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Autor: -Madara-
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
LunaUchiha (anonymer Benutzer)
17.10.2015 | 09:29 Uhr
Hey
-ok ich bin leicht verwirrt
- is toll geschrieben
LG soka

Antwort von -Madara- am 17.10.2015 | 22:43 Uhr
Hi,

warum bist du leicht verwirrt?
Vielleicht kann ich aushelfen...

Liebe Grüße
Madara
30.09.2011 | 16:43 Uhr
Hey, das ist richtig gut geschrieben x3 Mach weiter so!

Antwort von -Madara- am 30.09.2011 | 20:19 Uhr
Halli Hallo!

Freut mich, dass es dir gefällt!
Und vielen lieben Dank für deine Rückmeldung.

Liebe Grüße
Madara
04.05.2011 | 21:04 Uhr
Aloha, hola, bonjour, hello and guten Tach!

Bin gerade über den OS gestolpert, als ich in dieser Kategorie nach neuem lesbaren Geschreibsel gesucht habe und mir eingefallen ist, dass Du mir einen (zwei? :/) Kommentare geschrieben hast, sodass ich mir dachte: "Yo, bedankste Dich 'mal!"

Mir gefällt der OS außerordentlich gut, Du hast einen sehr schönen, klaren, dennoch poetisch angehauchten Schreibstil, der weder zu übertrieben noch zu trivial ist. Mir gefällt das. :3
Der optische Aufbau gefällt mir auch - Du hast die Absätze gut getrennt, sodass man nicht durcheinander kommt - ohne, dass es sich reimt oder allzu sehr in surreale Bilder rutscht, bekommt man das Gefühl, man lese ein Gedicht. Ich glaube, dass das am Takt des Textes liegt und an dem auffälligen, Strophen ähnlichen Aufbau.
Ansonsten; Du machst keine (oder leicht zu übersehende) Rechtschreibfehler und beherrschst ebenso die Kommasetzung (hör' ich mich an wie 'n Lehrer? Sorry ...)

Und jetzt, was so sehr viel wichtiger ist, zum Text selbst:
Ich fange einfach 'mal mit dem Titel an, der mir außerordentlich gut gefällt - er ist kurz und auch bitter, im Bezug auf die Länge des Textes macht sich das Erwarten auf eine Pointe in einem breit.
Außerdem ist es interessant, dass der Text einen Titel hat, von dem man glauben könnte, es handle sich um eine Romanze, bzw. ein romantisches Gedankenspiel. Wobei man vom Klappentext wiederrum ausgehen kann, dass es nicht so ist. Ich rede nicht von Widerspruch, aber aus derzeitiger Ermangelung eines besseren Wortes, nenn' ich's einfach so; also der scheinbare Widerspruch macht eindeutig neugierig auf mehr. :)

Im ersten Abschnitt finde ich die Idee, wie Du die einzelnen Handslungsträger vorstellst, sehr gut und sehr interessant. Dadurch, dass Du die Vier in Bezug auf nahestehnde Personen (Beziehung ist da einstweilen unwichtig) darstellst, kann man sich mit Leichtigkeit ein Bild über sie machen. Es ist genial, dass man dadurch mehr über sie herausfindet, als würde man sie direkt beschreiben.
Wie sagt man so schön? Jeder ist der Spiegel eines anderen? Keine Ahnung.
So erkennt man gleich Rutils Selbsthass und Maskenhaftigkeit, Celes' Unsicherheit und Angst, sie selbst zu sein, Gwindels Stille und Gefühlskälte sowie Kohakus Brachialität und allgemeine 'Schießwütigkeit'.

In der kleinen Zwischenbrücke wird schön das Szenario beschrieben, in dem sich die Protagonisten befinden.
"Die Menschen lebten in Angst vor dem Zorn der Königin und den Untoten." - Der Satz mach deutlich, wie sich das Volk wohl fühlen muss, wie eine Schafsherde zwischen Wolf und Schlächter.

Der Übergang zum derzeitigen Szenario ist schön gemacht, weil der erste Satz dessen sehr schlicht und einfach verständlich gemacht ist. Außerdem finde ich es interessant, dass Du Kohaku zum Beobachter gemach hast, nicht, weil er einer meiner Lieblingsmangacharaktere ist, die jemals geschaffen wurden (:D), sondern weil er ein recht offensiver und aktiver Mensch ist, den man an sich nicht als stillen Zuschauer erwarten mag, denke ich, er ist ja oberflächlich betrachtet eher ein pöbelnder Nerventod. :3

Dann die ganzen Fragen, auf die ich nicht eingehen mag, weil das Review wahrscheinlich länger als alles andere werden würde. Nur auf einige:
"Warum waren sie zusammengeblieben über so lange Zeit hinweg? War es, weil Rutil ihr Gefängniswächter war?"
Ich finde diesen Gedanken in dem ganzen Werk unheimlich faszinierend - ich denke, grundlegend werden sie von der Musik zusammengehalten. Und dies ist dann Fluch und Segen und Freiheit und Gefängnis. Sie reisen gemeinsam durchs Land, um Guignol zu vertreiben oder den Menschen Hoffnung, so irrsinnig sie auch sein mag, zu schenken - egal, wie der Charakter ist, irgendein positives Gefühl wird es schon auslösen. Und trotzdem ist es ein Zwang - wenn sie nicht mehr wollen, sterben sie oder werden gefangen genommen.
Rutil ist da natürlich die Schlüsselfigur, charmant, schön, grausam und so verletzlich, wie es kaum jemand sein kann - ein jeder, mit Ausnahme von Celes, hätte ihn hinterrücks erstechen können oder eben flüchten.
Ich glaube, dass sie definitiv aufgrund der Musik bei Rutil bleiben, aber auch, weil sich das Ganze immer ein wenig nach dem Stockholm-Syndrom anhört.

"Aber was war mit jenen Bindungen, die es früher einmal gegeben hatte? Die sie gelöst hatten?
Auch sie waren in dieser lieblosen Welt gewachsen, hatten ihnen etwas bedeutet."
Das finde ich ganz besonders schön, Natürlich hatten sie jene Bindungen, immerhin waren sie auch 'mal unschuldige Kinder, die in einer Welt aus Terror und Tod auch Licht gesehen haben, die irgendwann auch lächeln konnten und sich einfach an den einzelnen Sonnestrahlen erfreut hatten.
Hierbei muss ich noch anmerken, dass ich es toll finde, dass Du wieder ganz explizit auf die einzelnen Charaktere eingehst.
Und man wird wieder ein bisschen über deren Gedanken - und Gefühlswelt aufgeklärt.
Da kommt es hinzu, dass Rutil doch ein treuherziger Mensch ist, der einge gewisse Ehrlichkeit für sich bewahrt hat.
Dass nebst Gwindels scheinbarer Gefühlskälte und Stille eine Liebe bestehen blieb, die fast eine Ode darstellt, an das, was gewesen war, als er noch fähig war befreiter zu lachen. Sei es auch der nur sein stacheliger Begleiter.
Und eben auch Kohaku, der nicht nur aggressiv ist und ein loses Mundwerk, sondern auch Sehnsucht lebt und sich doch nach Hause wünscht.
Anbei muss ich sagen, dass es mich verwundert, dass Du Celes nicht erwähnt hast, aber nun gut, es wird einen Grund geben, für den ich zu dumm, ihn zu begreifen.

"Sie schien seinen Blick zu bemerken und schenkte ihm ein kurzes Lächeln.
…beinah erwiderte Kohaku es."
Dies hier ist meine liebste Stelle - sie ist so derart tiefgründig und wunderschön, dass ich sie mindestens zwanzigmal gelesen habe.
Dabei musste ich immerzu an eine Krankheit denken, egal, ob physisch oder psychisch - jedenfalls, man gesundet langsam, wirklich nur Schritt für Schritt. Und man traut dem Braten nicht.
Man fürchtet Rückfall oder die bleibenden Schäden (Narben, entstandene Einsamkeit), mit denen man sich nun auseinandersetzen muss. Außerdem war diese Krankheit teilweise ein Privileg, trotz Einschränkungen gab es einige wertvolle DInge, die man nur unter diesem Umstand tun konnte. Vielleicht gefällt man sich dann teilweise in seiner Opferrolle.
Jedenfalls, ich denke, dass es hier so ähnlich ist - Kohaku weiß nicht, wie sich alles entwickeln wird.
Irgendwie fürchtet er sich, dass er sich im Sonnenschein 'nen Stich holt.

Abschließend muss ich noch erwähnen, dass der Titel 'Lieblos' in sehr vielen Aspekten passend ist, auf diese Welt, in der sie Leben, aber gewissermaßen auch auf jede einzelne Person. Aber ich bin jetzt zu überanstrengt, um dazu noch etwas zu sagen.

Nach diesem Mörderkommentar voller idiotische Impressionen meinerseits, viel zu viel langweiligem Rumlavieren und wahrscheinlich mehr Rechtschreibfehlern als Sinn, hoffe ich doch, dass Du irgendetwas für Dich herausfindest.

Lisa x

Antwort von -Madara- am 05.05.2011 | 16:42 Uhr
Hallo!

Uff... Das muss ich jetzt erst einmal verdauen...

Fange ich also klein an: Danke, danke, danke für den tollen Kommentar!

Es freut mich wirklich, dass ich dich augenscheinlich für meine kurze Geschichte begeistern konnte. Mal im Ernst, dein Review ist länger als die Geschichte! *lach*

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass du mit deinen Interpretationen durchaus das getroffen hast, was ich vermitteln wollte.
Ich finde übriegens deine Beschreibung von Kohaku als >pöbelnden Nerventod< sehr genial und verdammt zutreffend! ^.~

Und dein Vergleich mit dem Stockholm-Syndrom... Jetzt, wo du es sagst... Ist es ja durchaus in gewisser Weise zutreffend. Vielleicht irre ich mich auch, aber fällt nicht sogar im Manga einmal, dass Rutil ihr >tyrannischer< Gefängniswächter sei?
Und ich will ehrlich sein... Ich würde mit dem Vogel - welche Ironie *kicher* - wohl nicht sonderlich gut auskommen. Was natürlich nicht heißt, dass ich ihn nicht mag ^.~

Was Eles angeht und das sie ein wenig unter den Tisch gefallen ist...
Das mag ein wenig mir selbst zuzuschreiben sein und zum anderen hat sie sich freiwillig entschlossen Rutil und Co. zu begleiten. Kohaku und Gwindel hatten eine eher eingeschränkte Wahl, meiner Meinung nach. Vielleicht ist das aber nur meine Sicht.
Worauf ich hinaus wollte - ich verzettele mich immer gern... - ist, dass ich denke, dass Eles in gewisser Weise die drei als eine Art ... ich weiß nicht? Hafen... betrachtet.
Ich persönlich habe immer ein wenig das Gefühl, dass sie bei den drei Jungs den Ort gefunden hat, an dem sie irgendwie sein will, während die Männer noch auf der Suche danach sind...

Und yeay! Augenscheinlich ist das Ende nicht so wirr, wie ich befürchtet hatte... *Puh*

Also noch einmal vielen, vielen Dank. Ich grinse immernoch von hier bis nach China! ^.~

Liebe Grüße
Madara
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