Autor: Rune
Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
11.04.2020 | 19:11 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Rune,
ich habe beim lesen dieser Geschichte sehr viel Gelacht, weil mein Kopfkino durch deine großartigen Beschreibung fast überhitzt ist! Es war sehr viel Harry-typisches dabei. Aber gerade der Moment, wo er darüber nachdenken, ob er Michael wirklich vertrauten kann, weil er schon so oft hintergangen wurde, fand ich bewegend und tiefgründig. Auch Michaels Verhalten ist sehr liebswert und total im Charakter.
Und dann wieder die Sache mit dem Geld im Motel am Morgen "danach" .... Da hatte ich dann Lachtränen in den Augen. X'D
LG
alterBekannter (anonymer Benutzer)
10.08.2011 | 21:55 Uhr
zu Kapitel 1
Unglaublich, diese Geschichte kann ich immer und immer wieder lesen.
Ich liebe die Beobahtungen von Engeln und "Glas halb voll" und hab mich während der ganzen Geschichte gefühlt, wie ein angeschlagener Harry mit ziemlich verschwommenen Erinnerungen, das vor allem, weil ich erst den dritten Band lese.
Marcone als Harrys Retter war noch mal ein netter kleiner Seitenhieb bitterer Optimismus, obwohl er durchaus zu meinen Lieblingsfiguren gehört.
Die Metaphern lassen meine Vorstellungskraft jedes mal tanzen und Funken sprühen und es ist mir unbegreiflich, wie manche Leser das so kalt lassen, und sogar zum wild umherkritisieren bringen kann.
Ich liebe diese Geshichte, eine wunderbare Leistung.
Beste Grüße.

Antwort von Rune am 10.08.2011 | 23:32 Uhr
Hi "alter Bekannter"?

Vielen Dank für dein Review - Wer immer du sein magst. ;-)

Ich hätte nicht gedacht, dass tatsächlich jemand die Dresden Files FFs liest. :-o

Das motiviert natürlich die andere, abgebrochene doch vielleicht noch irgendwann zu ende zu bringen.

Danke noch mal!

liebe Grüße,
Rune
26.10.2010 | 11:10 Uhr
zu Kapitel 1
Da ich die Basis nicht kenne, kann ich mich nur auf die Story an sich beziehen.

Die anfängliche Beschreibung der Geschundenheit von Körper und Seele gefällt mir sehr.

Aber dahinter türmst derart viel Bilder und Metaphern aufeinander, dass die Story darunter begraben wird.

Erst, beim Betreten der ausgebrannten Wohnung und der Begegnung mit der Katze gibt sich das wieder weniger ist oft mehr.
Feedback Forum (anonymer Benutzer)
21.10.2009 | 17:30 Uhr
zu Kapitel 1
Das Feedback zu deinem Text ist fertig!

Ein Ausschnitt: "Grundsätzlich ist die Fanfiktion beinahe fehlerfrei, optische ansprechend gestaltet und war flüssig zu lesen. Die Autorin schrieb in der Ich-Perspektive aus Harrys Sicht, was sehr gut zum Inhalt passt.
Dabei benutzte sie sehr viele Metaphern und Bilder, die alle Sinne mit einbezogen und dem Leser dadurch eine sehr umfassende Vorstellung von dieser Momentaufnahme ermöglichten. Man fühlt, hört, sieht, schmeckt und denkt mit Harry, sitzt mitten in seinem Kopf."

Das komplette Feedback findest du unter:

http://feedbackfuerkreative.over-blog.de/article--eine-frage-des-vertrauens-von-rune-the-dresden-files--37942842.html

Wir würden uns sehr über Rückmeldung freuen.

Grüße
Feedback für Kreative
26.09.2009 | 00:20 Uhr
zu Kapitel 1
Hi Rune!

Da war ja doch ein Spoiler drin! >.<
Ebenezar McCoy pervertiert, verrät, verhöhnt? Für mich ist er eigentlich noch der nette alte Zauberer, der Harry angeboten hat, auf seine Farm zu flüchten ...

Ansonsten weiß ich auch noch nicht so ganz, was ich von der Geschichte halten soll. Ich bin ein wenig zwiegespalten und weiß auch gar nicht so genau, wo ich mit dem Kommentieren anfangen soll. Deine Geschichte ist die erste Dresden-Files-FF, die ich lese und somit auch die erste in deutscher Sprache (um deine Frage zu beantworten. Sorry fürs Ausbleiben einer Antwortmail). Wahrscheinlich tue ich mich deshalb so schwer damit.

Harrys Wortwitz und seine Denkweise blitzten aber auf jeden Fall immer mal wieder sehr gut getroffen auf. Das hat mir gefallen. Du hast da ein paar sehr Harry-typische Sätze und Gedankengänge rausgehauen, die mich zum Grinsen gebracht haben.

Was die Situationskomik angeht, kann ich mich meinen Vorrednern aber eigentlich nicht anschließen, denn sonderlich komisch kam mir die Szene überhaupt nicht vor. Dem armen Harry ist die Wohnung abgebrannt, er steht völlig neben sich und kommt dann auch noch zu so traurig-deprimierenden Erkenntnissen über Vertrauen und die Geschehnisse der letzten Jahre. Er trägt es nur mit seinem altbewährten Galgenhumor und ab und an entlockt der einem ein Grinsen, aber den Grundton der Geschichte empfand ich trotzdem eher als traurig.

Zur Beschreibung der Sinneseindrücke: Erst mal: Wahnsinn, wie viel Mühe du dir da gegeben hast, das alles auszuschmücken und zu Ende zu denken und bildreich zu untermalen. Ich weiß nicht, ob dir das einfach so von der Hand ging, oder ob da viel Arbeit drin steckt. Auf jeden Fall Hut ab vor deinem Ideenreichtum.
Trotzdem muss ich sagen, dass es mir an manchen Stellen sogar fast schon ein wenig zu viel war. Es zog das Ganze schon sehr in die Länge. Aber das ist mein persönliches Empfinden und scheint bisher ja auch noch niemanden sonst gestört zu haben.

Interessant hätte ich es gefunden zu sehen, wie du Harry fluchen lässt. In den Gedankenexperimenten, in denen ich mit einer eigenen Dresden-Files-FF gespielt hab, nahm diese Überlegung nämlich ziemlich viel Raum ein. Was mache ich denn mit dem liebenswerten „Hell’s bells“ und „Stars and stones“? *g*
Du hast nur einen Fluch, wenn ich nicht was übersehen habe: „O Himmel! O verdammt!“ – was ich sehr passend fand.
Und das – zwar kein Fluch, aber dazu passend – fand ich auch toll: „Glas halb voll, Harry, Glas halb voll!“

Zum Schreibstil: Deine anderen Geschichten kenne ich ja nicht, aber zumindest in dieser fiel die Vorliebe für lange Sätze auf. Im Großen und Ganzen lässt es sich gut lesen, aber an der ein oder anderen Stelle hätte ich – rein der Übersichtlichkeit halber und (ich gebe es zu) weil ich eine Vorliebe für sie habe – Gedankenstriche gesetzt. Da gerät der Leser dann gar nicht erst in die Versuchung, über nicht vorhandene Bezüge zu stolpern.
Beispiel direkt vom Anfang: „Nicht aus Kälte – das Wasser, das auf meine verspannten …“
Und dazu direkt noch eine Frage: Zittert man wirklich „aus Kälte“? Vielleicht klingt das einfach nur unpassend in meinen Ohren, aber ich hätte wahrscheinlich eher eine Konstruktion mit „wegen“ oder „aufgrund“ genommen.

So, aber genug rumgekrittelt. Insgesamt hat es mir gut gefallen. „Orientierungsschwierigkeiten“ hatte ich wahrscheinlich wirklich hauptsächlich wegen der Umstellung von Englisch auf Deutsch. Um da besser reinzukommen, würde ich ja wirklich gerne deine andere – längere – Geschichte lesen, aber jetzt trau ich mich nicht mehr. Mag nicht von noch mehr Abgründen erfahren, die mich beim Lesen des Originals überrascht und deswegen dann doch entzückt hätten. (Ich bin schon so sauer, weil ich einen Klappentext zu viel gelesen hab. Da stand dann irgendwas von „Harrys brother Thomas“ und dabei soll ich doch jetzt in Blood Rites erst noch rausfinden, welch „shocking secret that will change Harry’s life forever“ Thomas hat. Toll …)
Also musst du noch warten, bis ich deine andere FF lese – bis ich alle bisher veröffentlichten Bände fertig hab (gedulde dich, ich bin erst – wie du bemerkt hast – beim sechsten ;)).

So, und jetzt stelle ich dieses Review, mit dem ich schon seit einer Woche kämpfe (ich konnte mich nie entscheiden, wie ich denn jetzt anfangen soll), endlich mal rein. Ich hoffe, du konntest irgendetwas für dich sinnvolles daraus ziehen …^^

Liebe Grüße,
Keeper
11.07.2009 | 01:14 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Rune!

Wusste ich doch, dass es sich lohnt, diese Geschichte zu lesen, auch ohne die Bücher zu kennen ;)
Ich versteh zwar den Zusammenhang nicht, in den diese Episode wohl eingebettet ist, aber diesen Vampirspeichel-Rausch (das ist an Skurrilität ein guter Ersatz für den Zombie-Dinosaurer *g*) kann man auch gut für sich genommen lesen - und sprachlich ist das mal wieder toll!

Zustände mit derartigen faszinierenden Synästhesien kenne ich zwar (leider?) nicht aus eigener Erfahrung, aber dafür finde ich die gewöhnlicheren rauschhaften Denkveränderungen, für die man nicht gerade Vampirspeichel braucht, sehr authentisch: diese nicht schlagartig kippende, eher ständig "verrutschende" Stimmung, wo sich ein im nachhinein recht beschämendes Maß an Sentimentalität mühelos mit Momenten abwechselt, in denen man sich selbst mit erstaunlicher Ehrlichkeit und Ironie betrachten kann, und dazu diese plötzlich durch den Kopf schießenden Wörter und Sätze, in denen Dinge wieder auftauchen, von denen man nicht mal mehr geahnt hat, dass man sie mal wusste. So wie Harrys überraschende Fremdwörterkenntnisse.

Wie du dieses Schwanken zwischen den ekstatischen Wahrnehmungen und den gelegentlichen ironischen Kommentaren hinbekommen hast, so dass die Übergänge genauso fließend sind wie im wirklichen Empfinden, ohne plötzliche Brüche, macht ein bisschen neidisch ;) Ich weiß schon, warum ich meinen Spion nicht mit wahrnehmungsverstärkenden Drogen spielen lasse, obwohl die CIA davon bestimmt welche im Schrank hat - ich würde das einfach nicht so hinbekommen. Deine Wortwahl ist auch mal wieder beeindruckend einfallsreich. Ich bin mir ziemlich sicher, noch nie das Wort "moosig" für irgendeine Wahrnehmung gelesen zu haben, die nicht den Tastsinn betrifft - und vom Archaeopterix hab ich vermutlich überhaupt noch nie in einem literarischen Zusammenhang gelesen...

liebe Grüße,
Melmoth
08.07.2009 | 13:28 Uhr
zu Kapitel 1
Ich mag die Geschichte.

Du hast einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Besonders gefallen hat mir deine Schilderung der Sinneseindrücke, die zwar für mich sehr detailiert, aber nicht überladen rüberkam.
Der Stil der Bücher kommt auch bei dir durch, das hatte glaube ich schon jemand anderes in seinem Review erwähnt.
Die beiden in deiner Geschichte interagieren zu sehen macht sehr viel Spaß, manchmal musste ich aufgrund der Beschreibungen (?), Gedanken (?) von Harry richtig lachen.
Ich hätte gerne weitere Geschichten in dieser Sparte aus deiner Feder.
Vielleicht solltest du dir überlegen, dem Rating noch ein "Slash" anzufügen, auf mich wirkte die Geschichte doch leicht Slashig. ;D

Liebe Grüße,

konohayuki
Klesst (anonymer Benutzer)
28.06.2009 | 11:48 Uhr
zu Kapitel 1
Also ich kenne das Original ja nicht, aber wenn es nur halb so unterhaltsam wie deine Story ist, sollte ich die Reihe vielleicht wirklich bald lesen.
Du gehst unglaublich souverän mit den Gedanken von Harry Dresden um, soweit zumindest wie sie in seiner Situation etwas hergeben und dein Stil reflektiert alles klar (?) und ironisch und ich habe mich auch nur ein klein wenig wie ein Voyeur gefühlt, als ich die beiden durch deine Augen und Worte in der Dusche beobachten durfte.
Kompliment!
Ein Problem bleibt: Wo krieg ich nun solchen Vampirspeichel her?
25.06.2009 | 22:50 Uhr
zu Kapitel 1
Hi,
das ist dir sehr gut gelungen, ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Bin zwar bisher nicht dazu gekommen, die anderen Bände zu lesen, daher weiß ich nicht, wer Michael ist, macht aber nix. Die Art zu erzählen, die Stimmung, Harrys Selbstironie, das alles hast du sehr gut eingefangen, es passt 100 prozentig. Und macht mir Lust, mich auf den 2. Band zu stürzen :D. Vielen Dank für diese tolle Geschichte.
LG
Joe
23.06.2009 | 17:49 Uhr
zu Kapitel 1
*g*

Die allererste Harry Dresden Fanfiction hier, und was hat sie für ein Pairing? Harry/Michael. Herrlich! Also das ist der wahre Grund für Charitys Abneigung... *g*

Kurz und gut, ich mag die Story von A-Z, und ich finde, du fängst den Ton der Bücher sogar sehr sehr gut ein - von der Komik der Situation mal ganz zu schweigen. Vielleicht hätte ich mir Michael noch ein bißchen verlegener gewünscht (Michael, die Faust Gottes, im Stundenhotel - man denke nur an seine Reaktion, als Thomas ihn damals in ein "Haus der Sünde" geführt hat) und Harry, oder eher sein noch halbwegs funktionstüchtiges Unterbewußtsein, ein bißchen prüder. Auch der hat ja irgendwo recht altmodische Ansichten *g*.

Von deiner lebendigen Art, Sinneseindrücke zu beschreiben, würde ich mir aber auf jeden Fall gerne ein Scheibchen abschneiden!

Vielen Dank für die Geschichte, das macht das Warten bis nächstes Jahr entschieden leichter!
Liebe Grüße
Snow
23.06.2009 | 13:02 Uhr
zur Geschichte
"Oh. Oh, wie hübsch, wieder etwas rune'sches zu lesen. Ah. Oh mein, oh meine Güte? Vampirjägerritterromantik? Neonlicht auf Kettenhemden? Hm, die ausgebrannte Wohnung
scheint ein Zitat, ausgebombte Ikeamöbel im Rinnstein vielleicht, oder mit dieser Katze doch
eher ein Hauch von The Cockerel? Hach. Mal weiter gehen, im Geiste, wieder diese leichte
Hauch von ...nun ja, Slash. Sidhe? War das nicht irgendwas indisch-mytholgisch - oder warte,
gabs da nicht irgendwo eine Geschichte über die bitterbösen Sidhe hier? Ähm, was?
Das hier ist eine Fanfiktion? Echt jetzt? Aha.
Öhm."

nur ein paar gedanken während des lesens. kritk? nope.

lg, gaza