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Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 25 (von 395 insgesamt):
28.03.2020 | 16:02 Uhr
Liebe Lady Sonea,

eigentlich wollte eine Pause machen und im Urlaub etwas anderes lesen. Nachdem ich die Review geschrieben habe, dachte ich nur mal kurz in die Fortsetzung reinschmökern. Was soll ich sagen, ich bin im zweiten Drittel des zweiten Teils und bedauere, dass ich im Urlaub nicht mehr Zeit zum Lesen hatte und jetzt wieder arbeiten muss.
Und noch etwas muss ich loswerden, bevor ich anfange, ich hasse dich für dieses Ende! Ich wusste ganz genau, dass der erste Teil so ähnlich enden wird und doch habe ich sehr geflucht, als ich es erreicht hatte. Zum Glück bin ich später eingestiegen und konnte natürlich ohne große Pause weiterlesen … was auch nicht viel besser war. Meine Güte!

Natürlich hasse ich dich nicht, aber das Ende war mies! Und das weißt du auch. Aber jetzt kommen wir mal wieder zurück zur Sache. Über den zweiten Teil kann ich mich an anderer Stelle auslassen.

Ich habe den ersten Teil deiner Fortsetzung mit großem Genuss gelesen, tatsächlich hat sie mir besser gefallen als die eigentliche Fortsetzung. Es ist riskant eine Fortsetzung direkt an das Ende des vorherigen Teils anzuknüpfen, weil Zeitsprünge es in der Regel erleichtern die Veränderung bzw. Entwicklung von Charakteren zu erklären, ganz einfach weil eine gewisse Zeit vergangen ist und die Figuren Zeit hatten das Erlebte für sich zu verarbeiten, ohne dass ihnen der Leser dabei über die Schulter schaut. Knüpft man dagegen direkt an, so müssen die Ereignisse aufgegriffen und verarbeitet werden. Das bedeutet, die neue Geschichte hat noch Vieles aus der vorherigen zu erklären, was die neue Erzählung hemmen kann. Bei der aktuellen Star Wars Trilogie ist dies beispielsweise absolut misslungen.
Du hast diese Herausforderung allerdings gemeistert, die Geschichten gehen direkt ineinander über und neben der Verarbeitung des Vergangenen führst du den Leser in deine eigene Geschichte. Besonders bewundere ich hierbei die Entwicklung deiner Charaktere. Auch wenn mir Sonea zwischendurch mit ihrer Art ziemlich auf den Keks geht, ist dieses Verhalten nicht unlogisch. Akkarin ist ihre erste Liebe, ihre erste Beziehung, natürlich ist sie unsicher. Und auch wenn er sehr ehrlich zu ihr ist, hat er nun einmal eine Vergangenheit. Als sich Sonea so sehr verunsichern lässt und sich zurückzieht, weil Akkarin ihr gesteht, noch Gefühle für Isara zu haben, wollte ich ihr für ihr unsensibles Verhalten am liebsten eine scheuern. Aber natürlich ist sie unsicher und verletzt. Sie weiß nur, was Akkarin ihr über diese Zeit erzählt hat, aber wirklich in die Karten gucken lässt er sich ja nicht. Und es wird dabei auch immer wieder deutlich, wie wenig er auch nach all den Jahren seine Zeit in Sachaka verarbeitet hat. Akkarin ist der Erfahrene von ihnen beiden und er lässt sich die Zügel auch nicht aus der Hand nehmen. Wenn er unsicher ist, wie sollte Sonea es dann nicht sein.
Die Beziehung der beiden ist sehr gut entwickelt, ihre Konflikte und Lösungsstrategien sind passend für ihre Charaktere und Situation. Vor allem weil es trotz der Nähe und geistigen Verschmelzungen immer wieder zu Missverständnissen kommt, macht es die Beziehung so realistisch und greifbar. Man fiebert und leidet mit den beiden und wünscht ihnen ein Happy End.
Trotz der sich ständig verschlimmernden Lage schaffst du es auch immer wieder leichte Episoden dazwischen zu schalten. Dass Sonea endlich auch mal ein bisschen Mädchen sein darf, freut mich sehr für sie. Es ist wichtig für ihre Entwicklung, sie war bei den Magiern viel zu lange isoliert. Und was für eine goldige Freundin du ihr gegeben hast. Die Freundschaft mit Regin gefällt mir. Ich habe es als schade empfunden, dass Cannavan selbst die beiden erst im dritten Teil der Fortsetzung so richtig miteinander interagieren lässt. Es hat Momente im ersten Teil gegeben, aber sie blieben doch recht distanziert. Das ist dir besser gelungen.

Bei den anderen Erzählcharakteren habe ich mich besonders über Dannyl gefreut. Ich liebe diesen Charakter! Seine Handlung war in der existierenden Fortsetzung mein Favorit. Und auch bei dir gefällt mir seine Handlung sehr. Ich finde es toll, dass du aufzeigst wie gut Dannyl in seinem Job ist und wie sehr er ihn liebt. Gleichzeitig kommt auch der Forscher bei ihm nicht zu kurz. Seine Reise mit Kito und das dramatische Ende, was habe ich mit ihm gelitten. Aber Dannyl ist ein Stehaufmännchen und hat weiter gemacht. Öfter musste ich über ihn schmunzeln, weil er es einfach schafft Situationen zu entschärfen. So zum Beispiel bei der Kriegsvorbereitung als die Alchemisten mit den Schildsenkern experimentieren. Er vergisst über die dramatischen Ereignisse nicht den Spaß an der Arbeit und das macht Dannyl zu einem der besten Charaktere.
Auch Rothen ist dir sehr gut gelungen. Die Beziehungsarbeit zu Akkarin war spannend zu verfolgen. Ich mag an deiner Fortsetzung wie viel die Charaktere sich selbst entfalten dürfen, weil wir viel zu ihrer eigenen Arbeit und ihrem Leben erfahren. Da gehst du teilweise auch deutlich weiter als die Autorin. Rothen nimmt eine wichtige Position innerhalb der Gilde ein, er ist nicht nur Soneas Papa. Und genau das hast du gezeigt.
Übrigens finde ich es herrlich, dass der Turm zur Wetterforschung weiterhin so viel Raum einnimmt, das ist wie so ein Runing Gag in den Versammlungen der Gilde. Und ich denke mir immer, los Lord Davin , du schaffst das, nerv sie weiter!
Cerys Handlung gefällt mir tatsächlich besser als die Handlung in der eigentlichen Fortsetzung. Die Idee die Diebe zur Stadtwache zu machen ist so bekloppt, dass sie genial ist. In den Hüttenviertel für Ordnung zu sorgen ist wohl nur so möglich und man hält die Diebe damit auch etwas mehr unter Kontrollen. Win Win für alle.
Merins Kapitel waren eine gute Ergänzung, du hast ihm Charakter gegeben.
Savera, ich weiß nicht ganz was ich zu ihr sagen soll. Ich bin inzwischen recht weit im zweiten Teil angekommen, dass ich sie im ersten schlecht bewerten kann, weil ich vom zweiten zu beeinflusst bin. Ich würde das daher noch etwas aufschieben.
Was ist es eigentlich mit Dorien in den Fortsetzungen? Schon als ich die Fortsetzung von Canavan gelesen habe, dachte ich mir, was hast du mit Dorien gemacht. Ich mag Dorien in „Die Gilde der schwarzen Magier“, er ist ein netter Kerl, dem es gelingt Situationen aufzulockern. Aber in den Fortsetzungen kommt er echt nicht gut weg, weil er plötzlich krankhaft besessen von Sonea ist. Das finde ich schade und für den Charakter irgendwie nicht fair. Dorien hätte besseres verdient. Aber da sind du und die Autorin sich anscheinend mal einig. Sowas soll es ja auch mal geben.

Du hast eine spannende Geschichte geschrieben, die sich sehr gut liest. Du hast den Charakteren die Möglichkeit gegeben sich zu entwickeln und die große Handlung trotzdem voran getrieben. Und obwohl Akkarin in der Geschichte sehr dominant ist und die Frage nach der Führung der Gilde immer wieder aufkommt, bleibt Sonea der Hauptcharakter.
Die Autorin hat die Gilde mit dem Tod von Akkarin davon befreit sich mit ihm auszueinander zu setzen. Du hast sie vor diese Herausforderung gestellt, mit allen zu erwartenden Problemen. Balkan tut mir öfter leid, weil er sich nicht aus Akkarins Schatten lösen kann. Aber das ist durch dessen Überleben nur logisch. Die Gilde reagiert teilweise mit dummen Aktionen auf die schwarzen Magier, aber auch das ist für sie typisch, weil sie Angst haben und überfordert sind. Sie stehen am Beginn einer Wandlung der Gilde, da ist viel Raum für Fehler. Sie haben diesen Raum genutzt, sind jedoch auch lernbereit. Akkarin ist in dieser Hinsicht für die höheren Magier ein besserer Gegenspieler als Sonea es in der eigentlichen Fortsetzung war. Kein Wunder, dass auch 20 Jahre nach dem Krieg immer noch diese dummen Einschränkungen bestehen, sie allein und traumatisiert hatte den höheren Magiern nichts entgegenzusetzen und aus ihrem Bedürfnis nach Strafe für das Erlernen der verbotenen Kunst hatte sie die Einschränkungen auch akzeptiert, solange sie arbeiten durfte. Für Akkarin war das natürlich inakzeptabel und das hatten die höheren Magier auch zum Teil verdient. Eine Sache muss ich aber noch loswerden, ich finde es merkwürdig, dass Osen bei dir Gefühle für Sonea hat. Das hat mich irritiert.

Ich habe den ersten Teil verschlungen und mit großem Vergnügen gelesen. Nach dem richtig fiesen Cliffhänger musste ich natürlich weiterlesen.

LG Thaea

Antwort von Lady Sonea am 29.03.2020 | 09:42 Uhr
Liebe Thaea,

Zunächst einmal vielen Dank für dein Review! Tut mir leid, dass meine Geschichte deinen Urlaub gesprengt hat, aber es klingt als hättest du trotzdem (oder gerade deswegen) eine gute Zeit gehabt :)

Für das Ende darfst du mich ruhig hassen. Damit bist du bei weitem nicht die Einzige. Und ich glaube, ich könnte als Autorin schlimmere „Vergehen“ begehen, als was ich am Ende vom "Spion" getan habe.

Das ist interessant, denn ich habe auch oft festgestellt, dass Zeitsprünge bei Fortsetzungen problematisch sein können, weil sich die Charaktere auf eine unrealistische Weise weiterentwickelt haben und der Autor sich nicht genug damit auseinandergesetzt hat, wie zwischenzeitliche Ereignisse sich auf die Charaktere auswirken. Wahrscheinlich hat beides seine Risiken.
Die neuen Star Wars Filme kenne ich leider nicht, habe jedoch nicht viel Gutes über sie gehört …

Im Fall dieser Geschichte hätte ich es fataler gefunden, nicht direkt an die Schlacht von Imardin anzuknüpfen, weil sonst zu viele Handlungsstränge nicht richtig aufgelöst werden. Mir war es wichtig zu beschreiben, wie die Schlacht die Gilde verändert und wie sie auf Akkarin und Sonea reagieren. Die Entwicklung der Beziehung von Sonea und Akkarin ist ein weiterer Grund. Wie du schon schreibst, ist Sonea in Sachen Beziehung sehr unerfahren und Akkarin ist zudem ein sehr verschlossener Mensch, der es gewohnt ist, auf sich gestellt zu sein, was den Umgang mit ihm nicht immer leicht macht. Dass Sonea in anderen Dingen sehr reif ist, hilft ihr dabei nur wenig. Sie ist einfach unerfahren und dementsprechend verhält sie sich auch ein wenig pubertärer, als vielleicht andere in ihrem Alter es tun würden. (Wobei sich auch viele Erwachsene bei Beziehungsproblemen pubertär verhalten.) Dass Akkarin seine Zeit in Sachaka noch immer nicht vollständig verarbeitet hat, sorgt für weitere Schwierigkeiten.
Aber auch Akkarin ist trotz seines höheren Alters ziemlich unerfahren. Seine Erfahrungen mit Frauen beschränken sich auf seine Novizenzeit und damals waren die Mädchen eher Trophäen als ernste Beziehungen. Sonea ist seine erste ernsthafte Beziehung, und auch wenn sich sein Charakter seitdem stark gewandelt hat, ist das etwas Neues, an das er sich gewöhnen muss.
Alleine das alles zu beschreiben, braucht sehr viel Raum, den ich den beiden auch geben wollte, nachdem in The High Lord das Thema nicht so weit vertieft werden konnte, wie die beiden es gebraucht hätten. Zumal die Wiederaufnahme in die Gilde sie vor weitere Schwierigkeiten stellt (und die Gilde umgekehrt natürlich auch).

Zur Originalfortsetzung und, wie die Charaktere dort sind, kann ich leider nicht viel sagen. Das wenige, das ich darüber weiß, wurde mir erzählt.

Dannyl ist auch einer meiner Lieblinge und ein Charakter mit viel Potential. Nachdem seine Rolle in den Büchern bis auf The Magicians’ Guild eher wenig zur Gesamthandlung beigetragen hat, habe ich versucht, ihn wieder mehr aktiv zu integrieren und ihn seine eigenen Abenteuer erleben zu lassen. Und natürlich habe ich auch seine Karriere im Blick …
Auch Rothen hatte, nachdem er nicht mehr Soneas Mentor war, keine wirklich aktive Rolle, was ich schade fand, da ich auch ihn sehr mag. Mir fällt es schwer, etwas zu schreiben, das weder zur Handlung beiträgt noch Charaktere oder ihre Beziehungen weiterentwickelt. Ich neige eher dazu, Charaktere für eine Weile nicht auftreten zu lassen, wenn ich sie nicht brauche. Das wollte ich vermeiden. Daher habe ich versucht, neue Aufgaben für Rothen zu finden. Der Wetterturm war eines der Dinge, die sich da anbot, weil ich das schon in den Büchern amüsant fand. Ich mag so kleine Details, weil sie eine Geschichte mit Leben füllen.
Die Diebe zu Stadtwachen der Hüttenviertel zu machen, ist wirklich ziemlich unkonventionell und ich war mir erst nicht sicher, ob die Umsetzung funktioniert. Letztendlich tun die Diebe damit auch, was sie zuvor gemacht haben, nur dass sie es jetzt für das Gesetz tun. Von ihren eigenen Geschäften hält es sie nur minimal ab, doch es genügt, wenn der König und die Häuser es glauben.
Tut mir leid, dass du Dorrien nicht magst. Ich würde seine Gefühle für Sonea jetzt nicht als „krankhaft besessen“ bezeichnen, weil das für mich schon psychopathische Züge hätte, die ich bei Dorrien nicht sehe. Er hat einfach nur viel mehr Gefühle in diese Beziehung investiert, als sie und kann mit ihrer Zurückweisung nicht umgehen. Wahrscheinlich wäre es leichter zu ertragen, wenn es nicht Akkarin wäre, den Sonea liebt und wenn sie keine schwarze Magie gelernt hätte. Das ist für Dorrien so eine Art Worstcase-Szenario. Ich finde, dass sich das schon in The High Lord zeigt, als Dorrien ihnen am Südpass begegnet. Dorrien ist allerdings auch ein Mensch, der sehr extreme Leidenschaften entwickeln kann, wie seine Tätigkeit als Heiler oder wie er für die Menschen in den Bergen einsteht, zeigt. Ich habe das nur weiterentwickelt. Es gibt eine Erklärung, warum er so „schwierig“ ist, allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis das ans Licht kommt, fürchte ich …

Es freut mich, dass dir diese Geschichte so gut gefallen hat. Ich habe nie verstanden, warum Akkarins Überleben ein Happy End gewesen sein soll, wenn das doch für so viele Spannungen in der Gilde sorgen würde, aber auch seine Beziehung mit Sonea vor neue Herausforderungen stellt, weil sie plötzlich im Alltag angekommen sind und beide vermehrt in ihre Rollen zurückfallen.
Durch Akkarin und Sonea ist die Gilde gezwungen, sich über die Bedeutung von schwarzer Magie klarzuwerden und es kommt immer wieder zu Reibungspunkten, weil Akkarin sich nur so weit kontrollieren lässt, wie es ihm gelegen kommt. Die Gilde hat in der Vergangenheit dumm gehandelt, sie hat daraus gelernt, aber nicht genug, um es in Zukunft wirklich besser zu machen. Ohne Akkarin würden sie wahrscheinlich noch mehr Dummheiten begehen, aber auch indem sie versuchen ihn zu kontrollieren, verhalten sie sich oft idiotisch. Das ist eben ein Lernprozess, der seine Zeit braucht.

Dass Osen in Sonea verliebt ist, bahnt sich schon in The High Lord an. Zumindest ist es eine mögliche Erklärung für einige seiner Aktionen.


Ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterlesen von „Die zwei Könige“.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
BellaS Storybook (anonymer Benutzer)
18.04.2015 | 10:50 Uhr
Liebe Lady Sonea,
durch eine liebe Person bin ich erst vor wenigen Wochen auf FF.de angekommen. Erst dachte ich, dass die meisten FanFiktions zwar mit viel Herzblut, aber oftmals doch eher mäßig gut geschrieben wären - bis ich den Spion entdeckte.
Ich muss jetzt mal anfangen dich ein klein wenig mit Lob zu überschütten: Ich bin ein absoluter Fan von DGDSM und habe, auch wenn ich Akkarins Tod unnötig fand, die Canavan Fortsetzung sehr gern gelesen und ich muss ehrlich sagen - deine ist beinahe besser!
Ich kenne die Originale nicht und habe "nur" die deutsche Übersetzung verschlungen, doch ich sage jetzt einfach mal, dass es niemand bezweifeln würde, hättest du deine Text als "von Trudi Canavan selbst" ausgegeben.
Die paar Ausdrucksfehler, welche ich als Buchfanatikerin und Kind eines Lehrers (xD) gefunden habe, sind für " Normalsterbliche", die nicht unbedingt derart grün und stieläugig sind wie ich, nicht relevant.
(Zudem wirst du bemerkt haben, dass ich der deutschen Kommasetzung nur mäßig mächtig bin, also nicht alles ernst nehmen :D)

Am Anfang hielt ich dich noch für berechenbar, jetzt für genial. Lady Sonea, "der Spion" ist druckreif und ich hätte zwischenzeitlich viel darum gegeben, deine Geschichte in gedruckter Form in den Händen zu halten und nicht von der Akkulaufzeit meines Handys abhängig zu sein.

Also: Du bist in den letzten Wochen in jedem Fall auf die Liste meiner Lieblingsautoren gelandet! Deine FanFikton ist einfach... ohne Worte. Danke dafür, dass du dir so viel Mühe machst, die Charaktere in den Köpfen und Herzen deiner Leser lebendig werden zu lassen! Danke! Danke! Danke!

Antwort von Lady Sonea am 19.04.2015 | 10:34 Uhr
Hallo liebe Bella,

Dann herzlich willkommen auf FF.de! :) Ich lese hier selbst nur sehr wenig und kann mir daher kein Urteil über andere Fanfictions bilden, aber ich denke – rein statistisch – ist es ähnlich wie mit Büchern: Es gibt besser und schlechter geschriebene.

Danke daher, dass dir der ’Spion’ so gut gefällt! :) Ich bin gerade ehrlich gesagt etwas sprachlos ob deiner Begeisterung und freue mich gerade einen Ast :)

Ausgedruckt wäre die Geschichte ein ziemlicher Wälzer. Ohne die Leerzeilen, die ich zur Lesbarkeit beim Hochladen mache, brauche ich schon einen ganzen Packen Druckerpapier, um den Spion auszudrucken.

Ich bin mir bewusst, dass die Geschichte hier und da kleinere stilistische und simple Editierfehler (fehlende und doppelte Wörter etc.) enthält. Bei Gelegenheit werde ich mich noch einmal an die Kapitel setzen, weil ich auch mit einigen Formulierungen nicht mehr ganz so glücklich bin. Aber das wird frühestens passieren, wenn der 3. Teil dieser Trilogie fertiggeschrieben ist. Ich kann also in dieser Hinsicht nichts versprechen, außer dass ich mich der Story irgendwann noch einmal annehmen will ;)

Falls du dich entscheidest, den zweiten Teil ’Die zwei Könige’ zu lesen, so wünsche ich dir viel Spaß dabei :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.03.2015 | 18:10 Uhr
Hallo Lady Sonea,

bin vor nicht allzulanger Zeit zufällig auf dein "Buch" wie du es so schön nennst gestoßen (Find aber das es den namen "Buch" verdient hat). Den ersten Teil hab ich schon länger durch und bin beim zweiten Teil relativ aktuell.
Ich hab mich wahnsinnig gefreut das sich jemand die mühe gemacht hat eine Fortsetzung zu schrieben in der Akkarin überlebt hat. Bin auch absoluter Fan von der Triologie und war schwer enttäuscht nach dem Ende vom dritten band :(

Ich muss sagen ich bin absolut begeistert von deiner Fortsetzung du hast alle lieb gewonnen Charakter dabei gehabt und find es auch schön das Regin zu so einem guten Freund wurde obwohl ich es am anfang wirklich komisch und merkwürdig fand da wie ich fand es sehr plötzlich gekommen ist. Aber an sonsten fällt mir so spontan nichts negatives ein, muss aber auch sagen das ich die orginal Bücher schon länger nicht mehr gelesen habe und mir des ein oder andere Bezug unbekannt vorkommt. Auch habe ich die Fortsetzung bisher nicht gelesen.

Ich bin leider sehr sparsam was Rewies an geht da ich zu 99% nur auf dem eReader lese und da wird es schwierig mit Rewies schreiben nach ende eines Kapitels. und da du auch schon mitten im zweiten Teil warst wollt ich nur schnell weiter lesen und wissen wie es weiter geht und wie es zu dem schluss kam (hab ein bischen quer gelesen und vorgelesen)

Jetzt eine kleine Frage: hast du dieses Buch auch in verschiedene teile unterteilt? Da konnte ich leider noch nichts eindeutiges finden obwohl es laut Kapitel nicht so ist.
da durch das ich überwiegend auf dem eReader lese ist die Formatierung von deinem Text unpraktisch.

Liebe Grüße Hexe91

Antwort von Lady Sonea am 09.03.2015 | 21:26 Uhr
Hallo Hexe91,

Vielen Dank für dein Review und ein verspätetes Willkommen zu meiner Fortsetzung! :) Die Bezeichnung ’Buch’ hat sich bei mir so ergeben, weil die Story zum einen so umfangreich wie ein dickes Buch ist, zum anderen war mir wichtig, dass es sich wie eine echte Fortsetzung der Trilogie liest. Aber schön, wenn es passt :)

Ich freue mich, dass dir die Geschichte gefällt! Dass es dich überrascht hat, dass Regin plötzlich so freundlich ist, kann ich verstehen. Er sagt während der Schlacht nur, dass er es wiedergutmachen will und irgendwie hat das bei ihm für einen Sinneswandel gesorgt. Trotzdem kann er immer noch ein ziemliches Ekelpaket sein, wenn er das will :D

Wenn du die offizielle Fortsetzung gelesen hast, ist das für das Verständnis meiner Geschichte nicht schlimm. Ich habe sie selbst nicht gelesen und beziehe mich in meinen Geschichten nicht auf das Wissen, was ich auf irgendeine Weise darüber erhalten habe.

Mach dir wegen der Reviews keinen Stress. Ich freue mich immer, wenn eins kommt, weil mich das weiterbringt, aber es ist auch ok, wenn es nicht passt. Wenn dir beim Lesen auf dem eReader etwas besonders auffällt und es dir wichtig ist, kannst du es ja sonst auch einfach auf einem Zettel notieren, bevor es wieder in Vergessenheit gerät ;)

’Der Spion’ ist auch in drei Teile unterteilt. Das steht aber nicht extra bei den Kapiteln dabei, sondern nur über den Kapiteln, wo der neue Teil anfängt (Kapitel 1, 22 und 38). In ’Die zwei Könige’ handhabe ich das nur so, weil Teil 1 und 2 parallel laufen und die Kapitel deswegen die gleichen Titel tragen.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Vorlostzurab (anonymer Benutzer)
24.06.2018 | 13:36 Uhr
Ich ollte schon immer wissen, wie viel Magie man bekommt, wenn man ein Lebewesen tötet, im vergleich dazu, wie viel man bekommt, wenn man einem durchschnittlichem Magier die Stärke wegnimmt, weil dass meiner meinung nach häufig wichtig ist, aber nie genau erwähnt wurde.
01.11.2014 | 19:01 Uhr
Hallöchen liebe Lady Sonea! :)

nach 821696 gelesenen Wörtern, sehr vielen Lesestunden, unendlich vielen Gedanken, einer Menge "mit den Charakteren mitleiden", ziemlich vielen Tränen (da hält sich heulen vor Lachen und heulen, weil es so emotional ist / man einfach mitleidet die Waage ;) ), dem Bedürfnis so manchem Charakter mal wirklich die Meinung zu sagen und noch so viel mehr Dingen fehlen mir gerade die richtigen Worte, um die Dankbarkeit, die ich empfinde, auszudrücken. Aber ich versuche es einfach trotzdem :)

Es fängt schon mit der Tatsache an, dass Akkarin überlebt! Damit hattest du quasi schon halb gewonnen, denn die Tatsache, dass er in den Büchern eigentlich stirbt konnte ich nie so ganz akzeptieren! Vielmehr saß ich vor dem Kapitel und dachte immer zu: "Nein, nein, nein!! Das kann sie nicht wirklich machen!" Umso schöner, dass du eine geniale Möglichkeit gefunden hast ihm wieder ein Leben zu schenken! :) Ohne aber die Tatsache, dass er in dem Kampf mit den Ichani wirklich stirbt, außer Acht zu lassen. Das macht das Anknüpfen deiner Geschichte an die vorhandenen Bücher einfacher und der Übergang ist quasi fließend!
Und nicht nur da! Generell find ich hast du es geschafft, dass man denkt die offizielle Fortsetzung vor Augen zu haben. Du beschreibst aus unterschiedlichen Perspektiven und vor allem so manche Zwischenteile, wenn dann mal wieder ein Sprichwort oder so etwas als Vergleich kommt fühlt man sich stark an die Originalbücher erinnert!! Und trotzdem hast du noch einen eigenen Teil dabei. Für mich genau die richtige Kombination! :)
Die richtige Kombination bringt mich gleich weiter zu einer anderen interessanten Sache: du hast wahnsinnig viele unterschiedliche Teilhandlungen in deiner Geschichte! Jeder der Erzählcharaktere hat eine Eigene, man hat Kombinationen aus zweien oder aber eben einen großen Gesamthandlungsplot! Und irgendwie schaffst du es, dass nie irgendein Teil "verloren geht" und im nichts endet. Alles hatte irgendwann einen Sinn, auch wenn es auf den ersten Blick nicht immer gleich zu erkennen war. Aber bei ganz vielen Stellen hatte ich das Gefühl: "hm, das sollte ich mir merken, das wird bestimmt irgendwie noch wichtig." Das ist ein Teil der mir besonders gefällt, weil sich mein Kopf gerne mal viele verrückte Möglichkeiten ausdenkt, wie eine Situation weitergehen kann oder generell: wie es weitergeht. Da kamen mir solche Szenen sehr gelegen ;)

Also eigentlich wollte ich ja gerade was zu dem Inhalt der Geschichte schreiben und nichts Generelles, aber irgendwie läuft gerade alles ein bisschen durcheinander^^ Anyway: das du Dorrien eine eigene Geschichte geschrieben hast fand ich gut! Er war ein Charakter den ich immer faszinierend fand, einfach weil er von dem was er macht überzeugt ist und dafür einsteht. Aber eben auf eine sehr menschlich normale Art. Er ist für sein Dorf / seine Dörfer da und würde alles machen, um sie zu beschützen. Aber eben einfach nur, um sie zu beschützen und nicht um von irgendwem dafür bewundert zu werden. Er wrikt dadurch sehr bodenständig, obwohl er zweifelsohne auch seine Schwierigkeiten hat. Und da ist Sonea denk ich noch eins der kleineren Probleme....ich finde er erscheint manchmal so, als hätte er einfach Probleme damit jemandem wirklich zu vertrauen. Vertrauen ohne wenn und aber. So ganz schlau werde ich aus ihm nicht wirklich. Aber eine spannende Figur ist er definitiv!!
Ebenso mag ich den Plot von Dannyl und Tayend! Ich finde die zwei einfach nur ursüß und finde es toll, dass du ihre Geschichte weiterschreibst! :) Auch auf die Gefahr hin einen Skandal in der Gilde auszulösen, wobei momentan die Probleme doch eher woanders liegen dürften! Nach einem Krieg, wenn auch kurz, dürfte es nun sehr viel zu klären geben. Und vermutlich stehen wieder einige Veränderungen an. Da fand ich es auch geschickt gemacht, wie du die Veränderungen innerhalb der Gilde auf die unterschiedlichen Wege beschrieben hast. Mal aus der Sicht von Sonea, Rothen, Cery oder Dannyl. Und mal generell, wenn es Szenen während einer Gildeversammlung, oder in dem beliebten Abendsaal waren! (Da fällt mir ein: die 1. Szene in der Akkarin und Sonea dort gemeinsam auftauchen: genial!! :)). Jedenfalls ist für den stillen Beobachter immer klar, dass sich etwas verändert und warum es das tut. Es ist nicht so, dass die Gilde plötzlich sagt: "Akkarin und Sonea sind schwarze Magier, wir vertrauen ihnen trotzdem", sondern es gibt Situationen die genau erklären, warum z.B. Balkan irgendwann Akkarins Meinung zu schätzen weiß. Das alles macht die Geschichte realistischer und lebendiger, weil man quasi mit dabei ist! :) Genauso verhält es sich mit den Veränderungen in der Stadt! Es ist klar, warum der König seine Meinung ändert, warum die Diebe plötzlich auch mal zusammen arbeiten (hier mein Dank dafür, dass Cery immernoch dabei ist. Obwohl er in meinem Kopf immer der "kleine" Ceryni ist und nicht der Dieb ;) ). Und trotzdem gibt es Elemente die gleich bleiben und einem irgendwie vertraut vorkommen: Cery beim Bol trinken in Harrins Bolhaus, die Straße der Diebe, die Begegnung mit Soneas Verwandtschaft. Das alles sind Elemente, die zu der Grundgeschichte gehören und deine Fortsetzung nur umso realistischer machen. Mir ist wirklich noch niemand eingefallen, den du "vergessen" hast oder der jetzt einfach nicht mehr existiert! Hut ab! :)
Was jetzt in diesem Review noch fehlt sind definitiv meine beiden Lieblingscharaktere und deren Storyline! ;) Sonea und Akkarin! Du beschreibst die Geschichte der beiden privat ohne das man sich vorkommt wie in einem Kitschroman. Die Beziehung der beiden scheint immer auf einer viel viel tieferen Ebene zu beginnen. Klar gibt es den Alltag und die damit verbundenen Schwierigkeiten (die Gilde ist nun wirklich alles andere als einfach), aber man hat immer das Gefühl, dass die beiden nie an dem Fundament ihrer Beziehung bauen, sondern das sie vielleicht Teile darüber mal zum Einsturz bringen. Aber zusammen gehören sie trotzdem und das mit einer Klarheit und Gewissheit, dass es manchmal schon gruselig war. Nicht, dass die zwei zusammen gehören, sondern vielmehr das ich die Geschichte gelesen habe und nicht mein "Fanherz" gesagt hat: die gehören zusammen, sondern die Geschichte zwischen den Zeilen das so vermittelt hat. Das fand ich sehr faszinierend. Die Beiden gibt es natürlich aber auch noch als Mentor und Novizin und als die beiden schwarzen Magier der Gilde. Sie haben vielen unterschiedliche Beziehungen zueinander, die alle verschiedene Verpflichtungen, Vorteile, Nachteile und Ereignisse mit sich bringen. Und dennoch schaffst du es, dass sie ein in sich glaubwürdiger Charakter bleiben :)

Irgendwie hab ich immernoch das Gefühl, dass ich zu viel vergessen habe hier zu erwähnen! Stellen, die ich gelesen habe und mir dachte: hey, wie genial! Aber trotzdem höre ich hier jetzt mal auf und schicke Dir einfach ein großes, ehrlich gemeintes: DANKE!
Ein Danke dafür, dass du meine Lieblingstrilogie weiter leben lässt und es schaffst, dass man sich in diese Welt träumen kann!! :)

Morgen fange ich deine Fortsetzung an und ich bin schon wahnsinnig gespannt!! :)
Alles Liebe,
little Snowfall

Antwort von Lady Sonea am 03.11.2014 | 10:47 Uhr
Liebe Little Snowfall,

Wow, das klingt wirklich nach einem überwältigenden Leseerlebnis. Ich finde es unglaublich toll, dass ich dich mit dem ersten Teil meiner Fortsetzung so sehr bewegen konnte. Wem du gerne die Meinung gesagt hättest, kann ich nur erahnen, aber ich denke mal, Veila, Garrel, Regin und Dorrien gehören dazu?

Als Akkarin in den Büchern gestorben ist, ging es mir ziemlich ähnlich wie dir. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass es vorbei sein sollte und dass er einfach von einem Augenblick auf den anderen tot sein soll. Dass er sterben könnte, hing zwar im dritten Teil die ganze Zeit wie eine düstere Wolke über ihm, aber genau das sind für mich in Büchern die Momente, die einen das Schlimmste befürchten lassen, aber am Ende dann doch positiv überraschen. Aber da Canavan ihn umgebracht hat, konnte ich Akkarin in meiner Version nur schwer einfach weiterleben lassen, ohne dass er bei dem Kampf gegen die letzten drei Ichani stirbt. Damit hätte der Situation die Dramatik gefehlt und die tiefe Liebe, die zwischen ihm und Sonea existiert, wäre niemals so deutlich geworden, weil es ohne ihre Beharrlichkeit und ihre Hingabe niemals dazu gekommen wäre, dass er zurückkehrt.

Vielen Dank auch für dein Lob zu meinen Erzählperspektiven. Tatsächlich kamen Dannyl, Dorrien, Cery und Savara beim Schreiben erst nach und nach hinzu, weil anfangs mein Focus auf Sonea und Akkarin lag. Als ich mit dem Schreiben anfing, ging es mir nur um dieses Pairing, nach einer Weile wurde mir das jedoch trotz all meiner Liebe zu den beiden zu einseitig, weil die anderen Charaktere ein ebenso wichtiger Bestandteil dieser Welt sind. Ohne sie hätte mir das Buch-Gefühl einfach gefehlt und die Story wäre möglicherweise wirklich in Richtung Kitschromanze abgedriftet.
Irgendwann war ich mit der Story an einem Punkt, an dem ich merkte, dass es Dannyl, Dorrien etc nicht geht und sie eine eigene Storyline brauchen, damit sie nicht nur für einige kurze Szenen dabei sind. Zugleich bieten ihre eigenen Abenteuer, die sie auch jenseits der Haupthandlung erleben, genug Material für spätere Teile der Fortsetzung. All diese Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen war sogar der am wenigsten komplizierte Teil, weil ich die Ideen für diese Berührungspunkte mit anderen Charakteren zuerst hatte. Die Herausforderung lag eher darin, ihnen ihre eigene Storyline zu geben.

Von diesen Stellen, die irgendwann noch einmal wichtig werden, gibt es einige. Ich finde es nicht besonders ansprechend, wenn die Handlung absehbar ist, und baue daher solche Details gerne ein, weil ich selbst viel Spaß an dieser Detailfülle habe. Auch kann es daher vorkommen, dass irgendetwas zunächst keinen Sinn ergibt. Oft wird das nur leider überlesen oder sogar bemängelt, was ich schade finde, weil es für mich einfach auch zu guter Unterhaltung dazugehört. Gerade dieses Miträtseln macht eine Geschichte für mich erst richtig spannend und lesenswert.
Genauso mag ich es nicht, den Leser mit Veränderungen zu konfrontieren, die sich nicht nach und nach entwickeln, sondern die man einfach so vorgesetzt bekommt. So muss sich auch das Vertrauen der Gilde in ihre beiden schwarzen Magier neu bilden und das geschieht am besten durch Situationen, in denen sie ihre Vertrauenswürdigkeit unter Beweis stellen können.

Es freut mich, dass du Dorrien in meiner Geschichte magst. Von allen Charakteren ist er mit Abstand der komplizierteste. Seine Besessenheit von Sonea ist tatsächlich nur Ausdruck eines tieferen Problems, das unter anderem mit dem frühen Tod seiner Mutter zu tun hat. Und das erschwert ihm auch, Vertrauen zu fassen, deine Interpretation ist hier völlig richtig! Es wird allerdings noch bis zum dritten Teil meiner Fortsetzung dauern, bis er sein wirkliches Problem erkennt, bis dahin wird er noch schwierig blieben und sicher dafür sorgen, dass man ihn an die Wand klatschen will. Abgesehen von seinen Problemen ist er jedoch ein wirklich zielstrebiger und idealistischer Charakter, der trotz seiner hohen Geburt für das Wohl der einfachen Bevölkerung einsteht, womit er sich stark von den anderen Magiern abgrenzt, was ihn zu etwas Besonderem macht.

Dannyl und Tayend durften bei mir natürlich nicht fehlen, da ich die beiden auch sehr mag. Daher finde ich es immer schade, wenn ich sie auseinanderreißen muss, wenn Dannyl auf eine gefährliche Mission geschickt wird. Doch solange Krieg herrscht, werde ich das nicht verhindern können.
Aber wenn dieser aktuelle Krieg zu Ende ist, wird sich für die Gilde noch einmal einiges ändern. Sogar noch mehr, als nach der Invasion der Ichani. Ich schreibe gerade an diesem Teil und kann nur sagen, dass unglaublich viel zu diskutieren gibt. Aber ob diese Veränderungen eines Tages auch eine Öffnung gegenüber Homosexualität bewirken wird, kann ich noch nicht genau sagen, in jedem Fall müssen die Magier sich auf einige Veränderungen einstellen, was ihre Toleranz vergrößern dürfte.

Dass dir der Teil mit den Dieben gefällt, freut mich besonders, da die Idee ziemlich unorthodox ist, aber zugleich auch Sinn macht, weil die Selbstjustiz, die die Diebe die ganze Zeit über betreiben, dadurch auf elegante Weise abgeschafft wird, ohne zu viel für die Hüttenviertel zu verändern. Cery war ursprünglich auch nur wegen Savaras Rückkehr Teil der Geschichte, da ich zu ihm lange Zeit den wenigsten Zugang hatte. Für mich ist er auch meistens mehr der kleine Ceryni, als der Dieb, was man sicher auch daran merkt, dass er gewisse Flausen immer im Kopf hat, worüber ich schließlich doch meinen Draht zu ihm gefunden habe. Diese Flegelhaftigkeit legt er bei mir auch nie so ganz ab, weil sie einfach ein Teil seines Charakters ist.

Zum Thema vergessen: Senfel kommt im Spion nicht vor (außer vielleicht, dass er bei einem Treffen der Diebe namentlich erwähnt wird), aber auch er ist nicht wirklich vergessen, weil er im zweiten Buch noch eine kleine Rolle spielen wird.
Aber all diese Elemente aus dem Original, die du ansprichst, gehören auch für mich einfach dazu. Sie machen die Bücher liebenswert und lebendig und sind daher unbedingt notwendig, um die Story in einer Fortsetzung wirklich weiterleben zu lassen.

Und jetzt zu meinen den beiden Charakteren, die auch meine absoluten Lieblinge sind: Sonea und Akkarin.
Es freut mich, dass du die Beziehung der beiden nicht als kitschig empfindest und dass es mir gelungen ist, ihre Zusammengehörigkeit ohne große Worte zu vermitteln, weil das für mich auch sehr stark mit einem Gefühl einhergeht, das ich habe, wann immer ich die Bücher lese oder über die beiden schreibe. Allerdings muss ich auch an dieser Stelle sagen, dass ich gar nicht gewusst hätte, wie ich die beiden kitschig schreiben soll, weil es nicht zu ihren Persönlichkeiten passt. Die Idee, dass die Liebe der beiden sehr viel tiefer gehen muss, hat ihren Ursprung darin, wie Sonea im dritten Buch über Akkarin denkt und ihre Einstellung zu ihm verändert. Man merkt es nur an einigen wenigen Stellen und sie ist sich dessen kaum bewusst, aber ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass da sehr viel mehr als nur Liebe ist. Und auch Akkarin muss etwas in ihr sehen, was darüber hinausgeht, und das weit genug reicht, dass er ein wenig auftaut und sogar dafür sorgt, dass sie ihn zurückholen kann. Vielleicht hat auch ein wenig Verärgerung über das Ende der Trilogie da mit reingespielt. Zuerst ist es eine wunderbare Liebesgeschichte, doch dann stirbt Akkarin und lässt sie schwanger zurück und als letzter Eindruck bleibt, dass es nur eine dumme Affäre war, in die beide sich Hals über Kopf gestürzt haben ohne über die Folgen nachzudenken. Und für meinen Geschmack kommt Sonea viel zu schnell über ihn hinweg. Aber das kann auch nur mein eigener verquerer Eindruck sein. Tatsächlich habe ich dieses letzte Kapitel von 'The High Lord' schon ewig nicht mehr gelesen, weil ich nach dem vorletzten immer zu meinem Ende übergehe...

Mit dem Fundament gebe ich dir auf jeden Fall absolut recht. Und obwohl diese tiefe Verbundenheit Sonea noch in ziemliche Verzweiflung stürzen wird, wird die Existenz dieses Fundaments noch wichtig werden.


Ich weiß nicht, ob du schon mit der Fortsetzung begonnen hast, aber ich wünsche dir viel Freude damit. Und starke Nerven, denn der zweite Teil ist um einiges düsterer und dramatischer. Falls dir nachträglich noch etwas einfällt, was du unbedingt zu dieser Geschichte loswerden möchtest, kannst du das jederzeit gerne tun :)


Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
BlackXirix (anonymer Benutzer)
12.11.2020 | 10:27 Uhr
Liebe Lady Sonea,
ich danke dir für deine großartige Fortsetzung und die Zeit, Energie und das Herzblut, welches du darin investiert hast.

Obwohl ich die Bücher 2007 zum ersten Mal gelesen habe, bin ich erst jetzt darauf gekommen das Internet nach alternativen Enden abzusuchen und bin froh, dass ich deine Geschichte als erstes aufgerufen habe. Mich hat es sehr beruhigt, zu lesen, dass es dir nach dem katastrophalen Ende der Trilogie so erging wie mir (die Bestätigung, dass ich nicht völlig verrückt bin ^^ ).

Ich möchte den zweiten Teil der Bürde der schwarzen Magier nicht anfangen, ohne dir mein (verspätetes) Feedback zu Teil 1 zu geben.

Alles in allem finde ich dein Werk sehr gut gelungen, auch wenn ich mit einigen Entwicklungen und Verhaltensweisen der Charaktere nicht immer Einverstanden gewesen bin.
Man merkt, dass du im Verlauf der Geschichte einen immer besseren Schreibstil entwickelst und dich immer besser in die Charaktere reinfindest.
Die ersten Kapitel um Akkarins Rettung waren mir, ehlich gesagt etwas zu kitschig und Soneas Verhalten ging mir dort etwas auf die Nerven. Auch in der Beziehung zwischen den beiden, ist mir Akkarin etwas zu dominant und Sonea zu unterwüfig. Ich habe mir desöfteren gewünscht, dass Sonea häufiger die Initiative ergreift oder sich gegen ihn auflehnt. Beim Lesen kam mir ab und zu der Gedanke: oh, lese ich jetzt 50 shades of Akkarin? ^^

Der ganze Anfang hat sich, meiner Meinung nach, auch etwas gezogen, da du jeden Tag beschreibst. Da hätte ich mir kurze Zeitsprünge erhofft, was das ganze vielleicht etwas aufgelockert hätte. Den Kleinkrieg zwischen Velia und Sonea fand ich überflüssig. Das war Sonea - Regin 2.0 und hat die Geschichte unnötig in die Länge gezogen.
Die Geschichte um die anderen Charaktere finde ich durchweg gut gelungen, auch wenn mir Dorrien's Gejammer nachher doch zu viel wurde und ich mir mehr und mehr dachte, jetzt nimm dir endich das Mädchen und sei still! Aber das würde nicht zu seinem Charakter passen.
Der Epilog war tatsächlich mein Lieblingskapitel (neben dem Tag am Meer) und ich bin gespannt darauf wie es weitergeht.

Ich würde mir wünschen, dass Akkarin sich Sonea gegenüber mehr öffnet und auch immer mal wieder den jungen, fröhlichen Tu-Nicht-Gut durchscheinen lässt, der er früher mal war. Aber bloß nicht zu viel des Guten :-). Mal sehen, ob sich meine Hoffungen erfüllen.

Ich freue mich auf Teil 2 und deine anderen Werke. Gib das Schreiben nicht auf, du hast wirklich Talent!

Antwort von Lady Sonea am 12.11.2020 | 11:55 Uhr
Hallöchen,

Freut mich, dass meine Fortsetzung dir im Großen und Ganzen gefallen hat! :)

„Der Spion“ ist schon ziemlich alt (ich habe die Geschichte vor 10-11 Jahren geschrieben und vor ca. 5 Jahren zuletzt überarbeitet) und ich überlege, sie im nächsten Jahr noch einmal zu überarbeiten, sofern meine Zeit es zulässt. Daher hoffe ich, dass es OK ist, wenn ich dir ein paar Rückfragen stelle.

Ich sehe Sonea durchaus als jemanden, der sich gegen Akkarin auflehnt, wenn sie einen Grund dazu hat. Daher überrascht deine Kritik mich in diesem Punkt. An welchen Stellen hast du ihre Rebellion denn vermisst?

Die ersten Kapitel assoziiere ich vor allem damit, dass Sonea noch unter den der Schlacht erlittenen Traumata und den Veränderungen in der Gilde bzw. den Reaktionen der anderen Magier auf sie leidet. Auch wenn sie eine sehr starke Persönlichkeit ist, halte ich es für unrealistisch, dass sie das alles einfach so wegsteckt und sich „normal“ verhält und daher Trost und Zuwendung braucht und schwach erscheint. Wenn so etwas in Büchern übergangen wird, irritiert mich das massiv. Mir würde es helfen zu wissen, was du daran kitschig fandest. Oder geht es eigentlich um etwas anderes in diesen Kapiteln?

Tut mir leid, dass du den Anfang allgemein als langatmig empfunden hast. Mir ist es wichtig, die verschiedenen Veränderungen in der Gilde und im Leben der Charaktere zu beschreiben, weil hier nach der Schlacht sehr viel passiert. Als Leser mag ich es nicht, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, wenn in der Zwischenzeit so viel passiert ist, dass die Entwicklungen nicht mehr nachvollziehbar sind. Zwischen späteren Teilen mache ich auch größere Zeitsprünge, allerdings passiert dort in der Zwischenzeit auch nichts an Entwicklungen, die ich für erwähnenswert halte.

Sollte ich den „Spion“ bald noch einmal überarbeiten, wäre die Story um Veila allerdings ein Kandidat, den ich behalten werde. Ich gebe dir recht, dass es hier viele Parallelen zu Regin gibt, und das war von mir so beabsichtigt. Denn ich halte es für realistisch, dass Sonea in Bezug auf Akkarin unliebsame Konkurrenz bekommt. Angesichts ihrer Wiederaufnahmeauflagen finde ich es zudem spannend, wie sie damit umgeht.

Freut mich, dass dir der Tag am Meer gefallen hat! Neben der Hochzeit war das für mich das kitschigste Kapitel in dieser Geschichte und entspricht eigentlich nicht meinem sonstigen Stil.

Mit Akkarin muss mal viel Geduld haben, damit er sich öffnet, aber wenn man ihm Zeit gibt, ist es nicht unmöglich :)

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit „Die zwei Könige“. Jenen Teil habe ich vor einem halben Jahr noch einmal überarbeitet und ich hoffe, dass sich der Unterschied bemerkbar macht.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
24.04.2020 | 14:22 Uhr
Puh... das ist nicht fair. Ich habe die vergangenen Tage deine Geschichte gelesen und bin sehr davon begeistert - allerdings habe ich nicht mit so einem Cliffhanger am Ende gerechnet. Eigentlich hatte ich vorgehabt, mich nach dem „Spion“ wieder mehr meinem Leben zu widmen. Das wird mir jetzt sehr schwer fallen...

Vermutlich war das eben die längste Fanfiction, die ich bisher gelesen habe. Dementsprechend Respekt habe ich nun vor diesem Review, da ich mich jetzt unmöglich an alles erinnern werde, bei dem ich während des Lesens dachte „oh, dass muss auf jeden Fall ins Review...“. Aber ich versuch es mal.

Ich bin sehr beeindruckt, wie gut es dir gelungen ist, deine eigenen Ideen mit dem Original zu verweben. Stichwort „ein Freund an einem nützlichen Ort“, Savara und die Verräterinnen... Großes Lob! Auch die Charaktere fügen sich nahtlos an Trudi Canavan an, lediglich bei Sonea hatte ich gelegentlich Zweifel, ob sie in ihrer Beziehung mit Akkarin tatsächlich dauerhaft so „furchtsam“ ist.

In der deutschen Übersetzung habe ich mich in wiederholten Abständen darüber aufgeregt, dass Akkarin und andere immer mal wieder „kichern“, obwohl es gar nicht zu ihnen passt - ich war sehr froh, dass du geeignetere Vokabeln benutzt hast. Das Äquivalent zum „Kichern“ in der Trilogie war in deiner Geschichte jedoch Vinaras „sauertöpfische“ Miene... Mit diesem Wort bist du recht verschwenderisch umgegangen. ;)

Auch hat es mich irritiert, wie du die wörtliche Rede kennzeichnest, die über längere Abschnitte geht. Du beginnst jeden dieser Absätze mit Anführungszeichen unten - warum? Es handelt sich doch noch immer um den selben Sprecher wie im vorherigen Absatz, zumal es vorher keine Anführungszeichen oben gegeben hat? Hier bin ich wirklich oft gestolpert und musste noch mal „zurücklesen“, wer hier gerade am reden ist.

Dein Schreibstil gefällt mir sehr. Nur hin und wieder sind sprachliche Schnitzer wie „als wie“ unangenehm aufgefallen, die ich vielleicht Sonea und den Dieben zutraue, aber nicht den Häusern und Magiern.

Ich bin begeistert, dass es in deiner Geschichte so viele Handlungsstränge verfolgt werden. Neben Sonea und Akkarin habe ich insbesondere Dannyl und Dorrien am liebsten verfolgt. Dir ist es hervorragend gelungen, die Spannung aufrecht zu erhalten („Wann kommt Tayend endlich mit diesen Scheißbüchern in Imardin an?“) und allein der Titel „Der Spion“ hat mich in der ersten Hälfte der Geschichte an der Glaubwürdigkeit von so ziemlich jedem Charakter zweifeln lassen. Doch der erwartete Plotwist kam so lange nicht, bis ich nicht mehr damit gerechnet hatte. Und dann verschleiert Marika einfach seine Identität - so einfach, so brilliant.

Die neuen Charaktere, die du dir ausgedacht hast, gefallen mir sehr (Favoriten: Viana, Luzille, Asara). Dass du so viele Fragen, die jetzt aufgeworfen sind, einfach offen lässt, finde ich sehr gemein und hinterhältig von dir. ;) Traut sich Trassia, ihre Gefühle für Regin zu offenbaren? Hat Regin überhaupt überlebt? Oder findet Trassia letztendlich doch zu Lord Larkin - oder Dorrien? Dorrien und Viana - oder doch Lady Indria? Was wird aus Cery und Nenia? Überlebt das Frühchen? WIE GEHT DIESE VERDAMMTE SCHLACHT AUS?! Ich hatte ja immer vermutet, dass Akkarin und Sonea bei dir allenfalls am Ende deiner Trilogie sterben werden. Besitzt du tatsächlich die Unverfrorenheit, Akkarin nun allein durchs Leben gehen zu lassen? Oder ist es für Sonea doch nicht zu spät? Stirbt Akkarin auch oder wird er gefangen genommen? Was passiert mit der Gilde?

Ich merke, dieses Review wird sehr unstrukturiert, recht ungehobelt und voller Fragen. Aber das hast du dir selbst zuzuschreiben. ;)
Ich danke dir auf jeden Fall, dass du so viel Zeit und Mühe in deine Geschichte gesteckt und sie hier veröffentlicht hast. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Ich hoffe, es geht dir in diesen Zeiten gut. Danke für die Ablenkung, die du mir geschenkt hast. :)

Herzliche Grüße
Zerah

Antwort von Lady Sonea am 24.04.2020 | 20:37 Uhr
Hallöchen,

Vielen Dank für dein Review! Es freut mich, dass dir diese Geschichte gefallen hat. Es ist immer toll, wenn sie nach so langer Zeit noch gelesen wird :)

Hm, könnte es denn nicht sein, dass Sonea das mag und es eine angenehme Form von Furcht ist? ;)

Zu den Anführungszeichen kann ich leider nur sagen, dass das in Büchern auch so gemacht wird. Mich hat das anfangs auch ein wenig irritiert, aber tatsächlich ist es so richtig.

Falls du weiterlesen möchtest, empfehle ich dir, bis dahin noch ein wenig zu warten. Ich überarbeite gerade "Die zwei Könige" in Bezug auf Sprachstil und zwei neue Erzählcharaktere, die in späteren Teilen noch eine wichtige Rolle spielen und die ich während dieses Teils nicht so gut getroffen habe, weil ich noch kein richtiges "Gefühl" für sie htte. Für das Leseerlebnis könnte das eine erhebliche Rolle spielen.
Bis Anfang Juni werde ich damit durch sein.
Für die Zwischenzeit kann ich dir jedoch meine Schwarze-Sonnen-Trilogie an Herz legen, das heißt, sofern du Akkarin magst.

Liebe Grüße und bleib gesund,
Lady Sonea
14.09.2019 | 00:37 Uhr
Guten Abend!

Ich bin vielleicht etwas spät dran, da deine Geschichte schon etwas älter ist, aber erst vor kurzem habe ich wieder angefangen "Die Gilde der schwarzen Magier" erneut zu lesen und nachdem ich Band 3 weggelegt hatte, habe ich nach interessanten FF's gesucht und deine gefunden.

Und ich habe jedes Kapitel, jeden Absatz, jede Zeile und jedes Wort in mich eingesaugt!

Deine eigene Fortsetzung gefällt mir wirklich sehr. Ich liebe Akkarin und war unfassbar traurig, als er am Ende von Band 3 gestorben ist. Umso schöner finde ich die Wendung, dass er von Sonea wiederbelebt wird und wir so einen tiefen Einblick in ihre Beziehung erleben konnten. Und hach, du hast mein Fangirlherz höher schlagen lassen! Danke dafür!

Einfach die gesamte Geschichte hat mich vollkommen in den Bann gezogen. Dein Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auch der Verlauf der FanFiktion war super gut durchdacht und ich hatte wirklich das Gefühl, ich würde ein Buch von Trudi Canavan lesen! Dein Schreibtalent kann sich wirklich sehen lassen und den Award hast du dir definitiv verdient!

Allgemein wie du die Charaktere geschrieben hast, hat mir Spaß bereitet, immer weiter und weiter zu lesen! Dass Regin nun endlich zur Vernunft gekommen ist und sich sogar mit Sonea angefreundet hatte, war für mich anfangs sehr merkwürdig, da wir ihn ja als ein ziemliches Biest aus den Büchern kennen. Aber zum Ende hin, habe ich Symphatie für ihn empfunden.
Was mir auch super gefallen hat, war, wie du recht tief in Dannyls und Tayends Beziehung eingegangen bist. Die beiden sind so süß zusammen und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn die beiden aufgetaucht sind und man die Zuneigung zwischen den beiden richtig gut spüren konnte.
Ceryni liebe ich durch deine FF nur umso mehr! Ich finde es super, wie du das Hüttenvolk gut darstellst und wir so einen unfassbar guten Einblick in die Lebensweise erhalten haben. Der Hüttenslang war super und ich habe mich immer wieder amüsiert, wenn "Das war wild!" gesagt wurde. Und ich liebe Savara! Diese exotische Schönheit ist.. hach.. Da kann man nur von schwärmen!
Dorrien habe ich geliebt! Er ist sowieso ein Charakter, der zu meinen Favoriten gehört. Auf der einen Seite tut er mir zwar Leid, dass er solch großen Liebeskummer wegen Sonea hatte, aber auf der anderen Seite hatte ich mir gewünscht, dass er doch tiefere Gefühle für Viana entwickeln könnte. Nur leider kam Loken dazwischen...
Die gesamte Aufmachung der Ashaki, der Ichani, der Verräterinnen und alles drum und dran hast du so unfassbar gut geschrieben! Man merkt, dass du wirklich tief in der Materie bist und es klang alles so logisch und so unfassbar gut informiert! Ein großes Lob an dich! Du hast Trudi Canavans Welt weiter formiert und beschrieben und ich denke, da können mir einige zustimmen: wir lieben es! Einfach alles!

Akkarin und Sonea. Hach. Ich liebe beide so sehr. In der gesamten Geschichte habe ich mich immer gefreut und vor Verzückung gequiekt, wenn beide vorkamen, sie sich annäherten, Akkarin seine Autorität gezeigt hatte und und und... Danke, dass du uns einen so wundervollen Einblick in die Beziehung der beiden gegeben hast.

Außerdem gibt es noch einen Punkt, bei dem ich mich bei dir bedanken muss. Er ist zwar etwas persönlich, aber ich finde, ich muss es dir einfach mitteilen.
Ich habe deine Geschichte in den letzten zwei Tagen vollkommen in mich eingesogen. Das Lesen hat mich in eine Art Rausch versetzt, der mich den Stress, den ich aktuell habe, vergessen ließ. Der Verlauf der Geschichte, deine Schreibweise, diese Spannung, das Drama, diese tiefe Liebe zwischen den Protagonisten hat mich von allen negativen aus meinem Leben abgelenkt und mich mit Glücksgefühlen bereichert. Ich danke dir dafür und freue mich riesig, den nächsten Teil zu lesen. Wie ich in deinem Profil sehen konnte, erwartet mich noch eine gaaaanze Menge!

Danke für dieses unfassbar schöne Werk, das du uns hier geschenkt hast!

Liebe Grüße,
Yuna

Antwort von Lady Sonea am 15.09.2019 | 08:52 Uhr
Hallo Yuna,

Ach, das macht doch nichts. Ich freue mich immer, wenn meine Geschichten nach so langer Zeit noch immer neue Leser finden. Vor allem, weil die Bücher inzwischen schon etwas älter sind.

Als ich vor 10 Jahren (Mann, wie die Zeit vergeht!) angefangen habe, meine eigene Fortsetzung zu schreiben, ging es mir in erster Linie darum, dass Akkarin weiterlebt und er und Sonea zusammen sind, und dass sich das Ganze wie eine richtige Fortsetzung liest. Mit der Zeit kamen die anderen Erzählcharaktere dazu, da es irgendwann langweilig wurde, nur über diese Beziehung zu schreiben und ich Ideen für eine größere Story hatte. Ich wäre ohne dieses Buchgefühl nicht damit zufrieden gewesen.
Was übrigens nicht heißen soll, dass mir mit Sonea und Akkarin langweilig würde. Das ist mir, seit ich angefangen habe, diese Fortsetzung zu schreiben, noch kein einziges Mal passiert. Aber da möchte ich nichts vorwegnehmen ;)

Ich muss gestehen, dass ich mir bei Regin und Sonea immer gewünscht habe, dass die Freunde werden könnten, weil ich nie verstanden habe, warum er sie so hasst. Sein Versprechen es wiedergutzumachen am Ende von Band 3 schien mir da als guter Beginn einer Freundschaft.
Dannyl und Tayend kamen für mich in den Büchern viel zu kurz und ihre Beziehung wurde für meinen Geschmack zu vage gehalten, da wollte ich einfach mehr herausholen, weil ich die beiden und ihre Dynamik total mag.
Freut mich, dass du Dorrien magst! Ich hoffe, das wird auch noch lange so bleiben.

Bei Sachaka hatte ich sehr viel Spielraum, wie ich diese Kultur gestalte. Ich hatte dazu nur die Vorgeschichte „The Magician’s Apprentice“ gelesen, in der sich auch die Verräter gründen, aber die spielt 700 Jahre vor der Gilde. Ich habe mich hier sehr orientalischen Kulturen (und ein bisschen Römer) inspirieren lassen, weil das zu meiner Vorstellung Sachakas passte und einen guten Kontrast zu den Verbündeten Ländern darstellt. Darüber kommt auch noch mehr in Teil 2 und 3.

Danke, dass dir meine Fortsetzung so gut gefällt. Und ich freue mich, dass sie dir geholfen hat, deinen Stress zu vergessen. Ich hoffe, dass dieser Effekt noch eine Weile anhält :)

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Lady Sonea
TwoToTango (anonymer Benutzer)
19.08.2019 | 18:45 Uhr
Liebe Lady Sonea
Zunächst mal: WOW, einfach nur WOW. Du hast den Preis für dieses Buch (denn so würde ich es bezeichnen) sowas von verdient!!!!!
Ich habe noch nie eine derart epische Fanfic gelesen. Unglaublich dicht in der Atmosphäre, mehrere Handlungsstränge souverän geführt, Kanon-Charaktere absolut konsistent, ein eigenständiger und logisch aufgebauter Plot mit Spannungsbögen. Hammer.
Ich habe nicht nur den Spion, sondern gleich auch noch die zwei Könige hintereinander in einer Woche runtergelesen, an den freien Tagen bis tief in die Nacht. Mein Mann war etwas genervt, aber ein bisschen Verschnitt ist immer ;-)
Du hast schon ausführlich in Kommentar-Antworten und im Blog (?) erklärt, warum Du Akkarins und Soneas intime Beziehung als Dom/Sub gestaltet hast. Am Anfang habe ich wirklich heftig damit gehadert. Nach meiner spontanen Einschätzung konnte ich mir wirklich nicht vorstellen, dass Akkarin nach seinen Erfahrungen als Sklave geneigt sein würde, seine Partnerin zu dominieren, ssc (oder war es scc?) hin oder her. Dann habe ich mir überlegt, dass seine Erfahrung und die Situation als verdeckter Schwarzer Magier zu einem extremen Kontrolldrang geführt haben dürfte, was den Wunsch nach Dominanz erklären könnte. Nun ja, letztlich ist es nicht meine favorisierte Entwicklung der Geschichte, aber es ist eine mögliche/plausible Entwicklung. Welches Leid das Sonea und den beiden dann in 2K bescheren wird, dazu dann im Kommentar zum Epilog dieses Buchs.
Sehr gefallen hat mir die Entwicklung der Diebe zur Stadtwache und von Ceryni als Charakter. Auch prima, wie Du Savara einsetzt, nicht nur als Joker, sondern auch um Akkarins Story zusätzliche Tiefe zu geben. Regin hingegen nervt, nicht nur wegen seines Verhaltens in der Geschichte. Ich finde ihn als Charakter relativ flach: selbstgefällig und die Freundschaft mit Sonea nehme ich ihm, so wie Du ihn zeichnest, nicht wirklich ab. Ich habe mich beim Lesen immer gefragt, wann er ihr wieder in den Rücken fällt. Dannyl - I simply love him - sowohl seine Storyline als auch die Entwicklung. Dorrien steht gewaltig auf dem Schlauch. Es ist für mich schon hier sehr klar, bei wem er letztlich enden wird. Bloss er selbst checkt es nicht. Und dass er alle Mädchen/jungen Frauen als "kleine ..." anspricht ist einfach unerträglich.
Also noch einmal: 100000000000 Dank für diese wunderbare Geschichte, die für mich absolut gleichwertig neben dem Original steht und in Sachen Akkarin weit darüber ;-)

Antwort von Lady Sonea am 19.08.2019 | 23:24 Uhr
Hallöchen,

Ich freue mich, dass dir meine alternative Fortsetzung im Großen und Ganzen gefällt!

Um Akkarin und seine dunkle Seite besser zu verstehen, kann ich dir nur an Herz legen, die Schwarze-Sonnen-Trilogie zu lesen. Diese befasst sich ausführlich mit seinen Erlebnissen in Sachaka und damit, warum er so geworden ist, wie er jetzt ist. Besonders, wenn man mit BDSM nicht viel anfangen kann, hat sich das als hilfreich herausgestellt, aber ich halte es auch darüber hinaus für wichtig, da ich seine Komplexität als Nicht-Erzählcharakter nicht so wiedergeben kann, wie er es verdient, und dies spätestens in späteren Teilen meiner Fortsetzung wichtig wird.

Dass Dorrien als Einziger nicht begreift, dass Sonea nicht für ihn bestimmt ist und er sich eigentlich schon längst in eine andere verliebt hat, ist doch genau der Punkt. Oder habe ich da etwas verpasst?
Das „kleine …“ ist übrigens seine Art Zuneigung auszudrücken. Aber das muss man natürlich nicht mögen;)

Deine Kritik an Regin kann ich leider nicht nachvollziehen. Es wäre schön, wenn du mir ein paar Beispiele nennen könntest, wo er Sonea deiner Meinung nach in den Rücken fällt, damit ich dazu Stellung beziehen kann.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
12.04.2019 | 13:56 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Ich denke, ich hab bei meinem ersten Review zum Epilog eigentlich schon alles gesagt... :)
Dennoch noch einmal ein kurzes Wort zum Abschluss.

Ich LIEBE deine Geschichten. Und ich bin sehr froh, dass ich nach der Schwarzen Sonnen Trilogie nun noch einmal bei der Spion von vorne angefangen habe. Denn ja: jetzt verstehe ich Akkarin und die Beziehung Akkarin-Sonea viel, viel besser. <3

Liebe Grüße
Nika

PS: Geweint habe ich schon wieder als Sonea sich „verabschiedet“...

Antwort von Lady Sonea am 09.05.2019 | 06:18 Uhr
Hallo Nika,

Da ich nicht weiß, ob ich es schaffen werde, alle deine Reviews zu dieser Geschichte zu beantworten und wahrscheinlich nur auf die eingehen werde, wo ich das Gefühl habe, dass ich etwas dazu sagen müsste, wollte ich an dieser Stelle Danke sagen, dass du dir die Zeit genommen hast, zu jedem Kapitel etwas zu schreiben.

Es freut mich sehr, dass du so viel Freude an meinen Geschichten hast!

Liebe Grüße,
Jennifer
12.12.2018 | 16:09 Uhr
Meine liebe Lady Sonea, wie ich dir bereits in unseren privaten Nachrichten mitteilte, hat mich das Ende von "The High Lord" und Akkarins Tod sehr aus der Bahn geworfen. Obgleich es "nur" ein Roman und ein Charakter-Tod war, so hat es mich sehr, sehr mitgenommen und ich habe nicht gerade wenig Tränen deswegen vergossen (da konnte auch der unsägliche Epilog des Buches nichts mehr retten!).
Ich habe wirklich um Akkarin getrauert und wusste mir zunächst nicht anders zu helfen, als nach FanFictions rund um die Beziehung von Sonea + Akkarin zu suchen - und auf Stories mit einem alternativen Ende. So bin ich schließlich auch auf deine Geschichte "Der Spion" aufmerksam geworden. Zunächst bei FanFiction.net, wo du (glaube ich) nur 30 Kapitel hochgeladen hattest, doch Google sei Dank bin ich dann schlussendlich hier gelandet und war sowohl erleichtert als auch überrascht, zu sehen, dass du eine Vielzahl von Geschichten geschrieben hast - und ganze Bücher!

Dass mich "Der Spion" so in seinen Bann ziehen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Eine Woche lang habe ich jede freie Minute genutzt, um die Geschichte zu lesen. Fernsehen? Häkeln? Ein anderes Buch lesen? Das kam alles nicht in Frage. Meine ganze Aufmerksamkeit lag auf deiner wunderbaren Geschichte und ich habe mir so ziemlich jede Nacht um die Ohren geschlagen, weil "Ach, ein Kapitel geht noch" meine Gedanken beherrschte.

Allein schon dein Prolog hat es geschafft, mich aus meiner Trauer, um Akkarins Tod in "The High Lord" heraus zu holen - und allein dafür danke ich dir von ganzem Herzen. Außerdem ist der Prolog für mich eines der schönsten Kapitel in diesem Buch von dir. Der Satz "Ich schenke dir meine ganze Liebe. Für immer." hat mich sehr, sehr bewegt. Ich liebe ihn einfach. Und ich liebe es, wie du diesen Satz immer wieder in dein Buch hast einfließen lassen. Sei es durch Dorrien oder durch Sonea selbst.
Auch, dass das Kapitel der Hochzeit "Für immer" heißt, hat mir da sehr gut gefallen und sehr gut getan, wobei ich gleichzeitig auch sagen muss, dass ich mir schon gewünscht hätte, dass du die Hochzeits-Zeremonie mit beschreibst. Es muss ja nicht immer direkt in Fluff ausarten, aber es wäre sehr schön gewesen, zu wissen, wie sie sich ihr Eheversprechen gegenseitig geben. Vor allem hätten mich hier auch Akkarins Worte / Gefühle interessiert.

'Leider' war ich so gefangen von deinem Buch und dem Lesen, dass ich nicht zu jedem Kapitel direkt etwas geschrieben habe, sondern im Anschluss direkt zum zweiten Buch deiner Trilogie übergangen bin. Dennoch war es mir ein Anliegen, dir noch einmal ein allgemeines Feedback zum "Spion" zu geben.
Ich finde deine Geschichte großartig und für mich schließt sie auch was Wortwahl und Schreibstil und Charaktere anbelangt sehr gut an die Romane von Trudi Canavan an. Akkarin lebt, sie werden wieder in die Gilde aufgenommen, Dannyl und Tayend sind so süß zusammen, Rothen sorgt sich wie immer viel zu viel, Dorrien kann nicht loslassen und übersieht das offensichtliche, Regin wird einem langsam sympathisch und Sonea findet sogar eine gute Freundin in Trassia.
Das alles hat mir sehr gefallen, ebenso wie die Vertiefung der Beziehung von Sonea und Akkarin. Hier kommen beide Charaktere sehr gut rüber. Sonea, die noch sehr oft von Zweifeln geplagt wird und einfach noch sehr jung und unerfahren ist; Akkarin, der weiß, was er will (obwohl er mit seinen 33 Jahren nun auch nicht grade der Älteste ist, aber er hat nun mal schon so viel durchgemacht und wurde bereits mit 25 zum Hohen Lord der Gilde) und der nicht nur in Bezug auf die Gilde und die Politik seine Spielchen treibt und sehr berechnend vorgeht. Die Arran-Residenz als ihr neues Heim ist dir zudem wunderbar gelungen - vor allem mit der Vorstellung von dem Garten und den Pachi Bäumen. Hach...
Und doch muss ich sagen, dass ich mit der Beziehung von Akkarin und Sonea, bzw. mit deren Auslebung, sehr oft gehadert habe. Mir kam es so vor, als gäbe es gar kein Privatleben der beiden. Ja, die Rollen sind vor allem für Sonea schwer zu definieren. Akkarin hat es da viel leichter, weil er nicht nur viel älter und erfahrener ist, sondern stets eine große Machtposition einnimmt. Als Mentor, als schwarzer Magier, als Liebhaber. Alles geschieht so, wie er das will. - Und doch hätte ich mir gewünscht, dass er hin und wieder mehr auf Sonea eingeht und auch eine weiche, verletztliche Seite von sich zeigt. Dass die beiden auch mal auf Augenhöhe mit einander schlafen können (im wahrsten Sinne des Wortes ;) ), ohne dass er stets als dominanter Part auftreten "muss". Es mag seine Vorliebe sein, dominant zu sein, seine Liebhaberin zu beherrschen und zu dominieren (sei es nun durch die ständige Einforderung von Oral-Sex oder durch die bevorzugten Stellungen und 'Fessel'-Methoden), aber mir kam es oft so vor, als würdest du ihn auf diese Seite/ Vorliebe beschränken. Ich habe mir zwischendurch oft gewünscht, dass er auch auf die Initiative von Sonea eingehen würde, so dass nicht immer nur er bestimmt, wann und wie sie miteinander schlafen, oder eben auch, dass er auch den Reiz darin findet, langsam und zärtlich vorzugehen. Ich finde, das eine schließt das andere überhaupt nicht aus und hätte meines Erachtens vor allem Sonea in diesem Teil der Trilogie gut getan, ein weites Spektrum an Erfahrungen zu sammeln und selbst ihre Vorlieben zu entdecken (was sie ja spätestens in D2K mit Dany dann tut).

Was die ganze Geschichte angeht: Ich finde sie großartig! Deine Ideen, dein Plot, sind einfach großartig. Ich mag besonders die Entwicklung von Rothen und seinem Novizen, die Entdeckung der Schildsenker und Speichersteine (wie oft habe ich gedacht: Wann ist Tayend denn ENDLICH in der Gilde und gibt Akkarin die Bücher!?!?!) und die politischen und gesellschaftlichen Aspekte. Das Bankett, der Tanz, das Kennenlernen der jeweils anderen Familie, der Heiratsantrag, der Segen des Königs, der erneute Angriff...
Wow - es gibt so viele Handlungsstränge und du vermagst es wirklich, sie sehr abwechlungsreich und gut durchdacht voran zu treiben und schlussendlich zu verbinden. Ich muss gestehen, dass ich am liebsten nur von Akkarin und Sonea gelesen hätte und die Szenen rund um Tayend, Rothen oder auch die Diebe teilweise sehr 'störend' empfand (wollte ich doch wissen, was es Neues bei Akkarin und Sonea gibt), und doch waren auch diese Stränge sehr schön zu lesen, sehr interessant und wunderbar geschrieben. Und Akkarin und Sonea hast du uns ja zum Glück immer mal wieder unerwartet geschenkt (z.B. die Liebesszene im Geheimgang oder der Tag beim Schlittschuhlaufen).

Und doch: Wie auch schon bei "The High Lord" bin ich auch hier ganz und gar nicht einverstanden gewesen mit dem Ende, denn auch wenn Sonea ebenso ihre Loyalität gegenüber der Gilde bzw. ihren Freunden über die zu Akkarin stellt (was er ja auch spätestens in D2K tun muss), so habe ich dich verflucht, dass du es in der Schlacht zulässt, dass aufgrund von Dummheiten von Regin und Trassia unsere beiden Lieblinge getrennt werden und es zu diesem unglaublichen Showdown kommt. Hier hat mich sowohl Regins Verhalten sehr gestört, als auch das von trassia und Dorrien. Es wirkte irgendwie alles auf einmal so "dumdidum.... Ist zwar eine Schlacht auf Leben und Tod, aber ich mach jetzt, was ich will und schaue dann mal vom Hügel aus zu (Trassia und Dorrien)...". Das hat mich echt gestört, weil es so ein gigantischer Gegensatz zu dem ist, was grade mit Akkarin und Sonea passiert - und was es für Folgen für die beiden haben wird.
Drama, Drama, Drama... Als Sonea ihren Blutjuwel zerstört und die letzten Worte an Akkarin sendet "Verzeih mir, sandte sie. Ich liebe dich.", da dachte ich, mein Herz bleibt stehen. Die beiden sind einfach für einander geschaffen - und ich kann mich da einfach soooo sehr in die beiden einfühlen und mitleiden, dass es wirklich schon fast körperlich schmerzt, so etwas zu lesen. Ich glaube, ich habe hier nicht weniger Tränen vergossen als am Ende von "The High Lord" und musste dann erst einmal (bevor ich mit D2K weiter machen konnte), meine Lieblings-Szenen aus "Der Spion" lesen (z.B. der Antrag, die Verführung im Geheimgang, Akkarins Rettung ganz zu Beginn, die Hochzeit.... ).

Vielen, vielen Dank für diese wunderbare Geschichte - ich bin sehr froh, dass ich sie gefunden habe und in einem Stück lesen durfte. Ich glaube, der 2 Wochen Rhythmus hätte mich umgebracht. ;) (Spätestens bei D2K wäre ich verzweifelt, hätte ich nicht auch dort eine komplette Geschichte in einem Rutsch lesen können).

Ein Review zu D2K wird noch folgen. Entschuldige, dass mein Feedback nur so kurz und einmalig ist statt sich auf jedes Kapitel einzeln zu beziehen. Aber sei gewiss: Ich LIEBE deine Geschichten und deine Art zu schreiben.

Alles Liebe
Nika

Antwort von Lady Sonea am 13.12.2018 | 09:51 Uhr
Hallo liebe Nika,

Freut mich, dass du deinen Weg nach Fanfiktion.de gefunden hast! Ich hatte vor ein paar Jahren angefangen auch auf Fanfiction.net zu posten, habe das aber irgendwann wieder vergessen, weil es mir zu aufwändig war und meine Leserschaft hier ist. Wahrscheinlich macht es auch keinen Sinn, auf Deutsch in einem englischsprachigen Forum zu posten, aber zum Übersetzen fehlt mir schlichtweg die Zeit.

Ich hoffe, das Lesen hat dich nicht zu sehr in den wichtigen Dingen des Lebens beeinträchtigt!

Die Hochzeitszeremonie habe ich, wie einige andere Dinge auch, bewusst nicht beschrieben. Zum einen gibt es in diesem Buch zahlreiche Szenen, die viel mehr über die Liebe von Akkarin und Sonea aussagen, zum anderen gibt es eine gewisse Szene am Ende von D2K, die du mittlerweile gelesen haben wirst. Nicht zuletzt sind sämtliche Kapitel um die Hochzeit bereits harmonieträchtig genug, dass ich das ganze nicht noch mit einem schnulzigen Liebesschwur krönen muss. Auch wäre das für mich kein Grund, Akkarin vorübergehend zum Erzählcharakter zu machen.
Ich hatte auch schon Leser, die sich beschwert haben, weil ihnen die Hochzeit mit allem drum und dran zu schnulzig war. Insofern bin ich froh, dass ich bereits an Yukai geschrieben habe, als ich den Spion veröffentlicht habe.

Damit wären wir auch schon bei dem Konzept meiner Fortsetzung. Ich sehe meine Fortsetzung stilistisch als eine Art Fantasy-Epos mit Fokus auf dem Konflikt zwischen Sachaka und Kyralia / der Gilde. Die Geschichten der Erzählcharaktere spielen zwar ebenfalls eine Rolle und das auch mehr in den Büchern, sind aber dennoch dem Hauptkonflikt untergeordnet. Das heißt, ich lasse vieles weg, was nichts zur eigentlichen Geschichte beiträgt und wodurch diese für mich den Charakter einer Seifenoper anstatt eines Buches rhalten würde. Dazu gehört auch die Beziehung von Akkarin und Sonea. Sie haben zwar mehr Auftritte als die übrigen Charaktere, weil sie mein Hauptpair sind, dennoch interessiert es mich nicht, ihren Beziehungsalltag in jedem Kapitel zu beschreiben. Ich denke, dass über die gesamte Geschichte verteilt genug Szenen vorhanden sind, die ihr gemeinsames Leben auch über Soneas Studium hinaus beschreiben. (Nicht, dass dieses ihnen viel Zeit für Privates geben würde). Gerade auf die Probleme, die durch den Altersunterschied, Soneas Unerfahrenheit und Akkarins Angewohnheit Probleme auf seine Art zu lösen entstehen, bin gehe ich ein, weil ich dies für wichtiger halte, als den Rest der Zeit immer wieder zu betonen, wie glücklich sie miteinander sind. Was mir auch irgendwie nicht ganz richtig erscheint, weil sie beide nicht romantisch veranlagt sind.

Wieso sollen sie den auf „Augenhöhe“ miteinander schlafen, wenn sie das nicht wollen? Klar, Akkarin kennt seine Vorlieben, aber er hätte Sonea niemals in diese Richtung gebracht, wenn er nicht gesehen hätte, dass sie darauf anspringt und daran ebenfalls Freude hat. (Ganz zu schweigen davon, dass ihre Beziehung dann möglicherweise nicht funktionieren würde) Es sind eben ihre Vorlieben und gemäß denen haben sie Sex. Manche Menschen sind beim Sex eher aktiv/passiv, dominant/submissiv, das ist etwas völlig Natürliches.
An welchen Stellen fandest du denn, dass er grob war? Es ist schon länger her, dass ich den Spion gelesen habe, aber mir fallen spontan mehrere Sexszenen ein, in denen er dominant und zärtlich war.

Um Akkarin in Bezug auf seine Vorlieben, aber auch als Menschen an sich besser zu verstehen, kann ich dir nur ans Herz legen, die Schwarze Sonnen Trilogie zu lesen. Es wird dir Einblicke in seinen Charakter liefern, die dir meine Fortsetzung nicht bieten kann, weil ich mich bewusst dagegen entschieden habe, ihn zum Erzählcharakter zu machen, weil es ihm einen Teil seiner Magie nehmen würde.

Zur Schlacht, was soll ich dazu sagen? Dummheiten und Fehler passieren. Trassia, Regin und Sonea sind noch sehr jung und nicht so erfahren im Kämpfen wie ausgebildete Krieger. Wenn eine Sache in der Organisationskette schiefgeht, kann auch der Rest schnell scheitern. Sonea hat geglaubt, sie könnte ihnen helfen, was auch funktioniert hätte, wäre es nicht der Plan der Sachakaner gewesen, sie und Akkarin zu trennen und wäre sie dabei nicht auf Marika getroffen.
Dorrien hat Trassia und Indria zur Reserve gebracht, weil sie nicht mehr kampffähig waren. Dass Magier, die sich in der Schlacht erschöpfen oder sonstwie nicht mehr einsatzfähig sind, sich zurückziehen, gehörte schon bei der Schlacht von Imardin zum Plan der Gilde. Es macht keinen Sinn, dass sie sterben, wenn sie die Möglichkeit haben, zu überleben und ihre Magie zu regenerieren, um zu einem späteren Zeitpunkt auf welche Weise auch immer vielleicht wieder einsatzfähig zu sein. Als Heiler sieht es Dorrien als seine Pflicht, sich um sie zu kümmern, nachdem sie gerade ihre ganze Einheit verloren haben und unter Schock stehen, weil die Schlacht doch viel heftiger ist, als sie sich das ausgemalt haben. Bei den Verwundeten ist er definitiv auch nicht falsch aufgehoben, zumal im weiteren Verlauf der Schlacht noch mehr hinzukommen würden.

Ich hoffe, es ist ok, dass ich nur auf deine Kritikpunkte eingegangen bin. Auf jeden Fall freue ich mich, dass dir meine Fortsetzung ansonsten so gut gefällt!

Liebe Grüße,
Lady Sonea
13.09.2017 | 18:18 Uhr
So, ich habe den Spion nun bereits zum 2. mal verschlungen. Ja, verschlungen... da kann man nicht einfach mal alles beiseite legen und ein anderes mal weiter lesen. Lieber alles andere liegen und stehen lassen und lesen.

Deshalb blieb auch kein Zeit für ein ordentliches Review. ;-)

Liebe Lady Sonea, du weißt gar nicht wie dankbar ich dir für diese Fortsetzung bin und wie unendlich glücklich du mich damit gemacht hast!

Das ist eine Geschichte bzw ein Leben, dass sich Akkarin (und natürlich Sonea) verdient hat!

Du hast die Geschichte und die Charaktere wunderbar aufgegriffen und in deine Fortsetzung geführt.

Und OMG - was für ein Finale!

Mach weiter so!

Und nun freue ich mich natürlich auf den 2. Teil und 3. Teil...

Antwort von Lady Sonea am 14.09.2017 | 18:57 Uhr
Hallo Lorolina,

Wow, das klingt nach einem sehr intensiven Leseerlebnis! Es freut mich, dass die Story dich so begeistert und mitreißt :)

Tatsächlich ging es mir beim Schreiben vor allem darum, Akkarin und Sonea eine Zukunft zu geben, die sie verdient haben und die ich mir gewünscht hätte.

Ich hoffe, dass du an den beiden nächsten Teilen ebenso viel Freude hast :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Nameka (anonymer Benutzer)
12.04.2017 | 11:47 Uhr
Review

Das Oberhaupt des Rudels meldet sich mal wieder...
Ich habe jetzt den Spion und das Bonusmaterial durch und eine Frage: möchtest du deine Leser umbringen?! Gleich zweimal mitten in der Schlacht aufzuhören, gleicht Folter und dann auch noch ERST um eine Rezension des ersten Teils zu bitten, bevor man im zweiten Teil darüber hinwegkommt- aaahhhh!
Ich hatte mir extra Zeit freigeschaufelt, um die beiden letzten Kapitel in Ruhe zu lesen (was dann zugegebenermaßen hinfällig war, weil ich nicht so lange warten konnte *lach*)

Aber jetzt zum eigentlichen, dass ich begeistert von deiner Schreiberei bin, ist wohl offensichtlich (und deine sich nicht altersgemäß verhaltenden Charaktere im Bonusmaterial gefielen mir auch (sie erinnerten an den alten Akkarin, der beim Experimentieren durchkam und mir ebenfalls gefiel)).
Mit schmunzeln habe ich festgestellt, dass der große Schwarzmagier -wenig überraschend- zur eigentlich fast gleichgestellten Hauptperson geworden ist. Das einzige, und gerade das passt ja SO GUT zu ihm, ist, dass du deine Leser (fast) gänzlich über sein Innenleben im unklaren lässt.

Die ganze Zeit habe ich auf das Finale hingefiebert und als es dann so weit war konnte ich mich nur noch beruhigen, weil ich mir Mantra-artig sagte "dass alles IRGENDWIE gut geht, denn du hast ja einen zweiten Teil geschrieben" :D und dann DAS!! Hat er jetzt einen der wilden Steine losgelassen und damit die gesamte Gilde und alle, die mit Ihnen und für die sie gekämpft haben, zugrunde gerichtet? Er muss doch glauben, dass sie tot ist! Oh Gott, wie soll es denn jetzt weitergehen??
Übrigens eine tolle List mit den Masken & dem übermäßig starken Magier, der mit kalten grauen Augen dann zuschlägt, wenn es für "unsere Seite" am schlimmsten ist.

Meine Schreiberei ist wieder etwas ungeordnet, da meine Gedanken noch immer springen & ich so viel sagen möchte ;-)

Die Alchemisten, die alles Explodierende toll finden, hast du schön beschrieben (ich bin mit einem Chemiker zusammen, musste oft lachen!). Deine chemisch-naturwissenschaftlichen Erklärungen fand ich plausibel (soweit das geht xD) - aber Medizin hast du nicht studiert, oder? Ich weiß nicht mehr, was es war, aber ich musste da mal schmunzeln, da ich mir DAS so nicht vorstellen konnte.

Und wo wir bei Medizin sind: armer Dorrien! Dafür wurden Indria & Trassia richtig cool in ihrem Kampfgeist am Ende.

Die Friedfertigkeit bei der Hochzeit kam mir sooo übertrieben vor, aber da du das selber als Stilmittel gekennzeichnet hast und ich das wieder nachvollziehen kann - ok!

Der Wandel von Soneas Erwartungen an die Hochzeit fiel mir erst gegen Ende auf, aber dann war ich davon beeindruckt, wie du es Stück für Stück geschafft hast, von ihrer nüchternen muss-halt- Meinung zu der freudig-begeisterten Braut zu kommen.

Kayan! Warum?! Ich muss an Canavans Aussage denken: Weil Krieg sinnlos tötet... aber: och Nö *schnüff*

Auch König Merin, der seit der Gesprächsszene mit Akkarin (irgendwann am Anfang) als Person begreifbar wurde, hat mich beeindruckt. Sonea folgend war ich seeehr ablehnend gegen so einen Herrscher, aber der denkt ja richtig weit und kümmert sich (jetzt endlich!) um sein Volk.

Doof fand ich das sachakanisch-Gesabbel am Anfang, weil ich dafür einmal gaaaaanz nach unten scrollen musste, ohne der Versuchung zu erliegen, Textfetzen zu erhaschen. Vielleicht hätte man da in der inneren Rede ne Übersetzung geben können...

Und zuletzt: ich möchte auch so'ne schalldichte Blase für mein Zelt, wie die beiden Schwarzmagier sie mit Sicherheit in ihrer letzten Nacht hatten *lach*

Mehr kann ich leider nicht schreiben, denn ich muss jetzt den zweiten Teil lesen! Hast du mal über ein komplettes eigenes Buch nachgedacht?

Voller Ehrfurcht & Dank neige ich also mein Haupt vor dir, dass du mir diesen Lesegenuss ermöglichst!

Es grüßt, das Rudel!

Antwort von Lady Sonea am 13.04.2017 | 19:30 Uhr
Hallöchen :)

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit für ein abschließendes Review genommen hast <3 Die wenigsten Leser tun dies, als wäre Feedback zu abgeschlossenen Geschichten hinfällig, was für den Autor dann immer schade ist.

Hm, ich empfand Akkarin schon in der Trilogie als zentralen Charakter, nur dass dies erst im dritten Buch richtig durchkam. Durch seine Beziehung zu Sonea taucht er in mehr Szenen auf und meine Fortsetzung ist so gedacht, dass er und Sonea gleichsam die wichtigsten Charaktere sind. Um den Stil der Bücher zu wahren, habe ich ihn nicht zum Erzählcharakter gemacht. Akkarin beinhaltet zu viel Düsternis, was das Gesamtbild verzerren würde. Für ihn habe ich jedoch eine eigene Trilogie geschrieben, in der alleiniger Erzählcharakter ist. Allerdings spielt diese viel früher.

Ok, ich gebe zu, das Ende von Teil 1 ist wirklich heftig. Eben weil es nicht gutgeht, ist der zweite Teil erforderlich. Was da genau passiert ist, als Akkarin den wilden Speicherstein gezündet hat, wer überlebt hat und wer tot ist, erfährst du in Teil 2 ;) (Ich kann dir übrigens versichern, dass sich die komplette Trilogie um den Krieg mit Sachaka dreht)
Dankeschön! Die Masken sollten dazu dienen, dass die Gilde nicht sieht, wer von den Sachakanern der König oder einer seiner Kriegsmeister ist, da davon auszugehen ist, dass diese die Hauptziele der Gilde wären, sollte es ihnen irgendwie gelingen, ein paar Sachakaner zu töten.

Erwischt, ich bin selbst Physiker, wenn auch ich mittlerweile etwas anderes arbeite. Mit Medizin habe ich dagegen weniger am Hut. Allerdings gehe ich davon aus, dass es in einer anderen Welt andere Heil- und Therapiemethoden gibt, als bei uns und dass diese auf Grund mangelnden technischen Fortschritts zum Teil auch ein wenig abenteuerlich sein könnten. So wie die wissenschaftlichen Themen einen deutlichen pseudowissenschaftlichen Aspekt beinhalten.

Ich gehe davon aus, dass im Angesicht einer Schlacht, wo die Teilnehmer nicht wissen, ob sie überleben, das Harmoniebedürfnis übersteigert ist. Zudem sind Hochzeiten häufig etwas gefühlsbetont, das lässt dann irgendwann auch Sonea nicht mehr kalt. Wobei ich glaube, dass es auch daher kam, dass ihr das Herz in die Hose gerutscht ist, als sie daran dachte, dass sie Akkarin ihre ewige Liebe schwören muss :D Davon abgesehen war es wirklich ein reines Stilmittel. Denn für viele Charaktere wird der nächste Teil nicht sonderlich schön.

Kayan nach Canavan’scher Art umgebracht? Ich weise alle Schuld von mir! Er wollte sterben, also habe ich ihm die Chance gegeben ;)

Merin habe ich über diese Geschichte als Gastcharakter ebenfalls liebgewonnen. Zuerst diente er nur dazu, einige Szenen mit Akkarin näher zu beleuchten, aber mittlerweile hat er ein wenig mehr Funktion erhalten. Dass er sich endlich auch mal um die einfachen Menschen kümmert, war für mich nach der Schlacht von Imardin und dem Gespräch mit den Dieben folgerichtig.

Für das Sachakanisch hättest du einfach nur auf den Link klicken brauchen, um zur Übersetzung zu gelangen. FF.de bietet da leidet keine Möglichkeiten, Pop-Up Fenster zu machen, daher musste ich das in meinem Blog auslagern. Scrollen sollte daher nicht nötig sein. Falls die Links irgendwo kaputt sind, sag mir bitte bescheid.
Schade, dass dir das mit der fiktiven Sprache nicht so zusagt. In Teil 2 kommt davon noch mehr an Stellen, wo es einfach Sinn macht.


Ein eigenes Buch? Irgendwie fragt mich das jeder. Vielleicht, wenn ich irgendwann mit diesem Universum fertig bin und den Kopf frei für neue Ideen habe. Aber bis dahin habe ich noch zwei Bände der Folgetrilogie zu schreiben :)

Liebe Grüße und schon einmal schöne Ostern,
Lady Sonea
Lord Dorrien (anonymer Benutzer)
30.03.2016 | 22:08 Uhr
Liebe Sonea,

ich bin sprachlos. Ich hätte ein solches Ende ja nie in einem Epilog erwartet - klassisch gesehen ist das üblicherweise ja Nachgeplänkel das man eigentlich auch weglassen könnte. Aber DAS! Ich glaube ich war noch nie am ende eines Buche so geschockt über den Ausgang. Gut, ein glorreicher Sieg über die Sachakaner wäre zu fluffy, aber so ein Schlag? Also Dorrien ist mir die Niederlage Akkarins ja ganz Recht, das hätte das Potential gehabt mir bei Sonea wieder Chancen einzuräumen. Aber der kleinen Sonea das anzutun..... Dorrien ist erschüttert!

Alles in allem, nachdem ich jetzt am Ende des Spions angekommen bin muss ich sagen: Hut ab. Was du da geschaffen hast finde ich bewundernswert. Ich hätte nie gedacht, das eine "Hobbyautorin" so erwas schaffen kann. Weniger wegen dem Talent das man braucht, als mehr wegen der nötigen Hingabe und ausdauer, wobei ich denke "Hingabe" trifft es bei dir am besten.
Mir fehlen schlicht die Worte um meine Faszination zu beschreiben. Du hast es geschafft, die erste Originaltrilogie mehr als würdig fortzuführen.
Vielen vielen Dank für diese 40.8 Std. eintauchen in meine Lieblingswelt (ohne jetzt die Zeit für Reviews und Diskussionen einzurechnen).

Ich fand sie nicht zu ausführlich - denn ich habe keine langweiligen Passagen gefunden die man getrost hätte weg lassen können. Ich wüsste jetzt auch nicht wirklich wie man den "zu lang" überhaupt definieren sollte. Würde man diesen Band als Buch herausbringen wollen, dann müsste man ihn vermutlich schon aus rein praktischen Gründen auf mehrere Bände verteilen. Zu lang ist für mich eine Geschichte dann, wenn ich anfange mich zu langweilen weil die Details dann doch zu granular werden. Das ist mir bei dir aber keinesfalls passiert.
Mach weiter so! Ich bin sowas von gespannt auf den nächsten Teil. Bei dem Epilog kann ich ja gar nicht anders als weiter lesen.

Antwort von Lady Sonea am 01.04.2016 | 19:33 Uhr
Hallo Dorrien,

Ein guter Epilog sollte eigentlich kein Nachgeplänkel sein, sondern noch etwas Wichtiges zur Geschichte beitragen. So wie ein guter Prolog kein Vorgeplänkel ist. Wenn man beides auch weglassen kann, hat man eigentlich etwas falsch gemacht.
Ja, das Ende ist schon ziemlich böse. Ich fürchte auch, dass es der Grund ist, warum ich kaum noch Reviews zu dieser Geschichte bekomme, was ziemlich frustrierend ist.

Dorrien kann gerne davon träumen, bei Sonea Chancen zu haben, wenn Akkarin tot ist / versagt hat. Doch damit sie an ihm Interesse hat, müsste sie ihren Männergeschmack ändern, was ich doch für sehr unwahrscheinlich halte. Sonst hätte sie sich damals richtig in ihn verliebt.

Freut mich, dass dir die Geschichte so gut gefallen hat :)


Liebe Grüße,
Sonea
minnichan (anonymer Benutzer)
26.03.2016 | 19:22 Uhr
OMG diese Fanfic war so gut ich habe jetzt in einigen wenigen Tagen komplett gelesen und dabei auf viel Schlaf verzichtet xD (Und das obwohl ich noch eine Hausarbeit für die Uni schreiben müsste...)
Dein Schreibstil ist super und man merkt wie viel Arbeit du in diese Geschichte gesteckt hast. Sobald ich Zeit habe, werde ich mich sofort an die Fortsetzung setzen und diese auch noch lesen. Ich freue mich schon sehr darauf!
Meine Hauptkritik wäre, dass die Story zu lang ist und du sie an einer eher ungünstigen Stelle beendet hast. Auch Trudi Canavan neigt dazu, den Höhepunkt der Geschichte ziemlich spät anzusetzen, aber zumindest der Epilog sollte dem Leser die Chance geben, sich vom Höhepunkt zu erholen. Dies war die erste Fanfic mit über 800k Wörtern, die ich je gelesen habe (und ich sehe die Fortsetzung ist auch schon über 700k lang). Meiner Meinung nach hättest du sie um einiges kürzen können, doch verstehe ich auch, dass es schwer ist, gute Sachen weg zu lassen.
Sonea wirkte manchmal jünger und unreifer als ich sie persönlich eingeschätzt habe (insbesondere bei den vielen Liebesproblemen, aber du hast auch selbst angemerkt, dass frühere Teile ziemlich an eine Seifenoper erinnern xD)
Deine Darstellung von Soneas und Akkarins Beziehung mit dem D/S Aspekt fand ich ziemlich interessant und in dem Maß auch passend. Was ich noch schade fand, war, dass du Dorrien so viel Eifersucht zuschreibst. Es scheint, als sehen viele Autorin ihn als sehr eifersüchtig :(
Trotz der paar Kritikpunkte gehört diese Fanfic zu einen der besten Fanfics in diesem Fandom. Vielen Dank, dass du diese wunderbare Geschichte mit uns geteilt hast <3

Antwort von Lady Sonea am 26.03.2016 | 21:45 Uhr
Hallo minnichan,

Also wenn du nur wenige Tage gebraucht hast, um die 800k zu lesen, kann die Geschichte nicht zu lang gewesen sein.

Wieso ist das eine ungünstige Stelle für ein Ende? Hast du schon einmal etwas von Cliffhanger gehört? Das ist ein Stilmittel, um die Spannung am Ende eines Kapitels oder eines Buches zu steigern. Natürlich macht das nur dann Sinn, wenn es noch eine Fortsetzung gibt.
Insofern würde ich sagen, das Ende ist genau an der richtigen Stelle :)

Wenn die Spannung für einen zu viel ist, ist das eine andere Sache. Aber das ist ein Schuh, den ich mir als Autorin nicht anziehen brauche.

Übrigens (aber vielleicht ist das in der kurzen Lesezeit auch untergegangen) enthält die Geschichte mehrere kleinere Höhepunkte, wie z.B. die Jagd nach dem Spion, der Gefängnisausbruch, der Vorfall in Arvice etc.

Sicher würde einiges herausgekürzt, wäre diese Geschichte ein echtes Buch, aber damit würde sie auch viel an Lebendigkeit einbüßen. Canavan hat die eigenen Geschichten der Charaktere zum Teil ziemlich vernachlässigt, dabei haben sie genauso Anteil an den Büchern wie Sonea. Da ich mich in dieser Hinsicht nur an meine eigenen Vorgaben und Wünsche halten muss, will ich jedem Charakter diese Möglichkeit geben.
(Wenn man das nicht mag, gibt es glaube ich auch genug Fanfictions, die sich hauptsächlich um Sonea und Akkarin drehen. Allerdings sind die meines Wissens ziemlich ooc.)

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass oft übersehen wird, dass Sonea überhaupt keine Erfahrung mit Beziehungen hat. Akkarin ist ihr erster Partner (Freund trifft es ja nicht so wirklich) und dementsprechend verhält sie sich teilweise auch. Dazu kommt, dass er ihre erste große Liebe ist und da neigt man zuweilen dazu, etwas wahnsinnig zu sein, auch wenn man ansonsten noch so erwachsen und vernünftig ist. Ich fände es eher seltsam, wenn das anders wäre. Das mit der Seifenoper bezog sich übrigens auf einige Szenen in den Bonuskapiteln. Alle Szenen in der eigentlichen Geschichte sind dagegen mehrfach überarbeitet worden.

Bei Dorrien habe ich mich an dem orientiert, was man in den Büchern über ihn erfährt. So erfährt man z.B., dass er sich leicht in Dinge verbeißt bis zur Besessenheit. Und das umso mehr, je weniger er etwas haben kann. Daher liegt die Vermutung nahe, dass es bei Sonea ähnlich ist. Außerdem wird seine Einstellung gegenüber Akkarin und schwarzer Magie ziemlich deutlich, auch wenn er ihnen später hilft. In meinen Fanfictions stellt er damit auch einen Gegenpol zu Akkarin dar, weil er seine eigenen Ansichten über diesen, seinen Einfluss auf Sonea und die Beziehung hat. Und damit hält er Akkarin auch einen Spiegel vor.

Freut mich, dass dir die Geschichte ansonsten gefallen hat!

Liebe Grüße und schöne Ostern,
Lady Sonea
09.05.2015 | 00:48 Uhr
So... nun hab ich die Geschichte ausgelesen. Es scheint mir, das wäre der richtige Moment für ein ausführliches Review. Zuersteinmal muss ich sagen, du hast mich positiv überrascht, ich habe es nicht bereut zuende zu lesen, im Gegenteil, ich hatte meine Freude. Nun zum inhaltlichen.

Das Lord Sarrin als Reserve ausgebildet wurde, fand ich einen super Schritt, der bis zu letzt für mich vollkommen unvorhergesehen kam. Das war eine super Entwicklung. Auch die Organisation wer in der Gilde bleibt, was mitgenommen wird, die Anweisungen des Königs und der generelle Notfallplan, falls der Kampf auf der Ettraki-Ebene schief gehen würde. Dann Merrins Entscheidung selber in den Krieg zu ziehen, die Führung über die Gilde zu übernehmen und Akkarin das Kommando zu übertragen was ein zutiefst mutiger Schritt, der sehr sinnvoll war. Wie Balkan es so passend ausdrückte, es ist kein Kampf gegen gewöhnliche Magier, also sollte jemand den Oberbefehl haben, der sich damit auskennt. Lord Kayens Entscheidung das Kamikazekommando am Südpass zu übernehmen war in gewisser Weise absehbar wenn auch zutiefst traurig. Auch wenn noch eine geringe Hoffnung besteht das er überlebt haben könnte.

Doch fangen wir strukturiert an. Du hast es subtil geschafft, verschiedene Handlungsstränge einzuführen, den Überblick zu behalten, sie sinnvoll weiterzuführen und letztenendes zusammenzuführen. Da nehmen wir zum einen die Diebe und das Wohl der Hüttenbewohner. Merrins Einsicht, durch Akkarins Anstoß das er so Soneas Respekt erlangen könnte, harmonisiert hervorragend mit Cerys Geschick die Diebe zu vereinen und Rothens Wunsch zu helfen, wenn auch mehr für Sonea. Wie die Diebe sich durch Cerys und Merrins Anstöße zu vernünftigen Gesetzeshütern entwickeln und dennoch ihre Geschäfte weiterführen ist eine Bereicherung für alle. Trotz allem verschreibt sich Cery weiterhin dem Kampf gegen die Sachakaner und sichert auch zu den verbleibenden Magiern zu helfen, sollte die Gilde scheitern. Das zeigt wiedermal seine tiefe Verbundenheit zu Sonea und zu Akkarin, durch den er ja erst Einfluss gewonnen hat. Dann als nächsten Handlungsstrang haben wir Rothens Abkapselungsprozess von Sonea und der Erwählung von Fahrend als Novize. Dieser Scheitelpunkt entwickelt sich dann in zwei Richtungen. Rothens Akzeptanz von Akkarin als seinen Schwiegersohn und als "Anführer" der Gilde und somit auch Soneas Erwachsenwerden und auch die tiefe Entwicklung des Vater-Tochter-Verhältnisses, was darin gipfelt, das Rothen sie zum Altar führt und sie das "Du" benutzen. Und dann Fahrend und seine Begeisterung der Alchemie, das über Förderung in einer der Entscheidenden Waffen für den Kampf endet. Die Phiolen zum Schilde zerstören. Eine super Idee die konsequent logisch umgesetzt worden ist, von den Versuchsreihen, über die Tests mit Akkarin und Sonea bis hin zu der Massenproduktion mit fast allen wichtigen Alchemisten. Dann der nächsten Handlungsstrang. Botschafter Dannyl, der wieder nach Elyne zurückkehrt, dort zufällig Bücher über schwarze Magie findet, sich entscheidet sie Akkarin zukommen zu lassen, was er dann Tayend überträgt. Weitergehend zur Mission nach Sachaka, über das Freundschaftsverhältnis zu Kito, den gescheiterten Verhandlungen, Kitos Tod, und den Anschließenden Verhandlungen mit den Verrätern, was alles wieder da zusammenführt, wo Dannyl mit Akkarin und Sonea redet und sich bestätigt fühlt, das die Bücher bei den beiden gut aufgehoben waren, trotz aller Zweifel. Der Handlungsstrang Savara. Genauso wie der Strang Ikaro hat er mit eklatant dazu geführt, das die Gilde die Schwarze Magie nach und nach akzeptiert hat und den Nutzen eingesehen hat. Ikaros Ermordung, die ja letztenendes der Anstoß zur offiziellen Kriegserklärung von Marika war und Savaras "Versklavung" danach waren sehr heikle Themen. Doch Savara hat letztenendes Dannyl retten können, die Hilfe der Verräter Initiieren können und die Gilde rechtzeitig über Marikas Aufbruch informieren können. Auch das Manöver am Südpass ist ihr zu verdanken. Somit ist Savara eigentlich die perfekte Mischung aus Antagonist und Verbündeter. Irgendwie hat sie Streß mit jedem und gleichzeitig rettet sie alle. Ich bin gespannt was sie für den restlichen Kriegsverlauf bedeuten wird. Ebenso Botschafter Dannyl. Er hat sich gegen die Regeln der Gilde widersetzt, durch sein Studium der schwarzmagischen Bücher, das nicht abgeben bei Balkan und auch durch die Beziehung zu Tayend, obwohl das hier zweitrangig ist. Und doch hat er das Talent, mit den Verrätern zu verhandeln, einem Volk, was Männer nicht duldet in ihrem Reich. Mir scheint, auch das wird noch Kriegsentscheidend werden.

Nun zu Lord Dorriens Handlungsstrang. Sicher, Ikaro einfangen war wichtig. Aber ansonsten habe ich diese Perspektive als sehr lästig empfunden. Ich mag Dorriens Starrsinn einfach nicht. Schon in den richtigen Büchern nicht. Nun gut, man kann ihn ignorieren. Merrins Perspektive widerrum hat mir sehr gut gefallen. Wie er auf sein Gespür gehört hat, das auf Akkarin verlass ist, wie er die Hochzeit gebiligt hat, Sarrins Ausbildung zum Schwarzen Magier und letztenendes auch die Befehlsgewalt an Akkarin zu übergeben... und ja, auch die Diebe als Stadtwache, das zeigt, das er deutlich mehr weitsinn hat, als die höheren Magier im gesamten. Zuweilen musste ich den Sachakanern rechtgeben, das die Gilde schwach ist, sich der schwazen Magie vollends abzuschwören, wegen einem der nicht damit umgehen kann, aber das Denken in der Hinsicht wandelt sich ja bisher, und mich würde es nicht wundern, wenn bis zum ende des Krieges die Regelung wieder eine andere wird als jetzt. Schwarze Magie als Disziplin wäre zuweilen eine Überlegung. Wo wir schon bei Disziplinen sind. Soneas Ausbildung, das Kyrima-Spiel, ihre Konzentration auf Kriegskunst und ihr Umgang mit ihren Freunden hat mich bewundert. Regin hätte ich gerne eins in die Fresse gehauen, ich denke er hat erst mit Garrels Tod so wirklich kapiert was Sonea ihm die ganze Zeit erklären wollte. Und dennoch waren am Ende so viele SIcher, Akkarin und Sonea folgen zu wollen. Veilas Tod hat mich erschüttert. Ich hatte gerade begonnen sie zu mögen. Aber es war realistisch das auch gemochte sterben mussten.

Garrels Ablehung gegen die Blutjuwelen war zuweilen amüsant. Es war als würde er einfach nicht aufgeben wollen, als wäre es für ihn sonst Verrat, dabei sind sie doch so praktisch. Sein Tod, auch wenn ich ihn nicht mochte, war tragisch. Doch bevor ich in die Schlacht gehe, noch die Hochzeit. Ich fand das Diadem von Akkarins Mutter klasse. Es hat wirklich... Respekt gezeigt. Dann Soneas Taktik Akkarins Bruder auf Veila anzusetzen fand ich klasse. Vor allem weil es Veila glücklich gemacht hat. Und Akkarins Schwester war einfach nur Goldig. Solche Charaktere mag ich sehr gerne. Die Hochzeit war mir ein bisschen zu... fad, aber es war okay. Der Tag am Meer, den fand ich langweilig, aber die Idylle brauchte es wirklich. Danach der Schock, die Sachakaner kommen jetzt schon. Der ganze Aufruhr, es war alles realistisch. Die Tage unterwegs. Ich fand es schade, das Trassia Sonea nicht mehr sagen konnte in wen sie verliebt ist, auch wenn ich stark Regin vermute. Dann Soneas Entscheidung ihren Ehering abzunehmen und später den Blutring zu zerstören. Zum einen sehr schade. Zum anderen konsequenter Selbstschutz. Letztenendes waren die Speichersteine die Rettung. Lord Sarrins Kooperation, die Hilfe der Verräter durch Dannyl und die Magie des Domes haben vielen das Leben gerettet. Das in der Schlacht chaos ausgebrochen ist, ist Schade. Aber nachdem es ja noch weitergehen soll, nachvollziehbar. Die Strategie der Gilde hat trotz allem erstaunlich gut funktioniert, dafür das sie nur 2 schwarze Magier, eine Hand voll Speichersteine und die Hilfe ein paar der Verräterinnen gehabt hatten. Ich denke damit ist abschließend über die Schlacht genug gesagt. Akkarins und Soneas Fehler sich zu trennen war notwendig, wegen ihrer Sympathie für ihre Freunde und damit deine Story weitergeht. Durch mein Schnuppern in der Fortsetzung weiß ich Regin lebt noch, Trassia lebt noch, und Akkarin lebt noch, also wird es weitergehen, und ich lasse mich überraschen. Wie ich schon sagte, ich gehe davon aus, Dannyl und Savara werden noch eine große Rolle spielen. Auch Regin wird seinen Platz noch bekommen, wenn auch mit mehr Demut, wegen seinen neuen Erfahrungen. Trassia wird auch helfen wollen. Genauso wie Dorrien, wenngleich es mir missfällt. Der Krieg wird weitergehen und auch Sarrin und die zurückgebliebende Gilde gilt es nicht zu vernachlässigen. Und ich habe das Gefühl auch aus Elyne wird nochmal was kommen, der König wurde immerhin übergangen von Merrin. Wie gesagt, ich bin gespannt, ich vertraue dir, das du das am Ende alles schon irgendwie kitten wirst. Und Sachaka eine Wandlung mitmachen wird^^

Nun noch ein bisschen zu einzelnen Personen/Personenverbindungen. Regin ist mir zu weilen zu aufmümpfig. Akkarin zu dominant. Sonea.... also ihre unterwürfigkeit im Bett hat dazu geführt das ich alles übersprungen habe. Irgendwie fand ich das gar nicht passend. Nun ja, nur meine Meinung. Balkan hatte es schwer gegen Akkarin, obwohl der nichts gemacht hat. Ist aber ein guter Anführer. Das potential hat er. Ich bin gespannt wie es im Kriegerbereich weitergeht. Garrel tot, Balkan offizieller Hoher Lord, da fehlt FÜhrungspersonal. Vinara hat mir sehr gut gefallen. Sie beschützt Sonea, fördert ihr Heilerpotential, aber erkennt an, das die "Schwarze Magierin" Vorrang hat. Wie sie es so schön sagte "Ich sehe Sonea eher als Schwarze Magiern, denn als Kriegerin, und das lässt sich mit jeder Disziplin verbinden". Ich denke da wird noch was kommen, soweit Sonea den Krieg überlebt (Was ich doch mal stark hoffe). Jerrik war ja sehr Anti gegen Sonea und gegen die Novizen der unteren Schichten. Das hat mich genervt, passte aber zu ihm. Kitos Tod hat mich mitgenommen, war aber sehr Heldenhaft und Dannyl wäre ein würdiger Nachfolger. Trassia ist eine tolle Freundin geworden, wenngleich das alles etwas seltsam ist zwischen den beiden. Genauso wie Luzille, ich war erstaunt wie gut du das zwischen Sonea und ihr hinbekommen hast, wie Sonea durch ihre Herkunft sie versteht und sie wirklich Freunde geworden sind, auf eine sehr subtile Art und Weise. Cery hat mich in Bezug auf Nemia ziemlich genervt. Aber ich denke das sollte so sein. Ich bin gespannt welche Rolle die Diebe weiterhin in diesem Krieg spielen werden. Sie werden die Hüttenleute keinesfalls einfach so ihrem Schicksal überlassen.


Ich glaube ich könnte jetzt noch stundenlang weiterschreiben, denn deine Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Als hätte ich eine vernünftige (!) Fortsetzung DGDSM in der Hand gehalten bzw eher vor meinen Augen gehabt, und deshalb werde ich auch gerne weiterlesen, wenngleich ich mir noch nicht sicher bin ob ich Soneas Gefangenschaft lesen werde oder überspringen werde. Ich muss ehrlich sein, ich habe mit Canavans offizieller Fortsetzung angefangen, aber sobald die Verräter ins Spiel kamen wurde mir das zu blöd. Ich habe aber "Die Magie" widerrum nicht gelesen, und muss sagen, was du hier "spoilerst" macht mich neugierig es doch zu tun. Generell dein ganzer Einbau des alten Sachakanischen Imperiums, des alten Kyrilias, auch das Kyrima, und die ganzen Anwendungen der Schwarzen Magie, und nicht zu letzt die "Wiederbelebung" durch Magie, das ist einfach alles faszinierend. Auch dein Kartenmaterial und die Sachakanische Sprache waren toll. So viel Aufwand obwohl es nicht mal deine eigene Welt ist, Hut ab! Dein realistischer Einsatz von Strategie und Höhen und Tiefen, Verlusten und Siegen und die Entwicklung der Charaktere, das nicht überladen von Informationen, in den meisten Fällen vernünftig eingearbeitete, und nicht zu spontan auftauchenden Handlungswendungen sind wirklich auf dem Niveau einer "Echten Romanautorin". Wie andere Reviewer es so schön ausdrückten "Es war als hätte ich ein Werk von Canavan persönlich in dern Hand" vielleicht etwas mehr Sex als dort ;) Aber du hast es nie übertrieben ausgeführt, mein Respekt auch dafür. Nun gehen mir die Worte aus, also bleibt nur noch zu sagen, ich empfehle deine Geschichte mit Genuß weiter und wir sehen uns in der Fortsetzung :)

LG Schwan97
Der du ein fantastisches Leseerlebnis erlaubt hast *Mich verneig*

Antwort von Lady Sonea am 10.05.2015 | 00:22 Uhr
Hallo Schwan,

Wow, nachdem du vor ein paar Tagen noch unsicher warst, ob dir die Geschichte weiterhin gefallen würde, kommt das jetzt sehr überraschend. Und ich bin froh, dass ich nachgehakt habe und du deinen Spaß beim Lesen hattest.

Vielen, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Du sprichst so viele Dinge an, auf die ich mir immer eine Rückmeldung gewünscht habe, so wie bezüglich der Kriegsplanung, für die sich nur selten Leser interessieren, oder dem kompletten Aufbau an sich.
Dass Kayan überlebt hat, hast du ja dann in der Fortsetzung inzwischen selbst herausgefunden. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ihn als sympathischen Nebencharakter mit Flausen im Kopf behalten wollte, zumal ich im ersten Buch schon einige andere liebgewonnene Nebencharaktere umgebracht habe. Außer Garrel, den kann ich selbst nicht leiden.

Freut mich, dass die Entwicklung der Diebe dir gefällt. Die Idee war zugegebenermaßen ziemlich gewagt, aber nach längerem Nachdenken fand ich es logisch, zumal die Diebe sich schon immer für die Hüttenleute eingesetzt und gegen den König gekämpft haben. Die Integration der Hüttenviertel in die Stadt erfordert jedoch ein Umdenken auf allen Seiten und da bieten sich die Diebe als Ordnungshüter am besten an. Allerdings ist nicht gesagt, dass sie jetzt keine Selbstjustiz mehr üben, oder keine schmutzigen Geschäfte mehr abwickeln. Denn so schnell können Menschen sich nicht ändern. Dennoch stellt ihre Arbeit eine Bereicherung dar.
Hätte Cery vorher nicht schon für Akkarin gearbeitet und hätten er und die Diebe ihm und Sonea nicht bei der Schlacht von Imardin geholfen, wäre es wohl nie dazu gekommen. Aber hier zeigt sich eben auch Akkarins Einfluss, weil er beim König ein gutes Wort für die Diebe einlegt, damit sie diese Chance erhalten.

Rothen ist ein Charakter, der insgesamt eher passiv ist, indem er andere mit seiner väterlichen Art unterstützt, aber dafür hat seine Handlung gleich zwei Schwerpunkte. Anfangs ist es mehr die Aussöhnung mit Akkarin Sonea zuliebe, später seine Forschung die er mit seinem Novizen entwickelt. Die Idee mit den Phiolen kam mir übrigens durch die Vorgeschichte, wo die Schilde der Sachakaner an irgendeiner Stelle mit etwas Brennbarem beworfen werden. Von da war es nicht mehr weit zu alchemistischen Waffen, die es der Gilde ermöglicht, auch ohne schwarze Magie gegen die Sachakaner kämpfen zu können.

Das sieht dann ja ganz so aus, als hätte Dannyls Storyline all deine Befürchtungen doch nicht bestätigt. Das freut mich. Schon in den Büchern war er für seine unkonventionelle Vorgehensweise bekannt, wie z.B. bei den Verhandlungen mit den Dieben. Die Aktion mit den Büchern ist ähnlich und auch sie stellt sich als richtig heraus. Sein Besuch bei den Verrätern ist, obwohl er auf Befehl der Gilde gehandelt hat, nicht viel anders. Die Verräter werden auch im Rest der Trilogie noch eine Rolle spielen.

Hm ja, Savara ist ein schwieriger Charakter. Ich muss dazu sagen, dass ich sie im Buch nicht besonders leiden konnte und immer den Eindruck hatte, es muss einen Grund geben, warum Akkarin nichts von ihrer Anwesenheit in der Stadt wissen darf. Das hat dann dazu geführt, dass ich sie eine Rolle in seiner Vergangenheit habe spielen lassen, woraufhin er sie bestraft.
Man kann sie in meiner Geschichte entweder für ihre Art mögen oder auch nicht, denke ich. Ich selbst habe sie beim Schreiben mögen gelernt und habe Spaß daran, sie als eine Art Joker einzusetzen.

Dorrien ist ein schwieriger Charakter, muss ich zugeben. Du wirst dich wahrscheinlich auch weiterhin über ihn aufregen, denn es wird noch eine ganze Weile dauern, bis er seine Lektion lernt. Hätte ich ihn anders geschrieben, wäre er für mich jedoch nicht mehr Dorrien gewesen.
Die Kapitel um die Hochzeit herum sind zugegebenermaßen ziemlich fluffig, aber eben nötig angesichts dessen, was danach kommt. Was deine Vermutung bezüglich Trassias Loveinterest betrifft, wirst du im nächsten Teil Antworten finden. Aber inwiefern findest du ihre und Soneas Freundschaft seltsam? Das hat mir bis jetzt noch niemand geschrieben und ich kann mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen.
Für die Gilde war es denkbar schlecht, dass Chaos ausgebrochen ist. Aber es wäre auch unrealistisch gewesen, würde die Schlacht ohne Zwischenfälle ablaufen. Damit konnten die Sachakaner Akkarin und Sonea auseinanderbringen, was die Strategie der Gilde so ziemlich zerstört hat.
Inwiefern Elyne mitmischen darf, mal sehen. Letztendlich hat per Gesetz der König von Kyralia im Fall einer Bedrohung den Oberbefehl über die Gilde. Ansonsten lass dich einfach mal überraschen, was die Fortsetzung so für die Charaktere so mit sich bringt :)

Hm, mir ist nicht klar, was du damit meinst, dass Regin nervt. Er steckt jedenfalls noch so halb in der Pubertät und hat Flausen im Kopf. Das, verbunden mit seiner Arroganz, ist keine gute Mischung, und wird noch für Ärger sorgen. Bei Cery und Nenia auch nicht, oder liegt es daran, dass du Nenias Part nicht magst? Wäre nicht schlimm, ich weiß nur von mir selbst, dass das für mich der Punkt wäre, ab dem ich eine Handlung als nervig empfinde.

Zu der Beziehung von Sonea und Akkarin hatte ich schon etwas als Antwort auf dein letztes Review geschrieben. Es ist etwas, das aus ihren Persönlichkeiten und der Entwicklung ihres Verhältnisses in den Büchern resultiert und auch nicht unbedingt für jeden nachvollziehbar, weil man diese tiefe Form von Liebe und Hingabe selbst gefühlt haben muss. Auf Grund von Akkarins Vorgeschichte und Soneas Einstellung ihm gegenüber ist es für mich jedoch logisch. Aber aus genau diesen Gründen ist nicht gesagt, dass die beiden alles richtig machen und das nicht zu Konflikten führen könnte.

Zur Fortsetzung kann ich nicht viel sagen, weil ich sie nicht gelesen habe. Der Vorgeschichte kannst du jedoch ruhig versuchen, eine Chance zu geben. Allerdings solltest du sie nicht mit der Trilogie vergleichen, an diese reicht sie nicht heran. Ich habe sie hauptsächlich gelesen, um mehr über den Sachakanischen Krieg und die Kultur der Sachakaner zu erfahren. Letzteres habe ich dann jedoch noch einmal weiter ausgebaut.


Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Vielen, vielen Dank für dein Review und danke dafür, dass du der Geschichte noch eine Chance gegeben hast :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
24.04.2015 | 14:00 Uhr
Hallöchen!

Da bin ich endlich mit dem angedrohten Review. Also ich war anfangs ja begeistert, was ich auch immer noch bin, negativ fällt bisher nur das Ende aus. Der Drang, dich mit einem stumpfen Gegenstand in der Hand ausfindig zu machen, ist größer denn je. Aber keine Angst, ich werde dir nichts tun … Was miese Enden und das Leser-ärgern angeht, bin ich auch nicht besser.
Also, kommen wir zu deiner Story: Hammer! Mega Hammer. Ich bin – wie gesagt – sehr begeistert. Es ist tausendmal besser als die originale Fortsetzung. Die du, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht gelesen hattest? Wenn das der Wahrheit entspricht, bin ich verdammt beeindruckt. Vor allem, weil sich Personen wie Cery auf selbem Wege, jedoch mit unterschiedlichen Personen entwickelt haben! Vor allem die Sache mit dem Drogenhandel in den Hüttenvierteln … Ich war erstmal etwas Baff.
Das bringt mich zu einem der vielen Punkte, die ich als sehr positiv anrechne. Die Personen handeln logisch und entwickelten sich im Laufe der Geschichte auf die Art, wie man es von ihnen erwartet hätte. Keine veränderten Persönlichkeiten oder sonderbaren Wendungen. Das hat mich ziemlich gefreut, da in vielen Fanfiktions Charakterzüge verunstaltet werden. Doch du hast die Kurve sehr gut gekriegt.
Grundidee der Geschichte ist auch logisch nachvollziehbar. Nach der ganzen Sache mit der Invasion und Marikas auch in DGDSM erwähnten Temperament, war ein Krieg mehr als absehbar. Jedoch bin ich aufgrund der ganzen Entwicklung der Story verwirrt, was den Titel angeht. Wieso „Der Spion“? Nur wegen Savara? Darauf bezogen passt es, aber da es erst ab der Hälfte der Story ersichtlich wird …
Mag eine Nebensache sein, aber das war das erste, was mir durch den Kopf ging, als ich die letzte Seite umgeblättert hatte.
Wie du merkst, kommen wir jetzt zu den Kritikpunkten. Was Rechtschreibung und Grammatik angeht, habe ich dir ja schon ein paar Sachen gesagt und das ist ja wirklich Nebensache. Das kann man mit einer/einem Beta ganz gut abwenden. Es war jetzt auch nicht so gravierend, dass es den Lesefluss gestört hätte. Aber man sollte es erwähnen. Nach wie vor biete ich mich gern als Fehlerjägerin an ;)
Anderer Punkt: Die Hochzeit. An sich bin ich ja kein Fan von romantischen Zeugs, das nervt einfach nur … Du hast es aber ganz gut hinbekommen und auch wie Rothen sich verhalten hat, war verdammt süß. An gewissen Stellen, tat er mir sogar etwas leid xD Was mich gerade davor gestört hat … dieses ganze Haschibubu Friedefreude, was da auf einmal mit Veila und Akkarins Mutter auftrat. Wäre es irgendwo angekündigt worden, dass sich die Wogen langsam glätten, wäre es nicht so unglaubwürdig rübergekommen. Den Wunsch, die Hochzeit nicht so nach Seifenoper-Drama aussehen zu lassen, versteh ich, aber diese Wendungen waren ziemlich … bescheiden. Man saß erstmal da und dachte sich „Ja nee, is klar …“ und ich denke, das war auch nicht deine Absicht. Wenn du mich fragst, solltest du daran nochmal ein bisschen basteln und diese Auflösung, länger ankündigen.
Was mich noch gestört hat: Du hast die ganze Zeit auf die Konfrontation und den Krieg mit den Sachakanern hingearbeitet und am Ende war es nur ein kurzer Brei, aus dem man kaum etwas rauslesen konnte. Ich hätte mir da deutlich mehr gewünscht. Vielleicht ein paar Kämpfe, eher mehr Scharmützel und „Geplänkel“ als gleich die richtig große Schlacht. Darüber hinaus, hat sich Merin ja angekündigt, war aber außer bei dem komischen Gespräch nicht wirklich zugegen. Wenigstens eine Szene, wo sich sein personal-Magier als verdammt guter Kämpfer erweist und sogar der gute König mal stutzt, wäre ganz nett gewesen.
Soneas Ende war für mich… sonderbar. Möglicherweise wird im zweiten Teil ja noch erklärt, warum Marika so ein Interesse an ihr hat und sie nicht sofort tötet, aber jetzt im Moment erscheint mir das recht seltsam. Gut, sie mag eine enorme Kraftquelle für jeden Schwarzmagier der Welt sein, aber das kann ja nicht allein als guter Grund gelten. Ansonsten sieht es viel zu sehr nach liebes-Trennungsdrama aus, was zwangsläufig eintreten musste, da ein Sieg und das Überleben von Akkarin und Sonea viel zu Happy End gewesen wäre.
Das letzte, was mir manches Mal etwas sauer aufgestoßen ist, aber das ist wirklich nur ganz persönlich, ist die Beziehung der beiden selbst. Gut, bei vielen Dingen geh ich einfach mit weil es cool ist und relativ gut nachvollziehbar. Trotzdem ist Soneas Ergebenheit Akkarin gegenüber schon richtig nervtötend und ich frage mich an vielen Stellen, wieso sie trotz ihrer Weltanschauung und ihrer Prinzipien trotzdem alles hinschmeißt, im selben Atemzug aber das Gegenteil behauptet. Diese Sache mit der absoluten Ergebenheit mag eine Begründung sein, doch so oft wie es erwähnt wurde und du versucht hast damit einiges zu erklären, erscheint es dann irgendwann unglaubwürdig und man denkt sich im Stillen: Ja … Hat die auch noch andere Ausreden?
Ansonsten kann ich nicht mehr sagen.
Außer, dass ich die Geschichte trotz der kleinen Mängel gern verschlungen habe und mich auf den zweiten Teil freue. Wo ich mehr als gespannt bin, was du daraus nun machst und welche Einblicke wir noch von unseren Geliebten Protagonisten erhalten!

Viele liebe Grüße
MdD

Antwort von Lady Sonea am 24.04.2015 | 19:39 Uhr
Hallo Mutter der Drachen,

Schade, dass dir das Ende nicht gefallen hat, aber offene Enden sind wohl Geschmackssache. Normalerweise bevorzuge ich abgeschlossene Geschichten, aber hier passt es mir einfach besser.

Nein, ich habe die Fortsetzung nicht gelesen. Inzwischen habe ich von einigen Lesern jedoch ein paar Details darüber gehört, wo etwas ähnlich wie bei mir ist, worüber ich nicht sehr glücklich bin. Aber deswegen werde ich mein Konzept nicht ändern. Was mich bei der Fortsetzung dagegen wundert ist, dass es nicht zu einem Krieg kommt, weil ich das auf Grund der ganzen Vorgeschichte zwischen Kyralia und Sachaka logisch finde.

Zum Titel: Der ist bewusst so gewählt, dass man ihn zweideutig verstehen kann. Eigentlich bezieht er sich jedoch auf Ikaro, durch dessen Entdeckung die Handlung erst richtig in Gang kam. Ich finde es aber auch nicht schlimm, wenn sich der Sinn eines Titels erst im Laufe der Geschichte erklärt, sonst wäre es auch langweilig.

Was die Fehler betrifft: Bei so langen Kapiteln geht auch viel in der Masse unter oder kommt durchs Editieren rein. Ich habe mir jedoch vorgenommen, mir die Kapitel nach und nach noch einmal vorzunehmen, weil ich im Nachhinein mit einigen Formulierungen nicht mehr glücklich bin.

Die ganzen Kapitel um die Hochzeit sind sicher Geschmackssache. Ich setzte es als Stilmittel ein, weil der zweite Teil von seiner Grundstimmung her sehr viel düsterer wird. Ich weiß nicht, was du von den Wendungen erwartet hast, sehe da aber auch nicht, was daran unlogisch oder zu flach wäre. Veila ist monatelang einem Hirngespinst hinterher gerannt und war so besessen davon, dass sie Sonea gehasst hat. Dann lernt sie Akkarins Bruder kennen, der von seiner Persönlichkeit her viel besser zu ihr passt. Damit hat sie auch keinen Grund mehr, Sonea zu hassen. Wenn das alles war, worauf ihr Hass basiert hat, ist es auch klar, dass er schnell wieder verschwindet. Manchmal ist das Leben so einfach und man kommt schnell über eine Person hinweg, wenn man den richtigen trifft, und ich würde das nicht schreiben, wenn ich damit nicht meine Erfahrungen gemacht hätte.
Akkarins Mutter ist ein anderes Thema. Sie hat genug Gründe, wütend auf ihren Sohn zu sein. Die eine Hälfte hat mit Dingen zu tun, die er ihr verschweigen musste, die andere damit, dass er ihrer Meinung nach Schande über die Familie gebracht hat. Ersteres lässt sich in einem Gespräch ausräumen, Letzteres ist schwieriger, aber nichts, was Akkarin nicht regeln könnte. Da hier auch eine Erzählperspektive fehlt, könnte ich das Ergebnis in der nächsten Szene mit Sonea noch einmal etwas detaillierter beschreiben.

Die Hochzeit findet kurz vor dem Ausbruch des Krieges statt und die Charaktere wissen, dass sie diesen vielleicht nicht überleben. Solche Situationen verstärken das Harmoniebedürfnis der Menschen und angesichts eines übermächtigen Feindes erscheinen ihre Probleme miteinander lächerlich. Dadurch kommt es dann natürlich zu Aussprachen, weil man später bereuen könnte, keinen Frieden geschlossen zu haben.

Das Ende ist wie gesagt ein offenes Ende. Deswegen werden auch nicht alle Fragen, wie was Marika an Sonea interessiert, beantwortet.
Aber wieso muss es denn immer gleich nur auf Trennungsdrama hinauslaufen? Wieso sollte Marika nicht ein paar gute Motive haben, aus denen er Sonea entführt, die den weiteren Verlauf der Handlung auch abgesehen von der ihrer Beziehung beeinflussen? Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was du hier mit Trennungsdrama meinst. Ich fände es dennoch seltsam und nicht konsequent durchdacht, wenn sich das, was nun folgt, nicht auch auf die Beziehung von Sonea und Akkarin auswirken würde.

Zu der Beziehung von Sonea und Akkarin kann ich dir nur sagen: Wenn dir das jetzt schon missfällt, dann würde ich dir eher davon abraten, weiterzulesen. Ansonsten sehe ich nicht, wo Soneas Einstellung zu Akkarin ihren Prinzipien und ihrer Weltanschauung widerspricht. Man kann einen Menschen derart intensiv lieben und dennoch selbstbewusst und eigenständig sein. Und es ist schließlich nicht so, als würde sie sich nicht an den richtigen Stellen durchsetzen. Es stimmt, dass sie sich manchmal zu sehr darin verliert, weil sie einerseits sehr verliebt und andererseits Akkarin ihr Mentor ist, was sich nicht immer trennen lässt. Aber es ist ja auch nicht gesagt, dass ihre Einstellung sich nicht noch negativ auf sie auswirken kann. In Beziehungen verhält man sich oft anders, als im normalen’ Leben.

Sonea ist meine Protagonistin und damit wird ihre Beziehung zu Akkarin immer eine gewisse Rolle spielen. Das, was die beiden miteinander verbindet, reicht sehr tief und beeinflusst mitunter auch andere Bereiche ihres Lebens. Das Beziehungsmodell, das Sonea und Akkarin leben, ist sicher nicht jedermanns Sache und man muss dazu sagen, dass sie an dieser Stelle auch nicht wirklich wissen, was sie da tun, und dass ich das im weiteren Verlauf berücksichtige. Allerdings ist die Art und Weise, wie sie miteinander umgehen und wie Sonea für ihn empfindet für mich der logische Schluss aus dem, wozu in den Büchern der Grundstein gelegt wurde.

Mir ist ehrlich gesagt nicht klar, wo das Problem an einer großen Endschlacht liegt. Einzelne Kämpfe würden beide Armeen auseinanderziehen, was strategisch unklug wäre, wenn beide den anderen als Angstgegner sehen. Marika hat einen Teil seiner Armee bereits über den Südpass geschickt, was sich für ihn als Fehler erwiesen hat. Und das Gelände bietet auch nicht viel Gelegenheit für andere Kampfweisen. Die Gilde hat diesen Ort bewusst ausgesucht, um den Sachakanern zu begegnen, weil diese so früh nicht mit der Gilde rechnen. Zudem besitzen die Magier nahezu ungetestete Waffen und der Ort liegt günstig, weil dort die Straße zum Nordpass und nach Elyne weitergeht, und die Gilde nicht weiß, welchen Weg die Sachakaner nehmen.
Es ist eben keine moderne Kriegsführung, sondern eine altmodische, wie man sie von historischen Schlachten kennt. Es passt für mich besser in das Setting und zu den Überlegungen, die die Magier vorab zu der Begegnung mit den Sachakanern angestellt haben.

Ich finde aber auch, dass es mit einem langen Schlachtenkapitel gut sein sollte. Wenn man gerne Schlachten liest, verstehe ich, dass es etwas wenig ist. Allerdings sehe ich auch keinen Grund, den Kampf künstlich in die Länge zu ziehen. Und davon abgesehen: Wer sagt denn, dass das schon der gesamte Krieg war?

König Merin hätte ich noch einmal einbringen können, da gebe ich dir recht. Allerdings wäre das auch nicht sonderlich spannend zu lesen, weil er sich mit seinen Beratern zur Reserve zurückzieht und nicht aktiv an der Schlacht teilnimmt. Lord Rolden ist bei mir übrigens Heiler und daher auch nicht als der Superkämpfer gedacht. Als Nichtmagier hat Merin in einer solchen Schlacht eigentlich nichts verloren, von daher wäre eine aktive Involvierung in das Geschehen für mich inkonsequent. Gewiss hätte es etwas Episches gehabt, würde wenn ich eine solche Geschichte lese, bei mir aber eher ein „Ja nee, ist klar“ auslösen ;) Dass er trotzdem mitkommt, spricht meiner Meinung dennoch nach sehr für seine Eigenschaften als König.

Insgesamt muss ich sagen, dass dein Review mich nicht sonderlich überrascht und ich mit etwas in dieser Form gerechnet habe, weil ich dich so eingeschätzt habe. Ich fasse das jedoch nicht als Kritik, sondern als unterschiedliche Sichtweisen auf. Das Konzept, nach dem ich meine Geschichten schreibe, ist anscheinend nicht mit deiner Sichtweise kompatibel. Wenn es dir beim ersten Teil schon so gegangen ist, dann fürchte ich, dass es dir auch beim zweiten und dritten Teil dieser Trilogie nicht anders ergehen wird.

Das ist schade, aber nicht zu ändern. Man kann als Autor nicht jedermanns Geschmack treffen. Und es wäre auch schade, wenn alle Geschmäcker gleich wären.



Liebe Grüße,
Lady Sonea
Melody (anonymer Benutzer)
05.04.2015 | 23:45 Uhr
Ich habe die ganze Geschichte zu Ende gelesen, denn sie war so spannend,dass ich heimlich in der Schule weitergelesen habe.
Ehrlich gesagt war ich am Ende richtig geschock, weil die Geschichte in einem grossen Desaster endete.
Während der ganzen Story konnte ich mich in alle Personen versetzen und ich sah den ganzen Krieg vor meinem inneren Auge.
Super gemacht.
Nicht alle können so gut schreiben
Das mit dem Sachakanisch war eine gut Idee es macht spass die "Sprache" zu lesen

Das Einzige, was Du in Zukunft beim Schreiben machen kannst, ist das Wort indes weglassen.
P.S. Scheibe bitte weiter.

Antwort von Lady Sonea am 06.04.2015 | 00:20 Uhr
Hallo Melody,

Herzlichen Dank für dein Review! Ich hoffe, meine Geschichte hat dich nicht zu sehr vom Unterricht abgelenkt. Es freut mich dennoch, dass sie dir so gut gefallen hat :) Tut mir leid, dass du am Ende geschockt warst, aber ich muss zugeben, dass es dort auch richtig fies wird.

Die Geschichte geht natürlich weiter, aktuell arbeite ich am dritten Teil meiner Fortsetzung. Wenn du wissen willst, wie es weitergeht, schau doch beim zweiten Teil "Die zwei Könige" vorbei! Davon sind bereits die ersten 25 Kapitel online und alle zwei Wochen kommt ein neues dazu. Ich würde mich sehr freuen, dich dort als Leserin zu begrüßen :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.02.2015 | 09:21 Uhr
Aloha,

Jetzt habe ich wie eine Verrückte die letzte Woche damit zugebracht diese Geschichte zu lesen und kann es nun nicht lassen meinen Senf hier hinzuschmieren ;)
Vor ab muss ich sagen das ich zwar die Fortsetzung von Trudi selbst auch gelesen habe und sie auch sehr mag, aber diese hier wesentlich gelungener finde.

Ich hab Sie regelrecht verschlungen :D

Aber trotzdem habe ich einige kleinigkeiten Anzumerken.
Ab und zu, selten aber hin und wieder , ließt sich dein Satzbau etwas holprig (in erinnerung geblieben ist mir "gekonnt haben würden" ) Auf sowas vielleicht etwas achten.
Auch ist mir, vorallem zu beginn der Geschichte, aufgefallen das du dich hinund wieder gerne wiederholst.
Sauertöpfisch kam recht häufig.
Was noch häufiger , ja fast schon nervig, war "indes".
Aber entweder ich habe mich daran gewöhnt oder es wurde zum Ende der Geschichte weniger ^^

Schade fand ich das du mir bei dem Kapitel "Das fürnehme und gar alte Haus Velan" im Vorwort den Wind aus den Segeln genommen hast.
Ich hatte mich schon gefreut als Harry Potter Fangirl so schön rumzustenkern und dann so was ^^

Naja gut.
Abschließend bleibt zu sagen: Well done!
Ich für meinen Teil stürze mich jetzt auf den zweiten Teil. Vermutlich wirst du dort, sobalt ich auf dem neusten Stand der Dinge bin, wieder von mir lesen.
Bis dahin einen schönen Tag =)

LG
Helena

Antwort von Lady Sonea am 09.02.2015 | 21:27 Uhr
Hallo Helena,

Schön, dass dir meine Fortsetzung gefällt! Und danke auch für die Hinweise. Weißt du vielleicht noch, wo das ungefähr war? Das würde mir sehr dabei helfen, mir die entsprechenden Stellen einmal genauer anzuschauen, da es schon eine Weile her ist, dass ich mich zuletzt an diese Story gesetzt habe.

Solche Lieblingswörter oder -phrasen hat wohl jeder Autor. Ich versuche nach Möglichkeit, Synonyme zu finden, aber manchmal geht mir das beim Korrigieren auch durch. Von daher danke für den Hinweis!

Tut mir leid, wenn dich das Vorwort bei Kapitel 49 gespoilert hat. Ich halte es jedoch für wichtig, meine Inspirationsquellen zu erwähnen, da es bereits genug Diskussionen zum Thema Diebstahl geistigen Eigentums gibt. Vielleicht tröstet es dich, dass dieses Kapitel die einzige bewusste Anspielung auf Harry Potter ist ;)

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem zweiten Buch, sofern man das so sagen kann, und freue mich, demnächst vielleicht wieder von dir zu lesen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea.
30.08.2014 | 10:23 Uhr
Hallo liebe Lady Sonea,
Sehr schönes Ende, auf jeden Fall besser als das einer Serie das mir heute gespoilert wurde *hust*Youtube*hust*
Ich habe auch meine Vermutung wer der Magier ist aber mal sehen.
Auf jeden Fall weiß ich jetzt das ich demnächst mal wieder DGDSM und deine Fortsetzung am Stück lesen muss, ich glaube das ist dann noch mal was anderes als mit 1 bzw 2 Wochen Wartezeit. Auf den 2. Teil freue ich mich schon, geht ja zum Glück ganz fix weiter.
Eigentlich habe ich ja letztes mal schon alles gesagt aber trotzdem:
Danke für ein 3/4 Jahr mit tollen Dienstagabenden, für den Seelenfrieden den du uns gebracht hast;D, für diese tolle Fortsetzung und schon alleine für die Zeit die du dafür oder auch nur zum beantworten eines Reviews aufwendest, ich finde das wirklich richtig toll:)
Und wäre das hier ein 'richtiges' Buch, dann hätte sich das kaufen auf jeden Fall gelohnt.

In diesem Sinne freue ich mich mal auf den 2. Teil, LG Leene

Antwort von Lady Sonea am 31.08.2014 | 09:13 Uhr
Hallo liebe Leene,

Oh, das mit dem versauten Serienfinale tut mir leid! Ich rege mich auch gerade über das Ende einer Serie auf, von dem ich mir mehr versprochen hatte und bei dem ich mich schon gefragt hatte, ob eine gewisse Fantasy-Autorin jetzt Drehbücher schreibt *unschuldig pfeift*. Vielleicht ist es sogar dieselbe? ;)
Auf jeden Fall freut es mich, dass dir mein Ende besser gefallen hat! (Obwohl es ja auf seine eigene Weise etwas gemein ist :D)

Und ich freue mich, dir so viel Freude und Seelenfrieden gebracht zu haben. Ich hoffe, du wirst auch weiterhin Spaß an meiner FF haben, auch wenn du mich demnächst wahrscheinlich lange und ausgiebig verfluchen wirst. Es sei denn, du stehst auf Drama :D Schauen wir einfach mal ;) Auf jeden Fall wirst du dann auch bald erfahren, wer Soneas letzter Gegner ist.
Die Trilogie und dann meine Fortsetzung zu lesen, ist auf jeden Fall eine gute Idee! Immer wenn ich mit den Büchern wieder anfange, bin ich immer ganz hin und weg, wie ’süß’ die Charaktere alle anfangs noch waren. Und oft entdeckt man beim wiederholten Lesen ja auch noch Neues.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Exalt (anonymer Benutzer)
30.08.2014 | 00:08 Uhr
Hi Lady Sonea,

jetzt war es das also wirklich mit dem ersten Teil. Hier können deine Leser aber ausnahmsweise mal froh sein, dass deine Geschichte nicht die offizielle Fortsetzung ist, sonst müssten wir jetzt sicher ein paar Monate auf das Erscheinen des nächsten Bandes warten. So geht es aber ein paar Tage später schon weiter - Wahnsinn, da haben wir Leser der Fanfiction es ja gleich mal doppelt gut, danke :D

Ich kann hier gar nicht so viel Lob formulieren, wie du verdient hättest für all deine Arbeit, aber glaub mir bitte einfach mal, dass es mir wirklich gut gefallen hat und ich froh bin, dass sich nicht alle Leser mit Akkarins Tod so zufrieden gegeben haben wie ich, denn immerhin hat dich das zum Schreiben deiner Geschichte inspiriert. Man merkt, dass du dir wirklich viele Gedanken um die Details und die Hintergründe der Handlungen der Akteure gemacht hast. Und jetzt kommt auch noch eine sachakanische Sprache dazu, du lässt ja wirklich nichts aus.

Das Ende war schon ziemlich aufwühlend, aber da ich mich auf deiner Homepage schon ein bisschen gespoilert habe, haben mich Soneas Gedanken über ihre verpasste Zukunft zum Glück nicht so mitgenommen. Ich denke auch mal, dass sie gegen Marika selbst oder einen seiner beiden engsten Gefolgsleute gekämpft hat und da hätte es mich schon sehr verwundert, wenn sie dort im Kampf eins gegen eins triumphiert hätte. Und ich bin auch froh, dass Akkarin mal nicht als Held der Stunde aufgetreten ist und sie in letzter Sekunde gerettet hat, das wäre mir persönlich zu viel gewesen. Also Respekt an dich, dass du keine Scheu hast deine Charaktere auch mal ein bisschen leiden zu lassen, wobei du ja schon angedeutet hast, dass es im nächsten Teil noch etwas mehr "Leiden" geben wird. Bald werde ich (und alle anderen auch) mehr wissen ;o

Danke für all die gute Unterhaltung und die viele Schreibarbeit. Auch beim Beantworten der Kommentare, wenn ich sehe was für kleine Romane hier manchmal stehen. Finde ich super wie viel Mühe du dir machst und einiges nochmal erklärst :)


LG Exalt

Antwort von Lady Sonea am 30.08.2014 | 09:10 Uhr
Hallo Exalt,

Ja, ihr Leser könnt euch freuen (wenn ich das mal in Bezug auf die Handlung so sagen darf), weil der zweite Teil schon fertig ist und zeitlich gesehen ohnehin nahtlos an den ersten anknüpft. Eigentlich hatte ich überlegt, eine kleine Pause einzulegen, aber da ich selbst zugegebenermaßen ein wenig aufgeregt bin, wollte ich mir nicht so viel Zeit lassen :D
Ich denke mir immer, wenn die Leser sich so viel Mühe machen, mir ein Review zu schreiben, dann haben sie auch eine ausführliche Antwort verdient. Manchmal gebe ich auch Hintergrundinformationen, wo es passt. Es ist zwar viel Arbeit, aber ich habe Spaß daran und mir ist diese Kommunikation auch irgendwie wichtig.

In jedem Fall vielen Dank für das Lob für meine Story! Ich war mit dem Ende der Bücher und insbesondere Akkarins Tod wirklich mehr als nur unzufrieden. Aber ich wäre auch nicht glücklich gewesen, wenn meine eigene Fortsetzung sich für mich nicht so gelesen hätte, als wäre sie ein richtiges Buch – in dieser Hinsicht bin ich selbst nur schwer zufriedenzustellen. Und wenn ich einmal anfange zu schreiben, kommen die Ideen wie von selbst.
Das mit dem Sachakanisch war wirklich ein glücklicher Zufall. Zuerst habe ich mich selbst damit abgemüht, einzelne Wörter zu erfinden, die irgendwie sachakanisch klingen, und bin kläglich gescheitert, weil Sprachen wie bei meiner Namensgeberin „nicht mein Ding“ sind. Nichtsdestotrotz bin ich ein ziemlicher Fan von künstlichen Sprachen, besonders bei Fantasy und dann habe ich durch Zufall auf dieser Seite eine Linguistin kennengelernt, die selbst sehr viel Spaß an künstlichen Sprachen hat und die bereit war, für mich Sachakanisch zu erfinden.

Mir war es auch wichtig, dass die beiden Helden hier scheitern. Angefangen mit dem dummen Fehler, den sie begangen haben, als sie sich im Kampf getrennt haben, bis dahin, dass Sonea gegen ihren Gegner keine Chance hat. Ob sie es gemeinsam mit Akkarin geschafft hätte – wer weiß? Im Kampf muss man oft schnelle Entscheidungen treffen und die sind nicht immer unbedingt richtig. Und Sonea ist trotz allem noch keine fertig ausgebildete Kriegerin.
Ich hoffe, der Spoiler hat dich nicht mehr gespoilert, als der Klappentext eines Buches. Meine Hoffnung war eigentlich, dass es nervöse Leser vielleicht auch ein bisschen beruhigt und dass sie erfahren, worauf sie sich einlassen. Denn ich hatte schon ein Eindruck, dass die Erwartungen an die Fortsetzung ziemlich hoch sind. Sonea denkt an dieser Stelle wirklich, sie würde sterben. Aber selbst ohne Spoiler hättest du hoffentlich nicht von mir gedacht, dass ich die eine Hälfte des Grundes, aus dem ich schreibe, gleich im ersten Teil meiner Fortsetzung umbringe :D

Aber ab morgen wirst du mehr erfahren und dann wird sich auch klären, wer ihr letzter Gegner war :)


Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
29.08.2014 | 21:05 Uhr
Hilfe, ich weiß gerade nicht so wirklich was ich schreiben soll, da der Epilog, obwohl es zu erwarten war, wirklich sehr heftig war. :( Ich bin total überwältigt, weil er wirklich ein absolut perfekter Abschluss für deinen ersten Teil war. Auch wenn viiiieel zu kurz! (eigentlich genau richtig, aber als verrückter Fan deiner Fanfic gesehen zu kurz - ich habe ihn jetzt schon sicher 10mal hintereinander gelesen...) Der Sachakaner, gegen den Sonea kämpft, ist einfach viel zu stark (ich gehe immernoch von Marika aus), alleine hat sie da keine Chance, und dass er die Gruppe der Gildemagier, die Sonea zur Hilfe eilen einfach so besiegt, das war wirklich heftig. :( Ich habe echt ein wenig geweint, als Sonea darüber nachgedacht hat, dass das wohl der Preis für die Wiederbelebung ist, dass sie und Akkarin nie zusammen alt werden würden, keine Kinder kriegen... :'( Das war wirklich wirklich wirklich traurig :( Und ihr "verzeih mir" und "ich liebe dich", da sind mir gleich noch einmal die Tränen gekommen... Dass sie den Ring zerstört versteh ich total, weil sie ja denkt, sie würde jetzt sterben, das will man seinem Geliebten auch nicht antun, aber dennoch stört es mich auch, weil Akkarin sonst vielleicht noch etwas Wichtiges hätte sehen können (was auch immer das sein könnte), aber der Sachakaner hätte den Stein wahrscheinlich eh sofort zerstört, ich mag es einfach nur nicht, dass die beiden keine Verbindung mehr haben, aber das ist ja eh klar, Sonea wurde ja besiegt... :(
Ich frage mich, ob die grelle Explosion von Akkarin herrüht, der verzweifelt versucht, noch zu Sonea durchzukommen? Dass der Sachakaner die Klinge an ihrem Handgelenk benutzt ist vielleicht ein Hinweis dafür, dass er sie nicht töten möchte? Sonst haben sie ja oft am Hals geschnitten? Ach, egal, also ich geh davon aus, dass sie jetzt gefangen genommen werden soll, weil er ja auch gesagt hat, dass sie jetzt ihm gehört... Aber zum Glück wissen wir, dass sie leben wird.
Verdammt, Herr der Ringe war falsch! Aber die Rede hatte auf jeden Fall von dem Gefühl, was ich bekommen habe, etwas Ähnliches! :D Independence Day kenn ich überhaupt nicht, werde aber gleich mal schön losgoogeln... :D

Hier möchte ich mich auch noch einmal besonders bei dir bedanken, als ich deine Geschichte entdeckt habe, hat sich mir eine neue Welt eröffnet. DGDSM war neben Harry Potter immer meine absolute Lieblings Fantasyreihe, nur leider mit einem absolut schrecklichen Ende, und das hat mir wirklich immer sehr zugesetzt. Mit deiner tollen Fortsetzung wurde das alles wiedergutgemacht, ich bin dir deshalb so absolut dankbar, seit ich deine Fanfic kenne, fieber ich jedem Dienstag Abend entgegen, das macht auch schwere Zeiten finde ich einfach leichter, man kann sich einfach ein Kapitel deiner Fanfic vornehmen und in die Welt abtauchen und alles um einen rum vergessen und meiner Meinung nach macht das richtig gute Bücher, besonders Fantasy aus und dass du das mit all uns Lesern teilst, all deine harte Arbeit, das ist echt toll! :) All diese Momente, in denen man tolle Bücher/Fanfics liest, die machen das Leben einfach besser und daher ist es gar nicht hoch genug zu schätzen, dass du dein Talent mit uns teilst. :) Ich habe heute den ganzen Tag auf den Epilog hingefiebert und auch, wenn ich jetzt ein wenig weinerlich bin und meinen Freund mit "die arme Sonea, oh Gott, wie wird es Akkarin gehen etc?" volljammere, war es das doch wert und ich freue mich schon mega, dass am Sonntag gleich schon der Prolog kommt, das ist toll! :) Ich bin auch sehr froh, dass ich damals über meinen Schatten gesprungen bin und dich angeschrieben habe und bin froh, dass ich dir damit auch ein wenig Freude bringen konnte. :)

Ein ganz dickes Dankeschön an dich, du bist super! :)
Liebe Grüße :)
Lady Alanna

Antwort von Lady Sonea am 30.08.2014 | 09:05 Uhr
Liebe Lady Alanna,


Puh, was soll ich dazu sagen? Einerseits freue ich mich, weil dich das Ende so sehr bewegt hat, aber zugleich leide ich mit dir. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass es mich selbst immer so fertigmacht, dieses Ende zu lesen.

Es wurde aber auch mal Zeit, dass Sonea an einem anderen Gegner als Akkarin scheitert, jetzt mal ganz böse gesagt. Der Sachakaner war mit Sicherheit sehr stark, aber er war auch noch nicht so lange im Kampfgeschehen, wie die Gruppe von Magiern, die Sonea zur Hilfe geeilt ist. Also ja, es könnte Marika sein, aber genau weiß man es nicht :D
Sonea geht in diesem Moment, in dem er sie besiegt, wirklich davon aus, dass sie sterben wird, und betrachtet ihren Tod als Preis für seine Rettung. Ich denke nicht, dass Akkarin eine große Chance gehabt hätte, da noch irgendetwas zu sehen. Entweder hätte der Sachakaner den Ring sofort zerstört oder ihn später gegen Akkarin und die Gilde benutzt, um sie in eine Falle zu locken. Aber so weit denkt Sonea an dieser Stelle gar nicht. Und so ganz stimmt es nicht, dass die Verbindung unterbrochen ist. Noch haben sie eine weitere: den Blutring, den er trägt und den sie kontrolliert.
Wenn der Sachakaner Sonea die Kehle durchgeschnitten hätte, wäre seine Tötungsabsicht eindeutig gewesen, da gebe ich dir recht. So wie ich das vor allem aus den Büchern mitbekommen habe, hat jeder Sachakaner allerdings auch seine eigene Vorlieben, wie er die Magie nimmt. Um jemanden mit schwarzer Magie zu töten, genügt eigentlich schon ein kleiner Schnitt. Aber ich sag es mal so: Wenn Soneas Gegner schlau ist, bringt er sie nicht um. Sie hat starkes magisches Potential. Und vor allem: Sie besitzt eine Menge magisches Wissen.

Und eigentlich wäre es auch ein bisschen sinnlos, die Protagonistin gleich im ersten Teil der Fortsetzung umzubringen :D

Was es mit dieser Explosion auf sich hat, wird sich bald klären. Zumindest zum Teil.

Das ist wirklich schön, dass meine Fanfiction für dich nicht nur eine gute Alternative zum Ende des Originals bzw. seiner Fortsetzung ist, sondern dass sie dir so viel Freude bringt. Ich glaube, das hatte ich schon einmal gesagt, aber ich kann es nicht oft genug tun. So etwas zu erfahren macht mich selbst immer unheimlich glücklich, weil ich mit meinen Geschichten bewegen und anderen eine Freude machen will. Ok, das mit dem eine Freude machen wird in den nächsten Monaten wohl zunächst einmal nicht mehr gegeben sein, aber vielleicht gelingt es dir weiterhin, in diese andere Welt abzutauchen.
Auf jeden Fall wünsche ich dir und auch deinem Freund schon einmal starke Nerven. Ich habe so eine Ahnung, dass er die brauchen wird ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
29.08.2014 | 20:41 Uhr
Hallo Lady Sonea!

Jetzt am Ende des ersten Teils deiner Fortsetzung möchte ich noch einmal sagen, dass ich sie sehr, sehr gut finde und meine Erwartungen vollkommen übertroffen hat. Ich möchte mich auch bei dir bedanken, da du deine Fanfiktion mit uns geteilt und mir so ein riesengroßes Lesevergnügen bereitet hast. Du hast mir jedesmal den Dienstag versüßt und ich habe immer gespannt auf das nächste Kapitel gewartet. Außerdem hast du meinen vollsten Respekt, da du eine solch wundervoll ausgearbeitete Story auf die Beine gestellt hast. Natürlich werde ich auch beim zweiten Teil wieder mit von der Partie sein und verfolgen, was du noch mit meinen ganzen Lieblingen aus "Die Gilde der schwarzen Magier" angestellt hast.

Ganz liebe Grüße und nochmal ein großes Lob!

Lady Jackie

Antwort von Lady Sonea am 30.08.2014 | 08:57 Uhr
Hallo Lady Jackie,


Schön, wieder von dir zu lesen und vielen, vielen Dank für das Lob! Dem habe ich eigentlich nicht viel hinzuzufügen, außer dass ich mich freue, dir mit dieser Geschichte so viel Freude und Lesevergnügen bereitet zu haben.
Dann wünsche ich dir für die Fortsetzung schon einmal starke Nerven und viel Geduld, ich könnte mir vorstellen, dass du sie besonders während des ersten Teils sehr gut gebrauchen kannst :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
12.04.2019 | 13:06 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Hach... was soll ich noch sagen, außer Danke für diese wunderbare Geschichte!

Hier laufen nun alle Fäden zusammen und kommen auf die ein oder andere Weise zu einem Ende. Cery und Nenia, Savara, die Gilde und natürlich Akkarin und Sonea...

Du weißt, ich bin kein großer Fan dieser törichten Aktion Regins und Trassias, die ja eine Kettenreaktion in Gang setzen, auch wenn ich natürlich verstehe, dass es für die Geschichte wichtig ist. Dennoch bleibe ich ein sehr harmoniebedürftiger Leser und leide daher immer sehr mit, wenn es mal schwierig oder „unschön“ wird. Hach ja... aber da muss ich nun wohl durch. ;-)

Und es hat ja auch überhaupt nichts mit der Qualität deiner Geschichte zu tun - im Gegenteil! Deine Geschichte ist und bleibt genial! Und hat mich (u.a. nach dem Trauma von Akkarins Tod in The High Lord) gerettet! Dafür werde ich dir ewig dankbar bleiben.

Liebe Grüße
Nika
03.05.2015 | 18:11 Uhr
OMG
OMG
OMG
Oh mein Gott
OH
MEIN
GOOOOOTT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
WIE GEIL IST DAS DENN?!?!?!?!?!?!?!?

Antwort von Lady Sonea am 04.05.2015 | 09:07 Uhr
Hallo Wasserkoenigin,

Dein Kommentar liest sich, als wärst du ziemlich begeistert von meiner Story.
Das freut mich! :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
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