert ihn als ihren Mentor zutiefst, während er ihr bei ihren Entscheidungen vertraut und keine Vorschriften macht (zumindest solange wie sie ihm nicht ihre schlechten Noten verschweigt^^)

Mit Rothens Versuchen stehen die Chancen der Gilde auf jeden Fall besser, da kann Regin sich jetzt wohl echt was drauf einbilden :D Freut mich, dass dir dieser Teil gefallen hat, dann haben die „Special Effects“ bei den verschiedenen Phiolen hoffentlich dafür gesorgt, dass es nicht ganz so trocken war :D

Wie das mit Dannyl und Asara weitergeht, da lass dich mal überraschen ;) In Bedrängnis wird er noch auf jeden Fall noch geraten, aber ich verrate nicht wann und wo :P



Vielen liebe Dank für dein Review und liebe Grüße,

Lady Sonea
28.02.2014 | 16:47 Uhr
Hey Lady Sonea,
vielen Dank für dasschönes Kapitel, dass du da geschrieben hast.

Die im letzten Kapitel entstandenen Spannung hast du schön erhalten erhalten und trotzdem der Optimismus, dass die Gilde ein Chance hat, durch Rothens Versuche geschürt. Dafür fehlt das Ruhe-vor-dem-Sturm-Gefühl, was ich aber nicht schlimm finde. Der Schock ist weder weg, jetzt stürzen sich eben alle in die Vorbereitungen.

Auch die Händler, die jetzt kurzfristig nach Sachaka geschickt werden, tragen dazu bei. Außerdem ist es sicher interessant, Sachaka nicht nur aus der Sicht von Gildemagiern oder Verrätern zu sehen, sonderen auch zu erfahren, wie Händler dort aufgenommen werden, also welche, die wirklcih als solche Erfahrung haben (Die Situation mit Dannyl war ja schon noch einmal anders). Durch die Verbindung über Blutjuwelen kriegt man da hoffentlich auch etwas mit. Erschreckend finde ich es allerdings, dass die Magier trotz des offensichtlichen Nutzens, den Blutjuwelen immer noch misstrauen.

Soneas Entscheidung finde ich schade, aber durchaus nachvollziehbar. Was für mich allerdings immer undurchschaubarer wird, ist ihre Beziehung zu Lady Vinara. Mal verstehen die beiden sich echt gut, dann hat die Heilerin wieder so einen Hals auf Akkarin...

Wie Akkarin Sonea bemuttert, finde ich immer wieder lustig, vor allem, wenn man sich ihre erste Zeit anschaut...

Rothens Versuche sind auch sehr interessant und anschaulich beschrieben, wobei ich bei Rothen mit ein wenig mehr Spaß daran gerechnet hätte. Immerhin hätte er sich so an Akkarin rächen können. Aber da war ja auch noch Sonea...

Die Beziehung von Asara und Dannyl wird ja durchaus... interessant. Aber wenn Akkarin überlegt, ihn als Botschafter bei den Verrätern einzusetzten, ist es ja ganzgut, wenn er da eine Vertrauensgrundlage schafft.

Insgesamt ein schönes Kapitel, das gute und interessante Grundsteine für das nächste legt.

Danke!!
Anouk

P.S.: Warum kommt das Abendessen erst ganz am Schluss? Ich habe mich tierisch darauf gefreut!! Aber das du die ganzen Szenen rausbringst, finde ich trotzdem gut!

Antwort von Lady Sonea am 01.03.2014 | 11:47 Uhr
Hallo Anouk,

zunächst einmal vielen lieben Dank für dein Review! Die Stimmung hat sich vom vergangenen Kapitel von unheilvoll zu von Tatendrang erfüllt gewandelt. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich das Abendessen im letzten Kapitel nicht gebracht hatte. Es hätte zu viel von diesem Gefühl herausgenommen und zu viel Normalität suggeriert. Sonea und Regin hätten sich nach der zweiten Kyrima-Partie gezankt und Regin und Trassia über ihre Ehrfurcht gegenüber Akkarin fortwährend gekichert.
Aber so freust du dich vielleicht umso mehr über das Bounskapitel am Ende :)

Die Spione in Sachaka werden auf jeden Fall nützlich sein, wobei sie inzwischen eher als Unterstützung dienen werden und damit jemand vor Ort ist, wenn Savara auffliegt.

Für die höheren Magier ist es wirklich schwierig, sich an schwarze Magie und ihre Artefakte zu gewöhnen. Einige so wie Rothen sehen den Nutzen inzwischen ein, die meisten sind jedoch zu engstirnig und in ihren Ansichten verbohrt, was es ihnen erschwert, sich etwas zu öffnen, das sie lange Zeit als böse betrachtet haben. Bei ihnen wird dieser Prozess etwas länger dauern.

Dass Sonea ihre zusätzlichen Stunden in Heilkunst aufgibt, ist wirklich schade, da stimme ich dir zu! Doch ihr bleibt ja trotzdem die Möglichkeit, sich wieder mehr damit zu beschäftigen, wenn dieser Krieg vorbei ist.
Ja, Lady Vinara und die beiden schwarzen Magier. Während sie Sonea genug vertraut, dass sie sogar den Einsatz schwarzer Magie im Heilerquartier billigt, steht sie Akkarin kritisch gegenüber. Als gestandene und emanzipierte Frau ist sie schnell darin, ihn zu verurteilen, wenn er etwas tut, was ihr nicht gefällt. Sie denkt schnell, Akkarin würde Sonea bevormunden – so auch hier. Soneas Entscheidung gefällt ihr zudem nicht, weil sie als Heilerin natürlich auch das Potential in Sonea sieht, dass sie für das Heilerquartier hätte. Vielleicht erinnerst du dich noch an die ersten Kapitel, wo sie versucht hat, Sonea für diese Disziplin zu gewinnen? Auch jetzt, wo Sonea keine Heilerin mehr werden kann, versucht Vinara ihr Potential möglichst auszuschöpfen. Akkarin ist darüber verständlicherweise ein wenig verärgert, weil er sich von niemandem Vorschriften bezüglich Soneas Ausbildung machen lässt, die höherem Magier jedoch immer mal wieder versuchen, ihm reinzureden.

Rothens Spaß bei den Experimenten war eher wissenschaftlicher Natur. Er und Akkarin haben seinen Streit schon lange beigelegt. Ab und zu ärgert er sich zwar noch über ihn, aber er ist zu friedliebend für Rachegedanken. Dein Kommentar hat mich jedoch auf die Idee zu einem lustigen, etwas ooc geratenen Oneshot gebracht :D
Allerdings muss man hier dazu sagen, dass Rothen hier erst allmählich zu begreifen beginnt, was es bedeutet Forscher zu sein, da er sich eigentlich als Lehrer sieht, und daher nur zögernd so etwas wie Spaß bei diesen Tests empfinden kann.

So, ich hoffe, deine Fragen damit beantwortet zu haben, ansonsten können wir gerne per Mail weiter diskutieren :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
28.02.2014 | 09:31 Uhr
Hey Lady Sonea!

Und wieder ein wunderbares neues Kapitel... ich freu mich auch schon riesig auf die zusätzlichen Kapitel am Ende von "der Spion".

Die Versammlung der Höheren Magier war doch mal relativ schnell zu Ende... dank der Anwesenheit des Königs;-) Er wird mir immer sympatischer! Damit, dass er die Höheren Magier dazu "gezwungen" hat, die Blutjuwelen zu akzeptieren, hat er einer stundenlangen Diskussion vorgebeugt.
Hoffentlich klappt das so alles mit den Spionen und ihre Trarnung fliegt nicht auf. Außerdem hoffen wir doch mal auf ein paar gute Informationen, wenn sie erst mal in Sachaka sind.

Soneas Probleme damit, was die höchste Priorität hat sind offensichtlich. Sie macht sich darüber sehr viele Gedanken, sonst wäre sie nicht bei einer Operation unaufmerksam gewesen. Wenn man alles in allem bedenkt, stimmt es schon,dass es nichts bringt wenn man Heilen kann, wenn alle Menschen sterbein weil man den Krieg nicht gewinnt. Sonea wird sich wohl dafür entscheiden weniger Heilstunden zu nehmen, und dafür mehr auf die Kriegsvorbereitungen zu konzentrieren. Das erachtet sie für wichtiger und sinnvoller.
Außerdem finde ich es gut, dass sie selbst Lady Vinara davon in Kenntnis setzt, denn diese würde sonst wirlkich denken, dass Akkarin es will, und nicht Sonea. Dann würde er in ihren Augen noch mehr als "ein Ungeheuer" aussehen;D

Die Schildsenker und so weiter scheinen eine gute Wirkung zu haben... der Überraschungseffekt von Rothens Alchemiewaffen könnte wirklich der Ausschlaggebende Grund sein, der zum Sieg führen könnte. Vorrausgesetzt die Sachakaner kommen nicht irgendwie dahinter;)
Und solang die Piolen lagerbar sind, und nicht im Laufe der Zeit ihre Wirkung verlieren, ist das doch eine sehr gute Waffe, die neue Hoffnung gibt:-)

Danyl und Asara kommen ja auch gut miteinander aus! Sie könnten glatt Freunde werden:)
Die ganze Aktion mit der Kiste macht so auch wirklich Sinn. Je weniger man weiß, desto weniger kann man Verraten. Und je nachdem in was für eine Situation man gerät (gedankenlesen), hat man nicht die Möglichkeit nicht alles zu verraten, was man nicht weiß xD (Das hört sich glaub ich komisch an, aber du weißt doch, was ich meine, oder?;D)
Ich bin mal gespannt, ob die Beiden ihren Weg unbeschadet hinter sich bringen, oder ob sie noch Probleme erwarten.

Freu mich natürlich wieder aufs nächste Kapitel.
GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 01.03.2014 | 11:48 Uhr
Hallo liebe Iris,

vielen lieben Dank für dein Review und dass dir das neue Kapitel wieder so gut gefallen hat! Ich bin ja schon gespannt, wie du die zusätzlichen Szenen am Ende finden wirst :)

Ja, der König musste mal wieder eine Endlosdiskussion unterbinden. Gut, dass er das letzte Wort in allen Fragen der Gilde hat. Seine Einmischung wäre jedoch nicht nötig gewesen, wäre Akkarin Hoher Lord.
Die Spione werden auf jeden Fall nützlich sein, auch wenn sie inzwischen eher unterstützend für Savara vor Ort werden, damit noch jemand Informationen sammeln kann, wenn sie auffliegt. Denn indem sie sich als Ichani Marikas Armee anschließt und ihn noch einmal auf eine ganz andere Weise auffliegt, hat sie die gefährlichere Aufgabe.

In diesem Kapitel hadert Sonea wieder einmal mit ihren Prinzipien. Einerseits will sie ihren Traum, andere Leute zu heilen, nicht komplett aufgeben, andererseits muss sie ihr Potential jetzt ganz auf die Kriegsvorbereitungen richten. Lady Vinara ist trotzdem nicht ganz glücklich mit ihrer Entscheidung. Insgeheim denkt sie, dass Akkarin dahintersteckt, und als Oberhaupt der Heiler sieht sie natürlich auch, welcher Gewinn Sonea für das Heilerquartier ist. Hätte Akkarin ihr diese Entscheidung jedoch abgenommen, hätte Vinara in ihm wirklich wieder einmal nur das Ungeheuer gesehen :D

Rothens Versuche werden der Gilde auf jeden Fall gegen die Sachakaner helfen. Dass diese dahinterkommen, könnte allerdings passieren. Zur Haltbarkeit der Phiolen: Die Phiolen sind luftdicht verschlossen, so dass keine Reaktion durch Umwelteinflüsse stattfinden kann. Jene, die aus zwei Kammern bestehen, haben eine Trennwand, die nur durch äußere Gewalt zerbrochen werden kann. Schützt man die Phiolen vor zu viel Licht und Wärme und lagert sie so, dass sie vor Stößen etc. geschützt sind, halten sie nahezu ewig.
Falls dir dieser kleine Ausflug in die Wissenschaft gefallen hat: Nächste Woche geht es ein wenig in Richtung Festkörperphysik ;)

Wie es mit Dannyl und Asara und ihrer Reise weitergeht, da lass dich mal überraschen :) Und ja, ich verstehe, deine dreifache Verneinung :D


Liebe Grüße,

Lady Sonea
20.02.2014 | 20:39 Uhr
Hey Lady Sonea

Ich habe echt ein schlechtes Gewissen mein letztes Review ist Jahre her!

Darum jetzt einige Kommentare die ich noch zu den letzten paar Kapiteln loswerden wollte:

Deine Arbeit ist wirklich auf einem sehr hohen Niveau und ich bin immer noch ein riesiger Fan von dir und deiner Arbeit!
Ich mag die Sonea/Akkarin Beziehung sehr! Du triffst seinen Charakter sooo gut und ich liebe es von ihm zu lesen und wie du die Beziehung der Beiden weiter ausbaust und auch vertiefst. Auch dass er noch Gefühle für Isara hat ist nur selbstverständlich aber da Sonea auf diesem Gebiet einfach noch zu wenige Erfahrung hat ist auch ihre Reaktion verständlich. Aber dafür haben wir ja Rothen :D

Die einzige Szene bei der ich echt Mühe hatte beim Lesen ist die Eislauf Szene. Das passt für mich einfach nicht zu Akkarin, kann mir das einfach nicht vorstellen.
Noch etwas zu den Erotik Szenen, ich find sie genau richtig! Sie könnten nicht besser sein, du hast genau das richtige Mass getroffen.
Dass mit Darren war zwar Schade aber gut dass du jemand genommen hast den man auch als Leser gekannt hat. So hat man dem ganzen mehr Beachtung gegeben :)

Und ich hätte gerne ein Duell zwischen Akkarin und Osen gehabt! Hätte bestimmt zu allen ihrer Erheiterung beigetragen. Vor allem zu Akkarins :)

Zum aktuellen Kapitel:

Sehr schön wie du die Verräterinnen einbaust und Savara eine Rolle gibst! Ihr Charakter hätte so viel Potenzial gehabt dass einfach nicht genutzt wurde! Bei dir sieht es da schon besser aus.
Und ich hoffe ja dass Dannyl es bis zur Grenze schafft. Obwohl ich nie gerne von ihm gelesen habe in den Büchern, hast du es geschafft dass ich ihn in deiner Geschichte lieben gelernt habe :D

Du hast ja nur Kuriere in die Hauptstädte schicken lassen, wie stehts um Dorrien? Ich hoffe ja darauf dass er auch in die Gilde kommt :)
Seit der Spion erledigt wurde hatte er ja nur die Rolle als "Lehrer" und love interest für Viana darum ist er wieder sehr in den Hintergrund gerückt weil er halt abseits des Geschehens momentan ist.

Sehr schön wie du den Hohen Lord untergräbst, aber in Kriegszeiten in denen wir uns ja befinden ist das nicht wirklich von Vorteil. Die Gilde sollte geschlossen hinter ihrem Anführer stehen besonders jetzt!
Darum stimme ich dafür einen neuen Hohen Lord zu wählen! :D
Die Gildenversammlung hast du sehr nachvollziehbar beschrieben, bin gespannt auf Rothens Versuche. Jedoch weiss ich noch nicht was ich von der Idee halten soll dass die Novizen mitkämpfen können. Ich sehe den Vorteil dahinter aber trotzdem sind auch die älteren Novizen für mich noch zu unausgebildet und unerfahren.
Auf welche Idee wohl Akkarin zu den Speichersteinen gekommen ist? Denn weitere schwarze Magier ausbilden sollte wirklich nur als letzte Lösung genommen werden, denn ich denke in der Gilde wären einige nicht in der Lage mit dieser Art von Magie umzugehen.

Ich möchte gerne von dem Abendessen der Vieren lesen stelle ich mir recht unterhaltsam vor :D

Liebe Grüsse und noch einen schönen Abend!

Anna

Antwort von Lady Sonea am 20.02.2014 | 21:18 Uhr
Hallo Anna,


stimmt, es ist wirklich schon eine Weile her *lach* Ich freue mich dafür gerade richtig, dass du dich mal wieder zu Wort meldest! :)

Vielen lieben Dank für dein Lob und dass dir die Geschichte noch immer so gut gefällt!

Besonders freue ich mich auch über dein Lob zu meiner Umsetzung der Beziehung von Sonea und Akkarin. Auch im Hinblick auf den intimen Teil ihrer Beziehung, den ich mir selbst auf Grund ihrer Persönlichkeiten auch gar nicht anders vorstellen kann. Bei Akkarin hat das noch einen tieferen Hintergrund, zu dem sehr viel später noch so einiges offenbar werden wird.

Die Szene, wo die beiden Eislaufen waren, war wirklich etwas ungewöhnlich. Da sie ein klein wenig off-character ist, hatte ich auch Bedenken, sie drin zu lassen, fand aber, dass ein bisschen Kitsch zwischendurch nicht schadet. Aber da er als Kind auch mit seinen Eltern Urlaub am Meer gemacht hat, fand ich es nicht so abwegig, dass er und die anderen Kinder der Häuser im Winter Eislaufen waren. Der erwachsene Akkarin macht so etwas natürlich nicht mehr, weil er viel zu ernst geworden ist. Durch Sonea kommt jedoch auch wieder ein Teil des jungen und lebhaften Akkarin hervor, und da Sonea selbst noch so jung ist, lässt er sich dazu hinreißen, etwas mit ihr zu unternehmen, was ihrem Alter entspricht.
Abgesehen davon neigen Magier hin und wieder zu etwas Exzentrizität :D

Zu dem Abendessen habe ich gerade schon in zwei anderen Reviews geschrieben, dass das Bestandteil eines Bonus-Kapitels mit nicht verwendeten Szenen werden wird. Das Duell zwischen Akkarin und Osen wird dann wahrscheinlich auch dort landen. Ich habe es damals bewusst nicht dazu kommen lassen, weil es nicht zu Akkarin gepasst hätte, sich darauf einzulassen und dem Administrator damit willentlich eine derart öffentliche Schande zuteilwerden zu lassen. Von daher könnte diese Szene dann etwas satirisch und off-character werden :D

Darrens und auch Kitos Tod haben schon so einige bedauert. Ich selbst habe sie auch nicht gerne getötet, aber es hinterlässt einfach einen nachhaltigeren Eindruck, wenn man jemanden tötet, der der Leserschaft schon ein wenig bekannt und sympathisch ist als irgendeinen red robe (mein DGDSM-Äquivalent zu den red shirts bei Star Trek :D)

Mit Savara hast du völlig recht, dass ihre Rolle in „Die Meisterin“ dem Potential ihres Charakters überhaupt nicht gerecht wird, was auch ein Grund ist, warum ich mich ihrer angenommen habe. Und auf die Verräter konnte ich ab einem gewissen Punkt nicht mehr verzichten, weil ihre Existenz gleich mehrere Probleme auf einmal löst.

Freut mich auch, dass dir Dannyl bei mir so gut gefällt. In den Büchern hatte ich auch teilweise so meine Schwierigkeiten mit ihm, was jedoch hauptsächlich daran lag, dass seine Storyline nicht besonders spannend war.

Dorrien lebt ja in der Nähe vom Südpass, die Nachricht vom Krieg wird ihn daher auch in den nächsten Kapiteln erreichen. Da er im Vergleich zu den Magiern aus den anderen Verbündeten Ländern nur einen kurzen Weg hat, braucht er nicht so bald in die Gilde kommen. Aber er wird nicht in Windbruch zurückbleiben.
Es stimmt, um ihn ist es etwas ruhig geworden, weil er sein Abenteuer eher zu Beginn hatte. Ich fände es jedoch unrealistisch, wenn alle Charaktere gleichzeitig Action hätten. Dorrien wird jedoch später noch weitere Abenteuer erleben – wann und wo darf ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht verraten :D

Du hast recht, die Gilde sollte in dieser Zeit geschlossen hinter ihrem Anführer stehen. Aber wir wissen ja alle, wer das in Wirklichkeit ist :D
Für die Novizen wird eine Lösung gefunden werden, die ihren Fähigkeiten gerecht wird. Als magische Quellen werden sie im Krieg von Nutzen sein, und da die Magier in Gruppen kämpfen werden, kann man die Novizen so einbringen, dass sie keine allzu große Verantwortung bekommen. Insgesamt ist die Entscheidung der Gilde jedoch moralisch fragwürdig, da gebe ich dir absolut recht! Hier haben sich außer Akkarin noch die anderen Krieger unter den höheren Magiern durchgesetzt.
Naja es wird sich zeigen, ob das im Ernstfall wirklich gutgeht ;)

Zu Rothens Versuchen und den Speichersteinen kommt in den nächsten Kapiteln auch noch so einiges, versprochen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
20.02.2014 | 15:34 Uhr
Hallo Lady Sonea! :)

Ein sehr, sehr schönes Kapitel! Mal wieder. :D

Ich finde Dannyls kleinen Freund richtig niedlich und wirklich eine gute Idee. Nur traurig, dass Dannyl ihm seinen Wunsch nicht erfüllen kann. Der Kleine tut mir richtig leid. Die Flucht hast du auch sehr schön beschrieben. Es kann nicht gerade angenehm sein, in dieser Kiste zu hocken, vorallem wenn man so groß wie Dannyl ist. :D

Gut ist ebenfalls, dass die Magier den Unterricht, aufgrund Kitos Tod, ausfallen lassen. Sehr schön ist es auch, dass Akkarin Sonea beruhigt und ihr zeigt, wie viel sie ihm bedeutet, indem er ihr sagt, dass er erst in die Schlacht zieht, wenn sie seine Frau ist.

Auweia! Wenn das nicht noch zu ernsten Autoritätskonflikten eskaliert! Die Novizen sehen also Akkarin als Hohen Lord an und nicht Balkan. Ich muss zugeben, dass ich das ebenfalls tue. :D Solange Akkarin in der Gilde ist, ist Balkan für mich nicht der richtige Kandidat für diese Position. Jetzt wollen die Novizen auch noch kämpfen. Verständlich. Immerhin ist es auch ihre Heimat und nicht nur die der Magier. Von Regin hätte ich auch nichts anderes erwartet. :D Dass die Magier es den älteren von ihnen gestatten, finde ich vollkommen richtig.

Wieder einmal ein wunderbarer Einblick in Savaras Gefühlswelt. Sie fühlt sich als Sklavin und das ist auch verständlich. Und dann vergleicht sie ihre Situation auch noch mit Soneas! Das ist doch etwas völlig anderes! Aber egal... :D Das Auftauchen von Savaras Schwester gefällt mir ebenfalls sehr gut. ich bin gespannt, was da noch kommen wird.

Und Trassia schwärmt natürlich wieder von Larkin. :D Er hat ja jetzt zugestimmt, dass Trassia ihm assestieren kann... Ich bin gespannt, ob dazu noch etwas kommt. Vielleicht wird aus den beiden ja doch noch etwas... ;)

Das Kyrima-Spiel hast du auch sehr schön beschrieben. Soso... Sonea lässt Regin also gewinnen und er denkt, dass er der Beste ist. Na dann wird er wohl noch eine kleine Überraschung erleben. :D Oha! Regin und Trassia bleiben also noch zum Essen. Hast du das im nächsten oder übernächsten Kapitel mit eingebracht? Ich fände es wirklich schön zu lesen, wie sich das entwickelt und, wie die beiden sich Akkarin gegenüber verhalten werden.

Also wieder ein fantastisches Kapitel! Ich freue mich schon auf Dienstag!

Liebe Grüße,

Lady Jackie

Antwort von Lady Sonea am 20.02.2014 | 19:41 Uhr
Hallo Lady Jackie,


hey, da freue ich mich doch, dass das neue Kapitel bei dir so viel Zuspruch findet :)

Da du jetzt schon die Zweite bist, die wegen des Abendessens fragt: Dazu wird zunächst einmal nichts mehr kommen, weil eine solche Szene an dieser Stelle für mich keinen Mehrwert hat. Sonea und Akkarin werden jedoch in späteren Teilen noch genug formale Dinner schmeißen. Aber da ich schon seit einer Weile überlege, am Ende von „Der Spion“ ein Kapitel mit nicht verwendeten Szenen zu machen, die entweder nicht ins Konzept passten oder völlig ooc und dementsprechend witzig sind, – als Bonusmaterial sozusagen – könnte ich die Szene dann dort reinstellen.
Wäre das ein akzeptabler Kompromiss?

Schön, dass Jorika auf so viel positive Resonanz stößt! Tatsächlich habe ich ihn nicht nur für dieses Kapitel erschaffen. Er wird in einem anderen Zusammenhang in der Fortsetzung hiervon wieder auftauchen.
Zu Dannyls Rettung werden im nächsten Kapitel noch ein paar Erklärungen folgen, darunter auch, warum er sich in eine Kiste zwängen musste :D

Ja, bei der Gildenversammlung wird Balkans (nicht vorhandene) Autorität mehr denn je untergraben und auch sonst geht da so ziemlich die Post ab *lach* Akkarin IST einfach der bessere Anführer in so ziemlich jeder Hinsicht und das ist den Magiern auch klar. Für die Novizen ist er ja bereits seit der Schlacht von Imardin ein gefeierter Held :D
Aber es ist nur natürlich, dass die Magier sich an dem Mann orientieren, der sie auch beim letzten Mal gerettet hat.
Regin hat bei der Gildenversammlung auch seine große Stunde und zusammen mit seinem Wunsch, schwarzer Magier zu werden, hielt ich es für richtig, dass Sonea ihm mal wieder eine Lektion erteilt. Das hat er nicht anders verdient. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich überrascht, weil die Teilnahme der älteren Novizen an der Schlacht von so vielen Lesern befürwortet wird, da ich sie selbst eigentlich für moralisch fragwürdig halte, aber einfach bringen musste, weil es logisch betrachtet Sinn macht.
Zu Trassias Schwärmereien wird auf jeden Fall zwischendurch immer mal wieder etwas kommen ;)

Savara vergleicht ihre Schwester mit Sonea, nicht sich selbst. Das ist wahrscheinlich irgendwie untergegangen, aber nicht schlimm ;)


Also nochmals vielen lieben Dank für dein ausführliches Review und liebe Grüße,

Lady Sonea
19.02.2014 | 17:59 Uhr
Hey Lady Sonea,
das war wieder ein super gut gelungenes Kapitel!

Ich finde, du hast sehr gut diese Ruhe-vor-dem-Sturm-Gefühl vermittelt, ich hatte die ganze Zeit eine Gänsehaut. Allerdings hat sich dann auch dieser gewisse, unsichere Optimismus in mir breitgemacht, als ich die Gildeversammlung gelesen habe - sehr gut geschrieben!
Das die Novizen teilnehmen durften fand ich eine interessante Wende, und dazu eine, die durchaus Sinn macht. Auch dass diejenigen, die genug Talent haben und alt genug sind, mitkämpfen, finde ich gut gemacht.

Unzufrieden bin ich allerdings mit Akkarins Verhalten, er wird irgendwie arroganter. Das die Gilde sich gegen Balkan auflehnt... Aber, wie bereits bei Savara: viel Potenzial.
Was mich ein wenig enttäuscht hat, war Botschafter Dannyls Rettung, ich hatte nach dem letzten Kapitel etwas anderes erwartet. Aber sein kleiner Freund war eine super Idee.

Die Spannung auf Lord Rothens Versuche hast du sehr gut gesteigert, ich will endlich lesen, was da passiert!

Alles in allem ein gelungenes Kapitel, dass Spannung aufbaut und Lust auf mehr macht.
Danke!
LG
Anouk

Antwort von Lady Sonea am 20.02.2014 | 19:48 Uhr
Hallo Anouk,

freut mich, dass die Stimmung in dem Kapitel so gut bei dir angekommen ist! Das Vermitteln von Stimmung gehört zu den Aspekten, deren Wirkung auf die Leser ich selbst nur schwer einschätzen kann, weil ich selbst immer sofort in meiner Story drin bin.

Dass Akkarin aus der Sicht von Charakteren, die ihm im Gegensatz zu Sonea nicht hundertprozentig positiv gegenüberstehen (dazu gehört auch Rothen), zuweilen arrogant wirkt, ist sowohl Absicht von meiner Seite aus als auch Canon. Denn sie kennen ihn nicht so, wie Sonea ihn kennt, und können nicht hinter die Maske blicken, die er sich über die Jahre hinweg angeeignet hat. Für sie setzt er sich nur über die Entscheidungen der höheren Magier hinweg, handelt gemäß fragwürdiger Moral und setzt sich durch – und dann sind sie schnell geneigt, ihn zu verurteilen, weil er der schwarze Magier ist, und vergessen darüber, dass er das zum Wohle der Gilde tut, welche bekannt dafür ist, alles tot zu diskutieren und eine Dummheit nach der anderen zu begehen.
Bei genauerem Hinblicken wird jedoch offenkundig, dass dies von ihm auch Selbstschutz ist. Oder wie würdest du dich verhalten, wenn alle dir mit Furcht und zum Teil auch mit großer Verachtung begegnen und ihre Gedanken dir das förmlich entgegenschreien?
Aber genau das macht diesen Charakter für mich so faszinierend: dass er eben kein strahlender Held ist, sondern durchaus auch unsympathisch wirken kann :)

Trotzdem erfreut er sich ungeahnter Beliebtheit, besonders da die Magier sich in Krisenzeiten lieber an dem Mann orientieren, der sie aus ihrer letzten Notlage gerettet hat, als an dem, der sie anführen soll. Zudem fehlen Balkan die Ausstrahlung und das politische und diplomatische Feingefühl, um wirklich ein guter Anführer zu sein und respektiert zu werden.


Wenn du bei Dannyls Rettung spektakuläre Aktion mit Kämpfen und Verfolgungsjagden erwartet hast, verstehe ich deine Enttäuschung. Das hätte jedoch nicht der Arbeitsweise der Verräter, die im Geheimen operieren, entsprochen. Gerade in der Hauptstadt Sachakas agieren sie nur sehr vorsichtig. Nacht-und-Nebel Aktionen sind für sie sozusagen Routine.
Ich würde dir gerne mehr zu dem Sinn hinter dem Ablauf von Dannyls Rettung antworten, aber damit würde ich eine Erklärung vorwegnehmen, die im nächsten Kapitel ohnehin kommt. Also musst du das jetzt erstmal so hinnehmen ;)

In jedem Fall kannst du dich auf ein kleines Spektakel am nächsten Dienstag freuen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
19.02.2014 | 16:48 Uhr
Hey liebe Lady Sonea!

Erst mal muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich letzte Woche kein Review dagelassen habe. Ich hab das Kapitel auf dem Handy gelesen, da kann ich nicht gut schreiben, und danach hab ich es wirklich einfach vergessen:-(

Aber jetzt also noch ein paar Worte dazu:

Darauf dass Kito die Informationen über die normale Gedankenrede und nicht über den Blutring gesendet hat, hätte ich auch selber kommen können... aber da stand ich wohl ein wenig auf dem Schlauch xD
Das wird wohl auch in der Gilde jetzt für einige Verwirrung gesorgt haben, wie man ja schon an den Reaktionen der anderen Magier gegenüber Rothen erkennt. Mal schauen, wann die Führung der Gilde mit der ganzen Wahrheit rausrückt und alle Magier aufkärt!

Im Bezug zu Savara hat sich Akkarins schnelles und unabgesprochenes Handeln ja wieder bewährt, und auch die verteilung seiner Blutringe;-). Wie der Zufall es will ist Savara zum Zeitpunkt von Dannyls Flucht in Sachaka und kann Kontakt zu den Veräterinnen aufnehmen, die Dannyl so zur Hilfe kommen können. Ich denke dass seine Flucht gelingt, das werde ich ja aber in diesem Kapitel jetzt erfahren...

Dem entsprechend mach ich grad einmal ne Pause und lese das neue Kapitel;)

Dannyl scheint generell einen ziemlich guten Umgang mit Menschen zu haben, nicht nur zum verhandeln, sondern auch um kleine 6 jährige Jungen zu Freunden zu gewinnen:D Schade dass er ihn nicht freikaufen kann, aber mit dem Meister des Jungen kann ein Gildemagier gewiss nicht reden;DD
Aber lange muss er sich ja dann doch nicht im Stall verstecken! Schön, wie Asara ihn aus der Stadt transportiert, eingequetscht in einer Kiste... aber sicher ist sicher. Mal sehen, ob die beiden gut bis zur Grenze durchkommen, ich hoffe doch!:)

Und natürlich wird, wie die Überschrift schon sagt, fast zu Beginn eine Gildeversammlung veranstaltet... bei der es wohlbemerkt ganz schön zur Sache geht. Die Magier, gut, eigentlich besonders die Novizen, fangen an zu rebellieren und ihren Gedanken ausdruck zu verleihen..."...Wenn er es denn wäre" (Balkan der Hohe Lord)- harte Worte, die laut vor allen Beteiligten gesprochen werden, und auch noch vor dem König. Akkarin gewinnt immer mehr Beliebtheit, und die Gildemitglieder und -novizen stehen dazu.
Balkan tut mir ja schon ein wenig leid;-)

Ein paar wichtige Fragen sind "geklärt" so weit wie das möglich ist, aber die Gilde hat recht mit den Zweifeln, dass Rothens Waffen nicht genug sind, und dass das mit den Speichersteinen nicht klappt.
Merin ergreift dann aber das Wort: Er möchte in einem solchen Fall weitere Schwarzmagier ausbilden lassen. Ich denke es ist für alle von Vorteil, wenn es nicht so weit kommt. Das könnte in einem solchen Falle nach dem Krieg einiges an Chaos geben... man erinnere sich an die Geschichte, wie schwarze Magie geächtet wurde, wenn manche eben nicht mit der Macht umgehen können. Wobei ich denke, dass die Anzahl der Schwarzmagier in einem solchen Fall auch begrenzt und sorgsam ausgewählt wäre.

Die Entscheidung, dass Novizen mitkämpfen, befürworte ich auch, so ist die Chance auf einen Sieg gröper... wenn auch unter den derzeit gegebenen Umständen immer noch gering.
Eine Begrenzung ab dem 3. Jahr finde ich auch weise, die anderen sind einfach zu jung, und noch zu unerfahren. Wobei es für die Novizen wohl einiges an zusätzlichen Stress bedeutet, wenn die Prüfungen vorgezogen werden, und sie danach im schnelltempo alles wichtige zur Kriegskunst lernen müssen!

Gespannt bin ich auch auf jeden Fall auf das Abendessen mit Akkarin, Sonea Trassia und Regin.... das wird sicher unterhaltsam. Aber Sonea hat recht, sie sollten sich langsam an Akkarin gewöhnen. Und Takans essen werden sie wohl auch genießen!:-)

Ich freu mich auf jeden Fall wieder wahnsinnig auf nächste Woche, da werden dann ja vermutlich auch Rothens Experimente getestet... dabei hoffe ich auf einen Erfolg. Und auch auf die Idee die Akkarin gekommen ist bin ich gespannt.
Davon ja dann aber im nächsten Kapitel mehr.

Bis dann und GLG Iris:*

Antwort von Lady Sonea am 20.02.2014 | 19:43 Uhr
Hallo liebe Iris,

kein Problem, ich habe dich letzte Woche zwar ein wenig vermisst, dachte mir aber, dass du im Klausurstress oder so wärst, weil das ja momentan die Zeit dafür ist. Umso mehr freue ich mich jetzt über dein Review :) (als wenn ich das nicht sonst auch täte :D)

Da in Arvice Verräter leben und Dannyl wusste, wie der Ashaki heißt, bei dem er sich versteckt hat, ging die Organisation seiner Flucht zum Glück schnell. Und Savaras Freundin am Südpass hat die Nachricht per Blutjuwel weitergeben. Zu der Geschichte mit der Kiste und warum das alles ganz heimlich bei Nacht und Nebel ablief, werde ich jetzt nichts erklären, weil das im nächsten Kapitel kommt.
Mit Kindern kann Dannyl auch gut umgehen. Als Diplomat muss er gut mit anderen Menschen umgehen können, Kinder sind da aber noch einmal ein Spezialfall, da er auf den Parties des elynischen Adels gerne von ihnen belagert und genötigt wird, irgendwelche Tricks vorzuführen.

Es stimmt, Balkan ist Akkarins wachsender Beliebtheit gegenüber ziemlich machtlos. Aber in Krisenzeiten wenden sich die Magier natürlich dem zu, der die größere Kompetenz aufweist und der sie bei der letzten Krise gerettet hat. Nichtsdestotrotz ist das skandalös, aber wir wissen ja beide, dass Balkan eigentlich nicht auf dem Stuhl unter dem König sitzen sollte.
Ich gebe dir recht, dass es besser wäre, wenn der König nicht die Ausbildung weiterer schwarzer Magier anordnet, auch wenn diese natürlich sehr sorgfältig ausgewählt würden. Es wäre wirklich nur eine letzte Notlösung, wenn den Magiern alle anderen Möglichkeiten ausgehen, mit der man sich angesichts der Lage jedoch besser frühzeitig anfreunden sollte.
Allerdings stelle ich mir seit dem ersten Lesen der Bücher ja selbst folgende Frage: Warum hat das mit der schwarzen Magie in Kyralia nicht funktioniert, während es in Sachaka seit Jahrhunderten keine Zwischenfälle gegeben hat? Denn wenn alle dieselbe mächtige Waffe besitzen, kann sie niemandem mehr Angst und Schrecken einjagen.

Für die Novizen wird dieses Halbjahr mit Sicherheit stressig, doch auch die Magier werden sich vorbereiten. Es wird für alle keine leichte Zeit werden. Doch das ist auch nötig, wenn die Gilde überhaupt eine Chance haben soll.

Was Rothens Versuche am lebenden Objekt betrifft, kannst du dich schon einmal auf ein kleines Spektakel nächste Woche freuen. Alle Fragen konnten natürlich noch nicht beantwortet werden, sonst wäre die Geschichte ja schon zu Ende.
Zu dem Abendessen wird zwar nichts im nächsten Kapitel kommen, weil das an dieser Stelle weder in mein Konzept passt, noch irgendeinen Mehrwert hat. Auf Grund der hohen Nachfrage kommt das aber in ein Kapitel mit nicht verwendeten Szenen, welches ich am Ende von "Der Spion" hochladen werde.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.02.2014 | 18:59 Uhr
Hey, Lady Sonea
Deine Geschichte war die erste, über die ich auf dieser Seit gestolpert bin und ich finde, sie ist eine der Besten.

Du hast nicht nur eine glaubhafte Erklärung für Akkarins Wiederbelebung gefunden, sondern auch die Persönlichkeit der Charaktere aufgefangen und weiterentwickelt, glaubhaft weiterentwickelt.
Akkarins Tod war ein echter Schock für mich, aber deine Geschichte macht das lange wieder wett.

Besonders gut gefällt mir der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven und das du wirklich alle Handlungsstränge aufgegriffen und weiterentwickelt hast.
Außerdem hast du es geschafft, Trudi Canavans Schriebstil langsam zu deinem zu machen, so dass der Übergang kaum aufgefallen ist.

Dieses Kapitel fand ich wirklich gut. Es war so spannend, dass ich es noch in tiefster Nacht gelesen habe.
Schön fand ich auch die Einführung von Savara als neuen Erzählcharakter, da das viele Möglichkeiten offen lässt, und eine neue Perspektive bietet, die mir sehr gut gefällt.

Die Beziehung zwischen Akkarin und Savara hast du außerdem noch spannender gemacht, ich war ziemlich überrascht.

Das Kito sich für Dannyl ofpert, passt zu ihm, finde ich. Dennoch ist es schade um ihn.
Vielen Dank für das gelungene Kapitel,
ich freue mich schon auf das nächste,
Anouk

Antwort von Lady Sonea am 18.02.2014 | 06:02 Uhr
Hallo Anouk,

vielen lieben Dank für dein Review und willkommen zu meiner Geschichte! Es freut mich, dich als Leser hinzugewonnen zu haben.

Akkarins Wiederbelebung ist eine der Stellen, die ich am häufigsten überarbeitet habe, bevor ich sie hochgeladen habe, weil ich den Lesern nichts Halbausgegorenes vorsetzen wollte. Es ist wirklich schwierig unter Berücksichtigung der medizinischen und gegebenen magischen Aspekte des Canons, gut zu begründen, wie ein Magier wieder zum Leben erweckt werden soll, der wirklich überhaupt keine Energie mehr in sich hat.

Freut mich auch, dass die Umsetzung der verschiedenen Charaktere und ihre „natürliche“ Weiterentwicklung so gelungen findest! Da ich mich beim Schreiben nur an dem „Gefühl“ orientieren kann, das ich durch das Lesen der Bücher von den jeweiligen Charakteren habe, kann ich in dieser Hinsicht selbst nicht ganz objektiv sein und bin in dieser Hinsicht über Feedback immer sehr dankbar.

Savara als Charakter und ihre Beziehung zu Akkarin hat tatsächlich einiges an Potential. Von beidem werde später noch regen Gebrauch machen, weil ich auf Savara als Erzählcharakter nicht verzichten kann.

Kito umzubringen ist mir auch nicht leicht gefallen. Aber er wird nicht der Letzte sein, der in meiner Geschichte stirbt, fürchte ich ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
15.02.2014 | 18:31 Uhr
Häi Lady Sonea!

Also doch – Kito ist tot. Tja, schade um ihn ist es schon, man hat wie ich beim letzten Mal ja schon sagte Kito mittlerweile irgendwie gern gehabt, denn auf der Reise hast du ihm eine große Tiefe gegeben und er hat eine Persönlichkeit bekommen, noch dazu, dass du ihm eine Fami8lie gegeben hast, dass macht diesen Verlust um so tiefgreifender, aber andererseits ist es auch gut so, dass er tot ist, denn es wäre eher unrealistisch gewesen, wenn beide Botschafter aus dieser Falle herausgekommen wären, dafür war Marikas Komplott zu aggressiv und darauf ausgerichtet die beiden Magier der Gilde tot zu sehen.
Hoffentlich kann Dannyl Kitos letzten Wunsch erfüllen.
Das Sonea da verstört ist, ist nur verständlich, denn immerhin kommt das ziemlich überraschend und noch dazu in einer Situation, in der sie nicht mal im Mindesten damit gerechnet hätte von so etwas unterbrochen zu werden.
Bin mal gespannt, wie du die übrigen Magier darauf wirst reagieren lassen, dass sie an der Besprechung teilnehmen wird, obwohl ich mal vermute, dass die nichts dagegen haben werden. Denn mittlerweile hast du den höheren Magiern ja klar gemacht, dass Akkarin erstens nicht gewillt ist, Sonea von derartigen Ereignissen, die sie in ihrer Funktion als Schwarzmagier betreffen auszuschließen und zweitens dürften die Magier ja langsam auch von sich begriffen haben, dass Sonea diese Informationen mitbekommen muss um im Falle des Angriffs möglichst richtig zu reagieren.

Oweh, für Rothen muss das ja ein echter Schock gewesen sein, so mit Kitos Tod konfrontiert zu werden, aber für welchen Magier dürfte es das nicht gewesen sein?
Leid tun kann er einem allerdings wirklich, denn die anderen Magier stürzen sich ja wie die Aasgeier auf ihn um mehr zu erfahren wo er doch selbst noch nicht wirklich viel weiß. Aber das ist das Schicksal, wenn man ein höherer Magier ist. Die Berücksichtigung dieser Tatsache ist auf jeden fall wie immer sehr gut, denn es verleiht der ganzen Sache mehr Glaubwürdigkeit, denn im Realfall würde es wohl genauso ablaufen.

Dannyl ist jetzt echt in der Klemme. Das er die Schuldgefühle des Überlebenden verspürt ist ein gut bedachtes Detail. So was kann einem nämlich ganz schön zusetzen und Dannyl wird so vielleicht einige Dinge in seinem Leben anders sehen lernen und verstehen, wo Prioritäten sind und wo nicht.
Seine bisherige Flucht und sein Kontakt zu Akkarin sind wie so oft von dir unglaublich spannend und mitreißend erzählt. Top!
Die Trostlosigkeit des Augenblicks nach Akkarins erstem Bekunden, dass er Hilfe schicken will hast du ebenfalls perfekt gestaltet, man nimmt Dannyl seine Situation voll ab.
Na hoffentlich ist das Versteck in dem Stall wirklich was wert. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du Dannyl noch mal ganz schön in die Bredouille bringen wirst, bevor er aus Arvice bzw. Sachaka herauskommt. Aber das ist auch gut so, denn so bleibt es spannend. Nicht, dass es bei dir bisher jemals ohne Spannung abgegangen wäre. Da leistest du wirklich ganze Arbeit – den Spannungsbogen erhältst du durchgängig durch alle Kapitel aufrecht mit genau den richtigen Höhen und Tiefen.
Ich wollte, ich würde das ähnlich gut beherrschen.

Huiuiui, wenn man nicht wüsste, dass Akkarin zu 100% loyal gegenüber seinem König ist und grundsätzlich stets das Wohl Kyralias und der Gilde im Fokus hat, könnte man meinen, du lässt ihn jede noch so kleine Gelegenheit nutzen um die höheren Magier vorzuführen. Und du hast es ihn ja auch nutzen lassen, aber gleichzeitig in einem Rahmen, der absolut angemessen ist und nicht den Verdacht aufkommen lässt, dass der Schwarzmagier versuchen würde aus Dannyls schlimmer Situation Kapital für seinen persönlichen Vorteil zu schlagen.
Auf jeden Fall kann man dazu aber sagen, dass es dir immer wieder gelingt, Akkarin seinen trockenen Humor ausspielen zu lassen und der Führung der Gilde zu zeigen, wer der Chef im Ring ist. Wobei du aber auch vermutlich darauf abzielst, dass es Akkarin selbst gar nicht so sehr bewusst ist, dass er die höheren Magier in einer Tour vorführen tut, es ist eben einfach seine Art die Kontrolle über eine diffuse Situation zu übernehmen – der geborene Anführer eben.
Gefallen hat mir an dieser Stelle besonders, dass du auch aufgezeigt hast, dass Sonea eben über diese Situation lachen könnte – ein einmal mehr sehr gut darstellendes Detail, dass die Szene deutlich nachvollziehbarer macht.
Die Szene um Dannyls Bericht brachte jetzt an Thematik ja nichts unerwartbares mehr, aber ich finde es sehr gut, dass sie dennoch dargestellt hast, denn sonst würde es abgehackt wirken, wenn die Lage direkt zu den Geschehnissen um das aus dem nächsten Abschnitt gegangen wäre. Wie die Magier da dann so im Kreis sitzen und sich bei den Händen fassen, muss ja auch ein seltsam anmutendes Bild ergeben. Die Vorstellung, dass die da alle mit geschlossenen Augen einträchtig nebeneinander sitzen und halb in spiritueller Meditation versunken zu sein scheinen ist schon komisch.

Ahaaa, Savara ist der neue Erzählcharakter, na das ist ja interessant.
Zugegeben, da ist es dir gelungen meine Kristallkugel in Nebel zu hüllen. Damit hab ich in der Intensität nicht gerechnet. Besonders unter Berücksichtigung dessen, was du früher mal über deine Einstellung zu Savara gesagt hattest, hätte ich erwartet, dass du die zwar den Job für Akkarin machen lässt, sie dabei aber relativ flott abservieren wirst. Ganz besonders auf das was im Hinblick auf das Geschehen bei dem Kampf betrifft, hatte ich eher erwartet, dass Savara keine Rolle als Erzählcharakter kriegen würde, denn das was du über sie geschrieben hast, wie sie erstmals mit Akkarin zusammengetroffen ist fand ich vom jetzigen Standpunkt betrachtet gar nicht mal mehr so schlimm. Issara war während des Kampfes bei Dakova Kollateralschaden, ganz streng betrachtet hat Savara dabei nichts getan, was für eine Söldnerin im Krieg unerwartet verabscheuungswürdig gewesen wäre – für Akkarin allerdings war es wohl das ultimative Verbrechen. Wie es aussieht, lässt du den Schwarzmagier eine ziemlich persönliche Rache an Savara nehmen, die mit deren gesamtem Dasein als Söldnerin eher wenig zu tun hat.
Nun gut, auch Akkarin kann mal persönlich werden – die Dinge immer nur distanziert zu betrachten wäre ja auch unmenschlich.
Für Savara dagegen muss es bereits jetzt die ultimative Strafe sein, unter der Fuchtel eines Kyraliers, zumal eines Kyraliers, von dem sie weiß, dass er selbst einmal ein wehrloser Sklave eines Sachakaners gewesen ist. Ich glaub diese Erniedrigung ist für die ganz offensichtlich relativ stolze Frau schlimmer, als wenn du Akkarin seinem Rachedurst hättest nachgeben und sie direkt im Kampf töten lassen.
Mal ganz nebenbei angemerkt, finde ich den Namen, dem du dem Stein gegeben hast, sehr gut. Damit bist du der Tradition von Trudy Canavan treu geblieben, dass die magischen Gegenstände eher sachlich benannt sind und nicht irgendwelche bombastisch klingende Namen haben.
Die Szene um sie hast du sehr anschaulich ausgestaltet, es klingt schon fast langweilig zu sagen, dass es dir einmal mehr sehr überzeugend gelungen ist, aber so ist es nun mal.
Soneas Einwurf in dem Gespräch zwischen Akkarin und Savara fand ich interessant. Savara scheint auf Sonea ja ungefähr genauso schlecht zu sprechen sein wie Sonea auf diese. Die beiden dürfte man wohl keine zwei Sekunden alleine lassen, die würden schneller versuchen sich gegenseitig umzubringen als Balkan „Magie“ sagen könnte. Und ganz nebenbei vermutlich den halben Kontinent mit verwüsten. Bin mal gespannt, ob du Savara und Sonea noch mal aneinander geraten lässt. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass so eine Szene noch kommen wird. Allerdings nicht mehr in diesem Buch, oder?
Soso, das ist also der hehre Plan des früheren Gildeanführers – Dannyl mit Hilfe der Verräterinnen aus der heißen Zone zu holen. Na da bin ich ja mal gespannt, ob das gelingen wird.
Was mir auch gefällt, ist das du Savara auch jetzt, wo sie sozusagen aufgeflogen ist, weiterhin menschlich sein lassen tust. Zum Beispiel, dass du sie die ihr anvertrauen Kyralier mit relativem Respekt behandeln lässt. Man hat nicht den Eindruck, dass Savara die Macht, die ihr gegeben ist, ausnutzen und die Menschen versklaven tut, obwohl diese selbst wenn sie wegzulaufen versuchten wenig Chancen gegen die Sachakanerin hätten. Auch ihre Kommunikation hast du so gestaltet, dass nicht unbedingt der Eindruck aufkommt, dass Savara sich für was besseres hält, mal abgesehen davon, dass sie die Magier der Gilde verachtet und offensichtlich für kindisch hält – aber das hat nichts damit zu tun, dass sie die Kyralier insgesamt herabsetzen würde. Denn das lässt du sie nicht tun. Finde ich sehr gut, denn es zeigt, dass Savara bei dir zwar offensichtlich skrupellos aber nicht gewissenlos ist. Und so merkwürdig das erscheinen mag, hast du sie offenbar auch zu einer ehrlichen Patriotin gemacht. Ich finde es interessant, wie sie bei dir denkt und agiert, denn es wirft auch ein ganz neues Licht auf ihre Beziehung zu Cery. Man gewinnt den Eindruck, dass Savara es tatsächlich leid tut, das sie mit Cery solche Spielchen getrieben hat, aber sie rechtfertigt es damit, dass sie es im Dienst für ihr Volk – nicht für den König, sondern eben wirklich für das Volk und dessen Wohlergehen getan hat. Macht einen zwar etwas stutzig eine Söldnerin mit so etwas wie Gewissen zu sehen, aber es nicht unmöglich und ich finde es gut, denn so öffnen sich noch mehr neue Möglichkeiten.
Insgesamt drängt sich mir daher der Eindruck auf, dass du Savara mittlerweile weitaus nicht mehr so ablehnen tust wie zu Anfang und ihr, auch wenn sie wohl bei dir noch so manches zugemutet bekommen wird, grundsätzlich deutlich positiver gegenüber stehst. Ich bin auf höchste gespannt, wie das mit Savara weitergeht, denn eines hast du jetzt definitiv geschafft, was in den Büchern bei ihr fehlt: du hast ihrer Existenz, ähnlich wie bei Kito, einen echten Sinn gegeben. Bravo!

Oho, Akkarin vertraut Savara! Na gut, er kann ja jetzt schließlich ihre Gedanken lesen und ihren Geist und ihre Pläne bis in die unterste Ebene ihres Bewusstseins durchforsten. So gesehen hat die also keine andere Wahl als loyal zu sein und zu tun, was ihr aufgetragen wurde. Wie schon gesagt, die ultimative Erniedrigung für die Sachakanerin und vermutlich auch genauso von dir und Akkarin geplant. Gut zwischen den Zeilen versteckt.
Oho, Osen will wohl gleich mal auch das Amt des gerade erst verstorbenen Kitos besetzen, was? Wenn du ihn sich schon solche Gedanken um neue internationale Bündnisse machen lässt? Nein, die Reaktion war völlig richtig und drängt sich in dieser Situation geradezu auf. Eigentlich hätte das ja in die Kompetenz des Krieger-Oberhaupts gehört, aber wie du ja schon langfristig festgestellt hast, ist Garrel nun mal einfach nicht kompetent um auf solche Gedanken zu verfallen.
Soneas Worte zum Schluss dieses Abschnitts gefallen mir ganz besonders. Du lässt sie absolut klarmachen, dass sie Savara hasst aber sie ist noch klarsichtig genug, um zu sehen, dass die Existenz dieser Söldnerin im Moment ein unreife Marin ist, in die sie beißen muss, wenn sie eine viel größere Katastrophe verhindern will. In bin wirklich mal gespannt, ob du die beiden Frauen, wenn das alles überstanden ist, noch mal aneinanderrasseln lässt. Gegen das Feuerwerk, was die beiden dann zünden dürften, war vermutlich sogar die Detonation des Speichersteins ein Kinderspiel.

Alles in allem wieder einmal ein hervorragendes Kapitel, dass du extrem spannend gemacht hast! Ich harre gespannt des nächsten Teils!


Hartli Greetnis fan deät Lun
Keylu-tey

Aal’e Mach keem fan’e Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 16.02.2014 | 09:15 Uhr
Konamasi Keylu-tey!


Na, weiß deine Kristallkugel auch, was das heißt? :P Du bist jedenfalls nicht der einzige, der gerade eine neue Sprache lernt. Nur mit dem Unterschied, dass es helgoländisch wirklich gibt ;)

Ja, ich bekenne mich schuldig: Ich habe Kito eine Persönlichkeit gegeben, ihn sympathisch gemacht – und ich habe ihn getötet. Mir ist das auch nicht leicht gefallen, weil mir alle Charaktere auf kurz oder lang ans Herz wachsen. So war das bei Darren und so wird es auch in der Zukunft immer wieder einmal mit dem einen oder anderen Charakter geschehen, weil ich Charaktere zugunsten der Geschichte opfere. So hart, das klingt, stehe ich Akkarin und Savara an Skrupellosigkeit in dieser Hinsicht nichts nach. Wobei ich da, wie du weißt, auch eine Schmerzgrenze habe.
Dass Kito dieses Mal dran glauben musste, hat mehrere Gründe, die später noch offenbar werden. Vor ab vielleicht nur so viel: Auch ich hätte es unrealistisch gefunden,wenn sie beide da rausgekommen wären.

Und da du dieses Kapitel in derart astronomische Höhen lobst, kann es ja auch gar nicht so schlimm sein! ;) Auf jeden Fall freue ich mich sehr, dass dir dieses Kapitel wieder so gut gefallen hat.

Kitos Tod war für alle in der Gilde ein ziemlicher Schock. Für Rothen ist diese Situation noch einmal schlimmer, weil er sich um Dannyl sorgt und in dem Moment, indem sich die Magier auf ihn stürzen, seinen neuen Job wirklich aus tiefstem Herzen verflucht. Aber als höherer Magier ist er in solchen Situationen vor allem auch ein Ansprechpartner, weil es in der Natur des Menschen liegt, in Zeiten von Furcht und Unsicherheit auf eine Autorität zu vertrauen.
Und für Dannyl ist die Situation natürlich auch sehr schlimm. Obwohl er weiß, dass sie beide gestorben wären, wäre er geblieben, und Kito sich geopfert hat, damit er entkommen konnte, denkt er, er habe Kito im Stich gelassen. Während seiner Flucht hat er mit seinem Leben mehr oder weniger abgeschlossen, weil er keinen Weg sieht, wie er Arvice lebend verlassen soll. Alles, worum es ihm noch geht, ist seinen Bericht zu machen, damit die Gilde möglichst gut vorgewarnt ist. An eine Rettung kann er auch nicht wirklich glauben. Aber er weiß ja auch noch nichts von den Verrätern und von seinem neuen Auftrag ;)

Die höheren Magier haben inzwischen wirklich eingesehen, dass sie Akkarins Willen nicht viel entgegenzusetzen haben. Allerdings stehen sie ihm und Sonea auch nicht mehr so kritisch wie zu Beginn gegenüber, sondern respektieren die beiden recht gut, wenn man von Akkarins eigenmächtigen Aktionen einmal absieht, welche immer wieder für Aufregung sorgen. Dass Sonea in gewissen Situationen nicht ausgeschlossen werden darf, ist ihnen spätestens seit Ikaros Festnahme in den Bergen und Darrens Tod bewusst.

Oh, ich denke schon, dass Akkarin bewusst ist, dass er die höheren Magier vorführt und insgeheim genießt er ihre Reaktionen auch. Aber er macht das nicht mit Absicht – sprich, weil es ihm um Macht oder persönlichen Vorteil geht, sondern eben wie du sagst, zum Wohle Kyralias und der Gilde. Dieses kann er aber (da wir ja wir ja wissen, wie gerne die Magier alles tot diskutieren und Fehlentscheidungen treffen) nur erreichen, indem er die Zügel in der Hand hält, wobei sein latenter Kontrollzwang ihm da durchaus zugutekommt. Für diejenigen, die auf seiner Seite sind, wie Sonea und Rothen, ist das immer wieder aufs Neue erheiternd :D


So, dann kommen wir mal zu meinem neuen Erzählcharakter:

An dem, was ich einst über Savara gesagt habe, halte ich weiterhin fest. Allerdings bezieht sich hauptsächlich auf die Savara aus DGDSM – wo sie ja wirklich nichts anderes tut, als gut auszusehen und mit Cery ins Bett zu gehen (und am Ende nur zusieht, statt einzugreifen), obwohl in ihrem Charakter so viel Potential steckt. Dass ich ihr Isaras Tod untergeschoben habe, ist definitiv meiner mangelnden Sympathie gegenüber der Buch-Savara zu verschulden. Doch Savara ist ein Charakter, in dem ich auf Grund ihrer Herkunft und dem, was man über ihre Tätigkeit erraten kann, sehr viel Potential steckt. Ich brauche sie noch für meine Geschichte, sie wird noch die eine oder andere wichtige Rolle spielen, wobei auch ihre Vergangenheit noch einmal wichtig werden wird. Mit der Enthüllung ihrer Verbindung zu Akkarin habe ich sie zunächst sehr unsympathisch gemacht, aber ich selbst sehe darin auch sehr viel Potential, ihren Charakter noch weiter auszubauen. Als Erzählcharakter macht sie das für mich ziemlich interessant und ich habe Spaß daran, sie zu schreiben, auch wenn sie zuweilen noch unmoralischer handelt, als Akkarin es tut. Es ist sogar eine angenehme Abwechslung zu den anderen Charakteren.
Oder um es kurz mit den Worten von Meister Yoda zu sagen „Großes Potential ich in ihr sehe.“
Es ist richtig, dass Isara bei dem Kampf zwischen Dakova und dem anderen Ichani von Savara getötet wurde, war in gewisser Weise Kollateralschaden. Die Verräter nehmen es in Kauf, wenn bei einer solchen Aktion Sklaven sterben. Aber nur, wenn es nicht anders geht, denn Sklaven bzw. Nichtmagier müssen nach Möglichkeit beschützt werden. Der Knackpunkt hierbei ist, dass Savara nicht einmal versucht hat, Isara und die anderen Sklaven zu beschützen. Anstatt Dakova davon anzuhalten, sich an ihnen zu stärken, hat sie sie getötet. Und Schlimmste überhaupt: Sie hatte Spaß daran. Das ist bei den Verrätern ein ziemlich übles Vergehen, weil sie Sklaven als Schutzbefohlene betrachten, und es wird hart bestraft. Auch die Söldnerinnen müssen daran zu halten.
Zu Savaras Motiven, warum sie früher derart gegen die Regeln ihres Volkes verstoßen hat, und ihre Denkweise damals und jetzt, wird in den nächsten Kapiteln nach und nach mehr kommen.
Akkarin hätte auf diese spezielle Art von persönlicher Rache verzichtet, hätte Savara damals wirklich keine andere Wahl gehabt und die Sklaven nicht freudig getötet. Er wäre nicht begeistert gewesen und hätte Savara das spüren lassen, aber er hätte es verstanden, weil er selbst nicht anders gehandelt hätte. Aber bei dem, was Savara da damals getan hat, kann er einfach nicht mehr anders, als dass seine dunkle Seite mit ihm durchgeht. Insofern ist das, was er ihr antut, eine noch bessere Strafe, als wenn er sie einfach getötet hatte. Denn jetzt hat sie eine Ahnung, wie es ist eine von denen zu sein, die sie früher so leichtfertig getötet hat.

Ja, warum ist Savara nicht gut auf Sonea zu sprechen, wenn sie Sonea doch eigentlich so gut wie gar nicht kennt? Genaues werde ich nicht verraten, damit deine Kristallkugel auch was zu tun hat, nur so viel vielleicht vorab: Es hat damit zu tun, was Savara in Sonea sieht bzw aus ihrem Verhalten ableitet (Stichwort „kleiner Yeel“) und mit ihrer früheren Denkweise, die sie noch immer nicht ganz abgelegt hat.
Ob ich die beiden aufeinandertreffen lasse? Guter Versuch, das überlasse ich deiner Kristallkugel :P

Abgesehen von ihren früheren Fehlern und ihrer berufsbedingten Skrupellosigkeit ist Savara aber auch ein menschlicher Charakter. Sie ist nicht von Grund auf böse. Für eine Söldnerin sicher ungewöhnlich, da gebe ich dir recht. Aber auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, wofür ihr Volk (die Verräter) steht und dass sie nach dessen Werten erzogen wurde: dass Menschen ohne Magie nicht weniger wert sind als Menschen, die ihre Magie beherrschen, und dass es diese zu beschützen gilt. Die Verräter selbst haben keine Sklaven, so wie die übrigen Sachakaner. Zwischen verschiedenen Völkern machen sie auch keinen Unterschied, so wie der Rest der Sachakaner, die sich selbst als eine Art Herrenrasse betrachten.
Aber ja, die Gildenmagier kann sie wirklich nicht ernstnehmen *lach* Das liegt jedoch daran, dass die Gildenmagier sich vor höherer Magie fürchten, was aus Sicht eines jeden Sachakaners überhaupt nicht nachvollziehbar ist.
Was Cery betrifft: Sie hatte wirklich Gefühle für ihn, aber sie hat ihn zugunsten ihres Auftrags auch benutzt, weil das eben ihr Job war. Dazu kam ein paar Kapitel zuvor schon etwas, wobei man es da aus Cerys Sicht eher erahnen konnte (z.B. dass Savara nicht wollte, dass Ikaro ihn fast umbringt und dass sie Sonea bei dem Kampf sogar vorwirft, Cery durch ihre Aktion mit dem Messer fahrlässig in Gefahr gebracht hat).

Ich habe Savara beim Schreiben jedenfalls mögen gelernt – die FF-Savara wohlgemerkt ;) In ihrer Rolle in „The High Lord“ kann ich sie trotzdem nicht leiden. Und insgeheim freue ich mich gerade diebisch, dass es mir gelungen ist, deine Kristallkugel derart in die Irre zu führen. Der Punkt geht dann wohl an mich :D

Ach so eines vielleicht noch, da das öfter kommen wird und du mich mit deiner Interpretation ein wenig verwirrt hast: Wenn Savara von ihrem „Volk“ spricht, sind damit immer die Verräter gemeint. Obwohl sie alle sachakanisch sind, betrachten sie sich als eigenes Volk, um sich von der sachakanischen Gesellschaft zu distanzieren. Sie haben ihre eigene Zivilisation an einem geheimen Ort in den Bergen gegründet und ihre eigenen gesellschaftlichen und moralischen Werte, die sie leben.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Helena (anonymer Benutzer)
11.02.2014 | 21:18 Uhr
Mal wieder ein sehr gelungenes Kapitel. Ich habe mich die ganze Woche schon darauf gefreut.

Es ist traurig, dass Kito gestorben ist, denn ich fand diese Figur sehr sympatisch. Zumal er seine Frau und Kinder allein lässt. :(
Was passiert mit Dannyl? Ich hoffe, er kann mit Hilfe der Verräterinnen fliehen! So einen Magier will man nicht sterben sehen.

Savara begeistert mich immer mehr. Zuerst konnte ich sie nicht leiden, nun habe ich die Vermutung, dass sie mir immer mehr an Herz wachen wird. Mich begeistert es, dass du sie als Figur mit einer eigenen Erzaehlperspektive eingefügt hast. Weiter so!

Natürlich war ich, wie es sich für einen richtigen Fan von Akkarin und Sonea gehört, jeden Augenblick, in dem sich zusammen agiert haben, voll mit dabei. Jede Handlung habe ich wie ein Schwamm aufgesogen. :D

Ich freue mich schon auf das nächste Mal.....auch wenn es erst in einer gefühlten Ewigkeit sein wird.
Ich wünsche dir noch eine gute Nacht.

LG Helena

Antwort von Lady Sonea am 11.02.2014 | 22:18 Uhr
Hallo Helena,

freut mich, dass dir das neue Kapitel so gut gefallen hat :) Kito umzubringen ist mir persönlich auch sehr schwer gefallen, weil er mir während seiner Reise mit Dannyl wirklich ans Herz gewachsen ist. Aber es wäre unrealistisch, wenn immer alle überleben.
Ob es den Verrätern gelingen wird, Dannyl zu retten - dazu wird auf jeden Fall im nächsten Kapitel mehr kommen. Aber wenn er stirbt, wäre das wirklich schade.

Schön auch, dass Savara dir so gut gefällt. Ich konnte sie anfangs selbst nicht besonders gut leiden, brauchte sie aber als Erzählcharakter. Und indem ich mich mit ihr beschäftigt habe, ist sie mir schließlich doch noch ziemlich sympatisch geworden. Sie ist ein sehr schwieriger, unausgeglichener Charakter, der Fehler gemacht hat - aus Gründen, die in der Fortsetzung erläutert werden - aber sie ist nicht von Natur aus böse, auch wenn sie in den letzten Kapiteln ein wenig diesen Eindruck erweckt hat.

Akkarin und Sonea sind zusammen einfach toll, da gebe ich dir recht :) Diese Szenen, in denen sie zusammen auftreten, schreibe ich von allen am liebsten.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
11.02.2014 | 20:17 Uhr
Hallo Lady Sonea!

Aha! Savaras Erzählperspektive ist also hinzugekommen! Wirklich sehr schön zu lesen, wie sie die Ereignisse sieht. Ich bin gespannt was da noch so kommen wird. ;) Ihre Einstellung zu Akkarin wurde ja schon sehr deutlich. :D

Dannyl konnte sich also retten und Savara soll seine Rettung einleiten. Hoffentlich wird ihr das gelingen. Wir wollen ja nicht, dass noch ein Gildemagier stirbt.

Jetzt bleibt es noch abzuwarten, was die Gilde gegen Marika und seine Anhänger unternehmen wird, und ob die Verräter sie unterstützen werden.

Tut mir leid, dass ich heute nicht mehr dazu sagen kann. Bin ziemlich müde, wollte aber unbedingt noch ein Review schreiben. ;)

Also, wieder ein sehr schönes Kapitel! Ich freue mich schon auf nächsten Dienstag. :)

Liebe Grüße,

Lady Jackie

Antwort von Lady Sonea am 11.02.2014 | 22:06 Uhr
Hallo Lady Jackie,

nur keinen Stress, ich wäre dir auch nicht böse gewesen, wenn du erst morgen geschrieben hättest :) Aber ich finde es lieb von dir, dass du es tortzdem noch einrichten konntest :)

Freut mich, dass dir Savaras Einführung als Erzählcharakter gefällt. Dann wird dir ihr Part im weiteren Verlauf sicher gefallen. Ihr glühendheiße Zuneigung zu Akkarin beruht so ziemlich auf Gegenseitigkeit, würde ich sagen und diese wird mit Sicherheit nicht weniger werden :D
Zu Dannyls Rettung wird es nächste Woche mehr geben, ebenso wie zu den weiteren Maßnahmen, welche die Gilde nun ergreifen wird.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.02.2014 | 11:28 Uhr
Hey Lady Sonea!
Juhu, Rückstand aufgeholt.
Und meine Kristallkugel rotiert wie verrückt, weil sie wieder einmal Recht gehabt hat. Wenn das so weitergeht muss ich mir ne Satellitenkugel besorgen :-))

Die Morgenszene ist genau das, was man erwarten konnte. Passt hervorragend und wie üblich absolut realistisch und glaubwürdig. Und im Gegensatz zu Sonea scheint Akkarin ja relativ guter Laune zu sein, denn du lässt ihn ja nicht damit geizen Sonea ein wenig zu ärgern. Kann ihm aber auch nachsehen, denn für ihn dürfte sich mit dem zurückliegenden Tag erstmal alles wieder eingerenkt haben, zumindest bis jetzt, aber man merkt ja im folgenden, dass du ihn erkennen lässt, dass bei Sonea noch nicht alles wieder im Reinen ist.
Hm, also mit diesem Stundenplan stimmt doch was nicht. Ich bin absolut sicher, dass Sonea den nicht gelesen hat, zumindest nicht wirklich aufmerksam. Denn du würdest Akkarin ganz sicher nicht so beharrlich danach fragen lassen, wenn da alles ganz normal wäre, oder?
Aha, also ist die Krise zwar grundsätzlich geklärt aber beseitigt ist sie offenbar noch nicht ganz, gut so, denn es wäre absolut unrealistisch, wenn die beiden nach den klärenden Gesprächen so mir nichts dir nichts wieder zum Alltag zurückgekehrt wären. Da kommt sicher noch was nach.
Die schwarze Robe wirkt ja wie eine Leuchtreklame, die man auf einem Bulldozer montiert hat.
Soso, die Novizen toben also durch die Uni-Räume wie die Kinder? Na, wenn überraschts? Niemanden, hast du gut eingebaut diese Szene und wie Regin seine Worte meinte, dass Sonea noch eine der ihren würde, kann man sich denken.
Aha, die Lektionen in Kriegskunst beim Mentor sind jetzt also unter Ausschluss der Öffentlichkeit, na, da bin ich ja mal gespannt, wie werden sollen. Ganz klar, dass da schwarze Magie zum Einsatz kommt.
So, Regin lässt du den Wunsch äußern selbst schwarze Magie zu erlernen, puuh, die Vorstellung reißt nicht gerade zu Jubel hin. Nichts gegen schwarze Magie an sich, aber eine solche Machtfülle in den Händen von Regin wäre wohl kaum eine gute Idee in der Gilde. In Bezug auf Sonea mag sich Regin bei dir ja verbessert haben, aber ich glaube nicht, dass der Kerl charakterfest genug ist, um, würde man ihm diese Macht zugänglich machen, damit verantwortungsvoll umzugehen und sie nicht zu missbrauchen.
Amüsant, wie du Lord Vorel die Schneebälle auflösen lässt, wobei die Idee Schneebälle mit Schilden kalt zu halten sowieso lustig ist. Das lässt Spielraum für eine Menge Streiche, und nicht nur mit Schnee.
Ahja, du lässt Regin auch gleich beweisen, dass er Sonea zwar als Freundin betrachtet aber es deswegen mit seinen Sticheleien in ihre Richtung noch lange nicht vorbei ist, wobei das wohl eher als übliches Gefrotzel unter Freunden zu sehen ist und du Sonea so heftig reagieren lässt, weil sie sowieso schon geladen ist.
Das Kyrima-Duell erwarte ich mit Spannung. Um ehrlich zu sein hätte ich gar nichts dagegen, wenn Sonea da unterliegt, weniger weil ich Regin den Sieg gönne, er aber auch mal wieder was haben darf, wo er besser als Sonea ist, er hat sich zuletzt ja ganz schön auf deren Hilfe verlassen und hat vielleicht von dir ja während der Ferien ne Erleuchtung verpasst bekommen, das er auch selbst was leisten muss, als das ich Sonea einen Sieg zwar nicht missgönne aber sie auch einfach mal abgelenkt sein kann durch die Ereignisse der letzten Tage.
Oho, Veila erscheint mal wieder auf dem Plan.
Ja, da hat Regin absolut Recht, mit dem was du ihn über Veilas Status sagen lässt, wenn sie Magierin ist, Dann kannst du sie Sonea richtig Ärger bereiten lassen und das wirst du sie vermutlich auch ausnutzen lassen zumal sich Sonea nur mit ihrer Glaubwürdigkeit verteidigen kann. Schön, wenn Regin in der Hinsicht wieder mal Charakter beweißt.

Tja, Kito’s und Dannyls Besuch bei König Marika verlief ja in etwa so wie erwartet.
Was mir an Marika gefallen hat, war seine schlichte Direktheit. Sie passte sehr gut zu einen Herrscher, der sich über seine Fähigkeiten und die seiner ich nenn sie jetzt mal so „Soldaten“ im Klaren ist und der dem zukünftigen Kriegsgegner rein aus Höflichkeit, Amüsement und vermutlich auch einen guten Schuss Geltungssucht eine Audienz gewährt.
Der Kerl hat vermutlich seinen Spaß daran gehabt, die beiden Gildemagier mehr oder weniger fertig zu machen.
Autsch, die Sache mit der heilenden Magie hätte Dannyl wohl besser nicht erwähnt. Da du ihn ja sagen lässt, dass die Magier der Gilde ihr Wissen teilen dürfte Marika in dem Moment klar geworden sein, dass er in seinem Thronsaal zwei potenzielle Quellen stehen hat, aus denen er ohne große Mühe da Geheimnis der heilenden Magie herausholen kann. Denn dumm ist der Herrscher Sachakas sicher nicht.
Tja, das ist sicher nicht gerade günstig, dass die beiden Botschafter jetzt nichts vom Tode Ikaros wussten, aber geändert hätte es ohnehin nichts, denke ich mal. Marika willst du Krieg haben lassen und da hätte es beim besten Willen nichts gebracht darüber zu diskutieren, dass der Sachakaner mit dem Töten angefangen hat.
Bin gespannt, wie die beiden jetzt da raus kommen, denn ich bin sicher, du wirst sie Arvice nicht auf demselben Weg verlassen lassen, wie sie hineingekommen sind.

Alles klar, damit wäre ja bewiesen, dass du Akkarin Sonea beim Frühstück nicht ohne Grund so explizit auf Probleme mit dem neuen Stundenplan hast fragen lassen.
Ein Kampf unter realen Bedingungen also, genau wie in der Arena nur jetzt verschärft mit Entziehen der Magie. Klar, warum du Sonea soviel Angst davor haben lässt.
Wie so oft ist dein Realismus bzw. deine Visualisierung des Ganzen absolut einwandfrei. Man sich sehr gut in die Situation Soneas hineindenken und sich vorstellen, wie der Kampf gewesen ist.
Das du Akkarin eine Methode hast finden lassen, wie er sich dagegen wehren kann, die Magie entzogen zu bekommen, überrascht mich nicht allzu sehr, denn du hast die beiden ja lange genug experimentieren lassen und der Schwarzmagier hat sich ja schon über Jahre hinweg Gedanken um dieses Thema gemacht und mit seiner zukünftigen Braut hast du ihm jetzt ja eine ebenbürtige Partnerin an die Hand gegeben, mit der er seine bisher nur gedanklichen Ideen ausprobieren und in die Tat umsetzen kann.
Sonea hast du ja aber dabei auf ziemlich heiße Kohlen gesetzt, denn dieses Mal hast du sie ja erstmals in eine Situation gebracht, in der sie ihre Geliebten tatsächlich hätte töten können, wenn sie die Kontrolle verliert oder wenn Akkarin es nicht gelingt den Energiefluss zu stoppen, dafür allerdings hast du ihr von Akkarin einen Beweis seines Vertrauens ins sie geben lassen, denn immerhin hat er ja damit sein Leben absolut in ihre Hände gelegt und darauf vertraut, dass sie stark genug ist, die Kontrolle zu bewahren.
Interessant, wie du sie dazu greifen lässt, dass sie alle Wut, die sie empfindet auf ihren Gegner projiziert und so besiegt und Akkarins Gegenangriff war dann, wenn man berücksichtigt, was du später anführst vermutlich genauso durch Hass gestärkt weswegen du ihn Sonea auch hast so relativ brutal überwältigen hast lassen. Zuerst war nämlich nicht klar, wofür du ihn sich entschuldigen lässt, aber wenn man den weiteren Verlauf betrachtet, wird es klar, dass du Akkarin in dem Moment in Sonea seinen alten Peiniger Dakova hast sehen lassen.


Soso, die beiden erfolglosen Botschafter reisen ab.
Die Sache hast du ganz im Lichte des vorangegangenen Besuchs beim König stehen lassen. War ja zu erwarten, dass Marika versuchen würde die beiden Botschafter festzusetzen. Etwas überrascht hat mich das Handeln der Händler. Die standen ja alle zu den beiden Botschaftern und waren bereit den Heldentod zu sterben. Da hätte ich gedacht, dass einer vielleicht versuchen würde Stimmung zu machen, dass man die beiden Magier doch dem König übergeben und dann selbst abhauen solle um daheim in Elynie die eigene Familie in Sicherheit zu bringen und vielleicht sich nebenbei noch etwas Wohlwollen des zukünftigen Herrschers zu sichern, in dem man ihm vorab schon mal einen Dienst erweist und Unterwürfigkeit deutlicht macht.
Naja, es ist wie es ist und es ist gut so geworden. Ich bin mal gespannt, wie die beiden bzw. ob überhaupt beide aus dieser üblen Situation wieder herauskommen.
Es wäre eigentlich schade, wenn Kito fallen würde, aber wenn es so kommt, dann kommt es so. Das du Dannyl überleben lassen wirst, da bin ich mir sicher. Der Kerl wird ja noch gebraucht, bei Kito, hm, seine Rolle bisher, sowohl in den Büchern als auch bei dir, war ja eher Beiwerk, einen echten Anteil an der Handlung hat er bisher nicht gehabt, zumindest keine Rolle, für die er im weiteren Verlauf unverzichtbar wäre, aber dennoch würde ich seinen Tod bedauern, denn auf der Reise hat man ihn schön irgendwie zu mögen gelernt, denn du hast ihm gegeben, was ihm in den Büchern fehlte – eine Persönlichkeit!
Marika hast du damit ja eindeutig beweisen lassen, das er das ist, was man bisher von ihm hat glauben können – ein rücksichtsloser Diktator, der ausschließlich von sich selbst überzeugt ist und sich und sein Volk für eine Herrenrasse hält. Nur hat die Geschichte quer durch alle Genres und auch in der Realität gezeigt, dass derartige Ideen über kurz oder lang zu scheitern verurteilt sind.

Soso, der Kampf und die schockierenden Erlebnisse haben die Brüche in der Beziehung unserer beiden Schwarzmagier also wieder gekittet und sie sind wieder ein Herz und eine Seele. Na, dann ist ja wenigstens da in bester Ordnung. Ich denke mal, diese Zeit war für den Moment die härteste Prüfung der beiden und du hast auch gleich die Saat für eine zukünftige, noch härtere Prüfung gelegt.
Diese Szene hast du dann ja gekonnt in Stücke gerissen und ich wird dich für diesen Cliffhanger zwar nicht hassen, aber ich und meine Kristallkugel stehen gierig in den Startlöchern um zu erfahren, wie es weitergeht.

Alles in allem war es wieder ein mal ein sehr schönes Kapitel, mit viel Spannung und handwerklichem Geschick. Top Arbeit wie immer! Weiter so!


Herzliche Grüße fan deat Lun

Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

PS.: Ganz herzliche Grüße auch von Jule! Hab sie diese Woche erstmals wieder gesehen.

Antwort von Lady Sonea am 09.02.2014 | 16:33 Uhr
Hallo Keylu-tey,

Ok, ich weiß jetzt nicht genau, womit deine Kristallkugel recht hatte, aber ich weiß jetzt schon, wann sie sich wieder irren wird :P
Vielen lieben Dank für dein Review! Freut mich, dass dieses Kapitel dir wieder so gut gefallen hat! Dieses hatte es ja mal wieder in sich :)

Ach, dass Akkarin Spaß daran hat, Sonea zu ärgern, ist eigentlich nichts Neues :D Meistens versteckt er es nur besser. Für ihn ist es aber auch sehr amüsant mitzuerleben wie Sonea durch ihre ersten gemeinsamen Ferien ihren disziplinieren Frühaufstehermodus verlassen hat und jetzt nicht mehr damit klarkommt, früh aufzustehen.
Zumindest was Sonea betrifft, ist die Welt noch nicht wieder ganz in Ordnung, was ja auch am Ende des vorherigen Kapitels noch so war. Sich auszusprechen ist gut und schön, doch es braucht eine Weile, bis sie das alles verarbeitet hat – oder eben ein Schlüsselereignis, das noch nicht stattgefunden hat ;)
Nein, Sonea hat den Stundenplan nicht richtig gelesen. Abgesehen davon, dass sie gar nicht auf die Idee kommt, es könnte damit etwas anders sein, ist dieses ständige Nachhaken von Akkarin und ihr davon Genervtsein auch wieder so ein Anzeichen, dass zwischen ihnen noch nicht wieder alles stimmt: Er kann nicht zu ihr durchdringen und sie versteht nicht, wieso sie auf solche Banalitäten eingehen soll. Du hast völlig recht, was das Nachfragen von seiner Seite betrifft. Das wäre nur nicht nötig, wäre zwischen ihnen alles normal. Denn dann wäre Sonea von selbst auf die Idee gekommen, ihren Stundenplan zu überprüfen.

Naja, so richtig erwachsen sind die Novizen noch nicht. Zum einen sind sie etwas jünger als Sonea und zum anderen aus den Häusern. Aber es macht sicher auch viel Spaß, Schneebälle zu verzaubern und sich damit durchs Klassenzimmer zu jagen. Für angehende Krieger ist das eine gute Übung, die eigene Magie noch besser zu kontrollieren.
Mit Regin hast du absolut recht! Als schwarzer Magier wäre er eine Katastrophe für die Gilde! Sein Charakter hat sich auch nicht wirklich gewandelt, er gibt sich Sonea gegenüber nur anders, weil er in ihr jetzt eine Freundin sieht. Sie profitiert jetzt nur von seiner Arroganz und seiner Neigung, sich wichtig zu machen. Die Sticheleien zwischen ihnen sind jetzt tatsächlich eher freundschaftlicher Natur, wobei da auch ein bisschen Hassliebe im Spiel ist, welche die beiden immer verbinden wird.
Und was das Kyrima-Duell betrifft – da lass dich einfach überraschen! :D

Freut mich, dass Marikas Einführung dir gefallen hat! Er wird, wie du dir sicher denken kannst, uns noch öfter beehren und dabei wird noch mehr seines Charakters offenbar werden. Es stimmt, er ist ein ziemlicher Tyrann und hält sein Volk für die Herrenrasse, was übrigens die meisten Sachakaner tun. Schließlich gehörten Kyralia und Elyne einst zu ihrem Imperium und waren damit unterjocht. Auch wenn das an die 1000 Jahre her ist, sehen die Sachakaner in diesen Völkern insgeheim noch immer Sklaven. Es wird sich zeigen, ob sich die Geschichte hier wiederholt, da die Sachakaner eindeutig in der stärkeren Position sind ;) Früher oder später sind solche Herrschaftsformen jedoch immer zum Scheitern verurteilt.
Aber ohne zu viel zu verraten und um deine Kristallkugel ein wenig zu ärgeren: Marika hat auch so seine Qualitäten ;)
Du hast recht, der König hätte die beiden einfach verhören können. An der Stelle, wo Dannyl zugibt, dass die Gilde weiß, wie man mit Magie heilt, ist er bereits ziemlich verunsichert, sonst hätte er sich vielleicht vorsichtiger ausgedrückt. Allerdings geht er hier immer noch davon aus, diesen Konflikt friedlich zu lösen, weswegen er versucht, Marika die Alternative zu Krieg möglichst schmackhaft zu machen. Jedoch sehe ich das nicht kritisch. Dem König von Sachaka dürfte an dieser Stelle schon lange bewusst sein, dass die Gilde ein sehr großes magisches Wissen hortet und darüber, dass die Gilde weiß, wie man mit Magie heilt, dürfte in Sachaka bereits gemunkelt werden, seit Akkarin dort war. Dakova hat ja damals überall mit seinem „Spielzeug“ geprahlt. Insgeheim wird das den Gildenmagiern auch bewusst sein.
Sicher wäre es besser gewesen, hätte Dannyl sich vor der Audienz mit Akkarin unterhalten. Dannyl hatte ja die klare Anweisung, das Blutjuwel nur in einer Notsituation zu verwenden. Weder er noch Kito konnten ahnen, wie die Audienz ausgeht. Allerdings hätte das Wissen, dass Ikaros exekutiert wurde, nichts an ihrem Ausgang geändert. Marika plant diesen Krieg seit Monaten, weswegen er Ikaro überhaupt nach Kyralia gesandt hat. Insofern war es kein Wunder, dass die Verhandlungen gescheitert sind, aber Dannyl und Kito hatten die Pflicht, es zu mindest zuversuchen.
Es gibt übrigens noch einen weiteren Grund außer diplomatischen Konventionen, warum Dannyl und Kito nicht schon im Palast festgenommen wurden. Doch dieser wird erst in Buch 2 erwähnt. Falls es dich interessiert, werde ich ihn dir vorher verraten. Tatsächlich ist er jedoch ziemlich banal :D

Es stimmt, es ist eigentlich nur folgerichtig, dass es Akkarin als erstem gelingt, den Abfluss seiner Magie zu stoppen, weil er in dieser Hinsicht einfach über die größere Erfahrung verfügt. Für Sonea ist diese Unterrichtsstunde jedoch der absolute Alptraum. Was sie da machen, ist wirklich sehr gefährlich, wobei Sonea ihren Liebsten höchstens während des Kampfes versehentlich durch einen tödlichen Treffer hätte töten können, weil sie dieses Mal die Stärkere ist. Da kann sie nur hoffen, dass Akkarin doch einen inneren Schild hat, bzw. muss einschätzen können, wann sie aufhören muss. Andernfalls könnte Akkarin seine Niederlage auch vortäuschen, ohne dass sie davon erfährt. Denn wenn er schon so gut wie erschöpft ist, bleibt nicht mehr viel Magie übrig, die Sonea ihm nehmen kann, bevor sie aufhören muss. Auch wenn sie diese noch so langsam nimmt.
Zum Glück weiß sie, wie viel Magie sie jemandem entnehmen kann, ohne ihn umzubringen und hätte rechtzeitig aufgehört.
Diese Stelle, wo er Sonea überwältigt, habe ich bewusst ein wenig obskur gehalten. Es hätte auch nicht Akkarins Stil entsprochen, anschließend sofort zu erwähnen, dass er an Dakova gedacht hatte.

Bei den Händlern sind wir anscheinend unterschiedlicher Meinung. Aber ihr Verhalten ist vermutlich auch Ansichtssache. Tatsächlich ist es so, dass die Händler sich mit Dannyl und Kito während der Reise ja ziemlich gut angefreundet haben. Dass die beiden in Wirklichkeit Gildenmagier sind, finden sie eher spannend, als dass sie sich davon veräppelt fühlen. Schließlich ist ihre Reise nach Sachaka für sie auch jedes Mal ein Abenteuer, da ist Dannyls und Kitos wahre Identität nur eine weitere aufregende Sache, die hinzukommt und sie zuhause erzählen können. Sie halten jedoch auch zu den beiden, weil sie die Situation schlichtweg unterschätzen. Sie wissen zwar, dass die Sachakaner gefährliche Magier sind, haben das aber noch nie am eigenen Leib erfahren und gehen sogar davon aus, dass man ihnen nicht schaden wird, weil sie selbst keine Magier sind. Rodane weiß z.B. gar nicht, wie glücklich er sich schätzen kann, dass er diesem einen Ashaki entkommen ist, mit dessen Frau er einst angebandelt hat.
Wieso sie die beiden an Marika verraten sollten, ist wahrscheinlich auch etwas, worüber man unterschiedliche Auffassungen haben kann :) Ich habe meine Händler nicht als derart feige und niederträchtig konzipiert, dass sie so etwas tun würden. Zudem ist bis jetzt weder offiziell, dass Marika auch Elyne angreifen will, noch hätten die Händler von einem Sieg der Sachakaner irgendeinen Vorteil, weil sie ihr Geschäft dann dichtmachen könnten. Sie neigen eher dazu zu Ihresgleichen zu halten, als diese zu verraten.
Ja, ich kann verstehen, dass du Kitos Tod bedauern würdest. Ich habe mir ja auch ziemliche Mühe gegeben, ihn sympathisch zu machen :)

Wo habe ich denn eine Saat für die nächste harte Prüfung für Sonea und Akkarin gelegt? *unschuldig guckt* (Nicht, dass ich nicht wüsste, worauf du anspielst! Und sie wird kommen!)
Jaja, ich weiß wieder ein gemeiner Cliffhanger :P Aber zusammen mit der vorherigen Szene müsste deiner Kristallkugel doch eigentlich klar sein, was da gerade passiert ist, oder? ;)

Und falls nicht: In zwei Tagen wirst du es erfahren :P


Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Oh, das ist schön, dass es Jule noch gibt :) Hat sie dich noch gekannt?
05.02.2014 | 18:38 Uhr
Hey Lady Sonea!

Jaja, Sonea muss sich wieder daran gewöhnen früh aufzustehen... das Problem kann ich voll nachvollziehen, und auch die schlechte Laune am frühen Morgen;D - und dann wäre sie wirklich noch fast zu spät zum Unterricht gekommen!:-D

Regin sollte sich diese Idee vonwegen Schwarzer Magier direkt wider aus dem Kopf schlagen. Ich glaube auch, dass besonders Garrel nicht so unheimlich positiv darauf reagieren würde, wenn sein Neffe schwarze Magie erlernen würde ;DD

Mit Veila das wird wohl wirklich nochmal spannend... ich glaube trotz persönlicher Leibgarde wird sie Sonea das Leben zur Hölle machen! Wobei es wohl kein gutes Licht auf sie wirft, wenn sie als gerade erst ausgebildete Magierin die ganze Zeit auf Sonea losgeht... das würde denke ich früher oder später rauskommen. Klar, so hat sie bessere Möglichkeiten sie eines Regelverstoßes zu bezichtigen, wenn jedoch wirklich immer jemand in Soneas Nähe ist... nun ja, mal schauen. Ich warte mal ab;-)

Dannyl und Kito hatten also endlich ihre Audienz bei Marika. Besonders hilfreich war sie jetzt nicht! Marika hat seinen Standpunkt deutlich gemacht, entweder Krieg, oder Unterwerfung. Zudem weiß er jetzt mit sicherheit, dass es nur Akkarin und Sonea gestattet ist schwarze Magie anzuwenden. Es könnte natürlich auch ein Trick von unseren Gildemagiern gewesen sein, aber im endefekt erscheint Marika die Gilde jetzt wahrscheinlich noch schwächer.
Und unsere Botschafter haben zudem in einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt erfahren, was mit Ikaro geschehen ist... wobei eine Hinrichtung natürlich nicht mit dem Tod während einem Kampf zu vergleichen ist.
Das einzig positive an der Verhandlung ist, dass Dannyl und Kito wieder lebend aus dem Saal gekommen sind;-)
Das währt aber nicht lange... sie hätten sofort fliehen sollen, aber das haben sie mitlerweile auch bemerkt. Marika ist richtig fies! Sagt eine solche Drohung, sieht aber nicht ein den Gildemagiern die Möglichkeit zu lassen, diese Drohung zur Gilde weiterzugeben. Die Händler scheinen mit der Zeit wirlich Freunde geworden zu sein, sie würden die Beiden unterstützen, obwohl sie von ihnen belogen wurden. Abler letztenendes opfert nur Kito sich... ich denke nicht, dass er eine Chance hat zu überleben, gegen nicht mal einen Schwarzmagier hätte er die Chance auf einen Sieg, dafür sind sie zu stark. Das ist echt traurig, ich mag Kito und wünsche mir wirklich, dass er irgendwie auch flüchten kann, aber da bin ich doch ziemlich kritisch, besonders nach dem Ende des Kapitel, der übertragung von Kito durch den Blutring...Du hast ja aber auch schon bewiesen, dass bei dir nicht alle Guten überleben. Das wäre auch nicht wirklich realistisch in einer Geschichte, wo es gerade um den Beginn des Krieges geht;)
Dannyl denke ich schafft das aber. Irgendjemand muss ja überleben!

Sonea hatte also ihre erste "richtige" Kriegsunterrichtsstunde mit schwarzer Magie... das war echt mal eine andere Form des Unterrichts, und besonders geistig vermutlich ziemlich anstrengend. Sowohl für Sonea, als auch für Akkarin. Sonea hat also endlich eine andere Möglichkeit gefunden, wie sie den Energieabfluss verhindern könnte, mal sehen wann ihr das gelingt;)
Akkarin scheint das ja langsam ganz gut zu beherrschen;)
Ich muss aber gestehen, dass ich zum Schluss dieser Kampfszene nicht mehr ganz mitgekommen bin...irgendwie steh ich da glaub ich auf dem Schlauch, was genau Akkarin getan hat und warum:-/ Tu mir nur den Gefallen und halte mich jetzt nicht für blöd;-)

Zwischen unseren beiden Lieblingsmagiern scheint langsam ja wieder alles ins Lot zu kommen. Die Zweifel verschwinden, der Zorn ebenfalls, Gefühle werden wieder gezeigt, Gedanken geteilt, es wird sich geliebt und verziehen... endlich!;-)
Schade nur, dass ihr Glücksseligkeit durch so eine unerfreuliche Verbindung mit Kito unterbrochen wird. Viele Informationen kamen so jedoch nicht bei der Gilde an, es wäre wohl besser Gewesen, hätte Dannyl zu diesem Zeitpunkt den Blutring gehabt.

Ich bin natürlich wieder richtig gespannt auf das nächste Kapitel, freue mich auf die neue Erzählperspektive und die weitere Entwicklung vom Unterricht zwischen Akkarin und Sonea und den Experimenten sowohl mit schwarzer Magie, als auch in Alchemie... falls davon was kommt (sonst eben im über- oder überübernächten Kapitel;-))
Gespannt bin ich natürlich auch auf die Reaktion der Gilde über die Blutringnachricht, darauf, ob Dannyl es schafft, bei Kito hab ich grade leider aufgegeben:(, und auf die weiteren Maßnahmen die Marika ergreift, falls man davon etwas erfährt;-)
Freuen kann ich mich darauf natürlich nicht, es wird wohl alles eher unerfreulich, spannend wird es ja aber trotzdem ;D

Bis nächchste Woche,
GLG
Iris:***

Antwort von Lady Sonea am 05.02.2014 | 20:23 Uhr
Hallo liebe Iris,


Regin als schwarzer Magier wäre wirklich eine Katastrophe für die Gilde! :D Seinem Onkel würde ich allerdings tatsächlich zutrauen, selbst ein schwarzer Magier werden zu wollen, weil er dann mehr Macht hätte, und dafür sogar seine Furcht zu überwinden. Allerdings könnte das schwierig werden, weil Akkarin und Sonea ihm das Geheimnis nicht verraten werden.
Ich denke auch, es würde irgendwann rauskommen, wenn Veila als Magierin Sonea noch immer schikaniert, und sie in Misskredit bringen. Garrel ist mit seiner Intrige schließlich auch aufgeflogen. Trotzdem würde sie es nicht lassen können. Und einem fertig ausgebildeten Magier glaubt man eher als einem Novizen. Aber warte einfach ab, wie sich das weiterentwickelt ;)

Wahrscheinlich hätten Dannyl und Kito sofort fliehen können, aber dass Marika plötzlich beschließt, sie zu exekutieren, konnten sie nicht ahnen. Sie sind da zu sehr die guten Manieren der Herrscher der Verbündeten Länder gewohnt. Von Marikas Seite ist das jedoch auch eine Machtdemonstration und eine klare Ansage, seiner Absichten.
Das Blutjuwel war die ganze Zeit bei Dannyl. Kito wollte es nicht und dann hat Dannyl es wieder weggesteckt. In der ganzen Aufregung ist das wahrscheinlich ein bisschen untergegangen ;) Die Bilder, die Kito sendet, sendet er per Gedankenrede. Sonst könnte Sonea sie auch gar nicht empfangen. Obwohl das eher aus einer Panikreaktion heraus geschah, weiß die Gilde nun wenigstens Bescheid, sollte es Dannyl nicht gelingen, der Palastwache zu entkommen, bis er seinen Bericht über das Blutjuwel abgegeben hat.

Deine Intuition spricht für dich (um es mal mit den Worten von Meister Obi-Wan auszudrücken). Bei mir sterben Charaktere, wenn es sein muss. Und das nicht zu selten. Wie du selbst sagst, wäre es unrealistisch, wenn immer alle überleben. Ganz besonders nicht bei der Handlung meiner „Bücher“. Ich mag Kito und er ist mir beim Schreiben von seiner und Dannyls Reise auch sehr ans Herz gewachsen. Aber andererseits bringe ich lieber 1000 Nebencharaktere um, als z.B. einen Charakter, ohne den das Schreiben dieser Geschichte für mich komplett seinen Sinn verlieren würde.

Also, was hat Akkarin da im Dome gemacht: Als Sonea ihm seine Magie genommen hat, ist es ihm gelungen, sie aufzuhalten. In der Szene, wo sie im Bett liegen, erzählt er ihr dazu ja, dass er dabei seinen ganzen Zorn heraufbeschwört hat, den er immer verspürte, wenn Dakova früher seine Magie hat. Weil ihn das so wütend gemacht hat, hatte er sich für einen Moment nicht mehr unter Kontrolle und hat den Spieß umgedreht und Sonea überwältigt, es aber zum Glück schnell gemerkt.
Mit der letzten Szene kann man das ein wenig erahnen, ich habe es aber bewusst so geschrieben, dass es nur intuitiv verständlich wird. Keine Sorge, ich halte dich deswegen nicht für dumm. Das ist wahrscheinlich wie die Stelle mit dem Kampf in der Herberge etwas, das man lesen, auf sich wirken lassen und noch einmal lesen muss. Denn ich erkläre nicht immer jedes Detail der Geschichte im Text, damit noch Spielraum für Interpretationen etc bleibt. In dieser Hinsicht bin ich wohl noch immer von meinem Deutschunterricht aus der Schule geprägt :D
Auf jeden Fall hat dieses Ereignis dafür gesorgt, dass unsere beiden Lieblingsmagier wieder ganz zueinander gefunden haben.

Zu den Experimenten von Akkarin und Sonea sowieso Rothen und Farand wird auf jeden Fall noch mehr in den nächsten Kapiteln kommen, weil diese noch sehr wichtig werden. Und natürlich wird es um die Krise gehen, in welcher die Gilde sich jetzt befindet und natürlich die weiteren Ereignisse in Sachaka.
Vielleicht freust du dich ja trotzdem ein wenig darauf ;)


Auf jeden Fall vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
04.02.2014 | 21:27 Uhr
Hallo Lady Sonea!

Ahhh! Wie soll ich mich jetzt nur bis nächste Woche gedulden können!? Ich kann kaum abwarten, wie es weitergeht.

Hmm...Veila hat also noch nicht aufgegeben. Das wird sicherlich noch sehr interessant werden. Schön, dass Soneas Freunde ihr auch weiterhin zur Seite stehen werden.
Oha! Jetzt wird's ernst. Die beiden nehmen sich gegenseitig die Kraft im Kampf. Verständlich, dass Sonea noch immer sehr großes Unbehagen verspürt. Aber das Ende des Kampfes hat sicherlich dazu beigetragen, dass zwischen den beiden wieder alles in Ordnung kommt (ich wusste es^^). Schade, dass die beiden in einem so unpassenden Moment gestört werden. ;)

Jetzt also zu Dannyl und Kito... Die Verhandlungen sind also gescheitert. Ist ja auch nicht weiter verwunderlich. Umso überraschter sind die beiden, als sie von Ikaros Tod erfahren. Muss ein ganz schöner Schock gewesen sein.
Einfach verschwinden... Funktioniert wohl nicht so ganz. Zuerst die elynischen Händler und dann die Palastwachen. Aber sehr schön, wie die Händler Dannyl und Kito beistehen wollen. Und auch schön, dass sich die Freundschaft zwischen den beiden Gildemagiern so toll entwickelt hat. Ich bin wirklich gespannt, ob die beiden aus dieser Sache nochmal herauskommen werden, oder ob das das Ende ist.
Eine Frage habe ich noch: Akkarin sagt ja am Ende, dass das Kito war, aber hatte Dannyl nicht als letztes das Blutjuwel?

Wieder einmal ein fantastisches Kapitel. Freue mich schon seeeeehr auf nächsten Dienstag. :)

Liebe Grüße,

Lady Jackie

Antwort von Lady Sonea am 04.02.2014 | 22:37 Uhr
Hallo Lady Jackie,

ja so ganz hat Veila noch nicht aufgegeben, aber zum Glück hat sie in einem halben Jahr ihre Abschlussprüfungen, das wird sie eine Weile beschäftigen :)
Der Kampf in der Arena hat Sonea und Akkarin auf jeden Fall wieder einander näher gebracht. Obwohl das für Sonea wieder einmal ein recht traumatisches Erlebnis war. Aber manchmal braucht man genau so etwas, um sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen.

Das ist richtig, Dannyl hat das Blutjuwel. Kito hat jedoch etwas getan, wozu Magier manchmal neigen, wenn sie Todesangst haben: Er hat ein Gedankenbild an die Gilde gesendet. Denn angenommen, dass Dannyl nicht dazu kommt, das Blutjuwel zu benutzen, weil die Palastwachen ihn vorher töten, hätte die Gilde auf diesem Weg wenigstens erfahren, dass sie beide umgekommen sind.
Verwunderlich ist es allerdings wirklich nicht, dass die Verhandlungen gescheitert sind. Mit jemandem, der wirklich Krieg will, kann man nicht verhandeln. Aber sie mussten es versuchen. Und wie dringend Marika Krieg will, konnten die Magier nicht erahnen.

Wie das in Arvice weitergeht, da wirst du dich bis nächste Woche gedulden müssen, fürchte ich. Es wird aber spannend bleiben – hoffe ich jedenfalls :D Auf jeden Fall hat mich dein Review wieder einmal sehr gefreut :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
04.02.2014 | 20:42 Uhr
Hey Lady Sonea!
Rückstand, die zweite!
Na, was dachtest du denn, die Kristallkugel ist Tag und Nacht auf Hochglanz und 1A Empfang!
Stimmt aber, der Felsen und das was hier so alles läuft und auch möglich ist, haben mich ziemlich belegt. Am meisten das Halunder, aber auch sonst noch so einiges. Es ist erstaunlich, wie vielfältig diese Insel ist, man kann sich das so gar nicht vorstellen, wenn man hier nur Urlaub macht.


Wow, wow, wow, Sonea hat in ihrem Studierzimmer geschlafen. Holla, die Krise ist ja offenbar ernster als du einen zunächst hast glauben machen. Gut so, denn es wäre unrealistisch, wenn es so schnell schon wieder vorbei wäre.
Aber ich hab so das Gefühl, dass du Akkarin Sonea ganz bewusst nicht in ihr gemeinsames Bett hast holen lassen. Den hast du bestimmt einmal mehr von seiner neuen Möglichkeit Gedanken zu lesen Gebrauch machen lassen und das dürfte bei Sone azur Zeit auch nicht weiter schwer gewesen sein, denn so aufgewühlt, wie du sie zur Zeit sein lässt, ist es sicher nicht sehr schwer die Barriere um ihren Geist zu durchdringen und zu sehen, was sie so verstört. Insgesamt hab ich den Eindruck, dass die ganze Krise hauptsächlich bei ihr stattfindet, weil sie eben bisher noch keine Erfahrung mit der Liebe hatte und somit auch nicht damit, wie es ist, wenn der Partner durchaus noch Empfindungen für eine frühere Beziehung hat, die durch den Tod zerstört wurde.
Ach wäre das schön, wenn ich auch Wasser einfach durch pure Willenskraft erhitzen könnte. Und am besten auch gleich noch beherrschen Meerwasser trinkbar zu machen, Magier sein muss echt Vorteile haben… ;-))
Na bitte, ich hatte recht. Die Sache liegt ganz offensichtlich allein auf Soneas Seite. Vom Prinzip her kann man ihre Gedanken durchaus schon egoistisch nennen, aber nichtsdestotrotz ist es gut, dass du es so angelegt hast, denn so ist es real.
Aha, da haben wir es schon – ich bin sicher, dass Rothen einmal mehr der Schlüsselmacher sein darf. Bin gespannt, wie du ich dieses Mal seiner Ziehtochter den Kopf gerade rücken lässt.
Wuhahaha, Sonea vermisst Regin. Das ich das noch erleben darf. Die Situation an sich ist ja durchaus tragisch, aber die Vorstellung ist einfach zu köstlich. Wobei ich meine Zweifel hätte, dass das Garrels Neffe sich so einfach einem Duell unter Freunden hingeben würde, wenn er Soneas Gesichtsausdruck sehen würde. Ich denke mal, dann würde er kneifen, denn Sonea lässt du ja eindeutlich pure Wut ausstrahlen und seit er sie das letzte Mal in dem Zustand erlebt hat, dürfte Regin wohl ziemliche Bedenken vor diesem Blick haben.
Wow, um es mit Yikmos Worten zu sagen: „Ich erwarte, dass die Tragpfeiler am Ende rot glühen!“, ja das hat sie jetzt absolut geschafft. Dieser Wut würde ich auch nicht gerne ausgesetzt sein. Savara sollte sich vorsehen, dass sie niemals Sonea alleine begegnet und selbst in Begleitung sollte es immer jemand sein, der Sonea notfalls zurückhalten kann.
Auf die Geschichte bei Rothen bin ich jetzt wirklich gespannt.

Oho, Harrin ist also auch sesshaft geworden, verheiratet, wird Vater und scheint ehrlich zu sein? Hat sich ja ganz schön verändert, der Kerl. Schön, dass du ihn auftreten lässt. Den findet man sonst nur extrem selten.
Mit Sicherheit wird der in seinem Bolhaus aber auch noch ein Hinterzimmer haben indem die Gäste zusammenkommen, die nicht unbedingt so gerne gesehen werden wollen, oder?
Und Cery weiß das sicher auch, aber das gehört eben dazu.
Also diese Mordserie klingt ja, als hättest du für Imardin eine Variante von „Jack The Ripper“ entworfen, wobei der seine Opfer ja nicht vergewaltigt hat.
Auf jeden Fall gut, dass du das eingebaut hast, denn so hat man einen Blick auf das was Cery und seine Leute so alles tun. Ein gutes Detail.
Das weitere Gespräch zwischen Harrin und Cery war ja mehr als aufschlussreich und du hast einmal mehr die Saat für ein paar Überraschungen gelegt. Ich freu drauf, wenn du diese Eier schlüpfen lässt.

Na bitte, was hab ich gesagt: Rothen sollte echt nen Schlüsseldienst aufmachen. Er ist wahrhaftig der einzige, der immer wieder Zugang zu Sonea findet, egal wie verstimmt oder verschlossen sie auch ist. Das schafft nicht mal Akkarin und wenn der auch zehnmal Gedanken lesen kann, mit Rothens Erfahrung in Sachen Einfühlungsvermögen kann er einfach nicht mithalten.
Dieses Gespräch war echt mal wieder ein echt klasse Ding von dir. Du hast eine absolut perfekte Balance zwischen Gefühl und Sachlichkeit gehalten. Obwohl sehr emotional wirkte es nicht im Mindesten kitschig. Dein Realismus beim Schreiben ist echt bestechend.
Schön, dass Sonea jetzt mal von Rothen die andere Seite der Medaille gezeigt bekommt und für sich selbst einsehen muss, dass ihre Gefühle in dieser Sache zwar verständlich aber auch eigensinnig gewesen sind.
Ich hab ja auch noch das Gefühl, dass dieses Gespräch noch mal eine ganze tiefe Bedeutung bekommen wird. Die Szene hast du nicht so ausführlich entworfen, wenn es nur dabei bleiben sollte um die Dramatik der vergangen Tage für Sonea aufzuarbeiten, die wird sich an diesen tag und das was Rothen gesagt hat noch mal erinnern, und ich bin mir sicher, dass der Grund dafür alles andere als erfreulich sein wird. Aber das liegt sicher noch in der Zukunft… :-)

Oha, Dannyl muss als Weinhändler also auch Farbe bekennen und macht sich gut darin. Anders würde man es von ihm auch nicht erwarten. In unserer Zeit würde er sicher ein Vermögen mit dem Handel von gebrauchten Autos machen…
Aber bei so einem durchtriebenen Diplomaten wie ihm ist das ja auch zu erwarten. Der Kerl kann ein echtes Schlitzohr sein, wenn er will. Top!
Das Belauschen dieses Gesprächs ist ja dann wohl die Goldgrube, auf die du die beiden Botschafter zu stoßen hoffen lassen lasst, was? Da ist allerdings sicher, dass da nicht mehr viel Spielraum für Verhandlungen bleibt zumal das Problem besteht, was die Botschafter der Gilde dem König Sachakas auch anbieten sollen. Wenn es bei Licht betrachtet haben sie nichts zu bieten, und mit Akkarin und Sonea haben sie zwar zwei echt starke Magier aber gegen mehrere hundert Ashaki nutzt das wenig. Da hast du echt ein Szenario entworfen, dass zur Hoffnungslosigkeit anmutet, würde mich nicht sonderlich wundern, wenn du Kito und Dannyl direkt abreisen lassen würdest um die Gilde zu warnen, aber das glaube ich nicht, denn so leicht geben die beiden bei dir sicher nicht auf. Außerdem können sie ja der Gilde alles via Blutjuwel berichten, was so langsam fällig sein dürfte denke ich mal.

Okay, damit wäre diese Klippe also umschifft.
Wie, Akkarin ist in diesem Moment unberechenbar? Was ist der Kerl jemals berechenbar? Außer wenn er seine Verlobte zu diversen Unanständigkeiten verleiten will? ;-))
Diese kurze Erwähnung mit Balkan gefiel mir. Sein Problem kann ich ihm gut nachvollziehen. Geht mir aktuell ähnlich. Einmal mehr so ein Punkt an dem du wunderbar füllende Details einbringst, die den Text lebendiger gestallten und durch die man sich besser in die handelnden Personen hineindenken kann.
Jo, da wird Sonea mal wieder zu verbissenem Lernen verdonnert scheint es mir. Wenn du das durchziehst und sie jetzt auch noch mit den anderen bei ihrem Mentor Sachakanisch pauken muss, dann ist ihr Stundenplan wieder so voll wie vor den Prüfungen würde ich mal vermuten. Zumal wohl zu vermuten ist, dass du dann wieder Soneas Stolz herausfordern wirst und sie wieder so intensiv lernt, bis sie Sachakanisch fließend beherrscht. Aber schaden würde es wohl nicht.
Das weitere war nicht allzu überraschend aber wie immer sehr schön dargestellt.

Oha, Dorrien ist auch mal wieder auf dem Plan. Und er hat eine Unterhaltung mit Loken.
Rothens Sohn kann einem leid tun, mit dem was du ihn da durchmachen lässt, aber es ist erstens nötig und zweitens wie immer bestechend real. Er sitzt total zwischen den Stühlen. Viel mehr will ich zu diesem Abschnitt auch nicht sagen, denn er spricht absolut für sich.

Wann ist Lord Ahrind eigentlich nicht mürrisch? Der Kerl ist das Idealbild von einem Schulhausmeister.
Days Kapitel ist einmal mehr sehr unterhaltsam. Der Teil zwischen Sonea und Akkarin war an sich nicht weiter überraschend der bei Regin dafür umso mehr.
Mhm, ich höre meine Kristallkugel schon wieder brummeln. Damit dürfte bestätigt sein, was ich schon seit langem vermute, auch wenn du es deinen Charakteren noch nicht klar gemacht hast. Schon interessant, dass Sonea in Bezug auf Trassia derart auf dem Schlauch steht, aber da ist sie ja nicht die einzige. Auf dem Schlauch stehen mindestens drei Personen und ich weiß auch welche, hehehe… ;-))
In Sachen Kyrima läuft das ja wohl auf ein weiteres Duell zwischen Regin und Sonea hinaus, auch wenn es wohl unter freundschaftlichen Umständen geführt wird. Würde mich nicht wundern, wenn Sonea Regin auch da schlagen würde, denn nur weil sie gegen Akkarin verliert heißt das ja nicht, dass sie schlecht ist. Der ist eben einfach nur einer der besten in dem Spiel und Regin, eingebildet, wie er ja zumeist trotzdem ist, ist sicher ziemlich von seinen Talenten überzeugt obwohl er in Punkt auf Sonea da vorsichtiger sein mag.
Mit dem Reiten hast du die beiden ihre Freundin ja mal wieder in eine Situation manövrieren lassen, aus der sie jetzt nicht mehr herauskommt und Regin wird es sich nicht nehmen lassen, Soneas Reitunterricht persönlich zu kommentieren, oder? Würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn du ihn sich die Gelegenheit entgehen lassen würdest Sonea endlich mal wieder ein wenig piesacken zu können, ohne das er Rache fürchten muss.

Alles in allem wieder einmal ein Top-1A-Kapitel mit Überlänge. Hat mich sehr gefreut das zu lesen.


Herzliche Grüße von der Insel
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!

Antwort von Lady Sonea am 04.02.2014 | 22:41 Uhr
Hallo Keylu-tey,

hey, das freut mich. Was macht denn Jule? Gibt es sie noch? Falls ja, grüß sie bitte ganz lieb von mir :)

Ja, für Sonea ist diese Krise wirklich hart. Akkarin hat natürlich auch so einiges an der Situation zu knabbern, weil ihn seine Erinnerungen plagen und Sonea ihn zurückweist, anstatt einfach nur für ihn da zu sein. Aber das Problem liegt wirklich bei ihr, wie du schon sagst. Ihre Verhalten mag egoistische Züge haben, aber nicht aus einem bösen Willen heraus. Dafür hat sie ein zu gutes Herz. Sie ist mit der Situation überfordert und weiß durchaus, dass Akkarin nichts dafür kann, aber sie weiß auch nicht, wie sie ihre Gefühle ändern soll bzw wie sie aus sich selbst herauskommen soll, um für ihn da zu sein.
Das mit dem Gedankenlesen klappt leider dieses Mal nicht, weil Sonea innerlich so sehr auf Distanz geht, dass sie ihre Gedanken sogar unbewusst abschirmt – es gibt einige Stellen im Kapitel, wo das auch kurz erwähnt wird. Allerdings braucht Akkarin seine tolle Fähigkeit gar nicht, um zu begreifen, was in ihr vorgeht.
Oh ich denke schon, dass Regin sich zu einem Duell hinreißen lassen würde. Dafür ist er dann doch zu galant, da sie inzwischen seine beste Freundin ist (dass ich das mal über ihn sagen würde!). Sonea würde ihn dabei ja nicht so behandeln, wie wenn sie auf ihn wütend wäre. Dass sie ihm überlegen ist, weiß er ja ohnehin, so wie alle anderen in der Gilde auch. Von daher würde es seiner Ehre keinen Abbruch mehr tun.

Als Cerys ältester Freund darf Harrin natürlich nicht fehlen. Dass er das Bolhaus von Donias Vater eventuell übernimmt, wurde in den Büchern schon angedeutet, da hatte er ja bereits dort gearbeitet. So durchtrieben wie Cery war er ohnehin nie. Während Cery eine Laufbahn als Dieb eingeschlagen hat, hatte Harrin nur eine Gang mit anderen Jugendlichen.
Und ich fürchte, ich muss dich enttäuschen. In Harrins Bolhaus gibt es keine Hinterzimmer für gewisse Vergnügungen. Dafür gibt’s die Hurenhäuser und Donias Vater hätte da wohl auch etwas dagegen und würde sich jemand anderes suchen, der das Bolhaus übernimmt.
Was den Rest ihres Gesprächs betrifft, da lass ich dich einfach mal ein wenig in deine Kristallkugel schauen :D
Jack the Ripper – hehe. So etwas hatte ich gar nicht im Kopf, als ich das geschrieben habe. Ich wollte eigentlich nur die Kriminalität in den Hüttenvierteln unterstreichen, aber das ist mir ja anscheinend gelungen!

In manchen Situationen ist Rothen mit seinem väterlichen Einfühlungsvermögen einfach die bessere Anlaufstelle, da hast du recht. Auch wenn Akkarin nicht ganz unfähig in dieser Hinsicht ist. Es gibt auch Situationen, in denen Sonea sich eher ihm als Rothen anvertrauen würde. Allerdings könnte Akkarin gar nicht zu ihr durchdringen, wenn es ihr wegen ihm so schlecht geht.
Naja eigensinnig würde ich Soneas Gefühle nicht nennen, da sie es nicht besser weiß. Sie sieht sich mit einer Situation konfrontiert, die völlig neu für sie ist. Es ist so gut wie unmöglich, angemessen auf eine Situation zu reagieren, die man noch nie erlebt hat.
Und wieso werde ich das Gefühl nicht los, deine Anspielung auf diese Szene hat nicht nur mit deiner Kristallkugel zu tun? ;) Aber ja, das Gespräch wird noch einen anderen Sinn haben. So wie gewisse andere Szenen und Anspielungen – ich nehme an, du weißt, was ich meine? :D

Die Aussicht auf Erfolg bei Dannyls und Kitos Verhandlungen war von Anfang an schon nicht besonders groß. Aber jetzt haben sie nahezu Gewissheit, dass es wirklich Krieg geben wird. Trotzdem ist es ihre Pflicht, alles zu in ihrer Macht stehende zu versuchen, um den Krieg abzuwenden, bevor sie wieder abreisen.
Das Blutjuwel wird bald zum Einsatz kommen. Aber wie du dich vielleicht erinnerst, hat Dannyl die Anweisung, es nur zu verwenden, wenn ihnen keine andere Möglichkeit mehr bleibt.
Die ganze Situation erscheint jedoch wirklich hoffnungslos. Naja, ich überlasse das vorerst auch mal deiner Kristallkugel. Ebenso wie das mit Dorrien *sich genüsslich die Hände reibt*

Du hast schon recht, berechenbar ist Akkarin nie. Allerdings kann Sonea inzwischen in vielen Situationen seine Stimmung erahnen. Das funktioniert an dieser Stelle überhaupt nicht, weil sie diese Situation noch nicht hatten und er auch noch verschlossener ist als sonst, da er noch immer um Isara trauert und Sonea sich nicht gerade so verhält, dass er sich ihr öffnen müsste.
Dass Akkarin im Bett berechenbar ist, halte ich jedoch für ein Gerücht ;)
Mal sehen, ob Sonea in ihrem vollen Stundenplan noch Zeit hat, um Sachakanisch zu lernen. Aber ich kann dir versprechen, sie wird diese Sprache eines Tages fließend beherrschen :D

Was vermutest du da bei Regin denn seit langem? ;) Aber du weißt ja, prinzipiell liebe ich es, meine Charaktere auf dem Schlauch stehenzulassen.
Auf das Kyrima-Duell kannst du dich auf jeden Fall schon einmal freuen, denke ich. Und wie Sonea das mit dem Reiten hinbekommt, da sie ihre Freunde ja nicht dabei haben will, da lass dich mal überraschen :)

Freut mich jedenfalls, dass dir dieses Kapitel wieder so gut gefallen hat :) Vielleicht sollte ich das Genre wechseln und nur noch Herzschmerz schreiben, das scheint ja gut anzukommen :D


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Bahira (anonymer Benutzer)
04.02.2014 | 20:36 Uhr
Hallo Lady Sonea,
ich bin durch Zufall auf deine Geschichte gestoßen und bin einfach nur begeistert!
Eigentlich müsste ich gerade für meine Prüfungen lernen, aber ich bin viel zu aufgeregt, wie es weitergeht.
Deine Fortsetzung ist UM LÄNGEN besser als die Originalfortsetzung!

Liebe Grüße,
dein neuer Fan :P

Antwort von Lady Sonea am 04.02.2014 | 22:35 Uhr
Hallo Bahira,

vielen lieben Dank für das Lob! Und willkommen zu meiner Geschichte, ich freue mich immer, wenn ich einen neuen Leser hinzugewinne :)
Ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen und bin schon sehr gespannt, ob meine Geschichte dich auch weiterhin so begeistern kann!

Liebe Grüße und viel Glück bei deinen Prüfungen,
Lady Sonea
Helena (anonymer Benutzer)
04.02.2014 | 15:19 Uhr
WoW. Einfach nur WoW. Mir fehlen die Worte. Ich habe selten so etwas gutes gelesen. Deine bisherige Geschichte hat mich einfach umgehauen. WoW

Vor 2 Tagen habe ich dein Werk entdeckt und bin nun fertig. Ich konnte mich nicht losreißen, denn es war so spannend und aufregend, dass ich mich nicht vom Pc entfernen konnte. Wie du den originalen Stil aufgenommen und auf deine Weise modifiziert hast, ist richtig beeindruckend.

Wie soll ich nur die Pausen zwischen den Kapiteln aushalten???? Ich bin viel zu hibbelig.....Kann es kaum noch erwarten. #schreiend im Kreis renn vor aufregung#

LG Helena

Antwort von Lady Sonea am 04.02.2014 | 16:45 Uhr
Hallo Helena,

wow, mir fehlen auch gerade ein wenig die Worte. Vielen, vielen Dank für dein Lob! Es freut mich, dich als Leserin hinzugewonnen zu haben :)

Wie du die Abstände zwischen den Kapiteln aushalten sollst? Gute Frage ... Ich sage immer, das ist wie mit einer Serie, bei der es auch nur eine Folge pro Woche gibt.
Heute Abend geht es auf jeden Fall weiter. Ich hoffe, es wird nicht zu spät mit dem Hochladen.

Viel Spaß beim Weiterlesen und liebe Grüße,
Lady Sonea
03.02.2014 | 20:23 Uhr
Hey Lady Sonea!
Alles bestens, hoff ich doch. Ich lieg ja derzeit etwas zurück, aber ich bemüh mich den Rückstand meiner Reviews aufzuholen.
Auf geht’s in ein neues vom Felsen:

Soso, die beiden Schwarzmagier sind wieder zuhause und Akkarin hat seine neue Agentin bereist auf die Reise geschickt. Wie er ihr das Blutjuwel verpasst hat, würde mich aber doch interessieren, immerhin ist er ja nicht unbedingt das was man einen Heiler nennen würde und ich kann mir nicht vorstellen, dass du Sonea das hast machen lassen, denn die wäre da sicher nicht begeistert von, zumal sie Savara gerade zuvor ja noch töten wollte und es vermutlich immer noch will.
Die Szene zu Hause und das was du Sonea denken lässt ist dir mal wieder ausgezeichnet gelungen. Die Zweifel, die du sie haben lässt und die Tatsache, dass sie jetzt eine völlig neue Seite von Akkarin kennengelernt hat, finde ich sehr gut dargestellt. Absolut realistisch und aus dem Leben gegriffen, man kennt den anderen nie zur Gänze auch wenn die Partnerschaft noch so tief ist. Sonea hast du Akkarin gegenüber alles offenlegen lassen, was sie hat und der hat sich dieses wissen über sie und ihre Gefühle für ihn ohne zu zögern zu eigen gemacht aber, ganz wie es seiner Natur entspricht, hat er seinen Geist trotz allem deutlich verschlossener gehalten aber Geheimnisse lassen sich ja ohnehin, und gerade in einer solchen Partnerschaft nur schwer verbergen. Und nun rächt sich, dass Akkarin nicht von Anfang an ganz offen gewesen ist. Allerdings denke ich mal, dass du das Problem eher rein auf Sonea projizieren wirst, denn sie ist diejenige, die mit der Liebe und all ihren Haken und Fallen vom Prinzip her ja eigentlich noch keine Erfahrung hat, während Akkarin da einen deutlich weiteren Blick wird aufweisen können.
Dieses Geständnis, dass er Isara irgendwo immer noch liebt, finde ich gut, denn das wäre ja auch unnatürlich, wenn er da nichts mehr empfinden würde, immerhin sind die beiden ja gegen ihren Willen gewaltsam auseinandergerissen worden.
Gefällt mir, wie du Sonea darauf reagieren lässt, dass sie Unverständnis zeigt. Passt wie so oft bei dir absolut ins Bild. Und ich bin gespannt, wie du diese Situation auflösen wirst. Denn was zuvor mal an Dingen zwischen den beiden stand war ja eher stets durch Wut belastet und an und für sich von kurzlebiger Natur, aber das hier dürfte man wohl als die erste „echte“ Prüfung der beiden besser gesagt Soneas Liebe sein. Auf jeden Fall hat die Situation das Potenzial ihre Beziehung zu zerbrechen.


Die Szenerie um Dannyl und Kito ist dir einmal mehr sehr gut gelungen. Die beiden sind im Moment ja wirklich ein echt gutes Gespann und könnten sicher die besten Freunde sein, wenn Kito nur nicht so stur in seinen Ansichten wäre. Was es wohl bedeuten würde, wenn er jemals herausfindet, dass die Gerüchte um Dannyls Orientierungen der Wahrheit entsprechen? Besser, dass kriegt er nie raus.
Das weitere, was du über die bedien in Arvice schreibst, ist wie man es bei dir gewohnt ist, mal wieder von bestechender Logik und angemessen. Bin mal gespannt, wie es den beiden ergehen wird und ob sie es überhaupt schaffen, bis zum König vorzudringen, oder ob man sie einfach rauswerfen wird. Das sie in Gefahr sind, ist sicher realistisch aber ich hab das Gefühl, dass du König Marika, sollte er die Verhandlungen ablehnen, dafür sorgen lassen wirst, dass sie sicher nach Kyralia zurückkommen, denn erstens sind die Leben von Diplomaten selbst in Kriegszeiten in der Regel den verfeindeten Parteien trotzdem heilig, denn eine funktionierende Kommunikation ist überlebenswichtig und zweitens könnte ich mir vorstellen, dass du den König den beiden eine Kostprobe dessen geben lassen wirst, zu was die Sachakaner fähig sind, damit sie zuhause erzählen können und damit so unbewusst Angst verbreiten und die Kyralier evtl. demoralisieren können. Der Beste Gegner ist nun mal einer, der sich gleich ergeben tut, auch Marika kann sicher nicht daran gelegen sein, unnötig viele seiner Ashaki zu verlieren, denn immerhin muss er das neue Land ja im Falle eines Sieges besetzen und befrieden.

Also, was du da mit Cery und Savara entwickelt hast, gefällt mir einmal mehr ausgezeichnet. Savara scheinst du ja allmählich zu einer Art tragischen Antiheldin zu machen. Was sie bisher getan hat war verachtenswert, aber du hast ihr auch offenbar recht gute Gründe für ihr tun geben. Wirklich hassen können sie vermutlich nur jene, die von ihren Untaten unmittelbar betroffen gewesen sind, aber alle anderen mögen sie für das, was du sie als Söldnerin bisher hast anrichten lassen, zwar verachten, aber Hass dürfte da keiner aufkommen. Immerhin scheinst du Savara bisher ja so hast handeln lassen, dass sie dabei mit einem Minimum an Kollateralschäden ausgekommen ist. Sie ist sicher gut wenn es um verdeckte Operationen geht und vermutlich hat sie Pate für den Titel dieses Buches gestanden und nicht, wie du einen erst hast glauben lassen, Ikaro. Der war ein grober Klotz, während Savara sich elegant und mit viel Intelligenz und Hinterlistigkeit an ihr Ziel herangepirscht hat.
Ich bin mal gespannt, wie sich ihre Mission noch entwickeln wird. Das verspricht äußerst spannend zu werden.

Soso, Sonea und Akkarin haben also eine weitere Liebesnacht verbracht und erst im Nachhinein geht Sonea auf, was in der Nacht zuvor eigentlich vorgefallen ist. Wow, diese Geschichte und diese Saat des Zweifels, die du Ikaro bei Sonea hast säen lassen, trägt keine guten Früchte, dass hat echt ein ganz schön destruktives Potenzial. Mit Abstand die bisher schwerste Krise des Heldenpaares. Mir gefällt das außerordentlich, dass du die beiden immer wieder in solch hochkritische Situationen steuerst, in denen du ihre Liebe auf die Probe stellst. Und das auch auf bestechend reale Weise, so dass nicht klar ist, wie die Sache dieses Mal ausgeht. Jede bisherige Krise hast du die beiden zwar meistern lassen, aber im Gegensatz zu dem, was man oft findet, wo sich bereits zu Anfang abzeichnet, dass das Paar diese Krise übersteht, gelingt es dir, die Sache wirklich ernst und real wirken zu lassen, so dass man als Leser zwar hofft, dass du sie mit einem blauen Auge davonkommen lässt und sie anschließend in ihrer Liebe noch gestärkt sind, aber es ist eben nicht erkennbar bis zum dann ein Schlüsselereignis stattfindet. Wirklich sehr gut, ich bin gespannt, ob du auch hier ein solches Schlüsselereignis einbringt und was es sein wird.

Also, deine Beschreibung der sachakanischen Kultur und ihrer Stadt ist absolut einwandfrei. Ich bin zutiefst beeindruckt, du machst einmal mehr deutlich, dass du dir sehr umfangreiche Gedanken über das gemacht hast, was du da schreibst.
Arvice und den Palast beschreibst du sehr anschaulich, man gewinnt sehr klar den Eindruck, dass die sachakanische Bauweise an orientalische Muster angelehnt ist, was ja auch ein Bild ist, dass bereits in den Büchern vermittelt wird und das du hier konsequent fortgesetzt hast.
Dannyls und Kitos Handlungsweisen passen für meinen Geschmack wie immer sehr gut ins Bild und wirken absolut glaubwürdig. Feine Arbeit!
Aha, das hab ich mir gedacht, die beiden kommen nicht sonderlich weit. Dieser Ivasako hat zwar einige tolle Titel vorzuweisen, aber das heißt ja noch lange nicht, dass er auch das Vorzimmer zum König ist, auch wenn er das sagt, aber das könnten auch reine Plattitüden sein. Zumindest hast du ihn den Anstand besitzen lassen, dass er die beiden nicht auslacht und hochkant rausschmeißt, aber ich glaub nicht, dass du den beiden irgendeinen Erfolg vergönnen wirst. Allenfalls, dass sie doch bis zu Marika vor dürfen und der sie persönlich auslacht.

Oho, die Bömbchen sind fertig, na da bin ich ja mal gespannt, wie sich auswirken werden. Hoffentlich lässt du Rothen und Farran daraus ein echtes Feuerwerk machen. Wenn’s knallt ist’s immer lustig.
Aha, Balkan scheint allmählich in sein Amt hineinzuwachsen. Schön, dass er die Idee mit den Novizen aus der Unterschicht klar verteidigt und sich in seiner Meinung nicht aufweichen lässt. Nur Lady Vinaras Einwand fand ich etwas seltsam, dass klingt, als wäre sie gegen Novizen aus der Arbeiterklasse – war die nicht ursprünglich dafür?
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie sich diese drei neuen Novizen in der Universität machen werden und was du dabei herauskommen lassen wirst. Das dürfte sicher für eine Menge Wirbel sorgen.
Ja, so hab ich mir das in etwa gedacht, wie du die höheren Magier auf Akkarins Bericht hast reagieren lassen – erst die Anfertigung der Blutjuwelen, die langsam aber sicher zum magischen Äquivalent eines Funkgeräts werden und dann darauf, dass Akkarin Savara hat laufen lassen.
Herrlich wieder einmal, wie du Akkarin die übrigen Magier dabei auch gleich noch vorführen lässt, indem er sie in Sachen Blutjuwele gleich mal aufs Glatteis führt. In punkto Redenhalten ist Akkarin jedem Politiker absolut voraus und du auch, denn sein rhetorisches Geschick hat er ja von dir und mir gefällt ganz ausgezeichnet, wie du diese Saat aus den Büchern fortsetzt.
Und Garrel darf endlich mal wieder böses Blut schüren, da hat er jetzt ja wieder mal ein Thema, mit dem du ihn hausieren gehen lassen kannst, dass Akkarin eigenmächtig eine gefährliche Widersacherin der Gilde hat laufen lassen und wenn sie zehnmal unter dessen Überwachung steht und mit ihm zusammenarbeitet. Bin mal gespannt, ob du ihn, auch wenn du Balkan die Sache an sich einstweilen auf sich hast beruhen lassen, die Gelegenheit gibst, aus diesem Fakt Kapital zu schlagen.
Besonders gefallen hat mir Soneas Auftritt in dieser Versammlung und das sie endlich mal wieder für die Hüttenleute einstehen kann. Das geriet ja in letzter Zeit etwas in Hintertreffen, was zwar kein Mangel gewesen ist, aber ich finde es eben schön, dass du Sonea mal wieder dafür Stimmung machen lässt.
Jo, das ist echt immer wieder amüsant, wie du Akkarin die übrigen Magier mal ebenso nebenbei überfahren lässt. Und du zeigst einmal mehr damit auf, dass er es nach wie vor gewohnt ist die Zügel in der Hand zu haben und die Marschrichtung zu bestimmen. Ich könnte mir vorstellen, dass er als Novize ein ziemlicher Rebell gewesen ist. Das würde ja auch sonst gut zu ihm passen, wenn man bedenkt, was du über ihn bisher hast verlautbaren lassen.
Oha, wenn Rothen wüsste, was zwischen den beiden Schwarzmagiern gerade abläuft, würde er seine Vermutung ganz sicher revidieren.

Zum letzten Abschnitt gibt es allzu viel nicht zu sagen. Er st dir wie alles andere auch sehr gut gelungen und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie gut und umsichtig du die Krisen der beiden darstellst. Das ist echt bewunderungswürdig, denn es wirkt absolut glaubwürdig und überzeugend und nicht im Geringsten an den Haaren herbeigezogen. Schön, dass Takan mal wieder das Wort ergreifen und für seinen Meister sprechen darf.

Alles in allem war es wieder einmal ein wunderbares Kapitel auch wenn der Inhalt ja eher dramatisch angelegt war. Top Arbeit!

Herzliche Grüße von der Insel
Keylu-tey

Alle Macht kommt vom Tacitus!


PS: Bitte, ich hab gern geholfen!

Antwort von Lady Sonea am 03.02.2014 | 22:59 Uhr
Hallo Keylu-tey,


kein Problem, stress dich wegen der Reviews nicht. Ich nehme mal an, die Insel ist trotz ihrer Kleinheit momentan spannender? ;) Aber Hauptsache, es gefällt dir in deiner neuen Heimat!
Danke jedenfalls für das ausführliche Review! Schön, dass dir dieses Kapitel so gut gefallen hat, auch wenn dieses Mal viel Drama darin enthalten hat. Ich hoffe, es hat einen Teil deiner Fragen beantwortet?

Du hast völlig recht, auch in einer so engen Beziehung, wie Akkarin und Sonea sie führen, kann man den anderen nie zur Gänze kennen. Akkarin kann einfach nicht aus seiner Haut, was das Hüten von Geheimnissen betrifft und in diesem Fall hat er ihr die volle Wahrheit um Isaras Tod komplett verschwiegen, weil es sie damals, als er ihr seine Geschichte erzählt hat, noch nichts anging. Später, als sie zusammen waren, war es nicht mehr wichtig, weil er sich niemals mit Sonea eingelassen hätte, würde Isara zwischen ihnen stehen. Für Sonea ist diese Enthüllung natürlich trotzdem hart, weil sie jetzt glaubt, Akkarin gar nicht zu kennen und mit dieser Situation auf Grund mangelnder Erfahrung nicht umgehen kann. Sie ist verletzt, weil sie nicht begreift, dass man einen geliebten Menschen niemals ganz zu lieben aufhören kann, obwohl ihr bewusst sein müsste, dass es ihr nicht anders ergehen würde, wenn sie Akkarin verliert. Doch auch Akkarin irrt sich in ihr bzw. verlässt sich zu sehr auf das, was ihre Gedanken ihm signalisieren, weswegen er überhaupt mit ihr schläft. Das ist nicht unbedingt geschickt von ihm, jedoch befindet er sich gerade in einer Lage, in der er nicht so überlegt, wie sonst vorgeht, weil ihn das Wiedersehen mit Savara und die damit verbundenen Erinnerungen sehr getroffen haben. Er versucht an dieser Stelle, wieder so etwas wie Nähe herzustellen, was ziemlich nach hinten losgeht.
Im Gegensatz zu den früheren Situationen, wo er etwas falsch gemacht hat, hat dieses Mal keiner von ihnen einen Fehler gemacht, sie sind einfach nur ein Opfer der Umstände, was hier jedoch nicht minder fatal sein kann.
Ob es ein Schlüsselereignis, das die beiden wieder zusammenbringt, gibt und wie das aussieht, wirst du dann sehen ;) (polierst du jetzt schon wieder deine Kristallkugel? :D)

Ja, Dannyl und Kito haben sich während ihrer Reise wirklich gut angefreundet. Aber wahrscheinlich wäre es wirklich besser, wenn Kito Dannyls sexuelle Orientierung niemals herausfindet! Es sei denn, es würde auch hier zu einem Schlüsselereignis kommen, was ihn dazu bringt, seine Meinung zu ändern, oder offener zu werden.
Mit den Regeln der Diplomatie hast du natürlich recht. Es wird sich zeigen, wie sehr den Sachakanern bzw. Marika daran gelegen ist, sich daran zu halten. Kommunikation mit Kyralia hätte er nicht unbedingt nötig, da Sachaka bereits isoliert ist. Und wenn er wirklich Krieg will, braucht er sich um Diplomatie nicht mehr sonderlich scheren, da es ihm darum geht, Kyralia zu erobern und zu unterwerfen.
Aber es wäre auch ein wenig zu einfach gewesen, wenn sie sofort zum König vorgelassen werden. Das sagte Kito ja auch eingangs in diesem Kapitel schon, dass das dauern kann, weil Marika aus seiner eigenen Laune heraus entscheidet, wann er wen anhört. Aber du hast schon recht, Marika muss sie nicht anhören, wenn er Krieg will. Höchstens zu seiner eigenen Erheiterung.
Schön, dass meine orientalisch angehauchte Beschreibung Arvices so gut ankommt! Aus „The Magician’s Apprentice“ ließ sich das nur erahnen und ich habe Sachaka eher nach meinem persönlichen Empfinden so gestaltet, um einen Gegensatz zu schaffen: märchenhaft wie aus 1001 Nacht, aber zutiefst brutal und barbarisch.

Habe ich nicht immer gesagt, ich würde das Potential von Savaras Charakter ausschöpfen? :P Ich habe ihr zwar etwas sehr Übles angehangen, dessen Konsequenzen sie noch in ihre Gänze zu spüren bekommen wird, doch zugleich kann sie endlich einmal das tun, wofür ihr Charakter angelegt ist. Auch wenn sie teilweise zu moralisch verwerflichen Mitteln greift und dabei mitunter noch skrupelloser als Akkarin vorgeht, ist sie nicht von Grund auf böse.
Das Blutjuwel hat er ihr selbst implantiert, seine Kenntnisse in Heilkunst reichen dafür völlig aus. Bei Takan hat er das ja auch hinbekommen ;) Generell sollte jeder Krieger, sofern er im Unterricht aufgepasst hat, genug über Heilkunst wissen, um einfache Knochebrüche, Schnittwunden, leichte Verbrennungen und die gängigen leichten Krankeiten, wie Erkältungen, verdorbenen Magen etc heilen zu können. Was die Verletzungen betrifft, lässt das genug Spielraum, um gleich Blutjuwelen an mehreren Körperstellen zu implantieren. Das Implantieren an sich ist auch weniger kompliziert, als das Entfernen, besonders wenn es jemand versucht, der im Heilen gänzlich unerfahren ist.
Was den Titel der Geschichte betrifft, so gebe ich dir recht, man könnte ihn auch auf Savara beziehen. Wobei Ikaro ebenso seine Berechtigung daran hat, weil durch ihn der Stein überhaupt ins Rollen gekommen ist. Tatsächlich habe ich den Titel bewusst doppeldeutig gewählt, so dass man als Leser ein wenig daran heruminterpretieren kann. (Manchmal gelingt mir das auch mit Kapitelüberschriften, wenn sich etwas Passendes findet. Irgendwie habe ich da Spaß dran).

Lady Vinaras Bemerkung bei der Besprechung der höheren Magier ging nicht gegen die neuen Novizen, sondern gegen das, was Jerrik sagte: „Die Eltern einiger Novizen aus den Häusern weigern sich, ihre Kinder mit Kindern aus Arbeiterfamilien auf die Universität zu schicken. Sie verlangen getrennten Unterricht. Ich habe bereits mit einigen Lehrern gesprochen, die die Neuzugänge unterrichten werden...“ Vinaras Kommentar war eine ziemlich sarkastische Ergänzung zu Balkans Worten. Muss man wahrscheinlich zwei Mal lesen ;)
Ja, Sonea kann hier mal wieder für die Hüttenleute einstehen. Das kommt meistens ein wenig zu kurz, aber sie hat als Novizin, die eigentlich das Universitätsgelände nicht verlassen darf, auch nicht viel Gelegenheit dazu, weswegen sie diese Situation jetzt ausnutzt.
Garrel könnte die Geschichte mit Savara wirklich nutzen, um sich wichtig zu machen, wer weiß, ob er dazu Gelegenheit bekommt? ;)
Ansonsten ist diese Szene mal wieder eine typische Akkarin-Szene, wo er zeigt, wer die Roben anhat :D Und das ist auch gut so, weil sich die Gilde den Sachakanern sonst gleich ergeben könnte. Und auch wenn ich dein Kompliment zu schätzen weiß, bekommt er im Gegensatz zu mir das mit dem rhetorischen Geschick jedoch auch in der wörtlichen Rede hin ;)


Ich bin schon neugierig, wie du das nächste Kapitel und das, was morgen kommt, finden wirst und was deine Kristallkugel dann sagen wird ;)



Liebe Grüße,
Lady Sonea
29.01.2014 | 22:45 Uhr
Hey liebe Lady Sonea,

da melde ich mich wieder ;-). Hübsch, wie Sonea Akkarin in der ersten Szene abblitzen lässt. Kein Wunder, dass Akkarin fragt, wie lange sie ihm noch die kalte Schulter zeigen will. Wenigstens macht sie sich aber nicht nur über ihre eigenen Gefühle gedanken, sondern auch über die von Akkarin. Sie sieht ein, dass es für diesen ebenfalls schwer ist, und dass nicht nur sie mit dieser Situation Probleme hat.

Cery besucht also mal seinen alten Freund Harrin... ich hatte ihn schon fast vergessen, und jetzt frag ich mich, wie ich das tun konnte:D Er und Donia bekommen also ein Kind, und sie leiten das Bohlhaus. Es scheint ihnen ja wirklich gut zu gehen. Mal sehen, ob der Abend für Harrin auch noch angenehm ist, wenn ein sturzbetrunkener Cery an seinem Tresen sitzt ;-) Mit Harrin hat Cery aber endlich nochmal jemanden, mit dem er über alles reden könnte... außer seinen eigenen Leibwächter;) Solang er so nüchtern bleibt, dass er darüber nachdenkt, was er sagt, und er nicht nachher offenbart, dass die, die er liebt, die Sachakanerin ist, die er gejagt hat. Das käme glaub ich nicht so gut an!

Und noch jemand hat jemanden zum Reden... Sonea. Es tut ihr gut, bei Rothen zu sein, er kennt sie, und sieht ihr sofort ihre Verzweiflung an. Sie hat so gut wie aufgegeben: "„Es ist offensichtlich, dass du leidest. Du musst darüber reden, bevor es dich zerstört.“
„Was soll das noch nützen?“, fuhr sie ihn an. „Ich habe ihn doch schon verloren.“" Sie ist schon so gut wie zerstört, steht kurz davor. Rothen ist in der Lage ihr zu helfen. Zuerst spendet er schweigend Trost, wärend Sonea sich ausweint, danach findet er die richtigen Worte um sie wieder aufzubauen, ihr neue Hoffnung zu geben, und an ihren Verstand zu appelieren.

Und Rothen hatte recht... Akkarin weist Sonea nicht zurück. Gut, dass die Beiden sich versöhnt haben! Auch wenn es nicht mehr ganz so wird wie vor der Begegnung mit Savara, sie wissen doch, dass sie sich gegenseitig lieben. Auch wenn Sonea immer noch ein Gedanke verfolgt:
"...egal, wie sehr Akkarin sie liebte, sein Herz würde ihr niemals ganz allein gehören, während er das ihre ganz und gar besaß."
Dafür muss Akkarin aber auch mehr leiden. Der Teil seines Herzens, der nicht Sonea gehört, ist ein Schmerzender Teil. Er ruft Wunden hervor, wenn man ihn beachtet, also versucht man ihn zu ignorieren, und schiebt ihn von sich aus in den Hintergrund... weit in den Hintergrund! Vielleicht hat Akkarin ja auch insgesammt ein größeres Herz, er ist ja auch so um einiges größer als Sonea;D Damit gleicht sich der Unterschied zwischen den Herzensanteilen wieder aus;)

Sonea freut sich außerdem, ihre Freunde wiederzusehen... mal sehen, was für Gerüchte in der Gilde noch so auftrauchen, besonders eben über die Jagd auf die Sachakaner. Und wie die neuen Novizen, in erster Linie die aus den Hüttenvierteln, auf Sonea reagieren. Ich kann mir vorstellen, dass die neuen Hüttennovizen im nächsten Kapitel wieder ein Gesprächsthema unter den (höheren) Magiern sind.xD
Trassia trägt also die Haare zum ersten mal offen... will sie damit vielleicht Regin beeindrucken?;-))

Dannyl und Kito sind ja echt direkt an der Quelle der Informationen... laufen sie zufällig auch noch den Beratern des Königs über den Weg. Gespannt bin ich auf jeden Fall auf die Audienz, denn auch wenn Marika die Gilde fürchtet, wird es denke ich dazu kommen, dass er sie zur Audienz bittet. Die erhaltenen Informationen müssen nur am besten irgendwie schnellstmöglich weitergetragen werden, bevor sie verloren gehen.
Vielleicht sollten unser Botschafter und unser Auslandsadministrator aber von ihren Ämtern zurücktreten. Als Spione scheinen sie gut geeignet... oder als Weinhändler :DD

Und Dorrien bekommt Besuch von Loken... nein, ich glaube nicht, dass es ihm nur wiederstrebt, Loken von Viana zu überzeugen, weil diese Magierin werden soll. Da ist Eifersucht mit im Spiel;-) Hundertprozentig!! Oder sagen wir 99%, Dorrien selbst weiß das ja noch nicht;-)

Ich bin auf jeden Fall wieder mal gespannt auf das nächste Kapitel. Das hier war zwar wirklich was ruhiger, dafür aber mit richtig vielen Gefühlen beschrieben. Besonders Soneas innerer Kampf wurde superdeutlich! Genau so ein Kapitel brauch man, um sich noch besser in die Figuren hinein zu versetzen, und sie verstehen zu können.

Bis nächste Woche,
GLG Iris:***

Antwort von Lady Sonea am 30.01.2014 | 12:22 Uhr
Hallo liebe Iris,


nach der ganzen Aufregung in den letzten Kapiteln hielt ich dieses ruhige Kapitel, in dem die Charaktere endlich mal Zeit haben, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und ihre Erlebnisse zu verarbeiten, auch für dringend notwendig. Ich glaube, es wäre für die Leser auch zu anstrengend, immer nur Action zu lesen. Und im richtigen Leben ist es nicht viel anders.

Sonea ist zum Glück vernünftig genug, um Akkarins Situation zu begreifen, was ihren Schmerz jedoch auch nicht unbedingt lindert. Aber dafür ist Rothen zur Stelle und kann seine Rolle als Ziehvater ausleben, indem er sie tröstet und von seiner Erfahrung profitieren lässt. Da er seine Frau verloren hat, kann er sich viel besser in Akkarin hineinversetzen, als Sonea das könnte, und ist daher auch in der Lage, ihr seine Situation besser zu vermitteln.
Und obwohl Sonea und Akkarin sich am Ende ausgesprochen haben und sich wieder angenähert haben, werden sie diese ganze Geschichte noch verarbeiten müssen, weil es jetzt gerade noch zu frisch ist. Das braucht einfach seine Zeit. Und dann wird Sonea auch darüber hinwegkommen, dass er vor ihr jemand anderen geliebt hat. Wenn man selbst vorher noch nie geliebt hat, ist so etwas einfach sehr schwer zu begreifen und zu akzeptieren. Aber Akkarin hätte sich nie auf eine Beziehung mit ihr eingelassen, würde Isara ernsthaft zwischen ihnen stehen.
Ich denke, auch wenn Akkarin wahrscheinlich nicht viel über das reden wird, was in ihm vorgeht, wird es für ihn einfacher, jetzt wo Sonea ihn nicht mehr zurückweist, sondern einfach nur da ist und zu ihm hält.

Nein, Harrin wäre wirklich nicht sehr begeistert, wenn er erfährt, dass Cery eine Sachakanerin geliebt hat. Als Dieb ist Cery jedoch verantwortungsbewusst genug, um es mit dem Bol nicht zu übertreiben, weil das ja auch für ihn gefährlich werden kann. Eine gewisse Trinkfestigkeit kann man bei den Hüttenleuten aber durchaus voraussetzen, da der Alkoholgehalt von Bol so bei 15% liegen dürfte, und sie das Zeug trotzdem in großen Mengen trinken.
Auf jeden Fall werden Harrin und Donia immer mal wieder in meinen Geschichten auftauchen, da sie zu Cerys Freunden gehören und Harrin sich zum Problemewälzen dann doch etwas besser eignet als Gol ;)

Hihi, ja Dannyl und Kito machen sich als Weinhändler sehr gut. Durch Tayends Schwester hat Dannyl da zum Glück auch genug Vorkenntnisse, um seine Rolle glaubhaft zu spielen. Und auf dem Markt schnappt man natürlich auch so einiges auf, wie die Händler, die im Herbst in die Gilde kamen, schon bewiesen haben. Die Berater werden in der Öffentlichkeit natürlich nichts ausplaudern, was nicht sowieso schon Stadtgespräch ist – dafür sind sie in der Stadt zu bekannt – aber ihr Auftritt hier wird später noch eine andere Bedeutung als den Inhalt ihres Gesprächs haben.
Ob es zu einer Audienz kommen wird und wie Marika auf die beiden Gildenmagier reagiert, da lass dich mal überraschen ;)

Ach ja Dorrien! Ich glaube, inzwischen ist es allen klar, nur ihm nicht. Vielleicht sollte ich ein Spiel daraus machen und die Leser raten lassen, wie viele Kapitel es noch dauern wird, bis er es endlich schnallt :D


Also vielen lieben Dank für dein Review und dein Lob und liebe Grüße :)
Lady Sonea
28.01.2014 | 22:47 Uhr
Hallo Lady Sonea! :)

Wieder einmal ein fantastisches Kapitel!

Soneas Zweifel und Ängste hast du sehr schön beschrieben und das Gespräch mit Rothen finde ich ebenfalls gut. Er mochte Akkarin zu Beginn ja nicht wirklich, aber er erkennt, dass er Sonea wirklich liebt und setzt alles daran die Beziehung der beiden zu retten. Ich finde es wirklich gut, wie er Sonea begreiflich macht, was in dem schwarzen Magier vorgeht und seine Menschlichkeit und seine Gefühle für Sonea erkennt.
Und ich wusste doch, dass das nicht das Ende ihrer Beziehung ist! Dann hätte ich mich wahrscheinlich sogar geweigert weiterzulesen. Sonea ist vernünftig und erkennt die Wahrheit in Rothens Worten. Beide könnten glaube ich nicht mehr ohne den anderen. Und wenn sie sich getrennt hätten, wären sie jedoch nicht darüber hinweggekommen, wo sie einander doch jeden Tag sehen. Natürlich ist es nicht so, wie es vorher war und es wird auch nicht mehr so werden. Dafür ist viel zu viel geschehen. Sonea hat auch noch nicht ganz das Vertrauen in Akkarin zurückerlangt. Daran glaube ich.

Schön, dass Sonea wieder ihre Freunde an ihrer Seite hat. Das wird ihr sicherlich helfen wenigstens ein Stück der früheren Normalität zuruckzubekommen. Das wird auf lange Sicht wahrscheinlich auch ihre Beziehung wieder stärken.

Ach! Cery und seine Frauenprobleme! Verständlich, dass er sich Savara wieder zurück nach Imardin wünscht. Aber ich finde, dass Nenia, deutlich besser zu ihm passt. Sie ist in der selben Welt, wie Cery aufgewachsen. Savara passt da, meiner Meinung nach, nicht wirklich dazu. Das Gespräch mit Harrin ist ebenfalls sehr schön und ich hoffe, dass zu ihm noch mehr kommt. Ich finde die Freundschaft der beiden kommt sonst immer viel zu kurz. Aber ich bin auch neugierig darauf zu erfahren, wie Harrin und Donia mit der Schwangerschaft zurechtkommen. ;)

Zu Dannyl und Kito gibt es ja diesmal nicht so viel zu lesen. Aber es ist sehr amüsant, wie Dannyl den Sachakanern den elynischen Wein schmachhaft macht. So! Die beiden haben also ein paar wertvolle Informationen aufgeschnappt. Es wird sicherlich interessant, was die beiden noch in Erfahrung bringen werden.

Oh! Loken fragt Dorrien um Rat, wie er Viana näher kommen kann. Dorrien ist darüber natürlich überhaupt nicht glücklich. Hmmm... Viana ist für ihn also nur eine zukünftige Novizin. Das wird sicherlich noch interessant werden, wie er mit seinen Gefühlen für sie hadert. :D

Insgesamt wieder ein wundervolles Kapitel und ich freue mich schon auf nächsten Dienstag! :)

Liebe Grüße,

Lady Jackie

PS: Diesesmal sind fast keine Fehler vorhanden. :D Es fehlt lediglich einmal ein "Sie". Wo genau kann ich leider nicht mehr sagen, aber es war in einem Abschnitt von Sonea.

Antwort von Lady Sonea am 29.01.2014 | 15:57 Uhr
Hallo Lady Jackie,


vielen lieben Dank für dein Review und den Hinweis mit dem fehlenden Wort! Ich werde mir die Sonea-Szenen dann noch einmal genauer anschauen.

In diesem Kapitel hatte Rothen seine große Stunde, wo er seine Qualitäten als Soneas Ziehvater zeigen und sie von seiner Erfahrung profitieren lassen konnte. Und du hast natürlich völlig recht: Sonea und Akkarin können nicht ohne den anderen, sie würden auch nie darüber hinwegkommen, den anderen zu verlieren. Wenn ihre Liebe nicht so tief wäre, hätte Sonea ihn damals bei der Schlacht nicht retten können und er hätte sich auch niemals auf eine Beziehung eingelassen, wenn Isara noch immer eine so große Bedeutung in seinem Leben hätte.
Aber auch wenn Sonea und Akkarin sich ausgesprochen haben und sich wieder nähergekommen sind, ist die frühere Vertrautheit noch nicht ganz wiederhergestellt. Dafür ist die ganze Sache einfach noch zu frisch.

Savara passt wirklich nicht in Cerys Welt. Sie beide haben zwar berufsbedingt gewisse Gemeinsamkeiten, aber genau diese werden einer dauerhaften und ernsthaften Beziehung immer im Weg stehen. Nenia ist da ein völlig anderer Mensch, sie ist ehrlich und aufrichtig, was auch für eine Hure nicht selbstverständlich ist.
Harrin und Donia werden hin und wieder in meiner Geschichte auftauchen, da ich sie nicht völlig unter den Tisch kehren wollte :)

Zu Dannyl und Kito wird im nächsten Kapitel noch mehr kommen. Aber jetzt kennen sie immerhin ein paar von Marikas Beratern und wissen ein wenig mehr über seine Pläne. Wobei seine Berater ja in der Öffentlichkeit auch nur über die Dinge reden, die ohnehin Stadtgespräch sind ;) Nichtsdestotrotz sind alle Informationen, die die beiden kommen können, wertvoll.

Warum Dorrien sich so über Loken ärgert, obwohl Viana nur seine Novizin werden soll, ist ihm selbst nicht bewusst. Da lass dich einfach mal überraschen ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
28.01.2014 | 22:44 Uhr
Hey Lady Sonea,

ohje *schäm*, mein letztes Review liegt solange zurück und dann fühle ich mich gerade so richtig ertappt: ich wollte nur mal überfliegen, was im neuesten Kapitel so passiert und finde am Ende meinen Namen und weiß jetzt nicht, worauf du dich beziehst *lach*. Das habe ich dann mal zum Anlass genommen, entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten am PC nachzulesen und greife einfach mal weiter zurück und reviewe ein paar alte Kapitel, in der Hoffnung, bald zum Rest zu kommen.

Diesmal ist es dann Kapitel 26 bis 28, zu denen ich glaube ich auch noch nichts gesagt habe. (Weiter leider nicht weil ich ziemlich müde bin... aber ich lasse mir nicht wieder zwei Monate Zeit mit dem nächsten, versprochen.)

Zu Darren habe ich ja schon mal was gesagt, also dass ich den Namen verwechsel - prompt war ich auch erst entsetzt, dass DARREN gestorben ist, oh mein Gott! Bevor mir einfiel, dass er ja weder Dannyl noch Dorrien ist. Gildensitzungen finde ich bei dir immer besonders bewundernswert. Eigentlich ist das ja eine recht trockene Angelegenheit, politische Themen, Machtspielchen und dazu ein Haufen Magier, die lieber erst alles totreden, bevor sie sich zu etwas entscheiden, hat eigentlich das Potential, langweilig zu werden und langatmig, aber ich finde, du baust da immer gut die verschiedenen Meinungen und Charaktere ein. Lady Vinara und Lord Rothen als ein wenig die mitfühlenden, besorgten, Lord Garrel mit seinem Lästermaul, Balkan, der hier noch ziemlich misstrauisch ist, aber dann ordentlich Rückgrat beweist, als er dem König seinen Rücktritt anbietet und damit endlich die Verantwortung übernimmt, für das, was er mit seinem Misstrauen angerichtet hat.
Mir gefällt auch, dass Akkarin jetzt Leiter der schwarzmagischen Studien ist und wie du da zwischen den einzelnen Bezeichnungen unterschieden hast. Im Gegensatz zu Lady Vinara wäre mir wohl nicht aufgefallen, was "Oberhaupt" implizieren würde. Eigentlich habe ich überhaupt nichts zu dem ganzen Block zu meckern, für mich klingt das alles sehr logisch, was die Gilde veranlasst und für Pläne schmiedet um sich auf einen möglichen Krieg vorzubereiten. Zudem die Spione auch endlich den Bogen schlagen zum Titel, den ich lange Zeit eher kryptisch fand. Mittlerweile gibt es aber nicht nur den sachakanischen Spion (und vermutlich seine Kollegen), sondern auch Kyralia entsendet welche bzw. bereitet sich darauf vor, was ich spannend finde.

Ich bin immer wieder begeistert von Windbruch. In Kapitel 26 fängst du schön an mit einigen Beschreibungen des Dorfes, eine dieser Kleinigkeiten, die ich mag, um mir alles besser vorzustellen. Aber ich glaube, ich weiß auch, was mich so an dieser Storyline fasziniert: Viana ist ein Stück weit wie Sonea, als diese noch in den Hüttenvierteln lebte und von ihrer Magie erfuhr - ganz am Anfang, an einem Weg voller Möglichkeiten. Und dann durch einige kleine Hinweise ("kleine Viana" ;) ) auch die Aussicht, dass sie ganz am Anfang eines Weges mit Dorrien steht, während Sonea und Akkarin sich diesbezüglich ein wenig im Kreis drehen, sie sind eben schon zusammen und selbst wenn sie streiten und sich wieder vertragen, so müssen sie sich doch nie wieder ganz neu kennenlernen.
Auch finde ich deine Beschreibungen von ihr gut, immer mal wieder kommen einzelne Züge ihres Aussehens oder ihres Charakters durch, die sie gut vorstellen und zu einem richtigen Sympathieträger machen.

Cerys erster Tag als Stadtwache ist auch gut rübergekommen in meinen Augen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird und hoffe, dass sein doppeltes Spiel nicht auffliegen wird. Andererseits sind alle in den Hüttenvierteln vermutlich daran interessiert, dass es klappt und die Diebe nicht gesammelt auffliegen und gehängt werden. Es hat mich zwar etwas überrascht, wie schnell die Leute sich auf ihn einlassen und kein großes Misstrauen da zu sein scheint, andererseits kann man es auch so interpretieren, dass die Leute Cery und seine Männer als Stadtwache testen wollen, indem sie erst mal alle Fälle vorbeibringen und dann entscheiden, ob sie in Zukunft Vertrauen in seine Fähigkeiten haben. So langsam habe ich das Gefühl, ich habe das Kapitel 27 doch schon mal reviewt, oder haben wir uns nur so lange über Nenia und Uniformen in den Mails unterhalten? Und dass ich Savara nicht mag :D ? Dass sie so hilflos tut scheint für mich immer noch nicht zu der Savara zu passen, die sich vorher ganz gut in ihrer Rolle als starke, unabhängige Frau gefallen hat und nur nichts getan hat, weil sie unerkannt bleiben musste.

Und Dannyl bekommt endlich eine Mission, die ihn aus der relativen Abgeschiedenheit seiner "Sommerresidenz" und freien Zeit mit Tayend in die großen Geschehnisse deiner Geschichte ziehen. Das ganze kam ja nicht überraschend, nachdem Sonea es auch schon vermutet hatte und Akkarin es nicht abgestritten hat.

Ein paar Kleinigkeiten:
„Wahrscheinlich einig hundert, Euer Majestät.“ (Kap 26) - einige
„Des weiteren wünsche ich die Reparatur des Forts am Nordpass und ein zweites Fort am Südpass. (Kap 26) - entweder es wird weiterhin desweiteren geschrieben oder nach neuer RS glaube ich des Weiteren ?
Während Sonea sich auf das Sofa setzte, schritte er zu einer Anrichte, auf dem eine Flasche Wein und Gläser standen. (Kap 26) schritt
Hatten sie herausgefunden, dass er und Tayend ein Paar waren. (Kap 28) Fragezeichen

Wie immer hat es mir sehr gut gefallen, auch wenn ich glaube ich gerade Dinge gelesen habe, die ich im Zug schon mal gelesen habe. Es kam mir alles so bekannt vor. Noch ein Zeichen (abgesehen von den fehlenden Reviews, weil es die Funktion nicht gibt), dass ich dann eigentlich zu müde bin und nicht lesen sollte :D

Lg
baronesse

Antwort von Lady Sonea am 29.01.2014 | 16:13 Uhr
Hey baronesse,


dann weiß ich ja jetzt, was ich machen muss, damit du mir ein Review schreibst *lach* Zu Kapitel 26-28 hattest du mir tatsächlich noch nichts reviewt, über ein paar Details hatten wir aber mal gemailt. Aber diese Verwirrung kommt nur daher, dass du immer alles kraut-und-rüben liest! :P Habe ich es nicht immer gesagt? :D

Darren, ja ich erinnere mich an deine vor Empörung strotzende Mail :D Da muss aber echt etwas mit dir durchgegangen sein, weil Dannyl zu der Zeit in Elyne ist und im selben Kapitel erwähnt wird, dass es Dorrien gut geht. Ich find’s ehrlich gesagt ziemlich amüsant ;) Ist nicht das erste Mal, dass mir ein Charaktertod unterstellt wird, wo keiner war. Und wird auch ganz sicher nicht das letzte Mal sein ;)

Freut mich, dass dir die Diskussionen der Magier gefallen! Das ist auch nicht gerade leicht zu schreiben und ich bemühe mich redlich, das Ganze ein wenig aufzulockern und kurzweiliger zu gestalten. Zumal man hier gut die verschiedenen Charakterzüge der Magier einbringen kann, durch welche sie sich teilweise ziemlich in die Haare kriegen.
Ehrlich gestanden war die Versuchung ziemlich groß, dass der König Balkans Rücktritt annimmt. Akkarin als Leiter der schwarzmagischen Studien ist jedoch ein akzeptabler Kompromiss, mit dem ich selbst ganz gut leben konnte. Er ist ja ohnehin Hoher Lord der Herzen! :)

Der Titel der Geschichte kann durchaus auf mehrere Arten interpretiert werden (ist so eine Marotte von mir), auch wenn er sich primär auf Ikaro bezieht. Es wird auch noch eine weitere Interpretationsmöglichkeit hinzukommen.

Deine Interpretation bezüglich Viana ist absolut richtig, du bist übrigens die Erste, der das auffällt bzw. etwas dazu sagt :) *Keksdose rausholt* Ich habe sie bewusst ein wenig wie Sonea angelegt, aber auch mit einigen Unterschieden. Denn sonst würde Dorrien sich wahrscheinlich Hals über Kopf in sie verlieben, während sie in ihm nur einen guten Freund sieht :D Aber so ist Dorrien unter anderem gezwungen, sich zu fragen, ob seine verrückte Idee, Viana auszubilden nur aus dem Impuls heraus geschieht, dass es mit Sonea nicht so gelaufen ist, wie er es gerne gehabt hätte.
Bei Sonea und Akkarin hat diese ganze Entwicklung schon stattgefunden, weswegen Dorrien und Viana da einen schönen Gegensatz zu bilden. Allerdings werden auch die beiden schwarzen Magier noch in Situationen geraten, wo sie noch ganz neue Seiten an sich entdecken werden ;)

Wie sich die Diebe als Stadtwache schlagen, da lass dich mal überraschen ;) Am Anfang werden sie jedoch noch sehr vorsichtig sein, weil sie ja diese „Probezeit“ aufgenötigt bekommen haben, während der sie Kontrollen über sich ergehen lassen müssen.
Für die Hüttenleute ist es eher ein Anlass zur Freude, dass die Diebe sich nun offiziell und ganz legal um ihre Probleme kümmern. Die Diebe sind zwar gefürchtet, aber auch spätestens seit der Schlacht von Imardin und ihrer Hilfe beim Wiederaufbau der Hütten ziemlich beliebt unter den Hüttenleuten. Misstrauen hätten sie da eher gegenüber der richtigen Stadtwache, was einer Gründe war, warum der König den Versuch gewagt hat, diese Aufgabe den Dieben zu überlassen. Früher haben die Diebe für ihre Hilfe Gefälligkeiten eingefordert, würden sie das beibehalten, wäre ihre Zeit als Stadtwache sehr kurz – das ist auch den Hüttenleuten bewusst. Und letztendlich stehen die Diebe immer auf der Seite der Hüttenleute (und auf ihrer eigenen), besonders wenn die Gegenseite der König und die Häuser sind, aber auch weil sie den Hüttenleuten ihren Schutz anbieten. Von daher sind die Hüttenleute auch sehr dankbar, dass nicht die richtige Stadtwache in den Hüttenvierteln eingesetzt wird.
Über Savara hatten wir uns schon einmal per Mail unterhalten (so wie über die Uniformen), daran kann ich mich auch noch erinnern. Was hinter ihrem hilflosen Getue steckt, wirst du bald herausfinden (sofern du es nicht schon vorab gelesen hast :P). Doch wenn wirklich der König hinter ihr her wäre, hätte sie vermutlich auch allen Grund, sich zu fürchten. Aber lass dich einfach überraschen. Ich sagte ja schon, meine Pläne mit Savara sehen vor, dass ihre Fähigkeiten zum Einsatz kommen ;)

Ganz überraschend kam der Teil mit Dannyl nicht (außer für ihn selbst), da es vorher schon angedeutet wurde. An dieser Stelle stand ich vor der Frage, ob ich es komplett kryptisch mache oder vorher ganz offen erwähne, dass Dannyl mit Kito nach Sachaka soll. Die Stelle, wo Akkarin mit Sonea in dem Zusammenhang mit der Hochzeitseinladung über Dannyl spricht, musste ich jedoch einbringen, damit das Blutjuwel im nächsten Kapitel nicht völlig vom Himmel fällt.

Danke auch fürs Fehlerfinden, ich bin immer froh, wenn mich jemand drauf hinweist, weil weder ich noch mein Rechtschreibprogramm, das auch nur weiß, was die Entwickler von Duden ihm einprogrammiert haben, alles finden.


Jedenfalls vielen lieben Dank für dein verspätetes Review und deine Ansichten, die wie immer sehr erhellend waren :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
28.01.2014 | 18:49 Uhr
Hey,
Wie immer, ein tolles Kapitel!:)
Ich mochte Akkarin eigentlich immer, doch als ich dein Kapitel gelesen hab, sah ich auch die "dunkle" Seite von ihm!

Sonea hat Zweifel,Angst und hat danach trotzdem Sex mit ihm?

Hoffe, dass das neue Kapitel bald da ist!!
Hannes

Antwort von Lady Sonea am 28.01.2014 | 19:32 Uhr
Hallo Hannes,

wie der Zufall es will, habe ich das neue Kapitel gerade hochgeladen :)

Es ist richtig, Akkarin hat eine dunkle Seite, dafür hat er selbst einfach schon zu viel durchgemacht.
Dass Sonea sich in diesem Kapitel darauf einlässt, mit ihm zu schlafen, ist der Tatsache zu verschulden, dass sie noch halb schläft und zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht realisiert, was in der Nacht davor geschehen ist. Für sie ist die Welt in diesem Moment absolut in Ordnung. Mag sein, dass er das ein wenig ausnutzt, aber er von seiner Seite aus ist das auch ein ziemlich unbeholfener Versuch, ihr wieder näherzukommen, nachdem sie ihn wenige Stunden zuvor so heftig abgewiesen hat und ihr zu zeigen, dass diese Geschichte mit Isara nichts an seinen Gefühlen für sie ändert. Auch er macht nicht immer alles richtig. Außerdem verlässt er sich zu sehr auf seine Fähigkeit, Soneas Gedanken lesen zu können ;)

Viel Spaß beim Weiterlesen!
Lady Sonea
Lily (anonymer Benutzer)
22.01.2014 | 20:09 Uhr
Hey,

zu erst ein Geständnis: ich lese deine Fortsetzung seit dem ersten Kapitel, habe aber dennoch nie ein Review geschrieben. Entschuldigung.
Ich liebe deine Art zu schreiben und auch wie du die Gefühle der Charaktäre darstellst. Dass du die Technik der verschiedenen Perspektiven übernommen hast, ist besonders interessant. Am meisten gefällt mir dabei Dannyls Sicht und besonders, wie er die Bücher über die Alte Magie findet. Ich fand es nie realistisch, dass es der Gilde damals gelungen ist, jedes einzelne Buch und jede Aufzeichnung zu vernichten, da es eigentlich klar ist, dass es immer Menschen gibt/gab, die mit den Entscheidungen der Gilde nicht einverstanden sind und sich gegen diese währen. Mal sehen, was sich aus diesen Büchern entwickelt.

Der wichtigste Punkt überhaupt ist aber die Beziehung zwischen Sonea und Akkarin und Akkarin selbst. Es ist unglaublich schwierig, Akkarin authentisch darzustellen und gleichzeitig die Gefühle zwischen den beiden zu zeigen. Schließlich haben sie auch im Buch nicht als zu viel Zeit miteinander verbracht, wo sie sich ihren Gefühlen bewusst waren.

"Ich habe ihm zu viel gegeben." Das ist der Satz, den ich mir indirekt beim Lesen gedacht hatte. Dem Leser ist klar, wie sehr Sonea Akkarin liebt und man merkt, dass durch den Austausch der Gedanken sich dies noch weiter und weiter vertieft. Es musste ein Punkt kommen, wo nicht mehr alles gut geht und es zum Knall kommt. Und auch Akkarin musste irgendwann eine Schwäche aufweisen, die menschlich ist. Durch die Jahre der Geheimnisse hat er seine Disziplin so sehr verinnerlicht, dass ihm jetzt kaum noch etwas zu schaffen macht.
Sonea mag ebenfalls eine gewisse Perfektion aufweisen, im schulischen Sinne, aber auch sie hat Schwächen, die von anderen wahrgenommen werden, wie ihre zum Teil heftigen Reaktionen.

Wie du Savara intigriert hast, ist eine vollkommen neue Idee. Eine Gute. Sie konnte nicht einfach so verschwinden, ohne dass ihre Bedeutung wirklich klar wird. Die Figur einer Söldnerin passt zu ihr.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich versucht die nachvollgende Triologie zulesen. Das heißt, ich habe sie nach fünfzig Seiten im zweiten Band abgebrochen. Ich war völlig enttäuscht.
Auch aus diesem Grund bin ich froh, deine Alternative zu lesen.

Ach, noch eine Anmerkung am Schluss: du magst das Wort "indes", oder?

Viele Grüße,
Lily

Antwort von Lady Sonea am 22.01.2014 | 22:51 Uhr
Hallo Lily,

vielen lieben Dank für dein Review und ein verspätetes Willkommen von mir, da du ja schon von Anfang an dabei bist :)
Ich freue mich immer, wenn meine Geschichte gut ankommt und ich anderen damit eine Freude machen kann. Das mit den Reviews halte ich völlig ungezwungen. Wenn du das Bedürfnis hast, mir deine Ansichten mitzuteilen, kannst du das gerne tun – Lob und Kritik sind bei mir immer willkommen! Aber es ist auch völlig ok, wenn du das nicht möchtest. Von daher gibt es nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest :)

Ich konnte mir auch nie vorstellen, dass die Gilde alle Bücher über höhere Magie vernichtet hat. So etwas kann einfach nicht funktionieren, da gebe ich dir völlig recht. Und Dannyl ist auch so ein Charakter, den zu schreiben ich richtig toll finde. Abgesehen von Sonea kann ich mich in ihn mit am besten hineinversetzen, weil er so eine lockere und amüsante Art hat, die ich sehr mag.

Akkarin authentisch darzustellen ist wirklich schwierig. Er hebt sich von den anderen Charakteren in seiner Tiefe deutlich von den anderen ab, während er zugleich viel weniger Emotionen nach außen trägt als die anderen. Und er ist kein Erzählcharakter. Ich hoffe, dass ich ihn trotzdem gut getroffen habe. Denn weil er mein Lieblingscharakter und der Grund für diese Geschichte ist, bin ich gerade bei ihm sehr darauf bedacht.
In dem aktuellen Kapitel stoßen Akkarin und Sonea wirklich einmal an die Grenzen ihrer Beziehung. Aber leider ist es keine Garantie für die Liebe des anderen, wenn man seine Gedanken und Gefühle so sehr miteinander teilt, wie die beiden das tun. Man kann in einer so intensiven Beziehung sehr hoch fliegen, was die beiden in ihrer Anfangsphase auch ausgiebig getan haben. Aber man kann auch sehr tief fallen, weil man sehr verletzbar wird. ("Ich habe ihm zu viel gegeben."). Es wird sich bald zeigen, ob die beiden diese Hürde meistern und gestärkt daraus hervorgehen oder ob ihre Liebe daran scheitert.

Freut mich, dass du Savara und ihre Rolle in der Geschichte magst. Die Idee, die ich mit ihr habe, ist sicher für manch einen gewöhnungsbedürftig. Sie war viele Kapitel fort, wird aber ab jetzt auch sie einen wesentlichen Anteil an der Handlung haben.

Ja, das Wort „indes“ ist eines meiner Lieblingswörter. So wie „bereits“ und „unanständig“ ;) Ich tausche es ja des Öfteren aus, aber für mich liest es sich irgendwie flüssiger als z.B. „jedoch“, „allerdings“ etc.

Also nochmals vielen Dank für dein Review und ich wünsche dir vorab schon einmal viel Spaß mit den weiteren Kapiteln und freue mich, wenn du dabei bleibst :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
22.01.2014 | 17:54 Uhr
Hey liebe Lady,
schön dass wieder Dienstag war! Natürlich kam ich erst heute dazu, das Kapitel fertig zu lesen;-)

Der Anfang des Kapitels ist so traurig geschrieben... "Ich habe dir nichts zu sagen. Und es gibt nichts, was ich von dir hören will.“- diese 2 Sätze von Sonea treffen ihre derzeitige Lage wohl am besten. Sie ist sehr enttäuscht von Akkarin, zutiefst gekränkt und verletzt. In ihrer derzeitigen Situation kann er das mit keinen Worten gutmachen, er kann die Zweifel, die Ikaro und sein eigenes Verhalten in Sonea ausgelöst haben nicht rückgängig machen...
dann beginnt er jedoch, zu erklären, wie er Savara wirklich kennen gelernt hat, und Sonea versteht es. Doch statt erleichtert zu sein weiß sie, dass es noch nicht alles war, ihr Herz zerbricht weiter, denn sie erkennt, dass Akkarin Isara immer noch liebt, schon bevor Akkarin es selbst sagt.
Es muss so grausam für Sonea sein, doch wenigstens war Akkarin ehrlich zu ihr. Beim Kampf mit Savara hätte er ihr nichts erklären können, und seine Erkenntnis, dass ein Teil von ihm Isara noch liebt, hielt ihn wohl davon ab, Sonea in irgendeiner Weise zu beruhigen, weil er selbst viel zu aufgewühlt war.
Sonea zieht dann ihren Blutring ab, um mit ihrem Schmerz weitestgehend alleine zu sein - verständlich... doch ich denke, sie versteht auch Akkarin.

Am nächsten Morgen nutzt Akkarin Soneas Müdigkeit vielleicht ein bisschen aus, aber er möchte doch selbst wohl nur, dass alles wieder gut wird... wie vor der Jagt. Dafür, dass ein Teil von ihm die Frau, die er verloren hat, noch liebt, kann er in dem Sinne auch nichts. Er hat ja losgelassen, sonst wäre er nicht mit Sonea verlobt. Sonea interpretiert zu viel in alles hinen. Sie wird die Zweifel, die Ikaros Worte in ihr ausgelöst haben einfach nicht los...

Dannyl und Kito haben also endlich Arvice erreicht. Nach dem Bad sollte es den Beiden nach der langen Reise doch relativ gut gehen, auch wenn sie noch nichts gegessen haben, sondern direkt zum Palast gegangen sind. Mal sehen, wie lange sie auf eine Audienz beim König warten müssen, ob ihr Anliegen überhaupt weitergetragen wird, und was diese bringt... irgendwie scheint es mir, als wäre nicht nur der Sekretär, sondern auch der König, falls er von der Anwesenheit der Gildemagier erfährt, nicht so positiv auf sie zu sprechen... ich habe so das Gefühl, dass die Beiden nachher wirklich fliehen müssen! Oder auf jeden Fall Schwierigkeiten kriegen! Du musst es ja spannend halten;-)

Cery musste sich schon wieder von Savara verabschieden. Ein Abschied, schwieriger als der andere... Aber ich denke auch diesmal wird es nicht für immer sein;-)

Und auch die "Besprechung" mit den Höheren Magiern hast du äußerst gelungen geschreiben. Wie selbstverständlich Akkarin die Mächtigsten der Gilde vor vollendete Tatsachen stellt... die Blutjuwelen, Savaras überleben, ihren Part als Spion, die Rolle der 4 Hüttenleute, usw.
Aber Rothen hat recht... über jeden einzelnen Aspekt hätten die Höheren Magier Stunden- oder Tagelang diskutiert, Akkarin hätte sie sowiso überzeugt, und so hat er den ganzen Prozess nur beschleunigt;-)

Sonea versucht am Abend, Akkarin endlich aus dem Weg zu gehen, um alleine mit ihren Gedanken zu sein... beziehungsweise die Gedanken an alles zu unterdrücken, was unmöglich ist, wenn Akkarin in der Nähe ist. Sie versucht in die Arbeit zu flüchten, und schreibt diese Hausarbeit, wird damit aber gewiss schneller fertig sein als erwartet, und Akkarin wieder gegenüberstehen müssen.
Hoffentlich sind ihr ihre Gefühle bald wieder klar! Und auch, wenn Takans Worte sie geschmerzt haben, werden sie ihr im Endeffekt wohl doch helfen:
„Mein Meister hat Isara sehr geliebt“, sagte er leise. „Er hat lange gebraucht, sie zu vergessen und wieder lieben zu können. Aber er hat sie niemals so sehr geliebt, wie er Euch liebt. Denn Ihr habt sein Herz wieder zum Schlagen gebracht.“
Es zeigt doch, dass Sonea ihm wichtiger ist, als Isara es jemals war... und ich denke, dass es die Wahrheit ist. Takan mag und kennt sowohl Akkarin als auch Sonea, er selbst kann nicht untätig danebenstehen und sehen, dass sie Beide unglücklich sind.
Sehr schön, dass der stille, ruhige Takan solche Worte findet. Wunderschön ausgedrückt, finde ich!!:)

Ich freue mich auf jeden Fall wieder unglaublich auf das nächste Kapitel und hoffe, dass Sonea anfängt, den Abgrund zu überqueren, der sich zwischen ihr und Akkarin aufgetan hat. Sie soll bloß nicht weiter an seiner Liebe zu ihr und an der Hochzeit zweifeln!!

Bis nächste Woche,
GLG Iris:**

Antwort von Lady Sonea am 22.01.2014 | 22:52 Uhr
Hallo liebe Iris,

so begierig, wie du auf dieses Kapitel warst, habe ich mir schon gedacht, dass du es noch nicht geschafft hast :)
Auf jeden Fall vielen lieben Dank für dein wundervolles Review :)

Deine Interpretation ist absolut treffend. Das Wiedersehen mit Savara war auch für Akkarin ein Schock und hat ihn innerlich ziemlich aus dem Gleichgewicht gebracht. Es gibt eine Stelle in Kapitel 34, wo man das erahnen kann, ansonsten verbirgt er das jedoch wie alles andere sehr geschickt, wofür er sich sogar von Sonea zurückzieht. Im Augenblick kann er den Schaden, den Savara und Ikaro bei Sonea angerichtet haben, wirklich nicht wieder gut machen. Es ist aber auch sehr wichtig, dass er ehrlich zu ihr ist, denn wie sonst sollte sie ihm wieder vertrauen?
Sonea kann ihn durchaus verstehen, aber sie ist selbst zu aufgewühlt und verletzt, um dazu wirklich in der Lage zu sein. Mit einer solchen Situation ist sie auch noch nie konfrontiert wurden, da sie in Beziehungen völlig unerfahren ist. Sie muss erst einmal lernen, damit umzugehen.

Die Stelle, wo er sie weckt, ist so ein typisch männlicher unbeholfener Versuch von Wiedergutmachung und Trösten. Er versucht sie spüren zu lassen, dass er sie nach wie vor liebt, und lässt sich dazu auch von ihren Gedanken verleiten, die ja ziemlich klar signalisieren, was sie in dem Moment will und von Traurigkeit ist da ja auch keine Rede. Aber natürlich denkt Sonea, sobald sie sich wieder an die Jagd erinnert, dass er sie nur benutzt hat, weil Ikaros Worte sie noch immer verfolgen. Was auch nicht aufhören wird, bis sie ihm wieder vertrauen kann.

Wie der König auf Dannyl und Kito reagieren wird, wirst du bald erfahren, deswegen sage ich dazu jetzt mal nicht so viel. Es wird auf jeden Fall noch spannend werden ;)

Die Besprechung der höheren Magier war mal wieder so eine typisch-Akkarin-Szene, die zeigt, wer in der Gilde wirklich die Hosen – äh Roben anhat :D In Krisenzeiten müssen oft schnelle und harte Entscheidungen getroffen werden, aber die Magier können einfach nicht aus ihrer Haut, als erst alles totzudiskutieren. Und auch wenn Akkarin zu teils unmoralischen Mitteln greift, so finde ich doch, dass es ob der Situation absolut angemessen ist.

Als langjähriger Freund und Weggefährte von Akkarin wird Takan seinen Meister sicher in dieser Situation besser kennen als Sonea, da er ja das ganze Drama mit Isara damals mitbekommen hat. Aber Akkarin hätte sich wohl niemals auf Sonea eingelassen und entschieden, sie zu heiraten, wenn er noch so sehr an Isara hängen würde. Klar, er liebt sie noch immer irgendwie, was aber wie ich finde auch völlig natürlich ist.
Vielleicht erinnerst du dich noch an das Gespräch der beiden in Kapitel 5? Da sagt er ja auch zu Sonea, dass er durch sie erst über seine Zeit als Sklave hinweggekommen ist. Sonea ist die erste Frau, die er seitdem hatte und sie hatte viel Arbeit damit, ihn überhaupt dazu zu bewegen, es mit ihr zu versuchen, was ja auch zeigt, dass er sich nicht leichtfertig auf eine Frau einlässt. Da sagt Takan es schon ganz richtig, dass er durch Sonea erst wieder zu lieben gelernt hat :)


Ob Sonea ihm jedoch wieder vertrauen kann und wie es mit den beiden und mit Dannyl und Kito weitergeht, kommt wie immer in den nächsten Kapiteln ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
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