Autor: Jerry Oswin
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
28.09.2013 | 20:55 Uhr
zu Kapitel 1
Hi!
ich muss zugeben, es ist eine Weile her, seit ich Bartimäus gelesen habe. Aber das Ende war wirklich traurig (daran erinner ich mich noch ;))
Und dieser OS war es auch. *schnief*
Es war schön, dass wenigstens alle Nathanaels Opfer anerkannt haben, auch wenn es mir wesentlich lieber gewesen wäre, wenn er gar nicht tot gewesen wäre. Naja, bleiben wir realistisch. Ich nehm an, auch Kitty wäre das lieber gewesen...
Aber ich wollte ja über den OS schreiben. Also, er hat mir sehr gefallen. Er war total rührend und Kittys Gedanken waren sehr nachvollziehbar. Nur in einem stimme ich nicht mit dir überein: >>Unklarheit war besser als schmerzhafte Gewissheit.<< Ich glaube, es ist eher andersrum. Aber vielleicht hat Kitty da auch nur andere Ansichten.
Nun ja, jedenfalls sehr schöner OS!
VLG
PG

Antwort von Jerry Oswin am 08.10.2013 | 18:15 Uhr
Hallo, danke erst einmal für das nette Review :)

Stimmt, das Ende bleibt im Gedächtnis... ich hab die Bücher letztens noch ein Mal gelesen und schon mehrere Kapitel davor da gesessen und war am verzweifeln, weil ich wusste, wie es ausgeht und so - und am Ende musste ich dann wieder heulen .__. Arme Kitty. Arme ich. Arme alle :'(

Mir wäre es an sich auch viel lieber gewesen, wenn er überlebt hätte, aber trotzdem, gerade das macht das Ende so brillant. Ich finde die Struktur, erst alles von Kitty als Außenstehender zu beschreiben und dann erst zu erzählen, wie es wirklich war einfach klasse. Und irgendwie ist es ein Sad End und Open End zugleich (vielleicht auch Happy End, aber mir sind diese korrupten Zaubererversionen so richtig ans Herz gewachsen, ich war mehr traurig darüber dass die alle tot waren als dass ich mich für die Gewöhnlichen und Geister gefreut hab O.o) Na ja, auf jeden Fall, ich finde, einen seiner Haptcharaktere am Ende so um die Ecke zu bringen, bewundernswert, das haben JK Rowling und Eoin Colfer nicht gemacht - und jaa, ich fand die Enden von Harry Potter und Artemis Fowl unbefriedigend aber da will ich jetzt nicht mit anfangen, ich quassel eh schon zu viel :x

Dass Nathanaels Opfer von allen tatsächlich anerkannt wurde, klang für mich am Ende zwar ein bisschen raus, aber mir hat eine solche Szene trotzdem gefehlt, weswegen ich dann selber zum Stift gegriffen habe - dabei wollte ich eigentlich nie eine Bartimäus-Fanfiction schreiben, weil man JS' Darstellung von Bartimäus einfach nicht nachahmen kann und mit einem billigen Abklatsch würde ich mich nicht zufrieden geben. Aber unser Lieblingsdschinn kommt hier ja nicht vor, deswegen hab ich letztlich dann doch die Ausnahme gemacht :)
Es freut mich, wenn du meinst, dass man Kittys Gedanken nachvollziehen kann, weil ich immer Angst habe, die Charaktere ins OOC abrutschen zu lassen.

Kittys Gedanken darüber, dass sie lieber im Dunkeln darüber bleibt, ob Bartimäus wenigstens überlebt hat, würde ich persönlich natürlich auch anders sehen, aber bei Kitty ist das halt noch einmal was anderes. Ich selber würde direkt ins nächste Pentagramm springen und es ausprobieren, ob er noch überlebt, aber sie hat es ja am Ende generell abgelehnt, noch einmal einen Dämon zu beschwören. Sie wollte ja doch voll mit allem abschließen und - meine Interpretation - nicht noch weitere Enttäuschungen erleben, statt dass sie für kurz noch einmal Hoffnung hat, dass Bartimäus lebt und dann noch einmal enttäuscht wird. Außerdem würde es Bartimäus selber ja nichts bringen: sie weiß, dass die lange Zeit auf der Erde ihn geschwächt hat und er erst einmal Ruhe braucht und sowieso, was sollte sie mit ihm noch groß machen, sie hatten beide ihr Ziel ja erreicht. Dass man das durch den einen Satz nicht so, beziehungsweise missverstehen könnte, stimmt schon, liegt dann vielleicht an der Formulierung...

Danke noch einmal für das Review, hat mich sehr gefreut!
Liebe Grüße, Ju :)
27.06.2012 | 13:50 Uhr
zu Kapitel 1
Wow! Das war wirklich naja... total ergreifend. (Ja, ich weiß, das klingt jetzt kitschig, ist aber so!! ;D)
Ich finde es schön, das du auch Nathanaels Mutter ins Spiel bringst. Die wurde ja leider in den Büchern nicht mehr angesprochen.
Auch Kitty finde ich überraschend authentisch dargestellt!
Daumen hoch!

lg,
killerraupe
07.06.2012 | 19:25 Uhr
zu Kapitel 1
Mein zutiefst empfundener Respekt vor diesem Werk....Du hast die seelische Situation von Kitty wirklich perfekt eingefangen und seine Mutter, obwohl von ihr rein gar nichts in den Büchern steht, hätte Stroud
1:1 übernehmen können.....Wenn ich deine Geschichte lese, blutet mir das Herz, weil alles so wirklich rüberkommt, der ganze Schmerz schneidet ins Fleisch....

Wirklich schön geschrieben, wenn auch unendlich traurig das Ganze....

R.I.P Nathanael
22.05.2012 | 15:14 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,
ich finde deine FF richtig gut! Sie hat mich wirklich berührt und gerührt!
Die Idee mit der Mutter ist echt gut, da ja keiner weiß, wer sie ist oder wie sie aussieht.
Und auch, dass Kitty sich von Nathanael verabschiedet und nach vorne blickt.
Großes Lob von mir! ^^
Mach weiter so!

Lg Zoey

Antwort von Jerry Oswin am 22.05.2012 | 19:38 Uhr
Vielen Dank für Review und Lob :)

Wie schon geschrieben, die nicht vorkommende Mutter und die Frage nach dem Erkennen ihres Sohnes hat mich immer irgendwie fasziniert...
Und dann fand ich halt diese Abschiedsszene so lieblos... beides konnte man mit einem Treffen auf dem Friedhof gut verbinden. Abschied, Vorwürfe, Hoffnung. Hab aber eeeeecht lang gebraucht für diesen Oneshot... finde, dass er dafür wirklich ganz okay geworden ist :)

Danke nochmal, ich freu mich echt grad dolle *.*
liebe Grüße,
Sally