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Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 25 (von 395 insgesamt):
25.05.2022 | 15:18 Uhr
Hallo Sonea, ich habe gerade das erste Buch durchgelesen und wollte dir ein großes Lob zu deiner Geschichte aussprechen. Es gibt viele schöne Geschichten auf dieser Seite, nicht unbedingt zu dgdsm, aber die wenigsten sind tatsächlich wie ein richtiges Buch geschrieben. Ich finde du hast canavan bei vielem sogar übertroffen. Deine Fortsetzung macht viel mehr Sinn.
Ich mag Danyls und Cerys Kapitel ganz besonders gern, Dorrien ist hervorragend getroffen mit seiner Sturheit. Er ist mir zur Zeit aber nicht sympathisch ;)
Bin schon gespannt wie es weitergeht.
Vielleicht noch als kleine Anmerkung, ich kann im Moment nur mit der Sprachausgabe arbeiten, deswegen könnten einige Namen vielleicht falsch geschrieben sein aber du wirst sicher verstehen wen ich meine.
LG Aleyna
23.02.2021 | 00:23 Uhr
Hey Lady Sonea,

ich hatte mich ja eigentlich fürs stille Lesen entschieden aber hier möchte ich gerne kurz einwerfen, dass mein Gedanke nach dem Lesen der Gildenversammlung war: Eigentlich, finde ich, wird die "Gilde der schwarzen Magier" jetzt erst dem Namen gerecht. ^^

LG Samira-Jessica

Antwort von Lady Sonea am 23.02.2021 | 06:54 Uhr
Hallo Samira-Jessica,

So ging es mir beim gesamten Schreiben dieser Geschichte! Allerdings sind die deutschen Übersetzungen der Bücher auch etwas irreführend.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
BlackXirix (anonymer Benutzer)
12.11.2020 | 10:27 Uhr
Liebe Lady Sonea,
ich danke dir für deine großartige Fortsetzung und die Zeit, Energie und das Herzblut, welches du darin investiert hast.

Obwohl ich die Bücher 2007 zum ersten Mal gelesen habe, bin ich erst jetzt darauf gekommen das Internet nach alternativen Enden abzusuchen und bin froh, dass ich deine Geschichte als erstes aufgerufen habe. Mich hat es sehr beruhigt, zu lesen, dass es dir nach dem katastrophalen Ende der Trilogie so erging wie mir (die Bestätigung, dass ich nicht völlig verrückt bin ^^ ).

Ich möchte den zweiten Teil der Bürde der schwarzen Magier nicht anfangen, ohne dir mein (verspätetes) Feedback zu Teil 1 zu geben.

Alles in allem finde ich dein Werk sehr gut gelungen, auch wenn ich mit einigen Entwicklungen und Verhaltensweisen der Charaktere nicht immer Einverstanden gewesen bin.
Man merkt, dass du im Verlauf der Geschichte einen immer besseren Schreibstil entwickelst und dich immer besser in die Charaktere reinfindest.
Die ersten Kapitel um Akkarins Rettung waren mir, ehlich gesagt etwas zu kitschig und Soneas Verhalten ging mir dort etwas auf die Nerven. Auch in der Beziehung zwischen den beiden, ist mir Akkarin etwas zu dominant und Sonea zu unterwüfig. Ich habe mir desöfteren gewünscht, dass Sonea häufiger die Initiative ergreift oder sich gegen ihn auflehnt. Beim Lesen kam mir ab und zu der Gedanke: oh, lese ich jetzt 50 shades of Akkarin? ^^

Der ganze Anfang hat sich, meiner Meinung nach, auch etwas gezogen, da du jeden Tag beschreibst. Da hätte ich mir kurze Zeitsprünge erhofft, was das ganze vielleicht etwas aufgelockert hätte. Den Kleinkrieg zwischen Velia und Sonea fand ich überflüssig. Das war Sonea - Regin 2.0 und hat die Geschichte unnötig in die Länge gezogen.
Die Geschichte um die anderen Charaktere finde ich durchweg gut gelungen, auch wenn mir Dorrien's Gejammer nachher doch zu viel wurde und ich mir mehr und mehr dachte, jetzt nimm dir endich das Mädchen und sei still! Aber das würde nicht zu seinem Charakter passen.
Der Epilog war tatsächlich mein Lieblingskapitel (neben dem Tag am Meer) und ich bin gespannt darauf wie es weitergeht.

Ich würde mir wünschen, dass Akkarin sich Sonea gegenüber mehr öffnet und auch immer mal wieder den jungen, fröhlichen Tu-Nicht-Gut durchscheinen lässt, der er früher mal war. Aber bloß nicht zu viel des Guten :-). Mal sehen, ob sich meine Hoffungen erfüllen.

Ich freue mich auf Teil 2 und deine anderen Werke. Gib das Schreiben nicht auf, du hast wirklich Talent!

Antwort von Lady Sonea am 12.11.2020 | 11:55 Uhr
Hallöchen,

Freut mich, dass meine Fortsetzung dir im Großen und Ganzen gefallen hat! :)

„Der Spion“ ist schon ziemlich alt (ich habe die Geschichte vor 10-11 Jahren geschrieben und vor ca. 5 Jahren zuletzt überarbeitet) und ich überlege, sie im nächsten Jahr noch einmal zu überarbeiten, sofern meine Zeit es zulässt. Daher hoffe ich, dass es OK ist, wenn ich dir ein paar Rückfragen stelle.

Ich sehe Sonea durchaus als jemanden, der sich gegen Akkarin auflehnt, wenn sie einen Grund dazu hat. Daher überrascht deine Kritik mich in diesem Punkt. An welchen Stellen hast du ihre Rebellion denn vermisst?

Die ersten Kapitel assoziiere ich vor allem damit, dass Sonea noch unter den der Schlacht erlittenen Traumata und den Veränderungen in der Gilde bzw. den Reaktionen der anderen Magier auf sie leidet. Auch wenn sie eine sehr starke Persönlichkeit ist, halte ich es für unrealistisch, dass sie das alles einfach so wegsteckt und sich „normal“ verhält und daher Trost und Zuwendung braucht und schwach erscheint. Wenn so etwas in Büchern übergangen wird, irritiert mich das massiv. Mir würde es helfen zu wissen, was du daran kitschig fandest. Oder geht es eigentlich um etwas anderes in diesen Kapiteln?

Tut mir leid, dass du den Anfang allgemein als langatmig empfunden hast. Mir ist es wichtig, die verschiedenen Veränderungen in der Gilde und im Leben der Charaktere zu beschreiben, weil hier nach der Schlacht sehr viel passiert. Als Leser mag ich es nicht, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, wenn in der Zwischenzeit so viel passiert ist, dass die Entwicklungen nicht mehr nachvollziehbar sind. Zwischen späteren Teilen mache ich auch größere Zeitsprünge, allerdings passiert dort in der Zwischenzeit auch nichts an Entwicklungen, die ich für erwähnenswert halte.

Sollte ich den „Spion“ bald noch einmal überarbeiten, wäre die Story um Veila allerdings ein Kandidat, den ich behalten werde. Ich gebe dir recht, dass es hier viele Parallelen zu Regin gibt, und das war von mir so beabsichtigt. Denn ich halte es für realistisch, dass Sonea in Bezug auf Akkarin unliebsame Konkurrenz bekommt. Angesichts ihrer Wiederaufnahmeauflagen finde ich es zudem spannend, wie sie damit umgeht.

Freut mich, dass dir der Tag am Meer gefallen hat! Neben der Hochzeit war das für mich das kitschigste Kapitel in dieser Geschichte und entspricht eigentlich nicht meinem sonstigen Stil.

Mit Akkarin muss mal viel Geduld haben, damit er sich öffnet, aber wenn man ihm Zeit gibt, ist es nicht unmöglich :)

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit „Die zwei Könige“. Jenen Teil habe ich vor einem halben Jahr noch einmal überarbeitet und ich hoffe, dass sich der Unterschied bemerkbar macht.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
03.08.2020 | 12:19 Uhr
Lady Soneas Geschichten (oder wäre Epos passender?) sind absolut zu empfehlen! Der Spion ist so eine gute Fortsetzung zu "Die Meisterin" von Trudi Canavan, für alle die sich wünschen Akkarin hätte überlebt und mehr von der Akkarin-und-Sonea-Dynamik sehen wollen.

Warum? Um nur manches anzureißen:
Zu allererst ist die Geschichte unglaublich mitreißend. Es ist ein "richtiges" Buch, aufwändig durchdacht und spannend konzipiert. (Ich empfehle das Buch im Ganzen zum Schmökern herunterzuladen ;-) ) Der Schreibstil ist wundervoll flüssig, sodass ich tief in die Welt eintauchen kann und immer schnell Bilder im Kopf habe.
Richtig begeistert bin ich aber von der Erzählung an sich: Ich bin auf die Geschichte gestoßen, weil ich ein glücklicheres Happy End wollte als im Original, und habe so viel mehr gefunden. Lady Soneas Fortsetzung wird unter anderem dadurch so gut, dass sie die Geschichte realistisch weitererzählt, in dem die Charaktere sich wirklich mit den Folgen ihrer Taten und Erlebnisse auseinandersetzten müssen. Das ist eine der ganz großen Stärken von "Der Spion" und den sich anschließenden Bänden. Lady Sonea erlaubt uns in die Welt der Gilde der schwarzen Magier einzutauchen und Charaktere und Pairings werden umso liebenswerter, weil ihre komplizierten Beziehungen durch wichtige innere und äußere Entwicklungen vertieft werden. Erlebnisse und Taten haben Folgen und das nicht nur für einen Plotpoint. Dieses Berücksichtigen der "psychologischen Komponente" macht die Story für mich besonders lesenswert. Und das ist ganz geschickt "nebenbei" in die Handlung eingearbeitet.
Nicht nur die Charakterentwicklung, auch die Handlung will ich hervorheben. Ich will nicht allzu viel spoilern, deswegen nur soviel, dass der Spion wirklich nahtlos and Die Meisterin anschließt und die Geschichte überhaupt nicht vorhersehbar war, ich danach jetzt aber sagen muss, dass die Handlung mir vorkommt, als hätte es unweigerlich genau so laufen müssen.

Die Länge der Geschichte schreckt vielleicht manche ab, aber ich sehe es eher als Geschenk. Die Geschichte liest sich nämlich nicht weniger spannend und kurzweilig, nur weil Lady Sonea sich die Zeit nimmt sowohl Stärken als auch Schwächen der Charaktere tiefgründig herauszubilden.

Ich bin "hooked" ;-) Ich habe nicht gewusst, dass Fanfiktion so gut sein kann.
Hermione Holmes (anonymer Benutzer)
16.07.2020 | 14:40 Uhr
Liebe Lady Sonea,

Ich möchte dir an dieser Stelle meine absolute Hochachtung für deine Arbeit aussprechen.

Auch nach mittlerweile über zehn Jahren, seit ich die Black Magician Trilogy erstmals gelesen habe, finde ich das Ende immer noch ärgerlich. Nicht nur, weil es mich persönlich wurmt, dass Akkarin beinahe beiläufig stirbt und dass die Folgen seines Todes kaum diskutiert werden, sondern auch, weil ich glaube, dass Akkarin als literarische Figur ein narratives Potential birgt, was hier nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft wurde.

Daher bin ich absolut begeistert von deiner Arbeit! Ich lese deine Bürde der schwarzen Magier Trilogie mittlerweile zum zweiten Mal und sehe darin ein deutlich würdigeres Ende der Black Magician Trilogy als Trudi Canavan selbst es geschrieben hat. Deine Figuren schließen nahtlos an die Originaltrilogie an und auch wenn ich bei einigen Charakterzügen selbst vielleicht andere Schwerpunkte gesetzt hätte, sind die Entwicklungen, die die Figuren bei dir durchlaufen, durchweg nachvollziehbar und begründen sich zum Teil vor dem Hintergrund anderer Geschichten, die du geschrieben hast. Die Plotkonstruktion deiner Geschichte finde ich grandios. Ähnlich wie Canavan, eventuell sogar noch besser, schaffst du es, verschiedene Erzählcharaktere miteinander abzuwechseln und dadurch zum einen eine multiperspektivische Sicht auf die Ereignisse zu schaffen und auch die Spannung beim Lesen aufrechtzuhalten. Das habe ich in dieser Qualität bisher nur selten gesehen.

Auch wenn Der Spion im direkten Vergleich wohl eine deiner harmonischeren Geschichten ist, schaffst du immer wieder mal kleinere, mal größere Konflikte, die mich beim Lesen in Atem gehalten haben. Dennoch wechseln sich diese Konflikte immer wieder mit harmonischeren Kapiteln ab, was ich sehr gelungen finde. Es bringt schließlich nichts, die Figuren immer nur in Krisenmomenten zu zeigen, ohne dass der Leser begreifen kann, wofür die Figuren kämpfen, was sie stärkt und antreibt.

Ein persönliches Highlight insbesondere dieses ersten Teils deiner Trilogie ist für mich der Machtkampf zwischen Akkarin und Balkan. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Akkarin dazu durchaus seinen Teil beiträgt — wenn auch nicht in der Absicht, Balkan seinen Posten und seinen Rückhalt innerhalb der Gilde streitig zu machen — ist er für mich die Quintessenz des Konfliktes, der sich durch Akkarins Überleben meiner Meinung nach zwangsläufig in der Führung der Gilde entwickelt.

Ich freue mich darauf, mich nun zum zweiten Male auf Die zwei Könige zu stürzen.

Liebe Grüße,
Hermione

Antwort von Lady Sonea am 17.07.2020 | 10:01 Uhr
Hallo liebe Hermione,

Vielen lieben Dank für das Lob! <3 Eigentlich wollte ich nur ein alternatives Ende schreiben, in dem Akkarin überlebt, aber das ist dann ziemlich schnell in eine Fortsetzung eskaliert, wie ich sie mir gewünscht hätte, was wiederum in eine Art Epos eskaliert ist. Alles andere wäre für mich nicht akzeptabel gewesen.

Ich fand es aus ähnlichen Gründen wichtig, den Charakteren ab und zu eine Pause von den Konflikten zu gönnen. Ruhige Kapitel eignen sich gut für die Entwicklung von Charaktereigenschaften, die in actionreichen Kapiteln wenig Platz haben. Hier und da wollte ich außerdem ein wenig Ruhe vor dem großen Sturm schaffen, was sicher auch ein Grund ist, warum in Teil 2 und 3 weniger dieser Kapitel auftauchen. Ab „Das Erbe“ ändert sich das jedoch wieder (zumindest nach meinem persönlichen Empfinden). Im Gegensatz zu „echten“ Büchern, in denen man möglichst kompakt schreiben muss, kann ich mich bei Fanfiction diesbezüglich austoben. Allerdings versuche ich auch darauf zu achten, dass die ruhigen Kapitel nicht zu sehr ausarten und zu viel Spannung aus der Handlung nehmen.

In Bezug auf Akkarin stimme ich dir absolut zu. In seinem Charakter steckt sehr viel Potential, das in den Büchern nicht ausgeschöpft wurde. Ich hoffe, dass ich das in meiner Fortsetzung besser mache, auch wenn er dort kein Erzählcharakter ist (denn das wäre mir aus verschiedenen Gründen falsch vorgekommen). Das habe ich mir für seine eigene Trilogie aufgespart.
Ich sehe das genau wie du, dass durch Akkarins Überleben zwangsläufig eine Art Machtkampf zwischen Akkarin und Balkan entstehen muss. Und auch wenn Akkarin aktuell nicht danach strebt, wieder Hoher Lord zu sein, unternimmt er auch nichts, um die Situation zu entschärfen, was man durchaus als Beitrag werten könnte. Da prallen zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten mit völlig unterschiedlichen Führungsstilen aufeinander. Und eine wirklich optimale Lösung für einen Akkarin, der überlebt, gibt es nicht, solange die Gilde sich nicht über ihre Einstellung zu schwarzer Magie im Klaren ist.

Ich bedanke mich ganz herzlich für dein Review und wünsche dir ganz viel Spaß mit der frisch überarbeiteten Version von „Die zwei Könige“.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
neue Leserin (anonymer Benutzer)
28.06.2020 | 22:12 Uhr
Hallo liebe Lady Sonea,

ich habe mich erst interessiert auf deinem Blog umgesehen und bin jetzt hier von deiner Geschichte gefesselt. Vielen Dank, dass du eine Welt eröffnest in der wir mehr Akkarin und Sonea zusammen sehen können. Und das in einem überwältigenden Umfang.

Ich habe aber das Bedürfnis etwas loszuwerden: Ich habe von dir den Begriff ooc für out of character gelernt. Zweifelsohne hast du die Triologie sehr fein analysiert und kannst deine Charakterisierungen begründen. Trotzdem muss ich deiner Darstellung widersprechen, dass deine Geschichte nicht ooc sei. Das ist eine Interpretation und an manchen Stellen ist sie für mich sehr ooc.

Zum Beispiel waren Sonea und Akkarin immer sehr loyal gegenüber Kyralia, beide aus ihren eigenen Gründen. Abhauen um zusammen zu sein? Sonea, wie ich sie kennengelernt habe, würde das nicht als erste Möglichkeit in Betracht ziehen um ihre Liebe und Leidenschaft zu leben, sie würde einen anderen Weg finden.
Oder auch Akkarins Ermahnung nicht zu Lügen. Nicht nur das Sonea sich schon immer durch eine starke eigene Moral auszeichnet, auch Akkarin weiß das und hat keine Zweifel daran. Das ist einer der verschiedenen Quelle seines tiefen Respekts für sie.

Mein Fokus lag jetzt auf Kritik. Aber vielleicht verstehst du das ich ich Sonea und Akkarin auch sehr schätze, so wie du, und ich auch deine alternative Fortsetzung schätze. Immerhin gibt sie mir zu denken :-)

LG

Antwort von Lady Sonea am 29.06.2020 | 07:23 Uhr
Hallöchen :)

Ich freue mich, dass du den Weg zu meiner alternativen Fortsetzung gefunden hast. Und es tut mir leid, dass du meine Charaktere als ooc empfindest. Leider kann ich dir in den von dir erwähnten Punkten nicht zustimmen.

Dass Sonea darüber nachdenkt, mit Akkarin durchzubrennen, bedeutet nicht, dass sie das auch ernsthaft in Erwägung zieht. Ich sehe da keinen Widerspruch zu ihrem Pflichtgefühl gegenüber der Gilde. Es ist nur ein verrückter Gedanke, der aus dem Wissen resultiert, dass sie und Akkarin in der Gilde nicht so leben können, wie sie es sich wünschen. Solche Gedanken zu haben, ist natürlich und Soneas gutes Recht, da die Gilde konservativ und engstirnig ist. Sie muss damit rechnen, dass es für sie und Akkarin nicht gerade leicht wird, wenn sie bleiben. Natürlich würde Sonea die Gilde trotzdem nicht im Stich lassen – vielleicht kommt das nicht deutlich genug rüber?
Übrigens denkt Sonea auch darüber nach wegzulaufen, als sie Akkarins Novizin wird. Sie entscheidet sich jedoch dagegen, wegen der Gilde und wegen der Menschen, die ihr wichtig sind.

Natürlich weiß Akkarin um Soneas Werte und Moralvorstellungen und dass sie nicht lügen würde. Allerdings hat sich etwas verändert: Soneas Loyalität gehört nicht mehr ausschließlich der Gilde, sondern zu einem großen Teil auch ihm, was wiederum mit ihren Wertevorstellungen zu tun hat. Dass er sie dazu ermahnt, nicht zu lügen, resultiert zum einen aus seinem leicht übersteigerten Bedürfnis nach Kontrolle, das umso stärker ist, je weniger Kontrolle er gerade hat (und im Augenblick ist das nicht sehr viel). Zudem können wahrscheinlich weder er noch Sonea selbst einschätzen, wie sie reagieren würde, wenn sie von den Magiern mit Fragen in die Ecke gedrängt wird. Sonea hat gerade eine traumatische Schlacht überlebt, muss mit den übersteigerten Reaktionen der Magier umgehen und sieht einer ungewissen Zukunft entgegen – sie ist sehr stark, aber auch sie hat Grenzen und im Augenblick ist sie alles andere als sie selbst. Und natürlich entgeht das Akkarin nicht. Aber vielleicht entsteht dadurch der Eindruck, dass sie ooc wäre?
Falls das der Fall ist, so kann ich dir versichern, dass sich das wieder legt ;)

Ob ein Charakter seiner Vorlage weiterhin folgt, ist keine Interpretation, sondern eine Frage der Genauigkeit in der Umsetzung. Anders verhält es sich, wenn man einen Charakter weiterentwickelt, was im Laufe der Geschichte zwangsläufig passiert. Hier gibt es Grauzonen, die neben dem, was logisch und plausibel ist, auch anhand der eigenen Wahrnehmung ausgefüllt werden. Wobei ich auch hier sehr darauf achte, dass es zu dem Charakter passt.

Wenn du mir die anderen Stellen nennst, wo du etwas als ooc empfunden hast, kann ich die Missverständnisse vielleicht ausräumen. Es wäre schade, wenn dies dein Leseerlebnis trübt :)

LG
Lady Sonea
06.05.2020 | 09:45 Uhr
Hallo liebe Lady Sonea!

Als ich im Jahr 2013 "Die Gilde der schwarzen Magier" zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich das Ende nicht glauben. Voller Hoffnung habe ich mich auf die offizielle Fortsetzung gestürzt, nur, um es nach wenigen Seiten enttäuscht wegzulegen - ich habe in meiner Naivität doch tatsächlich geglaubt, Akkarin würde wieder leben. Dass das Ende des letzten Teils nur ein besonders schlimmer Cliffhanger war.
Zu dieser Zeit habe ich dann auch zum ersten Mal deine Fanfiction hier entdeckt, sie war nur wenige Kapitel alt. Sie hörte sich vielversprechend and, las sich auch wunderbar; aber mein damals 13-Jähriges Ich konnte irgendwann die Wartezeiten nicht mehr abwarten und hat dann das Interesse verloren. (Vermutlich auch besser so, nachdem ich nun die ersten Kapitel von "Die zwei Könige" gelesen habe, aber trotzdem). Die aktuelle "Isolationshaft" habe ich genutzt, um alte, geliebte Bücher nochmals zu lesen. Wieder war ich am Boden zerstört, doch diesmal erinnerte ich mich an deine Geschichte. Natürlich habe ich damit gerechnet, dass sie nach einigen weiteren Kapiteln abgebrochen war - leider ist das meistens so, weshalb ich eigentlich seit einigen Jahren hier nichts mehr lese -, aber das komplette Gegenteil trat ein. Ich habe "Der Spion" an drei Tagen komplett durchgelesen, das letzte Wochenende + Feiertag habe ich komplett in Kyralia verbracht (gut, einige Ausflüge nach Sachaka und Elyne waren auch noch dabei). Ich habe vergessen zu essen, habe mein Unizeugs komplett ignoriert - dank Sonea, die immer so viel lernt, diesmal allerdings mit einem sehr, sehr schlechten Gewissen! - und all meine Videokonferenzen abgesagt. Ich wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht. Der Rest war mir egal. Und das hat bisher eigentlich nur die große JKR geschafft. Also erst einmal vielen Dank für dieses wunderbare Erlebnis. Und ich freue mich auf die nächsten tollen Abende und Wochenenden mit deinen wunderbaren Geschichten!

Ich glaube, ich muss dir nicht mehr mitteilen, wie toll du schreibst, wie ausgefeilt, vielschichtig und ambivalent deine Charaktere sind, wie canontreu und trotzdem eigen alles ist, wie real du Sachaka, Elyne und Kyralia für den Leser gestaltet hast, wie detailliert und logisch all die magischen Experimente geschrieben sind - das weißt du sicher schon. Und ich würde wahrscheinlich morgen noch an diesem Review sitzen, wollte ich all das ausführlich beschreiben.
Es ist einfach nur... Wow! Wirklich! Du hast hier etwas ganz, ganz Großes geschaffen - ich hätte deine Bücher auch jederzeit gekauft, denn das wäre es mir wert (und die Kopfschmerzen vom Lesen über den Tablet-Bildschirm würden vielleicht auch weniger werden, wenn man, gierig wie ich bin, circa 20 Kapitel pro Tag liest).
Ich wollte dir deshalb einfach nur mitteilen, wie glücklich mich diese Geschichte gerade macht und wie sehr ich dir dafür dankbar bin. Wahrscheinlich habe ich in einigen Wochen aufgeholt und kann bei "Die Königsmörderin" mitlesen - oder sollte ich davor das mit den Sonnen lesen, noch ganz habe ich die Reihenfolge nicht verstanden - und dir dabei vielleicht auch mit Spekulationen dienen (ich habe doch tatsächlich die ganze Zeit geglaubt, Arlava sei eine Verräterin, nur, um ein Beispiel zu nennen), aber aktuell macht das vermutlich nur wenig Sinn :)

Danke! Und weiterhin sehr viel Freude beim Schreiben, man merkt deiner Geschichte deine Leidenschaft wirklich an und es macht sie nochmals ein Stück besser (wenn das überhaupt noch geht).

Liebe Grüße,
Anja

Antwort von Lady Sonea am 07.05.2020 | 07:02 Uhr
Hallo liebe Anja,

Tausend Dank für dein Review! Dein Lob freut mich unendlich und ich hoffe sehr, dass die weiteren Teile dir auch gefallen :)

Als ich den „Spion“ damals geschrieben habe, wollte ich nur ein alternatives Ende zu den Büchern schreiben und Akkarin und Sonea zusammen sein lassen. Das ist dann jedoch nach und nach eskaliert, als mir klarwurde, was die Invasion der Ichani und die darüber gewonnenen Erkenntnisse der Sachakaner für die Gilde bedeuten. Ich konnte das nicht ohne die anderen Charaktere schreiben und zugleich wäre mir irgendwann langweilig geworden, wenn Sonea mein einziger Erzählcharakter geworden wäre. Relativ schnell (ich glaube innerhalb eines Jahres) hatte ich Ideen für zwei Trilogien und solange keine höhere Gewalt bei mir zuschlägt, kann man auch davon ausgehen, dass ich diese auch komplett hier hochladen werden. (Tatsächlich schreibe ich schon an der Rohfassung des allerletzten Teils).
Canontreue ist mir sehr wichtig, damit sich meine Fortsetzung anfühlt, als wäre es eine offizielle Fortsetzung. Die Lücken in der Welt und den Geschichten der Charaktere versuche ich möglichst logisch aufzufüllen – das lässt sich gar nicht vermeiden, wenn ich nicht über nur bereits Bekanntes schreiben will.

Da du jetzt wahrscheinlich schon mitten in „Die zwei Könige“ bist, kommt meine Warnung, dass ich diese Geschichte gerade auf Grund zwei neuer Erzählcharaktere überarbeite, ein wenig zu spät. Es sind keine dramatischen Änderungen und es wird die Geschichte nicht inhaltlich ändern, es geht eher um Konsistenz und Leseerlebnis. Aber vielleicht genügt es ja, wenn du das für spätere Teile im Hinterkopf behältst, sollte es da wegen dieser Charaktere zu Verwirrung kommen.

Die Schwarze-Sonnen-Trilogie kannst du jederzeit zwischendurch lesen. Da geht es um Akkarins Zeit als Sklave (inkl. seiner Freundschaft mit Takan und seiner unerfüllten Liebe zu Isara) und sein Doppelleben als Hoher Lord. Es erklärt auch einige Seiten an ihm, die in meiner Fortsetzung bisher nur angerissen wurden. Die Reihenfolge ist:

1. Unter tausend schwarzen Sonnen
2. Schwärzer als die Nacht
3. Der Zorn der schwarzen Sonnen

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen und freue mich, deine Spekulationen zu lesen :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
24.04.2020 | 14:22 Uhr
Puh... das ist nicht fair. Ich habe die vergangenen Tage deine Geschichte gelesen und bin sehr davon begeistert - allerdings habe ich nicht mit so einem Cliffhanger am Ende gerechnet. Eigentlich hatte ich vorgehabt, mich nach dem „Spion“ wieder mehr meinem Leben zu widmen. Das wird mir jetzt sehr schwer fallen...

Vermutlich war das eben die längste Fanfiction, die ich bisher gelesen habe. Dementsprechend Respekt habe ich nun vor diesem Review, da ich mich jetzt unmöglich an alles erinnern werde, bei dem ich während des Lesens dachte „oh, dass muss auf jeden Fall ins Review...“. Aber ich versuch es mal.

Ich bin sehr beeindruckt, wie gut es dir gelungen ist, deine eigenen Ideen mit dem Original zu verweben. Stichwort „ein Freund an einem nützlichen Ort“, Savara und die Verräterinnen... Großes Lob! Auch die Charaktere fügen sich nahtlos an Trudi Canavan an, lediglich bei Sonea hatte ich gelegentlich Zweifel, ob sie in ihrer Beziehung mit Akkarin tatsächlich dauerhaft so „furchtsam“ ist.

In der deutschen Übersetzung habe ich mich in wiederholten Abständen darüber aufgeregt, dass Akkarin und andere immer mal wieder „kichern“, obwohl es gar nicht zu ihnen passt - ich war sehr froh, dass du geeignetere Vokabeln benutzt hast. Das Äquivalent zum „Kichern“ in der Trilogie war in deiner Geschichte jedoch Vinaras „sauertöpfische“ Miene... Mit diesem Wort bist du recht verschwenderisch umgegangen. ;)

Auch hat es mich irritiert, wie du die wörtliche Rede kennzeichnest, die über längere Abschnitte geht. Du beginnst jeden dieser Absätze mit Anführungszeichen unten - warum? Es handelt sich doch noch immer um den selben Sprecher wie im vorherigen Absatz, zumal es vorher keine Anführungszeichen oben gegeben hat? Hier bin ich wirklich oft gestolpert und musste noch mal „zurücklesen“, wer hier gerade am reden ist.

Dein Schreibstil gefällt mir sehr. Nur hin und wieder sind sprachliche Schnitzer wie „als wie“ unangenehm aufgefallen, die ich vielleicht Sonea und den Dieben zutraue, aber nicht den Häusern und Magiern.

Ich bin begeistert, dass es in deiner Geschichte so viele Handlungsstränge verfolgt werden. Neben Sonea und Akkarin habe ich insbesondere Dannyl und Dorrien am liebsten verfolgt. Dir ist es hervorragend gelungen, die Spannung aufrecht zu erhalten („Wann kommt Tayend endlich mit diesen Scheißbüchern in Imardin an?“) und allein der Titel „Der Spion“ hat mich in der ersten Hälfte der Geschichte an der Glaubwürdigkeit von so ziemlich jedem Charakter zweifeln lassen. Doch der erwartete Plotwist kam so lange nicht, bis ich nicht mehr damit gerechnet hatte. Und dann verschleiert Marika einfach seine Identität - so einfach, so brilliant.

Die neuen Charaktere, die du dir ausgedacht hast, gefallen mir sehr (Favoriten: Viana, Luzille, Asara). Dass du so viele Fragen, die jetzt aufgeworfen sind, einfach offen lässt, finde ich sehr gemein und hinterhältig von dir. ;) Traut sich Trassia, ihre Gefühle für Regin zu offenbaren? Hat Regin überhaupt überlebt? Oder findet Trassia letztendlich doch zu Lord Larkin - oder Dorrien? Dorrien und Viana - oder doch Lady Indria? Was wird aus Cery und Nenia? Überlebt das Frühchen? WIE GEHT DIESE VERDAMMTE SCHLACHT AUS?! Ich hatte ja immer vermutet, dass Akkarin und Sonea bei dir allenfalls am Ende deiner Trilogie sterben werden. Besitzt du tatsächlich die Unverfrorenheit, Akkarin nun allein durchs Leben gehen zu lassen? Oder ist es für Sonea doch nicht zu spät? Stirbt Akkarin auch oder wird er gefangen genommen? Was passiert mit der Gilde?

Ich merke, dieses Review wird sehr unstrukturiert, recht ungehobelt und voller Fragen. Aber das hast du dir selbst zuzuschreiben. ;)
Ich danke dir auf jeden Fall, dass du so viel Zeit und Mühe in deine Geschichte gesteckt und sie hier veröffentlicht hast. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Ich hoffe, es geht dir in diesen Zeiten gut. Danke für die Ablenkung, die du mir geschenkt hast. :)

Herzliche Grüße
Zerah

Antwort von Lady Sonea am 24.04.2020 | 20:37 Uhr
Hallöchen,

Vielen Dank für dein Review! Es freut mich, dass dir diese Geschichte gefallen hat. Es ist immer toll, wenn sie nach so langer Zeit noch gelesen wird :)

Hm, könnte es denn nicht sein, dass Sonea das mag und es eine angenehme Form von Furcht ist? ;)

Zu den Anführungszeichen kann ich leider nur sagen, dass das in Büchern auch so gemacht wird. Mich hat das anfangs auch ein wenig irritiert, aber tatsächlich ist es so richtig.

Falls du weiterlesen möchtest, empfehle ich dir, bis dahin noch ein wenig zu warten. Ich überarbeite gerade "Die zwei Könige" in Bezug auf Sprachstil und zwei neue Erzählcharaktere, die in späteren Teilen noch eine wichtige Rolle spielen und die ich während dieses Teils nicht so gut getroffen habe, weil ich noch kein richtiges "Gefühl" für sie htte. Für das Leseerlebnis könnte das eine erhebliche Rolle spielen.
Bis Anfang Juni werde ich damit durch sein.
Für die Zwischenzeit kann ich dir jedoch meine Schwarze-Sonnen-Trilogie an Herz legen, das heißt, sofern du Akkarin magst.

Liebe Grüße und bleib gesund,
Lady Sonea
leseratte (anonymer Benutzer)
20.04.2020 | 12:40 Uhr
Für Kapitel 44 und einige der vorhergehenden ~

Meiner Meinung nach benimmt sich Balkan nicht so, wie er sich in Wirklichkeit benehmen würde. Ich glaube das nennt man off-charakter. Irgendwie ist Balkan in den Büchern von Trudi Canavan entschlossener und eigenständiger als in Deiner Geschichte, wo er sich von Akkarin und seiner Frau fast alles befehlen lässt. Sollte er nicht als Hoher Lord ein wenig mehr Selbstbewusstsein herüberbringen? Über "kleiner, brummiger Bovar" habe ich mich fast totgelacht, weil es die Beziehung zwischen Balkan und seiner Frau ein wenig vertieft, aber irgendwie wäre Balkan kein Mann, der sich so von seiner Frau, die zudem erheblich jünger ist als er, herumkommandieren

Antwort von Lady Sonea am 20.04.2020 | 13:14 Uhr
Hallo,

Natürlich könnte Balkan sich gegen seine sehr herrische Frau durchsetzen. Allerdings wäre das bei jemandem wie Luzille nur auf Wegen möglich, die nichts Gutes über seinen Charakter aussagen würden. Es ist keineswegs unrealistisch oder unwahrscheinlich, dass sich ein ansonsten selbstbewusster und erfolgreicher Mann zuhause nicht durchsetzen kann.

Wenn wir mal in der Geschichte bleiben: Woran könnte es denn liegen, dass er sich auch nicht gegen Akkarin durchsetzen kann?

LG
Lady Sonea
28.03.2020 | 16:02 Uhr
Liebe Lady Sonea,

eigentlich wollte eine Pause machen und im Urlaub etwas anderes lesen. Nachdem ich die Review geschrieben habe, dachte ich nur mal kurz in die Fortsetzung reinschmökern. Was soll ich sagen, ich bin im zweiten Drittel des zweiten Teils und bedauere, dass ich im Urlaub nicht mehr Zeit zum Lesen hatte und jetzt wieder arbeiten muss.
Und noch etwas muss ich loswerden, bevor ich anfange, ich hasse dich für dieses Ende! Ich wusste ganz genau, dass der erste Teil so ähnlich enden wird und doch habe ich sehr geflucht, als ich es erreicht hatte. Zum Glück bin ich später eingestiegen und konnte natürlich ohne große Pause weiterlesen … was auch nicht viel besser war. Meine Güte!

Natürlich hasse ich dich nicht, aber das Ende war mies! Und das weißt du auch. Aber jetzt kommen wir mal wieder zurück zur Sache. Über den zweiten Teil kann ich mich an anderer Stelle auslassen.

Ich habe den ersten Teil deiner Fortsetzung mit großem Genuss gelesen, tatsächlich hat sie mir besser gefallen als die eigentliche Fortsetzung. Es ist riskant eine Fortsetzung direkt an das Ende des vorherigen Teils anzuknüpfen, weil Zeitsprünge es in der Regel erleichtern die Veränderung bzw. Entwicklung von Charakteren zu erklären, ganz einfach weil eine gewisse Zeit vergangen ist und die Figuren Zeit hatten das Erlebte für sich zu verarbeiten, ohne dass ihnen der Leser dabei über die Schulter schaut. Knüpft man dagegen direkt an, so müssen die Ereignisse aufgegriffen und verarbeitet werden. Das bedeutet, die neue Geschichte hat noch Vieles aus der vorherigen zu erklären, was die neue Erzählung hemmen kann. Bei der aktuellen Star Wars Trilogie ist dies beispielsweise absolut misslungen.
Du hast diese Herausforderung allerdings gemeistert, die Geschichten gehen direkt ineinander über und neben der Verarbeitung des Vergangenen führst du den Leser in deine eigene Geschichte. Besonders bewundere ich hierbei die Entwicklung deiner Charaktere. Auch wenn mir Sonea zwischendurch mit ihrer Art ziemlich auf den Keks geht, ist dieses Verhalten nicht unlogisch. Akkarin ist ihre erste Liebe, ihre erste Beziehung, natürlich ist sie unsicher. Und auch wenn er sehr ehrlich zu ihr ist, hat er nun einmal eine Vergangenheit. Als sich Sonea so sehr verunsichern lässt und sich zurückzieht, weil Akkarin ihr gesteht, noch Gefühle für Isara zu haben, wollte ich ihr für ihr unsensibles Verhalten am liebsten eine scheuern. Aber natürlich ist sie unsicher und verletzt. Sie weiß nur, was Akkarin ihr über diese Zeit erzählt hat, aber wirklich in die Karten gucken lässt er sich ja nicht. Und es wird dabei auch immer wieder deutlich, wie wenig er auch nach all den Jahren seine Zeit in Sachaka verarbeitet hat. Akkarin ist der Erfahrene von ihnen beiden und er lässt sich die Zügel auch nicht aus der Hand nehmen. Wenn er unsicher ist, wie sollte Sonea es dann nicht sein.
Die Beziehung der beiden ist sehr gut entwickelt, ihre Konflikte und Lösungsstrategien sind passend für ihre Charaktere und Situation. Vor allem weil es trotz der Nähe und geistigen Verschmelzungen immer wieder zu Missverständnissen kommt, macht es die Beziehung so realistisch und greifbar. Man fiebert und leidet mit den beiden und wünscht ihnen ein Happy End.
Trotz der sich ständig verschlimmernden Lage schaffst du es auch immer wieder leichte Episoden dazwischen zu schalten. Dass Sonea endlich auch mal ein bisschen Mädchen sein darf, freut mich sehr für sie. Es ist wichtig für ihre Entwicklung, sie war bei den Magiern viel zu lange isoliert. Und was für eine goldige Freundin du ihr gegeben hast. Die Freundschaft mit Regin gefällt mir. Ich habe es als schade empfunden, dass Cannavan selbst die beiden erst im dritten Teil der Fortsetzung so richtig miteinander interagieren lässt. Es hat Momente im ersten Teil gegeben, aber sie blieben doch recht distanziert. Das ist dir besser gelungen.

Bei den anderen Erzählcharakteren habe ich mich besonders über Dannyl gefreut. Ich liebe diesen Charakter! Seine Handlung war in der existierenden Fortsetzung mein Favorit. Und auch bei dir gefällt mir seine Handlung sehr. Ich finde es toll, dass du aufzeigst wie gut Dannyl in seinem Job ist und wie sehr er ihn liebt. Gleichzeitig kommt auch der Forscher bei ihm nicht zu kurz. Seine Reise mit Kito und das dramatische Ende, was habe ich mit ihm gelitten. Aber Dannyl ist ein Stehaufmännchen und hat weiter gemacht. Öfter musste ich über ihn schmunzeln, weil er es einfach schafft Situationen zu entschärfen. So zum Beispiel bei der Kriegsvorbereitung als die Alchemisten mit den Schildsenkern experimentieren. Er vergisst über die dramatischen Ereignisse nicht den Spaß an der Arbeit und das macht Dannyl zu einem der besten Charaktere.
Auch Rothen ist dir sehr gut gelungen. Die Beziehungsarbeit zu Akkarin war spannend zu verfolgen. Ich mag an deiner Fortsetzung wie viel die Charaktere sich selbst entfalten dürfen, weil wir viel zu ihrer eigenen Arbeit und ihrem Leben erfahren. Da gehst du teilweise auch deutlich weiter als die Autorin. Rothen nimmt eine wichtige Position innerhalb der Gilde ein, er ist nicht nur Soneas Papa. Und genau das hast du gezeigt.
Übrigens finde ich es herrlich, dass der Turm zur Wetterforschung weiterhin so viel Raum einnimmt, das ist wie so ein Runing Gag in den Versammlungen der Gilde. Und ich denke mir immer, los Lord Davin , du schaffst das, nerv sie weiter!
Cerys Handlung gefällt mir tatsächlich besser als die Handlung in der eigentlichen Fortsetzung. Die Idee die Diebe zur Stadtwache zu machen ist so bekloppt, dass sie genial ist. In den Hüttenviertel für Ordnung zu sorgen ist wohl nur so möglich und man hält die Diebe damit auch etwas mehr unter Kontrollen. Win Win für alle.
Merins Kapitel waren eine gute Ergänzung, du hast ihm Charakter gegeben.
Savera, ich weiß nicht ganz was ich zu ihr sagen soll. Ich bin inzwischen recht weit im zweiten Teil angekommen, dass ich sie im ersten schlecht bewerten kann, weil ich vom zweiten zu beeinflusst bin. Ich würde das daher noch etwas aufschieben.
Was ist es eigentlich mit Dorien in den Fortsetzungen? Schon als ich die Fortsetzung von Canavan gelesen habe, dachte ich mir, was hast du mit Dorien gemacht. Ich mag Dorien in „Die Gilde der schwarzen Magier“, er ist ein netter Kerl, dem es gelingt Situationen aufzulockern. Aber in den Fortsetzungen kommt er echt nicht gut weg, weil er plötzlich krankhaft besessen von Sonea ist. Das finde ich schade und für den Charakter irgendwie nicht fair. Dorien hätte besseres verdient. Aber da sind du und die Autorin sich anscheinend mal einig. Sowas soll es ja auch mal geben.

Du hast eine spannende Geschichte geschrieben, die sich sehr gut liest. Du hast den Charakteren die Möglichkeit gegeben sich zu entwickeln und die große Handlung trotzdem voran getrieben. Und obwohl Akkarin in der Geschichte sehr dominant ist und die Frage nach der Führung der Gilde immer wieder aufkommt, bleibt Sonea der Hauptcharakter.
Die Autorin hat die Gilde mit dem Tod von Akkarin davon befreit sich mit ihm auszueinander zu setzen. Du hast sie vor diese Herausforderung gestellt, mit allen zu erwartenden Problemen. Balkan tut mir öfter leid, weil er sich nicht aus Akkarins Schatten lösen kann. Aber das ist durch dessen Überleben nur logisch. Die Gilde reagiert teilweise mit dummen Aktionen auf die schwarzen Magier, aber auch das ist für sie typisch, weil sie Angst haben und überfordert sind. Sie stehen am Beginn einer Wandlung der Gilde, da ist viel Raum für Fehler. Sie haben diesen Raum genutzt, sind jedoch auch lernbereit. Akkarin ist in dieser Hinsicht für die höheren Magier ein besserer Gegenspieler als Sonea es in der eigentlichen Fortsetzung war. Kein Wunder, dass auch 20 Jahre nach dem Krieg immer noch diese dummen Einschränkungen bestehen, sie allein und traumatisiert hatte den höheren Magiern nichts entgegenzusetzen und aus ihrem Bedürfnis nach Strafe für das Erlernen der verbotenen Kunst hatte sie die Einschränkungen auch akzeptiert, solange sie arbeiten durfte. Für Akkarin war das natürlich inakzeptabel und das hatten die höheren Magier auch zum Teil verdient. Eine Sache muss ich aber noch loswerden, ich finde es merkwürdig, dass Osen bei dir Gefühle für Sonea hat. Das hat mich irritiert.

Ich habe den ersten Teil verschlungen und mit großem Vergnügen gelesen. Nach dem richtig fiesen Cliffhänger musste ich natürlich weiterlesen.

LG Thaea

Antwort von Lady Sonea am 29.03.2020 | 09:42 Uhr
Liebe Thaea,

Zunächst einmal vielen Dank für dein Review! Tut mir leid, dass meine Geschichte deinen Urlaub gesprengt hat, aber es klingt als hättest du trotzdem (oder gerade deswegen) eine gute Zeit gehabt :)

Für das Ende darfst du mich ruhig hassen. Damit bist du bei weitem nicht die Einzige. Und ich glaube, ich könnte als Autorin schlimmere „Vergehen“ begehen, als was ich am Ende vom "Spion" getan habe.

Das ist interessant, denn ich habe auch oft festgestellt, dass Zeitsprünge bei Fortsetzungen problematisch sein können, weil sich die Charaktere auf eine unrealistische Weise weiterentwickelt haben und der Autor sich nicht genug damit auseinandergesetzt hat, wie zwischenzeitliche Ereignisse sich auf die Charaktere auswirken. Wahrscheinlich hat beides seine Risiken.
Die neuen Star Wars Filme kenne ich leider nicht, habe jedoch nicht viel Gutes über sie gehört …

Im Fall dieser Geschichte hätte ich es fataler gefunden, nicht direkt an die Schlacht von Imardin anzuknüpfen, weil sonst zu viele Handlungsstränge nicht richtig aufgelöst werden. Mir war es wichtig zu beschreiben, wie die Schlacht die Gilde verändert und wie sie auf Akkarin und Sonea reagieren. Die Entwicklung der Beziehung von Sonea und Akkarin ist ein weiterer Grund. Wie du schon schreibst, ist Sonea in Sachen Beziehung sehr unerfahren und Akkarin ist zudem ein sehr verschlossener Mensch, der es gewohnt ist, auf sich gestellt zu sein, was den Umgang mit ihm nicht immer leicht macht. Dass Sonea in anderen Dingen sehr reif ist, hilft ihr dabei nur wenig. Sie ist einfach unerfahren und dementsprechend verhält sie sich auch ein wenig pubertärer, als vielleicht andere in ihrem Alter es tun würden. (Wobei sich auch viele Erwachsene bei Beziehungsproblemen pubertär verhalten.) Dass Akkarin seine Zeit in Sachaka noch immer nicht vollständig verarbeitet hat, sorgt für weitere Schwierigkeiten.
Aber auch Akkarin ist trotz seines höheren Alters ziemlich unerfahren. Seine Erfahrungen mit Frauen beschränken sich auf seine Novizenzeit und damals waren die Mädchen eher Trophäen als ernste Beziehungen. Sonea ist seine erste ernsthafte Beziehung, und auch wenn sich sein Charakter seitdem stark gewandelt hat, ist das etwas Neues, an das er sich gewöhnen muss.
Alleine das alles zu beschreiben, braucht sehr viel Raum, den ich den beiden auch geben wollte, nachdem in The High Lord das Thema nicht so weit vertieft werden konnte, wie die beiden es gebraucht hätten. Zumal die Wiederaufnahme in die Gilde sie vor weitere Schwierigkeiten stellt (und die Gilde umgekehrt natürlich auch).

Zur Originalfortsetzung und, wie die Charaktere dort sind, kann ich leider nicht viel sagen. Das wenige, das ich darüber weiß, wurde mir erzählt.

Dannyl ist auch einer meiner Lieblinge und ein Charakter mit viel Potential. Nachdem seine Rolle in den Büchern bis auf The Magicians’ Guild eher wenig zur Gesamthandlung beigetragen hat, habe ich versucht, ihn wieder mehr aktiv zu integrieren und ihn seine eigenen Abenteuer erleben zu lassen. Und natürlich habe ich auch seine Karriere im Blick …
Auch Rothen hatte, nachdem er nicht mehr Soneas Mentor war, keine wirklich aktive Rolle, was ich schade fand, da ich auch ihn sehr mag. Mir fällt es schwer, etwas zu schreiben, das weder zur Handlung beiträgt noch Charaktere oder ihre Beziehungen weiterentwickelt. Ich neige eher dazu, Charaktere für eine Weile nicht auftreten zu lassen, wenn ich sie nicht brauche. Das wollte ich vermeiden. Daher habe ich versucht, neue Aufgaben für Rothen zu finden. Der Wetterturm war eines der Dinge, die sich da anbot, weil ich das schon in den Büchern amüsant fand. Ich mag so kleine Details, weil sie eine Geschichte mit Leben füllen.
Die Diebe zu Stadtwachen der Hüttenviertel zu machen, ist wirklich ziemlich unkonventionell und ich war mir erst nicht sicher, ob die Umsetzung funktioniert. Letztendlich tun die Diebe damit auch, was sie zuvor gemacht haben, nur dass sie es jetzt für das Gesetz tun. Von ihren eigenen Geschäften hält es sie nur minimal ab, doch es genügt, wenn der König und die Häuser es glauben.
Tut mir leid, dass du Dorrien nicht magst. Ich würde seine Gefühle für Sonea jetzt nicht als „krankhaft besessen“ bezeichnen, weil das für mich schon psychopathische Züge hätte, die ich bei Dorrien nicht sehe. Er hat einfach nur viel mehr Gefühle in diese Beziehung investiert, als sie und kann mit ihrer Zurückweisung nicht umgehen. Wahrscheinlich wäre es leichter zu ertragen, wenn es nicht Akkarin wäre, den Sonea liebt und wenn sie keine schwarze Magie gelernt hätte. Das ist für Dorrien so eine Art Worstcase-Szenario. Ich finde, dass sich das schon in The High Lord zeigt, als Dorrien ihnen am Südpass begegnet. Dorrien ist allerdings auch ein Mensch, der sehr extreme Leidenschaften entwickeln kann, wie seine Tätigkeit als Heiler oder wie er für die Menschen in den Bergen einsteht, zeigt. Ich habe das nur weiterentwickelt. Es gibt eine Erklärung, warum er so „schwierig“ ist, allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis das ans Licht kommt, fürchte ich …

Es freut mich, dass dir diese Geschichte so gut gefallen hat. Ich habe nie verstanden, warum Akkarins Überleben ein Happy End gewesen sein soll, wenn das doch für so viele Spannungen in der Gilde sorgen würde, aber auch seine Beziehung mit Sonea vor neue Herausforderungen stellt, weil sie plötzlich im Alltag angekommen sind und beide vermehrt in ihre Rollen zurückfallen.
Durch Akkarin und Sonea ist die Gilde gezwungen, sich über die Bedeutung von schwarzer Magie klarzuwerden und es kommt immer wieder zu Reibungspunkten, weil Akkarin sich nur so weit kontrollieren lässt, wie es ihm gelegen kommt. Die Gilde hat in der Vergangenheit dumm gehandelt, sie hat daraus gelernt, aber nicht genug, um es in Zukunft wirklich besser zu machen. Ohne Akkarin würden sie wahrscheinlich noch mehr Dummheiten begehen, aber auch indem sie versuchen ihn zu kontrollieren, verhalten sie sich oft idiotisch. Das ist eben ein Lernprozess, der seine Zeit braucht.

Dass Osen in Sonea verliebt ist, bahnt sich schon in The High Lord an. Zumindest ist es eine mögliche Erklärung für einige seiner Aktionen.


Ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen von „Die zwei Könige“.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Veolan (anonymer Benutzer)
22.02.2020 | 22:21 Uhr
Das ist voll schön geschrieben und finde ich im allgemeinen besser als die Offizielle Version (sonea ) Ich bin zwar noch nicht ganz mit der Sonea Reihe ( die Hüterin, die Heilerin und die königin) fertig aber das hier ist um Welten besser

Antwort von Lady Sonea am 23.02.2020 | 08:21 Uhr
Hallöchen,
Es freut mich, dass dir meine Fortsetzung bis hierhin gefällt. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen.
Lady Sonea
21.10.2019 | 10:28 Uhr
Hallo liebe Lady Sonea

Vielen Dank für diese tolle Geschichte, die ich wirklich verschlungen habe. Für mich verschwimmt mittlerweile was noch Originalgeschichte war und was dein Werk, was zeigt wie gut du den Kanon triffst.
Du triffst die Charaktere super und gibst ihn eine tolle Tiefe.
Außer bei Dorrien weiß ich noch nicht ob ich mag was du aus ihm gemacht hast, es ist auf jeden fall schon krass das nach der kurzen Zeit, die Dorrien und Sonea zusammen waren (oder auch nicht) jemand so sehr liebt bzw ist Dorrien jetzt so ein wenig zum Stalker geworden, und vorher war er eigentlich ein super sympathischer Char, der jetzt ein wenig gelitten hat. Aber ich bleibe gespannt was da noch alles draus wird, hat bestimmt noch seinen Sinn.
Außerdem gestört hat mich ein wenig, dass bestimmte Formulierungen inflationär verwendet werden, wobei ich mir nicht mehr sicher bin ob Canavan das nicht auch gemacht hat. Zum Beispiel finde ich es ein wenig schade das Dorrien jetzt alle jungen Frauen mit "Kleine XXX" bezeichnet (Vianna, Trassia), ich hätte es schöner gefunden wenn diese Redewendung exklusiv für Sonea geblieben wäre.
Und so oft wie Akkarin Sonea zwischen den Schulterblättern durch die Gegend schiebt, könnte man meinen sie kann nicht alleine laufen XD
Ist halb so wild, ist mir nur irgendwie aufgefallen.
Stellenweise hatte die Geschichte ihre Längen, wobei ich jetzt nicht eine gekürzte Fassung haben möchte, aber ich glaube der Wechsel zwischen spannenden Kapiteln und friedlichen Kapiteln hätte noch etwas dynamischer sein können.
Das ist jetzt schon meckern auf hohem Niveau, denn ansonsten liebe ich deine Geschichte und freue mich das ich noch soviel zu lesen vor mir habe. Heute Abend geht es weiter mit den 2 Königen.
Habe ich erwähnt das ich mir nur wegen dir ein Kindle geholt habe, weil ich eigentlich ein analoger Leser bin aber deine Geschichten als vollwertiges Buch ansehe das ich auch anständig lesen können möchte :) Also immer schön weiter schreiben damit sich das gelohnt hat :D
Der Aufbau des Buches hat mir auch sehr gut gefallen, wie sich die Geschichte entwickelt und wie sie sich auf den Krieg vorbereiten war spannend zu lesen. Die neuen Charaktere sind auch sehr gut und es ist erstaunlich wie du Regin zu einen liebenswerten Char gemacht hast, und er dabei trotzdem noch Regin ist. Genauso wie Veila wirklich abartig war, aber trotzdem ein Charakter der sich hervorragend in die Geschichte eingefügt hat.
Ich habe sehr viel Spaß mit deiner Geschichte und werde nun fleißig weiter lesen. Danke dir.

Antwort von Lady Sonea am 22.10.2019 | 07:59 Uhr
Hallöchen,

Ich freue mich, dass dir meine Fortsetzung im Großen und Ganzen gefallen hat :)

Dass Dorrien in meiner Fortsetzung ein Stalker ist, möchte ich jedoch von mir weisen. Als Person, die vor einigen Jahren selbst Opfer von Stalking war (einige Jahre, nachdem ich den „Spion“ geschrieben habe, aber nichtsdestotrotz noch genug vertraut mit der Handlung, da ich die Story kurz zuvor noch einmal überarbeitet hatte), finde ich diesen Vergleich ein wenig … unpassend.
Es ist schade, dass Dorrien einen so negativen Eindruck bei dir hinterlässt, wie z.B. dass er seine Zuneigung gegenüber Frauen mit „kleine [Frauenname]“ ausdrückt, was er schon in den Büchern getan hat. Dorrien ist ein sehr komplizierter Charakter mit sehr ausgeprägtem Schwarz-Weiß-Denken. Dass er mehr an Sonea hängt, als sie an ihm, wurde bereits in den Büchern angedeutet. Zusammen mit seiner Geschichte habe ich seinen Charakter konsequent weiterentwickelt. Aber was schreibe ich mir hier die Finger wund, der spätere Verlauf der Trilogie wird hoffentlich mehr erklären ;)

Inflationäre Formulierungen:
Ohne konkrete Beispiele weiß ich leider nicht, worauf du dich beziehst, was es mir schwermacht, dazu Stellung zu beziehen (abgesehen von der Sache mit den Schulterblättern, wobei mir hier nicht klar ist, was daran so kritisch ist, da Akkarin das nur in bestimmten Situationen macht um damit ein bestimmtes Signal zu setzen). Beziehst du dich vielleicht auf Formulierungen, die auch in den Büchern auftauchen? Das kann sehr gut sein, dass diese im ersten Teil häufiger vorkommen, weil ich meinen Stil dort noch näher am Original gehalten habe. Heute würde ich das anders machen, allerdings fehlt mir die Zeit, meine Geschichten sprachlich zu überarbeiten.

Längen:
Auch hier wären konkrete Beispiele hilfreich. Meinst du die Kapitel, in denen statt Action vermehrt Charakterentwicklung und Storyaufbau stattfinden? Tut mir leid, falls du diese als langweilig empfunden hast. Anders als bei einem richtigen Buch muss ich mich beim Schreiben nicht nach einer maximalen Wortzahl richten, was es mir ermöglicht, genauer auf die einzelnen Charaktere und ihre eigenen Geschichten in der Geschichte einzugehen, was im Original für meinen Geschmack an vielen Stellen zu kurz kam.
Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass ich diese Geschichte in der nächsten Zeit noch einmal überarbeite, würde mir diese Info doch sehr für aktuelle und zukünftige Schreibprojekte helfen.

Ansonsten freut es mich, dass du soviel Freude beim Lesen hattest und wünsche dir viel Spaß mit Teil 2 :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
14.09.2019 | 00:37 Uhr
Guten Abend!

Ich bin vielleicht etwas spät dran, da deine Geschichte schon etwas älter ist, aber erst vor kurzem habe ich wieder angefangen "Die Gilde der schwarzen Magier" erneut zu lesen und nachdem ich Band 3 weggelegt hatte, habe ich nach interessanten FF's gesucht und deine gefunden.

Und ich habe jedes Kapitel, jeden Absatz, jede Zeile und jedes Wort in mich eingesaugt!

Deine eigene Fortsetzung gefällt mir wirklich sehr. Ich liebe Akkarin und war unfassbar traurig, als er am Ende von Band 3 gestorben ist. Umso schöner finde ich die Wendung, dass er von Sonea wiederbelebt wird und wir so einen tiefen Einblick in ihre Beziehung erleben konnten. Und hach, du hast mein Fangirlherz höher schlagen lassen! Danke dafür!

Einfach die gesamte Geschichte hat mich vollkommen in den Bann gezogen. Dein Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auch der Verlauf der FanFiktion war super gut durchdacht und ich hatte wirklich das Gefühl, ich würde ein Buch von Trudi Canavan lesen! Dein Schreibtalent kann sich wirklich sehen lassen und den Award hast du dir definitiv verdient!

Allgemein wie du die Charaktere geschrieben hast, hat mir Spaß bereitet, immer weiter und weiter zu lesen! Dass Regin nun endlich zur Vernunft gekommen ist und sich sogar mit Sonea angefreundet hatte, war für mich anfangs sehr merkwürdig, da wir ihn ja als ein ziemliches Biest aus den Büchern kennen. Aber zum Ende hin, habe ich Symphatie für ihn empfunden.
Was mir auch super gefallen hat, war, wie du recht tief in Dannyls und Tayends Beziehung eingegangen bist. Die beiden sind so süß zusammen und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn die beiden aufgetaucht sind und man die Zuneigung zwischen den beiden richtig gut spüren konnte.
Ceryni liebe ich durch deine FF nur umso mehr! Ich finde es super, wie du das Hüttenvolk gut darstellst und wir so einen unfassbar guten Einblick in die Lebensweise erhalten haben. Der Hüttenslang war super und ich habe mich immer wieder amüsiert, wenn "Das war wild!" gesagt wurde. Und ich liebe Savara! Diese exotische Schönheit ist.. hach.. Da kann man nur von schwärmen!
Dorrien habe ich geliebt! Er ist sowieso ein Charakter, der zu meinen Favoriten gehört. Auf der einen Seite tut er mir zwar Leid, dass er solch großen Liebeskummer wegen Sonea hatte, aber auf der anderen Seite hatte ich mir gewünscht, dass er doch tiefere Gefühle für Viana entwickeln könnte. Nur leider kam Loken dazwischen...
Die gesamte Aufmachung der Ashaki, der Ichani, der Verräterinnen und alles drum und dran hast du so unfassbar gut geschrieben! Man merkt, dass du wirklich tief in der Materie bist und es klang alles so logisch und so unfassbar gut informiert! Ein großes Lob an dich! Du hast Trudi Canavans Welt weiter formiert und beschrieben und ich denke, da können mir einige zustimmen: wir lieben es! Einfach alles!

Akkarin und Sonea. Hach. Ich liebe beide so sehr. In der gesamten Geschichte habe ich mich immer gefreut und vor Verzückung gequiekt, wenn beide vorkamen, sie sich annäherten, Akkarin seine Autorität gezeigt hatte und und und... Danke, dass du uns einen so wundervollen Einblick in die Beziehung der beiden gegeben hast.

Außerdem gibt es noch einen Punkt, bei dem ich mich bei dir bedanken muss. Er ist zwar etwas persönlich, aber ich finde, ich muss es dir einfach mitteilen.
Ich habe deine Geschichte in den letzten zwei Tagen vollkommen in mich eingesogen. Das Lesen hat mich in eine Art Rausch versetzt, der mich den Stress, den ich aktuell habe, vergessen ließ. Der Verlauf der Geschichte, deine Schreibweise, diese Spannung, das Drama, diese tiefe Liebe zwischen den Protagonisten hat mich von allen negativen aus meinem Leben abgelenkt und mich mit Glücksgefühlen bereichert. Ich danke dir dafür und freue mich riesig, den nächsten Teil zu lesen. Wie ich in deinem Profil sehen konnte, erwartet mich noch eine gaaaanze Menge!

Danke für dieses unfassbar schöne Werk, das du uns hier geschenkt hast!

Liebe Grüße,
Yuna

Antwort von Lady Sonea am 15.09.2019 | 08:52 Uhr
Hallo Yuna,

Ach, das macht doch nichts. Ich freue mich immer, wenn meine Geschichten nach so langer Zeit noch immer neue Leser finden. Vor allem, weil die Bücher inzwischen schon etwas älter sind.

Als ich vor 10 Jahren (Mann, wie die Zeit vergeht!) angefangen habe, meine eigene Fortsetzung zu schreiben, ging es mir in erster Linie darum, dass Akkarin weiterlebt und er und Sonea zusammen sind, und dass sich das Ganze wie eine richtige Fortsetzung liest. Mit der Zeit kamen die anderen Erzählcharaktere dazu, da es irgendwann langweilig wurde, nur über diese Beziehung zu schreiben und ich Ideen für eine größere Story hatte. Ich wäre ohne dieses Buchgefühl nicht damit zufrieden gewesen.
Was übrigens nicht heißen soll, dass mir mit Sonea und Akkarin langweilig würde. Das ist mir, seit ich angefangen habe, diese Fortsetzung zu schreiben, noch kein einziges Mal passiert. Aber da möchte ich nichts vorwegnehmen ;)

Ich muss gestehen, dass ich mir bei Regin und Sonea immer gewünscht habe, dass die Freunde werden könnten, weil ich nie verstanden habe, warum er sie so hasst. Sein Versprechen es wiedergutzumachen am Ende von Band 3 schien mir da als guter Beginn einer Freundschaft.
Dannyl und Tayend kamen für mich in den Büchern viel zu kurz und ihre Beziehung wurde für meinen Geschmack zu vage gehalten, da wollte ich einfach mehr herausholen, weil ich die beiden und ihre Dynamik total mag.
Freut mich, dass du Dorrien magst! Ich hoffe, das wird auch noch lange so bleiben.

Bei Sachaka hatte ich sehr viel Spielraum, wie ich diese Kultur gestalte. Ich hatte dazu nur die Vorgeschichte „The Magician’s Apprentice“ gelesen, in der sich auch die Verräter gründen, aber die spielt 700 Jahre vor der Gilde. Ich habe mich hier sehr orientalischen Kulturen (und ein bisschen Römer) inspirieren lassen, weil das zu meiner Vorstellung Sachakas passte und einen guten Kontrast zu den Verbündeten Ländern darstellt. Darüber kommt auch noch mehr in Teil 2 und 3.

Danke, dass dir meine Fortsetzung so gut gefällt. Und ich freue mich, dass sie dir geholfen hat, deinen Stress zu vergessen. Ich hoffe, dass dieser Effekt noch eine Weile anhält :)

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Lady Sonea
TwoToTango (anonymer Benutzer)
19.08.2019 | 18:45 Uhr
Liebe Lady Sonea
Zunächst mal: WOW, einfach nur WOW. Du hast den Preis für dieses Buch (denn so würde ich es bezeichnen) sowas von verdient!!!!!
Ich habe noch nie eine derart epische Fanfic gelesen. Unglaublich dicht in der Atmosphäre, mehrere Handlungsstränge souverän geführt, Kanon-Charaktere absolut konsistent, ein eigenständiger und logisch aufgebauter Plot mit Spannungsbögen. Hammer.
Ich habe nicht nur den Spion, sondern gleich auch noch die zwei Könige hintereinander in einer Woche runtergelesen, an den freien Tagen bis tief in die Nacht. Mein Mann war etwas genervt, aber ein bisschen Verschnitt ist immer ;-)
Du hast schon ausführlich in Kommentar-Antworten und im Blog (?) erklärt, warum Du Akkarins und Soneas intime Beziehung als Dom/Sub gestaltet hast. Am Anfang habe ich wirklich heftig damit gehadert. Nach meiner spontanen Einschätzung konnte ich mir wirklich nicht vorstellen, dass Akkarin nach seinen Erfahrungen als Sklave geneigt sein würde, seine Partnerin zu dominieren, ssc (oder war es scc?) hin oder her. Dann habe ich mir überlegt, dass seine Erfahrung und die Situation als verdeckter Schwarzer Magier zu einem extremen Kontrolldrang geführt haben dürfte, was den Wunsch nach Dominanz erklären könnte. Nun ja, letztlich ist es nicht meine favorisierte Entwicklung der Geschichte, aber es ist eine mögliche/plausible Entwicklung. Welches Leid das Sonea und den beiden dann in 2K bescheren wird, dazu dann im Kommentar zum Epilog dieses Buchs.
Sehr gefallen hat mir die Entwicklung der Diebe zur Stadtwache und von Ceryni als Charakter. Auch prima, wie Du Savara einsetzt, nicht nur als Joker, sondern auch um Akkarins Story zusätzliche Tiefe zu geben. Regin hingegen nervt, nicht nur wegen seines Verhaltens in der Geschichte. Ich finde ihn als Charakter relativ flach: selbstgefällig und die Freundschaft mit Sonea nehme ich ihm, so wie Du ihn zeichnest, nicht wirklich ab. Ich habe mich beim Lesen immer gefragt, wann er ihr wieder in den Rücken fällt. Dannyl - I simply love him - sowohl seine Storyline als auch die Entwicklung. Dorrien steht gewaltig auf dem Schlauch. Es ist für mich schon hier sehr klar, bei wem er letztlich enden wird. Bloss er selbst checkt es nicht. Und dass er alle Mädchen/jungen Frauen als "kleine ..." anspricht ist einfach unerträglich.
Also noch einmal: 100000000000 Dank für diese wunderbare Geschichte, die für mich absolut gleichwertig neben dem Original steht und in Sachen Akkarin weit darüber ;-)

Antwort von Lady Sonea am 19.08.2019 | 23:24 Uhr
Hallöchen,

Ich freue mich, dass dir meine alternative Fortsetzung im Großen und Ganzen gefällt!

Um Akkarin und seine dunkle Seite besser zu verstehen, kann ich dir nur an Herz legen, die Schwarze-Sonnen-Trilogie zu lesen. Diese befasst sich ausführlich mit seinen Erlebnissen in Sachaka und damit, warum er so geworden ist, wie er jetzt ist. Besonders, wenn man mit BDSM nicht viel anfangen kann, hat sich das als hilfreich herausgestellt, aber ich halte es auch darüber hinaus für wichtig, da ich seine Komplexität als Nicht-Erzählcharakter nicht so wiedergeben kann, wie er es verdient, und dies spätestens in späteren Teilen meiner Fortsetzung wichtig wird.

Dass Dorrien als Einziger nicht begreift, dass Sonea nicht für ihn bestimmt ist und er sich eigentlich schon längst in eine andere verliebt hat, ist doch genau der Punkt. Oder habe ich da etwas verpasst?
Das „kleine …“ ist übrigens seine Art Zuneigung auszudrücken. Aber das muss man natürlich nicht mögen;)

Deine Kritik an Regin kann ich leider nicht nachvollziehen. Es wäre schön, wenn du mir ein paar Beispiele nennen könntest, wo er Sonea deiner Meinung nach in den Rücken fällt, damit ich dazu Stellung beziehen kann.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
kkK (anonymer Benutzer)
29.05.2019 | 02:17 Uhr
Erstmal: schöne Geschichte.
Zweitens: machst du vielleicht HEMA?
12.04.2019 | 13:56 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Ich denke, ich hab bei meinem ersten Review zum Epilog eigentlich schon alles gesagt... :)
Dennoch noch einmal ein kurzes Wort zum Abschluss.

Ich LIEBE deine Geschichten. Und ich bin sehr froh, dass ich nach der Schwarzen Sonnen Trilogie nun noch einmal bei der Spion von vorne angefangen habe. Denn ja: jetzt verstehe ich Akkarin und die Beziehung Akkarin-Sonea viel, viel besser. <3

Liebe Grüße
Nika

PS: Geweint habe ich schon wieder als Sonea sich „verabschiedet“...

Antwort von Lady Sonea am 09.05.2019 | 06:18 Uhr
Hallo Nika,

Da ich nicht weiß, ob ich es schaffen werde, alle deine Reviews zu dieser Geschichte zu beantworten und wahrscheinlich nur auf die eingehen werde, wo ich das Gefühl habe, dass ich etwas dazu sagen müsste, wollte ich an dieser Stelle Danke sagen, dass du dir die Zeit genommen hast, zu jedem Kapitel etwas zu schreiben.

Es freut mich sehr, dass du so viel Freude an meinen Geschichten hast!

Liebe Grüße,
Jennifer
12.04.2019 | 13:06 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Hach... was soll ich noch sagen, außer Danke für diese wunderbare Geschichte!

Hier laufen nun alle Fäden zusammen und kommen auf die ein oder andere Weise zu einem Ende. Cery und Nenia, Savara, die Gilde und natürlich Akkarin und Sonea...

Du weißt, ich bin kein großer Fan dieser törichten Aktion Regins und Trassias, die ja eine Kettenreaktion in Gang setzen, auch wenn ich natürlich verstehe, dass es für die Geschichte wichtig ist. Dennoch bleibe ich ein sehr harmoniebedürftiger Leser und leide daher immer sehr mit, wenn es mal schwierig oder „unschön“ wird. Hach ja... aber da muss ich nun wohl durch. ;-)

Und es hat ja auch überhaupt nichts mit der Qualität deiner Geschichte zu tun - im Gegenteil! Deine Geschichte ist und bleibt genial! Und hat mich (u.a. nach dem Trauma von Akkarins Tod in The High Lord) gerettet! Dafür werde ich dir ewig dankbar bleiben.

Liebe Grüße
Nika
12.04.2019 | 12:56 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Nun ist es also soweit: die Ettkriti-Ebene ist erreicht und die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Wieder einmal ganz, ganz toll und viel Liebe zum Detail beschrieben.

Gerade jetzt am Ende der Geschichte, die ja einen Zeitraum von 1 Jahr erzählt, finde ich die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere außerordentlich bemerkenswert. Was alles passiert ist! Wie sich Akkarin und Sonea, sowie auch die Gilde selbst, verändert haben!

Ich finde, dieses Kapitel fasst es irgendwie noch mal alles zusammen.
Und die letzte Szene - der letzte Satz! - ist Zucker und lässt das Shipper-Herz höher schlagen. <3

Liebe Grüße
Nika
11.04.2019 | 12:22 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh je, der Abschied... das ist auch mal wieder so eine Szene, die einem auch als Leser die Augen brennen lässt. Mal wieder ganz wunderbar eingefangen: Akkarin und Rothen. Was auch immer sie sich noch zu sagen hatten.... ;-)

Dass Akkarin bemerkt, dass Sonea viel geschmeidiger aufsitzt, gefällt mir sehr. Er scheint es nicht gewusst zu haben, dass sie Hilfe beim Reiten von Rothen und Luzille bekommen hat. Schön, dass sie ihn doch hin und wieder überraschen kann.

Sehr schön finde ich, dass Sonea noch mal so viel Zeit mit ihren Freunden verbringen kann. Auch wenn Regin nach wie vor sehr nervig und unverschämt ist. ;-)
Ein bisschen heile Welt rund um die (ehemaligen) Novizin ist schön zu lesen und außerdem wird es ja schnell genug wieder ernst, wenn Savara Bericht erstattet.

Das Treffen der höheren Magier im
Zelt des Königs ist toll. Ich mag es zudem sehr, dass es aus Dannyls Sicht beschrieben ist. Es erhöht die Spannung - allein schon ob Soneas Reaktion als Kayan das Zelt betritt.

Hach, Kayan.... traurig-schöne Erinnerungen an Kayan und Darran werden da wieder wach. Und natürlich Soneas Erinnerungen an das kleine Tal und den Wasserfall. <3

„Würde das Tal zerstört, dann wäre das, als hätte sie diesen Schwur niemals gesprochen. Es fühlte sich an wie der Anfang vom Ende ihrer gemeinsamen Zeit.“

Es ist irgendwie schön, dass sie den Schwur am Wasserfall als wichtiger erachtet als ihr Ehe Schwur. Das passt gut zu deinem Vorhaben bezüglich der Hochzeit. ;-) Und irgendwie ist es so traurig, dass sie eine Vorahnung bezüglich ihrer „gemeinsamen Zeit“ hat. Hach, hach.... man wird ja jetzt schon melancholisch!

Und dann das Treffen mit Dorrien .... super geschrieben! Ich liebe es, wenn du Dorrien immer wieder Soneas Liebeserklärung an Akkarin denken lässt. Dass er nun auch um Kayan trauert und sich nicht einmal von seinem Freund verabschieden konnte, ist wirklich tragisch (in diesem Moment).

Hach, ich mag dieses Kapitel sehr gerne! Es ist zwischendurch ein bisschen wie Klassenfahrt bzw. Zeltlager, hihi.

Liebe Grüße
Nika
11.04.2019 | 09:07 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Die Vorbereitungen schreiten auf einmal so schnell voran und es ist so tragisch, dass Sonea und Akkarin eigentlich nur an ihrem Hochzeitstag mal Ruhe hatten, denn selbst an ihrem Tag am Meer überschlagen sich die Ereignisse ja bereits und sie sind sofort wieder in der Pflicht.
Diese beiden letzten Tage in der Gilde beschreibst du wieder mit einer faszinierenden Intensität. Es fühlt sich an, als würde man die ganze Zeit den Atem anhalten. Überall ist Aufbruchstimmung, Abschied und Melancholie zu spüren.
Dass du hier das Kapitel mit Merin beginnst, hat mir sehr gut gefallen. So bekommt man eine ganz neue Sicht auf die Dinge und ja, er wird einem immer sympathischer. Und es ist schön, dass Akkarin und er sich am Ende noch einmal mit Vornamen ansprechen. Diese Vertrautheit und Freundschaft macht einem schon Mut....

Mut - auch etwas, das in der Luft liegt, denn jetzt ist alles erledigt und vorbereitet und man muss nun tatsächlich in den Krieg ziehen. Uff. Das braucht jede Menge Mut.
Es ist schön zu lesen, wie jeder ganz anders und eben auf seine Art und Weise mit diesem Druck umgeht. Übermütig, ängstlich, mit Erleichterung ...

Hach... ist alles schon sehr emotional!

Liebe Grüße
Nika
11.04.2019 | 08:51 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, wie sehr liebe ich dieses Kapitel! Der Ausflug ans Meer ist so wundervoll beschrieben, vor allem die kleinen Details wie Cerys Vorbereitungen (Kleid, Konfekt, Wein...) oder die Veränderungen in der Stimmung der Charaktere zwischendurch.
Wie unbefangen, gelöst und glücklich Akkarin doch sein kann, auch wenn er natürlich auch diesen Tag nicht ungenutzt lässt, um Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen und mit Cery alles bespricht.
Bei Sonea gefällt mir besonders ihre Neugier und Faszination an allem neuen. Wie unglaublich muss es sein, das erste Mal Meer zu stehen? Und dann das erste Mal zu schwimmen, zu tauchen und all diese wunderbare, unberührte Natur (im Kontrast zur Stadt und zu den Hüttenvierteln) kennenzulernen?
(Das Schwimmen ist eine schöne Parallele zu Isara. Schön, dass Akkarin dies nun mit Sonea erleben und so positiv besetzen kann.)

„Hier waren sie nur Akkarin und Sonea.“
Hach. Das bringt es natürlich perfekt auf den Punkt. Diese Momente finde ich wunderschön in der Geschichte.

Sehr schön fand ich neben Akkarin und Sonea auch die Szenen mit Cery, die Beschreibungen der Insel und Bauernfamilie (Akkarin und Kinder <3 ) und die Spannung, die du durch Savaras Bericht aufbaust und die im Schlusssatz gipfelt.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 13.04.2019 | 10:46 Uhr
Hallo Nika,

Bei dem Ausflug ans Meer ging es mir um die Szene vor dem Wasserfall, wo Akkarin erzählt, dass er als Kind mit seiner Familie oft am Meer war. Irgendwie habe ich mir danach gewünscht, dass er eine solche Gelegenheit einmal mit Sonea hat und ihr Schwimmen beibringt. Das Schwimmen ist ein Motiv, mit dem Akkarin etwas Entspannendes und Friedliches verbindet - eine Tätigkeit, bei der er sich sehr gelöst von allem fühlt. Indem er mit Sonea dort ist, kann sie das nun auch erleben.

Die Schwarze-Sonnen-Trilogie habe ich erst ein paar Jahre später geschrieben. Aber auch dort hat er eine Gelegenheit, bei der er dieses Gefühl einmal erleben konnte.

Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat!

Liebe Grüße,
Lady Sonea
10.04.2019 | 02:35 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ja, das trifft es sehr gut: Akkarin ist hier (verständlicherweise) so ganz anders als er es sonst in der Gilde ist. Wie herzlich sein Verhältnis zu Dana ist, weiß man ja, aber mit seiner Mutter und seinem Bruder ist das ja etwas ganz anderes.

Aber nun zum aktuellen Kapitel: der Hochzeit!! Hach...
Oh, der Anfang des Kapitels allein ist Zucker!! Wie gerne wäre man jetzt an Soneas Stelle! ;-)
Die Hochzeit selbst (sowie die Vorbereitungen dafür) beschreibst du sehr schön und stimmungsvoll. Romantisch-fluffig, aber nicht zu viel. Einfach sehr schön und vor allem (wie immer bei dir) Charakter treu.
Ich weiß, ich hab beim ersten Lesen damals gesagt, dass ich gerne mehr von der Zeremonie selbst, z.B. die Ehe Versprechen, gelesen hätte, aber nun kenne ich ja deine Gründe dagegen und finde es deshalb so wie dieses Kapitel nun ist ganz wunderbar.

Liebe Grüße
Nika
08.04.2019 | 21:51 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Ja, diesem Kapitel fiebert man tatsächlich entgegen. :D Lernt man doch endlich Akkarins Familie kennen und erfährt zudem, wer das dritte Blutjuwel hat. :)
Akkarins Bruder ist so genial beschrieben von dir. Ich kann mir das so gut vorstellen - und die Worte „plump“ und „ordinär“ passen hier zu einhundert Prozent!
Wie schon beim ersten Lesen bin ich überrascht davon, dass Akkarin Sonea in Hinblick auf ihre Verkupplungsversuche freie Hand lässt und sie auch beim Abendessen mit seiner Mutter so mit dem Familienoberhaupt sprechen lässt. Ich finde das zwar richtig so, war aber dennoch wieder überrascht, weil es mein Bild von Akkarin irgendwie ändert. Er wird dadurch irgendwie weicher... ich kann es leider schwer beschreiben.

Dana und ihr Mann sind jedenfalls eine willkommene Abwechslung und ja so sympathisch! <3
Akkarins Mutter hingegen... nun... perfekt getroffen als Schwieger-Monster. :D
Wie Akkarin sich hier um Sonea kümmert und versucht, sie weitest gehend abzuschirmen, ist so schön! Da bin ich gleich wieder verliebt. ;)

Liebe Grüße
Nika

PS: Die Alchemisten Truppe bereitet mir auch sehr viel Freude!

Antwort von Lady Sonea am 09.04.2019 | 06:03 Uhr
Hallo Nika,

Freut mich, dass dir Akkarins Familie gefällt!

Ich denke, was hier so irritierend auf dich wirkt, ist wie sehr sich Akkarins Verhältnis zu seiner Familie von dem zu den Gildenmagiern unterscheidet. Für ihn ist das ganze eine lästige Pflichtveranstaltung und so wie sich Eliana und Viklin ihm gegenüber verhalten, hat er nicht viel Liebe für sie übrig.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
08.04.2019 | 16:27 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Was für ein Auftakt ins neue Kapitel! Ich liebe diese Trainings-Szenen der beiden sehr, von der Zweisamkeit danach ganz zu schweigen. Und dann diese Ankündigung, dass Akkarin Sonea seine Familie vorstellen will. Oh je... da kann ich die Idee, Luzille solle doch mehr über sie in Erfahrung bringen, sehr gut.

Sehr schön finde ich in diesem Kapitel wie die Vorbereitungen voran schreiten und wie sich gleichsam immer mehr abzeichnet, dass eigentlich Akkarin als Hoher Lord fungiert und die Gilde führt.
Er hat eben die Erfahrung, das (rhetorische) Geschick und die Ausstrahlung, um doch nach und nach die Magier von sich zu überzeugen und es gleichzeitig so aussehen zu lassen, als wäre ihm die momentane Situation mit Balkan als Hohen Lord ganz recht.

Liebe Grüße
Nika
08.04.2019 | 03:30 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Dannyls Rückkehr finde ich sehr schön beschrieben. Das Wiedersehen mit Rothen, dann der Besuch bei Akkarin und endlich wieder Tayend!
Dannyls Gedanken über Akkarin, Loyalität und die höheren Magier finde ich sehr interessant. Man darf hier ja auch nicht vergessen, dass Dannyl fast ein halbes Jahr in Sachaka war und sehr, sehr viel verpasst hat.

Die Erforschung des Speichersteins finde ich, wie alle wissenschaftlichen Passagen deiner Geschichte, wieder einmal sehr interessant. Ich mag es zudem sehr, wenn Akkarin etwas durch Übertragung von Bildern und Eindrücken erklärt.

Tayend und Dannyl.... Hach! So süß die zwei. Ihre Wiedersehensfreude ist nahezu spürbar. Sehr amüsant fand ich hier, dass Dannyl sich nach Akkarin und Sonea als privates Paar erkundigt - und Tayends Antwort dazu. :D das passt so zu Tayend! Und so unterschiedlich die beiden Beziehungen auch sein mögen, die Intensität mit der die jeweiligen Parteien lieben, ist durchaus vergleichbar.

Das Kapitel gefällt mir insgesamt super gut (denn nicht nur Dannyl kehrt nach Imardin zurück, sondern auch Kayan und, ja, auf eine andere Weise auch Sonea) und birgt sehr viele tolle Formulierungen und Stellen, aber ich glaube, meine liebste Stelle ist trotzdem:

„Ihr seid Akkarin und Sonea. Ihr werdet überleben.“

Hach. Ja. Ja, ja, ja!! So ist es! Und das ist auch etwas, was mich bei deinen Geschichten bis zum Ende hoch hält, egal wie schwer es wird. :D

Liebe Grüße
Nika

PS: Diese unterschwellige Melancholie ob Darrans und Kitos Tod und des nahenden Kriegs ist mir dieses Mal irgendwie viel präsenter.
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