Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
26.05.2013 | 04:12 Uhr
zu Kapitel 1
Kaltxì, ma 'eylan! Kame ngat!

Ich habe mir diese - ich bezeichne sie jetzt einfach mal so, obwohl sie für mich eher den Eindruck einer Inhaltsangabe (und dazu noch einer extrem knappen) macht - Geschichte jetzt einmal durchgelesen, und zugegeben, ich bin verwirrt.
Zunächst einmal gibt es hier einige Unlogiken, die es noch aufzulösen gilt (wurde von meiner Vorreviewerin bereits angemerkt), und zudem solltest Du, wenn Du schreibst, vielleicht überlegen, ob Du den Text nicht besser in einer Textverarbeitung vorschreibst. So hast Du erstens beliebig Zeit dafür, ein Kapitel zu schreiben - schließlich hat es keinen Sinn, sich unter Zeitdruck zu setzen - und zweitens wird die Rechtschreibprüfung der Textverarbeitung schon im Vorwege auf diverse Bolzen hinweisen (z. B. falsche Groß- und Kleinschreibung, Buchstabendreher und andere Geschichten). Danach kannst Du das Kapitel (so mit Word oder LibreOffice geschrieben) einfach hochladen und ggf. nachbearbeiten (bei LibreOffice kann es passieren, daß Formatierungen nicht richtig übernommen werden und/oder redundant vorhanden sind).

Allerdings bietet die Knappheit in dem Kapitel sehr viel Raum, um das Ganze auszuschmücken (diesen solltest Du unbedingt nutzen). Interessante Fragen wären beispielsweise, weshalb Jake ein Marine geworden ist. Du könntest zudem auf seine Zeit beim Militär genauer eingehen und auch einen Blick darauf werfen, wie es zu seiner Querschnittslähmung gekommen ist. Der Film macht hierzu ein paar Andeutungen, die man hervorragend ausschmücken kann.
Ebenfalls hilfreich ist es, die Stimmungslage der verschiedenen Personen zu beschreiben - je wichtiger eine Person für die Handlung ist, umso genauer sollte man darauf eingehen, ohne jedoch plötzlich "zu viel des Guten" unterzubringen und die Geschichte damit zu überfrachten. Zugegeben, das entpuppt sich oftmals als Gratwanderung, aber mit ein wenig Übung findet man recht schnell das richtige Maß heraus.
Andere Beschreibungen, die man hervorragend unterbringen kann, sind die Umgebung und das Geschehen um den Charakter / die Charaktere herum. Im Bedarfsfalle ergibt sich so sehr elegant ein Aufhänger für weiteres Geschehen, das so wiederum die Geschichte vorantreibt.
Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, eine Geschichte auszubauen.

Übrigens: Es ist auch keine Schande, einen Betaleser zu Rate zu ziehen. Dieser wird nicht nur nach Grammatik- und Rechtschreibfehlern Ausschau halten, sondern die Geschichte auch noch nach etwaigen Ungereimtheiten und Problemen abklopfen (logische Brüche, widersprüchliche Angaben, etc.) und Hinweise zu deren Lösung geben. Auf diesem Wege läßt sich das Schreiben hervorragend üben. Und wenn Du Dir vorher ein Bild machen willst, wie man eine Geschichte aufziehen kann, dann wirf ruhig einmal einen Blick auf die anderen Geschichten in diesem Bereich. Du wirst feststellen, daß die Kapitel deutlich länger und damit umfangreicher sind und daß so viel besser Stimmung und Spannung aufgebaut werden kann als mit Kapiteln, die nur wenige Zeilen umfassen.

Und falls Du noch genauere Informationen über Avatar und Pandora benötigst, wirf am besten einfach mal einen Blick auf diese Seite: http://de.james-camerons-avatar.wikia.com/wiki/Avatar_Wiki
Dort gibt es diverse hilfreiche Informationen.
Und wenn Du Dich am Na'vi selbst versuchen möchtest, dann schau einmal unter http://www.learnnavi.org/ nach. Da gibt es Wörterbücher und eine Erklärung der Grammatik der Sprache - und auch Antworten und Hilfestellungen, wenn Du Fragen haben solltest.

So, jetzt aber genug geschrieben - ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Überarbeitung, und wenn Du Fragen haben solltest, dann zögere nicht und stell sie einfach. :)

In diesem Sinne: Kìyevame ulte Eywa ngahu livu!
21.05.2013 | 00:10 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Walcho,
ich möchte dir nicht zu Nahe treten, aber ich finde, dass einiges an dieser Geschichte sehr verbesserungswürdig ist. Liest du dir das, was du schreibst danach überhaupt noch einmal durch? Denn deine Rechtschreib- Zeichensetzungs- und Tippfehler sind schon sehr auffällig. Du schreibst zum Beispiel selbst an Satzanfängen klein, oder vergisst die Zeichensetzung über mehrere Zeilen völlig, was bei einem Kapitel von 13 Zeilen fast schon eine Leistung ist.
Hier wären wir dann auch schon am nächsten Punkt. Natürlich ist es jedem Selbst überlassen, wie lange seine Kapitel sind, aber wenn du dir ein Buch durchliest, hast du je ein Kapitel gesehen,  dass auch nur annähernd so kurz ist, wie deines? Gut, wir sind hier alle keine Autoren (zumindest die meisten von uns), aber trotzdem ist dein Kapitel schon auffällig kurz.
Auch die Recherche, falls überhaupt eine stattgefunden hat, ist nicht gerade perfekt. Man geht zum Beispiel nicht einfach in eine Armee und fragt nach dem Chef um dort anzufangen. Es gibt Musterungen um zu sehen ob man geeignet ist und zumindest in Deutschland kommt man in einem Rollstuhl nicht durch so eine Musterung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Amerika anders ist.
Auch sind Sätze wie: "10 Minuten später fand er eine Seite wo die Armee noch welche braucht" nur mit gutem Willen zu verstehen. Solche Sätze machen das Lesen anstrengend.

Nun zum Inhalt: Du hast die Gefühle der Personen fast überhaupt nicht beschrieben, was ich sehr schade finde. "er war sehr lange traurig darüber ,aber sein Bruder munterte ihn auf.Nach einiger zeit war die Traurigkeit vorbei..." Zum Beispiel hier hättest du doch näher darauf eingehen können. Wie zeigte sich diese Traurigkeit? Konnte er nicht mehr schlafen? Hat er vielleicht geweint? Oder wie hat sein Bruder ihn aufgemuntert? Hat er ihm gut zugeredet oder hat er versucht ihn abzulenken? Das sind die Dinge, die den Charakter beschreiben und dem Leser das Gefühl geben, er kenne den Charakter.
Auch hier, deine Charaktere sind kaum beschrieben und man kann sich nicht mit ihnen identifizieren. Auch in einer Fanfiktion solltest du so schreiben, dass du eine eigenständige Geschichte hast. Gut, du kannst wenn sie in einer anderen Welt spielt, die Besonderheiten dieser weglassen, aber du solltest trotzdem deinen Charakteren einen Charakter geben, wenn du verstehst, was ich meine.
Ansich hast du nur Fakten aufgezählt und bist nicht weiter auf sie eingegangen.

So, das Review sollte keine Beleidigung sein, sondern dir vielleicht einfach helfen, dich zu verbessern. Ich finde einfach, diese Plattform ist auch dafür da, dass man konstruktive Kritik bekommt und hiermit wollte ich dir eine solche geben. Ich hoffe sie hilft dir weiter.
lg
KatieDale
Antwort von Walcho am 23.05.2013 | 11:25:08 Uhr
Hi KatieDale,
es tut mir leid das du die ganzen Fehler siehst,du musst aber verstehen ich war lange nicht mehr drin natürlich mache ich noch weiter mit dem kapitel hatte in der zeit viel Stress.
Ich habe bald Jugendweihe. Natürlich werde ich die Geschichte nochmal durch gehen und die Fehler verbessern.
Ich danke dir für das Review von dir wenn noch welche Unklarheiten sind schick mir doch einfach eine Mail.

Herzliche Grüße
Walcho