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Autor: Keiraleth
Reviews 1 bis 15 (von 15 insgesamt) für Kapitel 1:
06.10.2021 | 01:02 Uhr
Und wieder fängt die Reise für mich an. Ich bin voller Vorfreude . Bin auch gespannt, was ich dieses Mal beim Lesen bemerken werde, was ich beim ersten Mal verpasst habe. Also, los gehts…

Antwort von Keiraleth am 06.10.2021 | 17:32 Uhr
Cool! Das vielleicht schönste Kompliment, das man bekommen kann. Viel Spaß dabei!
04.05.2018 | 22:08 Uhr
das ist ja wenn man sich mal so durch den kopf gehen lässt wirklich angsteinflössend und auch richtig schlimm nunja grauenhaft. Das es so was geben könnte, das jemand alles opfert um zu siegen oder um einen eventuellen Sieg der gegenseite zu verhindern für immer und dabei in kauf nimmt das millionen von menschen, zauberern und überhaupt leben praktisch von der bildfläche verschwinden ode rihr gesamtes Leben zuvor vergessen. Ich meine okay familien werden sich nicht wieder erkennen und man weiß nicht da sman gerade in einer schlacht gekämpft hat sonstiges. Eigentlich müssten auch die Todesser dem zum Opfer fallen weil ja viele Familien untereinander geheiratet haben und mit fast allen irgednwie verwandt sind.

Bleibt dann zu hoffen das der gute Voldemort plötzlich nicht alleine in der WElt rum steht weil er sich nicht gut genug vorbereitete hat sondern nur diesen Zauber gelernt hat ohne die WElt zu verstehen.

wie dem auch ei
blebe gespannt
gruß
wif

Antwort von Keiraleth am 24.05.2018 | 19:22 Uhr
Hallo wif, entschuldige dass meine Antwort erst so spät kommt, aber erstmal ein großes Danke, dass du mir ein so interessantes Review dagelassen hast! :D

Es stimmt, Voldemort setzt mit diesem Fluch alles auf eine Karte (weshalb es selbst für ihn die letzte Option ist). Und ja, ihm ist eigentlich nichts von Bedeutung als sein eigener persönlicher Sieg und genau deswegen ist dieser Fluch auch so unbeschreiblich grotesk. Nicht nur, dass der Fluchende in Kauf nehmen muss, sogar seine eigenen Verbündeten/Familien/etc zu verlieren oder zu verändern, um das Ziel zu erreichen, nein, er ist auch der Einzige, der mit dem Wissen darum weiterleben muss, wie die Welt vor dem Fluch aussah und was alles verloren ging. Genau deshalb ist der Annullierungsfluch auch ein so unbekanntes und unberechenbares Stück Magie im Universum der Timeturner Saga. Zum Einen werden die meisten Zauberer und Hexen davor zurückschrecken, ihn überhaupt anzuwenden, denn jeder besitzt irgendwo Menschen oder persönliche Erlebnisse, die ihm lieb und teuer sind und deren Überleben nicht garantiert wären. Deshalb ist auch das Wissen um die Existenz dieses Fluches sehr rar gesät. Und zum anderen steckt die Erforschung dieses Zaubers nahezu noch in den Kinderschuhen - denn wenn er angewandt wurde, erinnert sich nur der Zauberer, der es tat und er allein ist es, der daraus lernen kann.

Und da kommt nun unser Trio ins Spiel. Mit dem Zeitumkehrer-Unikat, das sie besitzen, durchbrechen sie endlich diese Grenze und bilden zum ersten Mal eine zweite Partei, die sich an die Ursprungswelt erinnern und deshalb auch zurückschlagen kann. Kein Wunder also, dass das Zaubereiministerium ihn entwickelt hat - er ist ein wenig zu vergleichen mit dem Back-Hack in der Programmierkunst - du folgst deinem Angreifer, wenn du ihn schon nicht direkt abwehren kannst, und bringst in Erfahrung, was er mitgenommen (oder in unserem Fall geändert) hat, woher er kommt und was er will . klassische Schadenbegrenzung eben.

Liebe Grüße, Keiraleth
03.05.2015 | 18:12 Uhr
Sorry, das ich das zweimal gepostet hab, aber ich war noch nicht fertig als das Telefon geklingelt hat und man kann ja nur 1h lang bearbeiten. also einfach das zweite lesen:)

Hallo Keiraleth,

Puh, also ein Review zu einem ganzen Buch...
Ist ja schon ne Weile her, dass du das geschrieben hast.
Ich hab mir das Buch auf meien E-Book Reader runter geladen und das kann ich nur sehr empfehlen!
Ich hab mich jedenfalls dazu entschlossen erst am Ende dann ein Review zu schreiben, auch weil ich in den Ferien (kein Internet) gelesen habe. Das wird natürlich kürzer, als wenn ich zu jedem Kap was geschrieben hätte und es tut mir leid viele gute Szenen zusammen nehmen zu müssen, aber naja... Ich hoffe ih vergesse nichts.

Zuerst: Meine riesengroße Hochachtung! *verneig* Das Durchhaltevermögen und die Ausdauer auf diesem Niveau verdient meinen Respekt.
Gemerkt, wie gut ich es finde, hab ich vorallem, weil das eines der Bücher war, bei denen ich mich total zusammenreiß und immer wieder sage 'Stopp, nicht so schnell lesen. Leg es mal weg. Du kannst morgen weiterlesen.' ,um möglichst lang daran lesen zu können. Und zum Glück gibt es ja noch mehr Bände *jubel* Da war ich auch immer wieder dankbar am Ende des Kapitels, dass ich sofort weiter lesen konnte:)
Ann hat mich gedrängt das zu lesen und zuerst hab ich mich ziemlich gesträubt, bis ich eben ihr zu liebe angefangen hab. Mit vielen HP-ffs kann ich nicht so viel anfangen und mit HdR erst recht nicht. Ich hab mich nur mal aus Pflichtbewusstsein durch die Filme gequält. Und anfangs fand ich es auch nicht gut, aber (zum Glück) hab ich mehr aus Langeweile weiter gelesen. Und dann wurde es richtig gut! Das Buch hat mich sogar dazu gebracht die Filme NOCHMAL zu schauen:D
Was auffällig ist, wie gut alles durchdacht ist. Logikfehler stören mich ziemlich. Aber dein Talent die Geschichten miteinander zu verweben ist beeindruckend. Schon der Aufhänger der Geschichte hat 'Substanz', ist nicht eben irgendwie hingezirkelt. Dazu gehören auch Kleinigkeiten wie Gimli, der fragt, was Dominosteine sind. Die meisten hätten da beim schreiben wohl nie dran gedacht. Und auch größere Sachen, wie dass Hermione und die Hobbits immer wieder unter der Erinnerung an ihre Gefangenschaft leiden. Oft läuft das ja nach dem Motto 'Ja, also da wurden sie verschleppt und haben ganz schrecklich gelitten, aber so bald sie gerettet sind ist alles vergessen.' Ich war immer wieder erstaunt, wie du es geschafft hast, scheinbar ganz anders laufende Szenen wieder zurück zu lenken, in einem natürlichen Fluss. Auch die Zitate waren immer sehr geschickt eingebracht. Und mit der Zeit hab ich vergessen, dass da ja ein Autor dahinter steckt, sondern es als eigenständige Welt gesehen, in der alles so ist wie es ist,es als gegeben hingenommen und nicht alles ständig hinterfragt, wenn du verstehst, was ich meine. Das habe ich sehr genossen. Auch bei 'Verlagbüchern' und Filmen tu ich mir manchmal schwer nicht alles auf seine Logik zu überprüfen. Das einzige, was mich verwundert hat, war, dass Gimlis Tod keine Folgen hat. In den Filmen überlebt er doch,oder?
Was ich auch loben muss, ist die Geschwindigkeit der Geschichte. Viele sind ja total hektisch oder viel zu langsam, mit zu vielen Beschreibungen. Da hast du, für mich, genau das richtige Maß gefunden.
Die Beschreibung von Bruchtal beispielsweise war wunderschön. Du verwendest bildliche Vergleiche und Personifikationen, aber ohne gezwungen beschreibend zu wirken. Und auch die Kampfszenen sind dir gut gelungen. Das war auch so etwas, wo ich erst gezweifelt habe, weil die oftmals einfach nur stinklangweilig sind. Aber hier hab ich mitgefiebert. Auch weil sie durchgehend aus Hermiones Sicht beschrieben sind.
Die Perspektive ist überzeugend. Weil du nicht ,wie es häufig bei Fantasybüchern der Fall ist, versuchst das Geschehen darzustellen, sondern Hermiones Geschichte erzählst. Der Leser weiß ja, z.B. was derweil in Mordor passiert. Dadurch bekommt alles diese Tiefe und die Beziehungen zwischen den Personen treten in den Vordergrund.
Womit wir bei der Charaktären wären. Das nenn ich 'Orginal Charakter'. So würde Hermione reagieren. Und auch die Beziehungen zueinander sind sehr vielfältig.
Das bringt mich zu Legolas. Ahh, ich bin gestorben. Es ist so schön und schrecklich zu gleich! Als sie dann zwischendrin beschließt zu bleiben, war ich ziemlich schockiert, aber konnte es auch so gut nachvollziehen. Ich weiß, Veränderung der Gegenwart und so, aber ich fürchte, ich persönlich hätte ihn einfach mitgenommen^^ Es ist so perfekt! Bei der Hochzeit hatte ich Tränen in den Augen. Da spricht wohl der Romantiker in mir:D Und am Schluss hab ich tatsächlich geweint. Wegen ihnen allen.
Saruman spielt im ersten Teil ja auch eine wichtige Rolle. Hier wird deutlich wie menschlich Hermione als Figur ist. Das Entsetzen, als sie erkennt, dass der Mann, auf den sie zuerst ihr Leiden projiziert hat, auch nur ein Mann ist. Und seine Offenbarung danach, dass er für Voldemort die Möglichkeit geschaffen hat den Verlauf zu verändern.
Gefallen haben mir auch die Kapitelnamen. Nicht einfach 'aufbruch' oder so, sondern so, dass man sie sieht und sie einen (Noch) neugieriger machen.
Obwohl ich die Filme, an denen es sich ja orientiert und ich daher den Verlauf der Geschichte ja im groben kenne, waren immer wieder Momente dabei, bei denen ich überrascht war. Sie entgehen ja immer wieder dem Tod nur knapp. Ich weiß ja, dass z.B. Gandalf wieder kommt und Hermione nicht sterben KANN, hab ich total mitfiebert.
Ein paar kleine Fehler, was Satzkonstruktionen angeht, waren manchmal drin, aber im Vergleich zu dem ganzen Wunderbaren geht das vollkommen unter.
Insgesamt ein intensives Gefühlsauf-und-ab. Wirklich ganz großes Lob von mir.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel der Autor bei solchen Büchern von sich selbst da rein steckt. Den Soundtrack find ich übrigerns super;)

So ich hoff, es ist einigermaßen verständlich und ich hab noch ein paar Sachen, aber das wird soo viel.
GLG Alice

Antwort von Keiraleth am 05.05.2015 | 15:41 Uhr
Hallo Alice,

Ann hatte mich ja schon "vorgewarnt", dass da ein neues Review vom gleichen Account zu meiner Saga kommen könnte, und so ich habe mich sehr gefreut, dass es dir letztlich so gut gefallen hat. Ich heiße dich hiermit also auch herzlich Willkommen in der Crossover-Welt meines Hirns (oder eben bei der Zeiten-Rettungsmission unseres Trios). xD

Alice
Ich hab mir das Buch auf meien E-Book Reader runter geladen und das kann ich nur sehr empfehlen!

Zu wissen, dass meine Geschichte auf E-Book Readern eine Heimat gefunden hat, macht mich jedes Mal glücklich, wenn ich es lese.

Alice
Ich hab mich jedenfalls dazu entschlossen erst am Ende dann ein Review zu schreiben, auch weil ich in den Ferien (kein Internet) gelesen habe. Das wird natürlich kürzer, als wenn ich zu jedem Kap was geschrieben hätte und es tut mir leid viele gute Szenen zusammen nehmen zu müssen, aber naja...

Das ist ja kein Problem. Ich meine, ich freue mich immer über Reviews, aber ich finde es auch völlig legitim erst eine Rückmeldung zu schreiben, wenn man die Geschichte gelesen hat. Vieles wird ja auch erst im Laufe der Story klarer. Auch die eigene Meinung. Und manchmal will man eben auch lieber schnell weiterlesen (gerade wenn schon die ganze Story existiert), als nach jedem Kapitel zu halten und eine Antwort zu verfassen. Also selbst wenn es nicht am Internetmangel oder ähnlich gelegen hätte (was ich jetzt nicht anzweifle) - ich verstehe es. Ich selbst mache es bei fertiggestellten Geschichten nicht anders. ;)

Alice
Ann hat mich gedrängt das zu lesen und zuerst hab ich mich ziemlich gesträubt, bis ich eben ihr zu liebe angefangen hab. Mit vielen HP-ffs kann ich nicht so viel anfangen und mit HdR erst recht nicht.

Mensch, da muss ich Ann wohl nochmal danken. :) Und wow, es hat dir trotzdem so sehr gefallen. Das ist ein großes Lob, das ich sehr zu schätzen weiß.

Alice
Und anfangs fand ich es auch nicht gut, aber (zum Glück) hab ich mehr aus Langeweile weiter gelesen. Und dann wurde es richtig gut!

Aus reiner Neugier: Wo war der Wendepunkt?

Alice
Und auch größere Sachen, wie dass Hermione und die Hobbits immer wieder unter der Erinnerung an ihre Gefangenschaft leiden. Oft läuft das ja nach dem Motto 'Ja, also da wurden sie verschleppt und haben ganz schrecklich gelitten, aber so bald sie gerettet sind ist alles vergessen.'

Ja, das stört mich auch immer sehr. Die Entführung durch die Uruk-Hais musste Hermione einfach prägen, es ist ja ein Trauma, das man nicht unterschätzen sollte. Und ich halte es auch so, dass diese Gefangenschaft sie auf ihrer gesamten Reise weiterbegleitet. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass diese Tortur für irgendwen einfach abzuschütteln ist. Es begleitet sie; die Angst, dass es wieder geschehen könnte; die Furcht vor der Hilflosigkeit, wann immer sie in eine ähnliche oder auch nur annähernd ähnliche Situation gerät. Und natürlich hat es auch ihr Wesen verändert. Vorher war sie eine junge Frau, die kaum Böses am eigenen Leib erfahren hat, obwohl sie schon in einigen gefährlichen Situationen gewesen ist. Danach ist sie gezeichnet. Sie hat Schmerz und Leid erfahren und versteht erst hier richtig, was es bedeutet, mutig zu sein, Angst zu haben, machtlos zu sein ... Natürlich stärkt es sie auch in gewisser Weise. Aber es ist und bleibt ein Trauma.

Alice
Ich war immer wieder erstaunt, wie du es geschafft hast, scheinbar ganz anders laufende Szenen wieder zurück zu lenken, in einem natürlichen Fluss.

Danke, da gebe ich mir auch immer größte Mühe. Es ist eine Sache, das Trio einzubauen, aber eine ganz andere die Konsequenzen daraus zu ziehen. Vieles geht einfach einen anderen Weg, wenn drei Magier dabei sind, die auch noch eigene Entscheidungen treffen. Aber ihre Anwesenheit war ja für die "Korrektur der Zeit" von Nöten, weshalb sie letztendlich zum ursprünglichen Verlauf führen MUSSTE (zumindest in den meisten Bereichen). Es war also eine komplizierte Angelegenheit, das glaubhaft einzufädeln. Umso schöner, wenn es natürlich erschien.

Alice
Das einzige, was mich verwundert hat, war, dass Gimlis Tod keine Folgen hat. In den Filmen überlebt er doch,oder?

Richtig, im Original überlebt Gimli. Und das ist ein sehr wichtiger Punkt für die restliche Reihe. Dass er dennoch gestorben ist, beweist uns, dass das Trio vieles retten kann, aber dass die Geschicht nie vollkommen wiederhergestellt werden kann, weil sie im ursprünglichen Verlauf einfach nicht dagewesen sind. Ja, sie füllen Löcher mit ihrer Präsenz und ihren Handlung aus, die Voldemorts Fluch gerissen hat, aber darüber hinaus sind sie gewissermaßen eigene kleine Veränderungen, die über die nötige "Korrektur" hinausgeht. Es sind winzige Ausläufer, Kollateralschäden, wenn man so will.
Und deshalb sei hiermit schonmal klar: Gimlis Tod HAT Folgen. In Arresto Momentum ist das noch niemandem bewusst - einerseits, weil der Ring zerstört und Aragorn gekrönt wird, und anderers, weil das Trio gar nicht weiß, wie es ursprünglich war. Klar ist jedoch, dass Legolas' Nähe zu Hermione seinen Tod verursacht hat - seine veränderte Aufmerksamkeit für die Umgebung, in der er eigentlich Gimli geholfen hätte, wenn Hermione nicht seine Aufmerksamkeit selbst beansprucht hätte. Gimlis Tod verhindert, dass sie irgendwann gemeinsam Mittelerde verlassen, genauso wie Hermiones Liebe zu dem Elb. Und für den Ringkrieg mag das keine große Veränderung bedeutet haben, aber die Schäden dieser "Veränderung" ziehen natürlich ihre Kreise bis in die Gegenwart. Ersichtlich werden die Folgen also erst, wenn unsere Freunde irgendwann endgültig in ihre Zeit zurückkehren sollten.

Alice
Die Beschreibung von Bruchtal beispielsweise war wunderschön. Du verwendest bildliche Vergleiche und Personifikationen, aber ohne gezwungen beschreibend zu wirken. Und auch die Kampfszenen sind dir gut gelungen. Das war auch so etwas, wo ich erst gezweifelt habe, weil die oftmals einfach nur stinklangweilig sind.

Nochmals danke. Aber ich hoffe, dass ich darin noch etwas besser geworden bin. Gerade, was die Kampfszenen angeht. Wenn ich eine Actionszene schreibe, dann tue ich das, um meine Leser in Spannung zu versetzen, sie innerlich aufzuregen und mitfiebern zu lassen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass dies auch gelingt, andernfalls hätte die ganze Kampfszene überhaupt keinen Zweck. Wenn Hermione kämpft und der Leser sich langweilt, dann habe ich etwas Entscheidendes falsch gemacht. :)

Alice
Die Perspektive ist überzeugend. Weil du nicht ,wie es häufig bei Fantasybüchern der Fall ist, versuchst das Geschehen darzustellen, sondern Hermiones Geschichte erzählst. Der Leser weiß ja, z.B. was derweil in Mordor passiert. Dadurch bekommt alles diese Tiefe und die Beziehungen zwischen den Personen treten in den Vordergrund.

Bevor ich mit Arresto Momentum angefangen habe, habe ich länger überlegt, aus welcher Perspektive ich schreiben werde. Ob ich vielleicht mehrere nutze, zwischen dem Trio wechsele oder vielleicht sogar zwischen allen Figuren. Dann habe ich mich aber für eine einzige Perspektive entschieden, die von Hermione, gerade weil der Leser ja meist schon die Originalgeschichte kennt. Durch diese Einzelsicht erlebt man alles nur durch ihre Augen, mit ihrem Wissen und ihren Erwägungen. Es ist, wie du sagst, IHRE Geschichte und ich hoffe, dass das alles etwas interessanter macht. Wir wissen ja, wie Frodo den Ring zerstört hat und wie Aragorn Gondor verteidigt hat. Abgesehen davon, dass Hermiones Wirken Verläufe verändert und Wendungen einbringt, die sie selbst nicht sieht, aber dafür der Leser, ist es vor allem ihre ganz persönliche Beziehung zu den einzelnen Charakteren und ihr ganz persönlicher Weg durch Mittelerde (und die darauffolgenden Welten), die den Kern der Geschichte ausmachen.

Alice
Das bringt mich zu Legolas. Ahh, ich bin gestorben. Es ist so schön und schrecklich zu gleich!

Ja, es ist eine traurig schöne Geschichte zwischen den beiden. Und essentiell für die ganze Saga.

Alice
Saruman spielt im ersten Teil ja auch eine wichtige Rolle. Hier wird deutlich wie menschlich Hermione als Figur ist. Das Entsetzen, als sie erkennt, dass der Mann, auf den sie zuerst ihr Leiden projiziert hat, auch nur ein Mann ist. Und seine Offenbarung danach, dass er für Voldemort die Möglichkeit geschaffen hat den Verlauf zu verändern.

Richtig, Saruman ist sozusagen die Quelle allen Bösens. Ohne ihn gäbe es Voldemorts Fluch gar nicht. Ich fand es sehr wichtig, im Laufe des ersten Teils eine Verbindung zu ihrer Gegenwart herzustellen, die uns vielleicht erste Informationen über den Fluch an sich gibt. Es ist ja nicht nur die Geschichte von Mittelerde. Das Wirken dort hat Auswirkungen auf Hogwarts und ihre Zeit. Hier war einer der Beweise dafür.

Alice
Gefallen haben mir auch die Kapitelnamen. Nicht einfach 'aufbruch' oder so, sondern so, dass man sie sieht und sie einen (Noch) neugieriger machen.

Ich nehme mir Zeit für sie, weil ich meistens entweder einen mehrfach deutbaren Titel nehme oder aber einen, der zunächst nichts verrät, aber im Nachhinein alles zu verraten scheint. Schön, dass es dir aufgefallen ist. :D

Alice
Obwohl ich die Filme, an denen es sich ja orientiert und ich daher den Verlauf der Geschichte ja im groben kenne, waren immer wieder Momente dabei, bei denen ich überrascht war. Sie entgehen ja immer wieder dem Tod nur knapp. Ich weiß ja, dass z.B. Gandalf wieder kommt und Hermione nicht sterben KANN, hab ich total mitfiebert.

Lektion Nummer eins: Niemand ist sicher. Ich meine, klar, Hermione ist die Protagonistin, deswegen scheint sie in Sicherheit zu sein, aber - und hier warne ich - ihr kennt nicht die ganze Geschichte (haha Wortspiel). Einerseits wird es dann und wann Überraschungen geben, was bestimmte Figuren angeht, und andererseits hast du natürlich völlig recht - vieles wird auch so laufen, wie man denkt. Aber eben nicht ALLES. Also seid auf der Hut. ^^
Dass du mitgefiebert hast, trotz dieses Wissens, ist natürlich ein großes Kompliment, das mich sehr, sehr glücklich macht.

Alice
Ein paar kleine Fehler, was Satzkonstruktionen angeht, waren manchmal drin, aber im Vergleich zu dem ganzen Wunderbaren geht das vollkommen unter.

Ich habe vor, irgendwann, wenn ich Zeit finde, die einzelnen Teile noch einmal Korrektur zu lesen, denn es gibt immer Überbleibsel, die die ersten Korrekturen unbemerkt passiert haben.

Alice
Den Soundtrack find ich übrigerns super;)

JA! Danke. Bislang kam nicht viel Rückmeldung dazu. :3

Dann wünsche ich dir viel Spaß und Unterhaltung mit dem nächsten Teil,
GLG, Keiraleth
03.05.2015 | 16:56 Uhr
Hallo Keiraleth,

Puh, also ein Review zu einem ganzen Buch...
Ist ja schon ne Weile her, dass du das geschrieben hast.
Ich hab mir das Buch auf meien E-Book Reader runter geladen und das kann ich nur sehr empfehlen!
Ich hab mich jedenfalls dazu entschlossen erst am Ende dann ein Review zu schreiben, auch weil ich in den Ferien (kein Internet) gelesen habe. Das wird natürlich kürzer, als wenn ich zu jedem Kap was geschrieben hätte und es tut mir leid viele gute Szenen zusammen nehmen zu müssen, aber naja... Ich hoffe ih vergesse nichts.

Zuerst: Meine riesengroße Hochachtung! *verneig* Das Durchhaltevermögen und die Ausdauer auf diesem Niveau verdient meinen Respekt.
Gemerkt, wie gut ich es finde, hab ich vorallem, weil das eines der Bücher war, bei denen ich mich total zusammenreiß und immer wieder sage 'Stopp, nicht so schnell lesen. Leg es mal weg. Du kannst morgen weiterlesen.' ,um möglichst lang daran lesen zu können. Und zum Glück gibt es ja noch mehr Bände *jubel* Da war ich auch immer wieder dankbar am Ende des Kapitels, dass ich sofort weiter lesen konnte:)
Ann hat mich gedrängt das zu lesen und zuerst hab ich mich ziemlich gesträubt, bis ich eben ihr zu liebe angefangen hab. Mit vielen HP-ffs kann ich nicht so viel anfangen und mit HdR erst recht nicht. Ich hab mich nur mal aus Pflichtbewusstsein durch die Filme gequält. Und anfangs fand ich es auch nicht gut, aber (zum Glück) hab ich mehr aus Langeweile weiter gelesen. Und dann wurde es richtig gut! Das Buch hat mich sogar dazu gebracht die Filme NOCHMAL zu schauen:D
Leider hab ich erst ab Seite 350 mehr Notizen gemacht.
Was auffällig ist, wie gut alles durchdacht ist. Logikfehler stören mich ziemlich. Aber dein Talent die Geschichten miteinander zu verweben ist beeindruckend. Schon der Aufhänger der Geschichte hat 'Substanz', ist nicht eben irgendwie hingezirkelt. Dazu gehören auch Kleinigkeiten wie Gimli, der fragt, was Dominosteine sind. Die meisten hätten da beim schreiben wohl nie dran gedacht. Und auch größere Sachen, wie dass Hermione und die Hobbits immer wieder unter der Erinnerung an ihre Gefangenschaft leiden. Oft läuft das ja nach dem Motto 'Ja, also da wurden sie verschleppt und haben ganz schrecklich gelitten, aber so bald sie gerettet sind ist alles vergessen.' Ich war immer wieder erstaunt, wie du es geschafft hast, scheinbar ganz anders laufende Szenen wieder zurück zu lenken, in einem natürlichen Fluss. Auch die Zitate waren immer sehr geschickt eingebracht. Und mit der Zeit hab ich vergessen, dass da ja ein Autor dahinter steckt, sondern es als eigenständige Welt gesehen, in der alles so ist wie es ist,es als gegeben hingenommen und nicht alles ständig hinterfragt, wenn du verstehst, was ich meine. Das habe ich sehr genossen. Auch bei 'Verlagbüchern' und Filmen tu ich mir manchmal schwer nicht alles auf seine Logik zu überprüfen.
Was ich auch loben muss, ist die Geschwindigkeit der Geschichte. Viele sind ja total hektisch oder viel zu langsam, mit zu vielen Beschreibungen. Da hast du, für mich, genau das richtige Maß gefunden.
Die Beschreibung von Bruchtal beispielsweise war wunderschön. Du verwendest bildliche Vergleiche und Personifikationen, aber ohne gezwungen beschreibend zu wirken. Und auch die Kampfszenen sind dir gut gelungen. Das war auch so etwas, wo ich erst gezweifelt habe, weil die oftmals einfach nur stinklangweilig sind. Aber hier hab ich mitgefiebert. Auch weil sie durchgehend aus Hermiones Sicht beschrieben sind.
Die Perspektive ist überzeugend. Weil du nicht ,wie es häufig bei Fantasybüchern der Fall ist, versuchst das Geschehen darzustellen, sondern Hermiones Geschichte erzählst. Der Leser weiß ja, z.B. was derweil in Mordor passiert. Dadurch bekommt alles diese Tiefe und die Beziehungen zwischen den Personen treten in den Vordergrund.
Womit wir bei der Charaktären wären. Das nenn ich 'Orginal Charakter'. So würde Hermione reagieren. Und auch die Beziehungen zueinander sind sehr vielfältig.
Das bringt mich zu Legolas. Ahh, ich bin gestorben. Es ist so schön und schrecklich zu gleich! Als sie dann zwischendrin beschließt zu bleiben, war ich ziemlich schockiert, aber konnte es auch so gut nachvollziehen. Ich weiß, Veränderung der Gegenwart und so, aber ich fürchte, ich persönlich hätte ihn einfach mitgenommen^^ Es ist so perfekt! Bei der Hochzeit hatte ich Tränen in den Augen. Da spricht wohl der Romantiker in mir:D Und am Schluss hab ich tatsächlich geweint. Wegen ihnen allen.
Saruman spielt im ersten Teil ja auch eine wichtige Rolle.
Gefallen haben mir auch die Kapitelnamen. Nicht einfach 'aufbruch' oder so, sondern so, dass man sie sieht und sie einen (Noch) neugieriger machen.
Obwohl ich die Filme, an denen es sich ja orientiert und ich daher den Verlauf der Geschichte ja im groben kenne, waren immer wieder Momente dabei, bei denen ich überrascht war. Sie entgehen ja immer wieder dem Tod nur knapp. Ich weiß ja, dass z.B. Gandalf wieder kommt und Hermione nicht sterben KANN, hab ich total mitfiebert.
Ein paar kleine Fehler, was Satzkonstruktionen angeht, waren manchmal drin, aber im Vergleich zu dem ganzen Wunderbaren geht das vollkommen unter.
Ein Gefühlsauf-und-ab
09.02.2015 | 16:20 Uhr
Hallo Keiraleth,
ich bin deutlich geflasht. Ich bin normaler Weise nicht jemand, der sonderlich gerne liest. Zum einen weil mir die Zeit fehlt, aber auch die Ruhe. Fantasie habe ich hingegen viel ... allerdings stelle ich mir meistens lieber die Fortsetzungen der Filme die ich sehe vor, denn ich bin großer Filmfan. Das ich diese FanFiktion gefunden habe war reinster Zufall. Doch als ich erkannte was da vor mir lag, konnte ich es nur noch aufsaugen, so wie die Heldin dies ja stets tut wenn ihr etwas in die Hände fällt. Du hast etwas geschrieben, dass Dinge vereint, die für mich allesamt alleine betrachet schon besondere Freude mit sich bringen. Mit den Harry Potter Büchern bin ich groß geworden als sie gerade raus kamen (ist schon ne ganze Weile her, wie ich etwas erschrocken festgestellt habe). Hermine war hierin stets mein Lieblingscharakter und wie gerne hätte ich auch etwas aus ihrer Sicht gelesen. Ich schreibe Hermine ohne o, ist reine Geschmacksache. Ich finde die eingedeutschte Version etwas schöner als das englische Original. Wie gesagt reine Geschmackssache! Zurück zur Review: Als nächste Zutat nimmst du die Herr der Ringe Filme - meine absoluten Lieblingsfilme. Nichts geht über diese Filme - und dabei hast du sogar nur die Kinoversion verwendet und nicht den Directors Cut. Ich kann diese Filme 1000 mal sehen und erschaudere jedes Mal ob ihrer epischen Bildgewalt, wenn die Leuchtfeuer entfacht werden, wenn König Theoden seine Stimme hebt und sich tausende Rösser donnernd in Bewegung setzen, Gandalf der Weiße wie ein Gott auf die Bildfläche tritt oder schlicht der Ausruf kommt "Für Frodo!". Und wer ist hier meine Lieblingsfigur, na logischer Weise Legolas... Es ist, als hättest du genau das gemacht, was ich mir ohne zu Wissen wünschte: Du hast beide Teile zusammen gefügt und eine neue Geschichte daraus gebaut.

Um es auf den Punkt zu bringen, es ist dir super gelungen! Ich habe deinen ersten Teil der Geschichte nicht gelesen, ich habe ihn verschlungen in tatsächlich weniger als 24 Stunden... Das letzte Mal das mir so etwas passierte war vor sehr vielen Jahren - pikanter Weise mit einem Harry Potter Buch. Ich danke dir dafür! Ich hätte nicht gedacht, dass mir sowas nochmal passieren würde bei meiner Lesefaulheit.

Doch nun ein bisschen mit Abstand und nüchtern, habe ich etwas nachgedacht über die Story. Wenn ich sie mir nochmal durchs Gedächtnis schicke, alle Etappen der Reise der Gefährten abgehe, dann fürchte ich hätte ich doch ein paar Dinge anders gemacht. Es ist deine Geschichte und wie gesagt, sie ist großartig! Traumhaft geschrieben, perfekt die Filmzitate eingearbeitet und die Gesichte aus HdR optimal erweitert um die drei Zauberer. Und bei dieser perfekten Mischung ihrer einzelnen Bestandteile kann ich nicht anders, als sie wundervoll zu finden. Doch wie gesagt, ich hätte dennoch ein paar Dinge anders gemacht, wäre mein Hirn auf die Idee gekommen, die Geschichten zu verknüpfen.

Was ist das erste, was mich störte? Anfangs noch nicht weiter tragisch, aber im Mittelteil hat's mich fast geärgert. Auch wenn Hermine die Heldin und in Mittelerde die Auserwählte ist, so fehlte es mir, dass Harry und Ron nicht mehr wirklich viel Gewichtung zu kam. Es wirkte streckenweise auf mich so, als ob diese im Grunde genommen nur körperlich anwesend waren, als wäre diese innige Freundschaft der Dreien untereinander nicht mehr so wichtig. Das fand ich verstörend, denn Harry hätte in meinen Augen niemals zugelassen, dass seine beste Freundin die gleichen grausamen Erfahrungen sammeln und Ängste durchleben muss, wie er es zuvor in den Büchern musste. Harrys größte Furcht war, Menschen zu verlieren die ihm etwas bedeuteten. Er ertrug es nicht, dass andere ihr Leben für ihn aufs Spiel setzten. Und mit dieser Tatsache hätte ich in meiner Version Harry deutlich mehr wie einen Wächter heraus gestellt, der niemals von ihrer Seite weichen würde. Für mich wäre er der einzige in Mittelerde, der Hermine wirklich versteht und weiß wie sie sich fühlt bei all der Sorge um Legolas, Aragon, etc. Und was Ron angeht, nach der Trennung ist er plötzlich nur noch die Randfigur, wenn auch unterschwellig nicht unwichtig. Doch er ist der Hermine aus den Büchern sehr wichtig. Der Kuss der beiden im Band 7 fehlt natürlich, da dieser Band in deiner Geschichte ja weggeschnitten und ersetzt wurde. Doch ihre Zuneigung zu ihm war schon früher da, selbst wenn sie häufig stritten, Zuneigung ihrerseits war vorhanden wenn auch nur unterschwellig. Diese Tatsache fehlte mir etwas. Immerhin, du hast nicht, wie ich zwischendurch schon fürchtete und beinahe eintraf, Hermine "zurück" gelassen. Neben der Verschiebung der Beziehungen der Drei untereinander, hast du noch etwas gemacht, was für mich wie ein Stachel wirkt:

Gimly - du hast ihn geopfert, um Platz für Hermine zu schaffen, obwohl es meiner Meinung nach nicht nötig war. Ob das die richtige Entscheidung war frage ich mich. Er mag in den Filmen und deiner Geschichte nur eine kleine Randperson darstellen, unwichtig für die Geschichte um Hermine bzw. die Drei - aber im Film ist er ein extrem wichtiger Baustein. In seiner Figur wurden in den Filmen die Witze und Späße untergebracht. Er war der amüsante Part des stets erhabenen und abgeklärten Legolas. Ohne Gimly ist Herr der Ringe beinahe witzlos. Ich bin mir sicher, du hast ihn geopfert, damit Hermine an seine Stelle neben Legolas treten kann, um dessen Aufmerksamkeit bekommen zu können. Aber diese Änderung bzgl. der Person von Legolas hattest du schon viel früher vollzogen, weit bevor Gimly starb. Und dann hast du mit ihm in meinen Augen den einzigen möglichen Spaßfaktor getötet, den du hättest einmischen können. Ich hätte das nicht getan. Ich hatte gehofft, es würde auf einmal heißen, dass er doch nicht tot wäre - so wie Aragon, aber nichts dergleichen. Das fand ich mehr als betrüblich, zumal ich die Filmstelle, in der Legolas und Gimly einander die Freundschaft zusprechen sehr erhebend finde. Und was Legolas betrifft:

Es ist auf der einen Seite schön ihn mal als liebenden Elb zu wissen und zu sehen das auch er eine emotionale Seite haben kann, die sonst verborgen bleiben würde. Doch dieses brutale Ende für ihn lässt bei mir etwas unschlüssiges zurück. Ich bin etwas geplagt von der Frage, ob ich überhaupt wollen würde, dass er und Hermine ein Paar werden. Ich glaube nein. Tatsächlich hat mir ihre Hochzeit nicht gefallen. Im Gegenteil, es widerstrebte mir genau dieses zu lesen. Es war nicht nur gegen die Naturgesetze von Mittelerde, es war auch gegen meinen persönlichen Wunsch Hermine an Rons oder Harrys Seite zu sehen. Warum weiß ich selber nicht so genau - vielleicht zu sehr geprägt von Band 7, oder es fällt mir erst später auf. Zum jetzigen Zeitpunkt stelle ich aber fest, dass deine Geschichte leider für mich kein Happy End hat. Der Ring zerstört, Aragon König, alle drei Zauberer wohlbehalten zurück - doch Hermine zu tiefst verletzt. Und genau dieser eine Umstand missfällt mir, weil ich das nicht lesen mag.

Letztlich bleibt mir nur die nächsten Teile zu lesen - und das werde ich sicher schon bald! Allerdings habe ich etwas Sorge. Ich fand deine Geschichte große Klasse, aber in den nächsten Teilen werden die Zutaten für meinen Geschmack im Verhältnis fade. Troja, FdK, X-Men sind alles tolle Filme, die ich ebenfalls für sich genommen gut finde (ich glaube unsere Filmgeschmäcker ähneln sich sehr stark), doch wie ich oben schon schrieb, HdR überstrahlt bei mir einfach alles und ich befürchte nun, dass mir die weiteren Teil im Verhältnis zum ersten nicht mehr so gefallen können. Insgeheim hoffe ich, dass ich genauso mitgerissen werde von den nächsten Teilen und meine Sorge vollkommen unbegründet bleibt. Es wäre traumhaft! Aber selbst wenn, wie ich oben schon schrieb - Danke für diese tolle Geschichte!

Antwort von Keiraleth am 10.02.2015 | 14:11 Uhr
Hallo, Phate, und herzlich Willkommen.

Zunächst einmal bin ich sehr dankbar für dein langes und ausführliches Review. Auch die Tatsache, dass du meine Geschichte an nur einem Tag gelesen hast, versetzt mich ins Staunen, denn wir sprechen hier von 51(!) Kapiteln. Da du ja selbst schreibst, dass du für gewöhnlich nicht allzu viel liest, frage ich mich aber doch, wie du dann ausgerechnet auf meine FF gestoßen bist (und natürlich freut es mich mächtig!)? Das wäre wirklich interessant zu erfahren, denn ich nehme mal an, dass du dich sonst nicht in Fanfiction-Archiven herumtreibst.

Ich bevorzuge die Form "Hermione" der unserer deutschen Übersetzung, da sie in meinen Augen ihrem Charakter weit mehr gerecht wird. Ich glaube nämlich, dass sich J.K.Rowling sicher viele Gedanken zu der Namensgebung ihrer Helden gemacht hat und wenn man bedenkt, wie intensiv die Bedeutung der Namen schon von kleinen Nebencharakteren ist, glaube ich kaum, dass sie Hermione leichtfertig Hermione genannt hat. Und als genau so entscheidend empfinde ich diesen Namen auch, denn er besitzt meiner Meinung nach ein Spektrum an Klang, Mythik und Harmonie, der ihrer Person ausgespochen gerecht wird. Verstehe mich nicht falsch, Hermine ist sicher auch ein schöner und passender Name, hat aber leider nichts mit dem Ursprungsgedanken von "Hermione" zu tun und ich hatte immer das Gefühl, dass der Name Hermine sie etwas einseitig beleuchtet - lange Rede kurzer Sinn, das alles ist wohl Geschmackssache und persönliches Empfinden. :)

Tja, mit der Harry Potter Reihe fing auch für mich alles an, obwohl ich zugeben muss, dass ich den Herr der Ringe schon durchgelesen hatte, noch ehe das dritte Harry Potter Buch seinen Weg in meine Sammlung gefunden hatte. Damals (ich war erst 11) habe ich den Herr der Ringe sicher nicht so detailiert verstanden, wie ich es heute tue, wenn ich ihn lese, aber ich denke, das zeigt schon mal, dass auch mein Herz sehr für den HdR schlägt, auch wenn Harry Potter wohl meine Kindheit geprägt hat. Es war also kein weiter Weg für mich, irgendwann (wenn auch ca. zehn Jahre später) auf die Idee zu kommen, ein Crossover daraus zu machen. Und um die Rahmenstory, die unser Trio erst nach Mittelerde bringt, logisch sinnvoll zu gestalten, habe ich beschlossen daraus ein größeres Projekt zu machen - eine Zeitreise Saga.

Zitat: "Doch nun ein bisschen mit Abstand und nüchtern, habe ich etwas nachgedacht über die Story. Wenn ich sie mir nochmal durchs Gedächtnis schicke, alle Etappen der Reise der Gefährten abgehe, dann fürchte ich hätte ich doch ein paar Dinge anders gemacht."
Ich habe Arresto Momentum vor fast vier Jahren geschrieben und rückblickend betrachtet gibt es sicher einige Dinge, die ich anders machen würde, wenn ich die Geschichte heute nochmal scheiben würde. Nichts Bahnbrechendes, aber es gibt immer ein paar Szenen/Handlungen, die ein Autor rückwirkend mit Skepsis betrachtet. Und natürlich wird es immer Aspekte der Geschichte geben, mit denen niemand 100% einverstanden ist, denn seien wir mal ehrlich, ich finde auch viele Punkte im Herr der Ringe oder in der Harry Potter Reihe, die ich mir trotz meiner Liebe zu den Büchern anders gewünscht hätte. So ist wohl einfach das Leben und die Vielfalt der Geister. :)

Zitat: " Anfangs noch nicht weiter tragisch, aber im Mittelteil hat's mich fast geärgert. Auch wenn Hermine die Heldin und in Mittelerde die Auserwählte ist, so fehlte es mir, dass Harry und Ron nicht mehr wirklich viel Gewichtung zu kam. Es wirkte streckenweise auf mich so, als ob diese im Grunde genommen nur körperlich anwesend waren, als wäre diese innige Freundschaft der Dreien untereinander nicht mehr so wichtig. "
Es ist sicher so, dass wir im Laufe von Arresto Momentum Harry und Ron etwas aus dem Blick verlieren, denn spätestens ab den Moment, wo unsere Freunde getrennt werden, sind sie nicht mehr körperlich anwesend. Allerdings kann ich diese Kritik nur bedingt nachvollziehen. Ich habe mich (soweit ich mich erinnern kann), über die Geschichte verteilt stets bemüht Harrys und Hermiones Nähe herauszustellen (sie führen immer wieder sehr emotionale Gespräche, bekommen sich sogar über den Ring in die Haare). Dass Harry sie beispielsweise NICHT vor der Entführung durch die Uruk-Hais schützen konnte, leigt daran, dass ich ihm gar nicht die Möglichkeit dazu gegeben habe, denn NATÜRLICH hätte er sie verteidigt und zu retten versucht, wenn das alles nicht so unerwartet und chaotisch verlaufen wäre. Überhaupt setzt sich Harry immer wieder für ihre Sicherheit ein, aber Hermione ist eben auch ein selbstständiger Mensch, der eigenständige Entscheidungen trifft, wie z.B. alleine nach Minas Tirith zu reiten.

Zitat: " Und was Ron angeht, nach der Trennung ist er plötzlich nur noch die Randfigur, wenn auch unterschwellig nicht unwichtig. Doch er ist der Hermine aus den Büchern sehr wichtig. Der Kuss der beiden im Band 7 fehlt natürlich, da dieser Band in deiner Geschichte ja weggeschnitten und ersetzt wurde. "
Und auch das kann ich nur bedingt nachvollziehen. Denn ja, Ron setzt seine Reise mit Frodo und Sam fort, aber in meinen Augen musste ich unsere Freunde trennen, um überhaupt Einblick in die vielen Routen bekommen zu können. Und Hermione sorgt sich seit dem Blick in den Spiegel entsetzlich um sein Leben, sie disappariert kopflos zu ihm und den Hobbits, als sie von ihrer Gefahr erfährt, ihre Gedanken gelten IHM als sie begreift, dass er nicht auf der Lichtung erschienen ist, obwohl eine Schlacht in Minas Tirith wütet, die unzählige Menschen und Freunde töten könnte. Sie verzweifelt regelrecht. Du hast vollkommen recht, dass Ron Hermione viel bedeutet (selbst wenn ich den siebten Teil herausgeschnitten habe), aber etwas anderes wollte ich auch gar nicht zeigen.
Der HdR besitzt viele verschiedene Figuren und weil ich ihnen allen Frabe einhauchen wollte, weil es gerade für ein Crossover ausgesprochen wichtig ist, sich auch den "fremden" Figuren zu widmen, konnte ich die Story nicht nur auf die Schultern unserer Freunde platzieren. Ich habe versucht, ihre Freundschaft zu Harry und Ron zu erhalten und zugleich neue Freundschaften aufleben zu lassen.
Dass Hermione mit einen von den beiden Zauberern zusammenkommt, stand für mich in dieser Saga ohnehin außer Frage. Harry sehe ich, genauso wie Rowling, als ihren engsten und besten Freund, einen Bruder, aber keinen potentiellen Partner. Ron ist ein potentieller Partner und in den Büchern befürworte ich die Entwicklung, die die beiden gemacht haben, allerdings habe ich für diese Saga entschieden, dass ich Ron ebenfalls nur zu ihrem engen Freund seit Kindheitstagen erkläre. Denn die essentielle Substanz dieser Saga ist letztlich die Liebe zwischen Hermione und Legolas, die erst dank des Zeitumkehrers entsteht, aber auch von ihm auseinandergerissen wird. Es ist der tragende Pfeiler meiner Geschichte.
Sicher kann man ein Crossover konzipieren, das das Trio und Mittelerde beinhaltet, ohne die beiden Seiten durch eine Liebesbeziehung zu vereinen (das möchte ich auf keinen Fall bestreiten), aber mein ersten Antrieb, diese Geschichte zu schreiben, war überhaupt erst die Idee, dass Hermione sich in diesen Elben verlieben könnte (sollte sie ihm jemals begegnen).

Zitat: "Gimly - du hast ihn geopfert, um Platz für Hermine zu schaffen, obwohl es meiner Meinung nach nicht nötig war. "
Das ist eine falsche Annahme. Es stimmt, Gimlis Tod hat viele meiner Leser getroffen (nicht zuletzt auch mich, denn es war eine schwere Entscheidung), allerdings habe ich es NICHT getan, um Platz für Hermione zu schaffen. Du führst ja selbst aus, dass sich Legolas und Hermione schon ausreichend nahe sind, noch ehe er stirbt. Ginge es darum, ihre Beziehung weiterzuentwickeln, wäre Gimlis Tod tatsächlich absolut sinnlos.
Nein, Gimli stirbt, weil es eine der essentiellen Botschaften der ersten Geschichte ist: Das Trio ist in der Zeit zurückgereist, um die veränderte Geschichte wieder herzustellen und in ihren Ursprungszustand zu bringen (was die Originalfilme des HdR darstellen). Doch es ist nicht MÖGLICH, die Geschichte exakt so zu formen, wie sie vor Voldemorts Fluch gewesen ist, denn allein die Tatsache, dass das Trio anwesend ist, hat unmittelbare Folgen auf den Verlauf der Dinge. Gimli stirbt, weil das Trio die Vergangenheit verändert hat. Er stirbt, weil sie zwar die Vergangenheit wiederherzustellen versuchen und es ihnen auch in den wichtigsten Zügen gelingt, sie aber einfach nicht vorgesehen waren, dort zu sein. Und ihn zu töten, war der einzige Weg, dieses dunkle Omen meinen Lesern zu bieten, noch ehe das Trio es begreift. Gimli stirbt schlicht wegen des Zeitumkehrers und nicht wegen Hermiones Liebe zu Legolas. Natürlich kann man es so verstehen, dass er aufrgund ihrer Präsenz andere Entscheidungen getroffen und deshalb letztlich auf dem Schlachtfeld gefallen ist (ja, Legolas besaß ebenfalls einen anderen Fokus), aber ihn zugunsten der Beziehung zu opfern, kam mir nie in den Sinn (denn es macht auch keinen!).
Was aber durchaus stimmt, ist dass Gimli und Legolas aufgrund von Hermiones Präsenz gar nicht erst so ein enges Band aufbauen konnten, wie es im Original existiert. Natürlich beginnt er ihn zu respektieren, aber ein wenig dieser beginnenden Freundschaft fällt dem zum Opfer.

Zitat: "Tatsächlich hat mir ihre Hochzeit nicht gefallen. Im Gegenteil, es widerstrebte mir genau dieses zu lesen. Es war nicht nur gegen die Naturgesetze von Mittelerde"
Das habe ich nicht ganz verstanden. Gut, man könnte behaupten, dass die Ehe zwischen einem Menschen und einem Elb gegen die "Naturgesetze" sind und das kann ich sogar nachvollziehen, auch wenn ich in der Geschichte immer wieder betone, dass sich Hermione als auch Legolas dessen bewusst sind. Wenn man jedoch behaupten möchte, dass eine Hochzeit an sich in Mittelerde gegen die Naturgesetze ist, dann ist das völliger Blödsinn. Es wird in Mittelerde geheiratet und tatsächlich habe ich für die Beschreibung der Hochzeit viel in Tolkiens Quellen und Internetseiten recherchiert. DASS Hermione und Legolas heiraten, hat gleich mehrere Gründe: 1. Sie hatten Sex und wenn man Tolkien glauben darf, ist das für einen Elb ohnehin gleichbedeutend mit einem Ehegelübde. 2. Hermione kann nicht bei ihm bleiben, allerdings möchte sie ihm beweisen, wie sehr sie ihn liebt und ihn zumindest zum Mann zu nehmen, erscheint ihr ein Beweis ohnegleichen. 3. Sie stehen kurz davor nach Mordor zu ziehen. Keiner von ihnen beiden weiß, ob sie überhaupt überleben werden (tatsächlich stehen die Chancen entsetzlich gering) und die Weltgeschichte beweist, dass insbesondere in Kriegszeiten ungeheuerlich schnell und entschieden geheiratet wurde. ICH hätte dem Mann, den ich so sehr liebe wie Hermione es tut, mein Jawort gegeben, wenn ich annehme hätte müssen, dass wir beide schon in wenigen Stunden nicht mehr am Leben sein könnten. So können sie zumindest in die Schlacht ziehen, ohne das Gefühl zu haben, ihren Weg nicht zu ende geführt oder etwas für sie Elementares unterbunden zu haben.
Kommen wir also nochmal zurück zur Problematik, dass er ein Elb und Hermione ein Mensch ist: Zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich das Jawort geben, ist den Elben bereits bewusst, dass sie Mittelerde verlassen. Große Teile des Volkes sind bereits gegangen (Bruchtal ist am Tage ihrer Hochzeit nahezu ausgestorben), aber auch alle anderen Elbenvölker ziehen aus. Abgesehen davon, dass Legolas sie liebt und Liebe für einen Elben etwas endlos Beständiges ist, auf das er nahezu keinen Einfluss hat, bezweifle ich, dass es irgendjemanden gäbe, der sich zwischen sie gestellt hätte. Würde er sie nicht heiraten, würde es nichts daran verändern, dass er sie trotzdem liebt, und das wird jeder Elb wissen.

Zitat: " Zum jetzigen Zeitpunkt stelle ich aber fest, dass deine Geschichte leider für mich kein Happy End hat. Der Ring zerstört, Aragon König, alle drei Zauberer wohlbehalten zurück - doch Hermine zu tiefst verletzt. Und genau dieser eine Umstand missfällt mir, weil ich das nicht lesen mag."
Nun, wie man es dreht und wendet, es hat in meinen Augen kein Happy End dafür geben können (zumindest noch nicht hier). Hermione kann ihre beiden Freunde nicht im Stich lassen, aber selbst wenn sie in Mittelerde geblieben wäre, wäre auch das kein Happy End, denn der Verlust ihrer Heimat und der beiden Menschen, die ihr am nächsten sind, hätte sie ebenso gebrochen. Voldemorts Fluch ist außerdem immer noch nicht besiegt, auch das verhindert, dass Arresto Momentum gut ausgehen konnte. Dass sie Mittelerde verlassen würden, dass sie Freunde und geliebte Menschen zurücklassen würden - nichts daran kann das hier gut ausgehen lassen. Natürlich gab es ein Happy End für Mittelerde, aber eben noch nicht für unser Trio. Und damit sicher auch nicht für Legolas.
Aber Arresto Momentum ist ja auch als erster Teil einer Saga konzipiert.
Und natürlich verstehe ich, dass ein fehlendes Happy End meine Leser traurig macht, aber irgendwo ist es wohl auch so gedacht. Das Ende sollte euch traurig machen, denn Hermione ist es auch, obwohl sie und ihre Freunde erfolgreich gewesen sind. Es ist die Botschaft des Ganzen: Dass das was wir wollen, nicht immer das ist, was wir brauchen. Das was wir tun, nicht immer das, was wir wünschen.

Zitat: "Letztlich bleibt mir nur die nächsten Teile zu lesen - und das werde ich sicher schon bald! Allerdings habe ich etwas Sorge. Ich fand deine Geschichte große Klasse, aber in den nächsten Teilen werden die Zutaten für meinen Geschmack im Verhältnis fade. "
Es ist wohl wirklich so, dass ich mit einem so epischen Werk angefangen habe, dass es die restlichen Teile ausstechen könnte. Und wenn du das Konzept von Hermione, die nicht mit Harry oder Ron zusammenkommt, ablehnst, bin ich mir auch nicht sicher, ob dir die weiteren Teile gefallen werden. Denn der Druck auf die Psyche unserer Freunde wächst, die Zeitreisen werden ihr Opfer in ihrem Charakter und in ihrem Handeln fordern und es wird dunkle Momente geben. Sie werden das Konzept des Zeitumkehrers nach und nach durchblicken, auch seine Mängel. Natürlich wird es auch wieder schöner werden, zeitweise werden sie sogar glücklich sein ... aber es ist eben ein klares auf und ab.

Puh, das war jetzt viel geschriebenes. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich habe alles an deinem Review genossen. Dein Lob, als auch die Kritik. Tatsächlich ist es immer sehr hilfreich zu erfahren, was meinen Lesern weniger gefallen hat. So kann ich z.B. versuchen, Harry und Ron in den folgenden Teilen noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich habe hiermit einfach nur versucht, meine Entscheidungen nochmals zu erläutern, sie vielleicht nachvollziehbarer zu machen und nehme mir deine Meinung in Zukunft zu Herzen. :)

Zitat: " Danke für diese tolle Geschichte! "
Nichts zu danken. Ich danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so eine ausführliche Rückmeldung zu schreiben.

Deine Keiraleth
22.10.2014 | 20:12 Uhr
Oh. Mein. Gott. Es war so schön ♥

So bittersüß, die ganze Zeit. Es war so traurig, wie sie sich von allen trennen mussten – vor allem natürlich Hermine und Legolas.
~ „Und dann war da nur noch ein Farbenmeer und sie wusste, dass sie ihn für immer verloren hatte.“ ~ Wunderschön… und so traurig…
Du hast Hermines Empfindungen wieder so gut beschrieben, und alles andere natürlich auch. Die Umgebung, die Kämpfe, die Menschen. Es war so mitreißend und fesselnd, das war der Wahnsinn …

Ich bin immer noch total geflasht, es war so gut und so toll… und ich weiß schon wieder gar nciht so genau, was ich eigentlich schreiben will... nur dass es toll war und ich unbedingt ein Review hinterlassen muss ^^
…und mir fällt gerade ernsthaft kein einziger Kritikpunkt ein :D (haha, sorry )
Ich freue mich schon mega auf Teil 2, auch wenn ich noch ein bisschen warten möchte, von wegen Teil 1 verarbeiten und so ^^
(Wenn ich’s denn schaffe, so lange xD )

Also: Großes, großes Lob. Die Geschichte war der Wahnsinn (ich wiederhole mich).
Allerdings habe ich gesehen, dass du mega viel mega oft reingestellt hast. Ich würde ein bisschen warten, zumindest es auf einmal die Woche beschränken. Dann haben die Leser noch ein bisschen mehr Zeit zu reagieren ;)
Aber das du so viel so Gutes geschrieben hast… davor ziehe ich den Hut ^^
(Du hast doch bestimmt schon mal überlegt, ein Buch zu schreiben, oder? Talent wäre auf jeden Fall mehr als da – und Durchhaltevermögen auch ^^)

Tja – und mit diesen Worten verabschiede ich mich schon wieder, entschuldige mich noch ein kleines bisschen wegen des kurzen Reviews aber lobe dich noch mal für so eine tolle Geschichte ^^
GGLG,
Ann


P.S.: Zu deiner Reviewantwort:
Schön, dass wir was ‚starke‘ Charaktere angeht, derselben Meinung sind :)
Wow, vielen Dank für die tolle Antwort zu meiner Geschichten-plan-Sache ^^ Toll erklärt, ich werde versuchen, so was auch bei mir umzusetzen. (Entschuldige auf so eine lange und gute Erklärung folgt so eine kurze Antwort…)

Aber egal. Viel Spaß, viel Glück, einen schönen Abend – wir sehen uns bei Teil 2 :D

Antwort von Keiraleth am 23.10.2014 | 16:56 Uhr
Ahh .... was soll man darauf nur antworten?
Danke klingt so nichtssagend, aber im Grunde kann ich nichts anderes tun, als mich für diese lieben Worte zu bedanken. Und es kommt wirklich von Herzen. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass du dir die Zeit genommen hast, drei so lange Reviews zu verfassen. :)

Zitat: "Ich freue mich schon mega auf Teil 2, auch wenn ich noch ein bisschen warten möchte, von wegen Teil 1 verarbeiten und so ^^"
Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst. ;)
Aber ich kenne das Gefühl bei Mehrteilern - einerseits möchte man wissen, wie es weitergeht, und andererseits möchte man das Ende des ersten Teils sacken lassen. Dass ich diese Gefühle bei dir ausgelöst habe, freut mich genauso sehr wie dein Lob.

Zitat: "Allerdings habe ich gesehen, dass du mega viel mega oft reingestellt hast. Ich würde ein bisschen warten, zumindest es auf einmal die Woche beschränken. Dann haben die Leser noch ein bisschen mehr Zeit zu reagieren ;)"
Ich habe in der Tat alle drei Tage ein Kapitel gepostet. Das kommt daher, dass ich eine FF erst schreibe und überarbeite (also komplett), ehe ich sie veröffentliche. Meine Leser müssen also immer ein paar Monate warten, bis der nächste Teil der Saga erscheint, und dann finde ich es nur gerecht, wenn sie nicht für jedes Kapitel (das ohnehin schon geschrieben ist) so lange warten müssen. Da Arresto Momentum der erste Teil war, ging es hier auch noch recht schleppend mit den Reviews voran, aber inzwischen bekomme ich doch regelmäßig Rückmeldung (und bislang haben sich die meisten Leser über die kurze Wartezeit zwischen den Kapiteln gefreut). Natürlich hast du recht, würden mehr Tage dazwischen liegen, würde es wohl noch ein größerer Ansporn sein, zu antworten ... Ich denke mal darüber nach. :D

Zitat: "Du hast doch bestimmt schon mal überlegt, ein Buch zu schreiben, oder? Talent wäre auf jeden Fall mehr als da – und Durchhaltevermögen auch ^^"
Okay, jetzt hast du es erreicht. Ich werde rot. Das ist so lieb von dir - und ja, ich habe in der Tat schon darüber nachgedacht und mehrere Ideen und Konzepte gesammelt. Wenn es eines gibt, was ich in meinem Leben getan haben möchte, dann ist es ein eigenes Buch geschrieben zu haben.

Zitat: "Wow, vielen Dank für die tolle Antwort zu meiner Geschichten-plan-Sache ^^ "
Habe ich doch gerne gemacht. Ich finde ohnehin, dass es nur von Vorteil sein kann, sich mit anderen über das Schreiben auszutauschen, auch wenn die Art letztlich bei jedem selbst liegt.

Na dann, wünsche ich dir ebenso viel Spaß bei Teil 2,
Fühl dich wie immer gedrückt,
deine Keiraleth
19.10.2014 | 20:10 Uhr
Haha, und da bin ich wieder :D
Am Wochenende bin ich nicht so zum Lesen gekommen, aber das hole ich gerade nach ;)
Na ja, jetzt bin ich hier, früher als eigentlich geplant, aber ich habe eine Frage. Aber alles der Reihe nach.

Übrigens danke für die ewiglange tolle Review-Antwort ^^ ich fühle mich gedrückt und drücke gerne zurück :)
Und natürlich hast du Recht, du bringst ihre Schwächen auch genug zum Ausdruck. Ich meine, es passt genau so. Sie ist nicht unrealistisch stark – ich weiß nicht, es gibt dieses unnatürliche, unrealistische ‚stark‘ und dieses ‚stark‘, dass alles im Wesen mit einbezieht, realistisch wirkt, genau richtig ist und einen erkennen lässt, dass der Charakter wirklich stark ist. Falls du verstehst was ich meine :)

Hua, kommen wir zu Boromir. Schon wieder so ein Charakter, den du toll rüberbringst. Schon klar, Tolkien hat ihn erfunden, die Filme haben uns auch viel von seinem Charakter gezeigt – aber der Brief? Es hat schon wieder hervorgehoben, was für ein toller Charakter Boromir war. In diesem Fall meine ich ‚toll‘ nicht unbedingt im Sinne von sympathisch, vertrauenswürdig, etc, sondern im Sinne von realistisch. (So wie zum Beispiel Snape in Harry Potter oder Staubfinger in Tintenherz). Diese Zerrissenheit zwischen der tatsächlichen Loyalität, der Stärke, mit der er für seine Freunde einiges auf sich genommen hat – nicht zuletzt den Tod -, und dem Ring, der Gier und dem Hass.

(Und Faramirs momentane letzte Worte – ich denke nicht, dass ich heute noch weiterlese als zu Kapitel 32 – OMG. Ich habe tatsächlich fünf Kapitel heute gelesen??? Hoppla… - irgendwie eine Mischung aus beeindruckend und… ich weiß nicht ^^ (<- haha, mein Weg es zu beschreiben ist ja mal äh… innovativ…) )

Jetzt zu deinem Schreibstil. Wow, da freue ich mich ja noch mehr auf die folgenden Teile, wenn der noch besser wird ;)
Wieder war es toll zu lesen, wie du Hermines Gefühle beschreibst, die Landschaften… einfach alles. (ich freue mich schon so, weil ich weiß, dass noch der Rest von dieser Geschichte und die beiden nachfolgenden Teile auf mich warten *-* )

Und wieder Themenwechsel – dieses Mal zu Hermine. Erstens, du hast natürlich schon wieder Recht ^^ Mit all ihren Charaktereigenschaften, gut und schlecht - treffender hätte man es glaube ich kaum formulieren können.
Und die Sache mit Legolas… vor den Mauern von Edoras… Einfach nur toll, ich denke, du weißt, was ich meine ♥

Und nun zu meiner Frage: Hast du Gimli früher umgebracht? Schon, oder? Ich bin weder eine Expertin was Buch noch Film angeht, vielleicht taucht er wie Aragorn später noch mal auf, auch wenn ich das für unwahrscheinlich halte. Also, eigentlich nehme ich an, dass du ihn früher umgebracht hast. Na ja, es sollten ja auch keine Charakter-Engpässe entstehen, schließlich haben wir ja unsere Weltenreisenden da ^^ (auch wenn es mir natürlich Leid um Gimli tut)

Und noch eine Frage, die allerdings weniger mit der Geschichte an sich zu tun hat. Hast du alles an dieser Geschichte vorausgeplant, so auf einmal und dann erst zu schreiben begonnen? Ich finde es irgendwie extrem schwierig, weil wenn ich es nicht tue, dann bringe ich ein paar Details durcheinander oder vergesse sie ganz – wenn ich aber vorausplane, verliere ich manchmal die Lust zum Schreiben. Kurz: Weihst du mich ein, wie du das geschafft hast? :) (Oder gehört das zum Autorengeheimnis? ;) )

Und so verabschiede ich mich auch (schon) wieder. Und schon wieder mit dem Gefühl, dass dieses Review zwar unglaublich nötig und dringend war, ich aber schon wieder nicht die richtigen Worte gefunden habe.
Liebe Grüße,
Ann

P.S.: Mir ist gerade aufgefallen, dass das zweite Review von mir ist, das mit – unabsichtlich - mit ‚Haha‘ anfängt…

Antwort von Keiraleth am 20.10.2014 | 17:47 Uhr
Und noch ein Review von dir. Danke! :)
Was kann ich anderes sagen, als dass mich das unheimlich glücklich macht?? Und natürlich kannst du gerne Fragen stellen, dazu sind Reviews ja auch irgendwie da - ich unterhalte mich gerne mit meinen Lesern.

Zitat: "Übrigens danke für die ewiglange tolle Review-Antwort ^^ "
Ich habe bis jetzt auf jedes Review geantwortet, was ich bekommen habe, weil ich finde, dass meine Leser das auch verdienen. Ich werde das auch in Zukunft so halten, solange es möglich ist (was es sein sollte).

Ja, das mit den "starken" Charakteren habe ich verstanden - ich glaube, da haben wir die gleichen Vorstellungen/Erfahrungen, wie so ein Charakter aussehen kann und wie es schief geht.

Zitat: "Hua, kommen wir zu Boromir. Schon wieder so ein Charakter, den du toll rüberbringst."
Danke, danke, danke. In der Tat war Boromir sicher einer der schwierigsten Figuren in Arresto Momentum - dadurch vllt. auch einer meiner Lieblinge (gerade weil er so vielschichtig ist) - und das macht mich besonders stolz zu hören, dass dir meine Interpretation seiner Figur gefallen hat. Und ja, der Brief sollte eine kleine Überraschung sein - nicht nur für Hermione, auch für meine Leser, die die Geschichte zu kennen glauben.

Zitat: "Jetzt zu deinem Schreibstil. Wow, da freue ich mich ja noch mehr auf die folgenden Teile, wenn der noch besser wird ;)"
Na, ich hoffe es zumindest. ^^ Ob es stimmt, müsst ihr mir sagen.

Zitat: "Und die Sache mit Legolas… vor den Mauern von Edoras… Einfach nur toll, ich denke, du weißt, was ich meine ♥"
Es ist im Grunde meine Lieblingsszene, die ich zwischen ihnen geschrieben habe. Umso schöner, dass sie auch dir so gut gefällt.

Zitat: "Und nun zu meiner Frage: Hast du Gimli früher umgebracht?"
Im Original (also Film als auch Buch) stirbt Gimli nicht. Warum er in meiner Version stirbt, hat gleich mehrere Gründe - zum einen, ja, weil ich der Meinung war, dass dieser Krieg (der so schrecklich dargestellt wird) einfach mehr Opfer fordern muss. Zum anderen entstehen durch die Anweseneheit des Trios einige Änderungen - ja, sie stellen viel wieder her, was Voldemorts Fluch zerstört hat, aber eben nicht ALLES und außerdem hat ihre Anwesenheit Auswirkungen, die die Gegebenheiten ändern - weil es einfach nicht sein kann, dass ihre Anwesenheit nichts verändert. Und da Hermione eine inzwischen so enge Beziehung zu Legolas pflegt, stellt sie damit gewissermaßen ein Hindernis zwischen ihm und dem Zwerg da - ihre Freundschaft ist dadurch gewissermaßen in ihrer Entstehung verlangsamt/beschränkt und dies hat sicher auch letztlich zu einer Situation geführt, in der er stirbt, weil sich das Trio dazwischen befindet. Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich ...
Im Grunde wollte ich damit zeigen, dass es NIE ganz so sein wird wie es vor dem Fluch Voldemorts war und dass auch diese Lösung ( der Zeitumkehrer) nur eine Notlösung des Problems ist, mit der sie sich zufrieden geben müssen.

Zitat: "Hast du alles an dieser Geschichte vorausgeplant, so auf einmal und dann erst zu schreiben begonnen?"
Alsooo, ohne zu weit auszuholen (nein, es ist kein Autorengeheimnis xD): Bevor ich eine Geschichte schreibe (insbesondere die Teile der Timeturner-Saga) habe ich ein Konzept. Ich weiß im Groben, wo ich starte, wohin die Wege des Trios führen, wo sie sich spalten werden (und wieso), welche Hauptproblematiken in der Geschichte auftreten werden und wann und wie ich sie lösen werde und wie ich die Dinge am Schluß wieder zusammenführe. Das beinhaltet auch die wichtigsten Beziehungen (in Arresto Momentum z.B. Hermione-Legolas, Hermione-Aragorn). Das Konzept steht fest, noch ehe ich den ersten Satz schreibe, weil ich ja wissen muss, worauf ich hinaus möchte, während ich schreibe. Ansonsten besitzt man nämlich das Problem, das du schon angesprochen hast, dass man zu viele Details einführt, die letztlich zu nichts führen. Ich muss ja z.B. eine Grundlage für die geschwisterliche Beziheung zwischen Hermione und Aragorn bilden und wenn ich nicht weiß, dass es darauf hinauslaufen wird, kann ich diese Grundlage nicht bieten.
So das heißt jetzt aber nicht, dass alles von vorneherein feststeht, denn es ist ein grober Plan (wie ich ihn beispielsweise auch teileübergreifend für die ganze Saga besitze - das große Ganze sozusagen). Viele Situationen, Gespräche und Kleinproblematiken entstehen auch erst während ich schreibe. Manchmal zeigt sich damit auch ein neuer, noch besserer Weg auf, der mich zu meinem Ziel führt und es wäre dumm, sich dann auf eine geplante Situation zu verschärfen.
Manche charakterlichen Enstehungspunkte verschiebe ich auch während des Schreibens nach vorne oder hinten - beispielsweise arbeite ich auf einen Kuss hin - schön und gut, ich weiß, dass es ihn geben wird und auch ungefähr wann - dann komme ich vllt an den Punkt und denke ... nee, irgendwie passt das jetzt nicht und einige Situationen später passt es dann hervoragend.
Und jetzt habe ich doch groß ausgeholt .... Nun, was ich im Grund sagen will - ich weiß durchaus, was ich schreiben werde und wie die ganze Sache endet, aber ich arbeite auch während des Schreibprozesses noch an der Geschichte und verändere sie in ihren Nuancen und passe sie an. Dadurch, dass man sich (nicht zu große) Leerräume im Konzept lässt, erhält man sich auch die Lust daran zu schreiben, denke ich, während man ohne Konzept einfach unnötig weit ab-/ausschweift und vllt nie zum Punkt kommt oder glatt gar nicht weiß, was der Punkt ist. Zu viel Konzept tötet meiner Meinung nach die Kreativität. Manchmal überkommt es mich auch und ich schreibe ganze Szenen, die er erst viel später passieren, und wenn ich an der Stelle ankomme, habe ich dann zwar eine Grudnlage, aber meistens muss diese ohnehin etwas umgeschrieben und angepasst werden.

Ich habe keine Ahnung, ob dir das irgendwie weiterhilft, aber wenn ich eines sagen kann: Manchmal muss man sich schlicht zwingen weiterzuschreiben. Mich verlässt auch manchmal die Lust oder ich trete auf der Stelle und die Muse kommt nicht. Aber eben das ist Schreiben, man setzt es trotzdem fort, vllt auch an Sequenzen, die einem gar nicht so viel Spaß machen, und dann gelangt man wieder an einen Punkt, der einen einfach mit sich reißt. Ich denke, einer der wesentlichen Punkte des Schreibens ist das Durchhaltevermögen - man muss sich selber in den Hintern treten, sozusagen.
So, das wäre dann meine Erfahrung. Natürlich kann es sein, dass es andere Autoren gibt, die das anders sehen. ;)

Und damit ende ich mit dieser absurd langen Antwort und danke dir nocheinmal ganz vom Herzen für deine lieben Worte.

LG, Keiraleth
16.10.2014 | 20:35 Uhr
Haha, hallo :)

Jetzt meldet sich die bisherige Schwarzleserin auch mal, nachdem sie bei der Halbzeit angekommen ist – 26. Kapitel ^^
(Huh. Es ist komisch von sich in der dritten Person zu sprechen xD )

Also, was ich eigentlich sagen wollte: Dein Schreibstil ist der Hammer. Realistisch, nicht zu wenig, nicht zu viel; wunderschön und toll ^^ Hermines Gedanken sind logisch und nachvollziehbar, was vor allem bei ihr ja ziemlich wichtig ist, da sie so intelligent ist.
Und du hast sie ziemlich genau getroffen - zwischendurch hat es mich beeindruckt, wie stark sie ist. Aber dieses ‚Stark-sein‘ ist für mich keinesfalls aus dem Rahmen gefallen, falls du verstehst, was ich meine.

Auch Harry, Ron, Legolas, Aragorn und die Gefährten sind sehr in-canon, soweit ich das beurteilen kann. Sehr schön :)
(Wie du vielleicht bemerkt hast, ich bin gerade ziemlich am Schwärmen :D )

Normalerweise treibe ich mich überhaupt nicht in der Crossover-Kategorie herum(vor allem nicht bei Harry Potter – Herr der Ringe –Sachen), aber irgendwie fand ich, dass deine Geschichte interessant genug klingt, um mal hineinzulesen. Und was soll ich sagen – du hast mich sofort gefesselt und ich hab innerhalb von kurzer Zeit bis zur Hälfte deiner Geschichte gelesen.
Dass du wahrscheinlich von mir nur zwei Reviews zu dieser Geschichte bekommst, tut mir zwar sehr leid, lässt sich aber damit begründen, dass ich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, darüber nachzudenken, was wohl passiert und weiter lesen will ^^

Na ja, also Sorry. Aber ein großes Lob gibt es trotzdem noch mal ^^

Und: Oh mein Gott. Die Legolas-und-Hermine-Geschichte… Du beschreibst das Ganze zwischen den beiden so zart… das ist wirklich der Wahnsinn ♥
Normalerweise bin ich wirklich NICHT der romantische Typ… aber das war so… schön :)

Und die ganzen Probleme in denen sie (vor allem Hermine schlägt sich ja damit rum, Legolas, zeitreise, die Zukunft, etc.) stecken und die sie bewältigen müssen… du beschreibst das alles so realistisch, fesselnd und nachvollziehbar :)

Und es ist spannend ^^

Um Himmels Willen. Ich glaube, langsam muss ich mal aufhören, zu schreiben. Ich fange schon wieder an, mich zu wiederholen. (Suche im obigen Text nach Wörtern wie ‚schön‘, ‚Wahnsinn‘ und ‚nachvollziehbar‘ xD )

Rechtschreibung und Grammatik ist auch toll – was soll man dazu noch sagen.
Ich habe jedenfalls nichts auszusetzen.

Dir noch einen wunderschönen Abend,
Ann (die gleich wieder weiter liest ^^ .... und sich für das etwas komische Review entschuldigt ^^)

Antwort von Keiraleth am 17.10.2014 | 10:02 Uhr
Zuerst einmal: Herzlich Willkommen bei Arresto Momentum (auch wenn du schon ziemlich weit bist, wie es aussieht).
Das war ein wirklich langes und herzerwärmendes Review und du brauchst dich gar nicht zu entschuldigen, denn du hast ja durchaus ein Review hinterlassen und mich an deinen Gedanken teilhaben lassen. :)

Dass dir mein Schreibstil gefällt, ist sicher eines der größte Löbe, die ich bekommen kann, auch wenn ich hoffe, mich seit Arresto Momentum noch weiterentwickelt zu haben. xD
Und natürlich ist Hermione meine Interpretation ihrer Figur, aber ich wollte sie so canon wie möglich gestalten, denn so liebe ich sie ja. Dadurch dass wir in ihrem Kopf stecken, haben wir eben auch einen Blick auf sie und ihre Freunde, wie wir ihn im Original nicht haben. Und da hätte viel schief gehen können ...

Zitat: "Und du hast sie ziemlich genau getroffen - zwischendurch hat es mich beeindruckt, wie stark sie ist. Aber dieses ‚Stark-sein‘ ist für mich keinesfalls aus dem Rahmen gefallen, falls du verstehst, was ich meine. "
Ja, ich verstehe - danke! Ich habe Hermione immer als starke Person gesehen, die sich immer und immer wieder zu beweisen versucht, die treu zu ihren Freunden steht, aber auch nicht davor zurückschreckt, Dinge auf eigene Faust zu unternehmen (s. die Suche nach dem Basilisken, die Rache an Frau Kimmkorn etc ...). Und gerade ihre "Rachemomente" in den Büchern beweisen, wie emotional sie eigentlich ist, auch wenn sie immer versucht vor ihren Freunden die Fassung zu bewahren. Sie ist intelligent und ich sehe sie nicht unbedingt als ausgesprochen sportlichen oder physisch bewanderten Charakter, aber sie ist zielstrebig und auch manchmal verbissen und das macht sie so selbstbewusst.
Tatsächlich - ohne viel vorwegzunehmen - habe ich versucht, immer wieder auch auf ihre Fehler hinzuweisen, aber da sie ja recht "rechthaberisch" ist und wir die Geschichte aus ihrer Sicht erleben, muss der Leser diese Fehler meist in ihren Aktionen erkennen oder aber von anderen Charakteren zu hören bekommen. ;)
Und natürlich habe ich versucht, auch genug ihrer Schwächen zu beleuchten - etwas, womit ich in den Folgeteilen vermutlich ein wenig erfolgreicher war, weil Hogwarts da weiter weg und ihre Reise weiter fortgeschritten ist.

Zitat: "Normalerweise treibe ich mich überhaupt nicht in der Crossover-Kategorie herum"
Das bekomme ich oft zu hören. :D Umso schöner, wenn ich euch trotzdem fesseln kann.

Zitat: "Dass du wahrscheinlich von mir nur zwei Reviews zu dieser Geschichte bekommst, tut mir zwar sehr leid, lässt sich aber damit begründen, dass ich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, darüber nachzudenken, was wohl passiert und weiter lesen will ^^"
Damit kann ich leben. :)
Mit deinen zwei Reviews hast du schon mehr getan, als manch anderer und - das muss mal gesagt sein - ich kann es durchaus verstehen, wenn Menschen meine Geschichte lesen, ohne zu reviewen. Natürlich will ich als Autor Rückmeldung erfahren, aber ich kenne das ja aus eigener Erfahrung, manchmal genießt man lieber und schweigt. Auch ich habe schonmal schwarzgelesen, auch wenn ich mich bemühe, immer eine Review dazulassen.

Zitat: "Und: Oh mein Gott. Die Legolas-und-Hermine-Geschichte… Du beschreibst das Ganze zwischen den beiden so zart… das ist wirklich der Wahnsinn ♥"
Ja, Legolas und Hermione. "Zart" ist ein wirklich schönes Adjektiv für das, was sie haben, und wieder muss ich dir danken.

Zitat: "Und es ist spannend ^^"
Gut, so sollte es sein und darum bete ich jedesmal, wenn ich ein neues Kapitel online stelle.

Ich wünsche dir noch viel Spaß und Unterhaltung im weiteren Text und nein, du musst dich für dein Review nicht entschuldigen. Es war lang, detailiert und aussagekräftig - fühl dich gedrückt.

Liebe Grüße,
Keiraleth
16.08.2014 | 06:43 Uhr
Wow!
Das ist echt das erste was ich gedacht habe, als ich angefangen habe, die Geschichte zu lesen und ich habe sie in ungefähr 2 oder 3 Tagen durchgelesen, weil sie mich so gepackt hat. Da es vermutlich zu lang sein wird und ich wegen Urlaub noch einen Jetlag habe, werde ich nicht auf jedes einzelne Kapitel eingehen, ich hoffe, du verzeihst mir das. :)

Zuerst muss ich echt deinen Schreibstil loben, ich finde ihn sehr gut und ausführlich, aber nie zu langatmig. Ich kann mir alles richtig gut vorstellen. Hermiones Gefühle sind sehr gut beschrieben worden und lassen einen auch oft mitfühlen. Ich muss gestehen, dass ich eigentlich kein Fan von Legolas-Pairings bin, aber das ist echt eine Ausnahme ;) Am Ende hat es mir fast das Herz zerissen, als die beiden sich trennen mussten D:
Die Ideen, mit denen du die beiden Geschichten verbunden hast fand ich auch sehr schön, ebenso wie du die unterschiedlichen Charaktere beschrieben hast.

Das einzige, wo du (meiner Meinung nach :)) vielleicht noch was verbessern könntest, ist vielleicht Harry. Klar ist er nicht mehr der Held der Geschichte, aber trotzdem kam er mir etwas...oberflächlich vor. Ich finde, man hat nicht sooo viel von der Freundschaft zwischen ihm und Hermione mitbekommen, wie zum Beispiel bei der zwischen ihr und Aragorn oder Ron. Es ist schwierig zu erklären, aber mir kommt es eben so vor :3

Wie gesagt, insgesamt hat mir die ganze Geschichte richtig gut gefallen und ich finde es toll, dass du weiterschreibst *-*
Ich werde auf jeden Fall weiterlesen (und reviewen ;)) und freu mich schon auf Lumos Solem. Ach ja, kann es sein, dass in jedem Crossover im Film Orlando Bloom mitspielt? Ist das Zufall? :D

Lg Lyn

Antwort von Keiraleth am 16.08.2014 | 11:55 Uhr
Ah, ein Review zu Arresto Momentum nach so langer Zeit ... :D
Vielen, lieben Dank dafür, dass du dir so viel Zeit genommen hast, mir eine Antwort zu hinterlassen. Das versüßt mir glatt das Wochenende.

Alsoo ... es freut mich riesig, dass dir diese FF so sehr gefallen hat (Und - wow - 3 Tage???). Ich fühle mich wirklich geschmeichelt.

Zitat: "Da es vermutlich zu lang sein wird und ich wegen Urlaub noch einen Jetlag habe, werde ich nicht auf jedes einzelne Kapitel eingehen, ich hoffe, du verzeihst mir das. :)"
Das erwarte ich auch gar nicht. Immerhin ist der erste Teil auch schon länger online und auch ein "einziges" Review sagt eine Menge aus. Vor allem wenn es so ausführlich wie dieses ist.

Zitat: "Zuerst muss ich echt deinen Schreibstil loben, ich finde ihn sehr gut und ausführlich, aber nie zu langatmig."
:D Danke.

Zitat: "Ich muss gestehen, dass ich eigentlich kein Fan von Legolas-Pairings bin, aber das ist echt eine Ausnahme ;)"
Das habe ich jetzt schon öfters zu hören bekommen. xD

Zitat: "Das einzige, wo du (meiner Meinung nach :)) vielleicht noch was verbessern könntest, ist vielleicht Harry. Klar ist er nicht mehr der Held der Geschichte, aber trotzdem kam er mir etwas...oberflächlich vor. "
Auch dafür danke. Ich nehme es mir zukünftig zu Herzen, aber es ist manchmal echt schwer, den Überblick über alle Figuren zu wahren. Mal sehen, was du von Harry in den nächsten (schon geschriebenen) Teilen hältst. Ich habe immer versucht, Harry genauso wichtig für Hermione dazustellen wie Ron, allerdings ist mir auch beim Überfliegen der vergangenen Texte aufgefallen, dass Ron - vllt auch durch deine ständigen Auseinandersetzungen/Probleme - mehr im Vordergrund stand.
Jedenfalls versuche ich es zukünftig stärker im Auge zu behalten. ;)
Immerhin ist Harry ihr bester Freund.

Zitat: "Ich werde auf jeden Fall weiterlesen (und reviewen ;)) und freu mich schon auf Lumos Solem. "
Na dann wünsche ich dir viel Spaß. Und ja, bislang kam Orlando Bloom in jedem Teil vor, allerdings war das mehr oder minder Zufall - er spielt eben in sehr interssanten Historien/Fantasy-Filmen mit. In dem Teil, an dem ich gerade schreibe, ist er z.B. nicht vertreten. Gut wird der Teil hoffentlich trotzdem, ich gebe mir jedenfalls die größte Mühe. xD

LG, Keiraleth
20.02.2013 | 09:41 Uhr
Hallo :)

So das war also meine erste Crossover Story die ich gelesen hab :D. Vielen dank, gleich zu Anfang eine die mir sehr gefallen hat. Anfangs war ich wirklich sehr sehr skeptisch gewesen aber dann konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ich find du beschreibst vorallem Gefühle sehr gut. Die beschriebenen Emotionen sind teilweise echt auf mich übergesprungen und vom Pairing LegolasxHermine hab ich mich nun auch überzeugen können. Ab und zu fand ich zwar Hermine einen Ticken zu wichtig in der Geschichte aber es gibt schlimmeres: Wieso um Himmels Willen musste Gimli sterben ._.? Wieso tust du mir sowas an :o? Das war echt mies ^^. Ansonsten fand ich alles schön eingebunden, wer mit wem weiterzieht, wie alles zusammenkam und wie es endete. Huh das Ende, sehr schön, sehr emotional.

Ich hab gesehen, dass du an einer Fortsetzung arbeitest. Sicher bin ich mir aber noch nicht ob ich sie lese. Troja ist leider nicht ganz so mein Fall, aber das war ja das Pairing LegolasxHermine auch vor der Geschichte nicht x). Ich lass mich überraschen :). Gibt es eigentlich hier auf der Plattform irgendwo noch solche Crossover? Meine Suchfunktion hat mir leider keine ausgespuckt, aber vll sind sie ja versteckt und du könntest mit eine empfehlen?

Ach ja: Ich glaube, ich habe grad zufällig bei deviantart deinen Account mit einem Cover für die Story gefunden. Kann das sein?

Herzlichste Grüße

Antwort von Keiraleth am 22.02.2013 | 12:10 Uhr
Hi Elvenpath,
vielen Dank für dein liebes Review. Ich freue mich, dass ich dich ein wenig für Crossover begeistern konnte und natürlich macht es mich auch glücklich, dass ich dich mitreißen konnte.
Ja, wegen Gimlis Tod sitzen mir viele im Nacken (aber ich glaube im Groß und Ganzen haben sie es verkraftet ^^). Ich war einfach der Meinung, dass ab und an etwas Unerwartetes geschehen musste und außerdem hat die Anwesenheit des Trios natürlich auch seine Auswirkungen. Aber keine Sorge, ich komme mit dieser Kritik zu Recht. Es kann ja nicht alles immer super ankommen und dieses Problem besitzen wohl auch die ganz großen Autoren.

Zur Fortsetzung bist du herzlich eingeladen, aber ich kann es auch verstehen, wenn du nach Arresto Momentum Schluß machst. Ich denke, die Geschichte kann auch ganz gut für sich alleine stehen. Muss ja nicht jeder Troja mögen - auch wenn ich euch alle gerne eines Besseren belehren möchte :)

Da ich selbst nicht allzu viel Zeit finde, um selbst nach FF's zu suchen und sie zu lesen (das soll jetzt nicht heißen, dass ich das gar nicht tue - im Gegenteil, so bin ich überhaupt erst dazu gekommen zu schreiben ^^), kann ich dir leider nicht sehr weiterhelfen. Ich finde es schwer auf fanfiktion.de im Crossoverbereich einen Überblick zu bewahren, gescheige denn etwas zu finden, das mir wirklich gefällt. Meist lese ich FF's, die mir empfohlen wurden, und dies sind meistens welche in Englisch. Wenn ich mal Zeit finde, werde ich mich wohl durch das Archiv wühlen, aber du siehst - ich war auch noch nicht allzu erfolgreich ^^.

Das mit dem deviantart-Account kann schon sein, da heiße ich nämlich genauso wie hier. Ein Cover an sich habe ich bisher nicht gemacht, aber es gibt ein paar Fanarts, die ich für meine Story gemacht habe bzw. wo ich mich von meiner Story habe inspirieren lassen.

LG Keiraleth
11.07.2012 | 21:01 Uhr
Hallo,
Iich bin gerade zufällig, auf deine Gesichte gestooßen, weil ich einfach mal rumgesöbert hab was es so gibt...
deine kurzbeschreibung war / ist so gut das ich die Story sobald ich zeit habe lesen werde, da sie echt neugierig macht... ich hab das erste Kapitel mal überflogen, und bin echt gespannt was passiert wenn ich es kommplett lese, ich mag den Gedanken Harry Potter und Herr der ringe zu verknüpfen... Ich hoffe das du weiterhin so schöne Crossover schreibst...

Liebe Grüße und viel freude beim Weiterschreiben

Lilly- Noel

Antwort von Keiraleth am 12.07.2012 | 19:41 Uhr
Ah, danke dir. Zu meiner Kurzbeschreibung hat mir noch keiner etwas geschrieben, also war das etwas völlig Neues^^. Ich freue mich, dass diese gut ankam und wünsche dir viel Spaß beim Lesen, wenn du dazu kommst.
Ist wirklich lieb von dir, dass du mir einen Kommentar hinterlassen hast.
LG, Keiraleth
04.07.2012 | 20:13 Uhr
Hey Keira,

Zu Formalitäten wie Grammatik oder Wortwahl kann ich nicht viel mehr sagen,
als ich es in meinem letzten Review getan habe.
Meiner Meinung nach, ist es wirklich einwandfrei.

Zu dem Inhalt und dem Verlauf der Geschichte hätte ich schon ein wenig mehr zu sagen..
Zuerstmal hat mich Gimli's Schicksal mehr verärgert als auch schockiert.
Was zur Hölle hat dich dazu getrieben, den absolut genialsten Zwerg in einem unbedeutenden Scharmützel mit zwei Sätzen zu beseitigen?
Und dann auch hinterher in keinster Weise weiter zu erwähnen?
Ja, schön.. Aragorn ist von der Klippe gefallen.. Aber warum vermisst niemand Gimli? Nichtmal Legolas, der zu diesem Zeitpunkt schon einen gewissen Grad der Freundschaft zu ihm aufgebaut hat, geschweige denn Hermine/Harry, wo du Gimli doch ein paar Zeilen zuvor sehr freundlich dargestellt hast.
Was mich während der Schlacht auch gestört hat, war Hermines Zauber.
"Arresto Momentum" klingt unglaublich toll, aber warum ist nichts passiert? Also so überhauptnichts?
Und warum hast du nicht erwähnt, inwiefern der Zauber gewirkt hat/hätte sollen..

Hermine's Reise zu Ron war wieder ein guter Gedanke, doch Faramirs Verhalten, so vorsichtig er auch war,
hätte nicht damit enden sollen, dass er sie küsst.
Ich fand das wirklich zu viel, vorallem weil es nicht zu seiner vorherigen Art gepasst hat.
Warum ist er erst so beherrscht und dann eben nichtmehr?

Ihr Gespräch mti Sam war wirklich sehr rührend, generell finde ich die Halblinge sehr gut dargestellt. Ich denke mal, Merry und Pippin dürfen wir in den kommenden zwei/drei Kapiteln begrüßen?


Liebe Grüße,
eine Gimli-vermissende Lym

Antwort von Keiraleth am 06.07.2012 | 13:44 Uhr
Hallo, zunächst einmal danke ich dir, dass du mir ein Review geschrieben hast. Gut, dann gehe ich mal auf deine Kritikpunkte ein, für dein Lob bi ich dir natürlich auch dankbar^^.
Zu Gimlis Schicksal: Ich hatte mir schon gedacht, dass dies meine Leserschaft spalten würde, aber andererseits musste ich etwas tun, wenn du verstehst was ich meine. Es konnte ja nicht sein, dass sich alles so exakt gleich verhielt, wie es auch im Orginal der Fall war, denn natürlich muss der Einfluss den die Anwesenheit des Trios nimmt, die verfälschten Dinge nicht nur rückgängig machen sondern auch eine feine, neue linien ziehen. Ich mochte Gimli wirklich, doch ich muss zugeben, dass es der Charakter war, den ich am ehesten entbehren konnte. Vielleicht habe ich ihn etwas schnell sterben lassen, diese Kritik nehme ich völlig aufrichtig hin. Dass ein Tod bisher nicht eräwhnt wurde, hat gleich mehrere Gründe: Zum Einen wird Hermione fats sofort in neue Vorkommnisse verwickelt, ohne dass sie sich wirklich der Trauer hingeben kann. Legolas haben wir seitdem kaum zu Gesicht bekommen und Aragorn nimmt natürlich für Hermione persönlich einen ganz anderen Wert ein als Gimli. Es ist nicht so, dass ich seinen Tod vergessen habe, aber es ist schwierig meine Protagonisten um ALLES trauern und jammern zu lassen. Natürlich werde ich seinen Tod noch erwähnen, das schließe ich hiermit nicht aus.
Zum Zauber Arresto Momentum: Hermione hat in diesem Moment die Wirkung des Zaubers nicht wahrgenommen, aber natürlich IST etwas passiert, sonst würde Aragorn nun nicht unter ihnen weilen. Das wird ihr im weiteren Verlauf der Geschichte auch bewusst, denn bis vor kurzem war sie ja noch der Meinung, dass Aragorn gestorben war, folglich ihre Zauber keine Wirkung hatte.
Faramir: ähm, Ansichtssache, denke ich, aber ich akzeptiere deine Meinung natürlich. Tatsächlich bin ich froh auch andere Standpunkte zu lesen. Zum Thema Beherrschung: Faramir ist eine sehr zwiegespaltene Person, denn er steht zwischen seinen Wünsche und denen seines Vaters - überdies ist in diesen Kapiteln auch noch der Ring zugegen, der ebenfalls einen Einfluss auf ihn hat. Ich hatte ieeigentlich das Gefühl diese innere Verwirrung damit ein wenig mehr zum Ausdruck zu bringen.
Merry und Pippin werden wir tatsächlich bald wiedersehen.

Also alles in einem: Nochmal danke. Ich will deine Meinung gar nicht ändern, ich wollte dir lediglich erklären, wie ich dazu kam erwähnte Dinge zu schreiben. Und ich freue mich, dass du so ehrlich warst mir das zu schreiben und wünsche dir trotzdem ein wenig Spaß mit allen folgenden Kapiteln ^^.

LG, Keiraleth
Agrivex (anonymer Benutzer)
11.06.2012 | 18:30 Uhr
Hallo ^^
ich danke dir auch erstmal, denn ich freue mich auch immer ueber die lieben Reviewantworten :)
Und ich danke auch fuer dieses super Kapitel^^
Ich fand es mal wieder gut ;) aber was habe ich auch sonst erwartet^^
Die Szene in Edoras und in der goldenen Halle war im Film eine meiner Lieblings Szenen und so wie du Hermione mit eingebracht hast, hat sie muir sogar noch ein stueckchen besser gefallen, auch dass du die Film szene wo Theoden Grima rausgekickt hat nicht so genau wieder beschrieben hattest fand ich gut, denn da haette Hermione auch nichts machen koennen und wir leser kennen die Szene ja auch, und ich fand es dann halt gut, das nicht alles wieder so detailliert wiederholt wird, obwohl sich da nichts aendert :P
hoert sich bestimmt voll doof an :D
Auch fand ich den teil niedlich wo Aragorn und Hermione dann alleine im Zimmer waren :D
wie er sich so angestellt hatte und so weiter ;)
ich denke, das war genug zu dem Kapitel gesagt ^^
Ich freu mich schon auf Donnestag :D
Lg
Agrivex ;)

Ps: ich bin 15, und da wollt ich mal fragen, was eigentlich eher so deine Zielgruppe sein sollte. Nur aus Interesse :D

Antwort von Keiraleth am 14.06.2012 | 12:13 Uhr
Dann komme ich jetzt wieder mit meiner Reviewantwort. Ja, ich mochte Edoras auch und habe deshalb auch erneut viel Liebe in diese Kapitel gesteckt. Aber gut, ich mag den Herrn der Ringe im Allgemeinen sehr, deshalb könnte ich das vermutlich über fast jede Szene schreiben.
Zwar war es wichtig, dass Grima aus Edoras verschwindet, aber natürlich war diese Filmszene nicht so sonderlich komplex, dass ich sie exakt wiedergeben müsste, vor allem, wie du schon sagtest, weil weder Harry noch Hermione hier einen Einfluss genommen hatten. Im Gegensatz zur Szene im Thronsaal, die schleißlich für den Verlauf der Geschichte von großer Bedeutung ist.
Und nein, keine Sorge, du hörst dich nicht doof an, damit das mal gesagt ist.
Der Teil mit Hermione und Aragorn war ursprünglich gar nicht geplant. Als ich das Kapitel geschrieben habe, hat es mich einfach überkommen und tadaa, schon war die Szene geschrieben, was ich im Nachhinein auch als wichtig einstufe, denn auch dieses Gespräch unter vier Augen besitzt einen großen Wert für die Entwicklung ihrer freundschaftlichen Beziehung zueinander. Hermiones Geständnis war einfach von Nöten, um auch ein wenig Biss und Konflikt in ihr Zueinander zu bringen, wie es schon der kleine Streit auf dem Weg nach Edoras gezeigt hat - denn obwohl sie sich mögen, bleibt Hermione immer noch Hermione und natürlich möchte sie ihren Kopf durchsetzen (etwas, womit Aragorn wiederum seine Probleme hat, auch wenn er es nicht zeigt, denn er fühlt sich ja für alle Gefährten verantwortlich). Lange Rede, kurzer Sinn, ich freu mich, dass dir das Gespräch gefallen hat.
Zur Zielgruppe: Ähm, beim Schreiben habe ich mir darüber nicht so die Gedanken gemacht, doch ich würde schon sagen, dass sie ähnlich wie die letzten Harry Potter Teile, so ungefähr bei dir beginnt. Ich bin übrigens 21, aber wie gesagt, über die Zielgruppe habe ich mir nicht so genaue Gedanken gemacht. Ich freue mich einfach über jeden, den diese FF anspricht^^.
LG, Keiraleth
04.05.2012 | 18:01 Uhr
wow ich war echt aus dem häuschen, als ich gesehen habe, dass es eine HP/HDR Geschichte gibt
und dass sie dann auch noch so gut ist, da hat es sich gelohnt sich anzumelden XD
ehrlich gesagt, weiß ich nicht wirklich, was ich hier schreiben soll,
ich schätze du ahst schon hunderte male zu hören bekommen, dass du einen tollen schreibstil hast,
es echt verstehst deine leser auf die folter zu spannen und die charaktäre fantastisch wieder gibst
(trotzdem muss ich es noch einmal erwähnen ^.~)
ich freue mich auf das nächste kapitel und bin gespannt, wie die drei zauberer den bergaufstieg meistern werden
bis dahin
alles liebe
brombeere

Antwort von Keiraleth am 04.05.2012 | 19:24 Uhr
Hey, herzlich willkommen bei meiner FF und auch bei fanfiktion.de. Wow, du hast dich wegen meiner FF angemeldet??? Kaum zu glauben ... *überwältigt*
Dass du Dinge, die vorige Reviewer geschrieben haben, wiederholst, ist nicht schlimm, im Gegenteil, sie bestätigen vorige Aussagen und je mehr Menschen dieser Meinung sind, desto realer wirken die Bewertungen^^ (und desto geschmeichelter fühle ich mich, was ja auch sein positives hat). Andererseits bin ich auch durchaus offen für Kritik, ich werde aber niemanden zwingen mich zu kritisieren, wenn er nichts zu kritisieren hat ... (Welch ein Satz).
Also ich freue mich riesig über dein Kommentar.
Werde jetzt das neue Kapitel hochladen und wünsche dir schon jetzt viel Spaß damit. LG, Keiraleth
02.04.2012 | 15:26 Uhr
HI,
ich finde deine texte haben spannung und bringen einen zum lesen
weiter so!!!! ;)

Antwort von Keiraleth am 02.04.2012 | 18:03 Uhr
Auch dir vielen Dank für dein Review. Ich hoffe, dass meine Texte dich auch weiterhin zum weiterlesen bringen werden^^.
LG, Keiraleth
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