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Autor: Mirfineth
Reviews 1 bis 25 (von 221 insgesamt):
06.04.2021 | 17:51 Uhr
Liebe Vicky!
Die Bedenken, die ich hatte, hast du mit Xerenades Worten auch thematisiert.
Also meint sie es sicher ehrlich, denn sie treibt ihn in nichts rein.
Sie sind sich also wieder sehr nahe gekommen im Schlaf.
Sei ihnen beiden vergönnt.

Diese Ebene, auf der sie sich immer treffen, ist ja für mich sehr mysteriös.
Alle 4 zusammen hier hochgeladenen Kapitel hast du sehr gut geschrieben.
Liebe Grüße.
R ₪
06.04.2021 | 17:44 Uhr
Liebe Vicky!
Ich trau Xerenade ja nicht wirklich,
aber vielleicht ist sie wirklich die Zukunftshoffnung, die Jeremy braucht.
Liebe Grüße.
R ◆
03.04.2021 | 18:57 Uhr
Liebe Vicky!
Der schöne Ausflug in den Garten hat auch mir beim Lesen gut gefallen.
Damien kann sogar mit Unterstützung wieder einen kleinen Spaziergang zu Fuß machen. Das ist sehr motivierend für ihn.
Sehr schön hast du die sinnlichen Eindrücke für Jeremy beschrieben.
Das mit den Fotos kann ich gut nachvollziehen, eine Erinnerung an den Tag und vielleicht an eine entstehende Freundschaft über das Spital hinaus.
Frohe Ostern.
R ♪ ♫ ♪♪
03.04.2021 | 18:42 Uhr
Liebe Vicky!
Im November war ich im Spital und war schon oft in meinem Leben im Spital.
Ich ertrage das sowieso nicht, und nun noch weniger, weil einem niemand besuchen darf.
Mein Kardiologe befürchtet schon, dass diese Spitalsregeln bleiben könnten, weil es für Ärzte und Spitalspersonal sehr praktisch ist.

Mrs Courteney ist wirklich toll, dass sie weiterhin in Jeremys Wohnung putzt und so gründlich grundreinigt.
Ein Spaziergang in den Krankenhauspark muss für sie alle schöner sein als in den kleinen Zimmer.

Interessant, was du alles weißt, und die Jahreszahl-Ungenauigkeit darfst du gern dichterische Freiheit nennen.
Aber toll, dass du das alles so im Nachwort erklärt hast.
Frohe Ostern.
R ♡
03.02.2021 | 12:04 Uhr
Liebe Vicky!
Wenn man den ganzen Tag nur herumliegt, ist man nachts auch nicht müde.
Aber das Non-24-Syndrom ist interessant, und ich konnte es auch verstehen, so wie man im Winterlänger schläft morgens, weil es draußen so finster ist. Hab da bei Blinden eigentlich nie daran gedacht. Wieder was dazu gelernt.
Verstärkt wird es wohl auch durch das Herumliegen und fehlende körperliche Aktivität im Spital.
Jeremy erinnert ihn wieder einmal daran, dass es Schlimmeres gibt.
Beide Kapitel waren äußerst gut geschrieben.
Liebe Grüße.
R ⋈

Antwort von Mirfineth am 03.04.2021 | 14:10 Uhr
Einen wunderschönen guten Nachmittag, meine Lieblings-Spatzen-Dame! :-*
Wieder einmal sind zwei Monate vergangen und somit ist es nun Zeit für Kapitel-Updates zu meinen Geschichten sowie für die noch ausstehenden Reviewantworten.
An meiner Lebenssituation hat sich während der vergangenen zwei Monate nichts verändert (ich bin immer noch arbeitslos und kann vielen meiner gewohnten Freizeitaktivitäten aufgrund der Corona-Situation nicht mehr nachgehen, außerdem besuche ich einmal wöchentlich eine ambulante Psychotherapie). Die einzige Besonderheit während der vergangenen zwei Monate war, dass ich im März Geburtstag hatte und nun 31 Jahre alt bin (an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an dich für deine liebevollen Geburtstagsglückwünsche! <3).
Es ist ein ganz natürlicher Prozess, dass es immer wieder „schwarze Löcher“ der Niedergeschlagenheit und Verzweiflung gibt, in die Jeremy und Damien hineinfallen. Man kann es schließlich nicht von heute auf morgen voll und ganz akzeptieren, durch einen Unfall eine dauerhafte Behinderung davongetragen zu haben. Aber Jeremy und Damien sind zum Glück zu zweit und können sich gegenseitig trösten und Mut zusprechen.
--- „Man kann sich keinen besseren Krankenbett-Kollegen wünschen als Damien ist.“
Das unterschreibe ich sofort. :-) Damien ist genau das, was Jeremy in seiner momentanen Situation braucht, und ich bin froh darüber, dass ich die Idee hatte, Damien genau so zu erfinden, wie er ist. Was täte Jeremy nur ohne seinen Zimmergenossen, der ihm immer wieder verdeutlicht, dass das Leben auch für einen blinden Menschen schön und lebenswert ist…
Menschen, denen Körperteile amputiert worden sind, haben in der Tat relativ häufig Phantomschmerzen; Damien erklärt dieses Phänomen in Kapitel 111 sehr gut. Auch David Behre, dem Damiens Schicksal zum größten Teil nachempfunden ist (siehe Kapitel 51), war/ist von Phantomschmerzen betroffen.
Im Prinzip ist das Leben im Krankenhaus wirklich ziemlich langweilig – immer dasselbe Krankenzimmer, dasselbe Bett, kaum Beschäftigung oder Ablenkung, kaum körperliche Anstrengung. Die immer gleiche schwarze Dunkelheit um Jeremy herum verstärkt diese Langeweile noch zusätzlich. Ich stimme dir allerdings nicht zu, wenn du sagst, dass man abends nicht müde ist, wenn man den ganzen Tag nur herumliegt. Ich selbst bin abends auch dann müde, wenn ich den ganzen Tag über nichts Sinnvolles getan und nur zu Hause „herumgehangen“ habe. Aber das ist sicherlich auch von Person zu Person verschieden.
--- „Auch ohne Erblindung würde ich dort schon die Wände hochgehen.“
*grins grins* Ich auch, ich auch… Zum Glück war ich in meinem gesamten bisherigen Leben, von meiner Geburt abgesehen, noch nie stationär im Krankenhaus. :-)
Es ist richtig, dass viele Leute im Winter morgens länger schlafen, weil es erst später hell wird. Das ist im Grunde genommen dasselbe Phänomen wie beim Non-24-Syndrom. Bei vollständig blinden Menschen ist dieses Phänomen aber noch viel extremer, weil es für sie ja wirklich niemals hell wird. Dann leiden sie tagsüber oft unter starker Müdigkeit und sind stattdessen nachts wach. Im nächsten Kapitel der Geschichte bekommt Jeremy ein Medikament, welches ihm dabei helfen wird, seinen Schlaf-Wach-Rhythmus wieder zu normalisieren.
Im nächsten Kapitel kommt auch endlich wieder Besuch für Jeremy ins Krankenhaus. Es stimmt nämlich wirklich, dass sich Jeremys Umgebungspersonen schon seit längerer Zeit nicht mehr dort haben „blicken lassen“. Wobei ich nicht glaube, dass Jeremys Freunde ihn einfach so vergessen haben, nur weil er erblindet ist. Sie haben schließlich in vergangenen Kapiteln schon mehrfach deutlich gemacht, dass sie weiterhin mit ihm befreundet sein möchten. Vielleicht haben sie besonders viel Stress auf der Arbeit oder ihnen ist ansonsten irgendetwas dazwischengekommen. Jedenfalls wird es nicht mehr lange dauern, bis wieder Besuch für Jeremy ins Krankenhaus kommt.
Auch mit selbstfahrenden Autos dürfen blinde Menschen nicht Auto fahren. Der Mensch in einem selbstfahrenden Auto muss nämlich dazu in der Lage sein, jederzeit die Kontrolle über das Auto zu übernehmen, wenn die automatische Steuerung aufgrund technischer Mängel versagt. Personen, die keinen Führerschein haben, bzw. die gar nicht dazu in der Lage sind, einen Führerschein zu machen, dürfen auch keine selbstfahrenden Autos fahren. Von daher wird Jeremy das Autofahren für den Rest seines Lebens aufgeben müssen, auch wenn er sehr darunter leidet und seinem Auto hinterhertrauert. Aber wie du schon richtig erkannt hast, wird Jeremy in Zukunft lernen, wie man als Blinder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, und außerdem hat Jeremy genug Geld, um sich ab und zu eine Taxifahrt gönnen zu können. ;-) Sicherlich wird er dabei auf viele hilfsbereite Mitmenschen treffen, aber leider auch auf solche Mitmenschen, die ihn auslachen und verspotten werden – ein Schicksal, das er mit den meisten behinderten Menschen teilt… Du darfst auf jeden Fall gespannt sein, wie sich das Leben von Jeremy während der nächsten Jahr(zehnt)e entwickeln wird. :-)
Ich wünsche dir trotz der immer noch sehr deprimierenden Corona-Situation einen schönen, sonnigen Frühling und hoffe, dass es dir und deiner Familie gut geht.
Bis zur nächsten Reviewantwort!
Herzliche Grüße,
deine Vicky
03.02.2021 | 11:54 Uhr
Liebe Vicky!
Ich kann Jeremys Depression gut verstehen. Es ist auch so viel Langeweile in dem Zimmer.
Auch ohne Erblindung würde ich dort schon die Wände hochgehen.

Jetzt kommt auch schon eine Weile kein Besuch mehr für Jeremy.
Ja, schnell vergessen einen die Freude, wenn man nicht mehr so lebt wie früher.

Man kann sich keinen besseren Krankenbett-Kollegen wünschen als Damien ist.
Liebe Grüße.
R ღ
02.02.2021 | 20:28 Uhr
Liebe Vicky!
Vielleicht kommen ja eh selbstfahrende Autos :)
Wer weiß, was Jeremy noch erleben wird in den nächsten Jahr(zehnt)en.
Außerdem gibt es ja Taxis.
Busfahren wird er auch lernen, es gibt sicher auch hilfsbereite Mitfahrer an der Haltestelle.

Ich kann ihn gut verstehen, dass er um sein altes Leben trauert.
Beide Kapitel waren sehr gut zu lesen.
Lieben Gruß.
R இ
02.02.2021 | 20:18 Uhr
Liebe Vicky!
Danke für deine liebe Mail, über die ich mich sehr gefreut habe.
Jetzt kümmere ich mich erst einmal um die vielen Story-Alerts.

Natürlich gibt es immer wieder Löcher, in die beide fallen.
Gut auch die Erwähnung der Phantomschmerzen bei Damien.
Lieben Gruß.
R ஜ
07.12.2020 | 19:31 Uhr
Liebe Vicky!
Xerenade ist gestrandet und auch die einzige Überlebende.
Sie und Jeremy sind auf unterschiedliche Weise sehr einsam.
Aber sie schenkt ihm in den Träumen Normalität und Lebensmut.
Vielleicht auch die Gewissheit, dass er noch lieben kann (und auch Sex haben kann).
2 schöne Kapitel.
Liebe Grüße.
R ⌘

Antwort von Mirfineth am 02.02.2021 | 14:09 Uhr
Einen wunderschönen guten Nachmittag, meine liebe R.! <3
Bezüglich derjenigen Themen, die nichts mit der Geschichte „Blindgänger“ zu tun haben und deswegen eigentlich nicht in eine Reviewantwort hineingehören, habe ich dir gerade eine PN geschickt. ;-)
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es für dich die schlimmste Behinderung wäre, nichts mehr sehen zu können. Die allermeisten Menschen auf der Welt – zumindest ist das mein Eindruck – haben große Angst davor zu erblinden, und könnten sich mit Blindheit am wenigsten arrangieren, verglichen mit anderen Behinderungen. Was mich persönlich angeht, so würde ich jedoch lieber mein Augenlicht hergeben als mein Gehör, meine Arme/Beine oder meine Fähigkeit zu sprechen. Ich beschäftige mich nun schon seit fünfzehn Jahren intensiv mit dem Thema Blindheit und habe darüber inzwischen so viele Kenntnisse, dass ich genau wüsste, wie ich mir selbst am besten helfen könnte, wenn ich erblinden würde. Ich bin kein besonders visuell veranlagter Mensch, für mich wären andere Behinderungen schwerer zu ertragen als Blindheit.
Was Jeremy und Damien angeht, so kann ich mich in beide Situationen hineinversetzen – dass Jeremy darunter leidet, für immer in dieser bedrückenden schwarzen Dunkelheit gefangen zu sein, und dass Damien es vermisst, barfuß laufen und den Boden unter seinen Fußsohlen spüren zu können. Es bereitet mir jedes Mal Freude, darüber zu schreiben, wie die beiden Freunde einander Mut zusprechen und einander bei ihrer Schicksalsbewältigung unterstützen. Sie haben wirklich nahezu unverschämtes Glück gehabt, sich gegenseitig als Zimmergenossen bekommen zu haben – vielleicht kannst du dich noch an Jeremys diesbezügliche Befürchtungen erinnern, als Schwester Cathleen ihm mitteilte, dass er sich sein neues Zimmer auf der normalen Station mit einem anderen Patienten wird teilen müssen. Während der zweieinhalb Wochen, die sie nun schon im selben Krankenzimmer verbringen, haben Jeremy und Damien Freude und Leid miteinander geteilt, haben miteinander gelacht, getrauert, gescherzt und geschimpft. Sie haben gelernt, dass ihre jeweiligen Behinderungen keine Katastrophe sind, solange sie trotzdem miteinander befreundet sein können. Es war eindeutig die richtige Entscheidung von Jeremy, Damien in den Krankenhauspark zu begleiten. Auch wenn Jeremy das Sonnenlicht nicht mehr sehen kann, so kann er doch trotzdem mithilfe seiner noch verbliebenen Sinne spüren und hören und riechen, wie schön es draußen ist. Es wurde in der Tat höchste Zeit, dass die beiden mal wieder an die frische Luft kommen.
--- „Ach, sie hätten das Spital gleich zum Nikotinentzug nützen können. *lol*“
Hahahahaha :-D :-D Über diesen Satz von dir musste ich wirklich sehr schmunzeln. Bestimmt hast du Recht – Jeremy und Damien hätten das Rauchen gänzlich aufgeben können, nachdem sie im Krankenhaus längere Zeit dazu gezwungen waren, enthaltsam von Nikotin zu leben… Aber gönnen wir ihnen diese kleine Freude der Zigarette doch, angesichts der elenden Schwierigkeiten, welche ihnen bevorstehen werden, sobald sie den Schutzraum des Krankenhauses verlassen müssen…
Ob Zwillinge wirklich „nie“ die vollen neun Monate im Mutterleib verbleiben, wage ich zu bezweifeln. Aber meine Eltern sind beide Zwillinge (mein Vater hat einen Zwillingsbruder und meine Mutter hat eine Zwillingsschwester), und sie sind jeweils auch ca. drei bis vier Wochen zu früh geboren. Es gibt ja sogar Frauen, die mit vier, fünf oder sechs Kindern gleichzeitig schwanger sind – diese Kinder haben sicherlich erst recht keinen Platz mehr im Mutterleib, je näher die Geburt rückt… *grins*
Normalerweise kann ich mit erotischen Szenen in Literatur oder in Filmen nicht besonders viel anfangen – oft fühle ich mich von solchen Szenen sogar abgestoßen, weil ich asexuell bin. Ich habe in meinem gesamten bisherigen Leben überhaupt keine erotischen Erfahrungen gemacht und möchte dies auch in Zukunft nicht. Wenn ich aber die Geschichte „Blindgänger“ in der Kategorie „Liebe“ veröffentliche sowie mit dem Genre „Romance“ und dem Rating „P16“ versehe, dann muss es hin und wieder zwischen Jeremy und Xerenade leidenschaftlich knistern, unabhängig davon, ob ich persönlich der Typ für solche Handlungen bin oder nicht. Ich kann grundsätzlich sehr gut differenzieren zwischen dem, was ich für mich selber als angenehm empfinde, und dem, was die Protagonisten in meinen Geschichten miteinander so treiben. Nachdem Jeremy und Xerenade einander mehrere Wochen lang nicht gesehen haben, waren die Erektion und der hemmungslose Kuss und die Streicheleinheiten im Intimbereich einfach notwendig.
Xerenade erklärt in Jeremys Traum sehr deutlich, dass die Verbindung zwischen den beiden ihnen gut tut, weil sie einander von ihren jeweiligen schlimmen Schicksalsschlägen ablenken und einander zeigen können, dass das Leben trotz allem immer noch lebenswert ist. Sie haben beide einen wichtigen Aspekt ihres Lebens verloren – Xerenade ihre Angehörigen/Freunde und Jeremy sein Augenlicht –, aber gleichzeitig haben sie zueinander gefunden und können einander leidenschaftlich lieben. Wobei ich natürlich hinzufügen muss, dass Jeremy in seinen Träumen normal sehen kann; das Problem, dass er als blinder Mann auf Frauen eventuell nicht mehr ganz so begehrenswert wirkt, spielt sich „nur“ im Wachzustand ab.
Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie dir die nächsten Kapitel von „Blindgänger“ gefallen werden, und verabschiede mich für heute wieder von dir.
Herzliche Grüße und Umarmungen von deiner
Vicky
07.12.2020 | 19:23 Uhr
Liebe Vicky!
Xerenade ist also wieder da.
Ein sehr erotischer Traum.
Liebe Grüße.
R ✎
01.12.2020 | 18:30 Uhr
Liebe Vicky!
Genau, Zwillinge bleiben nie volle 9 Monate im Bauch, da hätten sie keinen Platz mehr.
Das ist sehr schön, dass sie sich so gut verstehen, sie hätten beide auch ganz andere Bettnachbarn bekommen können.

Es tut ihnen beiden sehr gut, mal raus aus dem Zimmer zu kommen.
Schönes Wetter tut immer gut.
Und man fühlt es auch ohne die Sonne sehen zu können. Und die Blumen spürt Jeremy auch.
Sie können bei Damiens Sturz auch über eigene Unzulänglichkeiten lachen wie eben unter Freunden.

Das waren wieder 2 gut geschriebene Kapitel!
Lieben Gruß.
R ><(((°>
01.12.2020 | 18:16 Uhr
Liebe Vicky!
Zuerst zu deinen persönlichen Zeilen innerhalb der Rev-Antwort, über die ich mich sehr gefreut habe, eine PN.

Es ist schön, wie die beiden Versehrten sich austauschen.
Ach, sie hätten das Spital gleich zum Nikotinentzug nützen können. *lol*

Sand zwischen den Zehen… jaaa!
Aber ich bin ein visueller Typ, und nichts sehen zu können, wäre ganz, ganz schlimm, von allen Sinnesorganen das schlimmste.
Alles Gute für dich!
R Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
27.09.2020 | 20:14 Uhr
Liebe Vicky!
Die beiden sind ein geniales Paar, wie sie einander führen und lotsen.
Das Kapitel hat mir sehr gut gefallen, wie du ihre „Reise“, wie du die Sinneseindrücke von Jeremy beschreibst, und auch, wie Damien mit ihm umgeht.
Rutsch gut in die neue Woche.
R ◍

Antwort von Mirfineth am 30.11.2020 | 17:26 Uhr
Einen wunderschönen guten Abend, meine Lieblings-Spatzen-Dame! <3
Es hat zwar eine halbe Ewigkeit gedauert, aber heute und morgen kann ich dir endlich die noch ausstehenden Reviewantworten sowie einige neue Kapitel zu meinen Geschichten präsentieren. Darüber freust du dich bestimmt. :-)
Ich hoffe, dir geht es nach deiner Operation gesundheitlich wieder einigermaßen gut und du leidest nicht allzu sehr darunter, dass es in Österreich nun wieder einen Corona-Lockdown gibt. Bei uns in Deutschland ist es zum Glück nicht ganz so schlimm, obwohl natürlich auch hier strenge Schutzmaßnahmen gelten – ich kann mir inzwischen kaum noch merken, wo und wann und wie lange man sich mit wie vielen anderen Personen treffen darf, weil sich dies beinahe alle paar Tage zu ändern scheint. Die Schulen sind normal geöffnet, aber die Weihnachtsferien beginnen in diesem Jahr früher als sonst. Auch Weihnachtsmärkte, Adventsbasare o.ä. sind größtenteils abgesagt worden. Das ist sehr traurig und macht die Bevölkerung kontinuierlich depressiv. Wie wirst du in diesem Jahr die Weihnachtsfeiertage verbringen? Du wirst ja sicherlich kaum Besuch empfangen dürfen…
Ich selbst kann schon seit Mitte März vielen meiner gewohnten Freizeitaktivitäten nicht mehr nachgehen. Jedoch gab es in meinem Leben während der letzten Wochen auch eine positive Veränderung, denn ich habe Mitte Oktober eine Psychotherapie begonnen, um meine depressiven Verstimmungen behandeln zu lassen, welche durch meine Arbeitslosigkeit bedingt sind. Die Psychotherapeutin ist sehr nett und freundlich, und ich komme sehr gut mit ihr zurecht. Hoffentlich kann sie verhindern, dass ich in eine behandlungsbedürftige Depression abrutsche. Bezüglich meiner Arbeitssuche gibt es nämlich leider immer noch nichts Neues; ich erhalte auf meine Bewerbungen eine Absage nach der anderen und soll nun eventuell auf „Befehl“ des Jobcenters an einer sogenannten Coaching-Maßnahme teilnehmen, die mich bei der Arbeitssuche unterstützen könnte. Mal abwarten, wie sich das weiterhin entwickelt. ;-)
Das Wetter ist ziemlich kalt und windig, obwohl es Mitte November auch noch ein paar schöne warme Tage gab. Es regnet zwar nicht besonders häufig, aber wenn, dann umso heftiger. Es ist nun absehbar, dass der Winter vor der Tür steht.
Über deine vier Reviews zu den im September veröffentlichten Kapiteln von „Blindgänger“ habe ich mich sehr gefreut. :-D Ich werde im Folgenden wie gewohnt ausführlich auf die einzelnen Punkte eingehen.
Mittlerweile sind seit dem Tod meiner Oma fast drei Monate vergangen, und meine Mutter und ihre drei Geschwister versuchen momentan, die Erbschaft zu regeln. Es wurde deutlich, dass meine Oma über wesentlich mehr Geld verfügte, als wir vermutet hatten, und dass ihre sämtlichen Kinder und Enkelkinder jeweils einen hohen vierstelligen Betrag erben werden. Dieser unverhoffte Geldsegen ist uns allen sehr willkommen und tröstet uns ein wenig, obwohl wir uns natürlich gewünscht hätten, dass meine Oma noch ein paar Jahre länger lebt. Aber wir sind davon überzeugt, dass es ihr gut geht, dort wo sie jetzt ist.
Mein fester Freund und der Autor der Mystery-Kurzgeschichten sind zwei verschiedene Personen. Bei dem Autor der Mystery-Kurzgeschichten handelt es sich um einen im Jahr 1969 geborenen Mann, mit dem ich seit dem Jahr 2008 befreundet bin und der im Jahr 2014 von Deutschland auf die Philippinen ausgewandert ist, um dort eine philippinische Frau zu heiraten. Ich bin jedoch bis heute mit ihm per E-Mail, WhatsApp und Facebook in regelmäßigem Kontakt.
Wenn ich diese Liebesgeschichte über zwei blinde homosexuelle jugendliche Jungen wirklich eines Tages schreiben und hier bei FF.de veröffentlichen sollte, dann würde ich die Kategorie „Liebe/Young Adult“ wählen. Deine Überlegungen, dass 14-jährige Jungen eventuell noch nicht dazu in der Lage sind, sich ernsthaft zu verlieben, kann ich gut nachvollziehen. Mädchen werden meistens von ihrer Persönlichkeitsentwicklung her schneller erwachsen als Jungen, was ich auch während meiner eigenen Schulzeit beobachten konnte. Natürlich kann es auch Ausnahmen geben (z.B. hat Damien aus „Blindgänger“ seine spätere Ehefrau kennengelernt, als er erst 14 Jahre alt war, und die beiden sind bis heute sehr glücklich miteinander). Für mich als Autorin macht es aber keinen großen Unterschied, ob die beiden Jungen in meiner Geschichte 14 oder 16 Jahre alt sind. ;-)
Nun kommen wir zu Jeremy und seinen Erlebnissen in den Kapiteln 103 bis 106.
Ich selbst würde mich auch jederzeit gegen Suizid aussprechen, von daher ist es mir nicht schwergefallen, Damien Argumente gegen Suizid in den Mund zu legen. Meiner Meinung nach ist kein Leben derartig lebensunwert und hoffnungslos, als dass die betreffende Person Suizid begehen müsste. Auch in Jeremys momentaner Situation – obwohl es durchaus nachvollziehbar ist, wenn er an seinem Schicksal verzweifelt – gibt es jeden Tag irgendwelche schönen und angenehmen Momente. Wenn er sich wirklich darauf konzentriert, aufzuzählen, was sein Leben lebenswert macht, dann kommen plötzlich jede Menge positiver Elemente zusammen. Und du hast Recht, natürlich lässt sich diese Aufzählung in den folgenden Wochen und Monaten weiterhin fortsetzen.
Deine Formulierung „Zickenkrieg unter Männern“ finde ich sehr lustig! :-D *grins grins* Es wäre ja irgendwie unrealistisch gewesen, wenn sich Jeremy und Damien niemals gestritten hätten, obwohl sie sich wochenlang ein Zimmer teilen müssen und einander bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht kannten. Die Situation hat sich hochgeschaukelt, ein Wort ergab das andere, die beiden Zimmergenossen haben sich gegenseitig provoziert, und schon nahm der Streit seinen Lauf. Selbst ein so freundlicher und liebenswerter Mensch wie Damien kann hin und wieder eine Phase von schlechter Laune und Reizbarkeit haben. Zum Glück haben sich die beiden Zimmergenossen schon am nächsten Morgen wieder versöhnt – schließlich müssen sie es noch eine gewisse Zeit miteinander im selben Krankenzimmer aushalten. ;-)
Das nächste „Abenteuer“, welches die beiden Zimmergenossen gemeinsam bestreiten, ist nun der kleine Ausflug in den Krankenhauspark. Es ist wirklich nicht gut für die Gesundheit, wochenlang nur im selben Zimmer innerhalb eines Gebäudes zu sein, mit wenig Bewegung, wenig frischer Luft und wenig Sonne. Dass sich Jeremy und Damien perfekt ergänzen, haben sie bereits in Kapitel 83 bewiesen, und von daher spricht überhaupt nichts dagegen, dass sie gemeinsam in den Krankenhauspark gehen. Sie haben sich doch gegenseitig und können aufeinander aufpassen und einander helfen. Und Jeremy wird sich dessen bewusst, dass Damien Recht hatte – schönes Wetter kann man nicht nur sehen, sondern auch mit den anderen Sinnen wahrnehmen. Es ist ja bei weitem nicht so, dass Jeremy den Besuch im Krankenhauspark gar nicht genießen könnte, nur weil er blind ist. :-)
So, das war’s mit meiner Reviewantwort zu „Blindgänger“. Ich wünsche dir alles Gute und verabschiede mich bis zum nächsten Mal. :-*
Deine Vicky
27.09.2020 | 20:01 Uhr
Liebe Vicky!
Eine gute Idee von Damien.
Der Mensch braucht Sonne und frische Luft,
das hat ja schon Jeremy mit dem Disput ums offene Fenster bewiesen.
Schönen Sonntag-Abend.
R ❁
26.09.2020 | 18:12 Uhr
Liebe Vicky!
Ach nee, Zickenkrieg unter Männern *lol*
Damien soll sich gut zudecken, die Luft ist sowieso unerträglich in Spitalszimmern.
Was ist denn plötzlich in ihn gefahren?
Wobei auch Damien ein Recht hat, mal frustriert zu sein und sich selbst leid zu tun, wenn er schon immer Jeremy so stützt.

In einer anderen Rev-Antwort hast du mir einen Plot beschrieben, und ich finde diesen Entwurf großartig.
Wobei ich die Jungs vielleicht eher bei 16 (zumindest 15, also Sekundarstufe II) ansiedeln würde, im Hinblick auf die Verkuppelei der Eltern.
Mädchen mit 14 sind fast schon junge Damen, Jungs mit 14 irgendwie noch Kinder. Ob sich die wirklich schon verlieben?
Virtuelle Umarmung!
R ❀
26.09.2020 | 18:02 Uhr
Liebe Vicky!
Ich hoffe, du hast ein bisschen Frieden oder Alltag trotz deiner Trauer wieder gefunden.
Ansonsten wünsche ich dir natürlich viel Erfolg bei der Arbeitssuche.
Für dich und deinen Freund (der Mystery-Autor?) freu ich mich auch und wünsche euch das Allerbeste.

Mir gefällt, wie vehement sich Damien gegen seinen und auch Jeremys Freitod ausspricht!
Und dass Jeremy von sich aus erkennt, was alles noch lebenswert in seinem Leben gerade ist… und ich bin sicher, es wird noch viel mehr werden.
Das war sehr schön zu lesen.
Ganz besonders liebe Grüße.
Deine R ✿
07.09.2020 | 12:23 Uhr
Hallo liebe Vicky,
Hier endlich wieder ein Review von mir, ich weiß es ist ja lange her. ; )
Zuallererst: Ich denke, es ist eine große Verbesserung, dass Jerry über seine Zukunft nachdenkt, und auch Damien hat vollkommen Recht.
Im Grunde gibt es nämlich nur zwei Möglichkeiten: Aufgeben, oder sich mit der Realität arrangieren, bzw das Positive zu sehen, es gefällt mir immer sehr, wie die beiden Freunde miteinander umgehen :)

Ich denke übrigens auch nicht, dass Jerry bei seinen ersten "Gehversuchen mit Stock" ausgelacht werden würde, nur wenige Menschen sind wirklich so grausam und/oder ungebildet.

GLG!
Ps. Hast du schon mal über einen Assistenzhund für Jerry nachgedacht?
Haus mit Garten hätte er ja und ein Hund wäre auch gut für seinen Charakter und beugt Vereinsamung vor.

Antwort von Mirfineth am 25.09.2020 | 17:22 Uhr
Einen wunderschönen guten Abend, meine allerliebste Ravaari! <3
Ich freue mich wirklich sehr darüber, dass du nach so langer Zeit wieder einige Reviews zu meinen Geschichten geschrieben hast. Ich sende dir ganz viele digitale Umarmungen und Knuddelungen, um mich bei dir dafür zu bedanken! :-* Angesichts der vielen gravierenden Veränderungen in deinem Leben während der letzten Monate habe ich aber natürlich auch großes Verständnis dafür, dass du FF.de so lange „vernachlässigt“ hast. Willkommen zurück! :-) Ich hoffe, dein Leben hat sich inzwischen wieder normalisiert, und ich wünsche dir viel Vergnügen beim weiteren Lesen meiner Geschichten. ^^
Der Grund, warum es nun schon seit dem 30.7. keine neuen Kapitel meiner Geschichten gab, ist sehr traurig: Meine Oma, die ich sehr gern hatte, ist plötzlich und völlig unerwartet an einem geplatzten Magengeschwür gestorben. Sie war 88 Jahre alt, aber geistig und körperlich noch vollkommen fit und aktiv – überhaupt niemand hat damit gerechnet, dass sie jetzt stirbt. Wir sind alle sehr fassungslos und geschockt.
Voraussichtlich morgen werde ich trotzdem wieder ein paar neue Kapitel von meinen Geschichten hochladen. Außerdem beantworte ich heute sämtliche Reviews, die du und andere Leser zu den vorherigen Kapiteln geschrieben haben.
Da Jeremy höchstwahrscheinlich in Kürze aus dem Krankenhaus entlassen werden wird, ist es an der Zeit, dass er sich Gedanken darüber macht, was er in Zukunft als blinder Mensch mit seinem Leben anfangen möchte. Es ist normal, dass er momentan noch sehr niedergeschlagen und mutlos ist und Angst vor einer Zukunft als blinder Mensch hat. Aber zum Glück schafft es Damien immer wieder, Jeremy neue Hoffnung zu schenken und ihn dazu zu überreden, nicht den Kopf hängen zu lassen, sondern sein Schicksal zu akzeptieren und sich trotz allem seines Lebens zu freuen. Etwas Besseres, als Damien kennengelernt zu haben, hätte Jeremy in seiner Situation gar nicht passieren können. ;-)
Was Jeremys Umgang mit dem Blindenstock betrifft: Es gibt zwar durchaus eine nicht unerhebliche Anzahl von Leuten, die nicht wissen, was es zu bedeuten hat, wenn jemand auf der Straße mit einem Blindenstock herumläuft, und die den Blindenstock für einen Skistock / einen Wanderstab / einen Schäferstab oder sogar für ein „Minensuchgerät“ halten. (Dies ist KEIN Scherz! Sabriye Tenberken, geb. 1970, im Alter von 12 Jahren durch eine Krankheit erblindet, beschreibt alle diese Beispiele in ihrer Autobiographie!) Aber dass blinde Menschen in der Öffentlichkeit verspottet, ausgelacht oder beschimpft werden, kommt nur äußerst selten vor. Diesbezüglich schließt Jeremy zu sehr von sich selbst auf andere Menschen – nur weil er selbst früher behinderte Menschen verachtet hat, bedeutet das nicht, dass sich sämtliche Mitmenschen auch so verhalten.
In Kapitel 68 hat sich Jeremy schon ganz kurz Gedanken darüber gemacht, ob er einen Blindenhund haben möchte oder nicht. Natürlich hätte er genug Platz und genug Geld, um sich einen Hund anzuschaffen, aber man muss auch von der Persönlichkeitsstruktur her für einen Hund geeignet sein. Ich denke, dass Jeremy einfach nicht der „Hunde-Typ“ ist. Abgesehen von den Fischen in seinem Aquarium kann Jeremy auf emotionaler Ebene mit Haustieren nicht besonders viel anfangen. Ein Blindenhund wäre zwar sehr nützlich und hätte viele Vorteile, aber es gibt auch blinde Menschen, die einen Blindenhund grundsätzlich ablehnen (ich kenne einige solcher blinden Menschen sogar persönlich). Jeremy könnte auch im Leben zurechtkommen, ohne einen Blindenhund zu besitzen. Für eine positive Veränderung seines Charakters kann auch Damien sorgen, und wenn sich Jeremy irgendwann doch dazu entschließen sollte, zu heiraten und Kinder zu bekommen, dann wäre er auch nicht mehr einsam.
Viele herzliche Grüße und bis zur nächsten Reviewantwort, <3
deine Vicky Beutlin
30.07.2020 | 19:25 Uhr
Liebe Vicky!
Jeremy wird nie wieder jemand verspotten.
Damien schafft es immer wieder, ihm zu zeigen, dass es noch genug gibt, das lebenswert ist und wofür Jeremy dankbar sein kann.
Damien hat ja auch Physiotherapie um mit den Prothesen laufen zu lernen,
auch Jeremy bräuchte eine Rehab für Alltagsroutinen, was ich schon mal erwähnt habe. Oder eine Assistenz.

Wieder 2 gelungene Kapitel.
Liebe Grüße.
R ♪ ♫ ♪♪

Antwort von Mirfineth am 25.09.2020 | 17:19 Uhr
Sei herzlich gegrüßt, meine liebe Frau Internet-Spatz! <3
Es hat nun schon seit dem 30.7. keine neuen Kapitel meiner Geschichten mehr gegeben, einerseits weil es mir aufgrund des Todes meiner Oma psychisch nicht besonders gut ging, und andererseits weil ich während der letzten Wochen eher nach potenziellen Arbeitgebern gesucht und Bewerbungen geschrieben habe, anstatt mich um meine Geschichten zu kümmern.
Mittlerweile ist es mir aber gelungen, ein paar neue Kapitel meiner Geschichten fertigzustellen, die ich voraussichtlich morgen hochladen werde. Ich hoffe, sie gefallen dir. :-) Außerdem beantworte ich heute sämtliche Reviews, die du und andere Leser zu den vorherigen Kapiteln verfasst haben.
--- „Man darf Beziehungen nicht wegwerfen, wenn es mal hakt, sondern man muss sie – wie wertvolle Gegenstände – zu reparieren versuchen.“
Dieser Meinung stimme ich voll und ganz zu. Du sprichst mir aus der Seele. Ich hätte das selbst nicht treffender formulieren können. Leider versuchen in der heutigen Zeit die wenigsten Leute, ihre Beziehung zu retten (z.B. durch eine Eheberatung / Psychotherapie), wenn diese dabei ist zu scheitern, sondern sie trennen sich sofort von ihrem Partner, ohne ihm/ihr eine zweite Chance zu geben.
Zu diesem Thema habe ich vor einigen Wochen ein Buch gelesen, welches ich dir wärmstens empfehlen möchte: „Für immer die Deine“ von Jana Voosen. Das Buch handelt von einem Mädchen namens Klara und einem Jungen namens Fritz, die im Jahr 1939 beide 17 Jahre alt sind. Sie kennen einander seit ihrer frühesten Kindheit, da sie im selben Dorf wohnen, und führen seit ihrem 15. Lebensjahr eine Liebesbeziehung. Im Mai 1939 stellt Klara dann fest, dass sie ungeplant schwanger ist. Fritz erklärt sich sofort dazu bereit, sie zu heiraten, und obwohl die übrigen Dorfbewohner ziemlich lästern, freuen sich die beiden auf ihr Kind. Im Januar 1940 bringt Klara einen Sohn zur Welt, doch das Glück der jungen Eheleute ist nur von kurzer Dauer, denn Fritz wird für den Zweiten Weltkrieg als Soldat eingezogen und nach Russland geschickt. Während er an der Front ist, macht Klara Bekanntschaft mit einem Zigeuner, der sich in der Nachbarschaft versteckt hält, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Klara, die sich einsam fühlt und befürchtet, Fritz nie wiederzusehen, beginnt eine heimliche Affäre mit diesem Zigeuner – und wird ungeplant schwanger. Der Zigeuner beschließt, nach Schweden auszuwandern, und parallel dazu kommt Fritz, der an der Front eine schwerwiegende Armverletzung erlitten hat und deswegen für kriegsuntauglich erklärt wurde, wieder nach Hause zurück. Als er sieht, dass seine Frau ein Kind von einem anderen Mann erwartet, ist Fritz zunächst am Boden zerstört, enttäuscht und völlig fassungslos. Nachdem jedoch der Zigeuner wirklich nach Schweden gegangen und der Kontakt zwischen ihm und Klara zum Erliegen gekommen ist, beschließt Fritz schweren Herzens, seiner Frau diesen Seitensprung zu verzeihen. Anstatt sich von Klara scheiden zu lassen, bleibt er weiterhin bei ihr und hört nicht auf, sie zu lieben. Um Klaras Tochter, die ein paar Monate später zur Welt kommt, kümmert sich Fritz so aufopferungsvoll, als sei er ihr leiblicher Vater. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbringen Klara und Fritz noch viele glückliche Jahrzehnte miteinander, bis sie im Alter von weit über 90 Jahren kurz hintereinander sterben.
Ich musste richtig vor Rührung weinen, als ich dieses Buch zu Ende gelesen hatte. An diesem Fritz sollte sich so mancher Ehemann der heutigen Zeit ein Beispiel nehmen. Ich denke, dass es in der heutigen Zeit wahrhaftig nicht viele Ehemänner gibt, die mit ihrer Frau weiterhin zusammenbleiben würden, wenn diese ein Kind von einem anderen Mann erwartet. Zusätzlich sollte noch erwähnt werden, dass auch Klara sich nicht von Fritz scheiden lassen wollte – das Angebot des Zigeuners, ihn nach Schweden zu begleiten, lehnte sie ab, und anschließend versuchte sie sich, so gut es in dieser Situation möglich war, bei Fritz zu entschuldigen. Klara und Fritz wollten trotz dieser schweren Krise ihre Beziehung retten – mit Erfolg. Das muss wahre Liebe sein… Ein wunderschönes Buch. <3
Ich bin auch sehr glücklich darüber, dass die Beziehung zwischen mir und meinem Freund nun schon so lange gehalten hat. Offiziell ein Paar sind wir seit dem Jahr 2006, aber kennengelernt haben wir uns sogar schon im Jahr 2004 (ich war damals 14 Jahre alt!). Hoffentlich bleiben wir bis an unser Lebensende zusammen. Dasselbe wünsche ich auch für dich und deinen Mann. :-)
Ja, da hast du Recht: Bei „Blindgänger“ poste ich im Gegensatz zu meinen übrigen Geschichten immer zwei Kapitel auf einmal, weil „Blindgänger“ meine Lieblingsgeschichte ist und ich sie unbedingt eines Tages fertigstellen möchte. Relativ lange Kapitel (mehr als 2.000 Wörter) finde ich persönlich ein wenig unangenehm, von daher achte ich darauf, dass die Kapitel meiner Geschichten meistens nur knapp 1.000 Wörter umfassen. (Dies gilt natürlich nicht für meine Mystery-Kurzgeschichtensammlung, da ich die dortigen Geschichten ja nicht selbst verfasst habe.)
Nachdem Jeremy nun schon mehrere Wochen im Krankenhaus verbracht hat, wird es allmählich Zeit, dass er sich von seinen Verletzungen erholt. Die Rippenbrüche werden zwar erst vier Wochen später (also Anfang bis Mitte August) vollständig verheilt sein, aber die Muskelschwäche (durch die wochenlange Bettruhe) und die Gehirnerschütterung sind inzwischen verschwunden. Jetzt geht es Jeremy körperlich wieder gut, und er kann sich umso mehr darauf konzentrieren, sich an seine Blindheit zu gewöhnen, denn die bleibt ja leider für immer. Aber mit einem solchen Zimmergenossen wie Damien dürfte es Jeremy nicht allzu schwerfallen, sich trotz seiner Behinderung an den schönen Seiten des Lebens zu erfreuen. Natürlich ist das Leben auch für einen blinden Menschen lebenswert, und Jeremy könnte beispielsweise dafür dankbar sein, dass er aufrichtige und treue Freunde hat, dass er viel Geld hat und nicht zu arbeiten braucht, dass Mrs Courteney ihm den Haushalt führt, oder dass er äußerlich sehr attraktiv ist.
Sobald Jeremy wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, wird er sich darum kümmern, einen Rehabilitationstrainer bzw. eine Assistenzperson zu bekommen. Jeremy ist nämlich intelligent genug, um zu begreifen, dass ein blinder Mensch gewisse Dinge des Alltagslebens behinderungsbedingt nicht selbstständig erledigen kann. Aber es ist keine Schande, sich von anderen Menschen helfen zu lassen, auch wenn dies Jeremy am Anfang noch ziemliche Überwindung kostet. Du darfst gespannt sein, wer diese Person ist, von der Jeremy professionelle Hilfe bekommt… Eines Tages wird es bestimmt so weit sein, dass sich Jeremys Leben nicht mehr nur um seine Blindheit dreht, sondern dass Jeremy seinen Alltag wieder als ganz normaler, glücklicher Mensch bewältigen kann, der nur nebenbei auch noch blind ist.
Ich denke auch, dass sich Jeremy nie wieder in seinem Leben über einen behinderten Menschen lustig machen wird. Diese Lektion hat er ein für alle Mal gelernt. Jeremy hat eingesehen, dass es falsch, ja sogar ziemlich asozial war, damals mit Nicolas in der Fußgängerzone die blinde Frau zu verspotten. Hoffentlich nimmt es sich Jeremy in Zukunft nicht allzu sehr zu Herzen, wenn sich fremde Leute über ihn als blinden Menschen lustig machen.
Am Ende des nächsten Kapitels wird übrigens dein Wunsch erfüllt werden, und Damien wird Jeremy tatsächlich aus der Zeitung vorlesen. Damien hat nämlich auch noch eine Zeitung in englischer Sprache. *grins*
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen der folgenden zwei Kapitel von „Blindgänger“ und verabschiede mich bis zur nächsten Reviewantwort.
Viele schöne Grüße und – wenigstens – digitale Umarmungen, <3
deine Vicky
30.07.2020 | 19:00 Uhr
Liebe Vicky!
Man darf Beziehungen nicht wegwerfen, wenn es mal hakt, sondern man muss sie – wie wertvolle Gegenstände – zu reparieren versuchen.
Aber dir und deinem Freund muss ich auch gleich gratulieren, das ist auch schön und schön lange schon.

Schön, dass es Jeremy schon wieder soweit gut geht mit den anderen Verletzungen.
Ich hoffe, Damien erzählt ihm wenigstens, was so in der Welt der Nachrichten vor sich geht.

Ich finde deine Kapitellänge übrigens überall sehr angenehm, wobei du hier ja dann doch 2 Kapitel postest.
Und ganz toll immer deine Review-Antworten. Danke.
Herzlichste Grüße.
R ♡
16.06.2020 | 19:48 Uhr
Liebe Vicky!
100 Kapitel! Gratulation!

Damien ist ein toller Mensch!
Irgendwie therapiert er Jeremy fast wie ein Psychologe.
Vielleicht gibt Jeremy wertvolle Ratschläge irgendwann auch anderen Menschen, wenn er gefestigter ist.
Dass er es kann, hat er doch schon bei Jean-Pierre schon erfolgreich geschafft hat.
Lieben Gruß.
R ⋈

Antwort von Mirfineth am 29.07.2020 | 16:25 Uhr
Viele herzliche Grüße an meine liebe Frau Internet-Spatz! <3
Ich finde es wirklich wunderbar, dass du und dein Mann nun schon seit 40 Jahren gemeinsam durchs Leben geht. Ihr scheint perfekt zusammenzupassen und ich wünsche euch aufrichtig, dass eure Ehe bis an euer Lebensende Bestand hat. Ein Ehepaar, welches mit meinen Eltern befreundet ist, feiert dieses Jahr im September ihren 40. Hochzeitstag, und die Eltern meiner Mutter waren ganze 48 Jahre miteinander verheiratet, bis mein Opa gestorben ist. Ich selbst bin mit meinem Freund nun auch schon seit 14 Jahren zusammen. Ich könnte für solche sehr lang andauernde Beziehungen noch mehrere weitere Beispiele aus meinem persönlichen Umfeld nennen. In der heutigen Zeit ist es leider oft so, dass Liebespaare nicht bis zu ihrem Tod zusammenbleiben, sich aufgrund von „Kleinigkeiten“ sofort scheiden lassen, und dass die meisten Leute im Lauf ihres Lebens jede Menge unterschiedlicher Partner haben, ohne jemals „den/die Richtige(n)“ zu finden. Dies finde ich sehr bedauerlich. Von daher beglückwünsche ich dich zu deiner jahrzehntelangen, harmonischen Beziehung! <3
Das bisher Gesagte hatte eigentlich nicht wirklich etwas mit Jeremy & Co. zu tun, von daher muss ich jetzt eine Verbindung herstellen: Jeremy war während der letzten siebzehn Jahre überhaupt nicht der Typ für ernsthafte, lang andauernde Beziehungen oder gar für eine Ehe. Aber vielleicht wünscht er sich in seinem tiefsten Herzensgrunde ja allmählich doch, eine solche Familie zu haben wie Damien, damit er in seiner momentanen elenden Situation nicht alleine sein muss. Und dabei fragt er sich fast automatisch, ob er überhaupt noch flirten und sich verlieben kann. Was Damien betrifft, so tut es ihm sicherlich gut, dass seine Familienmitglieder ihn immer noch lieben und zu ihm halten, obwohl er keine Unterschenkel mehr hat. Auf diesen sozialen Zusammenhalt innerhalb von Damiens Familie ist Jeremy ein bisschen neidisch, weil er selbst keine Familie (mehr) hat. Das muss aber natürlich nicht heißen, dass Jeremy für immer ohne Familie bleiben wird. Wenn er seinen Charakter / sein Sexualverhalten / seine generelle Einstellung zu Liebesbeziehungen ändert, dann wird sich irgendwann trotz seiner Blindheit eine Frau für ihn interessieren, und dann spricht nichts dagegen, dass er mit dieser Frau eine Familie gründet, wenn er das wirklich möchte. In mehreren vorherigen Reviews bzw. Reviewantworten haben du und ich bereits Vermutungen darüber angestellt, ob sich Jeremy eines Tages dazu entschließt, zu heiraten und Kinder zu bekommen. Da er ein Mann ist, hat er ja noch alle Zeit der Welt, um sich darüber Gedanken zu machen…
Ich stimme deiner Aussage voll und ganz zu, dass blinde Menschen sehr wohl eine ziemlich genaue Vorstellung vom Aussehen ihres Partners entwickeln können. Sehr viele Merkmale kann man durch sorgfältiges Abtasten des Körpers erkennen (z.B. Lange oder kurze Haare? Rundes oder schmales Gesicht? Deutliches Übergewicht? Auffällige Narben, Pickel, Ekzeme…?). Außerdem können sich blinde Menschen das Aussehen ihres Gegenübers auch von einer anderen Person ihres Vertrauens beschreiben lassen. Der blinde Mann in dem Cartoon wäre in der Tat sehr dumm, wenn er überhaupt nicht wüsste, wie seine Freundin aussieht. Wenn er jedoch weiß, wie unattraktiv sie aussieht, und trotzdem mit ihr zusammensein möchte, dann hat sie höchstwahrscheinlich einen sehr angenehmen Charakter, und das ist noch viel wichtiger als ein attraktives Aussehen (siehe das, was Damien in Kapitel 92 zu Jeremy gesagt hat).
Wer Damien Griseau zum Zimmergenossen hat, der braucht in der Tat keinen Psychologen mehr… *grins* Normalerweise ist es ja so, dass in jedem Krankenhaus mindestens ein Psychologe angestellt ist, der sich um Patienten kümmert, die beispielsweise durch einen Unfall eine dauerhafte Behinderung davongetragen haben, die vergewaltigt wurden oder die nicht mehr lange zu leben haben. Eigentlich hätte das Krankenhauspersonal veranlassen müssen, dass sich Jeremy mal mit diesem Psychologen unterhalten darf, aber da sich momentan überdurchschnittlich viele Patienten in diesem Krankenhaus befinden (siehe Kapitel 49), hat der Psychologe ohnehin schon genug zu tun… Man könnte sogar so weit gehen, zu behaupten, dass das Krankenhauspersonal Jeremy deswegen ausgerechnet zu Damien ins Zimmer verlegt hat, damit sie im Fall von Jeremy den Krankenhauspsychologen „einsparen“ können. *grins* Damien findet wirklich immer die richtigen Worte, um Jeremy neue Hoffnung zu schenken. Ein solcher Freund ist mehr als Gold wert, und Jeremy sollte das zu schätzen wissen und Damien für seine Ratschläge danken.
Jean-Pierre hat ja keine Ratschläge zur Bewältigung eines schlimmen Schicksals gebraucht, sondern zu einem anderen Thema, aber du hast natürlich Recht damit, dass Jeremy durchaus dazu in der Lage ist, anderen Menschen sinnvolle Ratschläge zu geben. Das ist auch sehr gut für Jeremys Selbstwertgefühl. Vielleicht findet sich irgendwann in der Zukunft ein anderer blinder Mensch in Jeremys Umfeld, der mit seinem Schicksal nicht zurechtkommt, und dann kann Jeremy die aufmunternden Worte von Damien an diesen Menschen weitergeben. Wer weiß?
Ich bin auch sehr beeindruckt davon, dass „Blindgänger“ nun schon 100 Kapitel und deutlich über 90.000 Wörter umfasst. Aber ein Ende ist vorläufig nicht abzusehen – vermutlich wird die Geschichte noch dreimal so lang werden. *grins* Ich bin hier bei FF.de mal auf eine Geschichte gestoßen, die fast 700 Kapitel und über 4 Millionen Wörter umfasste… Davon bin ich noch weit entfernt. Wenn man bedenkt, wie kurz meine Kapitel sind, dann sind 100 Kapitel gar nicht soooooo spektakulär. ;-)
Alles Gute, vielen Dank für deine beiden neuesten Reviews, und bis demnächst. :-*
Deine Vicky
16.06.2020 | 19:21 Uhr
Liebe Vicky!
Mein Mann und ich sind auch schon seit 1980 ein Paar!
Es ist auch schön, wenn die Ehe der Eltern lebenslang hält.

Es tut jedem Menschen gut, wenn seine Meinung gefragt wird und dann auch respektiert und angenommen.
Jeremy tut es umso besser in seiner derzeitigen Situation, wo er sich so unnötig vorkommt.
Bei Damien erlebt er ja, dass Familie auch in schlimmen Zeiten zueinander steht.

Der Cartoon ist böse, aber nur, wer so denkt wir Jeremy.
Denn Blinde wissen sehr wohl, wie ihre Partner aussehen, die Haare, das Gesicht, und vor allem der Körper. Man spürt ein Sixpack und sehr wohl Übergewicht. Aber vermutlich ist dieser Blinde aus dem Cartoon sehr glücklich mit seiner Frau, denn beide sehen nur ihre Herzen.

Auch Jeremy ist immer noch so viel mehr als sein Handicap,
wenn er einen guten Charakter entwickelt, wird er auch wieder geliebt werden.

Mir gefiel, welche Fragen sich Jeremy zunehmend stellt.
Lieben Gruß.
R இ
14.05.2020 | 18:11 Uhr
Liebe Vicky!
Jeremy hat sich auf jeden Fall verändert, ist sensibler geworden.
entweder weil er selbst verletzlicher ist, oder weil ihm Damiens Familie einfach gut tut.
Sie beziehen ihn auch so schön ein bei ihren Besuchen.
Die erste Liebe war die große Liebe, das ist wunderschön und gar nicht so selten.

Beide Kapitel waren wieder sehr schön geschrieben.
Lieben Gruß.
R ஜ

Antwort von Mirfineth am 16.06.2020 | 13:22 Uhr
Viele sonnige Grüße an meine Lieblings-Spätzin, <3
natürlich werde ich dir deine Frage gerne beantworten: Es fühlt sich für mich irgendwie „einfacher“ an und ist mit deutlich weniger Stress verbunden, sämtliche Kapitel auf einmal hochzuladen, anstatt dies auf mehrere Wochen zu verteilen. Auf diese Weise muss ich mich nicht so häufig mit dem Hochladen von Kapiteln beschäftigen, was verhindert, dass ich mich von mir selbst unter Druck gesetzt fühle. Ich erledige generell meine Aufgaben am liebsten in einem einzigen intensiven Durchgang, anstatt den Prozess unnötig in die Länge zu ziehen. Es dauert übrigens nur ca. fünf bis sieben Tage, sämtliche Kapitel für einen Monat inklusive der Reviewantworten zu schreiben. „1 x pro Woche posten“ stimmt ja nicht so ganz, weil ich normalerweise nur 1 x pro Monat poste (während der letzten zwei Monate ging es etwas schneller, weil ich aufgrund der Coronavirus-Situation sehr viel freie Zeit hatte).
Aber wie du schon richtig sagst: Du brauchst selbstverständlich nicht alle neuen Kapitel noch am selben Tag zu lesen und dazu zu reviewen. Hier ist schließlich niemand zum Schreiben eines Reviews „verpflichtet“, schon gar nicht dazu, das Review zu einem bestimmten Zeitpunkt „abzuliefern“. Es würde mich überhaupt nicht stören, wenn du dir mit dem Lesen und Reviewen meiner Kapitel mehr Zeit lassen würdest – dadurch könntest du bestimmt die Kapitel noch besser genießen. ;-)
Dass dir meine Reviewantworten so gut gefallen, freut mich sehr. Ich gebe mir mit den Reviewantworten auch immer genauso viel Mühe wie mit den eigentlichen Kapiteln.
Leider ist im Mai, kurz nachdem ich zum letzten Mal Kapitel und Reviewantworten hochgeladen hatte, mein Laptop irreparabel kaputtgegangen. Ich hatte dann ziemlich viel Stress, weil ich mir von heute auf morgen für 600 € einen neuen Laptop kaufen und mithilfe meines Schwagers meine sämtlichen Dateien von meinem alten Laptop auf meinen neuen Laptop übertragen musste. Das hat einige Zeit in Anspruch genommen, jedoch habe ich mich inzwischen an den neuen Laptop gewöhnt und komme damit gut zurecht. :-) Zum Glück waren mein Schwager, meine Schwester und die beiden Kinder ohnehin bei uns zu Besuch, sodass mein Schwager mir bei dieser Gelegenheit bezüglich des Laptops helfen konnte. Ich habe während dieser Zeit auch meinen kleinen Neffen zum ersten Mal leibhaftig zu Gesicht bekommen – ein sehr niedlicher, aufgeweckter und prächtig entwickelter kleiner Junge. <3 :-*
So, nun folgen noch ein paar Worte zu Jeremys Erlebnissen in den Kapiteln 97 und 98:
Ja, da hast du Recht – es ist deutlich erkennbar, dass Jeremy während der vergangenen drei Wochen im Krankenhaus eine charakterliche Veränderung durchgemacht hat. Sein ganzes bisheriges Leben lang hat er immer den starken Mann markiert, dem nichts und niemand etwas anhaben kann, dem alles gelingt und der überall beliebt ist. Nach der Explosion des UFOs musste Jeremy auf schmerzhafte Art und Weise realisieren, wie schnell so ein perfektes Leben vorbei sein kann. Dies hat ihn sensibler und nachdenklicher gemacht. Und auch der Kontakt zu Damien und dessen Familienmitgliedern zeigt Jeremy, dass diejenigen Wünsche und Ziele, die er in seinem bisherigen Leben hatte, vielleicht gar nicht so erstrebenswert waren.
Wenn sich Jeremy und Damien bereits vor Jeremys Erblindung unter anderen Umständen kennengelernt hätten, würden sie höchstwahrscheinlich nichts miteinander zu tun haben wollen und hätten sich auch nicht angefreundet. Jeremy musste sozusagen seine Augen hergeben, um Damien und dessen Familienmitglieder in sein Herz hineinlassen zu können. Letztendlich profitieren alle Beteiligten davon – Jean-Pierre wird Jeremy bestimmt auf ewig dankbar sein, wenn er durch Jeremys Ratschläge erfolgreich ist und Celestina für sich gewinnen kann. Und Jeremy stellt zu seiner Beruhigung fest, dass er selbstverständlich trotz seiner Blindheit immer noch ein wertvoller Mensch ist, der andere Menschen unterstützen kann. Es wird zwar noch einige Kapitel dauern, bis ich wieder auf Jean-Pierre und Celestina zu sprechen komme, aber ihre Beziehung wird im weiteren Verlauf der Geschichte noch mehrfach thematisiert werden.
Was Damien und Aurélie betrifft, so können sie sich wirklich glücklich schätzen, dass sie einander gefunden haben. Bei meinen Eltern und meinen Großeltern war es übrigens auch so, dass sie füreinander die erste große Liebe waren und ab diesem Zeitpunkt zusammengeblieben sind. Heutzutage kommt es leider nicht mehr allzu häufig vor – zumindest ist das mein Eindruck –, dass jemand mit dem ersten Freund bzw. der ersten Freundin aus der Teenagerzeit bis ins Erwachsenenalter hinein zusammenbleibt und diese Person sogar heiratet. Dies finde ich sehr schade. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Liebespaare gäbe, die bereits als Jugendliche spüren, dass sie einfach vom Schicksal füreinander bestimmt sind. Ach ja, ich schwärme sehr für romantische Liebesbeziehungen, die ein Leben lang Bestand haben. <3 *seufz* <3
Ich wünsche dir alles Gute und verabschiede mich bis zum nächsten Mal. Fühl dich ganz lieb umarmt. :-*
Deine Vicky
14.05.2020 | 18:10 Uhr
Liebe Vicky!
Hat es einen Grund, dass du nur 1 x pro Woche postest und dann gleich 5 Kapitel auf einmal + die dazugehörigen sehr langen Review-Antworten?
Denn schreiben tust du ja sicher viele Tage dran? Und auf die Woche aufgeteilt fände ich persönlich ein bisschen schöner.
Es interessiert mich aber nur, ob es einen Grund gibt. Denn natürlich muss ich nicht alles an 1 Tag lesen.
Und ich freu mich auch über die tollen Review-Antworten immer, die ich nicht missen möchte.
Und Gratulation zu dem Neuankömmling in der Familie, du bist ja auf jeden Fall eine begeisterte Tante.

Gebraucht zu werden ist in Jeremys Situation etwas sehr schönes und psychologisch wichtiges.
Und seien Ratschläge waren allesamt gut!
Dann drücken wir Jean-Pierre mit die Daumen :)
Lieben Gruß.
R ⌘
07.05.2020 | 14:24 Uhr
Oh, Jean-Pierre ist hier richtig süß,
Schön dass Jerry mit ihm redet, musste echt ein wenig schmunzeln. XD

Was die Träume betrifft denke ich dass sich die Realitäten irgendwann mischen werden, sprich, dass Jerry "blinde", aber auch "sehende" Träume haben wird.
Liege ich denn da richtig?
GLG!

Antwort von Mirfineth am 14.05.2020 | 15:36 Uhr
Viele herzliche Grüße an meine Lieblingsautorin von phantasievollen Animorphs-FFs! :-*
Ich hoffe, dir und deiner Familie geht es gut und du freust dich darüber, dass die Beschränkungen bezüglich des Coronavirus nach und nach wieder gelockert werden. Mir geht es gut – du kannst nähere Informationen darüber, was momentan in meinem Leben passiert, in meiner E-Mail vom 6.5. nachlesen. :-) Ich bin nämlich gerade zu faul, das alles noch einmal hier hinzuschreiben. *grins*
Um deine Frage zu beantworten: Nein, blind geborene Menschen können auch in ihren Träumen nicht sehen. Sie nehmen in ihren Träumen die Welt genauso wahr, wie sie es auch im Wachzustand tun – anhand des Gehörs, des Tastsinns, des Geruchssinns und des Geschmackssinns. Diese Sinneseindrücke „erzählen“ ihnen die Traumgeschichte – genauso intensiv, wie auch sehende Menschen träumen. Das Augenlicht „fehlt“ in ihrer Wahrnehmung einfach und erscheint auch in ihren Träumen nicht.
Anders ist es natürlich bei blinden Menschen wie Jeremy, die erst im Erwachsenenalter erblindet sind und deswegen noch ganz genau wissen, wie es ist, sehen zu können. Jeremy wird noch mehrere Jahre lang, wenn nicht sogar Jahrzehnte, dazu in der Lage sein, wie ein Sehender zu träumen, da seine visuellen Erinnerungen nicht so schnell verblassen. Allerdings hast du auch Recht mit deiner Vermutung, dass Jeremy später auch Träume haben wird, in denen er blind ist – besonders dann, wenn er von Menschen träumt, die er erst nach seiner Erblindung kennengelernt hat (z.B. Damien und seine Familie oder das Krankenhauspersonal). Je älter Jeremy wird, desto mehr werden diejenigen Träume zunehmen, in denen er blind ist.
Juliette verhält sich in diesem Kapitel beinahe so wie Petras Tochter, also die kleine Elli aus „The Conversion“, die auch neugierige Fragen an Lou stellt. Ein Erwachsener hätte sich vielleicht nicht getraut, Damien zu fragen, ob er auch in seinen Träumen auf Prothesen läuft (es sei denn, dieser Erwachsene gehört zu Damiens engsten Familienmitgliedern), aber für ein elfjähriges Mädchen ist diese Frage vollkommen in Ordnung. Und Damien hatte ja auch überhaupt kein Problem damit, sondern hat die Frage ausführlich beantwortet. Die Wissbegierde von Kindern sollte man als Elternteil nämlich nicht unterbinden.
In den Kapiteln 97 und 98 von „Blindgänger“ geht es weiterhin um Jean-Pierre und seine Schwärmerei für Celestina – ich finde es wirklich herzerwärmend, darüber zu schreiben, wie ein vierzehnjähriger Junge zum ersten Mal verliebt ist, da werden Erinnerungen aus meiner eigenen Jugend wach… <3 :-* Jeremy kann Jean-Pierre bestimmt helfen und dafür sorgen, dass er und Celestina ein Liebespaar werden. Das wäre jedenfalls wünschenswert. ^^ Und es tut Jeremy sicherlich gut, mit Jean-Pierre zu sprechen und sich auf diese Weise von seinem eigenen schlimmen Schicksal abzulenken.
Ich knuddele dich liebevoll und verabschiede mich bis zum nächsten Mal. <3
Deine Vicky Beutlin
07.05.2020 | 14:16 Uhr
Hallo liebe Vicky,
Leider Presse ich hier etwas verspätet...
Ich fand das Kapitel mindestens so interessant wie Jerry.
Die kleine Juliette hat eben noch nicht dass Schamgefühl eines Erwachsenen und das ist auch gut so!
Frage mich übrigens auch öfters ob blindgeborene Menschen vom Sehen träumen.
Falls ja können sie damit wahrscheinlich nichts anfangen.
GLG!
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