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Autor: j125
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
Iryna Wolkowa (anonymer Benutzer)
20.02.2012 | 17:47 Uhr
Kommentar zu …

→Warum es im Winter keinen Schnee gab...←

Hy j125,

erst mal muss ich dir zu deiner Bilderwahl gratulieren, denn du Glückskeks hattest ja die Wahl zwischen zwei Bildern, sofern mich meine Erinnerungen nicht gänzlich in die Irre führen. War sicherlich nicht einfach, die richtige Entscheidung zu treffen, oder? Mir gefällt das Winterbild besser als das von diesem Schiff. Ich kann nicht einmal erklären, warum es so ist. Wohl ein subjektives Empfinden. Vielleicht lugt hierbei auch meine Liebe zum Winter hervor. Zwar liebe ich auch Wasser und das Meer, aber, wie gesagt, das Winterbild hat mich einfach mehr angesprochen. Und dich wohl auch.

Jetzt zur Geschichte …

Du hast einen sehr guten Anfang gewählt. Alltäglich ja, aber genau passend. Dann der eher unerwartete Umschwung der Laune deiner Figur, ihre Frust darüber, dass der Winter sich sonst wo rumtreibt. Auch kann ich mich ihrer Meinung anschließen: Alles sollte zu seiner Zeit sein. Schnee gehört nun mal zum Winter wie Hitze zum Sommer. Und nicht anders rum.

Ein Kommafehler ist dir im folgendem Satz unterlaufen …

[„Guten Morgen mein Schatz. Hab ich dich geweckt?“]

Meines Wissens nach, muss hinter das “Morgen“ ein Komma hin.

[Amelie befreite Jannis Hand aus ihrem Haar und legte sie stattdessen auf ihre Brust.]

Nach “Jannis“ kommt ein Apostroph hin, da ja Jannis indirekt gemeint ist und Bezug auf seine Hand genommen wird. Ich hoffe, dass ist verständlich erklärt.

Ich finde es aber schön, dass du in dieser Geschichte keine achtiongeladene Seiten aufziehst. Gerade das Besinnliche, Gemütliche schreibt Charakter. Du beschreibst Amelie und Jannis in ihrem alltäglichen Raum, ohne dass es wie eine bloße Wiedergabe eines Alltags ist. Gerade die Gegensätze der Beiden machen sie liebenswert.

[Sie war niemand der sich noch vor dem Zähneputzen schminkte – es könnte ja immer an der Tür klingeln.]

Zwischen “niemand“ und “der“ → Komma.

[Wenn sie putzte musste sie nicht aussehen, als würde sie jeden Moment zur Disco abgeholt werden, mal ganz abgesehen davon, dass sowohl ihr Make-Up als auch ihre Kleidung nach dem Putzen nicht mehr brauchbar waren.]

Zwischen “putzte“ und “musste“ → Komma.

Irgendwo mag ich diesen Satz. Amelie kommt hier rüber wie das kumpelhafte Mädchen von nebenan, mit der man gerne befreundet ist, der innere Werte wichtiger sind als ein aufgetakeltes Aussehen. Ich finde mich in ihr wider. Genau wie Amelie bin ich kein Fan von tonnenweise Make-Up. Ab und an. Okay. Aber dabei muss ich nicht aussehen, als wäre ich in den nächstbesten Farbeimer gefallen.

[Über solche Modepüppchen konnte sie wirklich nur den Kopf schütteln und zum Glück interessierte es Jannis herzlich wenig ob sie nun geschminkt war oder nicht.]

Zwischen “wenig“ und “ob“ → Komma.

Amelie hat einen tollen Freund. Einen Partner wie Jannis wünscht sich fast jede Frau, der sie so nimmt, wie sie ist und nicht auf die äußere Fassade. Was nützt denn einem ein perfektes Aussehen, wenn der Charakter verdorben ist? Ich glaube, kaum ein Mann mit Verstand in der Birne hält lange mit einer, den neusten Modetrends nach jagenden, zugekleisterten Modepüppchen aus, dass so dumm wie Stroh ist.

Das Schlimmste an Weihnachten sind immer noch die auf Endschleife gejagten Weihnachtslieder. Am Anfang, okay, gehört eben dazu. Aber spätestens nach dem dritten Tag kommt mir das Kotzen, wenn ich nur mit klischeehafter Musik zugedröhnt werde. Zumal ich selber kein Fan von Mainstream-Musik bin.

Ich musste herzlich lachen, als ich die Stelle mit Jannis und dem Tannenbaum las. Typisch Mann. Lieber ein schiefer Baum als eine helfende, weibliche Hand.

[Nun ließ Jannis die Hände seiner Freund los und strich ihr stattdessen die Haare aus der Stirn.]

Diesen Satz solltest du mal überarbeiten, denn so wie er jetzt da steht, könnte man annehmen, dass Jannis schwul ist. Und zudem ist es dann grammatisch falsch. Was das Weglassen/Vergessen ein paar winziger Buchstaben für eine Wirkung haben kann …

[Der Markt selbst war natürlich auch hell erleuchtet, schon von weitem wehten dem Paar Weihnachtslieder entgegen, gesungen von Jungen und Mädchen des örtlichen Kinderchores.]

Ich bin mir gerade nicht sicher, aber müsste das “vom Weitem“ nicht groß geschrieben werden? Kann mich natürlich auch täuschen.

Die Beschreibung des Weihnachtsmarkts ist dir gelungen. Ich hatte ein Kopfkino, als wäre ich Amelie selber. Besonders bei dem Babykleidungsstand musste ich schmunzeln. Herrlich.

[Sein Vater war absolut Fußball verrückt, wenn sie nicht aufpassten, würden die ersten Worte ihrer zukünftigen Kinder nicht „Mama“ und „Papa“ lauten, sondern „Tor“ und „Foul“.]

Ich würde den ersten Teil des Satzes umformulieren:

“Sein Vater war absolut verrückt nach Fußball …“.

Klingt einfach besser. Meiner Meinung nach.

Ich muss grad erneut herzlich lachen. In meinem Kopf bildet sich gerade eine Szene heraus, wo Jannis' Vater seinem/seiner Enkel/in eine Dauerkarte für Stadion schenkte. Jannis und Amelie sollten echt aufpassen, dass der Einfluss des Großvaters nicht zu sehr überhand nimmt.

[„Tut mir Leid das es so lang gedauert hat.]

“dass“ nicht “das“ (:

[Auf dem Nachhauseweg unterhielten sie sich ein wenig über die angebotenen Waren die sie gesehen hatten und betrachteten wieder die erleuchteten Fenster.]

Zwischen “Waren“ und “die“ → Komma.

[Zuhause angekommen kuschelten sie sich gemeinsam auf das Sofa, betrachteten ihren Tannenbaum und ließen den Tag ruhig ausklingen.]

Zwischen “angekommen“ und “kuschelten“ → Komma.

[Da die nächsten Tage anstrengend genug werden würden, gingen sie zeitig ins Bett um ausgeruht Weihnachten feiern zu können.]

Zwischen “Bett“ und “um“ → Komma.

[„Guten Morgen mein Schatz. Wenn du das Christkind nicht verschlafen willst, solltest du langsam aufstehen.“]

Zwischen “Morgen“ und “mein“ → Komma.

[„Das glaube ich nicht meine Liebe.“]

Zwischen “nicht“ und “meine“ → Komma.

[Wurde Zeit das seine Chefin wieder aus dem Urlaub zurück kam...]

Meines Wissens nach kommt vor den drei Punkten ein Leerzeichen. Kann mich aber – mal wieder – täuschen. Eines weiß ich jedoch mit Sicherheit, dass das “dass“ (woah, komische Formulierung, aber ich hoffe, du verstehst mich), in diesem Falle mit einem doppelten “s“ geschrieben wird, da es kein Artikel ist.

Ich fand den letzten Absatz und besonders die beiden letzten Sätze genial. Diese Ironie. Einfach herrlich.

Liebe j125, ich mag deine kleine, aber feine Geschichte. Sie hat mir den Tag versüßt und ich hoffe sehr, dass du mir nicht böse bist, wegen den Fehlern, die ich gefunden habe.

Lg Ira
03.02.2012 | 16:51 Uhr
Hallihallo Lia,

dass war wirklich eine bezaubernde, zuckersüße Geschichte! Hat mir wirklich gut gefallen. Amelie und Jannis sind aber auch zwei tolle Personen! Wie immer bin ich von deinen Geschichten begeistert, egal um wen oder was sie sich handeln. Einfach toll!

Ninj

P.S. Nein, ich übetreibe nicht, du hast jedes Lob verdient!
26.01.2012 | 18:04 Uhr
Hallo! (:

Tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt mit einem Review melde... Irgendwie dachte ich, ich hätte zu jedem Beitrag etwas geschrieben...

Also, ich finde deine Geschichte sehr, sehr schön und meiner Meinung nach hast du deinen Anstoß sehr schön verwendet :)
Danke fürs Teilnehmen.

Liebe Grüße
Tasha
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