Autor: Saakje
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt):
23.01.2016 | 21:42 Uhr
zu Kapitel 7
Jetzt habe ich auch den zweiten Teil deiner Erzählung gelesen. Die Geschichte hat mir wieder gut gefallen, dein Schreibstil ist nach wie vor sehr angenehm zu lesen. Besonders gelungen finde ich die neuen Charaktere.
Ein Kritikpunkt von mir ist, dass Felicitas' innerer Konflikt für meinen Geschmack zu wenig ausgeführt wird. Es wird zwar oft erwähnt, dass sie Menschen nicht als Beute betrachten will, aber bei keiner von Malous Lektionen lehnt sie sich gegen die Vampirin auf. Daher bleibt Felicitas die ganze Geschichte über sehr passiv, sie verlässt Malou nicht einmal aus eigener Initiative, sondern weil sie am Ende dazu aufgefordert wird. Ihre Motivation, so lange bei Malou zu bleiben, hätte mehr herausgearbeitet werden können.

Insgesamt aber eine schöne Geschichte, ich freue mich schon auf den nächsten Teil :)

Liebe Grüße,
Weisenheimer

Antwort von Saakje am 24.01.2016 | 20:20:39 Uhr
Ich hätte nicht so schnell eine weitere Reaktion von Dir erwartet.

Schade, dass die Angst vor der Einsamkeit die Befürchtung, nie etwas über sich selbst zu lernen, nicht so recht bei Dir ankommt. In gewisser Weise genießt sie die Zeit mit Malou. Das Unbehagen kommt schleichend, deswegen fällt ihr es auch so schwer endgültig zu gehen.

Danke Dir für Dein Feedback, auch wenn ich an der Geschichte wohl nicht mehr ändern werde. :)
27.01.2011 | 23:32 Uhr
zu Kapitel 7
Wow der 2 teil was ja noch besser :) das ganze mit Malou war einfach nur geil. Ich frang jetzt mal mit teil 3 an :D Gute geschichte wieder gut geschrieben usw. :D



slg

dominik

Antwort von Saakje am 28.01.2011 | 06:52:29 Uhr
*rotwerd*
Ja, Malou hat was. Aber ich als Mensch möchte der nie gegenüberstehen ;)
Der dritte Teil ist etwas länger. ;)
10.06.2010 | 09:30 Uhr
zu Kapitel 3
Hey, auch das 2. Kapitel fand ich net wirklich schlecht. Hätte mich nur über 2/3 Sätze gefreut die einen inneren Konflikt von Felis beschreiben. Immerhin hat sie die Werte der Person, die ihr Leben und Überleben bisher prägten, zu Gunsten einer ebend kennengelrnten Anenteurerin beinahe verraten. Das sie große Sehnsucht dannach hat endlich etwas über Andersartigkeit zu erfahren ist klar. Ein bissl Kampf und Treue um Ma's Werte hätte sie halt noch symphatischer gemacht wie sie eh schon ist.
Zu Kapitel 3 kann ich sagen, es liest sich ebenso schön wie die Vorhergehenden.
Die ausgiebige Beschreibung des Frühstücks am Anfang finde ich gut gewählt. Es kommt glaub ich immer gut, wenn man auf Grundbedürfnisse/allgemeine Vorlieben eingeht, zur besseren Identifikation als Leser mit der Figur. Auch den Spaziergang mit dem Einschlaftraining fand ich schön. Was ich aber besonders gut uns spannend finde ist, Felis hat nun Malou gegenüber Zweifel.(etwas davon, 2-3 zusätzliche Sätze hätte ich mir in Kapitel 2 noch gewünscht) Sie hat Ahnungen, die sie irgenwie im Unterbusstsein mit dem Tod ihrer leiblichen Eltern in Zusammenhang bringt. Das versöhnt mich nicht nur, weil es zeigt das die hohen moralischen Werte der Kräuterfrau doch ihre Wirkung auf Felis hatten. Sie mag z.B. nicht wenn Malou abfällig/geringschätzig über Menschen redet. Es macht die Sache auch wieder spannend, ähnlich dem Ende von Kapitel 1. Man möchte/will/muss einfach weiter lesen...
lg rdd

Antwort von Saakje am 10.06.2010 | 09:53:45 Uhr
Freut mich, dass Dich das nächste Kapitel etwas versöhnt hat. Feli möchte halt nicht mißtrauisch sein. Und Malou ist doch wirklich liebenswürdig ;)
08.06.2010 | 07:53 Uhr
zu Kapitel 2
Review 2. Kapitel Malous Heim
-Hier wirken am Anfang wieder 2/3 Sätze wie nachträglich pragmatisch gekürzt,(verzeih ich bin nunmal bei aller Poltrigkeit und materialischen Gehabe ein Sensibelchen), dazu wird 2x hintereinander betont das der Halbelf gepflegt ist. Dazwischen nur ein 5-Wortesatz.
-Ansonsten wirkt der grösste Teil von der Sprache her wieder edel. Am besten wird das Szenario beschrieben wenn der Halbelf sich zum Trinken anbietet.
-Beim Trinken von Felis werden ihre Gefühle, ihre Eindrücke wunderbar beschrieben. Für mich die schönste Stelle. Nicht nur von der Sprache, es hat auch iwie Poesie.
-Von der Grundaussage bezogen auf das vorherige Kapitel wirkt die Story aber schon bissl ernüchternd auf mich. Das kann auch die schöne Sprache und die guten Beschreibungen nicht verbergen. Ich möchte auch erklären warum es so ist.:
Eltern sind wie Götter für Kinder. Immer vorausgesetzt es handelt sich um normale Eltern. Hat ein Kind nur ein Elternteil ist diese Beziehung, das Vertrauen, die Prägung dann noch stärker. Das Kind hat ja auch kaum Alternativen.
Felis ist nun dazu ein völliger Aussenseiter. Sie ist anders geartet wie alle anderen die sie kennt und sie vertraut ihrer Ma deshalb noch stärker. Ihre Abhängigkeit ist noch grösser.
Die Mutter selbst stellt sich im ersten Teil der Geschichte als wirklich grossartige, einzigartige Persönlichkeit vor. Sie ist Kräuterfrau, eine dieser Geheimnisfrauen. Sie ist in einer mittelalterlichen Welt völlig autonom. Sie ist ihr eigener Herr und hilft den Mitmenschen, geachtet, beneidet, gefürchtet ob ihres aussergewöhnlichen Könnens.
Sie spührt die Andersartigkeit von Felis sehr wohl und zieht sie gegen die menschliche Gemeinschaft um sie, dennoch trotzig auf. Auch das zeugt von viel Mut, Selbstvertrauen, menschlicher Güte, Zivilcourage.
Eine solch starke Persönlichkeit, die dazu noch der einzige Vertraute/Verbündete, die einzige Sicherheit über die gesammte Kindheit darstellte, muß einfach eine ganz, ganz grosse Prägung in Felis Charakter, in ihrer Moral hinterlassen haben. Man kann dies doch nicht in 5 min. über Bord schmeissen.
Ich habe hier einen ganz harten inneren Kampf erwartet.
Einen starken Wiederstreit der Gefühle: Die Moral der Geheimnis-oder Kräuterfrau v.s. Die Natur der Species Vampir.
Wenn jetzt Felis lapidar abwiegelt, "Ma hatte etwas geahnt..." und kurze Zeit später heisst es dann mit burschikosen Schulterzucken "Vertragen wir uns wieder...", obwohl es gar keine richtige Auseinandersetzung, keinen richtigen äusseren Streit gab.
Genauso wie es noch schlimmer, keine wirkliche innere Auseinandersetzung gab.
Das wirkt schon gelinde ausgedrückt etwas ernüchternd auf mich.
Auf jeden Fall ist aber die Spannung weiter zu lesen immer noch vorhanden.
Trotz der Ernüchterung wie leichtfertig sie ihre Gefühle für Ma über Bord warf, berührt mich das Schicksahl von Felis immer noch.
Bleibe also weiterhin am Ball.
Bis morgen zu Chapter 3, lg rdd.

Antwort von Saakje am 08.06.2010 | 11:28:28 Uhr
>> Hier wirken am Anfang wieder 2/3 Sätze wie nachträglich pragmatisch gekürzt,(verzeih ich bin nunmal bei aller Poltrigkeit und materialischen Gehabe ein Sensibelchen), dazu wird 2x hintereinander betont das der Halbelf gepflegt ist. Dazwischen nur ein 5-Wortesatz. <<
Stimmt, das mit dem gepflegt habe ich übersehen. Sogar jetzt beim nachlesen ist es mir erst im 2. Anlauf aufgefallen. Und in der Beschreibung eines Hauses Gefühl reinzubringen ist mir noch nicht so häufig gelungen *g*

>> Am besten wird das Szenario beschrieben wenn der Halbelf sich zum Trinken anbietet. <<
Mag daran liegen, dass mich diese Stelle schon beim Schreiben am meisten gefesselt hat :)

>> Ich habe hier einen ganz harten inneren Kampf erwartet. <<
Hier wird es ja freiwillig dargeboten, dass ist für Feli ganz wesentlich. Die Vorstellung jemand dazu zu zwingen - die findet sie widerlich. Ich hoffe, dass ist zumindest ansatzweise heraus gekommen.

Ich hoffe, die folgenden Kapitel (und die 3. Story später) versöhnen Dich wieder :)

Danke Dir für Dein ausführliches Review. Ich weiß es sehr zu schätzen :)
07.06.2010 | 08:13 Uhr
zu Kapitel 1
Review zu Chapter 1 -Die erste Nacht-
Der erste Teil des kapitels liest sich aus meiner Sicht nicht wirklich schlecht aber mir kam es bissl zu spartanisch, zu pragmatisch vor mit diesen teilweise sehr kurzen Sätzen und wirkte dadurch etwas kühl.
Als aber Malou sich vorstellt, ist es aus damit. Sie präsentiert ihren Namen witzig/locker und von da an, hat mich die Geschichte in einen Bann gezogen. Von da an ist die Sprache warm, locker, ruhig und doch mit Spannung unterlegt. Man möchte eigentlich nur noch wissen wie sich die Sache aufklärt, das Missverständnis löst und wie sich Felis entscheidet. Sie wird ja nun erstmalig mit der wahren Natur ihrer Species konfrontiert. Super spannendes Kapitelende was geradezu zum Weiterlesen "zwingt".
Gut gemacht! *****

Antwort von Saakje am 07.06.2010 | 08:29:43 Uhr
Dank Dir für Dein Review.
Ich gebe zu: Der erste Abschnitt ist auch "nur" die Einleitung, dass hast Du ganz richtig erkannt. Aber ich freue mich, dass Dir der Rest gefällt. Mal sehen, wie Du die weiteren Kapitel findest. Und nur zur Info: der 3. Teil ist gerade beim Betalesen :)
02.06.2010 | 23:23 Uhr
zu Kapitel 7
Bin ich die erste mit einer Review zum neuen Teil deiner Glückskind-Geschichte? *freu*
Vieles von meinen Meinungen zu deiner Erzählweise und dem Thema kennst du schon. Bin dein Fan :)
Ich kann's nur noch mal sagen: Malou erzählt sich so sanft, ruhig, fließend. Obwohl ich eher kein Fan von Vampirstories bin, kann ich mich hier spielend von meinen Vorurteilen lösen und freue ich mich schon auf die nächsten Teile. Bin gespannt, wie es Feli weiter ergeht :)))

Antwort von Saakje am 03.06.2010 | 07:03:03 Uhr
Dank dir sehr :)
Ohne Deine Hilfe wäre die Geschichte lange nicht so geworden !
Und die Fortsetzung kommt ...
Es freut mich, dass Du für mich Deine Vorurteile vergessen kannst ;)