Reviews 1 bis 35 (von 298 insgesamt):
18.09.2017 | 11:10 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,
Ich finde deine Geschichten richtig Super!!!
Hab vorher schon einige andere Geschichten von dir gelesen, da könnte ich jedoch nicht lange genug aufhören zu lesen um ein Kommentar da zu lassen. Hab auch die Geschichten wie Akarin ein Sklave war und dann Hoher Lord wurde gelesen. Über diese werde ich jedoch ein anderes mal meine Meinung da lassen.
Also... ich glaube ich hab diese Geschichte am Abend des 16.09.17 angefangen zu lesen. Des heißt es waren jetzt so grob 40 Stunden in denen ich an dieser Geschichte gelesen habe.
Ich fand deine Art zu Schreiben wirklich gut. Ich hatte mich schon öfters nach FanFiktion's über Trud Caravan umgesehen, doch dabei deine scheinbar immer verpasst.
Die Idee wie es weitergeht fand ich wirklich gut, ich hab zwar zwei von den Sonea Bänden Gelesen, doch hat mit das Ende der Geschichte mit Lorkin und Soneas "neuer Liebe" nicht wirklich gefallen. (Sonea und ihr alter Erzfeind? Ehrlich? Da hat die Autorin nen ziemlichen Fehlgriff begangen.) Die einzige Sache die ich nicht gerne mag (weshalb ich niemals eine ordentliche Geschichte schreiben könnte) ist wie du deine selbst erschaffenen OC's wieder hast umkommen lassen. Doch dass ist bei deiner schreibart leider nötig gewesen. (Bei dir müssen sich die Figuren ihr Happy End wohl erst noch verdienen?)
Alles im Allem ist diese Geschichte sehr gut gelungen und ich werde wohl heute noch die Bonus Kapitel lesen und den zweiten Teil anfangen.
Mit freundlichen Grüßen
Schnee
Antwort von Lady Sonea am 18.09.2017 | 18:22:15 Uhr
Hallöchen :)

Vielen lieben Dank! Ich finde es toll, dass du so viel Freude an meinen Geschichten hast! Und ich muss sagen, du liest unglaublich schnell, wenn du den Spion in zwei Tagen durchgelesen hast! :O
Von diesem Pairing in der offiziellen Fortsetzung habe ich auch schon gehört und es entzieht sich meines gesunden Menschenverstandes, wie man so etwas schreiben kann. Tut mir leid, dass du da durch musstest!

Tatsächlich ist es sehr unterschiedlich, ob bei mir OCs sterben. Darren war darauf angelegt, bei Veila war es eine spontane Entscheidung. Das passiert übrigens später auch hin und wieder mit Canoncharakteren - was sich eben gerade so ergibt :D Wenn es das Happy End einfach so gäbe, wäre es auf Dauer auch ein wenig langweilig, oder? ;)

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit der Fortsetzung und bei Stöbern in meinen anderen Geschichten.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
13.09.2017 | 18:18 Uhr
zu Kapitel 58
So, ich habe den Spion nun bereits zum 2. mal verschlungen. Ja, verschlungen... da kann man nicht einfach mal alles beiseite legen und ein anderes mal weiter lesen. Lieber alles andere liegen und stehen lassen und lesen.

Deshalb blieb auch kein Zeit für ein ordentliches Review. ;-)

Liebe Lady Sonea, du weißt gar nicht wie dankbar ich dir für diese Fortsetzung bin und wie unendlich glücklich du mich damit gemacht hast!

Das ist eine Geschichte bzw ein Leben, dass sich Akkarin (und natürlich Sonea) verdient hat!

Du hast die Geschichte und die Charaktere wunderbar aufgegriffen und in deine Fortsetzung geführt.

Und OMG - was für ein Finale!

Mach weiter so!

Und nun freue ich mich natürlich auf den 2. Teil und 3. Teil...
Antwort von Lady Sonea am 14.09.2017 | 18:57:21 Uhr
Hallo Lorolina,

Wow, das klingt nach einem sehr intensiven Leseerlebnis! Es freut mich, dass die Story dich so begeistert und mitreißt :)

Tatsächlich ging es mir beim Schreiben vor allem darum, Akkarin und Sonea eine Zukunft zu geben, die sie verdient haben und die ich mir gewünscht hätte.

Ich hoffe, dass du an den beiden nächsten Teilen ebenso viel Freude hast :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
13.08.2017 | 21:22 Uhr
zu Kapitel 4
Liebe Sonea,
das war wieder ein wirklich schönes Kapitel. Ich fand die Einleitung sehr passend, als das Wetter während der Beerdigung so schlecht war. Das ist natürlich irgendwo stereotyp in der Literatur, aber das mag ich lieber als die Ironie einer hellen Sonne und eines blauen Himmels, während die Menschen unten stehen und trauern.
Ich fand auch Soneas Gefühle sehr verständlich, als sie in Gedanken durchgespielt hat, dass Akkarin jetzt auch in einem der Gräber liegen könnte. Obwohl sie selbst findet, dass ihre Gedanken zu weit gehen, bin ich der Meinung, sie braucht das, um den Schock des Geschehenen zu verarbeiten.
Im weiteren Verlauf der Geschichte ist mir bei ihr aufgefallen, dass sie gerne verdrängt. Das könnte problematisch werden, wenn mal wirklich etwas schlimmes geschieht, das sie irgendwie verarbeiten muss.
Ich denke mal, die Entscheidung, Akkarins und Soneas Beziehung geheimzuhalten wird für Ärger sorgen. Und für viel Lachen für mich :D
Die Gerüchteküche um die Beiden war jetzt schon sehr lustig.
Cery und Savara haben ein sehr kompliziertes Verhältnis. Ich muss sagen, Cery tut mir leid. Es ist unpraktisch, wenn man in jemanden verliebt ist, dem man nicht trauen kann und diese Gefühle nicht abstellen kann.
Sehr lustig fand ich Tayend und seine Bewunderung für Akkarin. Er fängt ja fast an zu sabbern! :D Dannyl wirkt ein bisschen eifersüchtig und amüsiert. Das finde ich süß.
Und Rothen ist eine gute Wahl als Farands Mentor.
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße,
Bialei
Antwort von Lady Sonea am 14.08.2017 | 18:36:05 Uhr
Hallo Bialei,

Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat!

Ich verwende das Wetter hier und da als Stilmittel, wobei es passend oder gegensätzlich zu der jeweiligen Szene und Stimmung des erzählenden Charakters sein kann. In dieser Szene hätte ich schönes Wetter als unpassend empfunden, zumal es mir wichtig war, die ganze Atmosphäre möglichst traurig und bedrückend zu gestalten.

Ich denke auch, dass Soneas Gedankengänge wichtig sind, um mit dem Erlebten zurechtzukommen. Sie ist zwar härter als die meisten Gildenmagier, aber die Erlebnisse während der Schlacht beinhalten genug, was auch sie aufarbeiten muss. Hätte sie alles ohne mit der Wimper zu zucken überstanden, um es mal überspitzt auszudrücken, würde das ihrem Charakter widersprechen, zumal wir schon früher in den Büchern gesehen haben, dass auch sie traumatisierbar ist.
Sonea ist kein sonderlich emotionaler Mensch in dem Sinne, dass sie sich in ihren Gefühlen und Stimmungen wälzt. Auch das in gewissem Sinne hat mit ihrer Herkunft zu tun. Es wird versucht, mit Dingen fertigzuwerden, sie abzuhaken und nach vorne zu blicken, was auch dazu beiträgt, das eigene Überleben zu sichern. Das kann tatsächlich auch zu Verdrängung führen, was irgendwann auf sie zurückfallen könnte.

Leicht wird es sicher nicht, wenn Sonea und Akkarin das so durchziehen. Es gibt ja schon einige Magier, die etwas vermuten. Und sollte es rauskommen, dann ist der Skandal eigentlich schon vorprogrammiert :D Ich meine, es ist die Gilde und sie verstoßen gegen die Regeln.

Ja, das ist wirklich schade für Cery. Ich mag Savara zwar nicht sonderlich, aber sie hätten von ihrer Profession etc. her recht gut zueinander gepasst. Aber vielleicht war auch genau das Problem, dass sie zu gut zueinander gepasst haben. Es ist ok, wenn beide auf Grund ihrer Tätigkeit Geheimnisse voreinander haben, aber es war Savara, die sein Vertrauen missbraucht hat, als sie ihm die Inava geschenkt hat.

Hach ja Tayend :) In den Büchern hat er so seine Momente, wo er von Akrobaten etc. schwärmt. Bei ihm kann ich mir gut vorstellen, dass das in seiner Natur liegt und nach der Schlacht ist Akkarin so etwas wie sein Held und damit auch anbetungswürdig. Ich finde, es passt einfach gut zu ihm. Für Dannyl ist das natürlich ungewohnt, weil Tayend der erste seit Jahren ist und Dinge wie Verliebtsein und Schwärmereien sein halbes Leben unterdrückt hat.

Vielen Dank für dein Review und viel Spaß mit dem nächsten Kapitel :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
05.08.2017 | 22:59 Uhr
zu Kapitel 3
Liebe Sonea,
erst mal muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange nichts geschrieben habe. Einige Fortbildungen und damit verbundene Prüfungen haben mich in Atem gehalten.
Als kleine Perfektionistin habe ich während des Lesens Notizen gemacht (vielleicht poste ich einfach den Zettel :D ). Aber jetzt ein bisschen konstruktive Kritik: Da waren ein paar kleine Rechtschreibfehler, aber bei Dingen, die das Korrekturprogramm schon mal gerne schluckt.
Ansonsten:
Ich fand die Wahl deiner Erzählperspektiven sehr gelungen. Rothen zeigt die Außensicht auf Sonea und als Leser wird man gut in seine Gedankenwelt voller Sorgen gezogen. Dannyl zu lauschen ist auch sehr interessant. Du hast den Spannungsbogen von seinen Gedanken an Elyne und Tayend zu einer Besorgnis und dem eigentlichen Anliegen sauber gespannt. Bei Sonea sind ihre Ungeduld und Sorge sehr gut rüber gebracht.
Meine Reaktion zu Akkarins Wachwerden und ersten Sätzen war etwa: *Yippie, er ist zurück, wuhuuu! Grins, im Kreis rumtanz* :D Ich fand es urkomisch, wie wahnsinnig bestimmend er war, sarkastisch und fordernd.
Das Gespräch zwischen ihm und Sonea war einfach typisch Mann und Frau. Sonea fragt etwas, aber nicht direkt und er gibt keine direkte Antwort, bis sie dann erfährt, er konnte jeden ihrer Gedanken hören. Ich finde es in Ordnung, dass er nicht auf ihre Gedanken reagiert, sondern auf ihre Worte. Sonea sollte lernen, direkt zu sagen, was sie will und er achtet ihre Privatsphäre. Allerdings spielt er auch ein wenig mit ihr, das ist schon ein wenig arschig. Wahrscheinlich, wenn Sonea nicht so erleichtert wäre, hätte sie ihm die Leviten gelesen. :D
Auch fand ich es logisch, dass Vinara errät, dass zwischen Akkarin und Sonea etwas läuft. Sie ist Analytikerin und Sonea wird die Gefühle für ihre erste Liebe kaum verbergen können.
Ein wenig geärgert habe ich mich über Rothen am Ende: „Auch wenn ich wünschte, es wäre nicht ausgerechnet Akkarin.“ Ja, der Mann hat sicher viel Unsinn angestellt und er hat sich mies gegenüber den Beiden verhalten, als er sie erpresst und getrennt hat. ABER: Er ist nicht das Monster, er tat es, um Sonea, die Gilde, Kyralia zu schützen. An der Stelle muss ich gestehen, dass ich Akkarin in den Büchern nie als Bösewicht betrachtet habe. Ich fand sein Gebaren hart und so manche Tat nicht einwandfrei moralisch. Aber ich habe immer auf den Moment gewartet, wo er Sonea in seiner Residenz etwas antut: Ihr droht, sie einschüchtert, irgendetwas konkretes tut. Das ist nicht geschehen, also habe ich abgewartet. Und siehe da: Beschützer. Zurück zu Rothen. Akkarin macht Sonea glücklich, er schützt und unterstützt sie. Was will Rothen mehr? Er sollte lernen, diese Beziehung zu akzeptieren und Akkarin zu verzeihen. Ich schätze allerdings, dass das dauern wird und er ihm bei jeder noch so kleinen Gelegenheit wieder Vorhaltungen macht, ob jetzt für sich im Geiste oder tatsächlich einmal laut.
Und zum Schluss eine Vermutung: Akkarin und Sonea werden in Haus Arran leben.
Liebe Grüße,
Bialei
Antwort von Lady Sonea am 07.08.2017 | 18:54:42 Uhr
Hallo Bialei,

Nicht schlimm und ich freue mich, dass du weiterhin dabei bist und Freude an der Geschichte hast. Prüfungen etc. gehen jedoch immer vor. Mit Notizen würde ich auch zurechtkommen, sofern sie nach dem Lesen noch einen Sinn ergeben. Das nehme ich mir selbst viel zu häufig vor und mache es dann doch nicht und dann muss ich einen Text hinterher nochmal lesen :D

Dankeschön! :) Manchmal finde ich es besser, die Erzählperspektive zu wechseln, um nicht immer alles aus ein und derselben Perspektive zu zeigen. Außerdem war ich, als ich den Spion geschrieben habe, viel zu glücklich, dass Rothen wieder für Sonea da sein kann. Ansonsten wirst du im Laufe der Geschichte feststellen, dass die übrigen Erzählcharaktere aus den Büchern auch allesamt ihren Anteil haben.

Arschig? :D Ja, das ist Akkarin manchmal auch. Wobei das zum Teil auch daran liegt, dass er es noch nicht gewohnt ist, sein Leben und damit auch einen Teil seiner Gedanken und Entscheidungen mit einem anderen Menschen zu teilen. Das führt besonders in der Anfangszeit immer wieder mal zu Konflikten, weil Sonea sich durchaus aufregen kann, wenn er es zu weit treibt. Ich weiß jetzt nicht genau, auf welche Stelle in dem Gespräch du genau hinauswillst, an einer will er sie auch nur ein wenig aufziehen und an der anderen muss er sich selbst erstmal darüber klarwerden (wo es um ihre Zukunft geht). Und da dann etwas Halbgares auszusprechen, kann unter Umständen auch verunsichernd sein.

Ich kann deinen Ärger über Rothen total verstehen. Inzwischen hat er zwar erkannt, dass Akkarin nicht der Böse ist, aber es zu erkennen und einem Menschen im Herzen zu verzeihen, sind dann doch zwei unterschiedliche Dinge und diesen Schritt muss er erst tun. Dass beide sich einmal aussprechen, könnte helfen. Aber selbst wenn es Rothen gelingen sollte, Akkarin zu verzeihen, kann es sein, dass er immer ein wenig vorschnell urteilt, weil die Verletzungen nicht einfach verschwinden.
Ein wenig ist er in diesem Kapitel allerdings auch der beschützende Vater, der sich für Sonea eher einen „netten“ Mann gewünscht hätte. So wie Dorrien. Was nicht bedeutet, dass Akkarin die schlechtere Partie wäre. Aber sicher ein Schwiegersohn, mit dem man sich als (Zieh-)Vater schwieriger anfreundet.

Vielen Dank für dein Review und ganz viel Spaß beim Weiterlesen!

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Nameka (anonymer Benutzer)
12.04.2017 | 11:47 Uhr
zu Kapitel 58
Review

Das Oberhaupt des Rudels meldet sich mal wieder...
Ich habe jetzt den Spion und das Bonusmaterial durch und eine Frage: möchtest du deine Leser umbringen?! Gleich zweimal mitten in der Schlacht aufzuhören, gleicht Folter und dann auch noch ERST um eine Rezension des ersten Teils zu bitten, bevor man im zweiten Teil darüber hinwegkommt- aaahhhh!
Ich hatte mir extra Zeit freigeschaufelt, um die beiden letzten Kapitel in Ruhe zu lesen (was dann zugegebenermaßen hinfällig war, weil ich nicht so lange warten konnte *lach*)

Aber jetzt zum eigentlichen, dass ich begeistert von deiner Schreiberei bin, ist wohl offensichtlich (und deine sich nicht altersgemäß verhaltenden Charaktere im Bonusmaterial gefielen mir auch (sie erinnerten an den alten Akkarin, der beim Experimentieren durchkam und mir ebenfalls gefiel)).
Mit schmunzeln habe ich festgestellt, dass der große Schwarzmagier -wenig überraschend- zur eigentlich fast gleichgestellten Hauptperson geworden ist. Das einzige, und gerade das passt ja SO GUT zu ihm, ist, dass du deine Leser (fast) gänzlich über sein Innenleben im unklaren lässt.

Die ganze Zeit habe ich auf das Finale hingefiebert und als es dann so weit war konnte ich mich nur noch beruhigen, weil ich mir Mantra-artig sagte "dass alles IRGENDWIE gut geht, denn du hast ja einen zweiten Teil geschrieben" :D und dann DAS!! Hat er jetzt einen der wilden Steine losgelassen und damit die gesamte Gilde und alle, die mit Ihnen und für die sie gekämpft haben, zugrunde gerichtet? Er muss doch glauben, dass sie tot ist! Oh Gott, wie soll es denn jetzt weitergehen??
Übrigens eine tolle List mit den Masken & dem übermäßig starken Magier, der mit kalten grauen Augen dann zuschlägt, wenn es für "unsere Seite" am schlimmsten ist.

Meine Schreiberei ist wieder etwas ungeordnet, da meine Gedanken noch immer springen & ich so viel sagen möchte ;-)

Die Alchemisten, die alles Explodierende toll finden, hast du schön beschrieben (ich bin mit einem Chemiker zusammen, musste oft lachen!). Deine chemisch-naturwissenschaftlichen Erklärungen fand ich plausibel (soweit das geht xD) - aber Medizin hast du nicht studiert, oder? Ich weiß nicht mehr, was es war, aber ich musste da mal schmunzeln, da ich mir DAS so nicht vorstellen konnte.

Und wo wir bei Medizin sind: armer Dorrien! Dafür wurden Indria & Trassia richtig cool in ihrem Kampfgeist am Ende.

Die Friedfertigkeit bei der Hochzeit kam mir sooo übertrieben vor, aber da du das selber als Stilmittel gekennzeichnet hast und ich das wieder nachvollziehen kann - ok!

Der Wandel von Soneas Erwartungen an die Hochzeit fiel mir erst gegen Ende auf, aber dann war ich davon beeindruckt, wie du es Stück für Stück geschafft hast, von ihrer nüchternen muss-halt- Meinung zu der freudig-begeisterten Braut zu kommen.

Kayan! Warum?! Ich muss an Canavans Aussage denken: Weil Krieg sinnlos tötet... aber: och Nö *schnüff*

Auch König Merin, der seit der Gesprächsszene mit Akkarin (irgendwann am Anfang) als Person begreifbar wurde, hat mich beeindruckt. Sonea folgend war ich seeehr ablehnend gegen so einen Herrscher, aber der denkt ja richtig weit und kümmert sich (jetzt endlich!) um sein Volk.

Doof fand ich das sachakanisch-Gesabbel am Anfang, weil ich dafür einmal gaaaaanz nach unten scrollen musste, ohne der Versuchung zu erliegen, Textfetzen zu erhaschen. Vielleicht hätte man da in der inneren Rede ne Übersetzung geben können...

Und zuletzt: ich möchte auch so'ne schalldichte Blase für mein Zelt, wie die beiden Schwarzmagier sie mit Sicherheit in ihrer letzten Nacht hatten *lach*

Mehr kann ich leider nicht schreiben, denn ich muss jetzt den zweiten Teil lesen! Hast du mal über ein komplettes eigenes Buch nachgedacht?

Voller Ehrfurcht & Dank neige ich also mein Haupt vor dir, dass du mir diesen Lesegenuss ermöglichst!

Es grüßt, das Rudel!
Antwort von Lady Sonea am 13.04.2017 | 19:30:10 Uhr
Hallöchen :)

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit für ein abschließendes Review genommen hast <3 Die wenigsten Leser tun dies, als wäre Feedback zu abgeschlossenen Geschichten hinfällig, was für den Autor dann immer schade ist.

Hm, ich empfand Akkarin schon in der Trilogie als zentralen Charakter, nur dass dies erst im dritten Buch richtig durchkam. Durch seine Beziehung zu Sonea taucht er in mehr Szenen auf und meine Fortsetzung ist so gedacht, dass er und Sonea gleichsam die wichtigsten Charaktere sind. Um den Stil der Bücher zu wahren, habe ich ihn nicht zum Erzählcharakter gemacht. Akkarin beinhaltet zu viel Düsternis, was das Gesamtbild verzerren würde. Für ihn habe ich jedoch eine eigene Trilogie geschrieben, in der alleiniger Erzählcharakter ist. Allerdings spielt diese viel früher.

Ok, ich gebe zu, das Ende von Teil 1 ist wirklich heftig. Eben weil es nicht gutgeht, ist der zweite Teil erforderlich. Was da genau passiert ist, als Akkarin den wilden Speicherstein gezündet hat, wer überlebt hat und wer tot ist, erfährst du in Teil 2 ;) (Ich kann dir übrigens versichern, dass sich die komplette Trilogie um den Krieg mit Sachaka dreht)
Dankeschön! Die Masken sollten dazu dienen, dass die Gilde nicht sieht, wer von den Sachakanern der König oder einer seiner Kriegsmeister ist, da davon auszugehen ist, dass diese die Hauptziele der Gilde wären, sollte es ihnen irgendwie gelingen, ein paar Sachakaner zu töten.

Erwischt, ich bin selbst Physiker, wenn auch ich mittlerweile etwas anderes arbeite. Mit Medizin habe ich dagegen weniger am Hut. Allerdings gehe ich davon aus, dass es in einer anderen Welt andere Heil- und Therapiemethoden gibt, als bei uns und dass diese auf Grund mangelnden technischen Fortschritts zum Teil auch ein wenig abenteuerlich sein könnten. So wie die wissenschaftlichen Themen einen deutlichen pseudowissenschaftlichen Aspekt beinhalten.

Ich gehe davon aus, dass im Angesicht einer Schlacht, wo die Teilnehmer nicht wissen, ob sie überleben, das Harmoniebedürfnis übersteigert ist. Zudem sind Hochzeiten häufig etwas gefühlsbetont, das lässt dann irgendwann auch Sonea nicht mehr kalt. Wobei ich glaube, dass es auch daher kam, dass ihr das Herz in die Hose gerutscht ist, als sie daran dachte, dass sie Akkarin ihre ewige Liebe schwören muss :D Davon abgesehen war es wirklich ein reines Stilmittel. Denn für viele Charaktere wird der nächste Teil nicht sonderlich schön.

Kayan nach Canavan’scher Art umgebracht? Ich weise alle Schuld von mir! Er wollte sterben, also habe ich ihm die Chance gegeben ;)

Merin habe ich über diese Geschichte als Gastcharakter ebenfalls liebgewonnen. Zuerst diente er nur dazu, einige Szenen mit Akkarin näher zu beleuchten, aber mittlerweile hat er ein wenig mehr Funktion erhalten. Dass er sich endlich auch mal um die einfachen Menschen kümmert, war für mich nach der Schlacht von Imardin und dem Gespräch mit den Dieben folgerichtig.

Für das Sachakanisch hättest du einfach nur auf den Link klicken brauchen, um zur Übersetzung zu gelangen. FF.de bietet da leidet keine Möglichkeiten, Pop-Up Fenster zu machen, daher musste ich das in meinem Blog auslagern. Scrollen sollte daher nicht nötig sein. Falls die Links irgendwo kaputt sind, sag mir bitte bescheid.
Schade, dass dir das mit der fiktiven Sprache nicht so zusagt. In Teil 2 kommt davon noch mehr an Stellen, wo es einfach Sinn macht.


Ein eigenes Buch? Irgendwie fragt mich das jeder. Vielleicht, wenn ich irgendwann mit diesem Universum fertig bin und den Kopf frei für neue Ideen habe. Aber bis dahin habe ich noch zwei Bände der Folgetrilogie zu schreiben :)

Liebe Grüße und schon einmal schöne Ostern,
Lady Sonea
Bialei (anonymer Benutzer)
01.04.2017 | 13:08 Uhr
zu Kapitel 2
Liebe Sonea,
ich finde deinen Prolog sehr schön geschrieben. Soneas Panik, ihre Verzweiflung, Liebe, Treue und sture Entschlossenheit hast du super rüber gebracht. Ich denke auch, dass es mit der schwarzen Magie durchaus möglich ist, neue Wege in den verschiedenen Disziplinen (hier die Heilkunst) zu gehen. Ich bin der Meinung, die Gilde ist nichts ohne Akkarin, die Geschichte wird langweilig ohne ihn, die Möglichkeiten endlich Veränderungen innerhalb der Gilde durchzubekommen, stirbt ohne ihn. Ich freue mich, dass du der Geschichte damit neues Leben eingehaucht hast; etwas, das die Autorin eindeutig versäumt hat.
Ich bin gespannt, wie sich Dorrien weiter verhält. Wahrscheinlich kapiert er es nicht, obwohl Soneas Handeln und ihre Aussage eindeutig sind. Aber das wäre ja zu einfach :D.
LG Bialei
Antwort von Lady Sonea am 04.04.2017 | 18:41:15 Uhr
Hallo Bialei,

Vielen lieben Dank für dein Review! Mich hat es im Buch immer sehr gestört, dass Sonea an dieser Stelle einfach aufgibt, wo sie sonst immer so verbissen kämpft. Das fand ich so unlogisch. Selbst, wenn es hoffnungslos gewesen wäre, hätte sie zumindest versuchen sollen, ihn zu retten.
Akkarin sehe ich als jemanden mit ziemlich unkonventionellen Ideen. In den Büchern kommt das immer wieder durch (der Wetterausguck, die Heiler für Tiere, seine Art und Weise Sonea zu „unterrichten“, aber auch seine Ansichten zum Thema Frauen und Kriegskunst). Ohne ihn fehlt der Gilde eine mächtige Person, die frischen Wind bringen kann und auch die überzeugenden Argumente hat. Daher stimme ich dir zu. Und auch sonst fehlt ohne ihn in den Büchern einfach etwas, weil sich die Geschichte letztendlich ja um ihn dreht.
Hach, Dorrien! Er ist doch noch sturer als Sonea … :D

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Gast (anonymer Benutzer)
27.03.2017 | 23:09 Uhr
zu Kapitel 23
Hui, schnelle Antwort!
Leider bin ich zu doof, um auf deine wiederum zu antworten, also muss ich das so machen...
Ich bin übrigens zu Hörbüchern übergegangen, weil mir schlicht weg die Zeit fehlt, selber zu lesen - das Argument ist derzeit nichtig, denn ich suchte (von Sucht, Abhängigkeit) gerade das, was du geschrieben hast und revidiere immer mehr meine vorherige Meinung über Fanfiction ;-) Es fühlt sich mehr wie ein Paralleluniversum zur "offiziellen" Fortführung an (ich bevorzuge dieses Paralleluniversum!)
Wegen des Kusses: ich verstehe, warum beide sich respektlos behandelt gefühlt haben... aber auch wieder nicht! Denn zum einen war es ja nunmal nichts "besonderes" oder wirklich intimes und zum anderen war Sonea verzweifelt genug, um das als einzigen derzeitigen Ausweg zu sehen, während Akkarin (mit gutem Grund!) nicht zu ihr steht - warum also sollte er beleidigt sein, er hat derzeit gar kein Recht dazu? Seinen Vorschlag, eine Beziehung mit Regin als Alibi zu benutzen, finde ich unter den gegebenen Umständen auch nicht verwerflich und durch die (scheinbar, hoffentlich!) echte Freundschaft der beiden, die mich manchmal immer noch verwundert, wäre das vielleicht wirklich ein gangbarer Weg - warum also sollte sie sich deshalb verletz fühlen..? Im gesamten schien mir diese (in meinen Augen) Kleinigkeit zu unwichtig, um da so viel der Handlung dran aufzuhängen. Nun, und dann kommt der Gedanke, dass es MEISTENS Kleinigkeiten sind, die den größten Streit auslösen.

Sollte meine Schreiberei irgendie anstrengend zu lesen sein, bitte ich das zu entschuldigen, ein Smartphone ist wohl nicht das geeignetste Schreibwerkzeug ;-) es ist eine sehr interessante & neuartige Erfahrung, direkt mit dem Autor meiner derzeitigen Parallelwelt  in Kontakt treten zu können :D

Wegen der Geschichte rund um Dannyl spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken, die Bücher doch selber zu lesen; aber eigentlich fehlt mir dazu wirklich die Zeit (und Lust, meine wenige Freizeit dafür zu verwenden, wenn ich es ja auch beim Autofahren hören könnte). Das was er da gefunden hat, scheint zum einen durch kampftaugliche Alchemie direkt helfen, als auch möglicherweise ein zukünftiges Auskommen mit Sachaka ermöglichen zu können, doch bitte rechtzeitig!!
Inzwischen bin ich einige Kapitel weiter und bin begeistert davon, dass jeder Handlungsstrang für sich genommen mal extrem spannend und dann einfach "nur" schön ist, während doch das Gefühl bleibt, dass sich etwas zusammenbraut.
Bitte weiter so, Ich werde bei Zeiten mal wieder schreiben,
Es grüßt -und daran wird man mich wohl erkennen können, bis ich mich hier vielleicht doch mal anmelde-
Das Rudel
Antwort von Lady Sonea am 30.03.2017 | 22:21:48 Uhr
Hallo das Rudel, wenn ich dich so nennen darf ;)

Mit der Antwort hattest du Glück, weil ich gerade Zeit hatte. Meistens dauert es ein paar Tage. Auf Reviews kann man leider nicht direkt antworten.

Das mit der fehlenden Zeit zum Lesen verstehe ich absolut, weil es mir auch oft so geht. Sofern mich ein Buch nicht total packt, brauche ich Monate, um es zu lesen. Ansonsten müssen eben andere Sachen darunter leiden (wie z.B. Schlaf^^).
Freut mich, dass meine Geschichte deine bisherige Meinung von Fanfiction revidiert. Auch wenn ich leider sagen muss, dass es genug Geschichten gibt, wegen denen dieses „Genre“ seinen Ruf weg hat.

Strenggenommen war der Kuss nichts Besonderes, da gebe ich dir recht. Das Problem ist hier Akkarins Kontrollzwang, der zu dieser Reaktion geführt hat, über die Sonea sich so aufgeregt hat.  Akkarin kann sich ihrer zwar sicher sein, aber sie machen gerade eine schwere Zeit durch und durch den Altersunterschied stellt er sich sicher auch hin und wieder die Frage, ob das wirklich alles so gut gehen kann. Keine gute Kombination mit Kontrollzwang. Er zeigt es nicht und versucht es nicht an Sonea auszulassen, aber dadurch kommt dann eben so eine berechnende Reaktion zustande, die Sonea wiederum verletzt. Die Situation wäre vermutlich weniger drastisch abgelaufen, wäre ihre Beziehung nicht schon so kompliziert geworden.

Ich verstehe sehr gut, was du schreibst. Ich bin eher beeindruckt, dass du so viel Text am Smartphone tippen kannst :) Und ich freue mich sowieso immer, wenn über meine Geschichten diskutieren kann. Kleiner Tipp nur, sofern das für dich umständlich ist: Falls du gedenkst, Reviews auch am PC zu schreiben, würde ich das in einem Textdokument machen. Wenn das Browserfenster versehentlich weggeklickt wird, ist alles weg. Da fluchen viele drüber und ist der Grund, warum ich meine Antworten auch immer vortippe :)

Hm, wenn es dir nur um Dannyls Storyline geht, kannst du natürlich auch nur seine Szenen nachlesen, dann sparst du viel Zeit.

Danke für das Lob! Mir liegt sehr viel daran, jedem Charakter seine eigene Handlung zu geben, weil sie das verdient haben. Was allerdings auch oft dazu führt, dass ich wieder Ideen bekomme, wie ich das mit der Haupthandlung verknüpfen kann.
Wie das mit Dannyls Entdeckung weitergeht, überlasse ich dir zu entdecken ;)


Liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
Lady Sonea
Gast (anonymer Benutzer)
26.03.2017 | 09:30 Uhr
zu Kapitel 23
Hallo,
Ich habe die Gilde der schwarzen Magier vor etwa zwei Jahren als Hörbuch gehört und fand das Ende so absolut schlimm, dass ich mich nie damit abfinden konnte. Zwar habe ich auch bei Eragon und Harry Potter geheult, aber das war irgendwie ok...
Mit Fanfiction hatte ich auch nie etwas am Hut und das Ausweichen auf Fanfiction-Erdachtes, weil mir die Wendung des Autors nicht gefällt, kam mir vor wie ein Davonlaufen vor der Realität.
Als ich nun  zum zweiten Mal die Gilden-Trilogie gehört habe und schon zu Beginn(!) über Akkarins späteren Tod betrübt war, wollte ich nun wissen, WARUM er sterben musste. Und ja, ich fand auch, dass er enormes Plot-Potenzial hat!

Deine Weiterführung gefällt mir richtig gut! An einigen Stellen fehlen Wörter (insbesondere Konjunktionen & Pronomen), manche Wörter sind doppelt,  es lässt sich gut lesen und ist spannend. Das Kapitel aus Merins Sicht war ein interessantes Häppchen in dem Versuch, die Charaktere möglichst vollständig zu verstehen. Dannyls Werdegang birgt Spannung (von Dannyl ist in der gekürzten Hörbuchfassung leider wenig zu erfahren).
Dass Sonea die Kriegskunst gewählt hat, passt zu ihrem Selbstverständnis. Ich verstehe zwar nicht, warum "Heilende Kriegerin" EIGENTLICH nicht gildenkonform ist, aber ich finde es super, dass du diesen Weg gehst.
... aber ich verstehe auch nicht, warum höhere Magie GRUNDSÄTZLICH böse sein muss... :/
Die Entwicklung von Sonea& Akkarin schwankt mir zeitweise etwas viel zwischen bedingungsloser Liebe, Gehorsam, Bockigkeit und Missverständen - das Heckmeck um den Kuss kann ich persönlich nicht nachvollziehen (aber ich bin auch keine konservative Kyralierin). Die beiden sind süß zusammen und es gefällt mir, dass sie erwachsen geworden ist; auch die Art, wie du dieses beschreibst gefällt mir -bekennende Halsbandträgerin- sehr gut. Ihre Rede Betreff Disziplin-Wahl vor den höheren Magiern war Bombe!

Ich bin gespannt, wie es weitergeht!
Antwort von Lady Sonea am 26.03.2017 | 10:54:18 Uhr
Hallöchen :)

Ich glaube, ich weiß, was du meinst. Ich habe auch schon viele andere Charaktertode gelesen, aber keiner davon hat mich so getroffen, wie der Akkarins, oder war in irgendeiner Weise ähnlich sinnlos und unnötig. Meist gaben sie den anderen Figuren die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Bei Akkarin wird einfach nur Potential weggeschmissen. Und ich bin sowieso der Meinung, dass sein Überleben noch lange kein Happy End bedeutet.

Ich sehe das Schreiben von Fanfiction weniger als Flucht vor der Realität, zumindest nicht mehr, als das Schwelgen in Fremden Welten es sowieso ist. Ich sehe es eher als eine Vielfalt von Universen, die sich aufspannen, wenn an einer Stelle ein Charakter eine andere Entscheidung trifft. So viel zur Philosophie am Sonntagmorgen ;)

Vielen Dank, dass dir meine Fortsetzung gefällt! :) Das mit den fehlenden oder überflüssigen Wörtern ist leider ein Problem des Editierens. Wenn ich die Geschichte länger nicht gelesen habe, fallen mir solche Sachen oft auf, aber sobald ich einen Satz umschreibe, weil er mir nicht gefällt, kommen neue rein, die ich aber in dem Moment nicht sehe. Und mein Rechtschreibprogramm hilft da leider auch nur bedingt weiter …
Das ist schade, dass Dannyl im Hörbuch kaum vorkommt. Für mich ist er zu wichtig, um fehlen zu dürfen und er bekommt im Laufe der Fortsetzung auch noch eine wichtige Rolle.
Das Problem mit einer Kombination aus zwei Disziplinen ist, dass man dann in keiner der beiden Disziplinen genug Wissen ansammeln kann, um wirklich gut darin zu sein. Dafür ist das Studium zu umfangreich und schwer und das Wissen der Gilde zu umfangreich. Sonea hat jedoch die Option bekommen, so viel über Heilkunst zu lernen, wie sie über ihr eigentliches Studium hinaus kann, sofern ihre Noten es zulassen.
Um ehrlich zu sein, finde ich dieses Gehampel, dass höhere Magie böse ist, auch ziemlich albern, aber das ist eben die Gilde. Dafür macht es mir umso mehr Spaß, die Magier deswegen ein wenig zu parodieren.

Zu Sonea und Akkarin: Für sie beide ist es die erste Beziehung, entweder überhaupt oder nach etlichen Jahren, was zu Schwierigkeiten führt. Geschweige denn, dass Akkarin überhaupt jemals eine Beziehung dieser Art hatte. Dazu kommt, dass er lange auf sich gestellt war und einen latenten Kontrollzwang hat, was zu Konflikten führen kann. Sonea ist außerdem noch sehr jung und nur, dass sie in anderen Dingen schon erwachsen ist, bedeutet nicht, dass sie es auch in Sachen Beziehung ist. Generell wird sie ihre Rebellion aber weitgehend behalten, was auch gut so ist, wenn man mit einem Mann wie Akkarin zusammenlebt.
Was genau hast du bei dem Kuss nicht verstanden?
Wenn dir das Prinzip ihrer Beziehung gefällt, dann, und da bin ich sicher, wirst du auch ihre Weiterentwicklung mögen ;)

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag,
Lady Sonea
23.03.2017 | 11:50 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe Sonea,

das Ende der Bücher hat mich so vergrätzt, dass ich sie nur noch traurig weggelegt habe. Das ist jetzt bestimmt 5 Jahre her... Eine fanfic, in der Akkarin überlebt hat und die einigermaßen gut geschrieben war, hat mich zurück zu den Büchern und schließlich zu dir gebracht. Beim ersten Lesen war ich so begeistert, dass ich nur lesen, nein schlingen, konnte. Und jetzt werde ich diese wundervollen Kapitel nochmal lesen und jedes ausführlich reviewen. Ich gelobe feierlich, nicht zu spoilern. ;)

LG Bialei
Antwort von Lady Sonea am 23.03.2017 | 19:35:41 Uhr
Hallo Bialei,

Ich empfinde es immer als besondere Ehre, wenn einem Leser diese Geschichte so gut gefallen hat,  dass er oder sie sie ein zweites Mal liest :) Ich freue mich auf deine Ansichten zu den Kapiteln.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.01.2017 | 10:59 Uhr
zu Kapitel 1
Nachdem ich jetzt nach einem Marathon endlich mit Teil 1 fertig bin, dachte ich, dass ein Review  von mir natürlich nicht fehlen darf. Deine FF ist eine von jener Sorte, bei der man später bereut damit begonnen zu haben. Aber nicht weil sie schlecht ist, sondern eher im Gegenteil. Deine Geschichte ist derart lang und detailliert, dass es jede Menge Zeit verschlingt sie zu lesen. Leider kann gerade ich dann nicht aufhören und muss alles innerhalb einer Woche verschlingen.

Aber hey, eigentlich bin ich doch deshalb hier oder?

Nun mal zum eigentlichen kritischen Teil:

Schreibtechnisch ist alles in ausgezeichnetem Rahmen, Tippfehler kommen nie vor, manchmal fehlen jedoch Wörter oder sind zuviel. Allerdings hält sich alles im Rahmen und liest sich beinahe wie die Originalbücher von Trudi Canavan. Von diesem Standpunkt her ein großes Lob an dich.

Storytechnisch ist die Handlung nicht allzu kompliziert, jedoch in ihrer Erzählweise exakt wie das Original (abgesehen von der Länge).

Teil 1 ist ohne jeden Zweifel 10/10 und hat den FF Award mit Recht gewonnen.

Es war mit auf jeden Fall eine Freude

Lg Tobias

PS: Zu Teil 2 darfst du dir noch was anhören. Ich bin nicht zimperlich und lese Game of Thrones etc., doch nicht einmal Georger R.R. Martin hat in mir derart das Verlangen ausgelöst den Autor zu erdrosseln. Doch dazu später mehr.
Antwort von Lady Sonea am 10.01.2017 | 08:11:30 Uhr
Hallo Tobias,

Naja, wenn du nicht aufhören konntest zu lesen, dann ist es doch eigentlich etwas Gutes, oder? Es zwingt dich schließlich niemand, es so schnell zu lesen ;)

Es war meine Absicht, dass sich die Fortsetzung wie eine echte Fortsetzung der Bücher liest, andernfalls wäre ich damit nicht glücklich geworden.

Wenn dir die Handlung zu linear war, dann sind die späteren Teile vielleicht eher etwas für dich. In Band 2 steigert sich die Komplexität allmählich und gipfelt in Band 3. Und die zweite Trilogie wird ihre eigenen Verwicklungen haben.

Es freut mich, dass dir die Story insgesamt gefallen hat! :)


LG
Lady Sonea

PS: Mich erwürgen? Wenn du mir drohen willst, kannst du dich gerne hinten anstellen, das haben schon andere versucht. Aber wenn du Game of Thrones gelesen hast, solltest du „Die zwei Könige“ eigentlich gut verkraftet haben ;)
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
20.12.2016 | 22:22 Uhr
zu Kapitel 47
Kurze Frage: Als Savara auf dem Übungsplatz ist, befiehlt Ashaki Kachiro den Ichani, sich in eine Reihe aufzustellen. Er  erklärt, was passieren wird. Danach hast du aber geschrieben, dass einige ASHAKI 'Ja, Ashaki Kachiro' gesagt haben. Ich dachte, nur die Ichani seien dort? Wenn auch Ashaki da sind und die sich gemeinsam mit den Ichani einreihen sollen, besteht vlt ein kurzes Konfliktpotential, selbst wenn es nur ein paar dunkle/hochnäsige Blicke sind. Ansonsten muss da eben Ichani und nicht Ashaki stehen
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
18.12.2016 | 14:46 Uhr
zu Kapitel 41
Ja, ich hab eine ganze Zeit lang keine Review mehr geschrieben. Ich finde nicht immer zu jedem Kapitel was zu sagen und diese Seite fanfitcion.de irritiert mich noch immer :P
Eine Frage: Wieso gibt es nur so wenige Magier? 100 in Kyralia und weitere 150 in den restlichen Verbündeten Ländern? Ich dachte, es seien sehr viel mehr. du meintest, durch die Novizen im 4 und 5 Jahr und die talentierten im dritten, kämen etwa 40-50 weitere Kämpfer zustande. Daraus würde man wohl folgern, dass jeder Jahrgang etwa 20 Novizen hat, wahrscheinlich mehr, da Rothen wohl kaum glaubt, jeder einzelne Novize wird kämpfen wollen. Wenn man dann davon ausgeht, dass das auch die Jahre davor immer der Fall war, müssten es sehr viel mehr Magier sein. Zum Beispiel: Vierzig Jahrgänge (Im Alter 25-65) à zwanzig Magier wären schon 800 Magier. Selbst, wenn die Hälfte bei dem ersten Angriff gestorben wäre (was schon arg heftig wäre, da die zwölf Ichani wohl kaum 400 Magier gekillt haben. 400 Personen vlt, aber viele davon Nicht-Magier) blieben noch immer 400 Magier übrig, also weit mehr als die 250, die du erwähnt hast. Du siehst, selbst wenn man schwächere Jahrgänge berücksichtigt, finde ich deine Zahl weit zu niedrig angesetzt. Wenn sonst noch wo Magier rumlungern und die ind er Berechnung nicht zu tragen kommen, wäre es interessant zu wissen, wo sie sind. Im Ganzen aber wirkt die Gilde ziemlich mickrig, wenn es wirklich nur 250 Magier wären und ihre Novizen, die kaum die Machtposition inne halten könnten, die sie zu haben scheinen.
Antwort von Lady Sonea am 18.12.2016 | 17:55:57 Uhr
Hallo,

Mir ist dieses Problem bewusst, jedoch halte ich mich hier an die Zahlen in den Büchern bzw. habe diese schon ein wenig übertrieben. Irgendwo in Band 1 heißt es, dass ca. 80 Magier in der Gilde selbst leben und da die kyralischen Magier dazu angehalten sind, dort zu leben, wo der König ein Auge auf sie hat, werden nicht so viele über das Land verteilt sein. Da Kyralia die stärksten magischen Blutlinien hat,  gehe ich davon aus, dass die Zahlen in den anderen Ländern geringer sind.
Leider hat Canavan die Angewohnheit, Logikfehler in ihre Bücher einzubauen. Ich kann auch nur versuchen, das Beste daraus zu machen, wenn ich den Canon nicht über die Maßen verbieten will und zugleich möchte, dass mein Headcanon und das Original konsistent sind. Meine Zahlen sind bereits im Vergleich zum Original übertrieben, weil bei der Schlacht gegen die Ichani mindestens 50-60 Magier gefallen sein müssen, komplett möchte ich das jedoch nicht auf den Kopf stellen.
Es tut mir seh leid, wenn dein Lesevergnügen trübt, aber es ist nun einmal so.

Viele Grüße,
Lady Sonea

PS: Und da wir schon beim Thema sind, kann ich Canvans Zahlen für die Ichani (ca. 30) auch nicht so ganz glauben ...
Anonymous (anonymer Benutzer)
12.12.2016 | 07:19 Uhr
zu Kapitel 35
Kurz und knapp:

Fantastisch! Ich finde alle Personen ausgezeichnet getroffen, charakterliche Entwicklungen sehr gut eingefangen und die Geschichte spannend. Alles in allem weit (aber ganz weit) überdurchschnittliche Qualität für Fanfiktions. Wenn du mit dem Schreiben von Büchern jemals mal Geld verdienst (also was veröffentlichst wo nur deine Urheberrechte dran hängen), lass es uns wissen. Ich wäre sehr interessiert Bücher von dir zu kaufen.
Antwort von Lady Sonea am 13.12.2016 | 06:28:45 Uhr
Hallo und dankeschön für dein Review!

Wow, ich bin begeistert. Ich weiß gar nicht richtig, was ich darauf antworten soll. Es freut mich sehr, dass dir meine alternative Fortsetzung bis jetzt so gut gefällt.
Sollte es mich jemals packen und ich anfangen, richtige Bücher zu schreiben, werdet ihr  das gewiss mitbekommen. Aber solange ich das Black Magician-Universum mein Zuhause nenne, kann das noch dauern, fürchte ich.

Ich wünsche dir, dass dir die Geschichte auch weiterhin so gut gefällt! :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
12.11.2016 | 15:05 Uhr
zu Kapitel 37
Den Satz: 'Ich habe ihm zu viel gegeben' finde ich bringt ziemlich viel in diesem Kapitel auf einen Punkt um Soneas Gedanken zusammenzufassen. Und in der Resonanz zu Trudi Canavans Buch, dass Akkarin ihr zuv iel seiner Magie gegeben hat, fällt das besonders auf.
Antwort von Lady Sonea am 13.11.2016 | 13:42:26 Uhr
Dieser Satz war tatsächlich als Anspielung auf The High Lord gedacht. Er hat alles für die Gilde (und sie) gegeben und sie hat ihm ihre ganze Liebe geschenkt und sich damit verletzlich gemacht, was leider immer unweigerlich miteinander einhergeht. Und das bekommt sie hier zu spüren.

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
12.11.2016 | 13:45 Uhr
zu Kapitel 35
Interessante Wendung. Die Frage ist nun, woher Savara und Akkarin sich kennen. Die Verfolgung hast du bisher gut beschrieben und hat mir gut gefallen. War auch Zeitlich gut, dass jetzt endlich was passier :D
Antwort von Lady Sonea am 13.11.2016 | 10:12:59 Uhr
Freut mich, dass dir die Jagd gefallen hat! Was Akkarin und Savara betrifft, so habe ich den Canon ein wenig ... verdreht oder besser gesagt erweitert, wo es nicht sonderlich weh tut. Im Buch hatte ich immer den Eindruck, dass sie etwas vor ihm zu verbergen hat, weil sie nicht wollte, dass er von ihrer Anwesenheit in der Stadt erfährt. Das hat mich auf die Idee gebracht, dass zwischen ihnen noch eine unbeglichene Rechung herrschen könnte.

Es kann aber auch nicht immer nur Action sein. Charakterentwicklung und Konfliktaufbau sind ebenso wichtig, damit die Action nicht vom Himmel fällt ;)

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
10.11.2016 | 18:11 Uhr
zu Kapitel 31
Eine interessante Art, Schwertkampf zu lernen. Wenn jemand so klein ist wie sie und dazu eine Frau, kommt es bei ihr wirklich auf Technik drauf an. Es gibt so viele schöne SPielereinen, mit denen man Schwerthiebe ins Leere laufen lassen kann, sodass der Gegner langsam ermüdet, während man selbst noch Kraft hat.
Das Lernen mit geschlossenen Augen habe ich noch nie gehört/gesehen und kann mir auch nicht vorstellen, dass das in der Realität sehr gut funktioniert. Übungskämpfe hingegen sind das wichtigste. Das wichtigste ist zu lernen, das Blickfeld zu erweitern. Sonst kann man nicht richtig und zielschnell reagieren
Antwort von Lady Sonea am 10.11.2016 | 19:18:07 Uhr
Hey, schön dass du noch dabei bist!
Ja, auf Grund ihrer mangelnden Größe müssen bei Sonea andere Strategien her. Es ist ein bisschen so ähnlich wie mit den Tricks gegen einen stärkeren Magier, die auch darauf abzielen, dass dieser seine Kraft verschwendet, während man selbst seine Kraft spart.
Akkarin ist kein ausgebildeter Schwertkämpfer, der vermutlich anders unterrichten würde. Magier haben jedoch den Vorteil sehr viel feinerer Sinne, als normale Menschen. Da macht es Sinn, diese mit geschlossenen Augen zu trainieren, um ein Gefühl für bestimmte Abläufe zu bekommen, was normale Menschen nicht könnten. Sich nur auf die Augen zu verlassen, kann auch von Nachteil sein oder in die Irre führen ;)

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
07.11.2016 | 07:55 Uhr
zu Kapitel 20
Ich finde Trassias und Regins Reaktionen toll :D Wieder mal ein echt gutes Kapitel :D
Ich habe deinen Account bei fanfiction.net gefunden und lese momentan da weiter.  Finde ich angenehmer, weil ich an das Format gewöhnt bin. Da hast du also einige reviews bekommen :D Hier schreibe ich erst wieder, wenn ich alle Kapitel auf ff.net durchhabe :D
Antwort von Lady Sonea am 07.11.2016 | 18:38:16 Uhr
Dankeschön, das freut mich! :)
Ah ok, dann weiß ich bescheid, wenn jetzt ein paar Kapitel nichts kommt. Auf ff.net habe ich erst dieses Jahr angefangen, die Story hochzuladen, aber auch nur mit mäßigem Erfolg, weswegen ich da nicht so oft reinschaue. Ich finde es insgesamt auch viel unübersichtlicher als hier, weswegen die Antwort etwas länger dauern könnte, weil ich dafür jetzt im NaNo nur bedingt Nerven habe :D

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
06.11.2016 | 07:38 Uhr
zu Kapitel 19
Es ist interessant, Akkarin mal nervös und unsicher zu sehen. Insgesamt finde ich es sehr schön und glaubwürdig porträtiert. Und er hat sich für seinen Antrag wirklich Mühe gegeben. Dass aber Takan reinplatzt, lässt einen nur Schmunzeln :D
Bin gespannt, wie die Gilde das Ganze aufnehmen wird bzw die Lehrer und Mitschüler. Und auch, wie sich die beiden in der Öffentlichkeit präsentieren. Bleiben sie weiterhin Mentor und Novize außerhalb und Geliebte innerhalb des Hauses? Ich kann mir beide nicht so vorstellen, dass es ihnen angenehm ist,  ihre Gefühle in der Öffentlichkeit zu zeigen. Nicht, weil sie sich für einander schämen würden, sondern weil es niemanden etwas angeht.
Antwort von Lady Sonea am 06.11.2016 | 08:38:31 Uhr
Ich hätte es irgendwie unrealistisch gefunden, wenn Akkarin immer alles mit seiner üblichen Coolness erledigen würde. Wenn man bedenkt, dass Sonea seine erste Beziehung seit mehr als 13 Jahren ist und er wahrscheinlich noch  nie einen Heiratsantrag  gemacht hat, dann darf auch er einmal nervös sein :) Takans Auftritt, der war auch eher so ungeplant von mir, hat aber an dieser Stelle einfach gepasst.
Da es Akkarin und Sonea sind, kann man davon ausgehen, dass die Gilde etwas hat, worüber sie Wochen reden kann. So, wie alle den beiden jetzt schon begegnen, könnte es in jedem Fall interessant werden. Und wahrscheinlich ist es gut, dass der König seine schützende Hand über die Beziehung hält.
Ich sehe Sonea und Akkarin auch nicht als Menschen, die in der Öffentlichkeit gerne und häufig Gefühle zeigen. Besonders bei Akkarin kann ich mir vorstellen, dass er sich damit eine Blöße geben würde, was ihm unangenehm wäre.

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 19:07 Uhr
zu Kapitel 18
Akkarin ist klasse. Einfach gegen die Auflagen der Gilde verstoßen und schnurstracks zum König, ganz selbstbewusst und ohne Problem. Das Gespräch zwischen Akkarin und dem König fand ich besonders gut. Zudem finde ich es immer interessant, wenn Charaktere andere Charaktere mit oder ohne Grund nicht leiden können, dann aber einen gemeisamen Freund haben (Wie Sonea Merin nicht mag, aber Akkarin ihn scheinbar sehr schätzt) Oft gibt soetwas einfach etwas würze und authenzität
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 19:57:52 Uhr
Ja, Akkarin war schon immer gut darin, sich über die Regeln hinwegzusetzen oder sie auch zu ignorieren. Ohne das wäre er nicht Akkarin. Letztendlich sind die Regeln der Gilde ohnehin ziemlich albern, weil jeder weiß, dass sie nicht die Macht hätten, ihn aufzuhalten. Das tun sie eher, um sich selbst zu beruhigen, dass sie es zumindest versucht hätten :D
Dankschön! :) Die Szene mit dem König ist auch eine meiner Lieblingsszenen (mal wieder). Und das freut mich, dass du solche Charakterkonstellationen magst. Davon wird es im Laufe dieser Trilogie noch mehr geben. Oder einfach nur unterschiedliche Sichtweisen, wie ein Charakter über einen, der von allen anderen gemocht wird, denkt und ihm damit einen Spiegel vorhält. An solchen Szenen habe ich immer sehr viel Freude :)

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 17:38 Uhr
zu Kapitel 17
Ah, und das Feuer ist zurück. Schön Sonea so wieder zu sehen.  Zwar kann man ihr vorheriges Verhalten verstehen, mit allem, was sie erlebt hat, aber so gefällt sie mir schon besser. Sonea ist immer eine Rebellin gewesen, in mehr als nur einer Art. Sie ist mutig aber auch verdammt stolz und gibt nie auf, selbst dann nciht, wenn sie sich geschlagen weiß. Sie wartete einfach auf das nächste Mal ab und versucht alles selbst zu regeln.
Ich bin nicht sonderlich talentiert im Review schreiben. daher kriegst du einfach immer zu hören, was mir besonders gefallen hat und was ich über einzelne Szenen denke. Wenn ich Verbesserungsvorschläge haben sollte (was bisher nicht der Fall war und wenn die Geschichte ähnlich gut weiter geschireben ist wohl kaum der Fall sein wird) lass ich es dich natürlich auch wissen, aber bis dahin müssen dir die endlosen Lobeshymnen genügen, auch,w enn ich das Gefühl habe mich dauern zu wiederholen ;)
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 19:53:29 Uhr
Dann hatte ich ja nicht zu viel versprochen :) Ich sehe Sonea auch als eine Person, die stolz ist und sich gegen andere auflehnt, wo es angebracht ist, aber sie kann auch nicht immer so sein. Ich hätte es unrealistisch gefunden, hätten die Schlacht und die Ereignisse und die Unsicherheit in den Wochen danach nicht ihre Spuren hinterlassen und hätte sie sich dort so verhalten wie immer. Jeder Mensch hat Grenzen, was er ertragen kann und bei ihr kam so ziemlich alles zusammen, was nur zusammenkommen konnte. Da darf dann auch sie mal schwach sein.
Und in diesem Kapitel gibt Akkarin ihr auch allen Anlass, rebellisch zu sein und sich durchzusetzen.

Dankeschön, das reicht mir völlig <3 Letztendlich kommt es doch auf das an, was einem beim Lesen besonders im Gedächtnis geblieben ist. Die Geschichte geht in dem Stil weiter, nur dass jetzt bald richtig Action mit reinkommt, von daher keine Ahnung, ob du etwas zum Kritisieren findest. Und wenn es Kleinigkeiten sind - die lassen sich immer umsetzen. Vor einer Weile hat mich z.B. eine Leserin darauf hingewiesen, dass in Kapitel 4 sich Takan bei Sonea doch eigentlich bedanken sollte, weil sie seinem Meister das Leben gerettet hat. Als ich den Spion geschrieben habe, hatte ich nie darüber nachgedacht, weil Takan damals für mich ein wenig interessanter Charakter war, aber mittlerweile hat er durch eine andere Geschichte (U1000sS) sehr viel Tiefe erhalten und darüber ist ihr das aufgefallen. Also habe ich das in den Dialog noch mit eingebracht, weil es gepasst hat. Daher bin ich für solche Anmerkungen immer dankbar :)

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 13:30 Uhr
zu Kapitel 15
Die Strafe klingt wirklich nicht wie ein Zuckerschlecken. Das wären dann wohl drei Wochen ohne jede Freizeit für Sonea. Und nach ihrem obsessiven Lernverhalten nach zu urteilen gehen die Wochenenden komplett fürs Lernen drauf.  Sie hätte wirklich nciht ausflippen dürfen, aber es passt schon. Nur an Akkarins Stelle würde ich mich ziemlich schlecht fühlen, weil er ja indirekt acuh dafür verantwortlich ist und die ganze Situation erst ermöglicht hat
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 15:08:36 Uhr
Da stimme ich dir zu, zumal sie mit ein bisschen Nachdenken darauf hätte kommen können, dass es nicht Regin war. Doch das Misstrauen sitzt tief und nach allem, was in der Vergangenheit zwischen ihnen vorgefallen ist, steht das Vertrauen (noch) auf wackeligem Fundament.
Akkarin wird mit der Situation nicht glücklich sein. Er musste sie hart bestrafen, um zu zeigen, dass er sie unter Kontrolle hat und das, obwohl er letztendlich mitschuld ist. So wie ich ihn wegen seiner Vergangenheit einschätze, kann ich mir gut vorstellen, dass er sich insgeheim wie ein grausames Monster fühlt. Und insofern hat er sich auch gleich mitbestraft, da er Sonea während der nächsten Wochen kaum zu Gesicht bekommen wird ...

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 13:11 Uhr
zu Kapitel 14
Ah, so schnell lese ich gar nicht :D Habe einige Kapitel gestern gelesen in der Pause zwischen Vorlesungen, aber da das am Handy war hab ich keine Reviews schreiben können. Da ich mich selbst immer darüber freue, wenn Leute sich die Zeit nehmen, mehrere Reviews für meine Fanfiction zu hinterlassen, möchte ich das Gleiche für andere tun. So eine Fanfiction ist verdammt viel Arbeit und da ist der kleine Lohn eines Reviews wichtig.
Ich fand es in diesem Kapitel angenehm, dass Akkarin derjenige ist, der mal einen Fehler macht und sich gehen lässt. Dann ist nicht immer nur Sonea an allem Schuld, sondern zeigt, dass auch der ehemalige Hohe Lord und der schwarze Magier Akkarin nicht über Fehlern und menschlichen Schwächen steht.
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 15:04:50 Uhr
Das beruhigt mich jetzt ein bisschen. Es gibt Leser, die den Spion an einem Wochenende durchlesen und da frage ich mich immer, wie die das machen :D
Dankeschön, das freut mich wirklich sehr, dass du dir die Zeit nimmst! :) Wenn ich andere Geschichten lese, schreibe ich auch zwischendurch Reviews, weil es so viel zu sagen gibt und weil es dem Autor mehr bringt, als nur ein paar Zeilen am Ende. Leider tun das die wenigsten.

Naja, auch Akkarin ist nicht perfekt (und wäre das sonst nicht auch langweilig?). Und gerade in Bezug auf Sonea sehe ich bei ihm eine Schwäche. Sie ist die erste Frau, mit der er zusammen ist, seit er nach Sachaka ging, und da kann ich mir gut vorstellen, dass er da nicht immer so viel Kontrolle behalten kann, wie er das gerne hätte ;) Und gerade wenn man verliebt ist, neigt man auch mal zu Leichtsinn.
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 13:07 Uhr
zu Kapitel 13
Dass du die Sache mit dem Turm auch reingebracht hast finde ich schön. Das macht den Übergang zwischen dem offiziellen Buch und dem hier schön flüssig und natürlich
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 13:50:31 Uhr
Ich versuche möglichst viel aus den Büchern zu übernehmen und fortzuführen, weil ich mich auch immer frage, wie es sonst damit weitergegangen wäre. Der heiß umstrittene Turm gehört für mich dazu. Oder auch wie es mit Farand weitergeht, welche Konsequenzen das Gesprächen zwischen dem König und den Dieben hatte etc. :)
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 09:42 Uhr
zu Kapitel 12
Die letzten beiden Kapitel waren klasse.  Bisher auf jeden Fall meine Lieblingskapitel. Es hat einfach alles zusammengepasst und du hast das Bankett toll beschrieben und Soneas Gefühle und Reaktionen sind deutlich und nachvollziehbar. Dazu noch der süße Abschluss, dass Akkarin eine schlafende Sonea zurück trägt :D Ziemlich perfekt :D
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 10:06:09 Uhr
Wow, du liest richtig schnell! Und dankeschön :) Ich mag das Kapitel "Das Bankett" auch sehr gerne und mir war es wichtig, dass es nicht in Kitsch abdriftet oder in irgendeiner Weise pathetisch wird, als der König ihnen offiziell verzeiht. Es ist zwar schade, dass sie nicht den gesamten Abend miteinander verbringen konnten und auch nicht so, wie sie es gerne gewollt hätten, aber ich habe sie das Beste daraus machen lassen.

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 09:11 Uhr
zu Kapitel 10
Ich finde Trassia und Regin  schöne Charaktere. Ich denke, Sonea verdient es, endlich mal richtige Freunde zu haben. In den Büchern hatte sie ja jahrelang gar keine Freunde. Soetwas muss sehr einmsam sein
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 10:02:46 Uhr
Das glaube ich auch. In den Büchern sprach immer etwas dagegen, warum Sonea keine Freunde unter den Novizen haben konnte und wenn es nur war, um die anderen vor Akkarin zu "beschützen". Und die eine Freundschaft, die sie hatte, hat Regin erfolgreich verhindert. Auf Dauer stelle ich mir das auch sehr deprimierend vor.  Aber die Schlacht hat zum Glück einiges geändert.
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
05.11.2016 | 08:30 Uhr
zu Kapitel 9
Diese Veila ist ein richtiges Biest! Aber ist mir sehr viel lieber, als wenn Regin der Antagonist ist, denn irgendwie mochte ich ihn immer ein bisschen und momentan gefällt er mir ziemlich gut :D Das Gespräch zwischen Akkarin und Rothen war sehr gut beschrieben und auch ansonsten ein schönes Kapitel
Antwort von Lady Sonea am 05.11.2016 | 08:58:49 Uhr
Hihi, ja das ist sie. Da Sonea jetzt mit Akkarin zusammen ist, brauchte es eine andere Art von Biest als Regin und ich kann mir gut vorstellen, dass Akkarin inzwischen bei den Novizinnen noch begehrter ist :)
Regin benimmt sich wirklich, das stimmt. Ob er sich insgesamt geändert hat, ist ein anderers Thema, aber zumindest Sonea gegenüber scheint er es aufrichtig zu meinen und tut auch alles, um Wiedergutmachung zu leisten.
Und freut mich, dass dir das Gespräch von Akkarin und Rothen gefallen hat! Das ist eine meiner persönlichen Lieblingsstellen :)

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
03.11.2016 | 18:08 Uhr
zu Kapitel 7
Die letzen beiden Kapitel haben mich erfolgreich durch die Wartezeit im Labor zwischen Experimenten gebracht, danke also dafür :D Wie auch die vorangegangenen Kapitel sehr schön geschrieben, wenngleich ich finde, dass Sonea zu häufig die Schwache ist. Aber das hast du ja zumindest zum Teil auch schon adressiert. Ich hoffe aber, dass sie in den nächsten Kapiteln ein wenige ihres Feuers zurückgewinnt. Die Szenen zwischen Sonea und ihren Klassenkameraden fand ich auch gelungen
Antwort von Lady Sonea am 03.11.2016 | 19:39:45 Uhr
Freut mich, dass die Geschichte so kurzweilig ist :)

Sonea ist normalerweise nicht so "schwach", wie hier in den ersten Kapiteln. Sie hat noch immer viel zu bewältigen: Das Trauma von Akkarins Verlust, womit er sie dann auch noch auf brutale Weise konfrontiert, und das Spektrum von Reaktionen, das von den Magiern und Novizen auf sie einstürmt und sie auf jede erdenkliche Weise in den Mittelpunkt rückt. Sonea hasst es jedoch im Mittelpunkt zu stehen, sie will weder bewundert noch gefürchtet oder verachtet werden. Sie kann sich nur an Akkarin orientieren, der in derselben Situation ist, der jedoch bereits gelernt hat, dies besser wegzustecken. Dass sie zugleich ihre Beziehung geheimhalten müssen und sie den Endkampf noch nicht ganz verarbeitet hat, macht ihr im Augenblick ziemlich das Leben schwer. Doch das wird sich in ein paar Kapiteln von selbst legen :)

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
03.11.2016 | 10:17 Uhr
zu Kapitel 5
Ich liebe Canavans Arbeit. Aber ich glaube, ich liebe diese Fortsetzung mehr :D  Tolles Kapitel. DIe Gefühle und auch die magische Gedankenreise oder wie man das nennen will zwischen Akkarin und Sonea waren klasse beshrieben.  Darf man fragen: Schreibst du 'nur' Fanfiction oder hast du auch einige Bücher selbst rausgebracht?
Antwort von Lady Sonea am 03.11.2016 | 18:28:20 Uhr
Danke <3 *blush*

Ich schreibe eigentlich "nur" Fanfiction. Dafür jedoch auch sehr exzessiv, wie man auf meinem Profil sicher sehen kann :)  Vielleicht schreibe ich auch irgendwann einmal richtige Bücher. Aber solange ich für diese Welt brenne, werde ich wohl an meinem Headcanon schreiben.
Allerdings habe ich schon an zwei Anthologien mitgewirkt :)

LG
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
03.11.2016 | 09:06 Uhr
zu Kapitel 4
Ich mochte die Beerdigungszeremonie (und ich dachte, soetwas würde ich nie sagen :/ ) und auch die Szenen auf der Trauerfeier fand ich gelungen. Ich muss zugeben, Szenen mit Cery lese ich nciht besonders gerne (was nicht an der ff liegt, sondern das war auch in den Büchern so. Ich weiß nicht, es interessiert mich irgendwie nicht, was er macht) Ich bin gespannt, wie die Wiederaufnahmezeremonie wird, beziehungsweise unter welchen Bedingungen die beiden aufgenommen werden.
Die Szene zwischen Tayend und Akkarin fand ich besonders gelungen. Irgendwie finde ich es interessant. Vielleicht kommt in den weiteren Kapiteln noch mehr über irhe Zusammenarbeit raus? Oder halt nicht. Das werde ich ja sehen. Du hast das Buch ja dankenswerter Weise schon fertig ;)
Antwort von Lady Sonea am 03.11.2016 | 18:24:22 Uhr
Dankeschön, das freut mich! :) Ich fand diesen Teil eher schwierig zu schreiben, weil es zum einen ein sehr bedrückender ist und ich mir zum anderen darüber Gedanken machen musste, wie das in Kyralia aussehen könnte.
Das mit Cery habe ich schon von vielen gehört und ich muss gestehen, dass ich ihn in den Büchern auch lange Zeit nicht interessant fand. Er ist ziemlich außen vor und Canavan hätte den Schurken in ihm besser rausarbeiten können. Leider spielt er im späteren Verlauf dieses Bandes noch eine wichtige Rolle und auch der zweiten Trilogie, die ich gerade schreibe, ist er ein sehr zentraler Charakter^^
Zu Akkarin und Tayend wird es auch noch ein paar Szenen geben, allerdings erst in späteren Kapiteln. Ich bin gespannt, wie sie dir gefallen :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
02.11.2016 | 21:36 Uhr
zu Kapitel 3
Ein weiteres schönes Kapitel. Ich finde deine Schreibweise sehr angenehm zu lesen und sie passt auch sehr gut zu Trudi Canavans Stil. Zudem merkt man einfach, dass du Ahnung hast und die Charaktere kennst über die du schreibst. Gefällt mir sehr gut soweit. Insbesondere die Szene zwischen Akkarin und Sonea fand ich schön und sehr 'in-character'
Antwort von Lady Sonea am 02.11.2016 | 22:28:49 Uhr
Dankeschön, das freut mich sehr! Der Schreibstil ist mir sehr wichtig, damit ich beim Lesen der Geschichte das Gefühl hätte, ein Buch in den Händen zu haben. Mittlerweile habe ich die Bücher bestimmt acht Mal gelesen und auseinandergenomen, was viel dazu beigetragen hat, dass ich ein Gefühl für die Charaktere entwickelt habe, von dem ich hoffe, dass es sie beim Schreiben in-character macht. Ohne das würde es sich nicht richtig anfühlen, falls du verstehst, was ich meine :)

Liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
Lady Sonea
Schattenjagd (anonymer Benutzer)
02.11.2016 | 06:23 Uhr
zu Kapitel 2
Ich mag den Anfang deiner Fanfiction wirklich sehr. Ich selbst war auch nie zufrieden damit, wie das Buch geendet ist, denn ich stimme dir zu, Akkarin hätte verdient zu leben. Und wenngleich ich Trudi Canavans Entscheidung verstehe (es ist ja leider nicht so, dass jene, die es verdienen, immer leben und nur jene, die es nicht verdienen, sterben) finde ich dieses alternative Ende sehr viel angenehmer :D
Antwort von Lady Sonea am 02.11.2016 | 21:08:25 Uhr
Hallo Schattenjagd,

Vielen lieben Dank, das freut mich sehr! :) Du hast recht, es müssen nicht immer alle Charaktere überleben. Ich finde nur die Art und Weise, wie Canavan es gemacht hat, völlig unnötig.  So auch ihre Begründung, dass sie kein Happy End schreiben wollte. Es hätte genug andere Möglichkeiten gegeben, das zu verhindern. Aber es ist wie es ist und irgendwie bin ich ihr sogar dankbar, weil ich sonst niemals meine eigene Fortsetzung begonnen hätte, die zu schreiben mich so unglaublich glücklich macht :)

Liebe Grüße und viel Spaß beim Weiterlesen,
Lady Sonea
12.10.2016 | 17:01 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,

ich lese Die Gilde der Schwarzen Magier erst seit letztem Jahr und war mit dem Ende nicht sehr zufrieden. Die Bücher hab ich quasi in mich aufgesogen und war von der Welt der Gilde und dem drumherum fasziniert. Hatte mich dann dazu entschlossen, die Sonea-Reihe zu lesen und war davon enttäuscht. Irgendwie fehlte da was und ich hab sie nur mit mühe zuende gelesen.

Dank google bin ich auf deine Homepage gestoßen und hab ein wenig rumgestöbert. Dadurch bin ich auf deine Geschichten gestoßen und war ehrlich gesagt erstmal ein wenig misstrauisch. Ich finde es toll, dass deine Geschichte mit Akkarin weitergeht, denn er war von Anfang an einer meiner Lieblingscharaktere. Ich bin eine sehr leidenschaftliche Leserin die in sowas aufgeht und während des lesens ein Kopfkino mitlaufen läasst ;-) Geht einfach nicht ohne.
Aber nachdem ich die ersten Seiten gelesen hab, war ich hin und weg und kaum vom lesen abzuhalten. (Wohl auch, weil ich mit Erkältung aufn Sofa lag und voll in meiner Leidenscahft aufgehen konnte) Ich konnte nicht genug bekommen und war begeistert, dass jemand die GEschichte so weiterentwickelt hat.
Den Übergang vom 3. Band zu deinem 1. war super, es passt alles zusammen und soviel besser wie das Original. Der verlauf der Geschichte ist super Geschrieben (Trotz einiger Schreibfehler ;-) )
Da ich dazu neige zu Schnell zu lesen und einige Sachen nur zu überfliegen, weil ich das Ende nicht erwarten kann, war ich froh das das erste Buch schon fertig geschrieben war und ich gleich mit dem zweiten weitermachen konnte.
In der Zwischenzeit werde ich einige deiner anderen Sachen aus der Welt von Kyralia lesen.

Ich danke dir für deine Mühe so eine Geschichte  zu schreiben und uns weiter in der Welt von Kyralia zu verlieren

LG
Lady Kitjara
Antwort von Lady Sonea am 13.10.2016 | 08:36:16 Uhr
Hallo Lady Kitjara,

Vielen Dank für dein Review! :) Ich kann gut verstehen, dass du zunächst ein wenig misstrauisch warst, ich denke, das ist normal, wenn man mit Fanfiction zuvor noch nicht zu tun hatte. Aber ich freue mich, dass ’Der Spion’ dich überzeugen konnte!

Die offizielle Fortsetzung habe ich nicht gelesen, habe aber schon oft gehört, dass sie nicht besonders gut sein soll. Schon alleine, weil Akkarin darin fehlt, reizen mich die Bücher nicht, weil er ein zentraler Charakter und mein Lieblingscharakter ist :)

Ich hoffe, dass dir das Überfliegen einiger Stellen beim Weiterlesen keine Probleme bereitet, weil dort etwas Wichtiges passiert ist. Aber vielleicht hast du ja irgendwann die Gelegenheit, noch einmal alles in Ruhe zu lesen :)

Liebe Grüße und viel Spaß mit meinen anderen Geschichten,
Lady Sonea
24.09.2016 | 01:13 Uhr
zu Kapitel 3
Guten Abend.
Nach meinem ersten Review musste ich gleich ein zweites da lassen.

Auch wenn ich beim Lesen vieles denke und mich über vieles freue, wenn ich es niederschreiben soll, fällt mir nicht viel ein. Das größte Lob, das von mir stammen kann, ist, dass ich wenig schreibe. Je mehr mir etwas gefällt und umso weniger Kritikpunkte ich habe, umso besser ist etwas.

Gleich am Anfang der Szene war ich war ich fasziniert wie gut du es schaft, das Wesen eines Charakters in deine Geschichte zu übernehmen. Ich finde die Figuren wirken so echt, besonders Rothen.  Ich weiß zwar nicht, ob es beabsichtigt war oder nicht, aber mich fasziniert es, dass die sich Soneas verhalten ganz minimal wiederholt. Als sie das erste mal bei Rothen war, so waren er und seine Dienerin Soneas Bezugspersonen. Genauso sehe ich das jetzt, als sie darauf wartet, dass Akkarin erwacht. Beide Male ist die Gilde als der Feind zu sehen. Ich kann das beide Male sehr gut nachvollziehen. So bekommt die Handlung eine Struktur, oder Rahmen, ich weiß nicht genau, wie ich das benennen soll. Aber es wirkt dadurch stimmiger.
Es ist echt toll, dass Dannyl das Amt des Botschaftes auf Lebenszeit bekommt.

Zum Schluss kann ich nur Sagen, dass auch das wieder ein gelungenes Kapitel war.

MfG XFallenXangelX
Antwort von Lady Sonea am 24.09.2016 | 08:55:01 Uhr
Und oh gleich noch ein zweites Review :)

Ich verstehe dein Problem. Hilft es dir, das aufzuschreiben, was dir gefallen hat, oder fällt es dir schwer, das in Worte zu fassen? Unter manchen Kapiteln im Spion stelle ich auch eine Frage zu einem konkreten Thema, was manchen Lesern hilft. Aber so richtig mache ich das erst ab den letzten Kapiteln von Band 2 (Die zwei Könige).

Dankeschön! Mir ist es sehr wichtig, dass die Figuren so wie im Original sind, sonst fehlt der Geschichte das, was die Bücher für mich ausmachen. Ja, die Wiederholung in Soneas Verhalten ist Absicht. Sie hat lange gebraucht, um die Gilde nicht als Feind zu sehen und hatte in jener Zeit nur zu Rothen und Tania (und später auch Dannyl) Vertrauen. Jetzt, durch ihre Verbannung, wo sie erfahren musste, wie schnell Akzeptanz und Respekt in Ablehnung und Furcht umschlagen können, befindet sie sich in einer sehr ähnlichen Situation. Die Bezugsperson, mit der sie sich dem gegenüber sicherer fühlen könnte, weil sie im selben Boot sitzen, liegt nicht ansprechbar im Heilerquartier. Sie ist völlig auf sich gestellt, bis auf Rothen und seine Dienerin, die irgendwie nie das Vertrauen in sie zu verlieren scheinen.

Vielen lieben Dank für deine beiden wundervollen Reviews! Ich freue mich total, dass diese Geschichte, obwohl seit zwei Jahren abgeschlossen, noch immer gelesen wird.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
24.09.2016 | 00:48 Uhr
zu Kapitel 2
Guten Abend. Ich habe deine Fanfiction schon einmal Angefangen, aber leider nach einer Weile keine Zeit mehr gehabt, weiter zu lesen. Jetzt habe ich den Entschluss gefasst von vorne zu beginnen und sogar alle paar Kapitel ein Review zu schreiben. Ich bin kein Fan der großen Worte, doch anders kann ich deine rigorose Arbeit nicht würdigen.

Ich bin eindeutig begeistert von deiner Fanfiction. Sie sticht aus der Masse der "Die Gilde der schwarzen Magier"  Erzählungen heraus. Der Umfang, die Vielfalt und das Können sind einmalig.

So, nun zum Prolog. Mir gefällt es , wie du an das Buch angeknüpft hast und die Überleitung zu deiner Geschichte geschaffen hast. Es wirkt sehr authentisch. Es ist wirklich Vorstellbar, dass Sonea so gedacht und gehandelt hätte. Mir ist sogar ein kleines Tränchen über die Wange gerollt, aber pssst, nicht weiter erzählen.  Außerdem fand ich "witzig" wie Balkan die Gedankenrede verwendet hatet und wie Sonea darauf reagierte. Das hat mich zum Lachen gebracht. Das schafft nur eine gute Geschichte. (Also mich sowohl zum Weinen als auch zum Lachen zu bringen.)#

Ich ziehe meinen imaginären Hut vor dir.
MfG
XFallenXAngelX
Antwort von Lady Sonea am 24.09.2016 | 08:44:52 Uhr
Guten Morgen :)

Daran erinnere ich mich sogar! Schön, dass du der Geschichte einen zweiten Versuch gibst! Vielleicht findest du dieses Mal ja mehr Zeit oder einen Weg, dir die Kapitel einzuteilen.

Bei so viel Begeisterung weiß ich gerade kaum, was ich darauf erwidern soll. Deine beiden Reviews sind das Erste, das ich heute Morgen gelesen habe und ich bin gerade total geflasht <3

Danke, dass du den Prolog gelungen findest! Ich fand es im Buch immer unlogisch, dass Sonea nicht einmal versucht ihn zu retten, wo sie doch sonst nie aufgegeben hat und auch alles getan hat, um Akkarin das Leben zu retten. Es passt nicht zu ihr, dass sie so einfach aufgibt. Und ich denke, so ziemlich jeder andere würde an dieser Stelle etwas unternehmen. Die Passage mit Balkans Gedankenrede war tatsächlich auch ein wenig amüsant gedacht, um die Situation aufzulockern. Ich habe Spaß daran, so kleine Absurditäten einzubringen, wenn es an der Stelle passt.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
07.09.2016 | 22:19 Uhr
zu Kapitel 1
Hey Sonea,

so, um Twitter nicht weiter überzustrapazieren, dachte ich, ich lasse mein Feedback ausnahmsweise mal dort, wo es eigentlich auch hingehört.

Nach 20 Stunden Worte- und Kaffeerausch habe ich also endlich mal den Spion gelesen, nachdem ich den zweiten Teil schon durchhatte. Und ich muss sagen - was für ein Glück! Und zum Glück habe ich zu DZK eher selten ein Review geschrieben, was es dir erspart hat, allzuhäufig unsinnige Annahmen und Nachfragen beantworten zu müssen, die hinfällig gewesen wären, hätte ich die Story in der richtigen Reihenfolge gelesen *g*

Denn ehrlich, viele Dinge, die ich in DZK teilweise nicht nachvollziehbar oder zumindest sehr überraschend fand, ergeben jetzt sehr viel mehr Sinn. Akkarins Wiederernennung zum Hohen Lord fiele mir da spontan ein, aber auch Soneas und Akkarins Beziehung insgesamt (sie nur vor dem Hintergrund von Soneas Erlebnissen in Teil 1 von DZK zu lesen geht auch, ist aber etwas unvollständig, wie ich jetzt feststellen durfte). Auch Savaras Geschichte gewinnt dadurch unglaublich an Tiefe und während sie mir in DZK recht gleichgültig war, fand ich ihre Figur im Spion unglaublich spannend. Akkarins Handeln mag zwar irgendwo nachvollziehbar sein, trotzdem musste ich schon echt Schlucken, als die stolze Magierin Akkarins (mentale) Kontrolle über sie als "Seelische Vergewaltigung" beschreibt. Harte Worte, aber es ist schon was dran. Ich persönlich würde auf ein Blutjuwel auch dankend verzichten. Selbst unter, äh, freundlicheren Bedingungen. Auf jeden Fall hat Savara einen Platz in meiner persönlichen Top 3 der POV-Charaktere sicher.

Aber ich sagte ja bereits, mein persönlicher Favorit ist Dannyl.
Im Buch war er das gar nicht, aber im Spion fand ich sowohl seine Handlung als auch seine persönliche Charakterentwicklung sehr schön. Natürlich ist sein Diplomatenstatus da eine dankbare Vorlage. Seine Erlebnisse und Begegnungen in und um Arvice (*Ivasako-Fähnchen schwenk*) waren unglaublich cool. Und Jorika!  Oh, und Asara war auch klasse. Doch, die Verräterinnen rocken auf jeden Fall. Auch den von mir ja wenig geliebten sachakanischen König aus seiner Perspektive zu erleben, war auch ziemlich interessant.
Etwas überrascht hat mich sein Verhältnis zu Akkarin. Es hat den Eindruck gemacht, als hätte er von allen POVs die meiste Angst vor ihm, dabei hatte ich sein Verhalten in den Büchern immer als eine recht ausgewogene Mischung aus (Ehr)Furcht, Respekt und Bewunderung (und ein kleines Bisschen unbewusste Schwärmerei *g*) gesehen. Er hatte ja auch Akkarins Robe nicht zerissen, etwas, dass ich immer als Geste der Achtung und nicht der Angst interpretiert habe. In den letzten Kapiteln macht er ja deutlich, dass seine wachsende Loyalität zu Akkarin keineswegs nur in Furcht begründet liegt, aber die Veränderung wirkt da ziemlich frisch. Na ja, seis drum. Tayend und Dannyl haben ein großes <3 verdient. Ich mag es auch, dass du die Beziehung selbst als ziemlich harmonisch beschreibst und die Probleme lieber darauf fokussierst, dass sie absolut geheim bleiben muss. Altes Thema, aber bei dir lese ich es wirklich gern. Und Akkarins stille Unterstützung bringen ihm einen gewaltigen Sympathiepunkt ein!  (Ich bin ja eine von den wenigen Leserinnen, die ihm in 'High Lord' nicht verfallen sind. Auch wenn ich seinem Charakter natürlich viel abgewinnen kann.)
Nur das Sonea da nicht zwischendurch mal 1 + 1 zusammen gezählt hat... na ja, der entscheidende Gedankenblitz fehlt wohl noch.

Cery fand ich schon in den Büchern zum Sterben langweilig und ich muss gestehen, ihm auch hier keine weitere Chance eingeräumt zu haben. Dabei bin ich mir nichtmal sicher, woran das liegt. Sein Charakter ist sicher nicht der Übelste der Literaturgeschichte und sein Plott ja auch nicht unwichtig. Und trotzdem habe ich nach der Rebellin keine Seite mehr lesen können, die ihn zum POV hatte. Aber das liegt ja in meiner Freiheit als Leser :D.

Dorrien war teilweise fürchterlich, aber da war ich schon vorgwarnt und konnte es dementsprechend entspannt betrachten. Ich wusste ja, er fängt sich. Auch wenn er sich dabei ruhig etwas hätte beeilen können. Regin hingegen fand ich hingegen absolut okay. Grundsympathisch ist er bestimmt nicht, aber er entwickelt sich. Und auch solche muss es ja geben.

Was noch? Akkarins Familie. Huh. Harter Tobak. Dana ist natürlich klasse und auch das sie die dritte Person mit dem Blutjuwel ist - Chapeau! Das war beim Lesen so ein richtiger 'WOW! Das macht Sinn!'-Moment. In mehrfacher Hinsicht. Takan darf in Zukunft ruhig öfter auftauchen. Aber ich verstehe natürlich, dass seine Rolle allein nicht so viel hergibt, wie etwa Akkarin, Sonea oder Dannyl. Eliana ist eine, ähm, würdige Mutter für Akkarin. Ja, doch. Wer einen solchen Sohn hat, besitzt auf jeden Fall auch einige herausragende Charaktereigenschaften. Irgendwo kann ich ihre anfängliche Ablehnung gegen Sonea sogar verstehen, auch wenn sie natürlich grundunsympathisch ist. SIe wirkt wie jemand, der Kontrolle will und braucht, und dann darf nach Dana auch Akkarin sich gegen ihre Pläne stellen. Ich gönne es ihr. *g*

So, dann will ich hier mal Schluss machen, auch wenn ich sicher noch 2-3 weitere Punkte finden würde, wenn ich noch länger darüber nachdenke. Stattdessen will ich mich mal den zwei Königen widmen. Den ersten Teil erspare ich mir (Soneas Leiden brauche ich mir nicht nochmal antun), aber Teil 2 und 3 würde ich jetzt doch gerne nochmal lesen, bevor ich mich an dHvY mache. Ansonsten kann ich nur sagen, was ich immer sage - eine erstklassige FanFiktion und für mich persönlich spannender und tiefgreifender als ihre Vorlage (nur Lorlen fehlt *sfz*).

Liebe Grüße,
Eadan
Antwort von Lady Sonea am 09.09.2016 | 04:49:40 Uhr
Hallo Eadan,

Was nur ausnahmsweise? :P Hast du überhaupt eine Ahnung, wie wahnsinnig es mich freut, dass diese Geschichte endlich wieder einmal ein Review bekommen hat? :D Ganz, ganz lieben Dank dafür <3

Ich finde es gut, dass du dir die Zeit genommen hast, Band 1 zu lesen. Besonders, was die Beziehung von Akkarin und Sonea betrifft, ist der Spion ziemlich aufschlussreich. Und ich glaube, andernfalls wird ihr Verhältnis nach ihrer Befreiung schwierig nachzuvollziehen sein. Doch auch die politischen Entwicklungen und die Entwicklungen bei den anderen Charakteren ergeben damit vermutlich mehr Sinn. So auch Akkarins Wiederwahl, die sich vom Anfangs des Spions allmählich entwickelt. Kleiner Funfact: Nachdem ich mir über die grobe Handlung für D2K (sollte damals noch ein Band mit dem Spion werden) im Klaren war, habe ich beim Weiterschreiben am Spion darauf hingearbeitet, dass Akkarin wieder Hoher Lord wird. Denn das ist nicht, was so einfach vom Himmel fällt.

Es ist witzig, dass du Savara in Band 1 tiefgründiger findest. Bei den meisten Lesern war es umgekehrt, vielleicht deswegen, weil sie in Band 1 so unsympathisch wirkt. Wie auch immer, sie macht über beide Teile eine ziemliche Entwicklung durch und wahrscheinlich wirkt sie ohne diese einfach weniger vollständig.

Es stimmt, dass Akkarin ziemlich hart mit Savara umspringt. Er zeigt sich hier wieder einmal von seiner richtig arschigen Seite, weil es das erste Mal ist, dass er Isaras Mörderin wiedersieht, und das ein ziemlicher Schock ist. Er ist sehr von Rache getrieben und es ist auch so, dass die Erinnerung an Isaras Tod ihn viele Jahre verfolgt. Und natürlich nutzt er die Gelegenheit zu seinem Vorteil – typisch Akkarin eben :D
Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich Savara im Buch nie leiden konnte, und sie deswegen im Spion zu schlecht wegkommt. Mit der Zeit lernte ich sie zu mögen, weswegen mir ihr Tod ein wenig leidtat.

Im Buch mochte ich Dannyl auch nicht so sehr, wobei das hauptsächlich beim ersten Lesen war. Mittlerweile finde ich ihn dort auch ziemlich cool, nur seine Storyline ab dem 2. Band könnte spannender sein. Mit Cery ging es mir beim Lesen ähnlich. Es ist schade, dass du ihm keine zweite Chance geben wolltest. Für die zweite Trilogie wäre es vielleicht trotzdem nicht schlecht, sich mit ihm anzufreunden, weil er dort eine tragende Rolle spielen wird. In Yukai bist du dagegen weitgehend von ihm verschont :D

Vielleicht interpretieren wir die Bücher in Bezug auf Dannyls Verhältnis zu Akkarin anders. Ich denke, dass auch viel Respekt und Ehrfurcht dabei sind, doch vor allem im ersten Buch und auch später wird immer wieder erwähnt, das er Akkarin bis ins Mark fürchtet. Den Respekt sehe ich da jedoch auch und dieser wird auch schon in den ersten Kapiteln angedeutet, um zu zeigen, dass er neben seiner Furcht auch Loyalität empfindet. Vielleicht hast du diese Stellen übersprungen?

Deswegen sage ich ja immer: Überspringen ist böse :P


Sonea bekommt Dannyl und Tayend nicht häufig genug zu Gesicht, um das erraten zu können. Sie weiß zwar, dass es Beziehungen zwischen Männern gibt, allerdings kennt sie das eher aus den Hüttenvierteln und dort ist sie mit ihrer Familie in einer Zeit fortgezogen, in der sie (ca. 14) noch nicht so das Bewusstsein für Beziehungen entwickelt hatte. An ihrer Stelle würde ich nicht unbedingt darauf kommen, wenn ich wüsste, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen in der Gilde verpönt sind. Und bei den Gelegenheiten, zu denen sie die beiden zusammen sieht, treiben sie auch völlig andere Dinge um.
Nach ihrer Beziehung mit Dany ist sie vermutlich sensibilisiert für diese Dinge ;)

Wenn du Asara magst, wirst du sie in Yukai lieben :) Was Ivasako betrifft, bleibe ich weiterhin gespannt ...

Dorrien ist ein sehr sturer Charakter, der ändert sich leider nicht so schnell. Anders wäre irgendwie auch langweilig, für mich braucht eine Geschichte auch Typen wie ihn. Für Regin gilt Ähnliches, fürchte ich :D

Für Takan ist in meiner Fortsetzung leider nicht so viel Platz, wobei ich versuche ihn einzubauen, wo es nur geht. Ansonsten wirst du in der Schwarze-Sonnen-Trilogie auf deine Kosten kommen. Im Zusammenhang mit Akkarin ist er nicht wegzudenken :)

Und toll, dass dir Akkarins Familie gefällt. Nach allem, was man über ihn erfährt, war er schon als Novize schlimm und besaß gewisse Eigenschaften. Ich kann mir gut vorstellen, dass er diese von seiner schrecklichen Mutter geerbt hat. Und gewiss hat er in seiner Pubertät gegen sie rebelliert. Irgendwie habe ich mir seine Mutter immer als Schwiegermonster vorgestellt, wenn sie und Sonea sich begegnen, weil dort Welten aufeinanderprallten.
Wie ich auf Danas Figur kam, weiß ich gar nicht mehr. Ist ja nun auch schon fünf Jahre her :D Ich weiß aber noch, dass ich das 3. Blutjuwel immer in Elyne vermutet habe, weil es erklären würde, wieso Akkarin so gut über Dannyls Schritte und die Rebellen informiert ist. Natürlich könnte er auch Spione dort haben, nur der Informationsaustausch bräuchte sonst mindestens zwei Wochen per Schiff.
Die Erklärung aus der unsäglichen Fortsetzung finde ich dagegen ziemlich unglaubwürdig.

Jetzt habe ich mit meiner Antwort wahrscheinlich lange genug gebraucht, dass du dir den Rest von D2K auch reininhaliert hast, nehme ich an? :P

In jedem Fall wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen! :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Ich weiß, aber dann wäre es zu sehr Happy End gewesen. Und es hätte im Spion noch mehr Drama gegeben, weil Lorlen es sicher nicht gut gefunden hätte, wenn Akkarin eine Affäre mit seiner Novizin hat. Außerdem mag ich die Spannungen, die dadurch auftreten, dass Osen Akkarin nicht leiden kann und er und Balkan zu Beginn eine Front gegen Akkarin bilden. Vielleicht wäre das anders, würde ich den Spion heute schreiben. Irgendwie habe ich Lorlen und die Freundschaft mit Akkarin im Laufe der Jahre mehr schätzen gelernt und ihre Tiefe und Facetten begriffen. Anfangs hatte ich beim Lesen nicht so den Fokus darauf ...
Vielleicht kann Ivasako dich im Folgenden ja darüber hinwegtrösten :)