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Autor: Dagraiel
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 1:
07.01.2013 | 19:01 Uhr
Da ich bei der Entstehung dieses inneren Monologes dabei sein dürfte, freut es mich, die Geschichte in einer überarbeiteten Fassung nun hier zu lesen.
Ein einschneidendes Geschehnis für Leo, das hier aus seiner Sicht erzählt wird. Die Gestaltung des Textes mit seinen kurzen Sätzen wirkt hastig und unkontrolliert, passend zu Leos Gedanken, die aufgrund der Realität vor seinen Augen einen fassungs- und verständnislosen Weg gehen. Die Assoziationskette ist geprägt von Ohnmacht, Furcht, Verzweiflung und Schuldgefühlen, was gut zum Ausdruck kommt, weil Leo erst nicht begreift, was geschehen ist und schlussendlich glaubt, er sei dafür verantwortlich.
Der Vergleich, dass Elliot Leos Leben eine Melodie und den passenden Rhythmus gegeben habe, ist sehr berührend. Die verstörenden Stimmen in seinem Kopf, die Leo im Manga ja von Zeit zu Zeit wirklich hört, passen gut ins Bild. Als nutzten sie Leos instabile Psyche aus, um seine Gedankengänge in eine bestimmte Richtung zu lenken und ihn dazu zu zwingen, sich mit sich selbst auseinander zu setzen.
Ein eindringlicher Monolog, der mit wohl überlegten Details gespickt ist, was mir gut gefällt, obwohl das Thema so schmerzlich ist.
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