Autor: Lapislazuli67
Reviews 51 bis 75 (von 89 insgesamt):
23.03.2011 | 19:00 Uhr
zu Kapitel 10
Oh Gott, ich kann nur eins sagen:
Dieses "Oh, Holmes" am Ende hat mir einfach das Herz gebrochen!!

Freu mich trotzdem sehr aufs Nächste :))
LG, Linda

Antwort von Lapislazuli67 am 24.03.2011 | 09:00 Uhr
Das ist - gut, dass es dir das Herz bricht, oder? ;-)
Naja, das tut diese Geschichte ja eh andauernd.
Ich glaube, Watson begreift langsam, was Holmes alles für IHN tun würde...
23.03.2011 | 18:58 Uhr
zur Geschichte
Oh mann, ich wollte ja schon die ganze Zeit die Geschichte weiter lesen und etwas dazu schreiben.
Nun gut, jetzt habe ich das in einem Rutsch getan :)
Ich bin immer noch schier begeistert und kann von der Geschichte nicht genug bekommen. Ich war zwar kurz über den Perspektivenwechsel veriwrrt, aber das war nicht schlimm :))
Ich freue mich auf mehr :))))

Antwort von Lapislazuli67 am 24.03.2011 | 08:58 Uhr
Oh, schön! Da hattest du ja gleich eine ganze Menge nachzuholen :-).
Mit der Verwirrung bei dem Perspektivewechsel bist du übrigens nicht allein - beim ersten Lesen bin ich über den Absatz hinweggehuscht, hab gestutzt und gedacht "Moment, was war das jetzt?", bin wieder an den Anfang und hab ihn nochmal gelesen und dann ging es "Oh. Ah. SO ist das." ;-)
Mehr kommt bald ^^.
22.03.2011 | 17:24 Uhr
zu Kapitel 9
oh mann...
und dann hängen sie auch noch so extrem aufeinander...
aber wirklich gut
bin gespannt

Antwort von Lapislazuli67 am 24.03.2011 | 08:55 Uhr
Ja, ich frag mich langsam, ob andere Leser auch so eine Art, hm, fast schon Beklemmungsgefühle entwickeln,
wenn die beiden so gemeinsam im eigenen Saft schmoren... :-D
Kein Wunder, dass Holmes kaum über was anderes nachdenken kann...
21.03.2011 | 22:47 Uhr
zu Kapitel 9
Weiter geht's~ <3 *hüpf*

In diesem Kapitel passiert augenscheinlich gar nicht so viel - in Holmes' Gedanken dafür aber umso mehr ;)
Wieder einmal ein wunderbares Kapitel, welches vor allem Holmes' inneren Konflikt noch einmal schön veranschaulicht.

Klasse fand ich auch den Anfang. Dieses belanglose Gespräch über das Wetter, bei dem Watson Holmes' Gedanken nicht entgehen.

Holmes' Schlussfolgerungen bezüglich des Kusses sind mehr als nur einleuchtend (hach ja, ich werde niemals ein Holmes werden XD). Verdammt, Watson :/ So getrieben von Schmerz und Unsicherheit. Wenn er wüsste...

Oh je, Holmes möchte ich in diesem Kapitel einfach knuddeln ._. Dass er jetzt auch noch seine Verschwiegenheit in Frage stellt, weil er denkt, es wäre nicht fair, Watson keine Wahl zu lassen. Ich bezweifle aber stark, dass Watson wirklich seine Koffer packen würde, wüsste er davon. Nein, das würde er gewiss nicht.

Ein kurzer Blick in die Vergangenheit, wie schön. Wobei es auch irgendwie traurig ist, denn da wird einem so richtig bewusst, wie lange Holmes sich schon nach Watson sehnt :/ Gott, ich habe die Szene mit Watson auf dem Sofa und Holmes auf dem Boden ganz genau vor Augen gehabt. Aww ;_;

Tja, und Holmes erinnert sich noch genau an Watsons Verhalten gegenüber diversen weiblichen Klienten. So viel zur anschließenden Bestätigung, dass es absurd für ihn wäre, in oben genannte Szene etwas hinein zu interpretieren. Und sich überhaupt Hoffnungen zu machen. Aber das unterbindet er ja ohnehin so gut es geht... *SEUFZ* XD

Nun hatte ich mich ja gefragt, ob Holmes, nachdem er sich Schuldgefühle wegen seiner Verschwiegenheit eingestanden hat, vielleicht wirklich überlegt, etwas zu sagen. Dann aber kam der Absatz am Ende, in dem er sich klar macht, wie lächerlich so ein Geständnis wohl rüberkommen würde. Natürlich mit einer kleinen Übertreibung ^^ Und ich musste wirklich kurz auflachen, bei dieser Formulierung. Dennoch ist es sehr bitter, dass Holmes nichts sagen kann und nun sogar der Gedanke ausgesprochen wird, dass Watson wegen diesem Vorfall eventuell eine ganz extreme Abneigung gegenüber Homosexualität entwickelt haben könnte. Eine, die über ein "Es ist nicht richtig" hinausgeht.

Der letzte Satz hat das Kapitel dann auf bittersüße Art beendet.

Hach, mal sehen, wie es weitergeht <3 Wird Holmes den Mund aufmachen? Ich bezweifle es ja. Oder doch? Oder nicht? Oderdochodernichtoderdochodernichtoderdochodernicht?? @@ Und wird er je erfahren, was Watson damals bei dem Vorfall durch den Kopf ging (die Frage kommt mir bekannt vor XD)? Und wird Gilfoyles Prozess noch eine Rolle spielen? Und wird... nein, ich höre jetzt besser auf XD" *g*

LG, Sey-chan
21.03.2011 | 20:13 Uhr
zu Kapitel 9
Halloo, mal wieder ein sehr gutes Kapitel.
Besonders gut gefällt mir ja der Anfang wie er immer nach Watson sucht ohne überhaupt das Bett zu verlassen O.O Ich find das irgendwie voll süß von ihm....
Also ich könnte das nicht.... Na ja... ich heiße ja auch nicht Sherlock Holmes xD

Bis zum nächsten Mal,
LG, Linda :))

Antwort von Lapislazuli67 am 22.03.2011 | 09:06 Uhr
Hi!

Ja, er ist total süß ;-). Ich will ihn die ganze Zeit knuddeln, weil er mir so leid tut :-(. Und irgendwie ist er gerade deswegen so süß, weil er sich selbst so kühl analysiert und sich selbst so gar nicht leiden kann und nicht weiß, wieviel er tatsächlich gut macht und wie sehr er Watson hilft (auch wenn der ihn gerade angeschnauzt hat ^^).

LG Lapis
19.03.2011 | 17:43 Uhr
zu Kapitel 8
Und nun sind wir bei dem Kapitel angelangt, bis zu dem ich das Original gelesen habe. Das Original ist wunderbar, ich liebe den Schreinstil von Waid abgöttisch! Allerdings stellte ich das Lesen ein, weil ich 1.) an dem Abend nicht mehr hätte lesen dürfen (es war spät und ich musste früh raus) und weil ich 2.).. ja, das klingt jetzt sicher blöd, aber ich wollte diese FF nicht so schnell durchlesen. Stattdessen will ich neuen Kapiteln entgegenfiebern und mittwochs sowie samstags (wobei es das letzte Mal ja schon am Dienstag war <3) einen Grund haben, mich zu freuen. Klingt das irgendwo verständlich? Ich finde die FF so wahnsinnig toll, dass ich sie häppchenweise genießen WILL. Oh je, ich fürchte, das klingt wirklich komisch.. ^^"
Jedenfalls habe ich, nachdem ich bis Kapitel 8 gelesen habe, auch immer deine Übersetzungen gelesen, sobald sie rauskamen. Da ich ja auch nun einen direkten Vergleich hatte, war ich besonders beeindruckt. Während des Lesens des englischen Originals habe ich mir hin und wieder überlegt, wie ich bestimmte Sätze wohl übersetzen würde. Tja, und als ich dann las, was du da für wahnsinnig tolle Sätze zustande gebracht hast (im Gegensatz zu mir xD), war ich fast sprachlos. Du bringst den Zauber, die Atmosphäre dieser FF einfach nur perfekt rüber.
Es ist, wie du weiter unten sagtest: "Eine Sprache verstehen und eine Sprache in eine andere zu übersetzen, das sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel."
Ich verstehe Waids Texte wunderbar, würde sie aber nicht derart schön übersetzen können. Tolle Arbeit, wirklich.

Nun habe ich mir vorgenommen, das Original einmal komplett zu lesen, sobald deine Übersetzung vollständig online ist (und ich jeden Mittwoch/Dienstag? und Samstag einen Grund zum Freuen hatte xD). Und dann bekommt auch Waid über meinen LJ-Account ein Kommentar ^_^

Okay, so viel zur Erklärung ;)

Mein Gott, ich habe mich echt in diese Story verliebt (wobei ich da wohl nicht an Sandfrauchens Begeisterung heranreichen werde ^^). Es war toll zu lesen, wie Holmes hinter die ganze Sache kam und Watson dann damit konfrontiert hat. Und dass da jetzt dieser Kuss im Raum steht, macht die ganze Sache noch um einiges interessanter. Armer Holmes. Er begehrt Watson ja, muss diesen "Vorfall" aber nun verständlichweise auf Watsons verwirrten Zustand schieben. Und dass er ihn da nicht ausnutzen möchte, ist eine wahrhaft noble Geste :) Wobei ich mir wirklich nicht sicher bin, wie Watson jetzt fühlt und darüber denkt. Der Gute öffnet sich ja noch immer nicht wirklich.
Als Holmes im 8. Kapitel fragte "Möchten Sie mir mehr erzählen, als ich schon weiß?", da kam mir gleich die Tatsache in den Sinn, dass Watson ja an Holmes gedacht hat, um die Berührungen erträglicher werden zu lassen. Ob Watson bei dieser Frage wohl auch kurz daran denken musste? Und ob das überhaupt je zur Sprache kommen wird? Aaah, da packt mich schon wieder die unendliche Neugier >_< Aber. ich. WILL. warten. Argh.

Bis zum nächsten Kapitel dann =)

LG, Sey-chan
18.03.2011 | 22:22 Uhr
zu Kapitel 8
ui ui ui...
aber immerhin bemüter er sich...
ein wirklich gutes pitel
was träumt er da bitte für ein mist?
ich hoffe nichts, was passiert...
ich kann mir schon denken wer auf welcher seite und was das gesprochene gift damit zu tun hat

Antwort von Lapislazuli67 am 19.03.2011 | 10:57 Uhr
Was der Traum sagen soll, ist mir selbst immer noch nicht klar.
Hatte vielleicht was mit Watsons Blick zu tun, während sie über Gifte reden?
Und Holmes träumt ja öfter vom Gefängnis, wie er schon erwähnt hat...
Ja, er bemüht sich - nachdem er so viel Mist gebaut hat, dass es für drei Leben reichen würde ^^.
18.03.2011 | 17:37 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo, das Kapitel war ja mal... wow :))
Hab mir die Stücke mal angehört, bin eigentlich kein Fan von klassischer Musik, aber die Vorstellung wie Holmes das spielt fand ich schon ziemlich cool :))

Am besten hat mir grad der Satz „Sie müssen ein sehr beunruhigendes Kind gewesen sein, Holmes.“ gefallen :D
Da musste ich voll lachen xD

Aber dafür kann ich dich ja nicht loben, du hast es ja "nur" übersetzt.
Aber die Übersetzung ist (immer noch) sehr gut, viel Respekt an dich! Ich glaub ich könnt das nicht, obwohl es wohl nicht am Englischen läge, sondern viel mehr, Sätze im Deutschen zu finden, die sich auch nur annähernd so gut anhören wie im Englische (wenn du verstehst, was ich meine...)
Na ja egal... :D

Freu mich auf jeden Fall auf mehr... Ich liebe diese Geschichte irgendwie einfach... :))
LG, Linda

Antwort von Lapislazuli67 am 19.03.2011 | 11:05 Uhr
Ich höre ganz gern klassische Musik, aber ich muss gestehen, dass ich selten verstehe, welche Gefühle sie angeblich transportiert - das kommt bei mir einfach nicht an... Aber das anzuhören und zu wissen, dass die Violine sozusagen stellvertretend für Watson klagt und weint, DAS hat mir dann auch mal wieder Tränen in die Augen getrieben. Ich reagiere anscheinend mehr auf das geschriebene Wort, das mir dann die Bilder vor Augen malt.

Jaaa, dieser Satz war einfach göttlich... :-D. "Gift, yeah!" O.o

Ja, ich verstehe, was du meinst - eine Sprache verstehen und eine Sprache in eine andere zu übersetzen, das sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel. Ich habe zehn Jahre lang hauptsächlich englische Literatur gelesen, bevor ich überhaupt angefangen habe zu übersetzen. Mittlerweile weiß ich manchmal nicht mehr, ob ich etwas zuerst auf Deutsch oder auf Englisch gelesen habe, weil mir Satzfetzen in BEIDEN Sprachen durch den Kopf schwirren... *manchmal schon ein bisschen verwirrt bin*

Danke und bis zum nächsten Mal ;-)
Spiegelmosaik (anonymer Benutzer)
15.03.2011 | 19:34 Uhr
zu Kapitel 7
Hallo Lapis!
Ich fürchte, meine Review könnte heute evt etwas euphorisch ankommen, angesichts des Themas der Geschichte, aber ich fürchte, für die nächsten Stunden kriege ich das Grinsen nicht vom Gesicht - du hast ja, gelesen, warum *lach* Ich hoffe mal, ich kriege trotzdem was Konstruktives zusammen. ^^

Gut, jedenfalls als allererstes - die beiden sind so duuuumm! Also, nicht, dass ich es ihnen zum Vorwurf machen würde, denn es ist irgendwo sehr nachvollziehbar, aber ... DUMM! Ich hatte an gewissen Stellen den intensiven Drang, mein Kopf gegen harte Materialien zu schlagen.

Aber von vorne.
Es ist wieder so berührend ... es ist wahnsinnig, wie gut man sich das alles vorstellen kann; die Geschichte ist wirklich extrem gut geschrieben, ich hatte richtige Bilder vor den Augen. Wie Holmes da reinstürzt und wie er Watson ganz genau in allen Details vor sich sieht (zum ersten Mal seit der Sache mit Gilfoyle, irgendwie) ... beeindruckend.
Ich mag den Abschnitt sehr gerne; er sagt durch kleine Beschreibungen so viel über den Zustand von Watson aus. Dass er blasser ist, als es normal wäre, die wunde Stelle auf der Unterlippe ... so schön rübergebracht.

Und das geht ja wieder direkt ins Herz: Die Sätze über Holmes' "Privileg", ihn "mein lieber (...)" nennen zu dürfen. Und wieder - ah, ich liebe es einfach so, wenn Autoren es schaffen, so viel auszusagen, ohne es hinzuschreiben - show, don't tell, wie du ja mal in einer Reviewantwort schriebst. Dass Holmes hier nicht weiter kommt, als bis zu "mein lieber" ist wieder so berührend, weil es zeigt, wie betroffen und irgendwie auch hilflos er in dem Moment ist.
Ich will mir ja gar nicht vorstellen, wie er sich fühlt, wenn er da vor Watson steht und jetzt endlich weiß, was passiert ist, zumindest grob eben, und auch weiß, dass Watson die ganze Zeit damit leben musste und er es nicht erraten konnte und ... aw. Armer Holmes, armer Watson.

Noch weniger will ich mir ja dann vorstellen, wie es für Watson sein muss zu hören, dass Holmes im Gefängnis war. Ich schätze mal, er hatte schon fast aufgehört sich darum zu sorgen, dass Holmes es rausfinden könnte, und dann das.

Bah, da wollte ich Holmes sooo schlagen. xD Ich WUSSTE, dass er irgend sowas sagen würde, und das war der erste Satz, bei dem ich meinen Kopf gegen die nächste Wand hauen wollte. "Wie konnten Sie?" *kopfschüttel* So, so dumm! So, so unsensibel! Und gleichzeitig musste ich dann ja gestehen, dass das in dem Moment wohl sogar irgendwie verständlich ist; dass Holmes ziemlich unter Schock steht und nicht mit der Situation/mit Watson umzugehen weiß, sieht man ja. Aber trotzdem. Autsch.
Aber umso froher war ich dann darüber, dass er Watson nicht hat aus dem Zimmer gehen lassen. *aufatme* DAS wäre richtig schlecht gewesen.
Aww Mann ... wie er da vor sich her stammelt, das tut mir richtig weh. *schnief* Genau wie seine Gedanken, dass sein Tod besser gewesen wäre. Und gleichzeitig knüpft das ja doch nur irgendwie an das "Wie konnten Sie?" an - er hat es getan, er hat das auf sich genommen, weil er Holmes retten wollte, weil es ihm richtig schien, und er HAT doch schon dafür bezahlt - dann kommt es irgendwie einfach dezent doof zu sagen, dass der Preis zu hoch war. *hmpf*

Watsons Reaktion darauf gefällt mir dann ungemein gut. Zum einen, weil er da so reagiert, wie er grad reagieren will - Holmes' Worte verletzen ihn, nehme ich doch zumindest stark an, und er zeigt das auch, das ist sehr gut - und zum anderen zeigt es auch wieder, wie wichtig Holmes ihm ist. Dieses "Wofür halten Sie mich?" am Schluss ... aww. So bittersüß, irgendwie. *seufz*

Gott, dieses Kapitel drängt mich grad irgendwie von einer Gefühlslage in die nächste. Wenn die vorherigen Sätze noch irgendwie auf einer bestimmten Ebene bittersüß waren, so ist es gleich danach einfach nur noch traurig und bitter und zum Heulen. Holmes mit Tränen in den Augen, der unbedingt helfen will und so hilflos ist, Watson, der sagt, dass Holmes nichts tun kann ... Weinender Holmes ... oh Mann. ):
Da musste ich dann auch weinen.

Und dann die Umarmung ... da hab ich mich erst auch gefragt, ob das so eine gute Idee ist, aber dann ... aww. Irgendwie war es soo schön zu lesen, dass Watson die Umarmung erwidert und einfach ... wie sie einander einfach nur festhalten und ... ach. <3
Gleich darauf ... bäääääm.

*Kopf gegen die Wand hauen geh* Da hab ich mir wirklich die Hände vors Gesicht geschlagen.
DUMM! Das ist der dümmste "Neeiiiin-tu-das-nicht-das-ist-eine-scheißdoofe-Idee-Kuss", den ich JE gelesen habe. Und das waren einige.
... Neiiiin! Mann! Das ist frustrierend! *seufz*
Ich kann mich gar nicht entscheiden, was da das Dümmste daran ist - dass Watson das überhaupt tut, oder aber, dass es für Holmes eigentlich so viel mehr bedeuten würde. Da tut er mir ganz ehrlich richtig leid. Auch dann, wie er sich denkt, dass Watson drauf und dran ist, diese Strukturen zu zerstören, in denen er all die vergangenen Jahre gelebt hat.
Ich hab mich an diese Stelle auch gefragt, ob Watson eigentlich weiß, dass Holmes schwul ist ... ich denke mal, gesagt hat er es ihm sicher nicht, aber halt, ob er es trotzdem weiß. Hm.
Hm hmm ... vor allem habe ich mir dann überlegt, ob es für Watson nicht doch auch 'mehr' bedeutet/bedeutet hätte, wenn die Umstände nicht so unglücklich gewesen wären ... bzw, ob er nicht sogar genau das austesten wollte. Wobei ich dann mehr das Gefühl hatte, das war reine, verzweifelte Kurzschlussreaktion (die so oder so DUMM war!)
Jedenfalls schneidet da jedes Wort richtig ins Herz - wie Holmes denkt, dass es eigentlich "mehr Seligkeit bedeuten sollte", von Watson geküsst zu werden, "als er sich je im Leben vorstellen könnte" ... ich meine ... aww! Aber ... dumm. *seufz*
Und dieser Ausdruck - genauso viel Panik wie Entsetzen. Da bin ich wegen der Wortwahl dahin geschmolzen irgendwie. Genau wie am Anfang des Kusses, mit welcher Beiläufigkeit überhaupt geschrieben ist, dass Watson Holmes küsst. Ich meine - "Meine Augen waren geschlossen und als ich sie öffnete, hatte ich nur eben Zeit, aufs Neue über die Verzweiflung in seinen Augen zu erschrecken, bevor er mich küsste." und "In jedem Fall verursachte mir dieser Kuss ebenso viel Panik wie Entzücken. Es war, als stürze uns diese Umarmung über eine Klippe in den Abgrund und selbst wenn ich nicht um ihn gefürchtet hätte, habe ich doch einen gewissen Selbsterhaltungstrieb." ..Wow.
Wunderbar.

Dann Holmes Worte nach dem Kuss ... da musste ich ganz ehrlich kurz grinsen, weil ich mir seinen Tonfall irgendwie so gut vorstellen konnte. Grinsen! Nach so einer dummen Aktion! Gott, wie schafft 'waid' das nur?
Dieser Satz, als Holmes Watson 'John' nennt ... aw Himmel, das war irgendwie wieder so bittersüß. Gleich so viel vertrauter (irgendwie auch angebracht, nach einem Kuss, egal, wie dumm der war ^^) und gleichzeitig ... einfach bitter, weil der Kuss dadurch beendet wird und weil ... ach, keine Ahnung.

"Halt an, halt an, dachte ich dumpf in Richtung der Welt um mich herum." --> So schööön.

Der nächste Kopf-gegen-Wand-hau-Moment war dann Watsons Satz, er würde sich eine neue Unterkunft suchen. Die beiden bringen mich zum Verzweifeln in diesem Kapitel!
Aber irgendwie scheint es doch das "Richtige" gewesen zu sein, was er sagen konnte, denn ab da kann Holmes sich wieder halbwegs zusammenreißen - immerhin.

Dieser Moment, in dem Watson dann eigentlich zum ersten Mal so offen zeigt, wie sehr ihm das Ganze ja doch auch zusetzt - als er da auf dem Sofa sitzt und "Gott." sagt ... da musste ich irgendwie wieder weinen. ):

Ich bewundere immer wieder, wie gut die Charaktere rübergebracht werden, mit so kleinen Sätzen, die immer perfekt in den Zusammenhang passen - da steht wirklich alles, wo es stehen soll. Zum Beispiel hier, wie Holmes denkt, dass er nichts mehr hasst, als nicht zu wissen, was er sagen soll.

Und die letzten Zeilen waren dann irgendwie wieder so ... "awww". Wie sie beide dasitzen und nichts anderes tun, nichts anderes tun können, als einander die Hand zu halten. So bittersüß wieder ... ein sehr ergreifendes Bild.
Und ja, natürlich geht die Zeit trotzdem weiter ...

Sehr starkes Kapitel mal wieder. Nicht, dass es mich noch überraschen würde; von allen anderem wäre ich sehr enttäuscht gewesen. (;
Iiirgendwie ... hm. Für Watson muss es ja ziemlich schwer sein gerade. Die Situation an sich ja schon, aber jetzt kriegt er auch noch mit, wie sehr Holmes das ganze beschäftigt und mitnimmt und ... wehe, er macht sich deswegen auch noch Vorwürfe! Das in diesem Kapitel waren genug dumme Sachen für die ganze Geschichte!

Ich bin ja schon sehr sehr sehr gespannt darauf, wie die beiden jetzt weiter mit sich und der Situation umgehen. Dürfte ja für beide nicht eben einfach werden, und für Holmes evt auch grad nach diesem Kuss nicht. Hierbei würde mich ja doch stark interessieren, was Watson darüber dachte/denkt.
Ach ja, ich freu mich mal wieder auf mehr und bin sehr froh, dass ich nicht bis Mittwoch warten musste. *grins*

Liebe Grüße
das Sandfrauchen
15.03.2011 | 18:52 Uhr
zu Kapitel 7
ui...
was für ein...
bombastisches kapitel...
was anderes fällt mir nich dazu ein
soviel...
gefühlswirren...
wow
ich bin ehrlich gespannt

Antwort von Lapislazuli67 am 19.03.2011 | 10:54 Uhr
Gefühlswirren trifft es ziemlich - auf allen Ebenen.
Da müssen sie jetzt durch, die zwei...
13.03.2011 | 12:06 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,

die Geschichte ist phantastisch geschrieben. Bin mal den Link gefolgt und hab auch das Original gelesen.
Die Übersetzung ist wahnsinnig gut gelungen- das ist wirklich beeindruckend. Es ist bestimmt wahnsinnig schwierig bei Übersetzungen die Stimmungen und den Stil richtig einzufangen und dem Autor darin gerecht zu werden. Das ist meiner Meinung nach nahtlos gelungen und hat bestimmt viel Arbeit gemacht. Ich liebe den Stil, die Personen und Umgebungsbeschreibungen. Die Geschichte ist spannend und "abgrundtief"- damit muss ich erst einmal klar kommen. Aber du hast ja vorgewarnt :-). Der Plot ist wirklich hart. Ich bin eigentlich bei bestimmten Szenen überhaupt nicht zimperlich und selbst auch ein großer Fan von B. E. Ellis oder vergleichbaren aber zu Holmes und Watson scheint sowas nicht zu passen. Was natürlich der Qualität der Geschichte selbst keinen Abbruch tun.

Antwort von Lapislazuli67 am 13.03.2011 | 12:45 Uhr
Danke für das Übersetzerlob :-).
Ich würde dir ja gern zustimmen, dass es viel Arbeit gemacht hat, aber eigentlich kann ich nur sagen, dass es wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, "viktorianisch" zu denken :-D.
Und ich hoffe, du hast dich von der Geschichte wieder halbwegs erholt?
12.03.2011 | 18:50 Uhr
zu Kapitel 6
oh mann oh mann oh mann...
was hat er nu bitte vor?
und ich lag ja nich mal ganz so daneben mit dem
*drop*
bin gespannt

Antwort von Lapislazuli67 am 12.03.2011 | 22:15 Uhr
Ja, du hast ziemlich gut gelegen ^^. Glückwunsch. ;-)
Auf alle Fälle ist er jetzt - endlich - auf dem Heimweg...
Spiegelmosaik (anonymer Benutzer)
12.03.2011 | 12:56 Uhr
zu Kapitel 6
Hallo Lapis!
Zu deinem Vorwort - ich versteh genau, was du meinst. Es ist einfach schrecklich, was gerade in Japan - in der Welt - vor sich geht, und hier haben wir davon nichts außer die Bilder, die sowieso nicht aussagen können, was dort passiert.
Und obwohl wir wissen, wie schlimm das ist, geht das Leben weiter und irgendwie hat ja doch jeder seine eigenen Probleme, um die er sich kümmert. Hm.
Aber gut - ich will auch gar nicht anfangen, darüber zu philosophieren oder so, ich wollte nur loswerden, dass ich deine Worte zu Beginn gut verstehe.

Aber zum Kapitel.
Eigentlich bin ich sprachlos, und zwar vollkommen - zum ersten Mal (nicht, dass ich nicht gewusst hätte, dass ich früher oder später mal sprachlos sein würde).
Es hat ... richtig weh getan, das zu lesen. Gott, ich kann gar nicht in Worte fassen, was ich denke.
Schon allein der erste Abschnitt ist ja ein Meisterwerk, finde ich. Vor allem Holmes' Erwähnung von seinen Albträumen, in denen er einer der Gefangenen ist ... und Gott, die Gefängnis-Atmosphäre wird einfach so überzeugend rübergebracht, dass ich unangenehme Gänsehaut hatte. Das muss so schrecklich sein dort. Ich fand es sehr gut, dass die Autorin nicht nur auf das Aussehen der verschiedenen Gefängnisse eingegangen ist, sondern hier in erster Linie auf den Geruch. Das habe ich so selten gelesen, aber gerade darum, und weil es sehr gut zu Holmes passt, kam es irgendwie eben so überzeugend. Richtiggehend unheimlich schon. Da würde ich nicht einmal als Besucher hin wollen.

Auch der zweite Abschnitt, der ja direkt an den ersten anknüpft - whoa. Erst diese Gedanken, wie schrecklich das Gefängnis ist, und nun der Wunsch, es sollte noch unendlich schlimmer sein. Da könnte ich schon wieder heulen, weil es Holmes' Verfassung, seine Betroffenheit einfach so gut zeigt.

Und so wie ich bei den vorherigen Worten heulen könnte, könnte ich das Kotzen anfangen, sobald... Gooott! Wie kann man jemanden so überzeugend rüberbringen, dass ich denjenigen wirklich und wahrhaftig hasse?
Gilfoyle ist so ein Arschloch (Ich fluche schon wieder rum, entschuldige)! Diese Gelassenheit, dieser leise Spott, mit der er Holmes' Besuch kommentiert! Das ist fast unerträglich zu lesen.
Und für Holmes' muss es ja auch wahnsinnig schlimm sein. Seine Gedanken, dass er sich nicht beherrschen möchte, sondern ihn anschreien und schlagen ... Das ist sowas von bitter und wieder so überzeugend und so traurig und ... unbeschreiblich.
Und er wusste es schon - natürlich. *seufz*
Wobei ich hier sagen muss, ob er sich nun beherrschen will oder nicht - er tut es, und das zwar echt nicht schlecht. Sehr bewundernswert, dass er das schafft.
Wieder diese Beschreibung, dass Leben in Gilfoyles Augen kommt, einfach in dem Moment, in dem er so etwas ... Abstoßendes sagen und die Situation genießen kann - genau wie bei Watson damals ... das ist einfach... *kopfschüttel* Bin wirklich sprachlos.

Du hättest mich sehen sollen, als ich Gilfoyles Worte gelesen habe. Ich wusste, dass er es genießen würde, Holmes von dem Handel zu erzählen. Aber DAS... Ich saß ganz ehrlich mit offenem Mund da und hab erst einmal ungläubig geblinzelt und das nochmals gelesen. Was er sagt, das ist einfach... So spöttische Worte, nach dem, was er Watson angetan hat ... das steht ihm nicht zu, verdammt! Und und ... es ist sowas von mies, wie er irgendwie Holmes bzw seine Gefühle persönlich in die Antwort mit einbezieht - "Sagen Sie 'Ihrem Doktor' (...)" und "Sie kennen sich möglicherweise damit aus, Mr. Holmes."
Da will ich wirklich heulen und gleichzeitig Holmes und Watson beide beruhigen und trösten und nebenbei noch irgendwas Schreckliches mit Gilfoyle anstellen ... Himmel, diese Geschichte macht mich fertig, und ich genieße es auch noch. *kopfschüttel*

Und Holmes schafft es dennoch weiterhin, so ruhig zu bleiben. Wow.
Sag mal, Gilfoyle ist entweder suizidal oder aber echt ein krankes, mieses Schwein, ein ... ein Psychopath. "Wie geht es Ihrem Freund? Grüßen Sie ihn von mir." und "Warum danken Sie mir nicht für Ihr Leben, Mr. Holmes? Sind Sie nicht glücklich, dass ich so leicht zufrieden zu stellen bin?" ... Habe ich schon erwähnt, dass ich sprachlos bin? "Leicht zufrieden zu stellen"?!
Himmel, ich hoffe so sehr, dass Holmes sein Versprechen wahr machen kann und irgendetwas findet, was Gilfoyle wirklich was ausmacht. Der soll dafür bezahlen.
Irgendwie habe ich grad dezent heftige Rachewünsche, ich glaube, das hat in der Intensität vorher nur eine andere Geschichte geschafft - wirklich meine Bewunderung an die Autorin! Auch wenn ich sie ein kleines bisschen dafür hasse, das alles so realistisch und nachvollziehbar sein zu lassen, denn ich meine es wortwörtlich, wenn ich sage, es tut weh, das zu lesen. *schluck*

Am meisten weh taten ja fast Holmes' Gedanken. Es war ja klar, dass er sich würde rächen wollen, aber trotzdem - das so zu lesen, ist heftig. Und dann die Erkenntnis, dass Watson sich danach trotzdem aufgerappelt hat, ihm geholfen hat ... dass er irgendwo in der Nähe lag (so traurig, wie er sich fragt, WIE nah er wohl war) und nichts tun konnte ... Ach Mensch. Irgendwie hab ich das Gefühl, etwas vom Schlimmsten, was er tun kann jetzt, ist, sich die Schuld zu geben und zu denken, dass Watson das nicht hätte tun sollen. Ich meine - die Gedanken sind nachvollziehbar, aber wie ich schon einmal in einer vorherigen Review schrieb, es bringt Watson nichts mehr. Er hat es getan, weil es für ihn richtig schien, er schrieb selbst, er bereue nichts ... Hm.

Und der letzte Abschnitt ist wieder ... umwerfend, wie der erste. Das ist ... pure Perfektion, wirklich. Ich kann mir so gut vorstellen, wie Holmes ungeduldig ist, wie er unbedingt zu Watson will (wobei ich mich frage, ob er überhaupt weiß, wie er dann mit ihm umgehen soll, was er sagen soll), und wie er sogar rennt, weil ihm dann alles andere zu lange dauert, weil er nicht warten will ...
Diese Beschreibung, von wegen, er hätte sich anscheinend irgendwo die Faust angeschlagen - dieses "...aber ich erinnere mich nur an den Schmerz, der wie ein reinigender Blitz durch mich gefahren war, nicht wo oder wann es geschehen war." am Schluss - perfekt, wirklich. Perfekt.
Dieses Kapitel ist ein Meisterwerk.

Und wieder muss ich dir meine Bewunderung bezüglich übersetzen aussprechen. Gerade der Dialog im Gefängnis, deine Wortwahl ist wunderbar. Ich hätte selbst im freien Schreiben Probleme, solche Worte und Formulierungen zu finden, und du schaffst das in einer Übersetzung und bringst die Atmosphäre der Zeit einfach richtig genial rüber. Es ist eine Freude, ein Genuss, das zu lesen. Also ... natürlich nicht die Handlung an sich, aber einfach die Wörter auf sich wirken zu lassen, so, wie sie da stehen. Wundervoll. Vor allem dann noch dieser Kontrast zwischen den hübschen Worten und dem "hässlichen" Inhalt des Gesprächs/der Handlungen. Wirklich, einfach super.

Wahnsinnig tolles Kapitel. ...Okay, wenn ich da so drüberscrolle, ein bisschen was ist es doch geworden angesichts der Tatsache, dass ich sprachlos bin *lach*
Und mein Glückwunsch übrigens zu dem Beenden der Übersetzung! *grins*
Liebe Grüße
Sandfrauchen
12.03.2011 | 12:28 Uhr
zu Kapitel 6
Bah, ich hasse Gilfoyle... :/
Holmes tut mir leid, Watson tut mir leid...
Im Moment tun mir alle Menschen auf der Welt leid....

Ich erwarte trotzdem das nächste Kapitel mit Spannung :D

LG, Linda

Antwort von Lapislazuli67 am 12.03.2011 | 20:37 Uhr
Das freut mich, dass du das nächste Kapitel mit Spannung erwartest. :-)
Ich fürchte, die Story passt im Moment fast schon zu gut zur allgemeinen "Weltuntergangsstimmung"...
12.03.2011 | 12:26 Uhr
zu Kapitel 6
Darf ich mit machen?

Ich meine, den Kerl vierteilen, erhängen, erschiessen, ersssaufen, vergiften, in kleine Stücke reissen, erschlagen

*Was gibt es noch???????????

Antwort von Lapislazuli67 am 12.03.2011 | 20:35 Uhr
Sprich dich mit Holmes ab - aber ich weiß nicht, ob er dir was übrig lassen würde... ;-)
Mir scheint, dieses Kapitel hat nochmal so richtig als "Hasserzeuger" gegen Gilfoyle funktioniert?
10.03.2011 | 15:08 Uhr
zu Kapitel 5
na...
er is ja na dran...
will der den idioten jetzt selber fragen?
wenn ja...
wird er es bestimmt nur dann, wenn er prallen kann
drauf wette ich fast

Antwort von Lapislazuli67 am 11.03.2011 | 08:46 Uhr
Du meinst, der Mistkerl wird die Gelegenheit nutzen und mit seiner Tat prahlen?
Zuzutrauen wäre es ihm sicher...
09.03.2011 | 19:19 Uhr
zu Kapitel 5
Mal wieder ein sehr schönes Kapitel
Die Geschichte gefällt mir von Mal zu Mal besser :))
Als ab sofort aus Holmes´ Sicht? Na, das wird wohl noch interessant...

Wieder: Sehr gut übersetzt und alles :)

Freu mich auf das Nächste,
LG, Linda

Antwort von Lapislazuli67 am 11.03.2011 | 08:44 Uhr
Ja, ich glaub schon, dass das noch interessant wird ;-).
Danke für das Übersetzerlob - ist ja das einzige, wofür ich hier Lob einheimsen kann... *g*
Spiegelmosaik (anonymer Benutzer)
09.03.2011 | 10:50 Uhr
zu Kapitel 5
Heyho Lapis,

Oh Mann, jetzt geht es ja richtig vorwärts langsam. /:
Ich finde es so rührend, wie man Holmes' Betroffenheit aus seinem Geschriebenen mitkriegt. Vom ersten Satz an schon, irgendwie.
Mit meiner Vermutung bezüglich des Berichts von Scotland Yard lag ich also gar nicht mal so falsch - ha. *grins*
Es ist irgendwie hart zu lesen, wie Holmes spätestens da merkt, dass etwas _wirklich_ nicht okay ist, dass irgendetwas richtig Schlimmes, Unaussprechliches bei dieser Gilfoyle-Sache passiert sein muss, dass es Watson noch immer so beschäftigt.
Ich mag die Darstellung von Holmes hier wirklich sehr, sehr gerne. Wie er alles der Reihe nach analysiert, seine Erinnerungen an den Ablauf rekonstruiert ... sehr überzeugend. Vor allem diese Wiederholung des "Nein. (...) Und noch einmal nein. (...) Nein. Nein." hat mir sehr gefallen in dem Zusammenhang.
Zudem fand ich es extrem interessant, das alles aus seiner Sicht nochmal mitzukriegen ... irgendwie fühlt es sich jetzt "kompletter" an, da man weiß, was Holmes alles noch mitbekommen hat und was alles eben nicht. Und gleichzeitig tut es weh, weil man als Leser alle Lücken füllen könnte und Holmes das noch nicht tun kann - und Watson redet ja nicht darüber. *hmpf*
"Watson stützte mich – er stützte mich – und ich stand aufrecht in Dunkelheit und Schnee." --> fand ich sehr beeindruckend irgendwie. Vor allem das eingeschobene "er stützte mich" ... welches die vorherigen Worte bekräftigt. Auf mich hat das irgendwie wieder sehr berührend gewirkt, da ich ja weiß, was das genau für ein Handel war, und dass Watson in dem Moment eigentlich noch verletzter war als Holmes, wenn auch auf gänzlich anderer Ebene, und vielleicht mindestens genauso eine Stütze gebraucht hätte. Ich weiß nicht, ob das so beabsichtigt war, aber auf mich hatte es jedenfalls diese Wirkung. Lovely.

Hm hmm ... und jetzt hat Holmes es also soweit raus. Er weiß, dass ein Handel stattgefunden haben muss.
Und, oh meine Güte, er lässt sich zum Gefängnis fahren. /: Ich weiß noch nicht so ganz, ob ich das gut finden soll, oder nicht.
Ich meine ... wenn er wirklich vorhat, mit Gilfoyle zu sprechen - dieser Mistkerl hat die Gelassenheit (und Dreistigkeit), Holmes zu sagen, was es für ein Handel war, ohne dabei eine Miene zu verziehen, dessen bin ich mir sicher.
Und an sich fände ich es auch gut, wenn Holmes es wüsste - ich warte darauf. Hoffe schon darauf.
Aber gleichzeitig bin ich so in der Geschichte drin ... ich hab richtig Angst vor seiner Reaktion - zum einen Gilfoyle gegenüber (wobei okay, er ist im Gefängnis, Holmes wird ihm wohl kaum was antun können, sollte er es dann wollen [wovon ich wiederum ebenfalls überzeugt bin, dass das so einer seiner ersten Gedanken sein wird]), als auch dann Watson gegenüber. Irgendwann werden sie ja wohl kaum mehr um ein Gespräch herum kommen, und das wird vermutlich ... heftig. Wah. Fiiieeeser Cliffhanger. ):
Ich will Samstag haben. Oder wahlweise einfach das nächste Kapitel, dann kann auch weiterhin Mittwoch sein, oder Donnerstag. ^^

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich den Schreibstil liebe? Ja? Egal - ich vergöttere ihn. Ich könnte das alles immer und immer wieder lesen - und tu es auch. ^^ Jedes Mal, wenn es ein neues Kapitel gibt, lese ich das voller Ungeduld, um es einige Minuten später noch einmal mit allen vorherigen zu lesen; ich kann gewisse Passagen ganz ehrlich schon auswendig.

Jedenfalls - seeehr gefallen hat mir das Kapitel! Freu mich schon auf mehr. (:

Liebe Grüße
Sandfrauchen
08.03.2011 | 19:33 Uhr
zu Kapitel 4
Ich finds gut, dass das aus Holmes´ Sicht jetzt ist :)
Wirds im nächsten wieder aus Watsons sein oder wird das erst einnmal Holmes bleiben??

Ansonsten kann ich keine so langen Reviews schreiben :))

Ich freu mich auf das nächste Kapitel,
Bis dann, Linda

Antwort von Lapislazuli67 am 08.03.2011 | 21:09 Uhr
Ja, es wird Zeit, dass man mal was von Holmes mitbekommt. ;-)
Über die Perspektive der kommenden Kapitel sag ich jetzt aber mal nichts, weil das spätestens ab dem nächsten Kapitel eh ziemlich klar sein dürfte.

(Naja, das mit den langen Reviews war für diejenigen gedacht, die meinen, dass ihnen eh nichts neues mehr einfällt, wenn schon ein so ausführliches da steht ;-) - ich freu mich auch über die kurzen, so ist es nicht...)
06.03.2011 | 18:16 Uhr
zu Kapitel 4
holmes sicht?
auch mal nett..
arg...
wie denn...
da aufhören?
och nö
bin gespannt

Antwort von Lapislazuli67 am 08.03.2011 | 21:06 Uhr
Ich kann nichts dafür - das war die Originalautorin ^^.
Danke!
05.03.2011 | 18:52 Uhr
zu Kapitel 4
Der Perspektivenwechsel zu Holmes an dieser Stelle ist sehr gelungen und kommt auch zur rechten Zeit. Man konnte ja bisher nur erfahren, was Watson denkt und fühlt. Daher ist es sehr interessant zu lesen, wie Holmes sich über seinen Freund, der sich einfach so in sein Herz geschlichen hat, Sorgen macht.
Interessant wäre, zu erfahren, was Holmes dazu getrieben hat, seine Gedanken niederzuschreiben, denn aus dem ersten Absatz entnehme ich, dass das eigentlich nicht seine Art ist. Wenig später wird jedoch angedeutet, dass er erfahren hat, was Watson geschehen ist und wir nun lesen werden, wie er es herausgefunden hat. Das er nun um seine Gedanken zu ordnen, das gleiche macht wie Watson ist eine sehr gute Parallele.

Es ist wirklich sehr schön zu lesen, wie sehr sich Holmes um seinen Freund bemüht. Er hat bemerkt, dass etwas nicht stimmt und Watson von einer tiefen Traurigkeit heimgesucht wird.
Nach der Auflistung der Fehler, die er seiner Meinung nach begangen hat, beginnt er dann endlich zu schreiben, wie er herausgefunden hat, was Watson passiert ist. Zufällig fällt ihm ein nach dem Bericht zu fragen. Holmes erfährt also nicht von Watson selbst, was geschehen ist.

Das Ende des Kapitels ist wirklich sehr gemein und ich hoffe, das nächste lässt nicht lange auf sich warten. Ich platze fast vor Neugierde, wie es weitergeht und vor allem, was Holmes mit der Erkenntnis, was seinem Freund wiederfahren ist, anstellt.

Mir fällt auch gerade auf, dass ich deine Übersetzung noch gar nicht gewürdigt habe. Sie ist dir wirklich gelungen und man merkt nicht, dass das Deutsche nicht die Originalsprache ist.

LG
Xera
05.03.2011 | 18:30 Uhr
zu Kapitel 3
Wow, das Kapitel war wirklich Hammer. Ich hatte ja meine Bedenken wegen der Vergewaltigung, aber diese doch so heikle Szene wurde wirklich sehr gut gelöst.
Ich hoffe, es hat Watson etwas gebracht, das Geschehene aufzuschreiben.

LG
Xera
05.03.2011 | 18:16 Uhr
zu Kapitel 2
Natürlich entgeht Holmes Watsons seltsames Verhalten nicht. Das Gespräch war sehr interessant.Aber anscheinend weiß Holmes wirklich nicht, was geschehen ist. Man kann aber davon ausgehen, dass seine Neugierde geweckt ist, denn ich glaube nicht, dass erWatsons Lüge, es läge am Winter und an London abgekauft hat.

Watsons Gedanken werden immer düsterer, wenn er jetzt sogar schon an Selbstmord denkt, obwohl er natürlich gleich schreibt, "was denke ich denn da", aber nichtsdestotrotz ist der Gedanke nun in ihm, auch wenn vielleicht nur am Rande seines Bewusstseins.

LG
Xera
05.03.2011 | 18:05 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lapislazuli!

Das erste Kapitel hat mir schon sehr gut gefallen. Nur habe ich es bereut, das Vorwort gelesen zu haben, da es zuviel verrät. Es wäre viel spannender, wenn man erst noch ein bisschen im Dunkeln gelassen werden würde, was Watson quält... Aber gut, mir ist schon klar, dass die Warnungen dort hingehören.

Trotz diesem kleinen „Spannungsloch“ finde ich das erste Kapitel intensiv. Man kann deutlich spüren wie sehr Watson nach Worten ringt und es ihm sehr schwer fällt, sie zu Papier zu bringen.

Mein erster Gedanke zu dem Abschnitt, als Watson schreibt „Ich möchte nicht, dass er weiß, was geschah, während er blutend und besinnungslos dort auf dem Marmorboden lag [...]“ war, ob Holmes nicht doch etwas mitbekommen hat ... Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

LG
Xera
05.03.2011 | 17:35 Uhr
zu Kapitel 4
Hab mich grad durch deine Übersetzung gearbeitet. Ich finde sie gut übersetzt und es steckt bestimmt auch viel Mühe dahinter. Die Story ist wirklich spannend und mitreißend ('mitreißend' klingt immer sehr komisch, aber es ist so^^). Bin gespannt, wie es in der Story weitergeht :D

Antwort von Lapislazuli67 am 08.03.2011 | 20:56 Uhr
Ach, ich glaube, ich verstehe schon, was du mit "mitreißend" meinst - ich konnte nicht aufhören zu lesen, bis ich sie durch hatte...
Danke!