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Autor: Robidu
Reviews 1 bis 12 (von 12 insgesamt):
Nessi00 (anonymer Benutzer)
06.03.2020 | 15:34 Uhr
Hi
Das erste Kapitel gefiel mir wirklich sehr gut.
Ich werde hier definitiv dranbleiben.

LG
04.12.2010 | 16:03 Uhr
gute Story. mich hats auch aufgeregt, das man Fenthiick nocht retten konnte. ich mochte ihn. Und ich habs nie hinbekommen Aribeth zur Vernunft zu kriegen. Ich hoffe bei dir schließt sie sich nicht Maugrimm an. und dein Chara ist auch ziemlich scharfsinnig. Von den Fähigkeiten her würde ich sagen Kleri/kämpfer oder Kleri/Pala? ^^ Kleri/Vorkämpfer geht ja nicht weil er n Hohepriester Tyrs ist^^

Antwort von Robidu am 06.12.2010 | 07:26 Uhr
Das ist das Problem, wenn irgendwelche Handlungsstränge zwingend vorgegeben sind - dann hat man leider keinen Handlungsspielraum.
Und was Ra'thir betrifft: Er ist Priester und nur Priester. Allerdings ist er auch ein älteres Semester und von daher schon mal deutlich erfahrener (was sich selbstverständlich in seinen Fähigkeiten niederschlägt).
Zudem kann jeder Priester Tyrs sehr wohl mit einer Waffe umgehen, und das gar nicht mal schlecht.
Tatzelwurm (anonymer Benutzer)
11.08.2010 | 19:31 Uhr
Das war ja ein ziemlich dicker Brocken diesmal! Und wieder gibt es am Ende des Kapitels eine unerwartete Wendung und neue Puzzlestücke: Nasher ist nicht Nasher! Und Ra'thir hat ab und zu mal Visionen, kann aber nicht steuern, wann und wie. Grrrr! Jedesmal, wenn man denkt, man hätte den Aal in der Hand, entwischt er wieder.
(Mir ist dann inzwischen auch das zweite, fiese "M" auch wieder eingefallen. Verflixt, es ist einfach zu lange her, dass ich NWN gespielt habe!)

Nun aber zurück zu Deiner Geschichte. "Tyrs Urteil" hat mir wieder gut gefallen, insbesondere, dass Du den Zweikampf in der Arena sowohl aus Ra'thirs Perspektive als auch aus Aribeths Sicht beschreibst. Mir persönlich war die gesamte Kampfszene jedoch ein wenig zu lang, da Du sie beide Protagonisten nacheinander durchleben lässt. Ich hätte wahrscheinlich das Duell nur einmal beschrieben und dabei während des Kampfes ein/zweimal die Erzählperspektive gewechselt - selbst auf die Gefahr hin, dadurch ein paar Details oder Gedanken nicht unterbringen zu können. Aber das ist meine Sicht der Dinge. Wie schwer sich ein Kampf, den man quasi als Film vor dem geistigen Auge hat, in Worte umsetzen lässt, weiß ich nur zu gut ... ;-)
Tatzelwurm (anonymer Benutzer)
21.07.2010 | 21:03 Uhr
Ahhhh! Das große, böse "M". "M" wie hässlich, schuppig, kaltblütig, gemein und uralt????
Ich lass' mich gern überraschen. Und ich mache mir schon wieder ziemlich viele Gedanken über Kleinigkeiten: ist es von Bedeutung, dass das Portal kaputt ist? Und warum hat unser Held nicht einfach Tomi geweckt, damit der die drei Schlösser knackt? Was - und das habe ich mich schon während des Spiels immer wieder gefragt - treibt eigentlich so einen Typen wie Tomi ausgerechnet in den Tyr-Tempel? Er wäre doch bei Ophala wesentlich besser aufgehoben. Aber ich schweife ab ...

In diesem Kapitel baust Du die Spannung gekonnt weiter auf, indem Du die beiden nach Spuren suchenden Protagonisten zusammenbringst, sie ihre Ermittlunsgerbnisse austauschen aber trotzdem noch weiterhin im Halbdunkel tappen lässt. Scheinbar bringt wirklich erst der nächste Morgen - und damit das Gottesurteil - Erleuchtung? Ich bleibe weiter dran.
Liebe Grüße
Tatzel

Antwort von Robidu am 22.07.2010 | 18:12 Uhr
Abwarten - schließlich fängt nicht nur "Morag" mit M an... ^^
Und nein, dieses Miststück meinte ich hier nicht. Die tritt schließlich nicht persönlich in Erscheinung, sondern hat so ihre Handlanger für die ganze Drecksarbeit.

Mal sehen, ob (und wenn ja was) ich aus dem defekten Portal mache - nicht immer muß alles, was beschrieben ist, auch eine konkrete Bewandnis haben, sondern dient oft genug dazu, eine bestimmte Szene plastischer erscheinen zu lassen, aber eventuell läßt sich das Problem ja auch noch ausschlachten.

Was das mit Tomi Untergalgen betrifft, so sprechen zwei Gründe gegen ihn: Erstens traut Ra'thir dem Herrn nicht weiter, als er ihn werfen könnte, und zweitens ist er zu schnell mit einigen arg überzogenen Forderungen bei der Hand, weshalb er dann lieber darauf verzichtet. Ilyalee Dunkelsang, an die er währenddessen gedacht hatte, ihrerseits ebenfalls Anhängerin Tyrs, hätte das schon alleine um der Gerechtigkeit willen gemacht und nicht für schnödes Geld...
Mal sehen, vielleicht verschwindet Tomi ja auch noch aus dem Tempel, wer weiß...

Und mit dem Gottesurteil laß Dich einfach mal überraschen... ^^
Tatzelwurm (anonymer Benutzer)
16.07.2010 | 21:36 Uhr
Haha! Da ist also endlich mein im letzten Review gewünschtes Topfschlagen angesagt. Naja - fast jedenfalls. Wir Leser sind jetzt zwar etwas schlauer als die Drei aus dem Tyr-Tempel, tappen aber immernoch im Dunkeln. Geschickter, kleiner böser Schachzug von Dir, grrr!

He - ich war gerade dabei, in meine alte Unart zurückzufallen, die Bösewichter einer Geschichte mehr zu mögen als die Helden, weil sie einfach mal die phantasievolleren Pläne haben, und da bringst du Oleff, oder wer auch immer er war (Rätsel über Rätsel) einfach und ganz unspektakulär um. Gut, er hat's nicht anders verdient - er hätte es geschickter anstellen müssen ...
Also warte ich genau wie B-Engelchen, die hoffentlich bald wieder aus der Versenkung auftaucht, auf die Enthüllung des großen, finsteren Unbekannten.


Weißt Du, über welche Szene ich diesmal herzhaft habe lachen müssen?

"...Ich denke eher, wenn irgendwer etwas gegen Euch unternehmen will, dann sind es mit Sicherheit letale Optionen.“
„Beruhigend,“ sagte Ra'thir mit einem merkwürdigen Gesichtsausdruck ...

Letale Optionen - einfach nur göttlich! Und Ra'thirs Miene steht mir vor Augen, als hätte ich sie gerade in einem Film gesehen.


So, für einen konstruktiveren Kommentar ist es heute leider immernoch zu warm. Du hörst/liest nach dem nächsten Kapitel wieder von mir.
Bis dann - liebe Grüße
Tatzel

Antwort von Robidu am 22.07.2010 | 18:07 Uhr
Hach, ich liebe es, wenn ich meine Leser auf die Folter spannen kann! xD

Laß Dich vor allem mal überraschen, was da noch so alles auf den Gutesten zukommt - ich habe da nämlich noch ein paar Gemeinheiten in petto! ^^
Tatzelwurm (anonymer Benutzer)
12.07.2010 | 14:35 Uhr
Hmmm ... also hat jemand Oleff "umgedreht"???!

Keine Ahnung, wie es den anderen Lesern hier erging, aber ich als ungeduldig der Lösung entgegen fieberndes Wesen, hätte jetzt gern einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber Aribeth und Ra'thir gehabt, damit - es klingt paradox, ich weiß - die Geschichte weiter fesselnd bleibt. Wenn ich als Leser jetzt schlauer wäre, als Deine beiden Helden (vielleicht aus einer kleinen Szene aus Oleffs Sicht, wo er mit seinem Brötchengeber oder mit seinem Gewissen hadert?), würde es mir noch mehr Spaß machen, ihre Suche nach dem wahren Übeltäter zu verfolgen. Es wäre so wie auf einem Kindergeburtstag beim Topfschlagen: man kann aufgeregt oder schadenfroh "Heiß!" oder ""Kalt!" rufen und ... hat einfach noch mehr Spaß. Naja, Du weißt sicher, was ich meine.

Aber das ist meine ganz persönliche Ansicht, bzw. eine Idee, wie ich an dieser Stelle weiter gemacht hätte. Vielleicht bin ich ja auch nur zu ungeduldig!
Auf jeden Fall war es wieder ein gutes Stück schriftstellerischer Handwerkskunst und ich habe mich darüber gefreut, wie sehr letzten Endes meines Vorstellung von Ra'thir zu Deiner Beschreibung passte. Cool!

Bis zum nächsten Kapitel dann!
Tatzel

Antwort von Robidu am 12.07.2010 | 18:23 Uhr
Hehe - kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat... ^^
Was jetzt nicht kommt, kommt evtl. in einem späteren Kapitel, also bleib einfach dran. ^^

Denn irgendwann gewinnen sie sehr wohl neue Erkenntnisse (sonst wäre es ja alles für die Katz), was da sehr wohl Licht ins Dunkel dieses Mysteriums bringen wird.
Keine Sorge: Ein paar Überraschungen habe ich mir noch aufgehoben. :P
Tatzelwurm (anonymer Benutzer)
04.07.2010 | 21:27 Uhr
Tatzel mal wieder ...
Warum kommt mir die Situaton hier so verdammt vertraut vor: unfähige Politiker und überforderte Richter, die dem durch Medien prima manipulierbaren Volk lieber einen Sündenbock liefern anstatt die tatsächlichen Missetäter - und damit möglicheise sogar die eigenen Verwicklungen in deren Machenschaften - zu entlarven. Und die wenigen und wahren Helden, die noch eine eigene Meinung haben und ihr Hirn lieber zum Denken als zum Wegfeiern benutzen, stehen ratlos am Rand der Bühne und fragen sich kopfschüttelnd, wie das alles noch enden soll. Gut, dass man hier in Niewinter als letzten Ausweg immernoch Gottesurteile bemühen kann, bevor man einen Misstrauensantrag stellen muss. :-)
(Ich hasse Gottesurteile! Habe mich in NWN2 eine Dreiviertelstunde lang erfolgreich durch den Prozess gekämpft und sogar meinen Verteidiger Sand in Verlegenheit gebracht - nur, um letzten Endes in einem Gottesurteil dem Bruder meines besten Freundes gegenübertreten zu müssen, grrr! Aber das ist Dir ja sicher auch passiert - also zurück zum Thema ...)

Mir ist aufgefallen, dass Du in in diesem Kapitel - verglichen mit dem vorhergehenden - in der Sprache sehr "modern" geblieben bist. Da es das Thema an sich auch ist - OK, warum nicht?
Die alte Tieflingsweisheit über die Definition des "Standpunktes" fand ich zunächst für den doch eher in mittelalterlichen Verhältnissen angesiedelten, zeitlichen Hintergrund der Geschichte recht gewagt, aber dann habe ich mich an Neeshka erinnert; sie war in NWN2 einer meiner Besucher in der Nacht vor dem Gottessurteil und wollte aus Sands laden etwas Säure mopsen, um Lornes Waffen ein wenig zu entschärfen: "Das passiert. Dinge gehen mit der Zeit kaputt. Entropie oder so. Ganz normal." Ganz normal - gu!
Also scheint das sogenannte Mittelalter hier nicht ganz so finster zu sein! Und ich bin gespannt darauf, was das "Zeitalter der Aufklärung" in den nächsten Kapiteln bringt.
Bis dann also - liebe Grüße
Tatzel
Tatzelwurm (anonymer Benutzer)
28.06.2010 | 20:32 Uhr
So, jetzt habe endlich auch ich mal Zeit zum Tatzeln gefunden und werde B-Engelchen ein wenig Gesellschaft leisten.

Wo fange ich an?
Ich find's klasse, dass "Falsches Spiel" nicht eine der puren Handlung-Nacherzähl-Geschichten ist, sondern eine der hier auf FF relativ seltenen Stories, die lose Handlungsfäden aufgreifen oder einer vernachlässigten Nebenfigur mehr Kontur geben.

Im ersten Kapitel ist es Dir gut gelungen, das "Setup" Deiner Geschichte aufzubauen und die ersten Protagonisten vorzustellen. Dass man dabei erst einmal mehr über ihren Charakter als über ihr Aussehen erfährt, spricht für den Autor. Ebenso die "Wiederbelebung" schöner deutscher Worte und Redewendungen wie "insofern war es um so wichtiger" oder "sich ob der Entwicklung wundern".

Womit ich jedoch ein klitzkleines Problem habe - aber das ist echt mein Problem, weil ich ein ziemlicher Korinthenka..er bin - ist ein dunkelelfischer Tiefling, der ein Tyr-Priester ist. Ich versuche mir immer vorzustellen, wie die Charaktere einer Geschichte das geworden sind, was sie geworden sind - und bei Ra'thir lässt mich meine Fantasie gerade gnadenlos im Stich. Das fängt bei seinen Eltern an und hört bei der Art und Weise, wie sich ihm tief unten in der Unterwelt ausgerechnet Tyr erschlossen haben sollte, auf. Aber vielleicht wird meine Frage ja auch in den folgenden Kapiteln beantwortet. Mal sehen.

Ooooh - und dann gibt es noch so ein Wort, an dem ich nicht vorbeilesen kann, ohne dass mein ziemlich schräges Unterbewusstsein mir einen Streich spielt und immer noch einen Buchstaben dazu schummelt: Schattenlied ... (*rofl* - entschuldige, das passiert mir selbst jetzt beim Schreiben ...)

Bis zum nächsten Mal dann - liebe Grüße
Tatzel

Antwort von Robidu am 29.06.2010 | 21:27 Uhr
Hallo, und danke für das Review.

Dieses Problem habe ich mit diversen Spielen: Etwaige Nebenfiguren werden teilweise arg wenig beleuchtet.
Den Hauptgrund hierfür habe ich jedoch in meinem Vorwort bereits genannt - denn irgendwie kam mir die Transition zwischen erstem und zweitem Kapitel reichlich unlogisch vor: Wenn Lord Nasher so große Stücke auf tyr hält, weshalb leistet er dann einer Ungerechtigkeit Vorschub?
Zudem haben mir entscheidende Möglichkeiten im Spiel gefehlt, um in das Geschehen sinnvoll eingreifen zu können.

Und falls Du mehr Informationen zu meinen Dunkelelfen suchst, solltest Du evtl. mal in diese Geschichten reinlesen:
Die Ehre der Dunkelelfen: Vergangenheit und Zukunft
Geschichten aus Hirathar - Operation Menzoberranzan
Licht und Dunkel
Darin (insbes. in der ersten Geschichte) erklärt sich dann auch, weshalb diese Dunkelelfen so ticken, wie sie es tun. Das hat von daher nichts mit aufgepfropft, o. ä. zu tun, sondern ist das Ergebnis einer schon wesentlich länger andauernden Entwicklung. Und was den guten Ra'thir Schattenlied betrifft, so ist seine Berufung ein Ergebnis aus genau dieser Entwicklung.
B-Engelchen (anonymer Benutzer)
09.02.2010 | 01:33 Uhr
Der Kapiteltitel passt - beim Lesen kommt so ein Gefühl rüber, dass bald etwas geschehen wird ... die Ruhe vor dem Sturm also.

Oleff, war das nicht der, dem man erst belabern musste, damit er mit seinem Auftrag rausrückt? Irgendwas mit einem Taloniten in der Monsteinmaske ... Dann passt das ja. Viel hat man nicht über ihn erfahren, und später kam er nicht mehr vor. Macht ja auch Sinn, dass außer Desther noch jemand mit drinhängt. Bin mal gespannt, wer der große Unbekannte ist ...

Hat zwar nichts mit der Geschichte zu tun, aber hier als Dankeschön für den vielen guten Lesestoff eine NWN-Geheiminfo: in der Beschreibung eines der magischen Gegenstände, welchen man in der Magiergilde erwerben kann, wird Aribeths Geburtsort erwähnt ... nur mal am Rande, vielleicht brauchst du die Info später mal für eine deiner Geschichten.

Antwort von Robidu am 09.02.2010 | 01:38 Uhr
Danke für das Review. In der Tat steuert die ganze Angelegenheit noch auf einen riesigen Knall zu (und das mit dem Knall kannst Du wörtlich nehmen).
Und was Oleff und Nasher betrifft, so habe ich mir da auch noch ein paar Garstigkeiten einfallen lassen.
Doch alles zu seiner Zeit.

Und was Aribeths Geburtsort betrifft: Vielleicht thematisiere ich das ja auch noch, mal sehen, wann, wo und wie sich das anbietet.
B-Engelchen (anonymer Benutzer)
08.02.2010 | 14:48 Uhr
Wie? Bin ich denn immer noch die Einzige? Ein Ding der Unmöglichkeit. Scheinbar wissen die anderen einfach nicht, was gut ist. Inhaltlich mal wieder toll, mir hat die Beschreibung von Ra'thir sehr gefallen, und Aribeth und Fenthick hast du gut getroffen, denke ich (ist halt eine Weile her).

Auf die Gefahr hin, dass du mich jetzt steinigst: mir sind ein paar stilistische und formelle Kleinigkeiten aufgefallen.
Dazu schicke ich dir dann eine Mail.

Schön jedenfalls, dass du weiterschreibst, obwohl du nur eine Stammleserin hast. Die dir treu bleiben und brav jedes Kapitel reviewen wird, falls das RL nicht dazwischenfunkt. Als ob ich mir diese spannende Geschichte entgehen lassen würde, tsk ...

Antwort von Robidu am 08.02.2010 | 15:26 Uhr
Auf jeden Fall schon mal danke für Deine Anmerkungen. Das werde ich noch geeignet verändern.
Freut mich, daß das Kapitel ansonsten gefallen hat. :)
B-Engelchen (anonymer Benutzer)
06.02.2010 | 17:52 Uhr
Zunächst: das Warten hat sich definitiv gelohnt!

Schön, einige alte Bekannte hier wiederzutreffen wie Oleff. Mich wundert allerdings, dass er so sehr drauf beharrt, Fenthick zu hängen. Irgendwie hatte ich ihn vernünftiger in Erinnerung, kann mich aber auch täuschen (ist eine Weile her, dass ich die NWN-OC zum letzten Mal gespielt habe). Ra'thir (netten Charakter hast du dir da ausgedacht) muss ich vollkommen Recht geben: irgendetwas stimmt da ganz und gar nicht! Allmählich wird es brenzlig, da muss sich der Gute schon etwas einfallen lassen.

Mir hat eine Bekannte mal gesagt, dass Tieflinge eigentlich nur Menschen mit Dämonenabstammung sind, eine Mischung aus Elf (oder Drow) und Dämon heißt irgendwie anders, komme gerade nicht auf das Wort. Muss bei Gelegenheit nochmal nachfragen, wie das Wort hieß und welche Edition das war (mein eigener Krempel ist alles AD&D 2nd, auch die Planescape-Box und das Monsterkompendium V). Auf Planewalker.com habe ich bisher eher nach anderen Sachen geschaut. Nun ja, wird schon richtig sein so wie du das schreibst.

Sorry für das lange Geschwafel, das eigentlich nichts mit der Geschichte zu tun hat. Du machst es ja wieder ganz schön spannend. Ach ja, und dass ich Ra'thir mag muss ich dir nicht extra sagen, oder? Bin schon sehr gespannt auf das nächste Kapitel.

Antwort von Robidu am 06.02.2010 | 18:06 Uhr
Ich habe zu 3.5 noch das Quellenbuch "Aasimar & Tiefling", und nach dem werden auch Aasimare und Tieflinge als Schablonen aufgesetzt und nicht nur Halbscheusale und Halbcelestische.
Zudem gibt es unter der Kategorie "Tiefling" noch den Fey'ri (Mischung aus Elf - meist Goldelf - und Tanar'ri, also Dämon) sowie den Tana'rukk (Mischung aus Ork und Tanar'ri).

Und die andere Frage: Weshalb sollte es eigentlich nur Menschen möglich sein, daß sie - den Eintrag entsprechenden Blutes in ihre Blutlinie vorausgesetzt - Aasimare und Tieflinge hervorbringen? Letztlich sind Engel, Teufel, Dämonen, etc. immer noch Externare, und deren Essenz bleibt über alle nachfolgenden Generationen erhalten. Andere Völker davon auszunehmen erscheint mir arg unlogisch.

Das, was Du da meinst (die Mischung aus Dämon und Drow) ist ein Draegloth und ist die Kreuzung eines Tanar'ri und einer Drowfrau - dementsprechend sind diese Mischlinge allesamt männlich.

Übrigens: Für diesen Prozeß habe ich auch schon eine Erklärung aufgebaut, deren Auflösung aber noch auf sich warten lassen wird. Schließlich müssen Aribeth und Ra'thir ja erst noch herausfinden, welch falscher Film hier abläuft.
B-Engelchen (anonymer Benutzer)
14.01.2010 | 14:31 Uhr
Tolle Idee - mich hat nämlich auch immer gestört, dass es keine Möglichkeit gab, Fenthick zu retten. Nun ja, für männliche Spieler ist das so eine Sache ... wäre Fenthick noch am Leben, würde Aribeth niemals dem Helden ihren Ring schenken, und auch die Romanze in HotU wäre ausgeschlossen.

Bin gespannt, wie es weitergeht. Diese Story kommt definitiv auf meine Favo-Liste. Normalerweise mag ich AU ja nicht, doch in diesem Falle ... ich liebe NWN-Geschichten, die ein wenig "anders" sind, sprich: sich von der Massenware abheben. Falsches Spiel fällt definitiv in diese Kategorie.

Kritikpunkte finde ich gerade keine. Nicht wirklich. Mir ist nur aufgefallen, dass dein Sprachstil in der ersten Hälfte anders ist als in der zweiten? Oder meine ich das nur? Kam mir halt so vor. Als würdest du dich am Anfang eher umgangssprachlich und am Ende eher gehoben ausdrücken.
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