Autor: andrakis
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
04.04.2013 | 21:54 Uhr
zu Kapitel 3
ich bin gespannt wie es weitergeht, wenngleich ich noch etwas Mühe habe mir die "Fremden" vorzutellen. Könntest du nicht beim nächsten Aufeinander treffen Taylos Sicht beschreiben, wie er diese Fremden vor sich sieht?

Lg dani
Sister Moon (anonymer Benutzer)
01.11.2012 | 21:25 Uhr
zu Kapitel 3
Hey,

naja, Stress ist ungesund, also lass Dich nicht hetzen. ;)
Aber es ist super, dass es jetzt weitergeht und Du lässt uns dann ja auch sofort an der Jagd teilnehmen.
Teilnehmen, weil Du sie so gut geschildert hast, dass man tatsächlich das Gefühl hat, mitten drin im Geschehen zu sein.
Die Art der Na´ring Tulu zu jagen, ist sehr gut nachvollziehbar. Irgendwie ist jede Aktion von Dir super durchdacht.
Wie die Hazai ruhig abwarten, bis der Zeitpunkt ideal ist, um ihre Beute aufzuscheuchen. Dass die Jäger nicht zu früh aus der Deckung springen dürfen, damit die Tiere nicht in die falsche Richtung laufen und sie sie nicht mehr einholen können. Das Beben der Erde, wenn die Tiere losrennen und wie die Jäger sich unter die Herde mischen, selbst auf die Gefahr hin, dabei verletzt zu werden. Und wie es Sha´uri gelingt, zu verhindern, dass sie überrannt wird, nachdem sie gestürzt ist. Zum Glück ist ja nochmal alles gutgegangen. :)

Schön ist auch der Bezug, den Sha´uri durch die Freundschaft zu Emily zu den Menschen hat.
Sie ist eine Hazai, übernimmt aber trotzdem Dinge von dem fremden Volk, wenn es ihr sinnvoll oder praktisch erscheint.
So wie sie z.B. versucht hat, aufgrund von Emilys Erzählungen, einen Gurt für ihre Pfeile nach dem Vorbild eines Patronengurtes zu fertigen. Und da lässt sie sich auch nicht beirren, selbst wenn ihr Bruder das belächelt.
Es ist toll, wie Du die Verwirrung, sowohl von den Hazai, als auch von den Menschen schilderst, als sie sich so plötzlich und unvermittelt gegenüberstehen.
Wobei die Hazai ja ein bisschen im Vorteil sind, da sie durch Emily zumindest schon mal einen weiblichen Menschen kennen. ;)
Taylor und seine Männer sind dagegen ja total unvorbereitet.
Aber es ist gut, dass sich beide Seiten zusammenreißen und nicht sofort aufeinander schießen.

Sha´uris Gedanken, die Du aufgegriffen hast, sind sehr interessant. Wie sie erstaunt auf die weißen Haare und den Bart von Taylor reagiert. Wie es wohl ist, immer an einem Ort zu leben. Beides Dinge, die sie von ihrem Volk nicht kennt. Wie sie überlegt, ob sie Taylor von ihrer Freundin erzählen soll oder ob sie ihm hätte ein Gastgeschenk machen sollen, wie es bei ihrem Volk üblich ist.
Auch ihre Naturverbundenheit passt zu dem Bild, dass man von den Na´ring Tulu hat.
Und dann der krasse Gegensatz dazu – die Menschen, die ihre Natur und ihre Welt nach und nach zerstört haben.
Irgendwie kann man da die Vorbehalte von ihrem Bruder und ihrem Vater ein bisschen verstehen, aber es ist schön, dass sie das etwas anders sieht.
`Die Menschen gehörten nun zu diesem Kreislauf des Lebens dazu …´ - Sha´uri scheint in dieser Hinsicht um einiges weiter zu sein als die beiden.

Wieder ein sehr schönes Kapitel, in dem es ja nun zu der ersten Begegnung zwischen den Hazai und den Menschen von Terra Nova gekommen ist. Mal sehen, wie die beiden Parteien damit umgehen.

LG Sister Moon

Antwort von andrakis am 02.11.2012 | 04:57 Uhr
Hi,

vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich, dass dir das Kapitel gefällt.
Ich hoffe, ich kann mit den nächsten Kapiteln deine Erwartungen erfüllen. :-)

LG
andrakis
Sister Moon (anonymer Benutzer)
09.10.2012 | 22:21 Uhr
zu Kapitel 2
Hey,

schön, dass es jetzt doch endlich eine eigene Kategorie für Terra Nova gibt und Du auch gleich ein neues Kapitel hochgeladen hast. :)
Wir erfahren also zunächst einmal etwas mehr über die andere Spezies und was aus der verletzten Frau aus dem Prolog geworden ist, die Sha´uri gegen den Willen ihres Bruders mitgenommen hat. Und so wie sich herausstellt, war ihr Vater ja auch nicht unbedingt erfreut darüber.
Aber sie scheint ihren eigenen Willen zu haben, da sich die beiden Frauen trotzdem angefreundet haben. Und immerhin können sie beide viel voneinander lernen.
Allerdings verstehe ich auch ihren Bruder und ihren Vater. Für sie ist Emily ja nicht nur eine Fremde, sondern sie ist außerdem eine ganz andere Spezies, auch wenn die Unterschiede im Aussehen nicht allzu groß sind.
Und sie ist der Grund, warum Sha´uri nach Terra Nova suchen will, damit ihre Freundin wieder zu den Menschen zurück kann.

Das anschließende Ritual, zur Vorbereitung ihrer Jagd, beschreibst Du sehr schön.
Wie sie sich dort alle auf der Lichtung treffen, die frische Luft des Morgens, die sich mit den Düften des würzigen Eichenmooses und dem süßen Amber mischt, der aufputschende Sud aus Meerträubel, der so bitter schmeckt, die Trommeln, die Worte der Schamanin in der fremden Sprache. *_*
Das gefällt mir und lässt die Szene sehr realistisch rüberkommen.
Ich finde es überhaupt toll, dass Du Dir die Mühe mit der Sprache der Hazai und der Übersetzung am Ende des Kapitels gemacht hast.

Alles in allem ein sehr stimmiges und ruhiges Kapitel, das zunächst einmal etwas die Na´ring tulu und ihre Art zu leben schildert und den Grund erklärt, warum Sha´uri überhaupt nach Terra Nova und den Menschen sucht und es so irgendwann zu einem Aufeinandertreffen kommt.

LG Sister Moon
Sister Moon (anonymer Benutzer)
19.09.2012 | 23:49 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,

yeah, jetzt geht es also los.
Schade, dass Terra Nova noch nicht bei den Serien hier aufgenommen wurde, aber so geht es sicher auch. ;)

Deine Idee, Terra Nova mit einer fremden Spezies in Verbindung zu bringen, finde ich sehr interessant.
Warum sollten ausgerechnet die Menschen die Einzigen sein, die dort gelandet sind, aus welchem Grund auch immer?
Und wenn die Menschen es schaffen, durch Zeitportale in die Kreidezeit zu reisen, um sich dort anzusiedeln, warum soll es dann nicht auch eine andere Lebensform geben?
Die Kurzbeschreibung und der Prolog machen auf jeden Fall schon mal neugierig auf mehr.
Die verletzte Fremde, die ja die Verbindung zwischen den Hazai und den Menschen herzustellen scheint, hat Glück, dass Sha´uri sich von ihrem Bruder nicht davon abhalten lässt, sie zu retten.
Schön ist auch, wie Du Sha´uri die Unterschiede, was das Aussehen und die Kleidung betrifft, feststellen lässt.
Interessant wird jetzt, inwieweit sich das Leben der Hazai, der Menschen in Terra Nova und der beiden Frauen durch die Rettungsaktion verändert, denn dass es sich verändert, verrät uns ja die Kurzbeschreibung.

Der Prolog ist wieder fehlerfrei und in Deinem tollen Schreibstil geschrieben, wie man es von Deiner anderen Geschichte gewohnt ist.
Und ich bin überzeugt, dass sich das auch während der ganzen weiteren Kapitel nicht ändern wird. :)
Das Einbringen der fremden Sprache ist dabei noch das Tüpfelchen auf dem i. Das lässt die Szene irgendwie realistisch wirken.
Ich freue mich auf jeden Fall, wenn es weitergeht. :)

LG Sister Moon

Antwort von andrakis am 20.09.2012 | 04:58 Uhr
Hi,

dankeschön für dein Review.
Du bist aber schnell. :-)
Ich hoffe, ich kann deine Erwartungen an das, was noch kommen soll, erfüllen und du hast viel Freude an meiner Geschichte.

LG
andrakis