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Autor: anne-aunyme
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
28.07.2015 | 11:21 Uhr
das sind zwei extrem, die es dank der ausbeutung armer menschen gibt... man sollte wirklich darauf achten was man kauft und somit unterstützt. es ist ein sehr ungutes Gefühl, zu wissen, dass es viele kakaobohnenplantagen gibt, die die arbeiter so schamlos ausnutzen.
danke, dass du diese gegenüberstellung geschrieben hast.
lg hinotama
24.09.2010 | 15:26 Uhr
Hallihallo,
ich gehöre zwar nicht mehr ganz in die angestrebte Altersgruppe, aber da bisher niemand von den bestimmt zahlreichen Leuten, welche die Geschichte schon gelesen haben, sich aufraffen konnte, einen Kommentar zu schreiben, tue ich es jetzt. :P
Ich bekomme schon jetzt Lust auf Schokolade.^^
Sehr anschaulich und kindgerecht beschrieben (z.B. “wurde das Grinsen auf seinem Gesicht immer breiter und er fühlte sich mit jeder Sekunde glücklicher.”
Auch gut die Beispiele aus dem Alltag (Mathehausaufgaben, Fernsehen, …)
Du könntest überlegen aus längeren Sätzen mehrere kurze Sätze zu machen, das ist für Kinder vermutlich besser verständlich.
Nun etwas Kritik, damit Brasilien nicht ganz so schlecht dasteht :P :
Laut UN Human Development Report 2007/2008 liegt die Alphabetisierungsrate in Brasilien zwischen 90 und 97%. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/07/World_literacy_map_UNHD_2007_2008.png
So müsste er entweder zu diesen 3-10% gehören, oder aber die Geschichte spielt in einer früheren Zeit.
Über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen habe ich nur in Afrika etwas gefunden, in Brasilien war dies im 17. & 18. Jhdt üblich, aber heutzutage eigentlich nicht mehr. (Da ich mich teilweise mit dem Land identifiziere, muss ich es in Schutz nehmen :P), aber genau kenne ich mich damit natürlich nicht aus.
Noch eine Anmerkung: in Brasilien gibt es private Schulen, die natürlich teuer sind, aber auch staatliche Schulen, welche zwar ein sehr nidriges Niveau haben und deren Ausstattung miserabel ist, aber es gibt sie. Im Falle von Pedro kann es jedoch sein, dass in seiner Nähe keine gelegen ist, wobei du von einer Stadt sprichst. Dort sollte schon eine kostenlose Schule vorhanden sein.
Ein Vorschlag wäre, statt Brasilien Ghana oder Nigeria als Herkunftsland von Pedro zu wählen (der Name passt dann natürlich nicht mehr.), denn deren Kakaoproduktion übersteigt die von Brasilien erheblich und dort scheint Kinderarbeit immer noch verbreitet zu sein.
http://www.theobroma-cacao.de/wissen/wirtschaft/kakaoanbau/auf-der-plantage/
http://www.hplanglotz.de/schmutzige-schokolade/
Aber abgesehen von diesen Dingen eine gute Geschichte, leicht verständlich geschrieben, kindgerecht und anschaulich. Du sprichst verschiedene Aspekte wie den mangelnden Schulbesuch, Geldnot, miserable Verhälnisse, Krankheiten... an.
Sehr gelungen auch der letzte Abschnitt, der einen darüber nachdenken lässt, was wirklich in der Schokolade steckt, die wir allzu oft sorglos verschlingen.
Die Lust darauf ist mir jetzt erstmal vergangen. :P
Schönes Wochenende ;)
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