Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 25 (von 319 insgesamt):
17.07.2018 | 02:21 Uhr
zu Kapitel 22
Halli halloo,
Ich habe gerade zwischen all dem lesen doch endlich mal Zeit gefunden um dir ein Review zu schreiben.

Ich habe 2008 alle drei Bücher von DGDSM geschenkt bekommen und sie in nicht einmal zwei Wochen verschlungen gehabt. Ich habe mich schon da in Sonea und gerade in Akkarin verliebt und war mega enttäuscht über das Ende. Jetzt, auch 10 Jahre später, und stehen die Bücher auf meinem 'Bücher ihr seid meine Favoriten' Regal und vorgestern dachte ich mir, 'schau doch mal ob irgend Jemand auch so vernarrt in diese Bücher war und sich dazu durch gerungen hat, eine alternative Fortsetzung zu schreiben'. Und siehe da, ich hab was gefunden und *seufz* ich liebe es. Wirklich. Nicht nur wie du schreibst, sondern generell dass diese Geschichte mit Akkarin weiter geführt wird. Als ich die ersten Kapitel gelesen habe, ( ich bin eigentlich voll unsensibel ) erwachte in mir solch eine Freude und Sehnsucht nach den Charakteren und der Welt, das mir doch glatt die Tränen gekommen sind. Ich habe einfach beim Lesen das Gefühl gehabt, das es endlich weiter geht. Also wie, ich weiss nicht ob du sowas kennst, dass wenn du ein Buch liest, du davon vollkommen gefesselt bist. Du nimmst nichts mehr wahr, nur die Charaktere zählen und selbst zum Schlafen gehen, wenn du das Buch weg gelegt hast, denkst du darüber noch nach. Und dann bist du fertig mit lesen. In dir entsteht der Wunsch nach mehr und dein Herz zerreißt dich, weil du von den Charakteren Abschied nehmen musst. Ein Trauerakt nach jedem Buch, gerade bei mir.


Genauso fühlte ich mich und nach 10 Jahren habe ich das gefunden, was mein Herz sofort erwärmt hat. Sonea und an ihrer Seite, der von ihr gerettete, Akkarin. Ein Traum, den du mir erfüllt hast. Ich muss nämlich ehrlich zugeben, dass mir deine Geschichte bisher sogar besser gefällt als von Canavan. ( Tut mir Leid Trudi, deine Bücher bleiben meine Nummer 1!!)
So ich glaub mein Review ist schon total lang und es ist echt spät, aber ich wollte mich bei dir bedanken. Für den Traum, welches mein früheres 10 Jähriges Ich sich wünschte, du nun erfüllen konntest. Vielen Dank.

~Liassa

PS: Ich habe nun meinen ersten Autor auf Fanfiktion favorisiert :)

Antwort von Lady Sonea am 17.07.2018 | 18:44:19 Uhr
Hallo liebe Liassa,

Ganz, ganz lieben Dank für dein Review. Ich freue mich, dass meine Geschichte bis jetzt für dich eine so würdige Fortsetzung ist. Mir hat es damals beim Lesen auch das Herz zerrissen und das hat dann dazu geführt, dass ich mir meine eigene Fortsetzung schreiben musste, weil es mich nicht mehr losließ. Damals wusste ich noch gar nicht, was Fanfiction ist und bin froh, dass ich diese Seite schließlich entdeckt habe, um meine Geschichte mit anderen zu teilen.

Es gibt diese Bücher, die einen nicht mehr loslassen und wo man an nichts mehr anderes denken kann. DGDSM waren auch die ersten Bücher, die das bei mir geschafft haben, was für mich vor allem an Sonea und Akkarin liegt, ohne die es einfach nicht dasselbe wäre.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen und dass es dir auch weiterhin so gut gefällt :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Dankeschön! Ich fühle mich geehrt <3
Mera (anonymer Benutzer)
02.07.2018 | 22:06 Uhr
zu Kapitel 16
Wow, wow, wo, ich bin bis jetzt erst bei diesem Kapitel aber es ist einfach unglaublich!!!!
Genau wie du war ich nie einverstanden mit dem Ende und hab mir Jahre lang ein anderes gewünscht, du hast es mir gegeben. Der Stil, die Charaktere, die Handlung es ist so gut das ich einfach das Gefühl habe das Buch weiter zu lesen mit dem Teil der mir immer gefehlt hat. Ich kann nicht aufhören zu lesen.
Tausend Dank für dein Buch.

Antwort von Lady Sonea am 03.07.2018 | 06:35:19 Uhr
Dankeschön, das freut mich total! Ich hoffe, es gefällt dir auch weiterhin und wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen :)

LG
Lady Sonea
24.06.2018 | 13:36 Uhr
zu Kapitel 59
Ich ollte schon immer wissen, wie viel Magie man bekommt, wenn man ein Lebewesen tötet, im vergleich dazu, wie viel man bekommt, wenn man einem durchschnittlichem Magier die Stärke wegnimmt, weil dass meiner meinung nach häufig wichtig ist, aber nie genau erwähnt wurde.
19.05.2018 | 15:03 Uhr
zu Kapitel 2
So, jetzt komme ich endlich dazu mein Review online zu stellen…

Ich muss zugeben; nach deinem erschreckenden Aprilscherz, habe ich erst gut über eine Woche später angefangen, nochmals den Beginn deiner Fortsetzungs-Trilogie zu lesen. Dafür war ich aber sofort wieder voll und ganz in der Geschichte drin, obwohl ich Die Gilde der schwarzen Magier schon länger nicht mehr gelesen habe.
Und ich bin wirklich beeindruckt; nicht nur, weil der Prolog so perfekt an das Ende von Trudi Canavans Reihe anschließt, sondern auch davon, wie du die Gefühle und inneren Konflikte von Sonea, Dorrien und Rothen wiedergibst. Man kann sie so stark fühlen – und nachvollziehen -, dass mir beinahe die Tränen gekommen wären!

Beachtlich finde ich auch die Absätze, in denen Sonea Akkarins Heilung versucht und am Ende dann auch schafft – das zeugt von einer genauen Recherche über die Heilkunst! (Bisher las ich nur Fanfictions, in denen auf gute Recherche nicht allzu viel Wert gelegt worden ist…)
Zuerst hat mich Soneas Idee und der letztendliche Entschluss, schwarze Magie zu benutzen, entsetzt, doch angesichts ihrer großen Liebe zu Akkarin (an die ich mich noch gewöhnen muss), ist er auch irgendwo verständlich.
Trotzdem finde ich Balkans „Vorwurf“, sie sei unzurechnungsfähig, gerechtfertigt – auch wenn sie ihre Gedanken, zur Not sogar ihr eigenes Leben und das von Dorrien aufs Spiel zu setzen, wenn nötig, nicht äußert.
Dass Dorrien ihr bei diesem vermeintlichen „Wahnsinn“ dann doch noch behilflich ist, ist ja offensichtlich nicht seiner Nächstenliebe zu Akkarin, sondern seiner anscheinend immer vorhandenen, naiven und ausweglosen Liebe zu ihr zu verdanken. Wie ich das finden soll, weiß ich nicht… (Aber in solchen Angelegenheiten brauche ich nicht zu reden… Dass Liebe blind macht, wissen wir ja sicherlich alle.)
Trotz allem finde ich es super, dass du Akkarin in deiner Geschichte wieder „auferweckst“ – denn ohne ihn als den Hohen Lord, finde auch ich, ist die Gilde nicht die Gilde!
Am besten gefällt mir der Schluss, als Akkarins Herz wieder zu schlagen beginnt und Sonea von seiner Präsenz (?) „vertrieben“ wird – ich finde diese Stelle irgendwie toll.
Der Prolog ist dir schon mal mehr als gelungen, schade, dass es nicht die Original-Fortsetzung ist (ich hoffe, du weißt, wie das gemeint ist!).

Weitergelesen habe ich schon, aber wegen der Kapitellängen (wie viele Seiten sind das? o.o) wird es bis zum nächsten Review wohl noch dauern.
25.04.2018 | 22:17 Uhr
zu Kapitel 15
Liebe Lady Sonea,
ich musste zwischenzeitlich lachen, als ich das Kapitel gelesen habe.
Ich denke, Rothen meint, Akkarin soll mit Sonea Schluss machen. Und Akkarin meint mit den Konsequenzen, die er ziehen wird, allerdings eine Heirat mit Sonea. Die Beiden reden dermaßen aneinander vorbei und ich konnte nicht mehr aufhören zu lachen.
Die beiden Abschnitte aus Soneas Sicht fand ich sehr gelungen. Es muss schon demütigend sein, Novizen, die einen mobben, bedienen zu müssen oder sich das Gerede und die Schimpfwörter anzuhören. Aber es ist eine Strafe und Strafen sollen nicht schön sein. Außerdem finde ich diese Strafe angemessen, weil sie nicht unter die Gürtellinie geht. Toll fand ich, wie Trassia, Regin und seine beiden Freunde sich für Sonea eingesetzt haben.
Ich habe mich gefreut, als Sonea sich bei Regin entschuldigt hat und er meinte, sie seien weiterhin Freunde.
Veila ist und bleibt eine nervige Ziege. Ich bin mal gespannt, wohin sie sich entwickelt, aber momentan zeigt sie einfach nur einen ekelhaften Charakter.
Am Ende die Szene mit Akkarin und Sonea fand ich süß. Voller Wärme und Vertrautheit. Je nach dem, was Akkarin und Sonea machen, wie sie miteinander umgehen oder sich ihre Beziehung entwickelt, fühle ich mich sehr an meine eigene Beziehung erinnert. Das ist oft lustig und manchmal irritierend :D
Die Szene um Cery war interessant. Was Savara angeht, hat es ihn ja ernsthaft erwischt, aber ich denke immer noch, dass er am Ende mit Nenia zusammenkommt. Savara ist zu fies und Cery braucht jemanden mit einem großen Herz und einer gewissen Unschuld, als Ausgleich zu seinem harten Leben als Dieb. Und die Aktion mit den Körperteilen war skrupellos und hat wunderbar geholfen, um seinen Ruf zu stärken.
Ich freu mich auf das nächste Kapitel!
Liebe Grüße,
Bialei

Antwort von Lady Sonea am 26.04.2018 | 19:25:12 Uhr
Hallo Bialei,

Ja, genau das meint Rothen. Akkarin hingegen geht es darum, die Ursachen für die Schwierigkeiten in seiner Beziehung zu beseitigen. Was zumindest bedeutet, einen Weg zu finden, dass er offiziell mit Sonea zusammen sein kann, ohne dass die Gilde sie trennen darf. Das muss nicht zwingend jetzt schon eine Heirat sein, wobei das Merins Bedingung auf dem Ball war.

In diesem Fall musste Soneas Strafe demütigend sein, schließlich muss verhindert werden, dass sie noch einmal einen anderen Novizen angreift. Regin ist durchaus bewusst, dass Soneas Reaktion seinem früheren Verhalten zu verschulden war. Da muss auf beiden Seiten natürlich noch Vertrauen wachsen. Und was soll er auch tun? Er hat ihr versprochen, es wiedergutzumachen.

Ich finde auch, dass Savara und Cery nie zusammengepasst haben. Letztendlich hat sie ihn um den Finger gewickelt und ihre Reize eingesetzt, um über ihn an Informationen zu bekommen. Und Cery hat sich von ihr reinlegen lassen – etwas, das ihm so schnell nicht mehr passiert. Ich denke ihr Problem ist, dass sie einander zu ähnlich sind und damit zwangsläufig aneinandergeraten.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
25.04.2018 | 22:13 Uhr
zu Kapitel 14
es hat sehr viel Spaß gemacht das Kapitel zu lesen und ich mochte es sehr. Es wurden einige (unangenehme) Wahrheiten ausgesprochen und es gab einiges an Aufregung :D
Meistens schreibe ich schon während des Lesens das Review und ich war einfach super misstrauisch, als im Wald dieser Zweig geknackt hat. Das schrie geradezu nach einem Lauscher.
Interessant fand ich den Einstieg aus Jerriks Perspektive. Das war mal was anderes, auch wenn er wahrscheinlich weniger das Potenzial zu einem Charakter hat, dessen Perspektive man häufiger wählt. Seine Panik war sehr witzig. Wenn das so weiter geht, nässt er sich irgendwann die Roben ein :DDD
Es hat mich gefreut, dass Sonea in den Prüfungen so gut abgeschnitten hat, aber habe nichts anderes erwartet. Sie hat ja fast nur noch gelernt.
Ich bin außerdem gespannt, was Dannyl in diesem Buch finden wird. Es macht mir immer Spaß, von ihm zu lesen, wenn er in Elyne ist. Das Land ist irgendwie herzlicher als Kyralia und das Wetter ist auch besser. Süß ist, dass er ein wenig eifersüchtig ist, als er sieht, dass Tayend bei den anderen Knaben steht. Aber das gehört dazu, besonders, wenn man seine Beziehung verheimlichen muss.
Die Besprechung der höheren Magier muss Akkarin einiges an Schauspielkunst gekostet haben: Das war sehr, sehr knapp. Hut ab, dass Rothen sich genug unter Kontrolle hatte, um bis zum Ende zu warten. Ich frage mich, wie viel er voller Überzeugung gesagt hat und was davon einfach Wut war. Der Wortwechsel wird aber bestimmt wieder einen Knick in der Beziehung Rothen-Akkarin auslösen.
Die Unterhaltung zwischen Akkarin und Sonea fand ich sehr gut, sehr realistisch und angemessen. Sonea sollte aber an ihrem Vertrauen arbeiten, sonst hätte sie nicht gefürchtet, Akkarin würde die Beziehung beenden.
Ich freue mich auf mehr.
Viele Grüße,
Bialei

Antwort von Lady Sonea am 26.04.2018 | 06:43:10 Uhr
Und nochmal hallo :)

Jerrik ist auch nicht als Erzählcharakter gedacht. Bei dieser Szene hat er sich als Gastcharakter angeboten, seine Funktion für die Geschichte ist hingegen zu unwichtig, als dass es Sinn machen würde, ihn zu entwickeln. Ich fand ihn hier eher interessant angesichts der Wirkung, die Akkarin auf ihn und die meisten anderen hat.
Ja, Elyne ist vom Klima her sehr mediterran und damit wärmer und sonniger, während ich das Klima in Kyralia eher mit Deutschland vergleichen würde. Was ihre Beziehung betrifft, sind Dannyl und Tayend gar nicht so verschieden von Akkarin und Sonea. Zumindest, was die Schwierigkeiten betrifft, die mit dem Geheimhalten kommen.
Akkarin ist es zwar bis zu einem gewissen Grad mittlerweile gewohnt, zu schauspielern, aber diese Besprechung war dann doch ein anderes Kaliber, weil er emotional involviert ist. Bei Rothen würde ich, ohne die Szene jetzt noch einmal gelesen zu haben, sagen dass der Zorn überwogen hat. Manches war sicher auch Überzeugung, doch solche Situationen reißen alte Wunden auf und holen seinen alten Zorn auf Akkarin hervor.

Zu dem Thema Vertrauen kann ich nur wiederholen, was ich in vorherigen Reviewantworten bereits geschrieben habe: Sonea ist jung und unerfahren und Akkarin beweist immer wieder, dass er noch lernen muss, Probleme nicht mehr alleine zu lösen. Dazu kommt der hohe Altersunterschied. Sonea mag in manchen Dingen zwar reifer sein, als ihre Altersgenossen, in anderen ist sie dennoch sehr unerfahren, was die Beziehung nicht unbedingt leichter macht. Es wäre einfacher, würde Akkarin nicht immer alles selbst lösen wollen, so wie er es früher getan hat. Dass sie in den vergangenen Wochen wenig gemeinsame Zeit hatten, weil sie fast nur gelernt hat, schafft zusätzlich eine Distanz, die Zweifel aufkommen lassen kann.
Sie mögen zwar unsere Lieblingscharaktere sein, aber sie sind weit davon entfernt, perfekt zu sein.

Viele Grüße,
Lady Sonea
25.04.2018 | 22:12 Uhr
zu Kapitel 13
Hallo Lady Sonea,
ich fand das Kapitel recht interessant. Sieht aus, als würde Garrel sich genötigt fühlen, Regin verstärkt auf den Zahn zu fühlen. Der Mann hat zu viel Freizeit :D Ich bin gespannt, ob er am Ende Akkarin und Sonea auf die Schliche kommt. Veilas kleiner Auftritt geht in dieselbe Richtung. Ich finde es nicht gut, dass Sonea Akkarin nicht davon erzählt. Man sollte ehrlich zu seinem Partner sein, komplett ehrlich. Ich könnte mir vorstellen, dass sie es von ihm fernhalten will oder selbst mit der Situation zurechtkommen möchte, was ich verstehen kann. Trotzdem bleibt es eine Lüge. Außerdem finde ich, eine Partnerschaft ist dazu da, dass man sich gegenseitig unterstützt, hilft, Tipps gibt. Akkarin ist älter als Sonea und allein deshalb hätte er bestimmt Ideen, wie sie sich selbst helfen kann, ohne dass er den mächtigen Magier raushängen lässt.
Diese Sache mit dem Ausguck wird langsam lächerlich – nicht, weil du es schlecht schreibst, sondern weil die Gilde gerade einen neuen Rekord aufstellt darin, sich nicht einig zu werden und etwas totzudiskutieren. Ich fand es schon im Buch sehr fortschrittlich, dass diskutiert und abgestimmt wurde, aber es wird irgendwann zu viel. Es sollte so etwas wie ein Veto vom Hohen Lord geben, wenn man sich zu lange nicht einigen kann. So etwas ganz formelles und nicht ein simples Erfragen der Meinung.
Dorrien war echt schön zu lesen in seinem Bergdorf. Er würde wohl wirklich gerne so richtig dazu gehören, statt immer der respektierte Magier zu sein. Vielleicht sollte er sich öfter bei Dorffesten blicken lassen, sich mal betrinken oder so was. Die Kegelklub-Variante für Magier :D Du bringst gut rüber, wie engagiert er als Heiler ist und wie viel ihm seine Arbeit bedeutet. Es macht Spaß zu lesen, dass er mit dem Herzen dabei ist. Süß ist sein Umgang mit Lina, ein bisschen wie ein großer Bruder. Aber bei Viana wirkt dieses „Kleine“ fehl am Platze.
Hat er im Buch nur zu Sonea „Kleine“ gesagt? Ich meine nicht gelesen zu haben, dass da mal ein anderes Mädchen war, mit dem er überhaupt geredet hat…
Die letzte Szene war gut geschrieben. Die Zwei sind schon heiß zusammen :D Ich glaube, ich will auch ein paar Geheimgänge entdecken :D
Du hast ja bei den ersten anderthalb Teilen von BdsM keine Fragen drunter geschrieben. Gibt es irgendein Kapitel, wo du was Bestimmtes zu wissen möchtest? Wenn es da was gibt und du möchtest, kannst du mir gerne was schicken. Meine Mailadresse hast du ja ;-)
Liebe Grüße
Bialei

Antwort von Lady Sonea am 26.04.2018 | 06:22:34 Uhr
Hallöchen :)

Von Freizeit würde ich beim Oberhaupt der Krieger nicht sprechen. In diesem speziellen Fall eher von ausreichend Niedertracht und Hass. Garrel nimmt es Akkarin übel, dass er Sonea bevorzugt hat, als er noch Hoher Lord war. Jetzt, wo Akkarin nicht mehr Hoher Lord ist, kann er das ausnutzen und sich rächen.
Und Veila … Pubertätshormone sorgen manchmal dafür, dass man nicht ganz richtig im Kopf ist :D

Ich verstehe gerade nicht, wo du die Lüge siehst. Wenn man etwas nicht erzählt, verschweigt man es nur, das ist keine Lüge. Natürlich unterstützt man sich in einer Beziehung gegenseitig, aber wie ich schon in einer anderen Reviewantwort geschrieben habe, sind beide in Sachen Beziehung sehr unerfahren: Akkarins letzte Beziehungen waren als Novize und wirklich von Beziehung kann man da nicht reden. In der Zeit danach hat er gelernt, Probleme für sich selbst zu lösen und andere aus seinen Angelegenheiten herauszuhalten. Sonea hatte noch nie eine Beziehung und auch sie hat gelernt, ihre Probleme selbst zu lösen. Solche jahrelang geprägten Verhaltensweisen legt man nicht einfach ab, bloß weil man plötzlich einen Partner hat. Und wie auch schon einmal erwähnt, wäre es sehr unrealistisch, wenn ihre Beziehung trotz ihrer jeweilige Vorgeschichte reibungslos verlaufen würde.

Wäre Akkarin weiterhin Hoher Lord, hätte er die ganze Debatte um den Ausguck beschleunigen können. Besonders jetzt, wo die Pläne ja endlich konkret sind. Die Diskussion ist allerdings auch deswegen so extrem zäh, weil nach der Schlacht kein Geld da ist. Da ist es sinnvoll, das bisschen, das da ist, auch in sinnvolle Projekte zu stecken. Und der Turm hat da, seinen wir ehrlich, nun einmal keine Priorität. Wetterforschung ist aus Sicht des Forschungsstandes der Gilde mehr Esoterik als Wissenschaft und der militärische Nutzen ist auch nur bedingt vorhanden. Ich meine, die Gilde braucht den Turm nicht, um zu wissen, dass die Sachakaner kommen. Das erfahren die, wenn die Sachakaner an einem der Pässe ankommen.

Dorrien sagt auch im Buch „kleine Sonea“. Oder anders gesagt: Ich übersetze es so von der englischen Ausgabe. (Die deutsche habe ich so lange nicht gelesen, dass ich sie gar nicht mehr bemühe.) Mir ist nicht ganz klar, was an dem Ausdruck so schrecklich ist. Dorrien drückt damit aus, dass er die Person sehr mag und einen gewissen Beschützerinstinkt empfindet. Daran ist nichts Falsches.

Unter den Kapiteln stehen deswegen keine Fragen, weil das erst vor ca. 2 Jahren von einigen Lesern vorgeschlagen wurde. Damals war „Die zwei Könige“ schon fast im Endspurt. Momentan fallen mir keine Fragen ein, weil es zu lange her ist, dass ich diesen Teil gelesen habe. Aber danke der Nachfrage :)

Freut mich, dass dir die Szene in den Geheimgängen gefallen hat! Ich habe immer ein wenig Sorge, dass sie zu ooc geraten wäre.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
11.04.2018 | 21:08 Uhr
zu Kapitel 12
Vielen, lieben Dank für die Unterhaltung, die du auf mein Review geschrieben hast!!! <3 Ich habe mich wahnsinnig gefreut und laut lachend vor'm PC gesessen. Herrlich! *Virtuelle Blumen schmeiß*

Aber zu dem neuen Kapitel :D
Ich fand es sehr gelungen und hatte einigen Spaß dabei, es zu lesen. Einige Sachen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben: Merin als Gastcharakter und Sonea's Reaktionen unter Alkoholeinfluss. Merin fand ich sehr gelungen. Ehrlich und freundschaftlich gegenüber Akkarin, wohlüberlegt und objektiv als König. Als Mensch scheint er sehr sympathisch und eben auch menschlich: Seine Reaktion, dass er Akkarin unbedingt verbannen wollte, weil er sich als Freund enttäuscht gefühlt hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Man sollte sich natürlich von so etwas nicht beeinflussen lassen, aber jeder hat seine Fehler und ist nicht perfekt. Kritisieren ist sehr einfach, sogar sich selbst gegenüber. Das Schwierige ist erst einmal die Erkenntnis und dann das Ändern. Merin hat diesen Prozess durchlaufen und deshalb ziehe ich den Hut vor ihm.
Soneas ganzes Gebaren, sowohl am Anfang auf der Fahrt, beim Essen und Gespräch mit dem König, dem Gespräch mit Rothen und später ihr angetrunkenes Tanzen mit Akkarin fand ich sehr realistisch. Das muss enorm aufreibend sein, was sie an dem Abend erlebt. Der König, der Adel und ihre Scheu und ihre Verachtung, aber auch der Wunsch, nicht komplett ausgegrenzt oder schlecht behandelt zu werden. Die eifersüchtige Sonea fand ich sehr liebenswert und passt zu ihren sonstigen Gefühlen zur ersten Liebe. Ich kann auch sehr gut verstehen, dass der Druck, die Beziehung zu verheimlichen, sehr groß ist und der Alkohol so einiges hervorbringt.

PS: Die Reviews sind in einem Word-Dokument, Handy und Website war aber weniger kompatibel bei wenig Empfang. Ein Gutes hat das Ganze: Das Handy hat zwei neue Wörter gelernt: Akkarin und Sonea. :D Aber trotzdem vielen Dank für den Tipp. :-)

Liebe Grüße,
Bialei

Antwort von Lady Sonea am 12.04.2018 | 20:46:40 Uhr
Hey :)

Freut mich, dass dir meine kleine Improvisation gefallen hat! Da ich gedanklich aus dem Spion raus bin, war ich mir bezüglich OOC-ness auf die Schnelle nicht sicher, aber es war auch nicht bierernst gemeint ;)

Und freut mich, dass dir Merin als Gastcharakter gefallen hat! Ich verwende ihn ganz gerne, wenn mir eine alternative Perspektive fehlt und ich dazu nicht auf Akkarin zurückgreifen will. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass ich mit ihm abgesehen von dem Bild, das er von Akkarin malt, einige politische Aspekte gut abdecken kann. Im Buch wird Merin teilweise ein wenig unsympathisch inszeniert, wobei diese Szenen aus Soneas Perspektive sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass er mit der gesamten Situation überfordert und die falschen Entscheidungen getroffen hat. Aus seiner Sicht klang die Geschichte mit den Ichani zu absurd, um wahr zu sein. Ich meine, in Kyralia weiß niemand von der Gefahr in Sachaka, die wissen noch nicht einmal, dass die Sachakaner schwarze Magie praktizieren. Und die ganze Situation im Buch ist für alle etwas nie Dagewesenes. Ich denke, dass Fehlentscheidungen in solchen Fällen menschlich sind, zumal die Angst vor Akkarin hier überwiegt. Und letztendlich ist auch kein König perfekt. Dazu gibt es schließlich Berater :)
Ich halte Merin nicht für einen schlechten Menschen, sondern einfach nur für ignorant gegenüber gewissen Dingen. Dadurch, dass er und Akkarin befreundet sind (wird zumindest im Buch angedeutet), glaube ich nicht, dass er so furchtbar sein kann. Ich denke, dass Akkarin da schon sehr sorgfältig auswählt.

Für Sonea hat der Abend auf jeden Fall sehr viel Stress bedeutet. Für sie ist das eine völlig fremde Welt und sie weiß, dass sie nicht in diese gehört. Dass sie ihre Beziehung verheimlichen muss, macht es nicht gerade leichter. Das zermürbt auf Dauer, besonders wenn man so frisch verliebt ist. Insgesamt sieht sie sich durch diese Beziehung plötzlich mit diversen Dingen konfrontiert (Zweifel, Eifersucht, Heimlichtuerei, Kyralias Adel, Hofettikette etc.), was natürlich eine enorme Umstellung bedeutet, an die sie sich erst einmal gewöhnen muss. Sie ist eben trotz allem noch sehr jung :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
04.04.2018 | 15:51 Uhr
zu Kapitel 11
Hallo Lady Sonea,
sehr schönes Kapitel, was du da geschrieben hast.
Ich hätte ja einiges dafür gegeben, zu hören, was genau Akkarin zu Veila sagt und ihre Reaktion dazu. :D Auch vorher die Unterhaltung mit Soneas Schatten war sehr witzig. Sie würden keine 5 Sekunden gegen Akkarin bestehen. :D Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, zu lesen.
Soneas Reaktion auf die Einladung fand ich sehr canon, ich kann mir vorstellen, dass sie Merin so etwas wie Hass entgegen bringt. Er war ein schlechter König für sie, als sie in den Hütten gelebt hat und wollte dann auch die Verbannung. Nicht gerade der beste Anfang. Aber vielleicht kann er das auf dem Fest ein wenig abmildern.
Und der Tanzunterricht... Typisch Sonea, es erst nicht zu wollen/mögen und es nach und nach gut zu finden. Spätestens, wenn es läuft und sie mit Akkarin tanzen kann, wird sie es besser finden ;-) Wetten?
Deine Beschreibung von Dorriens Dorf hat mir sehr gefallen. Ich dachte, ich stünde neben ihm. Sehr gelungen :-) *Daumenhoch*
Und Cery... Jetzt lässt er den Dieb raushängen, aber so lieb wie er ist, wird er sich am Ende wahrscheinlich in Nenia verlieben. :D
Bin gespannt! :-)
LG Bialei

Antwort von Lady Sonea am 06.04.2018 | 18:02:07 Uhr
Und nochmal hallo :)

Die Szene zwischen Akkarin und Veila wird in etwa so abgelaufen sein (improvisiert, schlechte Sprache):

Akkarin steht in der Arena und wundert sich, wo Sonea bleibt. Als er gerade überlegt, ein ernstes Wort mit Vinara zu reden, weil sie ihren Unterricht andauernd überzieht, betritt eine einzelne Novizin die Kampffläche. Schnell sieht er jedoch, dass es nicht Sonea ist, sondern ein anderes Mädchen.
Vor ihm bleibt das Mädchen stehen.
Veila: „Lord Akkarin, mein Name ist Veila von Naril, Haus Velan. Mir ist zu Ohren gekommen, dass der König Euch zu Ehren ein Fest gibt.“ [Sie verneigt sich formvollendet]
Akkarin [kühl]: „Das ist richtig.“
Veila: „Es heißt, der König würde Euch dort offiziell rehabilitieren.“
Akkarin: „Mich und meine Novizin.“
Veila [lächelt suggestiv]: „Nun, dann ist es umso wichtiger, dass Ihr Euer neues Ansehen nicht erneut gefährdet.“
Akkarin [trocken]: „Glaub mir, Veila. Mir liegt nichts ferner als das.“
Veila [macht einen Schritt auf ihn zu]: „Dann stimmt Ihr mir gewiss zu, dass Ihr als Begleitung eine Frau von Stand braucht, Akkarin von Delvon.“ [Sie zwinkert ihm anzüglich zu]
[Allmählich ahnt Akkarin, worauf die Novizin hinaus will. Er verschränkt die Arme vor der Brust.]
Akkarin: „Veila von Naril, ich verstehe deine Sorge. Doch ich kann dir versichern, dass die Wahl meiner Begleitung das exakt richtige Signal für die Rehabilitierung meiner Novizin und meiner Wenigkeit setzen wird.“
[Veilas Lächeln friert auf ihrem Gesicht ein.]
Veila [schnippisch]: „Nun, dann hoffe ich, dass Ihr Euch da nicht irrt, Lord Akkarin.“ [betont das Wort "Lord" übertrieben]
[Akkarins Mundwinzel zucken.]
Akkarin: „Ganz sicher nicht. Einen guten Tag noch, Veila.“
Veila stapft wutschnaubend zur Tribüne. Akkarin sieht ihr amüsiert nach. Wenig später betritt Sonea die Arena und an ihren Augen erkennt er, dass sie bescheid weiß.

Zum Rest des Reviews:

Sagen wir es mal so: Sonea ist momentan alles andere als begeistert von Merin. Sie war es noch nie, aber ihre und Akkarins Verbannung hat es noch schlimmer gemacht. Ganz sicher wird das Merin ihr auf dem Bankett nicht sympathischer machen, aber es würde ihrem Charakter ebenfalls widersprechen, wenn sie ihre Feindseligkeit offen zeigt. In der Hinsicht haben sowohl Akkarin als auch Rothen ihr genug beigebracht, um sich wie eine Lady zu verhalten. Dass sie sich Merin gegenüber unangemessen verhält, wäre eher die Sonea, die gerade den Hüttenvierteln entsprungen ist, aber nicht die junge Frau, die sie mittlerweile geworden ist. Sie ist kein dummes, vorlautes Gör. Klar, bei der Anhörung sah das ein wenig anders aus, aber das war auch eine völlig andere Situation. Insgesamt wirkt die ganze Aktion auf sie einschüchternd und ihr ist bewusst, was von ihrem Verhalten gegenüber dem König alles abhängt.

Ja, das ist wirklich ein wenig typisch Sonea. Als Kind der Hüttenviertel kann sie mit Tanzen nicht unbedingt viel anfangen und es gehört auch nicht unbedingt zu den gesellschaftlichen Konventionen, die zu erlenen sie anstrebt. Wie es dann mit Akkarin wird, wissen wir ja.

Freut mich, dass dir die Beschreibung von Dorriens Dorf gefallen hat! Beim Schreiben habe ich die Szenen oft selbst vor Augen und ich bin immer froh, wenn ich mich auf noch unbekannten Flecken der Welt austoben kann.

Cery kann durchaus auch anders, als immer noch lieb und nett sein. Anders hätte er sich nie zu einem so einflussreichen Dieb hochgearbeitet. Klar, er hatte Akkarins Unterstützung, aber von dieser wussten weder die anderen Diebe noch seine Klienten etwas. Den Respekt musste er sich bei diesen dennoch erarbeiten. Letztendlich wird er das nur mit einer Mischung aus Härte und Fairness halten können.

LG
Lady Sonea
03.04.2018 | 13:24 Uhr
zu Kapitel 10
Hallo Lady Sonea,
die Überschrift ließ mich rätseln, wer sich im Pläneschmieden versucht. Regin und Cery also... :D Cerys Einfall ist klug, aber ich denke, man wird ihm trotzdem zürnen, wenn es auffliegt. Auch wenn man es ihm wahrscheinlich nicht wird nachweisen können. Dass Garrel nicht aufgibt, passt zu ihm. War mir auch schon klar, obwohl es wirklich ein fieser Charakterzug ist, Regin als Spion benutzen zu wollen. Seinen Plan finde ich witzig. Ich bin gespannt, welches Chaos daraus erwächst. Findig, aber gefährlich. Ich kann Sonea verstehen, dass sie wenig begeistert ist.
Das Essen mit Sonea und Rothen fand ich sehr schön zu lesen, wie auch Soneas Unterhaltung mit Trassia. Veilas Gründe finde ich objektiv betrachtet ziemlich bescheuert, aber ich bin mir sicher, in Veilas Hirn sind sie total logisch. :D Hat Akkarin nicht irgendwelche Brüder oder Cousins, die sie sich angeln kann? Akkarin ist nichts für sie. Aber den Korb würde ich gerne lesen... ;-)
Ich freue mich auf mehr!
LG Bialei

Antwort von Lady Sonea am 06.04.2018 | 18:01:26 Uhr
Hallo Bialei,

Dass Ravi verärgert ist, wenn er erfährt, was Cery und Faren mit seinem Raka gemacht haben, ist wahrscheinlich. Aber so etwas gehört ja schon fast zum Alltag der Diebe dazu und Ravin ist ein ziemlicher Halsabschneider, dem eine Lektion nicht schadet.
Garrel trägt Akkarin noch immer nach, dass er Sonea und nicht Regin erwählt hat. Selbst jetzt, wo offiziell ist, dass Akkarin schwarze Magie praktiziert. Immerhin sieht Garrel dadurch die Familie Winar beleidigt. Die schwarze Magie ist dabei eigentlich nur ein Vorwand, um Akkarin endgültig loszuwerden. So richtig verstehen muss man das nicht, in Garrels Kopf macht es Sinn. Menschen, die unter Obsessionen etc. leiden, sind in dieser Hinsicht selten rational.
Ähnlich ist es auch mit Veila. In Akkarins Familie gibt es durchaus andere Heiratskandidaten, möglicherweise auch attraktive, aber die sind weder Hoher Lord, noch starke Magier noch haben sie in einer Schlacht gekämpft.
Ich denke allerdings auch, dass Veila anders denken würde, wäre sie mit Akkarin zusammen. Sie würde mit seinen Eigenheiten nicht so gut zurechtkommen, wie Sonea.

LG
Lady Sonea
02.04.2018 | 08:55 Uhr
zu Kapitel 9
Hallo Lady Sonea,
vielen Dank für das interessante Kapitel!
Ich fand die Aussprache zwischen Akkarin und Rothen sehr gelungen. Ich kann Sonea verstehen, dass sie darauf bestand, es muss nervig sein, zwischen diesen Spannungen zu stehen. Spricht aber für die Beiden, dass sie sofort miteinander gesprochen haben. Ich denke, es hat Rothen trotzdem noch ein wenig Überwindung am Ende gekostet, Akkarin und Sonea seinen Segen zu geben. Akkarin kam sehr ehrlich rüber, es bedeutet ihm garantiert wahnsinnig viel, dass er Rothens Einverständnis zu einer Heirat mit Sonea hat.
Was sich bei Cery weiter tut, da bin ich gespannt. Er ist ein lieber Dieb und eigentlich viel zu anständig für dieses Geschäft. Aber ich denke nicht, dass er, wie er befürchtet, in Schwierigkeiten gerät. Dafür ist er zu clever.
Schön, dass Regin so ehrlich ist und sich redlich bemüht. Aber ich kann Sonea verstehen, dass sie vorsichtig ist. Andererseits bewundere ich sie dafür, dass sie überhaupt bereit ist, eine Freundschaft mit Regin einzugehen. Sein Mobbing war schon hart... Deshalb Hut ab!
Veila aus Haus Velan... Sie hat sich ja schon viel Mühe beim Spionieren gegeben. Ich denke zwar nicht, dass sie Beweise für ihre Behauptung hat, aber in ihrem Kopf fest davon überzeugt ist, dass Akkarin und Sonea eine Beziehung führen. Außerdem will sie wahrscheinlich Akkarin für sich selbst oder hat eine verquere Ehr-Idee, wie wonach sie Haus Velan vor der Schmach des Hüttenmädchens schützen will... Ich bin gespannt, was sich noch weiter entwickelt. :D
Viele Grüße, Bialei

Antwort von Lady Sonea am 06.04.2018 | 06:20:39 Uhr
Hallöchen :)

Freut mich, dass dir die Aussprache gefallen hat! Das ist auch eine meiner Lieblingsszenen. Für Sonea ist die Spannung zwischen den beiden super unangenehm. Es ist niemals schön, wenn zwei Menschen, die einem nahestehen, sich nicht leiden können.
Nein, das ist Rothen nicht leichtgefallen. Jemandem zu vergeben und zu verstehen ist noch nicht gleichbedeutend mit für diesem Menschen Sympathie zu hegen. Außerdem sieht er in Sonea eine Tochter und diese an einen Mann zu „verlieren“, ist niemals leicht.

Cery ist jemand, bei dem ich mir gut vorstellen könnte, dass er auch auf andere Weise sich um die Menschen in den Hüttenvierteln kümmert und für ihren Schutz sorgt. Andererseits hat er das Diebeshandwerk von seinem Vater gelernt und es scheint genau das zu sein, was ihm auch liegt. Ich denke, es gibt solche Diebe und solche. Die in den Hüttenvierteln begehen zwar Verbrechen, aber das geht mehr in die Richtung von Schmuggel und Selbstjustiz. Wer ihren Schutz braucht, schließt zwar gewisserweise einen Pakt mit dem Teufel, aber die Diebe sind ihren Schutzbefohlenen gegenüber fair und kümmern sich darum, dass die Hüttenviertel ein etwas sicherer Ort sind.

Regin hat versprochen, es wiedergutzumachen. Das ist zumindest Grund genug, ihm eine zweite Chance zu geben. Mittlerweile ist Sonea ihm auch haushoch überlegen, stärker und selbstbewusster und braucht ihn nicht mehr fürchten, während er sie durchaus fürchtet. Damit ist sie in einer ganz anderen Position als früher und kann sich das leisten. Sie kann sehr hart sein, hat aber auch ihre weichen Seiten.

Oh, in ihrem Kopf ist Veila von so einigem überzeugt :D


Viele Grüße,
Lady Sonea
30.03.2018 | 06:23 Uhr
zu Kapitel 8
Die Technik hasst mich... Ich schreibe dieses Review gerade zum dritten Mal. :-(
Also...
Ich fand die Eide sehr gut. Sie zeigen das tiefe Misstrauen der Gilde, das passt sehr. Akkarin hat wirklich ein inoffizielles Amt! :D Ich könnte mir bis jetzt vorstellen, dass man die Story offiziell so hätte weiterführen können. Canavan hat sich mit ihrem Ende echt selbst ins Bin geschossenen... Auch denke ich, dass Worte manche Menschen nicht von Gräueltaten abhalten. Leute wie Garrel oder Regin zum Beispiel. Für Akkarin und Sonea bedeuten Eide viel.
Den Teil mit Vinara fand ich lustig; sie ist wahrscheinlich die Einzige, die so nah dran ist, Akkarin und Sonea auf die Schliche zu kommen. Das macht die Story spannender.
Cery fand ich gut beschrieben. Bei Canavan mochte ich die Diebe nicht sonderlich, weil vieles verharmlost wurde durch den Charakter von Cery und die Dibe im Allgemeinen als sehr unterbelichtet rüber kommen. Dabei erfordert es Verstand, Verbrechen durchzuführen. Ich bin gespannt, welche weitere Rolle du ihnen gibst.
Sonea und Akkarin. Die Beiden haben viele Ängste, denen sie sich stellen müssen. Sonea hat Sorgen, weil sie die Heilkunst missbraucht hat, wegen des Eides und fragt sich, ob sie böse wird. Akkarin fürchtet, er könne eines Tages wie Dakova werden (das muss ich auch noch lesen. Die Leiden des jungen Akkarin). Ironisch finde ich, dass er Sonea einen passenden Gedankengang an die Hand gibt, es aber nicht schafft, ihn auf sich selbst anzuwenden. Das macht die Beiden aber auch sehr menschlich und ich hatte viel Spaß dabei, die Szene zu lesen.
LG Bialei

Antwort von Lady Sonea am 05.04.2018 | 06:40:12 Uhr
Hallo Bialei,

Deswegen schreibe ich längere Texte nicht ins Browserfenster, sondern kopiere sie aus einem Worddokument ;) Mir ist das auch schon häufiger passiert, dass plötzlich alles weg war …

Ich denke, dass Canavan sich mit dem unseligen Ende keinen Gefallen getan hat, bedarf keiner längeren Diskussion. Allein durch Akkarins Tod hat sie jede Menge Potential in den Wind geschossen.

Wenn jemand wirklich ein Verbrechen begehen will, dann ist ein solcher Eid natürlich wertlos. Bei manch anderen Magiern würde das auch nicht funktionieren. Die Gilde hat eigentlich keine andere Wahl als sich darauf zu verlassen, dass Akkarin und Sonea sich daran halten, weil sie beide sehr ehrenhaft sind und auch wenn sie dazu ihren ersten Eid brechen mussten, alles getan haben, um die Gilde zu schützen. Sie sind zwei schwarze Magier und damit in den Augen der Gilde unberechenbar. Sie können nur auf die Ehrenhaftigkeit der beiden vertrauen.

Vinara hat ein Gespür dafür zu sehen, dass Sonea in ihren Mentor verliebt ist. Außerdem weiß sie, wie umtriebig Akkarin als Novize war und auch wenn er sich geändert hat, muss das nicht bedeuten, dass er sich in Sachaka ebenfalls zurückgehalten hat.

Hm ja, ich fand die Diebe in den Büchern auch ein wenig zu zahm. Die Transformation ist leider auch nicht so einfach. Ich glaube, so richtig merkt man den Unterschied erst in der zweiten Trilogie, die im Spätsommer startet. Aber weniger, weil ich den Umgang nicht so abrupt gestalten wollte, sondern weil sie anfangs selbst nicht so sehr in meinem Focus standen. Ich hoffe, dass man trotzdem eine Steigerung zu den Büchern merkt.

An diesem Punkt in Soneas Werdegang halte ich es für realistisch, dass sie solche Gedanken hat. Sie beherrscht schwarze Magie und hat mit Heilkunst getötet, das ist beides sehr einschneidend. Und was Akkarin betrifft, so ist das tatsächlich eine Angst, die er schon sehr lange mit sich herumträgt. Ich glaube, es ist normal, dass man anderen helfen kann, aber nicht in der Lage ist, diesen Rat auf sich selbst anzuwenden. Zumindest meiner Erfahrung nach.

Also ohne jetzt Werbung machen zu wollen, kann ich die Schwarze-Sonnen-Trilogie jedem Fan von Akkarin nur ans Herz legen, weil sie vieles erklärt, was man in den Büchern oder meiner Fortsetzung allenfalls erahnen kann. Es wirft noch einmal ein anderes Licht auf seinen Charakter und mir ist beim Schreiben selbst sehr viel klargeworden, was ich zuvor nur intuitiv wahrgenommen habe.


Viele Grüße,
Lady Sonea
27.03.2018 | 07:06 Uhr
zu Kapitel 7
Hallo Lady Sonea,
ich fand das Kapitel sehr interessant. Besonders den Teil in der Arena, Soneas Albtraum und ihr Gespräch mit Akkarin. Es ist hart, dass er verlangt, dass sie sich ihren Ängsten stellt, aber das einzig Richtige. Nur so wird sie lernen und über sich hinauswachsen. Ich finde es sehr realistisch, wie du das beschreibst und hatte Spaß beim Lesen. Überhaupt finde ich Akkarin klasse in dieser Beziehung. Er ist so, wie man sein sollte: Unterstützend, liebevoll, manchmal provozierend und sexy. In dem Zusammenhang gelingen dir auch diese intimen Szenen sehr gut. Aber ich wiederhole mich. ;-)
Farand ist sehr liebenswert in seiner Neugier und ich frage mich, wie weit er es bringen wird.
Dannyl und Tayend sind schon süß zusammen. Tayend ist zwar manchmal ein tierischer Jammerlappen, diesmal kaum, aber oft genug auch in Büchern, aber ich finde es toll, wie sich die Beiden ergänzen. Dannyl braucht ab und an einen Stoß, damit er weniger denkt und die Beziehung genießt. Wobei ich seine Ängste auch verstehen kann... Er würde alles verlieren und wäre gesellschaftlich geächtet.
Insgesamt ein gelungenes Kapitel :-) Ich freue mich auf mehr und bin für die Einführung von Smilies hier :D
LG Bialei

Antwort von Lady Sonea am 03.04.2018 | 18:00:46 Uhr
Und nochmal Hallo :)

Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat! Ich fand es sehr wichtig zu beschreiben, dass Sonea von der Schlacht ein gewisses Trauma davongetragen hat, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass man so etwas so ohne weiteres wegsteckt. Gerade wegen der Sache mit Akkarin muss es für sie schlimm gewesen sein, noch schlimmer als für die anderen Magier, die vergleichsweise wenig gekämpft haben und dabei in Gruppen waren. Außerdem fand ich es folgerichtig, nachdem sie im ersten Buch durch den Vorfall auf dem Nordplatz traumatisiert wird, dass sie hier einen Schwachpunkt haben könnte.
Für sie und Akkarin ist es überlebenswichtig, dass sie darüber hinwegkommt. Und Sonea ist kein Mensch, dem es etwas bringt, wenn man ihn mit Samthandschuhen anfasst. Das war früher schon so und auch wenn Akkarin dadurch oft hart erscheinen mag, weiß er zum Glück, was bei ihr am meisten hilft. Anders als früher kann er jetzt jedoch auch für sie da sein, was seine vermeintliche Unerbittlichkeit für sie auch leichter zu ertragen macht. Ein anderer Partner könnte hier vermutlich weniger für sie tun, weil das Verständnis fehlt. Selbst jemand mit einer Heilerausbildung wie Dorrien würde hier nur bedingt helfen können.
Tayend war schon immer eine kleine Drama-Queen und irgendwie macht es mir Spaß das zu schreiben. Ich finde, dass die beiden die Beziehung von Dannyl und Rothen auf gewisse Weise ins Gegenteil verkehren. Bei Rothen war Dannyl der Alberne und Rothen der Ernste, bei Tayend ist Dannyl der Ernste. Dannyl ist reifer geworden, aber es hängt auch mit seiner Arbeit zusammen, die ihn bezüglich Tayend in eine gewisse Position hebt. Und natürlich ist da inzwischen auch immer die Furcht, entdeckt zu werden. Das kann einem auf Dauer den Spaß verderben. Tatsächlich kann das zu einer großen Belastung für die Beziehung werden.

LG
Lady Sonea
26.03.2018 | 16:19 Uhr
zu Kapitel 6
Hallo Lady Sonea,
vielen Dank für das schöne Kapitel. Du beschreibst alles so originalgetreu und genau, dass ich mich jedes Mal vollkommen in der Story verliere. Mehr verliere, als bei Canavans Original...
Soneas ersten Schultag fand ich sehr interessant, ich bin mal gespannt, ob sich Sonea an den Trubel gewöhnt oder die Gilde sich einfach ein wenig beruhigt. Besteht da doch noch Hoffnung für Schleimbeutel-Mobber-Regin? Ich hoffe, dass er an dieser freundlichen Art festhält, aber ich denke, er wird über kurz oder lang nicht gegen seine ureigene Art ankommen und wieder für Intrigen verantwortlich sein. Aber was wäre eine Story ohne Chaosstifter? :D
Trassia wirkt nett. War sie auch im Buch? Ich erinnere mich nicht mehr richtig ;-)
Dorrien... War klar, dass er das kleine Gespräch mit Sonea als Anlass nimmt, zu hoffen. Ich wünsche ihm echt nur das Beste, aber er muss einsehen, dass er nicht mehr mit Sonea zusammen kommen wird. Sie hat ihren Mann! :-)
Rothen macht das toll mit Farand. Farand ist vielleicht auch eine interessante Figur, aus der man was machen kann. Alchemie-Liebe... Vielleicht wird er Forscher und erfindet was Gutes, so in 2-5 Jahren. Allgemein finde deine Erklärungen in den Alchemie-Stunden sehr gut, ich tue mich bei Naturwissenschaften schwer und freue mich, dass hier alles so logisch erklärt ist.
Sonea und Akkarin zusammen finde ich schon süß. Schade finde ich, dass Sonea so ein schlechtes Verhältnis zu ihrem Körper hat. Hoffentlich bringt Akkarin viel Geduld mit, denn es gefällt ihr ja, wenn sie es schafft, nicht zu denken und sich selbst als "unanständig" einzustufen. Zu der Story finde ich es aber sehr passend, weil ich mir vorstellen kann, dass Sonea ein bisschen prüde ist. Der Rest ist wahrscheinlich einfach Unerfahrenheit. Und Akkarin ist halt heiß mit seiner Vorliebe.
LG Bialei

Antwort von Lady Sonea am 03.04.2018 | 17:58:49 Uhr
Hallo Bialei,

Dankeschön :) Originaltreue ist mir sehr wichtig, ich wüsste nicht, wie ich damit leben könnte, wenn das der Story fehlen würde. Mir geht es in erster Linie darum, die Fortsetzung zu schreiben, die ich selbst gerne gelesen hätte. Allerdings habe ich gerade die ersten Kapitel unzählige Male überarbeitet, weil immer noch etwas nicht ganz passte. Das letzte Mal ist jetzt zwei Jahre her und ich wette, wenn ich die Zeit hätte, es noch einmal zu lesen, würde ich wieder etwas finden.
Mit der Zeit werden sich die Lehrer und Novizen schon an Sonea gewöhnen, ich fände es eher seltsam, wenn sie das nicht tun.
Trassia war auch im Buch nett, auch wenn sie nur wenig vorkam. Und Regin … naja, er hat Sonea versprochen, es wiedergutzumachen und hat mittlerweile neuen Respekt vor ihr erlangt.
Zu Dorrien: Naja, er ist unglücklich verliebt. Ich fände es eher seltsam, würde er sich nicht an jede noch so kleine Hoffnung klammern, dass Sonea zu ihm zurückkommt. Er hat sich da ziemlich in etwas hineingesteigert. Allerdings steckt hinter Dorriens gesamten Verhalten auch ein Grund, den man so früh in dieser Trilogie nicht erfahren kann, weil er sich dessen selbst nicht bewusst ist. Möglicherweise kann man es aus den Büchern erraten, dort werden zumindest einige Hinweise gegeben. Unglücklicherweise macht ihn das auch zu einem sehr schwierigen und unbeliebten Charakter …
Sobald es um Alchemie etc. geht, kommt bei mir immer der innere Physiker durch. Aber wenn das dazu beiträgt, dass es verständlich ist, ist es ja gut :)

Sonea ist nicht prüde. Sie ist einfach nur unerfahren und hatte bis jetzt noch keinen Anlass sich mit Sexualität auseinanderzusetzen. Sie kennt nur die Grundlagen. Es ist völlig normal, dass alles, was darüber hinausgeht, erst einmal mit Scham verbunden ist, zumal Kyralia als eher konservativ gilt. Es ist zwar möglich, bestimmte Vorlieben zu entwickeln, ohne zu wissen, dass es sie gibt, aber ich denke, dass Soneas gesamter Werdegang das bisher ausgeschlossen hat. Akkarin ist ihre erste große Liebe, davor hat sie sich über Männer keine Gedanken gemacht, weil andere, wichtigere Dinge ihre Aufmerksamkeit erfordert haben. Gerade in einem konservativen Umfeld müssen manche Menschen auch erst mit der Nase drauf gestoßen werden, dass es noch etwas anderes gibt und dass das Spaß machen könnte.
Prüde ist für mich jemand, der auch mit entsprechendem Wissen gewisse Praktiken noch ablehnt.
Und was ihren Körper betrifft, so hatte sie bis jetzt noch keinen Grund sich schön zu finden oder noch nie in Betracht gezogen, dass sie es sein könnte. Es hat für sie früher nie eine Rolle gespielt, was sicher auch mit ihrer Herkunft zu tun hat und jetzt ist da plötzlich ein Mann mit Erfahrung und allem und sie ist gezwungen, sich auf seine Sichtweise einzulassen.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
25.03.2018 | 18:51 Uhr
zu Kapitel 5
Liebe Lady Sonea,
ich fand das Kapitel sehr schön und stimmig geschrieben. Hier und da einige Grammatik -Tippfehler, nichts schlimmes ;-)
Bei der Besprechung mit den höheren Magiern musste ich lachen! Du hast die Charaktere so unverwechselbar und genau wie im Buch eingefangen, einfach super! Osens immer noch herrschende Eifersucht, Garrels Getue, Vinaras Objektivität und Akkarins typisches Machtverhalten. Das war teilweise wirklich amüsant. Und wie er die Wahrheit gebogen hat, was seine Novizin und das Verhältnis betrifft. Sehr klug :D Die Perspektive von Rothen fand ich gut gewählt, er ist ruhig und überlegt, achtet dabei aber immer auf Soneas Wohlergehen. Wie ein Vater eben...
Im ersten Moment war ich irritiert, dass Sonea Akkarins Taktik nicht durchschaut hat und das Schlimmste befürchtete, aber ich kann sie verstehen. Erste Liebe... Da kommen einem schon mal wirklich schlimme Gedanken. Das Gespräch mit Dorrien war interessant. Er wird weiterhin nicht aufgeben. Obwohl ich fand, dass er mit seinen Fragen auch egoistisch war, hat er sich ihr gegenüber zum Großteil als Freund verhalten. Die letzte Szene um Sonea und Akkarin fand ich sehr gelungen. Wenn man viel Außensicht auf ihn hat, kommt man an's Spekulieren, aber das zeigt, was er wirklich empfindet. Solche Männer sind selten: Die der Welt kaum einen Einblick gewähren, ein hartes und kaltes Image haben und sich in der Liebe doch so fallen lassen können. Die beiden haben etwas sehr Besonderes und es ist dir sehr gut gelungen, das rüber zu bringen.
LG Bialei

Antwort von Lady Sonea am 01.04.2018 | 09:32:48 Uhr
Hallo liebe Bialei,

Ich freue mich, dass du weiterhin dabei bist :) Leider brauchen meine Reviewantworten momentan eine Weile, also nicht wundern, wenn es länger als 1-2 Tage dauert.

Freut mich, dass dir die Besprechung der höheren Magier gefallen hat! Das ist eine dieser Szenen, die zu schreiben sehr viel Spaß gemacht haben. Wobei ich gestehen muss, dass ich die höheren Magier manchmal ein wenig karikiere, am liebsten dann, wenn Akkarin seinen Willen bekommt oder sie mit irgendetwas in Angst und Schrecken versetzt.
Ja, eigentlich hätte Sonea seine Strategie durchschauen müssen. Allerdings hat sie ihn seit der Schlacht kaum gesehen. Sie weiß nicht, wie ihn das verändert hat, wie er mittlerweile über ihre Beziehung denkt (schließlich ist sie in einer Ausnahmesituation entstanden) und was er nun im Schilde führt. Das ist verunsichernd. Außerdem fände ich es unrealistisch, wenn in ihrer ersten Beziehung alles von Anfang an reibungslos verläuft. Akkarin ist es zu sehr gewöhnt, auf sich gestellt zu sein und sie ist absolut unerfahren. Und ich glaube, dass selbst die souveränsten Menschen und mutigsten Krieger irgendwo einen Schwachpunkt haben :)
Dorrien ist doch auch nur verletzt, weil Sonea sich nicht nur gegen ihn entschieden hat, sondern ausgerechnet für den schwarzen Magier und damit in seinen Augen verraten hat, was er selbst sich für die (beide) gewünscht hat.
Ich glaube, wenn Akkarin sich nicht so fallenlassen könnte und gegenüber Sonea ein wenig auftaut, würde diese Beziehung nicht von Dauer sein. Tatsächlich kenne ich einen solchen Mann selbst und im Buch wird ja schon angedeutet, dass es bei Akkarin ähnlich ist.

Liebe Grüße und frohe Ostern :)
Lady Sonea
13.02.2018 | 21:15 Uhr
zu Kapitel 1
Ergänzung: im Gegenteil, die Entwicklung als Sklavin fand ich extrem gelungen. Vor allem in "der Spion" finde ich sie zu kindisch/Pubertär, eifersüchtig und kleinlich, was sich für mich nicht unwillkürlich durch die Handlung erklärt. Aber es kann natürlich sein, dass ich damals beim ersten Mal überlesen habe, was ich überlesen wollte oder nicht bemerkt habe, dass Canavans Sonea das auch ist, weil ich selbst erst 15 (höchstens) war. Und die nächsten Male hatte ich ja schon mein Bild.
Und, danke für die schnelle Antwort :)
Mimiboy

Antwort von Lady Sonea am 14.02.2018 | 06:33:18 Uhr
Ok, verstehe. Danke für die Erklärung! Meiner Erfahrung nach können Menschen noch so erwachsen sein, wenn es um die Liebe geht, ist man manchmal ein ziemlicher Idiot. Und es ist nicht so als hätte Sonea damit schon Erfahrung. Selbst Akkarin macht hier und da Fehler, was z.T. daran liegt, dass er 13 Jahre lang keine Beziehung hatte und durch seine Vergangenheit einen leichten Kontrollzwang hat und daran gewöhnt ist, Entscheidungen alleine zu treffen. In späteren Kapiteln legt sich das bei beiden, doch gerade zu Anfang ist Sonea durch ihre Rückkehr zutiefst verunsichert und ihre Beziehung kann ihr auf Grund verschiedener Umstände nicht die Sicherheit bieten, die sie bräuchte. Als eifersüchtig habe ich sie eigentlich nicht dargestellt und wird sie auch im Buch nicht.

Das kann gut sein, dass die Wahrnehmung der Charaktere von Alter/Lebenserfahrung abhängt. Zumindest geht es mir so. Mit 15 wären mir viele Dinge nicht aufgefallen, die mir heute schreiend ins Auge springen oder die ich damals niemals zwischen den Zeilen herausgelesen hätte, weil ich gar nicht wusste, dass es so etwas gibt. Außerdem habe ich festgestellt, dass einem umso mehr auffällt, je öfter man die Bücher liest. Man ist beim Lesen doch immer sehr fokussiert auf bestimmte Dinge und wenn man die Handlung schon kennt, kann man sich von denen lösen und sieht andere Dinge, die einem vorher nicht aufgefallen sind :)


LG
Lady Sonea
13.02.2018 | 17:09 Uhr
zur Geschichte
So, ich habe ewig vor mir hergeschoben, diese Review zu schreiben.. weil ich mir dafür Zeit nehmen wollte. Mittlerweile bin ich mit d2K durch und habe mich beim Beginnen des Lesens des dritten Teils doch schlecht gefühlt. Deshalb fällt diese Review auch weniger ausführlich aus, als die zu d2K ausfallen wird, ist doch schon eine Weile her.
Erstmal: du schreibst super gut! Aber das wirst du schon wissen. Die Geschichte ist schlüssig, spannend und hat (meistens) nicht diesen Fan-Fiktion-mäßigen Soap-charakter. Ich habe eine Weile gebraucht um zu akzeptieren, was du aus manchen Charakteren gemacht hast, weil "deine" Sonea fast nichts mehr mit der auf meiner Erinnerung aus den Büchern basierenden Sonea hat. Da finde ich aber auch spannend, wie unterschiedlich unterschiedliche Menschen den selben Charakter interpretieren können. Sobald ich aber beschlossen hatte "meine" Sonea vorübergehend zu vergessen, kam ich mit ihr zurecht(, auch wenn ich mich mit ihr in kaum einer Hinsicht identifizieren konnte, während mir bei Canavans Sonea nichts anderes übrig blieb) und konnte kaum aufhören zu lesen.

Antwort von Lady Sonea am 13.02.2018 | 19:07:34 Uhr
Hallo Mimiboy,

Ich freue dich, dass meine Geschichte dir soweit gefällt. Was Sonea (und keine Ahnung, welche weiteren Charaktere betrifft, da du dich nur auf sie beziehst), ist mir allerdings nicht klar, wieso meine Umsetzung ihres Charakters fast nichts mehr mit der Vorlage zu tun haben soll. Wie bei allen Charakteren achte ich sehr akribisch darauf, den Charakter nicht zu entfremden. Bei den Hauptcharakteren umso mehr, weil man hier auch mehr Material zur Verfügung hat, an dem man sich orientieren kann.

Natürlich gibt es immer Eigenschaften, die im Buch nicht erwähnt werden, und die man sich anhand des Wissens, das man bereits über den Charakter hat, logisch zusammenreimen muss. Und auch hier ist es mir sehr wichtig, dass dies zum bekannten Teil des Charakters passt.

Falls du dich auf D2K beziehst, so ist es so, dass Sonea sich hier in einer extremen Ausnahmesituation befindet, in der sie sich natürlicherweise anders verhält, als man das normal von ihr erwarten würde. Und natürlich ist sie auch danach nicht mehr dieselbe. Aber Charaktere entwickeln sich. Ich würde mir eher Sorgen machen, wären sie nach solchen Erlebnissen noch exakt wie in den Büchern. Selbst da verändern sie sich mit der Zeit :)

Viele Grüße,
Lady Sonea
13.12.2017 | 14:59 Uhr
zu Kapitel 5
Der Anfang hat wie immer sehr gut symbolisiert, dass auch wenn Akkarin offiziel keine Macht mehr hat, er dennoch der ist, dern den Ton angeben wird. Ich habe nicht mal den Eindruck, dass er das wirklich will. Er nutzt einfach sein Auftreten und seine zu ihm gekommene Macht, um etwas zu schaffen, was er für Richtig für sich und für die Gilde hält. Akkarin hätte locker die Herrschaft über die Gilde haben können, aber er ist kein Mensch, der absichtlich nach Macht strebt. Er strahlt sie einfach aus. Das hast du wunderbar zum Ausdruck gebracht. Besonders, als die Gilde die Bedingungen gestellt hatte, unter welchen Sonea und Akkarin zurück kommen durften und er einfach bestimmte Punkte hat ändern lassen, war genial.

Am Anfang gerade ging mir Sonea schon etwas auf die Nerven. ER kann doch nicht einfach vor der ganzen Gilde seine Gefühle offen zeigen. Wie sie schon wieder denken konnte, dass er sich ihr gegenüner gewandelt hätte, ist mir etwas unklar.

Ich habe Trudi Canavas Bücher schon mit 12 gelesen. Deine damaligen Anfänge kamen ein bisschen Später hinzu. Das alles ist in Vergessenheit geraten. Erst vor kurzem habe ich meine damaligen Lieblingsbücher wieder raus geholt und mich wieder von der Geschichte verzaubern lassen. Dadurch wird mir aber auch klar wie sehr ich mich gewandelt habe. Damals, vor 9 Jahren, konnte ich Soneas Gedankengänge gut verstehen, war hin und weg wie sie gehandelt hat und hätte alles genauso gemacht. Jetzt denke ich mir, Mensch Mädel, schalt doch mal deinen Kopf ein, du bist doch sonst so klug. Ich merke richtig wie jung Sonea eigentlich noch ist und wie alt ich geworden bin. XD

Dorrien ist eigentlich ein total netter Kerl. Und eigentlich hat er ein nettes Mädchen verdient, welches ihn genauso liebt wie er sie. Ich hoffe, dass er es schafft über Sonea hinweg zu kommen.

LG

Antwort von Lady Sonea am 13.12.2017 | 18:38:39 Uhr
Akkarin muss nicht um jeden Preis Hoher Lord sein. Ihm ist wichtiger, dass die Gilde ihm wieder vertraut und nutzt seinen Einfluss, um die Magier zu schützen und um Sonea ein möglichst gutes Leben zu gewährleisten. Was bringt ihm alle Macht, wenn ihm der Rückhalt fehlt? Freut mich, dass dir sein Auftritt gefallen hat :)

Ich schaue mir die Stelle mit Soneas Reaktion noch einmal an, wenn ich die Geschichte das nächste Mal lese. Für gewöhnlich korrigiere ich dabei auch, was mir auffällt. Natürlich ging Sonea nicht davon aus, dass er offen seine Gefühle zeigt, aber auch nicht, dass er sie so kalt und abweisend behandelt. Sie lebt hier immer noch ein wenig in der Unsicherheit aus dem ersten Kapitel. Seitdem hatte sie kaum Gelegenheit, mit Akkarin zu sprechen und er hat sie über seine Pläne völlig im Unklaren gehalten. An ihrer Stelle wäre ich wahrscheinlich auch so verletzt reagiert. Mittlerweile wäre ich da entspannter, mit 20 und völlig unerfahren hätte ich damit meine Schwierigkeiten gehabt. Ein Mensch kann noch so hart im Nehmen sein, Liebe und Beziehungen können gerade bei fehlender Erfahrung auch ein enormer Schwachpunkt sein.

Dann ist das vielleicht eine Typfrage. Ich sehe das differenzierter. An nicht allen, aber vielen Stellen, würde ich wie Sonea handeln, wäre ich in derselben Situation. Auch wenn es von außen betrachtet dumm scheint. Letztendlich ist es jedoch nur menschlich, in bestimmten Situationen nicht rational zu handeln.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
13.12.2017 | 14:04 Uhr
zu Kapitel 4
Hallöchen.

Wie du sehen kannst, bin ich schon beim 4. Kapitel und mir ist aufgefallen wie gut du die Art des Schreibens des Originals adaptiert hast. Die Wortwahl passt, die Statzstrucktur ist ähnlich und das allgemeine Fließen des Textes passt. Das finde ich bemerkenswert. Auch die Figuren handeln so, wie man es erwarten kann, nachdem man die Gilde der Schwarzen Magier gelesen hat. Auch das hast du gut übernommen. Daumen Hoch.

Es ist etwas anstrengend das alles am PC lesen zu müssen. Ich würde sonst viel schneller vorran kommen. Normalerweise habe ich die Fähigkeit schnell zu Lesen und alle Informationen wie ein Schwann aufzusaugen. Aber das klappt nur im Print-Bereich. Hier habe ich die Befürchtung, dass meine Konzentration schneller schlapp macht als gewünscht.

Das Abschied nehmen von den gefallenen Magiern hat mich in eine sehr traurige Stimmung gebracht. Nur weil sie nicht hören wollten, sind so viele Gesorben. Besonders Lorens Tod regt mich auf. Hätte er sich einfach heilen lassen. Man hätte ja nur das nötigste machen müssen, damit er einfach überlebt.

Es war eine sehr schöne Geste von Akkarin die Spielbox mit in Lorens Grab zu legen. Der Abschied muss ihm sehr schwer gefallen sein. Sein bester Freund, für immer von ihm gegangen und keine Möglichkeit die vergangenen Jahre wieder gut zu machen.

Ich finde die Bezieunh zwischen Tayend und Dannyl sooooo unendlich niedlich. Ich will alle beide immer knuddeln, wenn beide ungestörte Augenblicke genießen können. Nagut, würde ich lang kommen, wenn das möglich wäre, und die knuddeln, dann wäre es doch nicht mehr so ein schöner Augenblick.... Da bleibt nur das zugucken. Sehr erheiternd finde ich es wie gut Tayend andere Menschen versteht. Ihm war sofort klar, dass Akkarin und Sonea was miteinander haben. Und noch witziger wie minimal eifersüchtig Dannyl wird, wenn Tayend bewundert über Akkarin spricht.

LG

Antwort von Lady Sonea am 13.12.2017 | 18:27:57 Uhr
Und nochmal hallo :)

Mir war es sehr wichtig, den Stil der Bücher zu erhalten (was gar nicht so einfach war, weil ich sie nur einmal auf Deutsch gelesen habe). Dass die Charaktere nicht verzerrt werden, war mir auch sehr wichtig. Wo die Bücher keine weiteren Informationen über sie hergeben, ich diese jedoch brauche, versuche ich die Charaktere auf Grund dessen zu erweitern, was ich über sie weiß.

Du weißt, dass du als angemeldeter User auch die Möglichkeit hast, die Geschichte auf deinen eBook-Reader unterzuladen, sofern du einen hast? Das wäre wahrscheinlich angenehmer.

Um Lorlen tut es mir auch leid. Allerdings muss ich gestehen, dass mir sein Überleben nicht wichtig war, als ich mit der Fortsetzung anfing. Davon abgesehen wäre es mir dann zu kitschig geworden, auch wenn sein Überleben für viel Konfliktpotential gesorgt hätte. Naja, so habe ich einen Administrator, der Akkarin nicht leiden kann. Wenn man bedenkt, wie viel Macht Akkarin noch immer hat, ist das vermutlich besser.

Hach ja, Dannyl und Tayend habe ich auch sehr ins Herz geschlossen. Als Außenstehender fallen Tayend hier Dinge auf, die anderen entgehen. Aber vielleicht hat er auch einfach nur ein Auge für geheime Affären ;)

LG
Lady Sonea
13.12.2017 | 13:31 Uhr
zu Kapitel 3
Eigentlich wollte ich heute etwas Produktives machen. Jetzt, wo ich die Geschichte hier gefunden habe, bekomme ich eine Ahnung, dass daraus nichts mehr wird.

Die am Anfang beschriebenen Gemütsschwankungen von Sonea kann ich sehr gut nachvollziehen. Es muss schrecklich gewesen sein , eine Woche ohne wirkliche Kentnisse der Lage ausharren zu müssen. Je mehr Zeit vergeht, umso schlimmer werden ja auch die Gedanken. Gefangen in der Gilde, keiner traut ihr wirklich ( bis auf Rothen und Tania ) und sie weiß nicht was Sache ist. Arme Sonea.

Das Dannyl Botschafter auf Lebenszeit wurde, hat mich sehr gefreut zu lesen. Nur ein bisschen traurig macht mich das ganze,, weil er dann noch weniger Kontakt zu Rothen haben wird. Ja natürlich, wenn man sich Dannyls sexuelle Orientierung und Lebensart anschaut, passt er sehr viel besser nach Elyne als nach Kyralia. Dennoch... ein bisschen traurig ist es schon.

Ich finde es faszinierend wie groß Akkarins Fähigkeiten sind. Wird es später noch erklärt wieso er Dinge kann, die kein anderer kann?

Die Begenung der beiden erschie mir etwas kühl, auch nachdem sie alleine waren. Einerseits kann ich das verstehen, anderer seits hat mir da minimal noch etwas Gefühl gefehlt. Aber das liegt wahrscheinlich nur an mir. Hoffnungslos in Mädchenträumen gefangen.

Mach unbedingt weiter so.

LG

Antwort von Lady Sonea am 13.12.2017 | 18:17:56 Uhr
Hallöchen :)

Tut mir leid, das bekomme ich öfter zu hören, fürchte ich.

An Soneas Stelle wäre ich an diesem Punkt wahrscheinlich auch schon fast durchgedreht. Wenn wenigstens Akkarin wieder bei Bewusstsein wäre, wäre es schon viel leichter zu ertragen, aber so muss sie auch noch fürchten, dass er vielleicht nicht mehr aufwacht und sie ganz auf sich gestellt ist. Rothen kann ihr bei der Ungewissheit ob ihrer Zukunft nur sehr bedingt helfen.

Für die Freundschaft von Dannyl und Rothen ist das wirklich sehr schade. Hier wird sich jedoch nicht viel ändern verglichen damit, als er den Botschafterposten erhielt. Im Buch fand ich das ziemlich schade, als Dannyl nach Elyne ging, weil die Dynamik zwischen ihm und Rothen so schön zu lesen ist. Zugleich bietet das jedoch Platz, damit beide Figuren sich weiterentwickeln.

Zu Akkarins Fähigkeiten wird noch ein wenig erklärt, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass alle Fähigkeiten, die man ihm zuschreibt, tatsächlich solche sind. Das betrifft jedoch mehr den Teil, der in den Büchern bereits erwähnt wird und wird in seiner eigenen Trilogie hier und da thematisiert.

Die Begegnung von Sonea und Akkarin ist absolut awkward. Auf Soneas Seite herrscht hier sehr viel Ungewissheit, im Augenblick kann sie sich nicht einmal Akkarin wirklich sicher sein und seine Zukunftspläne machen es nicht gerade besser. Und Akkarin selbst ist kein sonderlich emotionaler Typ. Grundsätzlich darf man auch nicht vergessen, dass beide in Sachen Beziehung unerfahren sind. Sonea fehlt komplett die Erfahrung und Akkarins Erfahrungen beschränken sich auf Eskapaden mit Novizinnen als er selbst noch ein Novize war. Es gibt noch ein paar weitere Aspekte, die mit Sachaka zu tun haben, aber um dahin zu gelangen, musst du noch sehr viel weiter lesen :D


LG
Lady Sonea
13.12.2017 | 13:02 Uhr
zu Kapitel 2
Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast und eine andere, vielleicht auch bessere, Version der Geschichte zwischen Sonea und Akkarin geschaffen hast.
Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen wie viel Mühe und Arbeit dahinter stecken muss. Es ist sehr schade, dass so wenig Menschen es zu lesen bekommen. Klar, es suchen wahrscheinlich viele Fans nach Fortsetzungen in denen ER überlebt, aber es ist schwer das gute zwischen den ganzen wirklich scheußlichen Geschichten zu finden.

Ich finde, dass du die Handlungsweise von Sonea im Prolog sehr viel logischer erscheinen lässt, als das, was im Original geschrieben wurde. ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie nicht alles versucht, um IHN zurück zu holen. Du hast das ganze Prozerdere mit dem Heilen und dem Zurückbringen gut beschrieben. Es viel mir leicht, mich da mit hinein zu versetzten und mitzufiebern.

Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel. Kann kaum erwarten wie es weiter geht.

Antwort von Lady Sonea am 13.12.2017 | 17:23:18 Uhr
Hallo und dankeschön :)

Ich freue mich, dass dir meine Fortsetzung soweit gefällt. Ich wünschte mir manchmal auch eine größere Reichweite, der Blog und Social Media helfen ein wenig, aber letztendlich scheitert es doch oft an den Vorurteilen gegenüber Fanfiction. (Oder manchmal auch dem Bedürfnis, etwas "leichtes" zu lesen)

Genau das Problem hatte ich mit Sonea im Buch auch. So wie sie vorher darum gekämpft hat, dass Akkarin am Leben bleibt, hat das für mich einfach nicht gepasst, dass sie ihn einfach so aufgibt und es nicht einmal versucht. Aber da war es der Autorin wichtiger, ein Happy End mit allen Mitteln zu vermeiden, als dafür zu sorgen, dass die Figuren in-character bleiben. Allerdings will ich dir auch keine Illusionen machen: Sonea und Akkarin werden es auch bei mir oft alles andere als leicht haben.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Weiterlesen,
Lady Sonea

PS: Ja, das war tatsächlich sehr viel Arbeit und ist es immer noch. Mittlerweile schreibe ich seit acht Jahren an der Fortsetzung ...
18.09.2017 | 11:10 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,
Ich finde deine Geschichten richtig Super!!!
Hab vorher schon einige andere Geschichten von dir gelesen, da könnte ich jedoch nicht lange genug aufhören zu lesen um ein Kommentar da zu lassen. Hab auch die Geschichten wie Akarin ein Sklave war und dann Hoher Lord wurde gelesen. Über diese werde ich jedoch ein anderes mal meine Meinung da lassen.
Also... ich glaube ich hab diese Geschichte am Abend des 16.09.17 angefangen zu lesen. Des heißt es waren jetzt so grob 40 Stunden in denen ich an dieser Geschichte gelesen habe.
Ich fand deine Art zu Schreiben wirklich gut. Ich hatte mich schon öfters nach FanFiktion's über Trud Caravan umgesehen, doch dabei deine scheinbar immer verpasst.
Die Idee wie es weitergeht fand ich wirklich gut, ich hab zwar zwei von den Sonea Bänden Gelesen, doch hat mit das Ende der Geschichte mit Lorkin und Soneas "neuer Liebe" nicht wirklich gefallen. (Sonea und ihr alter Erzfeind? Ehrlich? Da hat die Autorin nen ziemlichen Fehlgriff begangen.) Die einzige Sache die ich nicht gerne mag (weshalb ich niemals eine ordentliche Geschichte schreiben könnte) ist wie du deine selbst erschaffenen OC's wieder hast umkommen lassen. Doch dass ist bei deiner schreibart leider nötig gewesen. (Bei dir müssen sich die Figuren ihr Happy End wohl erst noch verdienen?)
Alles im Allem ist diese Geschichte sehr gut gelungen und ich werde wohl heute noch die Bonus Kapitel lesen und den zweiten Teil anfangen.
Mit freundlichen Grüßen
Schnee

Antwort von Lady Sonea am 18.09.2017 | 18:22:15 Uhr
Hallöchen :)

Vielen lieben Dank! Ich finde es toll, dass du so viel Freude an meinen Geschichten hast! Und ich muss sagen, du liest unglaublich schnell, wenn du den Spion in zwei Tagen durchgelesen hast! :O
Von diesem Pairing in der offiziellen Fortsetzung habe ich auch schon gehört und es entzieht sich meines gesunden Menschenverstandes, wie man so etwas schreiben kann. Tut mir leid, dass du da durch musstest!

Tatsächlich ist es sehr unterschiedlich, ob bei mir OCs sterben. Darren war darauf angelegt, bei Veila war es eine spontane Entscheidung. Das passiert übrigens später auch hin und wieder mit Canoncharakteren - was sich eben gerade so ergibt :D Wenn es das Happy End einfach so gäbe, wäre es auf Dauer auch ein wenig langweilig, oder? ;)

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit der Fortsetzung und bei Stöbern in meinen anderen Geschichten.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
13.09.2017 | 18:18 Uhr
zu Kapitel 58
So, ich habe den Spion nun bereits zum 2. mal verschlungen. Ja, verschlungen... da kann man nicht einfach mal alles beiseite legen und ein anderes mal weiter lesen. Lieber alles andere liegen und stehen lassen und lesen.

Deshalb blieb auch kein Zeit für ein ordentliches Review. ;-)

Liebe Lady Sonea, du weißt gar nicht wie dankbar ich dir für diese Fortsetzung bin und wie unendlich glücklich du mich damit gemacht hast!

Das ist eine Geschichte bzw ein Leben, dass sich Akkarin (und natürlich Sonea) verdient hat!

Du hast die Geschichte und die Charaktere wunderbar aufgegriffen und in deine Fortsetzung geführt.

Und OMG - was für ein Finale!

Mach weiter so!

Und nun freue ich mich natürlich auf den 2. Teil und 3. Teil...

Antwort von Lady Sonea am 14.09.2017 | 18:57:21 Uhr
Hallo Lorolina,

Wow, das klingt nach einem sehr intensiven Leseerlebnis! Es freut mich, dass die Story dich so begeistert und mitreißt :)

Tatsächlich ging es mir beim Schreiben vor allem darum, Akkarin und Sonea eine Zukunft zu geben, die sie verdient haben und die ich mir gewünscht hätte.

Ich hoffe, dass du an den beiden nächsten Teilen ebenso viel Freude hast :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
13.08.2017 | 21:22 Uhr
zu Kapitel 4
Liebe Sonea,
das war wieder ein wirklich schönes Kapitel. Ich fand die Einleitung sehr passend, als das Wetter während der Beerdigung so schlecht war. Das ist natürlich irgendwo stereotyp in der Literatur, aber das mag ich lieber als die Ironie einer hellen Sonne und eines blauen Himmels, während die Menschen unten stehen und trauern.
Ich fand auch Soneas Gefühle sehr verständlich, als sie in Gedanken durchgespielt hat, dass Akkarin jetzt auch in einem der Gräber liegen könnte. Obwohl sie selbst findet, dass ihre Gedanken zu weit gehen, bin ich der Meinung, sie braucht das, um den Schock des Geschehenen zu verarbeiten.
Im weiteren Verlauf der Geschichte ist mir bei ihr aufgefallen, dass sie gerne verdrängt. Das könnte problematisch werden, wenn mal wirklich etwas schlimmes geschieht, das sie irgendwie verarbeiten muss.
Ich denke mal, die Entscheidung, Akkarins und Soneas Beziehung geheimzuhalten wird für Ärger sorgen. Und für viel Lachen für mich :D
Die Gerüchteküche um die Beiden war jetzt schon sehr lustig.
Cery und Savara haben ein sehr kompliziertes Verhältnis. Ich muss sagen, Cery tut mir leid. Es ist unpraktisch, wenn man in jemanden verliebt ist, dem man nicht trauen kann und diese Gefühle nicht abstellen kann.
Sehr lustig fand ich Tayend und seine Bewunderung für Akkarin. Er fängt ja fast an zu sabbern! :D Dannyl wirkt ein bisschen eifersüchtig und amüsiert. Das finde ich süß.
Und Rothen ist eine gute Wahl als Farands Mentor.
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße,
Bialei

Antwort von Lady Sonea am 14.08.2017 | 18:36:05 Uhr
Hallo Bialei,

Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat!

Ich verwende das Wetter hier und da als Stilmittel, wobei es passend oder gegensätzlich zu der jeweiligen Szene und Stimmung des erzählenden Charakters sein kann. In dieser Szene hätte ich schönes Wetter als unpassend empfunden, zumal es mir wichtig war, die ganze Atmosphäre möglichst traurig und bedrückend zu gestalten.

Ich denke auch, dass Soneas Gedankengänge wichtig sind, um mit dem Erlebten zurechtzukommen. Sie ist zwar härter als die meisten Gildenmagier, aber die Erlebnisse während der Schlacht beinhalten genug, was auch sie aufarbeiten muss. Hätte sie alles ohne mit der Wimper zu zucken überstanden, um es mal überspitzt auszudrücken, würde das ihrem Charakter widersprechen, zumal wir schon früher in den Büchern gesehen haben, dass auch sie traumatisierbar ist.
Sonea ist kein sonderlich emotionaler Mensch in dem Sinne, dass sie sich in ihren Gefühlen und Stimmungen wälzt. Auch das in gewissem Sinne hat mit ihrer Herkunft zu tun. Es wird versucht, mit Dingen fertigzuwerden, sie abzuhaken und nach vorne zu blicken, was auch dazu beiträgt, das eigene Überleben zu sichern. Das kann tatsächlich auch zu Verdrängung führen, was irgendwann auf sie zurückfallen könnte.

Leicht wird es sicher nicht, wenn Sonea und Akkarin das so durchziehen. Es gibt ja schon einige Magier, die etwas vermuten. Und sollte es rauskommen, dann ist der Skandal eigentlich schon vorprogrammiert :D Ich meine, es ist die Gilde und sie verstoßen gegen die Regeln.

Ja, das ist wirklich schade für Cery. Ich mag Savara zwar nicht sonderlich, aber sie hätten von ihrer Profession etc. her recht gut zueinander gepasst. Aber vielleicht war auch genau das Problem, dass sie zu gut zueinander gepasst haben. Es ist ok, wenn beide auf Grund ihrer Tätigkeit Geheimnisse voreinander haben, aber es war Savara, die sein Vertrauen missbraucht hat, als sie ihm die Inava geschenkt hat.

Hach ja Tayend :) In den Büchern hat er so seine Momente, wo er von Akrobaten etc. schwärmt. Bei ihm kann ich mir gut vorstellen, dass das in seiner Natur liegt und nach der Schlacht ist Akkarin so etwas wie sein Held und damit auch anbetungswürdig. Ich finde, es passt einfach gut zu ihm. Für Dannyl ist das natürlich ungewohnt, weil Tayend der erste seit Jahren ist und Dinge wie Verliebtsein und Schwärmereien sein halbes Leben unterdrückt hat.

Vielen Dank für dein Review und viel Spaß mit dem nächsten Kapitel :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
05.08.2017 | 22:59 Uhr
zu Kapitel 3
Liebe Sonea,
erst mal muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange nichts geschrieben habe. Einige Fortbildungen und damit verbundene Prüfungen haben mich in Atem gehalten.
Als kleine Perfektionistin habe ich während des Lesens Notizen gemacht (vielleicht poste ich einfach den Zettel :D ). Aber jetzt ein bisschen konstruktive Kritik: Da waren ein paar kleine Rechtschreibfehler, aber bei Dingen, die das Korrekturprogramm schon mal gerne schluckt.
Ansonsten:
Ich fand die Wahl deiner Erzählperspektiven sehr gelungen. Rothen zeigt die Außensicht auf Sonea und als Leser wird man gut in seine Gedankenwelt voller Sorgen gezogen. Dannyl zu lauschen ist auch sehr interessant. Du hast den Spannungsbogen von seinen Gedanken an Elyne und Tayend zu einer Besorgnis und dem eigentlichen Anliegen sauber gespannt. Bei Sonea sind ihre Ungeduld und Sorge sehr gut rüber gebracht.
Meine Reaktion zu Akkarins Wachwerden und ersten Sätzen war etwa: *Yippie, er ist zurück, wuhuuu! Grins, im Kreis rumtanz* :D Ich fand es urkomisch, wie wahnsinnig bestimmend er war, sarkastisch und fordernd.
Das Gespräch zwischen ihm und Sonea war einfach typisch Mann und Frau. Sonea fragt etwas, aber nicht direkt und er gibt keine direkte Antwort, bis sie dann erfährt, er konnte jeden ihrer Gedanken hören. Ich finde es in Ordnung, dass er nicht auf ihre Gedanken reagiert, sondern auf ihre Worte. Sonea sollte lernen, direkt zu sagen, was sie will und er achtet ihre Privatsphäre. Allerdings spielt er auch ein wenig mit ihr, das ist schon ein wenig arschig. Wahrscheinlich, wenn Sonea nicht so erleichtert wäre, hätte sie ihm die Leviten gelesen. :D
Auch fand ich es logisch, dass Vinara errät, dass zwischen Akkarin und Sonea etwas läuft. Sie ist Analytikerin und Sonea wird die Gefühle für ihre erste Liebe kaum verbergen können.
Ein wenig geärgert habe ich mich über Rothen am Ende: „Auch wenn ich wünschte, es wäre nicht ausgerechnet Akkarin.“ Ja, der Mann hat sicher viel Unsinn angestellt und er hat sich mies gegenüber den Beiden verhalten, als er sie erpresst und getrennt hat. ABER: Er ist nicht das Monster, er tat es, um Sonea, die Gilde, Kyralia zu schützen. An der Stelle muss ich gestehen, dass ich Akkarin in den Büchern nie als Bösewicht betrachtet habe. Ich fand sein Gebaren hart und so manche Tat nicht einwandfrei moralisch. Aber ich habe immer auf den Moment gewartet, wo er Sonea in seiner Residenz etwas antut: Ihr droht, sie einschüchtert, irgendetwas konkretes tut. Das ist nicht geschehen, also habe ich abgewartet. Und siehe da: Beschützer. Zurück zu Rothen. Akkarin macht Sonea glücklich, er schützt und unterstützt sie. Was will Rothen mehr? Er sollte lernen, diese Beziehung zu akzeptieren und Akkarin zu verzeihen. Ich schätze allerdings, dass das dauern wird und er ihm bei jeder noch so kleinen Gelegenheit wieder Vorhaltungen macht, ob jetzt für sich im Geiste oder tatsächlich einmal laut.
Und zum Schluss eine Vermutung: Akkarin und Sonea werden in Haus Arran leben.
Liebe Grüße,
Bialei

Antwort von Lady Sonea am 07.08.2017 | 18:54:42 Uhr
Hallo Bialei,

Nicht schlimm und ich freue mich, dass du weiterhin dabei bist und Freude an der Geschichte hast. Prüfungen etc. gehen jedoch immer vor. Mit Notizen würde ich auch zurechtkommen, sofern sie nach dem Lesen noch einen Sinn ergeben. Das nehme ich mir selbst viel zu häufig vor und mache es dann doch nicht und dann muss ich einen Text hinterher nochmal lesen :D

Dankeschön! :) Manchmal finde ich es besser, die Erzählperspektive zu wechseln, um nicht immer alles aus ein und derselben Perspektive zu zeigen. Außerdem war ich, als ich den Spion geschrieben habe, viel zu glücklich, dass Rothen wieder für Sonea da sein kann. Ansonsten wirst du im Laufe der Geschichte feststellen, dass die übrigen Erzählcharaktere aus den Büchern auch allesamt ihren Anteil haben.

Arschig? :D Ja, das ist Akkarin manchmal auch. Wobei das zum Teil auch daran liegt, dass er es noch nicht gewohnt ist, sein Leben und damit auch einen Teil seiner Gedanken und Entscheidungen mit einem anderen Menschen zu teilen. Das führt besonders in der Anfangszeit immer wieder mal zu Konflikten, weil Sonea sich durchaus aufregen kann, wenn er es zu weit treibt. Ich weiß jetzt nicht genau, auf welche Stelle in dem Gespräch du genau hinauswillst, an einer will er sie auch nur ein wenig aufziehen und an der anderen muss er sich selbst erstmal darüber klarwerden (wo es um ihre Zukunft geht). Und da dann etwas Halbgares auszusprechen, kann unter Umständen auch verunsichernd sein.

Ich kann deinen Ärger über Rothen total verstehen. Inzwischen hat er zwar erkannt, dass Akkarin nicht der Böse ist, aber es zu erkennen und einem Menschen im Herzen zu verzeihen, sind dann doch zwei unterschiedliche Dinge und diesen Schritt muss er erst tun. Dass beide sich einmal aussprechen, könnte helfen. Aber selbst wenn es Rothen gelingen sollte, Akkarin zu verzeihen, kann es sein, dass er immer ein wenig vorschnell urteilt, weil die Verletzungen nicht einfach verschwinden.
Ein wenig ist er in diesem Kapitel allerdings auch der beschützende Vater, der sich für Sonea eher einen „netten“ Mann gewünscht hätte. So wie Dorrien. Was nicht bedeutet, dass Akkarin die schlechtere Partie wäre. Aber sicher ein Schwiegersohn, mit dem man sich als (Zieh-)Vater schwieriger anfreundet.

Vielen Dank für dein Review und ganz viel Spaß beim Weiterlesen!

Liebe Grüße,
Lady Sonea