Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Crazy Kenny
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
07.04.2015 | 13:33 Uhr
Hey hey,

habe deine Kurzgeschichte gelesen und muss sagen, im Großen und Ganzen gefällt sie mir ganz gut.
Es ist wirklich mal eine frische Perspektive, die du wählst. Es gefällt mir, wie die Konzerngardistin mit dem Runner über die Unterschiede in beiden "Berufen" spricht. Allerdings habe ich mir gewünscht, dass das Gespräch etwas länger dauert. Es fing gerade an, und da war es auch schon vorbei. Auf das letzte Argument der Magierin, dass der Runner seinen wahren Auftraggeber nicht kennt und nicht weiß, was für Schaden er eventuell mit dessen Unterstützung anrichtet, hätte der Runner auch gut antworten können, dass 1 Konzerngardisten dies auch nicht immer so genau wissen und 2) ob sich Konzerngardisten besser fühlen, wenn sie es genau wissen. Ja, wie fühlen sich Konzernangestellte (nicht speziell Gardisten), die z.B. bei unethischen Experimenten unschuldige Obdachlose töten, und das im Namen eines hohen Exces, über den sie kaum etwas wissen, oder eines mysteriösen Chefwissenschaftlers? Ein Runner, der nur irgendwelche Daten stiehlt, kann durchaus ein reineres Gewissen haben, wenn er nicht weiß, dass sein Auftraggeber als Resultat z.B. Leute töten lässt. Das ist nicht unbedingt richtig und gut, aber wenn man nicht alles über seinen Job weiß, kann man mit einem reineren Gewissen leben.
Aber im Großen hast du schon Recht, diese Argumentation, was "besser" ist, für einen Konzern zu arbeiten oder Runner zu sein, verlieren Runner immer. Zumindest bin ich sowas schon öfter mal in Gedanken durchgegangen, und die Runnerseite hat bisher immer verloren.
So, mal weg von der Argumentation: Deine beiden Hauptcharaktere gefallen mir sehr gut. Ich finde schön, dass du beiden in dieser kurzen Geschichte genug persönliche Merkmale gibts, sodass ich mir als Leser lebhaft beide Personen vorstellen konnte. Die Erwähnung der geplanten Hochzeit trägt hier natürlich einiges zu bei, wie auch die letzten Überlegungen der Magierin, dass sie eines Tages wahrscheinlich auch sterben wird. Auf jeden Fall eine gelungene Charakterdarstellung.
Oh, und Tequila ist ein lustiger Name für den Geist. Das ist nicht zufällig einer von der Sorte Weingeist, oder? Es soll ja mehr unklassifizierte und unbeschriebene Geister geben, als bekannte Arten ^^
sophiechen2000 (anonymer Benutzer)
02.09.2014 | 09:03 Uhr
coole geschichte hat mir gut gefallen. weiter so :)
02.02.2013 | 02:18 Uhr
Hey, gefällt mir gut, diese Idee einer Konversation in so einer Situation (also am Ende eines gescheiterten Runs).
So was kommt in-play ja eher selten vor (also, dass die Runner wirklich einen ihrer Leute verlieren, sei es jetzt durch den Tod oder einer Gefangennahme - vorrausgesetzt, natürlich, man hat das nötige Würfelglück oder eben einen wohlwollenden Spielleiter ;-))...
Die unterschiedlichen Sichtweisen hast du kurz, aber präzise dargestellt.
Obwohl man als Runner immer noch (mehr oder weniger freiwillig) selbst entscheiden kann, welche Aufträge man annimmt (oder eben auch nicht) ist die Tatsache nicht von der Hand zu weisen, dass man eben nicht weiß, welche Interessen und Ziele (von wem auch immer [Stichwort: Konzerne]) hinter einem Auftrag stecken...
Dass die Konzernangestellte hier zu dem Schluss kommt, dass dies der einzige oder einzig relevante Unterschied zu den Runnern ist, ist... irgendwie ernüchternd.
Regt zum Nachdenken an.

LG
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast