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Autor: -C-R-A
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
issachar (anonymer Benutzer)
06.10.2011 | 19:39 Uhr
Hi,

hinter jedem saubermann könnte sich ein irrer, ein psychopath verbergen ... wenn ich mir so manche anzugträger ansehe, möchte ich nicht wissen, was sich in deren köpfen abspielt. insofern hast du mit deiner geschichte einen wunden punkt berührt - vielleicht sogar ins schwarze getroffen. meine freundin wohnte in einem kleinen, feinen vorort einer kleinen feinen stadt am neckar und kleine feine leute wohnten im sie herum. klein und fein standen sie morgens auf, machten ihren kindern das frühstück, ehe die kleine feine mutter sie ins auto setzte und zur schule brachte, während der kleine feine gatte zur arbeit fuhr. klein und fein trafen sich die familien am abend wieder. kleine feine ruhe brach an - bis zu jenem tag, als aus den kleinen feinen leuten scheinbar aus dem nichts heraus einander beschimpfende und prügelnde prolls wurden, die sich in den kleinen feinen vorgärten wälzten und die nachbarn in angst und schrecken versetzten. am nächsten tag aber war der spuk wieder vorbei, keine spur von ihm - so wie es sich für kleine feine leute gehört. immer hübsch anständig und ordentlich. man grüßte einander klein und fein und ging wieder seinen beschäftigungen nach.

nun zu deiner geschichte: ich finde es äußerst schwer, dieses thema in einer so kurzen geschichte zu behandeln. ich meine damit die entwicklung vom saubermann durch und durch hin zum metzelnden irren. und irgendwo in deiner geschichte ist mir dann auch der faden gerissen, weil mir diese entwicklung - von einem satz zum anderen - einfach zu schnell ging. frank liebt seine frau, dann ist er eifersüchtig, hält es zurück, dann explodiert er und mordet. das problem dieser geschichte ist, dass sie zu viel erzählt und wenig handlung besitzt. dadurch entstehen diese brüche. eine entwicklung - so wie sie dir vorschwebt lebt von der handlung. (oder du deutest bereits in den ersten zeilen an, dass frank nen leichten knall hat.) konkret wirst du erst wieder, wenn es ans metzeln geht. obwohl ich gerade solche szenen nicht leiden kann, darf ich dir hier jedoch ein kompliment machen. sofern man überhaupt von einer ästhetik des grauens sprechen kann, beherrschst du es, den leser nicht in einer blutlache zu ertränken, sondern ihn immer an der grenze des noch erträglichen entlang zu führen, um ihm ein mulmiges gefühl in der magengegend zu bescheren. das ende ist im verhältnis zur gesamtgeschichte allerdings schwach, da vohersehbar. es enttäuscht mich ein bisschen.

was die beschreibungen des grauens anbelangt, besitzt du potential. und vielleicht raffst du dich ja auf und baust diese geschichte noch etwas aus? das thema ist jedenfalls sehr spannend. nur eines: das irre grinsen ist zu sehr klischeebehaftet, such dir lieber eine andere (irre) geste, die frank demaskiert.

lg,

BH
Ann Haller (anonymer Benutzer)
06.10.2011 | 14:55 Uhr
Es war verdammt anstregend, deine Geschichte zu lesen. Nicht aufgrund der Inhaltes, der war sehr interessant, aber die Absätze... Es ist wesentlich angenehmer zu lesen, wenn du dort, wo du Absätze hast, diese insofern kenntlich machst, indem du einfach eins, zwei Leerzeichen verwendest.

Ansonsten interessante Geschichte. Flüssiger Schreibstil. Allerdings erscheint mir die Genrewahl nicht unbeding passend.

Antwort von -C-R-A am 06.10.2011 | 16:15 Uhr
Ja, das mit der Formatierung ist so'n Thema. Absätze hab ich deshalb der besseren Lesbarkeit nachträglich eingefügt. Danke für den Hinweis.
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