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Autor: ThotsTochter
Reviews 1 bis 22 (von 22 insgesamt):
15.01.2019 | 15:11 Uhr
Huhu!

Ich kann mir gut vorstellen, dass es mit Julia nicht einfach ist, Weihnachten zu planen. Sie wirkt auf mich immer sehr unflexibel und umständlich. Das kann einen schon in den Wahnsinn treiben. :) Ich glaube früher hat so jemand geradeliniges sehr gut zu Sebastian gepasst. Bis dann der neue Kollege aus Hamburg kam. Der ihn einfach mal gezeigt hat, dass es im Leben mehr als gerade Hecken und Grillpartys mit den Nachbarn gibt. Ich glaube genau, dass zeiht Sebastian auch an. Das scheinbar abenteuerliche, nicht ganz so von der Gesellschaft anerkannte. Einfach nur der derbe Kontrast zwischen seinen gut bürgerlichen Leben und Thorsten. Der nun ganz und klar raus fällt.
Thorsten wiederum findet die Verankerung, die Häuslichkeit von Sebastian sehr anziehend. Endlich jemand konstantes, halt gebendes in seinen Leben. Und ausnahmsweise auch kein Großkrimineller. XD

Das Telefonat am Anfang kann ich mir also sehr gut vorstellen. Ich finde das Detail schön, dass Sebastian, Nika noch grüßt. Auch der Wutanfall passt super zu ihm. Sebastian reagiert gerne mal über, wenn er nicht weiter weis. Bei Julias Sturheit bekomme ich innerlich einen Anfall,... also ja passt auch. Thorsten nervt das bestimmt genauso, wie mich innerlich. :)

Also ganz ehrlich. Ich würde Weihnachten auch nicht zu meinen Expartner gehen. Da macht es sich Julia aber sehr einfach. Das ist so unfair, Sebastian gegenüber. Aber passt.
XDXD Das arme Büro. Mmmmmhhhhh.... Kommt Thorsten mit zu Sebastians Eltern am ersten Weihnachtsfeiertag? ;) "Ach das ist übrigens mein Kollege, der war am Heiligabend da. Kann der bei euch mit essen?" Da würde sich der Thorsten aber freuen. XD

Ja. Thorsten macht das schon richtig,... ganz vorsichtig sein. Sonst tickt Sebastian noch vollständig aus... Das hat er ja nach "Spiel auf Zeit" gelernt. Eher besonnen vorgehen, sonst baut Herr Bootz wieder nur Mist. Ich finde die Aussage von Thorsten mit dem "Überbringer von schlechten Nachrichten" genial. Vor allem in den ersten Folgen, hat er so etwas in der Art immer mal los gelassen und das mit diesem herrlichen trocknen Humor. Das kommt im Tatort mittlerweile immer viel zu selten,...

Ja. Der Thorsten ist schneller, als man denkt. Echt schön ,wie er Sebastian tröstet. Das ist so typisch Thorstens Art. :) Echt niedlich, wie er dann seine Fussspitzen betrachtet. Auf jeden Fall, einer sehr , sehr gute Idee Sebastian einzuladen. ;)

LG earnur
22.12.2018 | 11:21 Uhr
Hallo ThotsTochter,

ich sehe dein Werk zum Berliner Tatort leider erst jetzt.
Und erfreue mich daran ungemein.
Die Szenerie ist einfach klasse - so typisch die zwei. Samt Ritter, dem Hund.
Du hast Till & Felix wunderbar getroffen - es ist so "in Character" für mich, dass ich die beiden vor meinem geistigen Auge sehen kann. Du hast eine so alltägliche Situation geschaffen, aber dafür den beiden soviel Raum für ihre typischen "Eigenarten" gegeben und das ganze dann mit diesem wunderbaren Moment verziert: die beiden liegen am Boden und Till gibt dem schönen warmen Gefühl in seinem Bauch nach: so schön. Und ich bin gerade in leichtem Seufzen versunken, als ich die beiden "da so vor mir sehe" und dann das abrupte Ende. Till's Charackter schlägt durch: er ist zu sehr Macho ... er darf doch nicht diesen Gefühlen nachgeben - für einen Mann! Ein Stich ins Herz. Wahrscheinlich auch für Felix.

Ich danke dir sehr für das kurze Lesevergnügen.

Und wünsche dir schon einmal schöne Weihnachtsfeiertage für dich und die deinigen :)

LG,
Opalith

Antwort von ThotsTochter am 14.01.2019 | 13:55 Uhr
Hey Opalith,

danke sehr für dein Review. Es freut mich sehr, dass sich immer noch Fans und Freunde der "alten" Berliner hier finden. Schön, dass dir die Geschichte gefallen hat. Ich habe die Idee, aus den beide mehr zu machen noch nicht aufgegeben und eine Idee für eine Fortsetzung habe ich schon recht lange im Kopf. Nur leider hatte das RL bisher etwas dagegen, dass ich sie auch schreibe. Ich hoffe, das ändert sich bald.

LG
Seshât
xxx (anonymer Benutzer)
25.11.2018 | 02:35 Uhr
Hey. Als jemand, der sexuellen Missbrauch erlebt & überlebt hat, fiel es mir wahnsinnig schwer das zu lesen & ich habe es dennoch getan, in dem Wissen, mich damit bewusst zu triggern. Aber es war spannend, so eine Szene zu lesen. Wir wissen beide nicht, was in Tätern während & nach einer solchen Tat tatsächlich vorgeht, ich glaube allerdings, dass die wenigsten so schnell so sehr bereuen wie Thorsten. Obwohl Sebastian nicht in der Lage war, dem ganzen bewusst zuzustimmen, war Thorsten fast sanft, liebevoll. Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann: Die meisten Täter sind so nicht. Sie sind hemmungslos, gewaltvoll, rücksichtslos, selbst wenn es aus der Gelegenheit spontan geschieht. Ich denke manchmal, dass es besser wäre, das Erlebte zu vergessen, aber nachdem ich das gelesen habe, bin ich mir nicht sicher. Nicht zu wissen was passiert ist, nicht zu wissen, dass es passiert ist & selbst wenn nicht ein Mal zu wissen ob man es gewollt hat oder nicht. Das ist die Hoffnung, die mir als Leser hier bleibt. Vielleicht hätte Sebastian es wirklich gewollt. Aber das moralische Problem ist ja hier nicht mal der Wille, sondern, dass er, falls denn vorhanden, nicht erteilt werden konnte. Das macht Thorstens Verhalten so falsch, so schlimm, so unmoralisch. Doch Thorstens Gedanken danach sind trotzdem die Gedanken eines Opfers - der Ekel, die Schuldfrage, die Reue, der Selbsthass - nicht die eines Täters.
Ist es richtig, ihm nichts zu sagen? Für Sebastians Psyche sicher. Wie bereits gesagt: Zu wissen, dass es passiert ist, aber nicht zu wissen, ob man das gewollt hat & was genau passiert ist, ist vielleicht schlimmer, als nichts oder alles zu wissen.
Ich fände interessant, was weiter passiert in diesem Paralleluniversum, aber ich finde deine Erklärung/Begründung,es nicht weiter zu schreiben, sehr gut. Dem ein psositives Ende zu geben wäre falsch.
Würde mich dennoch freuen, etwas anderes neues von dir zu lesen, du schreibst gut & deine Ideen sind interessant, besonders... Danke.

xxx

[Falls du mir antworten möchtest, antworte einfach auf das Review, auch wenn ich hier anonym schreibe, werde ich dafür sorgen, über eine mögliche Antwort von dir informiert zu werden.]
04.04.2018 | 22:15 Uhr
Omg! Dieses Kapitel ist absolut perfekt, vor allem der Satz am Ende. Ich würde dich noch mehr lieben, wenn du eine ganze Fanfiktion basierend auf Scherbenhaufen schreiben würdest. ^-^
Liebe Grüße <3

Antwort von ThotsTochter am 05.04.2018 | 09:49 Uhr
Danke, freut mich, wenn's gefällt.

Und wie ich schon sagte: FanFictions ist in Arbeit, dauern aber noch ein bisschen. Weil die eine monsterlang ist (15.000 Wörter) und die andere an Mehrteiler wird (Mit Plot und Krimi und Drama und so...). Ich hoffe mal, ihr habt Geduld mit mir.
04.04.2018 | 16:44 Uhr
Projekt: #1ReviewproTag

Hallo ich mal wieder!

Erstmal: Ich danke dir für die Widmung. Das hat mich so was von gefreut. Ich springe immer noch freudig um meinen Schreibtisch. *lol* So was habe ich heute echt mal gebraucht.
So, nun aber zu den wichtigeren Teil: deine Fanfiktion
Ich kannte ja schon die Rohfassung und war nach dem ersten Lesen sehr angetan von deiner Überarbeitung. Die Fic ist ja unglaublich gut geworden. Sie gefällt mir sehr gut. (Und ist mir gewidmet. Jaja. Ich höre schon auf. XD)

"Du salutierst mir mit einem leicht ironischen Grinsen und sofort breitet sich wieder dieses unangenehm flaue Gefühl in meinem Bauch aus."

Das ist neu, oder ? Das is ja voll niedlich. ^^

"Du bist dir deiner Sache zu sicher, schätzt das Risiko völlig falsch ein. Ein bisschen kommst du mir vor wie der kleine Junge, der unverhofft bei den Großen mitspielen darf, obwohl er keine Ahnung hat, worum es eigentlich geht."

Den Vergleich mit dem kleinen Jungen finde ich eine sehr schöne Idee. Passt auch perfekt zu Thorstens Gedankengänge über Sebastian und drückt seine Sorge sehr schön aus.

"‚Nicht schlecht‘ reicht da nicht, du musst perfekt werden. Ich versuche dich zu überraschen. Deine Antworten müssen auch sitzen, wenn dich mal jemand auf dem falschen Fuß erwischt."

Ich mag es, dass du hier nochmal auf Thorstens Bedenken ausdrückst. Außerdem finde ich die kurze Erläuterung seines "Plans" auch gelungen. Damit wird es gleich deutlich, dass er mit Sebastian Trainieren möchte und warum.

"Jeder kann mal kurzzeitig abgelenkt sein. Ich kann nur hoffen, dass du besser bei der Sache bist, wenn es wirklich darauf ankommt."

Schöne kurze Erklärung. Zeigt nochmal Thorsten seine Gefühle für Sebastian.

"Und je mehr du erzählst, umso mehr Lügen musst du im Kopf behalten. Das flaue Gefühl in meinem Bauch wird stärker, sagt etwas ganz anderes, aber ich ziehe es vor, das zu ignorieren. Ich darf mich nicht ablenken lassen, muss mich auf meinen Job konzentrieren, also stelle ich die einzig logische Frage."

Super Überleitung .Mir gefällt der Einfall, dass die Erwähnung der Frau bei Thorsten was auslöst. Da ist aber jemand verliebt.

" Ich muss aber weiter nachfragen, jede mögliche Frage finden, für deine Sicherheit. Und du musst eine Antwort haben, schnell und glaubwürdig. Aber das ist nur die halbe Wahrheit."

Hier kommt wieder sehr schön rüber, dass die Beiden miteinander Trainieren. Das greift die Dynamik der Szene sehr schön auf. Die Anspielung zum Schluss finde ich ebenfalls wieder sehr passend.

"Es ist längst auch ein Spiel zwischen uns geworden. Die Frau, die du spontan erfunden hast, ist dein Trumpf gewesen. Du hast dich schon als Sieger gesehen, jetzt musst du erkennen, dass ich immer noch besser bin. Ich bemühe mich gar nicht, mein triumphierendes Grinsen zu verbergen, sondern ziehe die Augenbrauen hoch und bohre sofort weiter."

Ich sehe Thorstens selbstgefälliges Grinsen auch. Sehr gut geschrieben.

"Ein warmes Kribbeln breitet sich in meinem Bauch aus und ich versuche, meine Gefühle mit einem ironischen Salut zu überspielen. Ich hoffe, du verstehst trotzdem, dass mein Dank ernst gemeint war. Du scheinst es aber gar nicht so richtig zu registrieren, bist mit deinen Gedanken schon wieder ganz woanders."

Der Bezug ist super gelungen. Cool, wie das Salutieren von den Beiden ganz verschieden aufgenommen wird. Sebastian hat ja sogar gemerkt, dass Thorsten gleich gerade an etwas ganz anderes denkt. Stimmt ja auch. Er ist mit seiner Sorge um Sebastian beschäftigt. Ich finde diese Spieglung zwischen den beiden Teilen top.

"Es schmeckt ekelig,"

Das gute Bier. ^^

"Es ist mir wichtig, dass du wenigstens ein bisschen beruhigt sein kannst, weil du weißt, dass du mich so gut wie möglich vorbereitet hast."

Ach, niedlich. *schwärm*

"Dieses triumphierende Funkeln in deinen Augen, das immer noch von der diebischen Freude kündet,  "

Oh, ja das ist der Herr Lannert,.... XD

" Ich hoffe auf Ersteres und beschließe, aufs Ganze zu gehen."

Auch eine sehr schöne Idee. Das könnte man wirklich gut als Grund für Sebastians Antwort nehmen.

"Schnell wende ich den Blick ab und schaue aus dem Fenster, bevor meine Augen mich verraten. Dein Grinsen wird breiter und ich ahne, es ist zu spät. Du hast gesehen, wovon ich heimlich träume."

"Ja, ich träume weiter. Und ich bin nicht der Einzige hier."

Die Beiden Enden passen jetzt sogar noch besser. (Ich hätte nicht gedacht, dass das wirklich noch viel besser geht.)

Wie schon geschrieben. Eine sehr gute und schöne Überarbeitung. Du transportierst in diesen Stück Text so viele schöne Anspielungen und Formulierungen. Ebenso gut lese ich den verspielten Sebastian und den besorgten Thorsten heraus. Die Interpretation der Gestiken, Mimiken und dem gesprochenen Sätzen ist dir super gelungen.  
Ich schließe mich übrigens der Meinung von FollowYourHeart an. Eine Fortsetzung ist doch eigentlich gar keine schlechte Idee. :P

In diesem Sinne: lass uns Beide noch etwas weiter träumen

lg earnur

PS: Dein noch offenes Schreibprojekt habe ich angefangen. Leider ist mir noch eine Revision  dazwischen gekommen. (Eine Freundin veröffentlicht gerade ein Buch, wo ich als Lektor auch mit erscheine.) Das Teil hatte leider ein Deadline. Aber ich bin frohen Mutes, dass ich dir bald ein Feedback geben  kann. ;)

Antwort von ThotsTochter am 05.04.2018 | 09:55 Uhr
So, du schließt dich der Forderung nach einer Fortsetzung an, ja? Das ist ja interessant... Also, ich sag jetzt mal: "LADY, Du weißt doch wo die Fortsetzungen liegen? Schon seit Monaten!" *lol* (Nee, lass dir Zeit, ich weiß eh gerade nicht, wann ich das noch alles schreiben soll, was ich an Ideen habe).

Ansonsten sage ich an dieser Stelle nur mal ganz schnell: Freut mich sehr, wenn es gefällt. Vor allem auch die neuen Ideen, die ich noch eingebaut hatte, nachdem du mir die Rohfassung kommentiert hattest. Sehr hilfreich übrigens.

Und ja, ich träume schon weiter. Du weißt ja wie und wo. Das Bunny lebt und es bekommt Kinder.
04.04.2018 | 11:39 Uhr
Perfekt! Ich liebe Scherbenhaufen für diese Szene und ich warte schon lang auf eine Fanfiktion die daran anlehnt. Also schon mal Danke dafür. Dein Schreibstil ist wie immer super angenehm, auch wenn mich dieser "Du-Erzähler" überrascht hat - war definitiv nicht schlecht. Ein toller Einblick in die Gedanken der beiden, sehr interessant, sehr niedlich. Der letzte Satz, ahhh .-. An dieser Stelle könnte man wunderbar eine Fortsetzung schreiben, hust. Aber auch so für sich ist es eine echt tolle Arbeit. Respekt & Danke dafür. Ich freue mich darauf, mehr von dir zu lesen <3

Antwort von ThotsTochter am 05.04.2018 | 09:46 Uhr
Hey, freut mich sehr, dass es dir gefällt. Und diese Szene ist ja nun wirklich ein guter Grund, "Scherbenhaufen" zu lieben (zusammen mit der Besenkammerszene und der "Bis das der Tod uns scheidet"-Szene). Mein lieber Betaleser, der die Stuttgarter nicht mal kennt, bemerkte schon: "Wer soll denn bitte schön glauben, dass die zwei hetero sind?!"

Diesen Ich-Du-Stil pflege ich sonst eigentlich nur in den kurzen Doppel-Drabbles, aber irgendwie schien er mir hier passender als die übliche Third-Person-Perspective. Ich glaube aber auch, die Stuttgarter sind die einzigen, bei denen ich das über mehr als 400 Wörter hinbekomme.

Und was die Fortsetzung angeht: Ich hatte schon mal erwogen, die anderen beiden Szenen auch noch zu verarbeiten, aber sehr weit gediehen ist diese Idee bisher nicht. Ich habe allerdings noch einen ziemlich monströs langen Oneshot hier liegen, den ich noch überarbeiten muss, der als Fortsetzung von "Scherbenhaufen" gelesen werden könnte. Und ich arbeite an einem längeren Mehrteiler, der ziemlich direkt an "Scherbenhaufen" anschließt. Bis ich den poste kann allerdings noch etwas dauern, weil ich grundsätzlich keine WIPs mehr poste. Es gibt also noch Lesefutter...
27.03.2018 | 13:51 Uhr
Projekt: #1ReviewproTag

Hi,

ich habe ja schon im Vorfeld sehr viel geschrieben zu deiner Fic. Deswegen halte ich mich auch etwas kürzer. Ich wollte dir (eigentlich schon lange) kurz Bescheid geben, dass sich die Überarbeitung super gut fand. Jetzt hebt Felix auch logischer das Loch aus. ;) Hast du wirklich gut gelöst. Natürlich freue ich wie alle Ritter/Stark Fans auf eine Fortsetzung. Obwohl ich ja finde, dass die Fic auch gut alleine auf eigenen Beinen stehen kann.

lg earnur

Antwort von ThotsTochter am 05.04.2018 | 09:36 Uhr
Naja, ohne deine Hilfe wäre die Fic nicht geworden, was sie ist. In diesem Sinne nochmal ganz, ganz lieben Dank. Und es freut mich sehr, dass dir gefällt, was ich daraus gemacht habe. Logik und Co. sind mir ja immer sehr wichtig. (Deswegen musst du dir ja auch immer mein Gejammere über die Plotlines anhören...).

Fortsetzung, Prequel und anderer Berlinkram hocken irgendwo in meinem Bunnystall und astargatelover füttert sie auch fleißig, aber ... ähem, ja... RL, BigBang, Stuff... keine Ahnung, wann und wie ich dazu komme.
27.03.2018 | 13:19 Uhr
Projekt: #1ReviewproTag
(Nicht wundern bin bei der Aktion schon wieder 6 Tage im Verzug. Aber bis jetzt halte ich ganz tapfer durch.*lol*)

Huhu!

Wenn ich die Fic mit der älteren Fassung vergleich, bin ich doch sehr fasziniert davon, wie du schon damals mit wenigen Worten doch schon so viel transportieren konntest. Mir gefällt die alte Fassung sogar gleich noch besser. Irgendwie sagt sie doch mit so wenigen Sätzen so viel aus.
Ich danke nessaniel sehr für die Idee. als ich die Folge damals gesehen habe, war mir auch so etwas in der Art eingefallen.
An den Hemd, was Thorsten trägt, störe ich mich gar nicht. Beim ersten lesen hatte ich das so gedeutet, dass er es aus zieht um den (besonders hässlichen) Trainingsanzug anzuziehen. Ich musste damals auch echt losgrinsen, weil ich mir die zwei beim Fußballspielen so gar nicht mehr vorstellen konnte. Schließlich haben sie sich vorher geküsst. Ich glaube da hätte keiner von den Beiden mehr auf den Ball geachtet.
Ansonsten passt die Szene sehr schön zu den Beiden: ohne große Worte, klein, kurz, gefühlvoll, PERFEKT.

lg earnur

Antwort von ThotsTochter am 05.04.2018 | 09:33 Uhr
Danke, danke. Freut mich, wenn's gefällt.

Kennst du eigentlich das original von kesselchen? Wenn nicht, unbedingt lesen. Sie schreibt hier unter dem Nick "Kathastrophen" und hat ein paar wirklich schöne Fics zu den frühen Stuttgartern geschrieben.
27.03.2018 | 13:02 Uhr
Projekt: #1ReviewproTag

Hi du!

Wieder etwas verspätet, aber dann doch noch mit einen Review versehen. ^^
Juhu! Es schreibt mal wieder jemand München! Ich finde es immer schade, dass es so wenig zu den Beiden gibt, zumal ich Franz und Ivo auch gerne immer wieder schaue. Die Fahrstuhlszene kennt natürlich fast jeder. Ich kann mich erinnern, dass mich die Folge damals sehr mitgenommen hat, weil ich zu der Zeit, wo sie erschienen war, selber noch im Medizinischen Bereich gearbeitet hatte. Der Franz war auch unglaublich emotional und Ivo war so besorgt um ihn. Das spiegelt sich auch sehr schön in deiner Fic wieder.
Ich wollte den Beiden als Tatort-Fangirl natürlich auch ein: "Man jetzt küsst euch doch, ihr seit so und so schon so gut wie zusammen." an den Kopf werfen. Aber irgendwie hat das dann doch nicht geklappt. Dafür tröstet mich deine Beschreibung der Schlussszene darüber hinweg.
Besonders gut gefallen mir die zwei Sätze, die die einzelnen Abschnitte abschließen:

Mehr Worte habe ich nicht, um mein größtes Glück auszudrücken.
Mehr Worte braucht es nicht, um meine Welt perfekt zu machen.

Sie bilden nochmal eine Art Rahmen um die ganze Sache. Sehr schön und passend. Ebenso schön finde ich es, dass du Ivos Hand nochmal aufgreifst, die beschützend auf Franz liegt. So eine Geste kann manchmal schon mehr sagen als 1000 Worte.

Dankeschön und bis bald!

earnur

Antwort von ThotsTochter am 05.04.2018 | 09:30 Uhr
Ja, Fahrstuhlszenen sind nicht gut für Fangirls, schon gar nicht wenn mindestens eine Hälfte des Teams halbtot am Boden liegt. Ich kenne da mehrere so Fälle...

Ich hatte das übrigens in diesem Fall extra in der Schwebe gelassen, was das denn nun ist zwischen den Beiden - obwohl ich sie von Herzen slashe und mir immer vorstelle, dass sie offscreen dann doch nach knutschen. (Vielleicht sollte ich mal eine 2. Variante schreiben... extended scene und so... mal sehen... so viele Bunnies hier...). Aber ich wollte es hier mal nicht vorgeben.

Ich kann dir übrigens ein bisschen Hoffnung machen. Einen Münchener habe ich noch in der Hinterhand, der aber noch einer dringenden Überarbeitung bedarf. Also, wenn du den München-Tatort "Nicht jugendfrei" kennst (Wenn nicht: Angucken! SOFORT! *lol*) und noch nicht alles Bunny-Futter nach Stuttgart geliefert hast, hätte ich da eventuell was.
17.03.2018 | 19:10 Uhr
Projekt: #1ReviewproTag

Ich bin zwar etwas spät dran, aber die Fanfiktion kam ja auch etwas später raus. ;)
Die Idee ist einfach nur zu schön dramatisch: Thorsten, der keine süssen Sachen mag, kauf als Erinnerung an seine kleine Tochter einen Adventkalender. (Passt perfekt zu Herrn Lammert, Drama Baby, Drama! )Mein Highlight ist das herrlich, hoffnungsvolle Ende. Beim letzten Satz schmelze ich dahin. So schön.
Die Beschreibung von Lilli ist super süss, wie die Maus das richtige Türchen sucht. Auch das Thorsten von seiner Frau getrennt ist klingt plausibel. Schließlich ermittelt er später als VE und begibt er sich in große Gefahr.
Die Beziehung zwischen Sebastian und Thorsten ist sehr passend. Die beiden verstehen sich ohne große Worte, was auch im Tatort sehr gut zwischen ihnen funktioniert. Dankeschön für diesen kleinen Herzwärmer.

LG earnur

Antwort von ThotsTochter am 05.04.2018 | 09:23 Uhr
Naja, also theoretisch kam sie exakt pünktlich raus, weil sie ja ursprünglich für den Adventskalender drüben im LJ war und da auch exakt am 17. Dezember kam. Aber ich will mal nicht so sein... ;-)

Bei Lilly hatte ich meine Zwerge vor Augen, wie sie ihre Kalender plündern. Und was den Herrn Lannert angeht, da ist mein Head-Canon dan durchgeschlagen, aber das kennst du ja schon. (Den müssen wir auch nochmal diskutieren) Und nach dem, was in den letzten Tatorten so kam (Ja, ich bin immer noch traumatisiert von gewissen Folgen...), konnte ich kein anderes Ende schreiben. Ich muss einfach Hoffnung haben für meine Lieblinge, sonst begehen hier diverse Bunnies Selbstmord und das möchtest du jawohl nicht, oder?

Er freut mich auf jeden Fall sehr, dass dir die Geschichte gefällt.
29.01.2018 | 09:41 Uhr
Hi, im so dead! Ich hab die Folge erst vor ein paar Tagen gesehen und bin am Ende so gestorben. Du hast das toll geschrieben und das Ende hat mich jetzt auch gekillt. Danke <3
Lg Claire
29.01.2018 | 01:53 Uhr
Ach Gott, ist das schön. Alle neuen Geschichten. Sehr süß, sehr nachvollziehbar, passen gut in die Szenen. Wirklich wunderschön. Jetzt kann ich schlafen gehen. Ich freue mich immer wieder über Geschichten von dir. Vielen Dank!
Lene
14.01.2018 | 04:42 Uhr
Zu dem Kapitel würde ich zu gerne eine Fortsetzung lesen! Der Konflikt ist unglaublich und ich wüsste zu gerne wie er gelöst werden kann. Sebastian und Thorsten sind in ihrer Beschreibung so unfassbar gut getroffen, dass man regelrecht ihre Stimmen hören kann. Von dem Schreibstil bin ich schlichtweg begeistert!

Antwort von ThotsTochter am 18.01.2018 | 11:28 Uhr
Danke.

Du bist jetzt die zweite, die mir binnen kurzer Zeit ein Review zu diesem Text schreibt. Und eine nach einer Fortsetzung fragst.

Die Frage haben schon meine Betas damals aufgeworfen und ich habe damals schon gesagt, ich weiß nicht, ob ich das kann. Mein Problem ist einfach, dass die Aktion von Thorsten - mag er auch keine Gewalt angewendet haben - für mich der ultimative Vertrauensbruch ist und ich echt keine Ahnung hätte, wie die Beziehung der beiden danach noch weitergehen kann, wenn Sebastian das jemals rauskriegt bzw. sich erinnert. Außerdem glaube ich auch, dass Thorsten das eigentlich niemals tun würde. Der hätte sich wahrscheinlich eher erschossen als Sebastian das anzutun.

Ich weiß es im Moment echt nicht. Vielleicht wenn mich die Inspiration mal trifft, aber derzeit sieht es eher schlecht aus. Ich tue mich schwer damit, mein absolutes Tatort-OTP zu zerstören (Tut die doofe ARD ja schon zur Genüge). Im Moment bin ich eher an Fluff und einem größeren Krimi mit den beiden zugange. Mal sehen, ob's was wird.
Eule (anonymer Benutzer)
09.08.2014 | 17:26 Uhr
Ich überschlage mich gerade vor Begeisterung über Thorsten und Sebastian!
Ich finde es einfach wundervoll, wie du den Beiden eine Geschichte über die Freundschaft hinaus gegeben hast.
Du hast die Charaktere echt gut getroffen und meine Nerven sehr strapaziert. Ich bin wohl leider ein Happy End-Typ...
Schön ist auch, wie du die Erlebnisse des Abends (Nacht?) eingeschoben hast und nicht einfach so erzählt hast.
Es sieht so aus, als ob du auch besonderd auf die Details in den Folgen achtest :)
Falls du eine Fortsetzung für Thorsten und Sebastian schreiben möchtest, ich würde mich unglaublich freuen!
Insgesamt hast du einen wunderbaren Schreibstil!
Bittersuess (anonymer Benutzer)
12.03.2011 | 22:15 Uhr
YEEEEEEAAAAHHHHHH!!
sorry, das musste jetzt mal kurz raus^^. Du schreibst wirklich gut und dann auch noch überwiegend über mein lieblingspairing, wohoo!
Die idee, die "echten" dialoge mit gedankengängen zu ergänzen find ich richtig toll und die ausführung ist auch gelungen. Was alles andere angeht kann ich mich meinen Vor-reviewern(wortneuschöpfung?!) nur anschließen. Dass du auch über berlin schreibst, setzt dem ganzen noch ein kleines sahnehäubchen auf^^.
Allerdings könnt ich mich grad sonstwohin beißen weil ich "Tödliche Tarnung" verpasst hab -.-grrrr, hoffentlich wird des mal wiederholt!
Jetzt freu ich mich schon auf die nächsten Teile und hoffe, dass du so schön weitermachst wie bisher.

LG,
Bittersuess

PS: dein Nickname gefällt mir^^, der bezug zu der ägyptischen gottheit ist gewollt, oder? Bestimmt... so zufälle gibts nicht^^ (vor allem wenn man auch noch auf thot achtet) wie dem auch sei, nettes detail
fan-cat (anonymer Benutzer)
16.11.2010 | 11:54 Uhr
Ich oute mich hier jetzt mal wieder als Heimlichleserin :-)
ich stimme vollkommen mit dir überein, dass sich die Münsteraner irgendwie nicht eignen. ich kann mir das bei den beiden einfach nicht vorstellen, bei den Stuttgartern dagegen ja. Bootz und Lannert passen zusammen und man kann sich auch vorstellen, dass sie ein Paar werden könnten. wie ich jetzt gelesen habe, findet das sogar Felix Klare. Er wünscht sich für seine Rolle, dass er seiner Frau einen Seitensprung mit Lannert gestehen muss. Aber das wird glaube ich ein Wunsch bleiben, weil die Tatort-Macher einfach zu konservativ sind. Ich denke, schon EIN schwuler Ermittler ist für die ein No-Go, ein schwules Paar geht dann gar nicht, es sei denn es beschränkt sich auf zwei Minuten der Ermittlungen wegen :-(.
Also bleibt uns nur die Fantasie und die, die sie zu Papier bringen.
Mach weiter so und bitte mehr von den Stuttgartern.

Antwort von ThotsTochter am 16.11.2010 | 13:25 Uhr
Woah, noch jemand, für den Thiel/Boerne nicht der Inbegriff, des Tatort-Slash ist. Ich bin begeistert.

Ja, eine Affäre zwischen Lannert und Bootz fände ich mehr als nur fein, vor allem, weil Lannert sich ja nun wirklich anbietet für sowas. Allein die Funken, die zweischen ihm und Victor geflogen sind... Und wenn es schon die Schauspieler sagen, dass sie da Lust drauf hätten sollte die ARD echt mal endlich zugreifen. Aber das wird wohl leider ein Traum bleiben ... den ich gerade zu Papier zu bringen versuche. Ich arbeite an einem "eigenen" Tatort, mit einem schwulen Kommissar als zentralem Ermittler. Aber mal sehen, was daovn wird.

Und mehr von den Stuttgartern wird es auf jeden Fall geben. Eigentlich haben alle anderen Teams, die ich hier einarbeite nur Alibifunktion, weil ich ja nicht die ganze Challange nur mit Stuttgart-Fic füllen kann. ;-)
Ivona (anonymer Benutzer)
16.11.2010 | 10:29 Uhr
Zu den Griechen:
Leider kenne ich "Fakten, Fakten" noch nicht, aber das hier find ich süß. Da ist wirklich einer nichts ohne den anderen!
Carina

Antwort von ThotsTochter am 16.11.2010 | 13:20 Uhr
"Fakten, Fakten..." iat ein ganz wundervoller Tatort. Viel Witz und auch eine gute Krimihandlung. Es war erst die zweite Thiel/Boerne-Folge und das merkt man auch. Die beiden hatten noch viel, Esprit und Krimi und Witz griffen noch sehr gut ineinander. Man sollte es auf jeden Fall mal gesehen haben.

Freut mich in jedem Fall, dass dir meine kleine Fic gefällt. Danke!
Ivona (anonymer Benutzer)
19.10.2010 | 16:43 Uhr
Zum Kapitel "Lockig":
Mensch, langsam glaube ich auch, dass die Berliner füreinander geschaffen sind... auch, wenn ich sie erst dreimal gesehen habe. Da muss ich wohl Versäumtes nachholen.
Gruß Carina

Antwort von ThotsTochter am 20.10.2010 | 00:32 Uhr
Aber natürlich sind Till und Felix für einander geschaffen - fast so sehr wie meine geliebten Stuttgarter. Die beiden müssen es bloß noch einsehen. Und Berlin-Tatort gucken ist immer eine gute Idee.
Nachtfeuer (anonymer Benutzer)
01.10.2010 | 18:15 Uhr
Superbe. Haha. Es gibt guten Tatort-Slash. Das hätt ich mir in den kühnsten Träumen nicht ausgemalt :D

Vielen Dank dafür – ein sehr angenehmer, authentischer Schreibstil, nicht zu viel, nicht zu wenig Handlung, plausibel, schön, erotisch auch, und unglaublich berührend.

Antwort von ThotsTochter am 03.10.2010 | 20:03 Uhr
Danke für dein Lob. Ich war lange sehr skeptisch, ob mir denn die Story wirklich gut und überzeigend gelungen ist. Um so mehr freut mich, dass es dir so gut gefallen hat. :D
26.09.2010 | 17:28 Uhr
Da das dritte Kapitel noch nicht auf LJ ist, schreibe ich hier mal meinen Kommentar :)

Wie nicht anders zu erwarten, gefällt es mir ganz außerordentlich <3 Allein deine Überlegung zum Sinn und Zweck dieser Szene XD Und die Gedanken von Sebastian und Thorsten sind so wunderbar passend und aaw <3

Du solltest dringend eine Fortsetzung schreiben, in der sie über's Händchenhalten reden (Yeah, I'm feeding your bunnies!)

<3

Antwort von ThotsTochter am 03.10.2010 | 20:04 Uhr
Kommt noch, aber ich warte noch auf eine Rückmeldung von einer gewissen jungen Dame, die derzeit wohl in etwas anderen Sphären schwebt... XD
Ivona (anonymer Benutzer)
12.06.2010 | 20:55 Uhr
Hi,
ich hab die beiden Stuttgarter zwar noch nie im Fernsehen gesehen (läuft anscheinend auch nicht oft). Aber etwas so Erotisches habe ich lange nicht mehr gelesen. Donnerwetter, das ist unglaublich! Ein wenig traurig zwar, aber so schön, so sinnlich... Ich hab ne Gänsehaut.
Gruß, Carina
12.06.2010 | 00:04 Uhr
Bonjour (:

Nach deinem lieben Review zu »Flirten« musste ich natürlich dein Profil ein bisschen stalken gehen und habe dann diese Story entdeckt. Ich habe den Header überflogen und mein erster Gedanke war »Oh man, das ist ja fast die gleiche Idee, die du selbst hattest…«
Nachdem nämlich an Weihnachten, als ich bei meiner Oma war, die Folge »Altlasten« mit den beiden kam und ich die Nacht darauf im Bett lag und nicht schlafen konnte, weil ich zu viel gegessen habe, hatte ich plötzlich eine Story mit den beiden im Kopf und habe sie allmählich immer mehr ausgebaut.

Als ich dann aber wieder daheim war und den ganzen Kram aufschreiben wollte, hatte ich so meine Zweifel, wie realistisch meine Idee ist. Irgendwann kam ich nämlich zu dem Schluss, dass Bootz seine Frau doch nicht betrügen würde, nie und nimmer! Und von da an habe ich die Idee eigentlich auch vollständig verworfen.
Naja, und da war ich sehr gespannt, wie du dieses ‚Problem‘ gelöst hast und als ich den Header dann endlich auch mal richtig gelesen und das mit den Drogen entdeckt habe, muss ich sagen, dass du es so geschafft hast, der Story auf jeden Fall schon mal eine realistische Basis zu geben und eine sehr dramatische noch dazu. Wegen ‚Vergewaltigungsdroge‘ und so.
In meinem Entwurf waren sie zwar auch beide betrunken, aber…naja…


Soo, jetzt mal genauer zu der Story (:
Du hast es geschafft, auf den acht Seiten unglaubliche viele unterschiedliche und auch widersprüchliche Emotionen zu verwenden und zu beschreiben.

Es gab sehr viele Momente, in denen ich heftig lachen musste z.B.:

»Thorsten schloss einen Moment resigniert die Augen.« Das passte einfach wie die Faust aufs Selbige XD

»Das war nicht irgendein T-Shirt, das war sein favorisiertes Schlaf-Shirt. Schlicht beige mit schwarz umnähtem Saum an Kragen und Ärmeln, ein bisschen ausgeleiert schon, aber zum Schlafen einfach perfekt.« Es war so wundervoll absurd, dass er sich aus dem Bett lehnt und das Shirt anstarrt, sich aber nicht umdrehen möchte…^^

»Der kicherte weiterhin hemmungslos und sehr mädchenhaft vor sich hin.« Die Vorstellung :D

»…das Bild des Außenministers in unvorteilhafter Badebekleidung.« XD Gut, dass wir am nächsten Tag Sozialkunde hatten und uns fast 90 Minuten über Guido unterhalten haben (:

»…wie Sebastian sich mit einem lasziven Hüftschwung von der Wand abzustoßen und herumzudrehen versuchte.« :3


Außerdem sehr viele Stellen an denen das Fangirl in mir einfach ein bisschen quietschen musste *__*

»…gab einen schmatzenden Laut von sich…« ♥

»Ein Manöver, das seinen knackigen Hintern und die endlos langen Beine in der dunkelblauen Jeans voll zur Geltung brachte.« Muss ich dazu noch was sagen?!

»Es war ja nicht das einzige Mal geblieben, dass sie ein schwules Paar gemimt hatten.« Uah! Jetzt habe ich die Szene wieder im Kopf, die mich zu meiner Idee inspiriert hat (: Ich habe vorhin verzweifelt versucht, mich zu erinnern o.o

»Er lehnte den Kopf beinahe erschöpft gegen Thorstens Schläfe.« Awwwww…

»…Sebastian aus diesem dunkelroten Hemd zu schälen…« Das Heeeeeemd =)

»Große grüne Augen musterten ihn, zweifelnd, fast schüchtern. „Findest du mich denn nicht attraktiv?“, fragte Sebastian leise.« ♥


Doch es wäre falsch und würde der Story nicht gerecht werden, wenn ich nur die schönen Momente aufzählen würde. Es gibt nämlich auch sehr viele Stellen, die so schonungslos schrecklich sind und mich sehr, sehr getroffen haben. Teilweise so sehr, dass sie die schönen, lustigen und süßen Stellen auch schrecklich gemacht haben.

»…einen Traum, der unerfüllbar war…« Man denkt, er erfüllt sich doch, wenn man erfährt, wer neben Thorsten liegt und dann:

»Sein Traum war wahr geworden – und hatte sich unversehens in einen Alptraum verwandelt.« Das ist so…bitter und so verdammt wahr!

»Ein Überbleibsel aus einem anderen Leben.« Das kommt ja direkt nach einer Szene, dich ich vorhin schon mal bei ‚lustig‘ zitiert habe und es bringt genau das zum Ausdruck, was ich vorhin erwähnt habe: die Bitterkeit, die man überall spüren kann…

»Und dann hatte Thorsten seine Chance verspielt, vor dem anderen Herr über die Situation zu werden… […]sich abrupt zu seinem Bettgenossen herum.« Dieser ganze Abschnitt ist einfach klasse! Er hat durch diesen Undercover-Einsatz nicht nur seine Familie verloren sondern hat sich auch dieses Denken angeeignet, von dem man spürt, dass er es selbst hasst.

Dann die gesamte Sequenz, in der Thorsten im Bad steht und wo dieser Selbsthass vor allem hierdurch deutlich wird:
»Als er das Wasser aufdrehte, fiel sein Blick auf die beiden erneuerten Fliesen unter dem Fensterbrett. Mit einem Mal wünschte er sich, dass die Kugeln damals ihr Ziel nicht verfehlt hätten.« Genau das würde Thorsten denken, glaube ich. Das hier ist eine der Stellen, an denen du, wie ich finde, seinen Charakter perfekt getroffen hast!

Seine manchmal sehr verwirrende Art zu denken und zu fühlen, die auch in den Tatort-Folgen sehr deutlich wird, hast du dargestellt.
»…bevor jemand mehr als unbedingt notwendig verletzt wurde.« Seine typische Einsamer-Wolf-Mentalität. Er will einerseits für sich sein, andererseits braucht er Liebe, so kitschig das jetzt auch klingen mag…

Seine ganze Reaktion auf Sebastians Verhalten, seine letztendliche Entscheidung, es ihm niemals zu sagen, es nicht zu wollen und auch nicht zu können. Damit niemand mehr als unbedingt nötig verletzt wird…


Aber auch Sebastian ist dir sehr gut gelungen; seine ganze Art, witziger, unbeschwerter als Thorsten, er hat bei weitem nicht so viel erlebt wie Thorsten und gleichzeitig ist er auch verletzlich. Morgens kommt er in die Küche, schämt sich, hat auch Angst davor, zu erfahren, was er angestellt hat.
Und ich finde, hier zeigt sich besonders gut, was du im Header unter »Inhalt« geschrieben hast: »…dass man jedem alles zutrauen sollte.« Und das fehlt Sebastian!
Er denkt keine Sekunde daran, was Thorsten vielleicht getan haben könnte, auch wenn er Schmerzen hat. Er vertraut ihm blind. Thorsten kann das nicht mehr, weil er weiß, wie grausam die Menschen sind, weil er viel gesehen hat, sich dafür hasst, weil er geahnt, dass er letztlich genauso ist und jetzt den Beweis hat, das es wirklich so ist!


Es gibt, finde ich, ein paar Sätze, an denen man sich ein bisschen durch die Story hangeln kann und die das, was ich empfinde, wenn ich es ausdrücken möchte, recht gut beschreiben:

»Dieser Mann faszinierte ihn, seitdem er ihn vor knapp drei Jahren das erste Mal gesehen hatte. Er begehrte ihn zutiefst, war längst rettungslos verliebt.«

»‚Vergewaltigungsdroge‘«

»Er hatte versagt. Auf ganzer Linie. Als Polizist, als Freund, als Mann.«

»Die Wahrheit würde Sebastians gesamte Welt aus den Angeln heben, dessen war Thorsten sich sicher.«

»Er wusste mit einem Mal, dass er Sebastian die Wahrheit über diese Nacht niemals sagen konnte.«

Sie zeigen die Beziehung oder auch Nicht-Beziehung zwischen den beiden und stellen den zweiten Konflikt klar heraus: Thorsten ist hin und hergerissen zwischen dem Drang, die Wahrheit zu sagen und eben wieder jenem Satz: niemanden mehr als unbedingt nötig zu verletzen. Er ist der Meinung, er sei »kein bisschen besser gewesen als der Kerl, der den Drink manipuliert hatte.«
Dem kann man jetzt vielleicht zustimmen, aber ich finde, dieser Gedanke wird durch einen anderen wieder entkräftet: »Thorsten hoffte, dass dem nicht so war, dass Sebastian sich erinnerte und ihn konfrontierte, sobald er wach war. Dann könnte er sich an der Reaktion seines Partners orientieren und müsste nicht selbst agieren.«

Wenn man so will, ist dies eigentlich ja der gegenteilige Wunsch einer Person, die eine andere unter Drogen setzt, weil sie sie missbrauch möchte. Aber genau so, wie der Traum zum Alptraum geworden ist, genauso ist es hier ein zweites Mal passiert.
Gut, wir können nicht in Sebastian reinschauen, aber sowohl ich und Thorsten scheinen davon überzeugt zu sein, das er das, was er getan hat, niemals getan hätte, wenn er bei Verstand gewesen wäre – ganz klar also, dass Thorsten sich verdammt schlecht fühlt und das ja eigentlich auch zurecht. Ich meine, er würde Sebastian zwar nie vergewaltigen wollen, aber er hat seinen Zustand und auch die Situation ausgenutzt, auch wenn man sagen kann, dass Sebastian sich ihm – wegen der Drogen – beinahe aufgedrängt hat.

»Sein Pupillen waren so geweitet, dass die dunkelgrüne Iris kaum mehr zu erkennen war, der Blick verschleiert, ob von Drogen oder Erregung war längst egal geworden.«

Dieser Satz zeigt das ziemlich gut, wie ich finde.


Was vorhin schon angeklungen ist, sind die Konflikte, die in deiner Story entstehen!
Der erste Konflikt trägt eher noch ein buntes, lustiges Sommerkleid, ist aber trotzdem sehr bedeutend:
Thorsten, der von seiner Liebe zu Sebastian fest im Griff gehalten wird, Sebastian, der ihm alle Chancen gibt, seinen Traum zu leben, ihn zu lieben, ihm nahe zu sein und auf der anderen Seite sein Verstand, der ihm klar und unmissverständlich zeigt und sagt, dass er einen Fehler macht, wenn er sich jetzt auf Sebastian einlässt, dass er etwas tut, von dem er weiß, dass Sebastian es normalerweise nicht tun würde.
» Halluzinierte sein Partner am Ende gar und hielt ihn für eine Frau?« (Auch, wenn mir gerade auffällt, dass da „eine“ und nicht „seine“ Frau steht…).

Der nächste innere Konflikt entsteht, wenn Sebastian fragt, ob Thorsten ihn denn nicht attraktiv fände. Er kann ihm nicht die Wahrheit sagen, will aber auch nicht lügen – er will ihn nicht verletzen (…), er versucht, ihm auszuweichen und in diesem Moment ergreift Sebastian die Initiative und küsst ihn. Von da an gibt es kein Zurück mehr, Thorstens »Widerstand« bricht und er verliert die Kontrolle, die ihm normalerweise sehr wichtig ist.

Der zweite große Konflikt ist jedoch der letzte, wenn Thorsten nicht weiß, was er tun soll, wenn er erkennt, dass es keine richtige Lösung für Sebastian gibt und sich schließlich dafür entscheidet, zu schweigen. Was er eigentlich (fast) immer getan hat.


Ich halte diese Konflikte genau wie die gesamte Darstellung Thorstens für sehr, sehr realistisch. Du hast dem Leser begreiflich machen können, um was es geht und trotzdem steckt eine Menge Komplexität dahinter.
Ich habe selbst versucht, zu entscheiden, was ich an Thorstens Stelle getan hätte oder vielmehr: was das Richtige gewesen wäre und wer das Richtige getan hätte.
Man versucht, das Problem zu lösen, Thorsten zu helfen und kommt zu dem Schluss, dass es unlösbare Konflikte sind. Trotzdem ist man am Ende erst mal entsetzt von Thorstens Entscheidung. Jedenfalls war ich es. Ich habe gedacht: »Das kannst du doch nicht machen!« aber inzwischen weiß ich selbst nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Keine Ahnung, was ich getan hätte, ehrlich nicht!
Und seine Entscheidung passt auch wieder zu seiner »Einsamer-Wolf«-Rolle, auch wenn ich glaube, dass hinter diesem bestimmt sehr treffenden Begriff mehr steckt. Die Überzeugung bzw. Erkenntnis, dass die Menschen schlecht sind und er selbst nicht anders ist.


Nun, was soll ich sonst noch sagen?!
Ich glaube, es ist unnötig, zu erwähnen, dass mich die Story sehr berührt und sehr mitgenommen hat, mich zum nachdenken gebracht und mich bis tief in die Nacht wachgehalten hat (:
Du bist sehr sicher in deinem Stil und ich habe wirklich das Gefühl, dass du weißt, was du tust bzw. schreibst. An manchen Stellen hat mich dein Satzbau ein wenig überrascht, ich weiß selbst nicht, warum genau o.o Vielleicht, weil du Floskel-Klippen umschiffst.
Klare Sprache, bildhafte Darstellung, ein bisschen was fürs (Fangirl-)Herz und viel für die überlebenden Gehirnzellen (:

Eine Sache muss ich noch erwähnen: Und zwar der mördermäßige Cut, wenn Thorsten sich umdreht; zwischen den beiden Absätzen »… Faustschlag in die Magengrube.« und »Sebastian! «.
Vorher war es ein schöner, vielleicht ein wenig bizarrer Morgen, nicht perfekt, aber ruhig, lustig und ironisch geschildert und dann, dann kommt es zur Katastrophe. Ich weiß es nicht, dieser Cut hat mich irgendwie total überfallen, frag mich nicht, warum. Obwohl ich natürlich schon geahnt habe, wer da neben Thorsten liegt… (:


Mein Fazit:
Ich fand es klasse!

Einzige Kritik:
Verdammt, ich möchte, dass die beiden einfach glücklich sein können ):
Zusammen.
Wer das auch möchte, hat vielleicht auch den Impuls verspürt, Thorsten zu Sebastian ins Bett zu schubsen, hat sich gefreut, als er sich von alleine fallen gelassen hat und war entsetzt, als er gesehen hat, was alles dabei zu Bruch gegangen ist (Gott, bin ich gerade stolz auf dieses Satz XD)


Naja, ich habe das Gefühl, ich sollte es so langsam mal gutseinlassen… O.o
Erstens muss ich noch Stockbrotteig machen und zweitens habe ich so eine leise Ahnung, dass du dich fragst, ob ich wohl noch alle Tassen im Schrank und ein Leben habe… (:
Und irgendwie auch sorry für die 5 Millionen Zitate… o__.

Rolli.
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