Autor: RowenaR
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
06.12.2015 | 19:19 Uhr
zu Kapitel 1
Hey!
Bin gerade beim Stöbern auf deine Geschichte gestoßen und finde sie großartig! Überhaupt mag ich FF, die bestehende Szenen aufgreifen und erweitern.

Ich bin nur sporadischer Polizeiruf- wie überhaupt Fernsehgucker - aber diese Folge ist mir irgendwann mal untergekommen und obwohl ich dachte, dass ich rein gar nichts mehr davon weiß, hat deine Story sofort wieder die Szene hervorgelockt, als Bukow König die Molly zeigt.
Wunderbar, wie du die Sprachweise Bukows auf sein Denken überträgst und ebenso toll, wie durch das distanzierte "man" klar wird, dass er sich selbst gerne von seiner eigenen Handlungsweise distanzieren möchte. Zumindest habe ich es so verstanden. ;-)

Feine, kleine Story!
lg, stillcrazy

PS. Hast du mal daran gedacht, Königs Sichtweise auf diese Momente zu beleuchten? Wäre sicher auch spannend.
03.11.2015 | 20:08 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe RowenaR,
das ist fantastisch. Sehr, sehr, sehr gut geschrieben. Ich bin rein zufällig hier gelandet und habe Polizeiruf 110 noch nie gesehen, aber nach dem Lesen Deines Textes habe ich fast Lust, das nachzuholen. Oder vielleicht lieber doch nicht, dann können die beiden Figuren so in meinem Kopf stehenbleiben, wie Du sie hineingebracht hast.
Zum Inhalt bzw. dazu, ob er 'nah genug' an der Serie oder den Charakteren ist (falls das zu Deinen Zielen gehört haben sollte), kann ich also gar nichts sagen.
Dafür sage ich dann aber gern noch einmal extra, dass ich Deinen Stil ausgezeichnet finde. Schnoddrig, sehr gewandt (ohne hochtrabend zu sein) und ganz dicht dran an der Art, wie man Situationen m.E. wirklich oft erlebt. Das muss man erst einmal hinkriegen.
Klasse.
Vielen Dank für das Lesevergnügen und LG,
Reeba
04.07.2015 | 12:01 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,
auch wenns schon ein Weilchen her ist, dass Du die Geschichte hochgeladen hast, muss ich jetzt kurz loswerden, dass ich sie genial finde :)
Du hast diesen Schwebezustand von "Ich will eigentlich, ich sollte aber nicht", der vor allem bei ihm vorherrscht, sehr gut eingefangen. Gerade dass eigentlich nicht so viel zwischen den beiden passiert, finde ich gelungen, weil Du immer wieder andeutest, was passieren könnte. Es knistert spürbar. Die Situation an sich, dass er bei ihr auftaucht, stellt ja schon einiges klar. Aber der Leser bekommt eben nicht alles serviert, was er erwartet, sondern darf selber weiterdenken.
Und dann die Erzählperspektive: "Man" identifiziert sich mit seinem Verhalten, als wäre es völlig normal, was er da tut, dabei macht er sich zum Affen. Auch seine oft ausfallende Ausdrucksweise gefällt mir und passt einfach. An einigen Stellen habe ich ziemlich gelacht.
In diesem Sinne: Ich bin rundum begeistert!