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Autor: oldi
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt) für Kapitel 15:
13.04.2013 | 00:10 Uhr
Und endlich geht es weiter: Die beiden sind ja echt schon Leid erprobt ! Wie lange willst du ihnen das eigentlich noch antun? Ich hoffe auf bessere Zeiten :)
LG
Sisilia

Antwort von oldi am 26.04.2013 | 14:26 Uhr
Hey,

Ja, ich weiß. Es ist schon mies.
Wie lange? Also die Story dauert schon noch ein bisschen...
Hmm. Bessere Zeiten...Ich sag mal so: Weiter nach unten geht's ja kaum noch :D

lg und vielen Dank wie immer für's Lesen und Kommentieren!

oldi
11.04.2013 | 20:37 Uhr
Juhu das neue Chapter *-*
Wie hab ich mich darauf gefreut! <3

Natürlich ist Watson total in Gedanken versunken, nach diesem Ereignis. Noch nicht mal den Weg zur Wohnung hat er bemerkt - das verdeutlicht das Ganze nochmal.
Ich mochte hier die Wortwiederholungen. Dass er begriff, was er angerichtete hat und was es für Auswirkung haben würde.

Mary sorgt sich wirklich sehr um ihren Mann, das erkennt man deutlich. Und selbstverständlich hat sie Angst um ihn.
Ich finde, dass du ihr Treffen sehr gut dargestellt hast. Watson ist zurückhaltend, aber dennoch liebevoll.
Als er ihre Hand abschüttelt merkt man, dass er ziemlich verwirrt ist. Vielleicht nicht gedanklich, aber gefühlsmäßig.

Er liebt Mary. Aber er liebt wohl auch Holmes. Das gibt es, dass man zwei Personen liebt.
Oder ist es etwa doch nur ein sehr ähnliches Gefühl...? Wenn ja, für wen empfindet er wohl schließlich doch anders? Abwarten.

Dass er ihn noch nicht mal mehr besuchen gehen will... wow. Ist ganz schön schwer für ihn. Also diese momentane Situation.
Auch Mary sieht ein, dass er sich verändert hat.
"und sie vermisste ihn, während er doch neben ihr saß." Das fand ich wirklich tol beschrieben!

Jaaaaa! Jack the Ripper play his game *__* Sorry, ich mag den Kerl irgendwie xD Also die Geschichten über ihn.
Besonders wenn der Name Sherlock Holmes und Jack the Ripper in einer Story stehen ~ ♪ ~ ♪
Awww... Watsonst Sorge über den Detektiven, der wohl keine Fälle mehr zu lösen scheinen will. Süß ~ ♪

Dann der Brief... und der Konflikt mit Mary. Einfach wunderbar geschrieben.

Ich liebe deine Story und freue mich über wirklich jedes einzelne Kapitel!

Die besten Grüße
Kanji Dorobo

Antwort von oldi am 26.04.2013 | 14:25 Uhr
Heej Kanji Dorobo!

Erst mal Danke, für deinen lieben Kommentar! <3
Darf ich dich eigentlich mal fragen, was dein Nick bedeutet? Bin irgendwie neugierig :D

Ja, der arme Watson ist furchtbar verwirrt. Und Mary ist natürlich auch durch den Wind, weil Watson sich so merkwürdig verhält, da hast du Recht.

Stimmt, Watson liebt Mary. Was die Gefühle zwischen Holmes und Watson angeht...die habe ich bewusst noch mit keinem eindeutigen Label versehen...aber die nächsten beiden Kapitel werden da eine Menge Licht ins Dunkel bringen.

Freut mich, dass die die Beschreibung der komplizierten Situation zwischen Mary und John gefallen hat =)

Haha, ja, Jack the Ripper musste ich einfach einbauen. Das bot sich einfach an.
Die Story um ihn ist ja auch sehr faszinierend.
Allerdings muss ich leider sagen, dass ihm in dieser Story niemand nachjagen kann.
Die sind ja leider alle zu beschäftigt ;D

Ich freu' mich total, dass du so begeistert bist und sage deshalb an dieser Stelle noch mal (mit verlegen roten Wangen): DANKE ! =)

lg,

oldi
IreneAdler (anonymer Benutzer)
11.04.2013 | 13:04 Uhr
Ich bin entsetzt ...

wie kannst du mir das antun?

Ich hab die Charaktere schon so ins Herz geschlossen und fiebere so mit, dass ich stellenweise kämpfen musste, mir die ein oder andere Träne zu verkneifen.
Das Kapitel geht total ans Herz und du beschreibst alles so real, deine Wortwahl ist fantastisch!!!
Ich musste soooo mitfühlen.

Zu den einzelnen Personen:

Ich kann mich, dank deiner Beschreibung richtig in Watson hineinversetzern.
Ich finde es sehr gut, wie du sein Verhalten, die Kühlheit und Distanz zu Mary beschreibst, genau wie den Zwiespalt in ihm (sie weder verletzten zu wollen aber donnoch nicht mit der verheimlichten Wahrheit leben zu können). Das macht Watson einfach aus, die Loyalität, sein Ehrgefühl und sein Aufoferung - eben genau so wie man sich einen Freund oder eigentlich auch einen Ehemann wünscht.
Seine Spaziergänge unter dem Vorwand Räumlichkeiten zu besichtigen, seine Gesten (egal ob das entziehen seiner Hand oder das sich Abwenden von Mary), man kann sich alles so gut vorstellen und ich (die etwas Nahe am Wasser gebaut bin) musste so mit ihm mitleiden.
Einsame Spitze!

Mir gefällt, dass Mary nun "erwacht". Sie ist ja immer der ausgeglichene Ruhepol, aber tief in ihrem Herzen brodelt es und sie hält der Situation einfach nicht mehr stand.
Du beschreibst Marys Wesen so gut, sie liebt ihren Mann und räumt ihm alles ihr Mögliche ein, wünscht sich nichts mehr als "ihren Mann" zurück.
Sie ist so geduldig, genau wie ich sie mir auch in einer solchen Situation vorgestellt und gewünscht hätte.
Aber irgendwann fragt sich auch der geduldigste Mensch, ob es alles noch einen Sinn macht?
Ob der Kampf schon verloren ist?
Was geschehen ist, wie es dazu kam?
Diesen emotionalen Umbruch, ganz am Ende find ich auch super geschlidert. Mir gab es direkt einen Stich im Herz als Watson sich zwar kurz bemühte sich um sie zu kümmern, sich aber schlussendlich dazu entschied zu gehen. Ich hörte direkt Marys Herz in 1000 Teile zerspringen ...
Du beschreibst Emotionen so gut, dass alles wie real ist.
Ich habe selten so etwas erlebt.

Mein lieber Holmes und sein Leben versinken im Chaos. Gut, Chaos ist nichts "Neues" für Holmes genau wie gelegtliche "Fastenzeiten" und auch Schlafmangel. Auch dass er zurück in "alte" Verhaltensmuster verfällt, war durchaus denkbar.
Dafür gibt es auch einiges wirklich "Neues" in seinem Leben. Dass er versucht, seine Gefühle mit Rauschmitteln zu betäuben und damit auch die Leere zu füllen, die durch den Verlust seines "besten" Freundes entstanden ist.
Das er nicht wirklich arbeitet fand ich für Holmes auch noch nicht wirklich so schlimm, aber für so lange Zeit (!!!) und noch dazu lag es ja nicht an der Tatsache, dass nichts Interessantes passiert wäre. London wird von Verbrechen heimgesucht unter anderem von einem grausamen Serienmörder und Holmes regiert nicht! Beängstigende!!! Ein Mann der Langeweile und Stagnation hasst und dessen größte Leidenschaft die Aufklärung von Verbechen ist, verschanzt sich in seiner Wohnung und lässt das Unheil seinen Lauf nehemen?! Wirklich beängstigend!
Ich war schockiert, dass er Inspektor Lestrade abwies!!!
Besorgniserregend ist die Tatsache, dass sich der brillante Kopf anscheinend nicht auf die Arbeit oder seine Experimente konzentrieren kann.
Holmes überwältigender Intellekt scheint außer gefecht gesetzt zu sein (sei es nun durch die Rauschmittel, die ihm aber zu früherer Zeit Erleichterung verschafften oder durch den Verlust seines Gefähreten und die daraus resultierenden Folgen). Wahnsinn!!!
Das London und Europe ohne Holmes und seinen treuen Gefährten untergeht und dann Anarchie herrscht, ist ja auch noch ein riesiges Probelem, dass sich natürlich aus der "Untätigkeit" von Sherlock ergibt. Erschreckend!
Mycroft wird sicher auch über die Vorkommnisse "not amused" sein ...
Übrigens: Find die Verknüpfung mit Jack the Ripper absolut hammer!!!
Ist alles so komplex und genail formuliert.
Ich mache mir echt Sorgen um ihn, weil er ja so einen Hang zur Selbstzerstörung hat!!!
Er hat ja niemanden außer Mrs. Hudson, wobei das Verhältnis ja so la la ist ...
Achja, die Sache mit den "fleischlichen Gelüsten" und der Prostituierten fand ich gut ;), auch wenn es klar war, dass ihm das keine "Erleichterung" verschaffen würde.
Aber das lässt klar werden wie menschliche und verzweifelte Sherlock in der Situation eigentlich ist.

Ich finde es gut, dass du Mrs Hudson mit einbeziehst! Sie ist ja jetzt Holmes einzige Kontaktperson...
Ich finde es rührend, dass sie sich (obwohl ihr Verhältniss ja nicht wirklich glänzend ist) Sorgen um ihn macht.
Nun kommen wir zu Mrs. Hudsons Brief: GENAIL!!!
Der Brief muss von ihr stammen, nach dem Inhalt und der Wortwahl zu schließen! Bin echt begeistert und gerührt.
Ich fand das Kapitel eins der Besten (nicht unbedingt wegen der Handlung, die ich zwar wirklich gute finde, sondern eher schreibtechnischt, ich finde du hast dir da keine einfache Herausforderung gestellt - aber diese mit bravour gemeistert!).

Man merkt, wie bei Beiden (Sherly und John) das Leben aus den Fugen gerät. Beide leiden und doch auf so unterschiedliche Weise. Großes Lob, dieses Gefühlschaos so gut zu beschreiben. Wo Beide doch das selbe fühlen und dennoch jeder auf seien Art versucht, sein Leben auf die Reihe zu bekommen und jeder auf seine eigene Art bemerkt, dass ein normales Leben so aussichtslos ist (auch wenn sich beide das noch nicht wirklich eingestehen wollen).

So, noch ein paar allgemeine Worte zum Schluss:
Das du sehr wortgewandt bist, dein Schreibstil perfekt zu Sherlock Holmes passt und du Emotionen super gut beschreiben kannst, ist ja nichts Neues :) Was mir aber noch aufgefallen ist, ist dass du verschiedene Charaktere und deren Handlungen/Gedanken/Gefühle super realistsich und verständlich aufs Papier bringst. Jeder Charakter ist anders und gleicht sich in keinster Weise mit dem anderen. Das macht alles faszinierend uns spannend.Ich will damit sagen, dass du jeden Charakter aus deiner FF zu etwas Besonderem machts und er in erinnerung bleibt.

Puhh, ich galub ich hab gesagt, was mir auf der Seele brannte! WEITER SO! Ich freu mich aufs neue Kapitel und auf ein Zusammentreffen von John und Sherly ;) und hoffe, dass alles ein gutes Ende findet (was nicht heißen soll, dass ich mir ein baldiges Ende wünsche ... ;)).
Ich weis, du stehst auf Drama (find ich auch gut), aber ich hab inzwischen etwas Angst, dass die Sache "zu" dramatisch endet ... Ich hoffe natürlich nicht, aber du wirst wissen was du tust und bis jetzt hast du ALLES richtig gemacht :)

Lg I. Adler

Antwort von oldi am 26.04.2013 | 14:20 Uhr
Ich bin platt....
Danke für das tolle ausführliche Review! :)

Erst mal tut es mir natürlich leid, dass du so mitleidest! Ich hab' langsam schon ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich Holmes und Watson so viel durchmachen lasse...*Taschentuch rüber reich*.

Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, wie der "echte" Watson sich in einer solchen Situation wohl verhalten würde, und da schien mir die totale Verdrängung am plausibelsten. Schön, dass du es passend beschrieben findest!

Ich fand', es wurde Zeit, dass Mary endlich mal sagt, was sie denkt. Frauen im viktorianischen Zeitalter hatten ja leider recht selten die Gelegenheit zur freien Meinungsäußerung, aber Mary halte ich für eine starke Frau, die sich nichts gefallen lässt. Und John Watson ist ja auch mehr der verständnisvolle, liberale Typ.
Sie hat lange genug versucht, das alles schweigend hinzunehmen, aber wie du richtig sagst, ist auch bei der geduldigen Mary das Maß irgendwann voll.
Mir tun die beiden ja einfach nur leid...*seufz* Insbesondere im nächsten Kapitel...
Und: yaaay, es hat dir gefallen! *freu*

Holmes ist in der Tat "am Arsch", um es mal salopp zu formulieren.
Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Holmes in der Lage sein würde, das einfach so wegzustecken und zum Alltag über zu gehen. So soziopathisch er von Zeit zu Zeit sein mag, so eigen und so in sich selbst zurück gezogen...auch er hat in meinen Augen Gefühle, die selbst sein monströser Verstand nicht ewig im Zaun halten kann. Also verfällt der arme Kerl dann in völlig irrationales Verhalten.
Ich war beim schreiben auch ein bisschen schockiert, dass er nicht einmal mehr mit Lestrade reden will. Das war so gar nicht geplant...aber Figuren und Eigendynamik, ne? ^^
Tja...Mycroft und "not amused"....dazu mehr noch nicht im nächsten, aber dafür in Kapitel 17.
Jack The Ripper konnte ich mir einfach nicht verkneifen.
Bei Hintergrundrecherchen für die Story fiel mir auf, dass der exakt 1891 sein Unwesen trieb, und deshalb musste zumindest dieser Seitenhieb sein.
Deine Sorge um den guten Holmes ist in der Tat leider völlig berechtigt...
Bei der Sache mit der Prostituierten war ich mir lange unsicher. Im Film wird ja nicht allzu viel zu Holmes Sexualität gesagt, deshalb habe ich mich teils am Canon, teils an den Filmischen Andeutungen in Richtung Irene und teils am BBC- Verständnis gehalten. Holmes hat schon gelegentlich Sex, aber er versteht den tieferen Sinn dahinter nicht so recht :D

Ich musste Mrs. Hudson unbedingt einbringen. Ich liebe diese Frau, egal in welcher Adaption.
Es ist mir ein Rätsel, warum sie Holmes nicht längst rausgeworfen hat, aber irgendwie scheint sie auf irgendeine abstrakte Art ja doch an ihm zu hängen. ^^
Schön, dass du den Brief passend und gelungen findest. Da habe ich lange dran gebastelt, weil ich gerne einfangen wollte, dass Mrs. Hudson zwar besorgt, aber auch genervt ist und dass sie ungerne mit ihrer Meinung hinterm Berg hält.
Sie bekommt auch noch den einen oder anderen Auftritt :)

Dass ihr Leben aus den Fugen gerät, trifft es ganz gut. Und das bleibt leider auch erst mal so...

Oh Danke, danke, danke für so viel stilistisches Lob! Balsam für mein Schreiber-Ego :D
Ich versuche immer so krampfhaft, jeden Charakter anders zu konstruieren, dass ich mir ein Loch in den bauch freue, wenn es dann scheinbar funktioniert.
Da haben sich die schlaflosen Nächte doch gelohnt ;)

Also wie immer: Vielen, vielen Dank. Ich hab' mich wieder wie Bolle gefreut!
Was ein Wiedersehen zwischen John und Sherlock betrifft...also ich will nicht zu sehr spoilern, aber das wird es geben...allerdings nicht allzu bald und vielleicht nicht so...ne, mehr verrate ich beim besten Willen noch nicht :D

Zu dramatisches Ende? Bei mir? Wie kommst du nur drauf? ;P
Na mal sehen. Mein Ende steht, wie gesagt, schon seitdem ich das erste Wort der Story getippt habe.
Ich bin schon die ganze Zeit schwer gespannt, wie ihr de Lösung aller Knoten finden werdet.
Ob es dann gut oder schlecht oder gar sehr dramatisch endet, mag ich natürlich noch nicht verraten.
Allerdings wird es wohl kaum überraschen, dass es sicher kein Friede Freude Eierkuchen Ende wird, bei dem alle beteiligten Parteien völlig glücklich und zufrieden sein werden. Geht ja in einer solch vertrackten Dreieckskonstelation gar nicht ^^.

lg und noch einmal Danke, dass du dir immer so viel zeit für so ausführliche Reviews nimmst!

oldi
11.04.2013 | 01:40 Uhr
Hi,

ein sehr bedrückendes Kapitel. John und Sherlock geht es total schlecht. John will zur Normalität übergehen aber es gelingt ihm nicht. Er hat Schuldgefühle gegenüber Mary, kann ihr aber nicht die Wahrheit sagen weil er sie nicht verletzten will. Er versucht die Gefühle für Sherlock zu verdrängen was ihm nicht gelingt. Sherlock flüchtet sich in Alkohol und Kokain was ich echt schlimm finde.

LG

Salmandria

Antwort von oldi am 26.04.2013 | 14:02 Uhr
Hey,

Mal wieder vielen Dank für's Kommentieren! :)
Es ist im Moment in der Tat alles sehr bedrückend, das stimmt.
John ist wirklich hin und her gerissen, da hast du Recht.
Und Sherlock...tja...der hatte ja noch nie so die besten Problembewältigungsstrategien ;)

lg,

oldi
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