Autor: Shallowain
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
18.06.2013 | 23:22 Uhr
zu Kapitel 4
Tante EDIT: Dummheit lässt grüßen <.< Fertiges Review liegt seit ca. einer (zwei?) Woche auf meinem PC rum… nur nicht hochgeladen hab ich‘s -.- Oh man!
Bitte sehr^^
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Sodele~
Da bin ich wieder :D Warum das alles so lange gedauert hat… Meh- Da hat so einiges ineinander gespielt und zusammen einfach eine sehr unproduktive Mischung ergeben^^
Deshalb auch lieber ganz schnell zum Text, bevor du mich in Stücke hackst XD

Allgemein lässt sich zu allen Kapiteln bisher sagen, dass deutlich erkennbar ist, dass die Themen, die im ersten Teil eine Rolle gespielt haben, bspw. Moral nun nur weniger, bis keine Wichtigkeit mehr haben. Die Kaltblütigkeit und das Brutale werden einfach so hingenommen. Ich persönlich finde das gut, denn diese Themen jetzt ein zweites Mal in den Mittelpunkt zu rücken wäre nicht sehr sinnvoll, immerhin gehörte der ganze erste Teil ihnen.

Zu Kapitel 3:
Kleine Kritik am Anfang: Der Beginn ist recht aufzählerisch. Das hat a) den Vorteil, dass man den Tagesablauf, der ja ziemlich gleich und repetitiv ist, auch formal bemerken kann, b) allerdings den Nachteil, dass es sich ein wenig anstrengend liest.
Ansonsten ist mir nur eine kleine Wiederholung von „schaute“ aufgefallen.

Der Afrika-Part gefällt mir echt gut. Der Mix aus Ausführen der Aufgaben ohne Hinterfragen und persönlicher Meinung Davids zeigt den Pragmatismus, den er lebt. Klar nervt die Kleine ihn, aber sie ist nützlich und das weiß er. Außerdem ist ihm bewusst, dass es ihre Aufgabe ist, so zu handeln. Aber(!) und das trotz seiner geschäftsmännischen Art, ist er innerlich ein Kämpfer/Soldat, der sich um seine Kameraden kümmert – wie seine Gedanken für Irene zeigen.

Ja, Jasons Tod. Wenn man deinen Schreibstil kennt und so ein bisschen Gefühl für Dramatik hat, dann ist einem spätestens dann klar, als er die Nachricht bekommt nach Hause zu dürfen, dass er sterben wird. Das Ganze als „Lotterie“ zu bezeichnen, ist fast schon eine bittersüße Art von schwarzem Humor XD Ein Leben (was der Soldat hier sozusagen geschenkt bekommt) ist ja keinesfalls mit echtem Lotterie-Geld aufzuwiegen – und mit dem Tod Jasons wird das schon fast ironisch deutlich. (Wenn man dem Gedankengang jetzt folgen konnte o.o“)
Und obwohl einem die Tatsache darum klar ist, kommt es dann doch noch sehr überraschend. Es passiert einfach, kurz und „schmerzlos“ (für den Leser XD). Kein riesiges Drama, keine Zeitlupenszenen, einfach der Ablauf. So, wie es auch real passieren würde. Und ich glaube, das ist eine Sache, die mir an deinen Texten gefällt. Egal, wie viel Abschiedszeit man bräuchte um einen liebgewonnen Charakter loszulassen – die Realität würde einem diese Zeit nicht geben, du auch nicht. Find ich gut.

Miep~ Noch mal kurz was in Sachen Ausdruck: Der Satz „Jetzt waren nur noch Tests an der Tagesordnung, bis es keine Komplikationen mehr gab“ liest sich beim ersten Mal etwas… na ja, falsch. Durch Tests an sich wird ja noch nichts geändert/verbessert/etc., sondern nur festgestellt. (Zumindest was ich mir jetzt unter Tests vorstelle.)

Ansonsten: Wuoh~ Der letzte Absatz ist echt mal was ganz anderes und doch passt er. Er ist ein wahnsinns Kontrast zu der restlichen, teilweise brutalen, und sehr realistisch gehaltenen Story – im Gegensatz dazu erscheint das schon fast magisch, übernatürlich. Aber es passt o.o Warum auch immer, es passt :D

Zu Kapitel 4:
Ja, was soll ich sagen XD
Lob für die Actionszenen! Ich konnte es flüssig lesen und ebenso flüssig konnte man es sich vorstellen. Zumindest in meinem Kopf ein Actionfilm – auch, wenn das der arme Söldner nicht so fand XD
Was mir auch so nebenbei aufgefallen ist: Trotz, dass du deine Leser in einer beobachtenden Perspektive lässt, die mehr sieht als John – bleiben wir auf seinem Wissenstand (Bsp: das Luftabwehrsystem der Basis.) Finde ich eine sehr interessante Perspektive o.o

Apropos interessant: Die Reaktion Johns als er sich der Last und dem Fluch eines Hauptcharakteres stellen muss: Niemals mit dem einen Thema/der einen Sache abschließen zu können XD Ja, da kann man Verzweiflung erkennen. Es zeigt, wie sehr John daran geglaubt hatte, dass es beendet sei – und mit welcher Wucht er sich wieder in die gleiche Sache hineingezogen fühlt. Sehr schön :D

Den Tod des Präsidenten hingegen… den habe ich nicht kommen sehen. Ich war ja bereits am Zweifeln, ob er die Wahrheit wirklich sagen will, aber hui~ Da wollte er und durfte nicht. Scheinbar sind da mehr Spione im Weißen Haus, als Anders angenommen hat – sonst hätte die Organisation nie so schnell von seinem Vorhaben erfahren können. Uhh~ Da bin ich mal gespannt :D

Und während der Präsident seinen letzten Atemzug macht, muss John feststellen, dass der seines Vaters eben noch nicht getan ist – genialer Dramatikmoment!
John also zwischen Unglauben, Schock und seinen Prinzipien – wobei klar ist, wie treu er sich selbst ist (in seinem Beruf, wohl auch mehr als wichtig XD). Trotz Familie, steht für ihn von Anfang an fest, was wichtig ist. Nach Teil 1 weiß er ja, worauf es letztenendes ankommt^^ Wobei ich gespannt bin, inwieweit er dann vielleicht doch noch Hemmungen zeigen könnte.

Wo Bruce noch überall seine Männer hat, will ich langsam gar nicht mehr wissen o.o Wahrscheinlich könnten die sich (falls sie denn eine Flucht hätten bringen können) eh keine drei Meter bewegen können, ohne in die Klauen der nächsten Bruce-Männer zu laufen. (Da ist verdammt viel Können in dem Satz, sorry o.o“)
Und gemein, wie du einfach offen lässt ob Ramires und Dimitri nun noch leben oder Bruce‘ Befehl erlegen sind XD So wie es dasteht, leben sie am Ende des Kapitels noch, aber fraglich wie lange noch o.o

Uiuiui. Da kommt was auf uns zu. Werden Ramires und Dimitri am Leben bleiben o.o Was passiert, nachdem Amerika jetzt präsidentenlos ist und wie wird sein Tod der Öffentlichkeit erklärt werden? Und was wird in Afrika passieren/Welche Pläne hat Bruce mit seinem Sohn?
Viele viele Fragen. Schön! Auf die Beantwortung bin ich gespannt.

Ja, das war’s auch für’s erste wieder :) Ganz liebe Grüße & einen wunderschönen Tag/Abend/whatever dir noch <3
Peggy // Saphaia

Antwort von Shallowain am 19.08.2013 | 21:02:12 Uhr
Huhu nun bekommst du endlich eine Antwort.
Sry das es so lang dauerte... Gab PC Probleme... Bald aber eine Fortsetzung.
Ach ja der Tod. Im Letzen Band hast du noch gesagt ich solle in zeitlupe schreiben :D
Aber irgendwie gelingt mir das wohl nicht gut. Ich bin da eher der Realist, als das ich Seitenlang den Abschied schreibe.
Ist für mich dann etwas endgültiger, härter, realitätsnäher wie du es nennst.
Aber danke für deine Meinung *-* Ich bin glücklich das die Story dir so gefällt. Hatte Angst das es doof wäre, das es nun weniger um die Psyche geht, als um nun ja... Persönliche Rache?
Kann man fast so sehen. Immerhin ist sein Vater mit Schuld, das Donnel starb^^ Aber mal schauen was noch so kommt. Vielleicht wird es ja ein Happy End geben? Ein schönes Ende? Weniger Tote xD ?

Naja Spaß beiseite haha. Danke für die Review. Freue mich schon auf deine nächsten Meinungen.
Gruß Dome
23.02.2013 | 19:32 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöchen Domi :)
Sorry nochmal, dass es so lange gedauert hat – und so lang wie sonst wird es diesmal aus Gründen auch nicht.

Um deine Frage nach der Richtung zu beantworten: Ich finde sie sehr passend im Bezug auf die Handlungen im ersten Teil.
John mag ein knallharter Agent sein – aber wie Dimitri ja auch sagte, ist der Job genauso gefährlich wie psychisch belastend. Und dass er aufhören will, durchaus zu verstehen. Ich finde es auch gut, dass du dem Part einen ziemlich großen Teil gewidmet hast und sogar das Gespräch mit dem Präsidenten recht ausführlich beschrieben und dargestellt hast. Das verleiht Johns Entschluss sehr viel Rückhalt und man merkt, dass dies wichtig für ihn ist – dass er wirklich ein „neues“ Leben anfangen will. (Umso dramatischer, dass es dann doch nicht klappt^^)
Auch im gesamten finde ich es schön, wie du den eigentlichen Inhalt – die Kündigung – hinauszögerst. Dies verleiht der Entscheidung ebenfalls mehr Gewicht – und man kann wirklich nicht herauslesen, um was es gehen soll. Ich hatte ja schon fast auf einen Auftrag getippt, oder sonst irgendetwas. (Auch, wenn die Andeutung „Wenn ich das Papier unterschreibe, kann ich Sie nicht wieder einfach so aufnehmen“ im Nachhinein doch schon recht eindeutig wirkt XD)
(Das Datum finde ich ja echt gut gewählt: Es ist eins dieser kleinen Details, die eine Geschichte erst zu einer Geschichte machen ^^ 27. Dezember… Drei Tage nach Weihnachten, und 4 Tage vor Neujahr. Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, mit dem Ziel im nächsten Jahr ein neuer Mensch zu sein. Vielleicht auch aus den Gedanken einer einsamen, friedlichen Weihnacht entstanden? – Man weiß es nicht. Aber sehr schön.)

Die Personenzusammenstellung gefällt mir ebenfalls schon mal gut. Mit Ramires kommt hier einer dazu, der schon mal – wie man so schön sagt – von einem ganz anderen Schlag ist, als Donnel oder auch John selbst. Als Mexikaner vertritt er die Vorstellung eines rauen, direkten Latinos, der durchaus auch morden würde – inwieweit sich das bestätigt, lasse ich mich gern überraschen.
Dimitri verkörpert für mich momentan noch diesen gut koordinierten, wissenden Anführer. Durch beide Charaktere wird John zunächst mal in die Rolle des „Neuen“ gesteckt, was Ramires ja auch als Kritik äußert. Was meiner Meinung berechtigt ist – ich kenne mich in dem Umfeld nicht wirklich aus, aber ich würde vermuten, dass man als Söldner schon gern wüsste, dass man seinen Kameraden im Notfall sein Leben anvertrauen kann. Und, wenn da jetzt einer einfach so kommt – ohne sich irgendwie hochzuarbeiten, dann ist Ramires Kritik verständlich.
Wie du die Beziehung zwischen den beiden darstellst finde ich auch recht gut gelungen, wobei ich doch ein wenig mehr Abneigung von Ramires Seite aus erwartet hätte. Gut, sie müssen ihre Mission erledigen, und da gehören Streitigkeiten nicht hin, aber so ein paar mehr Sticheleien in Richtung „Ich kenn dich nicht, ich vertraue dir nicht“ fehlen aus meiner Sicht noch – aber das musst letztendlich du entscheiden :)

Sehr geniale Stelle: "Na und? Wir sind hier nicht in Fucking Amerika John, hier sind die Trucks auch mal dreckig." – Du wolltest mehr Witz mit rein bringen, nicht? Da kann ich sagen, bist du auf dem richtigen Weg^^
Dass John darauf angepisst reagiert, ist natürlich selbstredend :)

Gute und interessante Stelle auch die, als John feststellen muss, dass das Leben als Söldner gar nicht so ohne Morde abläuft, wie er gedacht hatte. Man kann es John unterstellen, oder auch nicht: Vielleicht war da ein bisschen Naivität mit drin – die ja jeder Mensch, doch irgendwo besitzt. Das Ziel mit ein paar Aufträgen noch ein bisschen Geld ranzuschaffen, mit etwas, dass man auch kann – verlockend genug, um ein paar Details zu streichen. Vielleicht… vielleicht auch nicht.

Nicht schlecht! Respekt – ich habe mich ja schon gefragt, wie du bei solch einer Aktion die Dicloni mit einbringen willst. Und das Angebot von Nichols – grrr~ genauso genial, wie gewagt (im positiven Sinne).
Ein interessanter Gedanke, John jetzt auf der anderen Seite zu sehen… XD Vielleicht muss er die Organisation ja infiltrieren um weiter zu kommen? (Gedanken-Ende)

Ja, dass keiner getötet wurde… das fand auch ich seltsam, aber wer weiß… noch sind sie ja nicht in Sicherheit… Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Nichols jemanden, der von den Dicloni weiß lebend davonkommen lassen will… es sei denn er pokert darauf, dass John und Co. sich doch noch an ihn wenden werden… Hmmm…

„Dies war der Anfang vom Ende und John wusste, das dies für ihn nicht gut ausgehen wird.“ – Sehr schöner Schluss für das erste Kapitel!
Lässt so ziemlich alles offen - und macht neugierig auf mehr.


Ansonsten… hm. Mit sind gegen Anfang wieder ein zwei Wiederholungsfehler aufgefallen, und ab und an schleicht sich auch ein Zeitfehler ein („ist“ statt „war“ und so^^). Bei der Rechtschreibung habe ich wenig, bis gar nichts auszusetzen :) Also: Weiter so!

Und wie gesagt: Die Richtung gefällt mir – und du darfst die gern weiterverfolgen XD
Dann war’s das auch erstmal wieder von mir :)
Liebe Grüßchen~ und noch ein schönes Wochenende!
Peggy // Saphaia

Antwort von Shallowain am 23.02.2013 | 22:04:10 Uhr
Hallo Peggy :)
Freut mich, das dir meine eingeschlagene Richtung so gefällt. Hatte eher Sorgen, das es nicht so gut ist, wie der 1 Teil. Aber wir sind ja noch am Anfang, kann ja noch schlechter werden...

Ich liebe es, Leser im Unwissenden zu lassen, was ich nun meine :D Wie halt mit der Kündigung. Ich habe mir die Stelle ein paar mal durchgelesen und diese eine Stelle musste drin bleiben, da kam mir ansonsten kein passenderer Satz.
Ach mal schauen was mir Ramires noch so wird^^ Hauptsache er ist nicht zu doof, weil er neu ist.
Mhm vllt sollte ich wirklich ein paar Sticheleien mit einbauen, aber ich muss mal schauen :)
Ja John ist naiv :P Lass ihn :D Träumen darf jeder^^
Mendowa, also der Diclonius, mhm ich wusste nicht, ob das gut ist, aber deine Aussage: gewagt im positiven Sinne, verwirrt mich ein wenig.

Auf jeden Fall vielen Dank für die Kritik. Ich werde demnächst drüber lesen und die Fehler suchen und ausmerzen *-*

Gruß Domi