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Autor: Jaderegen
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
03.01.2014 | 15:38 Uhr
Liebe Jade !
Gestaltwandler… so so…

Das war sehr kreativ umgesetzt und du hast im Rahmen einer Kurzgeschichte eine eigene Welt geschaffen, die man sich gut vorstellen konnte.
Und hatte einen philosophischen Touch.

Es passt gut so, aber es hätte auch der Anfang zu einer längeren Fantasystory werden können.
Einen hoffnungsvollen Jahresanfang wünscht dir
R ☆
03.03.2013 | 19:55 Uhr
as promised...

der oneshot würde in meinen augen einen guten prolog einer längeren geschichte abgeben. ich mag die ideen (auch wenn sie tw den vorgaben entspringen) und die charaktere sind mir symphatisch [wobei ich jiliana ja bereits gekannt hab ;) ]. du hast viel angesprochen, was ich wissen wollte (zb was passiert mit der kleidung beim verwandeln, werden die mitglieder einer familie immer ein bestimmtes tier), hast die stimmung der umgebung immer gut eingefangen und mmn das genau richtige erzähltempo erwischt, dass es weder zu schnell noch zu langsam voranging. der stil gefällt mich auch ganz gut, du hast wenige wortwiederholungen (^^) dafür sind aber ein paar für mich etwas seltsame umschreibungen herausgekommen. im großen und ganzen bin ich aber sehr angetan von der geschichte. auch wenn sich die vorgabenlieferantin vermutlich etwas anderes vorgestellt hat (zumindest lässt das ihr text mmn erahnen) bin ich sehr froh, was du damit gemacht hast. nicht nur, weil ich 'kriegsgeschichten' im weitersten sinne nicht mag, sondern auch weil ich es immer als sehr spannend erachte, wenn erwartungen und solcherlei herausforderungen nicht auf die offensichtliche art und weise gelöst werden. hut ab, das ist dir gut gelungen!
am ende noch ein kleines manko: die quelle und die höhle, die gewöhnlich von farnen verdeckt wird... so wie ich mir die gegend nach deiner beschreibung vorgestellt habe, passt das nicht wirklich zusammen. der fluss muss eine gewisse tiefe haben, die er knapp nach einer quelle nicht so recht erreicht haben kann - zumindest meiner vorstellung nach. und wenn ein fluss direkt vor dem höhleneingang ist, müssen das schon riesenfarne sein, die vom ufer weg darüberhängen oder eine besondere im/auf dem wasser wachsende sorte. aber naja, vl lief auch meine vorstellung in eine falsche richtung. :)

fazit: gefällt mir supi, schreib schnell weiter! upps das war ja ein oneshot, naja, mach trotzdem xD
A l e x (anonymer Benutzer)
12.10.2012 | 14:51 Uhr
Salüüü! :)

Zuallererst muss bzw. möchte ich dir sagen, dass ich Kithra sehr, sehr niedlich finde. Ihr verträumtes, neugieriges Wesen macht sie mir sympathisch, und ihr Charakterzug, in ihrer Katzengestalt zwar mit Schmetterlingen spielen zu wollen und sich gegen diesen Drang einfach nicht wehren zu können, zugleich aber immer zu hoffen, sie nicht zu erwischen, weil sie Mitleid mit ihnen hat - das ist einfach unheimlich süß. Es fiel mir leicht, mit Kithra »mitzugehen«, sie auf ihrem Streifzug zu begleiten, und ich konnte ihre Wissbegier, aber auch ihre Überforderung zum Schluss gut nachvollziehen, als ihr all die Informationen doch zu viel wurden.

Auch das Leben von Kithras Volk finde ich anschaulich und einfach süß beschrieben - und ich musste ziemlich grinsen, als Jiliana so peinlich berührt auf Kithras Nacktheit in Menschengestalt reagiert.

Und - Kithras Eltern! Da würde ich aber gern mal ein Familienfoto sehen. Kein Wunder, dass dieser Anblick immer das Zeug dazu hatte, Kithra aufzumuntern. :D

Jiliana - hmm. Sie ist mir ebenfalls sympathisch, aber ich hatte beim Lesen zu ihr mehr Distanz, als das bei Kithra der Fall war. Nicht, weil du sie nicht nett genug beschrieben hättest, aber - ich glaube, wäre ich Jiliana selbst begegnet, hätte ich ein wenig Angst vor ihr gehabt. Sie scheint ja nahezu Gedanken lesen zu können, das wäre mir sehr unangenehm. Und wenn ich mir die Kombination aus sehr jungem Alter und ihrer doch recht umfassenden Weisheit anschaue - ich glaube, da würde ich mir neben ihr auch etwas dumm und ungebildet vorkommen.

Die Vorgabe finde ich gut und ansprechend umgesetzt - ich war aber wie einige meiner Vorredner froh, als Kithra entschieden hat, dass es ihr jetzt zu viel wird, so ging es mir zum Schluss nämlich auch. Das Weltgeschehen selbst hat mich nicht so sehr fasziniert wie Kithra als Person, muss ich sagen - mit einer weniger sympathischen Hauptperson hätten mich die vielen Informationen wahrscheinlich schnell ermüdet. Kithra aber habe ich gern dabei begleitet. Und um ihretwillen würde mich auch interessieren, wie das nun weitergehen wird - ob es zum Krieg kommt? Ob Kithras Familie davon direkt betroffen sein wird? Und ob Kithra ihr erworbenes Wissen dazu einsetzen kann, um der ziemlich eigenbrötlerischen Bevölkerung ihres Dorfes die Augen zu öffnen und sie auf so eine Situation vorzubereiten?

Jaah, das ist eine mehr oder weniger subtil verpackte Nachfrage, ob es eine Fortsetzung geben wird. ;)

Alles Liebe,
Alex
G e o r g (anonymer Benutzer)
11.10.2012 | 15:12 Uhr
Liebe Jade,

nach langer, langer, laaaanger Zeit konnte ich mich wieder einmal zum Lesen und Kommentieren auf dieser Seite aufraffen. Sven hat es auch schon getroffen, du bist mein zweites Opfer. :-) Ich hoffe, keine Vertipper zu produzieren, da mir das fehlerfreie Tippen inzwischen recht schwerfällt, bzw. einfach das Treffen der richtigen Tasten. Fehler zu finden ist kein großes Problem, sie wg. motorischer Probleme selbst völlig zu vermeiden, dagegen schon öfter. ;-)

Da ich schon über Fehler rede, gleich zu Anfang eine kleine Aufzählung von Fehlerchen, die mir aufgefallen sind:

- "Es verstrich noch eine geraume Zeit, bis sich die Gestaltwanderin [...]"
• Da fehlt ein L im Wort "Gestaltwand(l)erin".

- "Bedauernd verwandelte sie sich abermals in ihre menschliche Form und schlenderte den Trampelpfad entlang, um ein Plätzen für ihre längere Rast zu suchen."
• Das müsste statt "Plätzen" "Plätzchen" heißen, oder? Oder ist das ein regionaler Begriff?

- "Es war Zeit, zurück zu kehren."
• "zurück zu kehren" wird als ein Wort geschrieben, "zurückzukehren" also.

Sonst ist mir nichts aufgefallen, aber ich habe eh schon ein schlechtes Gewissen, weil ich mein Review gleich mit Gemecker starte. ;-)

An der Geschichte selbst habe ich aber nichts auszusetzen, ich finde deine Vorgabe gut und unterhaltsam umgesetzt. Du erschaffst eine schöne, angenehme Atmosphäre und die beiden Protagonistinnen sind mir sympathisch. Ich finde außerdem, dass du nicht zu viel und nicht zu wenig von der Vorgabe übernommen hast - man konnte sich die Welt gut vorstellen, aber als es zu viel an Informationen wurde, hast du Kithra zurückkehren lassen, sodass man zum Schluss nicht von der Infoflut erschlagen wurde.

Liebe Grüße
Georg
18.09.2012 | 16:54 Uhr
Mir hat die Atmosphäre in der Geschichte ganz
besonders gut gefallen. Auch die Idee der
Gestaltenwandler und wie du es geschafft hast
in wneigen Worten ihre Lebensart und Sichtweise
rüberzubringen, ohne viel Aufheben um den
Hintergrund von Kithra zu machen, war sehr gut
zu lesen.
Allerdings muss ich sagen, dass die Geschichte
für mich am Ende erst angefangen hat. Weil es jetzt
doch erst wirklich spannend wird. Wird es wirklich
zum Krieg kommen? Wird der Krieg auch das Dorf
von Kithra betreffen? Wird Kithra mit ihrem Wunsch
mehr über die Außenwelt zu erfahren und im
Geschehen mitzumsichen auf Unverständnis in ihrer
Familie stoßen?
Ich finde die Geschichte klingt nach viel gutem Potenzial!
Auch die Höhle war toll, wenn ich so schnell mit
Informationen bombadiert werden würde, würde mir
auch ganz schnell der Kopf schwirren, aber auf der
anderen Seite ist es total praktisch. Man bekommt
einen guten Überblick. Irgendwie kitzelt es mich jetzt in
den Fingern mir auch was dazu auszudenken.
Aber davon wird mich wohl ein reales Großprojekt
abhalten.
Danke für das Lesevergnügen!
lg Hermine
zeilenakrobatik (anonymer Benutzer)
11.09.2012 | 19:51 Uhr
Liebste Jade,

ich muss jetzt doch auf meine Notizen zurückgreifen und zu meiner Schande zugeben: statt dir eine Mail zu schreiben, habe ich mich mit Freude auf deinen erwähnten Oneshot gestürzt. Ich hoffe, du kriegst trotz fast kryptischer Notizen einen Eindruck davon, wie ich das Lesen empfunden habe. :)

Irgendwie mag ich Einstiege wie diese, kommt mir spontan in den Sinn, auch wenn ich gar keinen fachlichen Begriff dafür kenne: Ich werde einfach in die Geschichte geschubst - Tage wie diese, sind nach ihrem Geschmack... ZACK und schon rattert es in mir: Was ist das für ein Tag und wessen Geschmack entspricht dieser? Kithra. Ein Name, den ich noch nie gelesen, geschweige denn gehört habe und ich weiß nicht, ob ich mir vorstellen kann, wie man ihn richtig ausspricht. (Englisch?)
Und dann stelle ich mir - wie ich ja nun mal wirklich ein Freund von Realität bin - natürlich ein Mädchen vor. Und plötzlich wird aus dem Mädchen ein Wesen, dass eine Katzengestalt annehmen kann, um umherzustreunen. Gestaltenwandlerin, das klingt irgendwie interessant und irgendwie erscheint mir die Vorstellung, dass das nicht von Geisterhand passiert, sondern eine Verwandlung mit Schmerzen verbunden ist (körperlich wie seelisch), logischer.
Auch wenn ich natürlich nicht so recht weiß, was logisch sein kann und was nicht. Ich befinde mich ja hier auf eindeutig unbekannten Terrains und kann doch behaupten, dass ich den Zusammenhang zwischen Emotion und Verwandlung sehe.
Ist es nicht auch bei Menschen so, dass gerade schwierige Situationen (in der Familie) etwas zum Vorschein bringen, was man selbst von sich noch gar nicht kannte?
Auch, dass es allen Jugendlichen so ergeht, wie Kithra wirkt plausibel und die Mutmaßungen, welche Gestalt man werden würde, ist irgendwie typisch „menschlich“, was mir das Lesen herrlich einfach macht.

Ich muss mich wieder nicht anstrengen, um dir hier zu folgen, obwohl es doch wieder Fantasy ist, die mich gerade von Zeile zu Zeile drängt.
Kithra wirkt tatsächlich so, als hätte sie ganz „normale“ jugendliche Züge, menschliche Denkweisen, egal, ob es darum geht, eine Einstellung zu teilen, oder sie wie Kithra abzulehnen.

Ihr Freigeist, in ihrer Katzengestalt einfach das Dorf zu verlassen, herumzustreunen, statt Pflichten nachzukommen - das wirkt so entspannend und nachvollziehbar.
Auch die Erschöpfung und der gleichzeitige Drang, sich weiter in unbekannte Gebiete zu bewegen macht auf mich den Eindruck, dass Kithra gesunde Neugierde besitzt, die mich unterhält.

Auch ihre „Erinnerungen“, die du in die Geschichte flechtest, finde ich unterhaltsam. Ihre Eltern haben wirklich merkwürdige Gestalten, was zeigt, wie willkürlich sich wohl entscheidet, zu welchem Tier man sich verwandelt. Tiger, Maus, Katze.
Die Vorstellung, dass Tiger und Maus ein Paar sind - das widerspricht der kindlichsten Vorstellung. Das mag ich irgendwie! Ein Bruch mit Klischees in Wortbildern.
Auch die im Wasser watende Katze - das passt so gar nicht in das Standardbild einer Hauskatze und zieht dann natürlich die Aufmerksamkeit auf sich. Wie viel Neugierde treibt Kithra und wohin? Gibt‘s da vielleicht ein böses Erwachen, frage ich mich innerlich.
Wandmalereien, Schatten. So allmählich kommt bei mir ein flaues Gefühl auf, aber ich bin auch eher der skeptisch-zögerliche Typ und werde nicht von meiner eigene Neugierde all zu sehr gedrängt.
Ich wäre wohl nie in einen Gang zurückgekehrt, der sofort zu beben beginnt, wenn ich mich nähere! :D

Aber Kithras Begegnung mit dem Mädchen, dass sofort weiß, dass sie nicht bloß eine gewöhnliche Katze ist, sondern auch ein Mensch, ist nicht nur magisch, sondern bringt auch irgendwie eine ganz neue, spannende Note mit sich. Magie? Wirklich? Was ist da alles so drin? Und warum scheint sie ein Problem damit zu haben, dass man in Menschengestalt unbekleidet ist nach einer Verwandlung? Ich hab sofort Lust, weiterzulesen, wenn so viele Fragen offen sind.
Druidin, Tochter eines ebenso fantasyvollen Wesen.
Und irgendwie musste ich bei Politik und Wirtschaft erst stocken, bis eine Aufklärung dessen nachgeschoben wurde. Eine Höhle für diejenigen, die etwas verändern wollen. Mhm, ja der Kreis derer, die so etwas anstreben, ist klein. So klein wie diese Höhle, vielleicht.

Dass die Bilder auf den Wänden eine Geschichte erzählen, ist natürlich irgendwie schon längst klar gewesen, aber dass sie es mit Hilfe von Schatten tun, ist wiederum neu und interessant. Ebenso wie die Geschichte natürlich selbst.
Auch hier finde ich wieder etwas, was ich aus der Realität kenne. Man will immer das, was der andere hat und glaubt, anderswo ist‘s besser als da, wo man steht. Und das ist oft ein Trugschluss, wie man weiß. Aber diese Vorstellung hält sich ja bekanntlich hartnäckig.

Auch dass Kithra mit all den Informationen ein klein wenig, (trotz wirklich bemerkenswerter Neugierde!), überfordert ist, ist verständlich. Das sind viele Neuigkeiten, vieles, was sie gar nie geahnt hätte, aber Jiliana ist da sehr entgegenkommend. Weise, wie man es wohl als Tochter eines Elfen ist oder als Druidin. Sie erkennt Kithras Wissensdurst an und toleriert dennoch, dass alles auf einmal, zu viel ist. Das ist wirklich ein schönes Ende.
So kann ich als Leser Kithra gut „zurücklassen“. Es ist nichts dramatisches passiert, nichts, womit sie allein gelassen wurde und das ist auch mal schön zu lesen, irgendwie. Ich hab ja sonst den Hang zu Geschichten mit viel, viel Drama. Aber - man lese und staune, ich hab einen Oneshot ganz ohne viel Tamtam gelesen und habe mich dennoch sehr gut unterhalten gefühlt. Das ist wirklich schön!

Danke, für‘s drauf aufmerksam machen. Jetzt konnte ich mir doch noch mal einen Eindruck darüber verschaffen, wie du schreibst und was du so aufgreifst, wenn du schreibst. :)

Ganz liebe Grüße
Julia, die hofft, dass es halbwegs nachvollziehbar war
11.09.2012 | 16:46 Uhr
Hi

Hui, schön, noch eine weitere Puzzlegeschichte zur aktuellen Runde! :)
(Ich war etwas verwirrt, dass du in der Kurzbeschreibung Runde 9 angegeben hast, aber es ist eigentlich Runde 11 ;))

Mir gefällt deine Geschichte sehr. Kithra ist mir richtig sympathisch, du hast sie wunderbar beschrieben; ich konnte sie vor mir sehen, wie sie durch die Wiesen wandert, so verträumt und neugierig und voller Tatendrang. Ich würde mich freuen, wenn du sie vielleicht nochmal in einer Puzzlegeschichte 'verwurstest' ...
Auch Kithras Volk ist wirklich knuffig beschrieben. Ihre Konventionen (wie das Nacktrumlaufen) und die daraus entstehenden Konflikte mit anderen Völkern (die Reaktion der Druidin ;)) machen schön Sinn.
Außerdem finde ich es knuffig, dass ein Tigergestaltswandler eine Mausgestaltswandlerin geheiratet hat und sie eine Katzengestaltwandlerin-Tochter bekommen haben... das gibt ein Familienfoto :D

Jiliana ist irgendwie ... seltsam. Ich wäre mir nicht so sicher, dass es mir gefallen würde, wenn sie so schnell alles über mich wissen würde. Sie konnte ja fast Kithras Gedanken lesen *g*
Aber die Erklärung für ihre Fähigkeiten - als Götterbotin - ist gut. Das fügt sich irgendwie gut ein. Uuuuuuund sie hat einen coolen Job *g*

Ich finde es übrigens gut, dass du irgendwann mit dem Weltgeschehen abgebrochen hast; mir ging es wie Kithra, irgendwann wurde es zu viel.

Alles in allem: Eine tolle, schöne Puzzlegeschichte ... die Atmosphäre hat mir sehr gefallen.
Ich hoffe, du erholst dich noch gut von deiner OP. Gute Besserung :)

LG, Romy
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