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Autor: Dancing-Star
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
29.03.2018 | 17:48 Uhr
Hallo Dancing-Star.

Ich war vor kurzem in Stöberlaune und als ich sah, dass du was Neues bei Voyager veröffentlicht hast, hab ich die Gelegenheit genutzt, die Liste deiner anderen veröffentlichten Geschichten zu durchsuchen. Da bin ich auf das Monk-Abenteuer gestoßen:-) Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen. Da es auf "abgebrochen" gesetzt war, hatte ich zwar befürchtet, es könnte frustrierend beim Lesen werden, denn das Ende wäre ja unbekannt, doch zu meiner Überraschung habe ich dann entdeckt, dass doch die ganze Geschichte in Kapitel 1 steckte. Zum Glück! Doch warum hast du sie nie auf beendet gestellt?

Nun zum Inhalt:
Eine klare Stärke der Story ist das Zusammenwirken des PSI-Teams mit Monk. Sie harmonieren gut miteinander und ergänzen sich passend. Ich muss allerdings an dieser Stelle gestehen, dass ich PSI Factor überhaupt nicht kenne und dass ich daher auch nicht weiß, ob die PSI-Leute IC sind. Ich stelle es mir übrigens gar nicht so leicht vor, ein großes Team in einer Geschichte unterzubringen, so dass jeder mal benannt wird oder einen kleinen Part hat. Daher scheint es mir nicht schlimm, wenn manche von ihnen nur so nebenbei erwähnt werden.

Monks Stärken und Schwächen setzt du glaubhaft um. Es ist ein Wunder, dass er in Brasilien nicht noch mehr ausflippt und dass er überhaupt etwas isst oder trinkt! Doch andererseits kennen wir ihn so ja auch aus seinen Serienabenteuern. Man traut ihm keinen Alleingang zu, doch wenn er mal irgendwo ist und ein Mord geschieht, dann kommt er schon irgendwie klar und wird wieder zum nützlichen Mitglied der Gesellschaft.

Zwei Schwächen scheinen mir allerdings im Plot zu stecken. Auch wenn sie nur klein und damit nicht gravierend sind. Warum schicken ihn seine Freunde/Kollegen auf eine Reise nach Brasilien? Wäre Monk nicht Monk, so würde man selbstverständlich von einem tollen Geschenk ausgehen, das sie ihm aus Dankbarkeit machen, doch Monk ist anders. Er hasst Auslandsreisen und allein ist er wie ein Riesenbaby. Da stellt sich mir die Frage, wollten sie ihn für irgendetwas bestrafen?
Die andere Unklarheit besteht für mich in der ersten Waffe, die der Mörder wählt. Ein loses Brett? Wo kommt das her? Vor allem, wo findet man ein solches in einem halbwegs gepflegten Hotel? Hier hätte ich mir einen Erklärungssatz gewünscht.

Ach ja, mir ist noch aufgefallen, dass du sehr viele Doppelpunkte in den Sätzen verwendet hast. Das fand ich ungewöhnlich. In 95 Prozent der Fälle sagte mir hier mein Sprachgefühl, dass ein normaler Punkt angebrachter gewesen wäre. Doch das ist auch nur ein winziger Kritikpunkt^^

Der Rest der Geschichte ist gut. Der Mord ist nachvollziehbar und die Aufklärungsarbeit völlig in Ordnung. Kennst du dich eigentlich in Brasilien aus? Die Beschreibungen der Orte wirken, als wärst du schonmal dort gewesen. Falls nicht, wäre es eine gute Recherchearbeit.

Vielen Dank für das Veröffentlichen der Kurzgeschichte!
LG Xella
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