Autor: EINZELSTUECK
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
31.03.2010 | 23:23 Uhr
zu Kapitel 1
Hi Einzelstück,

ich habe das Gedicht ohne Deine Einleitung gelesen, dann mit. Ohne kommt sofort Empörung auf, wie wenig Eltern manchmal über die Bedürfnisse ihres Kindes wissen und wie leichtfertig sie mit Kinderseelen umgehen, wenn sie nur an sich denken und ausnutzen, dass ein Kind nie die Wahl hat.

Das Gedicht macht mich wütend, weil der Satz "alles wird gut" dem Kind über einen von Dir treffend beschriebenen Willensbruch eingehaucht wird. Was wird wohl das Kind fühlen, wenn es diesen Satz künftig hört?! Wenn das gut war, zu welcher Gräßlichkeit ist der Satz dann mutiert?

Ein gutes Beispiel, wie Sprache mißbraucht wird.

Den Titel würde ich ändern. Er verwirrt fürchterlich.

Schaler Nachgeschmack bleibt.

LG Bianka
27.03.2010 | 13:10 Uhr
zu Kapitel 1
mh... gegenbesuch gegen besucht...das mache ich gerade...^-^ Irgendwie schade...ich erkenne eine traurige Entwicklung in deinen Gedichten...gibts kein happy end? Es ist schade, wenn alles nicht gut wird, aber ich denke, dass vor allem Eltern solange darum kämpfen sollten, dass es doch gut wird, wie möglich. Schließlich hat es sich das Kind nicht ausgesucht, in die Welt gesetzt zu werden...ich weiß nicht, aber irgendwie...habe ich mich an einem Einzel (nen) stück Glasscherbe geschnitten...es blutet. Wo hatte ich noch mal die Pflaster? (ok, das war jetzt das größte Kompliment, das ich dir hätte machen können^-^). Will heißen, mach weiter!
Lg, D.T.
27.03.2010 | 11:06 Uhr
zur Geschichte
Mit dem Satz, dass alles gut wäre, wollen sich die Eltern oft selbst trösten. Doch merken sie nicht, wie sehr das Kind unter der Trennung leidet und das es beide Elternteile zum Leben braucht. Sie reißen es von einem weg und es interessiert sie nicht, was das Kind dazu zu sagen hat. Denn um etwas dagegen zu sagen, ist es noch zu klein. Dann bleiben nur noch die Tränen und die Hoffnung, dass alles gut wird.
Dein Gedicht hat mir gut gefallen.
lG Peach