Autor: Allerleihrau
Reviews 1 bis 25 (von 55 insgesamt):
09.09.2016 | 22:13 Uhr
zu Kapitel 30
Schon ne ganze Weile abgeschlossen und jetzt komm ich angekrochen. Mea culpa.

Alsoo, wo waren wir stehengeblieben?

Kapitel 22:

Ich kann es gerade sehr gut nachvollziehen. Wenn ich gerade so zornig und geladen wäre, würde ich mir auch ein Pferd schnappen und losreiten.
Seine Einschätzung von Liebe ist mir zu eindemsional, kann ich so grad nix mit anfangen; auch wenn ich nachvollziehen kann, woher sich seine Gedanken diesbezüglich kommen.
Je mehr du Angelika beschreibst, umso sympathischer wird sie mir übrigens (was in der Serie ja bis zum Ende nur schwer geklappt hat)

Um Parsel tut es mir leid.

Ich warte gerade händereibend auf eine Begegnung zwischen Tarabas und der schwarzen Hexe. Die Dynamik fand ich schon in der Serie klasse.

Ich rate dem guten Herzog mal n bisschen mehr Aufmerksamkeit walten zu lassen. Da sitzen sie schon zu dritt am Feuer und merken doch nichts. Wenn da einer mit weniger guten Absichten kommt …
Jetzt sind sie also erstmal in Tarabas' altem Reich. Interessant.


Kapitel 23:

Die abrupte Hochzeit kann ich nachvollziehen und bin wohl nicht romantisch genug, um es irgendwie schade zu finden. Passt schon.
War das gerade eine Trauung, was Tarabas da durchgezogen hat? Oder „nur“ ein öffentliches Liebesbekenntnis?
Ich tippe auf ersteres und grinse etwas in mich hinein.
Und alle Bösen haben sich versammelt. Na dann mal los *popcorn*
Dein Nachwort klärt es auf. Keine Trauung, sondern eine Verlobung.

Kapitel 24:

Ich habe irgendwie einen spontane LotR-Flashback und sehe vor meinem inneren Auge die Hornburg.
Korbinian! Ich mochte ihn ja ab seinem ersten Auftreten, aber jetzt wird er gerade zum Badass-Kriegerboten. Fantastisch! :D

„Im vorderen Burghof, im Schatten der Stallungen fluchte Tarabas: laut, lästerlich und in drei verschiedenen Sprachen.“
Ich hatte spontanes Kopfkino und musste herzhaft lachen.
Auch wenn die folgende Situation natürlich alles andere als komisch ist. Und hätte unser „erfahrerer Magier“ nicht mal vorher was tun können, die Zugbrücke magisch verstärken oder sowas? Na ja, jetzt ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.
Kein direktes Aufeinandertreffen, aber zumindest schon mal ein Schlagabtausch. Gefällt mir.

Kapitel 25:

Schöne und treffende Charakterisierungen, die Tarabas da zeichnet.
Und die beiden hauen sich gerade ihre metaphorischen Sandburgen kaputt. Irgendwie amüsiert mich die Situation gerade mehr, als sie vermutlich sollte.
Zumindest ist die schwarze Hexe jetzt erstmal Geschichte. Auch wenn es mich dezent sprachlos zurücklässt, dass sie tatsächlich den gleichen dämlichen Fehler noch mal macht.

Kapitel 26:

Schmierenkomödie. Genau das Wort hatte ich gesucht. Man sollte Eintritt nehmen.
Klara? Da ist aber jemand nicht auf der Höhe der Ereignisse.
Ah doch. Er zieht es nur vor, Günther zu ignorieren.
Und könnte mal bitte jemand Juliard ausschalten, als ihn brabbelnd da rumwanken zu lassen? Alle selber schuld, dass er jetzt Tarabas angreift. Deppen.
Romualdo kommt dazu. Na endlich mal jemand, der die Sache in den Griff kriegen kann.
Ist Tarabas wirklich tot?! Oder ist das ne Inszenierung?
In meinem Kopf ist Romualdos Seufzen übrigens von einem demonstrativ genervten Augenrollen begleitet.


Kapitel 27:

Otto ist einfach nur doof. N anderes Wort finde ich da wirklich nicht.
Und Tarabas leeeeebt! Hach! Wusste ich es doch!
Die Erzählung ab dort ist bisschen arg märchentonlastig für meinen Geschmack.

Epilog:

Rashmi und Naveen verwirren mich gerade komplett. Trotz der Erklärung tauchen sie mir irgendwie vieeel zu abrupt auf (mein erster Gedanke ging interessanterweise Richtung Wiedergeburt) und haben entsprechend zu wenig Substanz, um mich groß zu bewegen.
Hm.

Ich danke dir für eine wunderbare Geschichte.

Liebe Grüße

Mesalina

Antwort von Allerleihrau am 13.09.2016 | 16:29:27 Uhr
Liebe Mesalina,
ich freue mich sehr, dass Du mir noch eine Review geschrieben hast.

So der Reihe nach:
Tarabas Erfahrungen mit der Liebe sind halt nicht die besten da darf er eindimensional bleiben.
Angelika hatte in der Serie meiner Meinung nach einfach das Potential noch zu wachsen, ebenso wie Tarabas und das habe ich versucht zum Ausdruck zu bringen.
Naja Parsel war halt nur das nächste freche Kind, das der Prinzessin den richtigen rahmen geben durfte, und irgendwie machte er auf mich keinen besonders intelligenten Eindruck, daher habe ich ihn dann mal vorzeitig von der Bühne genommen.
Der Herzog ist trotz allem noch sehr jung und es ist das erste Mal das er wirklich auf eigenen Füßen steht, da vergisst man leicht etwas.
Tja die Hochzeit ist schnell und schmerzlos, soll auch so sein ich glaube nicht, dass es da früher so ein Gewese drum gegeben hat wie heutzutage.
LoTR habe ich nie gesehen war mir viel zu finster ....

Ja das mit der Zugbrücke hätte nicht unbedingt passieren müssen, aber hey, sind es nicht eigentlich immer die kleinen Fehler die uns am Ende in die Pfanne hauen.
Nö der Kampf sollte amüsieren, ich hatte vorher ein paar Clips mit der Schauspielerin gesehen und irgendwie konnte es nur genau so werden.
Sind es nicht immer Idioten wie Juliard, denen die Menschen nachrennen wie Schlachtvieh?
Ja Romualdo hat alles im Griff, er ist ja ein guter Mann und er ist ein guter König, Günter muss halt noch lernen ...


Ja das Dir das Ende zu märchentonlastig werden würde habe ich mir schon gedacht *zwinker*

Der Epilog war ein Versuch, ich hatte die ganze Zeit ein bestimmtes Bild vor Augen, diesen in das Zimmer hinein wehenden Vorhang und dieser ja goldene Hauch über allem, der vor allem Frieden vermitteln sollte.
Die Wiedergeburtsidee stimmt ja bis zu einem gewissen Punkt.

Bitte, ich hatte viel Spass an der Geschichte
LG Allerleihrau
02.08.2016 | 12:34 Uhr
zu Kapitel 30
Hallo,
die Tage wollte ich alte Kindheitserinnerungen wach rufen und habe bei Amazon die komplett Box von Prinzessin Fantaghiro gefunden und habe diese natürlich sofort gekauft. Am darauf folgenden Wochenende alle angeschaut und nach Teil 9+10 erstarrt und geschockt zu verharren. Ich bin mir nicht sicher ob ich die letzten beiden Teile einfach nur verdrängt oder aber tatsächlich nie gesehen hatte. Da ich das Ende so unbefriedigt fande und mich die Geschichte seit dem nicht mehr los lässt ging die suche im Internet weiter. Auch eine Bitte-Mail an Sat1 brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Zwar war mir von vornherein klar das meine bitte auf taube Ohren treffen wird, aber innerhalb von 2-3 Stunden eine negativ Mail zurück zu bekommen, bestärkte mich darin zu wissen das über meine diversen Vorschläge nicht mal nachgedacht worden ist.

Warum ich das alles schreibe? Früher oder später habe ich mich dann im FanFiction Fandom umgeschaut. Und leider ist in der Kategorie Prinzessin Fantaghiro so gut wie nichts zu finden. Und noch schwieriger eine gut geschriebenem, durchdachte und abgeschlossenen bzw. in Bearbeitung befindliche Geschichte zu finden. Da traf ich auf dich und deine "von Liebe und Schuld" Story. Ich finde es super wie du an das Thema ran gegangen bist. Du hast einen angenehmen aber auch anspruchsvollen, qulaitativ Hochwertigen Schreibstil. Man kann lesen das du nicht nur Charaktere nimmst, sondern du entwickelst sie weiter und denkst dir auch was dabei.

Zwar liegt mein Interesse bei der Geschichte rund um Fantaghiro nicht unbedingt bei Tarabas sondern viel mehr bei Romualdo. Mich beschäftigt seit dem ich die besagten Teile 9+10 gesehen habe, wie kann Fantaghiro ohne zu kämpfen in der anderen Welt bleiben und sich binnen von wenigen Tagen "neu" verlieben, und ihr Schicksal mit offenen Armen empfangen. Ich muss immer an Romualdo oder Smeralda denken wie die beiden allein in Ihrer Welt zurück bleiben, ohne das wissen über Fantaghiros verbleib.

Durch deine Infos habe ich gesehen das du den Fandom von Fantaghiro noch nicht komplett den Rücken gekehrt hast. Vielleicht habe ich ja Glück und in deinem Kopf spukt auch ein "neues Ende" sprich Teil 11+12 vor, in dem Romualdo und Fantaghiro doch noch ihr verdientes Happy End finden. *Hoffnungsvoll guck*. Aber ansonsten freue ich mich auf neue Projekte von dir, die ich gerne lesen werde.

Liebe Grüße,
Sabrina

Antwort von Allerleihrau am 08.08.2016 | 14:11:59 Uhr
Hallo Sabrina,

Ja Erinnerungen waren es auch bei mir, als ich anfing vor ein paar Jahren die Videos beim Bügeln zu sehen.

Ärgere Dich nicht über Sat1, die Leute die dort heute tätig sind werden mit Fantaghirò so gar nichtas am Hut haben immerhin ist der Anfang der Staffel mehr als 20 Jahre alt.
Das ist für die so tot, toter geht es nicht.
Da liest man die Mail auch nicht mehr richtig, das ist traurig aber so ist das Leben, die Zeit fließt vorwärts, nie zurück.
So wie du bin ich auch im Fanfiktion Bereich gelandet, ich war unzufrieden mit dem Verlauf der Filme, 1000 Andeutungen und viel zu wenig davon wurde umgesetzt.

Danke für das Lob an meinen Schreibstil, das kann ich grad gut brauchen *lach* meine freie Geschichte läuft derzeit nicht so gut.
Ein guten Teil des Lobes leite ich, wie immer, an meine Beta und meine Stammleserinnen weiter ;-), die mir immer wieder sehr geholfen haben.
Da ich die Serie damals erst mit den Teilen 5 und 6 begonnen habe, blieb die Figur des Romualdos eher blass für mich, er war hier eher der etwas ungeschickte, sehr verliebte Mann, nicht viel mehr. Der Dreh- und Angelpunkt hieß schlicht Fantaghirò und der Kampf der Guten mit und um den Bösen

Ich habe mich schon über die Teile 7 und 8 ziemlich geärgert, weil diese eben Smeralda völlig ausblendeten und man ihr erneut ein dickköpfiges niedliches Kind an die Seite stellte.
Auch dass man Szenen quasi wiederverwertete irritierte mich nicht wenig. Später habe ich dann gelesen, dass Kim Rossi, heißt er glaub ich, der Darsteller des Romualdo, nicht mehr mit drehen wollte und man sich eben behelfen musste. Bzw man die Geschichte nun konsequent nur um die Prinzessin strickte.
Unter diesem Gesichtspunkt habe ich die Teile 9 und 10 dann auch innerlich abgehakt.
Die wurden nunmehr gänzlich auf die Darstellerin abgestimmt und dann entschied man sich eben für die Rosskur, dass man die Figur der Prinzessin neu interpretierte, mehr als Kämpferin als als Liebende und das hat eben alles kaputt gemacht.
Ein Happy End für Romualdo und Fantaghirò kann ich mir derzeit nicht vorstellen, da mir Romualdo nie so nah gekommen ist, wie ich es bräuchte um ihn zum Leben zu erwecken, er ist ziemlich eindimensional in meiner Wahrnehmung.
Dies wiederum ist halt der Tatsache geschuldet, dass eben die Prinzessin im Mittelpunkt steht, die Kämpft und nie aufgibt. Er hingegen ist der Typ der sich erst an der Nase herumführen läßt, später von jemand anderes verführen läßt, in der nächsten Staffel dann alles verpennt eine Staffel später dann verwandelt wird und seine Liebe aufgibt, aus edlen Gründen vielleicht, aber er gibt kampflos auf und dann konsequenter weise seine Liebe in der letzten Staffel gänzlich verliert.
Du siehst, mein Bild von ihm ist mit den Staffeln immer schlechter geworden, aber ich schließe nicht aus, dass sich meine Meinung mal ändern könnte.

LG Allerleihrau
19.04.2016 | 21:30 Uhr
zu Kapitel 30
Hallo liebe Allerleirau!

Lass uns anstoßen auf das Ende einer wunderschönen Geschichte, die dem Vorbild der Serie mehr als gerecht wird und das Geschehen um Tarabas und Smeralda zu einem würdigen Abschluss bringt. Ich habe mich nach dem Schlusspunkt mit einem zufriedenen Lächeln zurückgelehnt, mir die Datei gezogen und sie gleich auf meinem Reader gespeichert.
All die Zeit über war diese hier meine Lieblings-Warte-auf- Fortsetzung-Geschichte. Jedes Mal hab ich mich gefreut, wenn ein neues Kapitel auftauchte, und habe mir so bald als möglich die Zeit genommen, es zu lesen. Das werde ich vermissen! Aber jetzt bin ich erstmal gemütlich dabei, die ganze Geschichte noch einmal am Stück zu lesen, also begleiten Deine Figuren mich noch ein paar Tage.
Bin ich froh, dass Du Tarabas nur „dem Anschein nach“ hast sterben lassen! Viel zu oft habe ich mich schon darüber geärgert, wenn in einem Buch oder Film der Typ, der sich eben erst (endlich) von der dunklen Seite abgewandt hat, seine früheren Taten dadurch sühnen muss, indem er für den Helden sein Leben opfern darf oder sonstwie sinnfrei vor dem Abspann draufgeht. Dabei fing für mich an dieser Stelle immer erst die spannende Frage an: Wie geht es jetzt weiter? Wie lebt so jemand weiter, wie geht er mit seiner Vergangenheit um – und wie gehen die Menschen mit ihm um, die zuvor unter ihm gelitten haben? Fragen, die ich auch gern mal in meinen Stories thematisiere. Viele Bücher und Filme machen es sich da zu einfach – Du aber nicht!
Deine Geschichte ist wunderbar detailreich, sie wächst langsam und mit ihr entwickeln sich die Figuren, aus ihrer Vergangenheit heraus in eine gemeinsame Zukunft. Smeralda und Tarabas passen einfach zusammen! Du hast ihrer Annäherung die Zeit gegeben, die sie brauchten.
Fantaghiro ist selber schuld, dass sie ihn in Film links hat liegenlassen für ihren Romualdo-Schönling ^^ Anders herum gesehen hatte Tarabas natürlich definitiv auch etwas Besseres verdient ;-)
Deine Geschichte besitzt viel Tiefe, nicht nur im Charakter der Hauptfiguren, sondern auch in den Nebenfiguren und der „Geschichte dahinter“ – also in alldem, was Du Dir für die vergangenen zwanzig Jahre an Hintergrund und Entwicklungen hast einfallen lassen. Du hast es sogar geschafft, dass ich eine gewisse Sympathie für Angelika empfinden konnte (die war so nervig im Film ^^)! Sehr gefallen hat mir auch, dass Du mit Eric eins von den entführten Königskindern aufgegriffen hast – so unterschiedlich im Gegensatz zu Smeralda können Entwicklungen verlaufen, die sich aus der nicht eben angenehmen Situation damals ergeben haben. Dies alles zu verflechten und am Ende ins Finale zu führen ist Dir gelungen.
Anne, Korbinian und Abraxas waren zum Gernhaben und auch mal zum Schmunzeln ;-) Lustig, dass Du zwei weitere Nervbolzen der Serie – das Blondchen und unsere schwarze Lieblingshexe – schön passend auf ihr Maß zurechtgestutzt hast.
Auch die anderen Figuren und die Lebenswelt mit all ihren Regeln und Zwängen war sehr greifbar dargestellt und bestimmt mit einiger Recherche verbunden.

Ich würde unseren beiden aber zum Ende noch wünschen, dass sie es schaffen, trotz ihres Verschwindens zu ihren Lieben noch Kontakt halten zu können. Wäre ja sonst ein wenig traurig, wenn Tarabas jetzt gänzlich von seinen Kindern und Smeralda von ihrer bisherigen Vertrauten Anna komplett getrennt ist. Sind die neuen Namen eigentlich echt (indisch?) mit ihrer Bedeutung, die Du ihnen zuschreibst?

Auf jeden Fall hast Du Dir zum Romanabschluss ein Eis oder einen leckeren Kuchen Deiner Wahl verdient ^_^ und ich bin jetzt schon neugierig auf Dein neues Projekt.

Antwort von Allerleihrau am 21.04.2016 | 15:57:02 Uhr
Liebe SilviaK

Danke, Danke für das Lob.
Es war mein Ziel, der Serie gerecht zu werden und eine Fan-Geschichte zu schreiben, die genau das ist, die Geschichte eines Fans. Der diese Geschichte trotz aller Reibungspunkte immer wieder gerne gesehen hat.
Ich freue mich, dass Dir die Geschichte so gut gefällt, dass du sie noch einmal am Stück lesen willst.
Zu Tarabas Tod:

Nun, ich wollte ihm die Möglichkeit geben, komplett mit seinem alten Leben abzuschließen. Und was ist da besser als eine Art Wiedergeburt?

Ja die Frage nach Sühne, hat mich umgetrieben, als ich diese Geschichte entworfen habe.

Und die Frage, ob man so jemanden verzeihen kann oder auch nicht.
Der Detailreichtum meiner Geschichte ist ein wenige meine Achillesferse, schließlich können Details einen Erzählfluss ganz schön aufhalten.
Andererseits ist meine Grundlage ja eine Filmserie und die ist optisch, also musste ich mich dem anpassen, wenn ich der Geschichte gerecht werden will.

Für mich war ja am Ende der 6. Folge eigentlich deutlich, dass Smeralda es ist, die Tarabas Zukunft sein könnte.
Tarabas und Fanthagiró? Das wäre nie, niemals gut gegangen, weil es gegen die Grundlinie der Geschichte gegangen wäre, so wie die letzten beiden Folgen, die man sich echt hätte sparen können.

Für mich sollte die Geschichte parallel ja auch eine Übung sein, eigenen Figuren zu entwickeln.
Wobei ich mich da bequemerweise an den Archetypen festgehalten habe. Also väterlicher Freund/Berater, Vertraute und der rastlose Mann und hier auch Krieger

Ich fand Angelika sehr nervig und kindisch, aber habe in ihr auch immer das Potenzial gesehen, dass sie mit Tarabas an ihrer Seite lernt, sich zu zügeln.
Dass Eric gut passte, macht mich glücklich.

Mit ihm wollte ich darstellen, wie unterschiedlich Ereignisse wirken können und dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann.

Überhaupt hatte die Grundgeschichte ja jede Menge Figuren, mit denen man arbeiten konnte.

Sei es die Schwarze Hexe oder Fantaghiròs Schwestern.

Ich bin sehr froh, dass die Figuren samt ihrer Zwänge recht gut herübergekommen sind.
Ich habe über die Jahre viel gelesen und lange Jahre halt auch viel darüber, wie Frauen gelebt haben in den verschiedenen Epochen und wie diese Kinderhochzeiten zustande kamen z.B.

Nun, ich denke, dass die beiden Besuch bekommen werden, zwar nicht von Anne, die froh darüber ist, dass Smeralda so ichtig glücklich ist und sie ist mit diesem Wissen zufrieden. Smeralda war auch immer eine selbst gestellte Aufgabe, die sie nun abgeben durfte.
Aber das kleine Tal wird den jungen Heiler und seien königliche Gemahlin ebenso sehen, wie den wandernden Kriegen

Die Namen habe ich aus einem Namensportal mit genau der Bedeutung herausgesucht, frag mich aber nicht ob es indisch oder indonesisch war, weiß ich grad nicht ...

Die neue Geschichte hält mich gut beschäftigt. Mal sehen wann ich da einen Versuchsballon starte.

LG Allerleihrau
19.04.2016 | 04:30 Uhr
zu Kapitel 30
Liebe Allerleihrau,

zum Abschluss will ich mich auch hier nochmal melden.
Also meine "Verbannung" hat dich zu dieser großartigen Story inspiriert? Das wusste ich gar nicht und es ehrt mich sehr, vielen Dank! Jetzt erkenne ich die Gemeinsamkeit der Anfänge - aber du hast das Motiv so völlig anders gestaltet, dass ich gar nicht auf den Gedanken gekommen bin.
(Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass die Story immer noch unvollendet rumsteht ... ich habe mich da in was verrannt. Habe schon weiter geschrieben, aber nur auf Papier und bin mir sehr unsicher, ob es was ist ... OT Ende).

Wenn ich so auf die ersten Kapitel zurückblicke, dann fällt mir als Erstes ein (lach mich nicht aus) - der kleine Junge, der die Gänse hütet! Ich habe an deiner Geschichte besonders die authentischen, teilweise idyllischen, doch auch realistischen Details des Lebens auf einer mittelalterlichen Burg bewundert. Von den dramatischen Szenen ist mir vor allem die Auseinandersetzung zwischen Tarabas und Romualdo im Gedächtnis geblieben. Und wie du die Annäherung der beiden Liebenden schön langsam und vorsichtig verlaufen ließest ...

Am Ende habe ich den guten Abraxas vermisst - ich nehme an, er ist weiter auf Abenteuer ausgezogen. Und noch ein Detail: seine kleine Affäre mit Anne war ein echter Überraschungseffekt, das hätte ich der gesetzten und pragmatischen Dame niemals zugetraut.

Zusammenfassend kann ich nur wiederholen, was ich anfangs schon mal sagte: deine Story ist besser als das Original, bei dem ich oft den Eindruck hatte, dass der Drehbuchautor recht oberflächlich gearbeitet hat. Eine Geschichte zum Weiterdenken ... was du ja hiermit getan hast, und das überaus gründlich und liebevoll.
Irgendwie wird mir deine Story fehlen!

Bei deinem neuen Projekt wünsche ich dir viel Erfolg und ich werde bestimmt auch mal hereinschauen.

Bis dann!
roseta

P.S. Ich stelle gerade fest, dass du vergessen hast, deine Geschichte als "fertiggestellt" zu markieren. Das solltest du vielleicht noch tun.

Antwort von Allerleihrau am 21.04.2016 | 15:52:42 Uhr
Hallo roseta,

ja, Verbannung war eine wichtige Inspiration und hat den Grundstein gelegt, auch das Hauptthema der Urfassung, wie verschieden man lieben kann, geht darauf zurück.
Beim Anlesen vor einigen Wochen merkte ich erst, dass ich diese Eingangsfigur:
Tarabas ist völlig am Ende und muss gerettet werden, so weit übernommen hatte.
By the way, Du solltest kein schlechtes Gewissen haben, dass was Du geschrieben hast, kann prima so stehen bleiben …

Ich bin entzückt, dass es eine Alltagsszene ist, die „hängen geblieben“ ist.

Immerhin erzähle ich ja eine Geschichte nach dem Film, und dieses optische Medium nun in Worte zu transportieren war eine Herausforderung. Denn ich musste diese Bilder mit Worten erzeugen ohne langatmig zu werden...

Geschichte und da dann auch Alltagsgeschichte war für mich immer spannend, besonders weil ich ja auch zur Blütezeit der historischen Romane meine Hauptlesezeit hatte.

Von daher habe ich ein Gefühl was ich mag und was ich nicht mag und versuchte es hier umzusetzen.

Besonders nervig finde ich in Romanen immer Anachronismen, wie Kaffee oder Kartoffeln sowie Zucker ….
(OT ich habe mal in einer „Harry Potter reist in die Gründerzeit“ Geschichte gelesen wie sie Kleider kaufen gehen und mit Jeans und Rollkragenpulli wiederkommen, das ging ja gar nicht ….)

Annes Geschichte ist irgendwann auf der Strecke geblieben, damit ich mich nicht auf zu vielen Erzählbögen verzettele, weil sie im Grundgerüst eigentlich schon lebenslustig und unkonventionell angelegt war.
Wir bewegen uns schließlich in der Zeit, als das Mittelalter noch frisch und unbeschwert war.
Abraxas war nicht ihre erste Affäre, auch wenn er durchaus Eindruck hinterlassen hat.

Im Gegensatz zu den Drehbuchautoren wollte ich keine opulenten Bilder haben, sondern Entwicklungen darstellen.
Wirklich geärgert hat mich nur, dass wenn man Tarabas und Co wiederbelebt, dann hätte man doch auch Smeralda zumindest erwähnen müssen. Aber stattdessen kam ein neues Kind zum Zuge.

Liebe Grüße Allerleihrau


P.S. Fertiggestellt habe ich noch nicht gedrückt, um eventuelle Änderungen noch einbauen zu können.
P.P.S. Meine neue Geschichte wird allerdings was völlig anderes: Ein zeitgenössischer Liebesroman mit fantastischem Einschlag
10.04.2016 | 12:03 Uhr
zu Kapitel 28
Nun verschwinden unsere beiden Protagonisten also im Reich der Legenden - ein sehr passender Schluss. Und dass Smeralda ohne Abschied geht, ist effektvoll, wenn es mir auch für Günter ein bisschen leid tut. Aber das Verhältnis der beiden war ja schon am Anfang kein sehr emotionales.
Ich hätte es ganz gerne gesehen, wenn Herzog Eric endlich bestraft worden wäre, nachdem er in Smeraldas Leben Katastrophen angerichtet hat. Aber du hast recht, wahrscheinlich ist er nicht wichtig genug, um darüber zu berichten.
Dass Frau Anne in die Einsamkeit gezogen ist, hat mich überrascht. Herzogin Klara wird sie vermissen. Aber Klara muss allein zurechtkommen, wie die meisten jungen Leute - und sie kann und will es vermutlich auch, sie ist ja eine tatkräftige Person.

Bin gespannt auf den Epilog. Ob der nochmal Neues bringt?

Antwort von Allerleihrau am 10.04.2016 | 17:30:17 Uhr
Liebe roseta
Erstmal danke für Dein(oder Deine?) Review.

Zu Deinen Fragen :

"Nun verschwinden unsere beiden Protagonisten also im Reich der Legenden - ein sehr passender Schluss. Und dass Smeralda ohne Abschied geht, ist effektvoll, wenn es mir auch für Günter ein bisschen leid tut. Aber das Verhältnis der beiden war ja schon am Anfang kein sehr emotionales."

Günter wird seine Mutter nicht wirklich vermissen. Wenn dann vermisst er seinen Vater.
Aber er hat mit Klara ja eine sehr starke Frau an seiner Seite und schon deshalb musste Smeralda gehen.
Sie war immer nur die Stellvertrerterin, und nachdem sie gesehen hat, dass die beiden jungen Leute prima ohne sie klarkommen, geht sie. Ihre Aufgabe ist beendet und sie ist nun frei.
Auch von den verstorbenen Kindern hat sie sich schon vor einer ganzen Weile gelöst. Es war eher Gewohnheit, dass sie zum Friedhof gegangen ist.

"Ich hätte es ganz gerne gesehen, wenn Herzog Eric endlich bestraft worden wäre, nachdem er in Smeraldas Leben Katastrophen angerichtet hat. Aber du hast recht, wahrscheinlich ist er nicht wichtig genug, um darüber zu berichten."

Zu Herzog Eric und seiner Bestrafung.
Hand auf's Herz, wenn ich ehrlich bin, habe ich mich hier simpel davor gedrückt, die Konsequenz darzustellen. Wenn man diese Szenerie mal zu Ende denkt, welche Strafe wird Eric erwarten??
Er hat seinen Lehenseid gebrochen, seinen König verraten, in dem er mit einem anderen König gemeinsame Sache gemacht hat …
Da bleiben dann nur Verbannung oder Hinrichtung, und da der Gute schon zum zweiten Mal auffällig geworden ist, wird Romualdo eine Stärke zeigen müssen, die nicht zu dem Romualdo passt, den wir aus den Filmen kennen.

"Dass Frau Anne in die Einsamkeit gezogen ist, hat mich überrascht."
Ja, das ist leider etwas untergegangen im Laufe der Erzählung, Anne ist ja auch nicht mehr die Jüngste und hat schön länger davon geträumt, sich nur noch auf die Heilung zu konzentrieren.

"Herzogin Klara wird sie vermissen. Aber Klara muss allein zurechtkommen, wie die meisten jungen Leute - und sie kann und will es vermutlich auch, sie ist ja eine tatkräftige Person."

Klara kommt nicht nur allein zurecht, ich denke, sie würde ziemlich schnell mit Anne aneinander geraten, weil Anne eben auch festgefahren ist, in ihren Vorgängen und Denkstrukturen und Klara ist nicht Smeralda.
Sie ist fast 10 Jahre älter als Smeralda als sie in Amt und Würden gelangt, sie braucht keine Vertraute in diesem Sinne, kein Sprachrohr so, wie Anne es für Smeralda war..

"Bin gespannt auf den Epilog. Ob der nochmal Neues bringt? "

Nun wirklich Neues soll er nicht bringen, er soll einen guten Abschluss bringen, einen Ausblick und ein Ende.
Liebe Grüße Allerleihrau
--Geprüft durch Duden.
02.03.2016 | 16:31 Uhr
zu Kapitel 26
Hallo liebe Allerleihrau!
Nur noch 2 Kapitel? Oh, Deine Geschichte fehlt mir ja jetzt schon, wo ich das weiß. :-) Auf meine Dosis Tarabas und Co habe ich immer gern gewartet. Habe gerade nicht viele Stories in meinen Favoriten, die diesen „Yay, Fortsetzung! Lesen!“-Effekt auslösen, wie Deine immer! Hoffentlich hast Du danach gleich ein neues Projekt zum wieder mitlesen, hehe.
Zu den letzten zwei Kapiteln: interessante Idee, einen Magier mal einen Kampf ohne Magie ausfechten zu lassen. Liegt natürlich in der Vorgeschichte begründet, aber das sieht oder liest man sonst fast nie, dass so jemand sich mal auf seine weiteren Talente besinnen und diese dann zielführend einsetzen muss. Ohne dabei gnadenlos baden zu gehen.
Unsere alte Hexenschachtel nimmst Du ja ganz schön auseinander ^_^ Dass die nicht bald selber auseinanderfällt, so verlebt, wie sie wirkt? Wundert mich nicht, dass sie zu altbekannten Mitteln greift, obwohl die doch schon damals nicht auf Dauer funktioniert haben.
Tarabas, der sich diesem Angriff mehr oder weniger nur mit Worten entgegenstellt gefällt mir auch wieder sehr gut. Da geht doch nix drüber!
Hm, wenn man es von einem gewissen Punkt aus betrachtet, hat Herzog Eric Tarabas sogar vor dieser komischen Magie gerettet, indem er ihn niedergestochen hat. Da ist der Heini wenigstens einmal zu etwas gut gewesen.
Dass Smeralda da so mitten ins Geschehen platzt, hat mich etwas irritiert, aber es fügt sich doch in die Geschichte ein, dass sie ebenfalls sich noch mal einer alten Angst stellen muss, weil sie ja in einer ähnlichen Situation schon mal steckte.
Von was für einem Kristall schreibst Du bezüglich der schwarzen Hexe? Ich kann mich nur an die Steine erinnern, in denen sie steckte, bis Donner und Blitz sie wieder rauszauberten. Schade übrigens, dass die nicht auch noch aufgetaucht sind, ich mag die zwei mit am liebsten.
Hachja, wenn die Geschichte vollendet ist, werde ich sie mir genüsslich downloaden, auf meinen eReader packen und noch mal ganz von vorne am Stück beim Zugfahren lesen. *vorfreu*

Antwort von Allerleihrau am 03.03.2016 | 11:32:48 Uhr
Liebe Silvia
Schön, dass Du meine Geschichte so sehr magst.

Ich habe nur wenige laufende Geschichten in meinen Favoriten und bei denen freue ich mich auch immer auf eine Fortsetzung.

Das neue Projekt ist noch in der Vorbereitungs- und Planungsphase und definitiv eine Freie Arbeit.
So nun mal zum Inhaltlichen,
ich hätte gerne etwas mehr Magie zur Verfügung gehabt, aber damit hätte ich meinen eigenen Fanfiktion-Kodex zu sehr verletzt.
Ich habe mir nun mal in den Kopfgesetz den Filmen treu zu bleiben, auch wenn ich mich über manches ärgere.
Und mit Worten konnte man der Schwarzen Zicke eigentlich immer gut beikommen.
Och dass mit dem auseinandernehmen war gar nicht so schwer. Ich habe mir einfach die Schauspielerin mal auf heutigen Bildern angesehen und die Diskrepanz zwischen Paparazi-Shots und den Studio-Bildern war so extrem, da hatte ich meinen Plot an der stelle fest. Dann habe ich noch an die Filmszenen gedacht als Tarabas Mutter ihr Elixier verloren hatte und damit konnte ich ganz gut arbeiten.
Naja mir ist er nicht elegant genug, in meinem Kopf ist das noch viel schlauer und flüssiger gewesen. Aber es freut mich, dass ich scheinbar zu kritisch mit mir selbst bin ;-)
Ja dass Eric Tarabas ausknockt war hier dramaturgisch wichtig.
Die Magie ist übrigens nicht komisch, sie ist nur zu viel auf einmal und reagiert damit etwas über.
Smeraldas auftauchen vorne ist auch so eine Sache.
Im Ursprung gab es nur einen Hof , das Wohngebäude(jetzt Palas genannt, das ist der „Fachbegriff“) und den Turm. Und da war sie dann auch da und recht hilfloser Mittelpunkt des Wortduells.
Bei meiner weiteren Recherche habe ich norditalienische Burgen gesucht und alle die ich angesehen hatte, hatten zwei Höfe also habe ich das so verarbeitet.
Blöd war halt, dass Smeralda wieder vorne auftauchen musste obwohl das ja eigentlich ein rennen in die Gefahr ist. Aber da sie ja der Mittelpunkt von Tarabas Denken und Handeln sein soll, brauchte ich sie vorne.
Der Kristall? Ja das war so eine Sache ich habe mir die 2. (?) Staffel noch mal angesehen, weil ich wissen wollte, warum und wie die Schwarze Hexe in Stein verwandelt wurde. Und siehe da ich habe unwissentlich ein Filmzitat eingebaut.
Auch hier kommt es zu einem Wortduell zwischen Fantaghirò und der Schwarzen Hexe, dieses typische „Ich wette Du kannst dich nicht in xy verwandeln“-Szenario.
Und da geht es auch um Reinheit und das die Schwarze Hexe sich nicht in Kristall verwandeln kann weil der rein ist.
Sie verwandelt sich und mit Hilfe des sprechenden Steines zerstört Fantaghirò das Kristallstandbild und erzeugt damit die schwarzen Steine, die ich nun in Kohle verwandelt habe.
Blitz und Donner konnte ich hier nicht guten Gewissens einbringen, aber das ist recht kompliziert zu erklären, sage wir einfach mal sie waren mir zu kindlich und als ausgewachsene Figuren hätten sie ihren Charme verloren.
Glaubst Du mir, dass ich meine eigene Geschichte nicht mehr lesen kann?
Andererseits mache ich es mit meinen Lieblingen genauso …

Liebe Grüße
Allerleihrau
01.03.2016 | 18:16 Uhr
zu Kapitel 26
Hallo Allerleihrau ,
ich verfolg dein story jetzt schon ne ganze weile ohne review hinterlassen ein DICKES FETTES SORRY erst mal dafür aber ich finde sie einfach super , sie ist gut und flüssig geschrieben aber deine cliffhanger sind einfach mal nur gemein speziell der von kapitel 26 . Ich hab dafür nur eine FETTE BITTE lass tarabas BIIIITTTTTTTTTTTTTTTTTEEEEEEEEEEE NiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHTTTTTTTTTTTTTTT Sterben das kannst du mir bitte nett antun


LG skoorpionw1985

Antwort von Allerleihrau am 02.03.2016 | 13:35:05 Uhr
Hallo skorpionw1985,

ich habe gemeine Cliffhanger?
Hmm dabei gebe ich mir solche Mühe meine Leser nicht allzu sehr hängen zu lassen.
Nö ich hatte nicht vor, Tarabas jetzt ins Gras beißen zu lassen, er ist nur ohne Bewusstsein ;-)
Damit die Magie ihn nicht finden kann sondern wieder zurück in die Natur geht.

Zu Deiner Beruhigung, ich mag keine traurigen Enden, also schreib ich auch keine OK ;-)

So long Allerleihrau
10.01.2016 | 21:01 Uhr
zu Kapitel 24
Hallo, ich hoffe, Deine Sehnenscheidentzündung hat sich wieder etwas gebessert? Ich hatte mal was ähnliches, Mann, war das nervig ^_^’

Ach ja, die schwarze Hexe … die alte Schachtel hat echt überall ihre schwarz lackierten Finger drin. Da wird demnächst bestimmt noch das eine oder andere in die Luft gehen.

Die schnell improvisierte Hochzeit finde ich einen klugen Schachzug, auch wenn mir der Text etwas gehetzt erscheint. Ob das nun einfach die Situation widerspiegelt oder Deinen Wunsch, endlich zu einem Ende zu kommen, sei mal dahingestellt ;-)

Mal wieder ein schwarzer Ritter … unser Hexlein kramt aber auch gern in der Mottenkiste herum. Ob sie gar selber in der Rüstung steckt?

Antwort von Allerleihrau am 10.01.2016 | 22:47:26 Uhr
Hallo Silvia,


Die Sehnenscheidenentzündung ist inzwischen mehr oder minder Geschichte.
Mein Arm musste dann völlig stillgelegt werden:
Ich habe es geschafft mir den Ellbogen soweit zu verletzen, dass ich einen externen Fixateur tragen muss. Mit den Worten meiner Jüngsten: ich bin eine Cyborg-Mama. *lach*
Bis vor 2 Wochen war an Schreiben mit rechts nicht zu denken.

Und Diktierfunktionen sind ja grausam !!!!

So nun aber zum inhaltlichen:

Diese ganze Hochzeitskiste ist ein furchtbar zweischneidiges Schwert gewesen.
Hier fehlte mir nämlich ganz mächtig der Burgkaplan, den ich die Hochzeit in zwei Sätzen hätte vollziehen lassen.
Aber ich hatte ihn ja mehr oder weniger wegfallen lassen.
Nun musste ich mir eine Szene aus de Fingern saugen und das darfst Du ruhig wörtlich nehmen.
Ich habe kein Wort so stehen lassen wie ich es zu Anfang geschrieben habe.
Alsich es das erste Mal las war ich entsetzt, dieses Geholper, dieses Gestolper und dann dachte ich mir, „warum eigentlich nicht?“ die zwei müssen holterdiepolter eine Eheversprechenszeremonie hinlegen, die haben null Ideen was sie da wirklich sagen wollen. Ihre Beziehung zueinander ist so völlig verschieden von Tarabas und Smeralda, der ja sehr viel überlegter seine Worte setzt, zumindest hoffe ich, dass er so herüberkommt. Er hat nicht das erste Mal über seine Verlobungsansprache nachgedacht.
Klar alles ist gehetzt und schnell, wenig feierlich so habe ich es mir schon gedacht.
Die nun folgende Kampfszene macht mich auch nicht glücklich, aber ich kämpfe mit dem Kampf …

Ja irgendwie will ich jetzt wenigstens alles zu einem guten Ende bringen.
LG

Allerleihrau
02.12.2015 | 23:02 Uhr
zu Kapitel 24
Hallo!
Als Erstes wünsche ich dir dann mal gute Besserung.
Es liegt sicher auch an der Entzündung, dass sich in die Kapitelüberschrift ein Druckfehler eingeschlichen hat.

Am besten finde ich in diesem Kapitel das "magische Leuchten", das Tarabas bei seiner Liebeserklärung umgibt - was doch nur daran liegt, dass er sich vor das einzige von der Sonne erleuchtete Fenster platziert hat. Das ist herrlich hintergründig-humorvoll, gerade in dieser romantischen Szene.

Gut finde ich auch, dass du den Leser durch Klaras Augen den Aufmarsch der Feinde sehen lässt.

Bin gespannt darauf, was die Schwarze Hexe noch für Tricks aus dem Ärmel ziehen wird.

Antwort von Allerleihrau am 03.12.2015 | 13:40:22 Uhr
Hallo roseta,
ja dieser Fehler war der Tatsache geschuldet, dass ich derzeit mit Links tippen muss.
Ziemlich lästig.

Zu der Lichtgeschichte, ich wollte einen Kontrapunkt setzen, der das märchenhafte wieder etwas dämpft.
Erst habe ich Abraxas maulen lassen, nach dem Motto:"Mensch quatsch nicht soviel, der Feind steht vor der Tür"
Bloß war dass kein Gegengewicht sondern ein dermaßener Stimmungskiller, dass ich schlicht nicht wusste was ich im Anschluß schreiben sollte ...
Also einen kurzen Blick ohne Herzchenaugen benutzt, und das funktioniert ja dann auch scheinbar.
04.10.2015 | 14:47 Uhr
zu Kapitel 23
Hallo!

Ich melde mich auch mal wieder hier.

Habe gerade Mesalinas Kritik gelesen und die stilistischen Beanstandungen muss mir ich wohl auch ans Hemd kleben lassen, ich bin ja deine Beta ... obwohl ich als solche immer auch darauf achten muss, nicht etwa deinen Stil durch meinen zu verfälschen.
Und das mit Abraxas' Bett - ich bin vermutlich ein Schaf, aber das hätte ich niemals missverstanden.

Zum neuen Kapitel: ich fand es angenehm, dass jetzt Schluss ist mit der Innenschau (gegen die ich auch nichts habe!) und dass die Handlung voranschreitet. Offenbar gibt es eine freundliche Annäherung zwischen Tarabas und seinem zukünftigen Stiefsohn, was ich erfreulich finde.
Den verweichlichten Höfling hast du offenbar auch zu dem Zweck erfunden, die Pause zu begründen, welche die Reisenden in Tarabas' altem Reich machen - ein geschickter Schachzug.

Zur Frage, ob beenden oder nicht - ich kenne das Gefühl, wenn man denkt, dass man jetzt Schluss machen muss, obwohl man noch allerhand Ideen hätte, und ich habe auch schon mal in dieser Lage eine Geschichte schneller beendet, als ich ursprünglich vorhatte. Es ist auf jeden Fall besser, als sie unvollendet stehen zu lassen, weil ein neues Projekt sich in den Vordergrund drängt. (Das muss ich gerade sagen, mit zwei abgebrochenen Stories auf meiner Liste ...)

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was du mit der Schwarzen Hexe noch vorhast. Ich hoffe, sie wird endlich unschädlich gemacht und kann nicht wieder zusammengesetzt werden. (Über die Filmszene, wo Blitz sich fragt, ob sie genug Zauberpulver für gewisse Körperteile der Schwarzen Hexe haben, lachen wir immer noch.)

Liebe Grüße
roseta

Antwort von Allerleihrau am 10.10.2015 | 21:39:49 Uhr
Liebe roseta,

zu den stilistischen Anmerkungen
Ich fand es auch ganz selbst verständlich, da die zwei ja diesen Raum teilen.
Aber gut ich hatte das Wörtchen „eigenes“ halt schon mal drin in der Geschichte und habe es dann irgendwann wieder raus genommen.

Zum weiterschreiben. Ich will die Geschichte beenden, auf alle Fälle und ich werde den Schlenker nicht mehr machen.
Ich habe den Text angelesen und beschlossen, dass ich ihn damals toll fand, aber heute nicht mehr.

Was mit der schwarzen Hexe geschehen wird? Das verrate ich nicht, jetzt wird sie erst mal noch so richtig Streß machen.
Aber ja die Szene ist auch immer wieder witzig
Daran schreibe ich, wenn mein Real-Life mich dazu kommen lässt jedenfalls.
Zur Zeit komme ich einfach nicht zum Computer und selbst wenn ich dran bin kann ich nicht arbeiten weil jeder hier irgendwas dran machen will. *seufz*

LG Allerleihrau
24.09.2015 | 16:07 Uhr
zu Kapitel 22
So, ich schau auch mal wieder rein … und geh wieder kapitelweise die Kleinigkeiten durch, wie gehabt ;-)

Kapitel 18:

„Das Geräusch ließ ihn aufschrecken, in Sekunden ging er alle Möglichkeiten durch:
Abraxas, der in sein Bett wollte – unwahrscheinlich, der wäre still und leise eingetreten und auf sein Lager geglitten, um ihn möglichst nicht zu wecken.“

Ich musste diesen Satz gerade mehrere Male lesen, um zu begreifen, wie er gemeint ist (bzw. um zu verstehen, wie du ihn wahrscheinlich *nicht* gemeint hast. Jössas.)
Smeralda. Joa, das überrascht mich jetzt nicht übermäßig.

Karolina fand ich schon in der Serie unfassbar anstrengend. Das Klischee-Prinzesschen als Gegenstück zu Fantaghirò (die natürlich nicht weniger Klischee war, dafür aber ein erträglicheres.)

Tarabas hat es sich natürlich auf Abraxas Lager bequem gemacht, Gentleman, der er ist. Ich bewundere seine Selbstbeherrschung ja doch so ein bisschen.

Smeralda hat scheinbar so ein bisschen die Schnauze voll, scheint mir ^^ Klar, sie benutzt das Gleichnis der schwarzen Hexe, wenn man das so nennen will, aber so kann man sich natürlich auch an Tarabas ranschmeißen (Ich bin nun wirklich die letzte, die es ihr verdenken kann. Ahöm.)

„Jungfräulicher Zauberer“ kratzt also an seinem Ego? Bwaha, wie schön :D

Das Leben knisterte nur so in ihr, und mit einem Mal nahm er sie auch als reizvolle Frau wahr.

Sämtliche Leser stoßen ein genervtes „Na endlich“ vorm Bildschirm aus und möchten Tarabas ein Kissen drüberhauen. Irgendwie ist der Gute manchmal etwas … begriffsstutzig.

„eine größere Clique aufstrebender Adeliger“

Dujemine, mit dem Begriff hast du mich grad ziemlich aus der Geschichte geworfen. Gibt es da nicht etwas … äh … stilistisch passenderes?

Pffft, da hast du uns arme Leser um eine P18-Szene gebracht, schäm dich ;-) Das Zusammentreffen mit Abraxas am nächsten Morgen amüsiert mich.
Korbinian erdet mal wieder alle. An dem Hof wird echt was fehlen, wenn er weg ist. Und ich als Leser mag ihn sehr gerne, er bringt immer die gelassene Ruhe in den Plot.

Ich mag die Prinzessin auch nicht übermäßig, aber sie ist schon plotrelevant, allein um zu sehen, wie deine beiden weiblichen Figuren sich charaktermäßig voneinander abgrenzen.


Kapitel 19:

„Während Smeralda die Flickarbeiten beaufsichtigte und Korbinian mit der Prinzessin diskutierte, kämpfte Tarabas mit seinen Habseligkeiten.“

Ich weiß, wie es gemeint ist, dennoch hatte ich für einen Moment recht erheiterndes Kopfkino :D

Schöner Briefwechsel mit seinem Sohn, der da stattfindet.
Ehe-Verbindung klingt arg holprig, hätte es „eine neue Ehe eingehen zu dürfen“ nicht auch getan?

Und die ersten Lästermäuler erwachen. Unsere beiden Turteltäubchen sind aber auch doof. Dabei sollten sie beide mittlerweile alt genug sein, um zu wissen, dass allzu deutliche Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit nicht angebracht sind. No go. Man kann jetzt über antiquierte Ansichten maulen wie man will, das ist nun mal so. Kein guter Schachzug. Bitte mal das upstairs brain wieder aktivieren, Tarabas, mannmannmann!

Karolina. Warum nur bin ich so gar nicht überrascht? *seufz* (Und was hat sie dir eigentlich getan, dass du sie so wenig leiden kannst? ^^)
Aber Smeralda hat gut gekontert.


Kapitel 20:

Und der Sturm wird stärker. Ich hoffe, sie sind gewappnet.
Abraxas möchte ich gerade persönlich aufs Pferd setzen. Seiner Frau geht es nicht, also hat er gefälligst seinen Arsch zu ihr zu bewegen, anstatt sich mit dem Wetter zu rechtfertigen.
Ja, es mag menschlich sein, dass er davor Angst hat, aber damit ist niemandem geholfen, am wenigsten ihr.
Und dass Tarabas mal austickt, überrascht mich auch nicht wirklich. Ich hätte an seiner Stelle auch keine Lust, aufs Brot geschmiert zu bekommen, wie toll es doch ist, dass man seiner finsteren und bösen Vergangenheit doch entkommen ist. Egal, wie wohlwollend es gemeint ist.
Harte Charakterisierung von Fantaghirò, die er da zeichnet. Aber wo er Recht hat … auch wenn mir die Selbstmitleid-Schiene gerade etwas auf den Sender geht.


Kapitel 21:

Aha, das weglaufen scheint bei ihm also Methode zu sein. Na der Kerl kann ja froh sein, dass er nicht mit mir verheiratet war, den würde ich mit der metaphorischen Bratpfanne empfangen ^^
Kudos an Angelika, dass sie diese Geduld scheinbar aufgebracht hat.
Aaaach Abraxas, ich mag dich. Ich würde gerne etwas mehr über bzw. seine gemeinsame Vergangenheit mit Tarabas erfahren. Nachdem das ja in diese Geschichte nicht so wiiirklich reinpasst, vielleicht ein kleines Spin-Off?

Bis zum nächsten Kapitel (es sei denn, ich komm wieder wochenlang zu nichts und dann wird es wieder so ein "Reißen wir mal die ganzen letzten Kapitel in einem runter"-Review.)

Grüße
Mesalina

Antwort von Allerleihrau am 27.09.2015 | 15:52:05 Uhr
Hallo Du ,
Erstmal danke dafür, dass Du Dir die Mühe machst und diese Review schreibts, dass weeiß ich sehr zu schätzen.
Vorallem weil sie mir hilft besser zu werden


##„Das Geräusch ließ ihn aufschrecken, in Sekunden ging er alle Möglichkeiten durch:
Abraxas, der in sein Bett wollte – unwahrscheinlich, der wäre still und leise eingetreten und auf sein Lager geglitten, um ihn möglichst nicht zu wecken.“
Ich musste diesen Satz gerade mehrere Male lesen, um zu begreifen, wie er gemeint ist (bzw. um zu verstehen, wie du ihn wahrscheinlich *nicht* gemeint hast. Jössas.)##

Ja da habe ich das Wörtchen „eigenes“ vor Bett vergessen Smeralda. Joa, das überrascht mich jetzt nicht übermäßig.

##Karolina fand ich schon in der Serie unfassbar anstrengend. Das Klischee-Prinzesschen als Gegenstück zu Fantaghirò (die natürlich nicht weniger Klischee war, dafür aber ein erträglicheres.)##

Tja wo Licht ist ist auch Schatten


##Tarabas hat es sich natürlich auf Abraxas Lager bequem gemacht, Gentleman, der er ist. Ich bewundere seine Selbstbeherrschung ja doch so ein bisschen.##


Hat wenig mit Selbstbeherrschung zu tun, eher Unsicherheit und ein in der Situation unpassendes Schamgefühl.

##Smeralda hat scheinbar so ein bisschen die Schnauze voll, scheint mir ^^ Klar, sie benutzt das Gleichnis der schwarzen Hexe, wenn man das so nennen will, aber so kann man sich natürlich auch an Tarabas ranschmeißen (Ich bin nun wirklich die letzte, die es ihr verdenken kann. Ahöm.)##

Tarabas ist in Liebesdingen in meinen Augen eigentlich eher der Passive, der der eingeladen und angesprochen werden muss. Hängt auch mit seiner Mutter zusammen, die ihn so lange beeinflußt hat. Zumindest bei mir.
Er hat ja nicht grad die wirklich netten Beispiele für Liebe erlebt.

##„Jungfräulicher Zauberer“ kratzt also an seinem Ego? Bwaha, wie schön :D##

Schön dass es Dir gefällt, ist aber meine Erfahrung, dass man Männer durchaus mit so was „knacken“ kann, also ihren Erfahrungsschatz anzweifeln, in allen Lebenslagen ;-)

##Sämtliche Leser stoßen ein genervtes „Na endlich“ vorm Bildschirm aus und möchten Tarabas ein Kissen drüberhauen. Irgendwie ist der Gute manchmal etwas … begriffsstutzig.##

Ja hat sich irgendwie dann doch länger hingezogen als ich es ursprünglich geplant hatte


##„eine größere Clique aufstrebender Adeliger“

Dujemine, mit dem Begriff hast du mich grad ziemlich aus der Geschichte geworfen. Gibt es da nicht etwas … äh … stilistisch passenderes?##

Sorry, für mich ist es stilistisch sehr passend, immerhin kommt der Begriff aus dem 17. Jahrhundert oder war es das 18? Kommt aus Frankreich aus dem dortigen höfischen Leben. Hat für mich eben auch ein bestimmtes Bild einer Gruppe aufgetakelter Adeliger. Sonst nutze ich den Begriff eher nicht *schulterzuck*
Alle andern Synonyme waren mir irgendwie zu platt, Gruppe, Truppe, Kreis, alles viel zu nichtssagend oder irreführend.

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Pffft, da hast du uns arme Leser um eine P18-Szene gebracht, schäm dich ;-).###

Ich fürchte da würdest Du eher einen Lachkrampf bekommen, P18 Szenen lese ich recht gerne, kann sie aber nicht schreiben. Ich mache da halt lieber die Türe zu.


##Korbinian erdet mal wieder alle. An dem Hof wird echt was fehlen, wenn er weg ist. Und ich als Leser mag ihn sehr gerne, er bringt immer die gelassene Ruhe in den Plot.##

Das ist sein Job, so als literarische Figur, ist ja schließlich eine Geschichte und kein Protokoll!


Ic##h mag die Prinzessin auch nicht übermäßig, aber sie ist schon plotrelevant, allein um zu sehen, wie deine beiden weiblichen Figuren sich charaktermäßig voneinander abgrenzen.##

Ja, aber brauche ich eine Abgrenzungsfigur? Ich bin mir nicht mehr sicher, weil sie den Plot doch um einiges erweitert hat und mich eher davon abhält das Verhältnis von Smeralda und Tarabas zu beleuchten.


...
##Schöner Briefwechsel mit seinem Sohn, der da stattfindet.##

Schön dass er Dir gefällt, er ist schon ziemlich schweißtreibend gewesen, weil ich ihre Verbundenheit und auch Ihre Distanz einbringen wollte.


##Ehe-Verbindung klingt arg holprig, hätte es „eine neue Ehe eingehen zu dürfen“ nicht auch getan?##

Ja vielleicht, aber es sollte extrem gestelzt klingen


##Und die ersten Lästermäuler erwachen. Unsere beiden Turteltäubchen sind aber auch doof. Dabei sollten sie beide mittlerweile alt genug sein, um zu wissen, dass allzu deutliche Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit nicht angebracht sind. No go. Man kann jetzt über antiquierte Ansichten maulen wie man will, das ist nun mal so. Kein guter Schachzug. Bitte mal das upstairs brain wieder aktivieren, Tarabas, mannmannmann!##

Tja bis hierhin hatten sie das stille Einverständnis ihrer näheren Umgebung, dass in Kombi mit der frohen Stimmung und einem im Tee ….

##Karolina. Warum nur bin ich so gar nicht überrascht? *seufz* (Und was hat sie dir eigentlich getan, dass du sie so wenig leiden kannst? ^^)##

Sie ist als literarische Figur einfach so angelegt, schon als junges Mädchen fand ich sie unangenehm und sie ist so furchtbar oberflächlich gestaltet, dass ich sie als Figur in diese Richtung weiterentwickelt habe. Sie ist für mich so und hätte ich Ihren ihr Mann noch leben lassen würde sie ihn betrügen weil sie die ständige Bestättigung bräuchte, dass sie noch hübsch ist.



##Aber Smeralda hat gut gekontert.##

Jupp ab und an muss sie mal ihre Krallen zeigen ;-), sie ist mir im Laufe der Geschichte etwas zu passiv geworden, zu leidend, das wollte ich hier wieder ändern.


Kapitel 20:

##Und der Sturm wird stärker. Ich hoffe, sie sind gewappnet.
Abraxas möchte ich gerade persönlich aufs Pferd setzen. Seiner Frau geht es nicht, also hat er gefälligst seinen Arsch zu ihr zu bewegen, anstatt sich mit dem Wetter zu rechtfertigen.
Ja, es mag menschlich sein, dass er davor Angst hat, aber damit ist niemandem geholfen, am wenigsten ihr.##

Abraxas ist halt ziemlich egoistisch und ich brauchte ihn hier noch dringend als Vermittler, als Außenstehende Sicht auf Tarabas.
Rein technisch ist es ein dämliches Logik-Loch weil ich da ursprünglich noch einen Erzählstrang einfügen wollte.
Sollte ich deise Geschihte jemals überarbeiten, wass ich derzeit ausschließe, weil ich schon ganz woanders bin gedanklich und schreibtechnisch, dann würde Mai-Lin wohl nicht dabei bleiben.

##Und dass Tarabas mal austickt, überrascht mich auch nicht wirklich. Ich hätte an seiner Stelle auch keine Lust, aufs Brot geschmiert zu bekommen, wie toll es doch ist, dass man seiner finsteren und bösen Vergangenheit doch entkommen ist. Egal, wie wohlwollend es gemeint ist.
Harte Charakterisierung von Fantaghirò, die er da zeichnet. Aber wo er Recht hat … auch wenn mir die Selbstmitleid-Schiene gerade etwas auf den Sender geht.##

Ich gebe zu ich bin da sehr hart, im ursprünglichen Plot war es sogar noch härter, weil ich mich als erwachsene Frau über Fantaghirò einfach nur noch ärgern konnte, sie ist ja nicht selbstlos, sondern sehr, sehr egoistisch.
Meiner Meinung nach zumindest, sie geht da quasi über Leichen um ihren Romualdo zu retten.

##Aha, das weglaufen scheint bei ihm also Methode zu sein. Na der Kerl kann ja froh sein, dass er nicht mit mir verheiratet war, den würde ich mit der metaphorischen Bratpfanne empfangen ^^##

Naja manchmal ist es einfach klüger zu gehen und sich neu zu sortieren, meienr Erfahrung nach und Tarabas fehlt einfach das Handwerkszeug um sich kontrolliert auseinanderzusetzten.

##Kudos an Angelika, dass sie diese Geduld scheinbar aufgebracht hat.##

Sie hat ihn geliebt, war aber nie blind gegen seine Fehler und ich habe sie immer als sehr starke Person wahrgenommen, selbst wenn sie sich verrannt hat. Und sie wusste immer dass sie die Stärkere ist. Zumindest in meiner Geschichte :-)

##Aaaach Abraxas, ich mag dich. Ich würde gerne etwas mehr über bzw. seine gemeinsame Vergangenheit mit Tarabas erfahren. Nachdem das ja in diese Geschichte nicht so wiiirklich reinpasst, vielleicht ein kleines Spin-Off?##

Vielleicht mal, aber erst mal will ich die Geschichte hier endlich beenden und mich dann an eien freie Geschichte wagen, die mir schon fast seit einem Jahrzehnt im Kopf herumspukt.
Bin grad dabei die Materialien dafür zu sammeln.

##Bis zum nächsten Kapitel (es sei denn, ich komm wieder wochenlang zu nichts und dann wird es wieder so ein "Reißen wir mal die ganzen letzten Kapitel in einem runter"-Review.)##

Geht mir doch auch nicht viel besser ….

Freue mich trotzdem übe jedes Review

LG Allerleihrau
02.06.2015 | 21:29 Uhr
zu Kapitel 21
Um mit den Worten meines eigenen Lieblingskommentators zu sprechen: ZU KURZ! :-D Jetzt weiß ich, was er letztens gemeint hat, als ich auch „nur“ ein halbes Kapitel hochgeladen habe, damit die Leser wenigstens etwas zum Weiterlesen hatten. Und dann noch so ein Ende.
Kann ich voll verstehen, dass Tarabas mit seiner Vergangenheit wahrscheinlich sein Lebtag lang zu tun hat, auch wenn ich ihm wünsche, dass sie irgendwann verblasst und er nicht mehr so sehr mit sich hadert.
Der Auftritt von Katharina letztens *g* Oh, ich habe diese hohle Nuss auch nie gemocht, der war sehr passend. Und Smeralda hat sie schön abgekanzelt. Mit ihrer Erklärung gehe ich auch mit. Und selbst wenn … sie ist doch sowieso inzwischen rettungslos in ihn verschossen, gell? ;-)

Antwort von Allerleihrau am 03.06.2015 | 21:54:11 Uhr
Doch zu kurz?
Schade, aus Schreiberlings -Sicht ist es nämlich praktisch muss ich sagen, meine Aufmerksamkeitsspanne liegt derzeit bei 4-5 Seiten.
Danach verliere ich immer die Lust.

Das nächst Kapitel liegt in den letzten Zügen der Überarbeitung und es sollte nicht lange dauern, hoffe ich.

Ja ich fand die Prinzessin damals schon schwer zu verstehen, klar, große Opferbereitschaft und alles, aber irgendwie behagte es mir nicht.

Katharina ist so sehr Blondchen gewesen im Film, so furchtbar weinerlich, dass ging mir immer gegen den Strich.

Smeralda hat sich Gedanken gemacht, bevor sie sich komplett auf die Liebe eingelassen hat und sich mit den Fragen auseinandergesetzt und äußert das hier nun mal.

LG Allerleihrau
07.03.2015 | 21:28 Uhr
zu Kapitel 19
Hallöchen, ich verfolge immer noch gespannt Deine Geschichte und freue mich auch nach langem Warten über jeden neuen Teil :-) Den ich dann auch sofort lesen muss!
Im vorigen Teil hat mich allerdings eine Szene aus der Handlung herausgerissen - und zwar die, in der auf einmal von Konstantinopel und Jerusalem die Rede war. Auf einmal platzte die reale Welt in das märchenhafte Geschehen, die ich damit bisher nie im Zusammenhang gesehen hatte. Tarabas' Welt und unsere Welt waren und sind für mich immer zwei ganz verschiedene, die keinen Berührungspunkt haben. Kriegsgerüchte aus irgendwelchen südlichen Reichen hätten mir als Andeutung schon ausgereicht. Also ich ignoriere die Kreuzzüge da unten einfach im weiteren und bleibe weiter in meinem Märchenreich ;-)
Aha. Die alte Vettel also *grins* Würde mich auch nicht wundern, wenn die Schwarze Hexe den Eric an der Angel hat. Solange er nicht weiß, wer sie ist, wird es ihn wenig stören ... und als Hexe hat man ja eh Mittel und Wege, andere Leute von Dingen abzulenken, die sie nicht wissen sollen, oder sich gefügig zu machen. Man denke nur an Romualdo damals ...
Und - na endlich haben die zwei es mal geschafft *lach* Und der "jungfräuliche Zauberer" war auch noch schuld daran. Männer!

Antwort von Allerleihrau am 15.03.2015 | 16:19:11 Uhr
Hallo Silvia, da legst Du durchaus einen Finger in die Wunde.
Als ich mit der Geschichte anfing, hatte ich mir überlegt in welcher Zeit ich das ganze ansiedeln will.
Und ich hatte die Intention nicht zu sehr ins fantastische zu gehen, weil da ja schon Geschichten existieren.
Schöne Geschichten wie ich finde und ich wollte nun meiner Erzählung einen eher "normalen Rahmen" geben.
Wobei das auch Quatsch ist, weil da von der Grundlage her schon nichts normales ist. Und auch die Filme sich irgendwie in einem zeitlosen Kontext bewegen, weil Kutschen erst viel später aufkamen zum Beispiel.

In einer Überarbeitung kann ich mir da sogar eine Veränderung vorstellen. Mir ging es hierbei aber auch um die Tatsache, dass die Truppenteil nur auf Durchreise sind und so im großen und ganzen keine Gefahr darstellen.

Erstmal.

Und die schwarze Hexe ja die war ein willkommenes Fressen für mich, ein Opfer ihrer eigenen Dummheit, eine unbelehrbare, und eien nicht ungefährliche Gegnerin.
Ja Männer können meiner Erfahrung nach sehr kiebig werden wenn man ihre Erfahrungen anzweifelt, egal in welchem bereich *lach*

LG
Allerleihrau
17.02.2015 | 17:47 Uhr
zu Kapitel 18
Abraxas ist wieder da! Wie schön! Ansonsten bin ich der Meinung dass Tarabas' Vergangenheitsbewältigung überfällig war. Sehr schön also, dass es endlich mal geschehen ist. Und die beiden nähern sich weiter an. Gefällt mir sehr.

Antwort von Allerleihrau am 01.03.2015 | 16:14:54 Uhr
Schön, dass es Dir gefällt, es geht demnächst weiter und ein Ende ist nun auch bald in Sicht.
LG Allerleihrau
01.01.2015 | 21:54 Uhr
zu Kapitel 17
Hallöchen! Da bin ich wieder! Ich habe den letzten Teil natürlich längst schon gelesen, aber erst jetzt endlich die Muße gefunden, einen Kommentar dazu zu schreiben. (Und staune, dass noch gar keiner dazu hier steht!) Zum vorletzten Kapitel – der Unterredung zwischen Mutter und Sohn – kann ich gar nicht so viel sagen, außer dass es einige offene Fragen klärte und die Beziehung der beiden deutlicher werden ließ. Am Ende auch etwas veränderte, zum Positiven, denke ich.
Die Tarabas-Kapitel lese ich immer besonders gern (hehe, muss wohl am Hauptcharakter liegen) – und hier gab es mal wieder viele Rückblenden und Details, die mich an die Filme erinnerten. Die Gnome *g* Oh Mann, wer ist nur auf die Idee gekommen, belebtes Gemüse als Dienerschaft zu nehmen … aber die waren immer noch besser als das Gekreuch in den letzten beiden Teilen. Tauchen die noch mal auf? Ich würd denen ja auch ein etwas ruhigeres Leben wünschen nach dem ganzen Stress vorher *g*
Tarabas’ Reifeprozess hast du, finde ich, sehr gut geschildert, genauso seh ich den auch. Freut mich, dass er mit dem schwierigen Teil seiner Vergangenheit, was die Frauen betrifft, langsam abschließen und sich Neuem öffnen kann. Obwohl ich befürchte, so positiv das hier gerade klingt, wartet nach den Naturgesetzen der Schreibkunst schon der nächste Hammer auf ihn (und Smeralda) …
Die Begegnung mit der Elfenkönigin hatte ich nicht erwartet. Mir hat sie sehr gefallen, ich hatte sofort wieder das Bild dieser Frau aus dem Film vor Augen, mit aller Ausstrahlung drum herum, die sie hatte. Und Tarabas kriegt als Wiedergutmachung gleich eine heroische Aufgabe aufgedrückt *grins* Irgend so etwas musste ja kommen! Na ist ja auch so – wer, wenn nicht der, kann irgend einem Möchtegern-Finsterling mal ordentlich den Kopf waschen (wahlweise zurechtrücken oder auch abschlagen, je nach dem …)? Bin schon sehr neugierig, was sich da noch zusammenbraut. Wird sicher was mit Eric zu tun haben … und ich vermute, wir dürfen noch mal in die alten Wohnhöhlen (mit oder ohne Gemüse)?

Antwort von Allerleihrau am 04.01.2015 | 16:21:07 Uhr
Hallo SilviaK,
danke für deine Rückmeldung,

Das Mutter-Sohn-Gespräch sollte Günter als für sein Alter sehr reifen Jungen zeigen.
Es war mir ein dringendes Bedürfnis wieder mehr ins Originaluniversum abzutauchen.
OOCs sind schon wichtig um neue Dynamiken einzubringen, aber schon mit der Prinzessin habe ich so meine Probleme, ob sie nicht etwas zu viel ist.
Anderseits brauche ich sie um bestimmte Begegnungen zustande kommen zu lassen und damit Smeralda unabhängiger werden kann.
Tja nach den Gesetzen des Schreibens bahnen sich nun neue Konflikte an, Knoflikte von aussen udn von innen.
Ja die Gemüsegnome werden noch einen Auftritt haben.
Mal sehen ob die Aufgabe so heroisch wird, ich bastle noch an dem Kapitel .

Aber ich spüre auch, dass ich nun langsam mal alle Fäden wieder in die Hand nehmen sollte und mein Gesamtmuster nicht aus den Augen verlieren sollte.
Eines weiß ich sicher, wenn ich die Geschichte fertig habe muss ich sie nochmal überarbeiten. Erstmal kürzen und straffen denke ich.
Nur sollte ich es erstmal fertig bekommen.
LG Allerleihrau
25.10.2014 | 20:32 Uhr
zu Kapitel 15
Meine Güte, ich bin immer noch nicht dazu gekommen, endlich mal einen Kommentar hierzu zu schreiben, dabei hab ich das Kapitel schon längst gelesen ^^ Jetzt nehm ich mir aber mal die Zeit. – Tarabas und Romualdo, definitiv eine interessante Begegnung, auf die ich neugierig war. Man merkt schon, dass die Liebe für Fanthagiro bei beiden immer noch im Hintergrund (bei Romualdo auch ziemlich im Vordergrund) herumknistert, sozusagen. Als die zwei sich über ihre sich ach so ähnlichen Hofberater ausgelassen haben, musste ich schon schmunzeln. Tja, gleiche Stellung, gleiche Leiden, scheint mir.
Den Vergleich mit der Marmorstatue, den Tarabas hier zieht, finde ich sehr passend und als einen schönen Verweis auf die Zeit in der Serie, wo Romualdo ja wirklich zu Stein erstarrt war. Jetzt ist es ihm augenscheinlich noch einmal passiert, wenn auch innerlich, und Tarabas ist diesmal am rechten Platz, um seinem ehemaligen (?) Rivalen um ihre Liebe einen Schubs Richtung Jetzt und Hier zu versetzen und wieder ins Leben zurückzuholen. Finde ich eine sehr gute Idee und sehr gut umgesetzt. Auch wenn er ihm das empfiehlt, was für ihn selber so schwer ist. Aber zumindest hat er schon mal erkannt, dass das der richtige Weg sein müsste. Und so wie Tarabas hier über Angelika spricht, kann ich sie sogar an seiner Seite sehen. Bisher teilte ich eher Romualdos Ansicht von wegen „lästig und nervig“ *grins* Ich denke auch, Tarabas ist mit seinen Erfahrungen und Einsichten mit der Zeit gereift, während Romualdo nach Fantaghiros Verschwinden irgendwo hängengeblieben ist und nicht loslassen kann. Aber vielleicht schafft er es ja irgendwann auch noch.
Smeraldas Nachfolgerin scheint ja auch ein patentes Mädchen zu sein. Da hat ihr Sohn doch einen guten Griff getan.

Antwort von Allerleihrau am 02.11.2014 | 21:57:47 Uhr
Hallo Silvia,
wie du an meiner nicht minder späten Antwort sehen kannst,kenne ich das Problem mit dem Zeit finden nur zu gut *lach*

Ich freue mich wenn ihr meine Geschichte verfolgt und kommentiert, weil ja sehr viel Zeit und Elan darin steckt, aber das kennst Du sicher auch.

Besonders freut es mich, wenn diese Zitate nicht nur auffallen, sondern auch ankommen.
So sehe ich Fanfiction, bloß nicht das Original aus den Augen verlieren.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es oft sehr viel leichter ist, Ratschläge die man selbst bekommen und als gut befunden hat, weiter zu geben, als sie selbst zu leben.

Smeraldas zukünftige Schwiegertochter ist eine patente junge Frau, darauf lege ich durchaus Wert, kein Mädchen mehr. Sie ist gute 20 Jahre alt, aber dazu im kommenden Kapitel mehr.

Romulado ist ein dankbares Objekt finde ich, weil er nur in der ersten Staffel wirklich er selbst war wenn ich das so sage darf, danach ist er erst von der schwarzen Hexe verhext, dann zu Marmor erstarrt, um in der nächsten Staffel zu Fidor zu werden.

LG Allerleihrau
11.10.2014 | 14:30 Uhr
zu Kapitel 16
Schönes Kapitel, dass die unterschiedlichen Beziehungen beleuchtet. Auch wenn ich persönlich es immer noch eeeetwas langatmig finde.

Antwort von Allerleihrau am 11.10.2014 | 15:59:57 Uhr
Huhu,

ja es ist sehr gesprächslastig.
Ist mir aber wichtig, es geht darum klare Verhältnisse zu schaffen, ein wenig von der Vorgeschichte unterzubringen.

Ich hätte nun wenn überhaupt den Verletzten wieder raus gekürzt, und das Klopfen aus dem Vorkapitel ignoriert ...
Aber die Gespräche wären geblieben .

LG Allerleihrau
28.07.2014 | 10:55 Uhr
zu Kapitel 15
Endlich finde ich die Zeit, dein neues Kapitel zu würdigen …

Tarabas, an dir ist ein Schauspieler verloren gegangen! Ich amüsier mich gerade köstlich.
Und auch die Unterhaltung mit Romualdo ist großartig. Da sind wohl zwei aufeinander getroffen, die in Ruhe miteinander lästern können …
Auch wenn meine skeptisch hochgezogene Augenbraue in Bezug auf Romualdo bleibt. Ja, ich weiß, dass und warum eine Veränderung mit ihm vorgegangen ist; dennoch wirkt so beißender Sarkasmus (in lack of a better term) … irgendwie fehl am Platz. Ich kanns nicht begründen, es irritiert mich einfach.
Ich stimme Tarabas Vergleich mit der Marmorstatue zu.

…dunkle Kanäle … ayayayay, mein Kopfkino *gigglesnort*
Sekunde, ich brauch ne Minute um mich zu sammeln. Um das Bild zu verdrängen, wie Tarabas in stinkenden Abwasserkanälen mit Mafiosos (nur stilecht in klischeehaften lila Nadelstreifen und mit schmierigen Haaren) verhandelt.

Ähm … *räusper* Wo war ich?

Tarabas Ansprache ist ebenso mutig wie pathetisch. Ich habe bei jedem Wort drauf gewartet, dass Romualdo sich auf ihn stürzt und sie sich prügeln.
Dennoch hat er recht. Und wenn man bedenkt, wie er in Bezug auf Fantaghiro in der Serie aufgetreten ist, scheint er wirklich weiser geworden zu sein. Gefällt mir.

Smeraldas Einschätzung von Klara deckt sich durchaus mit meiner. Und das Gespräch mit Romualdo ist sehr schön.
Dass Tarabas so offen eine Hochzeit anspricht … überrascht mich jetzt allerdings doch. Wow. Hätte ich so nicht mit gerechnet.
Und er hat Smeralda noch nicht gefragt. Just saying *hust*

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Antwort von Allerleihrau am 07.08.2014 | 13:50:10 Uhr
Hallo Mesalina,
You made my week *g*
Jedesmal wenn ich deine Rezi lese, habe ich ein riesiges Grinsen im Gesicht.

Wie ich schon ab und an erwähnte, für mich ist "Hof halten" zu 99 Prozent Theater.
Und Tarabas hat da sehr viel Übung, da ich Angelikas Hof eher im Asiatischen Raum sehe udn die hatten sich da sehr etepetete wenn es um Rangfolgen usw. ging.

Hmm Romualdo ist halt so wie ich ihn mir vorstelle.
Er war nie mein Liebling.

Die Mamorstatue war einfach nötig als Filmzitat und so.

Hm komisch, ich schaue zu wenig Filme glaube ich . Kann deine Bilder so gar nit in meinem Text sehen *g*

Bevor ich die Ansprache geschrieben habe, habe ich Teil 6 noch mal gesehen um in Stimmung zu kommen.

Mit Klara wollte ich Smeralda as Leben etwas leichter machen. Sie soll doch nun endlich etwas Zeit haben und die Burg verlassen können, ohne sich ständig zu sorgen.

Ja das mit dem Fragen ist so eine Sache, so 100 Prozentig ist er sich ja nicht sicher, er versucht nur sich abzusichern.
Er ist eh in einer komischen Stimmung an diesem Abend, das Gespräch mit Romualdo hat ihn empfindlich werden lassen.

Wie es weitergeht, mit etwas Burgleben, einem schwimmenden Tarabas, einer alten Bekannten der Abreise des Königs und mal sehen wieviel ich in ddas Kapitel hineinbekommen kann.
20.07.2014 | 20:58 Uhr
zu Kapitel 15
Liebe Allerleihrau,

jetzt will ich auch hier wieder mal was zu den beiden letzten Kapiteln sagen.

Ein Teil von Smeraldas Kümmernissen scheint sich ja in Luft aufgelöst zu haben. Die Schwiegertochter in spe wirkt durchaus sympathisch und auch der Sohn scheint sich posiriv verändert zu haben. Eine interessante Konstellation, dass sie schon zwanzig ist und er erst siebzehn (oder sechzehn?); das kann unter Umständen in dieser Altersgruppe einen gewaltigen Unterschied bedeuten. Ein bisschen scheint sich in der Tat abzuzeichnen, dass die junge Frau die Hosen anhat, wie man so sagt - was nicht unbedingt bedeuten muss, dass Günter dieselben abgeben muss. Aber sie scheint ganz auf Smeraldas Linie zu liegen: eine starke Frau.

Die mit Spannung erwartete Begegnung der beiden einstigen Rivalen verlief erwartungsgemäß: oberflächlich ruhig, förmlich und freundlich, auch verständnisvoll, aber ein gewisses Knistern war dennoch spürbar - jedenfalls habe ich es so gesehen. Und die "Predigt" von Tarabas über das Loslassen war sehr eindrucksvoll. War das derselbe Tarabas, der in einem früheren Kapitel erst davon überzeugt werden musste, dass es verschiedene Formen der Liebe gibt, und der selbst noch so verbittert an seiner alten Liebe hing?

Wie ich an anderer Stelle schon bemerkte - ich bin gespannt auf Smeraldas Reaktion, wenn sie erfahren sollte, dass Tarabas Heiratsabsichten geäußert hat, ohne vorher mit ihr darüber zu sprechen. Ich an ihrer Stelle würde Krach schlagen. Aber ich lasse mich überraschen.

Liebe Grüße
roseta

Antwort von Allerleihrau am 20.07.2014 | 23:22:52 Uhr
Hallo Roseta,

ja es kommt etwas überraschend, aber für mich gibt es da zwei Handlungsebenen, Ebene eins in der Tarabas,der innerlich mit sich selbst ringt, zum Teil auch krampfhaft klammert, sich gar nicht lösen will, einfach weil er so unsicher ist mit sich selbst und seinen Gefühlen und dann ist da Ebene 2 der Tarabas, der eine gewisse Empathie in sich trägt und registriert, wie besch..eiden es Romualdo hinter seinen versteinerten Ich eigentlich geht.

Er ist noch nicht durch, abe rdie Erkenntnis, dass Romualdo eine sehr viel stärkere Bindung hat als er selbst ist ein heilsamer Baustein.

Ja Smeraldas Abwehrhaltungen werden ad absurdum geführt, das war meine Absicht, sie kannte die junge Frau nicht. Sie kennt auch ihren Sohn nicht.
Sie soll ihr Herzogtum in gute Hände geben können, und sich nun auf das Glück das vor ihr liegt konzentrieren dürfen, dafür ist die Prinzessin da.
Günter bekommt eine gute tatkräftige Frau an seien Seite, damit Smeralda weiß, während ihr Sohn unterwegs ist, ist das Land in guten Händen.

Smeralda neigt dazu sich in Sachen hinein zu steigern, sie ist nicht perfekt, sie hat Fehler, und Vorurteile gehören dazu.
, Günter hat Tarabas sehr massiv darauf gestoßen, dass seien Mutter sehr eigen ist in dieser Frage, so dass Tarabas eventuell eine Weg finden wird, die ganz große Explosion zu verhindern.

LG Allerleihrau
02.07.2014 | 18:14 Uhr
zu Kapitel 13
Ich bin mal wieder da ...

Abraxas wird losgeschickt. Eiiigentlich mache ich mir ja keine Sorgen um ihn, aber dass Tarabas es scheinbar tut, lässt mich die Stirn runzeln.
Lass ihn bloß heil wiederkommen.

Bei der noch in Kleidung verborgenen Gestalt tippe ich mal auf die Prinzessin.

Und ja, sie wird als Klara vorgestellt. Hab ich also Recht gehabt.

Dass Tarabas von der ganzen Sache als Schauspiel denkt, deckt sich mit meiner Empfindung. Es wirkt wie ein sorgsam inszeniertes Bühnenstück. Wehe dem, der es wagt in Ton, Gestik, Mimik oder Wortwahl von dem abzuweichen, was der Regisseur vorgegeben hat (um mal bei der Theater-Analogie zu bleiben)

Was Romualdo angeht, da runzele ich mal wieder die Stirn. Gerade Romualdo war der Leidenschaftliche, der Impulsive, mit den spielenden, lebenden Augen. Klar, er ist in die Jahre gekommen, aber ... so ganz gefällt er mir gerade nicht. Hmm.

Klara kriegt durch ihre Antwort schon mal Kontur. Gefällt mir, dass sie scheinbar nicht nur das angepasste Königsweibchen ist. Ob Günther seine Antwort ernst meint oder gute Miene zum bösen Spiel macht, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Die "öffentliche Unterhaltung" (in lack of a better term) zwischen Tarabas und Romualdo hat Charme, wirkt aber auch irgendwie gestelzt; was aber vermutlich dem offiziellen Charakter des ganzen geschuldet ist.

Hach Korbinian :grins: Das war doch mal ne nette Geste.

Und was wird das jetzt am Ende? Ich bin mal gespannt.

Schießlich ...
"Die Kurzen Haare des königs habe ich übrigens eingeflochten weil der Darsteller des Romulado auf den letzten Fotos die ich recherchiert habe kurze Haare hatte."
Ich unterstelle dir, dass die Wortwahl beabsichtigt war. Danke für den Lacher als sofort mein bildliches Vorstellungsvermögen ansprang :grins:

Antwort von Allerleihrau am 06.07.2014 | 20:54:28 Uhr
Hallo Mesalina

"Abraxas wird losgeschickt. Eiiigentlich mache ich mir ja keine Sorgen um ihn, aber dass Tarabas es scheinbar tut, lässt mich die Stirn runzeln.
Lass ihn bloß heil wiederkommen."

Ich glaube Tarabas hat weniger Sorge, dass Abraxas was passieren könnte, ihm liegt viel mehr im Magen was er herausfinden wird.
Und ich kann Dir versichern, dass Abraxas einige unangenehme Neuigkeiten mitbringen wird. Und das es noch richtig Trouble geben wird.


"Bei der noch in Kleidung verborgenen Gestalt tippe ich mal auf die Prinzessin.
Und ja, sie wird als Klara vorgestellt. Hab ich also Recht gehabt."

Ja ich wollte sie gerne als unabhängige Person einbringen, die aber genau weiß, dass es manchmal klüger ist nicht völlig gegen die Konventionen zu verstoßen.



"Dass Tarabas von der ganzen Sache als Schauspiel denkt, deckt sich mit meiner Empfindung. Es wirkt wie ein sorgsam inszeniertes Bühnenstück. Wehe dem, der es wagt in Ton, Gestik, Mimik oder Wortwahl von dem abzuweichen, was der Regisseur vorgegeben hat (um mal bei der Theater-Analogie zu bleiben)."

Solche Protokollarischen Sachen sind reinstes Theater und genau dass wollte ich darstellen. Es geht um Rangordnungen und Zur Schaustellung.


"Was Romualdo angeht, da runzele ich mal wieder die Stirn. Gerade Romualdo war der Leidenschaftliche, der Impulsive, mit den spielenden, lebenden Augen. Klar, er ist in die Jahre gekommen, aber ... so ganz gefällt er mir gerade nicht. Hmm."

Er soll auch gar nicht gefallen, ich habe mir überlegt, dass er nun so oft schon von seiner Verlobten, den verheiratet waren sie meines Wissens nach nie, durch irgendwas getrennt worden ist, dass seine Lebendigkeit einfach auf der Strecke bleiben musste. Er hat seine Lebendigkeit verloren, als er seine große Liebe verloren hat.


"Klara kriegt durch ihre Antwort schon mal Kontur. Gefällt mir, dass sie scheinbar nicht nur das angepasste Königsweibchen ist. Ob Günther seine Antwort ernst meint oder gute Miene zum bösen Spiel macht, kann ich allerdings nicht beurteilen."

DA musst Du noch zwei Kapitel warten dann bekommen die beiden ein wenig Raum für Ihre Geschichte, nicht viel, aber etwas .-)


"Die "öffentliche Unterhaltung" (in lack of a better term) zwischen Tarabas und Romualdo hat Charme, wirkt aber auch irgendwie gestelzt; was aber vermutlich dem offiziellen Charakter des ganzen geschuldet ist."

Jupp, sollte aber auch so sein. Das persönliche privatere Gespräch kommt am Abend ich bin gespannt, ob Dir der Romualdo dann besser gefällt.
Und was das gestelzte angeht, ich habe zuviel Richter Di Romane gelesen fürchte ich, antikes China, ist auch die Vorlage für Angelikas Reich.


"Hach Korbinian :grins: Das war doch mal ne nette Geste."

Ja er ist einfach ein herzensguter Mensch und er hat ein gutes Bauchgefühl für Menschen.


"Und was wird das jetzt am Ende? Ich bin mal gespannt."
Eigentlich ist das alles eine Vorbereitung auf das Gespräch von Tarabas und dem König.


LG Allerleihrau
23.06.2014 | 20:04 Uhr
zu Kapitel 14
Ich bin’s noch mal! Ich habe gestern doch glatt Meister Korbinian vergessen. Wie konnte ich nur! Ich fand es toll, dass er diese Bürgschaft für Tarabas abgegeben hat. Es bestätigt einfach den Eindruck, dass die zwei in der Zeit ziemlich gute Freunde geworden sind, und außerdem hat Tarabas sich das auch redlich verdient inzwischen.

*grins* Das Abitreffen inspiriert Dich bei Deiner Geschichte? Sowas gibt’s auch? Na was soll ich sagen, ich krieg meine Inspirationen neuerdings auf dem Bahnsteig oder beim Bahnhofsbäcker …

Ich bin wirklich gespannt auf Tarabas und Romualdo. Im Film hatten sie ja nur indirekt miteinander zu tun, und später als Romualdo Fidor war, da war er immer so depri … Es wäre wirklich lustig gewesen, hätte Fantaghiro ihre Bekundungen wahrmachen und den Fidor statt dem hübschen Romualdo nehmen müssen, weil der Zauber vielleicht nicht weggegangen wäre … Aber es ist ja ein Märchen, da passiert so was nie!

Nimm Dir für Deine Geschichte ruhig die Zeit, die sie braucht. Ich hab heute mal versucht, herauszufinden, was dieses besondere Feeling bei Deiner Geschichte für mich ist. Irgendwie schwingt darin beim Lesen so ein Gefühl von der Wärme des Sommers und dem wunderschönen warmen Licht, das der Herbst bringt, mit … und Tarabas findet hier, was ich ihm immer mal gewünscht habe – einen Ort zum Heimkommen (in Tohors Reich fand ich ihn immer irgendwie fehl am Platz) und Leute, die ihn annehmen wie er ist, egal was früher mal war. Und denen er das gleiche auch zurückgeben kann. Mal ganz abgesehen von Smeralda ;-) die definitiv schlauer ist als Fantaghiro – beim Vergleich Romualdo – Tarabas ist ja wohl fast jedem Zuschauer außer ihr klar gewesen, wer vorne liegt. Da sie das wohl anders sah, gönne ich es Smeralda voll und ganz *g*.

Sag mal, hab ich das irgendwann überlesen oder ist Smeralda noch nie durch den Kopf gegangen, dass Tarabas ja eigentlich dafür verantwortlich ist, dass ihre Eltern tot sind? Im Film fiel das irgendwie ziemlich weg, zumindest hat es sie nicht sonderlich gestört. (Naja, Film-Logik wo bist du manchmal?)

Antwort von Allerleihrau am 24.06.2014 | 14:29:32 Uhr
"Ich bin’s noch mal! Ich habe gestern doch glatt Meister Korbinian vergessen. Wie konnte ich nur! Ich fand es toll, dass er diese Bürgschaft für Tarabas abgegeben hat. Es bestätigt einfach den Eindruck, dass die zwei in der Zeit ziemlich gute Freunde geworden sind, und außerdem hat Tarabas sich das auch redlich verdient inzwischen.“

Meister Korbinian habe ich als eine ultimative Vertrauensperson angelegt, den Märchenpapa, wenn Du so willst. Ursprünglich war er als ein Novize angelegt, der sein Gelübde nie ablegen wollte, weil er das Leben im Kloster nicht ertrug, aber da ich den christlichen Aspekt völlig raus gelassen habe ist er eben der „Vater“.
So ist er angelegt, ich habe ihm einen ein ganz natürlichen Sinn dafür ob es jemand gut oder böse meint, angedichtet
Das wird nun im weiteren Verlauf sehr wichtig werden


"*grins* Das Abitreffen inspiriert Dich bei Deiner Geschichte? Sowas gibt’s auch? Na was soll ich sagen, ich krieg meine Inspirationen neuerdings auf dem Bahnsteig oder beim Bahnhofsbäcker …“

Jupp. ich habe mir überlegt wie Menschen sich in 20 Jahren so ändern, vom jungen zum ausgereiften Erwachsnen und bei uns sind es nun 20 Jahre her da habe ich das Gesamtbild genommen und das habe ich verwurstet.

„Ich bin wirklich gespannt auf Tarabas und Romualdo. Im Film hatten sie ja nur indirekt miteinander zu tun, und später als Romualdo Fidor war, da war er immer so depri … Es wäre wirklich lustig gewesen, hätte Fantaghiro ihre Bekundungen wahrmachen und den Fidor statt dem hübschen Romualdo nehmen müssen, weil der Zauber vielleicht nicht weggegangen wäre … Aber es ist ja ein Märchen, da passiert so was nie!“
Och ich bin mir sicher, sie hätte sich „geopfert“ und Fidor so geliebt und allen Zweifel und berechtigten Einwänden zum Trotz dafür gesorgt, dass es klappt.

„Nimm Dir für Deine Geschichte ruhig die Zeit, die sie braucht. Ich hab heute mal versucht, herauszufinden, was dieses besondere Feeling bei Deiner Geschichte für mich ist. Irgendwie schwingt darin beim Lesen so ein Gefühl von der Wärme des Sommers und dem wunderschönen warmen Licht, das der Herbst bringt, mit …“

Es ist also nicht zu aufgesetzt wenn ich mit Licht und Landschaft spiele? Prima, da habe ich so ein wenig gezweifelt, aber andererseits schreibe ich ja über eine FernSEHserie und denke, dass ich diese Bilder brauche um der Vorlage gerecht zu werden.
„und Tarabas findet hier, was ich ihm immer mal gewünscht habe – einen Ort zum Heimkommen (in Tohors Reich fand ich ihn immer irgendwie fehl am Platz) und Leute, die ihn annehmen wie er ist, egal was früher mal war. Und denen er das gleiche auch zurückgeben kann.“
Da bin ich gespannt wie dir der weitere Verlauf dann gefallen wird.

„Mal ganz abgesehen von Smeralda ;-) die definitiv schlauer ist als Fantaghiro – beim Vergleich Romualdo – Tarabas ist ja wohl fast jedem Zuschauer außer ihr klar gewesen, wer vorne liegt. Da sie das wohl anders sah, gönne ich es Smeralda voll und ganz *g*.“

Das ist Lustig, ich habe Tarabas nie! an der Seite Fantaghiros gesehen und fand auch die letzten Teile einfach eine Publikumsver.rsche. Er war meiner Ansicht nach noch so jung und unreif und hätte solage reifen können, bis die Kleine Smeralda alt genug für ihn gewesen wäre :-)

Rein technisch war ich echt ärgerlich, als Smeralda im nächsten Teil nicht mehr auftauchte, einfach nicht erwähnt wurde, weißt du was ich meine?

„Sag mal, hab ich das irgendwann überlesen oder ist Smeralda noch nie durch den Kopf gegangen, dass Tarabas ja eigentlich dafür verantwortlich ist, dass ihre Eltern tot sind? Im Film fiel das irgendwie ziemlich weg, zumindest hat es sie nicht sonderlich gestört. (Naja, Film-Logik wo bist du manchmal?)“

Nope, hast Du nicht, dieser Konflikt wird von aussen an die beiden herangetragen und ich bin gespannt Ob Smeraldas Entscheidungen und Erklärungen passen werden, in den Augen meiner Leserinnen.
22.06.2014 | 21:37 Uhr
zu Kapitel 14
Hallo Allerleihrau!

Schön, wieder ein Kapitel von Dir zu lesen :-) Bei Dir warte ich immer gern, denn Du schreibst immer so detailreich und ausgefeilt – da können ruhig Wochen und Monate vergehen, bis es fertig ist. Meine Kapitel müssen auch immer erst ne Weile liegen und werden immer wieder nachgefeilt, ich kenn das. Und wenn man noch Kinder hat und arbeiten geht, ist noch weniger Zeit da – was ich auch gerade sehr merke ^_^’
Hach schön, Tarabas und Smeralda versüßen mir den Abend! Sogar mit Romualdo kann ich mich anfreunden. Im Film war der so was von geleckt … hüstel … aber Du beschreibst hier einen gestandenen Mann und verantwortungsbewussten Herrscher. Man merkt, dass er mit dem Alter gereift ist, sozusagen.
Also ich muss sagen, dass Günther und Klara mir bisher auch recht gut gefallen. Kann es sein, dass Smeralda ihre negativen Gefühle gegenüber anderen (ihre Stiefmutter und die eine von Fanthagiros Schwestern, hab den Namen gerade nicht im Kopf) auf die zwei überträgt? Na, wir werden es ja sehen.
Danke, dass Du den Gedanken aufgreifst, der mir auch schon mal durch den Kopf ging – es hat also diverse Klagen gegenüber unserem ehemaligen Schwarzmagier gegeben. Und Romualdo hat sie gekonnt abgeschmettert *g* Ist schon praktisch, König zu sein und das letzte Wort zu haben, hehe. Bin gespannt, wie die zwei miteinander umgehen, wenn es mal etwas privater wird, ohne die große Bühne.
Die höfischen Gebräuche kommen sehr gut rüber, denke ich. Stelle ich mir etwas anstrengend zu schreiben vor, so ein zeremonielles Gehabe ^^

Noch mehr Ideen für noch mehr Hintergrundgeschichten? Sehr schön ^_^ Da kann ich mich ja noch auf viel Zeit mit viel neuem Lesestoff von Dir freuen.

Antwort von Allerleihrau am 23.06.2014 | 13:31:54 Uhr
Hallo Silvia,


"Schön, wieder ein Kapitel von Dir zu lesen :-) Bei Dir warte ich immer gern, denn Du schreibst immer so detailreich und ausgefeilt – da können ruhig Wochen und Monate vergehen, bis es fertig ist. Meine Kapitel müssen auch immer erst ne Weile liegen und werden immer wieder nachgefeilt, ich kenn das. Und wenn man noch Kinder hat und arbeiten geht, ist noch weniger Zeit da – was ich auch gerade sehr merke ^_^’ "

Leider vergehen ja immer Wochen und Monate, *seufz*. DAnke für das Lob fürs feilen ;-) Das kostete jedes Mal viel Zeit, die aber gut investiert ist. Ja Zeit ist ein sehr leidiges Thema.

"Hach schön, Tarabas und Smeralda versüßen mir den Abend! Sogar mit Romualdo kann ich mich anfreunden. Im Film war der so was von geleckt … hüstel … aber Du beschreibst hier einen gestandenen Mann und verantwortungsbewussten Herrscher. Man merkt, dass er mit dem Alter gereift ist, sozusagen. "
Ich habe als Recherchestart versucht Bilder der Schauspieler von heute zu finden, um ein Bild zu bekommen udn siehe da mit kurzen Haaren war er viel männlicher und markanter, was man ja von Mr. Rogers nicht behaupten kann.
Ausserdem kam mir unser Abitreffen da ssehr entgegen, fast alle Männer sind irgendwie erwachsen geworden, je anspruchsvoller die Aufgabe, desto erwachsener der Mann :-)

"Also ich muss sagen, dass Günther und Klara mir bisher auch recht gut gefallen. Kann es sein, dass Smeralda ihre negativen Gefühle gegenüber anderen (ihre Stiefmutter und die eine von Fanthagiros Schwestern, hab den Namen gerade nicht im Kopf) auf die zwei überträgt? Na, wir werden es ja sehen."
Treffer versenkt, Smeralda geht erstmal davon aus, dass Carolina einen schlechten Einfluss auf Ihre Tochter hat. Die Geschichte mit Ihrem Sohn ist vertrakter, aber das kommt demnächst.

"Danke, dass Du den Gedanken aufgreifst, der mir auch schon mal durch den Kopf ging – es hat also diverse Klagen gegenüber unserem ehemaligen Schwarzmagier gegeben. Und Romualdo hat sie gekonnt abgeschmettert *g* Ist schon praktisch, König zu sein und das letzte Wort zu haben, hehe. Bin gespannt, wie die zwei miteinander umgehen, wenn es mal etwas privater wird, ohne die große Bühne"

Danke für den Hinweis und wie es zwischen den beiden wird Hmm, sagen wir mal sehr emotional ....

"Die höfischen Gebräuche kommen sehr gut rüber, denke ich. Stelle ich mir etwas anstrengend zu schreiben vor, so ein zeremonielles Gehabe ^^ "
Danke, auch für dieses Lob, bloß gut ist es nur ein Fantasy Märchen und kein historischer Roman.
Ich hab hier kräftig rumgeschwurbelt, damit es spaß macht zu lesen.


Noch mehr Ideen für noch mehr Hintergrundgeschichten? Sehr schön ^_^ Da kann ich mich ja noch auf viel Zeit mit viel neuem Lesestoff von Dir freuen.

Soviele Ideen und so wenig Zeit *seufz*

Ich denke der nächste Teil kommt so in 6 Wochen

LG
Allerleihrau
11.04.2014 | 20:11 Uhr
zu Kapitel 13
Deinetwegen hatte ich heute mehrfach einen Ohrwurm von „Unter der Linde“ ^_^’ Ich freu mich jedes Mal, wenn ein neues Kapitel von Dir angezeigt wird, ich lese die Geschichte einfach zu gern. Die Entwicklung von Tarabas und Smeralda geht immer ein Stückchen weiter – ob nun bei beiden allein oder in ihrer Beziehung zueinander. Du stellst immer wieder neue Fragen in den Raum, die einen neugierig auf die nächste Folge warten lassen.
Wie jetzt – Magie im Wald? Hat Herzog Eric irgendwo einen Zauberer aufgetrieben, den er jetzt ins Geschehen wirft? Lass Abraxas ja in einem Stück da wieder rauskommen!
A propos Magie … als ich las, welche Schwierigkeiten Smeralda mit ihrem Bein hat – kann Tarabas ihr da nicht ein bisschen helfen? Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob er bei Dir Magie komplett aufgegeben hatte oder ob er den Bereich Heilung nicht beherrscht (oder ob das Thema früher in der Story schon mal dran war, dann hab ich es wohl vergessen).
Ich bin auch neugierig, wie Du Romualdo auftreten lässt. In den Filmen konnte ich mit ihm nicht so viel anfangen, er war irgendwie immer nur der angeschmachtete Geliebte ^^’ und warum Fantaghiro ihm gegenüber Tarabas den Vorzug gegeben hat, werde ich wohl nie verstehen. Ja, auf die Wiederbegegnung der zwei Herren bin ich auch gespannt.

Antwort von Allerleihrau am 12.04.2014 | 10:36:47 Uhr
Hallo Silvia,
verräts Du mir von welchen Interpreten? Ich habe es grad mal bei Youtube gesucht und habe einige spannende Sachen gehört und noch eine Tolle Gruppe gefunden, aber zurück zum Thema.

Schön dass es dich freut meine Geschichte zu lesen.

Es kann sich nur langsam entwickeln, beide Protas sind vom Leben ganz schön durch dei Gegend geschubst worden, die beiden brauchen Zeit.

Sie haben eine gewisse Lebenserfahrung gesammelt, sie wissen, dass man sich an einer Stichflamme nicht wärmen kann *hmm schickes Bild, kann ich vielleicht nochmal verwenden, oder nicht? Wie hat man damals Feuer anbekommen ...* Irrgs zurück zu deiner Review.

Ja wenn sich eine Lösung abzeichnet kommt die nächste Frage, so ist das Leben.

Zur Magie sage ich (noch) nichts, ein bisschen Spaß möchte ich noch haben.
Ich brauche Abraxas noch, keine Sorge, der ist ein erfahrener Krieger der wird sich von so ein bisserl Spionieren nicht kaputtmachen lassen, er ist ein Katalysator, du erinnerst dich , die kommen so aus einer Reaktion raus, wie sie rein gegangen sind.

Zur Heilung mittels Magie, müsste ich nochmal nachlesen, in der Ursprünglichen Fassung hatte ich im Gespräch von Tarabas und Korbian das Thema drin, und dass es auf diesem Wege nicht funktionieren würde, weil man eben mehr als nur den Knochen heilen müsste, aber ich habe auch diese Szene x-mal verändert bis es flüssig wurde, kann sein, dass ich es herausgeschrieben habe an dieser Stelle.
Doch es wird noch Linderung geben, dass zieht sich aber noch ein wenig hin ...

An Romualdos Auftreten arbeite ich noch, und die Wiederbegegnung der beiden macht mir Spaß, bin gespannt wie ihr das finden werdet. Es ist gar nicht so einfach diese Unterhaltung zu schreiben ist noch "in Arbeit"

LG Allerleihrau
11.04.2014 | 20:09 Uhr
zu Kapitel 13
Huch, so einen Ausbruch hätte ich von Tarabas ja nicht erwartet. Und vor allem nicht vor allen Versammelten. Aber wenn er so direkt mit dem Thema konfrontiert wird, muss da wohl mal was raus.
Und es wird jemand den Staubwölkchen hinterhergeschickt. Gut so. Alles andere wäre mir einfach zu leichtsinnig gewesen.

Smeralda und Tarabas nähern sich weiter an. Schön. Ich beobachte es mal weiter mit Interesse. Und die Unterhaltung zwischen Tarabas und Abraxas hatte auch wieder sehr viel Wahrheit und Vertrautheit.

LG Mesalina


P.S. Gerne hätte er sie dazu gefragt, ließ ihn das alles misstrauisch zurück (Die Bedeutung dieses Teilsatzes im Zusammenhang ist mir nicht verständlich.), war ihre Schwiegermutter jemand gewesen, der versucht hatte, das lebhafte Mädchen zu „formen“?

Kann es sein, dass der Satz in Klammern eine Anmerkung deiner Beta ist? ;-)

Antwort von Allerleihrau am 12.04.2014 | 09:57:52 Uhr
Hallo Mesalina,
zu deinem P.S:
Kopf auf den Schreibtisch hau "Ja"!" Ich habe die falsche Datei eingespielt *grmpf* Das kommt davon wenn man an drei Rechnern parallel arbeitet.
Ich habe es nun verbessert. Danke schön für den Hinweis

Der Ausbruch musste sein, um ein paar Mauern aus seinem Heilligtum "Schmerz um die unerfüllte Liebe" einzureißen, damit er was Lebendiges in sein Heiligtum stellen kann :-)

Was es mit den Staubwolken auf sich hat wird sich in Bälde klären, da grüble ich grad noch über zwei drei Fragen wie ich das Canon nah gelöst bekomme, ohne mit den Zeiten zuviel zu "schwurbeln" sprich mich jetzt endlich zu entscheiden ob ich frühes oder Hohes Mittelalter nehme als Hintergrund.


LG Allerleihrau
10.04.2014 | 20:28 Uhr
zu Kapitel 13
Zu Deinem "Nachwort": Ich finde, dass der "philosophische" Teil lang genug war. Die verschiedenen Personen haben ihre Ansichten über die Liebe sehr treffend dargelegt (zum Teil auch nur durch Handeln und nicht durch Reden, wie Anne), und Tarabas wird es nun wohl so langsam als Wahrheit anerkennen, dass es viele verschiedene Formen der Liebe gibt. Eine Ansicht, der ich persönlich zustimme.
Es ist beeindruckend, dass er nach so vielen Jahren und als Vater von erwachsenen Kindern immer noch so sehr von dieser ersten großen Liebe beeinflusst wird (wieso in aller Welt denke ich jetzt an einen gewissen Snape?), aber er gelangt wohl allmählich zu der Einsicht, dass das Leben weitergegangen ist, zumal er auch durch Angelika Liebe erfahren hat.

Bin gespannt, wann er es merkt, dass die Liebe wieder auf ihn wartet ... aber auch darauf, welcher Art die unbekannte Gefahr ist, die immer wieder angedeutet wird.
Interessant wird auch das Zusammentreffen mit seinem früheren Rivalen Romualdo werden, der inzwischen mehr oder weniger sein Schicksal teilt: auch er hat Fantaghiro verloren.

Antwort von Allerleihrau am 12.04.2014 | 09:49:04 Uhr
Hallo roseta,

danke für die Rückmeldung,
für mich ist Tarabas besonders in allen Belangen die sich mit Liebe befassen besonders unsicher und verletzlich, weil er eben keine richtige Erziehung zur Liebe bekommen hat.
Deshalb muss er das oft genug unter die Nase gerieben bekommen *lach*

Du findest es beeindruckend, dass er seiner unerwiederten Lieb noch immer nachtrauert? Hmm für mich ist es so. dass es sich hierbei um eine tiefe Zäsur in seinem Leben handelt, einen Schmerz, den er ja lange Jahre ganz im geheimen anbetet.

Mit Snape kann ich das nicht wirklich beeurteilen, ich habe nach dem "Gefangenen" nicht weitergelesen, kenne den Fortgang der Geschichten nur aus Erzählungen anderer. Halt, ich habe die Heiligtümer angefangen und ein wenig hinein gelesen und am Ende verzweifelt nur noch den Schluß und den Epilog weil ich mit dem Buch gar nicht warm wurde.

Tja die Gefahr die sich zusammenbraut, ist wie ein Eintopf oder ein Zaubertrank um mal bei HP zu bleiben, es kommen jede Menge Ingridenzien zusammen und dann kommt die eine Zutat hinzu und der Kessel geht in die Luft *g*

Am Zusammentreffen der beiden arbeite ich noch, schreibe grad die Szene das xte Mal um, bis die zwei Kerle endlich das machen was ich will. *grummel*

Bis demnächst
Allerleihrau