Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
02.07.2013 | 17:44 Uhr
zur Geschichte
Ach ja, die Taratzen. Die Riesenratten waren ein Konzept dass ich recht witzig fand.
Insgesamt erinnert die Geschichte mich ein wenig an "Androklus und der Löwe".
Guter flüssiger Schreibstil und geschickt eingeflochtene Hintergrundinfos zur Maddrax-Welt.

Es ist allerdings etwas schwierig für nachzuvollziehen, warum Kerab so ein kompromissloser Vegetarier ist, wenn er doch einem der steinzeitlichen Nomadenstämme entstammt. Historisch führten solche Stämme ein sehr hartes Leben auf ständiger Wanderung und eine regelmäßige Proteinzufuhr war dabei überlebenswichtig. Hätte damals jemand versucht, sich nur pflanzlich zu ernähren (vor allem im Winter), hätte er wohl kein halbes Jahr überlebt.
Logischer wäre, dass Kerab speziell Taratzen, als intelligente Geschöpfe, nicht essen will.

Antwort von Meteoritenfreak am 02.07.2013 | 21:45 Uhr
Mir gefallen die Taratzen auch ziemlich gut. Ich finde, dass man sie in der Hauptserie häufiger als intelligente Lebewesen zeigen sollten (die die meisten von ihnen ja auch sind), und nicht als wilde Tiere die alles und jeden anfallen. An diese römische Fabel habe ich beim Schreiben jetzt nicht gedacht, ich wollte einfach das Konzept einer Freundschaft zwischen einem Menschen und einem (vernunftbegabten und sprechenden) Nicht-Menschen durchbringen, welche außer im MX-Universum nur noch bei "Star Wars", "Animorphs", und evtl. auch "X-Men" und "Inuyasha" möglich ist.

Ich wollte Kerab einfach als einen "aus der Art geschlagenen" Barbaren präsentieren, der sich eben auch in dieser Hinsicht von den anderen unterscheidet. Vielleicht hätte ich wirklich eher durchbringen sollen, dass Kerab sich fast "kanibalisch" fühlt, wenn er ein anderes, intelligentes Lebenwesen ißt. Aber auch in der Steinzeit gab es (zumindest in den tropischen und sub-tropischen Regionen, hier in Europa wäre es schwieriger gewesen, stimmt) durchaus Stämme, die selten oder nie Fleisch aßen.

Und danke für dein Review.