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Autor: Jaderegen
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
22.10.2013 | 08:57 Uhr
Liebe Jade !
Also ich muss zu meiner Schande als langjährige FF-Leserin (aber nicht im Forum selbst aktiv) gestehen, dass ich keine Ahnung habe, was Puzzlegeschichten sind.

Aber es las sich spannend. War gruselig.
Gerade noch mal gut ausgegangen.

Das Cover ist cool, ich mag diese schottischen Highland-Cattle.
Herzlichst.
R ♡
zeilenakrobatik (anonymer Benutzer)
28.02.2013 | 10:25 Uhr
Liebe Jade,

so nach und nach wollte ich mir ja noch ein paar deiner Werke anschauen. Und irgendwie hat mit „Ab Abgrund“ spontan angesprochen - vom Titel her, meine ich.

Und SCHWUBS - als hätte ich es nicht geahnt: Lyra, Ryoshi. Was für Namen!
Ich bin ja begeistert von deiner Kreativität - mir sind solche Namen völlig fremd und es fällt mir auf Anhieb auch immer etwas schwer zu sagen, ob sich dahinter ein Männlein oder Weiblein verbirgt. Das macht‘s super interessant, finde ich. Ich suche nämlich sofort Anhaltspunkte dafür.
Und siehe da: Ryoshi ist ein Hund.
Ich mag, dass ich erst auf einer falschen Fährte bin und mich frage: „Wobei muss Lyra mehr Sorgfalt an den Tag legen? Sind Ryoshi und sie Partner, Kollegen? Komplizen?“ und dann so ein Aha-Erlebnis kommt.
Und dann will ich schnell weiter - ganz, schnell! Bei was für einem Unterfangen könnte man abkratzen? Ist sie eine Diebin? Eine Geheimagentin? Ich spekuliere, spekuliere.
Maya, Tobias, Carsten. Alle stecken unter einer Decke, aber was zum Henker, treiben die?
Warum hat sie Todesangst bei Dingen, für die Normalsterbliche keine Energie haben? Was ist sie, wenn nicht normalsterblich?
Ich stolpere, als Maya ihr begegnet. Sie sagt: „Larissa“, nicht Lyra. Ist Lyra ein Deckname? Ist Larissa der Deckname? Um unauffälliger agieren zu können?
Puh, bei mir stapeln sich allmählich die Fragen. Ganz schön viel Tempo.
Warum sagt Maya nicht Lyra, wenn selbst der Arbeitgeber sie so nennt? Wie viel Distanz ist zwischen ihnen?

Sie tragen das gleiche Armband - Maya und Larissa. Und Tobias auch? Ist das ein Erkennungszeichen oder so etwas wie ein Freundschaftsband?
Rätsel über Rätsel und dann auch noch dieses surreale bei den Feldern.
Was ist das für eine Kuh? Ein Geist? Ryoshi bringen Geister aus dem Konzept - hmhm.
Und Tobias und Carsten haben offenbar auch Begegnungen der besonderen Art - für Lyra scheint es nichts Neues zu sein. Ist das ihr Job? Dafür reist sie quer durch Deutschland? Und dafür braucht sie mehr Sorgfalt? Mhm. Du siehst, ich bin vollkommen in die Geschichte vertieft und denke trotzdem immer: „Du hast etwas überlesen. Geh zurück und lies nochmal!“ Nur kann ich das nicht. Ich will weiter, ganz schnell weiter. Bevor ich etwas verpasse!
Maya und Lyra müssen zusammenarbeiten. Es scheint schwierig, denn Lyra denkt viel und intensiv über ihre Beziehung zueinander nach. Nicht im positivsten Sinne, was die Zusammenarbeit sicherlich erschwert.
Und die gemeinsame Vergangenheit verfolgt sie - ist Lyra deshalb so bitter?
In Textstellen wie: „Jaha, hier sind sie, die zwei glorreichen Geisterjäger. Ihr seid gerettet. Frohlocket und preiset uns!“ merkt man das überdeutlich, aber auch an vielen anderen.
Lyra mag ihre Realität nicht und sie scheint derart zermürbt von ihrem eigenen Schicksal, diese Dinge tun zu müssen, dass sie diejenigen, die ihre Hilfe brauchen, so anfährt. Willkommen in der Wirklichkeit,hmhm. Mit ihrer Wirklichkeit scheint sie sich selbst nicht arrangiert zu haben, es ist, als würde sie es eher zu sich, als zum Bauern sagen müssen.

Lyra mag nicht an die Vergangenheit erinnert werden und dieser Geist kann sie offenbar dazu zwingen, sich dennoch an Dinge zu erinnern, die ihren früheren Alltag bedeutet haben. Schmerzhafte Sache, wenn man sich mit dem Jetzt&Hier nicht identifizieren will. Und es wirkt auch wie Psychoterror - wenn Freundschaften auseinander gerissen werden, weil es irgendwelchen Sadisten gefällt, zu sehen, wie man gemeinsam zu Grunde geht.
Ich verstehe ihre Verbitterung. Wenn vorher alles gut war und sie jetzt solche Momente durchleben muss, ist eine einzige Qual.
Obwohl‘s da um Geister, um Übernatürliches geht, bin ich gar nicht desinteressiert. Es hat irgendwie eine emotionale Tiefe entwickelt und ich habe so etwas wie Mitleid mit ihr. Sie tut mir leid. Und manches wirkt sehr real - so zum Beispiel:
„Den lauernden Abgrund in meinem Herzen. Die nächste Zeit wird das Verlangen, dem Ganzen ein Ende zu setzen, sehr stark sein.“
Das sind Worte, die könnten auch aus Geschichten stammen, die auf Mystery verzichten. Allgemein ist diese Geschichte sehr zeitnah. Facebook, nur um ein Beispiel zu nennen.

Deutlich anders, zu dem, was ich schon von dir gelesen habe. Aber irgendwie trägt diese Kurzgeschichte auch wieder deine Handschrift - wie ein Stempel. Sehr stilsicher.
Hat mir gut gefallen. Die Kurzgeschichte hat mich wirklich sehr gut unterhalten. :) Vielen Dank, Jade!
11.01.2013 | 23:06 Uhr
Da hast du dir ja was Nettes ausgedacht! :)
Die Geschichte, die du erzählt hast, den Inhalt find ich ganz toll. Die Geister und die Jagd auf sie, das Vierergespann und was aus ihm geworden ist … superb!

Was den Schreibstil anbelangt meine ich zu erkennen, dass der Text in der Nacht geschrieben wurde und auch keinen Beta hatte – was wohl einerseits bestimmt auch daran liegt, dass ich weiß dass es so war, andererseits sind mir gewisse Stellen aufgefallen, die ich definitiv anders ausgedrückt hätte [zB „Wie schnell ein Spaß als Verderben endet.“ -> da hätte ich ‚im Verderben endet’ geschrieben] was aber auch wieder die D-Ö-Sprachunterschiede sein könnten.

Der traurige Grundton hat mich leider unvorbereitet erwischt – nachdem was du erzählt hast, hatte ich eine Komödie erwartet und es hat ein Weilchen gedauert, mich darauf einzustellen. Auch hätte es mir besser gefallen, wenn Lyra keine ‚Auserwählte’ wäre (was ist denn dann mit Maya), sondern einfach nur eine Person die Pech hatte. Vermutlich wurde das Thema für meinen Geschmack in letzter Zeit ein bisschen zu viel gehyped … du weißt, wie ich dann reagiere. :)

Dafür fand ich aber die Stellen, die an gewisse Ausfüge erinnern, umso amüsanter! Und bei einigen anderen hab ich herzhaft lachen können, weil ich ein lustiges Bild mit anderen Protagonisten dazu im Kopf hatte (Thema Münzen einsammeln und so ^^).
Die gemeinsamen Armbänder fand ich toll, genauso wie das Silberkolloid. *breitgrins*

Und da mir kein passender Abschluss hierfür einfällt, sag ich ganz einfach:
byebye und tschööö
08.01.2013 | 17:41 Uhr
Durch die eher niedergeschlagene Stimmung hab ich mir diesmal mit dem Lesen schwer getan. Das Leben ist schwer genug, ich würde also gerne mal was zum lachen lesen… aber wenn man sich nicht selber eine Geschichte schreibt, muss man sich mit dem zufrieden geben was man bekommt.
Abgesehen von der Grundstimmung war die Geschichte toll, die Idee, dass da Geister herum spuken und ein paar Jugendliche in den Wahnsinn bzw. in die Geisterjäger-GmbH treiben finde ich spannend. Du hast beide Versionen dargestellt, was passiert wenn man aufgibt und wie das Leben aussieht, wenn man dagegen ankämpft. Allerdings sind beide Aussicht nicht sehr verlockend. Toll fand ich, dass man während ihrer „Arbeit“ erfahren hat, wie das Ganze zustande gekommen ist und was daran sie so fertig macht.
Ich werde mich ab jetzt keiner Kuhherde mehr unbeschwert nähern können.^^

„Ja. Lass uns morgen den Bauernhof und die Felder anschauen. Das können wir getrennt erledigen. Dann überlegen wir am Abend, wie wir am besten vorgehen. Lässt sich alles schnell erledigen.“ – Zwei mal hintereinander ‚erledigen’. Da raven uns beide mit der WWs-Allergie angesteckt hat, war mir bei dem Absatz klar, dass du den OS wohl nicht beta hast lesen lassen. War aber das einzige was mir so ins Auge gesprungen ist, ansonsten hatte ich einen ungestörten Lesefluss. Vielleicht bin ich nach der ganzen Korrekturarbeit auch schon fehlerblind.^^
Ein wenig beneide ich dich um den Schreibrausch, in dem du den Text schreiben konntest, aber ich gönn dir das Vergnügen natürlich.
lg Hermine
A l e x (anonymer Benutzer)
05.01.2013 | 17:12 Uhr
Liebe Jade,

zuallererst: AWW! Worüber wir awwen, kannst du dir bestimmt bereits denken, dazu werden wir aber im späteren Verlauf des Reviews noch kommen. :)

Als Nächstes: Wie du dir durch das »Wir« sicher ebenfalls denken kannst, ist das hier ein Alex-und-Georg-Gemeinschaftsreview. Das MUSS bei dieser tollen Puzzlegeschichte einfach sein. Wir haben es so gemacht, dass wir beide an meinem Schreibtisch gesessen sind und ich Georg die Geschichte vorgelesen habe. Dazu haben wir eine Kanne Tee getrunken (ein ganz toller neuer, aber weil wir dir davon bald eine Kostprobe schicken möchten, verraten wir die Sorte noch nicht) und viel geawwt - kurz, wir hatten richtig viel Spaß. Ich konnte die Puzzlegeschichte auch gleich ohne schlechtes Gewissen genießen, weil du ja zu einem anderen Bild schreibst bzw. geschrieben hast als ich - sofern ich denn noch etwas zur Runde 13 zustande bringe, woran ich inzwischen leider kaum noch glaube. Mein Kopf ist momentan so voll mit anderen Dingen und Geschichten, dass sich dort einfach keine neue Idee einnisten mag.

Als Drittes: Das Titelbild! Yey, wie toll! :D

Und nun: Bevor wir ein Gesamtfeedback abgeben, hagelt es erst einmal eine Reihe von chronologisch geordneten Zitaten aus deiner Geschichte, die uns aus verschiedenen Gründen besonders aufgefallen sind und zu denen wir gesondert etwas sagen möchten. Looos!


Jaderegen
Ich weiß nicht so recht, ob dieses Kaff jetzt Stadt oder Dorf sein möchte, es hat Elemente von beidem.

Hahahaha! Dass dein und Svens erster Eindruck von unserer Heimatstadt es in deine Puzzlegeschichte geschafft hat, macht uns extrem stolz. Schon bei diesem einen Satz war uns klar, welcher Ort in Bayern gemeint ist. Das Tolle ist zudem, dass man diese Info als Leser nicht braucht, während sie für uns natürlich ein Highlight ist.


Jaderegen
Immerhin ist inzwischen wirklich jeder bei Facebook angemeldet und es wäre ein Leichtes, ihn darüber zu erreichen.

Wir nicht! Facebook kriegt uns nicht! :D


Jaderegen
Ein Blick auf die Nachbartische zeigt mir, dass offenbar alle Speisen hier appetitfreundlich angerichtet werden.

Bei diesem Satz konnten wir uns ebenfalls schon denken, welches Lokal gemeint ist. :) Etwas gestolpert sind wir über das Wort »appetitfreundlich« - falsch ist es nicht, denken wir, finden aber, dass sich ein schlichtes »appetitlich« besser anhören würde.


Jaderegen
Glücklicherweise begegne ich niemandem, außer zwei Spaziergängern, die sich aneinander festhaltend langsam vorwärts bewegen. Vor einem Zaun bleiben sie stehen, um ein paar Bilder zu schießen. Und lachend ein Video zu drehen. So sieht es zumindest aus. Ich halte Abstand und warte, bis sie fertig sind. Die müssen mir ja schließlich nicht bei meiner Arbeit zusehen.

Da! Aww! AWW! Stimmt, wir müssen Lyra wirklich nicht bei der Arbeit zusehen, da würden wir nur Angst kriegen. (Oder möchte Lyra inzwischen lieber Larissa genannt werden? Da sie der Spitzname an früher erinnert und nur noch von ihren Arbeitgebern benutzt wird, schwenken wir mal auf Larissa um.)


Jaderegen
Als sie endlich von dannen ziehen, richte ich meine Aufmerksamkeit auf die große Wiese mit vielen Rindern und Kühen, ein paar Kälbchen zwischendurch, Tränken, Futterstellen und einer Hütte. Ryoshi neben mir steht stocksteif da und knurrt mit alarmiert aufgerichtetem Schwanz. Hier bin ich definitiv richtig. Ich fixiere die Tiere nacheinander, bis sich eine gehörnte Kuh plötzlich ruckartig herumdreht und mir direkt ins Gesicht starrt. Mit leuchtenden Augen und definitiv angriffslustig.

So herrlich! Und so eine Gefahr in unserer nächsten Nähe!!


Jaderegen
Dann laufen sie zu Höchstform auf.

Wir glauben, es müsste »zur Höchstform« heißen, ebenso wie »zur Hochform«.


Jaderegen
Denn zumindest der erste Teil des Gesprächs läuft relativ problemlos.

An der Stelle habe ich zuerst »problemlaus« vorgelesen. :D


Jaderegen
Dass sie ein Rind hatten, das die ganze Zeit merkwürdig gewesen war: es hatte Artgenossen auf dem Feld angegriffen, Futterstellen und Tränke demoliert, war auf Passanten zustürmt, die zu nahe an der Abgrenzung entlang gegangen waren.

Nach dem Doppelpunkt müsste groß weitergeschrieben werden, da der Satz, der dann kommt, ja ein vollständiger ist. Dann glauben wir noch, dass es entweder »Futterstellen und Tränken« oder »Futterstelle und Tränke« heißen müsste - also entweder beides im Plural oder im Singular; beides gemixt klingt etwas seltsam.


Jaderegen
Mir fallen die beiden Spaziergänger vom Nachmittag wieder ein. Die haben echt Schwein gehabt!

Jaah! Aaangst!


Jaderegen
Jaha, hier sind sie, die zwei glorreichen Geisterjäger. Ihr seid gerettet. Frohlocket und preiset uns!

Hihihihihi. :D Bei der Stelle ist uns diese Szene wieder eingefallen:
http://forum.fanfiktion.de/t/5039/29/#jump687225


Jaderegen
Außerdem ist da ja auch noch Ryoshis laute Freiraumschaffaktion gerade gewesen.

Das Wort »Freiraumschaffaktion« ist sehr imposant. Cool! :D


Jaderegen
Wieder werde ich mit dem zornigen Blick konfrontiert. Nur, dass der Geist diesmal nicht bereit ist, diese Auseinandersetzung auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Er fesselt meine Aufmerksamkeit, lässt mich die Augen nicht abwenden, bohrt sich geradezu in mein ganzes Sein. Katapultiert meine Gedanken in eine glücklichere Zeit.

Whoa. Der gesamte Absatz ist einfach nur wahnsinnig toll und genial formuliert. Hat Gänsehautqualität.


Jaderegen
Seit Carsten unter einem Heizungskörper einen fünf Euro Schein gefunden hatte, waren wir ganz begeistert von der Idee, so viel zusammenzusuchen, dass wir uns einen Urlaub zum Loch Ness leisten konnten. Sehr unrealistisch, aber man brauchte eben Träume!

Der Duden behauptet, dass »Fünfeuroschein« die richtige Schreibweise ist - hat mich beim Überarbeiten von SGBAS ziemlich gestört, aber inzwischen haben wir beide uns dran gewöhnt. Und der Urlaub zum Loch Ness - wenn man nun die ganze Geschichte kennt und darauf zurückblickt, ist das irgendwie sehr, sehr traurig und bitter.


Jaderegen
„Bist du sicher, dass jetzt alle draußen sind?“, flüsterte Tobias leise.
„Wir haben nach zehn. Selbst die aus der Oberstufe müssten jetzt mit allem fertig sein“, erwiderte Maya leise.

Da ist uns eine Wiederholung aufgefallen, weil beide Sätze mit »leise« aufhören. Nach »flüsterte« müsste die Verstärkung eigentlich nicht rein - flüstern ist ja an sich schon leise, ein lautes Flüstern ist zwar theoretisch möglich (bzw. einfach ein Variieren der Lautstärke trotz des Flüsterns), aber in der Regel geht man davon aus, dass ein Flüsterer automatisch leise ist.


Jaderegen
Vielleicht gehörte Tanzen ja unter anderem deshalb seit je her zu meinen Hobbys.

Wir glauben, dass vor »Tanzen« ein »das« gehört, und man es ansonsten klein schreiben würde. »Seit jeher« schreibt man unseres Wissens nach zusammen.


Jaderegen
„Sehr geehrte Damen und Herren, begrüßen sie die diesjährige Abschlussklasse! Mit einem Notendurchschnitt von 1.2 ist das die beste, die diese Schule je mit Abitur verlassen hat.“

Hier müsste das »Sie« im ersten Satz großgeschrieben sein.


Jaderegen
Er hätte so lange herum gekläfft, bis ihr das Gebäude verlassen hättet.

»Herumgekläfft« gehört zusammengeschrieben.


Jaderegen
Beim Treppe heruntergehen stolperte Maya plötzlich und konnte sich gerade noch so am Geländer festhalten.

Hmm - ein wirklicher Fehler ist es unseres Wissens nach nicht, aber wir finden, dass sich »beim Heruntergehen der Treppe« besser anhören würde als »beim Treppe heruntergehen«. In letzterer Konstellation müsste »heruntergehen« aber ebenfalls großgeschrieben werden.


Jaderegen
Ich entschied mich für Letzteres, weiß der Geier, woher dieses Überlebenswille stammte.

Da müsste »dieser« statt »dieses« stehen.


Jaderegen
Eingepflanzter Hohn durchzieht meine benebelten Gefühle.

WHOA. Einer der großartigsten Sätze der Geschichte!


Jaderegen
„Mit den Landwirten ist alles geklärt. Sie wissen, das sie sich melden sollen, sobald ihnen etwas merkwürdig erscheint. Ich bringe dich jetzt zurück.“

Dem »das« fehlt ein zweites s.


Jaderegen
Ryoshi jault leise auf. Ich schaue durch die Gegend, was seine Aufmerksamkeit erregt hat und erkenne die beiden Spaziergänger, die ich beim Fotografieren beobachtet habe. Diesmal sind noch drei andere bei ihnen. Die Gruppe sieht sympathisch aus. Erinnert mich irgendwie an einen Haufen Schriftsteller.
„Guten Appetit“, murmele ich, als ich ihnen nachschaue, wie sie das Lokal betreten, in dem ich auch gegessen habe.

Schon wieder: AWW! Das ist so, so toll! Und nach diesem Absatz waren wir uns endgültig sicher, wo Larissa gegessen hat.


Jaderegen
Dann lache ich auf. Keine Ahnung, wo diese Anwandlung plötzlich hergekommen ist! Ich habe nichts mit Schreiberei am Hut. Was weiß ich denn, wie Schriftsteller aussehen? Ich bin krass neben der Spur und es wird Zeit, zur Bahn zu kommen. Um mich danach im Wohnheim zu verkriechen, bis die nächste Runde beginnt.

Tjaah, manchmal weiß man Dinge eben intuitiv, Larissa! - Oh Mann. Die Arme. Dieses Leben klingt wirklich alles andere als berauschend, und wir bewundern sie dafür, dass sie bislang noch nicht aufgegeben hat. Die besten Freunde verloren - jeden einzelnen auf andere Art -, kein normales Leben mehr möglich. Nicht schön, wirklich nicht. Zum Glück hat sie wenigstens Ryoshi - hoffentlich hat dieser tolle Hund ein langes, langes, überlanges Leben.


Sooo, nun noch etwas zu deinem Autorenkommentar:


Jaderegen
Das ist sie, meine inzwischen dritte Puzzlegeschichte. Deren Figuren ich schon im Kopf hatte, bevor überhaupt klar war, was für Vorgaben es geben würde. Sorry für diejenigen unter euch, die sich einen weiteren Oneshot zu Kithra erhofft haben - aber ‚die Wilden‘ haben die Gestaltwandlerin einfach zur Seite gedrängt.

Finden wir cool! Also, dass du die Figuren schon vorher im Kopf hattest. Und jetzt sind wir neugierig, was du mit ihnen angestellt hättest, wenn andere Bilder ausgelost worden wären! Dass Kithra diesmal nicht zum Zug gekommen ist, finden wir völlig legitim - wir wären zwar gespannt gewesen, was sie noch so alles erlebt, aber Fortsetzungen sind kein Muss und sie ist sicher nicht böse, ihre Abenteuer für sich selbst zu erleben. Und dass du jetzt nichts zu ihr geschrieben hast, heißt ja nicht zwingend, dass du niemals mehr über sie schreiben wirst. :)


Jaderegen
Der Text ist mitten in der Nacht entstanden. So einen Schreibflash hatte ich schon lang nicht mehr und es hat irrsinnig viel Spaß gemacht. Bis auf ein paar Anfangssätze, die ich vorher getippt hatte, ist’s in einem Rutsch durchgegangen.

Aww, das freut uns total! :) Und gerade zu unserem Kuhbild! :) Wir müssen mal ein ernstes Wort mit dem Ochs reden - als gut bestückter Anführer seiner Herde hat er diese auch vor besessenen Kühen zu verteidigen! :D


Jaderegen
Ich hoffe, dass ihr genauso viel Freude beim Lesen hattet, auch wenn der Allgemeinton des Oneshots diesmal ja eher niedergeschlagen war.

Hatten wir wirklich! Und auch, wenn Larissa ein sehr trauriges Los gezogen hat - ihr Erzählton ist erfrischend und lebendig. Wir kaufen ihr ihre Tränen und all die traurigen Gefühle ohne zu zögern ab, das hast du wirklich toll beschrieben - aber sie klingt trotzdem nicht wie jemand, der vollkommen aufgegeben hat.

Insgesamt finden wir die Geschichte wahnsinnig schön - ganz besonders natürlich auch, aber nicht ausschließlich wegen des uns betreffenden persönlichen Bezugs - und möchten dir für diesen Spaß danken, der uns vom Lesen über das Reden darüber bis hin zum gemeinschaftlichen Reviewschreiben fast drei Stunden lang beschäftigt hat. :)

Allerliebste Grüße
Alex und Georg
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