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Autor: Siberianchan
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt):
xXTroublemakeRXx (anonymer Benutzer)
02.02.2013 | 20:29 Uhr
Okay, ich weiß das es 3 Jahre her ist das du diese FF geschrieben hast, aber ich musste trotzdem ein Review schreiben, ich weiß ich komme sehr früh. :)) Ich liebe diese Stroy! ♥ Wäre zu schön wenn es so enden würde. *^* Tonda und Krabat passen Perfekt zusammen *Q* Und die Idee mit dem Granatapfel xD Ich musste so lachen. Dein Schreibstil ist auch Toll und flüssig zu lesen. *Daumen Hoch* ♥
Im Großen und Ganzem liebe ich diese FF *°* ♥

Lg xXTroublemakeRXx ♥
30.12.2011 | 23:19 Uhr
Mir gefällt besonders die Sicht des Meisters auf die Geschehnisse.
Und ich gebe zu, jemanden als 'meine jungen Lebensjahre' zu be-
zeichnen, hätte durchaus was.
Ich liebe Granatäpfel.
fermide (anonymer Benutzer)
25.08.2011 | 17:19 Uhr
hey,
hehe coole geschichte :D
auch wenn ich genauso zweifel daran habe das ein granatapfel ein aphrotisiakum is xD
hab mich grade gefragt: wieso gehts eig in den meisten krabat-geschichten hauptsächlich um die verschiedenen konstellationen der müllerburschen untereinander? oder generell um sex :P
fermide ;)

Antwort von Siberianchan am 26.08.2011 | 00:09 Uhr
Hui, hallo da!
Danke für den Review und die Fragen - da mach ich mich doch mal ans Beantworten.

Sex: lässt sich einfach erklären. Wir reden hier von einem Haufen Teenager. MÄNNLICHE In anderen Worten: Hormone, Hormone, Hormone. Ich geh mal davon aus, dass sie die meiste Zeit ein bisschen zu viel anderes im Kopf haben, um sich über Sex Gedanken zu machen, aber wenn... puh. (Plus, dass es die durchaus begründete Theorie gibt, dass Dauerstresssituationen verstärkt Sexualhormone fließen lässt. Ehe man abkratzt will man sich fortpflanzen... oder so. Vielleicht dient Sex ja auch zum Stressabbau, wer weiß. Letzten haben die Jungen jedenfalls alle bitter nötig.)
Und warum nur die Müllerburschen untereinander?
Tja.
Im Roman wird es nicht explizit gesagt, aber doch angedeutet, dass das Mädchen, dass ihren Burschen freibittet, Jungfrau sein sollte (der Meister hat keine Macht über dich, wenn er deinen Namen nicht weiß. Aber AUSSERDEM gibt es noch den Aberglauben, dass der Teufel keine Macht über Jungfrauen hat - mit anderen worten, jede potenzielle Freundin, die einen Jungen retten kann, fällt dermaßen flach, dass eine Flunder aufgeplustert gegen aussieht). Und vergiss mal nicht, wie viele Mädchen ÜBERHAUPT in dem Roman erwähnt wurden. Ganz genau zwei und von denen war nur eine am Leben, als der roman stattfand. (und außerdem hab ich den Verdacht, dass SO ein Gedankengang durchaus zum Meister passen würde.)
Ich persönlich halte herzlich wenig von OCs, die ich als Love Interests einbaue und da ich die letzte bin, die mit Slash Probleme hat...



Was den Granatapfel betrifft - nun, nein. DER selber ist sicher nicht das effektivste Aphrodisiakum.
Aber überleg mal, was für eine herrlich spritzige Angelegenheit es ist, einen zu essen - und falls das noch nicht reicht, probiers mit deinem Freund, Freundin, Ehepartner, wem auch immer aus.
Der ganze Effekt kam aus angestauten Hormonen und dem Essen des Granatapfels heraus. Aber andererseits waren biochemische Zusammensetzungen im 17. Jahrhundert noch eher unbekannt - etwas war ein Aphrodisiaktum, weil es - wie auch immer - als ein solches wirkte und damit hatte es sich.
A l e x (anonymer Benutzer)
12.05.2011 | 19:52 Uhr
Ich hege zwar Zweifel daran, dass ein paar wenige Granatapfelbissen eine solch gewaltige Wirkung haben ... aber die Idee finde ich witzig, und deine Umsetzung hat mich gut unterhalten.

"Ein ungewöhnlich heiterer Tonda" - ja, in der Tat. Irgendwie war er aber dennoch IC, was insbesondere auch für Krabat und die anderen beschriebenen Gesellen gilt. Andruschs "Nicht meine Sache" fand ich klasse, oder die Sprüche rund um Lyschko. Allein die Vorstellung, dass er mit der Entengrütze so gut aussah, die Juro über ihm ausgekippt hat. *prust*

Auch die Gedanken des Meisters zum Schluss haben mir gefallen. "Und ganz davon abgesehen war es eine sehr praktikable Art, seine neuen Lebensjahre unter Kontrolle zu halten, wenn sie so miteinander beschäftigt waren." Hihi, so gesehen ... ^^

Eine Sache, die mich irritiert hat: Im Juli ist Krabat doch schon über ein halbes Jahr auf der Mühle, also um mehr als eineinhalb Jahre älter geworden - warum ist er immer noch im Stimmbruch?

Insgesamt eine niedliche, wirklich amüsante FF.

Liebe Grüße,
Alex

Antwort von Siberianchan am 14.05.2011 | 01:13 Uhr
Hm... ich finde es gar nicht so seltsam, was den Stimmbruch betrifft.
Bedenke ruhig, dass die Pubertät mit allem drum und Dran heute um einige Jährchen früher eintritt, als im 17. Jahrhundert. :)
Krabat ist physisch 16, 17 - das ist in seiner Zeit noch der Mittelpunkt der Pubertät. (eine Randbemerkung - er ist wohl evangelisch (Eutrich gehört zur evangelischen Oberlausitz) - die evangelische KOnfirmation ist im Alter von 14 vorgesehen. In dem Alter, in dem früher bei Mädchen die Periode und damit generell sichtbar die Pubertät einsetzte. Unterhalb dieses Alters galt man ganz legitim noch als Kind (Was sich auch in unserer heutigen Gesetzgebung noch immer wiederspiegelt) - entsprechend halt ich Krabats Alter und seinen Stimmbruch nicht für so weit hergeholt.
Dazu kommt Krabats Hintergrund als "wendischer" (ich HASS dieses Wort. Konnte Preussler nicht wenigstens so viel Anstand haben, "Sorbisch" zu schreiben?) Bauernjunge. Was wissen wir? Er hat als Betteljunge nicht eben gut zu beißen gehabt. Davor war er maximal ein paar Monate bei einem Pfarrer, wo er gut gegessen hat. DAVOR aber war er ein Bauernkind. So. Wir erinnern uns, 30jähriger Krieg ist nicht SO lang her, Felder sind noch verwüstet, es gibt nix zu beißen, schon gar nicht für Bauern. Und wenn du Sorbe bist, bist du doppelt am Arsch. (die deutschen haben so eine nette Angewohnheit, Völker, auf deren Land sie sich ansiedeln, als unterlegen zu betrachten. Was mit der Zeit der Besiedlung nur schlimmer wird.). Sprich, Krabat hatte 14 Jahre eine nicht unbedingt abmagernde, aber doch nicht allzu üppige Diät, deren Auswirkungen wohl kaum durch ein paar Monate Sattfuttern ausgeglichen werden. Schon gar nicht, wenn der Hunger danach noch stärkere Extreme annimmt.
Ein Mangel an Nährstoffen und Energiezufuhr hemmt die körperliche Entwicklung, wofür du gerade in der Pubertät anfällig bist (was logisch ist, sexuelle Reifung und Wachstum sind energiefresser). Die Entwicklung kann aber nicht allzu schnell aufgeholt werden. Maximal läuft sie im gesunden Tempo wieder an (oder das Tempo wird wieder gesund), wenn man eine Weile wieder gut isst, aber sie wird sich nicht beeilen, auf den altersüblichen Stand zu kommen. Sprich, du bist bis zum Ende der Pubertät ein bisschen hinterher, was das betrifft.
Ist also durchaus möglich, dass krabat physisch ein bisschen hinterherhinkte (was nicht viel heißen muss, ich wette, damals ging es den meisten Sorben so), als er in die Mühle kam, so dass sein Stimmbruch ein wenig später einsetzt und vielleicht auch etwas länger dauerte.

Und ja, das alles in der Geschichte zu erklären hemmt den Lesefluss und zerrupft die Stimmung. Aber... es ist toll, wenn Leute nach so etwas fragen, weil... es heißt, dass sie das wirklich gelesen haben. *strahl*
Danke dafür.

Lieber Gruß, Sibi
04.05.2011 | 17:32 Uhr
sehr gute Geschichte.Ich finde das Krabat und Tonda sehr gut zusammenpassen
09.02.2011 | 20:55 Uhr
Hallo?!
Ich mag die Geschichte total gerne, warum sind da nur so wenige Antworten?!
Also, hier eine von mir:
Ich finde die Idee sehr originell und außerdem mag ich, dass du dich nach dem Buch und nicht nach dem Film gerichtet hast.
(Zumindest nehme ich das an, weil du Lyschko so beschrieben hast, wie er im Buch ist) und ich mag den Styl, den du benutzt hast..
Also, ich finde es sehr gelungen ^w^
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