Autor: Rebi
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
21.01.2011 | 23:11 Uhr
zur Geschichte
hi^^
habe gestern erst die anime serie geschaut und mich daraufhin gleich hier nach guten geschichten umgeguckt...
Leider ist das fandoom noch sehr, sehr klein, aber zum glück beinhaltet es geschichten wie deine.
Ich habe keine ahnung von GO, auch nach der serie noch nicht^^, weshalb mich das letzte review sehr verwirrt hat *lach*

Ich will einfach mal bei deiner Geschichte bleiben...
Du hast einen guten schreibstiel und auch die charactere gut eingefangen. Ich konnte sie beinahe direkt vor mir sehen, vor allem weil ich mir während der ganzen serie vorgestellt habe, dass es auf eine Beziehung der Beidnen hinläuft.

Mir selbst sind so unendlich viele ideen im kopf herumgegeistert^^°
Deine Idee war interessant und im großen und ganzen gut umgesetzt.
Auch wenn ich eigentlich eine Leidenschaft für lange Geschichten hege, so war deine schön zu lesen und hat mich am ende befriedigt zurück gelassen.

Ich hoffe auch das wir noch mehr von dir zu lesen bekommen und wer weiß, vielleicht setze ich mich nach meinen yu-gi-oh projekt ja auch mal dran^^;

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel glück für die Zukunft und frohes Schaffen!
LG
Zauberlehrling
20.10.2010 | 08:57 Uhr
zur Geschichte
Mir fällt leider immer wieder auf, dass die meisten HikaGo-FF-Schreiber keinen blassen Schimmer vom eigentlichen Thema des Manga haben - Go. Zwar ist die südkoreanische Go- bezw. Baduk-Szene mit Superstars wie Lee Changho 9p, Lee Sedol 9p oder Cho Hunhyun 9p heute international erfolgreicher als die japanische, doch würde sich wohl niemals ein halbwegs erfolgreicher japanischer Profi dazu herablassen, nach Korea zu gehen um zu studieren. Viele koreanische und taiwanesische Profis (Cho Chikun, Cho U...) sind nach Japan gekommen, als die Hankuk Kiwon, der koreanische Verband, noch in seinen Kinderschuhen war. Der japanische und der koreanisch-chinesische Stil sind grundlegend unterschiedlich: Der erste ist sehr technisch, auf Honte, also solide Züge bedacht und in der Eröffnung sehr theoretisch. Lange vergessen sind die Zeiten, da geniale Anarchisten wie Go Seigen (Wu Qingyuang, das Vorbild für den Charakter des Hikaru) und Kitani Minoru sich in der Ära des Shin-Fuseki von den alten Normen der Edo-Zeit lösten: Mit der Einführung des Komis, der Entschädigungspunkte für Weiß, war es auf einmal nicht mehr nötig, auf Zug 4 einen Annäherungszug zu spielen, wie die Shusaku-Eröffnung (http://senseis.xmp.net/?ShusakuFuseki) es annahm. Bald darauf folgten so frevelhafte Entwicklungen wie Eröffnungszüge auf 4-4 (Hoshi), 3-3 (San-San), seltener 5-5 (Go-no-Go), 6-4 (Ootakamoku), 6-3 (Oomokuhazushi) oder - unvergessen - 10-10 (Tengen), 10-6 etc. Die Entwicklungen, vor allem Hoshi und San-San, sind im modernen Go erhalten geblieben - der Entwicklungsdrang fehlt, und der einzige, der noch komische neue Ideen hat ist der alte "Mystische Kaiser", Go Seigen, lange aus dem aktiven Proleben zurückgetreten. (Gos neueste Idee: Sanrensei [Drei-Sterne-Eröffnung] nicht mit 4-4, 10-4, 4-4, sondern diagonal 4-4, 10-10, 4-4.)
Währenddessen sind der koreanische und der chinesische Stil des Baduk/Weiqi beide sehr, sehr aggressiv. Das Mittelspiel beginnt beinahe sofort, nachdem ein chinesischer Fuseki (hoch oder tief oder mini) und ein oder zwei komplizierte, trickreiche Joseki koreanischen Stils aufs Brett geknallt worden sind. Es folgen blutrünstige Kämpfe auf dem ganzen Brett - in Korea enden mehr als 80% der Profipartien in Aufgabe, in Japan sind es nur 60%.

Um meinen Monolog zu beenden (selbst Go-Spieler sind nach so etwas meist genervt), möchte ich nur noch sagen: Mir gefällt dein Schreibstil sehr, und bis auf ein paar sachliche Fehler (abseits vom Go) ist die Story schlüssig und interessant. Ich würde gerne mehr von dir lesen!

LG flz