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Autor: Mirfineth
Reviews 1 bis 25 (von 38 insgesamt):
08.04.2021 | 10:11 Uhr
Huhu :)
Bin richtig gespannt wie es weiter geht und wie das Aufeinandertreffen abläuft.
Liebe Grüße :)
07.04.2021 | 02:56 Uhr
Liebe Vicky,

du machst es ja sehr spannend mit der doppelten Schilderung der Katastrophe - einerseits aus der Sicht der Raumfahrer, andererseits aus der Sicht der Planetenbewohner. Es ist interessant, dass das Ereignis für die letzteren ebenso furchterregend war wie für die Abgestürzten.
Ich hoffe, dass die Raumfahrer die harte Landung alle überleben werden, und bin gespannt auf den Kulturschock, der sie erwartet. Und wie werden sie sich wohl sprachlich verständigen? In "Star Trek" wundere ich mich immer, wie selbstverständlich die Menschen mit Aliens kommunizieren können - offenbar mit Hilfe irgendeiner Technik, die schon so sehr Gewohnheit ist, dass sie gar nicht mehr erwähnt wird. Aber die meisten Geschichten würden wohl recht langweilig werden, wenn sie erst mal mit Sprachproblemen anfingen. (Auch solche habe ich schon gelesen und muss sagen, das hält die Handlung doch sehr auf.)

Bin gespannt, wie du das Problem gelöst hast - oder ob du überhaupt darauf eingehst.

Viele liebe Grüße
roseta
06.04.2021 | 14:06 Uhr
Liebe Vicky!
Da ist es, das Haus, das vom Himmel fiel.
Ich finde diese Bezeichnung so genial, wäre auch ein guter Geschichtentitel hierfür gewesen.
Ich bin neugierig, wie die Gruppe der Blinden da helfen kann.
Lieben Gruß.
R (♡ ‿ ♡)
06.04.2021 | 14:06 Uhr
Liebe Vicky!
Der Absturz war sehr spannend geschrieben.
Aber natürlich überleben sie, sonst ginge das hier nicht weiter :)
Liebe Grüße.
R ⋈(◍>◡<◍)
06.02.2021 | 14:42 Uhr
"Das Haus", jawoll!
Na, dann wollen wir die lieben Shinon-Bewohner mal aus ihrem so sorgfältig ausgearbeiteten Alltag reißen. Das wird witzig xD

Mia hat jedenfalls eine Vorahnung , so sehr sie nur mit Sensen beschäftigt war - ich kann bestätigen, dass das eine sehr meditative Tätigkeit sein kann, wenn man einmal weiß wie es geht. Hoffen wir, dass Lennart mitsamt seiner unerwartet vielen Helfer gut vorangekommen ist, ehe Ronarld und Co das Leben durcheinanderwirbeln ;)

(Das du mit B.R. Spaß hast, freut mich natürlich sehr!)

Antwort von Mirfineth am 03.04.2021 | 14:14 Uhr
Hallo liebe Donoma! <3
*grins grins* Deine Reviews sind immer so herrlich amüsant und bringen mich jedes Mal zum Schmunzeln, vielen Dank dafür! *knuddel*
In den nächsten zwei Kapiteln ist es dann ENDLICH so weit: Das Raumschiff von Ronald & Co. landet auf dem Planeten Shinon, und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war. Besonders „witzig“ wird das für die Bewohner des Planeten Shinon natürlich nicht werden, sie bekommen vielmehr den größten Schreck ihres Lebens… ^^
Ja, Mia hat in ihrem tiefsten Herzensgrunde gespürt, dass sie in absehbarer Zukunft ihrem Traummann gegenüberstehen wird – sofern man bei einer blinden Frau von „Liebe auf den ersten Blick“ sprechen kann. Aber diese Problematik dürfte dir aus deinen eigenen literarischen Werken bekannt sein… ;-)
Hast du denn selbst schon einmal mit einer Sense Gras abgeschnitten, oder wie darf ich den Satz von dir verstehen „ich kann bestätigen, dass das eine sehr meditative Tätigkeit sein kann, wenn man einmal weiß, wie es geht“? Ich muss gestehen, dass ich selbst das noch nie gemacht habe, aber mein Vater (64 Jahre alt und auf einem Bauernhof aufgewachsen) hat mir einiges darüber erzählt.
In gewisser Hinsicht ist Lennart der Leidtragende bei der ganzen Angelegenheit – das Raumschiff von Ronald & Co. wird schließlich auf genau der Wiese landen, wo zuvor die Heuernte stattfand, sodass die gesamte Heuernte umsonst war, trotz der unerwartet vielen Helfer… *grins*
Ich bin schon sehr gespannt, was du zu den nächsten zwei Kapiteln sagst. :-)
Herzliche Grüße,
deine Vicky
05.02.2021 | 15:32 Uhr
Liebe Mirfineth,

ich freue mich zu sehen, dass diese Geschichte weitergeht. Ich hatte schon befürchtet, du hättest sie aufgegeben - aber manchmal geht es eben nicht gleich weiter, ich kenne das, bin auch Spezialist für lange Schreibpausen.

Besonders gefallen hat mir der Schluss des Kapitels mit der Schilderung der Feldarbeit, die von Hand erledigt wird, wie es früher auch bei uns üblich war - und diese Zeiten habe ich tatsächlich noch miterlebt (bin eine alte Oma). Da kamen die Erinnerungen hoch, und in der Rückschau erschien mir das viel schöner als die heutige Arbeitsweise mit großen Maschinen. Anstrengend war es freilich, und Fitnessstudios brauchte man damals nicht.

Na ja, die Zeiten ändern sich eben und die moderne Zeit hat viele Verbesserungen gebracht. Aber es war schön, das wieder einmal so zu lesen.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Kapitel.
roseta

Antwort von Mirfineth am 03.04.2021 | 14:13 Uhr
Hallo liebe roseta! :-*
Ich kann dir versichern, dass ich nicht vorhabe, das Schreiben an dieser Geschichte gänzlich aufzugeben. Ich habe diese Geschichte bereits im Jahr 2013 begonnen, jedoch nach nur drei Kapiteln wieder fallengelassen, weil mein Studium damals so stressig wurde, dass ich FF.de komplett den Rücken kehren musste. Im Frühling 2020 habe ich mich dann dazu entschlossen, diese Geschichte wieder aus der Versenkung hervorzuholen und weiterzuführen. Ich habe mir nun fest vorgenommen, die Geschichte eines Tages zu beenden. Jedoch ist mein „Real Life“ weiterhin so zeitaufwändig, dass ich es nicht schaffe, häufiger hochzuladen als alle zwei Monate zwei Kapitel. Es würde mich sehr freuen, wenn du trotzdem an der Geschichte „dranbleiben“ würdest, auch wenn du immer ziemlich lange auf eine Fortsetzung warten musst. Mit Schreibblockaden, mangelnder Motivation etc. hat mein Verhalten überhaupt nichts zu tun.
Ja, angesichts der Tatsache, dass sämtliche Bewohner des Planeten Shinon blind sind, kann es dort keine motorisierten landwirtschaftlichen Maschinen geben (ebenso wenig wie es auf dem Planeten Shinon motorisierte Verkehrsmittel gibt). Sämtliche landwirtschaftlichen Arbeiten müssen von Hand erledigt werden, so wie du es selbst noch miterlebt hast (und mein Vater, Jahrgang 1956, übrigens auch; er ist auf einem Bauernhof aufgewachsen). Fitnessstudios gibt es auf dem Planeten Shinon trotzdem, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, eine Bauersfamilie bei der Arbeit zu unterstützen. Und der Planet Shinon ist in einigen Aspekten sogar fortschrittlicher als der Planet Erde; so ist beispielsweise die Inklusion behinderter Menschen auf dem Planeten Shinon sehr viel professioneller als auf dem Planeten Erde (das gilt für Gehörlosigkeit, Querschnittslähmung, Autismus usw., nicht für Blindheit, denn die Menschen auf dem Planeten Shinon sind sich nicht dessen bewusst, dass sie blind sind).
Dass du dich selbst als „alte Oma“ bezeichnest, hat mich zugegebenermaßen sehr erstaunt – bisher war ich immer davon ausgegangen, dass du ungefähr in meinem Alter oder sogar noch jünger bist (ich bin Jahrgang 1990). Solltest du jedoch schon der Generation meiner Eltern angehören, ist dies natürlich auch nicht schlimm – bei meinen Geschichten sind sämtliche Leser herzlich willkommen, egal wie alt sie sind.
Herzliche Grüße,
deine Vicky
PS: Eigentlich heiße ich Victoria, und du kannst mich gerne „Vicky“ nennen anstatt „Mirfineth“, das wäre mir sogar noch lieber. :-)
03.02.2021 | 13:46 Uhr
Liebe Vicky!
Das Gras Sensen von blinden Menschen war wieder total interessant beschrieben.
Ich nehme an, du hast dir das ausgedacht, weil sonst ja wohl kaum so viele blinde Kinder und Erwachsene zusammen sensen würden.
Schön war die Stimmung, wie sie alle zusammen arbeiten und dann essen. Das fehlt aktuell durch Corona so sehr.
Das Haus… jetht habe ich es verstanden: Das ist die amerikanische Rakete!!!
Alles Liebe.
R (❁´‿`❁)

Antwort von Mirfineth am 03.04.2021 | 14:13 Uhr
Viele herzliche Grüße ins ferne Österreich! <3
Ja, natürlich ist das „Haus, das vom Himmel fiel“ in Wirklichkeit Ronalds Raumschiff, das an ebendiesem Tag auf dem Planeten Shinon landen wird. Jetzt ist es quasi nur noch eine Frage von wenigen Stunden, wenn nicht sogar Minuten, bis es zur ersten Begegnung von Mia und Ronald kommt…
Angesichts der Tatsachen, dass sämtliche Bewohner des Planeten Shinon blind sind, und dass es dementsprechend dort keine motorisierten landwirtschaftlichen Maschinen geben kann, läuft die Heuernte auf dem Planeten Shinon etwas anders ab, als wir es in der heutigen Zeit vom Planeten Erde gewohnt sind. Sie müssen das Gras eigenhändig mit Sensen abschneiden und dabei strenge Sicherheitsvorkehrungen einhalten. Auf dem Planeten Erde könnte so etwas wahrscheinlich nicht funktionieren, aber die Menschen auf dem Planeten Shinon sind schon seit Jahrhunderten daran gewöhnt, für sie ist das ganz normal. ;-)
Ich habe ja immer die Befürchtung, dass die Beschreibungen des Alltagslebens von Mias Familie schnell langweilig werden könnten; von daher beruhigt es mich, dass dir diese Beschreibungen und die darin transportierte Stimmung trotzdem gefallen. Und so etwas wie das Coronavirus gibt es auf dem Planeten Shinon natürlich nicht. *grins*
Bis bald! Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie dir die beiden nächsten Kapitel gefallen. :-D
Alles Liebe und Gute von deiner
Vicky
03.02.2021 | 13:45 Uhr
Liebe Vicky!
„…der Tag, an dem das Haus vom Himmel fiel,..“, das war einfach schön geschrieben.
Überhaupt hast du die Familie und ihr Leben sehr schön beschrieben.
Ganz liebe Grüße!
R (◠‿◠❀)
FloppyCorinna (anonymer Benutzer)
11.12.2020 | 08:37 Uhr
Ohhhh, ich bin schon so gespannt, wie sie reagieren werden, wenn sie erst einmal gelandet sind!!!

Zwei weitere gute Kapitel, die Reaktionen der Besatzung und vor allem Ronalds sind sehr lebensnah und nachvollziehbar geschrieben, wie ich finde.

Und vielen lieben Dank für Deine Antwort auf meinen Kommentar und die Hinweise im Text, die mir schlichtweg gar nicht so direkt als Hinweise auf die Dauer der Raumfahrt aufgefallen sind. Da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Wahrnehmung und Informationsauslese des Einzelnen sein kann.

Und ja - ich kann auch Deinen Standpunkt nachvollziehen, dass Blindheit natürlich keine schreckliche Einschränkung ist und es vieles gibt, das schrecklicher erscheint, aber tatsächlich ist das Sehen für mich am Wichtigen. Wobei das immer einfach zu behaupten ist, wenn man derartige Einschränkungen nicht hat. Doch das Laufen könnte ich aufgeben, das weiß ich zumindest aus Erfahrung, wenn auch nur zeitweiser, obwohl Monate in jungen Jahren sich wie Ewigkeiten anfühlen, das Sprechen sogar auch (dann müsste ich mich vielleicht endlich nicht mehr mit Leuten unterhalten, mit denen ich mich ohnehin nicht unterhalten will und NIE WIEDER TELEFONIEREN! Ja, auf Sprache könnte ich definitiv verzichten. ^^). Scherz beiseite, keine dieser Einschränkungen ist auf die leichte Schulter zu nehmen, vor allem wenn man nicht damit geboren wird und ein anderes „Leben“ kennt. Ich bin daher sehr gespannt, wie unsere Astronauten auf die Menschen reagieren werden und wie sie den Planeten sehen werden und wie dieser Planet so geschaffen werden konnte, dass man sich dort blind zurechtfindet. Fragen über Fragen - ich bleibe dran.

Ich wünsche Dir ein schönes drittes Adventswochenende! Bleib gesund!

Liebe Grüße
Michelle

Antwort von Mirfineth am 02.02.2021 | 16:01 Uhr
Hallo liebe Michelle! :-*
Bevor ich zwei neue Kapitel von „Der Planet der Blinden“ hochlade, beantworte ich noch die Reviews zu den zwei Kapiteln vom Dezember. Ich danke dir vielmals für dein Review und freue mich sehr darüber, dass du die Abenteuer von Mia und Ronald auch weiterhin mit Interesse verfolgen möchtest. Die Erkenntnis, dass ihr Raumschiff irreparabel beschädigt ist und sie schnellstmöglich irgendwo notlanden müssen, weil sie andernfalls sterben werden, war natürlich ein Schock für die Besatzungsmitglieder der MINERVA… Aber auch in einer solchen Situation dürfen sie nicht die Nerven verlieren, sonst wären sie keine guten Astronauten.
Die beiden nächsten Kapitel schwenken wieder zum Planeten Shinon zurück, wo die Menschen überhaupt nichts davon ahnen, dass Ronald und seine Astronautenkollegen Kurs auf ihren Planeten genommen haben… Bis zur endgültigen Landung werden nur noch wenige Minuten vergehen, und dann erleben alle Beteiligten den Kulturschock des Jahrhunderts… Es bleibt weiterhin spannend. ;-)
An deinen Äußerungen erkenne ich, dass die Menschen wirklich sehr verschieden sind (was aber ganz normal, gut und richtig ist). Als ich gelesen habe, dass du lieber auf das Laufen oder auf das Sprechen verzichten würdest als auf das Sehen, ist mir nämlich ein kalter Schauder den Rücken runtergelaufen… *grins* Für mich persönlich wäre es absolut furchtbar, wenn ich mich mit anderen Menschen nicht mehr in der Lautsprache verständigen und nicht mehr telefonieren könnte. Wahrscheinlich würde ich mir in so einer Situation sogar wünschen, ich könnte mit unsympathischen Leuten sprechen, weil das für mich immer noch besser wäre, als überhaupt nicht mehr sprechen zu können. Es würde mir auch enorm schwerfallen, mich mit einem Leben im Rollstuhl zu arrangieren. Ich musste zwar noch nie – vorübergehend – im Rollstuhl sitzen, habe mir auch noch nie ein Bein gebrochen, aber ich hatte vor sechs Jahren eine schmerzhafte Knieverletzung, musste ein paar Wochen lang mit Krücken laufen, und seitdem bin ich umso froher darüber, zwei gesunde Beine zu haben. Ich würde eindeutig lieber mein Augenlicht hergeben als meine Beine oder meine Fähigkeit zu sprechen, aber das liegt daran, dass ich mich mit Blindheit wirklich sehr gut auskenne und genau weiß, wie ich mir selbst in so einer Situation am besten helfen könnte. Über andere Behinderungen habe ich nicht so viele Kenntnisse, und deswegen wären andere Behinderungen mir deutlich unangenehmer. Mit einem Planeten der Blinden kann ich mich wesentlich besser identifizieren als mit einem Planeten der Gehörlosen oder mit einem Planeten der Querschnittsgelähmten. ^^
Wobei es hinsichtlich der Akzeptanz einer Behinderung aber natürlich auch immer darauf ankommt, ob man die Behinderung von Geburt an hat oder erst zu einem späteren Zeitpunkt des Lebens bekommen hat. Es gibt sogar nichtbehinderte Menschen, die sich sehnsüchtig wünschen, eine Behinderung zu haben (dieses Phänomen ist eine psychische Störung, bekannt als „Body Integrity Identity Disorder“).
Im weiteren Verlauf der Geschichte wirst du den Planeten Shinon nicht nur aus Mias, sondern natürlich auch aus Ronalds Perspektive wahrnehmen können, und es werden Schritt für Schritt weitere Informationen darüber gegeben, was auf dem Planeten Shinon anders ist als auf dem Planeten Erde, und wie das Zusammenleben der Menschen auf dem Planeten Shinon funktioniert. In seinem eigenen Empfinden ist auf dem Planeten Shinon jemand, der „nur“ blind ist und keine weiteren Behinderungen hat, überhaupt nicht behindert. Wir Menschen auf dem Planeten Erde sehen uns ja auch nicht als behindert an, weil wir – ohne Hilfsmittel – nicht fliegen können. Körperliche Zustände, die schon seit Jahrhunderten da sind und ausnahmslos jeden Menschen von Geburt an begleiten, werden als völlig normal wahrgenommen. Bis zu dem Zeitpunkt, als Ronald & Co. gelandet sind und das Weltbild der Bewohner des Planeten Shinon gehörig durcheinandergewirbelt haben…
Ich wünsche dir noch einen schönen Nachmittag und verabschiede mich bis zum nächsten Mal. <3
Herzliche Grüße,
deine Vicky
08.12.2020 | 20:10 Uhr
Ich freue mich, dass es weitergeht :)

Ich kann es mir kaum vorstellen: in den Weltraum zu fliegen, um ein Schwarzes Loch zu durchqueren - mit der realen Chance einfach dabei zu sterben - wie erleichtert da alle nach dem Erfolg gewesen sein müssen...

Dann aber die Ernüchterung - doch nicht ganz unbeschadet geblieben. Dafür haben sie jetzt einen Grund zu landen. Bin wirklich gespannt auf den ersten Kontakt mit den Bewohnern.

Antwort von Mirfineth am 02.02.2021 | 16:00 Uhr
Hallo, TheRisingPhoenix! :-)
Noch jemand aus meiner wertgeschätzten Leserschaft, der/die sich zu dieser Geschichte zu Wort meldet – das freut mich wirklich sehr! Herzlichen Dank für dein Review und dein Interesse an „Der Planet der Blinden“. :-*
Du hast natürlich vollkommen Recht damit, dass Ronald und seine Astronautenkollegen bei ihrer Mission „Schwarzes Loch“ ohne weiteres hätten sterben können, und sie waren schon ziemlich nah dran am Tod. Sie haben in der Tat unverschämtes Glück gehabt, dass sie alle miteinander lebend aus der Sache rausgekommen sind. Jedoch stellte sich nach der ersten überschäumenden Erleichterung und Freude heraus, dass der Tod ihnen immer noch drohend im Nacken sitzt – wenn sie nicht innerhalb der nächsten zwei Stunden irgendwo notlanden können, dann werden sie kläglich draufgehen… Vermutlich hatten Ronald & Co. ohnehin vor, auf einem Planeten dieses unbekannten, fremdartigen Universums zu landen, aber jetzt muss es halt umso schneller passieren.
Du darfst gespannt sein, wie Mia und die übrigen Bewohner des Planeten Shinon auf die „Neuankömmlinge“ reagieren werden – mit Sicherheit ein gewaltiger Kulturschock für alle Beteiligten… Die beiden nächsten Kapitel von „Der Planet der Blinden“ gibt es dann wahrscheinlich morgen oder übermorgen.
Viele schöne Grüße und alles Gute,
deine Vicky
08.12.2020 | 18:23 Uhr
Liebe Vicky!
Das Verhalten der Astronauten zwischen Todesangst und Fatalismus und sogar kleinen Scherzen aus der Not heraus hast du sehr gut beschrieben.
Wer labil oder ängstlich ist, wird ja kein Astronaut, es war kalkuliertes Risiko.
Schlimmer finde ich das mit den Familien auf der Erde, die gar nichts wissen von der Mission. Funkverbindung gibt es jetzt sicher keine mehr.
Und dass sie alle selbst bei Überleben vielleicht den Weg nach Hause nicht mehr finden, ist auch kalkuliertes Risiko.

Wichtiger als Wasser ist vor allem Sauerstoff. Wenn es Wasser gibt, gibt es auch Erdanziehung.
Wenn es Wasser gibt, gibt es vielleicht auch Vegetation und Sauerstoff.
Dass es das dort gibt, wissen wir ja schon :)

Schön geschrieben.
Einen ganz lieben Gruß.
R (✿◠‿◠)

Antwort von Mirfineth am 02.02.2021 | 15:59 Uhr
Viele herzliche Grüße ins ferne Österreich! :-*
Ronald und seine Astronautenkollegen können wirklich stolz auf sich sein: Sie haben es geschafft, lebend ein Schwarzes Loch zu durchqueren und somit den schwierigsten Teil ihrer Mission zu meistern. Jedoch ist die Gefahr noch nicht vollständig überwunden, denn wenn sie nicht innerhalb der nächsten zwei Stunden irgendwo notlanden können, dann werden sie alle sterben… Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn man als Leser nicht wüsste, wie die Geschichte weitergehen wird, dann wäre die Spannung jetzt kaum noch zu ertragen… *grins*
Einerseits sind die Astronauten entsetzt und schockiert über ihre momentane Situation, haben vielleicht Angst vor dem Tod, grämen sich darüber, bereits in so jungen Jahren sterben zu müssen. Aber andererseits müssen sie zumindest versuchen, nicht die Nerven zu verlieren und nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, wie sie doch noch lebend aus der Sache rauskommen könnten. Nicht umsonst ist es vorgeschrieben, dass von jedem Menschen, der Astronaut werden möchte, im Vorhinein ein psychologisches Gutachten erstellt wird, um sicherzugehen, dass sich diese Person auch von scheinbar hoffnungslosen Situationen (einschließlich des drohenden eigenen Todes) nicht aus der Ruhe bringen lässt. Ronald und seine Freunde sind jeder auf seine eigene Art und Weise psychisch so stabil, dass sie damals Astronaut werden durften, und das sagt schon viel aus.
Natürlich können die Astronauten auf der anderen Seite des Schwarzen Lochs ihre auf dem Planeten Erde zurückgebliebenen Kollegen nicht mehr per Funk erreichen, sie befinden sich ja nun in einem gänzlich anderen Universum, in dem teilweise sogar andere Naturgesetze gelten. Diejenigen der Astronauten, die zu Hause Frau und Kinder haben, mussten ihre Familie schonend darauf vorbereiten, dass sie vielleicht nie wieder von ihrer Mission zurückkehren werden… Ich wage mir gar nicht auszudenken, wie verzweifelt die Frauen und Kinder der Astronauten sein werden, wenn die Astronauten „den Weg nach Hause nicht mehr finden“, wie du es treffend formuliert hast. Das ist schon irgendwie seelische Grausamkeit gegenüber den Frauen und Kindern, die monatelang darüber im Unklaren sind, ob sie ihre Ehemänner bzw. ihre Väter je wiedersehen werden…
Nun steuern die sechs Astronauten also auf einen Planeten zu, der dem Planeten Erde sehr ähnlich zu sein scheint und auf dem es höchstwahrscheinlich sogar Wasser gibt. Wenn es dort tatsächlich Wasser gibt, dann muss es auch sauerstoffhaltige Luft zum Atmen sowie Pflanzen geben. Das Überleben der Astronauten wäre damit fürs Erste gesichert. Und natürlich weiß man als Leser schon längst, was das für ein fremder Planet ist, auf dem Ronald und seine Freunde landen werden. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Ronald Cerstyn und Mia Jonevsky einander gegenüberstehen, wie bereits im allerersten Kapitel der Geschichte angekündigt wurde… ;-)
Die beiden nächsten Kapitel dieser Geschichte, die nun wieder über Mia und ihre Familienmitglieder auf dem Planeten Shinon berichten, werde ich voraussichtlich morgen oder übermorgen hochladen. Viel Spaß beim Lesen. :-)
Deine Vicky
08.12.2020 | 18:01 Uhr
Liebe Vicky!
Einerseits eine Wahnsinnsleistung für einen bemannten Raumflug.
Andererseits sind sie jetzt ganz auf sich allein gestellt und in absoluter Absturzgefahr.
Spannend.
Liebe Grüße.
R ◍
08.12.2020 | 17:13 Uhr
Ich würde sagen, dein Wunsch wird insoweit erfüllt, dass du bald "Außerirdische" zu Gesicht bekommst, Ronald. Nur wird das "Sehen" nicht auf Gegenseitigkeit beruhen^^

Dass sie das Schwarze Loch generell überleben werden und dass sie auch irgendwie eine Lösung für das Thema mit den Triebwerken finden würden, war nach wie vor einigermaßen klar (Anfang der Story halt), aber trotzdem hat es nochmal die Spannung geschürt, dass sie vom Regen in der Traufe gelandet sind. Und nun steuern sie also inmitten des durchgemixten Universums ohne Schwerelosigkeit (was es den Triebwerken noch schwerer machen dürfte) auf einen erdähnlichen Planeten zu. Viel Spaß, Leute... ;)

Antwort von Mirfineth am 02.02.2021 | 15:59 Uhr
Hallo liebe Donoma, <3
heute bekommst du die längst überfällige Antwort auf dein letztes Review, und morgen oder übermorgen veröffentliche ich dann zwei neue Kapitel von „Der Planet der Blinden“. Du wirst dich noch ein wenig gedulden müssen, bevor du erfährst, wie es mit Ronald und seinen Astronautenkollegen weitergeht – jetzt wechselt die Perspektive erst einmal zurück zum Planeten Shinon, wo Mia und ihre Familienmitglieder sich überhaupt nicht dessen bewusst sind, was in wenigen Minuten auf sie zukommen wird, im wahrsten Sinne des Wortes.
Hoffentlich gefallen dir meine weiteren Beschreibungen des Alltagslebens der Menschen auf dem Planeten Shinon, denn „Nervenkitzel“ hat es in den vorherigen vier Kapiteln fürs Erste ausreichend gegeben. *grins* Wobei du natürlich Recht hast mit deinen Aussagen bezüglich Vorhersehbarkeit – wenn Ronald den Flug durchs Schwarze Loch nicht überlebt oder den Planeten Shinon nicht rechtzeitig entdeckt hätte, dann würde die Geschichte enden, noch bevor sie richtig begonnen hat. Die Tatsache, dass es in diesem unbekannten, fremdartigen Universum keine Schwerelosigkeit zu geben scheint, wird den Astronauten noch einige Schwierigkeiten bereiten, aber davon ist erst in den übernächsten zwei Kapiteln wieder die Rede. ;-)
Ich finde es übrigens sehr lustig, dass du Ronald & Co. in deinem Review direkt angeredet hast, obwohl es fiktive Personen sind und nur ich als Autorin das Review lese. :-D :-D Wenn Ronald doch nur wüsste, was ihm in Kürze bevorstehen wird und dass sich sein Wunsch tatsächlich erfüllen wird, wenn auch ganz anders, als er es sich in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte… ^^
Herzliche Grüße und bis zum/zur nächsten Review / Reviewantwort / PN / E-Mail, :-*
deine Vicky
PS:
„B. R.“ bereitet mir sehr viel Freude. :-)
FloppyCorinna (anonymer Benutzer)
09.10.2020 | 20:14 Uhr
Hallöchen!

Die Empfehlungen haben mich dieses Mal auf Deine außergewöhnliche Geschichte gestoßen und ich muss sagen, ich bin mehr als glücklich darüber. Du hast einen wunderbar flüssigen Schreibstil, irgendwie so ganz anders als das, was ich normalerweise favorisiere und mag, weil eher sachlich, aber eben auch wunderbar, weil so angenehm zu lesen und die Erzählform von Dir wirklich meisterhaft verwendet wird. Es ist auch sehr angenehm, dass man über keinerlei Rechtschreibfehler und grammatikalische Hindernisse stolpert - wahrscheinlich hast Du die Loblieder auf Dich schon gehört, jedenfalls hoffe ich das!

Auch der „Planet der Blinden“ mit tollen Details und offensichtlich großartigem Hintergrundwissen ausgeschmückt. Das gefällt mir außerordentlich gut und macht es noch einmal spannender - ich jedenfalls lerne viel aus Deinen Worten. Ein „blindes Leben“ (das ist doof formuliert, aber mich hat gerade eine Wortfindungsstörung befallen) ist wirklich etwas, was ich mir für mich selbst gar nicht vorstellen könnte. Nie wieder einen Sonnenaufgang sehen... :o

Das einzige, woran ich mich tatsächlich ein bisschen (sehr) aufhänge, ist die Logik der Raumfahrt in Deiner Geschichte. Es dauert doch Monate bis Jahre (?) manche Strecken zurückzulegen. Mir ist klar, dass das sicher auch stilistisches Mittel ist, um die Szenen kurz zu halten, aber bis zum schwarzen Loch waren es ja nicht einmal Stunden. ^^

Ich freue mich auf die Kapitel, die da kommen und wünsche ein schönes Wochenende. LG Michelle

Antwort von Mirfineth am 07.12.2020 | 19:37 Uhr
Hallo liebe Michelle! :-)
Es freut mich sehr, dass die Social-Media-Empfehlungen dich auf meine Geschichte „Der Planet der Blinden“ aufmerksam gemacht haben und dass du sofort ein Review zu der Geschichte verfasst hast! :-* <3 Ich möchte dir auch herzlich für deine Komplimente bezüglich meines Schreibstils und der Fehlerlosigkeit danken. (Du hast Recht: Letzteres ist schon von mehreren Lesern positiv hervorgehoben worden, nicht nur bei dieser Geschichte, sondern auch bei anderen Geschichten, die ich geschrieben habe.) Ich finde es sehr schön, dass du so großen Gefallen an meiner Geschichte gefunden hast, obwohl sie sich anscheinend deutlich von denjenigen Geschichten unterscheidet, die du ansonsten gerne liest. Ich hoffe, dass du meine Geschichte auch weiterhin mit Interesse verfolgen wirst. :-)
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du als normal sehender Mensch es total schrecklich und furchtbar finden würdest, nichts mehr sehen zu können. Die meisten Menschen (jedenfalls ist das meine Wahrnehmung) empfinden Blindheit als die schlimmste Behinderung überhaupt und haben große Angst davor zu erblinden. Für mich persönlich ist dies jedoch nicht so, da ich Blindenpädagogik studiert habe und mich auch in meiner Freizeit jahrelang sehr intensiv mit Literatur über blinde Menschen auseinandergesetzt habe. Dabei bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich, wenn ich die Wahl hätte, wesentlich lieber blind sein würde als beispielsweise gehörlos oder querschnittsgelähmt. Die Einschränkungen, die mit Blindheit einhergehen (wie das von dir genannte „keinen Sonnenaufgang mehr sehen können“), würden mich persönlich in meinem Alltagsleben nicht so sehr stören wie die Einschränkungen, die mit anderen Behinderungen verbunden sind. Jedoch respektiere ich es vollkommen, wenn du Blindheit als die für dich schlimmste Behinderung ansiehst – wie gesagt, nach meiner Wahrnehmung zu urteilen empfinden die meisten Menschen eher so wie du.
Was die „Logik der Raumfahrt“ in meiner Geschichte betrifft, so möchte ich einen Satz aus Kapitel 10 zitieren:
„Die sechs Astronauten an Bord der MINERVA teilten sich nun ihren Tagesablauf so ein, dass immer mindestens drei von ihnen zur selben Zeit in der Kommandokapsel waren, die technischen Apparaturen kontrollierten und darauf achteten, dass mit dem Raumschiff an sich alles in Ordnung war, während die übrigen drei essen, schlafen, sich waschen oder Freizeitaktivitäten nachgehen durften.“
Vielleicht habe ich es durch diesen einen Satz nicht ausreichend deutlich gemacht, aber in meiner Vorstellung vergehen während dieses Satzes ungefähr drei bis vier Wochen; „nicht einmal Stunden“ stimmt in meiner Vorstellung nicht. Ich hatte nur irgendwie Hemmungen, das Alltagsleben der Astronauten sehr ausführlich und detailliert zu beschreiben, weil es nicht das wichtigste Thema der Geschichte ist und keine Bedeutung für die Haupthandlung hat.
Außerdem dauerte in der Realität der längste ununterbrochene Aufenthalt desselben Menschen im Weltraum 438 Tage (also nicht mehrere Jahre, sondern „nur“ ein Jahr und zweieinhalb Monate). Weltraummissionen, welche mehrere Jahre andauern sollen, werden stets unbemannt durchgeführt, da ein mehrjähriger Aufenthalt im Weltraum für Menschen zu gesundheitsschädlich wäre. Von daher ist es durchaus realistisch, dass Ronald und seine Kollegen nur wenige Wochen unterwegs waren, bevor sie das Schwarze Loch erreichten (zumal das Raumschiff fast mit Lichtgeschwindigkeit fliegt!).
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und verabschiede mich bis zum nächsten Kapitel.
Alles Gute,
deine Vicky
05.10.2020 | 21:12 Uhr
Also, wenn man nicht wüsste, dass dies hier erst der Anfang der Geschichte ist, wäre das ein ziemlich böser Cliffhanger^^
Mir gefällt der Auftakt jedenfalls schonmal richtig gut. Man merkt, dass du viel recherchiert hast - sowohl zur Raumfahrt, als auch zum Leben blinder Menschen - und allein das hat schon ein Lob verdient. So gelingt es dir auch, dass man in beide Bereiche bereits reinschnuppern konnte und gerade das Leben von Mias Clan eine angenehme... Selbstverständlichkeit erhalten hat. Wie du es im ersten Kapitel selbst gesagt hast: Sie kennt es ja nicht anders. Der Kulturschock wird "nett" werden, wenn die beiden Protagonisten demnächst aufeinandertreffen - und ich bin gespannt, wie das laufen wird. Aber vorerst muss unser lieber Ronald ja erstmal wieder das Bewusstsein erlangen... :)

Antwort von Mirfineth am 07.12.2020 | 19:19 Uhr
Hallo liebe Donoma, :-)
*grins grins* Da hast du in der Tat Recht, dieser Cliffhanger am Ende von Kapitel 10 ist irgendwie sehr gemein – aber es versteht sich ja von selbst, dass Ronald und seine Astronautenkollegen die Durchquerung des Schwarzen Lochs unbeschadet überleben und später auf dem Planeten Shinon landen. ;-)
Ich freue mich sehr darüber, dass du auf meine Geschichte „Der Planet der Blinden“ aufmerksam geworden bist, bedanke mich bei dir für dein Review und hoffe, dass dir die Geschichte auch weiterhin gefallen wird! <3 :-*
Soooooo besonders viel habe ich eigentlich gar nicht recherchieren müssen – da ich Blindenpädagogik studiert habe, weiß ich über das Leben blinder Menschen (und taubblinder Menschen) schon seit Jahren ziemlich gut Bescheid. Ich denke, dass auch eine Gesellschaft aus lauter blinden Menschen gut funktionieren könnte, und für die Menschen auf dem Planeten Shinon ist ihre Blindheit derartig selbstverständlich, dass sie sich dessen noch nicht einmal bewusst sind. Was das Thema Raumfahrt angeht, so haben mir Wikipedia und das Buch „Die spektakuläre Reise ins Schwarze Loch“ von Edward Packard sehr gute Dienste geleistet.
Du darfst wirklich gespannt sein, wie das erste Zusammentreffen von Mia und ihrer Familie mit Ronald und seinen Kollegen verlaufen wird. Beide Parteien werden sehr verwirrt und schockiert sein – die Bewohner des Planeten Shinon werden zum ersten Mal erfahren, was Sehen ist, und die Astronauten haben sich die „Außerirdischen“ mit Sicherheit anders vorgestellt… ;-)
Im nächsten Kapitel der Geschichte, welches ich in Kürze hochladen werde, erwacht Ronald aus seiner Bewusstlosigkeit und findet sich auf der anderen Seite des Schwarzen Lochs wieder. Nun gilt es, den Planeten Shinon zu entdecken und dort zu landen. Es bleibt also trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit weiterhin spannend. ^^
Herzliche Grüße,
deine Vicky
04.10.2020 | 20:46 Uhr
Hallo!

Ich bin aufgrund der Empfehlungen hier gelandet und auf diesem Planeten hängengeblieben. Ich bin immer auf der Suche nach originellen Themen und das ist eines, und ich werde dranbleiben. Die Hauptsache kommt ja erst noch!
Aber vor allem gefällt mir dein Stil und deine Erzählweise. Obwohl bisher viel von alltäglichen Dingen die Rede war, wird es überhaupt nicht langweilig, denn es liest sich ganz angenehm und flüssig.
Bemerkenswert finde ich auch die völlige Abwesenheit von Fehlern, ich habe nicht mal ein Druckfehlerchen gefunden.
Bis zum nächsten Kapitel!

Viele Grüße
roseta

Antwort von Mirfineth am 07.12.2020 | 16:41 Uhr
Hallo liebe roseta, :-)
ich danke dir vielmals für dein Review und freue mich sehr darüber, dass die Social-Media-Empfehlung in diesem Fall ihren Zweck erfüllt hat, nämlich dass noch mehr Leser auf meine Geschichte „Der Planet der Blinden“ aufmerksam geworden sind. Ich hoffe, dass du meine Geschichte auch weiterhin mit Interesse verfolgen wirst. :-* <3
Dass die Idee dieser Geschichte sehr originell ist, habe ich bereits von mehreren Lesern gehört, und es ist schön, dass du dies ebenfalls so empfindest. Mit welchem Hintergedanken ich diese Idee entwickelt habe, kann ich dir am besten deutlich machen, indem ich dir eine Passage aus einer anderen Reviewantwort hier hinkopiere:
„Kennst du den Roman ‚Die Stadt der Blinden‘ von José Saramago aus dem Jahr 1995? Darin geht es um eine nicht namentlich genannte Großstadt, in der sämtliche Bewohner nach und nach erblinden, bis auf eine einzige Frau, die gegen diese ‚Seuche‘ immun zu sein scheint. Die Blinden werden unter Quarantäne gestellt und streng bewacht, was einen – erfolglosen – Versuch darstellt, die Infizierung / Erblindung weiterer Sehender zu verhindern. Während dieser Quarantäne kommt es unter den Blinden zu Gewalteskalationen, Vergewaltigungen, Prostitution und sonstigen kriminellen Handlungen. Die gesamte Situation gerät mehr und mehr außer Kontrolle, bis am Ende des Buches die Blinden urplötzlich einer nach dem anderen ihr Augenlicht zurückerlangen.
Von der in dem Roman geschilderten dystopischen Gesellschaft, die mit Ausnahme einer einzigen sehenden Frau aus lauter Blinden besteht, habe ich mich zu meiner Geschichte ‚Der Planet der Blinden‘ ein wenig inspirieren lassen. Ich wollte als Kontrastprogramm zu dem wirklich sehr düsteren Roman eine Gesellschaft entwerfen, die ebenfalls aus lauter Blinden besteht, aber trotzdem perfekt funktioniert, sogar wesentlich besser als das Zusammenleben der Menschen auf dem Planeten Erde: Beispielsweise gibt es auf dem Planeten Shinon keine Umweltverschmutzung durch Autos (da Blinde auf normalen öffentlichen Straßen unmöglich Auto fahren könnten), und Schusswaffen sind auf dem Planeten Shinon gänzlich unbekannt (da man sehen können muss, um eine Schusswaffe erfolgreich bedienen zu können, vielleicht mit Ausnahme des Biathlons für Blinde).“
Da hast du Recht – der eigentliche Höhepunkt der Geschichte steht noch bevor, und die bisherigen Kapitel dienten hauptsächlich dazu, die Protagonisten vorzustellen und zu beschreiben, worum es im Großen und Ganzen geht. Ich bin sehr erleichtert darüber, dass du die bisherigen Kapitel trotzdem nicht als langweilig empfunden hast, und ich fühle mich sehr geehrt, dass du meinen Schreibstil so lobst. :-)
Die deutsche Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung habe ich schon immer sehr gut beherrscht, und ich achte sehr genau darauf, dass meine Texte diesbezüglich fehlerfrei sind. Ich empfinde es als sehr unangenehm, wenn in einer Geschichte hier bei FF.de Fehler auftauchen, die wirklich peinlich sind und die sich durch gründlicheres eigenes Korrekturlesen oder durch einen Betaleser problemlos hätten vermeiden lassen.
Viele schöne Grüße und alles Gute,
deine Vicky
29.09.2020 | 15:42 Uhr
Hallihallo,

bisher muss ich sagen, ist es ziemlich interessant und macht Spaß zu lesen. Dabei muss ich den Kommentaren recht geben, dass dein Schreibstil sehr leicht ist und das macht es umso angenehmer.
Bisher habe ich aber das Gefühl, dass alles noch sehr vorhersehbar ist: Mia wird sich in Roland verlieben. Roland wird zum schwarzen Loch reisen und bestimmt aus Versehen da reinfliegen und auf Mias Planeten landen. ;) So lautet meine Prognose!
Und dennoch bin ich irgendwie gespannt, wie es weitergehen wird und worauf das alles hinauslaufen soll. Allerdings ist es mir schleierhaft, wie sich die blinden Leute denn organisieren, wenn wirklich niemand sehen kann. Ich hoffe, dass du das näher aufgreifen wirst und die Welt für mich sogreifbarer wird.
Ansonsten gefällt mir die Idee der Geschichte sehr gut und es ist auf jeden Fall etwas, das mir bisher überhaupt nicht über den Weg gelaufen ist, weshalb ich es umso interessanter finde.
Ich bin gespannt auf das nächste Kapitel!

LG,

Johanna-Chan

Antwort von Mirfineth am 07.12.2020 | 16:07 Uhr
Hallo liebe Johanna-Chan! :-)
Eine neue Reviewschreiberin zu meiner Geschichte „Der Planet der Blinden“ – das freut mich total! <3 :-* Auch, dass du meinen Schreibstil so lobst, ist sehr schön. Ich danke dir für dein Review und hoffe, dass du auch weiterhin viel Freude an dieser Geschichte haben wirst.
Dass Mia und Ronald ein Liebespaar werden, geht schon aus der Kurzbeschreibung der Geschichte sowie aus der Einordnung der Geschichte in die Kategorie „Liebe“ inklusive des Genres „Romance“ hervor. Von daher ist dieser Aspekt in der Tat sehr vorhersehbar, da hast du natürlich Recht. ;-) Eine gewisse Spannung bleibt aber trotzdem erhalten, weil viele zusätzliche Fragen noch beantwortet werden müssen (z.B. Wie werden Ronalds Astronautenkollegen und Mias Familienmitglieder damit umgehen, dass sich Mia und Ronald ineinander verliebt haben? Was wird aus dem Planeten Shinon, wenn die Astronauten zur Erde zurückkehren? Wie wird es Ronald gelingen, sich auf dem Planeten Shinon eine neue Existenz aufzubauen?).
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du dir kaum vorstellen kannst, wie die Gesellschaft auf dem Planeten Shinon funktioniert, wenn dort alle Menschen blind sind. Wenn du jedoch auf dem Planeten Shinon geboren worden wärst und dein ganzes Leben dort verbracht hättest, dann würdest du es gar nicht anders kennen, und für dich wäre diese Gesellschaft völlig normal. In vielen Bereichen unterscheidet sich das Leben auf dem Planeten Shinon stark von dem Leben auf dem Planeten Erde (z.B. gibt es auf dem Planeten Shinon überhaupt keine Verkehrsmittel, sehr viele Leute arbeiten im Home Office, und es gibt noch nicht einmal Vorhänge vor den Fenstern). Obwohl diese Unterschiede bestehen, sind die Menschen auf dem Planeten Shinon aber ganz normale Menschen, die den Menschen auf dem Planeten Erde zum Verwechseln ähnlich sind, was ihr Aussehen / ihre Fortpflanzung / ihre Intelligenz / ihre Bedürfnisse / ihren Tod usw. betrifft. Selbstverständlich wird im weiteren Verlauf der Geschichte noch mehr über das Leben der Menschen auf dem Planeten Shinon berichtet, sodass es für dich verständlicher wird, wie die dortige Gesellschaft funktioniert. :-)
Übrigens: Entgegen dem, was du in deinem Review geschrieben hast, wird Ronald nicht „aus Versehen“ in das Schwarze Loch hineinfliegen, sondern bewusst und mit Absicht – schließlich haben er und seine Kollegen ausdrücklich den Auftrag erhalten, das Schwarze Loch zu durchqueren, seinen Mittelpunkt zu fotografieren und herauszufinden, was sich auf der anderen Seite des Schwarzen Lochs befindet. ;-)
Herzliche Grüße,
deine Vicky
27.09.2020 | 21:17 Uhr
Liebe Vicky!
Das hast du sehr kompetent erklärt, das Buch scheint die viel Inspiration geboten zu haben.
Ich hab wirklich geglaubt, ich säße mit ihnen im Raumschiff.
Dann endest du noch mit einem total genialen Cliffhanger.
Was wird sie beim Erwachen erwarten?
Alles Gute für die neue Woche!
R ❁

Antwort von Mirfineth am 07.12.2020 | 15:50 Uhr
Sei herzlich gegrüßt, meine liebe Frau Internet-Spatz! <3
Nun ist es endlich so weit: Für Ronald und seine Astronautenkollegen hat ihre Mission „Schwarzes Loch“ begonnen. Natürlich versteht es sich von selbst, dass sie auf dieser Mission den Planeten Shinon entdecken werden, doch bevor es dazu kommt, werden sie noch viele aufregende Erlebnisse haben…
Das Buch „Die spektakuläre Reise ins Schwarze Loch“ von Edward Packard hat mich glücklicherweise dazu befähigt, die Situation halbwegs realistisch darzustellen (z.B. Wie verläuft auf dem Planeten Erde der Start des Raumschiffs? Was sieht man, wenn man im Weltraum aus dem Fenster guckt? Welche Informationen muss ich der Leserschaft liefern bezüglich Schwerelosigkeit und Astronautennahrung? Wie fühlt es sich für Ronald und seine Freunde an, das Schwarze Loch tatsächlich zu durchqueren?). Es freut mich, wenn du dich gut in die Astronauten hineinversetzen konntest und diese beiden Kapitel dich emotional „gefesselt“ haben.
Timothy ist irgendwie der „Scherzkeks“ der Gruppe, von daher albert er ein bisschen herum, obwohl die Schwerelosigkeit für die Astronauten ja nichts Neues ist. :-D *grins*
Im nächsten Kapitel wird Ronald wieder aus seiner Bewusstlosigkeit erwachen und feststellen, dass er und seine Freunde es geschafft haben, das Schwarze Loch zu durchqueren… jedoch werden sie anschließend „vom Regen in die Traufe“ kommen. ;-) Es wird noch sehr dramatisch zugehen, bevor Ronald und Mia einander kennenlernen können…
Ich danke dir vielmals für deine Reviews und wünsche dir viel Freude beim Lesen der nächsten beiden Kapitel. :-)
Deine Vicky
27.09.2020 | 21:02 Uhr
Liebe Vicky!
Da wurden sie anfangs wohl ziemlich durchgerüttelt in ihren Sitzen.
In Schwerelosigkeit haben sie ja schon trainiert, aber im Weltraum ist es halt noch mal ein anderes Gefühl, und das nachlassende Adrenalin macht sie ein bisschen übermütig.
Sehr schön hast du Ronalds Aussicht beschrieben.
Liebste Grüße.
R ❀
07.09.2020 | 12:32 Uhr
Oooh wie spannend!
Jakobs Traum klingt doch stark nach einer Vorahnung ^_^...
Weiters finde ich auch die Vorstellung einer blinden Polizei sehr spannend.
Sicher hat die Technologie auf diesem Planeten sich auch anders entwickelt als unsere (zB Sensornetze in der Kleidung, die vielleicht Polizisten die Arbeit erleichtern, tragbares Echolot etc. pp...)
Es würde mich echt freuen, mehr aus dem Alltagsleben der Menschen dort auf Shinion zu erfahren.
Den Chat hätte ich, einfach um ihn etwas von Rest abzugrenzen, in kursiv geschrieben, weil es für mich im ersten Moment etwas verwirrend war, bis ich verstanden habe, dass es eben eine Chatsequenz war.
Ist nur ein kleiner Verbesserungsvorschlag ;)

GLG!

Antwort von Mirfineth am 26.09.2020 | 16:45 Uhr
Viele herzliche Grüße ins ferne Österreich, <3
Jakobs Traum war wirklich eine Art „Zukunftsvision“ – es wird nicht mehr lange dauern, bis Ronald und seine Astronautenkollegen mit ihrem Raumschiff auf dem Planeten Shinon landen, und dann wird das friedliche Leben von Mia und ihrer Familie beachtlich durcheinandergewirbelt… ^^
Eine andere Leserin hat mir auch schon empfohlen, den Chat in Kursivschrift zu schreiben, aber ich mag Kursivschrift generell nicht besonders gerne und habe deswegen ein paar Leerzeilen in den Text eingefügt, um den Chat optisch ein wenig abzugrenzen – ich hoffe, damit kannst du auch leben. ;-)
Die Polizei auf dem Planeten Shinon nutzt bestimmt jede Menge Technologien, die sich sehr stark von denjenigen auf dem Planeten Erde unterscheiden. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die von dir erwähnten Sensornetze in der Kleidung oder ein tragbares Echolot dort zum Einsatz kommen. Natürlich sind die Polizisten auf dem Planeten Shinon in ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten etwas eingeschränkt, verglichen mit den Polizisten auf dem Planeten Erde. Aber man muss bedenken, dass auf dem Planeten Shinon sämtliche Verbrecher ebenfalls blind sind und deswegen gewisse Straftaten von vornherein nicht möglich sind. (Wie sollte beispielsweise ein blinder Mensch präzise mit einer Pistole schießen? Auf dem Planeten Shinon gibt es keine Schusswaffen!) So gleicht sich das wieder aus – die Polizisten sind durch ihre Blindheit eingeschränkt, aber die Verbrecher ebenso. *grins* Die Menschen auf dem Planeten Shinon sind sehr erfinderisch und werden im Lauf der letzten Jahrhunderte Mittel und Wege gefunden haben, einerseits um Straftaten zu begehen, aber andererseits auch um Kriminalität zu bekämpfen. Inwiefern ich im weiteren Verlauf der Geschichte noch näher auf die Polizei des Planeten Shinon eingehen werde, weiß ich noch nicht – Mia und ihre Familie haben schließlich nicht besonders viel mit der Polizei zu tun.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du gerne noch mehr über das Alltagsleben der Menschen auf dem Planeten Shinon erfahren möchtest. Aber die nächsten drei oder vier Kapitel werden ausschließlich von Ronald und seinen Astronautenkollegen handeln, die nun vom Planeten Erde aus aufbrechen, um durch das Schwarze Loch zu fliegen. Diese Mission wird sehr spannend und gefährlich. Sobald die Astronauten auf der anderen Seite des Schwarzen Lochs angekommen sind, wechsele ich wieder zurück zu Mia und den Bewohnern des Planeten Shinon. ;-)
Ich umarme und knuddele dich ganz lieb und verabschiede mich bis zur nächsten Reviewantwort. <3
Deine Vicky Beutlin
16.08.2020 | 16:19 Uhr
Liebe Mirfineth,

nachdem ich mich nach dem letzten Review voll erschrocken habe, weil ich kurz dachte, deinen Benutzernamen falsch geschrieben zu haben, habe ich nun heute das letzte veröffentliche Kapitel gelesen und muss sagen, ich mag es. Du schilderst das Zusammenleben der Familie wirklich wunderbar. Besonders schön finde ich diesen alltäglichen Touch. Für die Menschen auf der Erde sind die Bewohner von Shinon außergewöhnlich und umgekehrt, sobald sie voneinander wissen, aber im Grunde sind alle Menschen – Blinde und Sehende – doch gleich. Sie haben die gleichen Probleme und Herausforderungen zu meistern, erleben Freude, Wut, Trauer, Liebe etc. Sie gehen ihrem Beruf nach, absolvieren die Schule und müssen ihren Weg in der Welt finden. Ich fand es spannend, dass auch Shinon eine Polizei hat, auch wenn ich mir das leider nicht ganz vorstellen kann, so ohne Autos, aber bestimmt haben auch diese Menschen alles perfektioniert. Vielleicht kommt ja noch eine Erklärung, wie das alles funktioniert. Übrigens kann ich Jakob verstehen. Was sich Vanessas Eltern leisten, ist echt nicht schön und leider kenne ich einige Eltern, die so drauf sind. Meine Mum zum Glück nicht, aber dafür einige Bekannten. Stefan hat da recht, jeder soll seinen eigenen Weg gehen. Schön, dass Stefan das durfte, auch wenn es traurig ist, dass er nun arbeitslos ist. Allerdings ist ja nicht gesagt, dass es als Politikwissenschaftler besser gelaufen wäre. Und bestimmt findet er bald Arbeit.

Ich habe nur einen einzigen, kleinen Kritikpunkt, und zwar hätte ich die Chats von Mia/Stefan/Franziska irgendwie hervorgehoben, evtl. durch die Kursiv- oder Fettschrift, so habe ich einen Moment gebraucht, bis ich geschnallt habe, dass das die Unterhaltung der drei sein sollte. Ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm und ich freue mich schon auf das nächste Kapitel und besonders darauf, wie Jakob reagiert, wenn sein Traum praktisch bald wahr wird. Zwar wird kein Haus im klassischen Sinne vom Himmel fallen (ich frage mich aber auch wie so ein Traum bei Blinden aussieht), aber ein Raumschiff kommt ja dem irgendwo gleich.

Damit sage ich mal tschüss und wünsche dir noch einen schönen Sonntag.

Bis zum nächsten Mal

Ira.

Antwort von Mirfineth am 27.09.2020 | 16:41 Uhr
Hallo liebe Ira! <3
Dies ist nun vorläufig meine letzte Reviewantwort an dich, danach habe ich alle deine Reviews abgearbeitet. Es war mir wirklich ein Vergnügen, deine langen, sprachlich wunderbaren und detaillierten Reviews zu lesen. Es freut mich sehr, dass du meine Geschichte auch weiterhin verfolgen möchtest. :-)
Eine andere Leserin hat mir ebenfalls empfohlen, den Chat von Mia/Stefan/Franziska (wobei Franziska ja gar nichts sagt) in Kursivschrift zu schreiben, aber ich mag Kursivschrift (und Fettschrift) generell nicht besonders gerne und habe deswegen ein paar Leerzeilen in den Text eingefügt, um den Chat optisch ein wenig abzugrenzen – ich hoffe, damit kannst du auch leben. ;-)
Ich engagiere mich schon seit dem Jahr 2011 als ehrenamtliche Schiedsrichterin in einem Blinden- und Sehbehindertensportverein und habe im Rahmen dieser Tätigkeit Dutzende blinde und sehbehinderte Menschen kennengelernt. Von daher kann ich bestätigen, dass blinde und sehbehinderte Menschen im Grunde genommen ganz normale Menschen sind, die Gefühle empfinden, soziale Kontakte pflegen, Probleme und Herausforderungen meistern, einem Beruf nachgehen (bzw. Schule, Ausbildung oder Studium) und sich ihren Platz in der Gesellschaft erobern. Die Menschen auf dem Planeten Shinon sind also keine völlig exotischen Wesen, sondern sie sind – abgesehen natürlich von ihrer Blindheit – von den Menschen auf dem Planeten Erde nicht zu unterscheiden. (Du wirst später feststellen, dass die beiden „Menschenspezies“ sogar miteinander fortpflanzungsfähig sind. *grins*)
Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass eine Gesellschaft aus lauter blinden Menschen funktionieren könnte, wenn diese Menschen seit Jahrhunderten daran gewöhnt sind und es nicht anders kennen. Natürlich braucht der Planet Shinon auch eine Polizei – es gibt schließlich in jeder menschlichen Gesellschaft Individuen, die sich nicht an die Gesetze halten. Die Tatsache, dass die Polizisten auf dem Planeten Shinon durch ihre Blindheit eingeschränkt sind (z.B. nicht Auto fahren können), wird jedoch dadurch ausgeglichen, dass die Verbrecher auf dem Planeten Shinon ebenfalls durch ihre Blindheit eingeschränkt sind. Außerdem geschehen auf dem Planeten Shinon vermutlich generell weniger Verbrechen als auf dem Planeten Erde (es gibt keine Schusswaffen, Sexualstraftäter können sich nicht durch Beobachten der vorbeigehenden Frauen ein Opfer aussuchen usw.).
Das Verhalten von Vanessas Eltern ist in der Tat ziemlich unverschämt und schäbig – meiner Meinung nach sollten sich Eltern in die Berufswahl ihrer erwachsenen Kinder grundsätzlich nicht einmischen. Aber es müssen auf dem Planeten Shinon ja nicht alle Leute sympathisch sein. ;-) Zumindest hat Vanessa den Mut besessen, sich von ihren Eltern nicht negativ beeinflussen zu lassen. Das gilt auch für Stefan. Es ist zwar schade, dass Stefan momentan arbeitslos ist, aber ich finde, dass es für ihn besser ist, arbeitslos zu sein, als einem Beruf nachzugehen, der ihm überhaupt keine Freude bereitet und in dem er sich psychisch nicht wohl fühlt. Wenn er lieber Maschinenbau studieren möchte anstatt Politikwissenschaften, dann soll er das tun. Ich selbst habe auch schon etliche Arbeitsangebote abgelehnt, weil ich genau gespürt habe, dass es für mich nicht das Richtige gewesen wäre (z.B. Nachtarbeit, Arbeit mit kleinen Kindern, pflegerische Tätigkeiten). Übrigens freut es mich, dass sich deine Mutter gegenüber dir nicht so verhält wie Vanessas Eltern gegenüber ihrer Tochter.
Was die Träume blinder Menschen angeht, so kann ich dir versichern, dass blinde Menschen (auch blind geborene Menschen) genauso intensiv und lebhaft träumen können wie sehende Menschen. Da Jakob weiß, was ein Haus ist (er kann es anfassen und darin herumlaufen, er hat eine ungefähre Vorstellung von der Größe und den Proportionen), kann er auch davon träumen, dass ein Haus vom Himmel fällt. Natürlich hat er im Traum nichts „gesehen“, aber er hat den Lärm gehört und wusste intuitiv, dass es sich bei dem Objekt um ein Haus gehandelt hat. Von einem Raumschiff konnte er zwar nicht träumen (Raumschiffe sind auf dem Planeten Shinon unbekannt, die Menschen auf dem Planeten Shinon betreiben keine Raumfahrt), aber ein Haus ist ja in etwa so groß und so schwer wie ein Raumschiff. Noch ahnt Jakob nicht, dass er Recht behalten und sein Traum in Kürze wahr werden wird…
Damit komme ich nun zum Ende und hoffe, dass dir meine Reviewantworten gefallen haben. Ich werde bald zwei neue Kapitel dieser Geschichte hochladen, um dich mit Nachschub zu versorgen. Diese zwei Kapitel werden ausnahmsweise beide von Ronald handeln, der nun gemeinsam mit seinen Astronautenkollegen seine Mission „Schwarzes Loch“ beginnt. ^^
Viele herzliche Grüße und alles Gute wünscht dir deine
Vicky
PS: Ich habe gerade noch mal nachgesehen – du hattest in deinem vorherigen Review meinen Benutzernamen nicht falsch geschrieben, aber wie ich schon in einer anderen Reviewantwort geschrieben habe, kannst du mich auch gerne „Vicky“ nennen. ;-)
14.08.2020 | 13:19 Uhr
Liebe Mirfineth,

ich glaube, ab dem siebten Kapitel habe ich nicht mehr weitergelesen, weil es damals noch nicht hochgeladen war, umso mehr freue ich mich schon darauf, die anderen beiden Astronauten kennenzulernen, die mit Ronald auf die Mission gehen werden und dafür entweder sterben oder aber glorreich nach Hause zurückkehren werden. In jedem Fall werden sie wohl die Helden der amerikanischen Geschichte der Neuzeit sein. Ich könnte ihren Beruf wirklich nicht ausüben, selbst wenn ich vollkommen gesund wäre. Aber mir fehlt wohl die Tollkühnheit und die Abenteuerlust, die für diesen Beruf notwendig sind.

Okay, ich muss mich korrigieren. Ich habe das Kapitel doch schon gelesen. Die ersten Zeilen waren noch irgendwie fremd für mich, doch als du Timothys Homosexualität erwähnt hast, hat es in meiner Erinnerung geklingelt. Ich finde es wirklich toll, wie unterschiedlich die sechs Männer sind und doch können (und müssen) sie sich aufeinander verlassen können und ich bin mir sicher, dass sie das tun. Ich kann Timothys Frust wirklich verstehen, auch wenn ich auch viele alte Bücher mag. Die Menschen damals kannten es leider nicht anders, doch zum Glück ist diese Zeit nun vorbei und alle Menschen können lieben, wen sie wollen. Ob Shinon ähnlich aufgeklärt ist, wie die Erde mittlerweile? Ich bin wirklich sehr gespannt und ein wenig traurig, dass mir der Lesestoff mit dem nächsten Kapitel ausgeht, aber die Geschichte ist auf Alert gesehen und ich werde sie weiterhin verfolgen.

Ira.

Antwort von Mirfineth am 27.09.2020 | 16:39 Uhr
Hallo liebe Ira! :-*
Ja, darauf darfst du gespannt sein, was passiert, wenn die Astronauten (außer Ronald) von ihrer Mission „Schwarzes Loch“ wieder zum Planeten Erde zurückkehren, und ob sie dann wirklich „die Helden der amerikanischen Geschichte der Neuzeit“ sein werden. Ich kann dir aber schon mal zu deiner Beruhigung versichern, dass sämtliche Astronauten diese Mission zumindest überleben werden. ;-) Ich habe generell ein Problem damit, die Protagonisten meiner Geschichten sterben zu lassen, von daher werden Fox, Oliver, Samuel, Timothy und George (und Ronald sowieso) mit dem Leben davonkommen. ^^
Bei einer Gruppe von sechs unterschiedlichen Männern ist es meiner Meinung nach gar nicht unwahrscheinlich, dass einer von ihnen homosexuell ist. Ich denke, dass die Menschen auf dem Planeten Shinon, ebenso wie die übrigen Astronauten, nichts dagegen haben, dass Timothy homosexuell ist. Auf dem Planeten Shinon gibt es ebenfalls homosexuelle Menschen (siehe Kapitel 3), und ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, eine Gesellschaft zu entwerfen, in der Homosexualität verboten ist oder als psychische Störung angesehen wird. Das war vor 100 Jahren noch so, aber mittlerweile hat sich die Situation zum Glück geändert. Natürlich gibt es auch auf dem Planeten Shinon homophobe Menschen, aber grundsätzlich ist dort Homosexualität legal, und homosexuelle Menschen haben dieselben Rechte wie heterosexuelle Menschen.
(Kleine Zwischenbemerkung: Da ich mich selbst seit meinem 18. Lebensjahr als asexuell definiere und mich ehrenamtlich für die Rechte „queerer“ Menschen einsetze, kommt es häufig vor, dass ich in meinen Geschichten „queere“ Charaktere einbaue. In meiner Lieblingsgeschichte „Blindgänger“ ist beispielsweise der Protagonist bisexuell, außerdem gibt es dort einen schwulen Mann und eine lesbische Frau.)
Viele herzliche Grüße! Eine letzte Reviewantwort muss ich jetzt noch schreiben, dann bin ich fertig. ;-)
Mach’s gut,
deine Vicky
14.08.2020 | 11:32 Uhr
Liebe Mirfineth,

ich muss sagen, ich habe mich auf dieses Kapitel gefreut, seit ich eine deiner Reviewantworten gelesen habe, denn ich bin gespannt, wie die Kommunikation mit einem taubblinden Menschen abläuft und auch wie du es im Schriftbild umsetzt. Ich muss gestehen, zuerst war ich leicht erschrocken, als ich die Großbuchstaben gelesen habe, symbolisiert es doch im Normalfall, dass die Leute schreien, aber ich denke, es gab keine andere Möglichkeit, es irgendwie kenntlich zu machen, denn Mias Oma spricht ja nur noch wenig, soweit ich das verstanden habe. Auf jeden Fall freue ich mich aber, dass die beiden ein so enges Verhältnis zueinander haben, auch wenn die Tatsache, dass Mias Großvater so schlecht geht, traurig ist. Ich selbst fürchte mich vor dem Tag, an dem mein Opa stirbt, auch wenn es für ihn eine Erlösung wäre, tut der Gedanke doch weh. Ich bin aber sicher, dass die restlichen Familienmitglieder Adelheid auffangen und durch die Trauer begleiten werden. Zusammen werden sie ihre Trauer bewältigen, denn sie sind doch eine sehr verbundene Familie, was ich wirklich zu schätzen weiß, gerade auch im Hinblick auf Ronald, der ja familiär gesehen, auch ein komplettes Gegenteil zu Mia darstellt. Ob er sich jemals mit seinen Eltern aussprechen wird?

Danke noch einmal für das schöne Kapitel und bis zum nächsten.

Ira

Antwort von Mirfineth am 27.09.2020 | 16:38 Uhr
Hallo liebe Ira! :-D
Aus meinem Unterricht in Deutscher Gebärdensprache, den ich an meiner Universität besucht habe, weiß ich, dass man durchgängig große Buchstaben verwendet, wenn jemand in Gebärdensprache spricht. Auf diese Weise wird deutlich gemacht, dass es sich nicht um eine „gewöhnliche Lautsprache“ handelt, sondern um eine besondere Art von Sprache, die „nur“ aus Bewegungen besteht. Anführungszeichen sind nicht nötig, wenn Gebärdensprache verschriftlicht wird.
Mias Oma hingegen spricht weiterhin ganz normal in Lautsprache, auch nicht weniger als hörende Menschen, aber eben sehr langsam und monoton, weil sie ihre eigene Stimme kaum noch hören kann, was durch die Gedankenstriche zwischen den Wörtern dargestellt wird.
Es tut mir sehr leid, dass es deinem Opa so schlecht geht, und ich kann sehr gut verstehen, dass der Tod für ihn eine Erlösung wäre, auch wenn es natürlich für die Angehörigen trotzdem traurig ist. Mein Opa mütterlicherseits, der im Jahr 2004 gestorben ist, war in den letzten vier Jahren vor seinem Tod auch sehr krank, weil er Amyotrophe Lateralsklerose hatte (genauso wie Stephen Hawking), und als er gestorben ist, waren wir einerseits natürlich sehr traurig, aber andererseits auch froh, dass ihm weiteres Leid erspart geblieben ist.
Ich denke, dass es Mias Oma gelingen wird, die Trauer um den Tod ihres Mannes, sobald er gestorben ist, mithilfe ihrer Angehörigen zu verarbeiten. Sie hat immerhin (mindestens) vier Enkelkinder, und vielleicht kommen in absehbarer Zukunft auch noch Urenkelkinder hinzu. Wenn Mia und Ronald einander endlich kennenlernen, dann wird Ronald Mia mit Sicherheit sehr um ihre glückliche und harmonische Familie beneiden. Es ist wirklich schlimm, was mit Ronalds eigener Familie passiert ist. Er wird sich natürlich niemals mit seinen (wahrscheinlich mittlerweile obdachlosen) Eltern aussprechen können, da er ja nicht mehr zum Planeten Erde zurückkehren wird… Wobei Ronalds Eltern bis zu einem gewissen Grad an ihrem Schicksal aber auch selber schuld sind, denn für Eltern, die ein Kind verloren haben und deswegen depressiv geworden sind, gibt es genügend Hilfsangebote, sodass sie nicht zwangsläufig dem Alkohol verfallen müssen.
Viele herzliche Grüße und morgen einen guten Start in die neue Woche, <3
deine Vicky
14.08.2020 | 11:06 Uhr
Liebe Mirfineth,

jetzt lernen wir also Ronalds Kollegen und Weggefährten kennen und ich muss sagen, ich mag jeden Einzelnen von ihnen recht gerne. Sie sind genauso charakterstark und haben einen festen Platz in der Geschichte wie Mia und Ronald. Ich hoffe, wir erfahren noch mehr über Fox, Oliver, Samuel und ihre Freunde. Sie sind echt mutig. Ihren Job könnte ich niemals machen, nicht nur, weil ich es körperlich nicht packen würde, aber mir fehlt auch der Mut für solche Reisen, bei denen immer alles schief laufen kann. Ich hoffe natürlich, dass sie heil zurückkommen, besonders für Oliver und Samuel. Ihre Töchter werden bestimmt stolz auf ihre Helden-Papas sein, doch es wäre noch schöner, wenn die beiden ihre Kinder aufwachsen sehen können und Samuel doch noch näheren Kontakt zu seiner Tochter aufbauen kann. Auch Madeleine ist mir sehr sympathisch und ich muss sagen, zuerst dachte ich, dass sie in Ronalds Alter ist, oder jünger, und war dementsprechend überrascht, als ich ihr Alter gelesen habe, aber sie scheint echt eine gute Seele zu sein. Wie sie wohl reagieren wird, wenn sie erfährt, dass Ronald gar nicht mehr nach Hause kommen wird? Besonders gefallen hat mir aber das Ende des Kapitels. Irgendwie musste ich schmunzeln, als du dieses Sprichwort durch Wissenschaft »entkräftet« hast, dennoch ist die Verbundenheit der Männer deutlich zu spüren und ich denke, sie werden wirklich alles füreinander tun.

Ich bedanke mich für dieses Kapitel und werde mich gleich ans nächste machen.

Ira

Antwort von Mirfineth am 27.09.2020 | 16:37 Uhr
Hallo liebe Ira! :-)
Auch für dein fünftes Review zu meiner Geschichte möchte ich mich ganz herzlich bei dir bedanken. In diesem Kapitel hast du etwas über Ronalds Astronautenkollegen erfahren (oder zumindest über drei von ihnen, die anderen beiden werden in Kapitel 7 vorgestellt). Es freut mich, dass Fox, Oliver und Samuel dir sympathisch sind. Ihr Mut und ihre Abenteuerlust sind wirklich zu bewundern – ich selbst wäre ebenso wie du nicht dazu in der Lage, als Astronautin in den Weltraum zu fliegen, weil ich viel zu große Angst davor hätte, dass dort draußen etwas schief geht und ich auf qualvolle Art und Weise sterbe. Abgesehen davon bin ich relativ übergewichtig und vollkommen unsportlich, weswegen ich von vornherein nicht dafür geeignet wäre, Astronautin zu werden.
Ich finde es irgendwie süß, dass du dir wünschst, Samuel würde in der Zukunft intensiveren Kontakt zu seiner Tochter aufbauen. Aber ich denke, daran hat Samuel kein Interesse. Er hat die Mutter seiner Tochter nie richtig geliebt, er wollte damals nur Spaß und guten Sex, und wenn ich ehrlich sein soll, dann ist es der Mutter von Samuels Tochter hoch anzurechnen, dass sie das Kind überhaupt bekommen hat, anstatt einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen. Die Töchter von Oliver hingegen werden mit Sicherheit sehr stolz auf ihren Vater sein, wenn er von seiner Mission „Schwarzes Loch“ wohlbehalten wieder zurückkommt. Trotzdem ist es für die Töchter natürlich traurig, dass Oliver monatelang nicht zu Hause ist, zumal die Töchter noch ziemlich klein sind. (Da bin ich doch froh, dass meine Eltern keine Astronauten sind – meine Mutter ist nämlich Lehrerin und mein Vater Hausmann.)
Ich habe mir Madeleine absichtlich als alte Frau vorgestellt und nicht als Frau in Ronalds Alter, weil sich eine dreißigjährige Madeleine eventuell in Ronald verliebt hätte, was die Geschichte unnötig verkompliziert hätte. Es ist besser, wenn Ronald, bevor er Mia kennenlernt, nie ernsthaften Kontakt zu einer gleichaltrigen Frau hatte. (Wobei der Begriff „gleichaltrig“ in diesem Zusammenhang sehr dehnbar aufgefasst werden muss, da Ronald neuneinhalb Jahre älter ist als Mia.) Madeleine wird bestimmt ein wenig betrübt sein, wenn Ronald nie wieder nach Hause zurückkommt, aber sie wird sich damit trösten können, dass es Ronald auf dem Planeten Shinon gut geht.
Das Ende des Kapitels finde ich auch sehr gelungen, wenn ich das über meine eigene Geschichte sagen darf. Dieses Sprichwort „für Freunde durchs Feuer gehen“ und die Tatsache, dass es im Weltraum überhaupt nicht brennen kann, haben sehr gut zueinander gepasst. In der Tat müssen sich Ronald und seine Astronautenkollegen jederzeit hundertprozentig aufeinander verlassen können und dazu bereit sein, ihr Leben füreinander zu riskieren, wenn sie gemeinsam im Weltraum unterwegs sind. Wenn die sechs Männer einander vollkommen unsympathisch wären, dann wären sie nicht als Gruppe für diese Mission ausgewählt worden.
Viele schöne Grüße und bis zum nächsten Kapitel, :-)
deine Vicky
13.08.2020 | 16:32 Uhr
Liebe Mirfineth,

ich mag das vierte Kapitel sehr. Du hast zwar in deiner Reviewantwort an Net Sparrow angedeutet, dass das nächste Kapitel Action vermissen lässt (ja, ich lese die Reviewantworten gerne nach, denn ich finde es spannend), aber das ist nicht schlimm. Im Gegenteil, so lernen wir einen wichtigen Menschen in Mias Leben kennen – auch wenn ich mit dem Namen leider etwas negative Erinnerungen verbinde, aber dafür kannst du ja nix – und ich finde es schön, dass du solche alltäglichen Begebenheit einbindest. Oft kommen sie ja zu kurz bzw. werden übersprungen, was vielen Geschichten leider die Glaubwürdigkeit ein wenig raubt. Was ich faszinierend finde, ist, dass ich mich auch in diesem Kapitel mit Mia identifizieren kann. Ich habe zwar nur zwei jüngere (Halb)-Schwestern, von denen ich nur eine persönlich kenne, aber was meine Großeltern angeht (wenn auch mütterlicherseits, väterlicherseits sind sie tot und ich kannte sie nicht) scheinen Mias Großeltern wie ein Spiegelbild zu meinen zu sein. Meine Großeltern können zwar beide sehen, ja, aber mein Großvater hatte ebenfalls mehrere Schlaganfälle hinter sich und ist nun seit 2017 bettlägerig und pflegebedürftig und Oma ist zwar auch krank, aber sie ist genauso gerne auf Achse wie Mias Großmutter. Wenn man sie lassen würde, würde Oma wohl nur rumrennen und alles und jeden verhätscheln. Ich muss sagen, ich bewundere Mias Großmutter. Nichts zu sehen und nichts zu hören, muss sehr belastend sein und ich finde es wirklich schade, dass bei uns die taubblinde Kommunikation an den Schulen so runterfällt. Ich würde es gerne lernen, denn es dient ja nicht nur zur Kommunikation mit blinden und tauben Menschen, sondern es kann auch jeden von uns treffen. Natürlich kann man es privat lernen und sobald sich die Lage (hoffentlich) wieder stabilisiert hat, werde ich mich mal umhören. Wie dem auch sei, ich musste über Felix schon schmunzeln, kann mir super die Szene mit dem Kuchen vorstellen. Hoffentlich ist Herr van Beeck nicht allzu enttäuscht/wütend. Ich muss aber auch meinen Hut vor Felix ziehen. So sportlich wie er, werde ich wohl nie sein. Mir hat da stundenlange Laufen am Wochenende durch Prag schon gereicht (da scheint Corona schon vorbei zu sein -_-), aber jeden Tag 45 Minuten hin und wieder zurückzulaufen, ugh, das musst schon hart sein. Ich könnte es nicht. Was ich mich frage, gibt es da irgendwelche vergleichbaren Transportmöglichkeiten? Du hast ja in einer Antwort geschrieben, dass es keine Autos gibt – was logisch ist – dennoch lässt mich diese Frage nicht los, denn bei Felix klingt das so, als ob nicht alles gleich nahe ist und wenn man nicht so mobil ist wie er, wäre das sicherlich die Hölle. Vielleicht erfahren wir das ja noch? Ich bin auf jeden Fall froh, dass du weitergeschrieben hast, auch wenn die Arbeitslosigkeit weniger schön ist.

Ich werde gleich das nächste Kapitel lesen. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, muss es wieder eines mit Ronald sein.

Deine Ira

Antwort von Mirfineth am 27.09.2020 | 16:36 Uhr
Hallo liebe Ira! <3
Wow, das ist nun schon die vierte Reviewantwort, die ich heute an dich schreibe. (By the way: Ich weiß gar nicht, was ich mit den vielen Keksen anfangen soll; das meiste, was man im Bücherregal-Markt kaufen kann, gefällt mir nämlich nicht. Ich wünsche mir schon seit Monaten die Option, Kekse an andere FF.de-User verschenken zu können, aber bis jetzt sieht es leider nicht so aus, als würde es eine solche Option jemals geben…)
Ich finde es sehr interessant, dass du meine Reviewantworten an andere Leser liest (das zeugt von einer gesunden Neugier *grins*), und außerdem fühle ich mich sehr erleichtert darüber, dass du über den fehlenden „Action“ in Kapitel 4 nicht gejammert hast, ganz im Gegenteil. :-)
Es tut mir leid, dass du mit dem Namen „Felix“ eher negative Erinnerungen verbindest. Ich hatte natürlich nicht beabsichtigt, dich zu „triggern“. Hoffentlich kannst du beim weiteren Lesen der Geschichte darüber hinwegsehen, dass diese Person Felix heißt (ich habe mich nämlich schon so sehr an den Namen gewöhnt, dass ich ihn nicht mehr abändern möchte).
Ich finde es auch immer sehr unrealistisch, wenn in einer Geschichte überhaupt keine „normalen Alltagsszenen“ vorkommen – es muss zwar nicht jeder Toilettengang beschrieben werden *grins*, aber es muss auch nicht jedes Kapitel von vorne bis hinten actiongeladen sein. Manchmal reicht es aus, wenn ein Kapitel einfach nur lustig ist, um den Leser „bei der Stange zu halten“ – die Idee mit dem Kuchen kam mir spontan und hat mir so gut gefallen, dass sie sofort Eingang in die Geschichte gefunden hat. Ich denke, Herr van Beeck wird darüber hinwegkommen, dass er am heutigen Nachmittag beim Fußballtraining auf Felix verzichten muss… *grins*
Das Kapitel 4 hatte im Grunde genommen die Funktion, dem Leser zu erklären, wer Felix ist, wobei zusätzlich noch einige weitere wichtige Informationen gegeben werden:
Auf dem Planeten Shinon gibt es in der Tat keine Autos und auch keine sonstigen Verkehrsmittel (Busse, Züge, Flugzeuge usw.), da sich sämtliche Verkehrsmittel von einem blinden Menschen nicht steuern lassen, ohne dass katastrophale Unfälle passieren. Von daher müssen auf dem Planeten Shinon alle Wege zu Fuß zurückgelegt werden, egal ob es sich um Lebensmitteleinkäufe, Arztbesuche oder den Weg zur Arbeit handelt. Felix befindet sich in der glücklichen Situation, dass er sehr sportlich und trainiert ist und es ihm deswegen nichts ausmacht, jeden Tag 45 Minuten zur Arbeit und wieder zurück zu laufen. Es gibt aber natürlich auch Menschen, für die ein so weiter Fußweg mit großen Schwierigkeiten verbunden wäre. Dementsprechend ist es auf dem Planeten Shinon so, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen von zu Hause aus arbeitet (dies kommt auf dem Planeten Shinon sehr viel häufiger vor als auf dem Planeten Erde). Außerdem ist es auf dem Planeten Shinon meistens so, dass es beispielsweise in einem Stadtviertel nicht nur einen einzigen riesigen Supermarkt gibt, sondern stattdessen viele kleine Supermärkte / „Tante-Emma-Läden“, die jeweils nur wenige Straßen voneinander entfernt sind. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass alle Menschen sämtliche Geschäfte und andere Einrichtungen des täglichen Bedarfs (Frisör, Kneipe usw.) relativ problemlos zu Fuß erreichen können. Es gibt auch spezielle Organisationen, deren Mitarbeiter sich darum kümmern, Besorgungen für solche Menschen zu machen, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen keine längeren Fußwege zurücklegen können.
Es freut mich sehr, dass du mir in deinem Review auch persönliche Informationen über deine Familie, die Mias Familie teilweise zu ähneln scheint, mitgeteilt hast. Ich finde es ein wenig schade, dass du eine deiner Halbschwestern und deine Großeltern väterlicherseits nicht kennst bzw. nicht kennengelernt hast. Ebenso bedauerlich ist es, dass dein Großvater schon mehrere Schlaganfälle erlitten hat, seit drei Jahren bettlägerig und pflegebedürftig ist, und dass deine Großmutter auch Krankheiten hat. Dies tut mir alles sehr leid. Wie alt sind deine Großeltern mütterlicherseits denn? Von meinen eigenen Großeltern lebt nur noch die Oma väterlicherseits; meine beiden Opas starben 2004 und 2007, und meine Oma mütterlicherseits ist, wie ich dir bereits in einer anderen Reviewantwort geschrieben habe, vor wenigen Wochen gestorben. Meine Oma väterlicherseits, die ich „Omi“ nenne, ist mittlerweile 90 Jahre alt, kann zwar noch alleine wohnen, nimmt aber zum Saubermachen ihrer Wohnung eine professionelle Reinigungsfirma in Anspruch. --- An Geschwistern habe ich nur eine „ganze“ Schwester, die zweieinhalb Jahre jünger ist als ich. Sie wohnt mit ihrem Ehemann und ihren beiden kleinen Kindern in Bayern, und ich sehe sie nur relativ selten. Wir haben auch nicht das beste Verhältnis zueinander, weil wir vom Charakter / Verhalten / Moralvorstellungen / Hobbys usw. her so verschieden sind wie Tag und Nacht, und weil sie nicht damit klarkommt, dass ich psychisch krank bin. Trotzdem bin ich sehr froh, dass es meine Schwester gibt, und ich fände es sehr schlimm, wenn ich als Einzelkind hätte aufwachsen müssen.
Mias Großmutter hat sich inzwischen höchstwahrscheinlich ganz gut damit arrangiert, dass sie weder hören noch sehen kann. Dass sie blind ist, nimmt sie ja sowieso nicht wahr (die Menschen auf dem Planeten Shinon haben noch nicht einmal ein Wort für „blind“), und „nur“ gehörlos zu sein, ist ebenfalls nicht das Ende der Welt. Taubblindenspezifische Kommunikationsmethoden (Lormen, Taktiles Gebärden) werden auf dem Planeten Shinon in jeder Schule wie Fremdsprachen verpflichtend gelernt. Ich selbst hatte das Glück, an meiner Universität drei Kurse in Deutscher Gebärdensprache besuchen zu können, und das Lorm-Alphabet habe ich mir eigenmächtig beigebracht. Von Oktober 2018 bis April 2019 habe ich sogar als Taubblinden-Assistentin in einem Berufsförderungswerk für Blinde und Sehbehinderte gearbeitet. Du hast Recht – gerade in der heutigen Gesellschaft, wo sehr viele Menschen ein hohes Alter erreichen, nehmen Blindheit und Taubheit aus Altersgründen immer mehr zu, und es ist wichtig, dass die betroffenen Menschen mithilfe taubblindenspezifischer Kommunikationsmethoden weiterhin am normalen Alltagsleben teilhaben können.
Viele herzliche Grüße! Ich werde mich jetzt gleich auf dein nächstes Review stürzen. ;-)
Alles Gute,
deine Vicky
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